Indiana Tribüne, Volume 7, Number 337, Indianapolis, Marion County, 25 August 1884 — Page 3

n

n i

V , X f. '," r t.i i I.' ? I t T V' . . ,4 H

;

hi

n

Südlich.

JI&IRR . Tie kürzte uzt beste Balz nach Lonisvillc, NHhvillc, Memphia, (."hattftnooga, Atlanta, Savamiah, Jttokaonvillc, Möbilo and New Orleans. Ei ist dortheilhast für Pasiagikir ncich sein üdk, eins direkte Route zu rhmen. Palast, Schlaf, und VarlorWagen zwischen Chicago ur.c Louisv'Üe un St. Loui nnt LonttviUe ohne WaaenweHsel. Eornfort, Schnelligkeit und ÄuterJjeit biete! .Jkff" H? alt, zuvnläsikgk . ' n. Äi "2. ii. k. r5t-iiir. .HjfiiUiit tfeneral Galfaz'erÄgeni. !korvvstk lit i äniiiiyti uiib tlnioi tr , Indxl K. W Mi:Kkn' a, Siiperiiifeihtaiii. ?tiliiso, Ht. I.ouIn (!! 11 1 swluir ltnilrornt. - 3il'laM für durchgebende und Lokal Zna? o-" 17. fbr- ISS3 an: iJ$r ttUftf da Unl0"revok, Indpll., !' lotgt: Cta:toe. ' chnUzg !Poft,g.iLchnllzz Adg 1dian,?'.' 4:Vt)njn f 10:45 33.4:5SHin nt.tUuib'aii'ita :".' . jl3:59Jtrn ti:4l . Aichmend :Vi l:?7 7:i lavtPT V'qua , Utbc.'.a . fiOlU-r d4... ivark . . . . , tubttci2 : W!ikcl:-.q.... . iUUSturi; . . . , Harri4ku!g.. ticlnraore . . Ja"!i.i'iin . , j.b,I?eli dia HJriy ijO'.t .. . , .?.? ; :. . 9rft ; . si::nJIn ' :v:M . i . b:i . . :a'J ; . 7:t2 . 4Mitr.: . 7:4 .. S:5 . 7::ü . , !l:2, - j Mvii. 3:31 3:17 4:i b:40 . s: 9 . u:52 , 11: . 2:37Bm 4:24 . 8:02 - :17 . . 2:? m .. 5:MKn . .! r:' -..( 5: 5 , .. 7:W . ..i 7: H tr. Tü iucS. lajuaj, aurtnomrnf n sonnm. Pullma,,,?'! aliii. OUf. und HotelWaa! diirch d, ::löd?rg. Larridurg, Phi!adlrd:a nnt iltvjf''. odre S'C&jfl. tloi in Saaetpftff nach ?'Uüi:intcr. .'.!)ir?to: und olon. J ?-.ffartf!i na. aZ n 0tli-t)- tsldtcu sind in attVn i.Juptaitf.irtti'-art3: ' :! und ,n dk S:ad:.Buieau. Zcke dr Jllinol unk Wa!?i,fllon Straß, i?n U,iion Depot ur,,u. Indlnaroll, , d'drn S hlas,v:qn .Ann r.tn im vona tij-t-tt w! d" k'v ip. bei den Aenler. i- ?taM-ii:tsu im a Xtvot ju Jüdiz-.axeli?. Ind. . Dtrinz. .1. L. S . ords'1 idt 'a'd'ua. ton u:d Ui!,oil Strar. Ins'rlZ. Zame kkrea. Manage . Eolumdu. Oh' . S. ZZ o r d. .!. Paazikr und r,?.q ftittlb'in. 4 iiir r: ?l IiirniTIgunl'. T1 , V'i-.ii : t in.) c-"l"ai ff!. , ar:,:,- t'r dt! ,5:,er Zr," MiNli. !j'.s': Tff und ?J0tf. 7 I ü.'.d -j'h.tan Stras'. 1 -f-si Jli . 9 fras unk "l,;AiaiVM'ti L'i'.tt.vi usi 5tra?e. I2 r.nUt i.'ft5 naV ü'lJtle ftr. 1 ! -UeUicar 2tt, und ?orl Uaane -.Ip. U .'Irio q a:0 ,crt tiar ftpfv 1 tin! Ztr. unb-i'.'aitJü'fU Z", Itt i;r:iü Ant. u- vtS -Hr. 17 Hatt ".. Z.d r::t-'.t lr. H ailS'J ftr u ib i-tati'tl ri. 1: 7.:Ar u:: ilon ?JJ tfsiifg Är:. u:0 dle tt Ui sajtJiaa uns ietenie Ä:r. i ifritian k.d ieentt ctr. 1U6 "a:,dc: ttr. und vireol ""r 1'iT BuJ:i!Iu53-'..t5iuDe. ! 5a:ral 'Ar?, und Slchlr ts i n VHadantJ uns rrorrifan ts VW KcdZ.'io:, und Achte N. tl'l t?s'!ze A?. ui'd t:. l.l owe 'ÄDf. ur.ö i.elaa?aie St l'rfi ieisiie ,:,d Äi digan 5ll. .'1 S:. .I.'e ?t, . n ii .'illinois. r: $iun??loania ;nd Prall Hz. 2., 5. Sngii'k Hose Sechste. Viifl'iljpi un St. GUir tr ' '7 C'.noii hjo 'Wiaji-ian tt. in i'enr.foUütua 6tr. uitk H ,. 'i-i üliffvlf.rpi un Ä'.elie ti. 212 Ttnnzfike und JUtatit tr. i!3 T'tunn'.oiijiia ut.d vr;.iia iü. 2tl ?2isi ,iNd Hkidett l:. öl Indiana '.tot. und i'iichibuu iii. 32 "lirti'ati ur.d Wa'.nut Str. 34 ia'.ift?:j und ?!,,! C 'ülx'.t und :'!kw.?r! Ltr. : Indlckna Aoe. u i. tflnr ti 57 SUM' wOital. Si U! uns U:. ') Vich .T, unj gne tr 41Z i$fi und ättalr.ut Str. . ttl3 LZe t und Tritte ctr. oll ?id:'te und croa5 St. 41 äLa'iindton, na&ei&eft ZU. AI iö,do?f und Wa'hing!', 43 iliRcuri und Uto y-Jxi tr. 45 iUerlbiaa und jLsih'.ngtv!, U. 46 Jll.not und Cbj tr. 47 Te.'.neee und WZ''h::igtnr, S'r. 4 Lingan'k PokHsuj. 43 J:,d!a,o. 412 V'ttSuri und tiar-a'.and Str. 413 Wi!si?si??i und Wabash Str. 41S ?erg l?''? ork Hous. 421 I.'. r'W. ?ound Youse 42Z Zn'ckne s?lum. 51 J?ino'.Z u?,d Merrill Stl. 52 Illrno: und o,l,s.a:a i'.t 53 und llciitta 5tr. 64 )cfl und Soutd St:. 56 Xertiieile? und eorz.l -Sti. 57 Wendian uns Na? Str. 5. iiaS;JoK '.Ire. unöSJomi ötr. 5J diisn ve. un Tsnlo? St? i'.IZ ZSe-t uo sc?u??oo 51 Jt(i.tu'g s. und iKtri'-'u 614 Union und orri Sli 51 IRinbi ui'.d KakiZai S k!7 Vtoztxl und ? i?s:si Äir. 61 Su:h nak.e Telaware Str. b'i Pel:ni-,'.van:a unb o:i:sia:ta 5. vl SCeUwate und 5,:Jci attu Str. CSunbS::ö::rt3 tr, ea Utarns und Vngiana Ap,. 7 BirZ'.nl Lp, und rudsöa S" DU und ßobum itt. 9 PnnZ,!vania Str. und iiäadU" re. 12 Äcernan und lottzhen? Str. , 71 Virginia Äse. imU luron Str. 72 Ost und Beorgia Str. 7:1 jZashingtoi und'?;n:on Str. 71 ,:n und (Six ftrr. 'S Zkslv,.u:'d Pine. 7; tillo u,:d ü&tti z.H. TM rj rmn-a ii?. uni X;Uiri. T ii'i-r 2lce. und CiUeu. Tli: -??c-. rsti r2:t Str. 7!3 ? und 2aurcltr. 7.1 Cu;"t ' .oi ftr . t''.t.' -n ttttT Str. i. " 3";:?'.1ei) ?tr. ii tä,' r.tei: !i o ''-art Cjt u.:: itvl tr. 4 Jlen Jt t Dar ?? cn Xaufc um. tar.att bt, Ter. t.:ateu Äl'e -1 . OttertJl und tiii .:" S ftraylii-3fflärili-812 Jlo.H Schlauch-Hau. C't at!,s,.sz. 8 Z Marlet und Nsd Slr. Kl t Ct 13 nd Harvey Str !, aryland nahe Lteridian 5tr. iRaibian niid Seorgia Straf. 12-4 triöat.cifiital. 1-2-1 Und aften itderolt, imeuer Alarm. 3-3 Signal süreuer.Druck. y,Kti Cillä. rtuet aul. -Tkki TchlZze, TruL ab. 2zll) Ztlift, tl Uhr utjfl!.

Das Medaillon.

ik? Erzählung an? dem deutsch.sranzösi scheu Kriege.) (Forlskizung.) in Vlick hinter die 55 0 u l i s- . s e n. ! Dagobert hatte die Verhaftung Nei-! iner'v dem Justizratb berichtet, und wenn ! f. v .ii. .1 . ' v:. i.?:ft:. stiia' ctr auc iycit an vir iuuuc Schuldlosigkeit des ehemaligen Unteroffiziers so recht nicht glauben loollte, so war er doch empört über das rücksichtslose Handeln des Grafen, weil er das Glück iatje's, seines Lieblings, zu vernichten drohte Mit dem Kaufmann aus Lron, der in cheveningen weilte, hatte der alte Herr sich schon bekannt gemacht, aber auf Delattre war dabei die ?tede noch nicht gekommen. Der Franzose hatte die Absicht geäußert, die Gemäldegalerie in Haag zu besichtigen, und den Vorschlag des Justizraths, ihn begleiten zu wollen, dankbar angenommen. ' r. ; agobett sollte sich ebenfalls in der Galerie einsinden und dort den Franzosen vorgestellt werden; man hoffte, dann im aufe des Gesprächs eine Gelegenheit zu finden, um Auskunft über Delattre zu erlangen. Tiefe Gelegenheit fand sich rascher, als man vermuthete. Jules Tarbon, der Kaufmann aus Lyon, war ein freundlicher, liebenswürdiger, alter Herr, ein Aristokrat vom Scheitel bis zur Zehe. Erzeigte sich dank bar für die Erklärungen, die Dagobert ihm bei jedem hervorragenden Gemälde gab, und bekundete. dabei selbst so viel seiltest Kunstsinn, daß der Assessor an der Unterhaltung mit ihm nur Gefallen sin: den konnte. So kamen sie auch in den Saal, in dem Hertba mit ihrer Kopie der Madonna Murilto's noch immer beschäftigtwar. ... Dagobert hatte seit jener entscheidenden Unterredung sie nur noch einmal fluchtig gesehen; sie schien ihm auszuweieben, und er glaubte die Gründe, die sie dazu bewogen, ehren zu müssen. So U'ußte er nicht, daß sie an jenem Morgen die Kopie noch nicht beendet hatte ; und als er nun im Vorbeigehen einen Blick auf dieselbe warf, überraschte ihn die Entdeckung, daß das Bild heute von seiner Vollendung weiter entfernt war, als damals. Der Gedanke durchzuckte ihn, daß sie absichtlich die Beendigung dieser Arbeit binausaeschoben habe, um mit ihm an diesem Orte noch einmal ungestört ,uu sammenkommeu zu können. !ern hätte er sie angeredet, aber die Gegenwart Darbon's. der nur einen flüchtigen Blick auf die Maknn warf, verbot es ihm. Er hätte seinen Begleiter vorstellen müssen, und sie würde seine Absichten sofort errathen haben, wenn sie vernommen hätte, das; der Herr ein Kaufmann aus X'veu wr. Den Iustizrath hielten dieselben Bedenftii ab, einige Üorte mit ihr zu plaudern ; so gingen sie denn mit stummem Gruß an ibr vorüber. Wie fanden Sie die junge Tame?" sragte der Justizraty schmunzelnd, als sie den Saal verlassen hatten. Schon und talentvoll," erwiderte Darbon rubig, 'aber ich bedaure sie." Aus welchem Grunde?" Weil ich glaube, daß sie auf Bestellung arbeitet und dabei kaum so viel verdient, als sie bedarf. Diese Kopien werden sä'leät bezahlt, und har die junge Dame dieses Geschäft einige ' abr betrieben, so weiden Lust und Käit zu eigenem Scbasfen für immer geschwunden jcin." ' .i . ! : . Tii ste verlobt ist, so halste wohl dieses Voos nicht zu befürchten," warf Dagobeit scheinbar gleichgültig ein. Zudem ist die Malerei ihr Steckenpferd die Dame bat's nicbt nötbig, für Geld zu arbeiten." Dann um so besser für sie !" sagte Darbon. Es fragt sich nur. ob der Gatte ihr später erlauben wird, dieses Steckenpftid weiter zu reiten." Sie werden sich über diese Frage mit leichter Mühe lewißbeit verschaffen können," erwiderte der ustizrath, welcher rasch nach einandermehrere Prisen genommen batte und nun die silberne Dose'gcräuschvcll zuklappte ; die junge Dame wird demnächst Bürgerill Ihrer Stadt werden." Sie ist mit einem Lvoner verlobt?" fragte Darbon, dessen Interesse nun geweckt sauen. Mit einem reichen Fabrikanten aus Lvon," antwortete Dagobert. Wissen Sie seinen Ramcn?" .eon Delattre." Darbon bemertc nicht.wie erwartungsvoll die Blicke seiner beiden Begleiter auf ihm ruhten; ein langgedehn!es:,.A ah!" entschlüpfte seinen Kippen, dann schüttette er mit einer sct r bedenklichen Miene da-ö Haupt. ,Sie schenken jenem Herrn wohl kein Vertrauen fragte der .usti;rath mit bekämpfter Stimme. 'Hm, find Sie mit der Dame befreunde Mit ihr und ihrer Mutter." Zst sie von gutcr.Familie V Die Dochter eines Arztes, der vor einigen Jahren gestorben ist," sagte Dagobert. Ick kenne die Dame schon län ger, und als ihr Freund glaube ich mich verpflichtet, zu warnen, wenn für eine solche Warnung triftige Gründe vorliegen." Driftige Gründe V erwiderte Darbon gedankenvoll. So wären für mich triftig genug, ihm die Hand meiner Docktcr zu verweigern, und ich glau i be, so denken alle Väter aus den besseren i Kreisen Lyons. Aber es giebt Gründe, I lieber Herr, die man nicht beweisen kann, ! und die dennoch maßgebend sein kön nen."Wir wären Ihnen zu großem Dank verbunden, wenn Sie uns die Gründe nennen wollten, auf die Sie Ihre ablehnende Antwort stützen würden," sagte der Herr Justizrath. Ist er nicht der reiche Fabrikant, sür den er sich ausgiebt':" Fabrikant? Reich?" antwortete Darbon achsclzuckend. ..Was soll ich darauf a:'.twortcn ? In die Karten läßt sich ein fvlcherHerr bekanntlich nicht blickca. Was ich weiß, will ich Ihnen sagen. Nach

dem Kriege oder nocl' wahrend deyel-1 den kam Delattre nach Lvon. Er kaufte dort eine kleine Seidenfabrik, deren Besitzer vor dem Bankerott stand. Diese Fabrik beschäftigte damals sechs Arbeiter, heute sind ihrer nur noch drei oder vier. Daß da von großem Gewinn keine kede sein kann, ist selbstvcrständlich." Dann muß er ein großes Vermögen haben," warf Dagobert ein. Wollen Sie das aus seinem Auftreten schließen ? Man behauptet in yon, er spiele nicht allein an der Börse, sondern auch an anderen Orten." Hören Sie, Herr Justizrath?" fragte Dagobert rasch. Wird durch diese Bemerkung die Erinnerung an Wien nicht wieder wach gerufen ?" Freilich, . freilich," nickte der alte Herr. Sein Ruf in Loon ist also kein guter?". Nein, und die Gesellschaft, mit der er verlebt, ist auchnicht die beste," antwortete Darbon. ' Bin ich recht berichtet, so beabsichtigt er, seine Fabrik wieder zu verkaufen und den Schauplatz seiner Thaten nach Paris zu verlegen. So sagte er mir," erwiderte Dagobert. Ah, er ist hier?" fragte Darbon überrascht. Jawohl ; ich lernte ihn schon im vergangenen Jahr in der Schweiz kennen, und ich kann nur sagen, daß ich von der ersten Stunde an Antipathie gegen ihn hegte. Dann begegnete er mir hier wieder, und obgleich ich mich bemühte, seine guten Seiten herauszufinden, ist es ihm doch nicht gelungen, meine Antipathie zu beseitigen." Er soll ein sehr liebenswürdiger Gesell schafter sein,"', sagte Darbon. Das läßt sich nicht leugnen, und ich begreife darum auch, daß ein junges Madchen Gefallen an ihm finden kann," antlvortete Dagobert ; aber auf diesen Vorzug allein läßt sich doch nicht das Glück einer Ehe gründen." Und dieses lilück ist in dem vorliegenden Falle um so zweifelhafter, weil ich der Eharakter Delattre' kein Vertrauen einflößt," fügte der Justiirath hinzu. Still? Vergangenheit ist hnen wohl nicht bekannt ?" )!ein, eö wurde einmal davon geredet, als er sich in die geschlossene Gesell schast aufnehmen lassen wollte, der ich angehöre. Der Eine wollte dies, der Andere jenes wissen : die allgemeine Ansicht sprach sich dahin aus, daß er ein Abenteurer sei. aus dessen Vergangenheit man nicht lug iverden könne." (ix wurde in die Gesellschaft nicht aufgenommen '." fragte Dagobert. . Mit großer Majorität zurückgewiesen." Dann läßt es sich erklären, daß er sich in vou nicht heimlich suhlte," sagte

der ullzralh. auf den Deckel seiner Tose tlopsend. Und wir in Lvon werden sein Scheiden nicht bedauern," spottet Darbon. Wie Sie nun die Damen warnen wollen, müssen Sie selbst wissen, meine Herren ; Beweise kann iä' hnen nicht verschaffen. Sie werden auch begreisen, daß ich meinen t'amen nicht gern in diese Angelegenheit verwickelt sehen möchte. Delattre wäre unverschämt genug, mich zur Rede zu stellen " Nein, nein, es wäre ein schlechter Dank, wenn wir Ihnen Unannehmlichkeilen bereiten wollten," unterbrach ihn Tagobert, "befürchten Sie das nicht. Darbon hatte nun für heute genug gesehen und wollte nach Scheveningen zurückkehren. Haben Sie endlich einen Entschlüssesapt ? wandte sich der Justizrath zu seinem jungen Freunde, als sie die breite Steintreppe hinunterstiegen. Fahren Sie mit uns und speisen Sie beute einmal in Scheveningen, tvir können dann beim Diner berathen, was nun geschehen ioll." Darüber bin ich bereits mit .mir ei' nig," erwiderte Dagobert. Die ändert Angelegenheit, die Sie ja auä' kennen, hält mick beute Mittag hier zurück ; ich mochte mit dem Grasen noch einmal ein ernstes Wort reden. Nach isch sadre ick hinaus. Als alter Freund darf ich wohl das Necht beanfpruchen. die Doktorin zu warnen ; ist das geschehen, w stiche ich Sie am Strande auf." - Sie wünschen also bei dieser Warnung meinen Beistand nicht ?" sagte der alte err. Nun, ie mögen Neckn ha ben; sehen Sie zu, was Sie ausrichten. Das Wettere wud.std' dann smden." Damit schieden die beiden Herren von ibm. Dagobert feinte wieder in die Gallerie zurück, in der Hoffnung. Hertha dort noch ui finden. Aber vergeblich sah er sich nach ibr um. Der Saaldiencr berichtete ibm, die Malerin habe sich schon vor einer halben stunde entfernt. Zürnte sie ihm, weil er sie nicht anae redet hatte ? oder war sie auch diesmal a.'zichtlich ihm auqewichei?? Wie lam e5, dan ihr Gemälde noch immer nicht vollendet ? An jenem Morgen, an dem er zuleyt mit ihr sprach, halle es nur noÄ' einiger Pinselstriche bedurft um da Weil ',u beenden. und nun waren loteder Tage nöthig. ui:i e fertig ;u stellen. Er hontt, darüber heute noch Gewist. yeit zu erhalten. ' Im Gasthof erwartct.'n ihn schon wie der andere oren. Ein ji,n.-e Mädchen w.lnschte ihn i sprechen . er ahnte sogleich, das; e Katze war. Da ftnh;.re y.itcre Vuhcl:i war aus i!ue;n bäbsch.ttGeiicht vers.'.'Zvunden.i.i teilen; ugcii jert der iiut tut strweten Sorgenlast stw spiegelte. Manin l'at mir bren Namen ge rannt, ai er in:- Gcr.tiMiu; aebrach! wurde." sagte sie schucht.rn ' ; i'ch sollte i-iu'n die priese bringen, die fnr ihn a ! imcn. agob 'it bot ihr elr.cn Stuhl an und las die Briefe der ehemaligen Kameraden Ne'.mer's. Einer leimte sein Zeugnis; ab. weil er, wie er behauptete, sichrer Errig nifse in MaisonrotiHe nicht r.uhr klar er innern konnte ; der andere diugegen s.hil' dcite seine Ereignisse gei'.au so. wie :?!eimer sie bei lebtet hatte. . wenn nur der Graf diesem Zeugniß Gl iuben schr-nien will !" sagte er, nul lend er den Brief wieder znsam ine 1 legte. Weshalb sollte er es nicht thun ?" er widei:e Kalje umvittig. b .'greise üderhaupt nicht, wie Martin anicklagl werden kann r ih n muß doch Jeder au-

sehen, daß er keiifiev und Mörder i;t. Ich möchte Wohl selbst einmal mit dem Harn reden und ihn fragen, ob er's vor seinem Gewiffen verantworten kann, daß er uns Alle unglücklich machen will." Ich sürchte, das wird auch keinen Eindruck auf ihn machen !" Wenn er lein Herz hat, freilich nicht;, aber alles, was er will, kann er auch nicht, trotz seines Geldes ! Martin ist holländischer Bürger. Er muß hier vor Gericht siestellt werden', und dann wollen wir sehen, ob unsere Richter ihn verurtheilen. Ich hab' schon mit einem Ad-

vokaten gesprochen, der nicht auf den Mimd gefallen ist, und mein Vater will es sich etwas koften laen. Der Graf soll nur als Ankläger vor Gericht austreten, er wird schöne Tinge zu. . hören bekommen !" Trotzdem liegt die Möglichkeit sehr nahe, daß Martin Reimer verurtheilt wird," sagte Dagobert. Ich will ' hören, ob der Graf zu Hause ist. .Er drückte auf den Knopf des clektrischen Läuteapparats der Kellner, welcher gleich darauf erschien, antwortete, Graf von Maisonrouge sei soeben heimgekommen. Fürchten Sie sich nicht," sagte Dagobert, sich zn dem Mädchen wendend, sprechen Sie frei von der Leber weg, Sie werden wohl so viel Französisch kenncn " Ich kann mich mit jedem Franzosen in seiner Sprache unterhalten," siel sie ihm in die Rede. ' Gut, so kommen Sie." Der Grif zog die buschigen Brauen finster zusammen, als Dagobert ihm seine Begleiterin als die Braut des verhaft tcten ehemaligen Unteroffiziers vorstellte. Ich bedaure Sie, aber helfen kann ich Ihnen nicht," sagte er mit Achselzucken. Sie werden wohl die Verlo bung mit diesem Manne lösen müssen, und je el'er Sie es tbitn, desto besser ist es für Sie Dann müßte doch zuvor seine Schuld bewiesen sein !" erwiderte Kalje jetzt entrüstet. Aber ich bin nicht hier, um seine Begnadigung zu erbetteln ; der Schuldlose braucht nicht um Gnade zu bitten." Beweisen Sie mir, daß er schuldlos ist !" entzegnete der Graf ironisch. Ich finde es ja natürlich, daß Sie selbst daran glauben; aber damit beweisen Sie nichts." Hier ist der Beweis," antwortete Dagobert, den Brief entfaltend. Wollen Sie, daß ich Ihnen dieses Schriftstück übersetzender " Wie Sie wünschen; doch ich glaube, Sie machen sich nutzlose Mühe." Dagobert las in französischer Sprache den Brief vor. Der andere Kamerad Reimer' kann sich der Ereignisse nicht mehr so genau erinnern," fügte er hinzu.' ' , Dieser Kaineraden waren sechs,", sagte der Graf. Von denen nur noch zwei leben." Mich wundert, daß man nicht auch, jenen Mann zu den Todten geworfen hat, der ans Gedächtnißschwäche das Zeugniß verweigert." Da könnten die Engel vom Himmel niedersteigen und sür den Unschuld igen zeugen, der Herr würde auch ihr Zeugniß nicht gelten lassen," sagte Katje mit einem zornflammenden Blick auf den Grafen, der ans Fenster getreten war. Haben Sie denn kein Gewissen, Herr? Können Sie es vor Gott verantworten, daß Sie uns unglücklich machen ?" Wissen Sie, was es heißt, ein geliebtes Kind durch iilchlosen Mord zu verlieren ?" suhr der alte Herr barsch auf. Glauben Sie, verlangen zu dürfen, daß ein solches Verbrechen ungesühnt bleibe ? Die Bestrafung eines Schuldigen kann ich vor meinem Gewissen verantworten, die Erinnerung daran loiid mir keine schlaflose Naä't bereiten." och gebe ohiten doch ;u bedenken,' daß bter zwei Zeugen gegen einen stehen." sagte Dagobert in ernstem Tone. D:e Aussagen Ihres Dieners werden von Reimer und dessen Kameraden übereinstimmend als falsch bezeichnet " Was können mir die Aussagen von beuten gelten, welche der That beschuldiat werden !" unterbrach ilrn der Graf. Es unterliegt für mich keinem Zweifel, daß der Schreiber dieses Briefes der Mitschuldige ReinuVs ist, und ich wollte nur, ich hätte ihn hier, ich ivürde auch ilrn ohne Weiteres verhaften lassen." ' So fest sind Sie von der Schuld meines Berlobten überzeugt?" fragte Katje. Und dies nur allein, weil eine? Ihrer Diener Berdacht auf ihn aewor fen hat ? Wer ist denn dieser Mann i Ist er selbst so hoch über allen Verdacht erhaben, daß man an seine Worte glauben darf, wie an das Evangelium ? Martin ist doch auch ein braver Mann ; wesbaN? wollen Sie ihm nicht glauben ? Wohl deshalb allein nicht, weil er ein Deutscher ist." Genug!" sagte der Graf mit einer energisch ablehnenden Handoewegunz. Alle diele Worte beweisen nicht das Ge gentheil von dem, was ich behaupte, und die Anklage, welche ich erheve, wird noch bestätigt durch bie goldenen Ringe, die ich an der Ul'ikette Neimcr's cntdeckte." . Wenn er die Ringe gestohlen oder durch ein ruchloies Verbrechen crwor ben hätte, würde er sie nicht so offen zur chau getragen haben," erwiderte ra gobert. Er hätte in diesem alle ficherllch alle spuren vertilgt, die al Schuldbeweise gegen iln dienen könn ten." Sie als Jurist werden wissen, daß die Verbrecher in diesem Punkte häufig lelchtnnnia lind, und daß gerade dieser Leichtsinn oft die Veranlassung zu ihrer Ucberfübruna wird," bemerkte der Gras achselzuckcnd. Reimer sagte er selbst,. habe die Ringe später unter seinen Sachen gefunden; er glaubte, über jener That sei längst Gras gewachsen, und er hielt es sicherlich für undenkbar, daß dieses kleine Stückchen einer zerbrochenen Kette ihn verrathen könne." Nun wohl, t hätte eö ihn selbst täglich an die grausige That erinnern müssen, und ein solches Erinnerungszeichen hängt man nicht als Aerloque an seine Uhrke'tte", antwortete Dagobert. Auch ich rathe Ihnen und bitte Sie: lassen Sie diese ftlage fallen !" Um keinen Preis !" n

,.1 ist nur ein Trost, daß Martin sin vor Bericht gestellt weiden muß", sagte Katje. in deren Augen es wieder zornig ausdlitzte. Das mag dem Herrn freilich unangenehm sein " Glauben Sie das nicht '." siel irr der alte Herr mit scharsem Tonern Wort. Ich verlange ein gerechte Urtheil, und wie es auch kauten mag : ich werde mich ihm unterwerfen. Ich habe meinem Die11er bereits Befehl gegeben, hierher zu kommen; er soll vor Gericht Zeugniß ab' legen. Ich verlange Gerechtigkeit; nur dieses Berlanaen, aber kein persönlicher

Haß bewegt mich, bei der Klage zu behar-. ren. Wollen Sie mir daraus einen Vorwnrf machen, so muß ich ihn über mich j eraeoen lassen: aber aereck't ist dieser Vor- I Wurf nicht." j die konnte kennen, wie haltlos Ihre Verdachtsarüii' I de sind. Da ist es denn nutzlose Mühe, ete noch einmal zu bitten, und so muß ich Jdrem eigenen Gewissen das Urtheil über Zhre Handlungsweise überlas- ?. " Mit kühlem Gruß ging sie hinaus, j Dagobert begleitete sie. !

i.v - ....J,i . 0 :.. VSsr.n irnnto .Mrtn tr,"rht 4!,ilt4t I

XU, VI lll yCllU ( . lUUlVCllt .Ull, I " t"3v. 4vv;v fti'V'l j ihre Entrüstung nicht beherrschen j ein Schuß. Kohlruß hatte denselben.;

. Wettn Sie nicht verblendet : aus emem echslaungen. scharfgeladenen

wären durch die leichtferrizen und viel- Revolver, den er lich kur; vorher gekauft leicht lügenhaften Behauptungen bres , hatte, gegen seine bi-heiize Tienstgebe-, - Dieners, sowie durch Ihren Haß gegen , rin in der Absicht abgegeben, um dieselbe die Deutschen, so würden Sie selbst er- I zu tödten. Das Projeetil war der Frau

Was nun?" fragte das Mädchen sor- ! einem großen Kücheitmef,er. das er mit genvott. Bitte, geben Sie mir die ! Nch führte, zwei tiefe Stiche in die Briefe zurückwich will sie unserem Adoo- ! Bauchgegend beigebracht.. Tödtlich vertaten vorlegen Der andere Kamerad j wundet. brach der jugendliche Verbrecher Martin's muß auch als Zeuge vorgeladen ! zusammen. werden. Er ist vielleicht zu bequem, sein ! Gedächtnis; anzustrengen: aber wenn der ! ... 1 t Richter ihn fragt, dann muß er doch ant- der ob l i r u n g d e s neuen 1 ' 1 I ; .1. -... . a . . f. . :i

lMstvltn " Dagobert übergab ihrdie Briefe. Sie sind ein reiolntes. Mädchen," fagte er, Älkartin Reimer kann stolz ans Sie fein, klebrigen kommen wir vielleicht auf anderem Wege zum Ziele. Erinnern Sie sich liod de Franzosen, der am Abend vor der Verhaftung Ihres Verlobten unverfchämt gegen Sie war ?" Der Franktireur, der Martin in den Arm geschossen hat '." fragte Katje jetzt rasch. Würden Sie ibn wieder erkennen ?" 7,Augeubiicklich !" Sie haben ihn seitdem nicht mebrge-H.l-int Mi.tniit üit.ihrii V44 v vii i'vu tit viiiiiivii iiHriii . 1 J II .'.., Gut. Können Sie heute N'achmittag nach Scheveningen kommen ?" ,,m Interesse Martins?" Freilich " Dann halten mich nicht hundert Pfer de hier zurück." . . Nun geben Sie Acht !" sagte Dagobert. Sie sind nicht nur ein resolutes, sondern auch ein kluges Mädchen und werden mich gleich verstehen. - Ich meine, den Franzosen zu kennen ; aber das Meinen allein nützt nichts, ich muß mir Gewißheit verschaffen. Sie werden mich auf dem Strand in Scheveningen finden; beobachten Sie mich, aber so, daß Nie mand es bemerkt. Ich werde mit jenem Herrn, den ich im Verdacht habe, einige Worte reden. Sie müssen sich dann überzeugen, ob dieser Herr der Franktireur ist. Aber verrathen Sie nichts; fahren Sie inhig wieder nach Hause, wenn uns nicht Gelegenheit geboten werden sollte, unbeobachtet einige Worte mit einander zu wechseln. Kommen Sie dann morgen früh hierher, um mir ii j berichten. vsst mein Verdacht unbegründet, so haben Sie den Weg umsonst gemacht, im anderen Falle können wir vielleicht dem Proceß gegen hren Verlobten eine güitsti.e We.tduna geben." Ich will Alles thun, was Sie wollen." sagte Katje lebhast, indem sie dem Assessor init einem dankbaren Blick die Hand bot. Wenn Sie Martin retten, vergesse ich's Ihnen mein Leben lang nicht, und ich weiß, Sie werden es thun ; Sie müssen ihn ja auch kennen, weil Sie sein Lieutenant und Kriegskamerad gewesen sind." Was ich thun kann, wird geschehen, und ich hoffe zuversichtlich, vor meiner Abreise von hier wieder Ihr fröhliches Lack'en zu boren." - - ,iDas ge'be Gott!" Damit ging Katje von bannen, und Tagobert kehrte in das Zimmer des Gran ..' !.. (Fortsetzung folgt.) Vsm Auslande. Aus der U m g e g e n d v o Poitiers wird französischen Blättern berichtet : Seit einiger Zeit ist . hier die Schmctterlingsplage aufgetreten. Anfangö zeigte sich der bekannte kleine Fuchs", ein rothgrauer Tagfalter, in kleinen Schaaren) diesen folgten aber bald größere nach, so daß schließlich, wo man geht und steht, Alles von Schmetterlingen wimmelte. 3!ameutlich an sonnigen Stellen, vorzugsweise an Wallen und sandigen Erhebungen ist die Zäbl der umherzaukelnden Thiere Legion. Wer durch diese flatternde Schaar mit-hellen Kleidern hindurchgeht, kann sicher fein, riß er rothfarbig heraus kommt. Die Damenwelt ärgert sich gewaltig darob, da sie es kaum wagt, trotz der tropischen Hitze ihre hellen Kleider anzulegen, weil ihnen der Flüzelstaub der Thierchen dieselben so färbt, daß auch die geschickteste Wäscherin sie nicht wieder weiß herstellen kann. Nachts setzen sich die Falter an die Baumblaltkr. und jeder Stoß an einen Strauch wirft sie zu Dutzenden, ja zu Hunderten herunter. Die' Schuljugend freut sich der Schulferien diesmal ganz besonders; sie zieht Tag sür Tag' mit Stocken los, auf welchen ein mit Tuch bespannter Reifen befestigt ist. Jeder Schlag mit dieser Waffe raubt einer Anzahl lebensfroher Thierchen Vas Leben.', Jetzt' ist die Plage im Abnehmen begriffen, da die Schmetterlinge. anscheinend ostwärts ; ziehen. Wober dieselben gekommen sind, ist noch nicht festgestellt. Wissenschaftliche EapaZitaten suchen bis jetzt vergebens nach einem genugenden iLrllarungögrunde. ' Tag für Tag hat die Wiener Loeal-Ehronik blutige Mordthaten zu verzeichnen. Wieder wird von einer solchen berichtet. "Eine Frau, Anna Brand -

stätter, unterhielt, nachdem sie von ihrem kvJ'- Dftrn1 Zweiten Mann aeschieden war, ein Ver:.! ÜLJCÖ IriiuM

bältnik mit einem liäbriaen Gehilfen 1 7, . , 1 . ibres (Geschäfts, Albert Kos) run, der fic

in der Führung eines Branntwein- und Bier-Ausschan'ks unterstützte. Die Anmaßnngen des jungen Mensche veranlaßten sie endlich, dies Verhältniß abzubrechen und den Kohlruß zu entlassen. Als der fehlere tretdem in der Wobnung der Brandstätte? erschien und gefährliche Drohungen anstieß, ließ sie ihn durch Wachmänner nach dem Eommissariat führen, wo ihm sein Lobnguthaben ausgefolgt wurde. Nachmittags erschien derselbe indeß abermals, drang in das kleine Hofzimmer hinein, wo die -k.ijäh-rige Frau am Bette ihrer er-

krankten Tochter saß. Unter drohenden Geberden fraate er dieselbe, ob sie die Beziehungen zu ihm fortsetzen wolle und schlug sie, als ihre Antwort verneinend auLstei, ocrart, oa?; fie vesmnungstos zu : M den rechten berarm gedrungen lind im Fleische fen ael lieben. Die Brand flauer rief, nachdem f.e sich einigermaßen vom ersten Schrecken erholt hatte, um Hilfe, dock' bevor Hausleute und Gäste au 5 dem l'aden b.'tl'r'i.iel'olt Uvircn. suift der .Attentäter zwei Schüsse gegen sich selbst abgefeuert und sich dann noch mit vmuuiitmvciMiift ui .liei'ec in cas Volk beschwindelt woiden. Der Lieft' 1 rant Lharlebois hat 61 1,:18 berechnet i und erhalten, während er nur 8 t. l: für j die Waare bezahlte. Wahrscheinlich ha ben ei:i:ivPrcvinujlbcamte sich mtt ihm in den Prosit getheilt, denn die Provinzialregierung sucht den Mann bei der jetzt eingeleiteten Untersuchung so viel als möglich weißzuwaschen. Auf d e in zur Zeit in Ko-' penbagen in Sitzung befindlichen medi- j cinifchen Eongresse übermittelte am Dienstag Tr. John S. Billiugs. Hilfs- j GeneialaiU der Bnndesarmee. eine in- i le:dung anie Vetsammelten. ilne nächste Zession im al re 1.7 in Washingtoii abzuhalten. Es ist ein erirenliches Zei- ! chen. daß die Vereinigten Staaten, welche bei Anlässen der in Rede siebenden Art ! bisher noch immer ziemlich abseits gestanden haben, sich mehr und mehr daui i kntscl'ließen, die Gemeinsamkeit der wissnschasilichen Interessen aller civilisirten ' '.-'.'.lioncn auch äuß:r!ich anzuerkennen. - i Eisenbahn -Zeit-Tabelle. Ankunft und Abgang der Eisendahnzügk in Jndianspoli?, an und nach Sonn tag den 11. Mai 1884 Clevkland, Columbu, Cincinnati und Jndia.' , napKi Eisenbahn (?ee Line., Abgang: tl a t u u f l : 4 10 Um , Ü .t t 2 irtflg 6.1iI!t ndersn kc.ll iViOm i i I l .1U.25 f?4ittf .li'.ii, l Anderssn e... 2.10 Um 1) .. .. I t lf R L Z A oshen Öi5.2i N 11 St Cj. 10.35 Vrightwood Didisioa, k. K.C.nnd I. Abgang ISzNch 4..'ttZN. vUiXlra 11.15 m .2 2i S!tt 3.:iOVlm tätlich. 5 25 R " tätlich S.iJ-Sv' ' U.3a Ctr. " 2.1" m 3.25 in 4.55m tZglich. ! täglich. lg.3da . . 7 3, Rm I 9UUburg, Einemnatt & St. Louls Sisenbahv v P P , Richm ee au. ' l 4S glich 4.22 m enom Sonnt. 9.10 Cm I TOM I CUla. IRYPW P nomn,enSinnt.1i1.4d vm 2t tZalich II. 37 Bei 9t3)ccaulg. Sonntag I.W ftm ; täglich Ib.. 1.6ia Dayton aulg Sonnt 4.5b Vm l 2 j aul. Sonntag! .... 5.27 Ha 7kV P 5P ti täguch..... 10.20 Srn Da,tn t aul. Sonntagk 10.2i Vm Chicago Route dia Kokomo. Chicago Schnell ,g tag u.i5 Rm ft)icago(iipr.ll.Ui m Jnd'l Lou. Schnellzug... 3.59 v JndtU' Lou. Erpreß 3.35 N Xrnc Haute, Baudalia & Et.Louis Siseudahu. nalltraln .... 7.15 Cm loa rv, p .... 11.65 in tetiefcoute c. 4.0U m eactflc ( 10.45 rn Schn2,ug ZSZV vlatt unb cc... 10.00 ttv rag kpreß.... 3.31 N all unbcc... 4.40 9(9 Cincinnati, Jndianapoli, t. Louit n. Chicago Sisendahn. Cincinnati Division. LLouilv.L. 4.03 m incinnati 90 Ttnctnnatt i i.O m Sndianap Zcc. 10 30 vm 8'sillc(p. ll.JOSrn UcOcrn j 4 43 N 9. eta s? s . ?(.. R TiNk. cc . . 6.55 S!m tZglich I U c C. 10.15 m Chicago Division. eo Sutl Ez. e. dtkaao Mail v.:2.i0,!m hic tt Lou fs . tägliche e uß.. 3.33 Um SafaticU( cc ..10.40 tu ati p .. 3.S0 9tiit tttneinnati See. 6 WSlm Bette rn ( 5.10 m li 8 t&glich i x c 11.20 5! Jeffersouville, Madiso'? und Jndioapolik kis.'nddu. Ud r täg. I.. 4.10 vm I gndadNall. 9 45 adcc... 7.2 m ' Zndhier täg,a 4S Snd KRad vatl Z 5U Rm y 9t 1 j. 7 oo K tfnoClP tilg. V.45Nn,lEt5 LLttg!0.45N. Wabash, St. Louis ä? Pacisie. tt id khie VaU 7.15 m l 2.11 CVlAKichCi ( eI il.3i im hiHRrtg 2.00 w Zol 1ftS3 c..lt.3.j Om Det u Eh ait. e.d Jndiana, Vloomington nudWeftern Eisenbahn J katt.. 70 anK Zel K L ke 5.1.U krawsordo.Aee. Rm uX3i tZgN.iv Nm Eafiern 3t S 9. tägtich... 3.50 Cm Cm Soee HJ5 8?m tlantte t. 6.19 51 Et. Louis Division. orepel,... S.A m , Z?acht 2s 3.55 Bn ail n Tag r 8.05 m I Mali u Tag Ez. ., ftm acht 9t U.tt9tat3Roreßl9 sicc. .10 Oepliche Division. Okstl. SlRail. . . .4.20V m I Dacifie l?ttß... 7 VOXm agt 0cpr6....1l 45BOT I 31 3 .10 2Sm tlanttc tp.... GoRm j Settern Sx?.... 45Nm Louiville,Nkw Albanh & Chicago. Air.Line. Chicago tr tgl.. 12.00 Jlrn Ctj'cogo r. tgl.. 3.1093m SRonon kk b.QMm I änn Ac 10.3UB ich Cito h cug. ich. EU k C$i:. ffj Mail U.455Itn j all. 4.00?m Indianapolis und Vincenues Gisenbain. Nait airo z 7.04 Brn I tneenneß 8(ce..l0 34 V Btncinncl e . 3.39 N SSail Talrs. 4.A S Eincknatt,HkmiltonKIndlauapoNsSiseudahti. Snd? ClLouil 4.00 B I EonncilslSeScc 8.30 Vm OKKCtlot&cXcc 4.30 Rm Wall. 11.5 Bn Jndpi u St. . 6.40 N Ind, u StSonillO. 4k?l in., K.Z.xyi.y to.50 Bot iminnatt See . m Indianapolis und St. Louis Eiseniaha. Tag tnith cc. u V z tSg täglich 7.10 vki C C 2 55 B öS u St S 9j. 6 15 R I t k i täglich I u CC.lOCSKa Loral Paffeng,?. 9.50 R Ta,r e tlal. elR I Jndiansxolil Se 3.15X0. Sge mit r. c. Lelznfeffel-Ei'r iU C SchUf fBaget.. mit f. Pa:rEar. t ! tnay be fnnnd o flirt at Geo. P. RO"wnx 9a -sxt3 ' wapaper Auverufjna uure&u. io &pruc 1 Biret)(wlieseaaverrirrara,l 11t7Tr7 tistagcontracumay jjjj 1P5 V

tWM . r--'5-,S3 Tj. iM?M5Mn

wu 5SMe

V 1 i Tr fr c , der Zndiana mbsme 1 tmpfikhlt sich ,k Wlnfertigntttt von stl SllCQtlUttflCtl ' Cirkularen, Briefköpfen, Preislisten, Qllitinttgen. Eintrittskarten, Mitglicdcrkartctt, Brochnrcn, Cottstitutionen Adrchkartctt, JDentsclie , fiüÄgiffl-fe . Etablirt seit 1859. Charles Meycn & Co? 39 uvtl 41 PaiU New YorV, ißorgfn ane Artn von Gtsclikftsanzeigen, Personalauffordertuigeri etc für diese Zeitangf, sowie für üld doutsdien Blätter in dca , Ver. Staaten und Europa. ' t Ämmtllche Dentflcb-AinrrikaslArbe Zf ltnnen liegen In nnsfmu (hLaits-Lotal ur .T'WB KiBKirht de i'aWlIlvcin auf. . Sie geehrten Heran sgebtr deutachei HUtter verden acLtangi?oll trucLt. um ihr t xdafw'n für nuäf-rA Uci;itratar tu bbrspsdnii.

im

X

, w