Indiana Tribüne, Volume 7, Number 352, Indianapolis, Marion County, 9 September 1884 — Page 1
. Ki : i.rrrt -?mx ,V 4$ ' . . . .N. fiYÄMVÄV& ii 'i in i ' i ? I Jahrgang 7. Osstcc : No. 120 Ost Marlzland Straße: Nummer 352. Indianapolis, Jndiana Dienstag, den 9. September 1881.
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WafföV
Neues per Telegraph. WetterauZsichten. Wajhing ton.9. Etvt. Hüdschek Wetter, südlicker Wind. HeftigerSturm. , Sioux City, Ja.. O.'Skpt. Die hiesige Stadt und Umgegend wurden gestern von einem so heiligen Hagelgurm heimgesucht, daß viele Häuser beschädigt, einige in Paullinot sogar eingestürzt flnd.
Schwindel. LouiSville. 9. September. DaS Assignment der Baumwollsadrikanten Pvne. Viley .Co. von bier macht namentlich deshalb riel von sich reden, weil heute in einer Versammlung der Creditoren dargelegt wurde, daß ge nannte Jirma grobe Schwindeleien dk trieben hat. Sie ha! auf Waaren, die sie angeblich im Zollhause liegen hatte, von Banken Hypotheken ausgenommen und nun stellt es sich heraus, dav sie keine Waaren dort liegen hatte. Diese Schwindeleien dauern nun schon zwei Jahre und der erschwindelte Betrag de äust Nch aus $144.000. . D i.e W a h l i n M a i n e. P o r t l a n d. . Sept. AuS Alaine'S Heimath, August, kommen sehr enthu lastische Berichte über den Ausfall der Wahl. Die Republikaner hegen große Hofsnungen für die ovemberwahl. Alaine begab sich gestern Nachmittag in Begleitung seines SohneS Walker zum Stimmkasten und stimmte da? ganze republikanische Ticket. CditorieUes. l?3 wird wohl kaum einen gebilde tn Menschen geben, der sich nicht mit Ekel von dem G:bahren Derjenigen ad wendlt, welche ein Vergnügen an Sensa ion und Skandalgeschichten finden und mit Gusto Vorgänge; au? dem Privat eben der Präsidentschaflskandidaten breit treten. Hzben wir schon die Ver dreitung einerGeschichte auZ dem Privat leben Cleveland's Mdillizt, so sinden wir eZ noch viel verächtlicher in Bezug aus Blaine. Dort trisft eö den Mann allein, denn Cleveland ist Junggeselle, hier trifft es die Mattin und die Mutter. Es ist absolut nicht daran zu zweifeln. daß die Halpin Affaire sich so zutku?,roie sie von Cleveland dargestellt und nur heuchlerische, in der MäZke der Sch.'in Heiligkeit' einherwandernde Puritaner pfaffen, können die vor zi)öls Jihrn pas sirte Gischichte dem Vtanne .heute anrech neo. Wir sind keine Freunde El veland'S, sind es nicht aus politischen Gründen; waren wir es aber, die Hzlpin Geschichte könnte uns auch nicht i n Grringsten be einflusfen. Noch viel niederträchtiger aber ist die vom Senlinel vetbreiteie Geschichte gegen Blaine. Gesldten Falls, es sei wahr, ge selten Falls B!aine habe Umgang mi! seiner Geliebten gehabt und sie dann ge heiratbet. Was dann ? Ist deshalb der Mann heule weniger achtenswerth? Pas sirt das nicht tausend Mal unter den be sten Menschen? Und ist es nicht verab scheuenswerth, heute nach m.hr als 30 Jahren, dem Vaier und der Mutter Ur sache zu geben, vor ihren erwachsenen Kindern zu erröthen ? Kann eS für den Sentinil als genü gende Entschuldigung aelten, dak Skan dalgeschichken über Cleveland verbreitet wurden. Wird dadurch das Verfahren deS Sentinel um ein Jota ehrenhaf ter? Mit tiefstem Ekel wendet sich der an ständige Mensch von dieser Ausgeburt deZ PartelfanatiZmuS ad und hat nur Verachtung für Solche, welche an der gleichen Freude finden. DieBestrebungen. denTemperenzleln recht viele Schlappen beizubringen, sind gewiß vollständig berechtigt und finden im Allgemeinen unsere Billigung. Wir halten aber dasür, dasi eine National. wähl nicht die geeignete Gelegenheit dafür ist. Am allerwenigsten haben die Arbeiter ein Interesse daran, sich diese Frage mit aller Gewalt ausdrängen zu lassen. Wir stehen vor einem Wahlkampse, in welchem es sich darum handelt, ob wir die bisher verfolgte Schutzzollpolitik bei behalten, oder eine Politik, welche, gleich viel ob auf foforlige oder allmähliche Einführung cineS FreihandelSshstemS brauchtein schlagen sollen. ' Unter dem beutigen kapitalistischen System der Produktion' ist der Arbeiter schon an . und für sich schlecht gestellt. Ist der Lohn schon so wie so niedrig, so wild der Verdienst deS Arbeiters noch sehr hünsiz durch Perioden der Arbeit? losizkeit geschmälert. Die Lage des Arbeiters ist traurig genug, trotzdem der amerikanische Arbeiter nur den mit Um auf gleicher Stufe der Lebenshaltung
stehenden amerikanischen Arbeiter zum Concurrenten hat. Wie aber soll da? nun erst werden, wenn durch Herab setzung der Zölle importirte Waaren hier so billig verkaust werden können, dafc der amerikanische Fabrikant sich gezwungen sieht, die Fabrikation gänzlich einzustel len, oder, um mit den auZwartizen Fabrikanten konkuriren zu können, den Arbeitslohn herabzusetzen?
Wie wird sich die Stellung des ameri' j kanischen Arbeiters gestalten, wenn ihm die Konkurrenz des europäischen Ardei lerS ausgtzwungen wird? Unsere Arbeiter haben Europa verlas' sen, UM sich hier .ein d:sferes Loo? zu suchen. Die meisten haben es gefunden, denn' man mag sagen, was man will, so wird man schließlich doch zugeben müs sen, dafe der amerikanische Arbeiter besser daran ist, als der europäische. Und nun muthet man dem Arbeiter zu. um der leidigen Aierfrage halber. Alles das in den Wind zn schlagen, seine Stel lung, seine bessere Lebenshaltung zu riSkiren und sich mit dem europäischen Arbeiter auf gleiche Stufe stellen zu las. sen. Wir meinen diese Zumuthung sei etwa? zu stark und für den Arbeiter stehe denn doch zu viel auf dem Spiele. Und wir meinen, gerade so gut, wie die Brauer vor zwei Jahren sich darüber beschwerten, dak ihnen eine Vermögens fchädigung drohe, gerade fo gut habe.n die Arbeiter heute das Recht ihre Stellung und ihre Jntrreffen zu berückiichti gen. Es wird deshalb ein ander Mal nicht an Gelegenheit fehlen, l? den Im perenzlern heimzuzahlen. Ja sie fehlt sogar diesmal nicht, denn die Gelegenheit ist da. die Temperenzler zu isolireu. so das sie in Zakunft ein fluloS werden. Die Temperenz'er haben ihr eigenes Ticket. Wenn die Partei, welcher die Temperenzler sich an die Rock fchööe zu hängen pflegte, auch ohne die Temperenzler siegt, so sind Letztere um ihren Einfluß und dann sind wir die leidige Frage auf die Dauer los. Drahtnachrichten. i i SilberdollarS. Washington. 8. Sept. Wäz rend der mit dem 6. September zu Ende gehenden Woche wurden 318,447 neue SilderdollarS ausgegeben gegen 521.993 in der entsprechenden Woche des Vor jahreS. Senator Anthony's Testa' m e n t. Washiugton. 8. Stpt. Das Testament des verstorbenen Senators Anthony wurde heule eröffnet. Seiner Schwester und seinen Verwandten ver macht er darin $200.000, an öffentliche Institute $23.00). Die Wahl in Älk a i n e. P o ?tl a n d, 8. Sept. Berichte au? allen Theile des Staates zeigen bet, ächt liche Gewinne der' Republikaner, ganz besonders in Augusta, der Heimath Blai neö. Die republikanische Mehrheit wird sich auf 1.00017.000 belaufen. Bei der Gouvernörwahl in -1880 wurden die Republikaner mit kleiner Mehrheit ge schlagen. Sämmtliche vier republlka nische Congremitglieder sind gewählt und die Mehrheit in der Legislatur ist stark republikanisch. Unter den Rcpubli kanern herrscht großer Jubel. Ein Laden beraubt. Shelbuville. Ind., 7. Sept. Bergangene Nacht wurde ein Einbruch in St. Omer. zehn Meilen östlich von hier, verübt uno Waaren im Werthe von $300 gestohlen. Man verfolgte die Spur der Diebe bis nach unserm Orte. Unsittlicher Angriff. Loganöport, Ind., 8. Sept. Der Schwede Simon Anderfon wurde hier auf Betreiben einer Frau Maggie Strawdringe verhaftet, welche ihn be schuldigt, an ihrem fünfjährigen Töch terchen einen unsittlichen Angriff verübt zu haben. Andeison ist als Arbeiter an dem neuen Irrenasyl angestellt. . Ertrunken. L ou i Sv ille. 8. Scpt. Dr. Georg F. Lewelling siel heute in tetnrnkenem Zustande in Jessersonville von einen Fäbiboote und ertrank. Einbrecher a.n der Arbeit. Steubenville. O. 8. Sept. In vergangener Nacht drangen Einbrecher in die Wohnung einer Frau Crandall, stahlen $360 und setzten darauf daS Haus in Feuer. Dasselbe brannte bis auf den Grund nieder. Der ange richtete Schaden belauft sich auf $5000. Schlimme Nachrichten aus Labrador und New F o u n d l a n d. St. John. New F o u n d t a n d, 8 Sept. Die neuesten Nachrichten von Labrador lauten traurig: Der Kabel jaufang ist nicht slhrergiebig gewesen und man nimmt an, daß im lausenden Jahre
500.000 Centner weniger gefangen wur den alZ in den entsprechenden Zeiträu men früherer Jahre. An der Nordost Küste New Foundland'S steht' eine HungerSnotg bevor. Ungefähr 800 Fa milien fehlt es fast an allenLebenLmitteln und ihre einzige !ahrung besteht aus dem widerlich schmeckenden Fleisch des Dintenfisches. Die Küsten von Labra dor u:ld Niw Foundland starren von Eisbergen.
S t r i k e noch nicht b e endigt. P i t t s b u r ,i. 8 Scpt. Die Koh!enMbe: der vier Monogahela Mi nen hielten gestern eine Vesammlung ab und beschlossen einstimmig, die Arbeit nicht stüher wieder ausjunehmen. als bis die Grubendesitzkr sich bereit erklärt hätten. 3g' Cents per Bushe! sür die ersten drei, und .". Cents Per Bushel sür die vierte Grude-. zu bezahlen. Die Ei genthümer weigerten s'ch. daraus einzu g?hen ui.d o'sferirlen 2'j resp. 2 Cents per Bnihel. Eine Bank stellt ihre Z a h ! u n g e n ein. N a s h v i l l e. 8. Sept. Die Lincoln Sparbank in Faykiteville, Tenn. stellte heule ihre Zahlunzen ein. Es heißt, daß d:e Depositoren nichts verlieren wer den. Die Kansas Staatsfair. T c p 1 1 a, Kaf.. 8. September. Die Staalkfalr wurde heute eröffnet und der Besuch war ein über alles Erwarten guter. ?!lle Departements waren voll vcrtretrn und die Anzeichen deuten da raus bin. di'.ij die diesjährige Ausstellung alle flühcrin übertreffen wird. Am Mittwoch Nachmittag wirdGenera! Ben jamin Butter aus dem AuSstelluk'gsplabe eine Rede hallen. er&aiL F r a u k r e i ch u n d C h i n a. London, 8. Sept. Bon den Kang Sai ForZs aus wurde gestern aus das englische Kanonenboot Zephyr" geschos sen. Ein Offizier unb ein Matrose wur den verwundet. Man hatte da? Schiff Zur ein französisches Fahrzeug gehalten. Der englische Admiral verlangt Unter suchung der Angelegenheit. Spätere Depeschen melden, daß die chinesische Negierung dem Admiral ihr Bedauern über den Vorfall ausdrückte und sich be reit erklärte. Satisfaktion u leisten. Paris, 8. Sept. Der GauloU" berichtet, daß Admiral Courbct auf eine Kri?gsetklärung Frankreich'S an China bestehe. Er hält es für unmöglich, irgend welche Operationen von Wichtig kcit vorzunehmen, so !i.nze den Schiffen anderer Nationen gestaltet ist, China unter den Augen des französischen Geschwaders mit Kkiegsbedarf zu ver sehen. Er selbst beklagt sich über unge nügende Versorgung mit Munition. Berlin. 8 Sept. Der deutsche Konsul in Cankon meldet, daß die Chi' nesen die Mündung des Canton FlusieS für Dampfschiffe abgesperrt haben. U e b e r e i f r i g e Beamte. Madrid, 8. Sept. Ein. amerila nischer Geistlicher, welcher in Begleitung seiner Tochter .in Spanien reiste, kam vor einigen Tagen in einem Badeorte an der Normst Küste Spaniens an und stieg in einem englischen Hotel ad. Dort starb er an Herzkrankheit. Trodem er nun von einem spanischen Arzt behandelt worden war und die post mortem Unter fuchung ohne allen Zweifel feststellte, daß der Betreffende an einer Herzkrankheit starb, so sahen sich die Lokalbehörden doch veranlaßt, die ganze Ausstattung des ZimmerS sowie die persönlichen Cs selten deS Geistlichen zu verbrennen und der Tochter blieb nichts als ein Paar Brie'e. Letztere ist über dieses Vorgehen sehr ungehalten und verlanzi Schaden erfab. Der Czar inWarschau. Warschau. 8 Sept. Der Czar kam mit seinem Gefolge heuie hier an. Gras Gourka empfing ihn. Im Laufe deS Tage? wurde eine Truppenrevue ad gehalten und allenlhzlben kam v.tan dem Czaren mit großer Herzlichkeit entgegen. Am Abend war jbie Stadt festlich illumi nirt. Morgen findet ein. großer Ball statt. Sehr unangenehm. Hamburg. 3. Skpt. Die hiesige .Börfenhalle berich!et. daß Nachrichten aus Afrika zufolge die beiden Flaggen stangen, welche Dr. Nachlizal. der deut sche Commissär. dort an der Göldküste errichtete, umgehauen worden feien. Eine derselben tuurde von einem engli fchen Beamten, die andern von Negern deS Togo Stammes zerstört. General Büchner, der provisorische Gouverneur von Camerools. wurde von den Negern insultirt und ras? genölhigt, in einer deutschen Handelöniederlasiung Zuflucht zu suchen. .
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