Indiana Tribüne, Volume 7, Number 359, Indianapolis, Marion County, 16 September 1884 — Page 3

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Olileacjo, . t. 3Louis and Pittsimrg: Ttailroad.

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GndtteJ. J Ifllß

HällSS

iegsned.

Roman von chmidt.Welßenfelt. . (Fortsebung.) Vm liciitMlhctcl. dr." tcutc a sofort wieder krt.'aSlustiz . l'tnzu, dafür zollte man wrbl saen: Hauptgasthof. (Rasthof in der Ä!itte Berlins Was. Herr Siegfried ?" Da6 ist ein Name," erwiderte dieser, und den muß mau scbon gelten lassen, wie cr gegeben wird, sonst versteht - man sicd nicht. Also Centralhctel : Entzückt din ich von dem Namen aber keineswegs; inan batte ja einen deutschen Wahlen tönnen, wie für den öiaiserhof.' Hotel muft .cs srettick immer sein ; Gasthof ist einem deutschen Wirth 5 gemein. O, diese :dcu:sä.'tt öZästwirthe.!. ich. hasse sie-'. Da sind 'die widerwärtigsten Deutschverderber und Gerächter ihrcö Volkstbums und feiner, guten Sprache, französische 'Eitclkeitsfnym bemitleidenswertherArt. Bog Kies für Kenen, service' füi Trinkgeld, weil sie aus französisch nui nen, keinen gemeinen Vettel zu treiben bei ihren Gäüen, die ibre Speisekarten, iwä duttkelbafte' Koch. und einsaitig aufgeputzte Kellnerfranzösisch ! .Schämen müßten sich diese vrte; auslachen müßte jeder Deutsche, der sich achtet, ihre lächer lichn'n.!iusri-lieutti a rVngö, Kalbökopf en tortue, wohinter si' 'Uvissenden doch nur ihre KochEiligen verbergen, ihre looüf hraise?, "ibre glces und lruit-', deserts, und wie all' dies Zeug deutschen Leuten im deutsches Neiwe vorqesetzt wird, als seien sie nick: wcttk für ihrdd in Gerichten nach irer beimischen Benennung gefüt' tett'zü werden. y)lA fchlof; er dielen beiNabe ernst ärgerlichen Ausbruch, es ist ein lr.vriges Geschlecht, . unv wenn ich 'Cty.cii dcr Bcrühnlng toit brinaen tan, so ist mir dzes ein oenuft. a, ' alter. lieber Zrcund unv Ncisegefühtte, deöwcacn sei?n Sie so gut uns lassen Jh. rett SUn'lYv bicrhcr dringen uns wohnen " ! ii ' ic oei mir." Ter Professor erschrak säst. ' Nein, nein," stien er hervor: ch danle b'.'.e.t sehr, von Her.;en ; ader dae kann ich tkich: annsbmei Herr Ziezzrieo." "Zarum denn nicht frag:- dise jet't. Machen ZU doch leine Umstände,' rief Roben. Hier soll.".! 2t cn ausge l oben iei" llttmogliä-! Set'r, evr liebenswürdig von Ihnen, aber " Ach was, aber ! Wour denn die AuZ-. flüchte V' fuyr der Onkel herzlich da;wifchen. ck lrnnen gewiß keinen Menschen lociter in Berlin." Nein, in dcr That. . Doch ich habe Empfehlungen." ' So gut kennen? Sie- indessen manden wie unS, und es versteht sich da her von selbst, daß wir uns hier Jbrrr annehmen. Aber wir müssen Sie in Oblmt l'äben. Krnlinen Sie nur und seben Sie sich an, wie gemüthlich Sie hier w?h nen tonnen. ttnv ganz naw or. t'zci Willen, iwne .twanjt 111 iraend einer Art." .: is belaulgte te gleichwohl." wehrte sich Dettinger noch entschlossen. Alte Leute, wie ich. haben ihre Eigczi- , yeiten." ) Habeil Sie sie!" -l Meme-Zeit ist vielleicht soviel inAn spruch genomnieudaK ich nicht gebühren de Nüchlchten auf -Ihre Kastfreundlichkeit nehmen könnte' , ; : , n: irti rnnjrxi . - ,;icinifii sic gas iciTip jiuu;a;icu 1 (m W m 9 . 4? fX 4m a T X M.9(l44 tm dan Sie Berlin ordentlich - kennen lernen ! kommen Sie einmal mit. Prosessor' " : half nichts ; er mußte mitkommeli. )euahu:en - ihn vergnügt unter den ?lrmuno, führten iön in die Äunstgallerie. 'Sie überraschte und' erfreute dann den. sachverständigen Herrn, als er sie näher in langsamm Durchwandeln be sichtigte. Dahinter war das Tttrkenzimmer. -1 Hier sagte Friedrich, ist Ihr Centralbotel.". 'awoIen Sie mehr scherzte Nobett, mdem er einen gelbseidenm Kaftan aüs dem Schrank im Zimmer langte und niitsammt einem blau betroddelten Fez dem Professor zeigte. , . ; Dettinger mußte lachen und war von der lustigen Liebenswürdigkeit des Onkels wie des Neffen gefangen.-. Aaa zeigte ihm die schönen .türkischen Pfeisen, das mit syrischem: Tabak gefüllte Kästchen von Rosenholz. Aus dem Nachttisch nahm der ältere 'Siegfried ein Ledcrtäschchen niit zwei kleinen Schlüsseln . - . .darin. - 1 : ... 1. Dieser bier." erklärte er. den aröneren hervorziehend, öffnet Ihnen das Hausthor, und der ai;dere das 'Speisezimmer, von wo ,Sie hierher gelangen.' Um ein Viertck nach ein Uhr wird Mittag gegessen. Den Kaffee deS Morgens bringt hnen.die Köchin, wann: Sie ihr durch ein Glockenzeichen den Wunsch danach ausdrücken." ' ' Aber Herr Siegfried !" rief Dcttingxr verwirrt. Sie lassen meinen Widerspnich gegen so viel Freundlichkeit un beachtet." . . " Gänzlich, ja wohl." t. ' ijßk kommen in die Türkenstube!" bekräftigte Robert mit der Miene eines ge bicterischen Kalvassen. - ; m ' . Dettin.isr fr.tstf firfi nV.firf anr siinsls j de unv Ungnade, überwältigt- von dem Cit4. ..tw w... a .riC-i..'. vTiTi si.mm yumu. 41 vvui yui uuuviiuvii wuui der beiden Hausherren. Ersah ein, daß er niraends beiiei' unteraebrackt sein konnte j und war durch den Empfang, durch', die 1 taitVtt PsltinV linh nen? -(Strrifffit fls ner frühereir' Reiseafahrten :n ' eine wahrhaft - gehobene Stimmung versetzt. Er ihat. in ..derselben Alles, was man wollte., ..Man ließseinen Koffer auS dem Hotel holen und dort die Rechnung bezahlen. '. ; ' Er nmßte mit zu Habe,l;um Frühstück, wohin cusnabmZweise . zu Ehren deS Ga stes und des für ihn selber so glücklichen TagcS auch Robert ging, 'und erwies sich hierbei auch 'in - Rheinwein.. als einen trinkbaren .Mann," dem., der Caviar WÄZÄRdLAkch -l?5m' Mern i mriucy:e,wozunc?lemeicyroasyeunge bieder rwH m$t attkrnstejen Ttik

wir werden uns schon welche aüsbitten, wenn Sie eS ui bunt treiben. Wir wol?

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len. Sie schmeckten ' ihm vortrefflich und steigerten' dcn kailstischen Wih, über den er verfügte, so das; cr sich bei der fröhlichen Tafelrunde aufs Angenehmste cinfübrtc und äusrst behaglich sttblte. Dann speiste cr bei Onkel Friedrich in Gesellschaft mit dem jungen Ehepaar, welches überhaupt mit demselben gemeinsamen Mittagstisch hatte, und verjüngte sich sichtlich in den Artigkeiten, die cr dem reizenden Frauchen Robert's zu Theil werden ließ. In dem kleinen kreise waren an diesem Tage eben Geist und Gemüth so froh bewegt und freigebig, das; der Zauber de selben den Professor mächtig bestrickte. Er fühlte sich heimisch und machte au? seinem Entzücken über so uncri-oarttc Anp nähme kein Hehl. Nach Tisch und beim Kaffee wurde der Feldzugöplan für die zweite Hälfte des Tages beschlossen. Er sollte würdig vcrjubelt werden. Um vier Uhr wollte man ausfabren.'' Ern Schläfchen vorher, Professor ?" fragte Friedrich aufmerksam seinen Gast. Wäre nicht übel," antwortete dies lächelnd. Ich bin's gewohnt." Und Sie sollen Ihren Gewohnheiten .keinen Zwang anthun." ' ' Sein Witth geleitete ihn hinüber in's ürkenzrmmer und ließ ihn da zum Schlummer allein. Ach, wie wohl um singen ihn die weichen, üppigen Kissen der Ottomane ! DasFrühstück, das Mittags mahl es war schon viel geleistet worden, ungewohnt viel für ihn. Die Ruhe war verdient. Aber danach ttat er pünktlich, frisch und munter, wieder in Herrn Siegfried S Zimmer, bereit, auch ferner auf sich zu nehmen, tvas man ihm zumutöcn würde. Robert hatte in verzeihlicher Eigenliebe einen Besuch der kleinen Ausstellung des Kunstvcreins gewünscht, wo sein Äild nur noch an diesem Tage zu sehen war. Dahin fuhr man denn zuerst. Der Künst, ler 'wollte Abschied von seinem Werke nehm?n, dem ersten, das hoben Ansprü chcn gerecht werden sollte und geworden war. Er sprach davon offen mit dem Prof.'ssor, auf dessen Urtheil er viel Gewicht legte. Derselbe hielt auch nicht damit zu rück und erfreute den jungen Mann nnd dessen Frau nicht wenig durch die aninuthize, fejne Begründung seines Lobsprr ches. Noch einen letzten Blick warf Robert auf das Bild, das ihm in dem Glanz, welches die dafür erhaltenen scchstausend Mark darauf warfen, einen neuen, eigenartigen Reiz genommen ;u haben schien. Inniger hing sich sein Weib, alZ fül'le es ihn: nach, an seinen Arin und ttüsterte ihm mi: einem beinahe traurigen Ausdruck zu : Wir werden cs nicht wieder sehen !" Trösten wir uns, Helene." lächelte cr ihr zu, wie Bater und Mutter, die ihr erstes Kind verheirathen und einem Anderen überlassen müssen. Dann wandle cr sich zu Dettinger. Als ictY," sagte er 511 i tut, die Sliz;e dc Tölffncdhofs bei einem Ausflug vom Achensce aufnahm, da bade ich mir nicht träumen laffen, das; daraus cin doch so viel anderes und für mich so gsücklichcs Bild werden würde." Der Professor wurde durch die Erwäh' nung des Ackenfeeö offenbar lebhaft an die dort im vergangenen Sommer genos. senen Tage erinnert, und sfhr natürlich var daher feine Frage nach Nobcrt'S Schwester, die so viel zu jenen Genüssen

beigetragen. Nicht ohne Verlegenheit suchte der Ma' ler mit emer kurzen Antwort darüber hinweg zu gleiten; aber Onkel Friedrich nahm gar keinen Anstand, Verhältnisse genügend anmdeuten, die sich ja doch während des Äufentbalts Dettinger's im Siegfried'schen Hause nicht gut ver ! heimlichen ließen und die er ihm um 0 weniger verbergen wollte, als cr Bernhard Schauß aufgefordert hatte, den Abend in einem bestimmten Restaurant in Gesellschaft mit ibnen zuzubringen. Wir sind Alle auseinander mit meinerNichte, lieber Professor. Sie hat die gerichtliche Scheidung von ihrem Mann eingeleitet und damit sind wir Alle gar nicht einverstanden. So tvcr den wir Sie wohl nicht mit ihr zusam mcnführen, was Sie ja aber nicht abznhalten braucht, ihr einen besuch zu ma chcn." Dettinger erstaunte über diese Mittheilung. ..Ja, ja," setzte Onkel Friedrich noch mit einenr halben Seufzer hinzu, das hätten wir auch nicht gedacht, als wir so heiler in der Scholastica" waren ! So ändern sich unvermutyct scheinbar ganz gefestigte Verhältnisse." Säwn um tactvoll die beille Anaele genheit auS dem Gespräch zu bringen, hielt der Professor plötzlich man war im Hin ausgehen aus dem alon bcgnsten di beiden Siegfrieds an und sagte sehr auf fällig im Ton: Weil Sie von Unvermutheten: im Leben sprechen ! Denken Sie, was ich nachträglich vom Grafen Wardenberg erst kürzlich über unseren liebens würden lö.-nosscn in der Scholasti ca" " Dcn Baron 5" fiel Robert in Svan- ' nung ihm ins Wort. f Ja, über dcn Herrn Zaron v. Schaal ! gebort babc !" t ,',Wttd" fragten Onkcl und Neffe ! gleichzeitig und voll Neugier. ?cun. der i?t ein Schwindler ersten Ranges." Un.noglich V4 stier; Arictiirt irnwisl kürlich hervor. Waö Sie sagen!" entkul!'.' es dem Maler. Ein Schwindlers . Ja. Tor Gras, der Mißtrauen gegen diesen Liebhaber seiner Herrschaft gefaxt hatte, weil er immer mit den Anzahlungs bedingungen Schwierigkeiten machte, zog Erkundigungen über idn ein. Da kamen nun meyr und mehr schöne Dinge zu Tage. Der Kerl in par sein Baron v. Schaal." Tie V wie . Ueberhaupt lein Baron." Der alt'cund derjunge Siegfried sahen sich betroffen. an. Auch gar nicht, aus Dresden, oder überhaupt aus Sachsen' . fuhr dererr Professor zeit fort, sondern aus Oeiter reich." . .....

llnfe ein Betrüger, sagen Sie?'' Nichts Besseres. So viel ich verstanden habe von feinen Schwindeleien, reist cr überhaupt auf große Güterkäufe, untcrnimmt deswegen mit den Besitzern Verhandlungen, die ihm Briefe derselben verschaffen, mit denen cr sich dann brüstet, als Käufer ausgiebt und Gelder als Hypotheken auf fein zu erwerbendes Gut aufzunehmen fucht. Das muß ihm auch schon öfter gelungen sein, und 'cr scheint diese Geschäfte äußerst fein und geschickt zu betreiben, indem cr mit neu aufgctricbencn Geldern früber crschwin-

dclte zurückbezahlt, sobald ihm aus solchen Schulden Gefahr droht. So haben wenigstens die Erkundigungen des Grasen ergeben, und cic Behörden verfolgen schon längst das Treiben dieses Ädo nis, um ihn rinmal abfassen und über führen zu kennen. Der Graf hat denn auch auf diese Mittheilungen hin der Po lizei angezeigt, wie sich der Herr Baron be reits als Besitzer seiner Herrschaft aufgespielt hat, um Geld dadurcb zu erschwing dein." '. Die Verwunderung der früheren Neisefreunde desVaronö über eine solche Entpuppung desselben war erklärliö. Der lange Herr Siegfried gab seiner eigcnen Menschenkenntnis ein schlechtes Zeugniß, daß er sich von den äußeren EigenschaftendeS Fremden so gründlich habe irre führen lassen, rrnd der Maler sann über dieselbe Täuschung vor sich .hin. Er dachte an Bernhard's Argwohn,an Elise's Umwandlung grade seit der Rückkehr von der Scholastica", wo sie der falsche Baron fo besonders ausgezeichnet hatte.' Der cisersüchtige Verdacht Bernhard'S kam ihm auf einmal nicht mehr so haltlos vor. Ein Schwindler konnte Elisc wohl berückt habcn, was von einem Ehrenmann nicht anzunehmen gewesen. Was würde Bernhard zu dieser verblüffenden Neuigkeit sagen, wenn man sie ihm am Abend sagen würde? Man hatte wieder den Wagen bsstie gen und hörte bald auf, über den Baron zu sprechen. Onkel Friedrich interessirte es viel mehr jetzt, seinem schwäbischen Gast die Schönheiten und guten Eigenfchaften von Berlin zu rühmen. Er batte eine Rundfahrt, - durch dje innere Stadt; angegeben, und überall, wo das Straßenbild sich änderte, wußte cr eS bestechend zu deuten. , Nach der Umfahrt ging die kleine Gefellfchaft ins Theater. Im Schauspi'elhause wurde ein neues Stück gegeben und eö! wurde vortresilich gespielt. Dettinger aber war cm kritischer Aeist und cr bemängelte Verschiedenes an dem Stück fowobl, wie an den Schauspielern. ' . Es giebt eben seine Schule mehr für die dramatische Darstellilngskunst," meinte cr am Schluß der Vorstellung. ..Auch hier in Berlin nicht, eher noch in Wien. ' Im Allgemeinen jedoch herrscht auf allen Bühnen . Stillongkeit. Willkür der Individualität -" De6 Einzelnen." verbessere Friedrich murmelnd.--Und' eiferte der hartköpfige Profef sor auf, wie schlecht sprechen auch die meisten dieser löniglicl preußischen Hofschaufpieler das R ! .Sie.toissen doch, lieber Herr Siegfried, daß ich unerbittlich auf dem angcborenenRecht diesesBuchsta' benö bestehe und vor Allein in kunstvoll lem und öffentlichem Vonrag." Ja wohl, liebcrrr Hcrrrr Profef: forrrr Dettingerrrr," ließ sich aufgeräumt Onkel Friedrich in rollenden Znngen'R'Donnent vernehmen. Aber es wäre doch schrecklich, wenn Sie es durch' setzten, daß sich Jeder dazu zwingen müß te, unnatürlich zu sprechen. Und dann, mein Lieber, in allem Ernst, die Aus' spräche des R scheint mir eine Art Grad', mcsier fkir die Sitten eine? 'ol!?s zu sein." 'ür die SiüiMi Am Ende behaupten Sie die Unsittlichkeit meiner Forderung?" Nein. Doch je rauher die Sitten, desto mehr schärfen' sie deu 3k-Ton im Sprechen : je milder, desto weiliger." Ah, dabei sckwel't. Ihnen wohl die jniu.'.?$f loree vor, welche.nach bc7a Stur' der Schreclensberrschaft unter der französischen Revolution das R gänzlich abschaffte ? Also eine Modeziererei setzen Sie meinen Grnnde'ii entgegen?" Der aemülhliche Streit der Beiden nahn: feinen Fortgang, bis man am Rcstauraizl war, wo man zur Nacht speisen Wellte und wor in man Bernhard Schaus; bestellt iine. Er ließ auch qar nicht langc aus sich warten. Die Aufregung, in der er sich befand, wußte er schlecht ;u begeistern, so daß )iumal Roberts dem die Entl'üllugcgcfchtchte über den - Baron auf der Zunge brannte, stutzig wurde und er Anstand nahm, jetzt' seine Mittheilung der Siegfrieds während ihres Aufenthalts in der Scholastlea"' erwähnt wurde, auf seinem Platz etwas zur Ruhe gekommen war, als cr die Frage an Dcttiiiger richtete, ob er auch niit dem Ba- ! .. ori.r -. , ion u. w Puai in jenem i')anyauze vc-kannt-acioorden sei. DieUeberraschung Aller,' über diese völlig unvermittelte Art, wie der vorher so viel besprochene Baron .'wieder der Gegeuüand des Gesprächs werden sollte, bemertte Bernhard garnicht.". Dettinger sah ihn cinc Weile pfiffig an und erwiderte endlich : Ja, den habe ich freilich auch kennen gelernt ; aber am meisten, als ich glaubte. inich seiner nur noch angenehm ; erinncrn zu dürfen" " ' ' -: .r T: Vielleicht theile ich Ihnen also ' gal nichts so Erstaunliches mit," rrefVerw hard lebhaft und -langte ein ,'Zeitungsblatt aus der Brust'tafche!fein'eS"RockeS. Aber Ihr werdet großc.Augen machen," wandte er sich an seinc'zwei männlichen Vcnvandte,i,und dabei rollten seinesonst so sanften Augen beinahe wild und verliehen dem gutmüthigen Ausdruck seinesGehensichts einen grimmigen und triumphiren-. den Zuz. . . ,:: . . ,...4' In höchster Spannnikg, selbst deini Professor, der ahnungslos über des, un-' gen Kaufmanns ' Ursache' -zur Erregt-, heit trar, ließ man ibn daö Blatt entfab' Ein Seilst ist der Kerl," stieß cr da' be i hervor. - - '. ;. ' Wie? Sollten S!e,dies auSr Zeitung erfahren -habend Herr Schauenfragte Dettinger. ?

zumachen. Ader kaum, daß Bernhard nach der Vorstellung des Professors, des: fen hierbei auch besonders .. als Genossen

:'kv stehfs ja ! Fm heutigen AbendH ? 1 " ..u. ..Mein (eil V rief Fricdric!'. Der Professor kitvu vorher schon über diefen sauberen Freun) die Augen cösfnet." ' " Aber las: 'doch hören !" drängte bert. Was steht in der Zeitnnq ?" Den xUiiiLcl vor Auge, gab Bernhard den Jn!U dcsstlbcn Satz um Satz mit Zufügung von Glossen wieder, in denen sich feine Scldonfreudc und eben so ...t.:.:x. r. ..

vimv urcunuici;c nnruye zut machten, neu .vochtt6v!er feinuiichnieit. Mcck VV.i.v. VIIHII VVI stapler ! Hören SieV Derselbe silbrte ! den ?amen Baron v. Schaal. kein Zweifel wohl, das; es derselbe ist. welcher in der ..Scholastica" alle Wett cnt. zückte, und cr wird ja hier auch noch des ! Näheren beschrieben, um ibn ' hcra'uszu- ! icnncn, enn, i;eint cs,t;c fernen vJAanie seit, welche ihm eigen,. die vornehme Sicherheit seines Auftretens, die 'Mittel, über welche cr verfüaen konnte, und da:u eine äußerst vortheilhafte und einnehmen- ! u Erscheinung degunstiglcn tlrn bei sei' nen eigenthümlichen Geschäften, deren Opfer zumeist Leute der besten Gesellschaft wurden und über welche die Untersuchung nun genaue Kenntniß 'verschaffen wird." : Der Herr Professor hat uns ein brtu lich deutliches. Bild von diesen Geschäften entworfen," warf Robert in. ,jiur erjt weiter, was die Zeitung schreibt," forderte Friedrich auf. und Bernhard fuhr auck fort : Betrügerische Vorspiegelungen setzten j den Herrn in den Besitz großer Summen. was ryn auerdings nicht verhindert hat, in allerhand gewöhnliche Schulden' zu gerathen. Jahrelang trieb cr'sein Wesen als vornehmer, nach den; Ankauf großer Herrfchaftsgüter begehrlicher Mann, ohn? Bedacht zu, erwecken. WcnigstenS ist den Behörden erst in der lctzte:, Zeit solcher bekannt geworden und hat sie zu vorsichtigen Nach'forfchungen im (öeheinicn veranlaßt. Die österreichische Polizei hatte dadurch zur Genüge Grund erhalten, den Baron' v, Schewi zur Verantwortung zn ziehen. Es'gelang ihr zwar nicht, rechtzeitig die Verhaftung desselben auszuführen ; doch vcrsor sie seine Spuren nicht und ersuchte die ircmden Behörden, ihr dcn Vogel e!nziifanaen,lrenn er in ihr Gebiet fliegen sollte. Dies geschah nun hier auf dem Bahnhof der Anhaltischen Eisenbahn, als der Baron eben daselbst anzekornmen war. Beim ersten Verhör des Verhafte teil erkannte er. daß er 'einem erdrückenden Beweismaterial über seine Person und'seln Treiben gegenüberstand und Läugnen ihm nichts mehr nützen konnte. :vt vt irrn gefundenen Papiere und prcstiiiches Ende bereitet ist. Der Proceß dürfte vor den österreichischen Gerichten geführt werden, wiewobl der Hochstapler, was sich bereits ergeben hat. auch in Preußen und neuerdings in Berlin die Opfer seiner Täuschungen gesucht und gefunden bat." ' Bernhard' s Stl'N.ile zitierte, als er dies las. Robert wurde sehr ernst über die letzte Bemerkung, die Onkel Friede rich sowohl. U'ie vollends dem Bwfcsior von keiner besonderen Bezug! ichkeit cr schien. Helene forschte in ihres Pkannes und in ihres Schwagers Antlitz antheil-. voll nach dem Eindrrick dieser Geschichte, deren tieferes Verständniß ihr mangelte, weil sie- weder den Baron kann te, noch feither von ih?n, gar in iiner Verbindung mit Ellie, gehört batte. Aber ihr weiblicher Spürsinn witterte etwas' Geheimnisvolles dahinter, was Bernhard nd Rohert jetzt bewegen mußt?. (FortttbukZg folgt ) Deutsche Lokal-?7a cl, r i ten. VrsVini Brsndendukg. - Hutmachermeister Wiede wurde in der Nähe des sch lesischen Bahnhofes in Verlin von einem Zuge getödtet. Polizei chcf Madai feiert am 27. Sept. fein 5,0jährigeö Dienstjubiläum. Der feit längerer Zeit vermißte Opernsänger Jungk ist mit einer Soubrettc.Frl. Kirchner, nach Amerika' durchzebrannt. Stadtverordneter Keilpfl::g in Berlin wurde verhaftet, weil er einen Pferdebahnfchaffner schwer verletzte. Bei einer Segelfabrt, die Kaufmann Mendelssohn in Berlin, Besitzer der Yacht Alice" auf dem Zeuthencr See unternahm, schlug das Boot um, und eine Dame ertrank. Beim Baden ertrank der Sohn des BierVerlegers Tabbert. Auf dem Domi nium agow beiBernstcin etschoß sich der Administrator Brande.' In Landsberg a. W. fand das dritte Bundesschießen deZ märkifch - posener ' Schützenbundes statt. Gerichtsvollzieher Mülsolff in Lübbcnau unterschlug 10.000 M. und würd in Hamburg, als er sich einschiffen wollte, verhastet. AmtszerichtsvollZiher Niester von 3!cntz unterschlug Ämtsgclder und verduftete. ommrn. . Die. Firuia O. Swald in Stettin läßt in Hamburg einen Bergnügnngsdampfer alsGcfchenk für den Sultan vonZanzibar bauen. Schuhinacher Mierke in Stettin wurde wegen Mordversuchs verhaftet. Gestorben Fritz Knochenhauer m Groß Ziegenort, früher . Schiffseapitan und Ortsvorsteher. -' Die Frau des Tischlers Scheel aus Disdrichedorf wurde in der Jhna bei Holländerei aus Leiche gefun den. Mühlenbcsitzer Weber in Reh Winkel ertränkte sich im Dorsbrirnnen.'Der verstorbene Bürgermeister Bar holdi m Lauenvurg bclam n Denkmal gesetzt. Bernsteinhändler Raschert in Stolp erhielt wegen Hehlerei 2 Jabre Zucht haus..Kamlist Oesterreich in Stolp torh::ktet2 nacn Ilntttschlauna lon 400d Mark. In öoitz wurde der Brudor des Schuhmachers Icarts von einem wüthen .den Stier getodtet. ,- In einer Thongrübe, nahe Bredow, ertranken die beiden Söhne des Schisfszimmermanns Brot. .- Ein Feuer in Erslin zerstörte die Zänder'sche Herberge nebst mehreren Nachbärhäufcrn,' wobei Maurer Tetzkc und.' Afsessz? . Blank verletzt - wurden. Der. Blitz äscherte das 'Gehöft des Bauern Schwerdtfeger in Wobrow ein.

Briefe gaben außerdem, d;e überraschendsten Ausschlüsse eines interessanten Abern teu ergeben? dem nun vorläuki ein ?sbr

vrovlttiVZnnevei'. Der Tischlerstrike in Hannover ist nach J-monatlicher Dauer beendct.-Der Matrose Henry, welcher auf der GreeleyErpedition erschossen urde, war der Sohn deS Eisenbahnbeamten Buck in Hannover. Die Bischofsmühle in -Hildeshei.l k w-tt vollständig ab. In Vienenburg uurde ein reiche Kalifalzlager entdeckt. In Zeven starb Kcnrad Viebrock, Vetzran der Freiheitskriege. Jn Wicrstorf verunglückte der Kupferschmicd Dumschlaff' durch einen Sturz. Der 14'jührig? Georg Wilkenö in r t , . . , m . v

ryeoe ertran: verm Baden ; ebenso in i Reitze die Tochter des Hauswirtbs Ku- !- nert Abgebrannt sind in Jfenbüttcll zwei Gehöfte, in Aurich der aroße Pi- i aneurhof" und in Hainholz ein Theil des ! Dampfschmiergelwcrks 'von' Oppenheim : Eo. Der Blitz äscherte in Lutterhan- ! sen ein .Vauernbaus ein, und in Morin tzen einen Theil der Vahnhofstation. vrovi, 3kSsin. Ju .'!üns:er sind, zurr Empfange des Kaisers bereits alle erforderlichen Vorbe reitungen artrssfen. Gestorben inBieleseid der hochgeachtete Fabrikant Gustav Eolbrunn, der humane Äerforger semer ! Zahlreichen Arbeiter. An verschiedenen stellen desWesergebiraes bat man neuerdmgs Eifcnsteinlager entdeckt. Der Strike auf der Zeche .Tremania" bei Dortmund ist nach 5itägiger Dauer durch einen Vergleich beigelegt worden. Sergeant Mcinhardt aus Ha?ve ließ sich'hön einem Zuge überfahren u.d wurde sofort aetödtct. Motiv: Nahrun.ssorgen. Gis.'n. Dr. Haefer, Professor der 'Medizin an der Universität Breslau feierte unlängst sein goldenes Doktor-Jubiläum. t zu Breslau Landschaftsmaler A. Berg, Direktor der Kunstsammlungen deS dortigen Museums der bildenden Künste. f zu Oels Hauptmann a. D.jHans Gustav v. Primtz, '.I Jahre alt.' In Glciwitz und Umgegend grassirt gegenwärtig der Fleckentrphus -Jn LangenölS hat sich der 16jährige Kadett Hans Ackermann aus bis jetzt noch nicht bekannten Motiden erschossen. Unglücks- und Brandfälle : In Breslau wurde der Bahnwärter August Krause, als !cr die Schienenstränge passtren wollte, !von einem Güterzuae erfaßt und getödtet, in SchmochWitz bei Liegnitz wurde erKnechtitschek von einem Erntewagen Und- in Löwen berg der Arbeiter David Scholz von ei nem Kicswagen überfahren und loaren auf der Stelle todt. Jn Straupitz brannte die Besitzung deö BauerngutsbesitzerS Holzbecher mit allen Erütevorräthen und dem Viehbestand nieder in derErregung über den schweren Verlust bat der Besiher sich erhängt. Ferner wurden in (oottesberg die Hauser pes Sattlermersiers Schmidt und des Jleischermeisters V. Hoffmann ein Raub der Flammen, in . Henschdorf das Wohnhaus deS Stellenbesitzers Etiepner und in Straupitz de? Dittmann'sche Gerichtskretscham. roKdrjigtlt Bad. Der Wucherer Hausmann von Fke hingen hat sich bei der über ihn verbäng ten Sttafe (6 Jabre Gefängniß und L00O M. Geldbuße) beruhigt und ist in'S Zuchthaus nach Freiburg traneportin worden. Jetzt schwebt inoch eine Klage wegen Steuerdefraudatron von 72,000 M. über ihn. fJaques . Emil Duppressoir. der lebte Sviclvächtcr, von Baden Baden. Beim'Äbgeordnetentg deS badifchen Militürvereins'VerbandS wa ren 100 Vereine mit über 1000 Theil nehmern vertreten. Daö mehrfach bestrafte Ehepaar Wilhelm Vogt von Kandern wurde neuerdings wegen Betrug und Handel mit Zauberbüchern zu 1 Jabren Zuchthaus nebst 2000 M. Geldstrafe' ev. 3 Jahre Gefängniß v.'rurtheilt.' Kaufmann Arnold in Konstanz ist in Konkurs gerathen und wurde verhaftet. Wegen llnter'chtagung verhaitete man den statt) I schreibe? Entmann von Bodman. ! Vergehen gegen das . Sozialistengesetz büßte Glasfabrikant Glatt in Offenburg mit 7 Monaten, Kohlenhändler I. Fr. Authenrieth mit 4 Monaten und der Kaufmannn L. Haueisen mit 3 Monaten Gefängniß. In Folge eines Streites erschlug der Schlosser Ziegler aus Ncckarau seinen Vater. j Eigarrenfabrikant Fr. Dörr in Planlstadt. vraunschwkks.Andatt. Llpp,. f zu Brandenburg der Veteran August Gertcr, 91 Jahre alt, ferner Louis Rözglen. Im Ententeiche des Rittergutsbesitzers Watjen ertrank die Tochter des Arbeiters Funke aus Halchter. Gest.: zu Wildlingen Arnold Spellerberg, Redakteur der Waldeck,schen Zeitung, 4! I. a, Metklenburz. - Der Arbeiter Lange auS Fried land' stürzte von einem Wagen und brach da Genick. Die Einwohner von Schwerin haben für den mecklenburgischen Feuerwehrtag 1300 M. gezeichnet. Die Wittwe des Drechslers Rödcr auS Wittenburg beging Selbstmord, indem sie sich ertränkte. f Die' Lehre? Wilhelm Schäfer, Ernst JUeskobl und Gustav von ! Bremen, sämmtlich von Rostock. ' 9rcic ZtSttt. . Im Monat Juli sind mit 60 Dainpf. und 5 Segelschiffen 7451 Auswanderer über Hamburg befördert worden. Von denselben hatten 4163 männliche und 2955 weibliche Personen die Ver. Staaten zum Ziel ihrer Reise gewählt. Gestorben: zu Hamburg Oberpostsecretär I. G. Elaussen, Reinh. Ercmer, Schiffsrheder Mählmann von Blsnkensee. Letz terer ertrank in der Elbe. Zu Lübeck erplodirte in der Droguenhandlung von Brumch ein Venzinballen, ' wodurch drei Personen umkamen, , . - 1 - . . . . 7, KvendsSchttke für Deutsche, um Englisch zu erlernen. ' Die EröfZ.iunz ha d,ndsZul für vbig,n ax sind! si . . . ; Montag, 1. September im kskatt 1:1 deutschenzl. Eche!rk!n!. s. 120 Oft Varvia-d Straße natt. Zt. NntenUtt Ire on 3 LbendkN tn ttt Wochk, K niat, VHtteö)S I i:nd Jk'ita g. 0.. - 9 m: tfjtUt und 1 beträgt da da'ü?,u e"lntk''D T bulxild 1 DoLar ttz onat. saanen ii tmn.- itfit;;a i i.i M.fim.ii ..S.tjn. ft.fK ,iii-?. t. , l t tL ' ' ' r . ,.. ii i irtr Oingf ul. Ho. 7 fcSi ßitttaoa Gira,e. vtt! i4 tnim g,annttnd,nd,r!t-t SchuiUskaie znmeä.

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