Indiana Tribüne, Volume 7, Number 339, Indianapolis, Marion County, 27 August 1884 — Page 2
indimm Triöüne.
Erscheint Füglich) Wöchentlich u. Ksuntügs. Offlce: 12 O. Marvlandftr. kie tZzliche TriJun kost durch den TrSger l? V Sentl xer Loche, die Tonn:?? .TribüneCent! per Woche. Beide ,uZamen 15 Centl. Per Poft zugeschickt In VtäuSe,ahlunz I er 35t. Indianapolis, Ind., 27. August 1334. Französischer ?lnstüu?. Wie cZ auf dem Conzzrcffe in VersailleS berginz, der dis ernste Aufgabe hatte, die französische Verfassung zu ändern, lassen wir hier die Pariser Blätter selbst schildern: Tcr sonst so ruhige TempS" ruft, außer sich über die durch das Benehuttn der Opposition Frankreich zugefügteDemüthigung, vollzornigenTchmerzes aus: Welche Sitzung! Wildes Geschrei, wadres Gebrüll, ein Lärm, der durch sei ne menschliche Ausdrucksweise wiedergegeben werden kann. Zu beiden Seiten des Saales, auf der Rechten und Linken, sprangen wüthende Männer, wie von ei' ner Feder emporgeschnellt, in die Hohe, laut schreiend, mit den Armen um sich, fechtend, bald dem Präsidenten, bald dem Redner zurufend und sich gegenseitig übertobcnd. JmCentrum suchen sonst sehr friedliche Leute Ruhe zu stiften, indem sie wie verzweifelt auf ihre -Pulte schlagen und die andern zu überschreien suchen." kräftiger drückt sich der Gauloiö" aus, er meint : Diejenigen unserer Mitbürger, die vorher nicht wußten, was ein Congreß ist, haben jeht erfahren, daß keine Markthalle, keine noch so gemeine VolkSbelusti gunz, kein Fischweiöerzank davon auch nur einen .annähernden Begriff geben kann. Wenn man'diefe? ersten Sitzung UZ (longrcsses beigewohnt hat, so hatman gesehen, was man nie wiedersehen wird : die parlamentarische Gemeinheit im höchsten Glänze Wir kom men zum Hauptstuck der Verhandlung : Der Conseilpräsident Fcrry und Herr An drieur waren auf dem Punkte, sich auf der Rednertribüne zu raufen, und das natürlich unter Verwünschungen, Flüchen, Beleidigungen, die sich in der Luft lreu;en, unter Drohungen, geballten Fäus ten, mehr -oder - minder wahnwitzigen Ausrufen ! Die Wort? Feiglinz, Lump, Ledientenseele, Elender czclten als ganz gewöhnliche Münze. W:r sind über zeugt,' daß wenn die Dkitglieder bewaffnet gewesen wären, die Revolver lustig geknallt hätten 2er Figaro" schreibt : Man stelle sicö einen Fischmarkt,Charenton im hellen Wahnsinnausbruch, eine Menagerie i:n Zkasen vor. Man denke sich dazu das Geschrei der Menschen und Thiere, die Geberdcn von Jahrmarkts Preissiz?zcrn und taumelnden Trunkenbolden, und dann hat man noch lange nicht das richtige Äild von dem empörenden Schauspiel, dem wir beigewohnt haben .'. Jeht (Zwischen fall FerrvAndrieur) bricht ein fürchterlicher Lärm zus. Alle Mitglieder des Congreffes, 750 Wahnwitzige, stehen aufrecht, außer Athem, toUiui'.thlg, rasend, zeternd, schreiend, brüllcnd, mit den Füßen stampsend, sich stoßend, sich die furchtborsten Beleidigungen in's Gesicht schleudernd. Plötzlich wie ein Wirbelstürm stürzen sie auf die Tribüne los, auf Ferrv und An drieur, die Beide die Vübne behaupten. (is ist fürchterlich ! isine Schnapöhchle der Vorstadt, eine Kneipe voll trunkene? Matrosen, ein Ocean wahnsinnigerZZöpse, geballter Fäuste, Hände, welche die Luft peitschen ! DaS Schlachtgeheul von Wilden und Ausdrücke, von denen ZolaZ Jischweiber zurückschrecken würden !" An den geschilderten Scenen bethe! legte sich die Aristokratie" der Rechten ganz ebenso wie die Radicalen. Lrden und ldcl. Ein heute veröffentlichte?, den Minister des kaiserlichen Hauses adressirtes Handschreiben des Monarchen" schreibt ein Wiener Blatt" wird nicht verfehlen, einen tiefen Eindruck in den Kreisen Der jenigen hervorzubringen, deren Streben darauf gerichtet ist, durch die Gnade des Herrschers über die Menge der Mitlebenden emporgehoben zu werden. Manche Hoffnung wird durch die kaifer lichc Anordnung zerstört, manche hochfliegende Erwartung zunichte gemacht werden, denn der kaiserliche Erlaß bedeutet eine wesentlich: Aenderung in dem Systeme des O r d e n s - u n d Ausje ich nungs Wesens in Oesterreich. Der Inhalt des kaiserlichen Handschre!bens ist aber nicket blos für die zunächst beteiligten Mreife von Interesse. Auch wer keincilci Aussicht hat, je durch die Verleihung eincs Orden5 odcr Titels ausgezeichnet zu werden, darf von der so-, cialcn und politischen Bedeutung, welche, dem kaiserlichen Hrndfchrcibcn innewohnt, mit aufrichtiger Befriedigung Notiz nehmen. Die in Oesterreich bestehenden Orden haben je nach ihrem Ebaratter eine ganz bestimmte Bedeut un g. die theils in den Ordensstaiuten aufzurechen ist, theils sich durch den G;bnu:ch herausge bildet bat. An, dem uldernen erdienstkrcnze angcfangcn, welches die Pflichttreue der untergeordneten Organe des öffentlichen Dienstes belohnt, bis zu dem Theresienkreuz, deffcn Verleihung durch eine militärische Großthat bedingt, ist, und deffen oberste Elaffe eine Iahresrente von G000 Gulden mit sich brinat. ist jede Form der Ordensdecoration ei nnn ganz bestimmten Zwecke gewidmete Der Franz Josephs - Orden wird fast ausschließlich für dieUebung bürgerlicher Tugenden verliehen. Die Eiserne Krone wird nahezu ausschließlich solchen Persönlichkeiten zu Theil, die auf ein erfolgreichfS Wirken im Gebiete der Haute ürrsoäo oder der Großindustrie u rückzublicken vermöaen, während die An-' crkennunz der demStaate in den höchsten Rangstufen der Bureaukratie geleisteten' Dienste :n der Regel durch die Berlei' huna deS Leopolds Ordens, hm jenseits 5er Leitba der Stephans Orden ,mRan
ge gleichsteht, ihren Ausdruck smdct. Äus die drei letztgenannten Orden bezieht sich das kaiserliche Handschieiben. Es vcrfügt, daß die Erlangung des A d e l s t il e l s, rcspective der G c h e i m r a t h öw ü r d c von nun ab n i ch t m c h r d i e selbstverständliche Folge der durch den Empfang eines der genannten Orden erfahren Auszeichnung sein sollte. Die bezüglichen Bestimmungen der Statuten dieser drei Ordensklaffen wurden beseitigt. Wenn es für den Besitzer eineö der genannten Orden bisher nur eincs Gesuches bedürfte, um den )!itter -oder Freiherrntitcl, respektive die GeHeimrathswürde zu erlangen, so wird von nun ab die eventuelle Zuerkcnnung dieser Standes - oder Nangescrhöhung eine b es o n d e re, von dem Besitze des bezüglichen Ordens ganz unabhängige
'luszelchuung bedeuten. .Der langen Rede kurzer Sinn ist also der, haß die Vdeligen es sich nicht mehr gefallen lassen Vollen, jeden Bürgerlichen in. ihren Stand aufnehmen zu muffen, der aus Geld oder anderen Rücksichten einen Orden bekommen hat. Um ihndn gerecht" zu werden, hat der Kaiser verfügt, daß der Bürgerliche ein Bürgerlicher bleibt, wenn ihm auch ein Orden verliehen worden ist. Wenn das irgend etwas zu bedeuten hat, so bedeutet es ganz offenbar eine Nichtachtung des Bürzerthums. Dasselbe wird vom Kaiser nicht für würdig gehalten, aus seinen Reihen den Adel zu ergänzen. Doch die gemüthlichen Wiener legen die Sache ganz anders aus. Ihrer Ansicht nach bat der Kaiser a s ganze Bürger: t h um. adeln wollen, indem er dasselbe für gut genug erklärte, auch die decorirten" Leute in seinen Reihen zu behalten. Da ficht man wieder einmal, daß alles auf die Auslegung ankommt. Selbst eine Ohrfeige kann unter Umständen als Auszeichnung gelten ! .- - Zwisckeu ebttt und Tod. ' Der Farmer Charles Adams auZ Vrookdale, Pa., ein bereits bejahrter, aber immer noch äußerst kräftiger Mann, hatte dieser Tage ein Abenteuer za bestehen, das er wahrscheinlich sein Lebcn lang nicht vergeffen wird. Er trieb mit seinem Schne, einem Zungen Burschen von 17 Jahren, einen Bullen nach der Stadt. Obwohl das riesige Thier ein verhältnißmäßig sanftes Gemüth zu besitzen schien und niemals Lust zu Ertraväganzen oder Gewaltthätigkeiten gezeigt hatte, war Adams doch vorsichtig genug gewesen, ihm einen Strick fest um das Ä!aul zu winden, um es beffer in der Gewalt zu haben. Der lästige rrnd schmerzende Maullorb war es wahrschein; lich, der. den Zorn des Thieres erregte, denn ganz plötzlich drehte es sich um, klemmte den nichts Böses . ahnenden .AdamS zwischen seine gewaltigen Hürner und rannte- ihn, vor Wuth brüllend und wild seine Weichen mit dem Schwanke schlagend, gegen eins Bretterwand, tu unter dem furchtbaren Anprall sich rückbog, glücklicher Weise aber nicht tt sammenbrach. Als der junge Adams seinen Vater zwischen den Hörnern der wilden Bestie sah, wurde er fast wahnsinnig vor Angst, er schrie und jammerte, wie ein Besessener, that im Uebrlgen aber Nichts, um feinen Vater aus der. furchtbaren Lage, A der er sich befand, $u befreien. Der alte Adams hmgeaen verlor die Geistesgegenwart keinen Augenblick, und obgleich er sich in seinem Innern sagte, daß sein letztes Stündlein gekommen sei, erwog er doch mit kaltblütiger Vercchnung die Möglichkeit der 3!etiung. Der Zufall wollte ihm wohl. Der Bull hatte nämlich in seiner sinnlosen Wuth die gekrümmten Hörner so tief in die Bretterwand hineingerannt, daß er nicht im Stande war sich loszumachen, ohne gleichzeitig sein Opfer freizugeben. Da die Hörner weit auseinandergingen, so war Adams, abgesehen von einer unbedeuten' den Quetschung, unverletzt geblieben, wenn er gleich nicht im Stände war, sich zu rühren. ES waren schreckliche Augenblicke, die der Arme durchlebte. Vor sich die wüthende Bestie, deren blutunterlaufene Augen ihn grimmig anglotzten, hinter sich die Bretterwand, die jeden Augenblick dem gewaltigen' Drucke weichen konnte und dabei die drohende Nähe der spitzen Hörner, von denen er sich schon im Geiste gespießt sah, eS war eine schau derhafte Situation. Da siel der Blick Adams' auf seinen Sohn,der immer noch starr und regungslos, wie im Traume befangen, dastand. Lauf' schnell nach Hause und hole die Büchse." Der Bursche stürzte davon. Im nächsten Augenblicke aber rief ihn der Vater zurück. Er hatte ausgerechnet,daß Jener mindestens 20 Minuten brauchen würde, um den ziemlich langen 2i eg zweimal zu machen,und bis dahin konnte v? längst unter den Hörnern des Bullen einen schrecklichen Tod gefunden baben. Da steht ein Stall. Geh' hinein und sieh', ob du eine Mistgabel darin sindeft.' -Aber schnell, ich halte es nicht mehr lange aus." Der Sohn slog da.voy...Der Vater sah ihn in der Stallthüre verschwinden, würde er das Gesuchte finden ? Da erschien er wieder, Gott sei Dank, er hatte eine Mistgabel in der Hand. Stoß' sie. ;dem Thiere mit aller Macht in-den Leib, dort, wo das Herz sitzt." Und der Bursche gehorchte. Die Angst um seinen Vater verlieh ihm Niesenkrafte. Knirschend versanken die spitzen Zinken in das Fleisch des Bullen, ein rother Blutstrom schoß hervor, das Thier sank in die Kniee, erheb sich wieder. siel abennals und ivar todt. Die .Gabel war ihm mitten durch's Herz gefahren. In stummer Rührung umarmte ÄdanrS seinen Sohn, er hatte an der 4 Schwell, der Ewigkeit gestanden und nur derluoiiche Stoß de Burschen hatte ihn gerettet. Ein tapferer Berichterstatter. - Ende voriger Woche ist die Leiche' deö r ' rr , -x. I nuariS AlovsiuS Mac Gahan auf der I " v e . . . m . . ii.. u . .. (Vf .ii - reiannirn .urtfsl;i50rrciüpnrenr?n ka zunoesrreaaüe . onzuairan im ivioncm Äauhose in Brooklyn angekommen. Der AMA ' mVaCT - KÄVV4 SM un cuiwt ;uuvcutygc vcvtuic wuifcj wurde im Gouverneursssale der Stadt Halle in New Fork in Parade aufgestellt L . . ft . uno rouroe rann na ottdo. u., rem
Wohnsitze der Mutter des Verblichenen, gebracht, um dort in heimischer Erde beigesetzt zu werden. Herr Mac Gahan lebte bei dem Aus bruche des deutsch-französischcn Krieges in Brüssel, wurde von dem N. I. Herald" engagirt und machte als Kriegs corrcspondent dieses Blattes den ganzen Feldzug in Frankreich mit. Als die Eommune in Paris richtet wurde, be gab er sich dahin und blieb daselbst bis zur Einnahme der Stadt durch die Regierungstruppen. Während der Revolution in Spanien begab er sich in das Lager des Don Earloö, siel aber den Truppen des Königs Alfonso in die. Hände und wurde für einen carlistischen Obersten gehalten, der den . Spion . mache. . . Der Hauptbeweis gegen ihn wurde in dem Umstände.-gefunden, daß er ein ausgezeichneies Spanisch sprach. Jeden Aügen blick mußte er erwarten, kriegsgerichtlich' verurtheilt und erschoffen zu werden, aber er verlor seine Ruhe und iÄeistesgegenwart keinen Augenblick.. Er wurde in der That verurtheilt ; und ; schrieb 'am Abend vor der Erecütion mehrere Briefe, legte sich dann nieder, und schlief die ganze Nacht ununterbrochen. Schon war die zur Hinrichtung befehligte Mann fchaft angetreten, da wurde im letzten Augenblicke Mac Gahan's Unschuld aufgedeckt. Später machte der dem Tode so wunderbar . Entrminene die PandoraErpedition mit- und" ging, bei dem AüS bruche d?S russisch-türkischen Krieges als Eorrespondent der in London erscheinen-
den Daily NewS" auf dert Kriegsschauplatz. Dort zog er sich in Ausübung seines Berufes das Typhusfieber zu,' dem er 1878 in Constantinopel erlag. Seine Freunde in den Ver. Staaten ersuchten die Legislatur des Staates -Ohio, Maßiiahmen zu ergreifen, welche, die Ausgra bung der welche und deren ueberfuhrung nach Ohio ermöglichen, würden. Die Legislatur entsprach diesem Ersuchen, und im Mai dieses Jahres wurde, die Leiche mit dem Bundesschiffe ..Quinnebaug" zuers: nack' Lissabon gebracht und dort auf den Powhattan" überführt. f Uni), k'ie Jusel !ortttssa, auf welche? die K?lnzosen den Hafen von Kelung besetzt haben, und angeblich nur so lange hal ten wollen, bis die geforderte Kriegsentschadigung bezablt wird, ist durch die Straße von Fukien von der gleichnamigcn chinesischen Provinz getrennt. Die Insel hat eine - Länge von 378, eine Breite von Jt.!m und einen Flächeninhalt von 3Z3,039km. Die Jn,el ist reich an Holzarten und das Meer, namentlich an der Westküste, sehr sischreich. Die ursprüngliche Bevölkerung, Maläien, ' weicht vor den Chinesen immer mehr zurück ; letztere zählen wohl 2 3 Millionen. Hauptstadt ist Tbaiwan-fu mit 100,000 Einwohnern. Die Häfen von Ha-no-bai und Kelung im Norden, sowie die von Ta-ka-o und Thai-wan-fu im Süden sind der europäischen Schifffahrt geöffnet. Der beste Hasen ist der von Kelung. 1634 legten die Holländer in Thai-wan-fu eine befestigte Handelsfaktorei an, wurden aber ichon 1661 vertrieben. Auch die Spanier, welche in Kelung eine Niederlassung gegründet hatten, wurden gleichzeitig vertrieben. Neuerdings haben verschiedene Staaten, darunter auch Deutschland und die nordamerikanische Union ihre Aufmerksamkeit auf Formosa gerichtet und 1872 besetzten sogar die Japanesen einen Tbeil der In sel, um Repressalien gegen Plünderung eines japanesischen Schiffes zu nehmen. Ein Krieg zwischen China und Japan schien unvermeidlich, doch gelang eS dem englischen Gesandten Parkes, den Vertrag vom 31. Oct. 1874 zu Stande zu bringen, in Folge dessen die Japanesen sich von Formosa zurückziehen und 500, 000 Taels Kriegsentschädigung von China erhalten sollten. Die Franzosen werden sich Wohl mit dem Abzüge nicht beeilen, denn die In sel ist reich. ES werden von dort viel Reis, Zucker, Thee, Tabak, Kampfer Kohlen und andere Mineralien expottirt. Nur auf ' Formosa dürfen europaische Kaufleute ins Innere gehen, um die Zu bereitunz deS .TheeS : zu , überwachen, während sie anderswo denselben in 'den Häfen fertig zurVerschiffung kaufen müssen. Im Jahre 1332 betrug der Import in Formosa 1,050,000 Lstr. und der Ex-. Port 1,150,000 Lstr., darunter für 700, 000. Lstr. Thee nach England. Die Zölle betragen 136,000 Lstr., doch wächst der Handel rapid. Für militärische Ope rationen ist die Insel insofern ungünstig, als sie keinen guten natürlichen Hafen besitzt. . ' . . VuS den Kohlenbezirken. Die Lage der in den vennsylvanlschen Kohlengruben beschäftigten Ärbeiter ge ri-ii.i r: i. . r-'- ... (v iv liauci ncy von tage iu Lage trauriger. Dieselben arbeiten schon seit. geraumer Zeit, nur an drei Tagen der Woche und zu herabgesetzten. Preisen. .WaS die Leute sich etwa erspart hatten, ist aufge zehrt, und Männer Mlt einigermaßen zahlreichen Familien sind, kaum im Stande, mit .ihrem .Verdienste die spar lichsten und dürftigsten Lebensbedürfnisse zu bcstreiten. Die Besitzer, der . Kohlen gruben geben an, daß sie durch die Ueber füllung .des Kohlenmarktes und durch das Darniederliegen ihrer besten Kundin, der Eisen-Jndustrie,, gezwungen seien, die Förderung der Kohlen einzuschränken. Leider ist es nur. zu wahr, daß die Hoch öfen, die Schmelzwerke, die Eisengieße reien und die Stahlfabriken zum großen Theile feiern, aucb ist es richtig, daß große Kchlenvorräthe vorhanden sind, . r v r t rr . . r waureno aoer cte iL'tonopoujien, roeiape die Naturschätze eignen, sich aus diese ungünstige Lage der Dine berufen, um die Bedrückung ihrer Arbeiter zu beschönigen, lassen sie fort und fort neue Gruben eröffnen, schicken in solche. neue Arbeiter, die natürlich ebenfalls die .niedrigen Ar beitslöhne erhalten, sorgen sie durch die Ausbeute aus den neuen Minen dafür, daß die Vorrathe trotz der eingeschränkten Arbeitszeit nicht abnehmen. Während also die Arbeiter . unter dem Drucke der Zeiten beinahe verhungern, verdienen die Besitzer der Kohlengruben durch die niedrigen Löhne,. die sie bezahlen, so. viel als in normalen Zeiten, sichern sie sich neue Vorräthe, die sie in Zukunft zu gu ten Preisen zu verkaufen hoffen dürfen.
Keine Klasse von Arbeitern itt von ihren Arbeitgebern so unbedingt abhängig,, als die der Kohlengräber. Dieselben sind zu anderer Arbeit weder geschickt noch willig. So schwer, so angreifend, so gefahrvoll die Arbeit in den Eingeweiden der Erde ist, so sind doch dieMänner, die Jahre lang derselben obgelegen haben, so an dieselbe gewöhnt, daß sie sich vor leichterer Arbeit über der Erde förmlich fürchten. Mitunter machen Kohlengräber den Versuch, zur Erntezeit namentlich Feldarbeit zu verrichten, aber sie kehren auch dann in die Gruben zurück, wenn ihnen dauernde Arbeit aus den Farmen geboten wird. Ferner sind die Leute zu arm, um auch nur einen Versuch wagen zu können, durch Einstel'lung der Arbeit zu geeigneter Zeit sich . bessere Löhn: zu erzwingen.
i ii7idli!h aber ,nup immer , und nnmer wieder auf 'die skandalöse .Einschleppung solcher'. europäischer, 'namentlich slowakischer Arbeiter hingewiesen werden, deren Lebenshaltung "eine noch viel niedri gere ist, als diejenige selbst unserer allerärmsten Hände. Es ist. gar nicht anders möglich, als daß sich der zum Aeußersten .getriebenen Miner die Verzweiflung und grimmiger Haß gegen die eingeschleppten eüropäischcn'Kuli's bemächtigen. In ver schiedenen Theilen der Kohlenregion haben sich bekanntlich die einbeimischen Arbeitcr zu Thätlichkeiten gegen die Fremden hinreißen lassen und die Wiederholung ahnlicher Auftritte ist überall da zu befürchten, wo die Miner, die wahrbaftia äußerst bescheiden in ibren Einsprüchen sind, zur Verzweiflung getrieben werden. Die Veranttvortung für derartige Vorgange fällt nicht auf die Kohlengräber, sondern auf die Besitzer- der Kohlengruben. ES ist ha-t genug, unter dem Drucke der Zeiten, beinahe hungern zu müssen, aber datrn auch noch ruhig mit ansehen zu sollen, wie fortwährend neue. Arbeitskräfte aus iremden Ländern herbeigeschleppt und für Hungerlöhne M die Gruben' geschickt weiden, ist beinahe mehr, als man vernünftigen Ä!en schtn zumuthen kann. Tton, Inende. Die 11 m g c b n n a von Sie ckto.i, Eal , wird von einer neuen Sorte Weißer Heuschrecken verheert, die früher noch nicht beobachtet worden sind. In H a n f o r d, E a l.. h a t sich ein aus 001 Mitgliedern bestehendes Vigilanzcomite gebildet, welches die profcssioncllen Spieler, die Prostituirten und die Straßenvcttler aus der Stadt treiben will. Die Gesellschaft derMüller in Minneapolis, M'nn., hat ihr Angebot von ..No. 1 harten Weizen" auf 77 Ets. pro Busbe! berabgesetzt im letzten Jahre wurden '$1.14 bezahlt. Für No. 2" werden nur 69 Cents, resp. 51 Cents für entfernt von Minneapolis gelieferten Weizen gezahlt. Jetzt heißt es, daß die Farmer des Westens zu den gegenwarti gen niedrigen Preisen ihren Weizen gar nicht in den Markt schicken trollen. Zur selben Zeit kommt aus England die Nachricht, da die Aussicht vorhanden ist, daß der Weizen dieses Jahres dort billiger, als seit 100 Jahren der Fall gewesen, sein werde. , Eine T a u b e n s ch ü tz e n g e s e l lschast aus Canarsie, N. 2)., hielt Ende voriger Woche in Ruffle Bar, an der Jamaica Bav. ein Taubenschießen ab. Jakob Matthews, einer der Schützen, war im Begriff eine Taube herabzuschie ßen, als plötzlich der Schuß eines auf dem Boden lifgerdn Schützen losging und die Ladung Mtthews' insAuge fuhr. Henris, so hieß der ungeschickte Schütze, überlieferte sich sofort den Behörden und M.'ittbews wurde nach Canarsie -b'.ach: wo sein Zustand als äußerst bedenttich erklärt wurde. In e i n e m z w i s ch e n d e ,n A rbeiter Barnett Nelson in New Aork und dem Hemdenfabrikanten Mar Cohen das. Wegen nickständigen Arbeitslohnes anhängigen Processe haben Ende voriger Woche zwei geschickte Hemdennäherinnen bezeugt und beschworen, die eine, daß sie wöchentlich höchstens 2.S0, und die an dere, die geschickteste Näherin in der ganzen Fabrik", daß sie wöcbentlicl höchstens 53.50 verdiene. In e i n e r K o h l e n g r u b e bei Wilkesbarre. Pa., ist dieser Tage der alte Tom'' gestorben. Diese Bezeichnung führte ein alter Maulesel, der allen Arbeitern und Beamten der Gruben sehr gut bekannt war, außerdem aber Niemandem zu Gesicht gekommen ist. Nahezu. vierzig Jahre ha: das Thier in der Grube gearbeitet, ohne jemals an's Tageslicht zu kommen und die Meilen, die dasselbe vor dem Kohlenkarren zurückgelegt hat, gehen in die Hunderttausende. Der alte Bursche war ursprünglich dunkelbraun von Farbe, wcft aber schneeweiß geworden und muß jedenfalls eine unge wöhnlich gute Natur gehabt haben, da er In einer Kohlengrube so alt zu werden vermochte. ' .Der größte der drei EsttmoHunde, die sich noch an Bord des 'Bear" im Schisssbauhofe in Brooklyn befinden, ist. Ende voriger Woche über Bord, gesprungen. Die Matrosen glaubten, daß er schwimmen wollte, um sich abzukühlen, aber er that nichts derglei chen. Er streckte seine Beine aus, ließ den Kopf unter's Wasser sinken, und machte keine Anstrengung,' sich vom Ertrinken zu retten. Er sank schnell unter und wurde von der Ebbe weggespült, ehe die ihm zu Hilfe kommenden ivlatrosen ihn retten konnten. Die Theerjacken erklärteii, sie seien fest davon überzeugt, daß der Hund in's Wasser gesprungen sei, um sich das Leben zu i:ehmen. Den Mannschaften d e S pBear", der Thetis" und des Alert" ist eröffnet worden, daß es ihnen freistehe,' zu ihren Regimentern zurückzukehren, daß sie aber auch auf der Flotte verbleiben könnten und für diesen Fall ein Schiff auszuwählen . hätten, dem sie zu überweisen wären,' sowle endlich, daß der ehrenvollen Entlassung derjenigen kein Hinderniß entgegenstehe, die entlassen zusein wünschen. Wie deneichen, der e n Fleisch dieMänner derGreely-Erpdition angeblich vor dem Sungertode -schützen mußte, ein natürliches Auöseben gegeben wurde, tHildert der smkandischeSatrole Died.
richsen vom Bear" wie folgt: ne ir I
beiten wurden von Dr.Amcs, dem ersten Offizier, dem )!orwcgcr Johnson, dem Schweden Wißler und mir verrichtet. Die Leichen wurden am. Abend des 2. Juni an Bord dcs Bear" gebracht. Si waren mit den üblichen blauen Uniformjacken und den graublauen Beinkleidern bekleidet. In der Nacht vom 22. auf den ,23. Juni und zwar in den Stunden von 12 bis 1 Uhr, tvährcnd mit Ausnahme von uns fünf Alle schliefen, machte sich Dr. Amcs auf dem Verdecke daran, die fehlenden Gldmaßen künft lich zu ersetzen. Er that dks, indem er die von Fleisch cntbli?s;ten Stellen mit Baumwolle ausfüllte, sodann mit Baumwollzeug umhüllte und mit Bindfaden umwickelte. Uns drei Matrofen, die wirdie nöthigen Handreichungen thaten, wurde das größte Stillsclweigcn anbdsohlen. .Als .derBcar" sich ittleton Island näherte, wurde ein eiserner Oclbehälter - aus" dem Maschinenreum ans das. Verdeck gebracht ; in denselben wur-. den die sechs Leichen .gelcqt u:;d hierauf würde der Behälter mit Whzcky gefüllt, j ' Der' äußerst wohl habe n d e j Materialwaarenhändler Bernard Hughes in New Jork wurde Samstag unter der Anklage barbarischer Mißhandlung sei ner Frau und seiner Kinder vet hastet.' Die Beamten der Kinderschutzgescheüschast begaben sich in die Wohnung desselben und fanden in einem kleinen, schmutzigen Zimmer oberhalb des Groceriladenb Frau Mary Hughes in .einem alten,, zerbrochenen Schaukelstuhl sitzend,' nur mit einem dünnen Kattünlleid angethan. Neben ihr, auf einem anderen zerbroche ncn Stuhl, lag der 10 Monate alte James, an dem man nur Haut und Knochen bemerken konnte. Als die Beamten das Zimmer betraten, hob die arme Frau die Hände in die Höhe und dankte Gott, daß Jemand zu ihrer Rettung herbe igckommen war, und bat, mit ihrem Kinde in ein Hospital gebracht zu werden. Die Polizisten wurden fast überwältigt von dem in diesem Zimmer herrschenden Gruch. Die.Frau leidet seit 'Jahren an Rheumatismus und ist nicht im Stande, sich von der Stelle zu bewegen. Bon den Nachbarn erfuhren die Beamten, daß Hughes schon seit längerer Zeit sich nicht um seine Familie gekümmert habe und selbst nicht erlauben wollte, daß dieNachbam, denen die arme Frau leid that, derselben Nahrung zukommen ließen. Wenn dieses jedoch einmal geschah, so warf Hughes die Speisen wieder zum Fenster hinaus. Um de? Unglücklichen jedoch hin und wieder etwas zukommen zu lassen, banden sie einen Kessel mit Speisen an einen Besenstiel und reichten es ihr zum Fenster hinein. Frau und Kind wurden in's Hospital gebracht. Nach Pittsburg, P a., kam dieser Tage eine aus Europa ir.lportirte Glasplatte, welche 18t! Zoll breit und '104 Z. hoch und völlig fehlerfrei ist. Es ist dies eine der größten Platten, die jemals importirt worden sind. In Montgomery, Ala.. schlug dieser Tage ein Blitzstrahl einer farbigen Köchin den eisernen Kochtopf, den dieselbe an's Feuer setzen wollte, aus der Hand und tödtete zwei in der Küche besinnliche Hunde, ohne die Köchin aach nur in'.EnV ferntetteu zi: beschädigen. Eol. B. D. Duboc, ein Postbeamter von San Francisco, hatte in Nevada County ein sonderbares Aben teuer mit einem Bären. Er befand sich in einem Boote auf dem großen Kanal unweit der. North-Bloomsield-Mine, als ein Bär vom User aus auf ihn zuschwamm und ihn in seinem Boote angriff. In dem Kampfe wurde Duboc's linker Arm oberhalb deS Ellenbogens gebrochen. Der Bär wurde von andern m der Nachbarschaft bchindlichen Personen erlegt. Wäbrend der 17 -jährige Edgar Snooks im San Fclipc-Thale, Santa Clara Countv, Eal., ein Adlerncst, das er entdeckt hatte, besichtigte, wurde er von dem männlichen Adler angefallen, der sein Gesicht' arg zerfetzte. Es gelang ihm jcdcch schließlich, den Hals des Adlers .nit beiden Händen zu fassen und denselben zu erwürben. Kdtinvrovlnl. Der Regierungsbezirk Düsseldorf soü bekanntlich getheilt werden ; Eleve wird die Hauptstadt des neues RcgierungS-. bezirkes sein. Der Zieglcrmeister Kolgrefp aus Gymnich wurde gelegentlich einer Prügelei mit einer Hacke so schwer verletzt, daß er bald darauf starb. Die königliche Gewehrfabrik in Siegburg hat neuerdings wieder 400 Arbeiter angestellt. Gestorben in Essen der Kanzleirath a. D. Hahn, der letzte dortige Bcteran aus den IZreiheitekriegen. DaS Martinsthor, das letzte Stadtthor von Trier, soll abgebrochen- werden. Gestorben Commerzicnrath Schincr, der Präsident der Coblenzer Handelskammer. Der wegen betrügerischen Bankerotts steckbrieflich verfolgte Kleiderhänd'er Istdor Simon aus Coblenz. ist in Hamburg verhastet worden, als er eben nach Ame--rika abdampfen wollte.' Jn Nheinbach wurde Emil Neß, als Nachfolger seines Baters, zum Bürgermeister gewählt. Gestorben in Ercfcld Bürgermeister Jo sten von Hüls. Sönigrkich wachsen. f Jn Dresden Geh. Rcglerungsrath a. D. Georg Fr. v.'Winkler und der Hotelier E. Kaiser. An dem 7. Obcrlausitzer Bundcsgesangvfeste, das in Bau'tzen abgehalten wurde, beteiligten sich 1500 Sänger. Geh. Medizinalrath Dr. Erth, Direktor der Landcsirrcnanstalt in Hubertusburg. Das Dorf Löbau hat nach einer neuerdings vorgenommenen Schätzung 10,500 Einwohner und dürfte somit wohl eines der größten Dörfer, des deutschen Reiches sein. .Die Schuhmacherinnung in Lengefeld beging daö 300jährige Jubiläum ihreö Bestehens. Der Wirthfchaftsbesitzer Müller fen. in Liebenau hat sich erhängt. f Redakteur und' Buchdruckereibesiöer. Mar Lebensky in Radeberg. In Unter-Sachfenburg ermordete 'ein 19iahriger. Bursche, Na menS Müller ein 5jähriges Mädchen. . '. ' Mekkltnburg. : f Ministerialrath Buschard vonSchwe rin an einen Schlaganfäll. Der Groß Herzog weilt zur Zeit im. Seebade Dobberan. In Tobberan wird wahrZchcinlich das zweite Neichswaisenhaus lrrichttt worden,
Gesegnete Wobltbäter. - Als ein anö berühmten Aerzten und Chemikern bestehender Rath die Entdeckung machte, aß' durch Mischung einiger wohlbekannter crlhvottkr Heilmittel die allerwuvdervoUste Arznei erzeugt wurde, welche eine solche Menge verschiedener Krankheiten zu heilen im Stande sei, daß beinahe alle anderen Arzneien übcrflüs. sig würden, bezweifelten die Viele, aber der Beweis ihre S,rthcS durch thatsächliche An. Wendung zerstreute jeden Zweifel, und heute sind die Entdecker sener ?roen Arznei, Hopteo. BUterS, alS Wohlthäter van Allen geehrt. DieieS Bitter ist zufammenaeseht auS Hopfen, Buchu, Malz, Wolfskirsche, Löwenzahn und an. derea äUesteu und besten Heilmitteln der Welt, und ,st der arößtc Blutreimger, N'eren und Lcber.Nkaulalor und Leben und G svndheit Wiederbringer. ltein Leiden, wo dieses Bitter gebraucht wird. -Was auch immer die Symptome sein mögen, welcher Art auch die Krankheit und reiben sind, gebrauchen Sie Hopfen.Bitter. (zi rettet Jhven.da Leben. Hunderte sind, auf diese Weise gerettet worden. GT $50n jj wer den für jeden Fall bezahlt, wo das DittcrS nicht hilft oder bellt. . '.Ich litt .lange Jahre an schweren Flieren.
und Lcberbcschwcrden, bekam dünne Blu?, war schlafra und Niatt. tonnte, kaum herumkriechen, war mit einem Wort ein aller, gebrechlicher Mann und koame nicht fmdcn, da mir half, bis ich HopfeN'Bitter gebrauchte, und, mich setzt wie neu geboren finde. Mein Blut ist rein, die Nieren und recht, und ich bm dicker so lrak tig wie ein Drlihigjähriger,obschon ich 72 Jahre zähle. Vater." Zehn Jahre lang war meine ßrau an' Bett gefesselt, sie litt an einer solchen Mena Leiden, taß kein Doktcr wußte, tva ihr fehlte, und ich warf el rielne Wennögcn sine allen lnoc.Naen Humbug vnd Stoff weg. Vor circa 6 Mona ten sah ich eine Vcr. Staaten Naggc mit Hovfen.Biltcrs darauf, - und ich beschloß noch, mal zwei Flaschen zu kaufen, und jcht ist sie so wohl tlnd kräftig, al irgend eines Manne Fran und dirs wnrde mit wenigen zwei Dollars erreicht H2S. Detroit, Mich. d A SEIN ECKE, jr., 6rspäistZtS Inkaffo Geschäft ! Ciuoiuuatl. Vollmachten nach Deutschlznd. Oesterreich und der Schwet, gefertigt. Sonsulavisehe Vkg'.audigungen besorgt. Erbschaften u. f. . prompt und sicher cintaffirt. Mechseknud ?oftaszaylnngen i."ay 5" wende fiH n jlr.tianavol.l an : riiilip Rappaport, ?lo. 120 Oft Marhland Straße. WeMv (10 rtö u 30c per Pfund. xail Muellor, 200 st Washinqtvn Str. Bon reMegs nacb BnViMHpMM SW. ebrüDer tcii jcf S. W. Ecke Wasdi'ltiion u Meridianstr gM's WrickGo. Fabrikanten und Sudler aller Arten lDlftein Osfice : 88 Virginia Avenue. Bancoutraktoren und Private sind ersucht, vorzusprechen. A. SCHMIDT S -U. Agentur. Xfn. .113 Greor Otrasso. jjn ta n o Itt, tsr" a aasttaj wettea WneB unl panttU icrat. ' ... trjergt. S billig ud s)Su tzibnnde.
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ILLINOIS IOWA-MISSOURI
