Indiana Tribüne, Volume 7, Number 341, Indianapolis, Marion County, 29 August 1884 — Page 2

ndiana Triöüne.

Erscheint Füglich, Wöchentlich u. Sonntags. Office: 120O.Marylattdstr. IXU "gliche Xri&ün." tostet durch den Trlger l? V Eentk xer Woche, die Tonntg .rridünt' Cent! per Woche. Veide jujamren 1i Cents. Per Poft jugeschiZt in vorauSdkjsdlung 5 per Jaö?. Indianapolis, Ind., 29. August 1334. Die Wittwe eines GaunerS. Der in voriger Woche erfolgte Tod der bochbetazten Frau Hannah verw. -Dr. Braddee geb. Collins ruft einen Prozeß in die Erinnerung zurück, in dem es sich um riesige, systematisch betriebene Post diebstähle handelte und der mit den Cternpost'.Processen insofern eine gewisie Llebnlichkeit hat, als auch in ihn eine ganze Bande von Gaunern verwickelt war, die damals die Atolle bochangesehener Leute spielten. Die Wittwe Braddee lernte ihren nachmaligen Gatten auf ro manbafte Weise kennen. Sie wurde als die Tochter des reichen Gutsbesitzers JoZepb Collins in der des Städtchens South Union am 12. April 1810 geboren. In ihrem 19. Jahre wurde sie von einer eigenthümlichen Krankheit befallen, die sammtlicheAerzte, welche herbeigezogen und zum Theil aus weiter Ferne verschrieben wurden, nicht zu cnträthseln und natürlich noch weniger ;u heben vermochten. Da kam ein Äensch nach Unionstown, der sich Dr. John J.Braddee nannte, sich für einen ausgezeichneten ölrzt ausgab und einen großen Vorrath von Arzeneien mit sich führte. Der Mensch machte kein Geheimniß daraus, daß er weder lesen noch schreiben konnte, trat aber r.it ungeheurer Anmaßung auf und wirkliche und eingebildete kranke strömten ihm von allen Seiten zu. Auch Collins, der ein aufgeklärter und gebildeter Akann war, sah sich durch den Druck der öffentlichen Aceinung förmlich ge zwungen, den Wunderdo:tor an das Lager semer kranken mochte? zu rufen. Dere.ic- fri. r - j. v . . : r und verordnete im Uebrigen, daß das Mädchen ausschließlich mit kräftiger. Hühnersleischbrühe genährt werde. Fräulein Eollins war lange genug krank-ge-Wesen, wurde schließlich wieder gesund und faßte zu ihrem Arzte, der sie täglich besuchte, eine solche Zuneigung, daß sie sich ihm zum Weibe anbot. Ihr Vater welcher den Doctor trotz seiner glück lichen Kur als einen ganz gewöhnlichen Schwindler betrachtete, konnte schließlich dem Trängen von Frau und Tochter nicht widerstehen, und die Hochzeit fand statt. Das junge Paar zog nach Uniontown, wo der alte Collins seinem Schwiegersöhne das National Hotel" gelaust hatte, Braddee verwandelte das letztere in eine großartige Heil - Anstalt' und diese Wurde so zahlreich besucht, wie dereinst der See Bcthesda. Aber die glücklichen Kuren blieben aus, der Nuhm des Doctors verblich, wie er groß geworden war, die verschwenderische Lebensweise des Quacksalbers verschlang die bedeutenden Mittel, mit denen ihn die Dummheit der Leute überspültet hatte, das Vermögen, das seine Gattin von ihrem inzwischen verstorbenem Vater geerbt 'hatte, ging ebenfalls darauf und nunmehr starrte dem Ehsrlatan, der wie ein Wunderthäter geehrt worden war und wie ein Fürst unter seiner Umgebung gelebt hatte, die 3!oth in's Gesicht. Er schmiedete mit einem gewissen Peier M. Straven in Uniontown, einem Dr. Wm. Purnell von Eulpezer, Va., dem Postkutscher W. scheinbar unerschöpfliche Mittel, die Verluste des Postdepartements wuchsen in'S Ungeheure, bis es den Agenten des letzteren, George Plitt und Howard Kennedy, gelang, dem Treiben der Postdiebe auf die Spur zu kommen und zunächst den Postillon Eorman am G. Jan. 1841 zu verhaften, durch dessen Geständnisse man bald auch gegen die ganze Bande gerichtlich vorgehen konnte. Das Treiben derselben wurde vollständig aufgedeckt und alle Theilnehmcr wurden zu vier Kinde? in dürftigen Verhältnissen aber in Ehren erzogen und mit einer unbegreiflichen Zähigkeit, die aber der Frau Ehre macht, bis zu ihrem vorige Woche erfolgten Tode an der Ueberzeugung festgehalten, daß der ').'!ann ihrer Wahl ein unschuldig verfolgter Ehrenmann und ein . ausgezeichneter Ärzt gewesen ist. (vrdbebeu und Stürme. Als am 10. d. M. an der nordatlantischen Slaik und in den angrenzenden Landestheilen die Erde ein wenig wakkelte und bebte, wurde allgemein die Ansicht ausgesprochen, daß derartige Naturerscheinungcn in jenen Bezirken bisher seltener vorgekommen seien, als in anderen Theilen der Erde. Dies ist, wie jetzt auf Grund der in Archiven und Bibliotheken vorhandenen Mittheilungen der Zeitgenossen nachgewiesen wird, nicht richtig. Allein in den Jahren 1020 bis 1775 wurden in Neu-England über 60 Erdstöße beobachtet. Allerdings hat keiner derselben auch nur annähernd so' - große Verheerungen angerichtet, als die Erdbeben in Lissabon, Port ökoyal, Earacas und Neapel, welche derselben Periode angehören, auch nicht die Heftigkeit der Erderschüttenmg von' 181 1 erreicht, die in Nrtv Madrid, Mo., ihren Mittel. Punkt hatte und sich östlich bis Einemnati erstreckte, aber immerhin sind zwei Erdbeben unter ihnen, die großen Schaden gelyan uns allgemeine einign r hervorgerufen haben. 1727 wurden in ÄeU'Enzland zahlreiche Gebäude zerstört und 1755 richtete ebendaselbst, 14 Tage nach der Katastrophe von Lissabon, ein Erdstoß fast ebenso' große Verheerungen an. Während sonach die Vergangenheit keine Äeranlassunz bietet, yon den Erd-

jcioe eiiuuic cic vuuigc jnuuwiij der Kranken für Kinderspiel, gab ihr einiae von ibm selbst bereitete Medieamente

(orman und Anderen ern liompwt zur Beraubung der Postwagen und Postbureaur. Wieder verfügte Braddee über

schweren Zuchthausstrafen, Äraddee zu zehn Jahren, verurtheilt, die er nicht überlebt bat. 3:tc Gattin bat ibre

beben, die wir nicht c'ontroliren können, schlimme Folgen für die Zukunft unseres Landes zu erwarten, lehrt uns die G schichte,. daß vernichtende Stürme im Laufe d'er Zeit häufiger auftreten und mit größerer Heftigkeit wüthen, als frü her. Dieser Erscheinung gegenüber haben wir es nicht nur mit dem unabhängigen Walten der Icaturkräfte zu thun, sondern müssen anerkennen, das; dieselbe mit derjenigen Gestaltung der Oberfläche unseres Landes in unmittelbaremZusammenhange steht, die wir ihr selbst gezeben haben und zu geben fortfahren. Je mehr die Wälder verschwinden, desto langer werden die Bahnen, die der Sturm durchrast, und desto weiter wird sein Gebiet. Alle, allerdings nicht gründlichen und vollkommen zuverlässigen Jkachrichten über die frühere Geschichte unseres Landes lassen darauf schließen, daß die Stürme früher seltener waren und weit geringer zerstörend auftraten, als in den letzten 30 bis 40 Jahren. Während früher die Wälder, welche die Natur geschaffen, die Ausbreitung der Stürme verhinderten, haben wir den letzteren durch unvernünstize Verwüstung der Wälder die Bahn freigemacht.. Nur dadurch, daß wir endlich die Wälder, die wir noch haben, schonen, daß wir Forstcultur einführen, deren ein sich dichter und dichter besiedelndes und auf einer h?hen Stufe der Civilisation stehendes Land nicht. entrathen kann, tonnen wir oem letzleren Schutz vor Ereignissen gewahren, deren ein einziges mehr Schaden anrichtet, als alle Erdbeben, die bisher unserü Osten heimgesucht haben. ;usammen. Alle Bestrebungen, die Wälder vor weiterer Vernichtung zu bewahren und durch das ganze Land Fürsten zu schaffen, können mit vollem stechte als ,Anti Orkan - Bestrebungen" bezeichnet totsten.

Landwirtksclmftlicheö. Aussaat des Winterweizens. Die Zeit der Bestellung der Felder mit Winterweizen steht wieder vor der Thüre. Wird derselbe in Felder gesäet, in denen frühzeitiger Hafer, Erbsen, Bohnen. Früh-Kaitoffeln, oder Mai, der als Grünfutter verwendet wurde, erwachsen sind, so empsiehlt es sich, möglichst bald nach abgebrachter Frucht das Vairt mit dem Pfluge oder jenem Zusammengesetzten Ackerwerkzeuge zu bearbeiten, das wir Eultivator nennen. Viele LandWirthe begehen noch heute den Irrthum, daß sie mit' der Bestellung des Bodens warten, bis das l'anb durch einen reichlichen Regen mit der erforderlichen Feuchtigkcit versehen ist. Abgesehen davon, daß es immer zweifelhaft ist, ob sich des Himmels Schleusen gerade zur rechten Zeit öffnen, ist dieses Verfahren nicht rathsam. Das Unkraut und die Stoppeln entführen Feuchtigkeit fortwährend dem Boden. Durch die Bearbeitung dcö letzteren zerstören wir sie und beugen ihrem nachtheiligen Einflüsse aufdaS Austrocknen des Erdreichs vor. Tritt ferner 3!egen ein, nachdem der Boden für die Ausnahme der neuen Saat gehörig vorbereitet worden, so dringt dieser tiefer ein und macht das Land mürbe und locker. Alles spricht für, nur ein einziger Umstand gegen frühzeitige Bestellung der Felder und Aussaat des Winterweizcns. Ter letztere ist das Vorherrschen deHessischen Fliege. Dieses Jnsect legt seine Eier in die junge Saat, und letztere ist daher ihren Verheerungen um so mehr ausgesetzt, je früher sie aus dem Boden herauswachst.. - Im Uebrigen enthält der Hoden auch nach einem ungewöhnlich trockenen Sommer in einer öiefe von zwei oder drei Fuß Tausende von Gallonen Wassers auf den Acker, und in noch größeren Tieseit ist der Feuchtigkeitsgehalt noch cnb sprechend größer. Dieses' Wasser steigt beständig an die Obersläche, die neuen Pflanzen ziehen es mit ihren Wurzeln und Wurzelfäserchen aus der Erde und führen es durch den Vorgang der Verdunstung der' Atmosphäre zu. Dieses Lebenselement, das fönst das Unkraut nährt und durch die Stoppeln entweicht, kommt also bei früher Aussaat unseren N'utzpflanzen zu Gute, und entweicht, so lange das junge Grün derselben noch nicht den Bodeu deckt, zwar auch aus dem bearbeiteten Boden, aber lange nicht in dem Maße, als so lange der Boden noch den alten Pflanzenwuchs und dessen Ueberreste in der Gestalt der Stoppeln trägt. In dem Hauptdistrikte für Winterweizen im Staate New ?)ork wird dieses Getreide zwischen dem 1. und 20. September ausgesäet. Es wird dann zwischen der ersten Woche deö Juli und dem 1. August reif für die Ernte; die Zeit der Reife hängt natürlich von der Witterunz sehr wesentlich ab. Je weiter südlich wir kommen, um so später sindet die Aussaat, um so früher die Ernte statt. Während da Vorherrschen der Hessischen Fliege zu später Aussaat räth, empsiehlt es $ die letztere möglichsten beschleunigen, wenn die Getreidemücke mi(lre in einer Gegend aufgetreten ist, die erfahrilngsmäßig ihre Verheerungen immer mehrere Jahre hintereinander fortsetzt. Dieses Jnsect legt seine Eier in die Aehren des Weizens, während der letztere blüht, und je früher im Jahre die Blüthe stattfindet, um so weniger hat der Weizen unter dieser Plage zu leiden. Glücklicher Weise haben wir in den letzten Jahren weder von der Hessischen Fliege, noch von der Getrcidcmücke viel zu leiden gehabt. Während natürlich der Landwlrth den richtigen Zeitpunkt für die Aussaat aus Grund seiner Erfahrungen und landwirthschaftlichen Kenntnie zu bestimmen hat, mujj doch im Allgemeinen möglichst frühzeitige Feldbestellung und Aussaat empfohlen werden. Pökeln des Schweinefleisches auf der Farm. Es ist mit Freude zu begrüßen, daß das Verfahren der Landwirthe, die von ihnen gezogenen Schweine selbst zu schlachten, einzupökeln und als Salzfleisch, oder als Schinken, oder Speckseiten zu verkaufen, mehr und mehr abkommt. Die Kosten der Veför derung einer Wagenladung Schweine nach einem großen Pökelgcschäfte stellen sich so niedrig, daß der Farmer besser thut, seine Schweine lebendig zu verkaufen, als sie selbst in marktfähige Waare ! zu verwandeln. ' . ?in den aut einaericbteten Schweine-

schlächtercien nimmt d'as Schlachten und Zerlegen eines Schweines noch nicht einmal ganz eine Minute in Anspruch und ebenso werden alle anderen Arbeiten, die erforderlich sind, bis dasBorstenthier in irgend welcher Gestalt zum Ver kaufe fertig ist, durch die höchst ausgebildete Arbeitstheilung ebenso zweckmäßig, als schnell und billig verrichtet. Ferner find in derartigen Etablissements die besten Methoden der Pökelung und 3!äuchcrung so bekannt, daß Verluste durch Falles bebandeltes und daher verderbendes

oder' doch minderwerthig werdendes l Uijch, wie sie den erorenjt des armers nicht selten sehr wesentlich beeiuträchtigen, fast nie mehr vorkommen. Alle diese Umstände gleichen die Kosten für Beförderung der lebendigen Schlachtthiere in die Schlachthäuser nicht nur aus, sondern der Farmer wird sich bei dem letzteren Verfehren besser stehen, selbst wenn er die Zeit und Arbeit, die er sich und seinen Leuten spart und besser verwenden kann, nicht rechnet. Held innen. Die herrliche Eigenschaft des Weibes, seine aufopfernde Hingebung in Noth und Gefahr. zeigt sich auch bei dem Et)oleraSchrecken im südlichen Frankreich im glänzendsten Lichte. Bisber sind bereits acht barmherzige Schwestern" der Seuche zum Opfer gefallen. Aber nicht nur diese Ordensfrauen schauen, treu ih rem Gelübde, dem- Tode lächelnd in's ölntlitz. in Toulon bat die Vorsteherin einer Äkädchenschule von Beginn der pideme an, von ihrer Aliutter unterstützt, die kranken gepflegt. Die Mutter ist todt, die Tochter erkrankt. Die frän zösischen Ministe? haben die noch jugendliche Dame in Anerkennung ihres Heldenmuthes zum Ehrenofsizier der Academie" ernannt. Fräulein Szumlomska hat in-Toulon die allcrärmsten Viertel durchstreift und erschien überall da als rettender Engel, wo das nackte Elend der gräßlichen Krankheit gesellt war. Sie erkrankte am 20. Juli, wurde drei Wochen im Krankenhause verpflegt und vollkommen geheilt entlassen. Sofort nabm die hochherzige Jungfrau ihre Thätigkeit wieder auf. Die Marquise de BoisHelert hat sich von Paris nach Marfrille begeben und wirkt in einfachem Wollkleide als !rankenwärterin im PharoHospitale. Die Aerzte wissen ihre Ausopferung nicht genug zu rühmen. Die junge schöne Frau des Äc'arseiller Deputirten Hugueo reiste bei Ausbruch der Seuche mit ihrem Gatten in die angesteckte Stadt, besucht die Armen, pflegt die kranken und schreckt vor keiner Hilfe leiflung zurück. Tie edeln Frauen und Mädchen, welche die schönste Pflicht des Menschen, seinen Nächste zu helfen, in so heroischer Weise ausüben und hierbei an 'Standesunterschiede oder an politische Spaltungen auch nicht im Entferntesten denken, vcrdiencn die aufrichtige Aewun)erung der ganzen Wclt. Die französische Verfassungö revision. xC'.:k''.:'.t,-r Zcitunz voin !. 2Iu:u't.) Die Nationalversammlung in Versail lis . hat gestern ihre Berathungen beend:gt und mit 50i gegen 172 Stimmen die gesammte Ikevisions-Vorlage angenommen. Nam endlose Sitzungen brauchte die hohe Körperschaft, um nach langem Hin- und Herdebattircn, Schimpfen. Poltern und Toben aü demselben Punkte anzugelangen, von dem sie ans gegangen war, und den Einzelbeschlüssen der Kammer und des Senats hinsichtlich der Revision ihre Zustimmung zu ertheilen. Freilich ist die Majorität hier von jedem Vorwurf freizusprechen. Die republikanischen Gruppe der Kammer und des Senats, welche vor dem Zusammentritt sich verpflichteten, die Revision auf gewisse vorherbestimmte Punkte zu beschränken, haben diesen Pakt getreulich ausrecht erhalten; wäre es . von ihnen allein abhängig gewesen, so hätten die Arbeiten des Eongresses in wenigen Minuten beendet sein können. Die Jntransigenten und Monarchisten, aus denen sich die Minorität zusamnrensetzte, waren aber anderen Sinnes. Sie wollten von vornherein nichts von der beschrankten Revision wissen, sie leugneten die Gil tigkeit des zwischen der Kammer und dem Senat abgeschlossenen Vertrages und behauptcten, daß der Eongrcß souverän sei, seine Befugnisse daher nicht durch Einzelbeschlösse dees Senats und der Kammer begrenzt iverdcn könnten. Da sie aber vorher wußten, daß sie mit ihren Ansichten im Congreß nicht durchdringen würden, so wollten sie hier wenigstens die Annahme der beschränkten Revision verhindern, .durch unzählige Anträge die Verhandlungen in die Länge ziehen, die Versammlung ermüden nnd sie schließlich dazu zwingen, unverrichteter Sache auseinander zu gehen. Die Verhandlungen des Eongresses begannen mit einem heftigen Streite über die Geschäftsordnung. Stundenlang wurde da m dem hohen Hause gelärmt und getobt nur eine Frage, bie an und für sich wenig geeignet war, die Leidenschaften der Deputirtcn und Senatoren in solcher Weise zu entflammen. Die rohesien Schimpsworte flogen hinüber und herüber und wenig hätte gefehlt, so Wäre es auf der Tribüne zu einem Hand gemenge gekommen. Die folgenden Sit zungen verliefen ruhiger. Nach einer . i m tJ t i c i - zweitägigen cneratoeoane, ore ocr egraZ ! Tl ,v-r - r. i , , t ct umi yesncwng dazu venuylc, vielerfassung von 1875 heftig anzugreifen, während Madier de Montjeau den Monarchisten und dem Senat den Garaus machte und Laisant sich des Langen und ttl 'i..- r .. . . , . rrtreuen uver cie ouveraneka: des ow gresses ausließ, wurde endlich die Bera thung der einzelnen Artikel der Revi sionsvorlage begonnen. Jetzt kamen zu jedem Artikel die unzähligen Amendements, welche nach der Reihe durch die Vorfrage beseitigt werden mußten. Herr Varodet eröffnete den Neigen mit feinem OCi. r rs.'. ,r. r r ' ri. ""trag aus inoerusung emer unrnmt ante, Herr Gatineau wünscht, der Congreß solle sich für souverän erklären: Herr Schölcher will eincn Ausschuß von 30 Mitgliedern mit der Ausarbeitung eier neuen Revisionsvorlage beausttagen, err unco d'rnano mochte dre Verfas sung einem Plebeszit unterwerfen An dere verlangen die Abschaffung der Prä sidenWaftder Skepublik, die Abschaffung

des Senats, das Stimmrecht für die Frauen. Die Vorfrage hilft über Alles hinweg. Die Komödie ist jetzt zu Ende der Vorhang gefallen ! Wird das französische Volk jetzt seinen Vertretern Beifall klatschen 'i Wird es mit der Zlevision,

die man ihm bescheert hatufrieden sein Gewiß, dke Herren Senatoren und Deputirten haben Monate lang eifrig debattirt, lange Reden gehalten über die Soueramtät des Eongresses, die Licht- und Schattenseiten des Zweikammersystems, das Budgetrecht des Senats, das Ouorum" und sonstige interessante Dinge aber im Grunde genommen ist mit allen diesen staatsrechtlichen Vorträgen doch recht wenig erreicht worden. Oder sind es vielleicht große Errungenschaften, daß in Zukunft die Kammer statt binnen 6, binnen 2 Monaten nach der Auflösung einberufen werden nzuß, daß die republikanische Staatsform keiner ökevision mehr unterworfen werden darf,dasWahlgesetz für den Senat deconstitutionnalisiit" ist und die öffentlichen Gebete bei Eröffnung der Sitzung nicht mehr abgehalten werden? Drei Monate parlamentarischer Arbeit für ein solches Restiltat ist etwas viel, denn das Verbot der Revision der republikanischen Staatsform kann diese gegen etwaige Angriffe der St?atsstr'chler ebensowenig wie gegen eine! etwaigen Umschwung der öp fentlichen Meinung inFrankreich schützen, und mit der decnnslitutionnaiisaüon" des alten Wahlgesetzes für den Senat ist noch kein neues und vollkommeneres geschaffen '. Freilich könnte hierauf erwidert werden, daß es gar nicht die Absicht des Herrn Ferry und der ihm treu ergebenen Ncajorltat war, große ceuerungen in s Leben zu rufen, daß es ihnen nur darum zu thun war, eine Revision, und wäre sie noch so unbedeutend, durchzuführen, um die Radikalen ihres Agitationsmittels zu berauben. Aber auch dieses Ziel ist nicht einmal erreicht worden. Wie jene seiner Zeit nach der Gewährung der arnnisüe partielle die arnnistie pleniere verlangten, so werden sie jetzt nach der An nähme der beschränkten Revision für die unbeschränkte eintreten. Sie werden sich nach wie vor dem Volke als die eigentlichen Vertheidiger der Republik, als Beschützer des allgemeinen Stimmrechts Präsentiren und um so mehr an Ansehen gewinnen, da man ihren Anforderungen Rechnung trägt, diesen also eine gewisse Berechtigung zugesteht. Von welchem Gesichtspunkte aus man die Revisionsaffaire auch betrachten :nag sie muß nothwendig immer als ein verfehltes Unternehmen erscheinen. Vom Inland e. I n S a r a t o g a i st e s j e tz t s ashionabel, die halbe Nacht hindurch bei elektrischer Beleuchtung Eroquet zu spielen. Auf Grund von Vorstellungen de? im New Yorker Departement für öffentliche Arbeiten beschäftigten Maurer und Tagelöhner hat der" Eommissär Thompson beschlossen, die Löhne für N!aurer, obwohl die Leute nur 8 Stunden täglich arbeiten, auf 51 pro Tag und diejenigen der Tagelöhner entsprechend zu erhöhen. An der K ü st e von ?! e'w 3 e rsey steigt das Wasser nach den genauen Beobachtungen eines Beamten des Sig' nalbureaus in einem Jahrhundert um zwei Fuß. ' ' - Der G e s u n d h e i t s r a t h von New 5)ork warnt vor Trinken von Wasser aus denjeniz.u Brunnen in der Stadt, welche sogenanntes uellwasser enthalten. ' . Oglivie Stannard, ein Sonderling. der seit m.hrren Jahren aus einer kleinen Jnsl in der Pelham Bai in Westckester Co., N. I.. wohnte, kam vorige Woche an einem Tage drei Mal in Lebensgefahr und in der vierten um's Leben. Erst stürzte er durch die Schwellen einer Eisenbahnbrücke, blieb mildem Rocke an einem hervorstehenden Nagel hängen und wurde auS dieser bedcnklichen Lage gerettet. Aus Freude that er wahrscheinlich des Guten viel zu viel, denn zwei Stunden später wurde er von dem Arückenwärter schlafend auf derselben Brücke in dem Augenblicke gefunden, als eben ein Zug heranbrauste. Am Nachmittag fuhr er in seinem Kahne auf den Fischfang,' siel in's Wasser und wurde von anderen Fischern gerettet. Er fuhr, natürlich völlig durchnäßt, an's User, siel aber in der Nähe desselben wleder in'S Wasser und ertränk. D ie C h i n e s e n in New 5) o r k haben dieser Tage eine Versammlung abgehalten, in der sie ihrer Zuversicht auf einen großartigen Sieg Ehina's über Frankreich Ausdruck gaben. ' Ein prominenter" Chinese, Herr Wong He Chong, sagte unter Anderen! : Jetzt werden wir kämpfen, unsere Marine ist meinem guten Zustande und für den Krieg vorbereitet. Unsere Armee ist zwar, trot der dasür gemachten großen Geldbewilligungen, nicht das, was sie sein sollte, wird sich aber ebenfalls mit Ruhm bedecken. Die Bezahlung der Soldaten ist eine brillante, obwohl zu bedauern ist, daß die armen Kerle nur die Halste ihrer Löhnung bekommen, da die andere Hälfte von den Ofsicieren gestohlen wird. Es mag sein, daß unsere Soldaten aus diesem Grunde nicht so fest Stand halten werden, dennoch aber ist es nicht nöthig, daß wir unser Bügeleisen verlassen, um für das bedrängte Reich die Waffen zu ergreifen." Die nächste Versammlung soll nach dem ersten chinesischen Siege abgehalten werden. In Milw aukee ist die Redefreiheit in letzter Zeit wiederholt schnöde angetastet worden. Zwei Mal im Laufe des diesjährigen August ist es schon vorgekommen, daß eine politische Versammlung durch Strolche gesprengt ward und die 3ledner mit allerlei Wurfgeschossen beworfen wurden. Beide Male waren es Versammlungen, welche zu Gunsten der Candidatur Ben Butler's abgehalten Werden sollten. In der Nähe von Vienna im Countv Johnson in Illinois verkaufte kürzlich Morgens der Sheriff auf dem Wege derExekution'eine Amahl Weizenschober deS Farmers David Averh. Als der .Sheriff nach Beendigung des Kau-

fts den Platz verlasen wollte begab sich !

.'lvery, bewaffnet nut emer Doppelflinte, in's Feld, setzte die Schober in Brand und drohte Jedem mit dem Tode, der einen Versuch machen würde, das Feuer zu löschen: Darauf machte er sich auf den Weg nach Vienna. Unterwegs traf er zwei Nachbarn, John Pickens und Daniel Gage. Er ivechsclte einige Worte mit ihnen. Als sie sich abcr Mm Fortgeben wandten, feuerte er auf Gage und tödtete ihn. Dann begab er sich nach der Farm von I. Dünn und steckte dessen Weizenschober in Brand. Die New ?)orkcr Polizei hat viel freieZelt und verwendet dieselbe auf's Angenehmste. Am Sonntage saßen die Polizisten Priee und Williams vor dem Stationshause in der .'!). Straße und amüsirten sich damit, daß Price irgend einem Vorübergehenden einen hübschen Spazierstock zum Geschenke anbot und, wenn diese? mit dem Geschenke überrascht seines Weges gezogen, ihm seine große Dogge Ananias" mit demBefehle nachschickte, den Stock zu apportircn. Der Hund hatte dies bereits dreimal fcrtig gebracht, hatt? allerdings ünlcrwegs ein halbes Dutzend Kinder umgerannt, die Leute, denen er den Stock aus der Hand riß, auf den Tod erschreckt, einer alten Frau ihren Verkaufsstand mit Früchten umgeworfen, aber die hohe Polizei vertrieb sich mit den Heldenthaten des Hirn des die Zeit und es wäre 'Aufruhr gewesen, wenn Jemand etwas Anstößiges darin hätte finden wollen. Da iourde dcr Stock auch einem deutschen Arbeiter zum Geschenke gemacht. Kaum war der Deutsche eine Strecke gegangen, so sprang auch an ihm der Hund in die Höhe, war aber an den Unrechten gekommen Der stämmige Mann packte das Thier am Halsbände und prügelte es mit dem ihm geschenkten Stocke windelweich, so daß Ananias mit eingezogenem Schwänze und kläglich heulend zu"seine:n Herrn zurückkroch. Tie Geschichte erinnert unwillkürlich an das Lustspiel : Der König amüsirt sich". E n d e v o r i g c r W o ch c w u r d e in Newarf, N. I., vom MarketstraßenBahnhofe aus eine Heerde Schlachtvieh durch die Straßen der 1(. Waid getrieben. Die Thiere waren durch die'lange Fahrt und die Hitze unruhig und störrisch geworden und liefen so rasch und in einzelnen Abtheilungen, daß die beiden berittenen Treiber sie nicht controlircn konnten. Am unteren Ende von Calu metstraße spielte d:r K'jäle Georg Phillips, und die aufwirbelnde Staubwölke verhinderte ihn, d'.e anstürmenden Thiere rechtzeitig zu bemerken. Ein großer Stier rannte gegen ihn an. der Knabe, die Gefahr erkennend, warf sich auf die Erde, allein der Stier bohrte die Hörner in den Rücken des Knaben, schleifte den Letzteren eine Strecke weit und schleuderte ihn dann mit den Hörnern in die Lust. Der Knabe schlug gegen die Aeste eines Baumes an und siel dann bewußtlos zu Boden. Ter Stier rannte weiter, und einige Knaben trugen ihren schwer verletzten Kameraden nach , der elterliä'en Wobnung. Der Arzt fand, daß der Stoß des einen Horns bis in die Lunge gedrungen war.' Er bält die Verletzung für eine äußerst gefährlick'e. D i e A r b e i t e r , v eiche i m

Auftrage der Stadt Eunlberland. Mo., einen Damm im Wills-Flusse auswar' fen, wurden- am Samag von einer Schaar junger Burschen mit Steinen bombardirt, und dabei erlitt einer der Männer eine schwere Verletzung an der rechten Hand. Vier der rohen Burschen wurden später verhaftet und unter der nagelneuen Anklage, städtische Arbeiter an der Ausübung ihres Berufs verhinvert zu habe," dem Gefängnisse überwiesen. Vom Auslande. i u g e n v 1 1 cr i t ch m a ch e n die Räubereien englischer Mischer viel von sich reden. ÄLic die Engländer zu Pitt's Zeiten das Seerecht verstanden", das möge folgender Fall keunzciL'nen. Im April 179:5 nabm der französische Kaper Dumouriez" auf dem Ozean räuberisch das mit Gold, Silber und anderen Kostbarkeiten im Werthe von ca. 7 Millionen Thalern beladcne spanische Registcrschiff San Jago". Wenige Tage darauf 'erobcrte das englische Schiff Edgar" den Franzosen, bekam also auch den Spanier. Jetzt rcklamirte die spanische Regierung das Schiff natürlich als ihr geraubtes Eigenthunr. Es kam zu einem Prozeß, und wie entschied das englische Ad'miralitätsgericht ' Da das spanische Schiff elf Tage m französischein Besitz gewesen sei, so sei es nicl't meb? fparnsibes Eigenthum, folglich rechtlich Prise! WaWich, ein wundersamer Rechtsstandpunkt : Der internat ionale Congreß, der die Frage berathen soll, wie durch Schiedsgerichte die Kriege verhütet werden können, hat in Bern bis jetzt drei Sitzungen gehalten, sid aber zunächst mit ganz andern Vorlagen befaßt : Zuerst beschloß cr den Wunsch auözusprcchen, es möchten alle civilisntcn Mächte den unter dem Schutze der Parisers Gesellschaft Internationale Association d'Afrique" auf afrikanischem Boden gegründeten Staaten souveränen Eharakter zuerkennen. Sodann beschloß' er die bcständige Neutralisation der drei skandinavischen Länder Dänemark, Schweden und Norwegen". Die etwas verworrene VerHandlung führte zu der Annahme des Anträges : die 3!eutralität der skandinavischen Staaten unter der Bürgschaft der bei dem eventnellen Eongreß beteiligten Mächte auszusprcchen und ein besondcres Schiedsgericht für etwaige aus dem Neutralitätsvertrage entspringenden Schwierigkeiten mit endgültigem Ent scheide" zu empfehlen. Ferner' beschloß er, die Neutralisation Rumäniens und der Donau vom Eisernen Tbor bis zu seiner Mündung unter Aufsicht einer europäischen Commission zu befürworten. Dr. Engel aus Berlin stellte den Antrag, man möge den Wunsch aussprechcn, daß 1. alle kleine Staaten auf ihr Begeben für neutral erklärt werden sollen ; daß aber 2. dieselben, sobald eine solche Erklärung stattgefunden habe, vollständig zu entwaffnen hätten, 'da sie doch nicht die Kraft besäßen, in, Kriegsfalle die Kriegsgefahr, von ihrem Gebiete fern zu halten, und die Armeen für sie also unnütz seien.

Gesegnete WoVltbäter. All ein aus berühmten Aerzten kd Chemi kern bestehender Rath die Entdeckung machte, aß durch Mischung ein'lger wohlbekannter erthvoller Heilmittel die allerwundervollste jlrznei erzeugt wurde, welche eine solche Menge verschiedener Krankheiten zu hellen im Stande sei, daß beinahe alle andere nneien übcrfläs. sig würd, bezweifelten dieö Viele, aber der Beweis ihreö Werthes durch thatsächliche An. Wendung zerstreute jeden Zweifes, und heute sind die Entdecker jener gresien Ar;nei, Hopfen Bltters, als Wohlthäter den Allen geehrt. Dieses Ditters ist zusammengesetzt aus Hopfen, Buch, Malz, Wolsskirsche, Löwenzahn und an-

deren ältesten und besten Heilmitteln der Wett, , und ist der größte Blutreiniger, N'cren und Leber-Regulalor und Leben und S sondheit Wiederbringer. Kein Leiden, wo dieses Bitters gebraucht wird. WaS auch immer die Symptome sein mögen, welcher Art auch die Krankheit und i,'iden sind, gebrauchen Sie Hcpfen.Bitters. Es rettet Ihnen das Leben. Hunderte sind auf diese Weise gerettet worden. ß7 $60) k? der den für jeden Fall bezahlt, wo das Ditters nicht hilft oder keilt. 3$ litt lange Jahre an schweren Nieren und Lebnbcschwerden, bekam dünne? Blut, war schlafr'g und matt, konnte kaum herumkriechen, war mit einem Wort ein alter gebrechttcker Mann und konnte nichts finden, das mir hals, bis ich HodfenBitters gebrauckle, und mich jkt wie neu geboren finde. Mein Blut ist rein, die Nieren sind recht, und ich bin wieder so kraf tig wie ein Dnipigjährigcr,obschon ich 72 Jahre zähl?. Vater." .Zehn Jahre lang war meine Frau an's Bett gefesselt, sie litt an einer solchen Mengi Leiden, daß kein Dotter wußte, was ihr fehlte, und ich warf ein kleines ennogen sur allen mogttüken Humbuz und Stoff weg. Vor circa 6 Mona ten sah ich eine Ver. Staaten Flagge mit Hodskn. Bitters darauf, und ich beschloß nrch ma'.ö zwei Flaschen zu kaufen, und jetzt ist sie so wohl und kraftig, als irgend eines Mannes Frau und di8 wurde mit wenigen zwei Dollars erreicht H. W. Detroit, Mich. C. Ruckelshaus GR0CERY.

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