Indiana Tribüne, Volume 7, Number 340, Indianapolis, Marion County, 28 August 1884 — Page 1

A W rfkfoifr WfWwy w$ Jahrgang 7. Office : No. 120 Ost Marhland Straße. Nummer 340. Indianapolis, Jndiana Donnerstag, den 28. August 188.

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Neues Der Telegraph. WettkrauSsichten. W a s h i n g t o n. 28. August. T'übtZ Wetter, stellenweise Regen, stationäre Temperatur. . ' " "

A u s r e g u n a in T o ro nto. Toronto, Canada, 23. Aug. Die Mittheilung kine bitslgtn AlatttS. daß mit einem europäischen Dampfer ein Cöolerakranker in Canada angekommen sei und sich per Eisenbahn hierherdegkben habe, erzeugte grobe Ausreguog. Frankreich und China. London, 23. Aug. Eine Depesche Von Shanghai meldet: Die Mingan Fort? sind zumSchroeigen gebracht. Da? Kmdal Fort ist zerstört. Die VertheidigungSwerke am Min Jlusie find zerstört. G e n. W o ! s e l e y. L on d o n, 28. Aug. Gen.Wolseley gedenkt mit der Expedition zur Befreiung Gordon'Z am 7. November Dongola zu erreichen, und dieselbe erfolgreich zu Ende zu Ende zu führen. Editoriclles. Anknüpfend an unseren Artikel von vorgestern entnehmen wir beute Folgen deS dem Cleveland Anzeiger". Nach ihrem großen Jubclgefang über die mannhafte" Anti'ProhiditionSer klärung Cleveland'S kommt jetzt die .Jll. StnatSzeitung zu dem Schlüsse, dafc die Entscheidung der Temperenzsrage weit mehr von den Einzelstaaten, als vom Bunde abhängt Und indem sie dem Schweigen Blaine'S über die Tempe renzfrage da Schweigen Cleveland'S über die ZoUfrage gegenüberstellt, meint sie ferner, die Entscheidung der letzteren bange weit mehr vom Kongresse, als vom Präsidenten ad. Beides ist richtig, aber welche Schlüsse lassen sich auS diesem Thatbestande ziehen ? Mit der Temperenzsrage wird der zu künftige Präsident volaüssichtlich ga.' nichts zu thun bekommen. ES ist ein langer Weg bis zur Annahme eineZ Pro hibitionSamendementS zur BundeSver fasiung, denn dazu gehört die Genehmigung von zwei Dritteln der Mitglieder beider Häufe? des CongresseS und von drei Vierteln aller Staatslegislaturen. Bis auf weiteres wird alfo, wie auch die Staatözeitung" zugiebt, die Temperenz frage auf die Einzelstaaten beschränkt bleiben. Sie ist. mit anderen Worten. keine Nalionalfragi. Folglich hat sie mit der Prasidenteriwahl wenig oder gar nichts zu thun. Hingegen hangt zwar die Entscheidung der Zoll und Steuersrage vom Con gresse ab, aber es ist nicht gleichgiltig. welche Anregung die Administration in dieser Beziehung giebt. Abgesehen von der Aetogewalt des Präsidenten, die gerade dann von hoher Bedeutung ist. wenn die Parteien in ziemlich gleicher Stärke im Eongresse vertreten sind, hat der Präsident noch das Recht, dem Con gresse von Zeit zu Zeit Maßregeln zu empfehlen, die er für geeignet hält. Der artige Empfehlungen brauchen nicht beachtet zu werden,' sind aber schon sehr häufig aufgegriffen und befolgt worden. Und da mit der Zoll und Steuerfrage auch die Frage der Verwendung der Ucberfchüsie auf'S Innigste zufammen hängt, die offenbar zum großen Theile eine VerwaltungSfrage ist. so sind die Ansichten der Administration nach dieser Richtung hin jedenfalls von großem Gewichte. Je nachdem Thatsachen und Zahlen von der Regierung handhabt werden, kann sie für oder gegen einen Vorschlag häufig einen entscheidenden Einfluß ausüben. Cleveland habe, in den nationalen Fragen keine anderen Ansichten, als solche, welche .die Weisheit der PUi" zu be künden für gut finden. ES können also gewiß nur diejenigen demokratisch stim men, welche von der Weisheit der demo kratifchen Partei in allen Finanz und Steuerfragen überzeugt sind. Um zu beweisen, daß die repabli kanische Partei Richts für den Arbeiter gethan hat, und daß'deShalb die Arbeiter demokratisch stimmen sollten, führt der gestrige .Sentinel" die Mittheilung deS Cenfusbureau's an, daß bei gleichmäßi ger Bertheilung deS .Rationalmohlstan deS- auch jeden männlichen Arbeiter $3000 kommen, an. Die Rechnung ist nicht ganz richtig, aber daS ist hier Re benfache. Wir wollen nue die Heuchelei in derartigen Deduktionen nachweisen In demselbtnArtikel weist der Sentinel" nach, daß der Durchschnittslohn eines amerikanischen Arbeiters bloß $1 beträzt und dies legt er wiederum den Republikanern zur Last. Es ist eine derartige Argumentation um fo verwerflicher, weil eZ immerhin Leute von schwerfälliger Urtheilskraft

giebt, welche daZ Heuchlerische solcher Aeußerungen nicht sofort einschen. ES ist ja wohl wahr, daß die republi kanische Partei noch nicht? GroßeZ für die Arbeiter gethan hat. wir misten, daß sie au sich keine Arbtiterpartei ist. aber sie hilft doch wenigstens mit, daß di.' ge genwärtige Lage de Arbeiters nicht noch dadurch verschlimmert wird, daß man diesen zwingt, mit dem europäischen Arbeiter zu kokurriren. Was aber hat denn die demokratische Partei je sür den Arbeiter gethan? Oder kann uns der .Sentinel- einen einzigen demokratischen Vorschlag im letzten BundeZrepräsentantenhause ansühren. der dazu geeignet wäre, die Lage des AlbeiterS zu vekbessern? WaS daS Verbot der Einfuhr von Arbeitern unten im Auslande abgeschlos senen Conirakten betrifft, so stehen beide Parteien auf gleichem Fuße. inn ernstlichen Angriff auf unsere kapita listifche Produktionsweise kann die De mokratie schon teShalb nie unternehmen, weil sie aus Grund ihrer StaatenrechtS theorie keine einheitliche Gesetzgebung begünstigen kann, und weil solche Angriffe in einzelnen Staaten wegen der gegensei tigen Eisersucht nicht möglich sind. Was aber die Demokratie thun kann ist, die Einführung deS Freihandels und damit die Herabdrückung des ohnehin kärglichen DurchfchnittSlohneZ von $1 per Tag auf 50 CtS. per Tag. denn so viel beträgt er in Europa. Drahtnachrichten. S e l d st m o r d v e r s u ch Fort Wayne. Iid.. 27. August.

I. O. Stratton. ein hervorragender Criminalrichter, versuchte heute Selbst mord zu begehen, indem er sich mit einem Federmesier mehrere Wunden am Halse beibrachte. Schnelle ärztliche Hülfe bin derte ihn an seinem Vorhaben Häus licher Unfrieden fowie körperliche Lnden sollen die Ursachen zu dem verzweifelten Schritt gewesen sein. D i e A u s st e l l u n g i n L o u i s villk. ! L o u i S v i l l e. tty . 27. Aug . DaS PreiZexerciren auf dem AuSstellungSplage nahm heute vor einer ZuZchauermenge von 0000 Perfonen seinen Anfang. Soll gehängt werden. Bath. Me.. 27. August. Daniel Wilkinson. welcher im vergangenen Sep tember den Polizisten Lawrence ermordete. wurde heute zum Tode durch den Strang verurtheilt. Die Ez'cution soll am 20. November dsS. I. an ihm vollzogen wer den. Feuer. Troy, N.Y.27. Aug DaS WinSlom Politechnilche Institut brannte heute nieder. Profesior Mafon'S Ülkinera'ien fammlung. sowie die Bibliothek wurden zerstört. Verlust $1G.CC0. Uhrih Sville, O.. 27. August. Eine Explosion in dem Eisenw2arenge. schüft von M. ttöbbitz verurfachte gestern Abend ein Feuer, wodurch daS Gebärde, sowie die nahe liegenden Läden zerstört wurden. Schadens. 000 Neue Baumwolle. Memph iS. 27. August. Der erste Ballen neuer Baumwolle auS dem Mem phis Distrikt wurde hier heute abgeliefert und brachte auf der Auktion 20 Cents das Pfund. Verhaftung eines Mörders. St. Lo u iS. 27. Aug. Thomas I Chapman. der muthmaßliche Mörder deS reichen Farmers NicholaS Hubert, wurde nahe Poplar Bluff, Mo. verhaftet und befindet sich jetzt unter Obhut deS She riffs Johnson auf dem Wege nach Charleston. JU. ES scheint kein Zweifel darüber zu herrschen, daß er die Blutthat wirklich beging. Die Ho P f e neunte. Svrin gfield. Masf.. 27. Aug. Berichte auS 200 sich mit Hopfenbau be fastenden Städten in den Staaten New Pork, Maine und der Provinz Quebec deuten an, daß die diesjährige Ernte nicht ganz den Durchschnitt der letztjäh' rigen erreicht, doch soll der diesjährige Hopfen von vorzüglicher Q lalilät fein. Ausstand. Philadelphia. 27. Aug. Die von den Gebrüder Slinson beschäftigten Teppichweberstellten heute die Ar eit ein, weil die Firma sich weigerte, zwei Arbei ter, welche sich auf der Kcankenliste be fanden, wieder anzustellen und ihre Plätze anderweitig besetzte. Die Reise- de Präsidenten. Newp ort. 27. Aug Der Präsi dent ging heute Morgen ans Land und machte verschiedene Besuche. Um 10 Uhr dampfte daS nordatlantische Geschwader die Bai hinauf und soll dort ein Flotten manöver abgehalten werden. Morgen finden Uebungen bei der Torpedostation statt. -

Vergabe!.

Frankreich undChina. L o n d o n. 27. Aug. Eine Depesche von Fu Tschau an die Times" meldet, daß Admiral Eourbet mit dem Beschießen der King Pai Forts begonnen habe. Ein Angriff darauf wird wahrscheinlich morgen unternommen werden. Wol!:nFormosa besetzen. P a r i S. 27. August. ES wird halb ossizieU angekündigt, daß Admiral Cour det nach Rückzug auS dem Min Flusse die Insel Formosa besetzen und dieselbe so lange in Händen der Franzosen bleiben werde, bis China sich bereit erklärt, die von Franlcklch vkllangtk öntschädignngs summe zu zahlen. DieCholera. Marseilles. 27.Auz. Während Ytz vergangenen N icht kamen hler keine Todt-Sfälle vor. T o u l o n. 27. Avg. Im Lause deS gestrigen TagcS starben zwei Personen. Der Gesundheilszustand der Stadt bessert sich. Cholera und Aberglauben i n It a l i e n. Turin. 27. 'Aug. König Humbert und Premierminister Depretis kamen gestern in BuSka, einer Stadt von 10.000 Einwohnern in der Provinz Cuneo an. Sie befuchten'die Cholera kranken in den Hofpikälern und hinter ließen $2000 zur Unterstützung der Noth leidenden. Die ländliche Bevölkerung in den von. der Cholera befallenen Distrikten will von den Aerzten nicht? wissen und nimmt ihre Zuflucht zu Zau' bermltteln und abergläubischen Gcbräu chen. In Busla sand man ein Mädchen in sterbendem Zustande in einem schmu tzigen Ziuimer und in demselben Raume zwei Schase, welche aui einem ekelhaften Trog fraßen. Die Äiere '.wurden in dem Zimmer gehalten, weil die Bcwoh nec des Hauses in dem Wahne besangen waren: die- Wolle derfelben werde die Krankheit abforbiren. Die Landbevölkeruna alaubt außerdem stark an die Witksamkeij von Prozessio. nen. In Lucca kom csestern zu ernst. lichen Ruhestörungen, weil der Pcefect einen Umzug untersagt hatte. Es wurde nöthig. Militär heranzuziehen, um die Ruhe wieder herzustellen. Drohende Hungersnoth in I n d i e n. L o n d o n, 27. Aag. Nachrichten von Calculla melden, daß in Folge der Dürre eine Hungersnoth in Myssre unvermeid lich sei. Die Behörden treffen keineVor. sichtSmaßregeln. Im Irrenhause gestorben. Paris, 27. Aug. Richard Tweed, ältester Sohn deS verstorbenen 'William M. Tweed von New York, starb hier in einem Irrenhause. EZ heißt, daß er we nig oder nichts hinterließ. Egypten bankerott. Ca i r o. 27. Aug. DaS Geröcht geht hier, daß Egypten England benachricht habe, daß es seit gestern bankerott sei und nicht wisie, wie eS die lausenden Ausgaben decken solle. Verhaftung. Constantinopel, 27. Aug. Der Untersekcetür im Bureau für auswärtige Angelegenheiten ist verhaftet worden. weil er sich einer aufrührerischen Sprache bediente. Verhaftung von Anarchisten. Bern, 27. Aug. Die Polizei durch suchte hier gestern die Häuser einiger wohlbekannter Anarchisten, nahm meh rere Vzrhastungen vor und belegte einen Hausen höchst anfrührerifcber Plakate mit Beschlag. Die Bundesregierung kündigt an. daß sie in Zukunft schärfere Maßre geln gegen die Anarchisten in Anwendung bringen werde. Eine russische Nordpol Ex p e d i t i o n. St. Peter s bürg, 27. August. Das rusiische Marine Ministerium hat verschiedenen gelehrten Gesellschaften Pläne sür eine demnächst auszuführende russische Nordpol Expedition vorgelegt. Man will verschiedene Abtheilungen von Mannschaften ausrüsten, welche von der Jeannette Inlet zu Fuß über das Eis vordringen sollen. Genügende Vorräthe von Lebensmitteln sollen in kurzen Zwi schenräumen zurückgelasten werden. Wäreauch hier angebracht. Pari 5.- 27. Aug. Der Prozeß ge gen die Direktoren und Verwalter der Bc.nk von Lyon, welche vor ungefähr drei Jahren ihre Zahlungen einstellte, kam gestern zum Abschluß. Der Präsi dent und ehemalige Unterstaalssekketär Sarary wurde zu drei Jahren Gesäng niß und einer Geldbuße von 20.000 Iran ken verurtheilt, und außerdem seiner bürgerlichen und politischen Rechte süc

die Zeitdauer von zehn Jahren für der

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