Indiana Tribüne, Volume 7, Number 345, Indianapolis, Marion County, 2 September 1884 — Page 2
indians Hribüne.
Sr sch eint Täglich, ZSScheniltch n. Sonntags. Ofssce: 120 O. Marylanbftr. JV Zgttch rt52nc lot durch den Xxiftx 11 V enttxerUoch, die Sonn,g .IndUItntI pt Woche. Beide lufaancn IS mtl. Per Peft U3!tit tn Vs?ude,ahiun ?r JZör. Indianapolis, Ind., 2. Septemb '31. Die Regulatorett in Montana. Die letzten Nachrichten über d!.' Erfolge der Viehzüchter und Hirten, .welche in "Montana in der Verfolgung der Pferde- und Ninderdiebe begriffen .sind,, wurden von drei v?rzüglicy berittenen Männern nach Lewistcn gebracht welche beauftragt sind, Hilfsmannschaften den von dort vor mehreren lochen aufgsbrochenen Truppen zuzuführen. Äls in fcei weiten Umgebung der genannten Ansiedelung der Zweck ihrer Absendunz be' sannt wurde, bemächtigte sich sämmtlicher Hirten die größte Aufregung und jeder Einzelne von ihnen wollte der HilfsMannschaft zugetheilt sein. Die Heerdenbesitzer hatten die größte )!cth, durch Zureden und Geldanerbictungen nur so viel Leute bei den Hecrden zurückzuhal ten, als 'Ai deren Beaufsichtigung unbe dingt, erforderlich sind. Tie Erlebnisse und Erfolge der verschiedenen Trupps, töelche das Gesetz selbst in fcic anb genommen haben, werden natürlich mit dem größten Interesse verfolgt und dieselben haben unter dein gesetzlosen Gesindel bisher schon so gründlich aufgeräumt, dcö alle Welt glaub:, dem Treiben der Diebe werde in Montana auf lange Jahre hinaus ein Ende gemacht werden. Jeder will natürlich zu einer der Gryefci. tioncn gehören, deren romantischer Zauber für jene wilde Söhne der Prairie und des Waldes etwas Unwiderstehliches yat, und von denen man noch nach Iahren an den Lagerfeuern und in den Block Häusern erzählen und sagen wird, daß sie friedliche und geordnete Zustände in Montana herbeitührten. Zurückcrlangte, gestohlene Pferde und ''linder treffen sehr bäusig in Lewiöton, Fort Kevgh und an anderen Punkten ein, von denen die Versslgung ausginz i;na erhalten die Bewobner in fortwährender fieberhafter Er Äach dem ZZa.npfe am Musselshell, über den wir 3!äheres mitgetheilt haben, folgte der Trupp unter Äuart den ver sprengten Dieben auf deren beschwerlichen I Hfaden in die Berge. Schon am Spät- ; Nachmittage des zweiten Tages entdeckten sechs Mann acht bis zehn Diebe, die gerade das !)tachllazer herrichteten. Die- i selben hatten einen Posten ausgestellt, der sie durch einen Schuß warnte. Sofort' stürmten die Verfolger auf die Räuber ein und schickten ihnen auf ihrer Flucht ungefähr 20 Schüsse nach. Zwei Vanditen wurden so schwer verwundet, daß sie nicht weiter konnten und den Hirten in die Hände sielen; sie .wurden ohne Weiteres aufgeknüpft. Die einbrechende Dunkelheit ließ ein? weitere Verfolgung nicht rc.tblich erscheinen. Zwii Tage später und zwar wiederum gegen Abend sahen die Regulatoren aus einem dichten Walde Rauch aufsteigen. Sie schlichen vorsichtig näher und'ent deckten auf ein.r Lichtung ein geräumiges Blockhaus. Hinter den Bäumen versteckt konnten sie wahrnehmen, wie Männer aus demselben aus- und eingingen. Die Hirten ließen mehrere Män ner zur Beobachtung :iuüue, brachten die )?acht ohne Feuer zu und gegen Morgen meldete Einer von ihnen, der die Gegend abgesucht hatte, in der Räche des Hauses, aber im Walde versteckt, besinde sich ein Eorral oder eine feste Umzäunung und aus solchem habe er das Wiehern vieler Pferde gehört. ES wurde beschlossen, das Haus in der nächsten Nacbt zu über rumpeln. t Gegen 10 Uhr Abends schli chen sich die Hirten von allen Seiten an das Haus hinan, dessen Fenster und Thüren offen standen. In dem großen, bellerleuchteteten Zimmer saßen zahlreiche Männer bei der M-chtyit, man konnte ihr Reden und Lachen deutlich unterschei den. Geräuschlos schlichen sich die HU ten näher, nahmen Jeder seinen Man auf's Korn, und auf Eommando krachten die Büchsen. Die Man ner im Zimmer sprangen auf, eine zweite Salve folgte und vielleicht sechs oder tehn Gestalten sprangen aus den Fenstern und Thüren und liefen in den Wald. Als die Hirten das Haus betra ten, fanden sie in solchem neun Todte, unter ihnen mehrere der gefährlichsten Desperados. Das Haus wurde durch sucht, die besten Lebensmittel wurden herausgeschajst, die Leichen auf einen Haufen geworfen, dann wurden Holzscheite, die vor dem Hause aufgeschichtet waren, in das Haus geschafft, ein Faß Petroleum wurde zerschlagen und das Ganze in Brand gesteckt. In dnn er wähnten Eorral befanden sich 40 Pferde, deren Brände verriethen, daß dieselben gestohlen waren. Fünf Meilen von dem Hause entdeckten später die Regulatoren ein Lager, das in einer Schlucht zwischen zwei steilen Felswänden und hinter Fels blöcken so angelegt war, daß es große Sicherhett vor Erstürmung gewährte; .dieselben kamen durch ihre Beobachtun gen zu der Ueberzeugung, daß sie eine Art Hauptquartier der Raub vor sich hätten und daß die Zahl der letzteren großer sei, als ihre eigene. Sie zogen sich daher zurück und sandten drei Mann mit den erbeuteten Pferden zurück, um Verstärkungen zu holen. Bankräuber, vielleicht auch Mörder. Am 15. August verreiste der Schurke Warner, Präsident der Bank von Albion, N. I., angeblich nach St. CatherineS, Can. Niittrand fand in der Abreise de5 reichen Manneö etwas Auffälliges. 'Nur tx kannte die Combination des SchloffeS an der innersten Abtheilung des Kaffen gewolbeS. Am 20. August stellte die' Bank ihre Zahlungen ein, aber nur ganz vorübergehend". Nachdem eS end iich gelungen, da? W.rbeiligste.eZM.'
sengewölbcs zugänglich zu mächen, stellte es sich heraus, daß der Herr Präsident auch nicht für einen Eent Geld oder Geldcswerthin solchem ;urückgelaffen hatte. Einen wie großen Theil der der Bank anvertrauten Gelder Warner schon vorher in wahnsinnigen Speculationcn ver loren, wie viel er tnitgenommcn hat, w.-ik Niemand. Aber mM nur das
Lemögen der Bank hat der schütte vcr- . spielt und gestohlen. ' Vor fünf Jahren starb Warner'ö Schwiegervater, Roswcll : ". NurrowS. und binterlicn ein auf ; &5,00v,000 abgeschätztes Vermögen, j Seine Wittwe, jem (seyn. Warner und sein zweiter Schwiegersohn, öllerande? Stewart, wurden zu 'Rachlaßverwaltern ernannt. Stewart starb vor 3 fahren. fein Sohn führte ein ausm.'welsenccö Leben und kümmerte sich nickt um Stand und Verwaltung seines Erbes. Der junge Burrows litt an einer schleichen den ranktZett und es Wirt Mt veraup aefübrt babcn. Warner verfügte tbat sächlich allein und willkürlich über den Nachlaß. Vor Kunnn übertrug der junge Stewart die Verwaltung seines Vermögens einem Anwälte. Dieser erwirkte einen richterlichen Erlas; an Warner, einen' Rechenschaftsbericht über die Verwaltung des Nachlasses einzureichen. Am 18. August lief die Frist hierzu ab, am 15. August brannte Warner durch wahrscheinlich nach Eanada. Wenn es aeli'ngt, ihirf das Verbrechen der Fälschung, im Sinne des AnsliefernngSverträges mit Großbritannien nachzuweisen, so wird der Zierl möglicher Weise ausliefert, darf aber dann nur wegen des Verbrechens proccssirt werden, wegen dessen die Auslieferung erfolgt ist. Das ist jener saubere Vertrag der den großen Spitzbuben beinahe Straflosigkeit sichert. Das Jubiläum des Petroleums. Der 28. August 185'.) war ein wichtiger Tag für TituSville, für Pcnnsylva nien, die Ver. Staaten, die neue Welt, die ganee civilisirte Menschheit. rn die sem Tage wurde die erste Quelle amerikanischen ölohlenöls bohrt und an: W. August 18S4 hat sonach diese ioichtige Entdeckung ihr 'jähriges Jubiläum gefeiert. Petroleum und seine beleuchtenden und heizenden Eigenschaften waren schon längst bekannt am Flusse Jrrzwaddy im brittischen Burmah, in Afghanistan, in Persien. Türke stan, Sicilicn und an anderen Orten war es entdeckt worden, aber den Ver. Staaten war vorbehalten, dasselbe zu einem der wich'31Uji Artikel Welthandels zu mad'tn. Schon ven Indianern war duö Petroleum bekannt ; sie schöpften es von der Oberfläche des FlüßchenZ, das heute Oil Ereek heißt, und verwendeten es zu medicln ischcn Zwecken. Anfang 1859 begann Eol. Trake von New 5aven nach Oel zu bohren, am 23. August 1859 wurde die. erste Oelquelle oder der erste unterirdische Oelbehälter in einer Tiefe von 69i Fuß eröffnet. Die Quelle ergab anfänglich 10 Faß täglich und das Faß wurde für 50 Cents verkauft. Im September wurde die erste Pumpe einge setzt und der tägliche Ertrag hob sich auf 20 bis 50 Faß. Tie Werkzeuge und Maschinen, welche damals im Gebrauch waren, unterscheiden sich von den heute verwendeten, wie der Hakenpflug des Alterthums, der heute noch vielfach in Merico im Gebrauch ist, von unserm Eultivator. Drake's Erfolg brachte in Titusoill? und weit darüber hinaus eine ungeheure Aufregung hervor. In der Rachbarschaft seines Brunnens und in immer weiterer Ausdebnung wurde nach Oel gegraben, der Flecken Titusville war in zwei Jahren ein Städtchen mit 10,000 Einwobnern. Bald drang man tiefer in die Eingeweide der Erde, erreichte den sogenannten dritten Sand" und erzielte hierdurch weit größere Ausbeute. Im September 1861 lieferte die berübmte PhillipsQuelle 1,000 Faß täglich. Das Oel stieg vorübergehend auf 00 für das Faß, doch müssen 51.00 als damaliger Durch schnittspreis bezeichnet werden. 1859 wurden 82,000 1870 bereits 9,000,000 Faß gefördert. Im folgcndcnJahre trat derBradford-Bezirk hinzu und der Ertrag stieg anf 13,000,000 Faß; von da ab ist eine jährliche Zunahme der Förderung um ungefähr 5,000,000 Faß zu verzeichnen und 1882 iourden S3l, 789,190 Barrels gewonnen: Tie Ausfuhr hielt mit der Förderung gleichen Schritt. Von 1802 bis 1! wurden 600,000 Gallonen, 1833 500,000,000 Gallonen im Werthe von 844,000,000 ausgeführt. Der Umsatz der Oelbörscn in Sil .Citv, New ?)ork, Vradford und Pirtöburg betrug im vorigen Jabre 6,004,263,000 Faß. Die durchschnittliche Tiefe der Oelquel len beträgt zwischen 1500 bis 1800 Fuß, doch erreichen einige eine Ziefe von na hezu 4000 Fuß. Den gegenwärtigen Stand des Oelmarktcs können wir als bekannt voraussetzen. (5dison'S Gattin. In dem Weiler Menlo Park, N. I., hat der Tod der Frau Marv Stillwell Edison, nicht blos deren berühmten Gatten und drei Binder, sondern alle 200 Einwohner des reizenden, mitten in Blumen und Gemüsegärten gelegenen Fleckens mit tiefer Trauer erfüllt. Zwi schen der Familie Edison und den übrigen Einwohnern von Menlo Park herrscht ein wahrhaft freundschaftliches Verhältniß und die letzteren nennen den großen' Elektriker mit Vorliebe ihren Patriarchen, der . von seinem kleinen braunen Laboratorium aus der Welt die Straßen mit elektrischem Lichte beleuchtet und die unbekannte 9!aturkraft noch sonst dienstbar gemacht hat. Edison sucht in seinen spärlichen Mußestunden, die Un terhaltung' mit seinen Nachbarn, welche sämmtlich vom Gemüse und Obstbau leben,und sein erfahrener Rath steht denselben in allen ihren kleinen und großen Angelegenheiten zu Diensten. DieVerstorbene war eine hochgebildete, treffliche Frau .und erfreute sich bis zu der vor 5Jahren erfolgten Geburt ihres iüngsten KindeS - völlig ungetrübter Ge sundheit. Seitdem litt' sie häufig an unzMSglichenNervenschmerzen, und die
tet, Warner habe r;m )dx)tnt reize bracht. Auf dieselbe Weife soll er den Tod' seines Schwagers Stewart bcrbei-
Llerzte sahen sich, um ihr Linderung zu verschaffen, genöthigt, zum Morphin zu greifen. Die Kranke erkannte bald, wie wohlthätig dieses Mittel auf ihr System einwirke, und konnte, trotz der ernsten Warnungen der Aerzte, nicht mehr ohne dasselbe sein. Wenn sie nur entfernt die Vorboten ihrer Schmerzen zu verspüren glaubte, so nahm sie Morphin und mußte natürlich fort und fort die Dosen vergrößern. So mußte sich na türlich die förmliche Morphiumsucht bei der unglücklichen Frau ausbilden und
alle unter ärztlicher Llusjlcht unternommenen Versuche, sie vom korphimngenusse zu entwöhnen, erwiesen sich als vergeblich. Von einer als letzter Versuch der Heilung unternommenen Reise nach vlorida kebrte die frnrn nur kranker, und morphiumbedürftigcr zurück. Das Morphium war die unmittclbareVeränlaffun'g ' - - i -. c r .ii. r -, r. lyrcs ooes uno yarre ie?ii?fliicy cvqcni ge Lähmung jeder Lebensthätigkeit zur Folge, welche die Aerzte mit dem Ausdrucke Gehirn-Eongestion ofsiciell alsTodesursache bezeichnen.', ' . Sobald der Tod eingetteten und von den Aerzten mit Bestimmtheit erkannt war, leitete Edison einen - starken elektrischen ?trom durch den orper derGattmund stellte hierdurch die Thätigkeit des! Herzens für ungefähr 2 Stunden wieder' her. Die letztere war jedoch kein Leben, noch das Zeichen zurückkehrenden Lebens,' sondern nur unter dem Einfluffe derElec tricität stehende Muskel- und. wahrscheinlich Nerventhätigkeit, der die eintretende Todtenstarre'bald ein Ende machte. Merkwürdige Vermnndung. Bei dem ten Krieges Ausbritche unseres letztrat der Zeitunasträaep 'aughn in Jersey Eity, N. I., als Freiwilliger in die Compagnie I) des 71. L!ew Yorker Llcgiments ein. Er wurde in der ersten Schlacht 'von Bull Run durch eine Kugel verwundet, die unter halb des linken Auges in den Kopf eindrang, und für todt auf dem Schlachtfelde zurückgelassen. Beim Aufräumen des Schlachtfeldes wurden Spuren von Le bcn in Vaughn " entdeckt, und derselbe' wurde zunächst in das Lazareth in Tus-, caloosa, Ala., gebracht, wo er 22 Monate in Kriegsgefangenschaft verblieb. Die Aerzte erklärten es für unmöglich, die Kugel zu entfernen, Vaughn genas langsam und nahm nach seiner Rückkehr in die Heimath sein früheres . Geschäft wieder auf. A,n Donnerstag war er in seinem Schuppen beschäftigt, ein großes Stück Steinkohle zu zerklopfen, als er ei nen fremden Körper im linken Nasenloche spürte. Er hielt das rechte Nasenloch ;u, schnaubte heftig und war nicht wenig erstaunt, als ihm eine Kugel in das Ta schentuch siel. Länger als 23 Jahre hat der Mann dieselbe im Kopfe mit sich herumgetragen, ohn: daß sie ihm irgend welche Schmerzen verursacht hat. Ein Sammler von Euriositäten hat . dem Vaughn $250 für die Kugel geboten, doch will letzterer dieselbe nicht vertäu fen. &Z i l . A. "? ' f. lt fft wvii ; i It 1 vj . Unter den rumänischen Juden, welche oon den New Yorker EinwanderungsbeHorden als Paupers betrachtet und nicht in's Land gclaffen wurden, befanden sich auch mehrere, die sich vor ihrer Abreije schriftlich verpflichten mußten, nicht wieder nach Rumänien zurückzukehren. Da dieselben von Hamburg aus nach Amerika gingen, so wurde die Behauptung ausgesprochen, daß Deutschland sie anfnehmen müsse, oder daß sich wenig stcns ein Streit zwischen Deutschland und Rumänien über ihre Aufnahme entspinnen tverde. Es kommen aber sehr interessante völkerrechtliche Fragen in's Spiel, die namentlich für deutsche Auswanderer nicht unwichtig sind. Die Köln. Ztg." faßt die Sache folgendermaßen zusammen : . t Man hört oft die Ansicht, daß, wenn ein Staat jemanden als Unterthanen entlassen habe, damit jede Verpflichtung dieses Staates bezüglich des Entlassenen erloschen sei. Allerdings würde sie erloschen sein, wenn nur das Verhältniß des Entlassenen selbst in Betracht käme. Aber es kommt zugleich das Verhältniß deS anderen Staates in Betracht, welcher ihn aufnehmen soll. Natürlich kann dieser Staat nicht zur Aufnahme gezwungen werden. Und wenn er ibn nun zurückweist, so bleibt dem Staate, welchem der Entlassene vorher angehörte, nichts übrig, als ihn wieder anzunehmen. Wenn auch nicht staatsrechtlich, so 'ist er doch völkerrechtlich dazu verpflichtet. Denn man kann doch nicht etwa den Menschen, den der fremde Staat nicht haben will, auf der Grenze in die Luft sprengen. - Diese Grundsätze haben auch bei Er laß des Reichsgesetzes vom 1. Juni 1870 über die Bundes- und Staatsangehorig keit Anerkennung gefunden. Zwar sigurircn darin noch die Sätze des preußischen Gesetzes vom 31. December 1842, daß die Staatsangehörigkeit verloren gehe durch Entlassung und zehnjährigem Auf enthalt im Auslande. Diese Sätze sind aber (abweichend von dem preußischen Gesetze) beschränkt durch die Zusätze, daß die Entlassung unwirksam wird, wenn der Entlaffene nicht binnen .sechs Monaten umwandert odereine fremStaatsangehörigkeit er wirbt; und daß auch demjenigen, der durch zehnjährigem Aufenthalt ,m Auslande die Staatsangehörigkeit verloren hat, bei seiner Rückkehr die Wiederauf nähme nicht versagt werden darf. Damit ist im wesentlichen der Grundsatz aner kannt, daß jede Entlastung nur unter der Voraussetzung ertheilt wird, daß der Entlassene anderwärts eine Staatsangehörigkeit erwirbt. Wir find daher nicht zweifelhaft, daß Deutschland nicht etwa als glücklicher Besitzer" die aus Amerika zurückgewiesenen rumäni schen Juden zu behalten braucht, daß eS dieselben vielmehr nach Rumänien zurückschicken kann. - Derselbe Grundsatz kommt auch in einer umgekehrten Richtung zur Geltung. Um Jemanden, der längere Zeit in Deutschland verweilt bat, auszuweisen. genügt eS nicht, daß derselbe die deutscheReichsangehorigkeit nicht besitzt, sondern AM M J. AZTT ? . . t f. - - f"i . L. mau i.iuii auz) wissen, in weites z:ano man ihn zurückweisen könn?. Hierin liet eine Schwierigkeit in der Ve
Handlung der Zigeuner ; eine Frage, die schon wiederholt erörtert worden ist. Man hat anderwärts gesagt, die Sache sci ja sehr einfach ; man brauche nur die Zigeuner, welche doch schwerlich das deutsche Staatsbürgerrccht erworben haben, auszuweisen. Gewibein sehr einfaches und zuträgliches Mittel, wenn man in der age ist, ein Land ausfindig zu machen, wohin man sie verweb sen kann, weil sie staatsrechtlich dorthin gehören. Taö wird aber in vielen Fällen äußerst schwierig sein, weil die Hörden schon wer weiß wie lange in Deutschland umhergezogen sind. Und wenn das nicht nlöglich ist, so wird eben Deutschland sie behalten müssen. Dann aber entsteht die Frage, ob denn wirklich der Grundsatz der Freizügigkeit es erheische, daß es Jedermann gcstattet sein müsse, ohne jeden festen Woh'nsin und ohne ersichtlichen Erwerb in: ande her-umzustrcifen.
?itt Wohlthäter der Menschheit. Der bisher völlig unbekannte I. G. Konvalinka in Long Island Eity, N. ?)., nennt sich selbst mit wohlthuender Bescheidenbeit einen Erfinder und Gelehrten" und setzt die Welt durch die Ankündigung in Staunen, daß es ihm gelungen sei: das menschliche Leben lange über seine natürliche Dauer hinaus zu verlängen, ferner den Menschen in einen hundert- bis zweihundertjährigen Schlaf zu versenken und während dieser Zeit den Leib so frisch, als er im gewöhnlichen Schlafe bleibt, zu erhalten, und schließlich den xtw zu neuem, langem eden zu erwecken, :c. bis in die Unendlichkeit. .Dle Verlängerung des Lebens will der große Mann durch wiederholte Einfüh rung frischen Blutes in die Ädern bewirken, die Körper der Entschlafenen will er bis zu 200 Jahren in oberirdischen Grüften vermittels Kältemaschinen unter dem Gefrierpunkte erhalten, die Wieder weckung soll durch Galvanisinus und Bluttransfusion geschehen. Konvalinka geht in seinen Versprechungen offenbar noch weiter, als Josi'ph Balsamo, besser bekannt unter dem Namen Eagliostro, der es doch blos zur Herstellung von Lebenstincturen, Universaleffcnzen und Schönheitswasser gebracht hat. Ein Gauner wie dieser scheint Konvalinka nicht zu sein, sondern blos ein Narr, der für seine durch geistlose Faseleien unterstützten Theorien nicht eher Anhänger sinden dürfte, bis er selbst 200 Jahre gelebt, dann 200 Jahre geschlafen, und dann sich selbst zu neuem Leben erweckt hat. Oder sollte es wirklich wahr sein, daß nichts so dumm ist, daß es nicht dennoch oder deshalb seine Anhänger und Gläubigen fände s Äoitt Inlanc. . seit a e r a u rn e r Zeit Schon Wurde davon gemunkelt, da sich in tytb low-Medicine-Ecuntv, Mim:.. Aussatzkranke befänden. Die Sache hat sich in der That bestätigt. In Cannes vegctirt ein an jener ekelhaften Krankdeit leidender, der kaum noch einem Menschen ahnlich sieht, und in Stoney-Rnn befinden sich sogar drei Aussätzige. Albert W.Grau, bis vorKurzem General-Geschäftsführer der Tropical American Telephone Eo. in Trinidad, hat die Dircctoren dieses Instituts in großes Erstaunen versetzt, indem er Kleiderrechnungen, Frühstücke, Elubgebühren, Arztdo.iorar, Board, Tauben, Hausschui'e, Wi'che, Vogclfutter und Ercursione.r f.'ir si b und zwei Affistenten auf das vcu der G .settschaf: zu beglei chcnde Unkvsteneonto setzte. In Trinidad mußte dergleichen allerdings auffallen ; Herr Grav hatte eben niä't bedacht, daß er sich dmt undnicht in Washington befand. Der Pf lanzer T. B. Clarke in Newbrni, S." E., erlegte kürzlich einen auffa'.'end dicken Sumpf König", d. h. eine Schlange, deren Wissenschaftliche Bezeichnung in dem Newban Journal" nicht angegeben ist. Er öffnete das Thier und fand in demselben 61 fast vollständig ausgebildete Junge. Es sind nur wenige Süßwasser- und Gistschlan-gen-Arten, die lebendige Junge gebären und eine so große Anzahl von Jungen in einer Schlange ist noch nie beobachtet worden. 'le Alte und die Jungen wurden in Spiritus gesetzt und sind in der Ervedition des aenannten Blattes öffentlich ausgestellt. Bei 2eitcm die meisten Schlangen legen bekanntlich Eier und überlassen, ähnlich wie die Schildkröten, deren Ausbrütung der Wärme des von der Sonne beschienenen Sandes od'5 Erdreichs. Einen erfreulichen B e weis für den nie rastenden Fortschritt der Zeit hat am Freitag der Eongrcß der fetten Männer des Staates Eonnecticut in DorlonsPoint bei SouthNorwalk,Eonn., abgelegt. 1872 wog der damalige Präsident des gewichtigen Vereins Eharles W. Bradlev von New Haven lumpige 379 Pfund,' haue hat er es auf 419 Pfd. gebracht. Trotzdem ist er des Präsidentenswhles schon lange nicht mehr würdig, denn Willard Perkins von Watcrbury war ihm schon im Jahre 1882 mit 519 Pfund überlegen. Dem Scharfsinn der ?)ankee'S machte der Conducteur eines Straßenbahnwagens Ehre ; er hatte eine Fracht zu befördern, die ausschließlich aus fetten Männern bestand. Die Coloffe saßen sich gegenüber und zwischen denselben war so absolut kein Platz, daß kein Komma-Bacillus.ge-schwelge ein Conducteur hätte passiren können, um das Fahrgeld einsammeln zu können. Auf der vorderen Platform stand zufällig ein junger Mann, der von einem Angel-Ausfluge zurückkehrte. An deffen Angelruthe befestigte der Schaff ner seine Dienstmütze und bedien te sich dieses Werkzeuges wie eines Klingelbeutels. Einer der Fetten wurde durch die Erinnerung, die der Klingel beutel an die alte Dorfkirche und den ehrwürdigen Küster der Heimath hervor rief, so ergriffen, daß er mit dem Kopfe nickte, statt 5 Cents in dieMütze zu legen. Das hatte er nämlich als Junge oft gethan, wenn er eS vorzog, den Dreier, den ihm die Mutter sür den Klingelbeutel gegeben, zu verna schen, statt, ihn bestimmungsgemäß zu verwenden. In seinem thüringischen Dorfe hatte das Nicken von der Zahlung
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' s'vtfr ittit pvv er in die Tasche greifen und zahlen. Dieser Tage ging ein alter, heruntergekommener Mann, der zerrissene Stiefeln und einen ungemein jchäbigcn Rock trug, den Broadway in Ncw.5)ork entlang. Der General Thomas P. Ter x ging an ihm vorüber, blieb sieben und rief : General John Benton, ist cs möglich, sind Sie es wirklich V Ich bin es," erwiderte Benton, der Eroberer von Ehail.'ston im letzten Kriege. Er war dereinst die rechte Hand Grant's, konnte sich aber mit Niemandem vertragen, nahm seinen Abschied, zeichnete sich später als Ofsicier in d'er türkischen Armee aus, mußte aber wegen Differenzen mit seinen Vorgesetzten eu ch dort seinen Dienst gnittircn. Er ging in die Ver. Staaten zurück und hier wurde seine Lage, da er sich kcinem'feincr zahlreichen Freunde entdeckte, immer--trüber. Die Generäle Terrell, Hancock,-. Porter und McClellan, haben ein Comite gebildet, welches den Lebensabend d?S- alten Haudegens sicher stellen wird. Ein Mann aus Philadelphia,' der wahrscheinlich nicht mit Nahrungssorgen zu kämpfen hat, hat in einem Hotel in den Catskiüs für sich, seine Frau und Kinder 13 Zimmer inne und bezahlt für solche wöchentlich 51,350. ' In den verschiedenen Zwei' gen der EifenJndustrie sind. nur noch diejenigen Etablissements voll beschäftigt, welche eiserne, resp, stählerne Brücken herstellen. Die längsten eisernen Vrükken, welche in den letzten Jahren in Amerika erbaut wurden, sind die Brücke bei Montreal, 8,7 '.)1 Fuß, die (rast River Brücke 5,930 Fuß, die Brücke bei Homestead unweit Pittsburgh 5,300 Fuß lang, 'luch gegenwärtig sind zahlreiche große Brücken in d.'r Ausführung begriffen und dazu koninit noch, daß die Hölzernen Viaduete der Bahnen vielfach durch eiserne Eonstructionen'ersetzt werden. Die Aarbiere in Saratoga klagen, daß ihre Geschäfte durch Wetten au s?en Ausgang der Wahlen unzemcin beeinträchtigt würden. Tie Einen baben gewettet, daß kein Schcermesser ihr Gesicht, oder keine Scheere ihre - Haupthaar berühren soll, bis Cleveland erwählt, die Anderen,. bevor Blaine installirt ist. Diejenizen, welche hierdurch in dir Lage kommen, sich nie mehr rasiren oder von dem Schmucke des Haupthaares befreien zu lassen, muffen sich dem' unterwerfen oder können sich durch Bezahlung einer im Voraus bestimmten Summe an den siegreichen Gegner von dieser Verpflichtung loskaufen. Auf dergrooßenDalrvmplek Farm am Red River in Minnesota, von welcher 5,300 Acker unter Cultur sind, wohnt nur eine einzige Familie, diejenige des Oberinspectors, toährend alle andern Arbeiter -Nomade sind. Auf dieser Farm. sind beschäftigt vom : 1. bis 30. April . 150 Mann 1. Mai bis 15. Juli..'. 20 16. bis 31. Juli 100 1. Aug. bis 15. Sept 250 16. Sept. .bis 31. Okt 75 1. Nov. bis 31. März 10 ii n 14 U Dies eine Beispiel zeigt, wie ungeheuer die moderne Bewirthschaftung der Großfarmen die Verhältnisse der ländlichen Arbeiter geändert bat. Wäbrcnd der Erntezeit erhalten d'ie Arbeiter $2.00 täglich, während der übrigen Zeit erhalten sie, so lange sie auf der Farm beschäftigt sind, S16.00 monatlich. Damit müssen die Verheirateten ihre Familien erhalten, die weitab in den Städten wohnen. Und im Winter? Einzelne, sinden in den Fabriken Arbeit, die Meisten gehen nach den Süden und verrichten dort in den-Zuckerhäuscrn aufreibende und höchst dürftig bezahlte Arbeit. Die Talrrmple - Farm verzinst, wenn der Weizen an xt und Stelle 35 Cents kostetihr Anlagekapital noch mit 8 Procent, sie verdoppelt dasselbe natürlich, wenn der Weizen 10 Ecnts toste:. Deutsche Lokal-Nachrichten. Königreich wachsen. Der Poch'.verkssteiger Herr Sch?n selber von tcustädtel bei Zwickan seicrte sein öOjähriges Jubiläum . als Steiger. DaS Ehepaar Au au st Gundermann in Ostrau feierte seine diamantene Hochzzit. Schuhmachcrmeistcr Johnabal aus Pulsnitz stürzte in einen Keller und starb an den Verletzungen. Dr. Apel-Erin-litz kaufte das Rittergut Obcrthau '?on der Gräfin von Fürstcnstein um V0i)M0 M 22 Gcsangverveine mit 700 0!itgliedern des oberer?gebirgischcn Ga'lvcrbandcs hielten in Schönheide ihr Sängerfest ab. Bürgermeister Vröi: in Taucha i''t mit Hinterlassung eine? jiassendesizits von 12,000 M. fluchtig ge worden ; ?r wurde jedoch zu Leipzici vcr? haftet. In Alten bcrg ertränkte sich die Frau des Bergarbeiters Walther. - - Auf dem Gottesacker zu Erandorf bei Schwarzenberg erhängte sich der Handarbeiter Beireuther und in Naundcrf Rosine T,'.':,nern. In Stettin nimmt der Schiffbau einen erfreulichen Fortgang. Landrath v. Lopcr in Labes ist in "den Ruhestand getreten. In Stargard wurde eine große Cigarrensabrik errichtet. 's Zu Klötikow in Folge Unglückrfalls der 18jährige Bruder des Ä!ühlenbesitzers Stube. Landrath v. Dewitz in Drambürg in glei cher Eigenschaft nach Wiesbaden versetzt. Zu Lauenburg Gastwirth Dordel aus Labuhn in Folge Unfalls. In Stolp wurde der 5kaufmann Alexander Brandenburg wegen betrügerischen Vanferotts, seine Freunde V!entheim und Gützlaff wegen Theilnahme an demselben verhaftet. Blitzschläge und Brandfälle'. In Nippoglense bei Stolp wurde der Knecht Karl Gaffke' aus Dr.-Ganscn und in Zampelhagen bei Naugard ein 12jähnges Mädchen vom Blitz erschlagen. In Elaushagcn bei' Tempelburg brannte rn )0lze Alltzzchla ges das den Halbbüdnern Marquardt und Huth gehörige Wohnhaus und in Abbau Kl.-Schwarzce die Besitzung des Ei-, gcnthümers Tründelbcrz nieder. In Tribsow ba Kammin sielen die Gehöfte der Eigenthümer Schwenke 'und Bliese -einer Feuersörunst zum Opfer nnd'iV Wieck bei Rügenwaldz -in Folge Brand-, stiftung das Haus des Kaufmanns. David Vöttcder.
cncnburg. Der Großhcrzoz ist nach Rastadt gereist. - Mit dem Bau der Eisenbadnstrecke Ahlhom Vechta-Damme soll jetzt endlich Ernst gemacht werden. krkle Ztätte. In Hamburg soll eine katholische Kirche erbaut werden, welche den Namen Marienkirche" führen wird. Wegen gewerbsmäßig geleisteter Beihilfe zur Uluzchung der Militärpflicht wurde in .Hamburg ein Wirth, sowie vier andere Personen, worunter ein Beamter der Hafenpolizei, verhaftet. Bei Abgang des Dampfers Ems" von Bremen wurden zwei Militärpflichtige, so:oie der von Stuttgart aus wegen bctrügerischcnBankerotts verfolgte Bierbrauer Karl Müller angefallen und .wieder in ihre resp. Heimath zurücktransportirt. f Zu Bremerhaven ein Sohn des Gärtners Hagen, sowie eine' Frau.Hclms, beide infolge Unfalls. Aus Jeniseisk in stsibir'ien traf in Lübeck die Nachricht ein, daß der Vertreter der Bremer Erportsirma L. Knoop, der 30 Jahre alte.Heinrich Kroger aus Lübeck dort' ermordet und beraubt worden sei. Zdt9ti. Die Universität Bern feierte ihr 50jähriges Jubiläum. ' j Dr. Archimedes Schwarzkopf, früherPrivatdocent n der Universität in Baselstadt. Das Hotel Euler in Baselstadt kaufte der frükere TampfschisfsRestauratcm auf dcr.i Vier-
walostättersee.. um 740,000 Fr. Die! (irben des verstorbenen Herrn WeltenMüller in St. Gallen, vermachten 30,000 Fr. für gemeinnützige Zwecke. Am Alvier verunglückte Franz Zellwegcr beim Edelwcißsuchen. t In Genf der Nationalökonom Prof. Darneth. Herr Rced von der englischen Bibelgesellschaft in Graubündcn stürzte in einen Abgrund und brach das Genick. Der Staatsrath in 'Neuenburg beschloß, alle Theilnehmer an Öffentlichen Salutisten-Versammlun-gen mit einer Buße von 5500 Fr. zu bestrafen. fJn Reutlingen bei Oberwinterthur der bekannte Vezirksrichter Elias Süntrunk. Court House Meifch - m&M von Fritz Böttcher, . , 3. 147 Qß BasdluflUttflr. E. ÜMcUzs's 59 Ro. S1 r?kssahnsrttt UdkRue. frisch, gute, letfch ,u feder e:t. S ute Wurste, S ch i s ch m l,, e. Indem ich metnkn Freunden und SSnnern r Bedienung garanrtr, dnt ich um genetgien u sxrucb. Aufträgt können per XtUvon enheilt erden und all Bestellungen werden promrt bijsrgr. . Nchtunglvollst Lclmriuci UlGtx.. C. Ruöelshaus' OROCERY. Vesier Jckva Kaffee per Vfund Lvc. 17 Pfund hellbrauner Zuckec tl.co: 18 Pfund Standard Zucker tzl.vv. Japan, Jmpenal nnd Gunp'awder Thee S5 Cents per Pfund'. . Alle enderen Epezerci-Vaaren zu herabge selten Preisen. - C. NuckelSbauS, No. 277 N o r d N o d l e Strafe. reinNcher - 4cimm ?8 orth Vensvlnta Ttraße. kZ? Oft Sashington Straße. . ! 310 VeUesentaine Ctxatt, , und Vtand 1 3 Off Vtaxlet Huse INDIANAPOLIS IND. ; : ALEX METZGER S Odd FellowS Halle. 2. Stockwerk,Seneral'Agentur der größten und ficherften Feuer - Versicherungs Gesellschaften 1 und Bt.kauf von Srundetgenthem. Schiffsscheine sür alle deutsch und englische Linien. Einziehen , Erbschaften in allen Theilen Deutsch land und der Schwe,,. Zlnsenigung von Vollmachten. Ln und Verleihen on jc?itlin. eid'uzahlungn undWechZei nach allen TheUen Euroxe. Äremen bls InvianapoNs, 80.30 redüzirt. Dr. H. . Cunningliani (Qi vlrd Deutsch sesPrvS.) ! No. 354 Süd Meridiau Straße. , l Inclln.napoliM Ind. . Ossi Munden : R ") Uhr Vor 11 1 Rachin. 7-9 Uhr end. Telephon! nach S,orge F. Borö's Npolhekr. Bim & söithek; . 69 Vell Marykand Ktr. , . I ab e i kan ten und Hündle r deS Materials sür Kies -Bedachung ! fernrr Filz und anderes Dachdecker- ' Naterial. Warucr's . Asphalt Dachbedecku'ug relkkisn T.o; Kl. ' .
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