Indiana Tribüne, Volume 7, Number 354, Indianapolis, Marion County, 11 September 1884 — Page 1

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rr ' f V v i ' ;fV I ) L' : wiy Jv ri j.' Jahrgang 7. Office : No. 120 Ost Maryland Straße. Nummer 354. Indianapolis, Jndiana Donnerstag, den 11. September 1884.

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ia rieser Spalte unter den Titel 3er langt", .Gesuchs, Gefunden", .Verloren", foaeii dieselben nicht Gefasst! anzeigen sind und den S?asni von drei Zeilen nicht übersteigen, ioerden u n e n t g e 1 1ich cufgincrnrnen. Äuzeigen, Kelche bi Mittags 1 Uhr abze. geben werden, finden noch am selbizzn Tazze SIufnaBnu. Qerlanqt. J1e(rttf TienKmZdchen. Zh. un. La, Jil.lUUUi . icnmäen erhallen ulk 5:lln ebenso Herrschaften u: Nädchen naz,? nnefen, durch 51. Tch'nikt. 113 (Sreer TtraZe. 2iit t:n oüfatie. da Verlanat ia g tker ;an zum TabikKriv ren bei 2 i) 2ft Ssbwg'on ctrafce. I7fi 3f,tk ein gu S VSdcke,: für gep-ihn. -OCtiUIIi lie HzuZarbk'.t. osuter 2ccn a-r tejlt. Ns.2?07d E!i Stri. 17s? TI,tt a un gut', deutscher unfle ?rrzuiilzr Um mujrtaaäeraefft fu er. deutscher ;rfijft lerren. Nähere in der Offtc r Tribüne. !ü;2 l7s Verlangt Cine ;u?frlMM sucht inick Hzuex um zu sschen ofcer 'N'tiae Arbeit z irriHien in rr "ffir h. 4!a tdere 4. ltfx lrtrtttrtf "Ute ,uverläksiz.ÄSk. -l C(UIIf(V cl.n. b,.im Kschen, Wascken und ?:ig!n :sahrtt ftd. erhalte gute CtkUkn gegen hvhn ohn. Näherei 113 ttreer ctr. da CVvr I rtnAf Irgend welche Arbeit für eine II(UII1. ft.ilge bkutschk rau. i aZzusrgen 1.15 Spring Straf.i. ilfp 1iltrtfe :rd ein Äinn. der das Äel?en -Dz.rUttql vt:ii)t tit der. Mildere, von Za H. Weikkit. flsrt Jndiznixo'..!, nahe deim Schüyenrark. li Zu vermiethen venue. 2 Zimmer ki''ig, No. 60 ?ircinl, l7s. Zu vermiethen: KgWÄ Zu verkaufen L VauvISe. gut Lage. ZhereZ bet . Ä. irzlir, mmer No I in 7i, Oll Qastngtou Straße. GSWM6V-HKS6 werden jetzt zu halben Preisen abgesetzt, da wir unsere Vorbereitungen jetzt schc.n für das Herbstzeschäft rnachcn. Komme jeder und sause sich einen Strobbut für die Hälfte der früberen Preise. Bamberger $lo. 10 Ost Wasbkngtonstr. Matrosen - Garbe. Äll U.tgl.eder odtzen TeielnS sind ersucht, sich morgknAbend u7)i Uhr ,u einer SpezialSu?'g im ;r.d:s?a!e inzusinden. Der Präsident. r o ß c S Conzcrt u. Unterhaltuttg in R a ft m a n ' S G a r t e u , o. st Washington Etrae. am Donnerstag, den II. Scpt'br. Eintritt 2S Cents. Mustt vou Kelnbold Okiller'Z Orchester. Woenix Garten ! Obiger Gerten ist crn iiußcrft beliebter Tommkrausentbalt. 0)nte (SetxänU, Aorzülicke Bedienung. Zu ;ahlreickem ?esuÄ lüdet freundlichst cir. Fried r Krcekol, cke Süd ZÄeridlan und ZUorrisstr. Decker rotkers UPRIGHT i Anerkannt die besten Instrumente im Markte. Voller, prächtiger und doch lieblicher Ton. Varzilaliche Dauerhaftigkeit. Diese Eigeuschaften sind rt, welche dcin Decker BrotherS Piano die Beliebtheit bei allen Nusikkennern verschafft hat. Wir osseriren feine Auswahl in Nofenholz, Ebenholz und Nubaumholz.Gehallsen. Man ssllte ehe man kaust, bei unö vor sprechen. Q, H. BALDV1H t CQMPA0Y 92. 03, 01 SS n Nord Pennsylvania Str.

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3 e t t e x a u 3 f i ch i e n. W a s K i n g t o n. 11. 'Skvl. Trübes Wetler. mit darauffolgendem Regen Epidemisch Washington. 11. Sept. I. H. Squier. ein bankerotter Bankier bi' ging heute Selbstmord. Frankreich ll n d (5 h i n a. London. 1l. Skpk. Nachrichten von Tarnatave, Äida.'.okcar zufolge haben die Franzosen ron Mahomora. eine kleine Ortschaft 'üolich von Tmatave. Besig genommen. Endlich. Chicago, 11. Scpt. Tle große Hitze ist vorüber. Das Thermometer st-lnd beute srüh ans öi) Grad. Editorielles. Mit 15.0)0 Stimmen !ehri)eit hadie Nepuhlilanec 'n 'Äaine gesiegt, adcr da8 Proljiditionsamtndement urde mit einer Mehrheit von 0.000 angenommen. Man braucht kein grokrr Rechenkünstler zu sein, um zu tegeeifen, das; diese 53.00J Stiminen. ivzlche Da ProhibitionZatnen dcment mehr erhielt, als die ?!cpudlilzner, demokratische Stimmen sein müssen. Dabei ist es noch lange nicht erwiesen, dafc sämmtliche die MszriZät von 8.000 bildenden Stimmen ansschlieölich von Republikancrn httkommen und es ist ganz klar, da in Bezug aus die Prohibitions frage die Demokraten in Maine um kein Haar besser sind, als eie plidlika ner. ' Ohne Z ocifel meiden die Demokraten die Annahme des Amendemenls den Nepublikanern in die Schuhe schieden, wenn man aber bedenkt, vor 4 Jahren in Maine die Republikaner' geschlagen wurden, dai Bulle? vor z:?,'i Iah' ren geroählt wuece, dak diesmal die Mehrheit der Republikaner blök 15,000 beträgt uuddie Mehrheit jü? daZProhlbi tionsamendemrnt sich auf 08000 belänst, so roird man doch einsehen.' da'die De mokraten in Maine genauso schlimme Prohiditionistön sin), wie die Rep ,b!i kaner. V53 kann für d:n denkenden Men schen absolut kein Zweifel darüber Herr schen, das Prohibitionsesetze mit srei heitlichen Prinzipien r.icht üdereinstim m'cn, dak sie vom grundsä'ölichen Stand punkte aus auf ein und derselben Stüse ui (jlaubkNrZNZang stehen, wenn auch freilich der Druck derselben praktisch kein so tiefzehendkr ist. niie der des Letzteren. Deshalb aber ist die Freiheit deZ Trin. kcns noch nicht daZ non plus ultra aller Persönlichen Freiheit. Es giebt Rechte, welche nichtiger, süc das Gemeinwohl von viel größerer Bedeutung sind, als daZ Recht des Tlinleus. da5 ist daZ Nicht der freien Presse und der freien Rede, und vor Ällcm da Recht, den Trird nach Selbsterhallurg zu befriedigen. Man kann vom theoretischen Stand punkte uu? alle diese Rechte zu gleicher Zeit rerlheidigen. p'allisch aber liegt die Sache zuweilen sc. da min. um das Eine zu verfechten, das Andere unberück sichtigt lassen muh. und wie jeder Ein zelne in einer solchen Lage zu handeln hat, darüber.;:: urtheilen, sieht ihm selbst das Recht zu. Aber ein gewisser Theil unserer demo' kratischen Press.', den sich die Deutschen von Indianapolis aus nächster Rähe be trachten können, wenn sie L-ist dazu haben, glaubt ein Patent auf die p:r sönliche Freiheit zu haben und. sei eö aus angeborener Reiaung oer aus irgend welcher anderen Ursache, sieht diese persönliche Freiheit in nichls An dere'm, alZ in der Freiheit des Trinkens. Und in der Verfechtung dieser pzlentic ten persönlichen Freiheit eh: si- mit dem Eifer eine To-qkmg vorwärts, dem blos; die polizeiliche Crlaubni fehlt. Scheiterhaufen zu ekrichlen. im Uebrigen aber Gerüche verbreitet, welche noch ob scheulicher s;n, n!Z die eines 'ScheiterHaufens. Redefreiheit ? PreUkiiheit ? Pah. wie kan, n'.e dan Jemand anderer Meinung scin, als Jene, w:lche den alleinseligmachenden pililischen Glauben verkünden? Wer es wagt, der wird ver brannt. Sie können nun zwir, wie ge sagt keinen Holzstoß anzürden. oder sie können ihn mit giftigem G.'is besprien. Zum Glücke trtssen sie nie. u-,d der An ständige wendet sich mit dem Gefühle dkö Abscheus ab. ES wäre vollständig gleichgil:ig. wenn daS Treiben dieser L'uke nich' in Namen der persönlichen Freiheit geschähe, wenn die Freiheit nich: sclbst dadurch beschimpf! würde. Von Jahr zu I ihr fliehen T iusende fleißiger deuischer Ardeiter aus den hei mathlichen Gefilden, aus denen dcrDruck und die Noth sie treibt und sie lerkcn ihre

Schritte den gastlichen Gestaden diese? Landes zu. iro sie zumeist die Hoffnung eines besseren Looses erfüllt sehen. Dafür spricht nichts deutlicher, als die That sache, daß so viele der Einsanderer bloß den verlosenden Schilderungen in den Briefen falzen, welche die hier Befind lichen an ihre Vttmzndten und Fkcnnde nach Deutschland schreiben.

Die amekikanischen Arbkitelvkrhalt' ! nisse sind verschieden von denen in Teulschland. der. ameriknnische Arbeiter fuhr! ein nienschenwüldigerrs Dasrin, als der Deutschländische. Unter diesen dkutsch'amenkanischen Arbeitern befinden sich Viele, wir oven nicht entscheiden, ob die größere oder kkei nereZahl. welche der Ansicht sind.da wenn durch Abschafsuna. oder Herab setzung dcr Einfuhrzölle der amerikanische Markt mit den billizen Erzeugnissen der deutschen und englischen Industrie über schwemmt wird, unsere Fabriken entweder stillstehen müssen, oder dafc. um mit Eurrpa kor.karriren zu können, der Ar dcitslohn herabzesktzt werden mus. Diele Arbeiter wissen gut aenug. dak wenn dem Fabrikanten eine gefährliche Eon c-trrenz erwächst, er sich zunächst an dem Arbeiter schadlos zu halten sucht. Sie wissen, daß damit schlechtere Verhältnisse für den Arbeiter eintreten, sie wissen, dafc diese Verhältnisse ahnlich den deutschen Vcrhältnissen.welchen zu enifliehen.wären sie nach Amerika gekommen .Die Tarif frage ist für den Arbeiter eine Eristenz frage, der Trieb nach Selbsterhaltung zwingt sie. sich der Partei anzuschließen, welche ihn vermittelst des Schutzzolles vor europäischen Ardeiterverhältnissen zu schürn vttspricht. Der Arbeiter hat Lbeib und Kind, und bei seinen ärmlichen Verhältnissen, kozimi auch die geringste Lohnschwankung in Betracht. Ein Vier teldollar p.'r Woche schafft einem Kinde Meider und Schuhe das Jahr hindurch. Für ihn giebt es auf 'der ganzen vellkn Welt keine wichtigere öffentliche Frage, als die. welche seinen 9.&n, seine Er nahrung. s:ine Lrdensha'.tunz betin slufct. Und trotz alledem migen tS wiche fa natische blindwüthcnde Eiferer diesen selben Arbeiter, welcher d:m Triebe der Selbsterhaltung folgend, derjenigen Partei sich zuwendet, welche ihm vom Standpunkte der Ezistenzsrage aus die brsiere Garantie zu gewahren scheint, aus's Gemzinste zu beschimpfen. Und wenn dieser Arbeiter zehnmal mit seinerAnsicht im Unrechte wäre.obwohl er es nach unserer Ausfrsiunz inWirklichkeit nicht ist. wer hat das Recht, diesen Ar beiler in brutaler Weise zu b:schimpfen und zu verleumden, weil er seiner ehrli chen Ueberzeugung folgt ? Ist er nicht freier Bürger eines freien Landes ? Ist der Zweck der Politik elwZ nicht der.Ein richtungen zu tressen, welche das meiste Glück verursachen, und hat der Arbeiter nicht das Recht, nach seinem Glücke auZ schauend, Politik zu treiben ? Und denno5z giebt es Organe, welche ihm dieses Recht abstreiten, welche ihn und Diejenigen, welche dieses Recht ver theidizen mit den Waffen der Gemein heit angreisen und damit die persönliche , jrc-,cit fchanoen. . ?caac;l , ist die w ihre persönliche Freiheit ? Drahtnachrichten. Die H i tz e. R e w York. 10. -Sept. öeute Morgen um 9 Uhr zeigte das Thermo meter 81 Grad im Schatten an und stieg bis Mittag? 1 Uhr auf 93 Grad. Kein Lüftchen regte sich und wer nicht unbe dingt hinaus mußte, blieb daheim. ES war der heilste Tag des Jähes. Vierzehn Perfonen wurden von der Hitze übttwältigt. von denen neun während der Nacht staiben. Die Slrakenbahn Gesellschaften wollen die Fahrten ganz eingestellt. Philadelphia, 10. Skpt. Die tzihz ist hier fast unerträglich. Fünf Personen starben während der ?!acht an den Folgen des Sonnenstich? und heute Morgen wurden zwei weitere Fälle be richtet. Die Thiere in der Ausstellung leiden schrecklich ui) das Federvieh stirbt zu Dutzenden. P i t t s b u r g. 10 S.pt. yeute hatten wir den heilsten Tag seit drei Jahren. DaS Thermometer zeigte 99 Grad im schatten. Mehrere Personen wurden von der fcijj übermannt, dach kamen keine Todessälle vor. Feuer. New York. 10. Sept. Bald nach Mittag gerieth Fraguins Blackf,drik in Brooklyn in Feuer und brannte bis auf den Grund nieder. Der 40jährige James HodgZins fand seinen Tod in den Flammen,und Sidney Myron, John Möna. han. John Eonway und Georg J,ff.ies erlitten schwere Brandwunden. . Etnclnnatl. 10. Sevt. ff,,,, vor Mitternacht entdeckt: man in Bifhop

k Eo'Z Eigarrenfabrik. No. 47 Walnut Strake. Feuer und ehe die Löschmann schaft herbeigerufen werden kannte, stand da? ganze Gebäude in Flammen. Der angerichtete Schaden wird auf 520.000 geschätzt. 5)ie Arbeiter dieser Fabrik befinden sich augenblicklich im Ausstand. MilcheU. Das... 10. Sept. Ein großes Feuer wüthe! im Mittelpunkt der Stadt und die Hälfte eineshluserge'oierts liegt soweit ia Asche. Der angerichtete

Schaden ist bedeutend. D e r g e str i'g e S t u r m. . ä rn . . . , vl l sl 9 I 0 N, 105 l 5. 1U.' i3fpl. Hälfte der leichteren Gebäude in unferm Orte wurde von dem Sturm gestern Abend umgeweht. C h i v p e w a Falls. 10. Sept. Der gestrige Sturm war der schlimmste de? laufenden Jzhres. Dak Wasser im Fluß stieg bis auf 17. Fuß über den niedrigsten Wsserstznd :.nd die Brücke ist in G fihr. sortgerisien zu werden. . St. Paul. Minn.. 0 Sept. Ji dem Orte Gcant suchte eine mit Dreschen beschäftigte Abtheilung 4 Le ltenSchu vor dem Unwetter in cincr Scheune. Das Gebäude stürz'e zusammen und Georg Nuihersord wurde von den fallen den Trümmern tödlich v.'rlel). Jra urde ebenfalls Soule. der Jngeneur, schwer verwundet. B r u ta l e Behandlung in ein e'm'-J r r e n h au s e. L o u i ? v i l l e. 10. , Sept. Evans Allnut. ein bekannter Advokat, starb beute im Anchoräge Irrenhause. Sein Tod kam so unerwartet, daß der Coroner einen Jrquest anstellte und bei der post mortem Unlersuchung stellte sich berau?. daß ihm sechs. Nippen gebrochen worden waren. Weitere Nachforschungen ergaben, daß vor ungefähr Zech? Wochen die beiden Wärter Edward Ballartz und I E. Mc Clanabsn Allnut nicherschlugen. mit Füßen stießen und ihn sonst mißHandel, ten. Allnui's Zustand' wurde vor ein! gen Tagen von seinem Bruder entdeckt, welchkr ihm einen Besuch abstattete. Aerzliche Hülfe war ihm wahrend der ganzen Zeit, nich! zu Theil geworden. Die beiden Wäiter wurden am Montag entlassen und sind seitdem unsichtbar ge worden McElanaban stammt aus Sa len. JndiZna. DasgeldeFieder. N e m Y o r k. 10. Sept. Die von Cuda kommende Brigg Anita" verlor unterwegs drei Mann am gelben Fieber und ein anderer liegt an derselben Krankheit im hiesigen Hospital darnieder. War eine Vorsicht? in aß r e g e l. 5 rot), N. A.. 10 Sept. Die Be amtcn der Fort Edwards Bank .machen bekannt, daß da8 gestrige Schließen der selben nur eine Vorsichtsmaßrehel war und daß Riemind einen Cent verlieren wird. Vitriol. Eleveland, O.. 10. Sept. Alorzo Muchler. welcher angicdt, von Toledo zu sein, fand seine Frau heute Abend in einem übel bcrüchligten Hause an der Senccr Straße und schüttete ihr ein Quantum Vitriol is Gesicht. Da? Gesicht ist schlimm verbrannt. Mnhler wurde verhaftet. Mit seiner eigenen Sas ft erschossen. Little R o es. Ars.. 10. Sept. Aon Hot Springs wird gemeldet, daß Ed ward Howkll, ein früherer Eisenbahn angestellter von Memphis mit drm dor tigen Polizeichef Toler in Streit gerieth. Ledterer hatte es sich neuerdingZ zur Aufgabe gemacht, die Spieler aus- jenem Orte zu vertreiben. Howell zog seinen Revolver, Toler entriß ihm denselben und erschoß ihn dann damit. Geht mit den: ttutscher ihres Vaters durch. New York. 10. Sept. Victoria Monsini, Tochter deS bekannten Wall Street ManneS Chevalier G. P. Mori sin! ging mit Ernst I. Schilling durch der bis vor Kurzem als Kutscher bei ih?em Vater diente. Per5tadei. Frankreich und China. Paris. 10. Sept. Zwischen Paris und Tonquin wird direkte Verbindung unterhalten. Die offiziellen Journale wissen von einer Kriegserklärung Frank reich? an China nichts. Marine.Mini ster Peyron jedoch ist zu Gunsten dersel den. 50.000 Mann Truppen stehen zur Einschiffung nach dem Osten bereit. Die Cholera. Neapel, 10. Sept. ES wird vffi. ziell angekündigt, daß während der letz, ten 24 Stunden in der Stadt Neapel 721 neue Erkrankangs und 250 TodeS fälle vorkamen. Seit AnSdruch der Cholera wurden in dem Choleraviertel d:S ttirchhoj'Z IM Personen beerdigt. '

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