Indiana Tribüne, Volume 7, Number 345, Indianapolis, Marion County, 2 September 1884 — Page 3

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& I R R Tie kürzte uud bkfle Bah nach Iowisville, lashvilJe, Mcniphis, Clmltanooga, Atlanta, Savannah, Jacksonvillc, Mobile and New Orleans. T tji dortHeUHaft für Püfsagtrre oach itn. Tüden, eine linste Route ju nehme. Palag. C et las- und ParlorWageu zwischev Chicago n oaidcke un' St. Loui' uar Lon-sviUc ohl.. Wagknwechskl. komfort, Schnelligkeit nd Sicherhri' bieirl SefT" feie altt VnbI5fnflf ' B. Ml. & 5ö. M . II. Rm JD er in ff, AsMnt (Jeneral PassztrStgT. arfttfi OasiwZlön und JltnzU LtrJnd?!? E. W McKukna. gp perint erulänt; - Chlcnffo, ftt. LiOuIk and PItthiirß Rnllroad. Öftr- f cllr sät durchgehende nud ?okoIZÄgr Vom 17. Fedr- 18M an: tfttpt ?rlaffn da QninTst, Indvis., togt: St. ,Schnkl,glPoft,ug S4nC8 . da 51idiaiav:'4:2ö?m!l0:,S 4:M1im f nt.tano'ait? v :20 . :u 1s UuH.vnv DaytbN Piaus Urdana . C0lU:l du.... . Nu?ark ... , EteubenvtL. . WheeNng 10 nw K 6 l:T7 3.8i 3: 17 :M b:50 7:1 i i:5 . s: 9 , 9:5i . ll:) . 2:Z7n? 4:24 . S.V't . .17 . 6:?0. 8 :57 . 9 11 . . :hd12 :52 . 5 :S . 6 .Z2 :ii2 I . Vittisurz... . HarriSdurz. Dalturott .. . kösshing'.o. . h,ladelrda ! 7 4 :lt 2:23Jm 7 8 :40 . 5:10 :50 7 i ' 6:) . S 6: 5 . ! 7: . 7: (? iuvo y.cTi . 'Coton. .... .;n :2 ;. :2im!. . . 8 Täaltch. 5 Täacd.auaenmmn Sonnt. Pulann'i "ala?. i!af, ud Hotel'Kagtr durch bi Ptusdvrg. Harriburg. Phi:adl,dta' unt HtWäxi. ohn 'ch' lo in Wauen,ch'?' nach öel'.tmo:. Wsshmgton und oon. IÖT Jah'kar: nach aütn O!ichcn Slädl ftnd ln e2en HaurtahrkaNn.Suka d,Wttn i.'.,d tn dem Ltav:'Burau. ke tx J:no, unt Wsd!nton Ztrai und Im Union Ztfdi flurr.iu Ivkiznaroll, i Heiden iss'.!gtnKattn kennen ta rau4 gtsichttt tdkn durch ppl:fatbet den Agenten ia uMfu tm U,"i" CFCt U Jndi?na?olis. Jad. f H. . Xfriitfl, Ä. . . o:töt ti aidiück' ton und Jlllnoi :rac. Jnd'vl. 3am VkcrtS. Aanage . Eswmdu, O 4. a. ?ib. l. Paffagt? nd Tlcket., ttutlftnt. . ZZencr-Alrm-Signa!'. 4 t'tnntvdtauKi uudlftaifct. auxt4ua:t.fr celcucr Vkk'l, meillß. -; OlS:riße und Nu? Hort. 7 ).'odk:und Niizän ?tr,'. . ?ik er',tras und autt Linfton n ?:o?d5traß. z z,',qchu5?:'S Xvt. nahe fix. l:l I tliwirt Str. und ort Önt 14 kiv Jk., und Sil Wav' V'n?' 5 Peru Str. und sgachufettl t J5 Shrifttzn Ave. un 2U& Skr 17 5a: k Äc. ur.b u !er tr. 1 9ir;03i !r. uib iHaloti . I Ärer und Ach .'3 : Äre. und Lttdenl ?t, 11 a:a6cna uni Sieoeu Str. i'Urian und Sieden: Str. Üb 4,I?itt tt. !lMd StUCOiM -v U7 aa!ns8usJ3l-'Sta,ie. 1J3 vuttai Sst. u, d t ct 131 ladarna uns i!(onort n l!2 3tob:c:rtor in.' X$t St. l.U 3oCt2i Äse. unb .rh-.it 5t;. .i Ho As, i nd ?k!Zwai tt: ItUnjsrt itoiitchtgan tr. 21 St. Jo et., n5 3H:nct. 23 Pennsylvania und Prait ?t:. 25 Äo. k. 2?zine use L4ft. t 23 riissiZsivr! und Ct. CUir Sie 7 JllnoiS und Tttchigal, S:r. 4 vennss'rsn'.a Str. und Hoe nt ZZ R sstjft??i und Biettk ?t:. LIZ Te ineZse und SSillia Str. 212 Pn nloama und ÄÄt?n t. 2U 32lr.a I ttnb Strfcert itr. Indian i Set. u tS Nichizan St;. 32 ZNdn nt Salnu: Str. $1 Salifcrnli ans iUrrtrm s . 5.'. t:a!e und Htw 'Dot! t. f" ?r:sanaÄs:. und St. 9U t St, ?. ftcit-öo!pit . M ia! und N ,rd Str. 8? N:4'.?!tN und gr.? 3it 811 23 nt und Wainut Str. IZ Seft und Tritt Str. 814 Ltkbent und &??cäid tu. 41 LZatngtsn, nahe SitH it. 43 Sibnterf und Wih,-,z:s!. S. 45 Niffoukt und es So:? Str. 45 eridtau und SZaZhlnzts ti 46 3:r.0tl und C)u Str. 47 Innn und Sai-nion i. 4Z Stngün'sS'.k Hs!,. 43 Jndianola. 412 iicurt und L!a:,n i: 413 W'.sstsftVki und Zöaash Stl. -41S .iergusen' Pork Hruse. 421 I. B. SS. ount hau. 422 Jnsan Vsylum. 51 Jlltnoi und Zrrt Sn. KZ JZ:noi und Leuiflana St: 63 Weg und VZcEsrt Str. K4 Oeft und ou?h Ltr. lenneff? und k?ergta 5?r. b7 rtian und Na, Ztr. 5. W,d:ssn v. und Ikorri St. 59 dl?n So, u? Dno St' KI2 Vkt vr.h ockwvsa ei. 513 .t(RtitJ? Ac. und l.ti. ? 514 Sniott ,'d orriZ 518 JäinolZ und ansa S 517 Tlorri4 und Daeota tu. Cl Scu:$ nah Deialrare iu. s'i PennZylvan: uns Louisian S. 3 Telamare und Mc Tar? ti. M Oft und ÄcEatt, 5lr. Alabama und Sirgtana d. 7 Virginia Av. und ?rdZtza ?t, 5 Oft und obu:n ?u. KZ Pns,!oanta Ltr. uud tadt, ,e. K12 KcKernan und Touzztrt, Ltr. 71 Virginia Äv. nah T:sn Lt:. 72 Ost und eorg'.a tu. 73 Washingto ZZe.i Sri , -I - 71 enton uni SkorjZ.a 7S Zeft Lve.und P-.n. 76 Lilon und Bat S:r. 75 Virginia Ave. und Drllon. 73 gleicher Ä. und Z-Xen 712 Srrue und Prssptk: ZI-. 713 Ei'.gltsh Ls und ieurel st714 Orang nd Oliv Str. 715 htiöZ fa5i C;:. il I- . , A?!se, kl. Washmglo und Telar, ix SZ Ost und .rl Str. H SZi i'crt br) csid'S" tu 85 Taub tummnSnstklt d Ber. Staate Nrseuul i Orient! ur.i L2iki'g!0tt t. si fangnik 12 3o.8 Lchlauch'HauZ. Cft-JBaHuijttnttriie, S'a !! und R?b2 Str. 14 Ohi un Harv? Str I Nar?!:nd nehe Scsifctan Str. 52 eridian nnd Eksrgia Ltrai. 1-3-1 Pnoat'Tiznal. l-3-l lln jtaslen roikdrhott, M'ir Älar. 3-3 Lkgnal f2rFeuerIru. Ze! LchlSge. Feuer aut. :t Schlage, Irul ab. JCiI Schl-k. 12 Uhr ittugl.

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Das Medaillon.

Q'xr.t Erzählunz aut dem dentsch.sranzösische Kriege.) (Jerlseöung.) cl'lttßlapilcl. L.,zobert l'atte in Skbeveninen den Wagen der Pferdebahn kaum verlassen, alö der Iustizraty und die- Doktorin iyr begegneten. 'n sichtbarer Erregung tarn die altt Da:ne so rasch auf ihn zu, daß der Instizrath ihr kaum zur Seite bleiben tonntc. Welche ?t'achrick?tcn bringen Sie uns?'' fragte sie mit bebender Stimme. Der Herr Aufturatb bat Vermuthungen ausgesprochen, die mich erschrecken." ! Faffen Sie- sich," erwiderte Tagobeit, indem er ibr; seinen Arm anvöt, den sie.odn'e Zögern annahm. Ich kann Jbnendie Wabrbeit nicht veröehlen: Leon Telattre ist als der Mörder der Komtesse von Maiionrvuge entlarvt ioorden.".- . Größer. Gott !" seufzte die Doktorin, ihn starr anblickend. Er hat diese That eingestanden ?" ,,ä Nein, aber er ist' durx. vle - glaubwürdigen Aussageir' ernts Zeugen, - der jenerThat so -zu: sagten beigewohnt hat, überführt worden.' : Dagoben berichtete - nun' -die Mittbeilungen Legrand's,' wie auch -' die Absichten deS Grafen. Der Justizrat äußerte, unwillig die Ansicht, man. 'sei nicht energisch genug aufgetreten man ''hatte sofort die Polizei rufen und Delattre uiZ Gesängniß brinsagen müssen. Er kam dann auf die Ausgen Darbon's zurück, in 'dessen. Wohnung er kurz vorder - mit der Doktorin gewesen Kar und 'dieselbe mußte nun zugeben, daß sie sich noch nie so sehr in einem Men scheu getäuscht hätte, wie iu deni Verlobten ihrer Tochter. ,,ch kann bnen nur von Herzen dafür dankbar sein, daß Sie ineine Hertha vor dem trrurigen Schicksal bewahrt haden, das sie an der 'Seite dieses Mannes erwartet hätte'' wandte sie sich zu Dagobert. ,,ch begreife nun auch den Haß. welchen Delattre gegen Sie hegte. Ich werde init Hertha morgen nach Hause reiseil, um dort unsere Angelegenheiten zu ordnen, und so bald wie möglich in eine? anderen Stadt unseren Wohnsitz nehmen." ,R'as treibt Sie zu diesem Entschluß?" fragte Dagobert überrascht. Die sogenannte Theilnahme der freunde und Bekannten, die wir in der Residenz haben. - Die Auflösung dieser Verlobung kann nicht verschwiegen blei ben, und es' ist mit ziemlicher Sicherheit anzunehmen, dak die Zeitungen sich diescs interessanten Stoffes bemächtigen werden. . Da bleiben denn auch Schadenfreude nnd Spott nicht aus, die unter derMas te derTbeilnabme uns die Galle ins Blut treiben werden. Als ob wir nicht Aerger und Sorge schon genug hätten ! ?tein, wir verlassen die Residenz. Hertha ist mit mir darüber einverstanden." Kommen Sie zu uns !" sagte dcr Iustl'.rcrth. einen heileren Don anschlagend. Wir .wollen Sie mit offenen Armen em: pfangeii " Wohin wir uns wenden norden, w?iß ich noch nicht." unterbrach ihn die alte Dame ernst. Nach diesen bitteren Erfahrungen wird sich Hertha nacfc stiller Hurückgezozenbeit sehnen. Erlauben Sie Mir, daß icb lNlch mm entferne, um ihr die Hiobspost zu bringen. Sie br greifen Wohl, daß icb dabei mit meinem armen, betrogenen inde allein zu sein Wünsche." Die Herren blieben stehen. " Werde ich Sie vor Ihrer Abreise uoä' einmal seyen?" fragte Dagobert. Ich weiß nicht, ob .'Hertha aber ja. sei '." antwortete die Doktorin nach einigem Zögern. Sie selbst wild Ibnen danken wollen. - Wir' kommen gegen Abend an den Strand,' um von den Freunden Abschied zu nehmen." Der Iustizratb' griff in seine Dose und blickte der alten Dame gedankenvoll nach. Wenn sie gerecht. sein will, kann sie sich selbst von Vorwürfen nicht freisprechen," sagte er. Der Wunsch, die Tochter versorgt zu sehen " Lieber Freund, was würde durch solä'e Vorwürfe geändert .oder was ' gebessert V? fiel ihm Dagobert ins Wort. Gott sei Tank, daß die Entlarvung Delattre's nicht $u spät gekommen ist ! Hertba wäre unsagbar unglücklich gewor--den." t Na, und nun wird sie Wohl unsagbar glücklich werden V fragte der alte Herr, mit einem spöttischen Lächeln zu ihm aufblickend.' . ''. Denken Sie dabei au micb?" Natürlich !" Sie glauben wohl, ich brauche jetzt nur ein Wort zu sagen, dann werde Her; lha schon dieVerlobung mit mir feiern ?" sagte. Dagobert ' herb. Nein, alter Sreund, damit ui es vorbei " Wenn das Mädchen aber Frau Assessor werden will?" ' ' So wäre jetzt doch nicht der rechte Augenblick, Herthas Hand-, gewissermaßen als Dant für meine Bemühungen zu beanspruchen.' Sie " haben gehört, was die Doktorin beabsichtigt ; ich muß zufrieden sein, wenn sie mir verspricht, mich von der Wahl ihres künftigen Wohnsitzes in Kenntniß zu seren. Und wie dann die Dinge sich gestalten werden, darüber läßt sich ZeKt noch nichts sagen. Daß ich mich unsagbar glücklich schätzen würde, wenn cs mir. gelänge, Herz und Hand dieses Mädchens zu gewinnen. das brauche ich Ibnen nun Wohl nicht mehr en sagen; mit Ihrem erfahr tcnen Blick baben Sie ja dies längst erkannt." Na, dann besinnen 'Sie sich auch nicht lauge brummte, der . Iustizratb. Ich glaube, wenn ie im vergangenen ahre" in Jnterlakcn entscheidende Wort' gesprochen hätten, wären Sie jet bereits ein lüeklicher Ebetnann. Mit Zaudern und Schwanken koinmt mau niemals zuniiel, und nehmen Sie jetzt wieder Äbscbied, dann können Sie vielleicht vergeblich darauf warten, daß die günstiz? Gelegenheit sich noch einmal Ihnen bietet. Sie speisen doch heute Mittag bier mit mir ?" Dagobert gab' sein Zufüge.' ' r ist Ib.nack daaz zurükjkekeh?l, m ftÄ

Zl übekzeugen, ob Ma:!in N'imer in zsreiheit gtsedt roürde.'und nölkziflenfallS die Bemühungen oes trafen zu unter stützen ; aber er fürchtete, dort urückgehalten zu werden und darüber die letts Zusaminenkunst mit Hcrtba zu versänmen. Er war überzeugt, daft bei dieser sanunenkunft nur einige Worte des Dankes und des Abschieds gesprochen würden : für sich selbst hoffte cr nichts mehr. Er mußte-sich mit dem Bewußtsein begnügen, daß er Hertha vor einer Zulnnft voll Skbmacl' und Elend bewahrt batte. . Der Iusti;rath beniühte sich noch immer, die bereits verwelkte Hoffnung wieder aufzufrischen. Dagobert bat ihn abcr, dieses Thema fallen ;n lassen ; der leise, wenn auch gut gemeinte Spott, der bisweilen aus den Bemerkungen des alten Herrn berausklang,berübrte ibn pcinlich. ' Die Stunden fchwanden langsam. Dagobert, der kaum einen Bissen genießen konnte, bewunderte den Appetit des Justizraths,dem jedes Gericht vortrefflich mundete.' Endlich war das Diner beendet. Der alte Herr beschloß es mit einem Kognak, dann erklärte er schmun;elnd sich bereit, feinen Freund an den Strand zu begleiten. Dort angelangt ließ sich der Iusti;rath in einen Korbsessel nieder, um in träger Ruhe dem einförmigen Spiel der plätschernden Wellen zuzuschauen. Ich sagte Ihnen ja, wenn Sie nicht bald abreisen, wurden Sie einen chronischen Magenkatarrh mit heimbringen", brach er nach einer langen Pause das Schweigcn, während Dagobert voll ungeduldiger Erwartung in die Jtichtung hinausschaute, in welch Hertha und ihre M ter kommen mußten. Machen Sie doch dem Herzeleid ein Ende, indem Sie frischweg vor Hertha als Brautwerber erscheinen !" Der Augenblick dazu ist nicht geeignet", entzcgncte der Assessor fast verdrießlich. War er es in Jnterlakcn auch nicht?" Noch immer dieser Spott !" sagte Dagobert unwillig. Was bezwecken Sie eigentlich damit V Weiter nichts, als Ihnen das ttlück zu sichern, nach dem Sie sich sehnen." Da ist er !" hörte Dagobert in diesem Augenblick eine bekannte Stimme hinter sich ; ich wußte ja, daß wir den Herrn Lieutenant hier finden würden." Er wandte sich um Martin Neimer undKatje standen mit leuchtenden Blicken vor ihm. Was ? Da sind Sie ja schon " sagte Dagobert erfreut, indem er Beiden die Hände bot. Ich battc nicht erwartet, daß man Sie so rasch aus der Haft cnt lassen würde." Sofort, als mein? Schuldlosigkeit er wiesen war", erwiderte Nenners Il,: neu verdanke ich das ; ich werd 's Ihnen nicht vergessen !" )ia, nun lvird die Lachtaube wohl wieder lachen finmcfi", scherzte der ;xusti;rath, indem er an seiner Brille rückte und Katjc Verschur mit heiterem Lächeln zunickte ; jetzt hat sie ja Alles wieder, was sie wünscht." Uno noch dazu eine Aussteuer von tausend . Francs, welche der Herr CzZraf uns als Schmerzensgeld geschenkt bat'", erwiderte Katje mit fröhlichem Lachen. Sehen Sie nur das Gesicht, das Mar tin macht! Als ob er in einen unreifen Apfel gebissen' hätte ! Er wollte das kelk von dem Feinde seines Vaterlandes nicht nehmen : stolz wie ein Spanier wies er es Zurück. Als ob die Tau? send'Francs Billets nur so vom Himmel herunterregneten!" Mir genügte eine öffentliche Ehrenerklärnng vollständig!" warf Martin ein, an seinem Schtlurrbart drehend. Die bab' ich ja auch verlangt, und sie kommt morgen in die Zeitung", nickte Katje ; aber darum waren doch die tau send Francs nicht ;u verachten. Das Billet blieb mir in der Hand zurück, als der Herr Gras Abschied nakm." Na. was ist aus Delattre geworden ? W'hrscheinlich schon über alte Berge?" fragte der Iuskizrat!'. Wir wissen nicht davon", erwiderte Reimer. Sie können denken, daß wir UN5 !!'.!!' um unser eigene llück bekümmert haben. ,xxch glaube, der Herr Graf will il.i vcrl'aslen lassen. Wenn man nur auch immer konnte, was man will !" spottete der alte Herr, dessen Blick je;t auf Hertha und dieDot torin siel, welche langsam näher kamen. Na, macht Euch einen vergnügten Ab.'nd. Minder; die Damen dori suchen u::. u.'d ymx müssen un ibiUM U'io (Schluß ,olgt.)

Haus Siegfried. Roman von S ch m i d t W e i ß e n s e l s (Ftttsktzung.) öerubärd war nicht der Maun. der den Krieg in dcr Ehe liebte. Er ließ Manches von seiner Frau geschehen und ohne es laut zu rügen, was ibn doch im Innern tief verdroß un) verletzte. Er war kein Schwachkopf gegen sie; aber er vcrmied es, den Zwiespalt, der nach und nach zwischen ihnen Beiden entstanden war, .zu erweitern und gar vor anderen Augen und bren erkennen zu lassen. So machte er gegen ihren so trotzig ausgesprochenen Willen, ihn allein abreisen zu lassen, keine Einwendungen weiter. Ueberdem beschäftigten ihn seine kaufmännischen Sorgen, für welche Elise nicht die geringste Theilnahme jemals gehabt und die immer schwerer in der geheimnißvollcn Stille seiner Brust ihn bedrückten, augenblicklich viel .zu Viel, um für Anderes sich noch gusregen woltcit. Bernhard packle seine Koffer allein und bestellte sich den Wagen für Jen bacl'. ?!ur Von dem Baron verabschiedete er sich noch, der äußerst überrascht davon war. - An diesem Augenblick regte sich jurn ersten male sonderbarer Weiie EiferNicht in dem junger. Kaufmann tvegen seiner Frau und der rcisesreundschastlichen Beziehungen, die sich zu dem bestechenden Edelmann entwickelt hatten und denen er nun sie allein überlassen mute.

Bernhard konnte auch sonst Ciserjuii)! auf Elise nicht unterdrücken lDuwodl e.' stets so Viel Herrschast oarüblr ausübt, dak cr es zu kleinlicben Auöbrüchen der Leidcnfchos.' niKt (at!e kommen lassen. Er miktkaute ibr aber, und, wie er glaubte, mit Grund seitdem er die Ueberzeugung gewon nen, das; )c ihn nicht bing.dungSvoll liebe und sie ihre ehrgeizigen Wünsche zir wenig durch ihn befriedigt fühlte. 'Bisher hatte cr durch Herrn v. Cchaal sich zu keinerlei Mißtrauen solcher Art veranlaßt gesehen oder dasselbe hatte gcschlummert. Jetzt packte es ibn plötzlich desto heftiger. Der Gedanke schoß durch sein Hirn, daß Elise um des Barons wil lcn zurückbleibe und sie sich Glück wünsche, daß ihren Ehemann geschäftliche Beunii,higung davontreibe. Ihm war plötzlich, als drehe sich Alles um in seinem Innern und als verzerre-sich , sein Gcficht, loie es sich dem eigentlich lieb gewesenen Gesellschafter der" letzten Tage noch einmal zuwandte. Wie abschreckend erschien ihm jetzt derselbe ! Seine Augen stachen ihn wie glühende Dolchspiyen, als er sagte: Gestatten Sie mir, Herr Schauß, Ihrer Frau Gemahlin meine Dienste zur Verfügung zu stellen." Ab, ah," stammelte Bernhard, sehr verbunden, Herr Baron. . Sie sind sehr liebenswürdig " Es war ihm schwarz vor den Augen. Er schloß sie vor dem dunklen Abgrund, zu dem er getrieben wurde. Tann raffte er sich aus dieser Wahnvorstellung empor und stieg in den harrenden Wagen-. Noch eine Strecke Weges sah er, wie seine Frau und ihr zur Seite der Baron ihm nachschauten. II. Ein schlankes Boot, von einein der Mä'd chen au dem Ort gerudert, sollte den Baron und Frau Elise Schauß nach Rainer's Seehof bringen. ' Der Nachmittag lvar so drückend heiß am Lande, daß eine Fahrt auf den See das Beste tvär, tvolllit man sich eine Erfrischung verschaffen konnte. Der Baron hatte es vorgeschlagen, Elise es gern angenommen. Als dunkle Punkte bewegten sich mehrere Boote auf dcr weiten Fläche des Sees, und zumal drüben im Schatten, den die hohe Bergwand warf. Auch der Baron liep dahin rudern, um da bis zur tieferen Neigung dcr Sonne hinter die Felsbäupter dicKühlc zu genießen. Langsam kam dcr Kahn auf so weiten Bogen dem Seehof näher. ' Als ' cr nach der Landungsstelle desselben hinüberbog, begegncte ihm von dort her ein größeres Boot mit einigen Herren, die im lauten, heiteren Gespräch begriffen waren. Es nahm seinen Weg dicht an dem ankommenden vorbei und fuhr langsam. Die Stimmen von dort her beunruhigten Elise. Sie senkte ihren Schirm nach dieser Seite und verbarg ihr Antlitz dicht dahinter, indem sie dem Baron zuflüsterte: Min Bruder und mein i?ttkel!" Dieser Rainer," borte man einen krauslockizen jungen Mann mit einem wahren JohanniSgeficht sage, hat sich dochein schönes Grundstück zusammengeRaina :" lachte ein alter flachsbärtiger Herr foppend unter seinem breitkrampigen schwarzen Filzhut. Da hören Sie ja, wie Ihr Berliner A anstatt N sprecht! Neina, Vata, Mutta, via Schwestern !" spottete erveitcr. Hören Sie, HerrProfessor," antwortete ihm hierauf ein langer, dürrer und mit unbedecktem kahlen Schädel in die Höbe ragender Fünfziger, Jeder spricht. Vk ihm der Schnabel gewachsen ist, und eine angestammte Mundart verbergen wollen, bringt unausstehliche Ziererei, seelenlose Erkünstclung der Form hervor, kalte Schauipielcrsprache. Am Ende soll wohl Ihr schioäbischcs das schönste Deutsch sein? Wurscht ischt Wurscht ! Was sagen Sie da zu Ihrem verschirundenen Buchstaben . VI4 Ein Unterschied zwischen Nachlässigkeit ilnd natürlichen Dialekt " Dialekt," fuhr der alte Berliner dein schwabischen Professor ins Wort. Warum sagen Sie nicht dafür Sprech- oder Mundart ? Ist dies nicht eine viel unverzeihlichere Nachlässigkeit grade unserer Gebildete':, daß sie ein Teutsch reden, welche-S mit Fremdwörtern bis zur Entstellung gespickt ist ? Ich möchte wohl daraufhin einmal Ihre Schriften untersuchen." Fa," rächte sich auch noch der junge Berliner, da wird man wohl ein Lerikon benutzen müssen, um Manches zu verstehen." Lerikon!" schalt dcr Aeltere gemütb,lich. Robert ! Nobert ! Könnte man nicht eben so gut und noch besser dafür Wörterbuch fagen ?'' Allerdings, lieber Onkel; aber in der Schckle haben wir nur immer ein Lerikon kennen gelernt." ' ," wandte sich der Kahllopf, indem er mit der einen Hand in dessen Locke 11kranz wühlte, wieder an den hinschmunzelnden Professor, Ihr Schulmeister groß und 'klein, seid die schlimmsten Deutschverderber. Ist cs denn nicht wahr, daß sie unsere deutschen Jungen, in Preußen wie i:i Schwaben, decliniren, conjugiren, Grammatik, Präposition, Adjectiv und so weiter lehren, was sie im Leben nicht wieder los werden? Die Franzosen haben wir wohl zu besiegen vermocht, aber die Verhunzung unserer echten Stammvolks spräche durch .die Fremdwörrterseuchc setzen unsere Lehrer und unsere Schriftsteller. Voksvertreter in ihrem Reden und die Gerichte in ihren Schriftstücken, setzt die Mehr zahl unserer Gebildeten in der jäinmerlichcn Eitelkeit fort, anders als gut deutsch zu sprechen sei ein untrügliches Zeichen von deutscher Bildung und sondere sie von der großen, roben Masse des Volkes ab." Der Professor konnte nicht umhin, dem EifcrerRechtzu geben und dainit kain man. von dem Gegenstand ab. Tie Lchokstica" war nabe. Nobert forschte mit seinem Feldstecher auf dem Wege längs des Ufers, wo sich Spaziergänger zeigten. Wir hätten doch unsere Ankunft an melden, sollen." meinte cr zu seinem Onkel. . Es wird auch kein Unglück sein," crwiderte dieser, daß wir es nicht - gethan

haben. Auf solch', einer Aumm'elfahrt durch die Berge bin icb gern frei. Wenn nun unser lieber Proschor diese Nacht auf der Pertiskau hatte .zubringen wollen, so hätten wir uns wegen der Anmel: dung bier notbgedrungcn von ihm Ireni'.en müssen, wahrend wir so noch ein paar Ta.e zusamnien bleiben und n herumreißen können. Schauß will ja bi$ Ende.deS Monats bier bleiben, und was brauchen wir hier gleich am Ufer emvfan gen zu lverden ?"

Sie stiegen aus und übergaben ihr Gepäck dem herankommenden Hausknecht. Der Wirth stand in der Thür, k und al die Drei zwei Zimmer be-!

gehrten, that cr vetnahe, als habe er ses Oithaveuand und nach der diesiabrikeine mehr zur Verfügung. Doch war ! gen Impfung fast allcii.idcr bedenklich es nicht so schlimm. Im etwas vom Gast ! erkrankt und viele gestorben. TieNrank' Hause entfernt stehenden, neu erbauten ! bcit äußerte sich durch Anschwellung der Warmbad sollten sie noch Unterkunft sin- ; Gliedmaßen und groß's Eiterbeulen auf den. ! der Bmst, Das neue Volvtechniülm in

Onkel Friedrich und sein Neffe erkun- ? diaren sich natürlich nach Schauß, Der ist abgereist," antwortete der Wirth in seiner kurzen,wLrrkargen Weise.. Nanü ?" entfuhr es Beiden und sie saben sich betroffen an. Wann deiin?" : Vorgestern." " . .. Eh. was soll denn saß heißen? Was ist da vorgefallen j ', -V'T Aber die Fau. Schauß ist noch, hier," ergänzte der Wirth j'ine Aus fuiift. Wieder richteten Onkel und Neffe ihre Blicke verwundert aus einander. Elise wird uns ja Alles erklären," äußerte dcr Erstere. Suchen wir sie aus." ..Und nun noch die 'Frage, HerrWirth: Haben Sie Briefe für mich. Robert Siegfried u Er allein erwartete solche, und wirtlick' waren zlvei für ibn da. Triumplurend, mit leuchtenden Augen, zeigte er sie seinen j oeiocu alleren vienoen. oie verein om Warmbad zuschritten. Von ihr ! Von ihr, die meine Lebcns Wonne'." trällerte er jubelnd. Vierzehn Tage schmachtete ich danach wie ein Durstiger nach einem Schluck Wasser." Onkel Siegfried lacbte in seiner" berzi. gen Art. Glaub' wohl '. Wenn' nach Dir gegangen wäre, hätten wir der Briefe we gen von Salzburg bis hicvber nur drei '-icige gebraucht. ' Ist denn Herr Robert verheirathet ? " fragte der Professor. Noch nicht," erwiderte dieser. - dessen feines Gesicht mit dem leichten, dunllen Lippen und .Kinnbart noch vor Freude leuchtete. Aber glücklicher Bräutigam. Herr Professor." Ja. dies will viel mehr sagen; ich verstehe, ich verstehe !" Der Hausknecht führte in dem neuen, kaum in der inneren Einrichtung fertigeil Hause niit Bädern im Erdgeschoß zuerst den alten, rüstigen Herrn aus 3chn'aben nach einem Kämmerlein. war kaum um Umdrehen darin, das Bett füllte drei Viertel des kleinen Ranme. Ach," stufzte der Herr Professor in Ergebung. ..wa man sich in Gasthöfen doch gefallen lassen muß! Und so ein einzelner Tourist bat' allemal am schlechtesten, den steckt man in ein Loch wie einen' Gefangenen. Auch eincr'l" Damit trat cr in die Klause. Besser erging es allerdings den zwei Berlinern. die ein geräumiges und freundlich eingerichtetes Zimmer zusammen erhielten, wie sie es gewünscht hatten. Robert ivarf sich sogleich in lustiger Laune auf das kleine Sopha darin und begann in seinen Briefen zu lefen, während der lange Onlel seine Reifetasche öffnete und dann am Waschtisch sein edles Haupt einer erfrischenden Taufe unterwarf. Na," fragte er unter dem Abtrocknen, was schreibt denn Deine Helene ?" Tie Liebe, die Gute!" entgegnetc Robert schwärmerisch. Es sind die ersten Briefe von ihr an mich! .Ich bin wie. berauscht davon, Onkel ; jeder Buchstab'e spricht zu mir von ihrer Liebe, jede Zeile atlnnet die Reinheit ihrer Seele entgegen ! Ich kenne ja Helene so gut, wie man nur ein ?Nädchen zu ergründen vermag in Jahrelangem' Beobachten und endlich auch in näherem Umgang, seitdem sie meine Braut geworden. Ich habe ja so oft nun schon Hand in Hand bei ihr gesessen und lvir haben uns Alles gesagt, was sich ein Liebespaar nur sagen kann. Und doch, wie spricht ein Brief so anders, so viel noch mehr, so Wunderbar bestrickend. Ah, ich muß gestehen, daß man nicht eher heirathen sollte, als bis man sich ordentliche, ausführliche Briefe gegenseitig geschrieben, weil man sich erst dadurch vollends kennen lernt. .Die Lippen bringen nicht so viel zum Ausdruck, wie ein volles Herz dem Pavier anvertraut. Das ist wie Beichte, wie Bekenntniß in feierlicher Weihe, wie Forschen und Erkennen in sich selbst. In neuem, verklärendem Licht erscheint mir jetzt Helene." Dann war es ja sehr gut, daß Ihr einmal durch diese Reise getrennt wurdet." Dem Kriegsrath ist auch nicht besser geworden, wie mir Helene schreibt." Nobert gab tiefe Bemerkung hin, als er eben an die Stelle im Briefe gekommen, die sie veranlaßt. Er las wciter.' So, so," entgegnete Onkel Friedrich, indem er sich sein glattes, gebräuntes Gesicht ein letztes mal abrieb. Nicht bess w Im Gegentheil, er hat in'sBett müssen. Aber man hofft, daß er dadurch seine crschreckliche nervöse Aufregung verlieren V . ! werde. Gott weiß, was den alten Herrn dazu gebracht hat." Sei auch desbalö z-asvicden, dak er nicht, wie beabsichtigt war, die Reise mit Helene, mitgemacht hat." Der Onlel bürstete sich dabei die noch we-! nrgen grauen Haare, welche in dick'tcr Fülle allein seinen Hinterkopf bedeckten. Der hätte uns zu schaffen ge - macht und mit seinen hochmüthigen, aalliaen Launen uns jeden Tag verdorbcn." iForlsidung fo!al.; i I Verlangt Mucho'i "llavina Lost Cigars1

DentscKe Lokal-?7aeI,r!eZ,ten.

vrvoini Brandenburg. Bas mcöicinisch cl'irurgische Friedrich Wilhelms-Jnstitut feierte sein Wstes tstiftuuAssest unter zahlreicher Bctheiligung von Generälen, Professoren und Stu?ei'k.- 1 lestcrben sind in Berlin der Polizeiralv iman. der ehemalige Regisseur Heinrich Pfesrcrkorn und die Wittwe dcö Komikers Theodor Neuschc. Im nächsten Winter wird in Berlin ein neues Operettentheater errichte: werden. Die bekannte Weinhandlunz von Hellwig & Borchardt in Berlin ist ban- j kerott. In mehreren Dörfern des KreiEh:lottenburg wird im Oktober .unter großzrtizcn .Feierlichkeiten eingeweibll" V ... " 2" ' s - I iverocn.in zunger s-rncier, jen von lt Vä.4a 4 X jvl 4.. 4 I ?4 MitVju't.i.ii.. omtfc VlU'Ul;vll lll'UU,-) i wurde 10:1 letzteren niedergeschlagen und schwer verwundet. Guben it selbNUan- ! digcr Stadtkreis geworden.--?!athsherr ! Adolf Sckerl in Schwicbus hat der ; Stadt ein zweistöckiges massives Gebäude für Hospitalzwecke geschenkt. JnEoppeln bei Neuzelle wurden der Bauer und Kir- j chenälteste Winkelmann und seine Ehe- i frau. welche am geschlossenen 'Fenster in ! der Wolmstub' saßen, vom Blitze er-' schlagen. Ostvreulen. Regierungsrath Rauschning in Kö- ? uigsberg ist an das Reichsschatzautt nach ! Berlin versetzt worden. In Bartenstein ist der Bau eines Justi;gefängnisses in , Angriff genommen loorden. dessen Heilen ; stUf über r00,000 M. berechnet sind. ! Den Geistlichen A. Buchbolz und K. ,

sanken, der m der Äcäyz des türkischen Z Zeltes" in Eharlettenburg ein junges'! Mädchen auf dessen Flehen gegen wei

eererger, welche vor 10 Zähren wegen i Uebertrelung der Maige setze auS dcu!. , i ermlandnchcn Kreisen Braunsberg, ! '-CUllf C VtlftttUfJ UUII Heilsberg. Rössel und AUcnstein ausgewiesen waren, ist jetzt dcr Aufenthalt in denselben wieder gestattet worden. Am , Kirchhofe in Mussanten wurde die aus- j geraubte Leiche eines unbekannten Man- j

nes m:: voil'g zertrümmertem schadet auiaeiunden. Die vont Schwuraerichte Tilsit wegen Gattenmorde zum Tode verurtbeilte Häthnerfrau S?amitat aus Kumpelken ist' vom deutscher Kaiser zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe begnadigt worden. ; . Weftpreußen. Die voriges Frühjahr durch eine Feu- ! ersörunst zerstörte Gebäudereihe der Schi- ; j chau'schen' Fabrik in Elbing' ist wieder i neu aufgeführt worden. 'Rechtsanwalt : j Tolsdorsf in Elbing infolge Hirnschlags - beim Baden ertrunken. In Briefen ; machte der Altntzer Weiß semem Leben durch Erhängen ein Ende. Der Schäfer j H. Schröder in Prochnow ist in Folge ! einiger verlorener Prozesse wahnsinnig Z geworden. In Schwel) ertrank beim j Baden der 16jährige Kauzlist Schröder, j Blitzschläge und Brand sälle : In z Schridlau raud? auf dem Felde der Öo j sitzer Enge'l vom Blitz erschlagen. inNL'- i imÄisirn .ii'cht.. htivi- mtärfihl -!.;.. ,V..V " . entzündete Feucrsbrunst das dem Gutsbesitze? N. gehörige Gehöft ein, wobei drei Knechte in den Flammen umkamen, und' auf Gut Rottmansdorf das Gehöft der Wittwe Meyer. In Lichtfelde brannte. infolge böswilliger Brandstiftung, der Borchert'sche Gutshof nieder, in Rundewiese sämmtliche Wohn- und Wirthschaftsgebäude des Besitzers Bahr, in Kvschienen das Gehöft des Wirthes Tal kowski, in Podwitz sämmtliche Gebäude des Besitzers Heinrich Schröder, in Kolonie Schinkenland bei Stuhm die Besitzung des Fleischermeisters Kaliiiowski und in Sprind die Gebäude der Besitzer Liedke und Behr?, Vrovlnz HttenZsa. Regierungspräsident v. Brauchiesch in Eassel wurde in derselben Eigenschaft nach Erfurt versetzt. Eonsistorialrath Professor Dr. Hnrici in Marburg ist zum Rektor der dortigen Universität er nannt worden. In Wiesbaden feierte der Handelskammer-Sekretär W. Flindt ! sein 50jahriges Aienstzubilaum. j Zu Frankfurt a. M. der Dachdecker Noth in olge Unglücksfalls ; Job. Ehrist. Hos : mann, Nierenleiden ; endlich Frau Ätaria Stolze (Gattin des Dichters Stoltze). ! Lungenleiden. Blitzschlage : n Burgel bei Marburg wurde dcr Schäfer Sohn auf dem Felde vom Blitz erschlagen, in -Philippstbal legte ein Blitzschlag da? Wohnhaus des Gärtners Philipp Schä' fer, ' sowie zwei ?!achbarbäuscr in Asche j und in Hilders fuhr der Blitz in die Ka- j pelle auf der Milseburg und zerstörte die-, selbe zum Theil. ; j tönigrich Zabtn.- . ! In der Niedhammer'schen Eelluloid- j fabrik in Gröditz verunglückte zu Tode i der Arbeiter Dreißig aus Prösen. Die j auf dem Rittergut Hermsdorf bedienstete I Ein. Wild aus Reichstem stürzte' von! einem Heuwagen herab und starb. In Oberkullersdorf fand man in einem Graben die Leicke des Handarbeiters Schu bert aus BöhmischUllersdorf. Das Haus des Zimmermeisters Kettner ir P kauen i. B. brannte nieder. Daselbst wurde die Zleaelarbeiterm Thoma voir Ctt T AVrJvfAAAH Blitz getödtet.-BomBlitz erschlagen wurde auch der Tagelöhner Pippich in Stückig:. Die Zahl der Selbstmörder in Sach: sen ist im vergangenen Jahre auf 1203 gegen 1128 im Jahre 182 gestiegen. ! Der sächsische Lan'desbischof Dr. Fran' ! Bcrnert feicrte.sein .0jähriges Priester jubiläum. f in Dresden der ehemalig ' Kommandeur des 2. Grenadier-Rea.t-mcnts N. 101, Generalmajor V.Seidltfr ; I Gerstenbera und der Stadtrath a. D. Karl Friedrich Walther. Aus der Or-; gelfabrik von Kreutzbach m Borna gin , kürzlich das erste vollständig pneumatisch ' angelegte Orgelwerk, eine Ersindun ' , Emil Müllers, Mitarbeiters der ge nannten Fabrik, hervor, fc'v ist ta j ! erste derartige Werk im Königreich Sach ! sen. 2 den Spinnereien von Erim z mitschau, sowie in . denen der Dörfer'' ! Wahlen und Neukirchen ist. in Folgi ! i eines Strikes die Arbeit eingestellt wor ! den. Auch in der Schlenzia'schcn Pav j pemaoril in rumoacy rracy cir r r f r

Strike aus. Infolge eines Streiree ' wurde der Kirfchpächter Kretschmai in Kolditz von dem Arbeiter Hellmuth erschossen.

der Zndiana MbWMS ! empfiehlt sich zur Rechuuugett. Cirkullireu. - . ulrl Kliffs !! f w,!r Briefköpfen. Quilttmgeu. Einttttlskartcu. Mitgliedcrkarten. Brochurcn. Konstitutionen Adrcßkartcu. JDentsclie -Ipte & :taMirt teif 1859. Charles Meyen &'Gx. 39 nid 41 PaiV Ccw, Xew Yori, : - beaorgfn in Arten tob Gescliaftsaiuelgea, P-rsöaalanffördcrcBes. etc für diese Zeitzzg, sowie fdr Ud deutschen Blatter in don 7er. Staaten und Suiopa. Aimmtllche Den tscb-Anierikan Ische Zltnnm liepen in n&ereia Gfobust-LckU zor ' lrtic Einsicht äf l'ntüknm ur. Dia geeinten ZIenvageber lcntechcv litU-r irerdea acbtuzxgiToll rtiicbt, un lüre 1qLU tMiajlta tit tuuez Cexlstrttor tu litaraeaitto.

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