Indiana Tribüne, Volume 7, Number 359, Indianapolis, Marion County, 16 September 1884 — Page 4

TS: an Q? c -ta a r - I I SflUHLSL 0 f ka:-51 f 1 EiJ J . T rv ctst ta-5 b:i!e fKilmiitel rctrst! die deralieSfncn Leid.'N der L:u:ze uud ßeljlf, is y.mci7, &:i:r:at, braune, unait UZ. (rnnbrUfagicü, Jnfwenza. 2uft teuren Entzündung, foroie gegen die ersten Grade der Schwdzucht und zu? Zr!el6)!erun schvindZüchtiger Kranken, tfenn die Krankheit schon tiefe Einschritte aemacht hat. PrciZ. 25 Cent. iesiges. Jndlanapolls, Ind., 16. septemver 'ö4, EivilAandSreglZler. Geburten. tt anzcfuir'.en umen sin die dtZ Vaterl Otlt der ilutrcr.) UliVirtr. &firtrt-tf.inrir 1?. P5fh!,mffr "'VV HO V M V - fr w w m Wlm rnferm TOnhAen 13 ifhtemfier Gustav Jzierd, ßnafc. N. September. C. Sdingkekon. Mödchen. 14. September. David S. Skaugbter. K.iabe. 13. Sept. 23. F. Lander?. ßnab: 12. Septemder. .Eugene Ferri,?. Madien. It.Septcmder. ' Seiratken. Jacs CallaHan mit lltamie Foliy. Frank Bauer mit Gjtuc Schwan. E 2- William? mit Emma M. Kerr. J2S F. Hinnizrr mit SamantHa Hain. Jobn VnHook mit Wart) K,nodle. JsHn H J mzon mit J)a Al. kkwson Todesfälle. Michz?! dinn. 24 Jtdre. H. Seplemde, Eodie Jackson. 10 Monate. 15. Sep'ber. SB- George W. Wlseman klagte aus SÄeidupg von Sioney G. Wiseman, auf die gkOöHnliäzen Gründe bin. Cleveland Hüte zu O0 Cent? No. 76 Ost Washington Strafe. LS- Hirrn I. B. vayVvod uurde gesteln a:Z No 107 Ost Washington Straße, eine Nelseiasch? stöhlen. eS- Die Cuniy Climm.ZfZke deschüf ti.ien sich immec noch mit der gegen die Bewilligung einer Lisens an Jac Crone erhobenen Nemonst?anz. ' DiePolij?im2Nnsäzast erblelt für ihre monatlichzn Dienste 432cO, die Feukkwebc erhielt für ihre daldmonatll chen Dienste 460 au5d?zzhlt. RauU Elaste1 "Best llavana Cigars." 3$- Das VZerd, welkes vorgestern Heirn Jühn gckizag gksizhlen wurde, ist von PoliZ'st Hagedorn gestern aufge funden trjoröen. TS- E stern li.ü nch die State Sanitaiy Assöciation" inkorpriren. Aufgabe der Gesellschast ist Eirisöhrung von GiWndhci!Zmae.,:ln.. . ttt ?vrin.i y uran mnie .:eu!k SieidanaSoiMe gegen lZren 9Ä'ann William E Clae .ii l. Treuloses Ver lassen ist die Schu!). 5S- Der Llederkrsnz hat heutc mit dem Umzüge n,Ä seiner reuen Hall: im Deutsch E.?g!ij5!; 'chulgebZude be gönnen. t&- Die :rr.u:iia Le No. 87Ö, K. 6: L of H. v:ranstiZtet heute Abend ein .Sommernachksflst im Central Garten. Die umfissenk'stcn Äorbereitungcn . für ein schönes F. st sind getroffen. Lerlan.il Muchb's "Havaiia Best Clgvs.n H:rc A. G. Cox hat fein Pferd und Buggy wieder erdalten. Der Dieb hat sich mit dem Pferdegeschirr begnügt und Pferd und 2?agen im nordwestlichen Stadtlhei! auf dc? Strafe stche? lassen. Die Flowcr Mission beabsichtigt, ihre Forderung?:! die sie an Jletcher k Sdaipi's Bank bat auf Auktion zu vcr kaufen. Die Geschäft ist durch den 5?cach der Bank ttapx an lo. liS be finden sich nur noch $10 in der 5?sse. iT Walson I. Hasselman bat John u. CdarleZ Wchst:lter aus $20.009 5ch. denersad verklagt. K.ager besäuldigt die Verklagten deS ContraktbuchS. w:il sie ihc Bersvrechen. dem Kläger gegen Ein tausch einer 'kaschine 70 Tonnen Heu ;u liefern, nicht gehalten haben. T Frau FrenLnzorth. No. LL.", ?!ord Tennisice Strafe tvobnbaft. lies; gestern Nachmittag ihr Jubrmeik auf niedrere Minuten on der Ecke der Washington und Meridian Sirufc? s!hen; als sie sieder kam und daö Pferd losbinden ol'.ke. mußte sie n?avr,?ehmen, d.'b ein Anderer bereiZS diese Arbeit für sie befolgt hatte. Pferd und Wagen waren verschnzundln. Berstcvert ucr iSiftexv ibüm iu der alten bewahrten New Ark Nnder'wrktcrS

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.Fenerversicvcrttttg. Fred Merz, Ageit, No. 1 Äirzi,zia Avanue. tzä Josie Hossmann to ll von Gustav Hoffann kkschieoen sein. Der Klage schiifr nach mub doch der Gusta? ein Erzdöseniicht sein. Nicht nur. daß venn er nach Hause komm', er feine Josie fchimvft uno schtäat, soll er auch schon zweimal veeluchl haben, sie zu erschießen. Dad sie unter solchen Umständen nicht mehr mit idm.lkde:! sann ist selbiloer' stäod'ich. Die Leute sin) seit 1L7S ver itiralhet. . Mucöo'S ljigarrenladen destndet sich k Ns. M OK Washington GttQfct.

Stadirath.

In der gestrigen SladtrathZsit)ung waren alle Mitglieder mit Ausnahme der Herren Mack, Shlppard und Wbarton anwesend. Die Aerhandlungen waren ziemlich trocken, aber d e Veschäste wurden rsch erledigt. Das Csntrakr Comite empfahl, daö die Arbeit: an dkn Brücken der Eddy und 6. Straße zur Zeit nicht vorgenommen werden weil die städtische Kasie gegen wärtig schlecht bestellt ist. Angenom MkN. Auf Empfehlung dcö städtischen In. genilurö wurde die Bezahlung von Rechnungen an folgende Contraktoren be tchlosien: ChaS. S. Roney. MI; JameZ Mahonen. $307 84; John Schier. $307.22; Henry Clay. $112.07 ; R. P. Dunning. $1.944 20; Nichter & Twiname. $734 05, u. $1.670 53 ; HamiltouBailie. $5 113 03; George W. Buchanan. 427.83; Henry G. Roney. $1.173.00; J.L. Spaulding. $545.45. Herr Johnson von der Straßenbahn Gesellschaft theilte in einem Schreiben mit. daß die Gesellschaft zur Z.it nicht im Stande fei, die Ausdehnung der Col lege Avenue Linie vorzunehmen. Ihre finanziellen Verhältnisse erlauben ihr daö nicht. Dann wurde die Verbesierung folgender Straßen beschlossen: Crlle AUy nördlich von BatcS. von Dillon bis Sciota Str. Munson Htr. und Seitenwege, von SanderS Str. bis zur füdl. Linie der Lot 34 in Munfon's Subdivision von Block 0 in Bruckmkyer's Add. Eosien und Seitenwege der Bellefontaine Straße von Christian bis Home Ave. Südlicher Seitenweg der Nord Str. von Wood Str. bis Jndiana Ave. Laternen werden errichtet an John Str. von MfZack'usctts Ave bis Dormun Str., ebenso an Dcrman Str. zwischen John und C'mpbell Str. Folgende neue Ordinanzen wurden eingereicht: Ebnen und Bekieseu der eisten All'y westlich von West Sir. von Nord bte Mchigan Str Ebnen und Pflastern der eisten Alley westlich von Illinois, von Maryland bis Georgia Sir. Ebnen und Pflastern der Cdeasopeake Str. und deren Gossen und Seitenwege, von Jlli nois bis Tennessee Straße. Ebnen und Pflastern der Seitenwege der Lord, von Noble bis Pine Str. Errichtung von Laternen an Meridian, zwischen 11. und 12. Str. Ednen und Pflastern deZ westlichen SeiienwegeS der College, zwi schen Lincoln Ave. und?. Str. Ebnen und Pflastern des südlichen Seitenweges der Jndiana Ave. von West bis Blake Str. Enen und Pflastern der Seitenwege d?r New Jersey, z-vischen McCatty und Coburn Straße. Der stäZlische Schadmeistt? wurde an gewiesen. Herrn John Hügele $50 als Entschädigung für eine Kah zu bezahlen, welche vor zwei I ihren eingefangen und geschlachtet wirnc. Eine Forderung Henry L. Smith' für $75 als Entschädigung für Berletzun gen, die er bei einem Fall auf der Straße erlitten haben will, wurde an daS betreffende Comite verwiesen. Ein auS den Hcrren Spahr, McClel land, Haugh, Mack und Downey beste hende? Comite wurde ernannt um in Gemeinschaft mit dem städtischen Anwalt und dem städtischen J:gen':euc die County Commissa?e zu bestimmen, daß da County die Hälfte der ttosten der Verbesserungen westlich vom Flusie über nebme. Ferner wurde beschlossen, bei der Straßendahngesellschaft anzufragen, waS sie bezüglich der Maßregel, welche das Rauchen in den Cars verbietet, zu thun gedenkt. DaS ParkCcmitc wurde biaustragt. dafür zu forgen. daß sich die Kühe eine andere Promenade al? den Military Park für ihre Spaziergänge wählen. Ein Antrag, die Wasserleitung von Davidson bis Dorman, dann zur St. Clair und anBroadway von 7. bis 8 Straße auszudehnen, wurde an das Comite für Wasserleitung verwiesen. Hierauf Vertagung. Feuer. Gestirn Nachmittag um 4 Uhr brach in dem Stalle hinter dem Wohnhause deS Herrn Jzcob Becker an Nord New Jersey Straße Feuer aus. Der Slall wurde fast ganz zerstört. Pferd und Buggy wurden gerettet. Herr B?cker schätzt seinen Verlust auf $200. Vcrsi. cherung$100. Man gtaubt, daß daS Feuer von böZ williger Hand angrlegt worden war. Vre,Srütds4. Herr Fritz BSllcher ging gestern mit den LiederkrüNilern nach Columdu. Dabei ereignete eS sich, daß er in Ge sellschaft einkS gemüthlichen Pfarrers kam. Der Pfarrer halte eS nicht daraus abgesehen, Fritz zu bekehren, bei Leibe nicht, er trank nur mit Fritz um die Wette. Fritz der geglaubt hatte, eS fei ihm ein Leichtes, den Psarrer zu .bieten erkannte bald seinen Irrthum, denn der Pfarre? besaß darin eine weit größere Fertigkeit und Fritz wurde .geboten". Wie viele Seidel Bier kann also jener Herr Pfarrer vertragen ? Ver klein Gradtderold.

Capitain Georg Lytle. Herr Henry Haeberle und Herr John Berte von Covington, q.. befanden sich heute bei ihrem auZ der alten Hcimath bekannten Freunde, Herrn Frank KreiZ. zu Be such. Rauch Sttucho' "Beet llavana, astf!." , . . .

Carl Schurz.

. Eesteru Abend hielt Herr Carl schürz seine beka,nte Arooklyner Rede im Park' theater. - Herr Schurz sprach nahezu 15i Stun den. wer ber geglaubt hatte, daß der Redner die in dieser Campagne vorliegen den politischen Fragen einer näheren Cri tik unterziehen werde, hotte sich gewaltig getäuscht. Herr Schurz begnügte sich damit, eine Rede über die Mulligan Briefe zu halten. Dazu bekam er glücklicherweise durch die gestern erschienenen neuen Briefe noch weiteren Stoff und Herr Schurz suchte sich auch von dieser neuen Serie nament lich die Briefe heraus, welche nach feiner Ansicht die compromitticrensten waren. Er hütete sich wohlweislich die Briefe zu verlesen, durch welche konstatirt wird, daß Blaine bei seinen Spekulationen mit Aktien der Littte Rock & Fort Smith Ei senbahn nicht nur kein Vermögen erworben, sondern viel Geld eingebüßt habe. Herr Schurz sprach wie ein Staat?an walt, dem eS um jeden Preis darum zu thun ist. die Anklage ausrecht zu erhal ten und den Angeklagten verurtheilt zu sehen. Er widcrholte häufig, daß er nicht auf blose Gerüchte, auf blase Vermuthungen, aus blose Anklagen hin, Blaine der Cor ruption beschuldige, daß er. Carl Schurz, sich selbst davon überzeugt habe, daß Blaine seine Stellung alS'Sprecher des Repräsentantenhauses zu felbsisüchttgen Zwecken mißbraucht habe. Einer solchen Versicherung gegenüber, glaubt man natürlich, daß Herr Carl Schurz ganz besondere Quellen habe, aus denen er sich Information holt, aber man wartete gestern Abend vergebens auf Angabe dieser Quellen, denn Herr Schurz begnügte sich einfach damit, zu erklären, daß dle sogenannten Mulligan Briefe, seine, Carl Schurz' Anklagen gegen Blaine rechtfertigen. Er weiß also eigentlich nicht mehr zu sagen, als was von allen Zeitungen Amerika'S schon tausendmal mitgetheilt und eben so oft widerlegt wurde, aber er ist jedenfalls der Ansicht, daß eS einen ganz andern Eindruck macht, wenn er. Carl Schurz, diese Briefe zur Kenntniß deS Publikum? bringt. In gewisser Beziehung mag er Recht haben, denn Diejenigen, welche um jeden Preis Herrn Blaine als einen 'schlechten Kerl gebrandmarkt sehen möchten, können nun wenigsten? sagen : Hört Jbr's. Ihr Ungläubigen, Carl Schurz behauptet auch, daß Blaine ein Spitzbube ist. also muß eS doch wahr kein ! Aber auch auf Diejenigen,' die nicht blindlings blosen Verläumdungen ein williges Ohr leihen, gesiehen wirS nur, auch auf Diese hat die Rede von Carl Schurz Eindruck gemacht. Ihnen wurde eS mehr als je. klar, daß Carl Schurz als erbitterter Feind des Herrn Blaine im Lande herumreist und Reden für die demokratische Partei hält, und daß es ihn, um feinen Zweck zu er reichen, nämlich Blaine zu schlagen, aus Porteiprinzipien gar nicht ankommt. Kein Wort wußte er über die wichtigste Frage der gegenwärtigen Campagne, über die Tarisfrage, zu sagen. He:rn Schurz ist eS einerM. er fjgt eS ja selbst, ob wir unter einer demokratischen Regierung den' Schutzzoll beibehal ien oder Freihandel bekommen; er hält es auch nicht für da? Schlimmste, wenn das mögliche Resultat einer demokratischen Regierung in Abschaffung des NalionalbanksystemZ, erneuerten Uaru hen im Süden, einer gänzlichen Neuge staltung der Bundesämter u. s. w. be steht. Alles das kann er verschmerzen, waS er aber nimmermehr verschmerzen könnte, da wäre ein Sieg Blaine'S, ein Sieg feines bittersten Feindes. Herr Schurz sagt freilich, daß er Blaine für einen korrupten Politiker halte, und daß seine Erwählung die ganze Zukunft unserer Republik geführten würde. AIS Beweise für seine Behauptung müssen aber wieder und immer wieder die Mus ligan Briefe" dienen. Herr Schurz ist unzweifelhaft ein guter Advokat, der seine Sache zu vertreten weiß, aber e5 gehört wenig dazu. Ge schäitStranSaktionen diese? Art in ein schiefes Licht zu stellen. Man wird sich eri.inern. daß Garsield in 1880 wie Blaine. und zwar eine? ganz ähnlichen GeschäststranSaktion wegen angegriffen wurde. Konnte man doch kaum eine Häuserwand davor bewahren, mit der verdächtigen Zahl 329 beschmiert zu werden. Herr Schurz unterstützte Garsield trotz alledem. Und a!S HayeS Präsident der Ver. Staaten wurde, da hieß es allenthalben, HayeS sei durch Schwindel, durch Betrug in das Weiße HauS gelangt.' Wir müß ten unS sehr irren, wenn Herr Schurz davon nichts erfahren haben sollte. Aber Schurz wurde in? Cabinet des Präsiden ten HayeS berufen und er hat diese AuS zeichnung ohne Zaudern angenommen. Wir waren auch in 1880 der Ansicht, daß die gegen Garsield erhobenen Anklagen unbegründet waren, ebenso wie wir heute der Ansicht sind, daß Blaine. seinen politischen Einfluß nicht mißbraucht hat. Daß Herr Schurz in dieser Cam pagne mit dem republikanischen Candida ten strenger ins Gericht geht, als er dies in 1876 und 1880 gethan, erlauben wir uns jedoch auf dle persönlichen Feind seligkeiten zwischen Herrn . Schurz und Herrn Blaine zurückzuführen.Den Ausruf an die Arbeiter hat Herr Schurz gestern Abend unterlassen und abgesehen von den Theil der Redt in welchem sich Herrn Schurz in Verherrlichung des demokratischen Candidaten er ntbt- kannte man di f?d infoA lnn

Aortrag über di .Mulligan Brief- be l eichnm. , .

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nntteis tZericktSbösen. S upe rior Court. Emma S. Foster gegen HarveyWams ley, BesitzrechtSklage dem Kläger $220 zugesprochen. Leo Hirt gegen die Indianapolis Cabi net Compagnie Schuldllage; demKiäger $41 20 zugesprochen. Die National Park Bank gecn ThomaS M. Dizon u. Nctenklage. Den Klägern $10.580 36 William Lickford gegen Morris P Wright u. A Bisitzrechtsklage ; dem Kiä ger $642.10 zugesprochen. Jodn Dietz gegen die . St. L. u. P. Eisenbahn Comp, Schadenersatzklage wegen Ueberschwemmung, von Land. Vor Geschworenen in Verhandlung. Criminalgerichl. John T. Barbour welcher angeklagt war W Plainfield in einen Laden cinge brachen zu sein und verschiedene Sachen und ein Pferdegeschirr gestohlen zu ha ben wurde zu drei Jahren Zuchthaus verurtheilt. Della CunningS wurde als unverbcs serlich vom Waisenhaufe für Farbige nach dem Resormatorium geschickt. Bundesgericht. Im Bundesgericht kam heute die Klag von F. H. Merckel Fr:sh gegen die Phoe nix Foundry Comp. von Terre Haute zur Verhandlung. Kläger verlangt daß ein Nrceiverüber besagtes Geschäft an gestillt werde L?avorsSourt. ES waren, ihrer 24. welche beute Mor gen dem Mayor vorgeführt wurden. Die Meisten davon waren nur kleiner Vergehen angeklagt. William M. Wiley und Michael White hatten eine Keilerei mit einander und mußten Beide in die Tasche greifen und die städtische Kasie bereichern helfen. John Flögerald ein der Polizei be kannte Individuum, erhielt wegen ziel losen Umherstreisms $25 und ttosteil und 30 Tage Haft zudiktirt. John T- Brdour wurde wegen GroßdiebstahlS und Einbruchs dem Criminalgericht überwiesen. Liekekkcanz. -Sechzehn aktive Mitglieder des L'ederkranz begaben sich glstern Abend nach ColumbuS. Ind. um der Fahnenweihe deS Männerchor beizuwohnen. ES war eine lustige Gesellschaft und dieselbe wurde vom Columdus Männer chor herzlich empfangen. . DaS Hauptquartier deS Liederkranz in ColumbuS war daS Bisiek HauS. und die dortigen Sängerbrüder. unter ihncn auch ein Indianapolis?, Herr George Fehr ling. boten Alle auf, um es den Lie derkränzlern so angenehm wie nur mög lich zu machen. Auf dem ConzertProgramm nahm natürlich der Liederkranz ebenfalls .einen prominenten UZlatz ein, und die Vorträge desselben fanden ungetheuten Betfall. So kam eS, daß sich unsere Lieder krünzler nicht nur auf daS Beste amüsir ten, sondern daß sie auch viel dazu bei getragen haben, daS Fest erfolgreich zu gestalten. Heute Morgen kam die Gesellschaft in sehr gute Stimmung hierher zurück. Qin nobler Dieb. Heute Morgen ungefähr 1 Uhr wurde Herr W. V. Seaton der bekannte Hut Händler auf unangenehme Weise eauZ seinem Schlafe geweckt. Als Herr Seaton durch ein Rütteln aus dem Schlafe aufwachte sah er einen Mann vor seinem Bette stehen der ganz unverfroren verlangte ihm zu sagen wo er sein Geld habe. Her? Seaton sagte ihm daß das selbe in einem Schranke in einem untern Raume des Hauses sei. Der vremld bo Dieb begab sich nach der bezeichneten Stelle, kam aber gleich wieder zurück und sagte, daß er es nicht finden könne. Unter Drohungen führte er dann Frau Seaton nach dem Schrank woselbst sich nur etwas Kleingeld, etwa SO CtS. und eine quittirte Rechnung für GrocerieS befand. Der Dieb warf die 60 Cents wieder in den Schreibtisch und deyerkte. Frau Seaton solle nur zu Bette gehen, 60 Cent? wären doch nicht genug für ihn. Oauvermtt. Seorg W. Seibttt, Frame HauS an

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Ageut Int CHRISTIAN WATERMAN. Vom Auslande ;l u -i 3 c in l i u wird folgende drastische tÄcfchi'chte mitgetheilt :' Vor dem dortigen Gerichtshofe stand der Bauer Mathias Vurilovics unter de: Anklage des Mordes, weil er im Laufe eines geringfügigen Strciteö den Bauet Gregor JankovicS auf offener Straße niedergeschossen babe. Nach vollbrachter That :var "uvilovics ganz gemächlich, als o'ö gar nichts Besonderes vorgefallen wäre, nach Hause gegangen und hatte sich blos geäußert, daß Jankovics nach der Behauptung von zwei Wahrsagerin".cu derjenige gewesen sei, welcher ihm zwei Pferde gestohlen habe. Vor Gericht wurde, nun unter großer Heiterkeit dts Auditoriums eine Leumundsnote deS An geklagten verlesen, in welcher der Gemeindevorsta.td seines Heimathsortcs Li goway über einstimmigen Beschluß des Gemeinderathes dem Äcörder den tiefge fühltesten Dank der ganzen Gemeinde dafür aufspricht, daß derselbe das Dorf von einem äus'.erst gefährlichen Hallunken befreit habe. Dem Schreiben wav auch zu entnehmen, daß die Gemeinde dem Morde eine Festfeier toidmcte und ihr ausdrücklichstes Bedauern zu Protokoll gab, daß BuvilovicS nicht schon weit srübcr auf den Einfall gekommen sei, den GaudicbJankovics unschädlich zu machen. Zum Schluß spricht der Gemeinderath dem Thäter nochmals seine lobende An erkennunz aus und bittet den Gerichtsbof, de:: Angeklagten sofort auf freien Fuß zu scheu, da die Gemeinde für ihn fcürgc. TU-S geschah wohl nickt, doch erachtete der Gmchlshof verschiedener Umstände wegen blos einen Todtschlag für vorhanden und rerurtheille den so allgemein geachteten und belobten Verbrccher xa .vvei Iabren faireren Keilers. Die Dresdener P i a w fabrik Apello, unter Leitung thres Dlrec ti?ls O. Laffert, hat sich ein entschiedenes Verdienst um dle unter der ctlavtcr scuche" leidende Menschheit erworben. Sie hat nämlich eine Vorrichtung au den neu: Pianinos angebracht, durch welche sie stumm gemacht werden können, so daß man das wüthendstölavierschlagen, das unsere Städte zu Marterstätten macht, kaum hört. Cine starke Filzleiste schiebt sich zwischen Hammer und Saite und das Wunder ist fertig. Und doch ist's keine stumme Klaviatur, sondern so viel hört der, spiele? sclbst, daß er jeden Fa!schgriff bemerkt und korrigircn kann. In keiner W.'ise leidet die Mechanik unter der Prozedur, und so darf man wirklich von einer Wohlthat für die Menschheit sprechen, die Laffert gespendet hat. N ü ch st e n s d ü r f t c n w i r z u lesen bekommen, daß. alle jungen Leute die Türkei verlassen und nach Oesterreich auswandern wollen, um sich hier einmal bei Bier und Wein . gutlich thun zu könneu. Der türkische Polizeiministcr hat nämlich jet)t allen Wirthshäusern bei Strafe der Concessiouscntziebung, event! tucb sogar auch Einkerkerung, verboten, Leuten unter zwanzig Jahren den B such ihres Localeö zu gestatten oder ihnen sonst Getränke zu verabreichen. Grund-EigenlhM on FLETCHER ü SHARPE. as wird hierdurch bekannt gemacht, daß tne Lifie des Skunditgenthum?, der Aktiv on Jl.tcher & Tharve, da mir ,um Besten der Sllubi ger genannter Firma üdertragen ist, jetzt zur Oer th tlunz bereit und auf Aikute z erlangen ist. Tie versiedenen Grundltüik erden zu den höchen Preisen, d'e zu erlangen stad, verkauft roerden, aber nicht unter d?m Ab ' t ätz ,zngz werthe. Jeder Verkauf ist der Stnehmizupg der 2pkriorTourt von Marion Connty unt rivorfen. QiüSt, die iu 5 0? oder eni ger abgeschätzt sind, roerden so roeit als möglich fic:cn Baarzahlung verkauft und in allen Fällen roird eine Offert auf Bairzzh'.unz einer auf Tjeiahlung vorgezogen werdin. Bankmechsel, welch zu 6 Pro ,ent jährlich uu, zu 8 Prozent jthrlich nach ihrer zill g'eit lu verzinsen und durch Hyoothek auf daS Grundstück sicher zu stellen sind, sind für alle auf Zeit gekaufte lZrundstücke zu hinterlegen. Di Besitztittel aller iZkundstüZe erden all perfekt angesehen uud AZufer, welche einen AuZ uq auk den Hqpo hekenbche zu hben wünschen, müssen deusel' ben aus eigene Kosten beschzffen. , Jndianapoli?, Tex'.embee 13SI. ' William Wttllaco, Verwalter von Fletcher 6? Lharpe. Max&vt IHaiiBIIe ! Ks. 87 & 59 Süd Telekurre CtrcSf. Da größte.schZksti und älteft eLokal iu dervtadt etrSnke aller SN. Uci fett Z?isn vor,Lalich vediinung. ZT D vrachtooil ingertchttt öalt siebt vr tnen. Soflcn unk Pr,t uc dhUng BU (in, anzctten und rsamngn sittei uMnilfl tttnguneen iur Verfügung.

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