Indiana Tribüne, Volume 7, Number 346, Indianapolis, Marion County, 3 September 1884 — Page 4
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Blaine contra ,Tentinel.
Wie wir schon gestern mittheiltet', schlug der .Sentinel" in der von Blaine gegen ihn anhängig gemachten ttlage das 35 er zögerungZoersahren ein. Er reichte einen äeiuurrer' ein, da heit, er verlangt, dak die Klage zurückgewiesen werde, weil kein Grund zu einer Klage vorhanden sei. Die Anwälte versuchten geltend zu ms chen, dab die Klageschrift nicht zeige, daß mit JameS G. Blaine, der Präsident, schaslttandidat IameZ G. Blaine von Maine gemeint sei, sie suchten ferner geltend zu machen, dak der Artikel des .Sentmel keine Jnjurie an sich sei, sondttn erst dann al3 Injurie behandelt werden könne, wenn der Kläger einen speziell dadurch erlittenen Schaden nach weise, daß da? Wort Verführung" nicht nothwendiger Weise Versührung eines WeibeS durch einen Mann bedeuten müsse, denn eS könne je auch ein Maan einen Mann und ein Weib ein Weib verführen. DerArtikel besage bloß, daß er durch einen vorgeladenen Revolver zur Heiralh gc zwungen worden sei; damit sei nicht ge sagt, daß Blaine im Unrechte war, es könnte ja die Ausübung des ZmzngeS ein Unrecht gewesen sein. ES ist nicht nöthig, diesen lächerlichen Einwänden einen Commentar beizufügen. Daß diese Einwände zur Gemeinheit erden, nachdem der Sentinel- fort während behauptet, daß er im Besitze von Beweisen sei, liegt auf der Hand. Jeder wird sich sagen, daß wmn der .Sentinel" Beweise Hütte, wenn er nicht mit ver leumderischer Absicht gelogen hatte, er nicht schnell genung beider Hand sein könnte, um diese Beweise vorzulegen Man kann wirklich zu solchen Gebahrcn nichts Anderes sagen als: Psui! (?ountu Commissä ke. Die County - CommissSre grstatteten gestern Township Trustee Kid $1.6000 zu borgen, um Noten zum Betrige von $15.000 mit Zinsen abzuzahlen. Harry H. Nelson wurde zur Aus nähme in die Purdue Univrrsität empfoh len. Der Bau einer Brücke über Big Eagle Creek in Pike Township bei McCurdy's Fort wurde beschlossen. Albert T. Beck. Verwalter des Nach, lasses VeS kürzlich plötzlich verstorbenen Alexander Knapp wurde autorisirt vom County Schatzmeister $102.61 zu ziehen, welche Summe bei Knapp gefunden und vom Coroner dem Schatzmeister übe?' liefert worden war. NuS den GerichtSHSfL Circuit Court. Calhärine Hall gegen James Murphy. Schadenersatzklage. Zu Gunsten der Verklagten -entschieden. . Daniel Graß gegen Jasper S. Boyer. Kloge eine Scheinüdertragung süc ungil tig zu erklären. Für den Kläger ent schieden. Arthur H. Thomas u. A. gegen Jc.Sper S. Boyer u. A. Klage zu gleichem Zwecke. In Verhandlung. Superior Court. William H. Webb gegen Sample Los tin. Niedergeschlagen, die Kosten beiden Parteien auferlegt. ravt znolanapolls enry Enzlish. Besitzrechtsklage. Zu Gun sten der Stadt entschieden. John Nikolaus gegen Charles Schur mann u.A. Für den is omer tnlschie den. Weßley Psasf gegen Jchn Hall. Schadenersatzklage. In Verhandlung. Edward T. Horn gegen Robert M. Foster. Schadenersatzklage. Zurückge zogen. Maria N. Heller gegen Frank M. Hay. Klage für Rückerstattung eine? Nähma schlne. In Verhandlung. Mavo?sTonrt. Henry Schuld, ein des Diebstahls an geklagter Junge wurde dem Criminalge richt überwiesen. Da eS unserer besten Polizei noch nicht gelungen den Verübern der vielfachen Einbrüche aus die Spur zu kommen, sie aber doch nothwendiger Welse Verhas tungen vornehmen muß, um sich in den nöthigen Respekt zu setzen, wandte sie ge stern ihr Augenmerk den Schuhputzern zu und brachte heute Morgen sechs Ezem vlare dieser leichtfüßigen Gesellschaft vor den Mayor. Zwei waren angeklagt im Bahnho Leuten das Putzen der Schuhe angeboten zu haben. Der Mayor ließ sie mit einer Verwarnung entschlüpfen. Zwei andere Mitglieder derZunst wur den gleichfalls mit einer Verwarnung entlassen. Sie hatten sich geprügelt und versprachen, es nicht wieder zu thun. Von einem dritten Pärchen. daS eben fall? gerauft hatte, wurde Einer bestruft, der Andere entlassen. Zwei Farbige, Namens Claylon Jones und Rand Butter wurden wegen einer Keilerei bestraft. Ein Deutscher war wegen eines Rau sches angeklagt. Die Polizisten behauptet, sie hätten ihn auL einem todeöähnli chen Schlaf geweckt und er sei kanonen voll gewesen. Unser Deutscher meinte, wenn er kanonenvoll gewesen sei, so sei eö bloß von Ginger Ale gewesen, seit Monaten habe er weder Bier noch SchnapS getrunken, sondern bloß But termilch. Der Mayor diktirte ihm eine Strafe, welche jedoch erst beim nächsten Rausch vollzogen wird, nämlich beim nächsten Buttermilchrausch. Ein schöner Deutscher, der vier Wochen .lang bloß Buttermilch trinkt ! Den Namen eines solchen mögen wir gar nicht nennen. - i JÜ Die When Band wird heute Abend im Mlstary Park konztttiren.
LokalpolitiseSeS. . , : Republikanische V e r s a m m l u n g e n : -25, Ward. Gestern Abend vrgani sation eines Blaine Clubs.
10. Ward. Heute . Abend Versamm lung in litt Massachusetts Ave. RollinS wird sprechen. Demokratische Versau, m- , lung e n. 17. Ward. Cleveland und HendrickS Club. In einer Resolution wurde erklart, daß keine Mitglieder des Clubs bei dem Skandal in Lieber'S Brauerei am Samstag Abend betheiligt waren. Briefkasten. Was lst richtig Fu Tschau oder Foo Chow ? Abonnent. Beides ist richtig und falsch, je nach Umstanden. Es handelt sich um einen Namen, den man nicht übersetzen kann, also dem Laute nach schreiben muß. ES ist falsch im Deutschen Foo Chow zu schreiben, denn dieS entspricht nicht dem Laute, aber eS ist richtig im Englischen; daS englische Foo Chow und das deutsche Fu Tschau lautet gleich und so lautet auch der ?!ame der Stadt. A. L- Ihr Artikel ist nicht zu gebrau chen. Lyra. Nun hat auch die Lyra wieder einen gemischten Chor. Gestern Abend kam derselbe zum ersten Male zusammen. Der Chor der Lyra besteht jetzt aus 20 Herren und 27 Damen. Das. Orchester hat ebenfalls mehrere neue5kküste gewon neu, und die Mitglieder sprachen sich alle mit großer Befriedigung über die Aqui sition des Hrn. Ernestinosf al? Dirigent aus. ine Karte. An Alle, welche an Folgen von Jugend fünden, nervöser Schwäche, frühem Ver fall, Verlust der ManneSkraft k. leiden, sende ich kostenfrei ein Recept daS sie kurirt. Dieses große Heilmittel wurde vsn einem Missionär tn Südamerika entdeckt. Schickt aoressirteS Couvert an llcv. Joseph T. Jnman, Station !., New Pork City. Emil J. Werner verlangt Schei dung von Caroline Werner wegen grau samer Behandlung. John Biddy wurde heut, als Theilnehmer an dem Skandal in Lieber'? Brauerei verhaftet. fcs- er von 9oweu ourcy einen Schuß verletzte Hart wird schwerlich mit dem Leben davonkommen. Frische Blut' und Leberwurst bei Gebrüder Bartbel, 29. 409 Oll Washington Straße. ST Am nächsten Montag gehen die Schulen an. Da brauchen die Kinder Schuhe. Wollen deshalb die Leser so gefällig sein und nächsten Freitag- die Anzeige de Rochester SchnhstoreS be achten. 53- Herr Flanner läßt sich die Grün dung erneS LeichenverbrennungSvereinS sehr angelegen sein und giebt sich große Mühe in dieser Richtung. Dir Verein wird aus Aktien gegründet und hak schon eine ganze Anzahl Mitglieder. Der Betrag, der Aktien ist $10. tS' Jedenfalls in der VorauSseung, daß man in einer Z:itungsredaktion ein Glas Wein zu beurtheilen verstehe, über gab unS Herr Hitzelberger gestern eine Flasche Delaware zum Kosten. Als Sachverständige müssen wir den Wein als solchen von ganz vorzüglicher Quali tät bezeichnen. Wer sich überzeugen will. braucht nicht weiter als bis No. 18 S. Delaware Straße zu gehen. lö Addie Stedman klagte gestern aus Scheidung von Frank M. Stedman. Der Anwalt der Klägerin - ist offenbar ein eifriger Prohibitionist. Am Schluß der Klageschrift bricht er nämlich- in folgenden pathetischen Stoßseufzer aus: Wenn er nüchtern ist, dann ist er die Liebe selbst zu Weib und Kind, aber die Geduld der Klägerin ist zu Ende und sie giebt ihn auf -als ein Opfer, daß mit Leib und Seele von dem entsetzlichen Uebel des Lkquorhandels verschlungen werden wird. Die County CommiZsäre prüften heute die Rechnung des Sheriffs für Be köstlgung der Kesangenen. Die Rech nung beläust sich auf $2098.40. Der Superintendent des Armenhauses bcrich tet daß sich daselb? während oeS Mo natZ August 2Z5 Insassen befanden, da runter 90 Irrsinnige und 21 Idioten; 21 der Insassen waren Farbige. 119 Amerikaner. 67 JrlZnder. 39 Deutsche 6 Engländer. 3 Franzosen und 1 Cana oier. Ja Folge der Uebersührung Irr sinniger nach der Irrenanstalt und meh rerer Todesfälle befanden sich am l.Sep tember nur noch 146 Personen in de? AnNalt. . - SQr Es wird noch ungefähr eine Wochen dauern, bis das neue Hochschul gebäude unter .Dach gebracht sein wird, und vor Mitte deS Winters . dürfte eS kaum zur Benützung fertig sein. Jnzwi scheu wird die Schule in der Roberts Park Kirche untergebracht, woselbst für diesen Zweck zehn Zimmer zur Verfü gung stehen. DaS Hochschulgebäude aus der Südseite wird in zwei- Wochen fertig werden. Diese Schule wird Voraussicht lich für den Ansang von ungefähr 75 Schülern besucht werden, während die Zahl der Schüler in der alten Hochschule sich aus etwa 600 belaufen dürste. In der Hochschule auf der 'Südseite wird bloß in zwei Kursen Unterricht ertheilt. Nach Absolvirung derselben muß der Unterricht in der anderen Hoch schule sortges'.tzt erden.
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CHRISTIAN "WATETIMAN.
Ein soeben veröffentlich tes englisches Vlaubuch enthält einen interessanten Bericht dcS stellvertretenden OberkommissärS der englischen Negierung auf den Inseln des westlichen Stillen Oceans, Hugh HastingZ Nomillv, über die dort übliche Anwerbung von Arbei tern, welche vonStlaverei sich nur wenig unterscheidet. Ueber 30 Schisse haben im Jahre 1863 die Inselgruppen östlich von New-Guii:ea besucht und sind rnit Arbeitern" gefüllt nach Queensland und Fidschi zurücko.ekcbrt. Im Jabre 1882 waren es nur 3 Schisse, das Geschäft ist also rasch gewachsen. Ein Jahr vorher, ehe eines jener Schisse - ankam, pflegte der deutsche Konsul Hernsbeim Schiffe nach 9!eusa, einer kleinen von ihm entdeckten Insel an dem ?!ordende von ?!ew-Jrland, zu senden, und jedes Schiff brachte 10 bis 20 Eingeborene nach Matupi, wo sie drei Monate arbeiteten, dann einige Waaren erhielten und wieder in die Heimath zurückgebracht wurden. Da die Schiffe Hernsheim's beständig hin- und herfuhren, so gelang ten mit der Zeit viele Bewohner der genannten Insel nach Matupi, wo sie auch ein paar englische Worte lernten. Diese Thätigkeit gefiel den Bewobnern von 3!eusa so sehr, daß sie jedes Mal, wenn ein Schiff ankam, auf dasselbe stürmten, um mitgenommen zu werden. Viele mußten aber zurückgewiesen- werden. Diesen Umstand haben sich die sogenannten Arbeiterschiffe von Queenland und Fidschi zu Nutze gemacht, indem sie die Eingeborenen welche auch aus diese Schiffe kamen, unter dem Eindrucke lie ßen, daß sie nach einigen Monaten wieder in die Heimath zurückkehren würden. Die Regierungsagenten halten drei Finger in die Hohe, um den Eingeborenen die Zeit anzudeuten, und diese denken dabei an drei Monde oder gar an drei Tage, während die Agenten drei Jahre meinen ! So werden die Eingeborenen von den legterungsagenten .uccnsland's und Fidschi's betrogen. ' A us Eonstanrinopel wird der Polit. Eorresp." geschrieben : Wohl nirgends ist die Furcht vor der Eholera so groß wie hier. In den Kaffeehäusern bildet die Eholera fast den .ausschließlichen Gesprächsstoff. Mit welcherAengst. lichkeit seitens der Behörden vorgegangen wird, beweist folgender Fall, der einer ausgesprochenen Komik nicht entbehrt. Zwei Freundinnen Eousinen fahren letzthin aus einem der türkischen Lokal dampfe? von Pcra nach den lieblichen süßen Wässern. Unterwegs wird . eme derselben krank und muß m Theräpia ans Land steigen und einHotel aufsuchen. Ihre Begleiterin läßt sie natürlich nicht allein, sondern bleibt als aufopferungsvollePflezerin mit der erkrankten Cousine in Therapia zurück und theilt dies ihrer Mutter per Eorrespondcnzkarte mit. Am nächsten Morgen erscheint zeitlich früh der Postbote inBegleitung cinesEavaffen in der Wohnung der beiden Mädchen und übergiebt unserer Freundin einePostkarte, welche sie freudig entgegennimmt in der Meinung, daß esetwa gar schon .dieAntwort der Mutter, sein könnte, ' wiewohl eine so, rasche Zustellung selbst ihrem kindlichen Gemüthe bei den bekannten Zuständen des türkischen PostWesens geradczu phänomenal erscheint. Sie gewahrtauch beim Anblicke ihrer eigenen Eorrcspondenzkarte vom vorigen Tage ihren Irrthum, und indem sie sich mit emem fragenden Blicke an denPostbeam ten we.idet, erklätt dieser, der Borstand des Postamtes habe die Karte wegen der darin gemeldctenErkrankung beanstandet, das Sanitätsamt avisirt und dieses komme, den Thatbestand zu erheben. Die beiden Damen die Kranke war in zwischen schon wieder vollkommen gesund brachen in Helles Lacl'en aus und überließen ec, indem sie sich eiligst nach den: hcrannavenden Datipfer' ausmachten, dem Sanitätödiencr, . seines' Am'teö zu walten. D e m A f r i k a - R e i s e n d c n Gerhard Rohlfs, der sich in einem soeben erschienenen kleinen Echriftä'en über die Ertverbunz des Herrn Lüderitz in Angra Pfauen a sehr günstig auSspricht, ist ein großes Mißverständniß unterlaufen. Er hat nämlich die bremischen Dörfer Borgst ld und Kattrcpcl, wo Herr Lüderitz ein Landgut besir.t, nach Afrika verlebt. 'Er schreibt : Herr Lüdcritz bat unter Leitung des Herrn Vogelfang' selbst ein kleines Gut, die Borg, in Kalireel bei Borgfeld in der Mho von Böthanien. Nach Briefen, die derselbe am 10. svM in Bremen empfangen, hat es Anfangs Juni dort geregnet ui.fc es werden allein in diesem Moiutc 15"lo Stück Rindvieh zum Verkaufe nack oe:,: Eapland getrieben." Tie Weser Zeitung", die aus den .Schnier ! aufmerksaur macht, bemerkt dazu:,, .Glück-! licher'.veue ist Regen in Borafeld und Kattrepel nicht so selten; und noch besser ist, daß man r?n dort nicht -das 'Lieh nach dem Eaplande zu treiben braucht." Verlangt Mucho'S "ttavau Lest Oigsts.''' '
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