Indiana Tribüne, Volume 7, Number 344, Indianapolis, Marion County, 1 September 1884 — Page 2

Sndiana Hribüne. E r sch et nt Füglich, Wöchentlich n. Sonntags.

Osffce: Marvlandgr. sZi täglich Tribüne" kostet durch den Träger 1? EentI per Woche, die Sonaiig tribilMe" kentZ per Loche. Veide ,usatn ii Ztvtt. Per Poft ,uzesch:!t in voraSdiahlur!g $6 per Jahr. Indianapolis, Ind., 1. September '64. Diplomatische Geheimnisse. Zu errathen giebt cö jetzt, 11113c wdhnlich viel in Europa. Die Völker, auch die' parlamentarisch regierten, sind natürlich in die Absichten und Vkeinungen der Staatenlenker nicht im Geringsten eingeweiht nnd müssen geduldig warten, bis irgend eine unerwartete Handlung den Schleier des diplomatischen Geheimnisses lüftet. Sie erfahren erst von der Gefahr, wenn dieselbe bereits vorüber, cder wenn das Unglück über sie hereingebrochen ist. Ais dahin müssen sie sich eben auf die Weisheit und Thatkraft der Heiren Diplomaten verlassen. In der äußeren Politik hat der Satz vom beschränkten Unterthanenverstände noch volle Geltung. Geheimnißvoller aber ist noch selten die Sachlage gewesen, wie im jetzigen Augenblicke. Die Luft ist schwül, und man erwartet ein Gewitter, aber aus welcher Richtung es heranziehen und von wo es sich entladen wird, ist gar nicht zu erkennen. Höchstens könnte man sagen, dah ein Blitzstrahl irgend ein Glied des britischen Körpers treffen wird. Zwischen Deutschland und England ist bekanntlich nicht alles in Ordnung. Die britiscbe Regierung schien ansanglich nichts dagegen einwenden zu wollen, dah die deutsche Flagge in dem Sandhaufen Angra Pequcna aufgepflanzt werde, bald aber suchten die englischen C a p c o l o n i st e n die sogenannte deut sche Colonic v; mit einem eisernen Ninge zu umschließen. Sie singen an, rings herum alle einigermaßen wichtigenPunkte zu beschlagnahmen, sodast den deutschen Ansiedlern nichts übrig geblieben wäre, als Sand und eine schöne Aussicht auf's Meer. Und a!s die Teutschen cö mit der Aesidergrcifung von Ländern an der westafrikanischen Küste vcisuchten, die bisher noch von keiner ?!ation bcansprucht worden waren, da schlössen die Briten sofort mit den eingeborenen ?!egerfürsten Schutzvertrage" ab, entzogen 4 i " i . 1 t i i ai0 o'.ejeioen oem ceuizaen ..'scyuye. ' Kurzum, wenn auch die englische Regierung sich sehr zuvorkommend gegen Deutschland stellte, so schienen doch die Engländer im Auslande entschlossn zu sein, den deutschen Anlagen und Versuchsstationen, Niederlassungen kann man sie schwerlich nennen, die größten Hindernisse in den Weg zu legen. Darob entstand nun großes Grollen in Varzin. Der deutsche ölcichskanzler. ist zwar der Ansicht, daß ohne seine Gcnehmigung keine Kanone in Europa abgeschössen werden darf, aber er findet es unpassend, daß die Briten ohne ihre Genehmigung keine neue Eolonialmacht entstehen lassen wollen. Bald steigerte sich die Verstimmung derartig, daß auf der Eonfercnz, auf der das Verhältniß Englands zu Egvptcn in Ordnung gebracht werden sollte, Bismarck das Gewicht der simächte gegen die englischen Vorschläge in die Waagschale warf und damit die ganze Angelegenheit zunt Scheitern brachte. England wurde ferner aufgefordert, gegen die Einschleppung der Eholera durch den Suezcanal Vorkehrungen zu treffen und endlich Entschädiaung für die Verluste der Europäer in Alerandria zu leisten. Eine wüthende Zeitungsfehde unterstützte die Forderungen des Kanzlers. Durch Ablehnung der britischen Vorschlage auf der eghptischen Eonferenz hatte sich Teutschland zwar noch nicht unmittelbar auf Seite Frankreichs gestellt, aber doch zu verstehen gegeben, daß es Punkte gebe, hinsichtlich deren sich selbst die Erbfeinde" verständigen könnten. Der Wink wurde jenseits der Vogesen aufgegriffen und zuerst ein Fühler aus- ' gestreckt. Deutschland, hieß es in fran- . zösischen Blättern, sei zwar ein Feind geWesen, aber ein ehrlicher. Es werde auch ein ehrlicher Bundesgenosse gegen das treulose Albicn sein, welches sich einbilde, die ganze Welt beherrschen zu können. Die deutsche Presse antwortete, daß man in Deutschland thatsächlich lieber eine Verständigung mit Frankreich, als die ewige Nörgelei söhen und gegebenen Falls der französischen Eolonialpolitik sogar Vorschub leisten würde. Jetzt ist der französische Gesandte zum Reichskanzler auf dessen Sommer-Ruhe-sitz gefahren und gleichzeitig verlautet, daß die drei Kaiser demnächst nicht nur zusammenkommen, sondern auch ihre betreffenden Lenker der auswärtigen Politik mitbringen werden. Soll das bedeuten, daß Frankreich in den Bund der Ostmächte aufgenommen werden und ein gemeinschaftlicher Vorstoß gegen Großbritannien erfolgen soll ? Indianer am Nil. Etwas Theatralisches liegt in der Anordnung, daß - erfahrene canadische Holzflößcr und Indianer, die mit Eanoes umzugehen wizien, an dcr Erpedition auf dem oberen Nil theilnehmen sollen. In England hat man jedenfalls ganz abenteuerliche Vorstellungen von dem Charaktcr dieser Söhne der Wildnis". Man denkt gewiß, daß die Flößerei auf dem Et. Lawrence oder Mackemie noch tausendmal schwierige? sein muß, als . . e t in. t i. v ? . f -f etwa aus cem uirce, oap vie rranzon sehen Canadier, noch mehr aber die Roth häute, unerhörte Stärke, Gewandtheit und .Courage besitzen müssen. Daher fühlt sich wahrscheinlich der englische Spießbürger doppelt gehoben bei dem Gedanken, daß nur in dem ungeheuren britischen Reiche Unterthanen von den Stromschnellen eines 6 Monate im Jahre zugefrorenen Flusses aus der weitlichen Halb5ugel nach den Stromschnellen der trovlschen Umarme gebracht werden kon nen. Vor Kur:em erst, wird er sich sa-

gen, zogen Indische Truppen gegen die Egypter aus ; heute kämpfen Indianer aus der Nähe des Nordpols gegen schwarze Stämme vom Aequator. (Auf ein paar geographische A!eilen kommt es bei solchen Parallelen nicht, an.) So reich an verschiedenen Völkerschaften und Nassen ist selbst das römische Weltreich nicht gewesen. Es giebt eben nur e i n Großbritannien. Der Spaß, die Welt zu beherrschen", kostet den Briten so viel, daß man ihnen ein kleines Vergnügen wohl gönnen kann. Es ist aber nur ein eingebildetes, denn

lhre Canadier und Indianer werden nichts leisten, das nicht ihre Hochland Schotten und Schettländcr mindestens ebenso gut besorgen könnten. In den nordwestlichen Wäldern diesseits der Grenze arbeiten allerdings viele französische Canadier, aber noch mehr Schweden und Norweger. Letztere besorgen im Friihjahr sogar vorwiegend die gefährlichste Flußarbeit. In Maine hingegen mögen die Canadier die Oberhand bo ben, und natürlich erst recht in ihren heimischen Wäldern. Es hat aber hierzu', lande noch Niemand eine Geschicktheit an ihnen entdeckt, die ihnen cigcnihümlich ist und bei anderen Nationen nicht gefunden wird. Und was vollends die Indianer anbetrifft, so werden diese sammt ihren Eanoes sich geradezu als eine Last erweisen. Es giebt tausende von Weißen und namentlich von Engländern, die ein langes, schmales zerlegbares Boot von der praktischen neuesten Bauart besser lenken können, als der gewandtest Indianer seinen Schweinetrog aus Rinde, gerade wie der nie fehlende Pfeil" mit der Kugel aus einem ge',oge-nenHinterlader-Gewehr, und der wilde" Schütze mit dem geschulten europäischen Soldaten es nicht aufnehmen kann. Die Civilisü!il..l ist der Barbarei in allen Stücken übi-rl'gen. Sin Mord-Complot. Im Gefängnisse zu Santa Fe in New Mezico befinden sich zur Zeit Cyrus Smith aus Chicago, William Sill aus Pennsylvania und der Italiener John Martin unter der Anklage, sich zu dem Zwecke verschworen zu haben,denSchmclzwerk.Besitzer I. D. Ällen und dessen Ehefrau zu ermorden, deren drei Kinder aber zu entführen und so lange vcrborgen zu halten, bis die reichen Brüder ihrer Mutter ein ansehnliches Lösegeld für dieselben erlegt haben würden. Allen hatte vor ungefähr einem Jahre von Smith dessen Viertclantheil cn den Chicago und New Merico-Schmelzwer-ken für die Summe von 5,000 gekauft und war hierdurch der Besitzer der Hälfte dieser Äverke geworden, während die andere Hälfte dem Bergbau-Unternehmer Knapp in Chicago gehört. Hinsichtlich der Zablung der fc5,000 waren monatltche Ablchlaaszahlunaen ausbedungen worden, doch sollte, falls Allen den gekauften Antheil wieder verkaufen würde. der noch rückständige Theil derKaufsumme sofort salllg sein. Als (5nde Ma: hatte Allen 82,300 auf die Kaussumme bezahlt, ziemlich noch einmal so viel, als er nach dem getrostenen Uebereinkommen bis dahin zu bezahlen verpflichtet war. Mehrere Wochen darauf brannte das Hauptgebäude der chmelzwerke nieder und am 21. Juli kam Smith mit den angeblichen Bergleuten Mattin und Sill von Silvcr City nach Santa Fe und forderte unter fcefti gen Drohungen die sofortige Bezahlung des Nestes der Kauffumme von Allen. Dieser berief sich quf die Bestimmungen des abgeschlossenen Vertrags unb merkte von da ab, daß er von Smith und dessen Begleitern beständig überwacht wurde. Er sah die drei Kerle wiederholt um sein Haus herumschlcichen welches sich in derNähe der Schmelzwelke befindet, in denen seit der erwähnten Feuersbrunst nicht gearbeitet wird. Allen setzte seine Freunde von dem verdachtigen Treiben der drei Leute " in Kenntniß und diese empfahlen ihm, den Detectiv Jack Beeringer mit der Erforschung der Pläne Smith's und seiner Cumpane zu beauftragen. Beeringer gelang es,das Vcttrauen Smith's zu gewinnen und dieser theilte ihm nicht nur die Einzelheiten des von ihm und seinen beiden Begleitern geschmiedeten Complots mit, sondern nahm ihn auch unter der Zusichentng eines Antheils an der gehoffteu Beute als Vierten in den Bund auf. Beeringer sollte sich an einem Abend voriger Woche in Allen's Haus schleichen und dort bis gegen 11 Uhr NachtS versteckt halten, um diese Zeit Allen und dessen Frau durch Chloroform betäuben und, wenn ihm dies gelungen sei, den drei übrigen in einem benachbarten Maisfelde versteckten Verschwörern in der Weise ein Zeichen geben, daß er eine brennende Laterne dreimal auf- und abschwinge und dann das Licht derselben verlösche. Hierauf wollten Smith und feine Helfershelfer in das Haus kommen die Allen'schen Eheleute abthun, alles Geld, von dem eine große Summe im Hause vorhanden sei, an sich nehmen, sich der Kinder bemächtigen und schließlich das Haus in Brand setzen. Dem Beeringer wurden zwei Flaschen mit Chloroform eingehändigt, , schließlich aber wurde die ganze Verabredung dahin geändert, daß derselbe kein Zeichen geben, sondern selbst in das Maisfeld kommen und mittheilen solle, ob es ihm gelungen sei, das Allen'sche Ehepaar genügend zu betäuben. Allen erfuhr natürlich alles haarklein und in der Nacht, in der das Verbrechen ausgeführt werden sollte, schlichen sich sieben vettraute Freunde woblbcwaffnct in sein Haus. In einer Welse, daß sie von dem ' erwähnten Akaisfclde aus unmöglich wahrgenommen werden konnten, beobachteten zwei Freunde Allen's abwechselnd Alles und bemerkten, wie gegen 411 Uhr drei Männer sich nach dem Maisfelde begaben und in solchem verschwanden. Punkt 11 Uhr wollte Beeringer ihnen die Nachricht bringen, daß Allen und Frau in tiefer Betäubung lägen. - - Mögen jedoch die Verschwörer im letzten Augenblicke Scheu vor der Ausführung des geplanten Verbrechens cmpfunden haben, oder mag ihr Argwohn in irgend einer Weise erwacht sein, in dem Augenblicke, als Beeringer die Hinterthüre des Hauses öffnete,' traten sie aus dem Maisselde heraus und gingen lang sam den Wea zurück, den sie aekommen.

Alln nd seine'Freunde beschlössen, dieselben zu verfolgen und es gelang ihnen, sie einzuholen, zu überwältigen und nach Santa Fe zu bringen. ' Dort haben sie von einander getrennte Zellen im Gefängniß inne, haben sich aber bis jetzt in ähren Angaben noch nicht widersprochen, die dahin lauten, Veeringers Angaben seien erlogen, Smith habe Allen nur Tag und Nacht beobachtet, we.il er Grund zu der Vermuthung gehabt habe, derselbe wolle durchbrcnnen, und Sill und A!artin hätten ihn hierbei unterstützt.

Gelehrte Besucher. Am Montaa bat in Montreal die Iahresversammlung begonnen, die der Britische Verein zur Förderung der Wissenschast" zum ersten Male seit seinem 53jährigen Bestehen aus amerikanischem Boden abhält. Dieser Verem hat emen Weltruf und zählt m seinen Mitgliedern und Ehrenmitgliedern die größten Gelehrten der Jetztzeit, irs ist. daher von nicht geringer B:deutung, daß er in Canada tagt, denn sein Hauptzweck ist es dabei, den Ver. Staaten möglich t nahe zu- sein. An den Sitzungen nehmen nahezu 000 alte oder ständige Mitglieder Theil, d. h. eben so viele, als sich bisher an den in England selbst abgehaltenen Versammlungen betheiligt traben. Schon vor einigen Wochen sind viele dieser gelehrten Gäste eingetroffen, die seitdem große Reisen jenseits und diesseits der Grenze gemacht haben. Da aber am Donnerstag nächster Woche der Amerikanische Verein zur Förderung der Wissenschasten in Philadelphia seine Sitzungen eröffnet, so werden die meisten Männer der Wissenschaft aus England auch an den Verhandlungen des letzteren theilnehmen. Damit wird der wissenschastlichen Bedeutung Amerika's kein geringes Compliment gemacht. - Die Wissenschaft deS HaugenS. Die empörenden 'Scenen, welche sich bci der Hinrichtung des farbigen Mörders Jefserson in Arooklyn, N. Z)-, Zugetragen haben und auch bei anderen Hin richtungen in unserem Lande sowohl als in England nur zu häusig beobachtet worden sind, haben den Oberarzt der englischen Gefängnisse, Dr. Barr, veranlaßt, seine auf vielfache Erfahrungen und auch auf Versuche an Thieren gestützten Ansichten über die möglichst menschliche Vollziehung der Todesstrafe in dem bekannten medizinischen Fachblatt Lancet" mitzutheilen. Unter den bisher üblichen Methoden der Hinrichtung sührt der richtig angewandte Strick, wenn nicht den Tod, so doch ganz gewiß die völlige Bewußtlosigkeit am schnellsten, sichersten und leichtesten, d. h. weniger Pein- und schmerzvoll, als irgend eine andere der bis jetzt angewendeten Todcsarten herbei. Durch den englischen Scharfrichter Calcraft wurde der kürze Strick von 3j Fuß Länge eingeführt, während dessen " Nachfolger Marwood den langen Strick 4 bis 6 Fuß lang, je nach dem Körpergewichte des armen Sünders vorzog und in Amerika ein zwischen beiden vermittelndeS Verfahren an der Tagesordnung ist. Der kurze Strick führt den Tod durch Putestockung (Asphyrie) herbei, letztere todtet langsam, ist aber stets mit dem höchsten Grade von Ohnmacht und daher völliger Bewußtlosigkeit verbunden, und der Tod ist daher wenig peinvoll. Trotzdem wird der kurze Strick mit Recht nicht mehr angewendet. Der lange Strick todtet, wenn die Schlinge nicht zweckmäßig angelegt oder der Fall des Delinquenten nicht tief genug ist, ebenfalls durch Asphyxie, oder durch wirkliche Erdrosselung und nur selten durch den Bruch der Wirbelsäule. Den letzteren herbeizuführen, muß das Bestreben eines denkenden Scharfrichters sein, und derselbe wird diesenZweck durch sorgfältige Beobachtung folgender Vorschriften mit großer Sicherheit erreichen : Die Schlinge ist dicht unterm Kinnladen und dem Zahnfortsatze des zweiten Halswirbels livoid böne anzulegen und zwar so, daß im Augenblicke des Falles die Adern, welche das Blut zum Herzen führen, oder Venen, die Schlagadern oder Arterien und die Nervcn völlig zusammengefchnütt werden; dies ist viel wichtiger, als die vollständige Verengung der Luftröhre, deren Thätigkeit bci einer geschickt ausgeführten Hinrichtung durch den Strick nicht in Frage kommen darf. Der Strick soll möglichst dünn, biegsam und geschmeidig, aber sehr wenig dehnbar oder elastisch sem; derselbe ist am besten aus Seide anzufertigen und bat einen balben Zoll dick w sein. Völlig unelastisch darf .er nicht r . . i e r t trt r i ni - jcin, weil on: Lle esayr oes ielpens zu groß wird, aus deinfelben Grunde ist auch die Fallhöhe nicht über 6 Fuß auszudehnen. Wenn Hinrichtungen in die ser Weise ausgeführt werden, so tritt der Tod durch Verr-enkung des Zahnfortsatzes (Bruch der Wirbelsäule) und Druck auf das verlängerte Akark ein und in solchen Fällen hat Dr. Barr beobachtet, daß die Tbätigkeit des HerzenS in zwei Minuten aufhörte. Unendlich viel früher war völlige Aewußtlojlgkeit und MuSkellähmung vorhanden und zwar schon inner halb des zwanzigsten theils einer Se cunde nach dem Falle. Daß bei derartigen Hinrichtungen der Tod durch den Bruch des Atlas od'cr obersten Halswirbelknochens eintritt, welcher den Kopf tragt, kommt allerdings ebenfalls vor. aber sehr selten. Wenn der Henker in der angegebenen Weise verfährt, so kann die Einrichtung durch den Strick mit vol lem siechte als die humanste von allen Todesarten bezeichnet werden, deren sich bisher die Staaten den Unglücklichen gegenüber bedient haben, die daö Leben nach dem besetze verwirkten. 5ö bleibt beim Alten. Mit dem 1. September sollte die Circularerfügung des englischen Postde partemcntö in Kraft treten, welche verordnet, daß die nach den Ver. Staaten bestimmten Postsendungen mit den Dampfern derjenigen Compagnie beför :rrrage mit oenieniaen pagnien, denen bisher die Befördenma der Post oblag, laufen am 31. August ao. n Zumntt sollten die Vettrage

der: werden, welche sich durch die schnellsten Reisen ihrer Schisse auszeichnet, .ie Verträae mit denieniaen drer Com-

immcr'nur für einen Monat und mit einer einzigen Compagnie abgeschlossen werden, und zwar derjenigen, welche die schnellsten Schiffe besitzt. Man erwartete von dieser Neuerung, daß in Zukunft die Postsendungen von und über England New ?)ork um einen ganzen Tag früher erreichen würden. Von Neu) Aork aus wird die Post schon seit Jahren mit dem nächsten fälligen Dampfer befördert, während von England aus in Folge der Verträge mit den drei Eo:npagnien Verzögerungen häufig nicht zu vermeiden waren. Der Umstand, daß die Beförderung der Post allmonatlich neu vergeben werden sollte, würde, so hoffte man, die englischen Dampfschiff-Gesellschaften anspornen, die schnellsten Dampfer anzuschaffen, um hierdurch die Regierungscontr.'.cte zn erlangen. Dcr Befürchtung, daß die Fahrten der Dampfer in Zukunft noch mehr in tolle Hetz- und Wettfahrten ausarten würden, als dies jetzt schon der Fall ist, widersprach die englische Presse mit dem Hinweise darauf, daß die Geltung und Wertschätzung eines Capi-

täns von Seiten der Compagnie schon jetzt so sehr von der Schnelligkeit seines Schiffes abhängt, daß der Ebrzeiz und die Waghalsigkeit desselben kaum noch höher gesteigert werden kann, Uebrlßen müsse berücksichtigt werden, daß der größeren Schnelligkeit der Schiffe die besiere und stärkere Conitruction der Maschincn entspreche und daß die bisherigen Erfahrungen keinen Anhalt für die Annähme bieten, daß sich mit der größeren Schnelligkeit dcr Seereisen auch deren Gefahr erhöhe. Da kommt die unwillkommene Nachricht, daß Gcneralpostmcister Fawcctt die alten Contracte erneuert bat, und es bleibt alles denn Eilten. Vom Inlands. New Nork tvurdcn in den letzten zwölf Jahren 79 Schadenfeuer durch Statten und Mäuse veranlaßt, die an Zündhölzchen geknuspert hatten. In Eureka, Nev., wird jeden Abend Punkt 8 Uhr die sogenannte Feuerglocke geläutet. Nach dieser Zeit darf sich kein Minderjähriger mehr außerhalb semer Wohnung blicken lassen. In Philadelphia fand die Polizei am letzten Sonntage nur eine offene Wirthschaft, hob aber 292 Betrunkene auf. Nahe bei Pittsburg wurde Frau Kaufmann, als sie nach gelegten Eiern suchte, von einer Schlange gebissen und ist unter entsetzlichen Leiden gestorben. N u n hat m a n im Z u ch t h a u s e von Californien, zu San Ouentin, unter den Gefangenen einen aussätzigen Chinesen entdeckt. Man will ihn fnigcben und nach China zurücksenden. Ein kleiner, solid und ele gant gebauter Dampfer hat in einem großen Dampfschiffe die Reise über den atlantischen Ocean gemacht und wird jetzt durch den St. Lawrence und die Seen geschleppt, um schließlich noch 40 Meilen über Land in den See Pcnd d'Oreille an der nöidlichen Grenze von Jdaho gebracht zu werden. Das Fahrzeug ist Eigenthum eines Engländers, der an jenem See eine große Landstrecke gekaust hat. In N a s h v i l l e , T e n n., wurde dieser Tage ein verlumpter Vaaabund in iinenl Gäßchen völlig erschöpft und entkräftet ausgefunden. Er wurde nach dem Hospitale gebracht und dortentdeckte man seinen schäbigen Kleidern eingenäht über Si.ouo in gutem Papiergeld und Gold. D i e H e u s ch r c ck e n, welche in diesem Sommer zuerst in der mcxicanischen Provinz Tabaseo auftraten, haben sich über m;aian, Campcchc und Chiopas verbreitet. Die Einwoyner vertilgen die gefräßigen Jnsecten z.u vielen Tonnen, aberine Abnahme derselben ist bis jetzt noch nicht zu bemerken. Eine Abtheilung mericanischer Soldaten hat 80 Meilen von Turango den berüchtigten Banditen Pares erschossen. Er verwundete, nachdem er bereits mehrere Kugeln in den Unterleib, die Oberschenkel und die Schultern crhalten hatte, durch seine Schüsse noch mehrere Soldaten und es bedürfte einer förmlichen Salve, seine? VerbrecherLaufbahn ein Ziel zu setzen. Dcr 14-jährige Henry Ellar spielte vor Kurzem in Dattas, Texas, mit einer seiner Meinung nach ungeladenen Jagdflinte seinesVaters und legte sie auf seinen um drei Jahre jüngeren Bruder an, drückte los, und die volle Schrotladung drang dem Jungen in Kopf und Brust ; der Getroffene starb nach wcnigen Minuten. Haifische treiben sich an der Küste von New Z)ork in diesem Som-. mer ungewöhnlich zahlreich umher.' Dieser Tage verfolgte ein solcher in dcr Bai von Jamaica, L. I., einen Badenden bis in seichtes Wasser und derselbe hatte eS nur dem Umstände zu verdanken, daß er nicht angegriffen wurde, daß er beim Schwimmen das Wasser mit den Armen und Beinen aus Leibeskräften peitschte. Unweit Cornwall am Hudson wurde ein Haifisch erlegt. Der vor einigenTagen verstorbene Superintendent des GlrardNachlasses, Col. S. Smith in Philadelphia, wurde am Äcontag beerdigt. Der Verstorbene war in Jahre alt geworden, und von sechs Brüdern ist nur noch einer, Daniel Smith, am Leben. Die übrigen vier Brüder sind schon früher gestorben, und es ist ein merkwürdiger Umstand, daß es allen sechs Brüdern vergönnt war, lange genug zu leben, um mit ihren Frauen das Fest der goldenen Hochzeit feiern zu können. In Spring well, nahe De troit,Mich., wurden kürzlich Wilhelm Manowski und Minna Lanz in der deutschen Kirche getraut. Nach Beendigung des kirchlichen Aktes begab sich das Ehepaar mit den Hochzeitsgästen in das Gasthaus des Michael Colver, woselbst die Hochzeit festlich gefeiert werden sollte. Im Laufe dcr geselligen Unterhaltung nahm Wilhelm Jackowski einen auf dem Fenstersims liegenden Revolcer und drohte in etwas bierseliger Laune, seine Nachbarin zu erschießen ; da diese beim Erblicken der Schußwaffe laut ausschrie.

so richtete er die Waffe seitlvärts, wobei sich cin Schuß entlud, und ein junges Mädchen, Namens Katharine Lang, getödtct wurde. In Denver City, einem 30 Meilen von San Antonio, Teiaö, gelegcncn Orte, fehlte plötzlich die gewohnte Wasserzufuhr in einen: 110 Fuß tiefen Brunnen. Einige Leute beschlossen deshalb, in die Tiefe zu fahren, um dort Sondirungen vorzunch:nen. George Horton wurde zuerst, an einem Seile befestigt, hinuntergelassen ; ungefähr zehn Fuß von der Acnndung des Brunnens riß das Seil, und Horton, dessen Körper man mehrfach an die Brunnenwände anschlagen hörte, stürzte in die Tiefe, woselbst er, nachdem ihm jeder Knochen im Leibe zerschlagen, und er zu einer formlosen Masse entstellt. war, todt anlangte. Die Leiche des verunglückten Mannes konnte nur mit Mühe und großer Gefahr an die Oberfläche befördert weiden. In Boise, dcr Hauptstadt von Jdaho, tagt die Legislatur in' Er-

mangclung eines Capitols in einem mietheten Tanzsaale. Das Bureau und die Wohnung des Gouverneurs befinden sich in einem einstöckigen Ziegelhäuschen. Als der neue Gouverneur Bunn in der Hauptstadt anlangte, befand sich gerade ein Circus in der Stadt und der Besitzer defelcen maa'te den Vorschlag, die lnauguration in feinem Zelte vorzunehmen. Der Vorschlag wurde angenominen, in dem großen Zlte wurde eine Tribüne errichtet und auf derselben nahmen alle Pro:nincnten", unter ihnen -in Bischof und acht geistliche Würdenträger Platz. Nachdem die feierliche Verhandlung vorüber war, verkündete der Sholdman, cs werde nun sofort die zweite Vorüellung beginnen. Alle Erschicnencn kauften Äillcte für solche und die Kunststücke dcr Reiter, Jongleure, Bazazzo's u. s. w. folgten der Jnauguration. Unter d e n B e a m t e n d e s Bundeskhatzamtes haben seit dcm 1. Januar d. I. 130 Beförderungen stattgefunden ; hiervon entfallen -10 oder etwas über l0 Procent auf Frauen und Mädchen. Herr )olger hat, so lange er un Amt? iit,.das weibliche Geschlecht in derselben Weise berücksichtigt. Einige dcr verantwortlichsten Stellen sind mit Frauen beseht und dieselben erweisen sich in Erledigung ihrer Aiiüsoblicgcnheiten als cb.'n so fähig, lvie zuverlässig. U n m i t t c l b a r an der K ü st e von Kap Flatterv im TerritoriumWashington zeigte sich dieser Tage ein ungeheurer Schwärm dicht aneinander gedrängte? Heringe und in der Mitte derselben ein Z'udel von Walfischen in der Länge von 20 bis 100 Fuß. Dieselben rauchten ununterbrochen auf und unter, kamen stets mit geöffneten Rachen an die Oberfläche und brauchten dieselben einfach zu schließen, um riesige Älkassen von Heringen als Beute zu verschlingen. ?isie v c x ) ü c d c n nnd doch die Auffassungen der Menschen über das, was wir Glück nennen. In Saratoga bewohnt eine hübsche junge Frau ein enges Loch in einem armseligen Häuschen ; sie beköstigt sich dort mit den billigsten 'Nahrungsmitteln. Aber sie hat ihre ganzen Ersparnisse in einigen eleganten Garderoben angelegt und erscheint täglich, immer nicht nur reich, sondern auch.geschnlackvoll gekleidet, auf der Pro menade und nimmt dann auf den Verandas der großen Hotels Platz. 'in denen die reichen Leute wohnen. Die Wirthe lassen sie, obgleich sie'nie etwas verzehrt, gewähren, denn sie benimmt sich höchst anständig. Die ständigen Gäste sehen sie über die Achseln an, denn sie kennen ihre Verhältnisse, aber mitunter erhascht sie doch die bewundernden Blicke neu ankommender Fremder und dies macht ihr Glück aus. Ist die Saison vorüber, dann kehrt die Frau in- ihre ärmlichen Verhältnisse zurück, arbeitet und spart, um dann wieder für einige Wochen in einem fashionablen Bade glücklich" zu sein. In jeder anderen Beziehung ist der Veranda Squatter" durchaus vernünstig m m dtkmtg'Vols!ktn. Nachdem die Desarmirunz der. Fe-. stuugswerke von. Sonderburg - Düppel, das als feste? Platz aufgegeben worden ist bereits stattgesunden, .erfolgt jetzt auch die Demolirung der einzelnen Werke. In Kiel wurde unlängst die Feier des Jiiedersächsischen Sängerbundfestes abgehalten. Unglücks- und Brandunfälle. In Flensburz ertrank der Füsilier Bahnsen von der 5. Eomp. 80. Regiments, bei Gaarden der Iljährig? Sohn des Portiers Schnmai.n in der Höre und bei Steinwarder ein 10jährizcr Knabe. Durch Fcueröbrünste wurden zerstört : in Aeeröe bei Gelting eine Käthe, wobei vier Kinde? der Arbeiterfamilie Vartcls in den Flammen umkamen,. in Brunstorf das Wohnhaus des Gemeindevorstehers Schmahl. in Preetz das des Tischlermeisters W. Hein, bei Heioagzcr das Gebäude des Fischers Frandsen, in Billwärder Haus und Scheute des Landsrnanns Helcge, in Rctbwick'feld das Haus des Par.cllisten Möller, m Mahde bei Lunden das Gewcse des Landmanns ))'e'.nhold Drecssen und in dcr Gemeinde Pöhl auf Alsen das Gehöft Augustcnhof. ' ! - THZelZen. Professor Dr. Förster an der Universttät Breslau zum Rektor m:igiiisicus derselben ernannt. f zn Breslau Franz v. Schlcbrügge, Geh., Justiz- und fürstbischöflicher Konsistorialrath. f zu iegnitz Dr. phil. Ernst Weinberg, Selbstmord. In Vrenzlau ist dcr Lehrer Jüttncr mit der Tochter dcö Gasthofbesitzers Zindler verschwunden. t zu Giersdorf Röhrenmeister Anders, Veteran, 91 Jahre alt. In Ernsdorf bei Reichenbach wurde der Lehrer Fiebiger wegen mehrerer Sittlichkeitsvergehen seines Amtes enthoben. Blitzschläge und Brandfälle: In Vcrtclsdorf wurde die Arbeiterfrau Ratze'auf dem Felde vom Blitz erschlagen, in Olbcrsdorf bci Reichenbach der beim Neubau des Kirchthurms beschäftigte Dachdecker Völkel lnd in Henncrshors die 9jährige Tochter ''ncs dortigen Webers. Durch Blitz' schlag veranlaßte Schadenfeuer legten ii Hirschfelde das Wohnhaus deS Gutsbc sitzers Schneider in ' Asche, bei Haina das Wirthshaus des Altenlohmer Ziske bei Lauban in Mittel-Thielnendorf d

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Germania Garten, N.M..öckc iviarkct ,. Noblcstr.

Hübsches Lokal. AuSgezelchnete Gctrattkc, Guter Lunch, Aufmerksame Vedkeuung. 19 Um zahlreichen Zuspruch bittet Heinrich Isörnann. f , r- J i ' f v ir V ' , Jk I a ' .' ' nmWm 1 Mr'M r . f . VÄ ,:i7 vWT-- '-jc i.raiLr Mk.: vm r--M.: n mfJ M :XW ---p.i , - -"i ' ' , cmi'M mmf;z&-T ühMi s - b v .SrWt Sl -:vs jSj, r X - : c - - s. iM&f XUXIUr -sM.' -vn?.; wmd4m mmmr-. :rjLm dcr gr?ßc Schmerzenstiüer Kilt Nhcttnmtzsmns, Rückcttschmnzen, Verrenkttugeu, Kopsschmerzcn, Zahnschmerzen, Gliederreißen. 31ourof(jin, di'oPcnfcn, JlriifiiiHfjcn. Gcsci'ttmH, ijtwcnjdui)), Brandkvnnden, Schnittivttttden, Verstauchungen, Quetschungen, Husteuleideu, Geleukschmerzeu. t heilt alle Tckmer-,en, lvrle ein c.u5nl:chs Mittrl ik,:ö:dizen. Farmer und Biehziichtcr nden in dem Tt. Jakobs Oel ein lmubertrkNNckez Heilmittel gegen die lScdrechen dcs icl)slar.ds. Jeder Iafe Lt. Jakobs Cd i't e?ne cenrn e-orauchs-Anwcisunq in deutscdcr, ens.llskr, sran',.cker. spaniscker, scdwediZchcr. dcllöndiZä'cr, dänischer. odmiscber. portugiesischer und i:.ilic:nschcr Z,raö '- beiaegcben. Eine 5lascke Ct. Jakobs Ocl kostet m kcnts (fünf Flaschen für UM) ist in jeder Äxolhele ;u haben oder wird bei Bestclliinarn von nit weniger cli 55.00 frei na allen Tl''.en der Vereinigt:' Staaten versandt. Man adrcssire: Tlie Charles A. Vselcr Co., (Nachfolger von 2l. 2,'eler Co.) Valtimorc. Md oMWMW m im

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