Indiana Tribüne, Volume 7, Number 347, Indianapolis, Marion County, 4 September 1884 — Page 2
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MiMWAMMIMHHHMMMHMMMMMMMhHMMBM E r sch ei n t FägliH, Wöchentttch u. Sonntags. Office: 120 O. Marhlandstr. (TSit Zgtte Vribnr- teilet drch den rgr 11 ntAxerWoch, di Sonntig .Znvun-5 statt ttt Jo$e. VtiU ,usan 16 Eenti. Pr V:t lugeschiZt in ecrzub,ahlung ftf er Zuör. JndianapoliZ, Ind., I . September '64. ßrcclw in Montreal. Am 'Ä. Angust hielten die vermiedenen Abtheilunzen der inMontica!. Cue.,. versammelten Britischen Gesellschafl von 9!awrfLrsern in verschiedenen Sälen der Stadt Sitzungen, ab'. Die Abtheilunz jiir Geographie Section E. tagte unter dem Vorsite des General I. H. Lesrri' in der Aula des Gvmnastums und verhandelte über einen 'ortraz (5. G. RavensteinZ über die Zlarten von Cen-lral-Afrika von Beginn des 17. Jahrhundetts bis heute. Mehrere Herren erschienen geräuschlos in der geöffneten Thüre, dle aus dem Vorzimlner tv3 großen Saales in den letzteren führt, liinen derselben, einen i)ann mit wettergebräuntem l'iesichte, das noch die Spuren großer Anstrengungen und Leiden tragt, mit kurzgehaltcuem'ollbarte, faßte 'der Präsident der Versammlung in' Äuge, eilte mit ausgestreckten Armen auf ihn zu und begtüßte in ihm den Lieute-. nant Greelv, den mebrjährigen weiter der nördlichste n.O'.'achtungstation mit herzlichem und begeistertem Willkommen. Durch die gane Versammlung hatte sich die ftunbe im xJui verbreitet und alle die Männer der Wissenschaft drängten fich um den aus unendlichen Gefahren Geretteten und übersaütteten ihn mit ihren Glückwünschen, ir Henry beinerkte in einer kurzen Ansprache, das; alle Natur forscher Europa's die Anstrengungen, ihn und seine Gefährten i retten mit demselben Interesse verfolgt hätten, als dies nur von Amerika aus habe geschehen können und dast es das erfreulichste I5reignis: sei, welches der soeben in sKox treal versammelten l'leseüsck'afr bätte geschehen können, Greely in ihrer 'Witte begrüßen yd können. Der letztere sprach seinen Dank sür die ihm zu Theil gewordene Einladung au nnd machte verschiedene Bemerkungen über die von ihin und den Vearnten der Station in der Vafci; Franilin Bai und später gemachten meteorologistl'en Be vbachtungeu. Hierbei hob der )?iedner einen Zug heivor, der seiner Mannschast zur besonderen Ebre gereicht. Eines der interessantesten Resilltate seiner orschungen wird ein? Vergleick'unz der Pendelschwingungen ant nördlichsten Punkte der Erde, auf dem je derartige Beobachtungen gemacht worden sind, mit denjenigen in Washington, D. E,, sein. Nachdem dieMannschast Fort Eonger hatte verlassen müssen und mit dem Schwinden der Nahrungsmittel immer kraftloser wurde, mußten natürlich die meisten Inftnlmente zurückgelassen werden. Der Apparat, mittels' dessen Greelv die Pendelschwingungen beobachtet hatte, war natürlich, um mit demselben den Unterschied jene? Bewegungen in Washington feststellen zu können, von besonderemund unersetzlichem Werthe. Derselbe wiegt jedoch neunzig Pfund und der Führer der Erpedition erossnete seinen Leuten, das Instrument sei zwar von hoher Bedeutunz sür die Wissenschaft, wenn aber nur Einer derselben sihck'te, daß durch den Transpott demselben ihre Straft allzu sehr in Anspruc!' genommen !.'erde, so werde er natürlich den Apparat zurücklassen. Einstimmig verlangte die Akannschast, daß das wichtige Instrument mitgenom men werde, und so ist dasselbe glücklich nach Washington gelangt, wo es die Anstellunz äußerst wichtiger vergleiche ermöglichen wird. Oelauellen bei Baku. Am 25. Jahrestage der Entdeckung von Petroleum bei Titusville, Pa., traf in New ?)ork die Nachricht ein, daß auf derHalbinsel Agscheron am Kaspischen Meer unweit Baku neue Oelbehälter von beträchtlicher Ergiebigkeit erschlöen worden sind. Die Bedeutung jenes Oelbe zirks wird hier noch unterschätzt. Daß Steinöl am taspischen Meere vorhanden ist, war schon dem Alterthume bekannt. Die dortigen ?'aphtaquellen, die brenenden (Äassäulen und kleinen Seen waren seit Jahrhunderten Gegenstände abergläubischer, religiöser Verehrung. Die Feueranbeter früherer Jahrbunderte Wallfahrten nach jenen Stätten. Die Stadt Baku mit ihren 40,000 bis 50,000 Einwohner liegt inmitten einer unfruchtbaren Wüstnui, ist aber in ihrer nächsten Umgebung ein ökosengarten, das sog. Nosenparadies". Ihre Bevölkerung ist aus den verschiedensten Nationlitaten zusammengesetzt und besteht zum ' großen Theile aus den kachkommen der Pilger, welche aus Indien und anderen Theilen Asiens dotthin gekommen sind und dort in der N des Artasch-Gah od?r Feuettempels ihren bleibenden Auf enthalt genommen haben. Der Feuertempel ist ein klosterartiges Gebäude, in dessen Hofe, Hallen und Umgebung die ewigen Feuer seit Jahrhunderten bren nen. Die russtsche Ikeaierung hat bis vor wenigen Jahren alles mögliche gethan, die Hebung der in jener Gegend aufgespeicherten Naturschätze zu hemmen und zu erschweren. Erst seit 1872 wurde der ganze, bis dahin, was die ?!aphta-Ge-winnunz anbelangt, vom Staate monopolisirte Bezirk Privatuntsrnehmungen geöffnet und schon 1875 betrug die Menge des gewonnenen Petroleums 29, 045,000 Gallonen. Nunmehr legte die russische 3legierung einen hohen Ausfuhr zoll aus das Steinöl; letzterer wurde 1873 wieder aufgehoben und 1880 wur .den 140,000,000, MS&5 200,000,000 Gallonen gefördert. Gegenwärtig hat der Ingenieur 3!obel, der sich um. die Ausbeutung des Petroleums große Verdienste erworben hat, die ergiebigsten Quellen in seinem Besitze und beherrscht den Mandel mit Vetroleum in übnlich
Weise, wie bei uns Ctc Standard Dil Co. Gegen 400 Oelquellen sind im Betriebe und unter ihnen liefern i5, die daö
Eigenthum Nobels stnd, das iM in ahnlicher Weise wie artesische Brunnen das Waner. Unter den neu erschlossenen
Quellen besindet sich ciue, die täglich 50,000 Faß liefert. In Folge der neuen Entdeckungen werden Anstalten sür bessere Besörderung des Oeles getroffen. Balit besitzt i einen der besten Hafen am Kaspischen ! Meere, und die Wolga sowohl, als die ! lfs?nbabnen sind dem Transvorte des Oels auf die europäischen Märkte günstig. Deutschland hat im vorigen Jahre 500,000,000 Gallonen amerikanisches Petroleum bezogen, wird aber voraussichtlich in Zukunft einen großen Theil seines Bedarfs vom Zcaspischen M'e;?e beziehen. Die Förderungskosten deöPetroleums betragen zur Zeit 1 Cent für 5 Gallonen, so daß dasselbe in Wien, Berlin,, ja selbst in Hamburg zu einem Preise verkauft werden kann, für welchen wir es nicht liefern können. Voraussichtlich werden die neuen Entdeckungen unseren elmarkt in der allernächsten Zeit beeinflussen. Die Ausstellung ln Philadelplna. Die am 2 dss. 3Kt3. ossiciell eröffnete internationale elektrische Ausstellung ist reichhaltiger und großartiger als irgend eine frühere und gereicht der Stadt Php ladelvhia, sowie dem ganzen Lande zur Ehre. ' Die Dampfmaschinen, welche zur Herstellung der elektrischen Ströme benutzt werden, haben 1SX) Pferdes rast und die Gebäude sind am Abend durch eine Flamme erleuchtet,welche die Leuchttraft einer Million Kerzen besitzt. Außerdem brennen in dem Ausstellungsgebäude dem Franklin - Institut 5,000 Glühlichter und 350 Bogenlichter. Die größte Dvnamo-Maschine der Welt,welche Edison im Akenlo-Park aufgestellt hat, erzeugt einen Strom, der 2.000 Glühlichter mit der erforderlichen Elektricität versieht. Die Maschine ist 15 Fuß lang und 9 Fuß breit. Anschläge fordern Diejenigen, die sich der Ataschine nähern auf, ihre Uhren, sowie alle Gegenstände aus Stahl oder Eisen vorher abzulegen. Dieser Maschine gegenüber liefert eine Dampfmaschine nach Porter-, Allen'scher Construction die treibende toast für die übrigen Dynatno's. Der Treibriemen dieser Maschine ist :0 Zoll breit und legt in der Minute beinahe eine 2)!eile zurück. Ein Monstre - Bogen! icht liefert eine Flamme von 100,000 Kerzen Stärke. In der Mitte des Hauptgebäudes ist eine elektrische Fontäne ausgestellt. Aus einem mit Eement überzogencii Bassin erhebt sich eine kegelförmige Steinsäule von 12 Fuß Höhe. In der Achse des Kegels ist eine Wasserrohre bis zurSpitze geführt und aus dieser lvird ein Wasserstrahl getrieben, der durch eine Vorrichtung die Form einer hohlen Glasglocke oder eines Rkgenschirines annimmt, ivie man dies bei Springbrunnen, die von unten mit Gas beleuchtet sind, häusig sieht. Unter diesem Wasserschirtne sind ,.uhlrchter angebracht und das fallende Wasser gewährt hierdurch einen unbeschreiblich glänzenden Anblick. Vom Stande des Bassins springen zwölf Wasserstrahlen nach dem Ätittelpunkte und vervollständigen, verschiedenfarbigem elektrischen Lichte beleuchtet, den zauber' haften Eindruck. Die Zahl der Ausstellungsgegenstände beträgt 1500. DieEdisonalnited-Sta: tes-Brush- u .dieTbompson HoustonEompagnie haben vollständige "Ausstellung gen ihrer Lampen, Apparate, IVkaschinen u.s.to veranstaltet. Die Anwendung der Elektrieität als bewegende Krast wird durch das Modell eines Eisenbahnzuges gezeigt, der aus ei' nem Accumnlator oder Krastbehälter getrieben wird. Derartige Vorraths' Batterien sind in den verschiedensten Eonstructionen ausgestellt. Voraussichtlich werden derartige Apparate schon in naher Zeit uns die für Beleuchtung unserer Häuser erforderliche Elektricität lie fern und zwar in der Weise, daß die Eompagnien mi den gefüllten Aceumalatoren vorfahren sund diese mit. den inzwischen geleerten vertauschenwie' dies zehr mit dem Sodawasscr-.Ballons oder mrt den Kisten voll Bierflaschen geschieh Bon hohem historischem Werthe sind die auf der Ausstellung befindliche erste Elektrisir-Maschine Aenj.Franklins, eine elektrische Lampe, die schon vor hundert Jahren in Gebrauch war, das erste telegraphische Instrument, Äiorse's erstes Instrument, Stücke vom ersten atlantischen Kabel, die erste Volta'sche Säule und dergl. Der Elektriker Vejtruba in Prag hat elektrische Uhren sowie ein von ihm erfundenes Instrument ausgestellt, das er Agioskop nennt und unter dem wir uns bei dem Mangel einer kompetenten Erklarung nichts anderes denken können, als einen Apparat, welcher angiebt, welchen Verlust, welches Agio, die Elcktricität bei ihrer Beförderung oder Uebertraung, Auswechselung, erleidet. Eceard in Paris ist durch seinen elektrischen Registrir-Apparat zum Feststellen der Richtung und Schnelligkeit des WindeS Anemometer, ' Dekanen durch sein Instrument, welches die ' gleichzeitige Absendung vielfältiger telegraphischer Depeschen ermöglicht, der Orgelbauer Rosewalt durch seine elektrische Orgel. Ehas. E. Fritts durch das von ihm dar,, gestellte chemische Element, Seleniumvertreten, dessen elektrische Widerstands, sähigkeit sich unter der größeren oder geringeren Einwirkung des Licht fortwährend verändert. Der Werth dieser SelewZellen wird auf 810,000 gesck'äkt. Daniel Drawbaugh von Edecly's Mill bei Harrisburg behauptet bekanntlich, im Jahre 1864 das erste Telephon in Amerika erfunden und verwendet ztt haben ; das Instrument, welches er in jenem Jahre hergestellt hat,, erregt besonderes Aufsehen. Von großer praktischer Be deutuna ist jedenfalls ein Apparat, den die Telemotor Eomp. in New )ork ausgestellt hat, und welcher in dem Bureau einer Fabrik den Stand der Manometec oder Instrumente zumViessen desDampsdrucks jeder Zeit anzeigt. -. Der Photograph 28. Eurtis Taylor veranschaulicht die Verwendung der Elektricitat bei Aufnahme vonPhoiographien zur Nachtzeit.
Der Mcchanikus Louis D. Spellier hat elektrische Pendel'Uhren ausgestellt, welche daö bei den bisherigen electrischen Uhren vorhandene' eigenthümliche Gerä'usch beim Vorrücken der Zeiger vermeiden. Gas-Motoren zum Betriebe kleiner Dvnamo's, automatisch wirkende Feuer- und Einbrecher-A lärme, elektrische Spielereien und dvnamo-elektrische Motoren von den verschiedensten Stärken bis zu 1i) Pferdelraft sind in großer "))kannichfaltigkeit vertreten.
Der Mormonen-KrebSschaden. Von der Art und Weise, wie dte V!ornionen-Aeltesten den Zehnten", eine angeblich durchaus srelwiUlge Ävgave zur Erhaltung, der Kirche der Letzten Tage" und zur Bestreitung der mit diesem Zwecke verbundenen mehr oder weniger weltlichen Ausgaben von ibrenGläubigen eintreiben, wird aus Utah ' .ein eigenthümliches Beispiel gemeldet. Ein neu bekehrter" Mormone, welcher das von ihm gebrachte Opfer der persönlichen reibeit auaenscheinlick noch nicht aebührend Würdigte, untersing sich,' die Zahlung zu verweigern. Natürlich nahm man diese Ankündigung zunächst stillschweigend auf, befand der Mann sich doch i in seinem unbestreitbaren Rechte, bald' aber begannen seine Ernten zu schwinden, denn er erhielt aus der gemeinsamen Berieselungsanlage- kein Wasser mehr, dann starb sein Vieh, seine Kinder wurden . von unbekannter Hand vergiftet, sein Haus brannte nieder, und zuleyt war er derart zur Verzweiflung getrieben, daß er Selbstmord beging. Wenn je bei einer herrschsüchtigen Clique, so hat bei den Mormonen stets der Grundsatz 'gegolten, daß der Zweck die Mittel heilige. Es liegt keineswegs außerbalb des Bereiches der Wahrscheinlichleit daß die Mormonensrage binnen wenigcn Jahren eine so brennende'gewor den sein wird, wie ruan sich dies heute noch nicht träumen läßt. Vernünftige Erwägungen. !wf den Federkrieg der deutschen halbarntlichen Blätter gegen England haben die englischen Zeitungen sehr ruhig geantwortet. Sie schrieben, ' da solche Artikel gegen ' fremde Mächte schon oft dagewesen sind und keine thatsächlichen Feindseligkeiten im Gefolge hatten, weil Bismarck's Politik am letzten Ende doch immer von vernünftigen Erwägungen ausgeht. Desgleichen werden in der deutschen Presse beruhigende Stimmen laut, namentlich in der liberalen. Die Berliner Valkzeitung" läßt sich folgendermaßen aus : Nachdem lange Jahre hindurch zwischen England und Deutschland das beste Einvernehmen geherrscht hat, ein Einvernehmen, welches' sogar kaum durch die ziemlich lebhaft ausgesprochene Parteiuahme des ' englischen Volkes für Frankreich toährend des Krieges von 1S70J71 getrübt werden konnte, hat sich in den letzten Jahren eine gewisse Spannung ausgebildet, welche durch den Widerspruch Englands gegen die deutschen Eolonialbestrebungen und durch die Vorgänge im Fischereigebiet der )!ordsee jetzt eine Lebhaftigkeit erreicht hat, die die Aeforgnij; wecken muß, daß die Spannung sich in eine offene Feindseligkeit verwandeln kann. Diese Besorgniß ist gesteigert worden, seit die Norddeutsche .Allgemeine Zeitung" in einem ' anscheinend osficiösen Artikel England, resp, die englische Re' gierung und ihr Verhalten Deutschland gegenüber einer scharfen und tadelnd:,'. Kritik unterzogen hat, und da ein großer Theil der Presse, welcher, besonders in auswärtigen Fragen, eifrig in die Fußstapsen ossic löser Kundgebungen zu treten gewohnt ist, sich beeilt, in gleicher Weise gegen England aufregende Artikel zu bringen, so ist es nur natürlich, daß sich in einem großen Theil des deutschen Volkes die Meinung festsetzen muß, daß wir jn England einen erbitterten Feind des deutschen Volkes zu sehen haben und daß es daher patriotische Pflicht eines jeden Deutschen sei, England zu hassen. Es wäre vielleicht besser, die Vorwürfe aus ihr rechtes Maß zurückzuführen und zn zeigen, tvie das, was uns 'mißfällt, nicht aus bösem Willen gegen uns entspringt, sondern nur geschieht, weil das englische Volk und mit ihm die englische 9!egierung alle Vorgänge, um welche es sich bekümmert, einzig und allein vom Standpunkt der englischen Jnteressen aus beurtheilt und danach handelt. Wenn nun England hierdurch unsere Jntereffen oder unsere Gefühle verletzt hat, so ist dies kein Gmnd, ihm daraus einen Vorwurf zu machen, sondern wir können nur in g l e i ch e r W e i s e auftreten und einzig und allein unser eigenes Interesse als Richtschnur für unsere Handlungen dienen lassen, und nicht fragen, was dem oder jenem fremden VoUe oder fremden Herrscher behagt. Daß man bei uns in maßgebenden Kreisen diese Ansicht theilt, und daß dem entsprechend derArtikel der3!orddeutschen nur konstatiren sollte, daß in den äugenblicklich brennenden Fragen unsere Interessen mit denen Englands nicht identisch sind und deshalb eine gewijje Gegnerschast nicht Feindschaft eingetreten sei, glauben wir mit Bestimmtheit annehmen zu dürfen ; eS finden sich aber leider 'Leute, welche die in dem Artikel der ?!ordd. Allg. Zeitung" gegebene Parole der Mißstimmung gegen England gleichsam als einen Befehl betrachten., um recht lebhaft gegen England zu hetzen. Man darf nämlich nicht vergeffen, daß es m Deutschland eine Parter giebt, welche ein lebhaftes Interesse daran hat. England in den Augen des deutschen Volkes beraozu setzen, nicht etwa, weil .es hie und da in der einen oder anderen politischen Frage einen Standpunkt einnimmt, welcher den JntereN.enTcutschlands zuwiderlauft. sondern weil mögen auch auaenbllck lich die Zustände in Irland nicht fo sein, wie es der Menschenfreund und der Volks freund wünschen muß, England doch noch immer in Bezug auf bürgerllche Freihelt das Muster land ist,, dem nachzustreben bei uns alle' liberalen Parteien als ihre Aufgabe betrachten. Gilt erst einmal England in den Augen deS deutschen Volkes als ein feindliches Land, so wird auch das streben nach enen wirtyschaftlichen nd
politischen Idealen aufhören, deren Beispiele wir in England vor uns haben, so denken die hochconservativcn Kreise, und sie Werden in ihren Bestrebungen, Feindseligkeiten gegen England zu erwecken, eifrig von den Schuyzöllnern unterstützt. Um so mehr muß es Aufgabe der liberalen Presse sein, vor jeder Uebertreibung in dieser Beziehung zu warnen." Die Frankfurter Zeit." sucht die britische tegierung zu entlasten, indem sie darauf hinweist, daß dieselbe nicht thun kann, was sie will, sondern sich häufig nach den Eolonialregierungen richten muß. Sie schreibt : Wir haben bereits vor einigen Tagen darauf hingewiesen, daß England und Deutschland sich allerdings gründlich ärgern und chikaniren können, daß sie aber nicht in der Lage sind, einander schweren Schaden zuzufügen. -Noch mehr gilt dies von den englischen E o-l o n i e n, welche uns gegenüber feindlicher gesinnt find als England selbst und welche viel leichter unsere Interessen durchkreuzen können als das Mutterland. Daß aber die englischen
Eolonien erne ziemlich selbztständigeRolle neben der Eentralregierunz spielen, hat auch der Verfasser des Artikels in der Nordd. Allg. Ztg." anerkennen müssen. Richtig ist, daß die Kaplkegierung wie die Negierungen der australischen Eolonien sich ebenso anmaßend als ungerecht gegen uns benehnien. Es wäre aber thöricht, zu behaupten, daß das Londoner Cabrner am Kap oder in Australien einen genügenden Einfluß ausübt, ttm alle Ausschreitungen der EolonialRegierungen zu verhindern. Jn Wirklichkeit liegen die Dinge am Kap wie in Australien schon lange so, daß das Mutterland nur die Wahl hat zwischen Eonslikten mit den Eolonien oder einer Parteinahme gegen diejenigen Mächte, welche die Ev lonien als ibre Gegner glauben betrachten zu müssen. Dies: Erfahrungen haben die Franzosen in Betreff Neu Ealedoniens gemacht und dieselbe Erfahrung machen auch wir jetzt bei dem ersten Versuche, in ?eu Wuinea festen Juß iu fassen." Vom Inlande. n Ä a a l n a w, M t ch., h a t : i cd ein ehemaliger Zeitungsschreiber als Barbier etablirt. Das dortige Blatt sagt, er gehe mit der Scheere so gewandt um, Wie früher, aber er verrichte jetzt bedeutend mehr Kopsarbeit". ü)ie Untersuchung des Gei steszustandes des unglücklichen lhinelander in New ')ork macht einen wider wärtigen Eindruck. Achnlich wie bei Guiteau erklären Sachverständige den jungen Mann für vollkommen verrückt, andere für vollkommen gesund, sür einen ercentrischen Menschen, der seine Sonderbarkeiten habe, aber befähigt sei, logisch zu denkn und zu schließen und dem: gemäß zu handeln. Rhinelanders aufgeblasene Familie möchte den Sohn lieder für verrückt erklärt, al? mit einer Frau vielleicht glücklich vetheirathet sehen, die vorher blos ein armes Näh madchen war. Was Guiteau anlangt, so erinnern wir daran, daß das Gehirn desselben in völlig normalem Zustande befunden worden ist. Die Besitzer' der Fruchtstände in TiM Zjork preisen die dortige Gesundheitsbehörde als ihren größten Wohlthäter. Beamte derselben bcsichtigen ihre Verkaufsstände und zwar geschieht dies regelmäßig jeden Freitag. Die Händler stellen nun die ganz und halbverdorbenen Waaren, die sich im Laufe der Woche ansammeln, an Freitagen aus und dieselben iverden natürlich confiscirt und ioeggischleppt. Das Abfahren der mir veroorbenen Früchte" sagte neulich ein schlauer Italiener hat mich, bisher r0 Ets. wöchentlich gekostet, diese Ausgabe erspart mir jet'.t das Gesundheitsamt'." B e z ü g l i ch d e r O r a n g e n e r n t e in Ealisornia schreibt die ,,'SüdcalisorNische Post" : Den letzten Angaben zufolge, welche von einer Seite kommen, die im Stande ist, hierüber genaue Auskunft zu geben, berechnet man die kommende Orangenernte in Süd Ealifornien auf mindestens eine balbe Million, also 500,000 Kisten. Die Früchte werden ziemlich gut ausfallen, allein es ist fraglich, ob die Preise dasür zufriedenstellend sein werden. Bis jetzt hat man im Osten gegen kalifornische Orangen immer noch ein' gewisses Vorurtheil, welches einzig und allein davon herrührt, daß die hiesigen Orangenzüchter ihre Früchte so mise rabel verpacken, daß dieselben in schlechtem Zustande den Bestimmungsort erreichen. Pie . importirten italienischen Orangen hingegen, welche auf den östlichen Märkten unseren Früchten die meiste Eoncurrenz machen, besitzen in der Regel eine solche excellente Verpackung, daß'fie besser und appetitlicher dort eintreffen, als die kalifornischen Orangen, trotzdem sie tausend Meilen weiter und dazu noch per Schiff transportirt werden müssen." . Es galt bisher als wissenschaftlich festgestellte Thatsache, daß der unter dem Name Pepsin . hergestelltt Verdauungsstosf von den deutschen Aerzten Wasmann und Schwann entdeckt Worden ist. Das Pepsin bildet getrocknet ein grauweißes, fast geruchloses, fad schmeckendes, stickstoffhaltiges, 'schwer in Waffer, leicht in verdünnter Säure lösliches Pulver. Dasselbe wird hergestellt, indem man gereinigten Schweinemzgen oder den Labmagen sdes Rindes auf der inneren Seite abschabt und den so erhaltenen Schleim mit gleichen Theilen Glycerin und Waffer mischt, worauf das Präparat nach arztlicher Vorschrift verwendet wird. Während der Ende vor. Monats in. V!ilw'aukee tagenden 32. Jahresversammlung amerikanischer Phannaceuten hat der Apotheker Henry Biroth von Ehicago den Nachweis geführt, daß ein gewisser Eben Owen in Ehatauqua Eounty, N. I., jenen Stoff unabhängig von dessen Darstellung. in Europa zuerst gewonnen und Pepsan" genannt hat. Er tvar ein Einsiedler und war nur als der verrückte Owen" bekannt. Jn seinem Nachlasse fanden sich 1803 zahlreiche Flaschen mit einer trüben Flüssigkeit vor, die als Pep. san" etikettirt und in geschriebene Ge brauchs - Anweisungen gewickelt waren, die wie folgt lauten: Pepsan, für die t eilung von Magenbeschwerden u. dgl. dieses Mittel ist aus dem Magensäfte des Ochsen gewonnen und in der ganzen Welt ausschließlich von Eben Owen darestellt.. Man nehme dasselbe vor zeder
Mahlzeit und zwar einen halben Theelöffel vcll in einem Weinglase Wasser.. Leicht verdauliche Speisen sind vonmie-
or;uue hen und bei den Abendmahlzeiten aus schließlich zu genießen." Ende vor. Monats kehrte die :20jährige Lena Osterbain, Tochter des wohlhabenden Zimmcrmeisters Bernhard Osterbain tn Northport L. I. aus Bremen in ihre Heimath zurück. Vor ziemlich acht Wochen war dieselbe plötzlich verschwunden, und alle ?c'achforfchungen nach ihr waren vergeblich geblieben. Endlich traf ein Brief aus Bremen ein, in dem sie bat, ihr das Geld zur Rückreise zu schicken. Das geschah und Lena, die ihrer Entbindung entgegensieht, kam an. Dieselbe theilt folgendes über die Vorgänge vor und bei ihrem Bcrschwinden mit. Bei ihrem Vater stand ein gewisser Leonhard Fischer als Gehilfe in Arbeit, der ihr seine Hand antrug und dem . sie die Seine zu werden versprach. -Mehrere Tage später machte Fischer den Borschlag,' sie wollten sofort- heirathen, dies aber vor den Eltern des Mädchens vorläufig X t.-lL... i. 'tf . nocy geheim narren, 'ena nnuigre ern, Fische? holte eine Bibel, ließ das Mädchen dieselbe küssen und versichern, sie gelobe, ihm eine treue Gattin' zu sein. Dies erklärte Fischer sür den vollkommen giltigeu Abschluß der Ehe. Als er des Mädchens wahrscheinlich überdrüssig geworden, machte er demselben den Vor schlag, sie wollten zusammen nach Deutschland reisen. Auch hiermit war Lena einverstanden und begab sich mit ihrem vermeintlichen Gatten auf einen in Hoboken zur Abfahrt bereit liegenden Dampfer. In dem Augenblicke als das Schiff abstieß, . sprang 'Fischer auf daö Dock und Lena kam natürlich allein in Bremen an. Fischer ist verduftet. Zwei Geschäftsleute au's San Francisco haben es verschworen, jemals wieder auf die Bärenjagd zu gehen. Sie hatten einen längeren. Sommeraufenthalt in den . reizenden Big Meadows unweit Ehico, Eal. genommen und machten vorige Woche von dem War-ner-Thale aus einen Ausslug nach dem Gipfel des Bässen Butte. Nach -sündigem Aufstiege rasteten sie und sahen,vielleicht r00 Fuß unter sich, zwei graue Bären. Sie schrien, um die Aüfmerksamkeit der Thiere auf sich zu zieben und diese machten sich auch, sofort auf den Weg, ihnen einen .Besuch abzustatten. Beide waren mit Winchesterbüchsen be waffnct und der Eine hatte außerdera einen sechsläufigen ' Revolver in der Tasche. Als die Bären auf vielleicht 50 Schritte nahe gekommen waren, ' zielten die Jäger kaltblütig auf den - ersten , der' selben, schoffen und der Grizzlv siel. Der andere eilte schneller vorwäris, wurde aber durch einen Meisterschuß . in'S erz todt ZU Boden gefällt. Da hatte sich der verwendete Bär wieder aufgerafft nnd stand mit ein paar Sätzen tnitten zwischen den Schützen, so daß- diese -nicht wagen konnten zu schießen. Der Bär stürzte sich zumGlück aus den mit demRevolver bewaffneten Schützen und letzterer, hatte Geistesgegenwait genug, alle sechs Kugeln dem Angreifer in den Leib zu jagen. Meister Braun verendete, nachdem er seinen Feind, schlimm aber nicht lebengesährlich Zerfleischt hatte. Vom Anölaude. Der alt e st c E l n w o !? ner des Zoologischen Gartens in London ist dieser Tage gestölben. Es ist dies ein schwarzer Papagei aus Äkädagasear,' welcher der Zoologischen Gesellschaft im Jun! 1.':0, zwei'Jahre nach der Eröffnung des Gartens, zum Geschenk ge macht wurde. Der Vogel bat folglich 51 Jabre in deut Zoowgisck'en Garten gelebt. Wie alt der Papagei bei seiner. Ankunft daielbst war, i nicht bekannt. M an schreibt aus H a mbürg: D e Alwnaer Polizei war schon seit lange bemüht, die Verbreiter dr seit einiger Zeit massenhaft hier eingetroffenen verbotenen 5ck'riften dcr.Anarchisten: Der Rebell", Die Freiheit" :c. auvsindig zu machen. Man vermuthete ganz richtig, daß die Schriften aus dem See-, Wege von England hier eingetroffen sein, müßten. Erimiualcommissär Enget nahm eines schönen Tages unter Assistenz des Eriminalbeamten Gätjens und, eines' Hamburger Polizeibeantten auf dem 'kurz vorher von Hull im Hamburger Häfen angelangten englischen Dampfer Eliza beth" eine Durchsuchung der Effecten eines Seemanns vor, der schon seit lange verdächtig erschien. Das Ergebniß'toar,' daß man ganze Hausen von Eremplaren, des Rehll" unl der Freiheit" vorfand. Eine gleichzeitig bei drei anderen Seeleuten auf dem Schisse Vorgenom--meue Durchsuchung ihrer Effekten .war kdensatts erfolgreich, so daß die,. vier Seeleute sofort verhrftet wurden. ,-Jn, ihremBesitze fand man außerdem Schrift-, stücke höchst compromittirenden Inhalts. Es gebt daraus herror,daß die Arresta.nten Mitglieder eines in Hull bestehenden Anarchistenbundes sind und. zu. dessen energischsten Anhängern gehören. Sie sind sämmtlich aus' der Gegend von Stettin gebürtig. . Man nimnlt an, daß der Eapitän der Elizabeth" nichts von dem Treiben der Leute gewußt hat. Denselben wird zur Last gelegt, daß sie-sich außer der Verbreitung der v'etbotencn Schriften noch anderer, anarchistischer Umtriebe schuldig gemacht' haben.' Wie weit sie mit den bekannten Gesinnungsgenossen in Deutschland und Oesterreich in Verbindung stehen, ist noch nicht festgestellt. Die' Verhaftung und die Ursache derselben erregte unter der Bedolkorung an, Hasen großes Aussehen. . E i n n eu e r F e i nd d e s Weinstockes tritt im Departement Jndre (Frankreich) in diesem Jahre in solchen Massen ans, daß eine energische Bckämpsung dringend geboten erscheint.. Dieser neue Wcinsä'ädling aebört zur Ordnung der Schnabelkerse Das Insekt ist eine schwärzliche Wanze, 7 Millimeter lang und etwa Millimeter breit; beim Männchen überragen die Flügel den Leib um etwa 1 Millimeter. Daö Weibchen ist etwas größer als das Mannten. Die vier Flügel deS Männchens sind von gleichen Dimensionen, loäbrend, beim Weibchen diellnterslügel viel kürzer, sind.' U)as .'iannchen fliegt lebhaft umher da-, gegen wurde das Weibchen fliegend noch nicht beobachtet. ' Sl ' greift nur die junge Traube an und durchbohtt mit ihrem Säugrüssel die äuLere Wandunz des
Körnst Die befallenen Trauben werden gelb, schreiten im Wachsthum nicht vor, und endlich lösen sich bei der geringsten Berührung die Beeren und fallen ab. Nach den Entomologischen Nachrichten" soll die Verbreitung dieses Insekts in dem bezeichneten Departement schon so bedeutend sein, daß in Folge dessen in manchen Lagen ein Ailsfall von gut zwei Dritteln bis drei Vierteln der Weinernte zu erwarten ist. Die Phillorera hat sich nach den Berichten des Dr. G. Hvrvath in den Weinbergen Ungarns auch schon leider ganz bedeutend verbreitet. Im Jahre I75 wurde die Reblaus zuerst in Ungarn entdeckt, uud zwar auf einer
Fläche von -10 Hektaren bei Pancsova. i Sie war mit französischen Äleben ringeschleppt worden. Jm folgenden -Jahre mußten bereits' 60 Hektaren Weinpflanzungen vernichtet werden, ohne jedoch den Verwüstungin des Insekts Eintrag zu thun. 1 87 d. hatte es sich schon, auf die benachbarte (Ämeinde Jranrzfeld ausgebreitet und 1879. über eine größere Anzabl Departements. . Ende. 1883 .wurde die Neblauö in dtn Weinbergen von 130 Gemeinden, die in 27 Departements lagen, gefunden. - Schon ü8 0 Hektaren sind von ihr infirt, d. i. 1.6 pEts..der gefammten ungarischen Weinberge. Im Jahre 1880 wurde eine Untersuchungsstation für Phvllorera errichtet, die seit der Zeit mit allen bekannten Mitt ln gegen die Verwüstungen dieses Insekts angekämpft hat. Die Einfuhr und Anpflan zung amerikanischer Reben hat sich auch in Ungarn bewährt. . Zum Einkaufspreise ! Gasolin und Oel-Oefen Ebenso ein groieS Lager von , - t . Glas- und irdenen Waaren. Wir müssen Raum flir unser Lager von Lampen schassen. Gasolin und Oelöfen eine Spezialität. ' tÖT lelevhon ??. . F. . I. SMITH 5 CO., No. 35 Nord. Illinois Straße.. So. 37 Süd Meridian Straße. Odariess Vauil Cleaning Comp. Grube gereinigt ! ohne üblen Geruch zu verbreiten! .AUe AuftrAge werden prompt auSge siihrt. ' Jusrithenheit garantirt. Ernst Bühning, JVo. OO Mnple tr. Tilin?trtionmittet mm Vertäut..' SiMS & SMITHEK, m A,N ?arylanl 5tr. ff a d r i k a n t e n und Händler dt? Materials sür ,, Kicö-Bcvalymlg ! ferner Filz und anderes Dachdecker . Material. Warnkrs Asphalt Dachbedeckung. - ?lexdon No. Court Houso en w - i. ton FritzVöttcher, , . . . - . . l s t. 147 Hg WasVwgtonftr. IE. ÜDncilz's MöWKWöN, g. 5' NagachnM Adnne. . Mische cutH Kieisch tu jeder Kett. wüt ssurnt, cy roe in q ma i, k. : Lnde ich eine Freunden nd S0nnr sst Vedi:nua garantire, bitt ich um geneigte spch. ' -y . Aufträgt, können er Telephon ertheilt werden, -und all Bestellungen wird xromvt besorgt. ' chtungkoolft Edmund Piotz. ,C Rucke ls haus' , GROCEKY. j , , ' . . I Vesier Jäva ttassee per Pfund 80e. ! 17 Pfund helldranner Zucker tzl.ö. ! 1? Psu.id.Staudarb Zucker tl.QO. ' Japan, Jinpenal und Vunpowder Thee 25 Cents per Pfund. ' i Alle anderen Spkzerei.Aaaren zu herabge selten Preisen.. . 5. NnckelSbanS, M 277 Nord Noble S t r a b e. i 8 reinlilZtt ss) im IdKÄÄ ? vkorth ynsylola Straße, Ost ashlngkon Vtraß, 27V vellessutain Straße, nd tad U OK k, Haus. INT). a. schliidt's . , . ' Buch-ü. ZeitungS- ' j ' .'' - . ; : Aaentur. i . . - No.'.lUt Grertraiise. .;.;'' . .ttVl N49.tllt. ' i . i ' fy , Aitrg , ich nb ,gnNNH besorgt. Bücher billig und schön gebuudea.
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