Indiana Tribüne, Volume 7, Number 340, Indianapolis, Marion County, 28 August 1884 — Page 4

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r wn D U Ln 3 st bi5 beste Heilmittel (tecen die ver schiedenen Leiden der Lunge und Kehle, wie ßußetT. fteiferleit. Bräune. Erkältunz. Engbrüstigkeit. Influenza, Luftröhren -Entzündung, sowie gegen die einen Grace der &ä)winDurjt uno zur Erleichterung schwindsüchtiger Kranken, wenn Sie Krankheit schon tiefe Einschritte g.-rnzcht hclt. PreiZ. 25 Cents. Hiesiges. JndZanJpoliZ, Ind., 23. August 1884. ClvilftandSregktter. Geburten. (Die angksuörikl, NclvZkn sind die dZ Batert oder der Mutm.) 0. W. Mail, tote, 20. AuM. Benjamin C. Kelsey, Knabe. 24. August. A. R. Horty, Mädchen. 17. August. Christ. Trautwein, Madchen, 2si. August. H e i r a t h e n. Harvey Quincy mit Sarah Tean. Samuel Jones mit Müry M. LemiS. F. B. Callahan mit Grace Butterworth. L. L. Lodge mi! Alice Leota Gustin. Albert D. Swift mit Lizzie C. Day. ChaZ. C. Armstrong mit C. C. Scringer. Todesfälle Lulu Taylor, i Jahre. 27. August. S- Schallachsikber No. 4C0 W. North Str. Friedr. Miller wurde deute in's JrrenhauZ gebracht. Verlangt Mucho'S "llavan Best lIrs' S- Clemens A. Feruslin wurde zum Vormund über IesZie, ölla.John. Joseph und Mark J:vin einaesetzt. tS Die leichte Jnsanterie g'm.l gestern ?achmittaa nach Louisville. um sich ei nen Preis zu holen. S Richter Julian wird heute Abend in, MVirF cThtAtr nii-fit mit uersi an f , w jn! gezeigt, in Cnlish Opernhaus sprechen. SS- Unterhalb Greensbur verun glückte gestern ein sirachzug der Big Four Eisenbahn. Die Indianapolis & AiiicenneS Eisenbahn läzzt am :!t. August und am 7. Sept. CxcursionZzüge nach GoZport zum Eampmeeting lausen. Rundsahrt $1.00. Züge gehen hier um 7 10 Morgens ad. kommen da um )S an und satzren um G Uhr Abends wieder zurück. ÄST Henry Schnull wurde zum Vor mund über Minnie und Helena Winke eingeseht. föT28ir verweisen aus die Anzeige des Herrn Pinpauk. welcher am 1. Septem der eine Abendschule sür Sr!c!-e eröffnet, welche englisch Ua.u wollen. Ö Cin Stall lnet der Straften bahngesellschast, Samens Lawrence, wurde von einen' Maulesel in's Gesicht geschlagen und ziemlich schwer verletzt. Mit dim Bau cer neuen Äadajh EisenbahN'Brücke über den Pogues Nun an Liberty Strafe wird r.achne Woche begonnen werden. An der gestrigen Cxculsion nach Niagara Falls über die I. B. und W Eisenbahn nahmen etwa IM Personen Theil; :isi Wagen befanden sich am Zuge. - Versickert CSxur Eigentbllm i ii der alten bewährten New I)ork ttnderwriterö Feuerversicherung. Fred. Merz, Ageut, No. 18 Virginia Avenne. & Das 5ka!b mit dem menschlichen Angesicht ist am Sonntag wieder bei Jranz Bergmann zu sehen. Nachher wird Herr Bergmann dasselbe nach At lanta, Georgia und nach New Orleans zu? Ausstellung bringen. eis Sylvester Parr verklagte heute Harry A. Giibert um $5000. Parr hatte dem Verklagten sür $5000 Putzwaaren gegen ein Stück Land in kansas verhan delt Nun stellt sich heraus, das Paar beschwindelt ist. denn Wildert ist nicht Besitzer des Landes. t- Mollie Dufsi; und Bridget Davy verklagten die Strakendahngesellschaft UN je $5000 Schadenersatz sür Berletzun gen. welche sie erhielten, als am 31. Mai ein Strabenbahnwagen bei Mount Jack son einen Abhang hinabstürzte. Einem Orgeldreher, der einen Affen mit sich führte, entsprang gestern Abend das Thier an der Ecke McCarly und DelawareStraße. Die ganze Stra Kenlugend war hinter ihm her. und schließlich gelang es auch ihn einzusangen. Ein Junge, der ihn packen wollte, wurde von ibm ia'3 Bein gebissen. tO- Geo. 23. . Gates und Duvall. welche dem Fleischer Rahke ein geschlach teleZ Stück Vieh verkaufen wollten, wur dm unter dem Verdacht dasselbe gesloh len zu haben, verhaftet. ÄateS ist der Polizei wohl bekannt und ist schon öfter wegen deS Stehlens von Vleh in der Patsche gewesen. ES sind in letzter Zeit sehr viele Kuhe in cc: Stadt gestohlen worden, dem Waisenhause allein wurden zwei gestohlen, von denen jede $C3 werth war. Wahrscheinlich sind sämmtliche DiebstÄhle von Gatt? und Campbell au?geführt worden.

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Ein Flaöeo. Seit einiger Zeit war auf gestern eine Versammlung unabhängiger farbiger Stimmgeber in der zweiten Baptisten kirche angekündigt. Die Versammlung fand gestern Abend statt und merrwürdi ger Weise befanden sich in der Aersamm lung solch' farbige Unabhängige, wie Jackson Lander, Ben Messick. Jameö Dowling. Charles Cooper. I. W. Dodd u. f. w. Die Thüre der Kirche war lange ver schloffen und eS sammelte sich eine Menschenmenge aus der Strafe an. Schluss lich kam Jackson Landers herangefahren und eS wurde ihm gesagt, dak die Thüre nicht geöffnet werden würde, bis die Miethe von 510 bezahlt sei. 'Da griff Jackson LanderS menschenfreundlich in seine demokratischeTasche und bezahlte die $10. ES ist ja ganz natürlich, daß ein Demokrat '.unabhängigen" Farbigen hilft, die ttosten einer Verfammlung zu tragen. Nachdem die $10 bezahlt waren, konnte die Versammlung loSgehen. welcher etwa 150 Personen beiwohnten. Der Neger Alfred Harrison hielt eine lange Rede, welcher LanderS, Messick, Dowling und andere farbige Unab hZngige sehr viel Beifall zollten. AlS er fertig war, legte ein Resolu tionScomite. von dem Niemand wute. wo eS herkam, denn die Versamm lung hatte kein Comite ernannt, Re solutionen vor, deren Inhalt darin be stand, daß eS nicht länger im Jntereffe der Farbigen sei. republikanisch zu stim

nun. Der Antrag wurde gestellt, die Rtsoliitionen aus den Tisch zu legen. Dieser Antrag paßte dem Vorsitzer nicht, er sei nicht im Geiste der Versammlung, meinte er. Darauf wurde der Antrag auf Vertagung gestellt und angenommen. ES entfernte sich darauf ein Dutzend farbige Unabhängige, darunter LanderS, Meffick, Dowling und Cooper, worauf Sweeney daS Wort ergriff und eine re publikanische Rede hielt. Eine Resolution wurde angenommen deS Inhalts, daß die von dem sogenann ten Comite der Unabhängigen vorgeleg ten Resolutionen nicht der Ausdruck der Meinung dieser Versammlung seien, und dann fand Vertagung statt. Der letzte Vorgang war gewiß Unrecht. Nachdem der farbige Unabhängige Jack son LanderS die $10 Miethe bezahlt hatte. hätte die Versammlung AnstandS halber die zuerst vorgelegten Resolutionen annehmen müssen. LokalpolitischeS. Republikanische Versamm lungen: 7. Ward. Freitag Abend, 291 Mas. sachusettS Avenue. 10. Ward. Gestern Abend Orgni. sation eine? Blaine und Logan Club. Lokal desselben 110 Massachusetts Ave. Nächste Vc:sammlung. Mittwoch. 3. September. Samstag Abend sindet im Bundesge richtszimmer eine Versammlung der jun gen Leute statt, welche diesen Herbst zum ersten Mal für einen Präsidenten stim men, um einen Blaine und Logan Club zu gründen. - Deutsche Plumed 5tnights es Columbia heute Abend ,8 Uhr in der Mayors Court. Demokratische Versamm Innren. 15 Ward. Freitag Abend. Cck'e Cali sornia und Washington Straße. Cigarrenmacher Cleveland und Hcn drlckS Club Freitag Abend. 5 Ward. - Freitag Abend. Ecke Norlh und Illinois Straße. 21. Ward. -Letzten Abend fand Be amtenwahl des Cleveland und HendrickZ Clubs statt. Die Demokraten beabsichtigen nur ihrer Demonstration nächsten Samstag Abend die Republikaner zu überbieten. SrundeigenthumS Nebertragungen. FranceS S. Ballenger an Center Township. Quit Claim LotS 01 und C: in Julian u. A. S. E. Aod. $50. Ariemicia E. White an Alonzo Sinter, Werranty Deed sür Theil W. )' E. S. E. H See. Ist Tp. 10 N. von R. 4 E. nthalter.d 20 Acker. $1.500. John S. Duckwall an Margareth I. Darnell, Lot 8 in Roß Subd. von Äraden'S Subd. von Henderson'Z Addition. $050. Charles E. Holloway an Fannie Mortyn, Theil von Lot 8 Outlot 88. $050. Am Samstag Abend hält Frank I. ArenS in seiner Wirthschast und Restauration No. 02 Ost Washington Str. große Eröffnung. Das Lokal ist durch einen Anbau bis an Court Str. vergrößert, und renovirt worden. . kS- Die Frau Ellen Bowen, welche gestern als vermißt gemeldet wurde, ist gefunden worden. Die Frau war an dem betreffenden Abend auf ihrer Wan derschaft unwohl und von einer an der Süd Delaware Str. wohnenden Familie aufgenommen worden. Der soziale Turnverein veranNaltet am Sonntag, den 31. August eine Excnrsion nach LoniSvllle, gelegentlich der Ausstellung und deS StlftungSfesteS der Louisville Tnrugemeinde. Nundfabrt S2.00. 57etonrtlcketS sind 3 Tage ans allen regelmäiZlgen Zügen gut. Extrazug von hier Sonntag Morgen 7 Ubr, von LoniSville Sonntag LTachtS IS Nbr und Montag Nachm. I Ubr CtUu

OkavorsSourt.

John Blackwell, angeklagt der Sch la gerei, bekannte sich schuldig und wurde bestraft Joseph Rhinehardt und ChaZ. Smith wurden wegen Friedensstörung bestrast. Ersterer um $5 und Letzterer um $10. Vier Prosti.uirte sücchteten'sich davor, sich dem Mayor anzuvertrauen und ver langten Verlegung nach einem andern GerichtShose. Sie kamen vom Regen in die Traufe, indem die Fälle dem Crimi nalgericht überwiesen wurden. BaupermttS. Michael Fenton. Stall. No. 201 N. Pine Str. $175. Michael Higgins. Cottage an Süd Ost Str. Ecke von Carlos und Ray Str. $1000. Circuit Tourt. JndpZ. Manuf. k Carv. Union gegen I. C. S. und A. Harrison. Urtheil für $33-14 80. English hat sich nun entschlossen, nicht zu laufen" und -trotz Dowlil's und Coy'Z Opposition werden die Demokraten wahrscheinlich Bynum nominiren. Kaufe Mucho'S "Lest Ikvaua Cigara. t& Herrmann' Rechenberg 423 S. West Str. wohnhaft, wurde heute von einer Commission für irrsinnig erklärt. Vor einem Jahr verlor er in ttansaS fein Vermögen durch Feuer und seitdem litt er an Geistesstörung. S&- John Blackwell, welcher an der vor etwa sechs Wochen stattgefundenen Prügelei betheiligt war, bei welcher der ehemalige Polizist Barker fo schlimm zu gerichtet wurde, ist gestern Abend verhas tel worden. s&- Der detaillirte Bericht deS Receivers Wallace wurde den Berichterstattern nicht zur Veröffentlichung übergeben, weil möglicher Weise der Kredit mancher Geschäftsleute dadurch geschädigt werden könnte. - Rauche Mchi4 "Best Ilavana Cirs." S-Joseph Eholpha, 183 Ost MorriS Straße wohnhast, zeigte gestern der Polizei an, daß ihm eine ganze Wagen ladung HauShaltungSgegenstände und Kleidungsstücke gestohlen worden sei.' W- Polizist Bruce fand gestern in dem Hause an der nordöstlichen Ecke von Ohio und Miffissippi Str. eine Frau Callahan krank und dem Hungertode nahe. Sie hat ein zehn Monate altes Kind und ist von ihrem Manne verlaffen worden. Es wurde sofort für ihre nir mittelbaren Bedürfnisse gesorgt. 0S- Gestern Abend gegen 8 Uhr brannte die Srdlich von dem AuSstel lungSgebäude gelegene Scheuer deSHerrn Sam. Hanway mit fast ihrem ganzen Inhalte nieder. Zwei Pferde, ein Maul efel und zehn Schweine kamen in den Flammen um. Der Schaden beträgt etwa $5000. Man vermuthet Brandstif. tung. Ein Betrunkener jrgte gestern Abend mit einem Buggy am Bahndose vorbei und feuerte mehrere Schüsse ab, ahne jedoch Jemand zu verletzen. ES befand sich ein Frauenzimmer in dem Fuhrwerk daS um Hilfe rief, aber ob gleich einige Polizisten dem Fuhrwerk nacheilten, gelang eZ nicht, dasselbe ejn zuholen. ' Mucho'S Cigarrenladen befindet sich in Ro. 209 Ost Washinaton Strafte. Vom Auslande. D ü st e r e )k a ch r i ch t e n sind es, meldet ein Pester Blatt, tvelche seit einigen .agen über Mlchael MunkacsY, den hervorragendsten ungarischen Maler im Auslande laut werden. Jüngst theilte ein Pariser Freund in einem 9ris tnfy St v4i, - - , V V p VIV VVttHJVII Ul4Vtl sehen kreise von lebhafter Angst um den auch in gesellschaftlicher Aeriebuna liocb verehrten Meister erfüllt sind, da sein Zustand zu trüben Befürchtungen Ver anlassung bietet. Munkacsy soll namlich an seinen! in der Vollendung begrif fenen neuesten Gemälde: ChrlstuS auj dem Zialvarienberge" mit solcher Ueber anstrengung gearbeitet haben, und sl aanr von dem aronartiaen Vorwurfe seines Kunstwerkes eingenommen worden r wr. r?r ' . . icin, cap sicy vei rym ercyen.emer ve bäuerlichen nervösen Erregung einstellen Er fühlte sich univobl und niederaescbla gen und begab sich zur Erholung nach einer kleinen Stabt in Süd-Frankreich. Auf der Reise dahin kam sem Leiden beim Anblicke der m der Sonne blitzenden Baionnette einer marsck'irenden Truppenabtheilung zum Ausbniche. Es rsl erne xixt schwerer geistiger Ileverrel zung, die sich bei dem Künstler geltend macht, und die, wie die Aerzte behaup ten, nur durch absolute Ruhe und Enthaltung von Malen, ja selbst vom Nach denken über künstlerische Tbemata. wie. der gehoben werden kann. Der ZeitPunkt, an welchem U)!unkacöy semer Kunst wieder gegeben sein wird, ist heute tercer nicht abzusehen. Das ..Journal ottiziel in Paris veröffentlicht den Bericht der Kommission, welche von dem Unterrichts' minister zur Prüfung der von Pasteur erfundenen Mpfimg gegen die Hunds' Wuth eingesetzt worden war. Das Schriftstück besagt, daß alle von Pasteur anzesuyrten Thatsachen sich durch anze stellte Versuche vollkommen bestätigt ha ben: von 42 Hunden wurden' 23 ae impft und diese mit den übrigen 19 theils dlreet von wüthenden Hunden gebissen, theils durch Einimpfung des Virus toll gemacht. Die 23 geimpsten Hunde blieden vollkommen gesund, während bei den übrigen 19 die Tollwuth in höherem oder geringerem Grade ausbrch.

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-Sii Glofk ist am 3. Auaust bei einem Ball der Gesellschast ..Lchützenkränzchen" im Thüringer Hvs" ein Act von Nohheit vorgekommen, der allgemeines Aufsehen erregt. )cach dem Gotb. Taablatt" kamen in da$ Lokal ztoei Soldaten des hiesigen Bataillons und verlangten Eintritt. Da der Eine von ihnax als sehr gemüthlich bekannt War, wollte der Vorstandvon dem srüher gefaßten Beschlusse, Soldaten nicht mehr zuzulassen, eine Ausnahme machen und Beide gegen Zabluug von 1 M. Eintrittsgeld zulassen. Den beiden Soldaten War dieser Betrag aber zu hoch, Wegen der schon vorgeschrittenen Zait genüge auch ein geringeres Eintrkttsgeld. Und Wenn Ihr um 12 Uhr kommt, das ist einerlei," antwortete das betreffende Borstandsmitglied, es kostet eben 1 M." Daraufhin entfernten sich die beiden Soldaten. Kurz nach-10 Uhr Wurde plötzlich die Thüre geöffnet und zwar durch einen Unteroffizier. Als das betreffende Borstandsmitglied mit diesem verhandeln wollte, bekam er von einem hinter dem Unteroffizier stehenden Spielmann einen Schlag auf den Zlopf, was ihn veranlaßte, sich zurückzuziehen. Doch so weit sollte er nicht kommen ; es fielen sechs Mann über ihn her, warfen ihn zu Boden und mißhandelten ihn. Und nun schienen die Soldaten aus der Erde herauszuwachsen. Es waren ihrer aus einmal 2530 Marni. Der Unteroffizier commandirte, vorzugehen, die Mannschaft gehorchte und nun ging js mit lautem Hurrah in den Saal hinein. Hier wurde mit den blanken Sä beln auf die gar nichts ahnenden Mäner, Frauen und Mädchen eingehauen. Der Schrecken der wehrlos Ueberfallenen war grenzenlos ; auf der )kordseite des Saales sprangen, soweit dies möglich war, die einzelnen Personen zum Fenster hinaus, wahrend die auf der anderen Saalseite Befindlichen sich das Einhauen ruhig gefallen lassen mußten und nur weheklagen konnten. Es hat bis jett noch nicht festgestellt werden können, wie viele Personen schwer und leicht verletzt worden sind. Die Bierproduktion der '5lulturstaaten, die auch für daS Jahr 1833 ihre gewissenhaften Statistiker gefunden hat, bietet in der vergleichenden Nebeneinandcrstellung der Zahlen manches Interessante. Im deutschen ökeich steht der leitende Staat Preußen auch in der Bier'roduktion 0 oben an: 8134 Brauereien produziren 15s Millionen Hektoliter Vier. Gleich hinter ihm rangirt der Vierstaat par excelIsn.ce, Vaiern, der auf seinem verhältnißmäßig kleinen Gebiet 5514Brauereien mit einer Gesammtproduction von 12 Mrll. Hektoliter Vier beherbergt. Ihm folgt Sachsen, das in nur 735 Brauereien 3,124,484 Hektoliter, und dann Wärttemberg. das trotz einer zehnmal größeren Zahl von Brauereien (7802, nur 3,041,857 Hektoliter erzeugt. Dann folgen, der Produktionsmenge nach, die thürin gischen Staaten, Baden, Elsaß-Lothrin-en, Hessen, Mecklenburg, Braunschweig, lnhalt, Oldenburg und Lurembura. Unter den preußischen Provinzen steht natürlich Brandenburg in Folge der großen Berliner Brauereien oben j v V (ifitftt Xi. fsatrt Tstv V Ull, VUUII VW)VI V IV Ul.llllUUVC, Schlesien, Provinz Sachsen, Westfalen, Hessen-.Nassau :c. Die Bierproduktion im Verhältniß zur Bevölkerungszahl läßt m if f f...i t. . ... t.-f.-tL . . m eursa,iao oie wayroasr groparrige Ueberleaenheit Baierns zablenmäß'g hervortreten. 227 Liter Bier kommen dort aus den Kops der Bevölkerung (in München selber sogar über 400) ; dann folgt Württemberg mit 154, Thüringen mit 12rt, Königreich Sachsen mit 102, Anhalt mit 91, .Braunschweig und Mecklenburg mit 7t!, Baden mit 74 und Preußen mit t2 Liter. Im ganzen deutschen Reiche standen in der jüngsten Kampagne 25,901 Brauereien mit einer Produktion von 39 Millionen Hektoliter im Betriebe gegen das Jahr 1832 um 589 Brauereien weniger, und um .214,490 Hektoliter mehr. Die Biereinfuhr nach Deutschland betrug 100,415 Hektoliter, eine verschwurdend kleine Zahl im Verhältniß zur Aussuhr, die auf nicht weniger als 994,914 Hektoliter sich belief. Da das Jahr 1832 nur einen Export von G23,000 Hektoliter aufwies, so ist das bemerkenswertheste Faktum zu verzeichnen, daß der Export in diesem einenJahre um 371,914 Hektoliter oder um fünfzig Prozent sich gehoben hat ; an dieser Mehrauösuhr ist Baiern allein mit 250,000 Hektoliter betheiligt. Was die Bierproduktion Deutschlands im Verhältniß zu der Produktion der übrigenEulturstaaten anlangt, so nimmt Deutschland sowohl nach der Aabi der Brauerelen, wie nach der Bierquantität die zweite Stelle ein mit 25,902 Etablissements und 39j Millionen Hektoliter. An erster e-telle steht Großbritannien mit 27,050 Brauereien und 4 1,104,000 Hektolitern. D ie Königin Victoria, I so schreibt die Londoner Wochenschrift

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WatCÄ'DBaaHa, Hohl k ffIpper.) Whlsttes Weinen, Truth", besitzt ein tüchtiges Vermögen.. Das Gut Osdorne ist jeyt wenigstens fünf Mal so viel werth, als zur Zeit da es vor 40 Jahren von der Königin und dem Prinzen Albert gekauft wurde. Das Besitzthum derKönigin inBalmoral dehnt sich über 30,00, Äkorgen aus. Elaremont wurde der Königin in 1866 zrn lebenslänglichen )iics',b?auch überwiesen, aber vor drei Jahren erwarb die Königin das Eigentbum käuflich für 78,000 Pfd. Sterl. Der Marktwecth der Be sinung dürste sich nicht viel unter 150,000 Pfd. Sterl. bewegen. Die Königin besitzt aud) einiges Eigenthum in Koburg, und die Prinzessin Hohenlohe (ihre Stiefschwester) vermachte ihr die Villa Hohenlohe in Baden, eines der besten Häuser in dem Orte. Was das Perstmalvermögen betrifft, so hinterließ Ä!r. Nield der Königin über 500,000 Pfd. Sterl., und das vom Prinz - Gemahl hinterlasscne Vermögen soll sich auf nahezu 600? 000 'Pfd. Sterl. beziffert haben ; allein, die Bestimmung seines Testaments sind streng geheimgehalten worden. Die Königin tüuß auch eine riesige Summe aus ihrer Eivilliste, die stets sehr gut verwaltet worden, gespart haben. Seit dem Tode des Prinzen Albert ist die allgemeine Verwaltung der Privatangelegenheiten der Königin dem Lord Sydney, der ein tüchtiger Geschäftsmann ist, anvertraut worden. Ein Taschentuch f ü r S o ldaten ist, wie die ,!ow. Wr." berichtet, von der Taniloiv'schen Manufaktur zu Moskau in den Handel gebracht worden. Durch die darauf angebrachten Zeichnungen wird Held Skobelew" gefeiert. Im Mittelbilde sieht man Skobelew während der Schlacht bei Plewna und rings umher befinden sich Darstellungen des Ueberzangs über die Donau", der Trancheen der Grünen Bergender Erstürmung Scheinow's" und des I.,Einzu geö in Gök-Tepe", Ob Wohl auf diesem patriotischen Mcge die russischen Soldaten an den, ihnen bisher nicht sonderlich sympathischen Gebrauch des Taschentuchs gewöhnt werden sollen, auf daß sie kul turmissionssähiger -werden als bisher ? Während des S ch ü tz e n f estes in Lauban in Schlesien schlug ein Blitzstrahl in bas Schützenhaus, wo Hunderte sich vor dem drohenden Regen zusemmengedrängt hatten, betäubt vier Personen, fuhr dann aus der Ladestube am Klingeldräht entlang nach der Bude des Zielers, dessen Tochter er betäubte und entlud den daneben stehenden Königsböller. . " ' . Pariser Polizei isi es gelungen, in Paris eine nihilistische Zweigniederlassung aufzuspüren und zwei Umstürzler zu verhaften. Der Po-lizei-Präfekt, Herr Eameseasse, wiewohl er den Anarchisten keine große Aufmerksamkeit schenkt, hielt es doch der Mühe werth, die eifrigsten dieser Gesellen überwachen zu lassen. So erfuhr er, wie' man versichert, durch Denunziationen falscher Brüder, daß gewiffe Elubrcdncr, mit ihren rednerischen Lorbeeren nicht zufrieden, sich auf eine Wühlerei durch die That vorbereiteten ; die also Bezeichneten wurden nicht aus den Augen gelassen und als man die Sache für spruchreif hielt, erschien e'ncs Abends eine gerichtliche Commission in der Wohnung des einen Verdächtigen, der mit Mutter und Schwester gerade bei Tische saß. G., ein 25jähriger V!echaniker, so nennt sich der Angeschuldigte, erbleichte, als er den Polizei-Eommisiär erkannte, und verweigerte jede Auskunft. Dagegen förderte eine genaue Hausdurchsuchung eine Menge Sprengmaterialicn und dergl. zu Tage, u. A. auch eine in einer Kiste sorgfaltigst verwahrte Bombe in der Größe und von dem Format einer Eitrone, die mit. explodirenden Stössen vollgestopst war. In der Kiste lag ein Schreiben an einen gewissen killet, Nue SamtDenis, gerichtet, welches ihm ! ber die Gebrauchsweise näheren Aufschluß ertbeilte. Sofort wurde ein Agent nach der 3lue Saint-Denis geschickt, umMillet zu verhaftet. wa auch gelang. Auch die Mutter und die Schwester des G. wurden verhastet, weil sie in Verdacht stehen, mitschuldig zu sein. G. versuchte auf dem Transport nach dem Polizeiburcau zu entkommen, wurde aber eingeholt und suchte sich verzweifelt zu wehren. Millet verbrannte einem Agenten mit einer atzenden Flüssigkeit das Gesicht. Die hessische 3! e g i e r u n g hat die von den Hvgienikern verlangte Beaufsichtigung der Schule durch Aerzte für ihren Bezirk zur Einführung gebracht. Vermittels eine Eirailars sind die Kreis Gesundheitsämter angewiesen, den sanitären Verhältnissen der Schulen ihre Beachtung zuzuwenden. Insbesondere sollen die Aerzte auf die bauli chen Verbältnisse der Schullokale, die Schulbänle und den Gesundheitszustand der Schüler, speciell in Bezug auf contagiöse Krankheiten und das Sehveruiöaen. ihr Augenmerk richten.

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