Indiana Tribüne, Volume 7, Number 353, Indianapolis, Marion County, 10 September 1884 — Page 2

Ädisna Briöüne.

- tt r fch e i n t FägttH, WScheuMH u. Koautags. Qfssce: 120 O Marvlandstr. t täglich Zrfbüne- Zsttet durch den Trllgtt lZ w Knt per Woch, die Sonn,,g .Tridülentt xkk L?och. Btid ,',samn li senil. ?r Poä ,uLk?-.t t oraub,sh!un -ö r " "' i Indianapolis, Ind., 10. September '34. Vrl.taZität itt Mexico. .... Ter amerikanische Maschinist Thoas HI. Monahan ruft aus dem Gefängniff in Tuluca in Merico seinen lsollegen in den Vcr. Staaten die Warnung zu, sich' unter allen Umständen nie verleiten 'zu lasten, in die Dienste einer mericanischen Eisenbahn Gesellschaft zu treten und er zählt zur Unterstützung seiner Warnung folgende unglaublich tlingende Geschichte : . Ich trat bei Eröffnung der Mericanischen Ccntralbahn alsLocomotivenführer in deren Tienfte. Am 1. Juli hatte' ich den Z::z Nr. I von der Hauptstadt Merico nach San Juan del Rio zu bringcu. Dieser Zug hat in Akarquez auf den ihm entgegenkommenden Zug zu warten. So besagt das 3!cglement'und so ist es ehalten worden, seitdem die Bahn in Betrieb ist. In San Antonio hatte ich mehrere Güterwagen von mei ncm Zuge abhängen zu lassen und der Conducteilr begab sich inzwischen in das T'elegrapbcnbureau. Hier behändigte ihm dcr Beamte eine Depesche, die eben einlief und zwar, wie dies Vorschrift ist, in zwei Cremplaren, deren eines für mich bestimmt war ; der Conducteur quittirte auch übe? den Empfang in meinem Nameu und durch Unterzeichnung des letzteren. Hierauf entfernte der Conducteur, fcic Ketten und Bolzen von den Güterwagen, die ich auf ein 'Nebengeleis geschoben hatte, Dies geschieht in Merico immer, denn dort ist nichts, was nicht wand-, niet- und nagelfest ist, vor diebischen Händen sicher, Cfrne mir die für mich bestimmte Depesche zu , übergeben oder. derselben auch nur mit einer Sylbe zu gedenken, gab mir der Zugführer daS Zeichen zur Fortsetzung der Fahrt. Kaum hatten wir Angeles, die lehte Station vor Marques passirt, so fuhr ich auf der eine Curve bildenden und zwi schen hohen Felswänden dahin führenden Bahn gegen einen mir entgegenfahrenden Zug. Wegen der Curve waren beide Züge langsam gefahren, der Zusammen ,'toß war aber trotzdem so groß, daß mein Feuermann Michael. Slatterv sofort ge tödtet und die 'Maschmm erheblich beschädigt wurden. Ich erlitt Berletzungen, die mich für mehrere Wochen dienstunfähig machten. Der Zug, mit dem ich zusammengcrannt trar, war derselbe, auf den ich in der 3!cgel in Marquez zu warten hatt:, und der Gonfcucteui theilte mir, vor Schreck fast seiner Sinne beraubt, mit, daß er die Depesche für mich in der Tasche habe, welche die Weisung " enthielt, an jenem Tage den Zug No. 2 nicht erst in Marquez, sondern in Angelos Passiren zu lassen. Ich. würd nach Merico in's Hospital gebracht. Der Zugführer machte am folgenden Tage einen Versuch, seinen Gehalt für Monat Juni zu erheben, wurde bervom Superintendent George Jannis bedeutet, rnchis von irgend welcher Gehaltfordelung verlauten zu lassen und Ueber schleunigst das Land zu verlassen. Er that dies, nachdem er vor Notar und Zeugen den ganzen Vorgang in San Antouio zu Protokoll gegeben und beeidigt, auch meine völlige Schuldlosigkeit an dem Zusammenstoße bezeugt hatte. )c'ach meine? Genesung meldete ich mich wieder in Dienst und bat ebenfalls um Auszahlung meines Gehaltes für den Monat Juni, wurde jedoch ohne Weite.res verhaftet und in ein entsetzliches Gefängniß geworfen, in dem ich fünfzehn Tage unter notorischen Verbrechern zuzubringen hatte, ohne daß ich trotz meines Bittens und Drängens auch nur ein einziges Mal verhött worden wäre. Am 16. Tage endlich wurde ich einem Nichter vorgeführt, legte demselben die erwähnte Urkunde vor, wurde aber einfach bedeutct, die Stelle, auf welcher der von mir verschuldete Zusammenstoß vorgekommen, liege im District Tuluca und ich sei da her in das Gefängniß in der Stadt glei chen Namens abzuführen und dort zu processiren. Die kosten meiner Verhaf tung und Verpflegung im Gefängnisse zu Merico in Höhe von 5150 habe ich, ebenso wie die Kostm für meine und zweier Transporteure Beförderung nach Tuluca vorher zu erlegen. . Vor dem Nichter in Tuluca, dem ich natürlich meine Papiere sofort vorlegte, erlangte ich endlich, daß der Telegraphist der Station San Antonio, der dem Eonductenr die Depesche für mich übergeben batte, als Zeuge vorgeladen wurde. Derselbe bestätigte die schriftlichen Angaben des' Eondulteurs in allen Punkten. Trotzdem verblieb ich ohne weiteres Verhör im ' Gefängnisse in Gesellschaft des wüstesten Gesindels, bis es mir gelang, ein Schreiben an den amerikanischen Gesandten Morgan in der Hauptstadt zu befördern. Tiefer suchte mich sofort auf, überzeugte sich von dem empörenden Unrechte, das mir widerfuhr, und versprach mir, seinen Einfluß für mich geltend zu machen. Bis jetzt ist es ihm noch nicht gelungen, eine Aenderung in meiner Lage herbeizuführen. Ich bin amerikanischer Bürger, habe, bevor ich nach Merico ging, in'Nashville, "Tenn., gewohnt, und habe mich an Herrn deSregicrunz Schritte zu meinen Gunsten zu thun. Die Weltausstellung in New ",, Orleans. Der Plan, eine großartige -Ansstel lung,' welche zunächst die Baumwoll-Jn-dustrie umfassen sollte, im Süden a'w halten, wurde bereits im Jahre 1879 von der Gesellschaft der Baumwoll-Pflanzer des Mississippi-Thales erörtert. Letztere erblickte in einer derartigen Ausstellung

Andrew I. ialoweu, ven cr:rc:er oieseö Distrikts von Tennesiee imEongresie, mit dem Ersuchen gewandt, bei der Bun-

nicht nur die Gelegenheit die EntwiäV lung des Südens der Welt vor Augen zu führen, sondern auch ein Mittel, der damals drohenden Massenauswanderung der Farbigen aus dem Süden entgegenzuwirken. Nachdem die erfolgreiche Ausstellung in Atlanta, Ga., vorausgeganaen, wurde beschlossen, die nächste AusStellung im Süden zu einer wirklichen Weltausstellung zu erweitern und dieselbe vom 1. December 1834 ab in New Orleans abzuhalten. Auch dieses Fest wird eine Säcularfeier sein, denn im Jahre 1784 wurde der erste Ballen Baumwolle aus unserm Süden nach Europa ausgeführt, begann somit jener Handel, der die amerikanische Baumloolle zu einem der wichtigsten Artikel im Weltverkehre gemacht hat. Von der Bundesregiemng,' dem Staate Louisiana, der Stadt New Orleans, unserer Schwesterrepublik Mexico, von den Handelskamliiern, sonstigen Vereinen und Privatpersynm wurden Bewilligungen gemacht unV.BeirrZze gezeichnet und das ganze Pröiict nahm rasch immer größere Dimenzionen an. Gegenwärtig sind in jedem Staate besondere Eommissäre und m Europa vierzebn reisende Agenten im Interesse' der Ausstellung thätig. Der Ausstellungsplatz umfaßt 250 Acker und die Baulichkeiten werden größer, als sie bisber auf irqend einer Ausstellung geWesen sind. Der Präsident der Ausfiel' lung ist Edmund Richardson von. Misstssippi, der Besitzer der größten BaumwollPflanzung der Welt. Zehn Dampferlinien verbinden ?tew Orleans mit New Nork, vier amerikanische Bahnen münden in der AusstellungSstadt, die neuen merikanischen Bahnen werden auch Besucher zufübren und es stebt mit Bestimmtbeit zu ewarten, daß die Eentennial Ausstellung in New Orleans hinter derjenigen in Philadelphia in leiner Hinsicht zurückstehen tvird.

lNaschinen und Arbeiter. Unter der socialen Frage versteht man im Allgemeinen die Frage, wie der Unterschied zwischen dem im Verhältniß beständig steigenden Eapitalgewinn und dem verhältnißmäßig fortwährend sich vermindernden Gcwinnantheile des Arbeiters ausgeglichen werden kann. Es ist richtig, daß mancher Arbeiter im neunzehnten Jahrhundert besser lebt, als mancher Fürst im neunten, aber das beweist doch wahrhaftig nicht, daß die Arbeiter verhältnißmäßig denselItn Vortheil aus den großartigen Ersindungen und Verbesserungen der ?!cuzeit gezogen haben, wie die Eapitalisten. Solange aber die Einführung der Mafchinen, des Dampfes und der Elektricität, die Arbeitstheilung auf allen GebieUn; die Verbesserung der Verkehrsmittel und die Eröffnung der entferntesten Markte,' solange mit einem Worte die großartigen Vorzüge der modernen Produktionsweise einseitig oder in wesentlich höherem Grade dem todten Eapital zu Gute kommen, als den lebendigen Arbeitern, so lange werden letztere unzufrieden sein. Und zwar mit Necht. Es verlautet, daß die Kohlcngräber im Hockingthale zum Strik? gedrängt wurden, weil die Grubenbesitzer M a s ch in e n in den ungemein leicht zu bearbeitenden Gruben einführen, und in Folge dessen der geschulten Arbeitskräfte entrathen' konnten.' Sie boten daber den Minern 50 Cents , die Tonne, statt der bisherigen 75 Cents. Die Arbeiter, heißt es weiter, hätten auf ihre Unentbehrlichkeit gepocht und nur höhnisch gelacht, als Italiener und Slovaken eingeführt wurden. Schließlich aber sahen sie, daß die Grünen" mittels der neuen Maschinen ganz gut fertig wurden, und nun habe sich ihrer die Verzweiflung bemächtigt. Der Kampf der Miner sei also ein Kampf gegen Akaschinen, eine thörichte Auflehnung gegen ' den Fortschritt und die Civilisation gewesen. An dieser Darstellung mag Manches richtig sein. - Das aber fällt auf, daß die ohlenaräber nicht mit 50 Cents auf die Tonne zufrieden gewesen sein sollten, wenn sie mit Hilfe der Mafchinen um so mehr Tonnen den Tag hätten fördern können.- 3 Tonnen auf den Tag zu 75 Cents ergiebt einen Lohn von 2.25. Wird die Produktionsfähigkeit durch Maschinen nur um ein Drittel gesteigert, so kann der Arbeiter mit g e r i n g e r e m Aufwand? von Arbeitskraft 4 Ännen den Tag fördern und bei 50 Cents auf die Tonne 2 verdienen. Weil er sich aber nicht so anstrengt, wie früher, kann er mehr Tage im Jahr arbeiten und folglich einen durchschnittlich größeren Wochenverdienst haben, als vor Einführung der Maschinen. Und we:l die Kohlen wohlfeiler werden, so verringern sich auch die Produktionskosten bei einer Menge von Artikeln, deren der Kohlengräber bedarf. Während also, wenn die Bezahlung pro Tonne beibehalten würde, der Arbeiter mit weniaer Arbeit mehr verdienen und mit dem glcichen Geldbetrage mehr einkaufen' könnte, als früher, während er sich demnach to eit besser stehen würde, als vorher. veyaupren cic ohlengraoer int Hoamgthale, daß man ihnen ibr Einkommen um 50Proc. habe schmälern und sie zum langsamen Hungertode habe verdammen wollen. Allgemein wird zugegeben, daß diese Behauptung richtig ist. Es bleibt daher nur die Annahme übrig, daß die Grubenbesitzer die Vortheile der Einführung von Maschinen einseitig für sich selbst ausbeuten, daßsie die Maschlnen nur dazu benutzen wollten, die Arbetter noch mehr zu drücken. Hat nun das Capital von irgend einem theoretischen Gesichtspunkte aus das Recht. 'die Errungenschaften der ganzen menschlichen Gesellschaft für sich allein beschlagnahmen zu wollen ? Oder ist es vom rein praktischen Gesichtspunkte aus denkbar, daß die lebendigen Arbeiter und Staatsbürger auf die Dauer dem todten Capltale.und . den seelenlosen Maschinen ftohnden werden, statt sich beide dienstbar zu machen ? Diese'beiden Fragen zusammengefaßt. sind die sociale Frage. ES giebt Leute, welche dieselbe mit Kanonen beantworten wollen. Den Hockingthal-Gruben benack'ban sind- die Kohlenwerke der Ohio CentralGesellschaft , Diese zahlte bisher 70 CtSauf di5 Tonne und würde vielleicht auch im kommenden, wie in jedem anderen Wmter S0 Cts.bezahlt haben, denn

nicht die Gntbenbesitzer im 'Hockingthale zugleich mit denMaschinen die billigen" öhne eingeführt hätten. . Jetzt muß die Ohio Central ebenfalls die Löhne auf 50 Cts. herabsetzen oder die Gruben ganz und gar schließen. Thut sie das Letztere, so werden dieKohlen derHocking gruben bald genug sogar im Preise steigen. Die Hockingleute werden dann durch Einführung von Maschinen 1.) die Förderungskosten überhaupt verringert ; 2.) die Löhne herabgcdrückt; 3.) MilbeWerber, in deren Gruben sich Maschinen nick't anwenden lauen, an die Wand ae

drückt ; t.) in Folge des letzteren Umstandes die Markte bis zu einem gewissen Grade monopolisirt und 5.) auf Grund aller dieser Vorgänge einen unerhörten Ertra-Gewinn gemacht haben. Inzwischen werden viele Tausende von Kohlengräbenr zu Bettlern geworden sein. Es ist an dieser Stelle schon häusig betont worden, daß für diese Sachlage die einzelnen Eapitalisten nickt verantwortlich sind. Wenn ein unwissende: und oberflächlicher Mensch, der nach den Stimmen der irbelter angelt, ihnen vorzureden sucht, daß er durch arbeiterfreundliche '' Bills den großartigen Wi. derstreit zwischen Capital und Arbeit lösen könne, so sollten sie ihn von del Nedncrbühn? heruntcrzischen. 'Der Mann ist ein Lügner oder ein Hohlkopf. Desgleichen dürfen die Albeiter nicht den Theoretikern glauben, die da behaupten, daß im Laufender Zeiten sich alles gan, von selbst ausgleicht. Eine .Coopo ration, nicht nach dem Svstem von Schulze-Delitsch, sondern räch' dem groß' artigen englischen Plane, wie wir sie erst kürzlich schilderten, mup voll ihnen ange strebt werden. Wenn die Gruben im Besitze derjenigen sind, die sie bearbeiten, dann ist jede ncue Erfindung ein Segen für die Arbeiter u.'.d rtc Menschheit überhaupt. Indianer-Vttfstand. In den letzten Jahren habenJndianerUnruhen zu den Seltenheiten gehört. Die Beamten der Regierung scheinen im Allgemeinen die von der letzteren den Nothhäuten gegenüber übernommenen Verpflichtungen treulich erfüllt zu haben, und man konnte sich der Hoffnung hingeben, daß die ganzeJndianer-Frage eine menschlichere Lösung finden werde, als die Ausrottung der Nasse. In neuester Zeit drohen jedoch wiederum IndianerAufstände sowohl im Nord- als SüdWesten. Der Nothstand in Manitoba und Montana, den wir wiederholt besprechen haben,läßt sich seiner Entstehung nach noch nicht deutlich genug übersehen und beurtheilen. Jedenfalls ist den Blackseets und den Pigeons gegenüber dadurch gefehlt worden, daß die Bewilligungen für dieselben ;u sehr beschnitten worden sind. Ein noch neuerer Aufstand in Colorado ist auf die grausamen Instinete des rothen Mannes und auf das verbrecherische Treiben der unter den Indianern lebenden Weißen Jlenegaten zurückzuführen. Im Juli kamen zw'. Knaben im Alter von 10 und 8 Jahren, Söhne eines gewissen Wilson, nachZDurango, Cal., und erzählten, daß die Utes in das Land der Hecrdenbcsitzer Wilson, Carlisle -John-son unweit der Grenze von Utah eingebrechen seien, die Hirten Adolph Tush und Charles Cook angeschoffen,die Uebrigen verjagt, gegen 100 Pferde getödtet, 17,000Rinder fortgetrieben,alle Vorrathe mit sich fortgeschleppt und die Gebäude verbrannt hätten. In Durango brachen sofort 81 gut berittene und wohlbewaffnete Männer auf, und zwar zusammen mit einer Compagnie Kavallerie, welche Col. Hall, der Commandant des FortS Lewis, mit der Verfolgung der Indianer betraute. Unter den Bürgern befand sich ein Sohn des Dr. Morton Nobinson in ?c'ewark, N. I., der dem letzteren in einem auf der Poststation Dolores, Cal., aufgegebenen und in voriger Woche in Jcewark angekommenen Briefe einige Mittheilungen über den bisherigen Verlauf ihrer Kämpfe mit den Utes macht. Die letzteren suchten sich über die blauen Berge nach dem Jndianer-Terri-torium zurückzuziehen, wurden nach einem scharfen Nitte von sechzehn Tagen von den Freiwilligen und der Schwadron Kavallerie eingeholt und es kam zum Kampfe. Die Indianer hatten sich auf einem dreißig Fuß hohen Abhänge verschanzt, der durch Felsen von allen Seiten in der Weise geschützt war, daß nur ein schmaler Psad nach demselben führte. Zehn Mann waren im Stande, diesen schwierigen Zugang gegen einen Feind von tausend Mann zu vertheidigen. Jener Abhang erhebt sich frei aus der Ebene und di Freiwilligem und das Militär mußten an einem gegenüberliegenden Hügel hinabsteigen, . dann die Ebene durchlaufen und waren inzwischen den Kugeln der Indianer ohne jede Möalicbkeit der Deckung ausgesetzt. In der mondhellen Nacht wurden zwei Kundschafter, die sich an das feindliche Lager hinanzuschleichen versucht hatten, getödtet. 'Am nächsten Tage begann der Kampf gegen die Indianer, die einige vierzig Mann stark sein mochten ; derselbe währte volle 14 Stunden und endete, nachdem die Nacht eingebrochen war, mit dem Rückzüge der Nothhäute und der weißen Grenzstrolche, die sich unter denselben befanden. Auer den beiden Kundschaftern hatten die Hirten und die Soldaten keinen Todten, wohl aber fünf Verwundete, die nach Durango zurückgebracht wurden. Die Uebrigcn'setzen die Verfolgung der Indiancr fort. ' Auch andere Stämme der Utes sollen im Aufstande begriffen sein und die Ansiedler und Hecrdenbesitzer, sowie erst recht die Hirten der letzteren sind entschlössen, jeden Indianer nieder zu machen, bis dieselben auf ihre Reservationen zurückgedrängt sind. . . (ine Hinrichtung in Anam. .in Franzose, der in Hoi, dem Hauptorte der Nordprovinz Tonkin, des Könige reichs Anam inHinterindien der Hinrichtung dreier Piraten beigewohnt bat, verÜffentlicht eine intercsiante Schilderung dieses Actes, der wir 'Folgendes entnehmen : Mit auf den Rücken gebundenen Händen marschirten die drei Delinquenten ander Svitze des Zuaes nach dem

etwa 500 Schritte von der Eitadelle entfernten NichtPlatze. Um den Hals hattc Jeder von ihnen den Asiatischen SchandPfahl, der aus zwei in der Mitte im Halbkreis ausgeschnittenen hölzernen Balken besteht, die an den Enden zusammcngc bunden sind, während in der Mitte, von den beiden Halbkreisen umgrenzt.dcrKopf des Verbrechers hervorschaut. Zwei der Pirat-n gingen raschen und sichern Schrittes dahin, ihre Gesichtszüge drückten keinerlei Angst aus. Man sah ihnen an, daß sie mit der dem Asiaten eigenthümlichen Glcichgiltigkeit und Ergebung in das unabänderliche vorausbestimmte Geschick dem Tode entgegengingen. AnderS der Dritte, ein noch junger Mann von vielleicht zwanzig Jahren. Seine Glieder schlotterten, sein gelbzraucs Antlit) war verzerrt, seine Augen rollten bald wild, bald flehend umher, jeden Augenblick wollte erstehen bleiben, so dasihn der Anamite, der als Scharfrichter sungirte eigene Funktionäre für das Amt eines solchen giebt es dermalen nicht, aber jeder Anamite verstcbt das Gestbäst

des Kopfabschlagens um ihn vorwärts zu bringen, bald stieß. 'bald zerrte, und ihn dabei beinahe erdrosselte. Die den Zug begleitende Menge gab murrende Zeichen der Unzufriedenheit kund, daß ein Mann ihrer Race nicht muthig zu sterben verstehe. Die zwanzig Jahre des Unglücklichen fanden kein erbarmungsvolles Herz. Auf einem alten Friedhofe . wurde Halt gemaä't. Der junge Virat sollte zuerst hingerichtet werden. Der Henker schlug einen soliden Pfahl in die Erde und knüpfte an denselben den Strick, mit dem die Arme des Verbrechers zusammengebunden waren, dann stieß er den Unglücklichen nieder, daß er aus die Knie siel, und $og seinen Säbel aus der Scheide, eine plumpe eiserne Waffe mit dickem Rücken und stumpfer Scheide. Gnade ! Gnade l" und andere verzweifelte Rufe stieß der Verbrecher wiederholt aus. Dreimal drückte der 5)enker ihn gewaltsam zur Erde nieder, bis er, so heftig zitternd, daß der Pfahl schwankte, mit dem Gesichte gegen die Erde liegen blieb. Mit beiden Händen erhob nun der Scharfrichte? den Säbel, ließ ihn niedersausen und der Kops des Gerichteten rollte wie eine Kugel auf das Gras hin. Der zweite der Delinquenten wurde ohne Zwischenfall seinem Genossen in's Jenseits nachgeschickt. Um so sck'recklicher war das Ende des Dritten. Vier Hiebe atte der Henker nach seinem Nacken geführt, Ströme Blutes bedeckten den Boden ringsum, aber das Haupt des Unglücklichen hing noch am Rumpfe. Der Henker hielt ein und zeigte uns, wie zu seiner Entschuldigung, seinen Säbel, der ganz verbogen und voll Scharten war. Ein Soldat bot ihm seinen Säbel an, aber der Henker refusirte mit stolzer Geberde, suchte zwei Steine und llopste damit die Scbarten. Damit trat er zu seinem Opfer hin, erhob wüthend sein Vkordinstrument und ließ es mit Wucht niederfallen. 3!un rollte auch dasHaupt des dritten Piraten in's Gras und de: Gerechtigkeit war Genüge geschehen. Zoii Inlande. L i t t l e t o n, N. H., erfreut sick, zweier Base Ball Clubs, welck'e die nc:' ten Namen Heupferde", und Kartoffelkäfer" führen. E i n :1 ech e n k u n st l e r hat b erechnet, daß jede Bill, die von dem Congresse passirt wird, daö Volk $5,000 kostet. Hierbei ' sind natürlich blos die eigentlichen Produktionskosten gerechnet, denn manche Bill kostet das Volk Millionen. In Detro it w ird jevt von einem eigens damit beauftragten Gerichtskommiffär darüber verhandelt, ob die Fordenmg des Massenvcrmaltcrs der Kuhu'scben Ba'iker.'tt naffe, 5.'!.',jnonatlich neb,t 'u,t ya'.ter , Äoorlaten Gebühr ren uns anderen Soorteln und Spesen, übertrieben sei oder nicht, miter Advokaten werden als Sachverständige verhört und dieselben schlagen sämmtlich die Hände über dem Kopfe zusaminen, daß ihr iollege, Eduard A. Gott heißt er, es so wohlfeil thun könne. Wenn man ihre Aussagen liest, so muß man befürchten, daß der Herr Gott nächstens wegen upivl'essional cornluct", weil er zu wenig genommen, vor die bar-ao ciation" geladen und von der Praris suspendirt werden wird. JnWinfield.OueensCo,N.I., ist unter den SchulTrustees wegen der Anstellung eines Oberlehrers ein Streit ausgebrochen, infolge dessen die Schule nicht geöffnet wurde. Der Schulrath besteht aus zwei Protestanten und einem Katholiken. Die Protestanten bestellten einen Lehrer ohne Vorwiffen ihres katholischen Kollegen. Als der Lehrer anlangte, protestirte das katholische Schulrathsmitglied und setzte es durch, daß keine Anstellung erfolgte. Als nun das katholische Mitglied einen Lehrer .vor'chlug, weigerten sich die Protestanten, ür denselben zu stimmen. Infolge desen ist Winsield ohne Lehrer und man eroartet, daß der Schulsuperindent des Staates in der Sache einschreiten wird. Gerade jetzt wird die Frage über die Existenz eines offenen Polarmeeres wieder vielfach erörtert. Wir erinnern daran, daß ein solches schon fünfmal von glaubwürdigen Beobachtern gesehen worden ist. Parry sah es am 26. Juli 182 unter 82 Gr. 45 Min. B. bei Spitzbergen; Warren Dease und Thomas Simpson sahen es 1333 unter 76 Gr. 35 Min. W. L. und 63 Gr. 23 Min. N. B., was jedoch bestritten wird; Payer sah es im April 1876 von Kaiser Franz Josephs Land aus ; Morton, der Begleiter Elisha Kent Kane's, sahes 1856 von demselben Punkte aus, wo Nares' und jetzt Greely's Leute es später gesehen. Auf der Naturforscher -Ver sammlung wurde die Frage nur beiläufig berührt. Ein anderer Gegenstand, der auf dem Programme der Versammlung stand : Die Entwickelungslehre gegenüber der Schöpfungslehre" ist garnicht zur Verhandlung gekommen. Papageien, die sagen kön nen:Kiss me, äarlio werden in New Kork bester bezahlt, als andere die den 'ganzen Wortreichthum der englischen Sprache beherrschen, aber gerade dieser liebenswürdigen Aufforderung keinen Ausdruck geben können. Cam-. pagne-Vögel, die den Namen des einen oder anderen LZräsidentschafts-Candida-

ren ausprea)en wnnen, irno wenig ge-1 fragt'', selbst für Temperenz-Papageien, die fortwährend John" rufen, ist wenig ; Begehr. Die Post in Neu-U lm in Minnesota schreibt : Mehr und mehr muß es dem Farmer klar werden, daß es eine verfehlte Speculation ist, mit dem Verkaufen des eingeheimsten .Weizens zurückzuhalten. Die leyten Jabre wenigstens haben es gelehrt,, daß .diejenigen Farmer.die möglichst schnell ihren Weizen absetzten, nachdem er gedroschen war, am klügsten handelten. 'Sie erhielten einen guten Preis, während die-, welche spccu lirtcn und ihren Weizen erst im kommenden Frühjahr oder noch später verkauften, sich mit bedeutend geringeren Preisen begnügcn mußten." ES ist bekanntlich noch ziemlich vielWeizcn der vorjährigen Ernte in hiesiger Gegend aufgeschichtet, und die Farmer, die da spckulirt' haben, wird es gewiß reuen, ihren Weizen nicht früher losgeschlagen zu haben. Allen Anzeichen nach werden jetzt die Weizenpreise eher herab, als binaufgehen." . Währendder'Festlichkeit, welche die Jahresversammlung der britischen Gesellschaft in Montreal, abschloß, wurde die hohe Bedeutung gerade dieser Versammlung allseitig anerkannt. . . Aber bei aller Verehrung für die Wissenschaft, bei aller dankbaren Anerkennung für ihre Größen bewies unter den Tischrednern Einer, daß das Menschenleben doch da am packendsten ist, wo man voll in dasselbe hineingreift. Mögen der Späher Blicke in entfernte Welten schweifen, oder in die Eingeweide der Erde oder der Menschen oder Thiere hinabtauchen, die Mastodons oder die Frühlingswürmchen untersuchen, immer kebrcn sie mit voller Befriedigung auf das Mästttstück der Schöpfung zurück. Diesem nicht besonders neuen, aber ewig wahren. Ge-. danken gab ein alter Junggeselle 'Ausdruck, der aber nebenbei auch ein berühmter Astronom und Tirector der k. Sternwarte in Irland ist. Prof. Dr. R. S. Bell widmete den holden Frauen , und Mädch von Montreal seinen Trinkspruch. In das von ihm ausgebrachte Hoch haben die gelehrten Herren mit eincm Jubel eingestimmt, den ihnen Sonne, Mond und Sterne, der Nordpol, die Spcctralanalvse, die Monaden und die Kommcibacillen nicbt zu entlocken vermochten. Prof. Bell ist ,n Pbiladelpl i,a einer ganz besonders freundlichen Auf-, nähme von Seiten der Schwestern der Bruderstadt siber. Politisirt wurde fast

gar nicht, nur Sir L'.wn Plü.'fair sprach ' von England und Canada als: up ewig ungedeelt. D r. Edward H. G r e e n , der Bundcsmarine- und Schisfsarzt aus der TheUs" bezeichnet den körperlichen Zu stand, in welche. die überlebenden Mit-, glieder der Greeli) Erpedition aufgcfunden wurden, als hi,'chstgradige Asthtrna oder Sä'wäche. Zwei Stunden lang muüten die Unglücklichen dürck kleine Gaben von Cognac. Milch und Fleischertrct soweit geirafüt werden, daß man es wagen konnte, dieselben , nach den Schiffen zu bringen. Die Haut hing förmlich von den abgezehrten Knochen herab und ein entsetzlicher Geruch entströmte den Leibern. Grcelv befand sich meist in ohnmächtigem Zustande und verlangte beim Erwachen flehentlich nach Nahrung. Sein Pulsschlag betrug 5;2 in der Minute ; die Temperatur unter oer Zunge i'2 Grad ; über einen bestimmten Schmerz klagte er nicht. Die Män ner' hatten für 10 Monate Wäscha und Kleider nicht gewechselt. Als er. Fort Conge? verließ, wog er litt, als er aufgefunden wurde, 1-20 Pfund. Schon im 2.. Juni, also 21 Stunden nach der jtettung, bat Greelv um Vorlesung der Zricfe aus der Heimath, war jedoch nicht im Stande, der Vorlesung längere Zeit tu folgen. Erst am Z.iJuni"lrat ein erquickender Schlaf ein. kleine, aber bäufize Gaben von Jleischerlraet und Milchpunsch bildeten die Nahrung. Am 2H. Juni erhielt er daö erste gebratene Flcifch und zwar 8 Unzen. Am 1. Juli konnte er eine Stunde an Deck in der Sonne sitzen. Achnlich waren Zustand und Bebandlung der Gefährten. Sechs Wochen nach der 'ettung hatte Grr?ty i,i Pfund an Gewicht zugenommen. Vom Auslande Das H a r e k i r i", d i e j a p a ncsische Sitte dcs fanatischen Selbstmordes durch Bauchaufschlitzen, hat in Indien ein ebenso gräuliches Gegenstück: das Kamalputscha". Das Evange-. lische Missionsmagazin" sagt darüber: In alten Zeiten kam es öfters vor, daß Hindus, um den Zorn der Götter zu versöhnen und sich die Seligkeit zu verschaffen, irgend einem Göyenbild das eigene Haupt zum Opfer brachten. Dieses sog. Kamalputscha ist von rer englischen Ncgierung verboten worden. Wcr'dazu hilft oder darum weiß, ohne es anzuzeigen, wird bestrast. Trotzdem hat neulich eine ganze Baniafamilie.in Katjewar sich dem Ganapati" geopfert. Es scheint, daß der älteste Sohn des Hauses zuerst den beiden Eltern, seinen vier Brüdern, drei Schwägern und zwei Schwestern die Köpfe abschlug und hierauf selbst in einen Brunnen sprang. Man fand die zehn Köpfe vor einem Ganapati"-Bild aufgestellt und dabei eine schriftliche Erklärung, daß hier kein Verbrechen, sondern ein sreiwiüigesSelbstopfer vorliege. Der Jndian Cpectator" bemerkt bei dieser Gelegenheit : Das Kamalputscha ist nichts Unerhörtes in Indien. - Eine ahnliche Unsitte Mansami", oder sonst mit einem süßtönendenNamen benannt, war bis vor wenigen. Jahren gan ce wöhnlich. Wenn .zwei.Männer mitemander stritten und der Schwächere - sich nicht mehr zu helfen wußte, so drohte er. mit dem Mansami, ging heim und ergriff eines seiner Kinder und zerschmetterte diesem am ersten besten Stein den Kops; damit das unschuldig vergossene Blut als ein Fluch auf das Haupt seines Gegners komme. Die einheimische Negierung that nichts dagegen, da die Vrahmanen diese Art von Kindermord aus den heiligen Büchern vertheidigten. - Derselbe nahm aber, wie überhaupt der Kindelmord, so überhand, daß Oberst Bauersmann, der Vertreter der britischen Negierung, eine Proklamation dagegen erließ, in welcher er das Mansami" einfach für ein Verbrechen erklärte. Aus Schlesien. Wird i.'n Vezu) auf die Gefangenenbeschätiaunz

in dortigen Zuchthäusern und Gefängniffen geschrieben : Jahr aus, Jahr ein müssen zahlreiche Bauhandwerker, Maurer und Zimmerleute aus den Kreisen Natibor,' Leobschütz'u. s. w. Arbeit in Nussisch-Polen suchen. Die Folgen dieser Wanderungen sind oft sehr traurige, aber die bittere Noth zwingt die Leute, die Heimath zu verlassen. Was soll man aber sagen, wenn man liest, daß in Leobschütz die Gelegenheit geboten ist, durch Benutzung der dortigen Gefangenen Ataurer und Zunmerleutc zu siebenzig Pfennig Tagelohn für Bauten zu engagiren". Eine folche Gelegenheit zu bieten, kann doch wahrlich nicht in der Abficht der Behörden' liegen. In Areslau striken die Arbeiter der Deter'schen Tabackfabrik. Die Leute versichernes seien ihnen seit Jahren Lohnabzüge gemacht unter dem .Versprechen, den alten Lohnsah wieder zu zah'en, w-nn das Geschäft besser gehe. Das.sci jetzt der Fall, und da hätten sie gebeten, den Satz von M. 4,5,0 für tausend Cigarren auf M. 5 zu erhöhen, damit sie auf 12 bis 15 M. Verdienst kämen. Diese Forderung sei abgeschlagen. Die Leute werden durch den- Strcke-eine Sinnesänderung des Fabrikanten nicht erzwingen, weil dieser, wie das Schief. Morgenblatt" sagt, in den ihm zur Hand stehenden Strafanstalt ten von Jauer, Striegau und Rawitsch Arbeitkräste genug sindet.

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