Indiana Tribüne, Volume 7, Number 355, Indianapolis, Marion County, 12 September 1884 — Page 4

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IS5(UJ!JIL Sr"? I I st daZ beste Heilmittel gegen die üet Zchicdcncn Leiden der Lunge und Kehle, wie Lasten. Heiserkeit. Bräune, Erkalt ung. Engbrüstigkeit. Influenza. Luftröhren Entzündung, sowie gegen die ' ctiiciinrace der chwindsucht und zur Erleichterung schwindsüchtiger Kranken, öcrm di: Krankheit schan tiefe Einschritte gemacht hat. PrciS. 25 CentZ. V i c si g c o. Indianapolis, Ind., 12. September '84. TivilftandSregitter. Geburten. ili angeführten tarnen sind die bei Later ode: der utter.) John Kreig. Mädchen. 9. September. F. G. Pflüzer. MÄdchen. 10. Sept. ffred ÜJcerj, Knabe. 10. September. . C W. L. Butherworth. Knabe. 11 Sept. Christ. Walters. Mädchen. 11. Sept. LuciuZ DaviS. Knabe, 11. September. Richard Padaett. Mädchen. 8. Sept. H e ir a t h e n. Watter C. Trask mit Annie Rinhart. Charles Damson mit Emma Knotts. Jakob W. WattS mit Leona VanDeren Oliver Lilton mit Mary Tamm. Burton F. WattS mit Mary Johnson. Georg Smith mit puldah A. Eagle. Louis Landers mit Elisabeth Stevens. Henry S. Smith mit Josie Redo. Charles Schultz mit Lottie Wild. William H. Parker mit Hattie PhillippZ. Martin E. Rasert mit A. R. Tomlinson. John S. Stosell mit Rosa Bennett. Todesfälle. I M. Bowmann. 27 Jahre. 10. Sept. Anna Wells. 49 Jahre. 10. Sept. O'Connor. 4 Monate, 9. Sept. Walter. 11. September. Fredy Koch. 8 Monate. 11. Sept. Der Wilterungswechsel kam sehr erwünscht. Cleveland Hüte ,u 90 Cents No. 76 Ost Washington Straße. S- Das Testammt von Clarissa Woodson wurde gestern registnrt. öS" John RoL. ein Flüchtling der Besserungsanstalt wurde gestern wieder einaefangen. LS-Hr. Gilbert. Besitzer der St. Clair Slr. Leihställe verlor gestern eine Geldrolle, welche $1.147 enthielt. 5S- Die .Jndiana Pper Co.- hat Emil Kennedy auf eine Forderung von $si3 verklagt. G$T Hiram Seibert reichte Klage gegen letcker & Shzrpe für $1500, welche er in der Bznk deponirt hatte, ein 3- Das stadtrathliche Comite, wel. ches die Angelegenheit bezüglich der Ber gebung der Brückenkontrakte zu untersuchen bat. wird damit nächste Woche beginnen. Herr Hermatt Starkloff von St. Louis wird am 2 . 3. und 4. Oktober Reden im Interesse der republikani. schen Partei im Staate Jndiana hal ten. Versickert Euer Eigenthum iu der alten bewährten New Bork Underwritcrs Feuerversicherung. Fred Merz, Agent, Nv. 18 Vlrclinia Avenue. Fred. Rodibock. ein Mitglied des 70. Jndiana Regimenis ist gelähmt und befindet sich im Armenhause. Seine Freunde treffen Anstalten ihn im Sol diers Home in Day'cn Unterkunft zu verschaffen. - Walter F. Johnson von Wichita. Kan hat gegen Lemuel H. und Dollie A. Anderson eine Hyvothekenktage im BundeSgericht anhangig gemacht. Der .in volvirte Betrag belZuft sich auf $3,000. Richard Sxton. der Wirth, me'cher angekkagt ist. Valentin Steiner von Knightsoille letzt, Wach alZ Letzte rer seine Pension hier erhüb. um $61.50 beschwindelt zu habe?:, wuroe gestern Nacht verhaftet. - Die berathende Versammlung für die freisinnige Sonntags Schule hat beschloßen, di. selbe am Sonntag den 5 Oktober mit einer kleinen Fezllichkeit zn eröffnen. Lehrer, Kinder und Eltern sind gebeten, sich einzusinken. Herr Sol Hathaway, der Her eusgeber des .Jndepende.it- wurde gestern Mittag an der Illinois Strafe', von der Hitze überwaliigt und mußte per Wagen nach Hause gebracht werden. Sein Zustand ist indeß nicht gefährlich. ig- Vor Squire Walpole prozessirt Adolph Harder gegen die SchillerLoge No. 40 um $155.00 Krankengelder zu er langen. Die Loge verweigeit die Aus zahlung deS Geldes weil Harder zur Zeit der Krankheit von der Loge ausgeschlos' sen war. also kein Mitglied derselben ge wefen sein soll. Auf Veranlassung von Colonel Mowry, Manag?r der Fowler Manu facturing Co. von hier wurden gestern F. O. Taylor und D. B. Barnes in Logansport verhaftet. Die Verhafteten waren als Verkäufer, des genannten Geschäftes thätig und sind beschuldigt.! Geld unterschlagen zu haben.

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Familie Ackermann.

Das Ackermann'sche Ehepaar macht wieder einmal von sich reden. Man wird sich erinnern, daß feiner Zeit eine Leiche, die man auS dem Fluß gezogen hatte, als die von John Acker. mann identifiirt wurde, und daß der Coroner damals einen dahinlautenden Wahrspruch abgab. Frau Ackermann hat zwar niemals eine glückliche Ehe mit ihrem Mann ge führt, als ihr aber die Kunde von dessen Tod übermittelt wurde, betrauerte sie ihn doch, weil eS sich eben nicht anders schickt und die Leute behaupten, daß sie sogar einen Wittwenschleier getragen habe. Dann tauchte aber John Ackermann plötzlich auf, denn jener Todte war gar nicht John Ackermann. Frau Veronika nahm auch den Gatten, von dem sie sich schon früher durch das Gericht hatte scheiden lassen, und den sie alS durch den Tod geschieden betrauert hatte, in Gnaden wieder' auf Der Wittwenfchleier wurde in die Rumpel kammer geworfen, der Brautschleier wurde wieder herbeigeholt und die Hoch zeit wurde gefeiert. Aber, mit dem Gürtel mit dem Schleier reißt der schöne Wahn entzwei und Frau Veronika Ackermann hat nun diese Er fahrung zum zweiten Mal gemacht. Heute trug sie deshalb abermals auf Scheidung an und zwar sind eS diese! den Gründe, die ihr das erste Schei dungsdekret verschafft haben, nämlich grobe Behandlung und Nichtversorgung Der Richter sollte ein Einsehen haben. und bedenken, daß der Mensch auch ein wenig Abwechselung haben muß. Selbmordversuch. John B. McArthur. ein früheres Stadtrathsmitglied hat vorgestern einen Selbstmordversuch gemacht indem er eine Portion Morphium verschluckte. Nachdem er das Gist genommen hatte, begab, er sich nach Dr. Thompson's Office nicht um etwa dort Hilfe zu suchen. sondern weil tz wußte, daß Dr Thomp son vereist war, und weil er ungestört sterben wollte. Der Lebensmüde, wurde indeß spät am Abend in der Office entdeckt und in's städtische Hospital gebracht. Dort wandte man die nöthigen Gegen Mittel an und heute befindet er sich außer aller Gefahr. Verhaftungen. Der Sheriff verhaftete auf Haftbefehle der Grand Jury hin folgende Personen : Allen Stewart und Carrie Beyno. an geklagt in wilder Ehe zu leben; Charles C. Skotzki und Stephen Skotzki wegen thätlichen Angriffs ; Mary Cahill wegen Kleindiebstahls und Hehlerei; Ed. Schaub, angeklagt mährend er bei Dr. Denke Walter angestellt war, mehrere Gegenstände gestohlen zuhaben; Jerry Casey. Dov. Scott und Holman O. Roß wegen Verkaufs von Lotterieloosen. Alle, bis auf Schaub, Mary Cahill. die beiden Scutzly's und die Lotterieagenten mußten in Ermangelung von Bürgschaft Quartie? in der Jail beziehen. Eine deutsche Versammlung. Morgen Abend sindet im großen Saale der Mozart Halle eine Versammlung statt, in welcher ein deutscher Redner. nämlich Richter Louis Gottschalk von St. Louis, sprechen wird. ' Herr Gottschalk wird die politischen Tagesfragen besprechen und in Tagen der politischen Aufregung wie wir sie zur Zeit haben, sollte man ein? Gelegen heit wie diese, nicht unbenützi vorüber gehen lasten. Man sollte Gesinnungsgenossen sowohl als Gegner hören, denn nur dadurch ist man im Stande, sich ein klares Urtheil über die politischen Tagesfragen zu bil den. Herr Gottschalk wird vom republikanischen Standpunkte aus sprechen, aber die Deutschen im Allgemeinen, ganz ei' nerlei, welcher Parteirichtung sie ange hören, sind eingeladen, der Versammlung beizuwohnen. Da Herr Gottschalk als sehr guter Redner gerühmt wird, hoffen wir, daß ihm Gelegenheit gegeben wird, vor einem recht zahlreichen Auditorium zu sprechen. Einbrecher. Im südöstlich'n Theile der Stadt gebt es wieder einmal lustig zu, und die Em brecher haben daselbst gute Zeiten. Mittwoch in aller Frühe wurde die Wohnung von G. W. Coonfe an Lex ington Ave. von Dieben erbrochen und $65 sowie eine Anzahl Schmucksachen wurden daraus entwendet. , Die Familie wurde von den Einbrechern chloroformirt. und es heißt, daß eine Tochter Coonses so viel Chorosorm cr hielt.daß sie zur Zeit noch nicht außer Gefahr ist. Gestern früh um 1 Uhr machten Einbrecher durch Oeffaen eines Fensterladens den Versuch, in die Wohnung der Frau Christina Wands Ro. 57 Greer Straße zu dringen. Frau Wands wurde jedoch durch das Geräusch auS dem Schlafe geweckt, sie sprang auS Fenster und die Diebe nahmen Reißaus. Eine Karte. An Alle, welche an Folgen von Jugendfünden, nervöser Schwäne, frühem Ver fall. Verlust der Manneskraft :c. leiden, sende ich kostenfrei ein Recept das sie kurirt. Dieses große Heilmittel wurde vkn einem Missionär in Südamerika entdeckt. Schickt adressirteS Couvert an Rev. Joseph T. Jnman, Station D., New Vork City. Rauche Mucho'k "Lest Havana CigM-s."

Deutscht Republikaner.

Gestern Abend fand in der Mozart Halle eine fehc gut besuchte Versammlung deutscher Republikaner statt, bei welcher kurze Reden gehalten wurden und eine Organisation durch Erwablung der so! genden Beamten bewerkstelligt wurde: Präsident G. G. Krug. Vice.Präsident-Otto Stechhan. Schatzmeister Fred. ThomaS. Executive Comite George Koenigner JoS. Schmidt, Carl Singstock. Dr' DenkeWalter.H. Wirtz. F. W. Simon. ChaS Pohn. Jos. Ernst. Wm. Amthor. E. Lang. Henry Elstrodt. Charles Rich man. LouiS Ruth, Geo. F. Borst, John Koeniger. Gustav Herrman, ChaS. Zieg ler. Louis Vung. Fred. Gansberg. Col. F. Erdelmeyer, Georg BoSdorfer. Prof. PaulBähr. ChaS. Wiese. Andrew Unversaw. Phil. Rappaport A. Foxlow, W, . Dieterich. Jakob Schweigle, Fr. Rauscher. G. Roßberg. I. W. Loeper. Louis Eßmann, August Schmidt, LouiS Schmidt. Robert Schmidt, Jhn Eber hard. Dr. Th. Wagner, Robert Kempf, Charles DoengeS. R. Raschig, Nic. Hoffmeister. John Bernhard. LouiS MaaS. H. Sponsel. Carl Möller, Jacob Huber. H. Magsan. I. Unversaw. John Engeffer. Das SubExecutive Comite besteht aus folgenden Herren : Levi Kahn. William F Rupp. P Ruckelshaus. Otto Stechhan. M. Hoff. man, John Leser, Philipp Reichwein, John Egger, William Krautzkey jr' Es wurde auf die morgen Abend in der Mozart Halle stattfindende deutsche Rede des Richter Gottschalk von St. Louis ausmeresam gemacht. Die nächste Versammlung der deutschen Republikaner wird am Dienstag den 18. ds. Mts. in den Clubräumen der Mozart Halle stattfinden.' LokalpolittscheS Republikanische V e rs a m m l u n g e n : Heute Abend Extrasitzung der Matro sen Garde im Clublokal. General Fred Knefler wird heute Abend im Lokal der 6. Ward sprechen. . Morgen Abend findet eine deutsche Versammlung in der Mozart Halle statt. Referent : Richter Loins Gottschalk. Die deutsche Compagnie der P. K of Columbia versammelt sich morgen Abend um 7 im Courthaus um von dort aus zur deutschen Versammlung in der Mo zart Halle zu marschiren Demokratische Versamm Zungen. C 6c H. Club der 15- Ward heute Abend Versammlung an der Ecke der California und Maryland Str. C. & H. Club der 22. Ward heute Abend Versammlung in 357 Virginia Avenue. C. & H. Club 'der 19. Ward heute Abend Versammlung an der Ecke der Noble und Georgia Straße. I. M. D. Club der 24. Ward heute Abend Versammlung in Kiffers Lokal. u den SerichtSdöstn. S uv e rio r Court. Frank B. Walker gegen die I B. & W. Eiienbahn Comp. Schadenersatz klage. In Händen der Geschworenen. Nancy H. McPherson gegen Howe Mashine Comp. Besitzrechtklage wegen einer Maschine und Schadenersatzklage In Verhandlung. Burt Richardfon gei,en David Hazzelt u. A. Schadenersatzklage. Kläger $500 zugesprochen. Stadt Indianapolis gegen Eliza R Eipy. Klage wegen Friedensstörung Appellation- In Verhandlung. Circuit Court. Ernst Bills gegen William P. JjamS VerlSumdungklag?. Kläger erhielt 1 Cent zugesprochen. James Biehler gegen den Nachlösten schastsverwalter von Jodn L. Hanna Urtheil für den Kläger für $950. Mavoca'Uourt John Edward angeklagt Hühner ge stöhlen zu haben wird morgen prozessirt bis dahin will man auSgefunden haben wem die Hühner gehören. Richard Saxton der bei einem Spiel chen Poker erwischt wurde wird nächste Woch verhört. Silas, u. Lemuel Eaglen wegen Frie densgefährdung von Simon Bunte verklagt wurden freigesprochen. Einige Betrunkene verfielen in Strafe. t- Abigatt Steel hat Ebenezer Steel verklagt weil derselbe sich weigert eine Note im Betrage von $725 die er angeblich im Jahre 1874 an sie auS gestellt zu bezahlen. Klägerin behaupte! zugleich in ihrer Klageschrift, daß sie die betreffende Note kürzlich ihrem Bruder, James Smith mit dem Aufrrag über' geben habe, gegen Steel zu klagen, daß aber mittlerweile die Note auf unerklär liche Weife abhanden gekommen sei. Klägerin verlangt, daß ihr $2000 zu ge sprachen werden. Wm. Burton hat Klage gegen Ewald Over anhängig gemacht, um $4.055 zu erlangen. Kläger giebt an, daher alS Patenthaber dem Kläger das Recht zur Fabrizierung seines patentirten Artikels gegjn eine gewisse Entschädigung eingeräumt habe uud daß ihm nun obige Summe zu gute komme, die jedoch Over zu zahlen sich weigert. Henry Sprengpseil hat seinen neuen Qaloon unter dem Namn Vandalia Exchange, 190 Kentucky Ave., eröffnet. Verabreichung guter Getränke und sorgfaltige Bedienung werden ga-rantirt.

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Zur Feier deö republikanischen SiegeS in Mainc. Die Ecke an der Postoffice 'war gestern Abend kaum passirbar, denn eine große Menschenmenge hatte sich zu der dort stattgehabten Versammlung eingefunden. Die Rednerbühne war mit deutschen, irischen und amerikanischen Flaggen' hübsch dekorirt und Senator Harrison. Gouver neur Porter, Frau Blinn von California und Andere hielten Reden. Harrifon mies in seiner Rede, nachdem er des Sieges in Maine in begeisterter Weise Erwähnung gethan halte, nament 'lich darauf hin, daß die Hauptfrage die ser Campagne die Tarisfrage sei. und daß während Cleveland noch nicht den Muth hatte, in dieser Frage eine Meinung aus zusprechen, Blaine sich in seinem An nahmeschreiben in deutlicher, offener Weise für Schutzzoll erklärt habe. Redner nahm ferner Gelegenheit da rauf hinzuweisen, daß die Demokraten gestern Nachmittag ein Circular ver breitet haben, in welchem zur Jubelfeier über den republikanifchen Sieg in Maine eingeladen wird, und in welchem nament ltch als Ve'ranlasiung, der 40.000 Stim men Majorität, welche für das Prohibihibitionsamendement abgegeben wurden, gedacht wird. Herr Harrifon sagte, daß dieses Circu lar von Demokraten erlassen wurde und den Glauben erwecken sollte, als habe daS republikanische CentralComite dasselbe erlassen. Er bezeichnete die Affaire alS einen ganz gemeinen Schwindel. SrundeigenthumS Utbertragungen William I. Hamilton an Wm. Robert fon u. A. für Theil von Lots 15, 16 und 17 in Van Blaricums Subd. von Thtil von Außenlot 121. ebenfalls Theil des nordwestl. M südöstl. M von Sektion 30 in Tp. 16 R. von R. 3 E. enthaltend 40 Acker. $2,100. . Maria Allen an John H. Furnaö, für Theil der südl. südwestl. K Section 4 Tp. 14 N. von R. 2 E. enthaltend 1 Acker. $100. . William C. Grifsith an Kittie H. Day, für Lot 414 in Spann & Co's. 2 Wood lawn Add 5500. Mary BurnS an die Metropolitan Saving und Loan Asiociation, für Lot 51 in Block 1 in Wiley und Martin's nordwestl. Add. $500. John C. Wright. Vormund an Wm. S. Rich, Theil von Lot 5 in Square 21 in Drakes Add. $1.000. S& Polizist Jsaacs hat den Wagen und das Pferd erlangt, welche Herrn C. D. DeMott gestohlen worden waren. Der Dieb hat bisher das 11. Gebot beobachtet. Viele Eltern sind ungehalten darüber, daß in den öffentlichen Schulen die Lehrbücher zu häufig gewechselt wer den. und daß dadurch für die Eltern zu große Ausgaben erwachsen. Auch halten sich Viele darüber auf weil die Kinder in diesem Jahre Dixon'sche Bleistifte haben müsien. während doch letztes Jahr der Eagle-Bleiflift gut genug war. 3 Charles E. Miller, über desien Verhaftung und Freilasiung wir berichteten, beabsichtigt nun gege.r Shideler eine Schadenersatzklage wegen böswilliger Verfolgung anhängig zu machen. Mil ler behauptet, daß ihm schweres Unrecht geschehen fei. Er sagt, daß er letzten Sonntag im Stande war, Abrechnung zu halten. Als man am nächsten Tag Geld von ihm verlangte, habe er das Geld nicht sofort bei sich gehabt, und man habe ihm nicht Zeit gegeben, seine Freunde da rum anzusprechen, sondern ihn bei Shi deler in ein Zimmer gesperrt, bis Polizei gekommen fei, um ihn abzuführen. Run hat Shideler da Wort.

CIIRI8TIAN WATERMAN.

Vom Ausland. viin Ä rier mir cnicc rncii würdigen Adresse langte dieser Tage aus Bender auf der Odessaer Post an. Der selbe ist nämlich in schlechtem Russisch adressirt: Für die Jungfrau mit dem unmenschlichen Kopfe in Odessa." Dieser Brief wanderte aus einer Hand in die andere, ohne daß Jemand im Postkomp toir darauf gekommen wäre, für wen derselbe eigentlich bestimmt sei. Da die Adresse aber auch dem Publikum vorge zeigt wurde, machten einige Herren da rauf aufmerksam, daß der Brief jeden falls von einem Heirathskandidaten stamme, der um die Hand der Dame mit dem Schweinskopf, welche in iiew weilte, anhält. Ueber diese Dame, die ihr kolossales Vermögen demjenigen jungen Manne anbietet, der sich entschließt, sie zu ehelichen, schrieben kürzlich fast sämmtliche russischen Blätter, und da es hieß, daß dieselbe ' auch nach Odessa kommen soll, so scheint sich der Heirathslustige aus Bender deshalb an die Dame hierher gewandt zu haben. Der Brief bleibt somit auf dem Postamte liegen, bis die Jungfrau mit dem unmenschlichen Kopfe herkommt.. A u s B a d e n wird g e schrie ben : Haussuchungen, Verhaftungen und Verurtheilungen wegen Vergehens widtt das Socialistengesetz sind bei uns auf der Tagesordnung. Fast immer handelt es sich um Verbreitung socialistischer Schriften, die auf dem nicht mehr ungewohnlichen Wege des Schmuggeins aus der Schweiz in unser nationalliberales Land gelangen. Ein HauvtablagerungSplatz dieser verbotenen Schriften ist Kon stanz, weshalb die Polizeibehörde dieser Stadt eine ganz besondere Aufmerksamkeit schenkt. Vor einigen Monaten fand bei dem Kaufmann Arnold in Konstanz eine Haussuchung statt, die resultatlos verlief.. Das gleiche Ergebniß stellte-sich bei einer zweiten Haussuchung heraus, die in Abwesenheit des Arnold vorgenommen wurde, der sich damals gerade in der Schweiz aufhielt. Indeß machte die Behörde einige gravirende Momente ausfindig, die eine Verhaftung des Arnold als nothwendig" erscheinen ließ. Der Betreffende wurde von diesem Be schluffe in Kenntniß gesetzt und zog es vor, um einer langen Untersuchungshaft zu entgehen, in der Schweiz zu verbleiben und von dem Lande der Freiheit auS sein Geschäft zu leiten. Die Behörde in Kostanz verstand es jedoch, den Verbrecher herbeizulocken. Obgleich Arnold dem Untersuchungsrichter geschrieben hatte, er würde zu emer etwaigen Verhandlung er. scheinen, wurde er von dem großhcrzcg lichen Landi.sgericht als Flüchtling" erklärt und sein Vermögen beschlag' nahmt. Daraufhin stellte sich Arnold dem Gerichte freiwillig, und es wird ihm nun der Prozeß gemacht werden. Renaissance- Schilder hauser sind das Neueste". Eln stil-, gerechtes Schilderhaus zu entwerfen" so lautete das Thema der letzten Monatskonkurrenz des Berliner ArchitektenVereins. Daß ein dringendes Bedürfniß für Lösung dieser anziehenden Auf gäbe vorlag, hat den meisten Mitgliedern .des Vereins wohl nicht eingeleuchtet, wenigstens haben sich nur zwei Herren an der Konkurrenz betheiligt. Der eine hat einen gothischen, der andere einen EntWurf im Stil der deutschen Ztenaisiance eingereicht. Es ist die Intention der Conkurrenz, daß Schilderhäuser, welche vor Monumentalgebäuden anzubringen find, als Bestandtheile der letzteren angesehen und im speziellen Stil der betrefsenden Gebäude hergestellt werden. Jn Udine fand dieser Ta ge, wie man von dort berichtet, eine Demonstration gegen das daselbst erscheinende Blatt Jl Cittadino" statt, wobei die Fenster des Nedaktionslokales durch Steinwürfe eingeschlagen wurden. Die Demonstration wurde dadurch veranlaßt, daß das genannte Blatt die Tugend der Udineser Blumenmädchen in Zweifel gezogen hatte. Nachdem das Blatt den Letzteren eine unumwundene Ehrcnerklärung gegeben, wurde die Ruhe nicht mehr aestört.

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