Indiana Tribüne, Volume 7, Number 358, Indianapolis, Marion County, 15 September 1884 — Page 2
1 )
Ä
f V 1 U 1 Vi j k s lv t vl 1 i jx; i, V ' t ) 4 s US V f. A v ) 4 V . '-4 l A -v t-i-
Indium HnSllttö.
6 r sch et nt Füglich, RöHestli u. Sonuwgs. Osilc ILO O.MurvZandstr. fTSt täglich Tribüne- lofWi durch Tr?gkr 12 ,ent, xer Wsche, die Sr.:r.ug5 ..TriöunTkn!Zl ; 0$ e. Vkid ufan3tn 15 T;nü. P? Po ,gkschl,5t in CoTa3io5Iun8 rr Jahr. Jndicinzfvlis, Ind., 15. September '34. NcueTÄiuösignale . ' Vor der (Gesellschaft zur Förderung der Naturwissenschaften, welche zur Zeit Ke ' kanntlich in.Ähüadelphia' tagt, hielt der roesentlie Verbessere? nicht aber Ersinder des Telephons, Alcrander Graham Bellemen bcchintciessanttn Ertrag über 'ele7.neue Methode, vermittels eines telephönischen Apparates und einer zu diesem Zwecke besonders construirten Batterie Cchiffcn zur Zeit dichter 9'ebel zu er möglichen, das; sie sich über ihre Stellunim BZasscr, ihre gegenseitigen Ent"sernur.gen, sowie die Dichtung ihrer et; waigen Vorwärtsbewegungen verständi--gen. Bell erklärte, daß an der Ausführbarkeit seiner Vorschläge nicht im Min' besten zu zweifeln sei. Ein 'Telephon wird als Au5ganzsapparat unter dem Bug, ein anderes ' als EmpfanzZapparat unter den: Spiegel eine Schiff c.s angebracht. Die Trähte hängen len beiden in das Wasser. In einTnr andcrn Schiffe werden in ahnlicher Weise Apparate angebracht, welche eine elektrische Batterie und eineBorrichtung enthalten, vermittels deren dcr elektrische Strom in möglichst kleinen Zwischenrau::icn hundertmal in dcrSecunde unterbrochen werden kann. So oft die Batterie vait dem Wasser in Verbindung gebracht wird, wird letzteres magnetisch, wird diese Verbindung aufgehoben, so hör: dieser Znstand auf. Dl'ess'eränderung der magnetischen ' Beschaffenheit des Wassers bringt indem Telephone des anderen Schiifes, das bis auf viele Meilen entfernt sein kann,einen Ton. hervoivcr. . Diese Töne können in verschiedenen Zivischcnräumen und Langen bervorzerufen werden und hieraus läßtsich ein? Reihe ron Signalen cder Zeichen herstellen, die mit dem Morse'schen. T'legraphenalphabet unverkennöare'.l?lchnlichkeit hat, ja sogar in ganz ähnlicher ZLcise durch ihr entziffert wird, wie dics ja bei den telegraphischen Depeschen jetzt ebenfalls gesäueht.' Auf oiese Weise kann ein Schiff mit allen Fahrzeugen, die in seiner sjähc sich befinden und mit denselben Apparaten Versehen sind, nch fortwährend verständigen und fu5jt dann noch, wenn dieselben imvuc:zu:ch'Meilen'von einander entfernt stnd. Prof.' Tr'owbridgc vom Harvard College hak den Gedanken, das Wasser mit- - tcls dvnamo cleltrifcher Maschinen magnetisch zu machen und diese Beschaffen.eit desselben zu Signalzweckcn zu beputzen, schon früher ausgesprochen, wollte stch'äber zu weitere? Bcrmittelnng der Signale zncht' des Telephons, sondern des Galvanometers oder desjenigen Instruments bedienen,' welches die Stärke eines galvanu'ck'en Stromes mißt; er bezeichnet den Bell'sch.'n Gedanken als durchaus durch fü hrbar. So ziemlich alle Dampfer haben zu? Seit.-dvnamo:c!ektrifche Maschinen an Bord, deren sie zur Erzeugung des elekIrischen Lichtes bedürfen. Diese Maschineu können verwendet werden, um das Wasse.r magnetisch zu machen, so ost ein dicht?? Nebel eintritt. Die sich allen Schiffen, die mit Telephonen versehen sind, sofort mittheilenden Signale wär den dieselben rechtzeitig warnen und Zusammenstößc unmöglich machen. Der Bell'sche Vortrag rief eine lebfräste Erörterung hervor, doch war die Versammlung allseitig der Ansicht, die höchste Wahrsckeinlichkeit spreche dafür, daß ein neuer Weg entdeckt sei, die Elektric.ität der Menschheit dienstbar zu ma-djeiu
Küchelt für die kranken. f. '. ' 'Mag Gotbam in mancher Beziehung nicht . ganz mit Unrecht ein Sodom und Gomorrha genannt werden, so steht es doch in der Fürsorge für seine Armen . und- Elenden lunter keiner andern Welt- ' stadt . zurück. ' Plötzliche .Unglücksfälle sindcn .rasch ofene.Her;en.und Hände und seine gemeinnützigen und Wohlthätig- - keits-Anstalten sind so eingerichtet und ; verwaltet daß die Londoner Times" I '.dieselben kürzlich den Londoner Anstal- ! 'S-'ren als Muster' hinstellte.' Hierbei ae-
dachte das latt einer Art Fürsorge für die Kranken aussührlicher, die New ?)ork eigenthümlich ist, in europäischen Städten bis jetzt noch vermißt wird, aber in deninislpn heiUn brr aln 9elt. in denen örtt&io(cra wütbet, aerade setzt von?
ö'ömßeorr7e:rZlicbem.Nutzm sein würde. ! ?V ikxP bestehen Volksküchen, ftivt speciell für arme kranke dadurch sor- ' 7 gen, daß sie denselben die von den Aerzten verordneten Nahrungsmittel liefern. ! Die Volksküchen, bekanntlich Wohltha tigkeitsanstalten, ich denen. arme Leute ' mit nahrhafter Suppe 'und Fleisch cntweder unentgeltlich oder gegen geringe Bezahlung versorgt werden, wurden bereits von dem Engländer Numford cm ' pfohlen, traten aber in Europa erst 1813 und im Hungerjahrc 1816 17 praktisch in'. Le.ben. Die erstere größere, auf dem Principe der Sclbstcrhaltung be-
ruhende Anstalt wurde 184! rn Leipzig gegründet und diesem Beispiele sind viele IX Städte gefolgt. Küchen, die speciell die armen Kranken mit angemessener Nahrung versorgen, wurden indessen erst vor elf Jahren in ' New Vork gegründet und bestehen in.kei.zer Wandern Stadt. - Ein Frauenverein : 'war -es, der die Einrichtung in's Leben rief und dessen V!itglieder sich in dem Vertrauen auf die Mitwirkung ihrer Mitbürger nicht getäuscht sahen. Vermächtnisse, Schenkungen, freiwillige Beisteuern jährliche Beiträge und in beson-
H ZerS' schweren Zeiten .einzelne Verwilli r 'Zungen der Stadt lieferten die Mittel. ü Ser ehemals nur wenige Mitglieder zah
lende Fraucnverein hat sich eine 'Gesellschaft verwandelt, die aus Damen und Herren bestcl't, den 3!amen ?!ew Iorker KrankenlüchcwGesellschaft" führt und deren A!itglieder Jahresbeiträge von mindestens :).00 entrichten. Die gesammte Verwaltung liegt in den Händen von Frauen. 3!eben oder in nächster )!ähe jeder der Anstalten, in denen arme Kranke unentgeltlich ärztlich behandelt und mit Medicin verschen werden, besindet sich eine Küche, welcher eine bejahrte Frau, die Matrone, vorsteht. Die Aerzte in den Dispensarien fragen die Kranken
auch, ob dieselben rm Stande sind, pch die ihnen empfohlene Beköstigung zu vcrschaffen. Verneinen dieselben dies, so geben die Arzte den vorsprechenden Personen außer der Medicin ein Formular, aus dem die Speisen verzeichnet sind, die ibnen in den Küchen zu verabfolgen sind. ' Um zu verhüten, daß die Küchen allzuseh? gemißbraucht werden, findet die Verabreichung der Zahlungsmittel nur bis kachmittag Z Uhr statt ; nach dieser Zeit sind die Matronen verpflichtet, dienizen Kranken in ihren Wohnungen aufzusuchen, die im Laufe des Tages von den betr. Küchen aus mit )!ahrunz versorgt wurden. Als Matronen werden nur erfahrene und menschenfreundliche svrauen anaestellt. deren Auaen in den Wohnungen der Kranken auch sonst seyen, woran es fehlt, und Hilfe schaffen, soweit es die Miml der GeseUschaft ge statten. Viele weibliche Mitglieder der mildtbätiakeit zum Besten der Kranken nocb außerdem aeweckr.' Die Matronen erbalten nur jäbrliä'e Gebalte veneMOO, aber sie sind mit Freudigkeit in ihrem Berufe thätig und taufende von armen Kranken verdanken ihnen bereits ihn. schnellere Genesung. Gcliwinoetzdt Reichthümer. Häufig schon ist das Capital seinn Natur nach mit einem großen Wasserdecken verglichen worden, das alleFlüsse, Bäche und Gewässer in der Nachbar schast unwiderstehlich an sich zieht und gewissermaßen verschluckt. Wo viel Geld ifc tritt immer nock' mebr binzu, denn das Capital arbeitet" ja für sich selbst. Es trägt Zinsen, während der Eigenthümer seinem Vergnügungen nachgebt oder selbst schläft. Und wird auch nur ein Theil der Zinsen zu dem Grundcapitale ae cvlaaen, w waep t levteres immer mehr an und wirft in Folge dessen' immer größere Zinsen ab, die wieder instragend angelegt werden tonnen. So ginge die Sache in's Unendliche, ioenn nicht eben allem Irdischen bestimmte Grenzen gesteckt wären. Es ist nicht nur dafür gesorgt, das; die Bäume nicht in den Himmel wachsen, sondern auch dafür, daß die iiesencapitalien sich wieder verkrümeln. , Um ein sehr bedeutendes Vermögen so anzulegen, daß es lohnende Erträge' abwirft, muß viel gewagt werden. Ein Mann wie Vanderbilt kann Wohl für 40 Millionen Dollars Staatsschuldscheine kaufen, aber er kann nicht seine sänimtl i ch e n Eisenbabn-Actien gegen Bonds umtauschen, ohne sie zu entwcrthen. Doch selbst wenn das anginge, würde er es nicht toun, weit der Bund zu geringe Zinsen zahlt und seine Schulden zu schnell ablöst. ' Somit ' ist der hundert fache Millionär auf Unternebmunaen angewiesen, die einen mehr oder weniger speculativen Charakter haben. Der kleine Millionär, der gerne ein großer A!illionär tverden möchte, muß erst recht specullren. ,vur ihn ist die Saäe ge fahrvoller, als für den g'roßen, aber auch letzterer ist haung nicht im Stande, das reinige zusammenzuyatten, w'enn eme allgemeine Entwertung eintritt. Eine solche hat seit drei Jabren fast ununterbrochen stattgefunden. In Folge dessen haben gerade die reichsten Leute so große Verluste erlitten, daß man den Niedergang seit 1880 den ..Kracb der Reichen" genannt hat. In einer seiner letzten Reden gab Gen. Vutler den Besitz Vanderbilt's an Bundesschuldschcinen auf nur noch och $25, 000,000 an, und hiermit stimmen die in 9ttw ?1ork umlaufenden Gerüchte über ein, daß der alte William H. und seine Söhne gegen 50,000,000 in Wallstreet eingebüßt baben. Garrison in Valtimore, der zu deu sechs reichsten Leuten in den sbcx, tztaaUn gehörte, mupte sich mit weniger als der Hälfte seines fniheren Vermögens zurückziehen. Der Verkauf der Mobave-Abtheilung der Central Pacisic an eine 'Äkebenbuhlerin ist nur kme neue Bestätlguna der durw die Edmunds'schen Untersuchungen langst bekannten Thatsache, dan daö Monope listen-i7.uartett an der Pacificküste sich in großer Verlegenheit befindet, denn ohne zwingende Gründe hätte es nie darern gewilligt, den Weg über das Festland wenigstens theilwcise freizugeben. Jay Gould war eine Zeit lang dem Bankerott nahe, und Russell Sage, der so lange der Schrecken aller Börsianer war, mußte thatsächlich vom Schauplatze abtreten. Lillard, der sich den bedeutendsten Monopolisten an die Seite stellen zu wollen schien, büßte den weitaus größten Theil seines Vermögensund die Controlle über die nördliche Pacisiebabn ein. Durch den Sturz dieser sinanciellen Größen wurden natürlich Hunderte von kleineren Millionären mitgerissen, die sich an jene angelehnt batten. Dazu kom men die Zahlungseinstellungen oder ,,(5lnsa)rankungen" vieler iveonopolliten im Waarengeschäfte. Als z. B. Stahl: schienen auf 6:27 die Tonne Heruntergint w i ri i gen, gerlttp,cer ehemalige virna rcr ein i ' , . , ? . oennr wen wlenenaorttanten in eine förmliche Nothlage. Die Leute, die den Kaffee, Zucker,- das Schweinefleisch und Schmalz, den Weizen oder Mais cornern" wollten, gingen massenhaft zu Grunde. Selbst die sogenannten Ao nanza-Farmer im ?!ordwesten sahen sich genöthigt, ihre Niesenbcschunaen w ;erstückeln und ' parcellenweise an Eimel bauern zu verkaufen. Noch ärger gebt es den Landmonopoli sten in England, die dich den amerikanischen' Mitbewerb zur Hcrabsetzetzung ihrer Renten gezwungen wurden und iet sogar schon dritter Classe fahren. Der Econoinist" sagt : .'.Anbaufähiges Land ist thatsächlich un'verrausila)". Aus solchen Thatsachen wollen einige
Ge)eüjchaft ichneen pch den .Matronen auf deren Besuchen von Zeit zu Zeit an, und bierdurch wird bäusia fcie Privat-
Volkswirthe die Unrichtigkeit des Satzes folgern, daß der Abstand zwischen Neichen und Armen unter der jetzigen Productionsweise immer mehr zunimmt. Edward Atkinson suchte auf dem wissenschastlichen Eongresse in Montreal den Beweis zu führen, daß mit dem Anwachsen des Capitalreichthums innerhalb der Gesellschaft der Antheil der Capltalisten am Nationalvermögen abnimmt, derjenige der Arbeite? dagen verhältnißmäßig wächst. Er zeigte an dem Geschäfts nachweise von tfcci Baumwoll-Fabriken,
daß zwischen 830 und 1884 die Löhne auf die 7ard um 44 Proc. abnahmen, während der Gewinnst auf die ?)ard sich UM 83 Proc. verringert hatte ; daß der Lohn der Angestellten auf die Stunde sich verdoppelt hat und aus das Jahr um 77 Proc. gestiegen ist. ?llles das mag richtig sein, aber trotzdem ist jedenfalls der Gemmmtzewmn der Unternehmer im Verhältniß zu dem Einkommen der Ar- . . . ' t i K t - . . r ? veuer veoeureno gestiegen, weit eoen )o unendlich viel mehr Baumwoll-Waaren mit hrlfe von Maschinen hergestellt wer den können. Durch du Anwendung des Dampfkraft und der Maschinen hat ferner die Selbstständigkei't vieler Hunderttausende von v)!enschen aufgehört und der Arbeiter ist m beinahe honnunzslose Abhängigkeit von den Capitalisten geray ' . f f i . . i tyen. ijo it aver unmeryln mlereisanr zu erfahren, daß die Habgier der Monopolislen den Sturz derselben herbeiführt und von einer endlosen Anhäufung gror - . 7 i . er apilaimaen icinc .neoe ein rann. Selbst wenn die ohne immer gerade so veranlagt waren, wie die Väter, könnte aus den angegebenen Ursachen die dapitalanhaufung in derselben Familie nicht ewig fortdauern. DaS chinesische (rrziehungSproject. Aan Phz Lee, einem jungen Chinesen, der 1672 mit vielen Kameraden nach Neu England, und zwar speciell nach Spnngfield, Mass., kam, um hier nach amerikanischer Weise erzogen und ausgebildet zu werden, später aber mit den Uebngen nach Cbma zurückberufen wurd.', ist es gelungen, die ihm von der Regierung im Reiche der Mitte angewiesene Stellung zu verlassen' er befindet sich zur Zeit wiederum m Amerika, und zwar augenblicklich in Buffalo. Derselbe giebt die erste Schilderung der Gründe, welche die chinesische Regierung veranlaßten, eine Änzabl ibrer Unterthanen amerika nijchen Unterrichtsanstalten anzuvertrauen, dann aber dieselben so plötzlich wieder heunzuberusen. Der Plan, Ehinesen in größerer Anzahl abendländischer Bildung zuganglich zu machen, gmg von dem vornehmen ehmesen Zung Zdmg ans,.der das.Zlale College absolvirt und nach seiner Rück kehr nach China 12 Jahre lang in hoher Stellung für sein Lieblingsproject ge wirkt bat. Endlich bewilligte die cbinesische Regierung 91,000,000 zur Durchführung der Maßregel. In Shanghai wurde eine Vorbereitungsschule errichtet, in der namentlich Unterricht im Englischen ertheilt wurde und die Regierung machte ihren Unterthanen bekannt, daß der unentgeltliche Besuch solchen ihrer ohne sre: stehe, welche die mit ihnen vorzunehmende Aufnahmeprüfung beste hen Wurden. Vornehme und reiche Chrnesen meldeten lbre Söhne nicht zur Auf nähme an; sie fürchteten, dieselben könnten in der ausländischen Schule den heimischenSitten u. Anschauungen völlig entfremdet werden. Die Scküler - der : Anstalt recrutirten sich daher meistens cntin-iri iuiv vciii amuciiianoe. Von 1872 ab sollten zunächst in vier aufeinander folgenden Jahren je 30 Kna ben nach den Ber. Staaten geschickt werden und dort verbleiben, bis sie die Abgangsprusungen von irgend emer der höheren Lehranstalten mit Ehren bestan den hätten )an Pho Lee gehörte zur ersten Abtheilung und kam in Spring sield als 1 jähriger Knabe in das Haus w w t emer rau vx. vt. Taille, cic ihn mit ihren übrigen Kmdern erzog. Von dort besuchte er die Hopkins GrammarSchule in New Haven, Conn.,und wurde 1880 als Zoglmg des )ale-College ausgenommen, urz bevor er iedoch das erste Studienjahr beendet hatte, wurde er m:t feinen sämmtlichen Commllitonen angewiesen, nach China zurückzukehren. ' Die chinesische legierunz hat damals Verschiedene Gründe dafür angeführt, daß sie ein Unternebmen, auf das sie bereits so bedeutende Summen verwendet. so plötzlich aufgab. Der hauptsächlichste Grund lag nach Ansicht des Herrn Lee in einem Personenwechsel innerhalb der Eommission, welche das ganze Erie hungswerkzu leiten hatte und in dem bnefich kundgegebenen Beschluß vieler chine tschen Studenten,, die Ver. Staaten zu ihrer bleibenden Heimath zu machen. Die Commission glaubte daher, daß der größte Theil der auf die auswärtige Ausbildung der Landeskinder verwendeten bedeutenden Summen für - Chin.v verloren sein werde. Die Erwägung, daß die heimkehrenden jungen Leute allzu freisinnige Ideen mitbringen und verbreiten würden, hat nach Lee's Ansicht höchstens in zweiter Linie dazu mitgewirkt, daß die Ausbildung von Chineseir im Auslande eingestellt wurde, eher noch mag der Umstand maßgebend gewesen sein, daß einzelne Studenten zum Christenthume übertraten. Die zurÄgekehrten Chinesen wurden unter strenger Aufsicht gehalten, Lee und 24 andere wurden nach Tien-Tsin geschickt und dort von Mitgliedern der erwähnten Commission einer strengen Prü sung unterworfen. Dieselben hatten oh ne Ausnahme ihre Zeit in den - Ver. Staaten gut angewendet und Kenntnisse gesammelt, von denen die Commissäre selbst so gut wie nichts verstanden. Letz tere hatten dagegen vorausgesetzt, ' die Studenten im Besitze solcher Fachkenntnisse in den einzelnenFachern des Staatsdienstes zu finden,wie sie die jungenLeute in China erwerben, die in den Staats dienst zu treten beabsichtigen ; ihr Urtheil t nn r. c . ni ? rv . i t V uoer oa 2jin ver noung, weuve vie Landeskinder im Auslande erworben, lautete daher abfällig. Lee und 13 seiner Colleaen erhielten Anstellungen in der chinesischen Marme und mußten m solcher trotz ihrer Proteste und' Vorstellungen verbleiben, daß sie über diesen Zweig des Staatsdienstes auch nicht daö Allergeringste in den Ver.
Staaten gelernt oder auch nur gehört hätten. Nach einem Jahre erhielt Lee, der seine niederen Obliegenheiten im Dienste der Akarine ebenso ungeschickt als widerwillig verrichtete, einen sechsmo natigen Urlaub, durch Vermittelung ci nes Verwandten eine Stelle im Bureau des britischen Kronanwalts in Hongkong und ersparte sich so viel,daß er scine)!eise nach 9!ew ?)ork bestreikn konnte. Er kehrte nach Neu-England zurück, fand eine Stellung als Mitarbeiter an den im
Verlage der Firma D. Lathrop v. Eo. in ; Boston erscheinenden ugendschriften : ,,ViäsvLl!L"und The Chautaiiqua Younj; Follci AI ntlily" und gedenkt, seinen Aufenthalt dauernd in den Ver. Staaten zu nehmen. (?in Mord in Liberia. Der farbige Barbier Henry G. Johnson in Rochester, N. ?),, erhielt soeben einen Brief aus der )eger-Republik Liberia. in dem ihm mitgetheilt wird daß sein leiblicher Vater, der Generalanwalt der Republik Henrv W. Johnson, von seiner Gattin, der Stiefmutter des Hrh. G. Johnson, ermordet worden ist. Der Ermordete war ein Mann, der sich um die Hebung seiner Rasse hier und in Li: beria große Verdienste erworben hat. In Vermont geboren erlernte er in Canandaigua, Ontario Co., N.S)., das Geschäft eines Barbiers, studirte nebenbei die Rechte und bildete sich zu einem ebenso angeseheneu als rechtlichen Advokaten aus. Er wurde Agent der ColonisationsGesellschaft des Staates Rew Jersey, war vielen Farbigen, die sich zur Auswanderung nach Liberia entschlossen, mit Rath und That bebilflich und ließ sich 186U selbst mit seiner Gattin und zwei Töchtern in jener Republik nieder. Er betrieb dort mit großeir Erfolge die advokatorische Praris und wurde bald zum Generalanwalte erwählt, in welcher Stellung er seine bedeutende Befähigung glänzend bethätigte. Nach dem' Tode seiner ersten und zweiten Gattin nahm er eine schöne junge 3)!ulattin,Hester Simpson, zu seiner dritten Frau, die sich aber bald, während Johnson in Amtsgeschäften auf Reisen abwesend war. eine:n ausschweifenden Leben ergab. Im Februar d. I. von einer dieser Reise zurückgekehtt, machte Johnson seinerFrau Vorwürfe, wurde aber von dieser gepackt und durch eine Glasthüre, die auf einen Balcon führt, auf die Straße geworfen. Nach wenigen Stunden erlag Johnson seinen Verletzungen, seine Frau wurde zu lebenslänglichem Zuchthause veruttheilt. Die Nachlaßbehörde des County V!ontserado iniberia setzte den Barbier Johnson in Nochkster von dem Tode seines Baters, sowie davon in Kenntniß, daß letzterer ein beträchtliches Vermögen, - ter anderem eine werthvolle Kaffee-Plantage hinterlassen habe Der Sohn wird in den nächsten Tagen nach Liberia ab reisen. Vom Inland e. In einigen 'Neiv Yorker Theatern sind bei Eröffnung der Saison junge Damen als Billeteuseii und Sitz anweiserinnen angestellt ivorden. Dieselben sind uniformirt und tragen schwarzwöllene Kleider, niedrige Weiße Stehkragen, Weiße Manchetten, dito Häubchen und dlto kokette ichürzchen. Ein gewisser JuliusCäiar in Tombstone, Ar., besitz! den Galli schen Krieg" Julius Cäsars, herausgegeben von Pros. Julius Cäsar in Marburg. Seine Gattin ist eine geborene Pompejus und der älteste Sohn heißt Crassus, so daß' in Tombstone das ganze erste Triumvirat beisammen ist. Julius Cäsar betreibt eine Wirthschaft, der er einen durchaus klassifchel' Anstrich zugeben weiß. Die Bevölkerung v o n B r itisch Columbia ist durch die Entdeckung mehrerer Falle von Aussatz unter den dortigen Chinesen in große Aufregung versetzt worden. Mehrere ck'inesische Aerzte geben zu, daß es sich um den wirklichen . Aussatz handelt, wahrend der einzige englische Arzt, der die Kranken bisher untersucht hat, dies bestreitet. Dem letzteren wird nachgesagt, daß er an dem Fortbestehen der massenhaften Chi-nesen-Einwanderunz pecuniär interessirt ist. Die Ver. Staaten haben alle Veranlassung, dieJ)!aßregeln gegen das Einschmuggeln der Chinesen in das Territorium Washington zu verschärfen. Bei N a p a, C a l., i st eine neue Art Schwimmkäfer gefangen worden und ausgestellt. Das Thier ist zwei und einen halben Zoll lang und hat vier lange und, starke Beine, mittels deren es sich aus der Waffersläche sortschnellt. Als er gefangen wurde, hatte er einen Fisch, ziemlich so lang, als er selbst, zsvischen ven Vorderbeinen und war damit beschästlgt, denselben zu verzehren. . Ein Ingenieur hat berechnet, daß unter den drei Hauptzweigen, in welche sein Beruf zerfällt, in den Ver. Staaten der Architect durchschnittlich S2000 jährlich verdient, der BergbauIngenieur S2,100, der Maschinenbauer 82,800. Diejenigen Mechaniker, welche ausschließlich bei der Herstellung von Locomotiven und Brücken beschäftigt sind, stehen sich noch etwas besser, als sämmtliche Maschinenbauer mit wissenschaftlicher Vorbildung in ihrem Berufe. Mehrere Farmer, in den Counies Rockland und Orange, N. , gehen daran, Schildkröten gewerbsmäßig zu fangen und zu züchten. Die boben Preise, welche für diese Thiere jetzt in der Metropole bezahlt werden, lassen dieses Geschast sehr einträglich erscheinen. Es handelt sich um 8napj)in,td um die ,,nm 1 Tnrtles" und um die langschwänzigen Attigatorenschildkrölen und i. . -. ' . . vie -l.eregins eiuys conceiirnca. In Montreal, Quebec, hegt man den Plan, auf Kosten der Provinzialregierung einen neuen Kanal erbauen zu lassen. Derselbe soll von Longueuil aus den Lawrence-River mit dem Glichelieu, bei Chamblay verbinden. ' Der Kanal wurde eme Lange von 11 Äceilen haben und die Fahrt vonHudson-Booten zwischen Montreal und New Dork nahezu 60 Meilen verkürzen. Eine eigenthümliche SOleii schenrasse lebt in der Nähe von Nehobot Beäch m Delaware, nämlich eine Kreu zun von Moresken und Indianern.Bor vielen Jahren scheiterte dort ein von
Mauren bemanntes Schiff, und ein kleiner friedlicher Jndianerftamm nahm die Moresken auf, welche Mitglieder des Stammes ivuren. Deren Nachkommen sind hübsche Leute, welche sich gänzlich von den Negem und Weißen fem halten und nur unter sich heirathen. Beim G e w i s se n s g e l d e rFond" im General-Postamt zu Washington kam kürzlich eine Zwei-Cent-Arief-marke in einem parsümirten Briefe eingeschlossen an. In dem Briefe, welcher von einer Dame herrührte und Sweet Sirteen" unterzeichnet war, schreibt die Absenderin, sie habe aus Versehen aus einen Briefumschlag, welcher seinen Bestimmungsort erreichte, eine schon abgestempelte Briefmarke geklebt, und sie rathe den Postbeamten, "in Zukunft vorsichtiger zu sein.' " R o ch vor to e n i g e n Jahren war, das Land, auf dem sich jetzt die großen Zwiebelfelder bei Chester in Orange Co., N. ?)., befinden,' völlig Werthlos, jetzt wird der Acker nicht unter 51,000
verkaust. ?ie vorige Ernte ergab 120,000 Bushels Zwiebeln,, die. für $123,000 verkaust wurden. Die heurige Ernte ist noch bedeutend ergiebiger. Zwiebelfelder von gleicher Ausdehnung giebt es, in den den Ber. Staaten wenigstens, nicht. . In Macon, Ga., sprach sich kürzlich ein farbiger Stadtvater gegen die Zulassung der Bicyclisten zu den öffentlichen Parks mit dim Bemerken aus : Wenn die Radfahrer langsam fahren, fallen sie selber, wenn sie schnell sah, ren, machen sie andere fallen." Dre Nadreitkunst scheint im Suden nicht so hoch entwickelt zu sein, wie in den Mittelund Nordstaaten. D i e Dipper-Jnd i a ner gälte? bis vor wenigen Jahren für diejenigen Rothhäute der paeifischen Küste, die der Civilisation am wenigsten zugänglich wären. In neuerer Zeit macht sich ein wesentlicher Umschwung zum: Besserer unter denselben bemerkbar. Die jungen Leute von dem Theile des Stammes, der das Rancho Chico bewohnt, lernen lesen und schreiben und einige von ihnen verratben gntc Anlagen für Musik. .Ein kleines Orchester, das sie gebildet haben, bat kürzlich in San Francisco ein ganz leidliches Concert gegeben und nicht nur Jnstrumel'.talniusik geliefert, sondern auch mehrere geistliche und patriotische Lieder, welche die tit in der Sonntagsschule gelernt haben, mit Ausdruck gesungen. , Ueber die britischen N a -turforscher, die Montreal besuchten, werden jetzt auch einige schlechte Witze erzählt. Ein gelehrter Herr bestellte in einem Leihstall einen Wagen, der zu einer bestimmten eit vor seinem Hotel vorfahren sollte. Es !oar sehr kühl und der Besitzer des Stalles sagte ..Ich iverde Ihnen ein paar Bussalo'sBüsseldecken mitschicken." Bei Leibe nicht antwortete der Gelehrte keine Büffel, Pferde, Pferde !" Ein Centomolog fragte den Elerk in seinem Hotel, wo in Amerika sich der beste Platz für den Schmctterlingfang befinde. In einer der letzten Nächte fand ein Agent der Kinderschutz-Gesell-schaft in New ;')ork auf dem Trottoir der Hesterstraße ein schlafendes Kind. Er weckte das Mädchen, das blaß und -wie halbverhungert aussiebt, und erfuhr, von ihm: Jchheiße Marv Feld und bin 12 Jahre alt. Mtt meinen Eltern kam ich vor zwei Monaten hierher. Vor drei Wochen wurde meine Mutter krank und starb ; mein Vater ging aus dem Hause und kam nicht wieder. Ich bekain Angst, lief auf die Straße und habe mich seit dieser Zeit in Gassen und Gäßchen herumgetricben, von Abfällen, die ich fand, gelebt und Nachts auf Treppenstufen und malten Schuppen geschlafen." Für das Kind wurde gesorgt. In derselbenc'acht wurden an derselben Straße zwei.lnaben von 10 und 1' Jahren 'schlafend gesunden. Sie heißen Carl und GeorgSchäffer; ihre tränte 8.'!utter. eine Wittwe, ist vor 10 Tagen gestorben und die Knaben standen hilflos in der Welt; dieselben sind gut untergebracht worden . , E t w a ö N e u cö ! ! $ EttFEH'l sind geradezu vollkommen. Sie haben drei Ringe und können mit verhüll mäßig geringen Kosten unterhalten werden. jTeiae Hi !) e, kein Rauch, kein Geruch! Dies Osen hab,n bei der Innstrieölulstellung in uincinnaii 01c juofrni aicaiuc erbauen Monitor IlohleiiOßl Oolon in ren Größkn. Di dewShrten Alaska Eisschränke! in gioßer Auswahl. Villige Preise ! Reelle Bedienung ! 62 Ost Washington Str. Gas - Maschinen ! von i Pferdekräft aufwärt. ERICSSON'8 llcw Calonc" Pump Maschine. II Has Hefen! Alle Sorten zur Ansicht und zum 4Zer kauf in der Office der I u d la ua p v l i S Zll8 Iißlit & Coko .-Co; . 49 Süd FennsykoanZa Str. 5 . Zf Wir derkausen nur an GaS-Consumtnikn
M
GASOLIN
iorrr (Kenwett
WöM
genMWter
Mi
rtbrtb 30c per Pfund. Imil Mueller, 200 Ost Wasbiugtvu Str. Court House, r öeSflA-MisM c'? vLy von Fritz Böttch er, V. 147 Ha Wasgkgtstr. W. JBietizy MMch-Km, Un. V riassachulettZ tonnt. Rf4 utel Skleiscb iu jeder ftcit. 9 ut Wärst e, in , s ch , i,, ,c. Jndeich wen Freunden und Snner gut, Vedtenung garantire, bitt ich um geneigten Zu fpmch. ustrage können per relepoon ngkttt werden, und all BefteUuugen erde xroxt besorgt. chtungkvollft Edmund Dietz. Pouder's inNlZer - Zöch-MMW, ?8 Ror(5 Vensvloata Straße, Z&2 Oft asblngton C träfe, 326 VeNessntain Straße. und Stand ltl Oft Ctarfet Huse. INDIANAPOLIS INOC. Ruckelshaus' ÖROCERY. Bester Java ttassee per Pfund 30c. N Pfund hellbrauner Zucker Zl.00. 1 Pfund Standard Zucker tzl.btt. - Japan, Jmperial und Tunpowder Thee 25 Cents per Pfund. Alle anderen Spejtrei.Waaren zn hcrabge fetzten Preisen. C. NnckelSbauS, . No. 277 Nord Nodlk Strnk,. Bon VeMEM nach HNc)WYSM MS. Qebvübzv Frenze5 s. W. ES Walölngkon u. Mridiansik. KiA chgm yy Odd Fellow? Halle. 2., Stockwerk. enralantur der größter, und ftcherfte Jener ' Bersicherungs GeseUschasten 1 und Verkauf ron rundeigenthu. Schifföschein für alle deutsche und englische Linien. Eingehen o Erbschaften i allen TheUen Deutsch land und der Schmerz. Ansertigung von Vollmachten, n und Verleihen von arttatten. ,ld.uizahlngen und Wechsel nach Uen Theile Europa. Dr.H.S. Cunningham (Ci bitt Dkltsch Iklkn;.) a"-: 91. 354 Süd Meridian Strotze. ... . Indianapolis, Ind. Office 0 Stund, : 5-? Uhr U-? SkZ. 7-S Uhr dknd. rtle'ddonire nach George ft. orü's Upotlste. ümnS Wrick To. Fabrikanten und Händler aller Arten WaKyeöNe, . , , Ossice : 88 Virginia Avettue. ; Vaucontrattoren und Private find' eucht, dorzusprechev.
(d(B
I
W
Germania Garten.
N..W..(?cke Market u. NoUestr. Hübsches Lokal, Ausgezeichnete (Getränke Guter Lunch, Aufmerksame Vedienttlig. Um zahlreichen Zuspruch diit:l Seinrich Isemnnn. KOG Ars 8aß5mtf,gfrucSfrte(nAi: cvuf) GchwVen ! kS fertig gekscht für deu Tisch. K? Dltslbtn werden vermlttili'ikiki.t vtutn P?k,,Ikt gekocht, wobei d seine itiom erhaben t'.titt : Tuselbkn werten gkkzus: tut ytivit Familie n, HotelZ, iRftautat wntn, ur.tj.f ourtti, ,ut s'l" Nies, ncampmentl U. s. w. -t3 Zu haben bei allen ?mnJ. F. M. ArchdenetUk, 27 West Washiiistlo Tiradc. tlT Per KspreK verlandt. Rail Road Hat St oro, Herbst Hüte ! Neuester Facon foeden ange k o m m c n. Billige Preise: Gute Bedienung ! Man besichtige die große Äukwahl voo Herren-u.Knabcn.Hiitctt. ?o. 7K Hst Wasöingt ?tr. im? rs A.SEINECKE,jr., 6uropüisSt5 ' Znkaffo . Geschäft ! OllKZtURIUtt. Vollmachten nch Deutschland. Oesterreich und der chwei, gesertigt. Consulaviselio Veglaudigungen dklorgt. Grbschaften . s. . prompt und sicher inkasftrt. MeHsel und Foklauszagrunge fy Vkan wende sich tn JndlanixoUl an : ?kilip kappaport, No. 120 Oft Mailand Straße. Wir sesen, Iyr venützt die VAvAI.1 LINE ! vzr Warum? Weil sie die kiirzestk und bkste Linu üdkr Qt. Ioul, MlNHOiirl, liausan, Iowa, Notoraslin, Toxrn, ArkauNAH, Colorado. Now Moxioo, Iooota nnl Cstlirornin ist. Das Bahnbett ist don Stein und die uen sind ans Stahl. Die Wagen haben die ueneften Verbesserungen. Jeder Zug Hit Schlafwagen. Passagiere, ob sie nur. Villete erster Masse oder Smigranten.Villete haben werden durch unsere PassagierzLge erster lasse befördert. Ob Sie nun ein VUIet zu ermäßigten Prei. seu, ein Szeurf.enöbillet eder irgend eine Sorte SisenbahnbUlete ivollen. kommen Sie, rdrr schttiden Sie an II 1. trln-r. Assistent General Paffagier'ÄLknt. ordofl.Sik LSashingts und Jllir.oii StrZnd't,: . H ill, en'l Tupt. St.Lomk,Mo S. Tl. o ? d. en'l Paff..Zlgt.. St. Vozxi ik 0H:0 INDIANA MICHIGAN A Aki: ' l 1T t t -1 r t I irlt TU THE BUSINESS MAN T7bn lie travel tvants to po qnick, wnnt to ?öc.iilortiil)l' ants to fnrivc at Ue.stmutiou fst li'ti', ist lat, v:mtd a stüctly Lusinch t.i. ii ml coiiaeuix'ntly takos the populär 'jj.a-ti Route, leclin thnt he ia ure to meet ZA H'zasriueütsuuclcoütiüuetOprogper and LciiapiO'THE TOURIST Uns lorij? since ihöcn tlic Wabash 2Z the , t iV(,i it( i-outu tonllthc stiinmer reSortsof the JLir-t, Nrth Hnd AVest, anO. Winter Kesorts o r:iK huutli :i3 the Company lias sor years pro. is.'Xrd bfUcr ai-coyinoolatioui and more att r-tioiis than any of its competitors for thi riMsf travel. Tourist Tickets caa be bad. at i edueed rates at aii Principal 021CC3 ol tht Cuil)äuy. THE FARMER Jascarchof a newlioraettrhere he can e c-.ai IjcttP.r return for hislabor. ehoukl re. iiicniber that the Wabasti ia tho raost direct xo ute to Arkansas, Texas, Kansas, Xcbraska, Kndüli Points Soutü,Wcst, undKorthwest. und titt round-trip land explorer' tickets jit'erj-1w rates are always on salo at the tu-kt-toini-e. Descrirtive advertisiuj raat-ti-t 4 Arkansas and Texas sent free to all 3:;tplieants by addicsbiiig the General Pastixxgiv Agent. THE INVALID TTai find the Wabash the tnost conrenient l.mte u 11 of the noted hcalth resort of lUinoiä, Missouri. Arkansas and Texas, and that the extensive througli car eyitem and ;ßuperior accommodatlona of thu populär liue will id preatly to Ins comfort Hhileen route. J'amnhlet deseriptlve ot the mapy celfLratcd insneral ipringä of tha West und Soutü eent Iree on application. THE CAPITALIST Can 5ret the Informntion necesaaryto seure ule and proütabl Investments In agriculture, ttock-raislner, mlnine, lumbenacr, or uny of the many lnvitlnpr flelds througliout the Koutu and West, by addxessias tio m Uersined. F. CHANDLER, Ctitnlfuiener xi TlAt lre&t.St. Utk, I. ILLINOIS IOWA MISSOURI
n n n m s (n.f Wlrtä) ITli
mmm i t
i A
4 "1 i " i ( J r )
;
i V y.n
