Indiana Tribüne, Volume 7, Number 335, Indianapolis, Marion County, 23 August 1884 — Page 3
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Das Medaillon.
(Sine Yrzahlung au dem deulsch. französischen Kriege.) (Ferlsedung.) Wegrand stützte daö Haupt wieder aus die 5lrme, und ein schwerer Seufzer entranz sich seinen Lippen. Die Landsleilte, die hier wohnen, sind reich und vornehm," brummte er ; die reichen Leute können sich's gar nicht denken, wie einem armen Teufel zu Aku theist." Vielleicht sind in Sckeveningen Vadegaste, die Ihr kennt," sagte die Wirthin, indem sie ein Packet Zeitungsblätter vom Schenktische nahm und eS vor Legrand' l'inlegte;-seht einmal dieseFremdenlisten durch. Ich weiß ja wohl, daß es bitter ist. einen Fremden um eine Unterstützung bitten zu müssen, aher in Noth kann. Jeder kommen." : ' Mechanisch blätterte Legrsnd . ;n den Zeitungen. Die guthetzigt ,Ftau füllte ein ziemlich' großes GlaS mit lÄenever, stellte e-, auf einen kttinen Porzellanteller und bot es ihrem Gast an, der es mit einem . dansbaren Alick an--nahmV; ' . Sie und eine gute Frau," sagte er ; Gott vergelte es Ibnen Zmv Jbren'Kindein !" Seht nach, ob Jhr'einen Bekannten findet." erwiderte sie; Eure Schuld bei mir ist ja so groß nicht, und bekommt Ihr außerdem noch so viel, daß Ihr nach Frankreich zurückkönnt, so ist Q6 gehol fen. Ich bin auch dann noch ein Bettler," antwortete Legrand, aber er laö jetzt schon aufnierksauier die ?kamen er klammerte sich -an die .Hoffnung, die in ihm geweckt ivorden N'ar, und an die er selbst noch nicht gedacht dabe mochte. ,)iur nicht verzagen," tröstete die Wirthin, 'f&bx seid ja noch jung " 5cbon fünsikndvieriil. Madame!" "Mti im I. Sl1?'.,tl.-.(.r ' fl.r Iti VV II .VU4llltVVUII4 . könnt 3ht noch viel schaffen '." Gewiß, iveiiit id nur zum Schaffen Gelegenheit finde! och hab' nichts anderes gelernt. , als da )!üllergewerbt Nur Muth ! Geht'ö heute bergab, so kann es auch morgen wieder bergauf gehcn' vertagen darf Niemand,, so lange er gesunde Anne hat." Halt, da hab' ich Einen '." rief Legrand, mit dem Finger auf einen Namen deutend, und der sorgenvolle Altsdruck war im s)ln von seinem Antlitz verschwunden. Leon Delattre, Fabrikant aus Lvon. Ein Fabrikant ? Dann muß er ein reicher Mann sein." Ihr kennt ihn persönlich ?" fragte die Wirthin. Wenn er derselbe Leon Delattre ist, den ich vor Jahren kennen lernte, ja," nickte Legrand, irährend er weiter blätterte; aber es kann auch nur ein ?kamenSVetter sein." - - Da auch der Vorname stimmt, so ist das unwahrscheinlich." Allerdings. Aber nun kommt eine zweite Frage : ' wird er mich noch kennen V Was ibm nicht anaenebn: ist? Ja, das ist es eben, was ihn veranlassen wird, die Bekanntschaft mit mir zu verleugnen. Liegen. die: .Dinge, so, dann könnt Ihr ihm ja den Daumen auf die Kehle setzen und ibn zwingen, -Euch zu unterstützen," sagte die Wirthin. Und wenn er ein reicher Fabrikant . ist, so wird's ihm auf hundert Gülden nicht ankommen, um Euch wieder los zu werden." Und da hab' ich noch Einen !" xu Legrand, jetzt im höchsten Grade überrasä't. Wie jkltsam doch oft der Zufall spielt !".,-.- Zufall ? - Was ist da Zufall ? . Es kommen'ja viele Franzosen hierber, um in Scheveningen m baden : vielleicht findet hr noc!' mehr Bekannte in der Litte." Mit diesen Beiden ist es genug." erwiderte Legrand, indem er die Zeitungen bei Seite schob, ch werde btutt noch mcine Schuld tilgen." , . Und dann abreisen V Da5 weis; ich noch nicht. Bitte, geben Sie mir - noch em Giu von diesem aus gezeichneten Genever." ie Wirthin (am dem Vergangen ohne Zögern nach, und Legrand gost in seiner fieberhaften Aufregung den Inhalt des Gl tse? ctuf einen Zug hinunter. Wer ist dcr Andere?" fragte sie. Ein französischer Graf," sagte er. Ulld den konnt ,shr auch pomgen?" ;Nein, abr; ich kann Hm eine We X -ichic.. cr;al)len, ur diceriiuch gern bczahlen wird' 03nt; so erzählt ihm diese Geschichte ur.d stellt den' Preis nicht tl irdtig ; vielleicht tonnt Ihr dami: ilv.xt Mül le N'iderausdauen' 'v Jaqu Legrand blickte sie eine geraume Weile gedankenvoll an. dann fuhr er mit derHand langsam über sein pockennarbiges Gesicht. ? -v " ; - . schwerlich !" sagte er kopfschüttelnd. Der Gnlud und 'Äeden, auf dem sie stand, ist ja auch nicht mehr mein Eigen ' lbum. Aber Sie haben Necht, Madame, man d.irf den Preis nicht ;n niedrig stel le'n." Er hatte sich erhoben, trat vor den lleineu. Spiegel in der Schenkstilbe und betrachtete uck' mit einem mitleidigen Lächeln. Wenn Sie mich in dem Hotel. j in dem er wohnt,-, nicht sofort hinaus j werten, dann will ich stoben", sagt: er sarkastisch ; ich 'ehe aus wie ein Vazarund !': 7 - ' ,Nichf ganz, aber beinahe," meinte die Wirthin und betrachtete seinen schäbigen Anzug, der auch in seiner Blü thezeit nicht elegant gewesen war. Laßt den Knüppel hier," fuhr sie fort. als. er ; . s nach dem Knotenstock griff, der in einer ' , Ecke stand; mit ihm seht Jhr'gefährlich aus." . - ' Er nickte zustimmend und nahm vom Haken einen fuchsigen ilzhut, über den ev einige 'Male. -mit seinem Nockärmel Zch geb'. Ihnen mein Wort darauf.
da lw vmq mltorzngcn werce," jagie ;cu ji ; ca ivai s :eiii vunoer,. cap icy er in zuversichtlichem ,Tvne. Weitn er nur noch einen Trümmerhaufen ' fand." nicht zu Hause, ist) swarte ich auf ibn,.bisl Und Eure Frau r". fragte Dclattre.
er kommt." ' - ' den dieses -chlckial sehr kalt ni lasse-i
(5r nickte ihr noch einmal ;u.dann ging er hinaus, und eine Viertelstunde später hatte er schon da Hotel erreicht, in welchem Leon Delattrc wohnte. Wie er es vorausgesehen hatte, wurde er dort von deni Personal mit sehr mißtrauischen Blicken betrachtet, als er sich nach dem Zimmer des Herrn Dclattre aus Lyon erkundigte. Herr Delattrc hat soeben seinFrühstück verlangt," sagte der Kellner, welchen der Portler zu Nath zog. Und nach dem Frübstück fabrt er
nach Scheveningen zu seiner Braut' wandte der Portler sich zu Legrand, der mit gespannter Aufmerksamkeit borcbte. ,,'br babt also nicbt lange Zeit Bester. ' Wahrscheinlich wollt Ihr betteln Ich denke nicht daran", erwiderte Legrand entrüstet. Vielleicht fürchtet Ihr auch für Eure silbernen Löffel, wie ? Beseht mich so genau wie Ihr wollt ; ich hab' ein gutes Gewissen." Das kann Jeder sagen !" brummte der Portier. Ab bah, ich rühme mich nicht damit, daß ich ein ebrluber Mann bin ! Herr Telattre ist verlobt V Ja, und seine Braut wohnt in Sche: veningen." Eine reiche Dame ?" Was kümmert's Euch?. Wollt Ihr spioniren?" Wenn ich daö auch wollte, fragte ich Euch nicht um das, was ich ja in Scheveningen mit eigenen Augen seben kann." Und ich, mein Bester, beantworte solche Fragen nicht," sagte der Port in grob. Weshalb geht Ihr nicht " Ihr habt mir die Zimmer - Nummcr noch nicht genannt." ,Siebenzehn ! Aber wartet, ich gehe mit Euch damit Ihr nicht in ein falsches Zimmer gerathet." Legrand schwieg, obgleich er innerlich wüthend war über die Beleidigung, die in diesen höhnisch gesprochenen Worten lag. Mit sinsterer Miene folgte er dem ! reich galonnirten Portier die Treppe hin- ' üUs Vor Nummer 17 blieb der Portier siehen, klopfte an und meldete den Besuch. Jaeques Legrand aber machte jetzt kurzen Prozeß, schob den Portier bei Seite und trat ein. Was soll das ? Wer sind Sie?" fragte Delattre barsch, als er den Vagabund so plötzlich vor sich stehen sab. kennen ic Jacques Legrand nicht mehr Delattre erhob sich rasch aus seinem Fauteuil, klemmte das Lorgnon auf die Nase und befahl dem Portier durch einen Wink, sich zu entfernen, Jaeaues Legrand ?" sagte er gedehnt. Der Müller Legrand? Teufel. Sie sind sehr hauntcrgekommen !" ..Und Sie sind reich geworden," crwiderte Legrand achselzuckcnd. Das Schicksal vertheilt seine Gaben ungleich." Delattre ließ das Lorgnon von der Nase fallen und deutete, auf einen Stuhl, dann nahm cr in seinen! Fauteuil wieder Platz. Haben Sie schon gefrühstückt V fragte er herablassend. Hier stehen noch einige Neste, wenn ich sie Ihnen anbietendarf " ' Ich danke ; fo weit bin ich noch nicht, daß icy am Hungertuch nage." Leon Delattre rieb mit dem seidenen Taschentuch die Gläser seines Lorgnons und ließ dabei, den Blick forschend auf dem ungebetenen Gastruhen. Wiekommen Sie, hierher?" .fragte er. Nicht zum Vergnügen," antwortete Legrand; ich suchte hier Arbeit, aber ich fand sie nicht." Hier ?" fragte Delattre mit wachsendem Erstaunen. Wenn ich Sie recht verstehe, so mußten Sie Frankreich aus triftigen Gründen verlassen '". Wenn Sie gänzliche Verarmung cinen triftigen Grund nennen wollen, so haben Sie Necht." Aber wie kam es nur. das; Sie vcrarmten? Als ich damals bei Ihnen war, jagten Sie selbst. Sie seien ein' wohlhabender Mann. Sie hatten eine Mühle, eine hübsches Hau?, einen Garten " Jawohl, das Alles hatte ich, und wenn Sie nicht in dieses Haus gelommen wären, ivürde ich cs iwch haben." Ich muß Sie bitten, sich deutlicher auszudrücken." ie weiden nicht leugnen, da;; sie mich gezwungen haben, Haus und Hof zu verlaffen. um a! Franktireur mit Ihnen zu Ztehen." Ge;wmlgen? Keineswegs !" Nun wohl, sagen tvir : moralisch gezwungen ! Sie zweifelten an meiner Edre und an meinem Patriotismus; Ihre Genossen mußte mick' verspotten nnh verhöhnen h.i n.i hm A i.4i Büchse ans die Schulte" .ind -,og mit bnen ,: ' Mit .hnen. Da. kann Sie doch nicht, an den Tettölstab gebracht haben sagteDekattre. Nachdem der Krieg beendet loar, kehrten 3t heim ; Sie konnten Ihr Geschäft wieder ausncymen " Jawohl, ..wenn inzwischen nicht meine Mühle niedergebrannt worden wäre ! Wir hatten ein Scharmü?cl mit den Bavern Sie waren damals nicht mehr bci uns " ' . " Ich imißte zurückbleioen.weil ich Verwundet worden war". ' An die Verwundung hab' ich damals nicht geglaubt, ich glaub' auck' heilte noch nicht daran," fuhc Legrand mit einem verächtlichen Achjelzuäen fort. Es waren andere Grunde. Gleichviel, Sie waren nicht mehr bei uno, als niiscre kleine Truppe das Scharmützel hatte. Wir wurden Alle gefangen genommen und entkamen nur mit genauer Noth dem Tode. Als .iiegsgesangcne haben ivir dann einige Monate in Deutschland kampirt. und als wir später entlassen wurden, mußten' wir auch noch mit den Truppen von Versailles gegen die Kommunards in Paris kämpfen. Uno als ich dann heimkam.var meine Mühle niedergebrannt, mein . Vieh fortgetrieben und mein Gesell erschlossen. In unseremDorfe hattenFranktireurs cincnTrüpp von den blauen Teufeln Bayern, überfallen ; aus den Häusern .. wär auf den Feind geschossen toordcn : auch meine fe 1 i 4 . . 4 L. . - nnea'ic halten iican dem .ampse be AI. .tt Vi i k. -
schien. Hatte sie nichts gethan, um etwas aus diesem Schiffbruck' für Euch zu retten?" " Vkeine Frau hat den Schrecken nicht lange überlebt einige Wochen nach dem Brande ist sie gestorben. Versichert war nichts, und auf dem Hause ruhten nochHypothckenschuldcn ; nun kam der Gläubiger und legte auf das Grundstück Beschlag. Ich konnte den Bettelsack umbangen und in die Welt binauswan dern." - ... Das Dorf hätte für Euch sorgen müssen!"
as Dorf war verarmt, und eder schob mir die Schuld in die Schuhe, weil ich damals mit Euch gezogen wär, und weil meine Knechte bei dem Uebersall an der Spitze gestanden hatten." Parbleu, das war eine unangenehme Ueberraschung," sagte Delattre, indem er eine Zigarette anzündete und sich in die Sammetpolster zurücklehnte. Aber mir können Sie doch keinen Vorwurf deshalb machen, Legrand ? Sind Sie denn wirklich so ganz verarmt?" 'Total !". erwiderte Legrand , Und nun wollen Sie mich ' um eine Untersuchung bitten ? Wer sagte Ihnen, daß icb hier sei ?" Ich las Ihren Name in der Fremdeuliste." '., k . ' Ja, so. Aber ich bin nicht so reich, wie Sie anzunehmen scheinen." Sie sieben in der Fremden liste- als Fabrikant aus Lyon!-'. Nun ja, ick' habe einiges Glück gehabt." Außerdem sind Sie mit einer reichen Dame verlobt!" -Wer bat Ihnen das gesagt ?" Ich hörte es.." So hat derVctrcffende etwas bebauptet, was cr selbst nicht weiß,", sagte Delattrc spöttisch. Reich ist meine Braut nicht, ich selbst kenne , ihre VermögensVerhältnisse noch nicht. 'Aber weshalb beschäftigen Sie sich so sehr mit meinen Angelegenheiten ?" fuhr er mit. scharferer Betonung fort, und sein Blick war jetzt stechend. Wenn Sie eine kleine Unterstützung von mir zu erhalten wünschen, w lit es doch meine Sache, die Höhe derselben festzustellen, und 'meine' Verhältnisse haben damit gar nichts zu schaffen." Ich glaube das doch," erwiderte Legrand, nun auch einen scharfen Ton anschlagend. .Denken Sic an. Ehateau Akaisonrouge." Leon Telattre wollte von seinem Sessel emporspringen,' aber cr besann sich und sank in die Polster zurück. Ah, bah, es ist nicht der Mühe werth, sich deshalb aufzuregen !" brummte cr verächtlich. Meinetwegen posaunen Sie es aus, daß wir dort eine Patrouille überfallen haben; wir lebten damals mit den Deutschen im Kriege. Das ist es' nicht; Sie wissen sehr wohl, was ich meine." Ich wüßte in der That nicht, womit Sie mir droben könnten!" War der' Gärtner Dclattre in Maisonrouge nicht Ihr Vater?". Wollen Sie damit drohen ? Sie denken vielleicht meine Braut werde die Verlobung lösen, wenn sie dies erfabre? Ich schäme, mich meines VaterS nicht ; cr war ein braver Mann, und ich meine, ich dürfe stolz darauf sein, daß ich trotz meiner geringen Herkunft es so weit gebracht habe." Stolz?" spottete Legrand. Es kommt auf die Mittel an, durch' die Sie sich cmporgearbeitet haben." Ein böser Alick traf ihn aus den Augen Delattre's, der sich jetzt erhob, um ciniqe Male durch das Zimmer zu geben Ich gestehe .ohnrn keine Berechtigung zu, nch u:n diese Mittel i.u bekümmern. sagte er ; sie geben Niemand etwas an. Wollen Sie mir damit drohen, daß , t ' vl . . . c Mlw oel meiner orani veroaa'llgcn, so warne ich Sie sehr ernst vor diesem Wagnis;, das Sie bitter bereuen würden." Wer redet denn von Ihrer Braut ? Vit unterbrach ihn Legrand. Wenn ick Sie verdächtigen oder richtiger gesagt. anklagen wollte, soürde ich mich an eine andere Person wenden. Wissen Sie. dak der Gras von Maisomouge augenblicklich hier wellt Leon Dclattre blieb stehen; cr klemmte das Lorgnon hastig auf die Nase und blickte den fragenden erwartungsvoll an. Haben Sie das auch in der Fremdenliste gelesen?" fragte cr. Allerdings." Und nun beabsichtigen Sie, 'auch den Grafen um eine Unterstützung zu b:t tcn r V, Vielleicht," erwiderte Legrand rnhig. Sie sehen ja. wie arm ich bin.' Ich habe in einem Wirthshause hier Schulden machen müssen, und ich weiß 'nicht, was ich beginnen soll, um mein Dasein zu fristen; da kann's Niemand mir verargen, lvenn ich alle Mittel, benutze, um mich ans diesem ölend hcrauszuwitt: den' Es giebt noch andere Franzosen hier, deren Hülfe Sie beanspruchen könnten." t . ; ' Mag sein, aber ich bin kein Bettler ! Sie win'cit, wie ich mich bei dem Grafen rcvanchiren könnte." " . . Davon weiß ich gar nichts," antwortete Dclattre, der jetzt wieder auf und ab ichritt. Ich verstehe Ihre Andcuwngen, Ihre Drohungen nicht. Sie mögen irgend eine Geschichte ersonnen haben, die Sie vielleicht mir als eine Waffe zeigen wollen, um eine Unterstützung von mir zu erpressen; aber Sie imponiren mir damit keineswegs." . Dann wäre es unnütz, mit Ihnen weitcr darüber .;u reden," sagte Legrand mit gemessener Nuhe. ..Drohen und feilschen, ist meine Sache nicht; als ehrlichV? Mann, ! gehe ich zu dem Grafen." . . , Prüfen Zie aber vorher ob ie di-:' ' S f l A i . vayryelt .)hrer i)faMch;e aa.v leioei:;; können. warnt.' Tel. u:r?. ' ! ,.Jch kann es.' Darf iä' fragen, to.h3"; . ! -Der Herr Graf wird dieser einfachen Geschichte Glauben schenken, weil Alles, was ick'. ibm erzählen werde, dcn.Steinpel der Wahrkit trägt." , Tann wird er Sie fragen, weshalb Sie so lange geschwiegen haben !" War ich verpflichtet, zu reden ?" ' -Früher ja, heute nicht mehr." Meine Armuth inuk mein Sckweiaen entschuldigen, iehaben aber Reckt:
Cs loare ine me Pnt'chc gewcieu, iruherzu reden." Und mich ui verdächtigen 5 Nein," antwortete Delattre scharf. Wollen Sie. wenn ich Ihnen 'eine Unterstützung gebe, dicie Stadt sogleich wieder verlassen?" ' - Weshalb wünschen Sie das?" Um Ihnen nicht wieder zu begegnen. Sie duften nach Branntwein, sind den, Trunk ergeben." tw- in :s, ;f
, VA V Vlli W IIIU'l . ( Gleichviel ; Sie verkehren an Orten und mit Leuten, die gefährlich sind, und trotzdem ich kein Unrecht darin erblicke, wünsche ich doch nicht, daß jetzt noch und dazu außerhalb Frankreichs von meiner Betheiligung an den Thaten der Franktireurs geredet wird. Ich wünsche ferner nicht, dan man in den Wirthsbäu fern über meine amilienaeschichten ! spucke Sie wissen, mein Vater ist da-.i mals bei dem Ueberfall in Maisonrouge durch eine deutiche Kugel gefallen ; ich ! habe mir lettdem oft den orwurs geinacvt, oap iw an oem. ,ooe oe alten Mannes die Schuld trage, weil ich jenen Ueberfall leitete ; von Anderen möchte ich mir diesen Vorwurf nicht machen lasseii." Das wäre da Wenigste," sagte Jacques Legrand, deffen Lippen ein spöttisches Lächeln umzuckle. ct handelten t -v , " - cl . , t - i
vamaiSimnterene unkeresatenanoes;j ein. l.nolge dessen die Leute Schuo in -das Ende des Kampfes konnten Sie nicht z dem Wol'uhause uud in den Scheunen l voraussehen." . snch:en. Das Wasser strömte von den! Andere urtheile nicht so " . cbal?iiU de Hofes gelegenen Bergab- ! Andere wissen davon Nichts, und von hangen in Massen berabris; Alles mit mir wird Niemand es erfahren." sich fort, was sich ihm in den Weg stellte." 1 Gleichwobl bestehe ich daraus,daß Sie ! Häuser. Buime. Eide. Steine u. s. w. ' die Stadt verlassen. Legrand." j und drohte jeden Augenblick, die Gebäude 1 viel wl'!ln mir dmi .iaK x. e?. 11... f? nii ...r j !
len v. V - ' Leon Delattre hatte bereits lelne ieirenk Börse aus der Tasche gezogen ; er nahm fünfGoldstücke heraus und legte sie ans . den Tisch. ; r - s - ... I viKi Tiinrzuirmiceii: sragie vegrano. niä't verdoppeln V ..Nein," antworte! Delattre ent' schlössen. Wenn ich es auch wollte, ich könnte es augenblicklich nicht; meine Neisekasse ist ohnehin schon stärker in Anspruch genommen ..worden, als ich es erwartete." .Legrand hatte die Goldstücke in die We sientasche geschoben und sich von seinem Stuhl erhoben. So will ich dies als eine Abschlagszahlnng betrachten, die mir keine Vn pflichtungen auferlegt," sagte er jetzt Schreiben Sie nach Lyon und lassen Sie Geld von dort kommen ; mit diesen fünfzig Gulden werden Sie mich nicht los.'. , Sie sind unverschämt !" brauste Delattre auf. Ich wahre mein Interesse ; der Graf würde mir mehr zahlen." Wollen Sie nun zu ihm gehen ?" Heute noch nicht. Ich komme vorher noch einmal zu Ihnen. Das, was Sie mir gesagt haben, macht mich nicht irre ; ich weiß sehr wohl, welchen Werth mein Sck'weigen für Sie hat. Sie werden fich die Sache überlegen und mir nicht die' Thür weisen, wenn ich iviederkomme." Mit dem fuchsigen Hut in der Hand, stand er bereits an der Tbür. Wann glauben Sie, das Geld zu haben?". Scheren Sie sich zum Teufel l rief Delattre wütbend.' jch warne Sie noch einmal ; bereiten Sie mir Unannehmlichkeiten, so werde ich die Behörde auf Sie als einen unveischämten Bettler aufmerksain machen, und meinem Einflüsse hier wird es sicherlich gelingen, Sie durch Schub über die Grenze zu brin 6er." ' ;' . . Sie werden das nicht bei der Behörde beantragen," erwiderte Legrand rubia ; ich würde dann kein Blatt mebr vor den Mund nehmen, verlassen Sie. : ich darauf." Er öffnete die thu? und ging.' ' Leon Delattre sandte ihm einen bösen Blick nach. ,)Jch konnte lachen über diese Drohungen," murmelte er ; aber besser ist es, ihnen aus dem Wege zu gehen. Ich muß die Damen zu überreden suchen, daß sie mit mir abreisen und die Hochzeit muf; nun auch beschleunigt werden." Er begann sofort jetzt Toilette zu machen, und als er damit fertig war, begab er sich unverzüglich nach Scheveningen. (Fortsetzung folgt.) Vem Auslande I tt einer T o rf k i r ch e in der Nähe Kopenhagens sollte vor einigen Tagen eine Trauung stattsinden. .Unmittelbar bevor die Hochzeitsgäste sich einfanden, hatte ein Bienenschwarni sich über der einzigen Klrchenthür festgefetzt, Der Küster versuchte unter einem Negen schirm in die Kirche zu gelängen aber der Versuch mißlang. Unter diesen Uttiständen bli'b nichts Ive'tter übrig, als die iTrauung in der Kirche aufzugeben; der (Geistliche traute zedoch das nicht wenig erschreckte Paar in einem großen Ziminer des nächstgelegenen Bauernhofes. . Aus lausen bürg wild folgende Geschichte berichtet : Ein Flößer aus Ungarisch Reen besitzt einen kleinen 'Zkeffen, der inte? anderen lobenswetthen Eigenschaften auch die hat,' naschhaft 'u sein und Sünigkeiten mehr als dieSchulbücher zu lieben. Deu Flößer hielten seine Geschäftsreifen häusig.' vom Hause entfernt, doch - vergaß .er nie, wenn et nach Hause zurückkehrte, seinem Lieblinge einige Vonbonsschachteln mitzubringen. Unlängst kehrte er aus den Gebirgswal-. dern riadb Hause zurück, 'von wo er mit Ausnahme von ttjallävseln.5vichten?avk6N , . , . U.IIA - hint liHMt Mit. 'Id. t'Vti OfcUt) vMit CV4vtl LiJlUii keine-Näscherpen hatte', mitbringen kön. nene -.Er' brachte 'Mich' wirklich nichts weiter, - als 'wei Dynamit-Patronen 1 t 4 4 4rv 4j-A a j AffV tf tj tt f HlTy UVilWW KW AlWILUVli lUI VU'UU VW 1 Uü' V.... ; WZ 1? fLft , w.v yvinv"1;1" p v vtim Zluspackw ubdach,sam aus . dem Tische kg.'?m fexttt shaWoy.. iiuiui viuivui, H.v i ""'r v'v ""vv Blechkavseln, und ein frohes Grinsen. cr-. hellte seine Mae. ,.Aba' tahii fr h
incem er rasa' inne .nanc aus cas.ivoio ; Wan,er ;ch bereits einen Weg untr dem legte. Mehr ist Ihnen mein Schlveigen Wohnhause gebahnt hatte, dä artete der
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Uü'. der gute 'nkel hat mir türkischen Maislucheii mitgebracht !" Bekanntlich gleicht die Farbe und das Aussehen des D?na:nils dem in einigen Gegenden Siebenbürgens alö Leckerbissen betrachteten Mairkuchen auf's Haar. Ein Griff und i: Nn w'ärcn die Ti'namit-Pa-troncn ihe.r : X:. entledigt ; der Bursche schob die südliche Äi'asse leclcnvergnügt in den Mund, und ohne viel daran zu kauen, war der seltene Leckerbissen durch den Jungen verschlungen worden. Spä ter fiel cö dem Flößer ein, die DynamitPatronen in Sicherheit zu bringen. Er r..x ' r ,
lucore ie lange ;e vergeoens, eis eno- ! !ick der )!effe gestand, daß er sie aufge- j gessen habe. Dies geschah ant !!). Juli, -ohne daß der Knabe bisher das geringste Uebelbefindcn versp irt hätte. Die Ein- 1 wohn er UngarlZch-eens aber weichen dem Burschen ängstlich aus und warten cer Er.ion, die ihrer Ukber;enznn nach über kur; ooer l mg in dem Knaben ' unveomgl cisoigen w.u. -Aus E hristi an ia wird über ein , Unwetter leiichlct, daö vor einigen Tagen im Amte Dient heim niederging und schreckliche Verwüstungen aus einem großen Bauernhöfe anrichtete. Es wurde gerade dort eine i00 Stück Vieh urnfas sende Thierschau abgel alten, wo ;u sich wohl P'erioneii emgesunden hatten. ! Vlci'lich trat ein ?retfli Gwitfr : ' . - , IIV 0,11' IS 11'iUlvU'lVU. X, ir .'.'.vIllUHU i Itanden starr vor schrecken, umgeren von mächtigen Wasserfallen an drei Seiten j und einem See an der vierten, .und er- , walteten jeden Augenblick, dar. der FUk- j ken Erde, worauf sie hielten, fortgespült ; . . ' . ' ' i wde : ader als man gewahrte, da ; das rzwelflung aus. M.m s Hielte mm in aller Eile alle Fahrzeuge, die man erreichen konnte, um sich im letzten Moment den Wogen des Sees anzuvertrauen, und während all' dieses Wirr- ! wairZ und Schreckens folgte Bli aus j Blitz., Donnerschlag auf Donnerschlag. Als endlich das Gewitter sich verzog, , zeigte es sich, daß die Hälfte der mU des wohlangebauten Hofes vo.i e'linnen in einer Tufe und Breite von 10 20 j Fuß duzchfurcht war ; am Fue des ! 1 .. ' l ' . m . 'xrgavoang.s ivaren cu tvc:er m Steinwüsu veiwandelt worden, die zum Theil Bäume und Moräste umschlossen, die die Waffermafte mit sich geführt hatten. Indessen tourden alle Ä!enschen gerettet, ur.d von Uv, ausgestellten Vieh, da ans i-i..;m lumlich ncichützren Platze uuf vstdli war, iiu auch keines verloren aega.i.ien Eisenbahn -Zeit . Tabclik. Ankunft und Ädgana der Eisenbahnügk in Indianapolis, an und nach Sonn . tag den 11. Mai 1884. . . ' Tltdeland, Solnmdu, Einctnnati und Jndia. ! napolik Eisenbahn (Bee Line. , Abgang: Zukunft: Jt 8 rt 4 0 Cm , t 8 i Hfl 6.4ü 6a ndcrjo ic .11 lSCrn t 3 j .1H.35 fta ton CI j.lO.i) Cm Anders e... 2.10 Km StL ri .M m ; osden $5.2.1 ?. 1 JR V StL (.10.3) 5 Vrightwood Division, k. K.C.und I. bgang tökttch. 4.:Sm. , " täglich. 6.40 Ita ! 1U.10 Cm J " m 11.15 am I 2.H9Jm . 2.ao - a.2i m 3.:H) 9trn 4.5b Km täglich. a.?5 Nm . - täglich. 7 3j Km I - täglich .105 VitUburg. Cincinuati 3c St. Lonl Siseubahu V P "9 I Ich, ee ul Ci täglich 4.22 Cm enom Sonnt. 9.40 m DckEr r.ug. jNVPS 5P ommenSonnt.1 45 v , r täglich 11.37 Cm 9tI)ccaulg. Sonntag 4 00 VVWBP l täglich h.. 4.K5N .Dayion 9 aug Sonnt 4.55 L! 5 fix au. Sonntae .... 5.27 mrs h a 1 tögch 10.20 Km Da,tn ; cul. Sonntag 10.20 Cm Chicago Ronte dia Kokoms. Chicago Schnei 13 tg 11.15 Nm icaao rvret.11' m Jnd' & Lou. SchneCmsi... Z.:ö vs Indpl' Lou. ttttS j. kerre Haute, Vandalia Sc St.Lonis Eisenbahn. nailttatn .... 7.1SL I Schnell,? ..... 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Bfi I tflfl. .. .in v I . . r.v a... iii. dckadail. 9 45 v , 2nd 9ta aii 3 0 m x V 9i. 7.00 5ni9 t&g. 6.Ü Nm i St 5 EFStäg 10.45 M m tu9feCf tfgiO.tt B Wabash, St.Loui & Pacisie. t SetCHU Raii 7.15 m CHUtiSRCitflg 2.00 R Xol tO Ct..lt.3JUa Det B EHaUv ICr ...... 2.14 5181 i5ZMchr C 11.30 flm Jndiana, VIoomwgton undZLcftern Eisrnbahn Ja Ci Ratl. . 7 JO v 12(1 g LCC 5.L0 Craroforbo. Acc. Nm Bu 3 Cj tägll.10 N Caftern & S i. tägliq 3fOÖff. Cmc Svee 11 1 m tlanttc Ci. tJ5 m Ct. Louis Division. ; - HoieJUlofUe... S.ZO m I Rächt Sr 3.55 Bm IKaU u Tag Cr 85 Brn I Mail u Zag Cj. .0 m acht 11,5 m 1 Woreketd b.10 . Oefiliche Division. , . . ... Oeftl.Crail....4.ZoVm j Dacisie rjVeJ...' 7 wLm Tagt cxn,....ll 4m tft 3 Er 10 35 m fttlanttc E.V.... S4sNm 1 WeKer Cjj .... 4 45R-: Loulsville, New Albany & Chieagö. Air-Line. khicagortgl..lZ.001km Ch cago Er. tgl..' Z.10D n. ..... ö.o.R t ivionon c 1 an p nen ac. ... lümarn ich. Ctta C6t:. . Mtch EU? htcag. I aTl fn. ' . . ei Mt......tt.Nm - I aii....... 4.09ÄM Indianapolis und Binceunes Sisenbadn .. . all airo Uz 7.04 L Clnctnnt Kcc.10 34 tm Cintmntl Xcc 3.39 Nm aiisr Ek. 4.39 Tiacwati,Hamittoa5:2dlanapoUseisenbahn k ' r- - - -- - I 3P et&rni 4.WJ v I onnrtEf.8.30 m lttt 8.30 vm .....11.5 i EoervillRke 4.?0 au..... . ...11 j .WS r.'AMöV ; 3nilaBato!U na et tm isei.k. . i a arrttt. CC. SHttB8r tll ......; 35 BB Loeal Pasten ge,. 9.50 Rb Da, ?e e tägl. 6.35; ?nd,anaxlt c ?5N. ! '-MtVJ . .. . u x. P,?. u 't'4
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