Indiana Tribüne, Volume 7, Number 349, Indianapolis, Marion County, 6 September 1884 — Page 2
indisnü Hriöüne.
Ersch eint Füglich, Wöchentlich tt. Sosntags. Ssstce: 120 Q Marvlandstr. SD1 l täglich ZtiSünt kostet durch ben Trög? 1? ftinti ytr 2Soqe, fc.e ecr.nujj xnranr Ltl xk Woche. Veide iufasmen 15 StZ. Per ?oft lugtschiSt in sraeSdezah'.iiz per ZaZr. Indianapolis, Ind., G. September 'S 1. Deutschland in Vfrika. Wie seineneit auf dieser Seite des Waffers die Nachricht Aufseben erregte, dan der kaiserlich deutsche (5ommisiar Dr.cachtigall in (z'amcruns und dem Nachbarhufen Bimöia die deutschcFlagge aufgeM, alzo auch nördlich vom (lonaoEebietstbeile für das deutsche Oonao (seb:ets!reüe für Reich beansprucht habe, so wurde auch in Deutschland selbst diese Mittheilung all gemein mit Staunen aufgenommen. Sie gelangte zuerst durch Privatdejzeschen an die Hamburger Börse, von da ln die Zei tungen und wurde ren letzteren vielfach bezweifelt. Sie Frankfurter Zeit." z. .schrieb: Daß der kaiserliche Kommissar die deutsche Flagge an einem Orte, wo deutsche Handlunzshäuse? noch nicht festen Fuß gefaßt haben, aufgehißt haben sollt?, ist durchaus ' unwah.scheialich. da der Reichskanzler noch in der 1'leichStazssitzung vom Z'?. Juni. sich sehr entschieden gegen ein solche) Verfahren au'zgcsprochen hat. Er szgte damals irörtliä' fol .gendes: Meine vn Sr. Nkajestät dem Kaiser gebilligte Absicht ist, die 'e?a rNvortlichseit für die materielle Entwicklung . der Kolonien ebenso loit ihr E n t st c h c nder Thätigkeit und dem Untern eh 'm u n g s g e i st e unserer s e e f a hrenden und handelt? erbend n 33? i t b ii r g c r zu überlassen und weniger in der Form der Annekw runz von überseeischen Provinzen an das Deutsche Reich vorzugehen, als in der Fornr von Gewährung von Freibriefen nach Gestalt der englischen Koynl char ters, im Anschluß an die ruhmreiche Laufbahn.welche die englischclaufniannschaft bei Gründung der ostittdischen Compagnie 'urückgeleat iv.t, nd dcn Jn teressenten der Kolonie zugleich das Ncgieren derselben im Wesentlichen ,u über lassen und ihnen nur die Möglichkeit cur.'paifcher Jurisdiktion für Europäer und desjenigen Schutzes zu gewähren, den wir ohne stebende Garnison dort leisten können Unsere Absicht ist, nicht Provinzen zu gründen, sondern kauf m a nn isch e Unternehmungen, aber in der höchsten Entwickelung, ar.ch solche, die sich eine Soureränetät,. eine schließlich dem Teutschen Reich lehnbar blcibende, unter seiner Protection stehende . kaufmännische Souveränetät crtvorben, zu schützen in ihrer freien Entwicklung, sowohl gegen die Angriffe aus der unrnittelbarenNachbarschaft, als auch gegen Bedrückung und Schädigung von Seiten anderer europäischer Mächte." Das angeblich annektirte Gebiet von CamerunSliegt an einem Fluß gleichen Namens in Ober-Guinea an der Westküste Afrikas, gegenüber der spanischen Insel Fernando Po, wo Deutschland schon im vorigen ahre das Recht auf Errichtung einer Kohlenstation erworben babcn soll. Die Mündung des Flusses erweitert sich zu einer 30 Kilometer huiUn Bucht, in welcher verschiedene große Inseln liegen. Noch 00 Kilometer ober Kalb ftit der Fluß eine Breite von 800 Fuß, aber in einer Entfernung v?n VJO Kilometer von dem Mccrc be'sindtt sich bereits ein die Schiffahrt störcndzr Sia.teratt. Während' der Regenzeit ist der Fluauch für große Schiffe" befahrbar, allern in der trockenen Jahreszeit hat cr nur 2 bis 20 Fuß Tiefe. Auf einer der Inseln in der Mündung liegt die Stadt Kameruns, der Mittelpunkt eines bedeutenden Handels. Der wichtigste Punkt im Westen der neuen deutschen Eolcnie wäre Lagos, englisches Eigenthum, während beinahe ebenso weit entfernt (500 bis 600 Kilom.) die französische Nieder laffung Gabun liegt. Deutschland hätte also zu beiden Seiten gute Freunde. Dem Berliner Tageblatt" wird dagegen gemeldet, daß neben dem Hamburzer Hause C. Woermann auch die Hamsurger Firma Jantzen und Thonnälen Faktoreien in Kameruns besitzt. Bimbia ist der Hafenplatz der Niederlassung. Der hier betriebene Handel ist Tauschhandel. tk in Kameruns ansässigen sechs englischen Firmen versuchten schon seit län jew Zeit, die dortigen Negerfürsten zu oewegen, sich unter englischen Schutz zu stellen. Da aber von London keine den aitiv zustimmende Antwort aus dem Koreign Ofsice und dem Kolonialzmte kam, so hat sich die Sache so verzögert, daß die Teutschen den in diesem alle saumseligen Engländern zuvorg?kommen sind. In den letzten Äconaten hatten dann die Hamburger beiden Hautx viel Terrain gekauft ; Bedingung bei viesen Käufen war, daß die Häuptlinge ihre Souveränetät .mit übertrügen, und ' Diese letztere geht nunmehr auf das deut sche Reich über. Dem Fürsten Bismarck hat Herr Adolph Woermann über die Angelegenheit persönlich Vortrag gehal Im und Namens der beiden Hamburger Firmen das Ersuchen um Gewährung veS deutschen Schutzes gestellt. Wahrscheinlich wird in Kameruns ein deutscyer Ccnsul bestellt werden. In London und in Liverpool war das Ierücht verbreitet, das Kanonenboot .,Möve" habe zu Bageida an der Gold' ' ü st e die deutsche Flagge ausgehet ; es iourde sogar hinzugefügt, vorher sei die' rn. " r r . x.-ti. v mguscze flagge rcruniergeyott woroen. letztere Nachricht wurde sofort englischerseits amtlich dementirt. Ueber den irklichen Hergang erfährt die Hamb. Lörsen-Halle" auf Grund direkter brief licher Nachrichten Folgendes : , Am 2. Juli traf das Kanonenboot .,Möve" in Little Pcpo ein und hörte sort, daß die Negerstämme in der Nähe von Bageida gedroht hätten, die dortige Faktorei der hamburgischen Firma Wöl itt Sc Brohm zu zerstören, wenn sie nicht binnen sieben Tagen geräumt werde. Daiaufhm. dampfte die Möve" nach
Lagcida und Fitste varn Schutze der Faktorei die deutsche Flagge auf, wäh' rend zugleich der Ehef der Faktorci, Herr Randad, zum deutschen Eonsul, daselbst bestallt wurde. Nach Rückkehr der Möve" nach Little Popo ratifi:irte der Negerkönig Lorson den s. Z. mit ttapitän Stubenrauch, dem Eommandantcn der deutschen Korvette Sophie" abgeschlossenen Freundschaftsvertrag und versprach, sich fernerhin aller Feindseligkeilen aegen Deutsche zu enthalten, worauf die d. Z. von der Sophie" fortgeführten zwei Geiseln gelandet und in Fr'eibeit geseht wurden' Schließlich wird es interessiren, den Umfang der 'deutschen HandclÄintcrcssen in Wesiafrika kennen zu lernen. Es sind daselbst 14 hamburgische und mehrere bremische Firmen vertreten, erstere mit mehr als 0 Faktoreien. Die 1 1 Hamburger Firmen besitzen Niederlassungen in Sierra Leone 1, Liberia 1, Atkra 1, Wbvdah 1, Grand Poöo 1, Little Popo 1, "Lago. 2, Kameruns 2, Gabun 8, Ämbriz 3. D'C Bremcr haben Faktoreien in Akkra, Little Popo, Keta, Lagos, Anzra Pequena wo die deutsche Flagge inzwischen auck wohl bereits webt und in Adda. Wie daraus ersichtlich, ist deutsche private JnitiaUte in diesen Gegenden bereits sehr thätig gewesen und es ist ihr durchaus zu gönnen, daß sie sich nunmehr an den mächtigen Schuv des deutschcn Reiches anlehnen kann, nachdem sie denselben oft schwer vermißt hatte. Die Tonnensiecken und daSWetter.
Die Versammlung britischer und amrrikanischer Naturforscher in Aontreal, Can., erörterte am I. d. M. einen Gegenstand, der für weiteste kreise von größtem Interesse ist. Prof. Schuster vom Owens College leitete die Bcsprechung der Frage, ob nach den bisherigen Forschungen ein directer Einfluß der Sonnenflecke auf das Wetter auf der Erde anzunehmen und nachzuweisen sei, durch cmen Vortrag ein in welchem er die Resultate der bisherigen Veobachtnngen zusammenstellte. Wäre die Sonne ein Ball von gediegenem Eisen oder Stahl, der magnetische Eigenschaften im denkbar höchsten Grade besiyt, so würde sie doch auf den Bkagnetismus unsrer Erde in Folge ihrer Entfernung von solcher nicht annähernd einen so wesentlichen und bedeutenden Einfluß ansübcn können, wie wir ihn -als eine Folge dcr an ihrer Oberfläche wahrnehmbarcn Erscheinungen, die wir Sonnenslecke nennen, anerkennen müssen. Daß zwischen den Sonnenflecken und dem Verhalten der magnetischen Strömungen unseres Weltkörpers ein Zusammenhang, wie zwischen Ursache und Wirkung' besteht, ist durch alle bisherigen Beobachtungen außer Frage gestellt. Die Natur dieses Zusammenhanges iedoch ist uns zur Zeit noch nicht im Entferntesten bekannt. Sind an der Sonne die Spuren ungewöhnlich heftiger Borgätge wahrzunehmen, erscheinen große schwarze ?f,T?! nti ihrer (3Irft iif isira srU. rj.vvtv v . tytvfc wvvt, u;u wuuy' lenkrone oder Eorona in heftiger Erregung. so haben wir auf der Erde ungewohnlich zahlreiche Polarlichter zu beodachten. Gleichzeitig versagen dann die Tele graphendrähte und die unterseeischenbel den Dlenst, wetcht die Alaanetnadel von ihrer Richtung ab und erzittert in unruhigen Schwankungen, haben wir eine große Anzahl heftiger Stürme' zu verzeichnen. Wertere Beobachtungen haben ergeben, daß die Beobachtungen an der Sonne der Meteorologie oder wissenschaftlichen Wetterkunde dienstbar gemacht werden können. Den Veränderungen der niagnetischen Verhältnisse, welche mit Vorgängen auf der Sonne zuverlässig in Verbindimg stehen, folgen laut übereinstim: inenden Beobachtungen Veränderungen in dem Zustande unserer Atmosphäre, und zwar breiten sich solche in der Richtung von West nach Ost aus. So haben wir bei allen ungewöhnlichen Störungen unserer magnetischen Verhältnisse beobachtet, daß dieselben in England zwei Tage später sich geltend machten, als in Eanada. Die atmosphärischen Veränderungen dagegen, die ihnen folgten, brauchten acht Tage, den Ocean zu überschreiten. So setzt unS sonach die Beobachtunz der Sonne in den Stand, eintretende magnetische Vorgänge im Voraus ;u erkennen, und die Erfahrung berechtigt uns, aus ihnen auf bevorstehende EreigNisse zu schließen, die sich innerhalb unserer Atmosphäre vollziehen werden. Was die Vorherbestimmung des Eharacters der Witterung für ganze Saisons oder Jahreszeiten anlangt, so berechtigt uns JMenscyaft und Beobachtung, folgende Wechselwirkungen als ziemlich ausgemacht und erwiesen zu bezeichnen: Auf Perioden ungewöhnlich zahlreicher Sonnenflecke folgen' ungewöhnlich heiße Sommer, auf Zeiten, in denen die Sonnenscheibe. sich uns ungewöhnlich reinlich frei von Sommersprossen. Leber flecken und Muttermalen darstellt, kühle Sommer und ungewöhnlich kalte Winter. In Zeiten mit vielen Sonnenflecken haben wir ungewöhnlich heftige Stürme, ;n gewärtigen. Die sogenannte Sonnenslecken-Periode wird zremlich richtig als eine elfjährige bezeichnet, doch hat sich ausnahmsweise die Zu-und Abnahme der Flecke auch schon auf einen achtjährigen Zeitraum beschrankt, sowie andererseits über einen sechzehnjährigen ausgedehnt.' Zur Zeit ist, wte wrr uns durch einen Blick durch das Fernglas mit gefärbtem Objective jeder Zeit überzeugen können, die Sonne mit sehr wenigen Sonnenflecken ausgcstattet. Eine astronomische Erscheinung von Interesse, von deren etwaigem Einflusse auf die Sonne wir aber nichts wissen, ist diejenige, daß ungewöhnlich zahlreiche, meist mit bloßen Augen nicht wahrnehmbare Kometen in der Umgebung der Sonne kreisen, so oft uns diese viele und gleichzeitig große Flecke zeigt. Wahrend der Debatte über die Angelezenheit, in deren Verlaufe die Schuster'schen Anschauungen allgemeine Zustimmunz fanden erwähnte Prof. Archi bald beiläusig, daß die Britische Mteoro logische Gesellschaft sich speciell mit Erörterung der, Frage über die Entstehung des sogenannten zweiten Abendrorhes beschäftigt ' habe, welches im vorigen Zabre auf der samen Erde beobachtet
-:ocn tt. iefe Gesellschaft hat in allen bewohnten Theilen der Etde Erkundigungen über die verschiedenen Beobachtungen des Phänomens einzezo gen und ist zu der Ansicht gekommen, das; die Erscheinung durch die Staubwolkcn verursacht wurde, welche sich bei Gelegenheit der vulkanischen Äusbrüche auf und bei Java in die Atmosphäre erhoden. Diese unendlich kleinen Staubtheilchen werfen die Strahlen der hinter den Horizont hinabgesunkenen Sonne zurück. Das Vorhandensein dieser Aus Wurfstoffe ist auf der ganzen Erde und zwar nicht nur. wenn solche im reflectir-' Un Lichte röthlich erglänzten, beobachtet worden. Die Schnecfelder und die Segel dc? Schiffe wiesen den unendlich fei ncn Staub nach und das Aükroskop erhebt cs wenigstens zu einem hohen Grade rm r t i - L r it . v
von ayrscyelniicylelt, daß oerseive vurkaniscben Ursprungs ist. Der Staub muß in ' manchen Fällen Entfernungen von 2.000 Meilen an einem Tage zurückgclegt haben. In der Abtheilung für Anthropologie erregten 'ein Vortraz der Frau Erminie A. Smith über die Irokesen und in derjenigen für 3!ationalökonomie eine Ab Handlung des Prof. F. V, Houghüber den Nutzen von forstwirtschaftlichen Lehranstalten und die Nothwendigkeit einer B forstung dcr Ver. Staaten besondercs JnteiesZe. Die Verhandlungen bcö Vereins haben im Allgemeinen den hohen wissilischastlichen Ruf desselben gefestigt und ihm m; freunde zug? s'll'tt. Verzweifelte That. Am 22. vor. Mts. wurden bei Fairbiew in Hancock Eo., W.Va., die Leichen einer sauber bekleideten Frau und eines ungefähr drei Monate alten Säuglings gefunden. Neben der Frau lag em Fläschchcii mit der Ausschrift Gift", an dem Kinde war irgend welche Verletzung nichtivahrzunchmen und man nmßte daher zn der Ansicht kommen, daß die Frau Selbstmord begangen hat und daß nach ibrem Tode das Kind verschmachtet ist. Viele Leute nahmen die Leiche in Augengenschein, aber Niemand konnte sich er innern, Frau oder Kind jemals gesehen zu haben. In der Umgebung von Fair view wurde Niemand vermißt und so wurden die Leichen nach mehreren Tagen beerdigt. Jetzt hat sich durch ein eigen thümlichcs Zusammentreffen von Um ständen herausgestellt, daß die Leichen diejenigen einer Frau Gretchen Klein und ihres Säuglings sind. In den Bcgebenhelten, die schließlich zum Selbstmord der Frau führten, ist das Walten eines rächenden Verhängnisses nicht zu verkennen. Vor drei Jabren lebte in Shannon, Pa., der Schuhmacher Peter Klein mit seiner Gattin, zwei Knaben und einem kleinen Mädchen von acht Monaten in höchst behaglichen und in jeder Hinsicht glücklichen und zufriedenen Verhältnissen. Der Mann besaß ein hübsches Haus mit Garten schuldenfrei, und sein Handwerk hatte für ihn einen wirklich "goldenen Boden. Di Familie hielt mit dem Maschinisten William Hammerölv, dessen Frau und zwei Kindern im Alter ihrer Knaben getreue Nachbarschaft. Obne daß Jemand die geringste Ahnung hiervon hatte, bestand jedoch zwischen Hammersly und Gretchen Klein ein verbrecherisches Verhältniß und eines Abends verließen beide ihre Wohnungen und kehrten' nicht wieder zurück. Herrn Peter Klein war sein jüngstes Kind, das Gretchen mit sich genommen hatte, besonders an's Herz gewachsen. ix verfolgte die Spur seine? Frau, um wenigstens das Kind wieder zu erlangen, legte taufende von Meilen zurück und steifte seineNeisen nicht eher ein, als bis cr a lc seine Ersparn l?je umsetzt hatte. Zrau H.unmerslr) befand sich in einer noch traurigeren age ; ihr Gatte hatte alles Geld mit- und auf sein Haus eine so bedeutende Summe aufgenommen, daß dasselbe unter den Hammer kam. Die Frau arbeitete, um sich und ihre Kinder durchzubringen, bis sie in Folge von Ueberanstrengung erkrankte und schließlich mit ihren Kindern im Armenhause zu Allezhenv, Pa. ein Unterkommen fand. Mitte vorigen Monats lief aus dem Postamts in Shannon ein an FrauHammersly adressirter Brief ein, der für dieselbe nach dem bezeichneten Armenbause befördert wurde. Die Frau ersah ' aus demselben, daß ihr Mann sie ersuchte, an unem der nächsten Tage in der NÄe von Shannon mit ihm zusammenzutreffen. Derselbe schrieb, er werde schon längst von Neue darüber gequält, daß er Frau und Kinder verlassen habe und habe sich Von Frau Klein getrennt ; er unterzeichnet den Brief mit dem Namen I. W. Iatcs, den er geführt, seit er seine Fauül'ii verlassen. Der Vrief war in Anoerson, W. Va. zur Post gegeben. Frau Hammersley machte Peter Klein Mittheilung von dem Inhalte des Briefes und dieser machte sich sofort nach Toronto )., welches Anderson gegenüber liet. auf den Weg. Hier wandte er sich an den Maror und erzählte diesem die Geschichte seiner drei letzten Lebensjahre. Beide fuhren über den bo, erkundigten sich nach der Wohnung dcsSatcs und :?fuhren diese, sowie daß )')ates selbst in einer Ziegclbrcnnere: in Arbeit stehe. Peter Klein suchte die ihm bezeichnete Wohnung auf, fand dieselbe, unverschlossen und in dcm Wohnzimmer sein ungetreue Weib. Gretchen sprang auf, suchte den verrathenen Gatten zu umarmen, wurde aber von demselben zurückgewiesen und sank, in einen Strom von Thränen ausbrechend, auf einen Stuhl. Klein nahm ein kleines Mädchen, das im Zimmer spielte, auf den Arm, glaubte sofort sein Kind in ihm zu erkennen und die Frau bestätigte ihm, daß es das Kind sei, daS sie im Alter von acht Monaten mit sich genommen. Klein sagte seiner Frau, die ganz gebrochenwar, sie werde in den nächsten Tagen weiter von ihm hören. Gegen Abend kam Hamm'ersley oder Aates heim und sagte der Klein, nachdem er von dcm Besuche ihres ManneS gebiet, sie solle demselben folaen, cr verlasse Anderson noch an demselben Abend; ihr dreimonatiges Kind könne sie mit i Klein nehmen. Die Frau half dem Manne, dessen Kleider und Wäsche zu sammenpacken und der letztere reiste ab. Gretchen Klein wartete mehrere. Taae
auf Nachricht von ihrem Ehemanne.'
Als ieme eintrafen, eignn ne die Ver zweiflung. sie lief in der Nacht mit dcm Kinde auS demt Stäbchen, nahm das Gift, dab sie sich zu verschaffen gewußt hatte, und führte hierdurch ihren Tok, sowie gleichzeitig derjenigen ihres KmdeS herbei. - Klein las in den Z-ttungen, daß bei Fairview die Leichen einer unbekannten Frau und eines Säuglings gesunden worden seien. Er reiste Dorthin, likß die Leichen onSaraben und erkannte seine Gattin. Er trug für ein anständige?,! zweite Begrabnik Sorge. Vom Inlande. In New Z) o r k k o st c t die Unze Chinin zur Zeit L1.00. Die Aufhebung des CingangZzolles und Ueberprodultion der Drogue hat diesen Preisrückgang bewirkt. Die jährliche Produktion von Chinin beträgt t..-,90,000 Unzen, und Amerika verbraucht ungefähr 40 Proc. derselben, 'or Aushebung des Zolles wurden hier l,r0v00 Unzen fabrieirt, gegenwärtig aber wird alle Chinarinde von der allein s'.,O.V,00a Pfund aus Ostindien bezogen werden, in Europa in Chinin verwandelt. In der f r a n z ö s i s ch r e d e n d e n Stadt Vcontreal ht nicht ein einziger canadischer Franzose, unter denen essehr reiche Leute giebt, aucb nur das Mindeste zu den Kosten der Gastfreundschaft für die dort versammelten Naturforscher beigetragen. Bei der feierlichen Eröffnung der ersten Versammlung war nicht ein einziger Franzose zugegen. Fried. Art), M Jahre alt, einer der reichsten Farmer in Bunker-Hill-?ownship, Jngham Countv, Mich., verließ am IC. v. Mts. sein Haus und sagte seinen Nachbarn, er werde wahrscheinlich nicht vor mehreren Tagen zurückkebren. Ende vorigen Mon. wurde seine Leiche eine Picrtelmeile von seinem Hause entfernt inr Walde gerunden. Es ergab sich, daß er sich mit Morvhhi vergiftet hatte. Jn Brooklvn,N.?).,l?at Richter Walsh ein salomonisches Urtheil ge fällt. .Ein junger Ehemann bekannte sich schuldig, seine Frau verlassen zu laben, erklärte aber, daß dies nur geschchen sei, weil cr die ewigen Keifereien der bei ihnen wohnenden Schwiegermutter nicht habe aushalten können. Ter Nichter ordnete darauf hi:i an, daß das Ehepaar drei Wochen lang ohne Schwiegermutter zusammen wohnen und ihm dann berichten solle, ob cs sich besser,' als frühe? vertragen habe. In Milwaukee, Wisc., starb am :io. August der wohlbekannte Hr. Dietrich Upmann, welcher im 73.Lebensjähre stand und in M. seit dem Jahre 1843 ansässig war. Er kam damals von Charleston, S.-C., mit einer Colonie von Deutschen dorthin, von denen die meisten ihm im Tode vorangegangen. Im merifanischen Kriege befehligte er das 15. Jnfanterie-Negiment und kam nach Becndigung des Krieacs alö Maior zurück. Er war ein warme? Freund von Zacha-! rias .ahlor. Die Stadt New Brunswick L. I. feierte am 1. dieses Akonats den IWsten Jahrestag ihres Bestehens als inccrporirtes Gemeinwesen. Bor 100 Jahren bestand New Brunsn'ick aus nur tocnigen Holzhäusem, und' heute ist es eine schöne Stadt mit 20,(Xh Einwohnern und einer Anzahl von Fabriken. Azariah Dirnham, ein Kämpfer aus dem Befreiungskriege, wurde 1764 zum ersten Mayor der Stadt erwählt. Die Festfeier wurde schon nnlcitternacht mit Glockenläuten und Kanonenschüssen eröffnet. Als der Tag anbrach, füllten sich die reich dckoritten Straßen der Stadt mit Neugierigen und sämmtliche Geschäfte blieb n geschlossen. Gegen Yi Ubr scrte sich die große Proceision, an welcher volle i0')0 Menschen theilnahmen, in Bewegung. Das Verbot der Lumpeneinfuhr, welches vom Schah.amtssekretär erlassen wurde, um der Einschleppnng von Seuchen vorzubeugen trat am I. dieses Monats in Kraft. Diesem Berbot zufolge dürfen bis zum !. December keine auS fremden Ländern kommende Lumpen in irgend einem Hafen der Ber. Staaten gelandet werden. Eine Anzabl Lumpen - Importeure sprachen bei Zoll.kollcktor Robertson vor, um womöglich cine Modincirüng des Berbots herbeizuführen. Sie machten geltend, daß ein derartiges allgemeines Verbot nicht nöthig sei, und wiesen darauf hin, daß dadurch ein bedeutender Geschäftszweig cmpsindlich geschädigt werde, was schon daraus hervorgeht, daß in dem am .'J0. Juni dieses Jahres abgelaufenen Fiskaljähre Lumpen zum Wettbe von 2,698, 287 importirt wurden. Außerdem, führten sie an, befänden sich jetzt Lumpen zum Werthe von 10X000 auf'dem Wege hierher und deren Landung wenigstens sollte, mit Wahrung der nöthigen Sani tätsmaßregelli gestattet werden. Kollektor Robertson erklärte, er könne in der Angelegenheit nichts thun, sondern sei gezwungen, sich an die ihm zugegangenen Jnstrriktionen zu ballen. Er rieth den Herren, sich direkt an den Schatzamts? sekrctär zu wenden. Deutsche gab es vor OJahren in Maine und Vermont nur etliche Hunderte, in Ncto Hampsbire kein volles Tausend, in Massachusetts 9200, in Rbode Island und Connecticut wenig mehr. Seit 1880 betrögt, die ahl der Deutschen in Connecticut ein Viertel, in Massachusetts ein Drittel, in New Hampshire über ein Sechstel, in 3!hode Island über eiir Drittel, in Vermont ein Siebentel, in Maine ein Zehntel aller Einwohner. Hierbei ist noch zu berücksichtigen, daß dcr Census die im Lande geborenen Kinder der Eingewanderten lelbstocrständlich als Eingeborene aufzählt, daß aber dieselben, und zwar mitunter bis in daS dritte Geschlecht, ihre Nationalität und Sprache beibehalten. Rechnet man hinzu, daß die Ehen der Eingewanderten meist reich, die Ehen der Nachkmnmen dcr alten Familien meist spärlich mit Kindern gesegnet sind, so muß man die Bruchzahlen des deutschen Elements offenbar noch wesentlich höher veranschlagen. Mickey" Smith, ein zum Tode verurtheilter V!örder, welcher am 22. d. M. gehängt werden sollte, entfloh während der Nacht vom SamStag zum Sonntaa ausdem'Gefänanisse zu Lohns -
I rtVm ( hrf n ' t'Vvt er"ftx.
lltVJl, .VV t V.V., f- .., IllVVIIi V Schloß an der Thür seiner Zelle durchsägte. Während der letzten V0 Tage sollen über 500 Chinesen heimlich von Canada nach den Ver. Staaten gekommen sein. N!an will diese unerlaubte Einwanderung jetzt dadurch hemmen, daß man alle Chinesen, die sich an dcr Grenze in Canada sehen lassen, einsängt, sie Photograph irr und. wenn sie sich dann auf amerikanischer Seite blicken lassen,' zurückschickt. Hühnerzucht. Einer der ältesten Zlnsiedler in Manitoba empfiehlt ein von ihm mit Glück versuchtes Verfahren, mühelos zu einem Volke Hühner zu kommen. Das Stück Land, das er urbar gemacht hat, nährt den alten Junggescllcn reichlich, er hat Rinder und Schiveine und zu seinem Glücke - fehlte ihm nichts als frische Eier. Er hatte von einem künstlichen Vritt Apparat gelesen, den ein leidlich' geschickter Mann sich selbst anfertigen kann, hatte sich ein solches Ding construirt und scheute die Reise von einigen Tagen nicht, in den Besitz eines Dutzends frischer Eier zu kommen. Als er sich mit diesem Schatze seiner Hütte näherte, fand cr dicht an einem Teiche das Nest einer wilden Ente mit 12 Eiern. Er vertauschte solche gegen seine Hühnereier und hatte bald die Freude, aus einem Verstecke zu beobachten, wie die Ente. die Hühnereier bebrütete. Alle 12 kamen alücklich aus und die Ente versuchte ihr Bestes, die Jung-n in das nahe Wasser zu führen. Die Küchlein wollten von dem nassen Elemente natürlich nichts wissen, dcr Alte trug sie sorgsam heim, verpflegte sie auf's Beste und besitzt' jetzt ein Volk von 12 .vniii, s,n heranwachsen. In einem Variser Irrenhause starb vorige Woche gänzlich vk?' armt Richard Tweed, ein Sodn des New Yorker Bosses William Tweed. Der junge Tweed war in den Glanztaaen des inae ein bedeutender Sporlkmann und warf da Geld mit vollen Händen fort. Ein altes, interessantes Osficierspaient bisip.det siaz im Bente von Jakod Z'.mmermann in Plano, JH. Daselbst ist das A7.steLunasdtkret. durch welches der Vrovinzia! Conrek der Co lonie New Z)oik im Jahre 1775 Herrn Zimmermantt's Grobvater zum 1. Lteute ant der 7. Compagnie dcS 2 Miliz Re gimmlö zu Tryon County ernannte. Der damals ernannte erste Lieutenant Johnson Jlmmermann diente im Rrvo lutionskrikge bis 1781, in welchem Jahre er durch Indianer der St. JulluLviUe ae löötct und skalpilt wurde.. Das Anstel lungSdekret ,st durch Wm. Gates. Vrafi dentcn, und Robert Benson, Sekretär, unterzeichnet. Die Familie Z'mmer mann kam im Jahre 17M) von Nassau nach den Ber. Staaten, und des enann ten Johnson Zimmermann.S Sohn, ein j'y.t sehr allcr Ä!ann, n?:rd sich um eine Pension bemühkn. Deutscbe Lokal - Nackricktcl,. it . . . rhr. Joseph V. Loe ist zum Bürgermeister von Asperden ernannt worden. E. Weilers, der langjährige Postdireetor Von Enimerich, ist auf sein Ansuchen in ?!uhestand verseht worden. Dcr frühere Bürgermeister Ganser von Halsenbach ist wegen Unterschlagung und Fälschung zu 5 Jahren Zuchthaus und der frühere .treisseeretär angendorfer wegen Ä!it schuld zu I Jahr Gefängniß verurtheilt worden.-ür den Empfang des Kaisers in Köln baben dieta:verordncten einen Eredit von ;2s,000 M. bewilligt. - Beim Baden sind ertrunken : in Deut? auf der Pionier - Schwimmbahn ein Kürassier vom 8. ziürassicr-legt., im lhcin bei Emmerich der 1 jährige '2o!m des Grernausscl'crs Hcffgen, in D:ii5dcrg dcr 13 Jahre alte llb. Schnitz u '.d cb?nfalls im wüvirc Ivi Nccs dcr I 'jährige Erhn des C.temen Strcms Grein. Durch 'ükichL-i?. entstandene Feuers: brünste äscherten in Grietbausen bei Eleve die Häuser des Sc-'miedes Io!'. von Elten, des Petcr ?illiscn sowie die drei zwischen diesen belcgenen Hä'.iser total ein, in ceukirchen d.rs Gehöft von Heinr. Dersteegen und in Niel ein Vauerhof. Aus unbekannter Ursache wurden in Als das KorpZ'sche Hotel Bellevue" nebst zwei Nachbarhäusern, in Äontjoie die unstwollfabrik von F. I. Schei! lcr und in Erescld die ani irakaucrwege belegene Bauschreinerei von M. Tvtges ein Raub der Flamincn. . Skft?rcuSk:. Die 2:rvrr.im:ncr D.in',ig h.it den Fleischer B.chert sowie die Arbeiter Ziegoröki und Morro:v w?gen einer Stecherci w o, resp. ;u je .". ?z.l'ren nchtbaus veruribeilt. In Elbing feierte unlängst die Wittwe Stel ihren 1'. Geburrötag. j Zu "Juiricnwcidcr Geheimer 3ieierurijivvaih v. Iacvbi.- Die von dem ducchg?brannle:l orschttsereinsLlassirer Friedländer in Aischofsvoerder gefälschten Wechsel übersteigen die Summe voa l.'.0,0'X,Mark. In )Uy cnburg Hai die. Frau d?s Gastwirths Iaäisä' ihr ttjähriges Töchterchen mit einen, Tischmesser erstochen. Auf dem Baur lah der Kavallerie - Kaseme sind In der ökothbuder Schleuse bei '.'ieuteich ertrank der Lehrer Engel aus Schöneberg. in einem Teiche bei Konitz crtranken beim Aadsn die Bäckergesellen Nichard Teske aus Moll in und Bruno Schulz au 5 Granden',, in Elbing stürzte von einem Neubau der lempnerme ister Feyerabend herunter und starb bald da rauf, in Löbau wurde der I. "jährige Sohn des Maurermeisters PatfchkowZki von den Flügeln einer Windmühle erschlagen und in Poln.-Neckan bei Pelplin wurde der 28jährige Wirthschaflöinspcktor Scikowski vom Blitz getödwt. Sctit 2l55!t. Die S ch i fss :n a ! l crgc se l! s ch a st H. H. Wübbe in Hamburg feierte unlängst .ihr Medaille. zu Hamburg: .Henriette Orlando, früher Jndustrielehrerin am Waisenbause. 7-1 abre alt. Än Lübcck wurde der Büchsenmacher Weis; auS Goldlaube auf der Strasze mit einem .Tchub in der linken Schläfe al) c!e aufsfunden. . , '
durch herabfallende wallen 1 A'.ocrter verletzt worden. Eine? starb auf dem Trancvort ins La'.aretb. Unalücks?älle:
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