Indiana Tribüne, Volume 7, Number 345, Indianapolis, Marion County, 2 September 1884 — Page 1

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Aul dem Hockin g Thale. C o lu md u s. O.. 2. Spt. ist Allek wieder ruhfz bei den Äkinkn. Bei dem Angriffe letzte Nacht wurde weder an Personen noch an Eigentium Schaden angerichtet. Der Gouvernör bat sammt tiche Milizen mit Ausnahme von Com pagnie K wieder zurückbeordert. (Ein eigentlicher Riot hat nicht stZtt' zefunden. Der Corresponvent des Erquieer- berichtet, das die Eienthü m;r aerne einen Aufruhr herausbefchwo' ren hatten, weil sie des Strikt müde sind und ihnen, die Geschichte sehr viel Geld kostet.) Ein unschuldig V e r u rth kitte r. E ri e, P a.. 2. Spt. CharliZ Stas sord kam heute auS dem ZuchthauZe zu rück, nachdrm der Gouverrör'ihn de gnadigt hatte. Vor zehn Jzhren wurde er wegen Nothzucht zu 15 Jahren Zuchthaui v'lurthei! Seitdem gestanden zwei Zeugen auf ihrem Todttnbette. dak ihr Zeugnis falsch war. Weitere Nach forschungen ergaben die völlige Unschuld Stasford's und er wurde begnadigt. Die MuUigan Briefe. I. Wir haben schon einige Male et wähnt, da wir unseren Lesern die sogenannten Mulligan Briefe und deren Geschichte und Bedeutung mittheilen würden, und da gemiL viel unserer Leser mit derSache nicht vertraut sind, so ollen wir damit auch nicht zögern. Im Sommer 187o wurden allerhand Anklagen gegen Blaine in Bezug auf seine Betheiligung an der Fort Smith und Little Rock Eisenbahn veröffentlicht. Der Congreß ordnete eine Untersuchung durch das Justiz Comite an. dessen Vor sider I. Kaott von ttentuck? war. Die Untersuchung wurde durch ein Sud'Comite. geführt und eS ereignete sich Nicht? von Bedeutung, bis ein ge wisser Warren bisher und der vielge' nannte Mulligan als Zeugen gerufen wurden. - Fisher war der Vertrauen? mann eines . gewissen Josiah Ealdwell, des HauptunternehmerS der Fort Smith und Little Rock Eisenbahn gewesen. Caldwell.war zur Zeit inEuropa und was man gegen Blaine beweisen wollte, war, daß Caldwell ihm $61,000 in Aktien der genannten Bahn gegeben habe, um ihn eil Spreche? deS Repräsentantenhauses zu bestechen. Mulligan war der Buch Halter JisherS gewesen. Die Aussagen Jishers hatten nicht viel zu bedeuten. Der Mann schien sich dem Trunke ergeben zu haben und konnte sich Nichts mehr erinnern. Mulligan dage gen gab zu verstehen, dak er sehr diel wisse und dokumentarische Beweise besitze. EineS TageS erschien er vor dem Comite in großer Aufregung. Er sagte, dak ihn Blaine zwei Mal im Hotel aufgesucht habe, dab er ihn kniefällig gebeten habe, die Briefe, welche er (Blaine) an Fisher geschrieben habe.und welche sich in seinem (Mulligan'S) Besitze branden, ihm au, zuliefern. daß wenn sie dem Comite vor gelegt würden er (Blaine) für immer rui nirt sei, und daß ihm nicht? Anderes als Selbstmord übrig bleibe. Um seiner Frau und Kinder willen, bitte er um Auslieferung der Briefe. Nachdem er Blaine die Auizlieferung der Briefe ve weigert hatte, habe ihn Blaine ersucht, ihn einmal die Briefe besichtigen zu lasten. Er habe ihm darauf die Bliese zur Durchsicht übergeben, Blaine aber habe sie in die Tasche gesteckt und nicht wieder zurückbegeben. ES läßt sich denken, daß diese Angaben Mulligän's großes Aufsehen machte. Am nächsten Tage erschienBlaine vor demCo mite gab zu. daß er die Briefe behalten habe, stellte aber die Aussagen Mulli ganS in Bezug auf Kniefall, Selbstmord u. s. w. entschieden in Abrede.Da . Comite veelang'.e darauf die Briefe. Blaine bat sich einen Tag Be. denkzeit auS. Die? wurde bewilligt. Am nächsten Tage weigerte sich Alaine entfchieden. die Briefe herauszugeben und daS Comite berichtete an da 5 HauS, Blaine als einen widerspenstigen Zeugen bezeichnend. Die Sache kam im Hause vor und ,S entwickelte sich eine der interessantesten Szenen, welche je im Congresse vorge kommen Blaine schilderte den Zeugen Mulligan. schilderte das Verfahren des Comite?, da? kein Recht habe zu seiner (BlameS) PrivatcorrefpJZdenz. welche von Mulligan gestohlen worden fei. Er bestand darauf, .daß n daS Recht habe, die Briefe zu behalten und schilderte, wie gewiste Mitglieder M. Comites e bloß darauf . sbgefehen hätten, ihn zu

ruiniern. Schließlich sagte er: Trotzdem ich mein Recht, - diese Briese zu be halten, nachgewiesen habe, fürchte ich mich doch nicht sie zu zeigen. Ich brauche mich ihrer nicht zu schämen. Hier sind sie. (Damit zog er einen Bündel Briefe auS der Tasche und hielt eZ empor.) Es ist daS ursprüngliche Packet. . Mit einem Gefühl d"er Demüthigung, mit einem Gefühl der Trauer, daZ ich nicht zu ver bergen strebe, im Bewußtsein de erlitte nen Unrechts, wende ich mich vcrtrauknZ voll an meine 44 Millionen LrndZleute und lese die Briefe vor." Und nun begann Alaine einen der Briefe nach dem anderen vorzulesen. Er begleitete sie mit den nöthigen Ee!aute rungen und el klarte, daß er von Josiah Caldwcll direkt oder indirekt nicht sür einen, geschweige für $G4.000 Aktien er halten habe, daß er die Aktien, welche er besesien. wie Andere gekauft habe-, daß er sein Geld verloren und sogar seine Freunde entschädigt habe, w?lche auf seine Veranlassung Aktien gikauft lalten Lärmender Beifall von der Gallerie unterbrach Herrn Alaine so häufig, dß kaum die Ordnung aufrecht erlzalten wer den konnte. Nachdem Herr Blaine so weit wr. ging er hinüber auf die demokratische Seite des HaufeZ. stellte sich direkt vor Prottor Knott, den Vorsitzer des Untcr suchungScomiteS und fragte ihn. ob der Zeuge, der am Besten hätte Aufschluß geben können, vorgeladen worden sei. Aus die Frage: w? antwortete Blaine: .Josiah Caldwell. Kaott erwi berte, daß er noch nicht im Stande ge Wesen sei, Caldwell's Adresse zu bekom wen. Und nun entwickelte sich folgender Dialog : Blaine : Haben Sü eine Depesche von Caldwell erhalten l Knote : Ich werde daZ jpätcr erklären. Blaine : Ich verlange eine kategorische

Antwort. Knott : Ich eedielt eine Drv'che vor' gebltch von Caldwell. Blaine : Sie erhitllen eine K.-tt: Wie wissen Sie es? , Blaine : Wann bekamen Sie die selbe? l?nott : Beantworten Sie zuerst meine Frage. Blaine : j Ich hörte gestern, daß Sie letzten Donnerstag eine Depesche von Josiah Caldwell bekamen, deren Jrhalt mich von jeder Anklage vollständig rei nigt, und Sie haben dieseDepesche unter drückt. Weigern Sie nch zu antworten? Änott: Ich werde antworten, wenn eS mir beliebt. Blaine: Mordthaten kommen an den Tag und Geheimnisse bleiben , nicht ver borgen. Sie haben letzten Donnerstag eine Depesche erhalten, welche mich von jeder Beschuldigung freispricht. Ich hab? davon erfahren, ohne mit Caldwell in Verbindung gestanden zu sein, eine Depesche, welche die Angaben deL Zeu gen Scott bekräftigt und Sie ha en die Depesche unterdrückt. Die Untersuchung endete mit vollstän dige? Freisprechung Blainc's. Er wurde nachher Bundeöscnator und Sekretär dcZ Aeußern. Die Depesche, welche Caldwill anKnott geschickt hatte, lautete : Ich habe die Aussagen Scolt'Z grle sen und stimme-mit denselben überein. Ich habe Blaine niemals, weder direkt noch indirekt Fort Smith Eisenbahnaktien gegeben. JZ würde dies gerne persönlich bezeugen, kann aber nicht ab kommen. Wenn Sie wünschen, mache ich hier eine Aussage unterEid und schicke sie Ihnen p.'r Post zu. Josiah Caldwell. Knott erhielt diese Depesche am l. Juni 187, 14 Tage vor der National, convention, und Blaine war Kandidat. Das erklärt Vieles. ' Am 4. Juni trug sich die erwähnte Szene im Congreß zu. am 15. war die Convention zu Cincinnati und auf der selben fehlten Blaine bloß 4 Stimmen zur Nomination. (Fortsetzung folgt ) Drahtnachrichten. AuS den Ohio Kohlen distrikten. L o g a n, O. 1. Sept. Heute Mor gen ist clleZ ruhig. ES hieß, daß in Buchtel 15 'Personen geto)tet worden seien doch fehlt jede Bestätigung dieses Gerüchtes. Die telegraphische Berbin dung ist wieder hergestellt worden. Ge stern Abend hörte man heftiges Schießen zwischtn den Ausständigen und den Wa chen in Sand Run und Longstreth. doch ist nicht bekannt, ob irgend Jemand ge tödtet wurde. Frank Moodey, welcher sich im hiesigen Gefängniß btsindet, be kannte sich heute der Theilnahme an dem Rio! am vergangenen Samstag schuldig und nannte autrdem die Namen von fünf ödn fechKM tzauptführer in dem Angriff.

C o l u m d u S, O., 1. Sept. Go'.i' vernrur Hoadley undAndere kehrten heute 03 n einer Inspektion Tour im Hocking Valley di'ftrikt zurück. Er berichtet, daß die Lage dort eine gefahrdrohende sei, und daß ia ba!o zu raren Thätlichkeiten kommen neebe. im Falle die Gruben besitz keine Zugeständnisse machen. Um 6 Uhr heuN Nachmittag wurden drei Compagnien Soldaten nach den von Unruhen am meisten bedrohten Plätzen, nähmlich nach Longstceht, Snake Hollow und Said Ran. abgeschickr. Etwas später liefen zzei weitere Gesuche um mi!i:ä:ikche Hülse von Murray City ein, doch wricrte sich der Gouverneur, sofort zu entsprechen und deutete an. dak er im

Nothfälle msrg?n Nachmittag Teupp'n sendcn werde. Große A r d e i t e r P a r a d e. N e w Y o r k. 1. Sept. Der Broad waii war beule Morgen v.nl der City Hall b:Z hinauf nach dcc vierzehnten Straße, gedrängt voll von Leuten, welche die große Arbeite? Parade- in Augen schon nehmen wolllen. Die erste ölbtbei' lung bestrnd aus Druckern und den ver schiedenen Bugewkllcn angehörenden rbkitern. Die zweite Abtheilung b!l. deten die Ciarrenmacher. Möbelaebeiter und Schneider. Dann folgten die Metz ger. Kufer und andere Gkwerke. Die vierte Abtheilung bestand auö Arbeitern, welche keiner besonderen Organisation angkhortcn. Seit Wochen hatten die verschiedenen Gewerkschaften außeror dcntliche Anstrengungen lZkmacht. den Umzug zu einem Erfolg zu machen und sie sahen sich in ihren Erwartungen nicht getäuscht. Mehr al? 25.000 Personen bethkiligten sich an der Prozrssion. Am P inZing .House Sq'aa?e wurde dieselbe von Patrick Ford. Henu George. John Swinton. LcwiZ Post und andern 6t kannten Persönlichkeiten begrüßt. Der Kabel (5 h i li a und Japan. Tien Tsin, 1. Sept.- Der j.apa nesische Gesandte beanspruch! die Oder Herrschaft Japans über die Lu Tschu Inseln ur.d behauptet, daß Japan die selben VertragZrechte habe, wie sie andern Mächten zugtstanden worden seien. Der Gesandte lehnt es ab. in Tien Tstn zuj verhandeln und wird sich nach Peking be geben. Die Cholera. öt o m. 1. Sept. Während der lcten 24 Stunden kamen in den .verschiedenen von der Cholera befallenen Distrikten Italiens 1 10 ncuc ErkrankungS und 45 Todesfälle vor. In einigen Gegenden berrfch! eine vollständige Panik. Die die Kranken behandelndenAcrzte sind schlimm daran. In vielen Fallen wurden sie von bewaffneten Personen mit Messern angegriffen und übel zugerichtet. Die guten Leute sind nämlich in dem- Wahn besän gen, daß die Beschäftigung der Aerzte darin bestehe, die Patienten zu vergiften. A l i c a n t t, Spanien. 1. September. Man fürchtet, daß die Cholera auch hier erschienen ist, Zwei verdächtige TodeS fällt kamen in einer Familie vor, welche umlängst auS Algier hier einwanderte. Drei andere Mitglieder derselben Familie liegen edensaUS darnieder. Paris, 1. Sept. Während der letzten 21 Stunden starben in Marseilles 9 Personen. In Neapel. Italien, nimmt die Seuche an Heftigkeit zu. Paris. 1. Slpt. In FabregneS, nahe Montpelliers starben .,hkule 4, in Pcrpignan G und in Carnoules in den beiden letzten Tagen 8 Personen. Die Bewohner fliehen in vielen Fällen auS den von der Seuch: befallenen Ortfchaf ten. In La Spezzia sind Suppenanstal ten eröffnet worden. Während 'der letz ten 20 Stunden starben dort 25 Per soncn. London. 1. Sept. Ein hiesiger Arzt belichtete, daß in Millwall. London, ein Kesselschmied an der asiatischen Cho lera gestorben sli. Der den Fall unter suchende Gesundheitöbcamte stellte dies in Abrede, ordnete jedoch an, daß daS be treffende Hau deSinsizirt werde. Ein f a l scherP e oph e t v e r haftet. L o n do n, 1. S?pt, Nachrichten von. Tredisund melden, daß der Gouverneur jene? Platzes sechs Emissäre des falschen Propheten Hodscha Pascha verhaften ließ; Diefelben meldeten, daß der Prophet mit tausend Anhängern auf Tredisund an rücke. Der Gouverneur zog ihnen ent gegen, doch Hodscha und die meisten feiner Anhänger waren bereits gefangen ge nozimen und nach Kcrnon gebracht war den. . . Monarchisten und.. A N a k ch i st e n. London. 1. Sept. Die neuliche Zusammenkunft der Könige von Numä nien und Serbien in Verbindung mit der demnächst stattfindenden Begegnung der Kaiser von Deatschland. Oestreich und

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