Indiana Tribüne, Volume 7, Number 338, Indianapolis, Marion County, 26 August 1884 — Page 1
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r?r t h wwvwiw - Jahrgang Office : m. 120 Oft Maryland Stratze. Nummer 338. 4C Indianapolis, Jndiana Dienstag, den 2. Angust 188.
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Wetter uSjichlen: ' W a l h t n g ton, 26. August. SchSjkieZ Wetter. SüdivestivZnd, fialionrt Temperatur. All eS fort! New or k. 26. Aug. Hiute Mor gen gelang k? den (?kpekten die Safe der ersten Nationalbank in .Albion zu öffam. Sie war leer. Der Präsiden hat Alle mitgenommen. Warner'S Unterschla gungen werden sich in die Millionen belaufen. Borläufig umfc man noch nicht, wohin er gefloöen. Der H t t g mit' in a. Berlin, 2G. Aug. Der französische Gefandtc Baron de Courcel ist von PariZ zurückgekommen und nach Varzin gean gen, um mit BiZmairk conseriren. Dies hat wahrscheinlich aus den ft.i a m;t (ihina Bezug. Wozu? Gidr a ltar. 2 Au. Der ameri lanifche Dampfer ttearsage" hat Befehl von Washington erhalten, an der Nord und 2?kstlüste Afrikas zu kreuzen. Die Cdolera. Rom 2ß uj. Mtt WPtlso. nca sind au3 Spezzia geflohen. Gens. Ltt Aug. Kein weiterer Cbo lerafall hier. Paris. 2. Aug. -I Todesfälle in Nlaccio, Corsika. SbttoricUes. Dk die Deuifchen die Temverenj' lerei. wie sie hier zu Lante betrieben wird, bekämpfen, ist fo natürlich und selbstverständlich, das eS vollständig überfluss'g erscheint, über." die Ursache, dazu ein einzigesWort zu verlieren. Daß die Tribune" diesen Kampf für r.erecht fertigt hält, das. sie bereit ist. gegen die Temperenzler in'S Feld in ziehen. daZ hat sie vor zwei Jahren deuiesen. a!S ht daS einzige nicht demokratische Blatl in Jndian? roar. daS durchweg die Demo kraten unterstüdte. Die Tribüne'' hat aber ihre eigenen Ansichten in Bezxg auf die Taktik, welche. den Temperenzlern ge genvber einzuschkazen ist. freilich, so wenig unsere Ansicht vor zwei Jahren sanatifchen Republikanern gefallen hat. ebenfowenig wird sie heute fanatischen Demokraten gefallen. Wer aber unab hZngig seine Meinung äußern will, kann sich nicht nach fanatischen Parteigängern richtrn. lZ'in ruhig denkender vernüns tiger Man r hört ohne Vorurtheil jede Ansicht an. undZenlschlikkt sich zum Han deln, nachdem er jede Ansicht gehört und geprüft hat. Wir haben stets behauptet, dak die Temperenzfrage eine lokale grage ist. unddavdie Temperenzler sich stetS der MehrheitSpartki a? die Nockfchöse hän gen. In Iowa und ttanfaS finden wir sie bei den Republikanern, in Maryland, ttentucky und Georgia bei den Demokra ten. In dusen drei lktzteren Staaten henschenLoca! Option Gesetze und zwar in der Form, daö wenn sich irgendein County durch BollZütstimmung für Prohibition entscheidet, di Legislatur den Bttkaus geistiger (tränst in dem betreffenden County verbietet. In die len CountieS der durch und durch demo kratifchen Staaten Maryland, Georgia und ttentucky ist der Verkauf belauschen der Getränke verbalen und die Zahl dieser CounlieS vermehrt sich fortioährend. Demokratische Vlatter pflegen darüber zu schweigen, waö vm Parteistandpunkte aus zwar sehr begreiflich, aber gewib nicht gerecht ist. Wir unsererseltS halten aber Localvption für noch schlimmer als Prohibition, denn in ihr ist der StandPunkt bloöec Willkür ein viel auSgeprägterer. Wir stehen aber gegenwärtig vor eine? Wahl, in welcher nicht die Politik deS Staates Georgia. nicht die Politik dkö Staates Iowa, noch die Politik irgend eines anderen e inzelnenSlaaleS bestimmt wird, sondern, in w.lcher tl sich um wichtige Fragen in Bezug aus da? Wohl deS ganzen Landes handelt. Soll da die Temperenzfrage eine groke Rolle spielen? Soll auch da der Deutsche auZschlikßlich auf Grund dieser Frage seine Stimme abgeben ? Dob die Demokraten dics befürworten, finden mir begreiflich, wenn auch nicht gerechtfertigt. . Demokratische Blätter suchen Proscly'cn für ihre Partei zu ma chen, und wenn sie diesen Punkt auch noch mit als Trumpf ausspielen, so verlangen sie schließlich nicht mehr, als sie auch ohne diesen Trumpf verlangen würden. Da nach ihrer Ansicht daß Land fo oder so zum Kukuk geht, wenn die RepudUkanir gewinnen, so müsien nach ihrer Ansicht die Leute auch so oder so demokratisch stimmen. Da wir aber in einem freien Lande wohnen, in welchem da? Gesetz sede An ficht gestattet, und nur vorurtheittvoll
oder fanatische Menschen an der freien Aeußerung einer Meinung Anstofc neh men. f entsteht für' Dtejenigen, welche nicht dir.Ansicht sind, dat; durch einen Sieg der Republikaner VaZ Land zum Kukuk geht, und welche nicht demokrati' schen Prinzipien huldigen, die Frage ob sie dem demokratischen Lockruse folgen sollen. PrÜzisiren wir die Szche etwa? ge nauer. Die Republikaner sind SchuftZöllner, die Demokraten Freihändler. Wir haben wiederholt nachgewiesen, das; der Schutzzoll für den amerikanischm Arbeiter unbedingt nöthig ist, weil er sonst in seiger Lebensweise auf dZZ Niveau des eurcpäifchen Arbeiter? herab steigen müie. Lassen wir für den Augenblick dahingestellt, ob wir Recht haben, oder nicht, untersuchen wir vor läufig gar nicht weiter, ob die amerika nische Industrie leiden würde, oder nicht, wenn wir den (Zkzeugr.issen europäischer Produkte Thür nud Thor öffnen man wird jedenfalls zugeben müssen, bau eS Leute giebt. Deutsche giebt, wklche der Ansicht sind, dan der Freihandel die amerikanische Jnduirie und den ameri konischen Arbeiter schädigen würde. Sollen diese Leute sich um diese, die höchsten Interessen speziell deS Arbeiter stände? berüdrer.de. um diese in alle Att' hältnisie lief einschneidende nationale Frage deren Entscheidung die Bevölke rung des ganzen Lande?, nicht blob die von Iowa oder KansaS. nicht bloß die von Vkaryland ode? Georgia betrifft.
vollgZndig ignükiren? Wenn unsere demokratischen Blätter diese Forderung mit Recht stillten, dann müßten solgkklch' tig alle Deutschen in 5kntucky. Maryland Georgia und anderen deniolralischm Staaten, in deien d.e Temperenzler (Hn fluß haben, republikanisch stimmen. Sollen wir Deutsche wirklich den Ame rikanern die Ansicht ausdrängen, daß das höchste und einzige Ideal ur.se: cr lokalen, wie nationalen Politik die Trinkfrciheit ist, und daß daneben alle anderen Fra gen für uns verschwinden ( . Könnten wir esne so.che Stellung vor uns selbst .perantworten, und verträgt sie sich mit un seren Pflichten als Angehörige dc? Nation? Werden wir nicht weiter kom m-n, wenn wir die Tempereni.srage ledig lich atS da betrachten, was sie ist, als ein: Lokalsrage ? Wir unserseits müsien Letzteres mit Ja bmnlworlen. Wir können Keinem, wel cher von jeher in nationalen Fragen auf demokratischer Seile stand, oder der heute die nationale Freihandels' und die StaatenrechtSpolilik der Demokraten für die richtige hält, zumuthen. rkpublilanisch zustimmen; wir können aber auch keinem Schlchjöllner und Keinem, welcher die Nationalpolitik der Republikaner b? !ürwortet. zumuthen, demokratisch zu stimmen. Drahtnachrichten. E r n t e a u s s i ch t e n. Washington. 2ä. Aug. Prof. Dodge, Statistiker deS landwirlhschaft lichtn BureauS in Washington meldet. daß'Berichten zufolge die Dürre denErn ten in Ohll), Indizna, Jllinoi? und Kentucky sehr geschadet habe. Der Schaden sei jedoch nicht derart, um irgend welche Besorgnisse zu erregen, und eS feien alle Anzeichen vorhanden, daß die Ernte im Allgemeinen ci.te gute sein werde. Schweinech olera. Phi ladelvh i a. 25. Aug. AuS Hamburg. Pa . wird gemeldet, daß die Schweinecholera, welche den dortigen Be mohnern letzten Herbst so schwere Verluste zufügte, von neuem ihr Erscheinen ge macht. Viele Schweine sind derselben bereits zum Opfer gefallen. Erhült einen neuen Prozeß. Delphi, Ind. 23. Aug. Nachricht ist hier soeben von Montana eingetrosfen, daß Joseph W. Hanna, einem früheren Bewohner unseres CountyZ ein neuer Prozeß bewilligt uzrden ist. Hanna war wegen Mordes zum Tode verurtheilt worden und der Tag seiner Hinrichtung aus den 27. August festgestz'. ' . Nimmt S l r y ch n i n. Marion, Zid , 23 August. Frau Smith Haun vergiftete sich heute Mor gen durch Strychnin. Häuslicher Un frieden soll der That zu Grunde liegen. R U t. Dixo n. Jll., 25 Aug. Unter den in hiesiger Nähe beschäftigen italienischen Arbeitern brach ein Riot auS. Mehr als dreißig Mann bitheiligten sich an dem Kampfe und von Messern, Kaut, teln, Schaufeln 2tnd andern Werkzeugen wurde auLgiebizer Gebrauch gemacht. Drei Personen wurden tödlich verlebt. Die Ursache deS Streites ist unbekannt. Dampfböote verdra n u t. New Orleans, 2ö. Aug. Bei tzhrev.port brannten heute Morgen die
beiden Dampfböote Iowa Louife und Sh'ttld bis zum Wasserspiegel nieder. AlleZ von Werth warde auf den beiden SBsken zerstört. Verlust 3,030. W a l d d r a n d e in Mich ig an. E a st T a w a 5, Mich.. 25. ' August. Die Waldbrande. wüthen noch immer in den benachbarten Towafhipz. ES heißt, daß der kleine Ort Harmon, östlich von hier, gänzlich zerstört wrde. (kinzelhei
!un fehlen. Eine TexaS Tragödie. W a c o. T';.. 25. Aug. Eine schreck liche Tragödie fand acstörn. im öoryell Counlv am Grabe eine jungen Man nes, Namen Graham, statt, der vor einigen Tagen vzn einem Gefährten er stochen'lgordkn war. Der ältrre Graham traf den Mörder feine? SohueS. sowie dessen Bater am Grabe. ES kam zu Wollen un) balo zu einem v.'rzmeifelten ample. in welchem beide Bater. sowie der junge M.'uchklmösder ir Lben ein büßten. Z a h l u n g s e i n st e ! l u n g . Philadelphia. 2Z. Aug. Gebrüdtk Ladner. welche Na. ::0 Süd Dritte Stroße ein Bankgeschäft betrieben. mqch ten deute ein Afsignement. Die Berbindlichkeiten belzusen sich auk NN.MO G e h e i m n i ß v 0 l l e. r Mord. P en s a c o la. 25. Aug. Ein Eisen bahnzug wurde nah? der Zugbrücke der Pensacola inid Atlantic Eisenbahn zum Stehen gebracht, da lein Signal flim Weiterfahren gegeden wurde. -Der (on dukteur untcrsuchte denOrt und fand den Babn.i.är!ek ermordet. Sem: Leiche war von drei .in. iwanig Kugeln duechbohrl und ut vo i de'i Usib'kiZ'n'.tn M ikn auj da? Geleise gelegt worden. m ßaM. Frankreich i: n d h i n a. London, 25 Aug. ' Nachrichten von China melden, daß während der Beschi.ßnng deS Arsenals in Fu Tschau ein ho'ier französischer Beamter getödtet, jedoch nur drei chinksische Kanonenboote zerstört wurden - Die Chinesen e:widerten ' daS Feuer sehr lebhaft. Ein französische Panzer schiff wurde gi!rosf:n und stark beschä digt. Der Schaden soll während dir Nacht ausgebessert werden. Die Fraa zosen beabsichtigen morgen 'früh um 3 Uhr die .Beschießung wieder aufzuneh men. . Eine D.'pesche von Hongkong an die Times" berichtet, daß die Chinesen, welche für einen Krieg gänzlich unvor bereitet" waren, die Schuld daran den Provinjial Gsuvernören in die Schuhe schieben und diefrlben für eine etwaige Niederlage der na'.ionalen Strrilkräfte verantwortlich halten werden. Deutschland und England in Ober Guinea. London. 25. Aug. Am 12. Juli nahmen die Deutschen Besitz vom Came ron Flusie und dem angrenzenden Terri torium. Dies erregte die Unzufrieden heil der dort ansässigen englischen Kauf leutc, welche der Ansicht waren, daß die englische Regierung diesen Fluß schon längst für sich hätte in Anspruch nehmen sollen. Am 25. Juli beries Hewitt. der britische Eonful, eine Versammlung von Kausleuten und NegerhZuptlingen der umliegenden Gebiete und das Resultat derselben war, daß die Häuptlinge einen Vertrag unterzeichneten, in welchem sie sich selbst und ihre Besitzungen unter bri tischen Schutz stellten. AuS Egypten. C a i r o. 25. Aug. AuS Berber kommt die Nachricht, daß 636 egyplische Offiziere und Soldaten sich in den Handen der Rebellen befinden und von diefen wie Sclaven behandelt werden.. Die Rebellen beten nur noch für den Mahdi und wollen von der Sultan nichts wissen. Sie erklären die Türken für Heiden, welche ausgerottet werden sollten. Starb London. 25. Aug. William Leo pold Russell, britischer Gesandter, in Ber lin. ist gestorben. Die Cholera. London. 23. Aug. Ji Italien kam:n bis dahin reichlich 300 Todesfälle vor, und die Krankheit nimmt an Heftigkeit zu. Mehr als 6000 Personen haben die Stadt Spezzia verlosten. Vier Per sonen starben auf einem Eifenbahnzuge, der diesen Ort eben verlassen hatte. Die Wagen würden verbrannt. Eisenbahn züge werden in Zukunft einen Kranken wagen und auch einen Arzt rnitsühren, damit Pasiagieren, welche von der Seuche befallen werden sollten, sofort Hülfe ge leistet werden kann. St. Petersburg. 23. August. Rußland wird an seiner Westgrenze ei nenCordon errichten, um Reisende auS Frankreich und Italien zu verhindern, das Land zu betreten. Die Einführung
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