Indiana Tribüne, Volume 7, Number 355, Indianapolis, Marion County, 12 September 1884 — Page 3
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Haus Siegfried.
Ro:uan von Schmidt . W e k ß e n f e 1 1. (Fortsibung.) Rich: im IraumeNnue ihitiiiuWiugefallen, das: fein Bruder i&ilheliu so kleinlich beuten wurde, den angenommenen Solrn be: der äkrmistsUHMiintg gegen die ihm nachgeborene Tochter ui riicfuiKfeen.' Seine UehTOlchiuig.. fei 3&mt war daher nicht gering, al-3 Da lx vor dem Tode dcVaiT; 3c- j machte Testament solche Bestimmungen )i Uiwrnstni :KoöcrtVcntbicit. Aupa j ordentlich war diesem sein rechtlicheren- j sprueb alv cchu verkürzt werben, um der Tochter das Mas; überreichlich ;v füllen, i und Onkel Friedrich warf fceebalb auch j c t c i d tcu verdacht auf sie, daß sie iu 1 j der lernen iranlrcit ihre Katers oieie j iHbst.nDcvun j setnes Testament? beeinflußt '. Kifci. Binders zugethan wir r Elise ui.: qelveien ; nn Ne nch im uKirafter , -'-..''. i.' r 'r l f ... w. PttrtttMuttuiij imo oerewneno, citei uno hrrtiaisl 3Kr ttrbtbr enttsickelle. aefiel ibm lud't. AU seines Bruders KinDC?Wie er'ibr die tttcksiä'ten dc5 , nächsten Vcnvzndtcn u so pflichttreuer, als cr uch im stillen vorblelr, da?; eine tüblere Empfiuduttz für die Nichte U'ohl duvch die Euerlucbi oewilli leine mochte, die ei um 'liobert' Stellung willen gegen u hegte. Doch seit der Eröffnung des vä--tertichen Tenan'.eittö und. der danach crfolgten Erbtbeilung war sie ihm doch viel fremder g?wordeu und ihr gegenseitige?. Verhaltnift 'war obne ei;litcit ein lwflich fa.nilienb.fle5. Bei dieser Vergebung deö Wilhelm Slegsricd'schen Nachlasses vax Friedrich scl'vn au 5 dem efchäftc getreten und ,ittc seinen daraus ztirückge;vge,?en slkxr.nvvcno.ntKil itad seinem Belicbni angelegt, 'ie er es gtban. Oerente t fccinflbc. oa im Glauben an den geiiel eilen .'eichtbnrn Robert's sich der 'i.'gliäkcit ntschsagen tviti:, ibm eins! noch von sei'.'em er.i'özeii etwa '-uu'en den y.i tPiincn und y.i inaurtK::. .Mtie er sslch' eins 'IVraiilaiTuiTg vii'..as'etzen dutKiT.VHvde x ut jv-i: eit H.löc Sd5 tv?abrrst sei. Indessen, er war e&eit ein 'Nbüowvb ::.i reelmcte mit den Tingen. wie üe. ficd Ut Uütü. vchllttttch mm cr fecu? 1 n.;,?f.v,: g pft', sZ- , i. V 'uf -r I IP' V . '-'7 i ! i:r:it al ' ernt 5?,::': '-".zi'.'N i'.' au v?.'l:':ene,! vjb?..t".:nn' ,.:tt-i.:.t-??;:y ; r -' r ' . . , f ... .. . . L . ... . . . . 1 ft;.JCt.i., i.fi-i- i'trM i.; i; vtv';.iui. ' , .. t- .iv . . . :.J'kö-.n ti m wniHT,; ju: ; des Oberen betrachtet. In feinen ytv anssetzungen desirgen war er freilick getauscht worden und es verdien thu. rat; erfllcichfarn mit dem Testament seines Bruders selber über's Ohr gehauen war ; aber Nobett besaß doch immerhin etliche dreißigtausend Thaler zu freier Verfu gung.und das konnte genügen, ibm die gemeinen Sorgen fern zu halten und daß e.r behaglich seiner Kunst wie. seinen' ?!eigungen lebe. Ein bischen öinsebrän kung in den Mitteln, fand er sogar,' war ihm heilsam. ES lehrte ihn ' den Besitz von Vermögen mehr schätzen und darin die geordnete Stetigkeit erkennen, welche kine Zebensbedingunz dcs Menschen in würdigen Verhältnissen bildet. Die Nrbeir-'alS die geordnete Thätigkeit hattcr ja nicht kennen gelernt; um; so &e))ex, daß er von ihren Früchten nicht so viel erhielt, um übermüthig zu werden' und die Arbeit zu verachten. -. . Gut, damit wär er in'S Neins gekommen. Der Fall mit Helene änderte aber AlleZ und nicht zum Bessern. AuS ps? gehofften reichen Partie wr eine artte geworden. Anstatt daß ?!oöctt ünt ti ner Verhsircühung durch dt2 Mitgist eine verstärkte Grundlage für sein Lebens-': glück gewann, was bei innerer Befriedl! gung doch nur durch ausreichende Mittel zu? Eristen; möglich ist, wie sich Onkel Friedrich einmal nicht auSreden ließ, mußte sie nun eine Erschütterung der voryandenen bewirken. WaS bisher für den jungen Maler allein ausgereicht," konnte unmöglich für ihnund seine Frau, dann gar für eine sich vergrößernde Fa milie langen, ohne ' Entbehrungen zu bedingen. Und entbehren ist Notb Ui den, zumal, wenn man die (Zntbeyrung füblt. Arm ist, wer nicht auskommt mit seinen Mitteln, gleichviel, wie gering oder hoch dieselben sind, und seine Ansprüche damit nicht in Uebereinstimmung dringen kann. Würde Robert dies können ? Onkel Friedrich befürchtete das (Hegentheil, und dann war das Elend im Hause, im alten, reichen Sicgfried'schen Hause ! Es wurde ihm der Kopf heiß, wenn er daran dachte. Immer mehr beunrubigte er sich über eine verhänznißvolle Feige dieser Heirath, die in jeder anderen Hinsicht ibm so woblgefiel und die er auch jetzt nicht, da sic Robert'S EdelsmniWt ausführen wollte, l'ätte stören mögen. Aber dieser Edelsinn des jungeni Manncs war eine Gefahr mehr. Wie er mit ihm sich über die Armuth seiner Braut hinwegsetzte,' so würde er als Ehemann es nicht minder thun, um seiner Frau eine angenehme und standesgeniäße, den Ansprüchen sei ner Erziehung und Gewohnheiten gemäße' Eristenz zu bereiten. Er würde daher sein Capital angreifen und dann ghv gee5 bergab.' Seien Besitz erschüttern, abbritäeln, verkleinern, daS loar schon i eine Art Selbstmord, daS Werder Ansang vom Lndc.seiner lleberzeugnng nach! Was dann,' wenn Ncbert ansing.'von seinem Capital in zehren ? Wie bald sind dann tausend'Thaler weniger da ? Und Robert hing nicht am Gelde, wie Elise, auch nickt wie Onkel Friedrick' in seiner mebr ! philosophischen Weise. Er bewies eS ja i durch seine Heirath mit Helene. Da j wurde er also sicherlich bald fertig mit j dem Seinigen, und Alles, was. sich sein i Pfleger von ihm Schönes erträumt, zer floß tn Elend' z - der einzige Nachkomme I des HauscS Siegfried, der er war und zu ; dem ihn Onkel Friedrich, in der Absicht j gemacht, daß er es mit fernem Glück dan. ke ging wo möglich mmmerltch zuGrunde.,.' - - -Der Junge schien zwar seiner Malerei zu vertrauen, daß sie ihm m der Ebe die Mittel zum behaglichen Dasein bersteue re. Unzweifelhaft deshalb legte er sich t-L.lT- P . L f - t rr . w r eyr 0 eifrig uno )o yonnungsvvu INS - ä rf . .tr . . . r. jeug. ossnungsv?u varuoer war zeroey )nkel Friedrich gär nicht gestimmte Wie viel würde denn die Malerei einbringen? Nyhert seißziner MemunA nach doH
nichts Ausgezeichnetes ; beriiöiiit war cv gar nicht, kaum bekannt in der berliner Jlunjtwelt. EinS oder da andere seiner Bilocr war gelegentlich wohl versauft worden ; sie hatten ihm bisher kaum tausend Thaler' zusammen eingetragen. Was war dies ' Wenn er aud mehr schuf, die ?)!affe tbäte es am Ende nickt, es sei denn, das: sie begebrt iuiirdc
und immer .Käufer fände, schwerlich. fchmrlich Kii Stm .irmtYi nni.'n irl tunu' ni um utiiivi miijvu jv , cher Erfolg winke'. Und dann, um da I ' . liebe Arot die Kunst trei! i !vh 1 e nMreii ' VlUU. iV KlUV , den nlüssen wie traurig ? Das Witte nach 'Allem Lodert Siegfried's Schicksal sein? Im Kampfe mit den alltäglichen borgen, um das rot und die Wube des Gebens, in den ihn seine erbeirall;llttg bringen NlnsNe, tonnte uberdem sei?e Malerei uninoglick fruchtbar sein. on der Noty o.ls Mutter der öiuiis:werke oder der Tichmngcn, biel: ä Arieblieb nichts. Gebar sie in Vevweistung einmal auch glüctlicb, je waren ihn: dies Ausnahmen, die eben wieder' die Ncgel bestätigten, das; ohne Unabhänigkci: von Alltagsforgen ri?l schöpferrsche kxU nicht möglich sind. Es ging ibm nabs, dcm Hagestolz, dan es mit der groberzigcn Handlung seines Lieblings so ablausen sonnte, ir rech nete für rhn immerzu und wurde dadurch immer mehr überzeugt, das; stöbert in sein Unglück treib er. CfTi rr niiici- . . sich wisien wollte und für den er sieb vesbalb ' förmlich 'verantwortlich füblte. l Aber mehr als riertsusend Waxt brachten Robert seine Papiere, lauter gute, von Onkel Friedrich selbst ibm übergebene, nicht ein. Und das Mischen von der Malerei dazu was konnte er sich und feiner ,vamitie mit solchem Einkominen mebr bieten, als das 'otbwendigfte? ' owar besas; Onkel ,riedrich noch ein Anrecht auf oasamilieubaus. welche -Z er hingeben konnte und welches er auch Robert dereinst benimmt hatte. Aber das fettige, was an Geld aus diesem alten, g rosten A:iwesen bisber gewonnen tdnrde-die Miethe dersi:n Stockwerks gehörte Elisc. wie auch die (ejchäfts: räume ihr und dauäcb ibre'va Manu; ;it gefallen ivaven. riedricb's Antheil lohnte sich nur durcl' die freie Wohnung im zlveiten ?tock. Crlc s iaus nicht verlauft wurde, um eiitderer Bestinimung als jetzt überwiesen zu werden, zvar der ?7ld:?:.".s, Ant.5?I fitx n:5l ::i i.Tiv:vt. da;n hätte er sich dtnb richt vocsiehen tonnen - öaS winde öltic. was Schwager 2chauß da.u sagen, davon denken ! Und ihm selvn wäre es dann, als habe er die Familienehre preisgegeben, das Heiligthunr, dein er ein ober ßer Wächter fein sollte, fchtnäblia, ent' weiht! l'Boahrliä', wahrlich Onkel Friedrich hatte auf einmal Sorgen. Nrn. Er saß in den Uffizi. der Alte, trnd schaute vergnügt, d Eißavu rauchend, den Malcrkünsten Robert's zu. Es tvar ein nei'.es Bild, an dem derselbe arfeitet; da? alte hatte er noch unrotlen det bei Seite-gestellt. Robert pfiff sich etwas, wahrend er dle Skizze weiter entwarf, .Ähd geizte die beste Laune. Auch Onkel 'Friedrich war in einer solchen und ' hätte ein merkwürdig pfiffigeö Gesicht gemacht, als er eingetreten war uud seen guten ,Msrge gewünscht t)atte,.' ..lfit1 :al, JulA'.e," .sing cr dann auf einnmk iu ciuem ecnsteu Tone a:, ich will heut1' VON Geldgeschäften iit Tii sprechen." Geldgeschäfte T fragte e?, und es kräuselte ei l lächeln ume!nen feinen, schmut ken Lippeubart. ?!a, das kommt Dir wob l komisch vor?"- : Allerdings, denn seit wann machst Tu denn (Geldgeschäft, lieber Onkel riedrich?" . .Ueiu Spaß. Junge," erwiderte dieser mit wichtiger Miene.. Ich werde Dir die Sache ordentlich auseinandersetzen. Das muß sein. In Geldgeschäften gehört sich dies. Dabei muß man mit llarent 'erstand und mit rubiger Ueberleaung vcr fahren." Robert drehte sich wieder seiner Arbeit zu und sagte: Gut, Onkel, ich werde ganz Obr sein, obgleich ich nicht begreife, was ich bei dtescn belöge, chaxten zu tbun babe." ,.?tur Geduld. Wirst Tu schon erfahren. Waö. um zuerst von mir zu reden, denkst Tu wohl über die Art und Weise, wie ich mein Geld angelegt babc V Äbermalö wandte sich Robert zu ihm und machte große, verwunderte Äugen. Es war ihm zu Muthe, als richte Onkel Friedrich eine verhänznißvolle Frage an ihn', denn noch niemals hatte er eine ölndeurung über diese Verhältnisse gegeben und Robert wurde es gar nicht .gewagt haben, deswegen eine )'eugieide ü oerratben. der sttIcn. fiel ibm ein. daß cr Bern bard Schauß sein Weid geborgt. Tollte jene Frage etwa die Einleitung zu einer andern bilden, die sich auf die 2ln: läge seines eigenen Gelde be;cg 'i Hatte Onkel Friedrich ei;ia von tkxiv bard's Verlegenheiten erfahren, gar r-o n dein Darlehen, daö er dem Scbw!' ger g -geben? Durch Elise '.möglicher Weie.' wenn nicht durcb chann sel ! bcr? Aber Friedrich's Mienen sahen nicht gewitterschwül oder sorgenvoll aus. E$ stand also kein Donnenvetter oder sonst etwas Unangenehmes bevor. Msiiqer noch vielmehr als vorher, schaute der Äte auf den Jungen und erwartete die Antwort. Wieder ermuthigt dadurch, qab sie dieser. Darüber habe ich wabrbastig noch kei ne Kopfschmerzen bekommen." Glaub's Wohl, ' mein Junge. Und wenn ich Dir jetzt davon offene Mitthei. lung machen will, so hat's seine guttn
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N?as loilte e nun bedeuten, da?;
sonst darüber lo gebei,nnißvoll Berschwie . . k.sf. V.:. t... a. . f r
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hrrauSfordcrtc, sich ,n solche Angelegen heilen zu Ulikchen Ein gelinder ckxl ken lie ?tcbrt's Blut einen Auaenblick
lriinde. Es sau ader unter un? bleioen. verstebst Tu O.U'cin Wort daraus, Cnfek Friedrich. Ich werde mir keine ndiseretion erlau' den." Jndiseretion '." schalt dieser neben' bei erst. ,.'?olch' ein Wrt, trenn man doch dafür ein so gut deutsche. 'ort wie bicr chwahhafligkeit alllrendeit kann ! 2!i. es bandelt sich nicht loeiter um ein
tteheimnir., habe ich auch bisher leine 1 , , .. , cranlamin stebabt. .c . entandei . VI I . . . . . . .1 . " vl I m aus clc -"K N ciuccn, ioie iaineiu I i,.;...i,:J.,.v...s ermö' gen angelegt. Und redlich ist's ebenfalls geschehen. lls ich nämlich mich in hestand verseile und berechnete, wie viel ich 'durch ineil: verfügbares Eigentburn ait Gintilnftcn babcu fönntc, fand iä', das; cö nicht Viel war. Von unserem ÄMbauZe K3ev id) gar ttichtv ; von meinem früyer Ererbten loar das "JKciüe in meinen jungen a hren d raufgeg a n gen. Was ich davon noch besessen und in's (ic; schäsr gelegt, und wie sich Lies wäbrend der zwanzig Jabre meiner ntheilsebaft erhöbt hatten stellte eZ zwar eine hübsche Tümme vsr; aber, mein Junge, ich hätte doch mu den Zinsen nur ein beseioenes .!entnerleben führen können. Und du Hauptsache war doch, den Vesiy nach Menfchenmöglichkeit zu sichern, iZn nicht, einem Ungefähr preiszugeben, oder ichtoaulenden Ertrag dav?n zit baben. Tann lieber wenig uno sicher. Tu 'eiht, daß ich Tir dies nicht of: genug als Gruudsay für ernwgeusverwal' tnng einprägen konnte. Tenn die Art. loie V'inand mit seinem OJeXbo umgebt, ist der beste Prüfstein für feine Gebenstlugbeit." ' Äach diesem ahe bielt Onkel Friedrich inne und wirbette cinelanchwolke in die -Hohe. - stöbert skiz;irte wieder er kannte von früher solche Moralpndigten über das l)e!d und machte sich aus eine neue gefaßt. Nichtig fubr auch im Sinne des lel!m Satzes der Philosoph de bebaglichen Lebensgenusses fort : Haupt;weck des Tascinsls Mnsch sott das öield nicht werden und nicht sein, doch Hauptsache deS Besitzenden mits; es bilden, sein Vermöge'.! ;u erhalten und zu cinein Mittel eines ni wohltbuend:n, möglichst schönen und angenehmen Lebens zu verwerthen. Ein Engländer sagt sehr richtig, daß sich der Wertb des Menschen nach der Art beurtheilen läht, wie ci G.?sd e??!r. s?.rt t:nd ;;i:br. c? verschenkt ivt anni::u?r. e5 ! fcji'ai ucfc üfiiiant. ?itz i'ü weniger als das Andere ; das Eine mei' neN Wünschen nack zu wenig, das And.'re nicht genug. Äaher kam ich auf ein anderes Mittel. ' Ich zahlte fast mein ganzes Vermögen einer der besten engli j'chen Versicherungsgesellschaften gegen eine feste Leibrente bis zn meinen: ode ti ein. Ah!" stieß Robert hervor und sah wieder auf von seiner Arbeit, die lebhaften Augen dann mit beifälligem Aufdruck über das kluge, glatte Gesicht des ObeimS spielen lastend, der wohlgefällig sich das Kinn mit der Hznd strich. Das war gefcheidt." Tun ivar es gewiß nicht, mein Junge. Ich war aus diese Weise vw sorgt und sehr gut versorgt. Tenn anstatt Drei und Bier vom Hundert, bezog ?ch nun. Zehn in immer festen Su'.ztmen." ' .'. Zehn Pryeent " rief Robert mit erhöhter AntheitNahme. Vöm Htmdert," wie man auch s?aen kann. Aber das ist ja redend ! Warum has: Du riir dieö denn nicht geratden V Pst, Pst, Junge, nur Geduld : Ss etivas kann man nur thun, wenn man gleichsam mit dem Leben abschließt und es feinem Abschluß, lang oder kurz, wie er nun sei, verkauft. .n der sagend Ware solch' ein Handel oft sehr unvorsich tig. Denn das hingegebene Vermögen erhält man nickt wieder' man bat einen ansehnlichen iusengenuß davon, aber man taun über keinen zrmogenstock mehr verfügen. Wer weiß vorher, ob solche Entaurerung nicht schiveres Bedauern und Schädigung der Nächststchenden nack sich ziebt ? 9!a, als ich es that, meinte ich. das; ich Nächststehenden nichts mehr schuldig sei, sondern vollauf nur an mich denken könnte. Ich ahnte nicht, das; i'.iein Bruder einen legten Willen über sein Vermögen ausdrücken wüldt, der mich doch auch noch bedauern ließ, nichts mehr zum Vererben hinterlassen zu können. ür Dich, mein' 1',' 7.' -VjUiigV . . ..O, Onkel Friedrich !" entgegncte No bert heiter. Darum wirst Du Dir doch keine Sorge machen?'' Eigentlich machte ich mir auch keine die her. Ich beruhigte mich darüber, daß Tu genug zum Leben badest. Aber jcnt-" Jetzt V stutzte der Maler in Unrube. st's denn anders acworden damit r Entschieden, entschieden. Robert. Du wirst Dicb verheirathcn " Ja, trotzdem langt's gut." Du hast mir verschwiegen, daß Helene arm ist Ich verschwieg es Dir. bisher, weil sich in meinem Berbaltnis; zu Helene und in meiner Absicht, sie ju ntciixctn lieben Weite ;u nebmen, gar niätö geändert hat." ' . Einverstanden! Aber dies ändert Deine Vermogensrerhältnisse, mein Jun- ' gc. Ich sehe nicht ein. wie so?" Mit viertausend Mark jährlich eine junge Frau und später noch eine Familie ;u erhalten, ist zu wenig." Andere baben weniger, Onkel Friedrich." . Papperlappap! Jeder muß an sich den ken. Was Andere zu viel oder zu wenig baben, bringt Dir nichts ein. Ich sage Dir, viertausend Mark sind tu wenig für eine Familie, die in guten Verhältnissen bcbaglich leben will. Und das soll doch sein. Deine Ehe soll doch kein Unglück anrichten?" ?5Hm Gottes willen, Onkel, Tu über. treibst." -Durä'aus nicht. Ha, warst Tu ein Geschäftsmann, der mit seinem Gelde verdienen tnüßte, dann hättest Tu ge mist.. Aber Du bist einmal ein Künst
ler und gewobnt, eu ei;t Nenlner ;u leben." ' . ,.,ch werde fleißig scin und noch rerdienen." Unsichere Wechsel. Nobert, iebr '.msichere !" Wir" loeiden ja ieben." rief dieser mit einer fast tronigen .Zuversicht. .,.ch kann, was Andere können ; ich will ec auch können ; ich will mir die (Seuug Ibuuttg verschaffen, mir mein Brot selbst zu verdienen. Hut so besicr. uvim ich die Butter dazu durch ein'G.lücksgut erbaltc. welches ich Dir vor Allein verdanke. Aber." erfaßte cr jett freudig einen anderen Gedanken, ich weisi wobinaus Du ivillst. Tie Lebenversicherung " Fa, ja die Leibrente," stimmte Fried rich ein. Bon ;ehii Prozent I" Wenigstens sieden bis acht wird's machen." Vortrefflich." zureite der Maler und sprang auf. Dann lebe ich mit meinem Weibchen wie Gott in Frankreich. Tann habe' ich ja noch einmal so viel als Zetzr." Rechnen wir, Nobert," cntgegnete Friedrich init Wiche. och iagw Tir schon vorhin, daß diese Llttseinöinkonl meii aus dem baaren Vermögen vc mehren, ihre zwei Seiten hak. Wenn Du eine Frau tist. mußt Tu auch daran denken, ihre Ankunft sicher y.i stellen. 2ie hätte aber gar nichts dafür, wenn Du Dir eine Leibrente erkaufst; denn inil Deinem To-' de hört dieselbe auf. und wer kann ivissen, krann man stirbt, ob früher oderspä' ier So taufe ich meiner Frau auch eine Leibrente," sagte dir Zunge Mann bei' nahe ausgelassen ..Besser kann ich ja da? Geld gar nicht anlegen. Onkel Friedrich. Leben wir znsam'.nen, ich' und Helene, so verzehren wir unsere Leibrenien gemeinsam, und je langer dies sein wird, um so besser. stirbt Einer vordem Anderen, so bat der Ueberlebende genug für sieb noch bis an sein Ende." Und für die Binder, wenn Euch deren geschenkt werden V warf Friedrich ein. Für die spart man." Sein Mentor schüttelte den Kopf." Ich habe hin und her gerechnet," erxbi?rM er. und sir.de folgendes Versahr?;t et ( i.vj sv i.t CDet,iCi' Lage." .-lh. ich Wie D-it u.'lrilch eütfcheiU-;. " Wi.- n:ache:t cüiz atv Deinem Vermögen' Gut." Den einen Theil bestimmen wir zu Deinem eisernen Grundstock. Sagen wir zehntausend Thaler. Sie bleiben in den Papieren angelegt, die Du jetzt besitzest die sind sicher und bringen ihre Vier vom Hundert, also vierhundert Thaler. Und diesen Besitz rührst Du nicht an; er bleibt für alle Fälle ein Vermogen für Deine Frau und Kinder, auch uach Deinem Tode. Nickt wabr, mein Junge?" Gan'. rieht iq'. Onkel, ganz einverftanden." Und die zwei anderen Trittel," fuhr derselbe fort in seiner vorsorglichen Berechnung, yieüst Du der zum (5rloetb einer ?Zkente für Dich auf LebensVeit. Das wären an die siebzigtausend Äark.Zu sieben bis acht Prozent, wie Du tost-" Vom Hundert. Warum gefallt Dir nicht : Vom Hundert V Ergäbe rund f stnfisufeno ?!ar! jährlich." rechnete ?!ober;. ohne den gewohnten Vorwurf des Frel:rd'.ootterseindes zu beachtet:, begeistert ihm vor. Der Alte niälc und freute sich über die Wirkuna seines Vorschlages auf seinen 'chllylina.
(Zortsktzung Zslgt ) Vom Auslande. Ueber den g r o ße n r a n 's des in Rußland sebr bekannten .'siütes des Fürsten G. Ehilkow, befindlich auf seinem Gut Michailowskoje im Gouvernement Tula, weis; der tosk. Listet" zu berichten, daß das Feuer um Miiter nacht in einem Stallwinkel der Stutenadtheilung ausbrach. Im Laufe von 10 bis 15 Minuten umfahte das Feuer alle Gebäude und innerhalb, einer Stunde verwandelte es dieselben in Asche. Bon den Naee-Zuchtpferden ist nur der Lagurien" unversebrt geblieben; mehr als 100 Stück sind verbrannt, darunter Vertreter des besten Blutes. Außerordentliche Anstrengungen wurden gemach!, in den Pikador" zu retten, der eine Zierde der Hippodrome in Moskau und zv skoje Sselo war. Da man ibn vergeblich in den Corridor, der vom Feuer noch nicht ergrisien war. u ziehen versucht hatte, brach man schließlich die Außenmauer ein. Inzwischen war jedoch da) berühmte Pferd eine verkohlte Masse. Mit Ausnahme von 0 Füllen, die gerade am Tage vor dem Brande nach Moskau geschickt loordcn waren, sind alle verbrannt. Ein Theil der am Leben geöliebencn Pferde ist in die benachbarten Wälder gelaufen. Auf der Brandstätte rasten stark mit Brandwunden bedeckte Pferde umher, die durch die Gluth de-z Augenlichts beraubt worden waren. Auch mehrere Menschen haben Verletzungen und Brandwunden erlitten. Die während deS Brandes, der allem Anscheine nach böswillig angelegt worden ist, Herrschende Verwirrung benutzte ein bisher noch nicht ermitteltes Individuum, um' in das Eabinet des Fürsten einzudringen, den Schreibtisch zu crbrecken und alles in demselben befindliche Geld zu rauben. Der Reporter Schloßbauer, ein österreichischer Unterthan, wurde au? Berlin ausgewiesen. So meldet eine ofsiciöse Correspendenz. ohne die Motive anzugeben. Schloßbauer, ein recht betriebsamer Herr, lieferte für eine enorme Zabl Berliner und auswärtiger Blätter, liberaler sowohl wie consercativer, die eingehendsten Berichte Über Hos- und Gesandtschaftsoälle und fruktisizirte außerdem' den sogenannten Hofklatsch". 'Möglich, daß cr hierbei eine Indiskretion beging, welche ihm zum Verderben gereichte. Hin und wieder machte Schloßbauer auch Streifige aus das politische Gebiet und verbreitete als dann die handgreistichsten Lüz-n, welch?
ihm freilich seine" Blätter liberale wie konservative mit Rücksichten auf die Verbindungen" des Urhebers unbesehen abnahmen. Auch die Reisen des Fürsten Bismarck gehörten zur Domäne Schloßbauer's. (? i n e h o ch st s ch e r ; b a f t e Seene spielte iich unlängst im Csteu von Berlin, in der Pctersbllrgerstraßc ab. Auf dem Grundstücke eines daselbst wohnenden Gärtners, der vom Elsaß einge wandert ist, flatterte am Sonntag, dem Gedenktage von Vionville, die franzosisele Trieolore, während die Nachbargrundstücke anläßlich dieses Gedenktages mit deutschen Fahnen geschmückt waren. Ein: Schaar junger Leute bemerkte diese eigen--thllmliche Erscheinung und in Erinnerung an die Pariser Geschichte fztc Einer scherzend: Kinder, wollen wir nicht Ilcvnnche an den Herren Variiern neb-
men?' Die Gelegenheit ist wirklich zu günstig'' Richt Revanche, sondern eine deutsche 'Rache wollen wir nehmen," sagte ein Anderer lachend. Hol' Einer Pinsel und Farben herbei, und loir machcn ans dem Lappen eine gute deutsche Fahne 1" Gesagt, gethan. Nach einer balben Stunde sah man an Stelle der französischen eine gute deutsche Fahne. Der Ruhm der b a n n o v e rschen R'achtwächter ist nach Valparaiso gedrungen ! Der Hann. fotr." berichtet nämlich : Vor einigen Wochen erzielten wir ein Schreiben aus Valparaiso, unterzeichnet von mehreren Deutschen, in welchem dieselben ihre Genugthuung aussprachcn über die Haltung, welche unsere Nachtwachter in "dem bekannten nächtlichen Conflicte mit einigen Offizieren, in dem auch die Schloßwache zur Verwendung gekommen war, einnahmen. Sie hatten die betreffenden Artikel im Hannoverschen Courier" gelesen und traten sofort zu dem Beschluß zusammen, den Nachtwächter Müller, der sich ihrer Ansicht nach besonders ausgezeichnet batte. durch ein Geschenk zu "erfreuen, ie schössen sofort Ki Pesos zusammen und schickten uns eine Anweisung auf ein Hamburger Haus über diese Summe. Jetzt ist nun dies Geld im Betrage von 33.92 M. bei uns eingezahlt und dem Nachtwächter Müller, nachdem der Magistrat von der Angelegenheit durch unS unterrichtet war und derselbe die Genehmigung zur Auszahlung an den betref senden Nachtwächter ertheilt hatte, aus gehändigt. Mag die Gab? an? fsrn?m Laade dem ta::tVfei.mn:hn Wcbtn der Nacht gut ösksuimen l U n re r der Bezeichnung ..Parlamentarische Schläfer" bringt die Londoner eonservative Wochenschrift St. Stephens Review" folgenden ergötzlichen Bericht': In den Parlamentssitzungen zu schlafen ist eine Kunst, die man weder in wenigen Tagen erlernen noch mit leichter Mühe ausüben kann. Dieselbe indeß im vollen Maße zu besitzen, können sich von den Mitgliedern des Hauses Sir Robert Pcel und Lord Nandolph Chur chill rübmcn. Sie befinden sich im Lan de der Träume, sowie sie nur ihre Arme falten. Der Premier Mr. Gladstone ist kein regulärer Schläfer, jedoch wurde auch er vor einigen Tagen im Säulengange auf einer Bank schlafend angetroffen. Mr. Beresford Hope schlummert, indem er eine Hand über die andere legt, und ein sanftes Lächeln umspielt dann seine breiten Gesichkszüge.' Der Vertreter für Budport nickt stets nur halb ein, ein Auge offen haltend. Wenn man Sir Slafford Northeore betrachtet, die Hände übe? der Brust haltend, gleich einer büßenden Jungfrau, so weiß Jeder, daß de? Führer der Confervativen sich in MorpheuS Armen befindet und ebenso. daß, wenn der Vertreter snr Warwm- ; fhire sein gelbseidenes indisches Taschentuch über das linke Knie bangen läßt, der Letzte der Ncwdcgate's ausrnbt. ! Die Anhänger Mr. Parnell'ö und die Radikalen schlafen geräuschvoll, doch ! knn Mr. Biggar'Z Seele aufhört über : das Unrecht nachzudenken, das man Jr- i land zufügt, so müssen Diejenigen, wel-! che in der Nähe dieses den Frauen so gefährlichen Mannes ruhen, glauben, daß eine grunzende Sch'weineheerde zuMarkte getrieben wird, und erschreckt .fahren sie aus ihrem gestörten Schlummer' empor. Von einem Aufsehen erregenden Morde auf der Eisenbahn las . 2. Klasse ein Kaufmann aus Königsberg bei der Station Swentiany ermordet und die Leiche aus dem Fenster geworfen worden. Da auf dieser Stelle der ou ricrzug sich mit einem Gütcrzug kreuzt, so bemerkte der Lokomotivführer des GüterzugeS wohl, daß etwas aus dem Eoupe geworfen wurde, konnte cs aber wegen der Di.nkelheit nicht erkennen, und machte auf Station S.'rcntiany Anzeige. Man forschte sofort nach und fand die Leiche mit durchschnittenem Halse. Der Ermordete soll viel Geld bei sich gehabt haben, was die Anefeouverts, welche man bei ihm fand, nichwiesen ; man fand ferner bei ihm eiuc werthoollc goldene und silberne Ub? und 10 Rubel. Ein Beamter vorn ahtperfonal soll als des Raub' morde? -.crdächlig verhaftet sein. Der Selbstmord des Bankeafsirers Charles Hill in Brunswick. N. I., hatte am Samstag Nachmittag einen Sturm der Depositoren auf die betr. Aank zur Folge, und eö gelang den Direkio rcn nur unter Schwierigkeiten, die Leute zu befriedigen. Der Präsident dcs In stituts. He.r Runvon, erklärte, daß der betreffende Casiirer zwar, soweit sich jetzt beurtheilen lasse, sich verschiedeneremgellnäsigleilen" schuldig gemacht, daß die feblende Summe jedoch den Betrag des Ueberschuß Fonds (SILZ.000) nicht übersteigen werde. In Brunswick selbst ! hält man diese Angabe für viel zu. nie- ! drig gegriffen und glaubt, das; das durch Hill der Bank erwachsene Delikt sich auf ! ?250, 000 beziffern -dürfte. Levtcn Mittwoch fand der eutjche Adolph Schuly bei Clifton. i Skaten - .s! unter e-igc7.lhümlichen Veibiftui:Kii seinen Tod. Er srrana nämlich oo.i dem dortigen Pier in's Wasser, um ein Mädchen ;u erschrecken und dieses zu bewegen, die Zustimmung zur baldigen Hc'ch;eii zu ?xtiw, stürzte aber auf einen im Wass.r stehenden Pfeile? und b.ch das Gkck.
sen sich die jld. Grenzch." aus E5dt: kühnen berichten : Wie wir erfahren,' ist im russischen Kuriermge in einem Eoupe
Die Dffiee
der Zndiana nMie! ernbsiehlt sich zur Attfevtigttttg von Rechnmlgen, Cirkularen, Briefköpfen, Preislisten. Ouittnngeu. Eiutrittskarteu. Mitgliederkarte. Brochürcn, Constitutioneu Adrcßkartcn, l?6L?IlS . . .'. . ! I ''! ' . t .1 ! - : ' i . , nrrnifinn rr nmm'M Etablirt seit 1859 Charles Meyen h Qo.y 39 und 41Pai Eern, ITew York, . btsergen tM jlrtcu ten Cescliitilsaiizeteii, PraonÄlanffaiäerBa. etc, ftr diese Zcitaä, towia tir - Ula dsutscli Slättcr ia' da Ver. fltaätca uad Europa. eisunülcb DentsclinertrAZiIacIi Zeitcagra liegen in trnK-resi GcecluJ1-LotAl rar txthn Eiakicht dej TbUIIiubs tL Dia geeluiea ZZenaegcber dQtücLey T2tU? wereka chtiuägtTcII trauert, tua ths PcJL. lO2e fax sser xutratu ra tbww&Ae
