Indiana Tribüne, Volume 7, Number 338, Indianapolis, Marion County, 26 August 1884 — Page 3
Südlich.
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Das Medaillon.
(Sire Erzählung au dem deutsch. französischen Krikge.) (Fttlsedung.) D i e 2.' a r n u tt g. Der Graf von Maisonrouze tv.ir UncUHv erzürnt über Ziatje's Vorwürfe. Er sprach sich sogar mit Änerkennung über den Muth und die Treue des Mädchens aus und äußerte zugleich sein Bedau: ern, ihren Wunsch nicht erfüllen zu können. svr lnr ?n Sinn Sr rfnish 11teroffiziers über eugt; die Dinge konnten'! ' , 4 . u l . " , . i iiVi wir vielleicht einen Augenzeugen ge? gen vielen Mann."iagte er. . Franiois Delattre riif Tazobert überrascht. , Wer war va4 Mein aller Gärtner !" . Ich lernte im verzangsnen Jahre einen' Herrn Leon Telanre in der Schweiz kennen," sagte Dagobert in wachsender Erregung. ,,eon Telattre?" srazti der Graf nachdenklich. Mein GZitner hatte einen Sohn, dessen Vornamen ich nicht kenne' ich weiß nur, daß dieser Bursche in frühester Iuzeno Sie Eltern verließ und in die Wel: binaus wan bette." Leon Telatlre weilt augenblicklich hier: er behauptet, ein reicher.Ivabrikant 2us Loon ;u sein." Zweifeln Sie daran V4 oa. ich vermuthe sozar. daß er der Änsuhrer der Frankrireurs war, die in v)l'aisonrouge'unsere Soldaten üderfielen." Woraus stützt & diese Vermuthung?fragle jeyl der Graf mit scharfer B.'to nung. ..Wir werden vielleicht heute noch darüber Gewißheit erhalten." Bah, der Name Delattre ist in rank reich nicht selten. Mein Gärtner war ein armer, ehrenhafter Mann " ;Ubr sein Sohn, wie Sie selbst sagten, ein Taugenichts! Kann er nicht heimlich zu seinem Bater zurückgekehrt sein, jenes Berbrechen begangen und daraus seinen Neicbtbuni geschöpft luktn" .er Gras wollte Anfangs diese Möglichkeit nicht gelten lassen, und da ? sit - cr vex oiccr OKicgcnpcu nocrmai ver sicherte, daß er nur gerechte Vergeltung verlange, selbst wenn sein eigener Brudr die That begangen hätte, so beschloß Dagobert, ihm Alles mitzutbeilen, ivas er über Leon Delattre erfahren hatte. War es auch bis jetzt nur Vermuthung, daß Telattre der Mann sei, den Reimer als den übrer der Franktireursbande bezeichnet hatte, so lagen doch nun für diese Vermuthung so viele und glaubhafte Gründe vor, daß er an ihrer 'Richtigkeit gar nicht mehr zweifelte. Der Graf schüttelte freilich ungläubiz das Haupt: die Möglichkeit, Leon Delattre sei der Sohn des Gärtners, wollte er allenfalls gelten lassen, aber was war dadurch geändert und gebessert '( Die Franktireurs kamen ja nach der That," sagte er, während er langsam hin und her schritt; die That wurde verübt, nachdem die Soldaten in das Hans eingedrungen waren. Welche Anklage können Sie also gegen Leon Delattre erheben?" ich bitte Sie, lassen Sie nur einmal die Möglichkeit gelten, daß die Aussagen keiiner's und seines Kameraden auf Wahrheit beruhen können," erwiderte Dagobert. Sie müssen auch über diese Möglichkeit nachdenken, wenn Sie wirklich gerecht sein wolleii. Nehmen Sie einmal an, die Soldaten seien erst nach dem Hülferuf in das Schloß eingedrungen, in der Absicht, die Hülse zu bringen und das Verbrechen zu verhüten, das leider bereits verübt war : wer ist dann der bis jetzt noch unbekannte Mörder" Wenn Sie aus meinen alten Diener Verdacht werfen trollen " ,Xein, ich denke nicht daran ! Wohl aber vermuthe ich, daß Delattre uns über den Thäter Auskunft geben könnte, ivenn er der Führer jener Franktireurs war." Aber Sie haben doch von beiden Seiten gehört, daß diese Franktireurs zu spät gekrm'.nen sind !" ,Woi'l ; Sie daben aber auch gehört, tau der G.m.ier Delattre denselben Sig nale gab, und daß auf diesem Manne der Verdacht rubt.schon sruher von ibrer'liäbe ... f. :r. tu .4 t. .' t 1 Kenntniß gehabt zu haben ! Lie-gt da die Vermuthung nicht nabe, daß der Sobn des ; Gärtners schon srüher iin Schlosse war? vVt will nicht behaupten, daß gerade er es gewesen sein müsse ; er konnte auch i!l anderes Mitglied seiner Ba:.de zu seinem Vater geschickt haben, um den nächtlichen Ueberfall vorbereiten zu lassen " Wo kann ich diesen Leon Delattre se hen V unterbrach ihn der Graf. Er ist täglich in Scheveningeit bei seiner Braut. Wenn Sie heute.Nackmittag hinkommen wollen, werden Sie j ihn vielleicht in meiner Gesellschaft sehen." Gut, ich werde nach de:n Diner hinausfahren." E fragt sich nur, ob ie ihn erkennen werden." Das wird ' leicht sein, wenn er nur einige Aehnllchkeit ' mit seinem Vater hat ; im anderen Falle werde ich Sie bitten, mich vorzustellen, und dann ver schaffe ich u:ir durch einige fragen bald Gcftifchcit. sch will das thu, damit 1 Sie mich nicht ungerecht nennen, aber emin Ersolg verbreche tch mir nicht davon." - Wir werden sehen!" sagte Dagobert, erfreut darüber, daß er wenigstens soviel erreicht hatte, und gleich darauf verließ er den alten Herrn, um im Sveisesaal ein kleines Mittagessen einzunehmen und ! dann den Weg nach Schcveningen anzutreten. ' - ' Die Doktorin war allein in ihrer Wohnung, als der Assessor Richthofen durch das Stubenmädchen sich anmelden ließ;. sie hieß ihn willkommen. - . In einem Tone, der nichts weniger als Bedauern ausdrückte, sagte sie ibm,
daß Hertha und ihr Verlobter deute um Kurhause speisten ; es schien ihr angenehm zusein, das; der Assessor 'mit den Beiden nicht zusammentraf, ch hätte sie gern begleitet, aber man speist dort zu opulent," sagte sie, ich darf das leider nicht mebr wagen. Um so dankbarer
1 bin ich Ihnen, daß Sie mir in meiner Einsamkeit Gesellschaft leisten wollten." Ich furchte nur, daß dieser Tank slch in Groll verwandelt, wenn Sie erfahren, was mich hierher fübrt," erwiderte Dagobert, nachdem er Plah genommen te. ' Sie blickte ihn betroffen und voll banger Erwartung an. Bringen Sie mir Unangenehmes '" Erscbrecken Sie nicl't," bat er, es K ur eine Warnung, weiter nichts. rrtrt im nnttin. n.u in mir rmen dieser Angst komme." Meine Warnung betrifft Telattre." Ab, ich dachte es mir schon !" Sie schenkten mir das Äertrauen,mir die G.ründe anzugeben, welche Ihnen die Verbindung Ihrer Tochter mit diesem Herrn wünschenswerth machten; da ich aber schon im vergangenen Jahre Mißtrauen gegen Delattre hegte, so hielt ich es nun für Freundespsllcht, mich mit den Verbaltnissen und der Vergangenheit dieses Mannes etwas näher u beschäftigen.' Die Stirn der alten Dame hatte sich umwölkt. Was haben Sie ersahen V4 fragte sie erregt. Genug, um Sie vor dieser Verb indung warnen zu müssen. Ueber seine Vergangenheit kann ich Ihnen vielleicht morgen noch nähere Auskunft geben ; ich vermuthe, daß er von sebr geringer .Herkunft und ein Taugenichts ist, der schon in früher Jugend dein Elternhause entlief, um als Vagabund die Welt zu durchstreifen. Das- ist freilich noch in diesem Augenblick nur eine Vermuthung, und Sie könnten mir einen Vorwurf da' raus machen, daß ich sie ausspreche ; aber ich glaube doch, daß meine Warnung nicht frübzeitig genug kommen kann. Daß er nicht der reiche Fabrikant ist, für den er sich auszicbt. ivciß ich aus sicherer Quelle. Er nebt in seiner 'Heimatb in deut Nufe eines Spielers, und die Achtung alsEbrenmann wird ilrn versagt." Das ist eine schwere Anklage." sagte V T . " . ' oie romnin, r.i oeren .'iugen es ornig Z aufblitzte ; tonnen Sie mir die Quelle !n.nit .111 t. 1 ,- tt . t.t (. '' ,,x ,.. it.- v .wiv Vu-vp V'tiVlIl air dann, wenn 2U' mir Verschwiegenheit geloben wollen !" ?ch n'.us; zuvor wissen, ob ich es darf. Hier wird die Ebre eines Mannes angegriffen, den, ich das Wobl und Wehe meines lindes anvertrauen will ; können Sie ihm das Necht bestreiken, den Namen seines Anklägers ;u eifahreii? Wäre es gerecht ihn ivnuth:ileiu oV: 'M dak er selbst aifc&rt wird." tch sah voraus, daß Sie mir diesen ömwuls machen würden. Den ')!amen meines lewährsuianncs darf iä' nicht nennen, iveil ich selbst versprochen babe, ihn ;u verschweigen ; abr die Versi cheiilng kann ich hnen geben, das; dies: Quelle durchaus glaubwürdig ist " Glaubwürdiger als das Urlheil. welches ich mir selbst gebildet habe ?" unterbrach sie ihn. Glaubwürdiger als die Resultate meiner eigenen Erkundigungen und Beobachtungen? Oder können Sie glauben, daß ich so leichtsinnig gewesen sei, in diese Verbindung einzuwilligen, bevor ich mich über die Verhältnisse Delattre's genau erkundigt hatte? Er selbst bat mich, diese Erkundigungen einzuzie--hen ; ich schrieb nach Lyon, und die Aus tunft. welche ich erhielt, nmßte mich' in jeder Weise berubigen und zufriedenstellen." Er selbst wird hnen die Adressen angegeben haben, an die Sie schreiben sollten," warf Dagobert ein, der auf diese entschiedene Zurückweisung seiner War nung nicht gesaßt war. Es waren sehr respektable Firmen ; ich habe mich danach bei Bekannten in meiner Heimath erkundigt. Es mag ja sein, daß er nicht so reich in, wie wir vermuthen ; aber wäre er ein Glürfsjäger, so würde er sich doch nach meinem Vermögen erkundigt haben. Mein Wort hat er bisher darüber verloren, und bringe ich selbst die Rede auf die Aussteuer Hertha's, so erhalte ich die rubige Anttvort, daß er die Lösung dieser Frage ganz allein meinem Ermessen anbeimstelle. Jedenfalls besitzt er so viet Vermögen, daß ich wegen der Zukunft meiner Tochter ohne Sorge sein kann." Was er besitzt, soll er zu Spekulationen an der Börse verwenden." Run, ich weiß, daß er an der Börse Geschäfte macht, und daß dies der Haupt' gründ ist. der ihn bewegt, seinen Wohnsitz nach Paris zu verlegen. Aber macht nicht jeder Bankier solche Geschäfte ? Und wenn nun Veon Delattre seine Fabrik verkaufen ivill, um ein Bankgeschäft .zu gründen, wäre diese Abficht geeignet. Mißtrauen einzuflößen " Nein, aber der Börsenspicler " "Verwechseln Sie den Bankier nicht mit dem Gründer. Herr Assessor ! Meinen Glauben an die Ebrenhastigkeit. Dclatlre's werden 2ic nicht erschüttern, so lange Sie tnich nicht durch untviderlegbare Bcivcife voin Gegentheil überzeugen." Dann habe ich nichts mehr sagen." erwiderte Daoöeit. sich erbebend ; aber die alte Dame legte ra?l il".eand auf seinen Arm und bat il'n, bleiben. Sie dürfen mir nicht zürnen, sazte sie bittend, ich glaube a 1 die Ausrichtigkeit Fl'rcr Freundschaft, die ii um : leinen Preis verscherzen mochte. Sie lXiben üucl, von der uicdriaen .Herkunft Dclalirc's gcsprochcn. haben die Vennii tbuttg geüiis.ert. das; er ein dein Elternhauie. cnllaufeter!agabund gewesen sei bitte, entschuldigen Sie mich einen Auaenblick, ich alaube. ailch die Vermutbuna wiederleaen zn kennen. j Sie ging in das )!eben,zi,nmer und kehrte nach einigen Minuten mit einem i Medaillon uirück, das an schwarzemSam- ! metbande hing und auf der Vorderseite mit einem Rubin, umgeben von einem .Nranz blitzender Dianianten. geschmückt j war. i " ,. - ' ' Sie öffnete es der Blick Dagektfs ' siel auf das Portrait einer reich gekleide-
ten Frau. Tic tfiige waren nick't ichcii, aber cdel und geistreich ein tiefes Ge müth sprach aus den großen Augen, und der Zug um die Mundwinkel bekundete einen entschlossenen Ebarakter. Das war die Mutter LeonV' sagte sie; Sie werden zugeben, daß dies kein Gesicht aus den niederen Volksklassen ist." ' Dagobert betrachtete das Bild lange, dann legte cr das Medaillon in die Hand der Doktorin zurück. Dieser Behauptung muß ich bcipflichten," erwiderte er ; aber meine Vermuthung wird dadurch nicht hinfällig. Wie gesagt, ich werde Ihnen darüber vielleicht in den nächsten Tagen nähere Mittheilungen machen können." ,,Wozu?" sagte sie, mit mühsam verhaltcnem Groll zu ihm ausblickend. Ich möchte am liebsten darauf verzichten. Hertba fühlt sich glücklich an der Seite ihres Verlobten " Sind Sie davon überzeugt V4 fragte er rasch. Ich habe noch keine Veranlassung ge' funden, daran zu zweifeln." Dann freilich" ' Ja,- nicht wahr, dann wäre es kein Freundesdienst, trennend zwischen die Beiden zu treten ? Vertrauen Sie auf meinen Scharfblick und auf meine Menschenkenntniß, Herr Assessor. Wenn in den Verhältnissen oder in dem Eharak ter Delattre's etwas zweifelhaft wäre, dann bätte mein scharfes Aug? es entdeckt."' Ein bitteres Lächeln umzuckte die Lippen Dagobert's. Dachte er auch an d:e eigenen Hoffnungen nicht mehr, die cr schon nach der Unterredung in der Galerie sür immer zu Grabe getragen hatte, so war es . doch sein heißester Wunsch, Hertha vor diesen, Mann zu schützen, an dessen Seite sie nach seiner Ueberzeugung mit unglücklich werden konnte. So hätte ich denn meine Pflicht erfüllt," sagte er kühl, indem er sich von seinem Sitze erhob ; ich muß es Ihnen nun überlassen, welchen Werth Sie auf meine Warnung legen wollen." , Also zürnen Sie mir doch?" fragte sie vorwmrfsvoll. Dazu habe ich keine Berechtigung." Rein, in der That, Sie haben keinen Grund dazu, und ich hoffe, Sie werden uns deshalb Ihre Freundschaft nicht entzieben. Seben wir uns nack'ber beim Konzert?" Jedenfalls," antwortete Dagobert,der
es nicht zuin Bruch kommen lassen durfte, weil er im Konzert Delattre anreden mußte, um Katje Verschur und den Grafen auf ihn aufmerksam zu machen. Sie tverden Delattre von meiner Warnung nichts verrathen?" Wie können Sie das befürchten ? Sie haben es sicherlich gut genieint ich werde Sie deshalb nicht in Ungelegenheiten bringen." Sie brach bestürzt ab die Thür war , geöffnet worden Hertha und ihr Verlobter traten ein. Leon Delattre heftete den Blick forschend auf den Assessor; die plötzliche Befangenheit der Beiden konnte ihm nicht entgehen. Wir stören doch nicht ?" fragte er. Durchaus nick't," erwiderte Dagobert, der seine Fassung schon wueder gefunden hatte ; Sie sehen, ich bin im Begriff, Abschied zu nehmen." Doch nicht für immer?" sagte Hertha erbleichend. Rein, heute noch nicht. Da ich wußte, daß ine i ri Freund, der Herr Justizrath, noch beim Diner saß, souajunich mir die Erlaubniß, xlner Frau Mama einen Besuch zu inachen.". Den ich oft und recht bald zu wiederholen bitte '." fügte die Doktorin hinui. wäbrend sie dem scheidenden das Geleit gab. X'eirn Delattre zog die Handschuhe aus und warf sie in den Hut, dann an den Spitzeii seines tnebe!bartes drehend, ließ er den Blick auf Hertha ruhend die vor dem Spiegel stand und das Medaillon umband, welches sie auf dem Tische a iunden hatte. M ie besuche dieses Assessors gefallen mir nicht sagte er mit scharfer Betonung. Ueberhaupt hat dieser Mann mir niemals gefallen, schon in Jiiterlaken nicht." Was babcn Sie an ihm auszusetzen?" fragte die Doktorin, die eben wieder eintrat. . Er ist zu neugierig, er mischt sich in Alles !" Davon babe ich noch nichts bemerkt." Ich glaube, es genügt wenn ich es bemerke,' Mama." erwiderte Delattre, der durch seinen unberechtigten Groll das böse Gewissen verrieth. Was wollte et teutohicr?" Nichts, er machte mir cir.cir freundschaftlichen Besuch." Und dabei war von mir die !ede !" Wer behauptet das ?" Ich bemerkte es, als ich eintrat. Ich weiß, daß dieser Assessor sich tnit mir beschästigt, daß 'er mich gern verdrängen möchte; aber beim Himmel, wenn ich ihn einmal in feindlicher Absicht aus meinem Wege finde, dann sott er mich kennen ker nen." , Hertha wandle sich um ihr zornslammender Blick verrieth gar deutlich,daß sie eme beftlge Erwiderung geben wollte; , '' 1 , .X. t . , t 1 ab bcr sie bezwäng sich. Ich wußte nicht, :elcbc Veranlassung cr Dir zu dieser we Drohung gegeben haben könnte," sagte sie vorwurfsvoll. Du wirst berücksichtigen müssen, daß der Herr Assessor fckon mit uns befreundet war, bevor wir Dich kennen lernten " Sott ich nicht auch die Hoffnungen berücksichtigen, die auf diese Freundschaft gebaut wurdet??" siel er ihr mit wachsendem Groll ins Wort. Wenn von diesen Hoffnungen bisher auch noch keine Rede getvefen ist, so habe ich sie doch gekannt, und ich weiß sehr w'ohl, daß der Assessor ibre Erfüllung noch immer für möglich hält'.". . Das waren häßliche Worte, Leon !" zürnte die alte Dame. Sie entspringen cincr Eifersucht, die durchaus keine Berechtigung hat. Sie werden mir nicht verbieten können, den Besuch des Herrn Assessors zu empfangen" Ja, wenn es dabei bliebe !" warf er wieder ein, während er mit großcnSchritten drö Zimmer durchmaß. Er sucht'außerdem meine Brau? auch in der Gemäl-
degaleric ans. Was hat er dort mit Dir zii redcir, Hertha ?" Das Urtheil eines so seinen .!uustlenners, wie er es ist, hat für mich einen unschätzbaren Werth," erwiderte Hertha ruhig.. . ,Bah, als ob die Kunst das Thema Eurer Unterhaltung sei !" Schenken Sie Ihrer Braut so w'enig Vertrauen ?" fragte die Doktoritl cnt rüstet. Ick traue nur so weit, als mein Blick reicht." Diese Worte sind eine Beleidigung für mich !" rief Hertha, die nun ihren Zorn nicht länger zurückhalten konnte.' Ich bin Deine Braut, und ich weiß sehr wohl, tvclche Pflichten ich Dir gegeuüber habe, und was ich Deiner und meiner Ehre schulde; aber ich bin nicht Deine Sklavin, und niemals werde ich mir Befehle ertheilen lassen, die mich in meiner persönlichen Freibeit beschränken." - , ; Leon Delattre war stehen geblieben, ein entschlossener Zug lag um seine fest aufeinander gepreßten Lippen, seine Augen funkelten. Da hören Sie es, Mama !" sagte er mit heiserer Stimme. Ich erkläre ihr, daß ich diesen Assessor als einen Feind betrachte, derunserGlückbedrohr; ich bitte sie,, ihn zu meiden, und sie erwidert mir, sie lasse sich keine Befehle geben, lasse sich nicht in ihrer persönüchen Freiheit beschränken." . Und ich sage Ihnen noch einmal, daß unbegründete Eisersucht Sie verblendet und Sie ungerecht macht," erwiderte die alte Dame begütigend, während sie der empörten Tochter einen warnenden Blick zu'.vars. Es ist ja ein StreitumdesKaifers Bart! An die Hoffnungen,' auf welche Sie vorhin hindeuteten, hat Niemand gedacht, und wäre es der Fall gewesen, so winde der Herr Assessor heute sicherlich nicht mehr an die Möglichkeit ihrer Erfüllung glauben." Cb der Herr Assessor wirklich so denkt, weiß ich nicht," sagte Delattre achselzut send; ich glaube es nicht. Weshalb drängt er sich zwischen uns ? Weshalb fpionirt er mir nach ?" Fürchtest Du. daß er eine Dir ünan--genehme Entdeckung mache tonnte ?" s ragte Hertha nun auch in scharfem Ton. Dann sreiluh wäre Dein Mißtrauen erklärlich." Fürchten ? Ich babe nichts zu sürchten!" fuhr er auf. Und wenn ich eifer süchtig bin, so beweist das nur meine Liebe zu Dir " Verzeihe, nicht Eifersucht, sondern Vertrauen beweist Liebe; es giebt keine wahre Liebe ohne Vertrauen !" Redensarten !" erwiderte Delattre. Die Menschen sind nicht alle gleich ge artet; ich leugne nicht, daß ich eine eifersüchtige )xatur bin, und daß ich diesen Assessor hasse. Ich befehle Dir nicht, aber ich bitte Dich, nicht mebr in die GemäldeGalerie zu gehen. Deine Mama kann Dich nicht binbegleiten, und ich finde., daß es sich auch für eine Braut nicht paßt, dort Stunden lang allein zu sitzen und sich der Reugier der gaffenden Menge auszusetzen." Ich muß meine Kopie vollenden." Sie sollte schon vor einigen Tagen fertig sein." ,,'Sn dachte ich, aber es war ein Irrtbuin' . (Fortsetzung folg:.) vom Auslande.
Ueber den B i r p a n i) Q Prozeß in Memmingen liegt vom Au gust folgender Bericht vor: Süßholz, dieser harmlose Leckerbissen der Jagend, spielte heute in A!emmingen in einer Monstreverhandlung gegen nicht weniger als Angeklagte die Hauptrolle. Auf dem Gerichtstische blinken '3 .Bierproben ; es ist nicht blos der friedliche Zuckerstoff des Süßholzes, der dem Biere einganz pikantes Kratzen im Halse verleibt; noch viele andere Stoffe sollen in diesen braunen Flüssigkeiten enthalten sem und beute gegen die Urheber derselben zeugen. Die beutige Verhandlung ist die erste, welche aus dem Bankerotte der Firma Wich in München hervorgeht. Die BeHorden gewannen Einsicht in die Bücher dieses technischen Branerei-Utensilien-Geschäftes" und eine über das ganze Königreich sich ausdehnende Untersuchung war die Folge. Zwölf Brauer sind beschuldigt, Süßholz gekocht und ins Bier gebracht zu haben. Auslösung , von oebranntem Zucker in Wasser (sogenannte Zuckercouleur bat doppelte Vortheile, der bitterliche Geschmack hilft Hopfen ersparen ; die sebr ausgiebige Färbekrast verleiht dem Biere ein empfehlendes Aussehen. In sanitärer Bezi hung ist sie gleich dem Süßholze harmlos. Des Ankaufes dieses Stoffes sind fünf Brauer beschuldigt. So wichtig die prickelnde Kohlensäure sür den Geschmack des Bieres ist, sowenig ist es richtig, dieselbe durch Zusatz von Ration und Weinstein säure bei schaal getoordenem Biere wieder zu erzeugen. Zusätze von Tannin, doppelschwefelsauerem Kalk und gar von Glvcerin. oder nachträgliches -schütten von Alkohol erzeugen Biere, geeignet, Kater von wirklicher Höllenqual hervorzurufen. Mit verschiedenartiger Mimu sollen zehn Angeklagte operirt haben. Dann kommen noch sechst Anstifter und Gehilfen dazu. Sie wollen durchaus keine Kenntniß gehabt haben, mit der Vertvendung der aufgezählten Ingredien zien etwas Gesetzwidriges gethan zu haben. Durch Süßholz hatte das Bier süfstger" werden sollen. Die Sendungen erfolgten aber von München aus unter falschen Deklarationen als Kazen", Weinflaschen" :e.. Zuckeikouleur als Eisenglasür". Ein Angeklagter will das mit R'atron und Wenisteinsäure versetzte Bier nur selbst getrunken haben (?) Ansehnliche Quantitäten be;oz der Bierbrauer Joseph Wieser von Zaiertshofen, nämlich 133 Pfund dcppelsch-veselsänren Kalk. 7 Pfund Moussirpulver, 97 Pfund Zuckerkouleur, 13 Pfund Süßholz und 4 Pfund 151), Gramm Tanninsäure. Viele wollen durch die Beredtsamkeit der Reisenden verführt worden sein. Aus Augsburg verlautet ebenfalls, daß im dortigen Landgerichtsbezirk Brauer in Untersuchung gezogen sind; auch aus mehrersn anderen Lattdgerichtsbezirlen sind bereits mit Erfolg' vorgenommene Haussuchungen bei Brauern in die Cef sentlichkett gedrungen.
D a s f inanciel le r g e vniß des achten deutschen BundesschießenS in Leipzig ijl nach den vorläufigen Fest' sicllungen folgendes : Die GesammtAusgaben betragen 15,000 Mark, die Einnahmen gegen !l!.'.0,,o M., der Fehlbetrag also gegen S0,00o M. Zu den Eiiu;a:'iim habe beigetragen : der Schießausschuß etwa .210,000 M. (weit weniger als der Voranschlag), der Bitletverkauf 1 50,000 M., der Wirthschaft Ausschuß etwa r,:;,00o M., die Einnahmen für Standgeld auf dem Volksbelustigungsplatz etwa 1700 M. Das Defitit dürste sich indeß in Folge einiger weiter zu erwartenden Einnahmen noch etwas .verringern. Die Stadt hatte schon einen Ausfall von 75,000 M. im Haushalt vorgesehen ; sie hat an dem endgiltigen Ausfall zu 17J20, die Leip ziger Schützenzesellschaft zu 3j 0 Theil. Der Ausfall beim dritten . deutschen Turnfest im Jabre 1362 belies sich für die Stadt aus ;ö,000 M. '
I n e i n e m P r a g e r W i rt b -hause spielte sich unlängst eine FamilienTragödie ab. Aus Prag wird dem R. W. Tagblatt darüber gemeldet: Eine aufregende Scene spielte 'sich in der Petrowitzer Bierballe gegenüber dem neue i czechischen Theater in der (')enkeinde Weinberge ab. In diesem Gasthause befand fiä' der Opernsänger vom deutschen Landestheater, Bartowöki). beim Abendessen ; er war in lebhafter UnterHaltung mit seiner Tisch reiellschast begriffen. Da stürzte plöyiich seine ihm erst vor eincin halben Jahre angetraute, junge, hübsche Gattin in das Gastlocal und stieß sich unter dem Ausrufe : Also schau her. morgen wirst Du nicht ini Faust" singen " ein langes, scharfe Küchenmesser in's Herz. Bevor noch der entsetzte Gatte zu 'ihr springen, konnte, sank die Selbstmörderin leblos zu Boden. Die rasck' hetbeigerufencn Aerzte konnten nur noch den bereits eingetrctenen Tod constatiren. Der Sänger Bartowskv war außer sich vor Schmerz. Ueber die Ursache desSelbstinordes konnte nichts Sicheres constatirt werden, da Barton'skv erst noch vernommen whd. Ein bei der Leiche aufgefundener, noch nicht eröffneter Brief dürfte nähere Auf - schlüsse geben. Wie verlautet," soll die junge und gebildete 'Dame, eine ehema-. lige Lehramlseandidatin aus Jungbunzlau, sehr ercentrischer Ratt:r gewesen sein ; gleich nach der Hochzeit entstanden zwischen den beiden, noch im jugendlichen Älter befindlichen Eheleuten Mißhelligfeiten, welche das eheliche Verhältnis immer mehr trübten. Ciscnbahtt'Zcit'Taliellk. Ankunft und Abggng der EisendahnzÜgs in JdianapottZ.an und nach Sonn tag den 11. Mai 1854. tzledtlaud, Eoluinbus, Cineinnati und India. napsli Sisenbaöa (Bee Line., Abgang: Ankunft: p 8 If I.. 1 lü Vm , t t 8 9 13; 6.ti) (tu. udexZoa c. 11 IMöni I t (8 Vt Ir li).ZÄ t)fotonCl t( u 10 in I ndexssn Wc... 2.10 91 4i9x 7 30 rn,., 3St8tl 5.MI9;tn 8 3 oshkN S:S.2! Krn I 9 et 8 1.10.35 RvVrighUvood Didiste-a, . T.C.nud I. b?angtU4. 4.?.ttSm.Z täglich, .xn l'l.lv m 10.35 Bxr 2.10 K ... 4.5b ff lüg lich. 91m. täglich ll).2xn 11.15 m 2 i ' ... . m XZaiich. h 2:'. Nm . . 7 Z 1 M ' Pittburg. klacmgeti Se St. Losi ifenbatja V P W , ichm ee ,u. r tSglich 4.72 I pnm Sonnt. 9.40 vs D ÄS Sr eukgk. j N V P W P nomxnensonnt.lv 4)m . r täglich 11.17 Cm 9t X) Kccaula ff S) ter au. Sor.ntag i (x ittn VVSP Er täglich h.. 4.55 fix Danton E aulg onnt 4.55 rn Sonntag .... 5.V7 Rv fl$ A l tägl'ch 10.20 Da,ton i aul. Sonntag 1U.20 Bm Chicago Aovte via Kokomo. Chicago SchneS Zug täg 11.15 Nm itcttgotfiprcj.ll IX m Jnd' ott. Schnellzug... 3.19 Ö Jndxt'g Lu. ipri 3.35 Slx ttrrt Haute, Vaudalla Se St.Louik viseniahn. RaUXrain .... T.lSOwl chn,I,ug ... ag xp. p .... 11 55 91 I Mail und gier. . 3 538 .H.I0 . 3.31?: Xm$aut (t. 4.1V N rag ni Paeifie r lu.45 Km 1 ail und all und Ziee... 4.4 U Eincinuati, Indianapolis, St. Loni n. Ehieaco Visendahn. Cincinnati Division. ckLouikv.L. Cincivnati Tinelnnati .... . j it.. Ctnc. ftcc .... 4.00 Cm 9t) in -i.O m 5. 45 Sndiana? See 10 30 0m 8'xiUjp. 11.5 R eftern r.... 4 4ZN i 6tH9 B ttgUch u e e.lO.45 nw V.S, St i Chicago Division. P, uxt k e.LV khteag aii p..?.w?im kSttttxn r bxojlm tM taguch rc ll.WRm khie Lou F S. täglich (cul.. 3.35 cm. Lafa,ext ficc ..W.4MI Lm L iatt x .. 30 klnctnnatt ce. ö 40 Nm Jtffersonvillk. Madison und Jndinvokie kiskndadn. Sdr tag.'. . 4.:v m,JdKUadail. 9.45 n A ad Akk... 7.r Um ' 3nt;tcitagli ;5 M Snd ckad ail 3 ) Rm I N N Sii. Tw dn, I V tftg. 6 45 9lm et fl EIL täg 10.45 r Wabash, Tt. Loui Sc Pacific. tdhieait 7.15 rn 2.11 rn hl 5 Mich z c eil 11.3 m hickS rtSg Xo'.r 1S3 0I..11.3) 0 Itt u h Mail. e.:o w Jndtana, Bloomington nndWefiern Eisenbahn Sa. lZaxt.. 7.31 m n5Tr J L cc 5.10 Am rasxd.Ac:. 9(m u SH3i tägll.t0m Eaftirn 6 j. täglich 3.50 C xnc pe lUS rn ilantielR. N St. Loui Division. Nox,ftkidk... .30 m Nacht?. ...... 3.5k rn all ?ag.r. S)5 rn ! Mail u Tag 9.m N acht 11,5 rn l Wxld cc. li.lu Ztm - Oesiliche Division. Ökstl. Hatt. . . .4.205m 1 Pacific rpkkß... 7 Wm ragl stcprc....ll 4dm I 3 ti 10 toxm Uar.tlC E.p.... 6 4,N WtfttlN p .... 45ui Loaiivill,, New Albanh & Chleago. Air.Line. hieago lgl..l?F1km I h eaao tgl.. 3.10V Mono :r..... 5.0'N j o.ivix Ae .... l').3L'25u ich itxz Shicag. Mch. Ctt, k Chi cx äftatl U.453m isaiU 4X05m Jndisnapslls uud Pillcennek Eisenbahn. all A airo tj 7.0 I vwknn fitc.iO 34 V Qincnnc cc . 3.39 flm Kotl Utö. 4.A SM Tillkwnati,Ha!ailton!kZlldilrnaöolitSiseniahn. 3 dp SxSoui 4.w: B nucilpiacftcc 4.0 S!m onnexlrx 30 m all. II. Jndxliu St. L. v.4m in.. D.?.iN.Z10m nv9 u etSouiSlO 4(tr (imeinttatifice 9lm Judiauapoli und St. Loni Eisenbahn. Tag nnt. ce. täglich 7.10 8m oä u t L i. 15 R V et d r täglich u ec.ioeZN 9t 9 tt 9 i tag CC 3.55 8 SoctI$afl(ngcr. 9 .60 Km Da, r e tSgl. c.35Rc! Jndianarvli k 3.15. Lüg mit r. e. Lehnsksttl-'! mit .. Schlaf,, mu x. $trir'tT. j r f4l TC31Ö PAPHß tnay be souna ot fil) at Gko. p. kowxix a , Cos Newspaper Advertlein Bureau 10 Spn. Btraet), wheie adver- p rm m -m m -I r 7 lUta ooq tractl may I lh Win ( V xatOe tat u u.lülW UU:Li
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Die Dfstce
der Ziidiana empfiehlt sich zur Anfertigung von . , ? i ylCffltlUU(lCH " ' i Cirkilüncti. Briefköpfen, Preislisten, Quittnngeu, Eintritiskarleu. Miigliederkarten, Brochiircn, Cottstttutiotten Adreßkarlett. QlllÄOllS EtaWirt seit 1859. Charles llcycn & Cö.? 39 und 41 PaiV Uow, Kew Tor, teirgpn u Arten von GecliaftsaMigen, PersoaalÄufförderiutjreii tc Xdr die Zeitung, sowie für olle deutschen Blatter in den Ver. Staaten und Europa. fiixnictlicliA Den Uc h-Am eri caii ich Zeltaccn liegen in tnert-ra ( i esc hüt t s-lxit 1 tut freien Lioslcht tlfs Tublikttm auf. Dia gHhrten XXeraagtr dentwLcu. BIStfrr werdD acbtuoigiToU trsucht. uns Ihr l-utu-t -Xiosiea nix u&Mra litgUtr.tor in Ltftsteo.
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