Indiana Tribüne, Volume 7, Number 351, Indianapolis, Marion County, 8 September 1884 — Page 3

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JM&IRR Die furrP uui bcjZe Valzu nach T.nuisville, Nnsliville, Memphis, t'hnllütiooa, Atlanta, SavAimah, .lackäonville. Mobile :nl New Orleans. Ist Doitljfilljaft für Püffagi, naoy !,. ? üdeu, tn; direkte Route zu nehmen. Valaft', Schlas. und Par!crWaen zwischen Yhicsgs u ouisville un? St. Loui und VpniJiüU ohk. Wagenwechsel Cornfori, Schnelligkeit und Sitortmi bis I Otfr die alt, ,i!d?r!Zs!le .B. ZN. & B. "N, V,, II. U. üoriiir. Assistent tfencial affagier.Äaen,. JJjuoil.!- iaJliinjton uns Uinoil Lkr , Jndrl K. W MiKkxsa.. Siiperliileiiilein. Olifoii&o, ?4t. I.oiiIn null Hi ttuhin'r R.ilrttt. Beif.f obflie fit drnchzkdtildt und Lpk.il.Zttq? 0 17. zebr. lb3 an: ng ttrUfn dc UntonDerot. Jndrtt.. ' folg: etattontw. ?chnll,g jPof'.zug 'Schnlljg Zlecom. da 4:20 tlO:45?','4:5S9lmi4.00 " . , . . n.c.a .if.iIaEib'j-tfila' 6:TJ - !l2:591tif! 6:41 6:13 :lchmn ' ö:.vj aotö!i ' 3;S7 i 7:1 i SlSI . 8: 9 . 9:&2 . 11:50 . tt:50 3;3i . Pizua i I v.:S ! 3:17 . ; 9:56 ; 4:5t ir.üoJla. 6:10 . ;13:.S2 . ... ... . : ti-.z? 7:i2 . : i'Abf't ' Utbaita tilU- tu. . Jltuiatt . ... uubnoiß W'ke'.,?:... , SntUburfl... Harrijdulg.. Mjtiiarore 2:37mj 4.74 . 6:17 . 2:$i. 7:40 5:tWm : . 5: 15 . 7:30 . 7:ri in . ftjattjington..;' .iii-.i-v.i. v: 1 XliaVK.ll.'' M ,m joit....jll:2J . j. 'tfoflon j :2VKm!. tiALti. äa'.S. ausgenommen vonnlaq. ipuSmann'l last. fc4Uf und Hotel-Wager burcj d.i tttSbrra. i.arrUburg. Philadelphia un Uu) 1'arf. ore -chsel. Blo ein Wa?enmechse? nacb ialtirnoK, itJj!yinton un oftn. rSÄ fiah kar'kn nach lln Oesttichen Städten a2tn.HauviZahrrcrtkn.ur,av4 d'ZWe'len un in brn;t5:.Jurau, tit 5r 2tno; ant Sitalhintt-n itiaie und in llniai' Devsl t)uve.iti. HnbidnapoUS, ju iaden. 5'.afaan starten fön ?tn tut Worauä gesichert c..iIj: u;,t it.iI.hip bei den genten im itaM.-öuretfu omt lii'fr tpot U nbtanasoli, 3'O. . rrtin,, . . V. . rDfl J Wa''Ug. ton utsb ;3t:i&t3 tstruB. ;fna'pl. 3ami tKtarea, Slanat., CoIuwöuJ, 0! . . . Zsor b. Äaggier-unb r:Zet..!?'a'''t Vttbra. . Z5euer:Älrltt-Digttlc. 4 '!rirt1titjnti uub "Kaitft. 5-aupijuaitut Sein riai. nwnt. tvititt if ui'd 1'ew ott. 7 ödl Nd r: ,Uit Gtra.'. a ti IraB " r4a4uii -H Jl::trf": und :tbS,tta&. li U?!4$ui;cU Zve. nah, SjM Li iUsua:: 4tr, wr.i Mt 'aur.t lv I o "5 ,it Öasr I-. Peru tu. ua iUarlavtutettS .n l (inrtian Äse. unb t. i; i :r 5t.. :ib t-iii ts tiui'.srt. t:r. u& lauit 14 "l(vt)e ,:b J: Ät. r.:: CiUrf Äfr. na Cuttf.it i! Ul .iUbami uru 'cUtnte SU. i." rMtij un 5ldnt t. !-iü ,'.:nb ZU. und l'itu'&ln ill ul'iellur.iJ-rfcUube. 1-iS tienttal Av. ub l4't 5r Ul -flUbama unM':3uiUn il fabuRtiön ui SiXit Cii. IS4 c2tit 'Aue. in i' U. : i vi ÄP. Uf t ldlbtot H.. tlauat unb j,k, &Xi ll I. ;tr Ätr-, uutj ;iumiU. 'i.i 'V.iiiflisi -k'b Sti. r. .s f. ar.iit 4.ttje sst. ' li Viir)K'i k 5t. Silaic t !f .iSmill uni l'iiaii44ri U. Si iJHnivleanu etr. unb Hsm So ; 'üi jltijtt H ud ttt. 2l2 X'.niy, w.ib tatSUi.'t cti:. 'itä "V-Un 0U-.ir.iii uri i'ü.tijj't itl niUru l uni t-eibril iü. Jn&uii i 'Svt. tt'tfc SU- ' 32 iHbiin :r.i Üali.u ct(. 1 (JaUlarnu urtJ? "ömu: . Z., -OUt unb pjit itt. '.Vitiaaa um -ll tu rubtö'vtta'. 53 ttUt ui;i l"Jsb itf. 39 lfli4jia.4i! ur.b ÄinS ?k: 315 jJ!t utiV W;;nut S15 fij!t und ititte itr. SU SKtetit uns H?wa,b 1 WalhinZto.t. rab Ä't cii. O iHindrf ub W:V-.iv:.m. . 3 iRuloari unb !Ut tjäii 43 ileribiaa u.tb d!ak;wi", .f.. 46 J2:nott uns O.s ö::. 47 Tenneffee unb i4!'..';t,'n i& .NZZN'4 Po.: vr.i'f . 4-J Iüdians'.a. 412 iKiRouri ur.b irJJtsIi? St: 413 Kijf.'PvP nd i;bwjij 5it 415 .erauiJst'J Vui.-. 421 I. B. 415. f-ciw f 4-i1 SnUr. ftiuui. Sl Iilsii ü.tbl'Umtt t ti. 12 3'imoiJ un fchuit"3 " W SJJett uni TutfaTto . , . 54 2!l unb Sod t-t. $a tnt.cfte unb rttii'.j f7 1'Urtl.ia nnb itr. 5.5 ZUablZon cto. ur.b i:u;;iJ S, :.J '-itbUo oe. un San'.? rt (.22 SÄefi und VtoiZsosd iii, 5ia Ätntuiu ÄJe. und fietiii514 Union unb l'iorr.J 5tr 51 3int3 unb Kaufa J s5 ftl7 i'Iarri und Cacoiai zu. Cl South nah ItUioat; Ütr. 62 Pnnslva!i4 unb i'cutfiana Sü cUare unb ir.t'U? üti. M D',l UKb-ttcSait? i5:r. ' 65 ÄUbama u.tb Lng.-na f.oi. Ll ilginia c. unb mi;ij.ui, n Ost unb Eodurn Str. , e9 nsh'.vania 5:r. ud ÄidtsSn 'k. 512 MkAernan unb Duz;k!? Ste. 71 llinis Av. nahe Hu?s', t:. 72 Ost und Sevrzia Str. TS LZaZh'.ngto., unb Werten Lt. 74 entsn unb Georgia t'it. 7SZottft Aoe.unb Pin. ; 7 Dtllon unb Hittt 5ti. ' 7Z Virginia Svt.unb Tillon. 7 Zletcher Are. und Diübn. 712 Sxruc un, Prostt Sie. , 712 Sngl'.lh vt und Mutti z-ii 714 Orang unb Oüo Zx 71! Ct)Ununb tieei lt. . M ' ,., Irse, ?k. - 2 ah'Nvl-n u T?kt, C und rcrl Stf. ti ew voll unb tartb!.: i 35 Xaub tudt3.nÄntaIt rt i'i. t'taatu ißrU.iat s. Uiientdl ant 'toa Ct I 3rsfM.3tt.1rtJ,ilti. i w. ! Schlauch 4i4. C.t -ttliUtuitoniUül s'.i Maüi uni itl tft. 14 LU uab &utbC4 o: 41 i"aiT;lar.i nah ihtrtbijti ili. iiiitiSiari n. (Sit.tg-4 "ftJai. I 2-1 f;na4t';Jnal. ,21 il.ifc Karlen uSeti-U, uiU4 'ÄUim. 3-1 vriirul für JfUir! ai. &l i-tiliae, sittirt 4it. ,iti iwiai l44 d.

:i,iart. i4 üi,i Mauai.

fttfv Haus Siegfried. Roman van S ch m i dt. W e i ste n f e l s. (Fortsetzung.) "V & durchstreifte die öelt, besuchte Ita lien, Spanien, ,rankreick und önaland. "VI und das ging damals theilweise noch ohne (tisenbabnen, in dem Postwagen oder zn Fuß. das Ende der ganzen zebnjaori gen gelehrten Vummelei war, da'ö ich mit vornahm, als Kaufmann unserem Haus.' zu dienen,. Gesellschafter meines Ä:uder wurde, und zwar mit der festen Absicht, wir mein vermögen redlich selber zu verdienen. Zwanzig ahre lang, sagte ich mir damals, arbeitest Tu, um auch an dem Ruf und der Gröne des väterlichen OJe--schäfts mitzuhelfen, und dann, mit dem ersten Glockewchlage Deines einundfünf.' zigsten Jahres lebst Tu nur fern den Ge--schäften in möglichster Glückseligkeit und Weisbei: des Daseins, wie Horaz es preist. Tas ist ein gutes Vornehmen gewesen, ich vermag es am besten zu würdigen; und daher, mein Junge, willst Tu desgleichen thun, so kann ich es Dir von ganzer Seele empfehlen. Arbeite bis zu Deinem fünfzigsten" Jahr? aus Pflicht, als wäre es Dir nöthig, und dann genieße bebaglich, was Dir bleibt, wie ein fleißiger Handwerker seinen Feierabend. Gut, wenn man, wie Tu, sicher ist, alsdann sein Schäfchen im Trocknen zu haben." Ich bätte," hob danach. 5lobert an, auch nicht übel tust, einfach hier in mei' ner alten Wohnung zubleiben, wenn ich verheiratet sein werde." Was rief Friedrich aufs Neue und noch mebr wie verber .verwundert, Hier Ich hairftf an dem Hause ; es fehlte mir etwas, wenn ich nicht mehr zwischev feinen'Mauern lebte." ' Ganz schön, mein unge. Mir ginge es grad' so. Aber Deine junge 'rau " C, die wäre gewiß damit zufrieden, Qnttl. Wir. haben ja hier öven Play genug und können leere Räume doch beutfccn. Dies," erläuterte der junge 'Kairn, von feiner Arbeit aufschauend und fein Zimmer iit den Augen durchmessend, bliebe meine Malerslube. Sie ist mir so lieb, sie ist so still, sobehaglich, hat ökaum im? gutes Vicht. Ich fände gar keine bessere. Mein anderes Zimnier daneben würde meiner Frau zum Aufenthalt dienen. Sie konnte von da auf die Straße schauen; dort konnten wir speisen und beisammen sein, wenn ich nicb: arbeite. Hinten hinaus nach dem Hofe, wo mein Schlafzimmer liegt, stv' ßen noch ein paar, jetzt ganz leere Studen an. Davon könnten wir uns einrichten, was uns noch nöthig. Eine rtü'che ist auch da, die man wieder benutzbar, machen würde ist's nicht wahr', Cnfel Ginge dies nicht 5 Wir kamen Dir ja gar nicht in Dein Gehege." VJi'ern, nein !" cntzegnete der Onkel zustimmend. Und wir blieben dann auch zusammen. Robert. Ich hauste hier oben nicht ganz allein. Zwischen den Ussizi und meiner Pitti-Ecke bliebe die alte Verbindung, und wenn Ihr einmal Gesellschaft geben wollt, tonnt Ihr diese Gemächer mit benutzen. Hei !" klatschte er in seiner Freude in die Hand. Das ist 'geschickt! Junge, Tu fängst das Heirathen richtig an. Was Tu so vernünftig Dich dazu vorbereitest? Deine Helene muß'ein Goldmädel sein ; ich habe ste auf einmal wie eine Tochter so lieb. Und wenn Ihr hier wohnen werdet ach, Robert, so dachte ich mir es früher mit der Elise'. Daß man doch in diesem Hause wieder ein ami- ! lienleöen hat ! Lange gab es keines mehr hier, und die klue hat keinen Stnn dafür. - Von der habe ich gar nichts, denn in ihr Putzhaus gebe ich nicht. Das ärgert mich. Also, Robert, so machen wir's'. ich helfe Euch das Nestchen einrichten. Wann willst Du denn beira then i" - - - So bald als möglich, Onkel. Um Weihnachten gewiß." . Je früher, desto besser," damit ging Onkel Friedrich wieder in sein Pitti zurück, in bester Laune. Eines anderen Vormittags stellte sich Bemhard bei seinem Schwager' ein, blaß, verstört, ein in sich gebrochener Mensch. Robert hatte ihn seit mehreren Tagen nicht gesehen, gesprochen mit ihm nicht seit der vertraulichen Unterredung, in welcher er ihm seine hunderttausend Mark lrzeliehen. Er war erschrocken, als er ihn jetzt in, so elendem Zustande sah. ' ' Was ist Dir, mein Gott !" redete er ihn jetzt theilnahmvoll an, indem er idm die Hand reichte. Bist Du krank?" O," antwortete Bernhard, zum Sterben ! Wär's nur zu Ende mit mir ! Du kannst Tir denken, Alobert " ' 'Muth, Muth, Alter.-.Kopf oben !" Ich lebe wie betrunken, wie von Sinnen. Und keine Nacht, in der ich ein Auge schließe. Solch' ein Tasein! Wie ein Verbrecher." Hat sich denn noch etwas Unglückliches zugetragen 'i Im Geschäft V Nein," sagte Schaußund blickte angstlich auf den Maler. Aber Ä!eineNvegen komme ich, Robert." Meinetwegen V fragte' dieser beunruhigt, ohne daß er einen Grund finden konnte. - . Seit ich erfahren, daß der Kriegsrath Sieberg nichts als Schulden hinterlassen, mache, ich mir Gewissensbisse, Aein Geld angenommen zu baben. Ist es denn wahr V4 - Ja, der Kriegsrath hat seine Ja milie. in .Armuth. zurückgelassen, das ist eine iraurige Thatsache. Unbegreiflich, wie er bis zuletzt für einen reichen Äkann gelten konnte und warum es ihm gesiöl," die Welt derartig zu' narrend Jetzt, hat die Wittwe nur ihre bescheidene Pension, und davon soll sie noch die wUmUCU VK-0 JLHUIIIIC!? Ul'VCjUyHH. Eben das," klagte Bernhard düster, eö geht mir zu Herzen. Helene hat nichts, und Du rechnetest doch auf ihre Nitgift." . O, der Schmerz um diesen Verlust ist überwunden, Bernhard ! Hitr-- er zeigte auf sein beinabe fertiges Bild k- i4 rrtr " :c.o cn -3 .et,., .er. u

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nöthig, lieber Freund' Tu. brauchst , um ZU beirathen, und ich l'abe cö augegeben. Ich kann es Tir nicht yarückerstatten, obne abermals Tu

weißt ich sagte Dir schon! - T ie Zmscn " Mache Dir darum doch keinen liuwv mer," unterbrach Robert, wieder in seine Gemüthsruhe zurückgebracht, den Eieäng stigtcn. Habe ich denn etwas von Dir verlangt 'i Wenn das ttcld seinen Zweck erfüllt bat und die (Ihre der Firma nicht mehr bedroht ist, so bin ich heute noch mehr zufrieden. Dir geholfen zu haben, wie in jener Stunde, da Du mir Deine Notb vertrautest. Ist diese nun beseitigt . Sie ist es, Robert. Ich bin nicht mebc bedrängt. Dank Tir. Aber Du ! Es quält mich, daß Tu um Deines Edelmuthes willen leiden sollst." Das ist ja gar nicht der Fall. Wenn Du mir nach wie vor die Zinsen zahlst, so habe ich genug, und sammle Du nur, unbesorgt um mich, Deine Kräfte wieder." - Tn nimmst mir mit diesen Worten, mit diesem Vertrauen,eincn schwerenStein vom Herzen. Ein paar Monate, und Alles geht wieder bergauf. Dann werde ich Dir auch schon vom Eapitat zurückgeben können." Um so besser, und damit Basta. Wenn Dich also weiter nichts bedrückt hat, Schwager, dann magst Du wieder frohgemuth sein. Aber ich fürchte. Du hast mit Elise noch keine Anosolmung gejunden. ?ticht wahr V Auch keine Aussicht mehr Krai." erwiderte Schauß mit sichtlicher Erbitterung. Sie ist wie besessen, sage ich Dir. Sie will in allem Ernst sich von mir scheiden lassen und bat bereits Schritte deshalb gethan." Ist es möglich !" rief Robert, eben so erstaunt wie empört. Um dieser Geldfrage willen, die sie doch nun gar nicht weiter berührt hat !" Das liegt ticfer o, das liegt tiefer, Robert. Ich sehe scharf mit meinem Argwohn ! seitdem dieser Baron v. Schaal in ihren Weg getreten, bat sie den iopf und auch das Herz, wenigstens für mich, verloren." Hast Tu denn einen Grund zu solchem Verdacht, mehr und stärker al den Deiner Eifersucht V' Ich habe nur eine Ahnung." Also nichts denn eine Einbildung ! Mensch, laß Dich dock' davon nickt berücken !' Schauß schüttelte energisch sein Haupt und machte eine abwehrende Bewegung mit seinen Händen. Sie verrätb sich mir gcnuasam in Worten und Wesen," sagte er. Sie ill meine Frau nicht mehr sein, weil sie oer Hochmuth erfaßt bat. un) es ist ihr ganz gelegen gekommen, daß ich auf Einschräntung unseres Haushalts bestehen muß. Dadurch hat sie einen Vorwand, sich feindselig gegen mich zu stellen, und sie nutzt ibn aus, um es zum Bruch in treiben. Sonst hätte sie nich:) finden tön - nen. Ach, das ist doch klar : Sie wüthet und spielt die Unglückliche mit einem Hintergedanken." .Und der wäre V fragt; Robert gespannt, wie um aus Bernhard's Mund: zu vernehmen, wa? er selber nach seiner Darstellung in Gedanken schon gefolgert. Als geschiedene Frau den Baron zu heirathen," erklärte Bernhard unumwiinden, mit blitzenden Augen und uiiwillkürlich seine Hände ballend. Daö wäre ja freventlich ! Nein, nein, ich glaube e nicht I Du siehst Gespenster." Warten wir es ab. Robert. Was könnte sie veranlassen, so zu handeln, wenn nicht eine Leidenschaft, dir sie verblendet hat? Sie kann Leidenschaften haben, sagte sie mir selbst. Wozu sagte sie dies, da sie mir mit demselben Athemzuge ihre Liebe und alle Rücksichten einer Fran ge gen ihren Man förmlich aufkündigte Ihr Hintergedanke brach hier, hervor. Sie bat eine Leidenschaft für den Baran gefaßt, nicht nur, weil er sie mit seiner Schönheit, seinen feinen Manieren be rückte, sondern weil es sie besiel. vielleicht eine Baronin werden zu können, sich als solche in glänzendem Austreten zu spreizen. So ist es. Freund. xd bedauere sie beinahe inehr, als daß ich sie als Zerstörerin meines häuslichen Glücks verdämme. Eine Krankheit rast in ihr. Dagegen ist nichts zu machen, als ausrasen lassen." Wenn dem so wäre," entgegnete Robert in ernstem Sinnen, so könnte ein festes, männliches Entgegentreten wohl eine heilsame Wirkung bei idr hcrvorbrin gen." i Ich habe es ja noch einmal versucht." (...'. ' " I , , -4 vernwerie mn wwager. es rar ima noch einmal überzeugt, daß sie verloren ist für mich. Sie läßt nichts gelten, sie will keinen Ausgleich. Wir verkehren gar nicht mehr mit einander. Ich gehe früh Morgens ins Geschäft und lehre spät in der Nacht heim, nachdem ich in einem Restaurant zu Abend gegesien. Es ist schon wie aus mit unserer Ehe. Jeder lebt für sich. Ein Elend, herzbrechend.' Aber ich Halt's nicht mehr auf ; ich lasse es geben, wie es will. Da sie mir den Wolfgang läßt sie sagte es schon, sie hat ja auch leine Mut' terliebe, und der Junge wäre ihr wohl auch unbequem in ihren Plänen init deut Baron so besser, man trennt sich, wenn man doch nicht mehr zusammenpaßt." Robert war erregt worden u:;d ging in großen schatten auf und ab. .Awre !" tagte er, vor seinem ck'KW ger stehen bleibend. Ein Dritter kann oft eine Vermtttlung finden. Ich bin Elise's Brüderlich darf schon ein Wort mit ihr in so zarter Angelegenheit reden. Das geht am Ende die gaz.ze Familie sehr nahe an. Vielleicht bringe ich Euch wieder in Ordnung. Erlaubst Du mir, in dieser Absicht mit Elise zu sprechen?" Gern, sei es auch nur, um Dich zu überzeugen, daß ich Rech! habe und sie gar keine Verständigung mehr will." Hast Du mit ihr schon wegen de; Baron gesprochen ?" Nichts Anderes, als meinen Verdacht angedeutet." Und könnte ich sie des Nahm damit bekannt machen ? Würdest Tu nichts dagegenaben ?"

' Nein, gar nichts. Ticser Punkt würde auch nicht zu umgehen sein." Gut,' so werde ich zu ibr gehen. Morgen." Und Du sagst mir im Geschäft, wie diese Unterredung abgelaufen?" Sogleich nach derselben." Bernhard schickte sich an, das Atelier wieder zu verlassen. Er drückte seines Schwagers Hand mit sprechenden Augen. " Ich hoffe da? Beste, Bernhard," erznuthigke ihn dieser. Der Kaufmann zuckte die Schultern und erwiderte seufzend: Ich fürchte das Schlimmste !" VIll. 3!obert's Besuch erfreute seine Schwcster augenscheinlich gar nicht. Sie mochte errathen, was derselbe bezwecken sollte, und ihre Miene war nicht der Art, daß sie den Vermittler in seinem Vorhaben hätte ermuntern können. Aber er legte kein Gewicht auf den kalten, befremdkichen Empfang, den sie ihm bereitet, sondern antwortete darauf mit einer Herz-, lichleit, wie sie dem innigen Antheil an dem ehelichen Zerwürfniß'der ihm 'Rächsten entsprach. Elise," sagte er gleiä' nach seiner Begrüßung und legte die Hand traulich und xoi Vertrauen damit erbittend, auf ihre Schulter, ..was ist nur mit Dir vorgegangen ? Du bist wie ausgewechselt seit TeinerMcktehr!" Sie entzog sich seiner Berührung, und scharf, mit' einem stechenden, herausfordernden Blick ihn betrachtend, antwortete sie herben Tones : Schickt Dich mein Mann ?" Und wenn es wäre?" Die Sache ist ernst genug, um Deine Angehörigen zu beunruhigen." Merne Angehörigen ! Das bist Du ?" Es lag etwas Höhnisches'in diesen Worten, was nicht ohne verletzenden Eindruck auf den jungen Mann blieb. Doch flog der Schatten schnell von seiner Stirn und freundlich wie vorher, brüderlich entgegnete er : Du bist in einer gereiztenStimmung, Elise ; ? Gott weiß warum. Ich bitte Dich, laß uns einmal ruhig mit einander sprechen. Mit wem könntest Du es auch offener thun, als wie mit mir ? Bernhard ist mir ein Freund immer gewesen, und so kann es Dich nicht Wunder nehmen, daß er mir sein Herz ausgeschüttet hat. Der Kummer drückt ihn zu Boden und Du hast diesen Kummer verursacht. Du willst 'brechen mit ihm, sagte er mir; Tu willst Dich scheiden lassen." Und Tumein lieber Robert," behielt sie das Höhnische und Herbe auch in dieser Rückäußerung bei, willst den Prediger spielen, merke ich, der einen Sühnversuch macht ? Bemühe Dich nicht. In meinen Angelegenheiten weiß ich, tvas ich zu thun habe, und verbitte mir jede Einmischung in dieselben, auch von meinen Angehörigen ja." setzte sie noch

fchnetdender hinzu, von diezen verbitte ich sie mir auf's Entschiedenste." 'Elise! So weisest Tumich ab?" warf er sanft ihr vor. Standen wir denn so im Leben zu einander, daß Du mir den natürlichen Antheil an Deinem Schicksal verwehren willst?" Ach '." rief sie unwillig und ungedul-! dig. Natürlicher Antheil ! Welch Ge schwätz 1 Ich erkenne gar keine Berechtig gung von Tir an, mich über irgend etwas.zumal über meine ehelichen Verhältnisse, zur Ree zu stellen, mich in Verhör oder in die Beichte zu nehmen.' Ich meine. Du hättest jetzt mit Dir genug zu thun, um Dich nicht noch mit Anderen zu beschädigen." Roorn schaute betreten zu ibr auf. Ich ? M mir zu thun t Wie sott ich dies verstehen ?" Ja," entgegnete sie mißächtlich, wenn Du es selbst nicht weißt, so geht es mich eru reckt nichts an. Würde ich, und mit viel mehr Recht, als Du Deine Mission an mich unternommen hast, einen Antheil an Deinen Handlungen in Anspruch neben, so würde ich wegen der Verlobung mit Fräulein Helene Siebera bei Tir.ansrazen." Bitte," forderte er sie gleichmüthig auf. Was ivillst Du wissen ? Wann di: Hochzeit sein wird?" Die Hochzeit? Wirklich, ick' fürchte.' Du bist so thöricht undverheirathestDiaz mit diesem Mädchen." Du furchtest ?" versetzte er mißbilli-. gcnd. Seltsamer Ansspruch.- Thö richt ? Ich meine. Du hast sonst nichtZ Thörichtem darin gesehen, daß ich mich mit Helene verheirathen will. Sonst! geriet!' sie unwillkürlich in Eifer und überließ sich ibm dann in dew weiblichen nstinet. damit dem Gespräch eine Wendung zu geben, die sie ans einet Anaetlaaten zur Kläaerin mache und da- ! mit sie dem arglos mit ihrVerhandelnden die Absicht völlig durchkreuze. Ja, sonst!" wiederholte sie. Als Helen noch für ein wohlhabendes Mädckii galt. Aber jefct, nun sich herausgestellt hat, daß sie arm ist, blutarm " Sie zuckte verlet'end mittleidig mit den Aä'seln. Aendert sich sür mich nichts," erwiderte er ruhig nr.d bestimmt. Sie ist mir noch eben so lieb, wie sonst ; ja, sie ist mir theu.er durch ihr Unglück geworden." Höchst romantische Schwärme.rei !" Aber sie macht mich höchst glücklich, Frau Schauß," betonte er wie in scharfer Zurechtweisung. Ein Blitz aus ihren stahlkalten Auzen traf ihn dafür, ihre Lippen hoben sich spöttisch, uud sicher ihn zu verwunden', sagte sie : Mir könnte eö ja, wie gesagt, sehr gleichgültig sein, wie Tu Tir Tein Glück bereitest; Du genießest es ja und ich will keinen Theil davon haben. Dein Geschmack ist wohl nicht der meinige ; aber da Deine .eirath. so'u saaen, eine neue ! Verwandtschaft in's Haus bringt, so verI ( .rt. 'r. ! :it.:fs ! X i vr. rrs.. rcric ia incinesireiiv lilwi, vasi Rücksichten darauf nehmen solltest und nicht eine so arme Gesellschaft uns anhängen." Eine dnnlle Ret5e stieg schnell zu )kobett 's Stirn. Sie wird Dich nichts kosten !" schienderte er ihr unwillig zu. Nein, ganz gewiß nicht," höhnte sie mit herzlosem Auslachen ; es wird dies durchaus nur Deine Sorge sein. Gra tulire, Herr Roben Werg." ' T ' r. 4. o r le inejz Linien gramen nacr einem

Innehalten schnell hervor; ern Dolchstich sollte es sein, und er hatte sein Ziel nicht verfehlt. Robert's Antlitz flammte vor Zorn und Empörung. ' Seine großen Augen rollten und maßen die junge, herausfordend vor ihm stehende Frau, von oben bis unten. Was ist das?" bebte es von seinen Lippen, und seine Hand fuhr über die Stirn.alswolle er sichversichern.ob erwache oder träume, Warum dieser Name, bei dieser Gelegenheit ? Es ist der Name dessen, dem ich mein Leben verdanke fast . .- i . : j. . a .. r 4- s .

ivupie la' es nlll)i merr. x meines i rechten Vaters Name, den ick' verloren habe, ohne daß ich dafür konnte. Wozu denn das? Warum rufst Du diesen Schat-, ten hierher ? Ich fühle, daß Du damit etwas Feindseliges, -'etwas Gehässiges, etwas.Niedrieges beabsichtigst -. aber ich ' verstehe den Grund nicht, noch erkenne ich die Absicht. Was. sott es denn heißen, mich' auf einmal daran zu erinnern, was ich längst, längst vergessen, lias ich niemals eigentlich aus eigenen Kindheitseindrücken gewußt, daß ich stöbert Werg gewesen hin und erst durch Deines Vaters Güte Robert Siegfried wurde." , Er.schüttelte sein Haupt, und bleich jetzt,fuhr er fort, indeß Elise mit Genugthuung seine Erregung verfolgte und in der ihrigen die Hände heftig in einander spielen ließ : Ja, soll mich dies etwa beleidigen ? Kann es dies? War es denn eine Schande. Robert Werg zu heißen? War mein armer Vater nicht ein Ehrenmann? So viel ich weiß, ja ach, ich weiß ja nichts, nichts von ihm, als was ich gelegentlich früher schon vor langen, laiigen Jahren aus hinfallenden Bemerkungen Onkel Friedrich's oder Deines Vaters gehört habe. - Nein, nein, ich weiß gar nichts von ihm, als daß er 'Werg hieß, und daß man nie etwas Uebles ihnt nachgesagt. Weißt Du denn mehr. Du, die nach mir geboren wurde, die jünger ist, als ich ? Warum, der ich Dein Bruder nach Recht und Gesetz geworden bin, rufst Du mich in dieser Stunde, wie noch niemals: Robert Werg ?" Er drang drohend gegen sie vor. Furchtlos hielt sie ibm ihren vorgestreckten Anr entgegen und sagte hämisch : Ich habe Dich einmal daran erinnern wollen, was es mit Deiner Bruderschaft zu mir zu bedeuten hat.. Nicht mehr, als wie ick' dulden will." Er faßte unter der Betäubung, in die ihn der lab gefallene Schlag versetzt batte, den vollen S inn ihrer Worte noch nicht. Er arbeitete noch immer daran, sich diesen Ueberfall zu erklären. . Dulden will," stammelte er. Du ? Du sagst mir so etwas ? Habe ich nicht stets wie ein Bruder an Dir gehandelt, wie ein guter Brüder ? Was fällt Dir nur ein. auf einmal meine Bruderfchaft nicht dulöen zu wollen, da es mich aus ebzlicher Bruderliede trieb, zu Dir zu kommen und Dir ins Gewissen zu reden." Eine Anmaßung." unterbrach sie ihn, die ich vorweg abioies." Ja. wenn sich dies freilich stöbert Werg unterstanden bat." verfiel er grübelnd auf diesen i'ameu zurück, ah, dann kann man' es der . hochmüthigen Frau Schauß nicht verdenken. ' lJortsetzung folgt.) Deutsche Lokal - Nachricbien. rodertsztku,n Bdrn. 'aden hat jetzt i ,:;(,: 4 Einwohner, V! ;,.? ftathulifeit, ."4.',8-r.4 Protestakt: ten und 7.-78 Jsraelilen. Im Landamt Karlsruhe bat in Folge der langen Trockenheit der Wassermangel einen hohen Grad erreeck't. In Palmback), Stupferich und Hobenwettersbach wird das Wasser nach Stärke der Familie ver theilt. In Stüpferich bekommt jeder Bürger einen Kübel Wasser täglich, währcnd in Palmbach Mittags zwischen 11 bis 12 Uhr nur .3 Liter abgegeben werden. Der Kaufmann Eugen Haußen aus Straßburz hat sich in Kebl ertränkt. Bei der Drehbrücke im Hafenkanal in Mannheim, wurden der Bauunternehmer Bematz, dessen Sohn und der , Heize? Gleiß aus Speyer durch ein geplatztes Rohr schwer verletzt. Der junge Bernatz ist den Verletzungen erlegen. Das große Sägemühlgeschäft von E. Schumann in Gutenburg ist auf dem ZwangsWege um 11.000 .M. auf den Dampfsägebesitzer Maier in Gurtweil übergegangen. Der Gemeinderechner Karl Sauter in Heiligenderg ist zum Bürgermeiste? gewählt worden und in Neumühl bei Fehl der Gemei'Zd. ia h akob Beizer ' Königreich EacKsen. Der Lehrer Otto Vollrath von Werdau verunglückte auf einer Vergnügungs reise in den Alpen. In Zöllsoorf ent hüllte nran' ein Lutherdenkmal. Durch Blitzschlag wurden eingeäschert die Gebäude des Großgärttiers Andreas Venad in Döblen, das Schulbaus in Bobitzund das Haus des Webers 'Bräuer in Wal t rsdorf. j" Professor Dr. Jul.Fr.Eohnheiin Direktor des pathologisch-anatomi-jchen Instituts der Universität in Leipzig. Die in der letztenZeit an verschiedenen Plänen des Königreiches in Scene. gesetzten Strikes sind zu Ungunsten derArbeiter ausgefallen. Die letzteren haben sich, um ; wieder Arbeit ' zu erhalten, bedingungslos den Forderungen der Fabrikanten fügen muffen. 1' In der Heilanstalt Lindenhof zu Niederlößniß Professor Gustav Richter. Lehrer der Landwirtkschaft an. der Tharander Forstakademi! Mit' der deutschen Schuhmacherconserenz in Dresden.' hat dort eine Fachausstettung stattgefunden.' - Ebenso wird dort am 15. September eine Ausstellung für Ha'idwerkstechntk eröffnet werden. Das Ehepaar Webermeister Endler und Frau inFrankenberg begina das diamantene Ehejubiläum.-DerArbeiterGötze aus rv. -r ... . r ,t tr. r.i retverg wuroe aus immeisurn'kuno: grübe durch einen Sprengschuß getödtet. - Der Sohn des Fabrikanten Leonhardt in Hainichen wurde in Paris bei einem Spzzierganze ermordet und beraubt.' Der langjährige Ortswächter in HerrenHut ist als ein gemeiner Dieb entlarvt worden. In Leipzig beschloß man den Bau einer neuen Buchhändlerbörse. Baurath Dr. Oskar Käthes von' Leipzig erhielt für ein wissenschaftliches Werk die große goldene Medaille. t Kantor und Oberlehrer Heinrich A. Klose in Löbau,

Der in der Zenit'b-Fundgrübe bcschäp tigte Bergmaurer Gelbrich aus OberSthöna stürzte in den sog. Götzeschacht uirt starb an den Verletzungen In dem Kellerraum des Gottfried'fchen Hauses in Vlaucn i. V.jind durch Erplosion eines Benzinballons ein Kommis, ein MarktHelfer, eine Magd und ein Kind lebensgefährlich verletzt worden. Im Poisenwald fand man den Fabrikarbeiter Joh. L. Künzel von Rabenau erhängt vor. vrovln; Täcksen. Bei dem dieser Tage in Hannover abgehaltenen - Velocipcd-Wettrennen haben die 4 Magdeburger Reiter Andersen, Heinatz,' Kuhlmann und Ulrich von den 15 ausgesetzten Preisen 7 gewonnen. Die junge Ehefrau des Dachdeckers Arndt in Jerichow hat sich in der Elbe ertränkt. Die Stadtverordneten in, Frevburg a. U. haben die Einführung einer Biersteuer genehmis.. Auf der der consoli-. dirten Psännerschaft (den Halloren) gehörigen Grube Altzscherben bei Halle'ist ein mächtiges Steinsalzlager entdeckt worden. Der Verwalter Arthur Kühn aus Klaustbal, welcher dem Amtmann Bettge in.Kelbra.M0 M. gestohlen hatte und nachher verduftete, wurde jetzt erwischt. Gestorben Amtsrath Nagel aus Trotha. - - In einer Kneipe zu Wit? tenberg gab eö einen kleinen Judenkrawall. Der Sohn des Bäckermeisters Schnitze in Nordhausen hat sich erschos sen. rovittt Weilalen. Der Stuhlmacher Btnchhäuser aus Sendenhorst erstach in der Betrunkenheit seinen gleichfalls angetrunkenen Gesellen. Der kürzlich in Ueckendorf verstorbene Kleine-Grcllmann hat sein ganzes Vermögen der kath. Kirchengemeinde Waffenscheid vermacht. Auf de? Zeche Tremonia" bei Dortmund haben sämmtliche Bergleute die Arbeit eingestellt. In öagen wird also jetzt die Pferdebahn definitiv angelegt werden. In ewischenacker riß sich der Brauer Schröder beim Kegeln einen Splitter unter den Nagel und starb im Hospital nach eingetretenem Starrkrampf.' Brand fälle : In Paderborn tvurde das am Rienner-Wege belesene Haus des Schlossers Heggcmann durch eine Feuersbrunst zerstört, in Dülmen sielen einem größeren Schadenfeuer sieben meist von ärmeren Leuten bewohnte Häuser zum Opfer, in Nemscheid wurde das bekannte Greulinz'sche Lokal am Birgderiamp eingeäschert und in Pader-

born das an der Giersmauer gelegene ! Haus des Tagelöhners Schnitters. j 24nci). j In Neuenstadt ist ein Bürger Namens Kunz, als er einer Versammlung der Salutisten beiwohnte, vont sanatischen Volke auf die Straße geschleppt und dort halb todt geprügelt worden. Bei einem Streite zwischen zwei Lehrern in Herzogenbuchsee erlitt der Lebrer Ammann einen Schädelbtuch. In Lengnau sind die Pocken ausgebrochen. Der katholische Pfarrer Jecker von Biet wurde wegen Uebergrisss in staatliche Befugnisse 1 zu 14 Tagen Gefängniß verurtheilt. ! Der Jkotenfluther Bote wurde von einem j Wagen überfahren und getödtet. Der I Stickfabrikant I. Nesf in Zitterthal er- j hielt bei der internationalen Ausstellung j im Krystallpalast zu London die goldene ' Medaille. Die Gütschbahn wurde feier- ' lich eröffnet. Nach dem berübmten : Mülhauser Muster hat der Staatsrath ! Steiger von iX'euenburz Llrbeiterhäuser j für je eine Familie eingerichtet. Ricke dach in Arth, der desPostkassendicbstahls ' angeklagt war, aber freigesprochen wur- ' befördert vomBund30,000Fr.Entschädi-; gung. Durch ein Hagelwetter wurden ; in Vitteneuve der reich mit Trauben behangeuen Weinstöcke zerstört. Die j Baumwollspinnerei von Ernst inWinter- j thur brannte Nieder. s In Bern der bekannte Gelehrte Dr. Mar Perth, . in Amond-Dessus der Maler Fr. Zimmermann von Genf, in Luzern Fürfprech Joseph 3kösch und. in Schaffhausen der Stände- und Rezierungsrath I. Hailauer. Ant V.ftcrreich. Gestorben die geniale HofburgtheaterSchauspielerin Amalie Haizinger. ' Frau Katharina Wimmer, in Wien hat ihre beiden jüngsten 5kinder, einen-5kna-ben von 4 und ein Mädchen von 3 Iahren erhängt und sich selbst die Adern ge- j öffnet. - Ebenda hat der Mefferschraied j Weitmann die Magd Marie Swoboda, ! welche ferne Llebesantrage zurückwies, mit einem Hammer erschlagen und dann rch selbst erhängt. Ter m Brunn verdorbene Gemeinderath Falkensteiner bat ein ganzes Vermögen, 863,000 sl., der Stadt vermacht. Der vor Kurzem aus der Strafanstalt entlassene MüllerFranz :'Ezerny .in Znoim betrat in trunkenem j ! Zustande das Hauö seiner Frau in Nick- i lowitz und erschoß erst sein Weib, dann seinen 10jährigen Sohn und endlich sich selbst. Der Professor der Kunstgeschichte der czechischen Universität in Prag, Dr. Miroslaw Tvrsch, ist verschwunden. In Karlsbad beabsichtigt man Heinrich Laube ein Denkmal zu setzen. In Leikmerid wurde ein Kaiser-Joseph-Denknial enthüllt. X. SCHMIDT S Buch-u. ZcitungsAgentur. CVo. 113 (Sroer ÖtraaN?. 3 b I a n a v 1 1 9 . fty U ÄustlZg weiden schnei 'und rünNNch hlrgt ' ' C? ftä er blllia und schön aednnden. & SMITHEU, Mfl Maryland Ztr. Fabrikanten und Händler dkS Materials für Kies-Bkdachimg ! fenikr Fiiz und anderrs Dachdecker Material. Warner Asphalt Tschbedkiluttg. Tklexhv 7:s.'Ll.i.

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der Jndiana VöbWVe l -- empstchlt stch zur Aitfertignng von Nechuungen. Cirkulliren, Bricsköpsen, Plcisliflcn. Qllittnngeu. Eintrittskarten. Mitgliedcrkarten. Brochnren. Constitutionen Mreßkarten, JDexitsclie hm 4iis p Etablirt seit 1859. - , CliaileS McyCll & Co., 39 nkck 41 VaiV Hcw New Yort, tr&orgen aitd Xtteu Ton C;scliii.ftäanzeigeii, P-jr&6naLtnff)rdnai etc. für dieäd Zeitung, owii für Uq deutschen Blätter in. den Ver. Staaten und Europa. Sämmtlich Dtitch-Amerlknl3rlie Zeltung? a liegen in unserem Ueachkftt-Lok&l iur treten Llnvlcht des lliblikun anj: Dia gaehrtea IIrtTisgebp diutacbaf Elitt r rferdesn fvchtUDgSToU ersnebt. uns ihr PubCiSar uüüc üeistrUur tu ULetacia

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