Indiana Tribüne, Volume 7, Number 339, Indianapolis, Marion County, 27 August 1884 — Page 3
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M&I.R
Das Medaillon.
(pire ffriablunz au dem dentsch'französischen Kriege.) (FttlZehung.) ... wirklicl' nur ein .War rr. ibllM l'l'ttte cr. ..Glaubst Du, weil iä' nichts voll der Malerei vcrstebe, müsse ick ÄÜcs glauben, was Du iriir sast i Damals, als Du das Blld oUendt,, wolltest, sah ick, da es in der Tda: ! beinahe fertig war ; am Taqe darauf i .'. .. . ;
waren einige nqetloptwen ver aoun- :7V. ;1 7 - u -7 ; den, nun mußten diese neu gemalt wer-' . PInt habe, werde ich finden " i loien 3:c gefielen mir nickt , ! , 3 ja nicht daran,", unter.Parbleu. denkst Dit nock immer, ich j b räch er.e lni checke lndem one ; aber könne die Absikbt nicht errathen, weläe j es mupdock auch angenehm ,em, dem dahinter steckt r brauste er ieder auf. i 0r t segnen, nachdem
" D ie Zusammenkünfte mit dem Assessor in der Galerie bäxten ja ibr Qhlt gefunden, sobalo '.das' Bild' völlinder wäre uu:i bin ich nicht sicher, .ob mörgen nich: auch der Kopf der 'Madonna-vtrschwin--t tt weil er Dir nicht gefällt." .'lyn schnei' deuder Hobn lz in em Tone der lertcn -orte. , Die Doktorin mußte sich unwiükurlich f'.aacn, ob der Herr Llssessor wobl auch Zlncs solchen roben ÄustreteiiH säbig Wenn es so wäre, w'üi'oe ich mich auch zu dieser '?lrbeir entsch!ic-.en," erwikerte Hertha fest. ?ch weroe das Bild nickt tfer für yaticj erkläreti, bi ick selbst mir ihm zufrieden bin." Darauf kann ich nickt warten." sagte cr; ,.ich wünsche, daß wit' in den nächsten Daaeix von bier abreisen." '.'lus welchen Gründvn V fragte die Dotwiitt, deren .Moränen durch diese trrtlärun geweckt wurde. ' Weil icb dieser .Aufregung müde bin; Sie müssen' das ja begreifen. Äama ! Ick kam hierher mit der zuversichtlichen uefirnma.. hia an der eite meiner Brart einige glückliche Wochen zu verleben: kaum bin ich hier, so finde ich nur öieracr und Aufregung. Ich kann dem Assessor nicht verbieten, Sie zu besuchen uno meine Braut anzureden,, und Sie wollen ihm nicht zu verstebett geben, daß er uns lästig fällt, obgleich Sie den Unfrieden sehen, welchen er stiftet. Das Mas; ist nun voll. Wenn es überläuft, dann muß ich dem Unverschämten mit kürren Worten sagen, was ich von ihm halte und denke. Was daraus entspringen wird, läßt sich voraussehen. - ?ch möchte oas jedoch vermeiden, und, ich meine, es liege auch in Ihrem Interesse, daß wir diesem ftall aus dem Wege e hen." Ich verstehe das Alles nicht." sagte Hertha, um .deren Mundwinkel wieder jener berbe, schmerzliche ' Zug zuckte, welcher Herrn Dagobert ermuthigi hatte, ihr den Beistand eines Freundes anzubieten. Du siebst Gespenster, ws keine sind, und ärgerst Dich über Gefahren, die nur in Deiner Einbildung bestehen. Assessor Richthofen ist unser, Freund " Aber nicht der meinige !" Daß er es nicht ist, hat er noch nickt bewiesen."' . ,,Jrage Deine Mutter, sie wird es besser totsten." Durch diesen unerwarteten AuPsall vertoirrt, wandte die alte Dame das Antlitz aö; die Wuth Telattre's erhielt dadurch nur neue Nabrung. Verstehst Du nun meine Worte?" fragte er scharf. Willst Tu auch jetzt noch Dich weigern, meinen Wunsck zu füllen:" Jchkann Ihnen die Äersicherung geben. dan Sie von falschen Voraussetzun gen ausgebend sagte die Doktorin, die inzwischen ihre Verwirrung - überwunden hatte; überdies wiederhole ich nochmals, daß Hertha volles Vertrauen von Ihnen fordern darf und muß." Sie wollen alo nickt mit mir abreisen Sie tristen, daß ich ',ur Kur bier weile." Die Kur kann ohne irgend welchen 'Aachlheil hier abgebrochen und in Ostende wieder aufgenommen werden." och sagte Ihnen früher schon, daß ca$ Ve&cn in Cftendc mir ;u aeräusckvoll st!. ' ' . ' Man kann auch dort ruhig leben. Vertrauen ie sich meiner Leitung an ; ick kenne Astende zk sollen eine ruhig.' Wohnung dort finden. Ich gebe It'nen di: erstcherung. Sie werden den Tausch nicht bereuen. Wenn Sie aoer nici't wollen, dann werden Sie mir gestatten, das; ick dann nach Voon zurück reise." ..Vielleicht iväre dies das Beste." sagte i .fiiha. div in Gedanken versnnken am ! üvnfta stand. Deine Eifersucht würde aua.' tn p.ende uns in tteter Unruhe hatten. und Mania soll alle Anstrengunae itvcng rcn:uiren. j' Lie Doktorin schwankte ; sie mochte i trvhl sürckten. daß ein "r,lch erfolgen kenne wenn sie sich allen Wünschen t lanre's wirerseyte. 3o ganz unbegrün det waren ja seine lagen nicht; nc mufite zugeben, daß der Assessor gegen ihn iniri -guirte. und das; es beunruhigend für ihn war. wenn Hertha ml: diesem Mann so häufig in der Galerie zusammentraf. Wann loollen 2'u ableistn fragte sie. Sobald es geickeben kann." erwiderte ! Delattre. der seine Braut mit finsterem ! Blick beobachtete. j ..Es ist für mick' ein Cvfer, wenn ich i meine Slwx hier abbrechen und mick in j Cstcnce in neue Verhältnisie fügen soll." I Sie bringen aber rieses Cpfer dem ! Gluck Ihrer Binder, Mama." Ich j:n?e nicht, daß es nöthig izt." i . jagte niM. a. -& mnn tntch wgar beleidigen, daß ca verlangt, wird, dean dieses Verlangen gründet sich ans Mißtrauen." ..Vor Ende dieser Woche könnten wir nicht ansbrechen." nahm die alte Dame wieder das Wort, ohne den Einwurf brer Tochter zu beachte. Wollen Sie so lange-:rarte:i V' Wenn Sie es wünschen, Mama " Ja, ich kann nicht früher reisen' Aber meine !opie wird dann noch nicht fertig .'sein," N'arf Hertha wieder um .'in , Soll denn auf mick gar leine Rücksicht genommen werden : : eon delattre nahm die .andichube auö iernem 5vat und ?.oz ne langzam an.
. .as liegt an fricfer Keptci-.crtui dato cr mit einem Achselzucken, das eine sehr geringe Meinung von dem Talent Hertda's bekundete. '"Du kannst sie später fertig niachen, wenn Du . so großen Werth darauf legst. Ich sage Dir noch einmal, Hertha : es handelt sich hier um unsern Frieden, um unser Glück, und ich sollte meinen, das sei immerhin eines kleinen Opfers werth. Lege nun der Erfüllung meines Wunsches keine Hindere nisse mehr in den Weg, ick will Dir dafür recht herzlich dankbar sein." Er er-
ö""j vv.J- . . Du ,ollte,t mir rtrauen, ' agte irth.i iiorronrTbDlI. dasMort. ivelckes i 4. ' "mav. drnniTin rv nTT v Du den Beweis erhalten bast, daß er n:ich anfeindet. Du wirst später immer noch Zeir finden, das Gemälde zu vollen den." Aber das Vorbild fehlt mir dann !" . Die paar Engelskövfchen wirst Du doch auö dem Gedächtniß malen Unnen Wenn ich fleißig bin, bringe ich sie morgen fertig !" So wäre also diese? Hinderniß Useitigt?" . . ,.'Ja, wenn Tu mir 'erlaubst. mvrgetl die Galerie noch einmal -u besuchen!" sagte sie ironisck. "..Versprichst Du mir, den Assessor dort niwt empfangen zu wollen ''" Nein, ich habe keinen Grund, unhoflict' gegen ihn .u sein. Die Gewißheit, daß wir Ende dieser Moche abreisen, wird hoffentlich alle Deine Besorgnisse beseitigen," erwiderte sie kalt. Und nun genug davon ' erspare wenigstens Mama diese uunothigen Aufregungen." ..A'ock tfin!" sag!e die Doktorin. Wir werden im Konzert wabrsciinlich mit dem Herrn Assessor wieder zusammentreffen : ick darf nun wohl erwarten, daß Sie ihm gegenüber ruhig bleiben4;" Weim er sich , keine Vertranlickkeiten erlaubt, die ick niemal genaltcn wxxde -". . ' . Befürckte das nicht, veon." unterbrach Hertha ihren Verlebten. "Assessor Nichthofen weiß sehr genau, wie. weit der Freundschaft dir Grenzen gezogen sind; e r w ird si e n i m als üb erich reiten. "3 t'c n n Tu aber lioydem ihm ein gehässiges Wort sagst, so werde ich augenblicklich den Heimweg antreten ; ick habe solcher Worte sür heute NUN genug gebort.' Telattre schwieg, aber in scinen sie berglnhenden Äugen var oentlick xl scn. da dr Sturm in selncin Innern noch nicht ausgetobt hatte. Er bot seinerBraut den Artn und fuhrtc sie hinaus. Voll von banger Unruhe folgte die Dottorin den Beiden. Erkannt. Die Herberge, in der Iaqnes Wegrand Aufnahme gefunden hatte, lag an oerfelden Straße, in welcher Pieter Versckur wohnte ; sie war dasselbe Haus, in rem j?atje den Genever für ihren Vater zu holen pflegte. Und dieser letzteren Geae!egenheit,'dle sich häusig bot, verdankte atje es.. daß sie den französischen Va gabund", wie er selbst sich nannte, ken nen gelernt. ör hatte mit ihr gescherzt und war da bei so streng in den Grenzen des Anstandes 'geblieben, daß sie ohne Bedenken auf seine Scherze einging. ' Das war in den Tagengeschehen, in denen sie noch scherzen und lachen konnte. - Später hatte . dann . die freundliche Wirthin dem Mädchen die Schicksale dieses Vkannes erzählt, so weit sie selbst dieselben kannte, und . nun empfand tatje herzliches Mitleid mit ibm; sie berieth sogar tror. ihrer eigenen Sorgen mit dem Vater, ob er nickt bei irgend einem Bekannten dem 'Unglücklichen Arbeit verschaffen könne. , Und nun fand sie Jacques Legrand in demselben Wagen der" Pferdebahn, in den sie einstieg, um nach Scheveningen zu fahren und sich. dort nach dem Anfuhrer der Franktireursbande umzuschauen. Das Erste, ivas ihr an ihm auffiel, toar, daß er heute bessere Kleidung trug. Elegant war sein Anzug freilich auch jetzt nicht, aber. sauber und ordentlich ; selbst der tnotenstock slößte jetzt in seiner Hand keine Bcsorgniß mehr ein. Zhr habt endlich Arbeit gefunden V fragte Katze, als sie seinen Gruß erloider! und ibm gegenüber Vlatz genommen hatte. ..Ja. aber es ist keine Arbeit, die mir gesällt." erwiderte er mit einem Lächeln, , das ebensowohl Svott als Aeraer ver- ! riet! ..Sie wollen ciuck iKirf ' ?ckeveningen 'V , satje nickte 'eiabend. tin (sckäflen ? ' forsckte er. ..Wie man' nimmt." äntwre, 1 UM " " I V ausweichend. Ich muß jetzt manchen unangenehmen Gang machen, um meinem unglücklichen Martin ;u helfen." ..Dieser unglückliche Martin ist wohl der Glückliche, dem Sie gut sind." scherzte ix. Ja, er ist nietn Bräutigam." sagte sie mit einem leisen eima- ..bat denn ,nau Donje Ihnen die Geschichte nickt erfühlt i" Mtine Wirthin? Nein." Zu- mag wohl selbst an die Schuld de Arm.-.l g!a iren uadc dejlvUb :;ii;t giitMii ha'.'u." ao;ev Legrand ''g die ".l.a'igen Banen iin.n.r h.ber em'or Vic;:icr und E:naunen spielten sich in feinem Gö sickt Tiefer Mar'in r'it sein Ver bvaha r" fragte er voll warmer Tl'.'il na bin;'. Ta wurre mir far 3ic sebr leid thun!" ?i"cin. er ist nick-t." ein igelte !atf.. und zornig blite es dabei in ihren Augen auf. ..Sie wurden das auch sa gen' wenn Sie Martin kennten oder nein, vielleicht thäten Sie es dock nicht, tenn Sie lind ja auch ein ramose." ' ..Halten Sie denn die Iran-osen für ungerecht?" A'icht die Franzosen allein, wir Alle sind eiv wenn wir uns vom a verblenden lassen." Ja. da mögen Sie Neckt baben." niif te er. Der Haß ist lein ger.-ter :''iick ter er laßt keine Bertbcidignng gel:en." . .eiil. er läßt nur sein eigens Urtbeil ' gten. Und Sie werden auch die Preu-
tzen haen, die Zhre :mnlne ilieoerge. brannt und Sie an den Bettelstab aebrackt baben!" Das thaten die Bebcrn!" Babern oder Preußen, ist es nicht dasselbe V Ja, es ist dasselbe," knurrte er. Aber, tvisseii Sie, es war doch eigentlich die Schuld meiner Knechte. . Hätten sie nicht aus dem Hinterhalt auf den Feind geschoffen, dann klapperte mein Mühlrad heute noch." Sie denken nickt daran, an den Ba-
l yern Nache zu nehmen V s . r . a t '. ,t i( i.. r . am yane ny vier zn unrn : lachte Legrand. Wie sollte ich's auch anfangen ? Wo die Leute suchen, die ich nicht kenne, nie gesehen habe ? Und wenn ich sie fände und Kache nehmen könnte auf welches Recht wollte ich mich siützcn? Ab, bah, Mademoiselle, das ist Um sinn !" ' So denken nicht alle Ihre Landsleute !" Katje faßte immer größeres Vertrauen zn ihm. : Glaub's gern. Wollen Sie mir die Geschichte Ihres Martm-erzahlen V . &aa kant dem Verlangen nach, und die gespannte Aufmerksamkeit Legrand's ließ sie ihre Offenheit nicht bereuen. ' Er wußte sofort daß Leon Telattre der !ann war, den Katje suchtet Messen Partei sollte er nun nehmen ? . Verhindern konnte er es nicht, daß das Mädchen den Führer der FranktireurZ-Bande fand und crkanüte ; aber er konnte Telattre warnen und ihn veranlasscn, soforr abzureisen. Andererseits dachte Legrand an den Gefangenen, an den Kummer und die Sorgen atjc's und an die höhnischen Drohungen, nlit denen Delattre ihn abgespeist hatte. Er besaß triftige Gründe, den Feind Frankreichs zu hassen, dem er seine Verarmung verdankte ; cr war. vom vermögenden Mann zum heimathlosen Vagabunden heruntergesunken, aber seine Ehre und sein Gewissen hatte er sich, bewährt. Gleichwobl . konnte er sich nicht e'ntschließen, Delattre zu verrathen; cr wellte einstweilen die Dinge ihren Gang flehen lassen und dabei die Nolle d.es Beobachters spielen. Und wenn. Sie nun in Scheveningen den Herrn sinden, waö wollen Sie dann tbun V fragte er jetzt. Habe ich Ihnen denn gesagt, daß ich ihn dort suche?" antwortete Katje, die erst jetzt an die möglichen Folgen ihrer Osfenheit dachte und ihn voll banger Erwar? tung anblickte. Rein, aber es ist doch klar, daß nur dieser Aiveck Sie nack Sckeveningen führt'." '.Und Sie? Wollen Sie -" Ich will nichts. Mademoiselle." sagte, er treuherzig. ..Ich würde mich selbst als einen Schust verachten, wenn ich das Vertrauen einer Dame mißbrauchen könnte ! Vielleicht kann ich Ihnen Beistand leisten, ich weiß es jetzt noch nickt 7 aber ich sage, es ist möglich " Und dann werden Sie eo thun Gewiß." ,,")!uu denn, wenn ich ihn sinde, sollen Sie mir sagen, ob Sie ihn. kennen." ..Gut, und toas weiter ? Glauben Sie, daß er die That begangen hat, die Ihren Martin ins Gefängniß brachte?" Wie kann ich das wissen ?" erwiderte sie. Ich denke mir. cr kann bezeugen, daß Martin schuldlos ist." Und Sie wollen ihn zwingen, dieses Zeugniß abzulegen ?" Wenn ich das kann, so bin ick auch verpflichtet, es zu thun '." Wegrand nickte schweigend. Sie wattn in Scheveningen angelangt. Ter Wagen hielt, die - Passagiere stiegen au-). Kat;e rückte ihren Strohhut, der sich verschoben batte.zurecht und öffnete ihren Sonnenschirm. i weiden nicht wünschen, daß der Vagabund Sie begleitet," sagte Vegrand, ..und vielleickr ist es sür Ihre Zwecke auch besser, wenn der betreffende Herr uns nicht beisammen nebt." Wie Sie ioollen." erwiderte Katje ; id sckame mick heer nickt, denn Sie sehen nickt aus wie ein Verbrecher rder ein Trunkenbold' ..Ick danke Ihnen." antwortete er, aber es in -besser so." Er nahm mit einent höflichen Gruß von ihr Abschied und ging ihr voraus, die Dünen hinauf. und bald war er ihrem Blick cnt. schwunden. Am Strande herrschte reges Leben. Das einfach gekleidete Mädchen wurde wenig beachtet. .Zatje sah den Assessor. Er stand mit verschränkten Armen allein am Meeresnfer und schaute mit .finsterer Mie ne in die weite endlose Ferne . hinaus. Die Strahlen der sinkenden Sonne überslulbeten ihn mit ihrem Purvurichimmer.. !atje wanderte weiter, unbekannt mit den Kämpfen und Stürmen, die in du Brust dieses Mannes tobten. Sie mußte lange suchen, , endlich siel ihr Blick aus den Franzosen, der an je nem Abend so dreist gegen sie gewesen war. Er führte eine schöne junge Tante; eine äliere Frau ging an seiner anderen Selte. Sie suchten einen Tisch, an dem sie sich niederlassen wollten, um dem Konzert zuzuhören. Äatje wartete, bis die Drei Platz genammen hatten, und als sie nun in daö bleiche Antlitz der jungen Dame blickte, ivurde es ihr sofort klar, daß auch' diese Braut unter dem Druck von Kummer und Sorge litt. Wie gern wäre sie zu ibr hingeeilt, um ihr zu sagen, daß der Mann an ihrer Seite ihrer unwürdig sei: . Dagobert stand noch auf derselben stelle, als Katje ihm mittheilte, daß si? den Führer der Franktireurs gesttndcn habe. Zwei Damen begleiten ihn." sagte sie; eine junge, die seine Braut zu sein scheint" 'So ist es derselbe, an den ich dachte." fiel ihr Dagobert inö Wort. Hat er Sie erkannt?" ' ' Nein, ich glaube nicht, daß er mich geseben hat." - " " Gut, er könnte Sie aber erkennet!, deshalb darf er unS nicht beisammen ssben, denn er weiß bereitS,1?aß ich sein Feind bin. Sie werden ihn mir aus der Entfernung zeigen und mich bann verlas sen, Katze; morgen komme ich zu Ihnen, unt mit Ihnen und Ihrem Vater weiter zu berathen." Katie nickte ;u?timmend? . in der Nick-
!:-,:g. die Beide einschlugen, wandte Dtlattr.' ib'.icn den Nucken. AIS er in ihren Gcsichiskreis. lani, deutete Ltatje mit dem Sonnenschirm auf ihm Ist er es ?" fragte sie leise. , 3a, er ist es," sagte der Assessor. Und darf ick nun boffen. daß Waxtin ?" ' ' Fragen. Sie jetzt nicht und thun Sie nichts ohne meinen 3iath." Ich will mick gerne gedulden, wenn Sie mir nur sagen, daß ick boffen darf." ."; Ja, das dürfen Sie ! Und nun geben
Sie, liebes ftiiid, morgen sollen Sie mehr ! erfahren." j Das frühere heitere Lächeln glitt wie- j der flüchtig über ihr rundes, blübendes i Antlitz; mit einem dankbaren Blick schied sie von dem Assessor, um nun Legrand aufzusuchen, dem sie ebenfalls den Franktireur zeigen wollte. ! Dagobert fühlte sich noch nickt in der Stimmung, bei den Damen Vlatz ;u neh-1 inen; überdies, wollte e? auchzuror mit dem'Justizrath über den' Erfolg seiner Warnung reden. Er brauchte nicht lange zu suchen; kaum hatte ihn ÄatZe verlassen, als sein Blick aussen Iustizrath -siel, der ..in seinem langen lallen Staubrock rasch auf ihn zukam. . Das Diner war brillant," 1ag:e der alte Herr, .indem er dem freunde eine Prise anbot. . Schade, daß Sie. meinen illath nicht befolgt haben ! Vorzügliche Schellfi: sche, sage ick Ihnen ; auch der Hummer war diesmal tadellos." Ick' glaub's Ibnen gern, aber " ;Aberwas? Ich wette, Sie haben schlecht gespeist; man siebt es' Ihnen an." ( Wenn man seinen Äppetit hat " Ja so, ich verstehe. Sie müssen fort von hier, wenn Sie nicht mit einem Magcnkatarrb heimkehren wollen." ,',Sie erinnern sick' wohl der Unterrebung iiickt mehr, die toir beute Morgen mit i leni Dotier Xausmann hatten V s ragte Dagobert mit leisem Vorwurf. A'a, na, glauben Sie. mein Gedacht' niß sei so lnrz?" Ter Iustizrath sckob seinen Arm unter den des Freundes. Sie wollten die Doktorin toarnen." - ..Das'ist 'geschehen, doch meine Warrrnng wurde als unbegründet verworfen ; die kluge Mama veNwnt nur ihrem-eige-nen Scharfblick. ' - Ick. dachte es mir." nickte der Justizrath; in solchen Dingen iu warnen, ist immer ein undankbares Geschäft.". ..Wa ratben Sie mir nun, nock zu thun'?" ' A'ichts. Sie haben ja Alles gethan, ivae Sie thun konnten, und müssen nun der 5acke ibren Gang lassen." J)l stick ?. Es steht fest, daß Delattre jener Anführer der Franktireurs war" - Wer hat das festgestellt ?" Katje Vcrschur. Ich svrach vorhin mir ihr -sie bat in Delattr? den Mann erkannt, den Martin Remie? als jenen Franktireur bezeichnete." Also doch!" sagte der Iustizrath nachdenklich. , .Hm. in der Reimer' schen Angelegenheit kann diese Entdek kung vielleicht ibren Nutzen haben, aber in der anderen Sacke nützt sie Jbnen gar nichts." ' Meineu Sie nicht ?". Nein. Daß Leon Delattre zu den Waffen gegriffen hat. um sein Vaterland zu vertheidigen, das wird ihn in den Äugen der Damen eher beben als erniedrigen; -Muth und Patriotismus weiß jedes Frauenherz zu schälen. . Und gesetzt auch, es wäre von Seiten dieser Franktireurs in Maisonroige eine ehrlose Handlung begangen worden : De--l Nl'.e wird nicht so dümm sein, das einzugestehen, und andere ileugen baben ie nickt." ' - ' (Fortsetzung folgt.) ttl7c r "tl. '1 a l e. ie meinen 'ersn be. l elchk hier auf dem ('-.eviete rer künstlichenFischzucht gen.acht worden' sind, haben sich mit solcken Wasserbewohnern beschastigt, welche wegen der öveinteit ibrcs Fleisches einen bohen Marktwend haben. Lackse und Forellen sind daher am häusigsten verpflanzt und in Laichanstalten aus den Eiern entwickele worden. Diese Fische verlangen. jedoch ein so kiibles und t eines Wasser, da sie in vielen Lande?theilen absolut nickt gezogen werden können. ;n dem deniscven Karpfen hat man eine isckgattnng hier eingeführt, die in jedem Wasser gedeiht und. zwar, was die Beschaffenheit 'ibres Flciscdes anlangt vielen der bier beimischen Fiscke nick't eoeubnitig ist, aber immerhin ein vortreffliche? tabiugsmtttel bietet. Ein j anderer Atsch, welcher in allen Gewäs- j fern ant sonlommt izt', der Aal. .le Meeraale bilden im.eii einen btdaitenden Handelsartikel, während die F luftaal.' hier anfierft selten sind und nur westlich don d?n ?!iagarafällen in größer rer Anzab! vorkommen.' Der Aal ist über gan; Europa verbrei. tet und gehört dort ;u den atki meisten. geschätzten Mischen. Die meisten Aale! werden in Holland gefangen und von dort in besonders für diesen Zweck cinge--richteten S.hiffen nach Vo;ibi:i gebcackt;jede? dieser schisse enthalt dei jeder Meise iuwrf Bfund lebende Aale. Das Aalfleisck' entbält IN Procent stickstoffhaltige Materien, Brocent jett, 0,3 Pro.ent stickstofffreie Bestandtheile, 0.77 Pweent Mineralstosfe und f:'.i)7 ProecntWasicr, und steht soaa' an Äahrung?w.'ttb gnwm Rindfleisch.- gleich. Die Aake können Tage lang atisert'lb des Wasstrs leben, dock'berubt ' die An nähme, daß dieselben Nachts auf's Land geben, um Schnecken und Gewürm, wohl auch Erbsen zu fressen, auf einem Irrthume ; ne vervielfältigen sich schnell, wachsen rafck und kommen in Teicken und scklammigen Bächen, fort, - wo man ihnen, nachdem die Brüt ' ausgebt worcc, keine weitere Aufmel-ksamke'.t schenkt, t als dan man ne sangt, wenn n ein Ö-.if j wickt von einigen Pfunden erreicht ha-, j ben; derAa l wird bis zu 12 Vfund schwer. u 1 1 c rm i l ch. Div Flüssigkeit. aus der sich ' beim' Buttern die Bullet ausgeschieden hat. ist je nack dem bei der ' Butterbereitnng befolgten Bersabren von ! aagke icher Beschaffenheit, meist ab.-r sä.i.rlick u:;d cnlbalt aercÄ'.ene:: faustrsf. Milchzucker, Milcksänre. M:lcksa!;e:l 1'.'loie nock.anderrK Zelt.wslckce sich durch j mechanische Mittel durchaus nicd: mcbr .
abscheiden läßt. Im 'urcksä'nitt cntbält die Buttermilch 0,24 Procent Antter. Proe. Käsestosf, 5,14 P?oc. Milchzucker und Salze und 90,8 Proc. Wasser.-. Sie ist ein angenehm säuerliches, kühlendes, nabrhaftes, aber nicht ganz leicht verdauliches Getränk. Trotz diefer Vorzüge läßt sich die Buttcrmilch nur in der l: i;:oVr Städte mit einigem Bortheile verwerthen. Als Vieh-1 futter ist sie zuträglick, aber die LandWirthe beschäftigen sich fchon lange mit der Frage, ob nicht eine vorteilhaftere Verwerthung möglich sei' Der sögenannte Buttermilchkäse ist nicht beliebt und ' die . Verwendung der Buttermilch beim Bleichen, als Ersatt des viel theureren Eiweiß zum Befestigen der Farben beim Äattundruck oder -Farbendruck ist nur in der Nähe von Fabriken möglich. In Berlin hat man neuerdings versucht, die Buttermilch beim A rotbacken zu verwenden und diese Ererimente haben glänzende ?reiu!tate" ergeben, die so-
wohl d?t einem Betriebe der Bäckerei IN großartigem Maßstabe,' . als .iu jedem Haushält, namentlich auck .auf jeder
Farm crnelt werden können. Man con centrirt 70 Gallonen Bnltcnnilch durch .lochen und Aboälnpfen auf 7 Gallonen bereitet aus der eingedickten Flüssigkeit und Mehl "von dem doppelten Gewickte derselben einen dicken Teig und verfährt) mit dleiem wie mit dem gewöhnlichen Brrtieige. Das auf diese An gewonnene Brot, mag man Weizen- oder Roggenmehl dazu verwendet haben, hat einen besseren l'Zeickinack. a! darnach dem bisberigen Verfahren hergestellteBrot, bleibt länger frisch und enthalt natürlich alle in der Buttcrmilck e!itl'.ilrm gewesenen hrstoffe .'. Der ?t ü b e n" - G e s ch m a ck' d e.r M i l ch, namentlich aber der Butter, hat gewiß schon jeden Leser im Herbste. und im Winter recht unangenehm berührt. Butter, echte, unverfälschte, höchstens etn bischen gefärbte Kuhbutjer gehört zu den besten und gesündesten Genußmitteln. Die ölüben, d. h. irgend welche Wurzelgewächse aus der großen Brassica-Fami-lie, können wir bei der Fütterung unserer Milchspenderinnen nicht entbehren und dieselben haben den erwähnten unangenehmen Geschmack der M'lch und Butter bloö. dann' zur Folz;,, wenn mit sonstigem Futter, namentlich Oclkuchen, Malzkeimen und dorgl. zu seyr gespart wird. Der voti a:nerikanischen Zeitungen empfohlene Zusatz von Salseter zu der Milch der wesentlich mit Rüben gefütterten Kühe hat auf den Geschmack der aus leyterer gewonnenen Butter laut der in Deutschland abgestellten Versuche nicht den mindesten Emmi IK. Eiscabahn -Zeit -Tabelle. Ankunft und Abgang der Eisendahnzügk in Indianapolis, an und nach Sonntag den 11. Mai 18&4. klkvelaad, Eclumbu, Eiuelanati nud Indio, uapolis Sifknkahn (B? Lwe. Lbgang: Auknnst: i,. 4ioe. te?jtsg e.iy n. ndrson k...lilm NK Il.lU.?5N KtonK kl Cj.in 1 Bat I N5,tfon c... N, 7 30 , 3 StS 0i An SJ5 Soshkn diS.2b m I K Ct8 j.lO.S m Vrlghtwood Diviston, s. S.C.Llld I. Hg,ng täglich. iJtßüm. j lo.io rn ! ; .11.15 Uni ... .. . 2 L ' , R , tZfli'ch. f 25 )to 7 3j m ' glich. . 105 m 2.10 rn S.2SR ..... 4 K5Nu. fta Uglt lC.3iSm Uittburg, Cincinnatt tc Sl. Loni Eisenbahn VPWP R.chin rc al 9t tlgUch 42 H 9A( I f.u3f noinjncnSori:t.l 4b Qat MD ftccaul. Voknlag i VO VVWÄP k glich h.. l.U D?tn 9 aug Cannt 4.55 vnt enom Sonnt. 9.10 Cm R V P 99 r tacltch n.37 Cm (E x 2 i I. Sonntag 5.57 V P U P 1 tägl'ch 10.20 m Dayts j au. Sonntag lL0vm Chicago Vovte dia Kokomo. Ehicago Lchnill Zug tag. ii.i5 htcagorxrß.ll. F.m Jnd', Lsu. Echnelltua.. 3.! 9 Jndx!' ou. ;?rct 35 gm tccrc yante. Bandalla & etftmif Kiseudahu. u,ai .... 7.1S chniüiug 3.5UI3nt NsN undee...lv.wv T g Erpreß.... Z.Zl atl unbcc... 4.40 Tag rp.p .... ll.Kö R krn Haut tkk. 4.UU Rm Pakts! X 10 45 Tincinuati, Sndianapoli, St Louik n. Ehicüo Visen Kahn. Twernnatl Division. Kkouilv. . 4.M M I Jndtanap e:. 10 so m incinnati - 90 8m EL'vtUk rx. ii.5ü Ctnctnnatt t....i.O ttm i ttcflmr tj..,. 4 13 Äm E.5Lr ?.. Vt F tne.Acc .... 6.5 Km I tlfilich c c.lO.m Chicago Dwisis. ro & eurl t(. 668 htcago atl p. 2.10 m kSeftern l d ro Atm l 8 täglich I c IlJuRm btc x Lou F L. Safasctti cc ..10.40 k Cfeiiatlpc.. 3 ) im Stncinnatt iKcc. 6 40 f.v taattq .. 3.3 m Ifftrsondtlle, Madison nd Judlapolik Kisendadu. tid r tag... 4.10 ia, n.k 9 x Im dadtl. 9 45 V nehtcltSgw4S v 3nb Nad ait 31, Si Sr. 7,0 mm m . Ldnd l , tSg. ii Hin I 6t 5tag 10.4) u, Wadash, St. Lout, & Pacific. et hie atl 7.15 Cm iAIti 2.11 Km (iftSKtch (Si c C ll.Ät kht i tZg 7.CÜ Ki lol tl3 (..11.3J iin Del u Eh atl. 8.M1 Jndiana, Vloommgton nndVekern Eiseudatzn ti u Vati 7.30 m , afi,rn Ö i. kn Zi g cc 5.10 m tägUch 3 50 Tras'ordo.Acc. i tftne S?e 11 1 ck I Er tägll.10 m I tUantlc izxVt. J5 m St. Louik Division. , R,fl,rt... Ö.JO fin. acht l 3 5ö Sa atl u Sag!- L.5 Bm ( an u Xa j ; acht l 11 .'5 m I iRorcfttl icc. Mo Km Oeßltche Dtvtstou. DcflLts Statt.... 4.2uS3m i -Caciflv trrrfc... 7 003m Xfil 9(prcfj....H 4 n t I i ....10 Z, m tiantie K 4sNm füttern Ez, bfin Louisvill,, New Aldany Chicago. Vir.Line. lzicago rtgt..t.t!0 , ff rag tgl.. Z.NZSm onon cc 4.0 . o, on c l".ZvBm ich Eil, ihicag. I tch. ktt, 4t Eyt?. El an l'.4'Nm l $ icn... .. 44jslSm Judiauapsliß uud Vinceune Eisenbahn. ttatl ao ti 7A) Dm i mcfnntl iUc.iO ZI BUtetnne cc . 8.39 Kau tu 5. 4 C9 C kliieiati.Hamiltouä!InbtanasolijSisenbaha. 3 dp etout 4.ui tim I ,, rotkt S 80 M onnciIvtBcfcc 4.0 atl lt. 0 Andxl u St. L .40 I Ind? u :Louiitg 4iXre Ew., Z.X.8.f)l".M)Sm , E.nkwnatt Kcc JudlanaxoiK nud St. Lou Sisrndahn. rag 5rni.ee. 8 tt C i tfig CC 345 C Socii afiettge 9 509ta Da, keetägl ?ndtsaxolt Cc 3.l59!Bi Coftu6t2 j. 6 15 Km O il et fc 9t tagllch tt CC.10 65 Ko astt 7.10 cm 8&g mit t. c. Lbnlefikl-rpr mtt lM echUf33aftn. mit 9. Cartt4. fEJispstpun p xnay b forma o mt ac Uw. rROWZLL t, ÜO'S Kewvpuper' Adrertlfbif - Uure&u 10 fiprno Ctreei,wneeaav3ripf 7 !miMtrtorTtof . Jvn
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