Indiana Tribüne, Volume 7, Number 342, Indianapolis, Marion County, 30 August 1884 — Page 3
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Das Medaillon.
(?ir r lfrzSülnng au dem denlfch.sranzösischen ttriftff.) (Forlscdung.) vil'cr feilte darauf cdU'm fa-S Geheim n'r sich belieben, daö Tclattrc an Zegiand Ututt''. y) dieser Frage laz die letzte Hoffnung, an die Dagobert sicb tlamm-rn ttvinte. vJiit dem (trafen nicctnc er darü ti jetzt noch niä'! rcoen. (!S war nach f.'lncr Ansicht da-.u nvch immer früh genug. wenn man über das Medaillon selbst Gewis'heiterdalt.'n undDelattredenZtaub gcleuznct hatte. Er N'eä'jeltc noch einige Worte mit dem d)rafcn, bestimmte die stunde, in wel cler dieser siä in der Galerie einbinden sollte, und -ez sich dann in sein Zimmer zurück, um bier noch lange übe die Möglichkeiten nachzuöenken, auf die er co sur oen nzconen .ag sroereue muste. . D aö Me d a i llo n. D ieWarnungenDagobert's hatten Hertiw verznlastt,i'yren Verlobten scbärfer ?u beobachten. Und in der gereizten Stimmung, in roclcher dieser sicd nun auch befanv, lies, er sich zu Aeußerungen hinrei' s'.en, die ihr seinen d'harakter in sehr imgnnstig.'m vivch:: zeigten. liv ivar Egcitt. herrsbsüätig und llcinliä'. Tcr l.-'.c.i schastlie Haß, tr.i er gegen den Ässeno? degie, erschreckte erti'a'. ,',ude'n slbs.:.- ibr nun i'uch sein plculid e- forschen nach den ermögen?l.'er!i ltn issen ihrer Mit tterM i r,t ra ncn ein. Mit scbn'ereni Herren trat sie am ande reu Morgen den Weg zur (emalde-ale an. Dagobert erwartete sie dort bereits. Ein ein'igeö Wort hätte Alles an--cci-gehalten, ihr dsö höchste Erdengluck sicher:: können, und dieses eine Wort durfle il: niä't sprechen ! cu erste? liek juä't.'d. Medaillon. .iU vc;;r.r die '!anti!le öffnete. 3ic itug ex cie Diamanten funkelten auf ih .! 1 . . . r. . . Oll'.: Hciti bat den Assessor, sich ;u geduld öen, bi ue vor i!?rer 'Staffele! Zar.c. welchc der agUiencr hcr'oetlrug. Und wahrend sie ihre Vorbereitungen traf, wechselte sie in heiterem Tone einig? Worte mit ihm. . ' Und nun zur Sache," sagte sie, als der Saaldiene? sich entfernt hatte. Sie haben geglaubt, als Freund mich warnen zu müssen, und da ich Ihnen die Rechne eines freundes einräumen will, so darf ich Ihnen nicht verschwei--gcn, daß in meiner Seele Zweifel weckt worden sind, die ich nicht mehr beschwichtigen kann. Haben Sie nun , Beweise sür die 9kichtigkeit Ihrer Warnung 1" ,Mod) nicht." erwiderte Dagobert mit erzwungener'Ruhe, aber noch in dieser Stunde wird hoffentlich das dunkle Räth' sel gelöst werden, das mich seit einigen Tagen beschäftigt. Erlauben Sie mir, das; ich Ihnen eine kurze Geschichte erzähle, eine Geschichte, die sich wahrscheinlich an das Medaillon knüpft, welches Sie tragen." ,An dieses Medaillon fragte Hertha, überrascht zu ihm ausblickend, '.eon forderte es gestern von mir zurück er wollte die Fassung der Steine ändern lassen ; die Heftigkeit, mit der er so plotztich diese Forderung stellte, befremdete ä" Ah, wir kommen der Lösung schon näher," erwiderte Dagobert rasch. H5 ?en Sie nun, was ich Ihnen zu berichten habe." Er theilte ihr die Ge schichte des Grafen von Maisonrouge, die Aussagen Neimer's, dessen Berhaftunz und die später gemachten Entdeckungen mit. Hertha hörte ihm schweigend zu, nur dann und wann durch einen leisen Aus ruf den Antheil verrathend, den si an diesen überraschenden Mittheilungen nahm. Inzwischen hatte auch der Justizrath sich eingefunden; er kam früh genug, um die Vermuthungen zu hören, welche der Graf über die Enttvendung des Medaillons ausgesprochen hatte. Wenn dies: Vermuthungen sich als wahr erweisen, dann bleibt die Schuld noch immer auf Ihrem Sergeanten ruhen," wandte er sich zu Dagobert, toährend Hertha ihren Gedanken nachhing. Und der ?)t'ann, mit welchem gestern Delattre dieLehcime Unterredung hattet" fragte derAjiessor. Haben Sie seinen Namen und seine Wohnung entdeckt V Nicht das allein ; ick weiß auch, daß er Miitje Berschur das Versprechen gab, ihr heute eine frohe Nachricht zu bringen. Diese Nacbricht kann sich nur auf die Befreiung Martin Reimer's beziehen, dessen Schicksal iUtjc ihm mckgetbellt hat. ahe überwacht ihn jetzt, und wird seine Flucht vereiteln, wenn er beabsichtigen sollte. ? ? .r r.. ? yj r. BAft mi6!a. 14; iiniviui .Wi'iu;wii9iji uupvt?en. ' Welches Ergebniß diese )iack'forsck'nn ' gen auch haben mögen: einen dunklen ,vleck lassen sie immer auf meinem Berlobten zuiück," sagte Hertha, aus ihrem Sinnen wie aus einem beängstigenden Traume erwachend. Wie durste er bel Häupten, daß dieses Medaillon das Portrait seiner Mutter enthalte ? Wie durfte
er uoeryaupr mir einen scymua )wenirn, lunaiir. den er nicht auf redlichem Wege erwor- j ' Als der Graf nach kurzem Anpock'cn ben hatte Kann er sich damit rechtfer-! die Tbür öffnete, fiel der erste Blick Datigen, daß er ihn als Kriegsbeute betrach- ! gobcrt's auf Jaeques Legrand, der in ttt hat?" - der Mitte des Zimmers stand und mit Ich zweifle nicht daran, daß er sich zu suchst unzufriedener Miene auf Delattre rechtfcrttgenweiß,"knurrtederJustizrath, berabsab, dessen Blick sich voll banwährend Dagobert dem eben eintretenden gcr Bcsorgniß auf die Eintretenden befGrafen entgegen ging. . i tete.
Hertha batte kaum den höflichen Gru des Grafen erioidert, .als sie das Sammetband löste, an welchem das McdaiU lon bing. Ich hab? soeben erst die Bermuthungen erfahren, die sich für Sie an diesen Schmuck knüvfen," sagte sie mit bebender Stimme, indem sie ihm das Medaillon überreichte ; wenn dies Ihr Eigenthum ist, so bitte ich Sie, es zurückzunehmen." ' ' Der Graf öffnete mit zitternden Händen das Viedaillon. Sein Blick ruhte lange auf dem Portrait, die Lippen preßteil sich fest auf einander, und Kampf hast Duckte eS um seinen Mund. Nun kann ketn Jwenel mehr vbivalten, nahm er U 4 ' 4 Qach eineranzen Pause das Wort. ES
! ist das Bildnift meiner yeimgcgangenen ! Gattin dasselbe Medaillon, das mciI . 'v.Xi : . lt. v
ne ungiuniin'c orrier 111 U'rrr .pcistunde tnig. ' Ich glaube, Sie haben sich bereits davvn überzeugt, mein Fraulein ?" Hertha blickte ihn überrascht an. Woraus hatte ich diese Ueberzeugung gewinnen sollen V fragte sie. Aus der Achnlichkeit des zweiten Portraits mit mir." Des zweiten Portraits?" Sie wissen nicbt, daß dieses Medaillon zwei Bilder enthält' Der Graf holte ein Federmesser aus der Tasche, öffnete und drückte mit der Spitze auf den schmalen Goldreif, wclcher das Portrait umrahmte ; das Bild drehte sich um seine eigene Achse, und nun erschien das Portrait eines Ofsiziers, in welchem die Umstehenden sogleich den Grafen von Maisonrouge erkannten. Von der Eristenz dieses Bildes scheint Herr Telattre keine Ahnung aebabt zu ! haben," sagte Hertba mit gepreßter StimI' . . ' l - r l mez vteuetcyl wuroe er es ats oas Portrait feines VaterS bezeichnet haben. Das Akedaillon ist Ihr Eigenthum, Herr Graf; ich nehme es nicht wieder zurück. Mir graut, wenn ich an das Verbrechen dem ke, durch das dieser Schmuck in den Besitz Delattre's gelangte. Was werden Sie nun thun ? Ich hoffe, Sie muthen mir nicbt zu, das icb dem Verbdr beiwobnen soll', welches Sie " Durchaus nicht," erwiderte der Graf; ich werde mich mit dein Herrn Assessor unverzüglich in die Wohnung Telattrc's verfügen und ihn um Aufschluß über den Erwerb dieses Medaillons ersuchcn' So darf ich Sie wohl bitten, mich nach Scheveningen zu begleiten." wandte sich Hertha zu dem Insti'.rath ; ich fürchte, Mama wird meinen Mitteilungen keineu Glauben schenken, und ich fühle mich ai.ch nicht stark genug, ihr die Geschichte ;u erzählen, die mit diesem Schmuck verbunten ist." Der :.uui;ritl konnte die Erfüllung i dieser Bitte nicht verwcizern. Dagv'. , . t er. Lf c . . . . . vtn verzpraw, osorr uaa) irieolgung dieser Angelegenheit nach Scheveningen zu kommen und das Ergebniß ;ii berichten. Ernst ruhte der Blick Hertha's auf ihm, als sie il'm die Hand zum Abschied reichte. Ich hoffe, es wird Ihnen gelingen, die voll? Wahrheit zu crinitteln," sagte sie. So sehr auch der Schein gegen Delattre Zsugen inag, kann.icl' doch nicht glauben, das; er an jenem furchtbaren Berdrechn betheiligt geioesen sei. Mit welcher Spannung ich nun das Weitere erioarte, brauche ich Ihnen wol nicht zu sagen." Ich werde kommen, sobald ich Ihnen sichere Nachricht bringen kann," erwiderte Dagobert, der nur mübsam seine Erregung beherrschen toante. Sie wissen, wo eon Delattce wohnt fragte der Graf, al- er mit Dagobert die Galerie vertanen hatte. Ja, und ich hoffe, daß wir ihn noch zu Hause finden Iverden. Sollte er bereits ausgegangen sein, so müssen wir augenblicklich nach Scheveningen fahren, um ihn dort zu suchen oder zu erwarten. Werden Sie sich damit begnnn, wenn er Ibnen erklärt; er habe das Medaillon in Ihrem Hause oder in der Dasche des erschossenen Soldaten gefunben' Nein," erwiderte der Graf, in beiden Fällen hätte er es meinem Diener über geben müssen." Ich verlange auch von Ihnen eine strenge und gerechte Untersuchung ; Sie lind das dem Manne schuldig, den Sie verhaften ließen. Um diese Untersuchunz zu erleichtern, will ich Sie auf eine weitere Entdeckung aufmerksam maeben, über die ich bisber geschwiegen bab'e." Mit sichtbarem Interesse vernahm der Graf den Bericht über Jacques Wegrand; er gab zu, daß dies eine sehr toertbvolle Entdeckung sei. die man nicht unbenutzt lassen dürfe. Seien Sie versichert, daß icb unpartei:sch untersuchennnd Alles benutzten ::'erdc, um den Schuldigen zu ermitteln. sagte er. N'äi'rend sie mit raschen Stritten sich dem Hotel näberten. in '.relck em Delattte uw.lc ; aber die Hoffn nii' gen. die Sie auf diese Untersuchung ie!- :. tann ick' jetzt noch nicht theilen. Mag eon Delattre auch d,r aüIt?i jener ranliireurv geivesen sei::: alle "ikthciligten s.'gen übereinstimmend an, daß das verbiethen schon geschehen war. als die Aranhirem tanien. Somit bleibt der Mo.d ans Ihren Soldaten ruhen, und Delattre könnte nur der Einwendung des Medaillon beschuldigt n'r den." Sie vergessen, laß der $cvMi:tfc und dessen Marncrad den "i'tufaU a:. ders schildern, und ich vertraue noch iinmer daraus, dast Sie gelbst den w- ! c. Ytfw k. XCM VCll CCs iTUlO, CIC ilUf UUU r luhvn zoll, aanuicb tretsprea'cn rnuivn. rnn tinv u'uivi.'iuu i'vicU'Uii AU.. t .1. rwTn 4? . i i. . r ... wird, so bin ich der Erste, welcher sie anerkennt und ihm jede Genugthuung gewährt, die er fordern darf." ?ie hattenjetztdas Hotel erreicht. Lern Delatkre war noch zu Hause. Der Por- . tier nannte den Herren die Nummer des ; Zimmers, und sie stiegen rasch die Treppe Sie werden mich schwerlich kennen," sagte der Graf, auf Delattre zutretend, der sich langsam von seinem Sitz erhob ; ich bin Graf Maisonrouge." Delattre verlor seine Fassung nicht. Er begrüßte den alten Herrn mit einer tiefen Verbeugung und bot ihm einen Fauteuil an, dann streifte sein Blick mit unsagbarem Haß den Assessor, der Legrand beobachtete. Sie können gehen," wandte Delattre sich mit einer herablassenden Handbewcgung zu dem Vagabunden ; kommen Sie morgen früh ivlcder, dann will ich hnen die Mittel geben, daß Sie nach Frankreich zurückkehren können." Der Gras lmh sieh mit aaoürtf dnr5, V w 1 4 " ' vw w w rmw ww ß-w wi v w -w -m mmwt vnen raschen Blick verständiqt. Blei
ben Sie !" sagte er bcschlcnd zu Lcgrand. Ich habe auch an Sie einige Fragen zu richten." In den dunklen Augen Telattre's blitzte Zornesgluth aus. Dieser Mensch, Herr Graf, ist ein armer Landsmann, der um eine Unterstützung bittet, um in seine Heimath zurückkehren zu können," versetzte er scharf. Wollen Sie ihm ein Almosen geben, so habe ich nichts dagegen -" Ich komme darauf später zurück !" entgcgnete der Graf in kaltem Tone. Sie werden dieses Medaillon ken nen Sie selbst haben es Ihrer Braut geschenkt. Wollen Sie mir sagen, wie ie in den Besitz desselben gekommen sind?" Delattre konnte die peinliche Ueberraschung nicht verbergen, in die ihn diese gänzlich unerwartete Frage versetzte ; aber er bewahrte auch jetzt noch seine Fassung. Da müßte ich doch zuvor fragen, was Sie zu diesem Verlangen, berechtigt," .sagte er,und abermals streifte sein haßerfüllter, dämonisch glühender Blick den Assessor, der jede Bewegung Legrand's beobachtete. Dieses Medaillon war Eigenthum meiner Tochter und wurde ihr mit ihrem Leben zugleich geraubt." Wissen Sie auch mit voller Sicherheit, daß es dasselbe Medaillon ist ?" Es enthält das Portrait meiner verstorbenen Gattin '." erklärte der Graf. Sie haben dieses Portrait als das Bildniß Ihrer Mutter bezeichnet." fügte Dagobert hinzu. Sie sind ja sehr genau unterrichtet!" spottete Delattre. ' So verächtlich ein Spion auch in meinen Augen ist, dennoch werde ich von Ihnen Rechenschaft fordern müssen." Beantworten Sie meine Frage!" sagte der Graf ungeduldig. Alles Andere ist vorläufig Nebensache. Wie kamen Sie in den Besitz dieses Medaillons.'' Leon Delattre zuckte verächtlich die Achseln. Ich sah cs in Paris und lauste es," erwiderte er. Bei einem Juwelier ?" Nun, in dem Geschäftsladen eines Pfandlcihers. Der Mann bezeichnete es als ein verfallenes Pfand und bo: cs mir billig an, und da ich nach ei' nem Geschenk für meine Braut suchte, so benutzte ich diese Gelegenheit. Diese Erklärung tvird Ihnen hoffentlich genügen ; toenn nicht, so müßte ich versuchen, jeneu Pfandleiher wieder aufzusinden ; es bleibt dann aber immer noch fraglich, ob er sich dieses Schmucks noch erinnern wird." ' Ich glaube, es würde Ihnen schwel fallen, den Mann tviederzusinden," sagte der Graf ironisch. In jener Nack't, in der meine Tochter ermordet und beraubt wurde, überfielen Sie als Führer einer Franltireurbande einige deutsche Soldaten, die in meinem Hause lagen. Geben Sie das zu V Ein Zornesblitz zuckte aus den Augen Telattre's auf Legrand, dessen Mienenspiel die Behauptung deS Grafen bestätigte. Wer hat Ihnen das gesagt?" fragte er. Sie hören, daß ich es weiß." Nirn denn, wenn ich cs zugebe, glauben Sie. mir einen Vorwurf daraus machen zu können? Sie haben damals auch gegen den Feind unseres Vaterlan'des gekampst, und daß Ihr Haus zum Schauplatz eines Kampfes wurde, war nicht meine Schuld. Wir durften in jener schtveren .'Zeit keine Rücksicht nehmen, wir mußten den Feind angreifen und aufreiben, wo wir ibn fanden." Nein, daraus mache ich Ihnen keinen Vorwurf." antwortete der Graf ; aber ich vermuthe, daß Sie bei jener Gelegenbeit dieses M.daillon in meinem Hause fanden." Diese Vermuthung wär.' ein Irrthum, den ich bedauern müßte !" '
Diese Vermuthung liegt jo nahe, da st ich an ihr festhalten muß. .Sagen Sie mir ohne Scheu, ob und in welcher Weise Sie es dort gefunden haben. Ihre Aussagen können vielleicht dazu dienen, den Mann zu überführen, den ich der Ermordung meiner Tochter angeklagt habe. Es ist noch mehr geraubt worden, als dieser Schmuck; ich denke nicht im Entfcrntcstcn daran. Ihnen einen Antheil an dieser Schuld aufbürden zu trollen ; ich verlanae.von Ihnen nur Offenheit, damit ich die Klage gegen den Verbrecher beweisen und ihn seinem Stichler überliefern kann." Dagobert bemalte den warnenden Blick, den Delattre in diesem Moment verstohlen Legrand zuwarf ; es lag darin nicht nur eine Warnung, sondern auch eine Bitte. Auf die Vorgänge in Maisonrouge mußte sich also das (Geheimniß beneben, welche die Beiden aneinander fettete. ' . Ich habe vlrnca fcic volle Wahrheit gesagt", erwiderte Delattre ; dieses Medaillon kaufte ich in Parts. Als wir damals in Maisonrouge den Feind überfielen, hatten wir keine Zeit, in Ihr Schloß einzudringen; erst später, als wir von der Verfolgung zurückkehrten, betraten wir das Haus. Wir fanden die Komteste ermordet, der alte Gärtner '.rar erschossen " Dieser Gärtner war Ih? Vater!" unterbrach ihn der Gras. Leon Delattre stutzte. Wieder streifte sein Blick Herrn Legrand, der in einer Ecke des Zimmers stand und mit gespannte? Aufmerksamkeit der Unterredung folgte. . Was bezwecken Sie mit all' diesen ..... r:i..-t 'ja Cl. i prägen, .err iray v ragre er gereizr. Cb jener alte Gärtner mein Vater war oder nicht, bat doch nichts mit den Nachz sorschungen zu schaffen, die Sie diese? ! Medaillons wegen anstellen." Vielleicht doch ! nahm Dagobert jetzt das Wort. Es besteht der dringende Verdacht, das Sie schon vor dem Ueberfall in Maisonrouge waren, um mit Ih rem Vater zu berathen." - Delattre batte das Haupt trotzig zurückgeworfen und das goldene Lorgnon auf die N'ase geklemmt, durch dessen Gläser er demselben einen Blick namenloser Verach hing zuwarf. Wenn ich über dieses Medaillon Auskunft geben muß, so hat lvvhl nur der Herr Graf von Maisonrönge das Recht, sie m fordern." i'aate er
mir ichnetdenocy! Hohn?. Was aber ty.lwi Sie damit zu schaffen Zch vertrete hier die Rechte eines Kriegskameraden, der ' schuldlos angeklagt ist." erwiderte Dagobert mit sck'arfer Betonung Ich hege die Uebcrzeuzung. daß Sie dazu beitragen können, seine Schuldlosigkeit sest'.nstell.'n." Ich?'' höhnte Delattre. So geben Sie doch!" brausteer auf, sich zu Wegrand wendend, der aus seiner Ecke hervortrat. Ich warte, bis der Herr Graf die Fragen an mich richten wild, von denen
:v vorhin gesprochen hat" sagte Legrand cuhig. j Und ich vertraue darauf, das; Sie i diese Fragen der Wahrheit gemäß beant- ! werten werden." erwiderte der Graf, der mit seinem scharfen Blick nun schon er ! kannt hatte, daß Delattre kein schuldfreies Gewissen besaß. Sie waren vor dem Kriege Müller und ein ziemlich vermögender Mann c ,So ist es, Herr Graf." - Und durch den Krieg irurden Sie min irr, weil Sie sich entschlossen hatten, hinter die Franktireurs zu czehen. Sie sehen, ich kenne Ihre Geschichte, und wenn Sie ein ehrlicher Dkann sind, will ich dafür sorgen daß Sie in Frankreich ciu ,hncn zusagende Anstellung finden. Wurde das Ihren Wünschen entfpr chen ?" Ich würde Ihnen dafür dankbar sein, so lange ich lebe," antwortete Wegrand, in denen Äugen es freudig aufleuchtete. Wollen Sie durch dieses Versprechen ?en Mann kdem. Aussagen .u machen, welche Sie zu hören wünschen?" rief Delattre zornig. Ich protestire mit aller Entschiedenheit gegen eine solche Handlungsweise, die mit der Ehre eines Edelmannes nick t in Einklang ;u bringen ist.'" Hören Sie nicht auf ihn. Herr d'iaf !" sagte Legrand in entschlossenem Tone. ch werde Ibncn die Wahrheit sagen ; ich loürde es ohne dies gethan baden, wenn er sich geweigert hätte, den Mann befreien, der schuldlos büßen soll. Unterbrechen Sie mich nicht," fuhr :r fort, als Delattre mit einem Wuth.insbruck' ihm das Wort abzuschneiden versuchte; geben Sie sich keine Mühe, ch will jetzt reden. Sie haben mir fünfzig Gulden gegeben, damit ich schwer gen soll ; vielleicht hätte ich geschwiegen, denn was liegt mir an Ihnen und Ih rem Schicksale ! Aber ich darf nicht dulden, daß ein Schuldloser für Sie büßen soll, und ich dulde es uin so weniger, weil der Mann der Verlobte eines Mädchens ist. das mir Wohlwollen bewiesen hat." (Fortsedung folgt.) Vom Ausland,. Nach den vielen uner sreulichen Berichten aus Ungarn von Judenkrawallen, antisemitischen Wahlereessen :e., wird eö gewiß interessiren, zu erfahren, daß doch nicht ganz Ungarn von dem Geiste religiöser Unduldsamkeit er griffen ist. Unter den zum ersten Male gewählten Abgeordneten des ungarischen Ileichstags ist auch der Schriftsteller Dr. Ambr. Nemenyi, gegenwärtig einer der Redaktcure des Pester Llovd". Der. selbe t Jude, hat kaum das 30. Lebensjähr überschritten, ist ohne Vermögen und verdankt seine Wahl ausschließlich der Unterstützung des magrarischen Elementes in einem vorzugsweise ländlichen Wahlkreise ! Während der ganzen WahlCampagne war Nemenyi der Gast eines katholischen Pfarrers am Handtorte seines Bezirkes ; alle übrigen katholischen uns protestantischen magyarischen Geistlichen unterstützten seine Eandidatur in der opferwilligsten Weise. Dieser Akt religiöser 'Toleranz verdient weil gerade Ungarn der Schauplatz desselben ist in weiteren Kreisen verbreitet zu werden. An A. Vkemenvi, dem geistrei chcn Essayisten, wird der magyarische Reichstag eine überaus begabte, tüchtige und energische kraft gewinnen. Ueber. die moralischen Zustände in der russischen Armee giebt eine im Mil.Wochenbl." mitgetheilte Uebersicht über das russische MilitärgerichtsWesen Aufschluß. .Danach ist im Jabre 1882 durch die Militärgerichte von je 52 (1881 51,1) Personen der Gesammtesfektivstärke der Armee eine abgeurtheilt; die Zahl der abgeurtheilten Offiziere verhielt sich zu ihrer Gesammt;abl wie i: 175.8 (im Vorjahre l: 2ii;8). Die Zahl der wegen Vergehen gegen Leben, Gesundheit, Freiheit oder Ehre von Privatpersonen vor Gericht gezogenen Ossi r.iere ist von 17, auf 21 gestiegen, die der wegen Beleidigung und Widersetzlichkeit gegen Wachen und im Dienst befindliche M'ilitärpersoncn angeklagten Offiziere von 10 auf 20. Von den Unteroffizieren und Mannschaften wurden abgeurtheilt 5127 (1881 5250) wegen Di.'bftahls, 2214 0281) wegen Fahnenflucht, 1826 (1824) wegen Verletzung der Disciplin, 1580 (142J) wegen Verletzung der mili tärischen Eidirnng k. Unter den wegen LcrlevuniZ Icr Disciplin Angeklagten wurden : (1831 07) . jur Verbannung. Darunter 71 (.19) mit Zwangsarbeit vcr urtheilt. Ueber den Stand der A,: siedelungen am Kongo und die Stellung der europäischen Mächte zu der staatli: chen Natur dieser Niederlassungen wird von einem o ficiös bedienten Eonespon deuten Folgendes gemeldet : In engli schen Blättern wird .nunmehr schon die Frage behandelt, wie sich Oesterreich und Italien auf einer etwa zu berufenden Eonfercn', zur Berathung der West und ccntral-afrrkanischen Ar.gelegenheitcn, bezw. dcr Anerkennung des von der Association internationale du Uonvju gründenden Freistaates verhalten werden. Hierüber läßt sich be reits jetzt schon ziemlich sichere Auskunft geben ; Oesterreich betrachtet, wie verlau tet, die Bestrebungen der Association mit günstigen Augen und würde sich eintretenden Falles unzweifelhaft auf den Standpunkt Deutschlands und der Ver. Staaten Nordamerikas stellen. Was Italien anlangt, so liegt auch nicht das geringste Zeichen dafür vor, daß eine andere Ste2.;ng einnehmen oder gar die pottugicsischtn Ansprüche, welche man selbsr in England nicht mehr ausrecht zu erhalten versucht, unterstützen toü'.de. In den Diensten der Association at'ri caine stehen neben 40 Belgiern. 33
Engländern und 40 Schweden nur 11 Deutsche. Diese Lücke scheint man jetzt ausfüllen ;u wollen; denn seitens der Direktion der Association sind in diesen Tagen hier vier geschulte deutsche Land-wirth5:-Ladien, N'ivpadev, Wichmann und Mönke'.ncvcr cngagirt worden. Dieselben wcu.i ""Anfing September' von Liverpool nach Weslasrika abgeben. Wenn diese jungen Männer den gehegten Erwartungen entsprechen, so dürfte das deutsche Element dort'bald eineweitere Verstärkung erfahren ; aus Stanleh's Erklärungen ist ersichtlich, daß man dort deutschen Fleiß und deutsche Aus dauer besonders zu schätzen weiß. In Brüssel sind wieder eine Anzabl von Wohnhäusern fertig gestellt ' worden' welche demnächst nach Afrika verladen und in den Eongostationcn aufgebaut werden sollen. Wie ein Eorrespondent der Now. Wr." aus sicherer Qnelle erfährt, verschrieb sich ein warschauer Eapitalist. wie man sagt für 50,000 Rubel Gold, aus Kcnstantincpel ein junges Weib von gaz außerordentlicher Schönheit. Der Vnhrer der Schönen'ließ in seinem Hause eine ganze Reihe von Gemächern zur Aufnahme der schönen Türkin vorbereiten, indessen ließ er sie unter der Aufsicht einer erprobten Duenna im Hotel wohnen. Trotzdem, daß die Türkin in strengster. Abgeschlossenheit lebte.gelang es einem in demselben Hotel elngetehrten österreichischen Baron, sie zu Gesicht zu bekommen. Eines Nachts verschwanden sowobl der Baron als die schöne Türkin. Auch die vom Warschauer Eapitalisten als Wächterin bestellte Duenna batte sich aus dem Staube gemacht. Wahrscheinlich batte der Baron die Wächterin bestochen 'und die Türkin nach Wien entführt. Jüngst hat s i ch in Düsfel dorf folgende für Eltern und Kinder Mädchen scbr lehrreiche Geschichte zuaetragen. Ein Kindermädchen befand sich mit ihrem Schutzbefoblenen in der Seuf-zer-Allee, wo sie so interessante Unterhaltung fand, daß sie den Kinderwagen ganz außer Acht ließ. Zufällig kam der Oheim des Kindes und bemerkle dieLage. Ohne daß das Mädchen ctwas gewahr wurde, nahnr er das Kind aus dem Wagen und trug es nach Hause. Zwei Slunden später es klingt unglaublich, ist aber Thatsache kam die gewissenhafte Wärterin mit dem leeren Wagen, in den sie noch gar nicht hincingeseben batte, gleichfalls nach Hai'.se und antwortete auf die Frage nach dem Befinden des KindeS ganz munter: Es schläft". Nachdem bewiesen worden, daß der Wagen leer war, wollte das Mädchen sich zuerst ein Leid anthun, begnügte sich dann aber damit, dem ihr mit der nöthigen Bestimmtheit ertheilten Rathe zu folgen und schleunigst ihre sieben' Sachen zu packen.
. . ... V (-Mt'-". , -i , 13 Nitrat fk M "&Jr7K&. jt:i,"m:i:vl'A'--5-h Eisenbahn -Zeit Tl!kl!k. Ankunft und Äbgong der istndadnüg, in Indianapolis, an und nach Sonn saa dm 11. Mai 1884 Cltvfland, Columbnt, Sincinncti und Xidu. oapolis Tiskvbahn (Vee Line.) Abgang: Ankunft: ?, .. i.iu . , fc t 2 r tcj .w i nderson c...lvm Dtttonck rtr.ll'.lüm j Änderssn St... IgK,.. 7 30 rn , 3 St 5) T.m SJ5 Soshen zS.Ld N l S St 2 St.l0.J'. r Vrizhtwoöd Drdision, k. C.k.uud I. hganz tZgUch. 4.:m. M.10 vm 11.15 Cm 2 2vi 9lvx 3.30 m täglich. 5-25 S! ttzttq.k.? 105 m 2.10 3lm 45 R iütliJ). 5X0 täglich .1U.Z;m .7.3Jj:mi PittKburg, Cinkwnati & St. Loul Sisenbahu V P K P , tchm e au. 9t täglich 4.22 Cm gtnou Sonnt. 9.10 Cn D tülie APS BS NMMNS0NNt.1V.4Z m , VI IClQL-.a 11.37 km kr j)cc aulfl. C D ur ant. Sonntag 00 TM NYVWBP I täglich 4.6iS Danton 9 aulj Sonnt 4.15 Ca Sonntags .... 5.27 ? Y VW ; tögl'ch injas Dion tj ant. Cenntag 10.20 Vm Chicago Rente dia Kokomo. Ehicags Schnei ,S tög 11.15 Nm hteag iptfS.ll W R Ind'l Lou. Schnellzug... 3.19 S Jndxi' Lou. l?ki 3.2S7.n kerre Haute, Vandalia 5? St.Louit kiseubahu. ntilXratn .... 7.15 C kaggn...... Haut ce. 4., Pactste ( 10 15 Schnellzug Z b a al! und Icc.KUiutU Tag nri.... Z.Z'St Mail und Siee... 4.40 Tmeiuuatt, Indianapolis, St. Lonti n. Chicago Eisenbahn. Cinciunati Division. Kkouiko.F L. 4.03 ?3i Jndtanax 10 30 ia Cincifnatl 81" Q'J Brn 4üoiUe 9t x. 11. So Stnctnnati I 1 0 kirn i üepern s.... 4 43 m f. S C .. 3. 51 I et g S (tnc. tu 0.6 i StA i tilg tich u c c.iO.U Kn Chicago Division. $, VSuxl S.'.5LM hicago atl x.:2.10m Ueftern r 5x0 Rm TS L täglich I t c 11.20 S! Soic Lou K 2. täglich c c ii.. 3.3) Cm Lifasstic cc ..10.41.) T L all r c.. Z.S0 ,'V Eincinnatt .40 Zessersonville, Madison und Jndinnpvlik Öifenbatn. Ab i Cg. .. 4.10 WSm j 5dadtt. 9 4 '. S Pacc... 7.25C '3n6btüjiao1M43 l 2ni KRad ,N 3 5. Rm j V Kl (;. 7 Ha H,d 9t V tag. tf 45 Sim ISt! LKZitZg !U.1 Xir Wabash, St. Sonil & Pscisit. tChie Vatt 7.15 m (X( 2.11 m Thi 5 tch l eck ll.V Nm his R r lg V. Xol fjtVi J..11.3J Det u Eh Natl. Lontville,New Atbany & Chicago. Air.Line. l)tctt80rBl..I2XOm cago 5x. tgl.. Z.10L onon cc 1.0 Um Nono.i 91 c tu.ZUB ich it, Ehieag. I ich. Iht:. I Katl l?.4'Rm j fj Vtait Z?ot Indianapoli usd ti. Lomß Silenbaha. aa 9xvtt, cc. V a ü 9t 4S, täglich 7.'0Zm e 3i5 tw 13 oft u et 2 2 . 6 15 5t kocLt Pallcnger. 9 50 u et i 9t sscctag: s. täglich u c e.10 63 R ?nttcuacoiia e 3.I5N. Iudiaaspölrö und Dinceuuei Tiseubabn. NaU ?ai,o f x 74 Bet I Ctntenntl c..iO 31 v OiRCtnncI See . 8.39 N SRatl t'.ie. 4 39 3nblana, Vloomivgtoa undVeftern Eisenbahn Jak z ait.. 7J3n an 2(1 ? 8 cc 5X0 Nm kramfordv.tlke. Nm Btt R 3 9t tLgll.io Rsi 4kaft,rn Jt S tagnq Z?m Ö tnc Svee )!.!.- fixn ÄtUntic!. St. Louis Division. oreflel,... e.30 lim I RaiZt ?i ... 3.55 vm Stail tt kaz,z 8.05 Cm Vicil u Tag 9z. 6.no m acht z UMitm Softlo cc. 6.1J rn Oeftliche Division. Otftk.Srttail 4.20V I Vaeifie xvrei... 7 0H8m bgl 9tvxtt 11 4M0m 3 i 10 Xtflm tlar.tic t?.... 6 tzzÄm Western Sr? .... 4 Mm Ekteluati,HamittoJndianasoltSisenbaha. JdP 6icuta Cm Sonncttviurftcc 8 II Sin onnnsviLkStt 4.0 Rail U.) g Andxf uSt. fi. 6.40 9lta 3nb u iui4i0 tuw D.. Llo.d0Bm mrinnati See R .gögi it t. c. JnJf lf r . . r.Ü I Kchuf2age. artt K. 9oit. itt h., rttlu
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