Indiana Tribüne, Volume 7, Number 337, Indianapolis, Marion County, 25 August 1884 — Page 2

indiana Hribüne.

Ersch eint FSgNH, Wöchentlich u. Sonntags. Ofssce: 120 O. Marhlandstr. fTt tZgltcöe .Tribüne kostet durch den Träger 12 X- Enk xer Zgoch, hie SnnlgS Tridä" lentl xer WocZk. Beide zufam:n 15 Cents. Per Poft jugtschlZt in VorauSbetahIung pi Vtx Jaör. Indianapolis, Ind., 25. August 1334. Fraucnstimmrccht. t An mehreren wichtigen Punkten haben die Vorkämpfer für die politische Gleich ber?chtigunz der Frauen in der letzten Zeit schwere Niederlagen erlitten. Da ist zunächst England zu nennen. Dort tatte Disraeli, um den Radikalen den Wind aus den Segeln zu nehmen, sich schon vor Jahren für das Frauenstimmrecht erklärt Die ausgesprochenen Liberaten, die sich durch die Philosophie John Ctuart MillZ leiten lassen, galten erst recht als ausgesprochene Feinde der Gleichberechtigung. ViU nun die Regle' rung den Vorschlag machte, da Stimmrecht auf zwei Millionen Bürger auszudehnen, die es biöher nicht genossen haben, glaubten die Jrauenrechtler Znver sichtlich, es werde wenigstens auch denjenizen Frauen verliehen werden, die directe Steuern bezahlen. Es wurde ein dementsprcchcndcs Amendcmcnt eingebracht, aber Gladstone erklärte, fallsdas selbe angenommen ivürde, müsse er die ganze Franchisc-Bill fallen lassen. Das Amendement siel mit großer Atehrbeit, um so mehr, als in der Debatte nachgewiesen wurde, daß die Zulassung der -Frauen u den Schulrathöwahlen sehr schlechte Ergebnisie gehabt hat. 3!och schlimmer aber ist es den Emancipationsschwärmern in den Ver. Sta' ten gegangen, denn hier sind sie auf den Widerstand der Frauen selbst gestoßen. In Oregon wurde kürzlich ein Frauen-stimmrechts-An'endement geschlagen, von den männlichen Wählern allerdings, aber auf Betreiben der Frauen in Massachusetts, die nach Orcgon schrieben und telegraphirten, um keinen Preis dieBürden ihres Geschlechts noch zu vermehren. In Massachusetts sebst aber brachten die Frauen cS dahin, daß die Legislatur ein bereits ausgearbeitetes Emancipatiöns Amend'ement dem Volke gar nicht vorlegte. Die Geschlagenen werden indessen einen Trost finden, wenn sie auf das Territoriunr Wasbington blicken. Dort wurde im vorigen Winter ein Frauenstimm-rechts-Gesetz von der Legislatur ange r.ommen und nicht erst dem Volke unterbreitet, sondern bald fix Kraft gesetzt. Es handelt sich natürlich um einen Versuch, der aber höchst interessant ist, weil im Territorium Washington fast dieselben Zustände herrschen, wie in den lange besiedelten Staaten der Union. Dort stehen die Frauen nicht unter dem Einflusse der V'ormonenkirche, wie in Utah, noch bilden, sie eine höchst geringfügige Minderheit loie in Wvoming. Vielmehr sind sie verhältnißmäßig ebenso zahlreich, intelligent und unabhängig, wie etwa in Nebraöka oder Iowa, die Eivilisation im Territorium Washington ist weit vorgeschritten, und nach den Ergebnissen des Frauenstimznrcchts in demselben läßt sich vaher mit einiger Sicherheit beurtheilen, wie sich ledteres in Illinois oder MisVor einigen Wochen fanden im Terri torium Washington Gemeindewahlen Patt, an denen dieFrauen sick zum ersten Male betheiligen durften. Es ging, Darin stimmen alleBeobachter überem in den Wahlurnen seh? ruhig und anständig zu, die Wählerinnen betheiligten sich in einzelnen Städten sehr zahlreich, in anderen fast gar nicht, überall aber wurden sie mit der größten Achtung behandelt. Besonders hervorgehoben wird sie Thatsache, daß die verheiratheten Frauen nicht so stimmten wie ihre A!än.ier, sondern wie die Tempercn?iprediger & ihnen gerathen hatten. Von 080 timmgeberinnen in Ainswortl, stimm!en 600 für das Law and Cibcftiifri", lvelches dessenungeachtet geschlagen wur)e. Im östlichen Theile des Tenitori' lml wurde in mehreren Städten über zie Ertheilunz loa Schankconcessionen abgestimmt, und die Frauen W'aren fast tinsttmmi gegen Licenz. Nur in llokcma Eity theilten sie sich, indem A I für, 30 gegen Licenz stimmten. Man tonn es also den Prohibitionisten nicht serdenken, wenn sie mit allen Mitteln die Einführung dcö Frauenstimmrechts bereiben. Sie wisien eben, daß dieFrauen ach mehr durch das Gefühl, als durch Äründe bestimmen lassen ant) durch Brandreden leicht in Aufregung zu versetzen sind. Mit dem Stimmrecht nun waren die Irauen im Territorium so ziemlich einzerstanden, nicht aber mit der ihnen gleichzeitig auferlegten Verpslichtung,als geschworene zu dienen. Lluf diese Last hatten sie nicht gerechnet, da sie indessen :as absolute Bürgerrecht erlangt hatten, fo mußten sie sicd auch die Uebernahme ver Bürgerpflichten gefallen lasten. In Den meisten Eountics sehten die Sheriffs soforiFraucn auf die Gcschworenenlisten, 3)0 das nicht geschah, ließen die Nichter den Irrthum ohne Verzug berichtigen. Die begeisterten Frauenrechtlerinnen ermähnten ihre Schwestern, muthig ausarhalten, aber letztere suchten sich zu zrücken, wo sie irgend konnten. Zwei ;tx Territorialrichtcr waren auch galant zenug, fast jede Entschuldigung gelten zu lassen, vlichter Green jedoch anerkannte zux die zwingendsten Gründe. So gab es )enn eine Menge weiblicher Geschworelen. Die erste Schwierigkeit, die sich bei öen gemischten Juries ergab, boten diejeaigtn Processe, in denen unzarte Dinge ;ur Verhandlung tarnen. Man konnte natürlich die Zeugen und Anwälte nicht verhindern, Sachen zur Sprache zu brinzen, die man sonst in Gegenwart von kamen nicht erwähnt. Tann stellte es sich heraus,, daß die schönen Geschwore- ' . 0 . r

wurl oder Ohw vewaorcn würde. Nach den Erfahrungen in Utah und Wvoming ließ sich ein folaVS Urtbeil nickt fällen.

nen dem vor (Vencht vorgebrachten cugnisse und den juristischen Gründen gar kein Gewicht beilegten, sondern einfach ein Vonnthcil faßten und von demselben aicht wieder abzubringen waren. Am schlimmsten aber trieben sie es im Aerathungszimmcr der Großgeschworencn. Dort zeigten sie den echt weiblichen Eharakterzug, Schlüsie sozusagen spiungweise zu erreichen und sich durch solche nebensächliche Dinge, wie Beweissührung und Gesetz nicht im Geringsten beirren zu lassen. Namentlich wo es sich um den anerlaubten Verkauf von berauschenden Getränken oder um das sociale Uebel" handelte, hätten die weiblichen Großgeschworcnen am liebsten jeden Angcschuldigten auch bald in Anklagestand versetzt und ohne alle gesetzlichen Gründe in's Gefängniß geschickt. Die Advokaten hatten emen heillosen Schrecken vor einem Elemente, das nur das sogenannte böhere Gesetz kennt und das geschriebene Necht nur soweit in Anwendung bringen will, als es Strafbestimmungen enthält'. Sie wollen vor Frauen nicht mehr argumentiren, nicht etwa, weil dieselben nicht intelligent und gewissenhast genug sind, sondern weil ihnen die Fähigkeit zu man ge!n scheint, die Beweisgründe auf beiden Seiten gegenseitig abzuwägen und sich led'glich auf die Thatsachen zu stützen. Ueber diefen Tbeil der Frauenemäncipation herrscht somit allseit i g e Unzufriedenheit. Die Frauen wollen nichts mit dem Geschworenendienste zu thun haben, und die Männer befürchten, daß es um die Gerechtigkeit bald sehr traurig bestellt sein wird, wenn sie weiblichen Händen anvertraut werden muß. Es ist mehr als fraglich, ob der Versuch so schnell auf andere Landestheile ausgedehnt werden wild. Sicher wird das nicht geschehen, wenn die Erfahrungen im Territorium ..sl'ingtcn in Erwägung gezogen werden Französische und deutscheIndustrie, Der Temps" veröffentlicht folgenden Artikel über die französische und die deut sche Industrie : Ein Privatcorrespondent richtet an uns nachstehende Erläuterungen über die respektive Lage der französischen und der deutschen Industrie. Die Parallele ist nicht ohne Interesse. Nach unserem Eorrespondenten haben die Industrien Frankreichs, welche eine besondere Gewandtheit erfordern, noch immer einen großen Erfolg in Deutschland. So sind die Pariser Bronzeartikel noch nicht überflügelt worden ; ihr guter Geschmack bewirkt, daß fie auf allen Märkten Europas gesucht Waden. Berlin hat dafür Paris in den billigen Messinzartikeln vollkommen den Nang abgelaufen. Bezüglich Fayence-, Porzellan- und Glas-

Waaren ist Deutschland heute im Stande, den französischen Produkten einen sehr ernsten Mitbewerb zu machen. Die Gewebe von Noubair, Sedan und Elbeuf baben ihreAusfuhr auf ein niedriaers?!ijjeau herabsinken sehen, als das des ExPorts der Fabriken von Berlin, lachen und anderer Städte am Rhein und in der Lausitz. In Eonfektionsartikeln ist dasselbe der Fall : die französischen Jndustriellcn machen die Mode, aber sie exportiren nicht. Die Pariser Pasiementerien behaupten sich fortwährend wegen ihres guten Geschmacks,allein deren Preise werden als zu hoch erachtet. Annaberg kopirt die Pariser Zeichnungen und Modelle und . bringt sie zu den für den internationalen Handel nothwendigen Preisen auf den Markt. Die Fabriken von Crefeld, Mülheim und Elberfeld erportirten große Quantitäten Seide, Sammet und Seidenatlas. Lvon macht große Anstrengungen, um seine OberHerrschast zu behaupten. Die Lyoner Fabrikanten haben seit einiger Zeit sehr bedeutende Fortschritte gemacht, und diese waren-nicht nutzlos. Hingegen werden Wollsammete aus Berlin und Linden (Hannover) selbst in Frankreich sehr stark verkauft. In Leinen halten Lille und Armentieres mit Ehren die Eonkurrenz der schlesischen Fabriken aus. In Spitzen kann Deutschland nicht mit Ealais rivalisiren. In der Kunsttischlerei hält sich Paris auf der Höhe seiner glänzenden Vergangenheit, aber verschiedene Artikel, wie Stäbe und Goldrahmen, die einst Specialität des Faubourg Saint-Antoine waren, werden heute auch in Berlin und Köln fabricirt. In der echten und nachgeahmten Bijouterie, konnte man diesseits des Rheines noch nicht die vollendete Ausführung und die leichte Hand des Pariser Arbeiters erreichen." Nordische äste. Im Schiffsbauhofe in Brooklyn, N. S., liegt bekanntlich der Bear" vor Anker und drei Bewohner desselben erregen die besondere Aufmerksamkeit aller Besucher des durch seine Theilnahme ander Greely-Erpedition interessanten Schiffes. Sie treiben sich auf dem Decke umher, vermeiden aber sorgfältig alle Stellen, die von der Sonne beschienen sind. Wenn der ftoch pfeift, kommt Leben in diese drei Schisssbewohner, sie lausen nach der tfüche, stecken ihre langen Nasen begehrlich ihrem Freunde entgegen und wedeln, wenn sie die ihnen bestimmten Leckerbissen in Empfang nehmen, dankbar mit de.n, Schwänzen. Es sind drei Eskimo-Hund i: der Bear" auf der Rückreise aus der Lady Franklin Bai in Grönland an Bord genommen hat. Ur sprünglich waren es ihrer fünf, aber zwei , sind in St. Johns gegen ebenso viele Neufundländer ausgetauscht wor den. Vom ersten Tage ihres Aufenthaltes auf dem Schiffe an lebten die Estimos in Herrlichkeit und Ueberfluß, aber je südlicher die Kiele gesteuert wurden, desto größeres Heimweh schien sie zu beschlei chen, und als erst die Eisfelder und die Eisberge seltener und seltener und die Sonnenstrahlen wärmer und wärmer wurden, da saßen sie im schattigsten Winkel'deS Schiffes zusammen und'heulten,' als vermutheten sie, daß der Weg direkt in die-HöUe mit ihren Pech- und Schwefel-Glmhen hineinführe. Als die Gesellschaft in St. Johns um zwei verringert und durch zwei Neufundländer vermehrt wurde, schien, dies einen, günstigen Einfluß auf die verbleibenden .Eskimos zu äußern. Der Anblick der fremden Vettern entflammte die Thatkraft in ihrer Brustund in blutigen Kämvfen mit denselben ver- ! veraaßen sie die unerträgliche Hitze. ' ftorr" ATnt nTr,rf1,rU

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Portsmouth, N. H., wo bekanntlich Grkely das Schiff verließ, um sich allmälig wieder an das Klima der südliche ren Breiten ni gewöhnen. Nach mehrtägigem Aufenthalt setzte der Dampfer die vkeise fort und kaum war er aus dem Hafen, so vermehrte das Eskimo-Weib-chen die Zahl der an Bord Befindlichen um fünf junge Eskimos. Die Matrosen vertvrndeten die größte Sorgfalt auf die Pflege derselben, aber in einem unbewachten Augenblicke versetzte ein Neufundländer einem der jungen Thiere einenBiß und dieses starb bald darauf. Drei Geschwister folgten ihm bald und NUN lag die alte Hündin trübselig da, ihr letztes Puppi zwischen den Vorderpfoten, beleckte es und biß nach Jedem, Mensch oder Hund, der in ihre Nähe kam. Ihre Zärtlichkeit vermochte nicht das letzte Junge am Leben zu erhalten, eS starb und die Alte war nun im wahren Sinne des Wortes untröstlich. Sie wanderte ruhelos von Ott zu Ort, ächtete nicht der Sonne, die auf sie herabbrannte, legte sich sogar in der Nähe der Dampskesiel nieder, verweigerte die Annähme von Nahrung, kurz geberdete sich, als suche sie den Tod. Ihre zottigen, gelben Haare sielen aus und zum Skelete abgemagert kam sie nach )!ew York und Brooklvn. Ihre Gefährten dagegen nahmen von Tag zu Tag ein stattlicheres Ansehen an, wurden fett und haben sogar an den Stellen frisches Haar bekommen, an denen früher die Geschirre dasselbe hinweggescheuert hatten. Wenn jetzt die Besucher des Schisses die drei Eskimos betrachten, so kommt es häusig vor, daßdie Hündin ob ihres schäbigen Aussehens verspottet wird. Das ist aber das beste Mittel, den Unmuth der Matrosen zu erregen. Wenn Ihr wüßtet, sagen die wetterharten Seebären, was dieses Thier durchgemacht hat, so würdet Ihr nicht über seine Häßlicbkeit lack'en." Dr. Amos, der Schiffsarzt, der sich von Anfang an lebhaft für die Fremdlinge aus dein nöidlichen Eismeere interessirt hat, läßt im Aketrvpolitan-Eishause einen Stall sür dieselben einrichten, iVdem sie bis zum Winter untergebracht werden sollen. Dann wandern die Eskimo Hunde nach dem Eentralparke und werden dort ein geräumiges Gemach neben ihrem Landsinanne, dem Eisbären, beziehen. Den schönsten Eskimo-Hund hatte ber Seccadett Harlow von der Thctis" in Grönland erworben. Dieses Tbier -stammte von Sander's Eiland, dessen Hunde als die stärksten und ausdaumidsten geschätzt werden. Harlow hatte den Hund von einer EskimoLady für einen Brief Stecknadeln, ein Päckchen gros;cr Jtäbnadeln, eine Spule wirn und ein Messer eingetauscht. Der Hund sprang kurz vor Ankunft der Thetis" in Portsmouth über Bord. Die Matlvsen sagten, er habe wegen der Hitze und aus Heimweh Selbstmvld begangen.

?ie Zllstättd'e am ?ongo. Der Londoner Times"cntnehmenwir aachsolgcnde Bemerkungen Stanley's über die Entwickelungsfähigkeit des Eonzogebietes: Selbst Ansiedler mit geringen Geldmitteln können sich, dort mit günstigstem Erfolge ansässig machen, sobald ihnen erst regelmäßige und schnelle Transportmittel zur Verfügung stehend Für den Reisbau ist der Boden besonders geeignet, aber auch 'sonst gehört das Gebiet zu den fruchtbarsten der Welt. Cummi und Oel eröffnen ein reiches Feld für den Handel und die ElfenbeinVorräthe werden noch für Menschenalter torhalten. Am mittleren und oberen Congo wuchern Oelpalmn und wilde Kaffecpflanzen, aus deren Beeren ein vortreffliches Getränk bereitet werden kann, auch solche Früchte, mit deren Anbau bis jetzt schon Bei suche gemacht worden sind, namentlich Bananan, Orangen und Eitronen. Die Stationen der internationalen Gesellschaft sind mit soliden und bequemen Gebäuden versehen und sollten über Stanley-Falls hinaus bis zum See Bangweolo ausgedehnt werden; ich bin die Mündungen vieler neu-entdeckten Flüsse bis 200 Meilen hinauf gefahren, ohne auf Schwierigkeiten zu stoßen. Sklavenarbeit habe ich nie verwendet ; in den ersten beiden Jahren meiner Thätigkeit Wurde es mir schwer, die Eingeborenen zur Arbeit heranzuziehen, allein durch pünktliche Zahlung hoher Löhne und Unterstützung der Häuptlinge konnte ich schließlich so viele Arbeiter bekommen, als ich nur brauchte. . Durch den englisch-portuziesischen Vertrag würde der Handel zu Grunde gerichtet werden ; die Portugiesen haben von der englischen Einsuhr im Wertbe von 600,000 jährlich 197,000 Zölle erhalten. Die internationale Gesellschaft würde ihre Stationen lieber verbrannt, als unter die Hoyeit Portugals gestellt haben. Die Franzosen haoen bisher sür das Land so gut wie nichts gethan. Die Errichtung einer deutschen Handelsstation sollte ermuthigt werden. Auch von Missionsstationen ist Segen zu er warten, wenn die Leiter derselben prac tisch vorzugehen gewillt und befähigt sind. DaS Klima ist auch für die Europäer erträglich, wenn diese im Genuffe von Spiritussen, namentlich der schweren portugiesischen Weine, äußerst mäßig sind und es möglichst vermeiden, sich der Sonne auszusetzen. Außerdem hängt das Gedeihen des EongoGebietes namcntlich von der richtigen Behandlung der Eingeborenen ab ; ohne ihre thätige Unterstützung kann nicht viel erreicht werden. Die Veröffentlichung eines gründlichen Berichts über meine sechsjährigen Erfahrungen hängt von den Entschließungen der internationalen Ge sellschaft ab." Vom Inland e. In Betreff seines Besitz standes an Eisenbahnen nimmt Dakota mit seinen 2,544 Meilen die 15. Stelle . ' . i r i unter unseren Staaten uno errnorlen ein. Der ;?armerDavrdArbuckle s am Money Creek,M., hat dieser Tage e m Bferd für S10 venau t, welches vom Jahre 1661 ab den aamen letzten Krieg u. zwar im 5. Eavallerie-Regimente mitaemacht hat. Als damals, das Pferd zu dem genannten Regiments, kam, wai m f r. L ren Siü5 mr oasielve.vezavtt Vorven.

A u l o c m L a n d gu t c d c s Fra n l Guv am Cugar Ereck hat sich ein junger Hund von seiner Familie .getrennt und sich einer Schweinefamilie zugesellt. Die Alte nährt das Hündchen gleichzeitig mit ihren Ferkelchen und die letzteren spielen mit ihrem Vkilchbrudcr, wie mit Ihres gleichen. In Dakota sind 5,500,000 Acker Landes für Schulzweckc rescrvirt. Dasselbe darf nicht unter 10 pro Acker und nicht früher verkauft werden, als bis das Territorium als Staat in die Union aufgenommen ist. Ein großer Theil d?s Landes würde schon jetzt einen höheren Preis, als HO für den Acker bringen. An der Feier des 82. Geburtstagcs der Frau Weber in Florence, Marion Eo., Kö., nahmen deren 5 Gefchwister Theil, welche zusammen 404 Lebensjahre repräsentiren. Der älteste Bruder ist 00, die jüngste Schwester 75 Jahre alt. I n N e w H a v e n, E o n n., wurde über den2.-jährigen Miles McPartlan)

Wegen Stimmbetruas am abltage 18 monatliche Haft verhängt. Stimmbetrug und llemer Dlebstahl" zahlen in Eonnecticut zu derselben 5lategorie. Eine solche Strafverbäncnlnq beraubt einen Verurteilten auf alle Zeiten desVürgerrechts. Darob ist nun der junge Äcann wahnsinnig geworden. Von San Francisco, Eal., wurden soeben neunzehn aussätzige Ehi ncsen, welche die Stadtbehörden ausge' sangen batten, nach ihrem Hclmatvlande zurückgeschickt. Um eine Eininischung des chinesischen Eonjulats durch Habeas Eorpus- und andere gerichtliche Maßnah men zu verhindern und keine Passagiere davon abzuhalten, Paffage auf dem Dampfer Oceanic zu nehmen, der d:e Aussätzigen heimwärts führen sollte. Wurden alle Vorbereitungen für dieNücksendung der Aussätzigen mit größter Heimlichkeit betrieben, und erst Donnerstag spat am Abend wurden die .'lrmcn von ihrer bevorstehenden Zwangsrcise in Kenntniß gesetzt. ' Die Nachricht wurde von ihnen mit großem Schrecken aufgenommen, da sie wissen, daß, nachdem sie hier eine humane Behandlung erfahren haben, in Ehma ihrer ein schreckliches Loos harrt, denn dort wird mit Aussatzigen böse verfahren. Man thut nichts für die Linderung ihrer Leiden, und bei mangelhafter Beköstigung in den elendesten Hütten werden sie sich selbst überlassen, bis der 2od ihrer traurigen Enstenz em Ende macht. In Pas,alc, 3i. I., m achte eine Dame soebea die Entdeckung, daß ihre Köä'in ein Koch war. An der Ecke von Pennington- und Passaic-Ave. halt die ehrsame Frau Lotten ein SoU haus, und wenn ihr nichts Anderes zu ihrer irdischen Glückseligkeit gefehlt hat, als eine mustergiltige Köchin, so war sie so glücklich, auch diese vor wurzeln in einem liebensivürdiaen Gesck'öpse zu sinden, das sich ebenso Wohl durch seine glänzenden, dicken blonden Zöpse..wle auch durch seine unbestrittenen kulinarischen Talente schnell die Gunst aller Hausbewobner eroberte. Die neue Köchin" war im Munde Aller, und ihr bescheidencs Austreten konnte nicht genug gerühmt werden. Eines Abends es war schon Bettzeit erinnerte sich Frau Tot in, e was vergessen zu haben, und zwar nichts mehr und nichts weniger, als der neuen Köchin" gewisse Verhaltungsmaßregeln für das morgende Frühstück zu geben. Schon im Negligee, eilte sie schnell die Treppe hinauf, um das Versäumte nachzuholen. In der Eile vergaß sie das Klopsen und stürmte unangemeldet in das Schlafzilttmer der neuen Köchin". Entsetzen erregender Anblick! Während über der einen Stuhllehne die vielbeneidete blonde Pcrrücke hing, über der andele i die Kleidcr dcr Kochkünstlerin nne Siluatirn, die ',war an sich nichts Schreckliches sür Frau Totten hatte stand doch das Gestell" für diese Staffage inmitten des Zinimers und war eben im Begriff sich der veritabeln Mannshosen zu entkleiden. Icur einen einzigen, aber entsetzlichen Schrei stieß Frau Lotten aus, eilte hinab und sete das ganze Haus in' Aufruhr. Ein hochnothpinlichcs Verhör stellte die grausige Thatsache fest, daß die neue Köchin" ein Koch, ein wahrhastiger, ausgewachsener Mann war. Er hatte sich der Weiblichen Kleider bedient, um leich ter eine Stelle zu bekominen. Er wäre schon in New Z)ork einmal in dieser verfänglichen Situation gewesen und habe sich nach dem Lande begeben, um vor wiederholten Entdeckungen sicherer zu sein. Seines Bleibens im Hause h? ehrsamen Frau Totten war natürlich nicht mehr, und Letztere hatte wieder ih:e neue Köchin" verloren. Sie verwünscht ihre Vergeßlichkeit. Zwei Farmer in der Nähe von Windsorville, Conn., hatten sich vor einigen Monaten Frauen aus Eastle Garden geholt und sind hierbei ihrer Versicherung nach sehr gut gefahren. Ihr Nachbar Daniel F. Shugrnr ist ein wohlhabender Mann, aber trotzdem, wie seine Bekannten wenigstens sagen, dümmer als es die Polizei erlaubt. Bei seinen Bemühungen, eine der Töchter des Staates, der hölzernen Schinken und Muskatnüsse heimzuführen, hatte er bisher nur Körbe davon getragen. Jetzt gehe ich auch nach Eastle Garden," sagte .er sich am vorigen Dienstage, und hole mir eine Frau; was meine Nachbarn können, die doch blos kleine Kühbauern gegen mich sind, kann ich erst recht." Geld hatte Shugrur in Masse liegen und so stand der Ausführung seines Vorsatzes nichts im Wege. Superintendent Jackson stellte ihm die gerade vorhandenen, heirathsfähigen Dämlichkeiten vor, aber die letzteren waren zu, fällig lauter Russinnen und ließen an Kenntniß der englischen Sprache, noch mehr aber an Reinlichkeit allzu viel zu wünschen übrig. Verstimmt schienderte Shugrur durch die Straßen, machte die Bekanntschaft eines Hausirers der ihm eine massiv goldene" Uhr für 88.00 verkaufte, und weihte ihn, der sich als ein sehr netter Mann erwies, in den Zweck seiner Reise ein. Da weiß ich 3lalh" meinte der Hausirer und führte den neugewonnenen Freund in eine' Schaubude, in der eine Elrcassierin mit kurzenRöcken und' langen Haaren für 10 Cents zu sehen war. Dieselbe sprach englisch, Shugrur machte ihr eine Liebes-' Erklärung, die Circassierien bpmelte ein.

paar Männern zu. schrie, der Fremde sei ihrer weiblichen Würde zu nahe ge treten und Shugrur wurde umringt und an die Lust gesitzt. Beschämt wanderte er durch mehrere Stiaßen, bis ihn der Dulst in eine Wirthschaft tricb. Hur entdeckte er, dak ihm sein Gcld geen 5300 und, was er sonst in seinen Taschcn gkhabt hatte, gestlihlen war. Er klagte dem Wirth seine Noth und dieser xlt ci nen Polizisten herbei, der ihn mit nach der nächsten Station nahm, wo dcr Bet ter vom Lande Anzeige erstattete.

D c l i t sei) c L o f a I : S ? a tf ) r i d) t c n . Oldenburg. Die Hinrichtung des Raubmörders Junker hat Oldenburg 1,500 M. gekostet.' Gutsbesitzer Weerda aus Fed'derwarden ist wegen versuchter Verleitung um Meineid verhaftet worden. In Battel, Genieinde Reuenhuntorf, schlug l)er Blitz in das Haus des I. H..Monnich und brannte dasselbe bis auf den Grund nieder. Auch in Metzendmf bei Jode gerieth das gan; wie Haus des I. Mever in Brand und io::rde total zerstört. vrovin; LLtstsalen. Der Jsraelit Coppel Cahn aus Mitten feierte jüngst in völliger geistiger Frische seinen 10. Gcbnit5taz. In Paderborn und Umgegend hakn hestige Stmme großen Schaden abgelichtet. Wilhelm Sauerbrei au 5 Wert, angesagt der Schändung und der Ermordung drr Anna Hotte, brach jüngst aus dem (Gefängniß aus, wurde aber wieder angefangen. In einer Wirthschaft zu Kirschenlinde brach eine Prügelei aus, bei der Bergmann Spagnolo von einem gewissen Tondello erstochen wurde. Bergmann Arnold Lenzen von Bochum wurde wegen Sittlichteitc-verbrechen in 10 Fällen, darunter gegen seine eigene Tochter, :u 5 Jahre Zuchthaus verurthcilt. vrovin; Lacksen. Das dreitägige Sängcrfest der 59 vereinigten norddeutschen Sängerbünde in Halberstadt, ist in prächtiger Weise verr.. o. . - .- e lausen. n lansurr sanoen neuer- ' f r . ?: v . . r i. 1 1 ... ri . 1 1 Nür:te uck und ertrank. Dr. Karl Rummel von Halle errang beim Aundcsschießcn in Leipzig die von dcr dortigen SchützengcseJschast gestiftete silbertte Bowle im Werthe von 1000 M. Die Gegend von 5Huersurt wurde wieder von schwerem Hagelwetter heimgesucht In Krcisfeld hat sich dcr Lohnhäuser Böhme durch eine Dynamitpatrone gctödtct. ' Vrolilierzogtbum Jaden. Der Konkurs dcr Handclssrau Allge in Emmendingen, welche mit ihrer ganzen Familie in Hast sitzt, erregt großes Aufsehen. Wegen Weinschmiercrei wurde Mar Martin von Herbolzheim, welcher nach Aeußerung des als Sachverständiger anwesenden Hosraths Reßler von Karlsruhe, eine stinkende Brühe" aus Obstwein, Treber und dergleichen Edelgewächsen fadrizirt batte, zu 3 Wochen Gefängniß und 200 M. Geldbuße verurtheilt; der Küfer Karl Gcppcrt, der ihm dabei geholfen hatte, schlüpfte zl 'f ern ti .rvsi-.r. v... t. i um ou 'jji. vyaojuajc umu7. I jiuup reibesiher Meier von Llicgel in Freiburg. In St.Georgcn wurde die .Gewerbeausstellung des Schwarzwaldgaues crösfnet. Eine zweite kegionalausstellung, die der Gewerbevercine des BrcisgJuGauverbandes, wird demnächst in Lahc eröffnet werden. DaZ Kürschner Bergner'sche Haus in Konstanz ist um 25,000 M.an den Uhrmacher Rößler verkaust worden. Wegen schwerer Sittlichkeitsverbrechen ist der Oekonom Wilhelm Schänzlin von Reuenweg in Wyhlen verhaftet worden. Der wegen Brand' stistung verhaftet gewesene GallusKienzler von c'ußbach hat sich im Gefängnis; erhängt. Auf dem Bahnhof in Offenbürg wurde der Eisenbahnschassner Schmitt von Freiburg tödtlich verletzt. f Pfarrer E. Dengler in Wieblingen. In Oberbaldingen ist das Anwesen dcr Wittwe Schncckenburgcr niedergebrannt, in Reichenbach bei Lahr die Gastwirthsckaft Zur Krone", in Lauf bei Bühl die Wilser'sche Mahlmühle. Köttigreick Württrinbrrg. Der Privatier Hummel in Stuttgart wurde von einem Franzosen mit einem Knüppel auf die Stirne geschlagen und erlag der Bcrletzung. Die Polvtechniker PeterS von Staßfurt und Wild von Zürich, wurden in Stuttgart wegen eines Duells, zu je 3 Monaten Festung verurtheilt. In dcr Brcns ertrank beim Baden Schneider Enz aus BergenWeiler. Schultheiß K löter in Brcmelau feierte sein 25jährigcs Amtsjubilä um. Zu dem in Crailsheim stattsindenden Gauturnfeste des Braunenbcrggaues sind bis jetzt 1!) Bereine mit über 300 Turnern angemeldet. Die Frau des Bauern D. Benzner in Gündelbach wurde vom Blitz erschlagen. Stadtschultheiß Sauter in Hrrenberg feierte sein 2ojährigeS Amtsjubiläum. Der alte OmnibuöführerStähle scn. in Laupheim ertrank, Wegen Verbreitung verbotener Druckschriften erhielt der Schuhmacher Joh. H. Kahl von Obcrbrüdcn 4 WochenGefängniß. Tuchmacher Scheell in Reutlingen ertrank. In Ulm ertränkte sich die Wittwe Tollinger. Der Gesangverein in Urach feierte den Tag seines 50jährigen Bestehens. Den zweiten Gewinn in der Stuttgarter kathol. Klrchenbaulotterie erhielt der bedürftige. Schreiner Arnold von Zwicfaltendorf. Vrovln; Brandekiburg. Dr. Koch in Berlin wird Wahrscheinlich Vorsteher des Reichsgcsundheitsamtes werden. Dr. Bodinus, Direktor des zoologischen Gartens in Berlin, hat seinen 70jäbrigen Geburtstag gefeiert. Gegen die Inhaber des Berliner BankHauses S. Bleichröder wurde eine Anklage wegen Uebertretung deö Reichs-stempel-Steuergesetzcs verhandelt. Der' Buchhalter Haudrich von der Firma Hermann Gerson in Berlin hat thatsächlich weit mehr unterschlagen, als man anfänglich annahm.. Ais jetzt sind fchon Unterschleife im.'Betrage von 08,000 M. ermittelt worden. Die Berliner Bankiers Krone und Menck, bei deren Vankerott sich eine Ueberschuldung von 537,000 M. herausstellte, sind zu 2 und 3 Jahren Gefängniß verurtheilt worden. Dcr Gummiwaaren-Arbeitcr Albert Winter in Berlin, der mit einem 18jährigen Mädchen ein Verhältniß hatte, war dieserhalb von seiner Frau mit einem Besenstiele verbauen worden. Er for-

oings ocsllge roerjamiierungen uair. Die Dienstmazd Anna Gonschorek in Burkcrsroda stür:te sick in den Brunnen

derte seine ahnungslose Geliebte zu einer Spazierfahrt nach Saatwinkel auf, miethete dort ein Boot und stürzte sich sammt dem Mädchen in den Tegeler See. Beide ertranken. Der Gemeinde-Kirchenrath in Forst hat beschlossen, bei Tausen, wenn mehr wie sechs Pathen sind, für jeden überzähligen 1 M. zu erheben, da gegen di? armen Leute ganz'von Gebühren zu befreien. In Kottbus.soll eine Straßenbahn mit Locomotivbetrieb angelegt werden, wenn die dortigen Jndustriellen den Plan begünstigen. Im Wusterwitzcr Revier bei Soldin wurde der 23 Jahre alte gräfliche Förster Reimann von Wilddieben erschossen. Der Werkmeister Ferd. Albrecht wurde in der Tuchfabrik von Staylor & Co. in Wittenberge von einem Treibriemen erfaßt, gegen die Decke geschleudert und getödtct. In Rahnödorf bei Erkern verbrannte in Folge von Brandstiftung die Hühnerzückterei von Wichert und Gebr. )!olte mit Geflüqel im Werthe von 4000 M. Durch Blitzschlag wurde ein Schasstall in Trampe entzündet, wobei 640 Schafe verbrannten. Wolkenbruchartige Regengüjse'Knd Hagelschläge haben die Felder 'im Kreise Calau schwer beschädigt. Braunschweig. Anhalt. Lippe. Frau Belhe aus Helmstadt, die Gattin des dortigen Polizeidieners, ist wegen großartiger Schwindeleien in Hast genommen worden. f in Becklingen der lekte Waterloo'er, Altvater Duderstadt. Die Herzogs. Familie von AnhaltDessau weilt zur Zeit in ihrer Villa Askania. Postdirector Hoffmann von Bern bürg feierte sin50jähriges Dienst-iubiläum.

Bekanntlich verschmähte es der größte Theil des reicheren legiti mistischcn Adels in Frankreich, unter Lei' tung Ludwig Philipps und)!apo!eon 111. sich dem Staats-, oder Kriegsdienste zu widmen. Einzelne gingen in's AusUnd, besonders Oesterreich, die meisten zogen sich auf, ihre Güter zurück, deren Bewirthschastung vielfach dadurch geWonnen bat. Aber viele besonders junge Adelige, verfielen dem Müßiggang und den Ausschweifungen, verlotterten und gingen zu Grunde. In den letzten Jahren sind schon eine ganze Reihe Sprossen berühmter Geschlechter in den Werkstätten als kleine Angestellte und unter deili fahrenden Volk aufgesunden worden. Ein Graf zeigte eine Riesin, ein Baron zog mit einem Caroussel herum, ein Vkarquis war in einen Circus gerathen. Und Aehnliches mehr. Vor einigen Wochen fanden die Polizisten einen alten,- nur nothdürstig gekleideten Mann unter einer Bank auf dem Boulevard Magcnta zu Paris schlafen. Auf dem Polizcibureau erklärte er ohne Umschioeife: Ich bin der Marquis von B. , aus der Guyenne, 79 Jahre alt und ohne Familie. . Mit dem 21. Jahre gelangte ich in den Besitz eines großen Vermögens, ging nach Paris, wo ich dasselbe binnen vier Jabren durcbbrachte. Mit 10,000 L., die mir verblieben, ging ich nach Amerika, wo ich alles Atögliche versuchte, in eine Gesellschast Schwindler gerieth und zu zwanzig fahren verurtheilt wurde.. Ich entfloh und kam 1835 wieder nach Frankreichs Mn der Roulette bei Frascati gewann ich viele Hunderttausend e, womit ich mein früheres Leben wieder aufnahm. In zwei Jahren war es zu Ende, ich versiel nochmals dem größten Elend. '1812 wurde ich wegen Diebstahls von Werthpapieren zu sieben Jahren, 1851 zu tv nem Jahre wegen Betrug und seitdem noch zehnmal wegen ähnlicher Vergehen rerurthcilt. Jetzt bin ich fertig, habe keine Kräfte mehr. Ich bitte den Herrn 6o:n:nissar, mich in einGefängniß führen m lassen, um ruhig sterben zu können." Der arme Marquis wurde nach dcr Po lizeipräfectur befördert, wo unter den iufgespeich'erten Akten sehr bald diejenizen aufgesunden wurden, welche seine Aussagen bestätigten. Gesegnete Wohlthäter. Als ein aus berühmten Aerzten und Chemi kern bestehender Rath die Entdeckung machte, a$ durch Misch un einiger wohlbekannter krthvoller Heilmittel die allerwundervollste Arznei erzeugt wurde, welche eine solche Menge verschiedener Krankheiten zu heilen im Stande sei, daß beinahe alle anderen neien überflüs. sig würden, bezweifelten d:?i Viele, aber der Beweis , ihres Werthe durch thatsächliche Au. Wendung zerstreute jeden Zweifel, und heute sind dre Entdecker jener großen Arznei, Hopfen BUters, als Wohlthäter von Allen geehrt. Dieses Bitterk ist zusammengesetzt au Hopfen, Buchn, Malz, Wolfökirsche, Löwenzahn und an. deren ältesten und besten Heilmitteln der Welt, und ist der größte Blutreiniger, N'eren. nnd Leber.Regulalor und Leben und G svndheit Wicdelbrioger. . Kein Leiden, wo diese Bitters gebraucht wird. Was auch immer die Symptome sein mögen, welcher Art auch die Krankheit und Veiden sind, gebrauchen Sie Hopfen-Bitters. Es rettet Jhikn das Leben. Hunderte sind auf diese Weise gerettet worden. tS $500 ffl wer den für jeden Fall bezahlt, wo das Bitter nicht hilft oder heilt. . 3ch litt lange Jahre an schweren Vieren, und Leberbcschwerden, bekam dünne Blut, war schlafr'g und matt, konnte kaum herumkriechen, war mit einem Wort ein aller gebrechlicher Mann und konnte nichts finden, das mir half, bis ich HopfeN'Bitters gebrauchte, und mich jetzt wie neu gebore finde. Mein Blut ist rein, die Nieren sind recht, und ich bin wieder so kräf. tig wie ein Dreißigjähriger, obschon ich 72 Jahre zahle. Vater." Zehn Jahre lang war meine Frau an' Bett gefesselt, sie litt an einer solchen Mengc Leiden, daß kein Dotter wußte, was ihr fehlte, und ich warf ein kleines Vermögen für allen möglichen Humbug nnd Stoff weg. Vor circa 6 Mona, ten sah ' ich eine Ver. Staaten Flagge mit Hopfen.Bitters darauf, und ich beschloß noch, mals zwei Flaschen zu kaufen, und jetzt ist sie so wohl und kräftig, als irgend eines Mannes Frau und dies, wurde mit wenigen zwei Dollar erreicht H. W. Detroit, Mich. Zessttson-Haus, Fo. 1 und 65 Hst Souty Straße. Deutsches Gast - Haus ! .Aechte deutsche Kost. Einzelue Mahlzeiten oder im Abonne. ment. Möblirte Zimmer nebst Kost. John Henry (Drünert, Eigttlth um er.

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