Indiana Tribüne, Volume 7, Number 346, Indianapolis, Marion County, 3 September 1884 — Page 2

riöüne. Erscheint Füglich, MHenttich u. Sonntags. Ofssce: 12V O Marhlandstr. rXV tZzttchi rttdane- kse durch dkn Xxäßtx II w Cent xer LZoche, lit Ss.nlizZ , Tridüleutl per Woche. Beide lufantsten 15 Cent. i't Post kUgkZch: In DsriuZdejlhlu? Pi kr ZZdr. JndlanLvsllZ, Ind., I. September '64. Kannibalismus unter der (rrde. VII 5 dcr Pols Suffcnsli in.Pbila. delpbia kürzlich davon las, das; Greelv's löefährten durch den Hunger gezwungen waren, Fleisch von den Leichen ihrer. tSd. :en Kameraden zu verzehren, richtete- sich tU gebrochene Gestalt des 4jährigen Äkannes auf. Feuc? sprühte aus den fast erloschenen klugen und er rief mit heise rer Stimme: Menschcnsleisch haben sie gegesscn. ja, Hunger thut weh. ich habe es auch gegessen, xv.io nicht vereinzelt, sondern Iayre lang, unb nicht in den E'öwüsten ds nördlichen Eismeeres, sondern in der sibirischen Verbannung und unter denA'ugen der russischem Beamten." Suffc.nski verfolgt einen Anspnlch gegen die Bundesregierung und der Proceß wird voraussichtlich demnächst durch einen Vergleich beigelegt werden. Er wurde im abre lS'M in Polen geboren als der Enkel eineö Bruders jenes Generals Pulöki, der sich in dem Nnabhätt gigkcitskricgc ausgezeichnet hat und dem dcr Eongrcz; der jungen 3!epublik mit dem damals unbebauten X'anfcc eine Schenkung machte, auf welä'cm sich jetzt die HauvtZtadt von Ohio mit ihrer weltcn, blühenden Umgebung befindet. Pu laski nahm das ihm bewilligte Geschenk nie a::, ergriff noch viel weniger Besitz von demselben und hinterließ bei seinem Tode die Summe von 62i,000, die sammt Zinsen im Bundesscl'adamte zu Verfügung der Erben Pulaeki'ö sieht Tes letzteren genannter Großnessr betheu ligte sich an der polnischen Revolution von 1802, Wurde mit den 800 Mann, die cr auf seins öZosten ausgerslstet hatte und führte, gefangen und in Warschau in 's Gefängniß geworfen. Tort blieb er 8 Monate und wurde, wenn cr sich in den Verhören, die mit ihm angestellt wurden, weigerte, an seiuen Freunden und Landsleuten zum Verrätber i werden, wiederholt bis zur Be wußtlosigleit gelautet. Im Herbste 18G3 wurde er mit vielen bundert anderen Ge sanzenen zur lebenslänglichen Verbannunz in das nördlicheSiblrien verurtheilt. Er suchte, da er körperlich aus's Aeußerste geschwächt war, um die Vergünstigung nach, auf dem Marsche sich zweier seiner Pferde bedienen zu dürfen, es wurde ihm aber hohnlachend erwidert, daß selbstver-. ständlich nicht nur seine Pferde, sondern auch sein gesammteS übriges Vermögen gerichtlich -eingezogen seien. Suffczinski's" einzige Schwester ent schloß sich, den kranken Bruder zu beglei' ten. Es konnte ihr nicht verweigert werden, sich dem Zuge der Gefangenen anzuschließen, aber während der ganzen Reise bis Jrkutek, die zwei Jahre und, zehn Tage dauerte, wurde ihr nicht ge stattet, den Bruder auch nur für' eine Stunde in ihren Wagen aufzunehmen, oder ihm von den Lebensmitteln, die sie bei sich führte, mitzutheilen. Sogar, wenn daö h'eldenmütbig? Mädchen neben dem an die lange Kette gefesselten Aru der einherschritt und ihn zu trösten versuchte, wurde dasselbe von den rohen Soldaten von seiner Seite getrieben. Die Beköstigung der Verbannten bestand aus halbverdorbenen Lebensmitteln und war unzureichend ; hätten die Vewobner der Dörfer, welche der Zug der Unglück lichen. berührte, die letzteren nicht mit Lebensmitteln unterstützt, so würden ih xtx nur wenig; ihren Bestimmungsort erreicht haben. . .Nachdem der Zuz Jrkuts! erreicht hätte, wurde Frl. Sufscynski angewiesen, sich auf dem ihr vorgeschriebenen Wege nach Polen zurückzuversügen. Der Bruder wurde einem andern Trupp Vcrbannter zugetheilt und gelangte mit die sem nach einem weitere tausend Akeilen entfernten, unweit der Grenze von Alaska befindlichen Kohlcngrubenbe.Htrke. Dort erhielt er Hacke und Schaufel, wurde in dem Förderungskasten 800 Fuß in die Erde hinabgelassen und hat dort vierzehn lange Jahre gearbeitet und gelebt, ohne jemals auch nur einen blassen Schimmer von Tageslicht zu sehen. In den Minen herrschten Hunger und Krankheit. Die Gefangenen hielten das Leben in denselben durchschnittlich nicht länger als zwei Jahre aus. Die im menschlichsten Strafen wurden vcryanat. wenn die Leute nicht das vorgeschriebene Man von Llrbclt lieferten. Dre Rah runz bestand aus schlechtestem Hafcrbrote und dem schmutzigen und widerwärtig m t r r. . ri icymeaenoen ammmra ',er cer ruven. Die Arbeiter schnitten das Fleisch von den Gliedern rore? todten Kameraden, ehe diese noch kalt geworden, sättiaten sich mit demselben, hoben sich Vorräthe Davon auf. Die !usjeher wußten dies. ließen es vor ihren eigenen Augen ae scheben und verkürzten, wenn viele Leute starben, die Brotlieferuncen für die Ueberlebenden, da diese ja Fleisch genug hätten." 187 ließ daZ Vundesschatzamt in aU Jen 'arott Zettungen Europa ö Auffor derungen an die Erben des Generals Pulaski veröffentlichen, ihre Ansprüche an den Nachlaß de letzteren qcltend iut machen. Fräulein SuffczYnSki, die ihren Bruder schon lange für todt hielt, kam selbst nach Washington. Hier lernte sie Herrn KalusewSki, ein Opfer der poln! sehen Revolution von 133 1.kennen, dieser rnteressirte sich für ihren Bruder, dessen Schicksal er von der Sbwester erfuhr, schrieb an Bekannte in St. Petersburg, und diese ermittelten, daß Easimir Suff cMnski noch in Sibirien lebe. Es gelang ?alusow!ki, den StaatZsecretär William M. Evarts zu bestimmen, daß er sich bei der russischen Regierung für Casim'.r's Begnadigung ttroer.de:, und letztere eriolate unter der Bedingung, daß er nie nach Vtußland zurückkehr?. Vcn dem SA c.Ä f.! rofx,. imm jCHlii Vtuir.rni;ii vi cvHtjtvuu

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legte Suffczynski die Reise unter der fortwährenden Ä'usstcht von Beamten, welche Verbannte nach Sibirien begleitet batten, in zweiJahren und cinizenTaeil zurück, und von Warsckau wurde cr unter Aufncbt nach Bremen, von dort aber aus

Kosten der russischen Regierung nach . . , .- Generalagenten der Amerikanischen Dampfschiss-Linie", nahm sich desandsmannes an und war ihm behilflich, seine Ansprüche vor dem Bundesschatzamt geltend zu machen. Er und seine Schw ster sind als Großneffe und Großnichte 3 Generals Pulaöki anerkannt und zur Begleichung aller seiner Ansprache auf des letzteren Rachlaß fordert Easimir 350,000, während seine Schwester auf S2.!;0,00) aus dem Grunde besteht, weil denn.doch juristisch die N!öglicb!eit nicht auZgescbZoffensei, daß Pulaski's Erben auch Ansprüche auf die ihrem Erblasser gWateLemdZmurkg mi: Erfolg durch setzet 'können. '" "" Vel,g für d i e ? aste ur ' scke T k e vri e. Die Ansichten, welche Pasteur üler die' Uebertragunz gewisser Krankheiten theils durch die unmittelbaren, theils durch abgeschwächte Anfleckungsstosse vor dem internationalen mcdicinischen Eon aresse in Kopenhagen entwickelt hat, cr halten durch einen eigenthümlichen Fall rm Staate Alabama eine gcwisie Besta tigung. Es handelt sich um die Einwirkung von Wuthgift, welches in einem thierischen Organismus weiter entwickelt, resp, abgeschwächt, in 32 Mcnlchen die Äöuthkrankheit, aber vorläufig meist in milder Form, hervorgerufen hat. Auf der Besirung des Pflanzers Punch Douabty unweit Eufaula, Ala., erkrankten Ende vor. Mon. r2 farbige Arbeiter unter Svmptoznen, welche von dem aus der genannten Stadt herbeigerufenen Arzte, Dr. E. B. Johnson, nach sorgsäl tiger Beobachtung für Erscheinungen der Hundswuth ode? Wasserscheu in milder Fornr erklärt wurden. Drei der Kran ken sind in weit höherem Grade erkrankt, als die Uebrigcn, und bei einem derselben wurden Anfälle förmlicher Tollwuth be obachtet. Hinsichtlich des letzteren crwartete Dr.Iobnson am ''8. Aug. den Tod jeden Augenblick, bei den beiden anderen tst es nicht gerade unmöglich, daß diesel' ben mit dem Leben davon kommen. Ueber die Entstehung der Krankheit wurde sol gendes ermittelt : Vor nahezu vier Wochen w'urde aus Doughtin's Pflanzung ein Schwein von einem'Hunde gebissen, der sich nachträzllch als toll herausgestellt bat und natür lich- getödtet worden ist. Taö Schwein, welches ziemlich fett war, starb, und der Pflanzer beauftragte ferne Arbeite simmtlich Farbige, dasselbe zum Seifen ochen zuberwenden. DasFleisib mochte recht appetitlich aussehen und ein großer Theil desselben wurde von 32 Farbigen gegeben. Das Schwein war am ito. Juli gebissen tvorden und am 13. August crepltt. Bevor der Hund als 'toll er kannt und getödtet lrurde, hatte er drei weitere Schweine arbisscn, die am 18., 22. und resp. '.!7. August starben. Die Farbigen aßen auch einen Theil der beiden ersten; als das letzte starb, waren it bereits jetf einigen .agen erlranlt. Jedenfalls auch schon am '. Juli war ein Maulthier von demselben Hunde gebissen worden. 19 Tage später wurde L)oupbty .von einem seiner Arbeiter mit . L . t m mr . getheilt, vap unter den '2cauttyieren au; der Weide eines'sich höchst auffallend geberde. Der Pflanzer eute nach dem itndeplatze und war kaum von den dort grasenden Thieren bemerkt worden, als ein Maulthier auf ihn zusprengte und den Dattel, aus dem er saß. mit den Z.-bnen packte. Der Reiter sprang ab,daö 4 i U . " thier ltep den attel los und wandte ich aeqen den Pflanzer, der für sein Leben zu laufen begann und von dem Urnta; den Thiere hart verfolgt wurde, ueber eine Viertelmeile raste die Jagd dabin, das Thier war dem Menschen so auf den Fersen daß es ihm ein großes Stück aus dem Rocke riß.' Doughty's Kraft und Lungen waren erschöpst und cr hielt sich das Thier nur dadurch noch vom Leibe, daß er um einen starken Baum hemm lief, wobei ihn sein Verfolger wiederholt anr Rssckcn und an den Schultem faßte, ebne ihn jedoch festhalten zu können. Die Verletzungen, die Toughty hierbei davon trug, sind durch das Zuschnappen der Zähne entstanden, welche jedoch, nicht in die - Haut eingedriingen i'ind. Der Zaun war in der Nähe,' der Pflanzer raffte seine letzte Kraft zusammen, lief auf denselben zu, das Maulthier folgte ihm, und rannte, während sein Opfer am Zaune kraftlos zusammenbrach, mit dem Kopfe gegen einen Fenzposten, so daß' eZ besinnungslos zusammenstürzte; es Ivurde selbstverständlich erschossen. Gleich darauf traten Spuren von TollWuth in der ganzen Heerde auf ; viele Thiere haben die Umzäunung durchbro chcn und man fürchtet, daß dieselben die Krankheit in der Nachbarschaft verbrciten. Was den Zustand der Menschen an langt, so erkrankten von denen, die von dem Fleische des zuerst gestorbenen Scyweines gegeffen hatten, zehn zuerst und gleichzeitig. Die Uebrigen folgten am nächsten Tage. Der Zustand der rrwäbnten drei ist höchst gefährlich, die übrigen 29 geben zu ernsten Besürchtungen nach den letzten telegraphischen Aerichten noch keine Veranlassung, doch kann nach der Ansicht des Arztes eine Verschlimmerung ihres Zustandes jeden Tag eintreten. Ein Hund der von dem tollen , öunde ebenfalls gebissen worden ist, be sindet sich unter Beobachtung des Doe torö, ist münisch, bissig, scheu, hat aber bis etzt. solche Erscheinungen noch nicht gyelgt, aus denen man auf Hundswuth mit Bestimmtheit schließen könnte. Der Fall wird eingehend wissenschaftlich un tersucht. werden. , pasteur ist bekanntlich der Erste, roel cher die' Hundsvl'.th als eine 'An steckungskrankheit. mit wissenschaftlicher Bestimmtheit bezeichnet hat und bcstimmte Träger des Ansteckungsstoffes annimmt, wahrend früher jene Krankheit, vielfack als,ei'n gewöhnlicher WiU'.dstarr krämps betrautet wurde. Von den 32" Farbigenst Keiner gebiffen worden, sie alle haben den Ansteckungöstoff durch den Magen und zwar ir modificirter, ver-

VUto yoxl vcförvcrt. ?er pomic ras ,

Wodzicki, Mitglied der F,rma Peter ; Der - . jm . l C ' .

Wriabr & on'S rn ylla?clpnla, oer : I n'iAen

dünntcr Form in sich aufgenommen. Hierin liegt die Bestätigung der PasteurAschen Theorie, deren wir im Eingange gedachten.

Schwatka. durch die Aufsindunz der Frank Ueberreste weltberühmt gewor dene amerikanische Kavallerie - Offizier bcabnchtigt,.icine Dienste emem ichom schen Unternehmen zu widmen. Er war voriges Jahr' von der Bundesregierung beauftragt worden, im nordwestlichen Alaska eine Expedition den Fluß Jukon hinauf zu unternehmen, defsen Schiffbarkeit festzustellen und die Hilfsquellen seincs Thales zu erforschen. Herr Schwatka drang 'zu Lande bis zu einer Stelle am Jukon vor, die sich 1200 Meilen auf. wärt) von dessen Einmündung in'sMeei befindet fuhr dann den Strom hinab, nahm eine 'genaue Karte auf und er forschte schließlich die Beschaffenheit der Aleuten. Hierbei lichtete er sein, Aufmerksamkeit auch auf den Lauf deZ warmen Meeresftromes) welcher von Japan kommt und theilweise in's nörd'liche Eismeer mündet, theilweise aber nach der kalifornischen Küste umbiegt. Auf er . Rückkehr von der Expedition machte Schwatka in Portland, Or., die Bekanntschaft des Schotten Reid, der sich anheischig machte, .Schottland eme Compagnie zu 'gründen, welche die von Schwatka als mit Gras und Kräutern dicht bedeckt' und 3 Viehweiden trefflich geeignet bezeichneten Alcuten ankaufen und Mit HiNcn und Vieh bevölkern sollte. Während Reid nach Schottland abgereist, ist Schwatka hier mit den Vorbereitung, für das. Unternehmen beschäftigt. Nnentqeltliche Seereise. Ein englisches Blatt macht darauf aufmerksam, daß die. Zahl der sogenannten Stowaways, d. h'. der Leute, die sich an Bord eines Schiffes zu schleichen wissen und auf demselben unentgeltlich die Reise mitmachen, 'von Jahr zu Jahr größer wird, obgleich die Eapitüne ihre Sorg fält dieser Elasse gegenüber mehr als verdoppelt haben. Und zivar werden nicht etwa nur die Dampfer von dieser Sorte heimgesucht, sondern gerade die Segelschiffe. Ein Schiff, welches kürzlich aus Elvde nach einem wcitentfernten Hafen fahren wollte, hatte nicht weniger als 20 Fortgestaute" an Bord.' 14 derselben krochen an Deck, als das Fahrzeug einige Tage vom Lande entfernt war, da sie in Folge eines großen Sturmes fürchterlich. seekrank geworden waren und es im Laderäume nicht mehr aushalten konnten. Der Eapitan war in einer sehr schlimmen Lage. Er fand, daß die Fortgestautcn an Zahl seine Mannschaft übertrafen und er nicht genug Proviant an Bord habe, um sämmtliche Leute während der ganzen Reise verpflegen zu können. Folglich mußte er wieder umkehren. Als er int Hafen ankam, miethete er der hohen See wegen einen Schleppdampfer, tim seine )!assauer" n's Land bringen zu lassen, aber die ?!acht war dunkel und einige der letzteren brachten es wirklich fertig, noch mals auf das Sck'iff- zurückzuschleichen. das sie in selche' Verlegenheit gebracht hatten. Einzelne Segelschiffs gelten für be yert. Air abergläubischen Matrosen ha ben nämlich in dunklen Näcbten ausgehungerte Gestalten-gesehen, die sich an dem vanerbehalter längere Zeit aushiel ten und dann spurlos verschwanden. Untersuchungen ergaben, daß die ,.Ge spenster" Fcrtgestaute waren, die zwar 'cabrung genug, aber kem Wasser bat ten, und deshalb an Deck kommen mußten, aber d:e latrozen lassen es sich nicht ausreden, daß es auf den betreffenden chissen spukt. Die Fortgestauten haben manchmal rtsetzliche Leiden auszuhalten, namcnt lich wenn sie sich zwischen Wollsäcken verbergen. Einem Solchen passirte es neulich, daß die Anker und Kabel auf die Säcke geworfen wurden, unter denen er lag. Aer der Ankunft rn London wurde sein Skclet hervorgczogeir. Andere sind im Laderaum erfroren oder von Ungeziefer aufgefressen worden. Abenteuerlust und Penweiflung treiben alljährlich Hunderte an, sich im Schiffsraume zu verstecken, die ..e'C:j.7i 0- 1 .ri..i r. t er. tjqiuHmi'iien tfcugqiamcn aoeruno oiejenigen, die in fremden Ländern ihre Hoffnungen nicht erfüllt fanden und nun v ni.:s .1 Af .. u:n it'ctn nreis in oz weimair ;un kehren wollen. VeröättgnisivolleSMißverstättdttisi. 1 . Zur Entwickelung eines Landes aebö ren nicht nur natürliche Reichthümer und se? Tbatsache noch aeweifelt hat, wird sie jetzt durch die Erfahrungen ? , r . mi . unsrer iicnoayn-z.'eu:e m cerlco vollaus bestätigt sinden. Dieselben schloffen auf Grund dcffen, was sich in den Ber. Staaten seit zwei Jahrzehnten vollzogen da: und noch vollzieht, daß es nur nöthig sei, Bahnlinien durch die reichsten Ge: biete Mcrico's zu legen, um 'das Geschäft deS Landes aufzubauen". Sie' zähen im Geiste schon zahlreiche neue blecken entstökn unk ark?r 1 uavivu uuiyuu.'Kii. vucv vic .viciicunci' x s 1. r or c : . : 1 r.s a ..,. rpv:1or I IUV VIU SJUiJ ilUC, U4 VIC 4IUCX seiner, sie haben ganz andere Ideen vom Clt&'iU V... OiIi ..A ur!i:i ! ist)iyui, vv ikvvtv uiiu vci Nuntii. Der Babnbau bat desbalb die erwarte. t t t i ; Wirkungen keineswegs aebabt, wenn er auch nicht vollständig nutzlos war. Seit fast zwei Jahren ist die Strecke von der' Hauptstadt nach Queretaro und von El' Pajo nach Ehlhuahua, fett vongem April ist die gesammte Linie der Mexikanischen' Eentralbahn eröffnet, aber längs dersel' ben giebt es heute nicht mehr Ortschaften, als vor crei Jahren. Kerne neuen Städte oder Ansiedlungen sind gegründet worden und in den alten hat sich das Geschäft so gut wie aar nickt aeboben. Hin und wieder kommt eine Gesellschaft von Amerikanern mit der Babn an. um das Land zu besehen. Sonst befördert, dieselbe nur das, was vorher zu Wagen' verfrachtet wurde. Eine vermehrte Han delstbätkakekt ist mthl : fcmtrfmo I f 7)- " " I "7. Q'm w.j..... , Dre Aussichten für. dis nächste Zukunft sind ebenfalls nickt' aünitia. und :war aus Gründen, die.ewscharfer Beobachter

gute erbindungsstraßen, sondern auch aebilrete und thatkräftiL M e n s ck, e n.

Wer an die

von Land und Leuten' fo'lgendernnißen zusanimenfaßt : Zunächst ist das Land so schlecht regiert, die Verwaltung so corrupt, die Bedrückung der Kaufleute und Fabrikanten durch ungerechte, gewaltthätige und störende Steuern und Umlagen so uncr träglich, daß Fremde sich hüten, Geld in Merico anzulegen. Die Einheimischen aber .sind durch die langjährige MißverWallung nahezu ruinirt. Ihre Kaus kraft hat ständig abgenommen, und in ganzen Landestheilen herrscht wirklicher Mangel. Seit sieben Monaten ist das Darniederliegen aller Geschäfte ein so vollständiges, daß auf eine Besserung gar nicht zu hoffen ist. Wo also soll die Fracht für die Eisenbahnen herkom-.ncn ? Was aber das Unternehmen der Amerikaner hauptsächlich zum 'Irrthum stem pelt, ist dcr Bolkscharakter der Mericaner. Sie haben keine Bedürfnisse, und folglich auch keinen Ehrgeiz und Unternehmungsgeist. Die Amerikaner, die das Land civrlisiren wollen, betrachten sie nicht als Freunde und Wohlthäter, son-

dern als tuache Drebe. Einzelne ge bildete Leute mögen davon erne Aus nähme .machen, aber die große Masse deS Volkes haßt oder fürcbtetdie Amerikaner. fcte also nicht die Menschen in Menco anders geworden sind, werden die mericamschen Eisenbahnen die mit Rückstcht auf sie gehegten ost.nungen nicht erfüllen. VomInlaude. i Ebenso gefährlich, w ie es in Amerika seit langer Zeit für ?)!änner gewesen ist, mit den zärtlichen Gefühlen von Frauen zu spielen, scheint es jetzt auch für Mad&en und grauen zu werden, die mit den Gefühlen leicht erregter Männer spielen. In wenigen Wochen baden sich neuerdings rn den Ber. raaa ten fünf oder sechs Fälle ereignet, wo junge Mädchen als Antwort für den von ihnen ertbeilten Korb eine Kugel in den Kopf erhielten. Und auch in Eanada macht jetzt der mörderische und abgeblitzte Liebhaber sein Erscheinen. In Mark Tale, Ont., schoß der Schuldirector vorris die Unterlehrerin Frl. Ford, die Tochter eines woblbabenden Mülles, dcr cr seit mehreren Monaten den Hof gemacht, ! als sie ihm auf feint beim Schluß der Schulstunden angebrachte Werbung einen unverschämten Korb gab, dreimal in den Kopf, glücklicherWeise, wie eö scheint, , , . . l i r r 'rs 1. " ... f. J. mxi rcouiQ). xann eron er iia selbst. Ueber das Lc.ben in den Ala-meda-Silberanlben im inittleren Alaska giebt einer der dort beschäftigten Erzgräder folgende Auskunft: Wahrend des letzten Winters fiel das Tbcnnonietcr nicht selten auf 57 und 53 Grad unter dem Gefrierpunkt, doch arbeiten die Miner trotz dieser Kälte, o lange kein kalter Wind herrscht, der den Schnee mit sol cher Gewalt treibt, da er die Haut verwundet. Mitunter war der Siurrn so stark, daß ein Mann sich nicht ausrecht halten tonnte. Während des ganzen Winters wurden Tag und Rächt zwei groye Feuer unterhalten und ungefähr 150 Klafter verbrannt, fahrend des Sommers thaute der Boden bis zu emer Tiefe von auf, von da an war er aber qefrocen und Pulver mußte zu seiner Sprengung benutzt werden. In der Mitte des Winters fchien die Sonne nur Stunden lang in i Stunden, tn der MtiU des Sommers aber 21 Stunden, doch war in dieser Iabreszeit zu jeder Zeit des Tages genügend Licht, um eine Zeitung lesen ;u 'können. In dem Thale. in dem die Miner ihre Wohnunz n t'.:n.'s!a.n hatten, befanden sich etwa '. Eingeborene, von denen sie kein? .'att ballen, i:nt Ausnahme von zwei Indianern, die ihnen viele Unannehmlichkeiten bereiteten, die Mine für ib? Eigenthum erklärten und drohten, die ?l" ! . r I. (vlii i.lv.i tivi. S.Svürini'K V I.; 4 4. li i' i VIV 11. V . Hl VVI CUIUV er Wa'e- vertreib n lassen. Die Lage :vurde schließlich so kcilisch, daß die Miner die Beiden erschossen. Zrorübcr die übrigen Eingeborenen brnlich froh wa ren. In R e w B r u n s w i if , R. I , kan, am Dienstag ein dort iinter dem ''amcn Baron von Wertb lebender älterer Mann in das Bureau der Dail? Home-Rcws" und gab folgende Anzeige auf: Ein ludent der Medien, dcr m nächster Zelt eine Leiche zu haben ioünscht, lann eine solche erhalten, wenn eradressirt 15. Postoffice. Bediiigungcn : d:c Leiche muß verbraunt oder begraben werden." Auf Befragen gab der Baron an, daß er Selbstmord begehen wolle, da er arm und verlassen sei. Er habe sich unlängst der Heilsarnlee angeschlossen in der Hoffnung, er werde dadurch von seiner Tnmr r 1 . r t. tenyeil geyellt - werocn, coc? rare oie Heilsarmee" ihn wieder auszcstoßen, teil er sich deren despotischen Regeln tricht habe fügen toollen. Da cr nun be absichtize, sich das Leben zu nehmen, so wolle er seine Leiche zu wlffenschasüia)en Zwecken bergeben. Bis dahin ist jedoch der Selbstmord noch nicht gemeldet wor den. In wahrhaft n i e d e r t r a ch t i ger Weise werden die Naturschönheiten unseres Landes ausgebeutet. Eheyenne Canon bei Colorado Springs wurde kürzlich Eigenthum des Colorado Springs Colleges, welches den Kauspreis dasür möglichst schnell wieder zurück haben wollte, desbalb den Canon durch einen Drahtzaun absperren ließ und von ieöcm Besucher ein Eintrittsgeld erhob. Dieses Eintrittsgeld war aber so hoch gesetzt, vaß der Canon dadurch den ineisten Vesuchern verschlossen blieb. Das Publi lum, wie die Bürger von Colorado SpringS sind darüber sehr erbost, allein so lange die Eigenthümer ihren Zoll ha ben wollen, hilft alle Erbittening nichts ; der prächtige Canon wird nur Wenigen zugänglich sein. V 0 r c t w a e i n e r Woche wurden in New Jork vom Havana Dampfer Niagara" eine Anzahl unreklamirter Bierfässer nach dem Speicherraum des Zollhauses gebracht. Einige Tage spä ter kam ein Matrose .nach dem Speicher und erzählte, in einem der Fäßchen seien Küchcnabfälle :c, man solle ihm gestat en, dasselbe um die Ecke zu nehmen und auszuleeren. Dies erweckte Verdacht !und das Gesuch wurde verweigert, später jstellte sich heraus, daß eines der Fäßchen '120 Pakete seiner Cigaretten enthielt, die sofort beschlagnahmt und nach dem Zoll ümt gebracht wurden'.

E i n K 0 h l e n g r ä b e r i n B u ch. tel, Athens Eo.,' O.. schreibt über die Stimmung und Lage der Arbeiter im Hocking'Thale unter Anderem folgendes an die ,,?!. Bolkszcitungi Wie die Sache jeyt fleht, kann ci- unmöglich länger fortgehen, denn wir sind seit über ei nem Jahre ausgehungert, und, in dcn letzten sieben Monaten vor dem Strike baben wir geradezu nur eine halbe MahheU ncbmen können, weil wir nur durchschnittlich 15 Dollars per 'Monat verdient haben. Nun rechnet einmal 5 Dollars Mkthe, und was der Maim an.

Pulver, Oel :c. braucht, so bleiben uns nicht mehr als Dollars übrig. Wer kan davon leben ? Es reicht nicht für einen Mann, und doch haben l?ir mit unseren Familien davon leben --müifcii. Was ein solches Leben zu bedeuten bat, kann sich Jeder vorstellen. Jetzt sind wir 10 Wochen am Strike. und 'unsere Brüder in den anderen MinenTistrikten müssen sich selbst bis auf's Aeußerste eiw schränken, um uns auch nur das Aller' nöthigste zukommen zu laffen, aber auch ihnen ist eine Reduktion in Aussicht gestellt ' worden, welche bis zum l. Sept. eintreten soll. Damit sirü aber die Würfel gefallen. Die Reduktion an'nehmen können wir nicht, denn wir haben bei dem allen Lohn hungern müssen." Das Schreiben schließt mit einem Hilfe rufe an das ganze Land, damit die Arbeiter aushalten können in dem ihnen aufgedrungenen Kampfe. Ueber Daniel W c b st c r's letzte Worte' ist beinabe so viel geschrieben worden, wie über Gelbe'' ..Mehr Licht !" Letztere Aeußerung ' wird jcyt allgemein dahin aufgefaßt, das-, dcr bende Dichterfürst ein Zurückschlagen der Vorhänge und hierdurch ,.nrchr ichi" verlangt habe. Webster hatte, ioie jetzt aus Boston berichtet wird, seinen Arzt und Freund Dr. Jcffreys mit klarer Stimme gefragt, ob er dcn nächsten Äor aen erleben ferde. Der Arzt eriiderte, indem er die Worte des Pj.vllnist.'n. mit einer un bedeutendenA banderun g b rau chte: Dcr Herr ist mein Hirte, sein Stecken und Slab trösten mich." Webster antwortete : Stecken und Stal- llift ia tlie l'uct I" Dies :imide bisher aufgefaßt, als babe er jagen wollen : Stecken und Stab, so ist es," der Gewährsmann in Boston versichert dagegen, Wedster babe gemeint: 'Stecken und Stab, Thatsächliches. Tbatsächllches " oder mit anderen Worten : Eine direete Beantwortung meiner Fraee will ich ho reu. Vem NuSland? 0" f i g c n d e Ä u s w i ) u r. z 5Seltenheit bezüglich der Aueweisung der Russen aus Berlin erzählen dortige Blätter: Ein seit langer Zeit in Deutschland lebender Rusie, gebildet, wohlhabend und völlig unbescholten, der geaenwärtig in Berlin wohnt, erhielt vor eini-. ger Zeit für pch und feine z)rau von der hiesigen Polizei den bekannten Schein, durch welchen ihm die Erlaubniß ertheilt Wirt, sich vorläufig für dtc Dauer emes Jahres in Berlin aufhalten zu dürfen. Bald darauf erschienen Schutzleute bei dem Manie und erkundigten sich nach Fräulein'' Rosiüie, seiner Tochter.' Der Russe zeigte den Schuyleuten das in der Wiege liegende zehn Monate alte Kind. Räch einiger Zeit erhielt die kleine Rosalie vom Polizei-Präsidium folgendes Schreiben: Die russische Unterthanin RozalU .1'. erhält hierdurch die stets widerrusliche Erlaubniß, sich sür die Dauer eines Iabres in Berlin auhubalten. Räch Ab lauf, dieser Frist muß dieselbe ohne besondere Aufforderung Berlin verlassen. Berlin, den 2!, ' Juli 1631. Der Pc!i;eräfi?ent. In '.rtretung: riedhzu;;." . Ein militärisches F a chjournal L'Arnice Franaise", schrieb anläßlich der zu Algier stattgehabten Ju denkrawalle : Vor 50 Jahren fanden im Elsaß Judenkrawalle statt und nran hielt damals die Juden sür unfähig, die Äaffen zu tragen. Um jene Zeit (1832) flüchtete eine stark mitgenommene jüdiscke Familie aus einem Dorfe am OberRhein und siedelte sich in Paris an. Einige Jahre später trat ein Sohn dieser Familie in die Militärschule von Samt E?r. Derselbe hat ' nachdem er als Zuaven-Eapitän bei Malakow schwer verwundet tvorden 'war am Morgen deS 14. Juli, die Truppen von Versailles Revue passiren lassen, und zwar in seiner Eigenschaft als Divisions-General. In derselben Familie besinden sich zwei Commandeurs der Ehrenlegion, ein Offreier und zwei Ritter dieses Ordens. In der ersten Seetion des GeneralstaSeö sind zwei Percent der Officiere jüdischer Con fcssion, in anderen Refforts sindet sich ein ähnliches Verhältniß.. . Seit die Juden emaneipirt sind, haben sie auf allen unseren Schlachtfeldern ihre Ehrenschuld abgetragen. Auch außerhalb der regulären Armee haben sie während des letzten Krieges cin zahlreiches Contingent an Freiwilligen gestellt. ' So erinnern wir an den Juden Fran'chetti, der an der Spine der freiwilligen Eclair reurs" der Seine den Heldentod gefunden. Dem gegenüber müssen doch end lich die Vorurtheile verstummen !" Die Römische Stanpa" erzählt: In dcr Via Grcciosa Nr. 21 wohnen zwei Eheleute, welche die KleiNiakeit von 60 Jahren verbeirathet sind. Er, Checeo, zählte 24 Jahre, als er sie, welche eben in ihr zwanzigstes Jahr trat, zur Frau nahm. Ein musterhaftes Ehepaar, lebten sie sechzig Jahre ' zusammen, ohne daß ihre gegenseitige Liebe schwä cher gewesen Wäre. Aber gerade jetzt, als der Signor Eheceo das 85. und die Eigner Tuta das 80. Lebensjahr erreicht hatten, schlich sich in diese Ehele bcnS'Jdylle die Schlange der Eifersucht in der Gestalt eines Nachbarn, deS Sig nor Gigi, welcher den beiden Eheleuten gegenüber wohnte, hinein. Signor Gigi, der wie einige behaupten, feit Kurzem da Irrenhaus verlassen hat, begann der achtzigjährigen Frau zärtliche Blicke hin überzusenden und diese verliebte sich trotz ihres Alters ernstlich in ihren galanten Nachbar. Die bösen Zungen behaupten sogar, daß sie ihn in Abwesenheit ihres Manneö in ihrer Wohnung zu verschiedenenmalen empfangen habe.. Aber rnder Abwesenheit deS'. Herrn' Checco ' wachte über sein'e Ehre da? Auge eines anderen

.Machbaren, welcher den betrogenen Ehemann von der Untreue seiner Ehehälfte in Kenntniß sehte. Daraus erklärt es sich, daß Herr Cheeco plötzlich in seiner Wohnung eintraf und Signor Gigi zu den Füßen feiner ' verrathcrischen Frau überraschte. Der betrogene Ehemann warf sich, brüllend vor Wuth auf die beiden Elenden, welche seinweißcSHaupt mit Schmach überhäuft hatten. Die Signora Tuta jedoch anstatt vor ihrem beleidigten Manne, auf die Knie u sin

ken, um Vergebung zu erstehen, ergriff einen Pantoffel, mit welchem sie, von ihrem Geliebten unterstützt, den Kopf ihres Mannes so weidlich bearbeitete, daß er leblos zu Boden sank. Daraufhin versuchte das saubere Paar zu flüchten. Aber das Geschrei des Alten batte'dic" Ailsinerlsamkeit der Sichel heits-' wachen erregt, welche ur rechten Zeit kamen, UM sich der beiden Schuldigen zu bemächtigen. Ter . schwerverwundete Ehemann wurde in das Spital der'Con' sölazione überführt. Ueber die schon gem.eldete Entführung Binders, der als Beamter der - Gesellschaft der Orientbahnen die Stelle einesDolmetschcrs bekleidete, wird nun gemeldet : Er begab sich in Begleitung seiner Frau und eines Kindes zu Wagen von der Station Bellowa nach dem ungefähr 6 Km. von dieser entfernten Dorfe Bellowa. Er hatte sich jedoch kaum auf 600 ?)!e!er von dem Bahnhofe entfernt, als sechs Räuber,' welche albanesisches Kostüm trugen und Griechisch sprachen, den Wagen anhielten. Frau Binder schrie um Hülfe und klammete sich an ihren Gemahl. Die Räuber stießen jedoch Mutter und Kind in den Wa gen zurück, gaben dem Kutscher den Be fehl, nach der Station zurückzukehren, und entführten Binder in's Gebirge. Der Forstdirektor von Bellowa, Herr Berngeß, der selbst vor ungefähr zwei Jahren das Unglück hatte, von Räubern, und zwar eben in Gesellschaft Binder's, entführt zu werden, . berichtete noch am selben Abend telegraphisch den Fall an die ostrumelische Regierung. Am Abend des 2t. Juli kam eine Nachricht, welche die erfreuliche Gewißheit verschaffte, daß Binder am Leben ist. An den Forstdirektor Berngeß ' langte nämlich ein griechischer, von Binder und dem Haupt der öläuberbande unterzeichneter Brief ein, in welchem für die Freilassung Binder's ein Lösegeld von 4000 türkischen Pfund verlangt wird. Es wurde hierauf sofort ein Bote zur Einleitung von Unterhandlungen entsendet, welcher den Rauber ein Lösegeld von 2000 türkischen Pfund anzubieten beauftragt war. Die Räuber beharrten jedoch auf der geforderten Summe und -erklärten, daß sie, wenn ihnen nicht innerhalb acht Tagen nach dem Eintreffen des Boten in Bel lowa das verlangte Lösegeld übermittelt wird, der Gattin Binder's erst die Ohren, dann die Nase und schließlich den Kopf des Entführten zusenden werden. Das einzig wahre nia)rn ULsll' ,VUVJ TKI0 reinigt t-aS Blut, rtyrfiü die Leber rmv Tnitxra uuv rnnzr cte run qcii uuo tCTBii cer grai iritcer. 2.vi?vne, xxkmongittr, nv,rraunaziett, xaflman-z?l unv "ühu iwifiinucctini gcreui.n?rcn, . SKuSlrln unv erven emvfanzen neue ran. delevt den Vcist , und krdftizt das Ceitn. Dattten,w!ib7! . ri'rfrtfIäkn, frfcfrt in Dr. Harter's Iron i-j'c ein shterti, fneUntrtenbe8 Heilmittel. V. Haien leint. Ti Ven'ucde es nachznmzZe. er . .'?- inir die Btti.'d'bell tes echtes. Preditt nicht 7.,:.. s,'n:ern brande taZ echte, beste. (beutet inst -Atttüe an Tb Dr. Harter Mk1. Co.'V j?t. Inii, Mo., mit wirre Iram BooV " ta 6.: ;'iUaine u:id nüsHAe ftuhi:ift enält, W !eVufrei ju IcTcmmen. Court Honse Me5sch-MaM von Fritz Böttcher, U7 Qi OTosOinfttoäflt. IE. EDncilz's . . pMffidäfoPeti, na. V assachrsttts Corinr. frische ute XüüA u. jeder UiU Ute Würf! e, T che tne s ch a l,, ,e. Jirdem tch meinen Freunden und SSnner gut rNenung garanttre, bitt ich 'geneigten ju sxruch. Aufträge können per ke!erhn rlhellt werden, uvd alU Beflellungen werden promrt besorgt. ' . Tchtungokft Edmund Dleiz. ' C. Rulkclshaus' GR0CERY. Äcster Jada Kaffee per Pfund 80c. 17 Pfund hellbrauner Zucker tzl.yo. 13 Pfund' Standard ZnZer $1.00. - Japans Jmperlal nnd Eunpowder Thee 2S Cents per Pfvnd. ' Alle anderen Spezerei.Waaren zu herabge skKtcn.Prkiscn. . C. NuckelSbauS, No277 N ord Noble Strafe. - ..-. Pouder's reinNHtt - 565MMesyA 7i Wertrj f (nfelonU Otrafr, 252 OS Oasblnßto Ctreff' . aae cnfotoiH ettate . .' Vn craw 1 o lywm r-,i. . INDIAN AP0LT 3 IKP.

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