Indiana Tribüne, Volume 7, Number 335, Indianapolis, Marion County, 23 August 1884 — Page 2

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Er sch eint Füglich, MöHenMH u. Sonntags. Osstce: Martzlandstr. fJNit täglich .Tribüne" kostet durch den Trflger 11 V tteutl per 23o$e, di EonnfgZ Iridänf lentl per Woche. Beide zusammen IS TentS. Pkk Post ßuzeschukt in CrauS6ealang Z rr 3i5r. Indianapolis, Ind., 23. Auzust 1834. Die Bomben-?lntta. Dieser Tage ist die VombenAnna mit einen, 'wohlhabenden Pflanzer in Geor gia ehelich verbunden worden. Die junge Frau erblickte vor 20 Jahren unttr Umständen das Licht der Welt, welche ihre Geourt für immer der kleinen Ge e V r m i. l ir r P f IHlHie ooer oem Aneiocrenatz? unsres letzten großen Krieges einreihen. Im Sommer 1861 hatte unsere Armee unter Sherman ihre Stellungen vor Atlanta verlassen und war bemüht, die Conföde tuten unter General Hood zu einer Ent scheidungsschlacht zu zwingen ; Generai Logan befehligte unsere Vorhut. Du Heersäulen marsch irten auf engen Pfa inzwischen majestätischen Waldungen dahin, als plötzlich in der Nähe des Flint Äiver eine maskirte Batterie ihr Feuer zegen den Stab deS General Logan und dessen Bedeckungsmannschaften eröffnete. Der General ließ zwei Feldbatterien auf fahren, die aus Aronze-Geschützen kleinen Kalibers, den sogenannten ?äpoleonS", krt zwei Bombenmörsern bestanden. Unsere Kanoniere konnten sich beim Zielen nur nach den aufblitzenden feind iichen Schüssen richten, thaten dies aber mit so viel Geschick und Glück, dau bald das feindliche Feuer verstummte. Uribt. lästigt vom Feinde wurde der N!arsch fortgesetzt. Bei Logan'S Stäbe befan den sich daulals Dr. Woodward, der Oberinspector der Feldlazarethe der Vorhut, und ein Negimentsarzt - als Assistent. Woodward war später und bis zu seinem vor wenigen Jahren er folgten Tode der Chcf unserer Marine Hospitäler. Während die Aerzte an der Spitze ei nes WagenzugeS mit Lazarethbedürfnis sen dahinritten, eröffnete sich ihnen links von der Straße eine kleine Lichtung. Dieselbe bestand aus mehreren Ackern geklärten Landes und in der Mitte derselben erhob sich ein roh gezimmertes Blockhaus. Hinter dem Hause schlugen Flammen empor, stiegen dichte Rauchwölken gen Himmel. Das Haus befand sich gerade in der Schußlinie der Batte rien, die soeben erst mit einander ge kämpft hatten, zersplitterte Balken bin gen vom' Dache herab und an ihnen skat terten die Fetzen eines gelben Tuches oder Gewandes. Die Lazarethflagze deri Nebellen, sagte Tr. Woodward , wir müssen nachsehen, ob sich vielleicht Verwundete im Hause befinden, die unserer Hilfe bedürfen." Die beiden Llerzte ritten, gefolgt von zwei Laarethzehilfen, nach dem Hause ab. Hinter' demselben flammten die Ueberreste desGebäudes, das wahrschein' lich ein Vorrathshaus oder ein Stall ge Wesen war. Die Wände des -Hauses zeigten zahlreiche Kugellöcher. - Wood ward klopfte an die niedrige Thür, eine alte Frau öffnete, suchte aber, als sie die nördlichen Ilniformcn erblickte, dieselbe sofort wieder zu schließen. Die Aerzte hatten jedoch in der (i'cke des Zimmers, in welches dte. Sonne bell durch das zerschmetterte Dach hineinschien, ein Lager und darauf eine menschliche Gestalt er blickt. Gewaltsam erzwängen sie sicb den Eintritt und entdeckten auf düifligem Bette eine anscheinend soeben verschiedene, aber noch im Tode schöne, junge Frau, und neben derselben ein neugebo renes flmd, das in den letzten Zügen zu liegen schien. Die Aerzte warteten ihreS Amtes, einige Tropfen Brandy und Waffer wurden der jungen Frau eingeflößt, das Kind wurde in eintück selbstgesponnenen und gewebten Baumwollstosses gewickelt, der Mutter in die sehn: suchtsvoll geöffneten Arme gelegt, und mit einem Freudenschrei Ucii diese es an die Brust. College," sagte Woodward, unter schwierigeren Verhältniffcn ist wohl noch kein Kind in's Leben getreten, wir müs sen nun weiter für ti; Leute sorgen, die, ' wie eS scheint, von Allcm entblößt sind.'" Liebe Herren." siel ihm die alte Frau in's Wort, Ihr seid zwar verdammte Dankees, aberIbr seid gut und doch wahr scheinlich auch Christen. Habt Ihr nicht einen Reverend in der ?'äye, da er das Kind taufe, denn erst, wenn es getauft ist. können wir uns seiner freuen. Die Mutter des lindes in meine Enkelin, meine Tochter starb bei Ausbruch des Krieges, der Gatte meiner Enkelin steht bei unserer Armee." ein Kapla'n wird auf;utreiben sein", saqte Woodward, schrieb ein Billet an Genera! Logan und übergab es einem der Lazarethgebilfen. Wahrend aus den Wagen mit den Va zarethbedürfniffen ein kleiner Vorrat!) von.Lcbencmitteln in das Haus geschafft tourde und dann die Fahrer und sonstige Mannschaft des ZugcS srei-:'illig daran gingen. Dach und Wände des Haufes so gut als möglich auszubessern und wasserdicht zu machen, sprengte General Logan mit dem Feldcavlan Whitehead heran, trat in das Haus und war schnell von der Lage der Dinge unterrichtet. Die alte Frau bracht? ein Zinnbccken mit Waffer herbei. General Logan, Iren det sich Woodward an seinen Freund Logan heben Sie das Kind aus der Taufe und geben Sie ihm den Namen." Die Muttter legte den Säugling, der friedlich schlummerte, in Logan's Arme, dieser und die beiden Aerzte stellten sich dem Geistlichen gegenüber auf und der General sprach : Unter dem Donner der Geschütze, unter dem Platzen der Bomben, unter dem Krachen der Balken bist du in's Leben getreten, möge dein Leben friedlich und glücklich sein; zur Erinnerunz nn die Ereignisse bei deiner Geburt gebe ich dir dcnNamen Bombcn-Anna". Der Kaplan verrichtete dann kurz und bündig den Taufact. . Indem Logan das Kind der Mutter

zurückgab, sagte er : Ich muß doch mcinem Pathen das üblicheGeschenk machen, nehmen Sie, was ein Soldat zu geben hat." Dabei ließ er ein großes Goldstück in die Falten des Baumwollenstoffes gleiten, welcher die Stelle des Taufkleidchens vertrat. Seinem Beispiele folgten die Aerzte und dann traten die Uebrigcn hinzu und drängten der Älutter grüne Zettel auf. Die Leute hatten wenige Tage zuvor ihre Löhnungen in Grccnbacks ausgezahlt erhalten. Zuletzt trat noch ein Krankenwärter hinzu, ein feistes Huhn in der Rechten. Herr Doctor", sagte er zu Woodward, dieser Vogel bat sich, ich weis; nicht wie, m einen der Gepäckwagen verlaufen. Ich habe auch Frau und Kind zu Haus und denke, die Henne würde der Wöchnerin für ein paar Wochcnsuppen gute Dienste tbun." Hast Recht, mein Sohn", erwiderte der Arzt, gieb die Henne der alten Frau, aber Sie, Großmutter, nein Urgroßmutter, machen Sie die Suppen erst ist einigen Tagen und nur, wenn aar kein Fieber, sich einstellt. Sie sind ja eine erfahrene Frau." . Ich werde alles schon gut besorgen." -,.Und nun vorwärts", rief Logan, -wieder hinein in Kampf und Krieg, das Kind aber und Euch Frauen beschütze der Himmel !" Fort ging es und in der Hausthür kniete die alte Frau nieder und rief mtt.gefalteten Händen den Abziehen den nach : Ibr seid verdammte Zlan kees, aber ich bete für Euch." Ein neues Bureau.

, Kaum hatte es neulich an unserer nordatlantischen Küste ein bisä'en gebebt und gewackelt, da meinte auch sofort ein Beamter des Signaldienstes in der Bundeshauptstadt, es sei unter allen Umständen nothwendig, ein Bureau in's eben zu rufen, welches die Erdbeben im All gemeinen zn studiren, wenn aber ein sol cheö innerhalb des Vundcsgebictcs sich mausig macht, dasselbe mit solcher Sorgfält nach Ursprung, Verlauf und Wirkungen zu verfolgen hätte, wie dies eben nur von Seiten eines ständigen Regierungsbureau's geschehen 'kann. Wir wissen natürlich nicht, ob der verdiente Chef des Signaldienstes in seinem näch sten Jahresberichte die Schaffung eines Bureau's für Erdbebenkunde empfeblen wird, möchten jedoch darauf hinweisen, daß einem derartigen Bureau noch andere Fächer der transscendentalen ?katu'rforfchung übertragen werden sollten. Da ist zV. die Theorie von der sottzeugcnden Kraft der Schwingungen, welche Keelu's Motor zu Grunde liegt, und da ist die allerncueste Entdeckung des engli schen Naturforschers Galton, die eine neue Krast zum Gegenstände hat,,die aus unbewußtem Hypnotismus, 'Magnetismus und noch einigen anderen Ismen zusammengesetzt ist, denen man bis jetzt ihre Schleler noch nicht entreißen konnte. Der genannte englische Gelehrte ver kündet der Welt, das; zwei Personen, die Zuneigung zu einander hegen, sich theils willkürlich theils unwillkürlich einander nähirn.' . Hierbei muß zwischen Annähe ningen, die aus unwillkürlichen Anre gungen tspnngen, sich aber alsdann rn Uebereinstimmung mit unserem Willen vollziehen,' und solchen die von Anfang bis Ende unbewußt unwillkürlich bleiben, scharf unterschieden N'erdcn. Der Fischer z. B., den Göthe halb gezogen werden und halb hinsinken läßt, folgte einer. theile bewußten, theils - unbewuß ten Krcyt, während Galton durch Ver suche-newiesen hat, daß Menschen von Menschen ebenso unwillkürlich angezogen Werden, wie das Eisen vom Mag nete. ' Derselbe hat eine Maschine oder richtiger einen Meßapparat hergestellt, wel cher die Stärke der in Menschen, die sich gegenseitig - geneigt sind, vorhandenen Anziehungskraft anzeigt. Mit der Beschreibung des angeblich höchst einfachen Instruments hält Galton noch zurück, bis er den von ihm nachgesuchten Patent schütz für dasselbe erlangt hat. Die praktische Bedeutung eines solchen An iiehungskrast-Meffers springt aber in die Augen, auch, ohne daß man die Einzelheilen deS Mechanismus kennt. '.Galton hat seine Beobachtungen zunächst an Mannern gemacht, die sich unbewußtgegenseitig anziehen versichert aber, daß der Personen verschiedenen Geschlechts dieselbe Kraft sich geltend mache. 'Wenn eS nun, was sehr häusig geschieht, vor kommt, daß zwei Männlein ein Fräulein lieb haben, so wird man in Zukunft durch daS Galton'fche Instrument ermitteln, welcher von Beiden die größere un willkürliche Anziehungskraft auf das Mägdelein ausübt, und wenn dann das letztere den Angaben des MeßapparateS den entscheidenden Einfluß auf ihre Wahl und Entschließung einräumt, so wird sie. auf Grund von Zahlen und Graden dem Zuge deS Herzens folgen. Erdbebenkünde, schwingende Kraftcntwickelungund Feststellung des Grades der unWillkürlichen Anziehungskraft im Menschen, einer Sorte von idealisirtem thierischen Magnetismus, sind Aufgaben,' die nur von einem Bundesbureau mit der erfor derlichen Gründlichkeit gelost werden köntierin solches sollte etablirt und' gleichzeUig.it der Untersuchung der in jedem 'einzeknen.Fglle vorhandenen Anziehungskraft. betraut werden. Ein gu ter Familienvater wird alsdann keinem Mann mehr -die Hand seiner-Tochter bewilligen der sich nicht durch eine Bescheinigung jeneS Bureaus über daS Maß der in ihm vorhandenen Anziehungskraft ausweist; ünglUZliche.Chen und fcchn oungsproeesse werden' dann seltener und Täuschungen über die Stärke und Dauerhaftigkeit unsrer Zuneigungen unmöglich' werden. - - - - - Der Ackerbau in Ncu-England. DaS Fachorgan der Ackerbaugesell schaft der Neu-England-Staaten 'veröf fentlicht , die.' Auszeichnungen .von 40 Landw.irt.hen, aus. denen sich die Ergieigkeitdcs .Farmbetriebes wenigstens annäherndergievt. Viele Farmen ver-iinsen-dasein' ihnen angelegte Capital, kaum zu w'ei Procent, einzelne in Folgte der Verbindung sonstigen Betriebe mit. dem' eigentlichen Ackerbau bis zu 17 Pro-' cent. Somit bestätigen auch diese Aufzeichnungen dieDon wiederholt berührte Thatsache, dak bloker Ackerbau, nament- ! lich rm Kleinen, auf dem Boden Neu ! EnaMldö? ein armseiiaeS Geschäft ist, '. liT -t- V ' ar--.r C. "IV. nl 'Wu

cap aoer oie sücioincunfl Dcnjcanonnu.

schüft und landwirthschaftlicher Neben beschäftigung noch immer diejkniaen reichlich ernährt, die diesen Plan verfol zen. ' Der große Westen liefert Getreide so wohlfeil zu Markte, daß der östliche Far mer den Mitbewerb nicht aushalten kann. Er baut daher nur so viel davon, als nöthig ist, um die Wechselwirthschaft möglich e machen und das Vieh zu füttern und zu mästen, ohne welches der Boden nicht gedüngt, der Acker nicht be stellt,. die Erzeugnisse nicht auf den Markt gebracht werden können. Allein 9!euEngland erzeugt heute noch nicht einmal ganz die Hälfte seines Bedarfs an Brot frucht, nicht ganz das Viehfutter, dessen es bedarfund ebenfalls nicht ganz die thierische Kost, die seine Bewohner ver zehren. " Es muß also irgend welche gewerbliche Thätigkeit mit dem Bodenbau verbunden werden, um das in den Farmen Ange legte Capital zu verzinsen. Laut der er wähnten Aufzeinungen sind von derar? eigen Beschäftigungen namentlich die fol genden im Schwange: Gatten und Obstbau, Geflügel, und Eierzucht, Milch wirthschaft zu dem Zwecke, eondensirte Milch herzustellen, Eisindustrie, und in Dörfern mit guter Bahnverbindung auch die Errichtung von Häusern für. die Be wohner' der Städte. Hierzu kommen, wenn der Boden das Material liefert, der Betrieb von Steinbrüchen, an den Seeküsten das Brennen von Kalk aus Austern- und Muschelschalen.' Betrieb der Fischerei, Productiön von Weidcnmthen für Korbflechtern, Herstellung von Hol Waaren aller Art, Erzeugung verschiedener Sämereien sür die Samenhandlungen der großen Städte, von getrockneten Blumen, Blunientöpfen, Blumenknollen, Blumengestellen. , In Maine und NewHampshire ist fast jeder Bauer nebenbei ein Zimmermann, baut zerlegbare Häu ser, Booie, Nuder, verfertigt Faßdauben, Reifen und gewinnt aus den Abfällen Pottasche und Theer. Die .Industrie des Einmachcns von Obst und Gemüfe Wird auf dem platten Lande mit Erfolg auch im Kleine'! betrieben und dasselbe gilt an der Küste vom Einmachen von Austern. Sardellen" und Sardinen. Die andwirll'e in den Not Englano Staaten sind erfinderisch genug, um bald auf diese, bald au jene Weise sich reich liehe Einnahmen zu verschaffen, während sie au5 dem Ackerbau allein kaum ihren dütstigen Unterhalt herausschlagen könn--ten. Trobdm sehen sie sch nrch Lan, deelheilen um, in denen sie voraussichtlich schneller vorwärts tcmmen und deutscht oaniui sind häufig ihre Nachfolger. Deutsche Vu'ttstlittgSwirthschaft. . Wie bereits erwähnt iourde, ' hat die rasche Beförderung und ungewöhnliche Auszeichnung des Dr. Schwenninger in Deutschland großes Aufseben erregt.' Schwenninger ist keine wiffenschaftliche Berühmtheit und hat. nichts Besonderes gethan. ' Es gelang ihm nur,den Fürsten Bismarck zur Befolgung längst bekannter Vorschriften zu bewegen und dadurch von seiner Fettleibigkeit zu befreien. Dafür wurde er mit eirein Orden ausgezeichnet" und in's Reichs-GesundheitS-aint berufen. Die Nachricht aber, daß Bismarck den jungen Arzt auch als Professor an die BerlinerUrnversität bringen werde, hielt man für unglaublich. Jetzt muß indessen ein Correspondent der Frankfurter Ztg." schreiben : Es war also doch zu optimistisch, daß ich annahm, der Einfluß der Protektoren des Leibarztes des Fürsten .Bismarck, Dr. Schwenninger, werde nicht so weit reichen.um ihn zumProfeffor der Berliner Universität u machen. Der Reichsan zeiger" hat inzwischen veröffentlicht, daß Herr Dr. Schwenninger ußerordentlicher Professor der medicinisch enFakultät geworden ist ; er wird, wie es heißt, die

Leitung der Abtheilung für Hautkrank heiten an der Charite erhalten, also auch Gehalt beziehen. Die Ernennung ist über die Köpfe der Fakultät hinweg er folgt, dieselbe ist nicht befragt worden, denn ihre Antwort würde verneinend gelautet haben. ' Es müssen sehr schwerwiegende Einflüsse gewesen sein, die den Cu'tusminister Herrn v. Goßler bewogen haben, diese .Ernennung zu voll ziehen, sie ist ihm der mit großem Ernst und mit großer Unparteilichkeit diesen Zweig seines Nefforts verwaltet,' sicher Jt . m . . . I -YTI . nicyr ielcvr geworoen. jagie vocy einst Fürst Bismarck, als er einmal sei ncn Einfluß und seine Macht als sehr gering und auf allen Seiten beschränkt hinzustellen suchte ? Er behauptete, seine Macht reiche nicht aus, um selbstständig einen Portier in einem Ministerium an zustellen. Der Fall erregt nicht nur in den Ber liner Universitätskreisen, sondern auch in der ärztlichen Welt das größte Aussehen und ist sicher dazu angethan, im Abge ordnetenhause bei dem Kapitel Universi täten zur Sprache gebracht zu werden; auch die Fakultät wird die Thatsache wohl nicht ruhig hinnehmen.' Man bedenke nur, was es heißt, daß ein junger Arzt, der gar nicht Privtdocent ist, von dessen wissenschaftlichen Leistungen, namentlich auf dem Gebiet der Hautkrankheiten, Niemand etwas weiß, ohne Weiteres zum akademischen Lehrer an der er sten Universität des Reichs ernannt wird und eine Stelle erhält, die das heißer sehnte Ziel zahlreicher Privatdocenten bildet, welche eine angestrengte erfolgreiche wissenschaftliche Thätigkeit aufzuweisen haben.- Dazu kommt noch Eins, was die Presse, die sich ja schon viel mit Dr. Schwenninger beschäftigt hat, bis jetzt taktvoll verschwiegen oder doch nur angedeutet hat : Herr Schwenninger war. früher Privatdoccnt in München, hat aber die akademische Lausbahn rn Folge einer peinlichen kriminellen Affaire aufgeben müffen,die dem Cultus minister bekannt sein mußte. Es vergeht keine Berathung des Cul tusetats im Abgeordnetenhause, ohne daß mit beredten Worten der dornenvollen Laufbahn unserer Privatdocenten gedacht wird, die meist erst in reiferem Alter, nachklangen Jahren . wissenschaftlicher. .Thätigkeit, die oft genug auch Jahre der Entbehrung sind, zu einer Professur und Gehalt gelangen. Gerade Herr v. Gop ler hat sich wiederholt sehr warmherzig über diese Frage geäußert. So sagte er am 26. Februar 1883 : Die Frage der Privatdocenten bietet allerdings nicht zu unterschätzende SchwieriaZeiten. weil in

ocr yat die Privaldocenten, die ja die breite und bedeutsame Grundlage unseres Universitätöwcsens bilden, leider nicht immer in der Lage sind, mit Sicherheit auf ein Fortkommen in jeder Branche zu rechnen. Daö ist für die Untcrrichtsverwaltung sehr bedauerlich, und ich habe das allertiefste Mitgefühl mit denjenigen Herren, die sich solchen besonderen Spe-

cialstudicn hingegeben haben, und die nach einem Aufwand von Jahrzehnten, vielleicht von Menschenaltern, nicht dazu gelangen, einen Lehrstuhl zu bekleiden, weil ein Lehrstuhl überhaupt gar nicht vorhanden ist, oder falls er vorhanden ist und vacant wird, doch nur einem der Bewerber angewiesen werden .kann." Das paßt ganz genau auf das specielle Lehrsach und die Stellung, zu der Dr. Schwenninger berufen worden ist, und' deshalb meme ich, daß dem Herrn Cultusminister, der so warm für die Prioatdocenten empfindet, diese Berufung nicht leicht gefallen sein mag. Verstimmung über (kugland. Selbst diejenigen Leute in Teutschland, die von der sogenannten deutschen Colonie in der. Sandwüste Angra Pequena nichts WMN wollten, und jetzt durck das' unvornchtiae Vorachen der Kapregierung in das Lager der Colonialschwärmer getrieben worden. xe britische Negierung verzichtete zuerst auf Angra Pequena. Bald darauf verlautete indessen, daß die Kapregierung beschloffen habe, um die Anlage weiterer deutscher Kolonien in Süd Westasrika zu verhindern, das ganze .Küstengebiet vom 19. bis zum 20. Breitengrade unter seine Schutzherrschaf." zu briagen. Dieses Gebiet steht gegenwärtig noch unter der Herrschaft vW, Negerfürsten, und nur die Walfisch-Bai und Angra Pecna sind von Europäern in Besitz acnolnmen worden. Auf die WalfischÄai hat England ein formelles Stecht, aber die Kapcolonie wollte von demselben bisher keinen Gebrauch machen, wei! die Bcsitzerzreifunz zu große Kosten verursachen winde. Indem sie jetzt plötzlich nicht nur von dieser Bai, sondern von dem ganzen Gebiete zwischen den britischen und den portugiefischen 9!iederlaffungcn, mit alleiniger Ausnahme Angra Pequena's, Besitz ergreisen will, zeigt sie deutlich ihre Feindschaft gegen letztere Colonie und geacn deutschen Colonialerwerb überhaupt. Alle deutschen Zeitungen erklären, daß die Engländer diesu'.al heftigen Widerstand finden werden, und es scheint in der That, als ob Bismarck thatkräftig V55 gehen wollte VomInlande. Die Zahl derElerks im Pen. sions-Bureau beträgt zur Zeit 1,632.. Erfröre n" und V erhungert" sind die Bezeichnungen zweier lüffe in Montana. Bei Crisfield, Md.. hat kürzlich ein Fisä'er an einem Tage 1,000 weichschalige Zlrabben gefangen. Bei denl gegenwärtigen hohen Preise diesep delicaten Schalthiere ist dies ein horrcn der Tagclohn. Im Staate S ü d C a r o l i n a können fünfmal soviel Stimmgeber nicht lesen und schreiben, als im Staate New siork. : Neun Fabriken in den Ver. Staaten stellen täglich 3,650 Taschen uhren fertig, die größte von ihnen liefert bei zehnstündiger Arbeitszeit jede Minute eine Uhr. Die d u r cb s ch n ! t t l i ch e Tiefe des paasifchen urd atlantischen Oceans beträgt k Meilen. Bei einer kürzlich vorgenommenen Tiefenmessung in der Nähe der Neusundland Bänke fand man erst in einer Tiefe von 5 Meilen Grund. . Es st e l l t s i cl j e X-1 heraus, daß das NiU'iche Ersbcn inden Beständen der künstlichen Austernbänke bei Cold Springs, N. große Verheerungen angerichtet hat. Viele Thiere sind losgerissen, andere sind gestorben. In den Fabriken v o n ThonWaaren von Trenton, N. I., werden jetzt Nachahmungen von chinesischem und jäpanesischem Porzellan außerordentlich täuschend nachgeahmt. Es können nicht so viele derartige Waaren fertiggestellt werden, als bestellt werden. Der Präsident hat nur 2,323 Postmeister zu ernennen, die Anstellung aller übrigen erfolgt durch das Postdepartement. Die Zabl der Postämter beträgt zur Zeit 50,19. In Deseronto, Can., wird jetzt Leuchtgas aus Sägespänen gewonnen. 30 Tonnen der letzteren liefern ."00,000 Cubikfuß Gas und zwar zu einem Gesammt'Kostenpreise von $1.00 pro 1,000 Cubikfuß. Die geehrten' Leserinnen können Strümpfe, welche in den brillan testen Anilinfarben gefärbt sind, ohne jeden Nachtheil für die Gesundheit tra gen, wenn sie folgendes Verfahren anwenden. Man tauche die .Strümpfe in eine Lösung von Kautschuk und Naphta,, und lasse sie an der Luft trocknen. Hier durch überzieht sich jede Faser derStrüm-. 1?fe mit einer dünnen und unlöslichen' Äautschukschicht, welche jedem schädlichen Einflüsse des Farbestoffes auch aus diY empfindlichste Haut vorbeugt. Die' Schönheit der Farben leidet durch das Verfahren nicht im geringsten. . Das an der Küste von Texas, im, Golfe gelegene Eiland Padre enthält 350,000 Acker fruchtbaren Bodens, an', dem aber das Eigenthum von so vieles Parteien und Erben bis in's dritte undj vierte Glied in Anspruch genommen ist,' daß die Insel factisch Niemandem gehört.' Hinter einer Anzahl der angeblichen Besitzer steht eine englische Actiengesellschaft,! die $100,000 daran wenden will, die! Ansprüche der von ihr Begünstigten, na, türlich gegen entsprechende Ueberweisung, eines Theils der Insel, zur Anerkennung' zu bringen. - Eine chinesische Nußart, bicj im Reiche der Mitte Li Ehe genannt Wird, gewinnt in unsern Städten schnell! an Beliebtheit. Die Frucht ist so groß Wie eine Walnuß, die Schale, welche, dieselbe umgiebt, hart und spröde, aber, nicht viel dicker als Schreibpapier. Das' Fleisch ist teigig, aromatisch süß und. enthalt die eigentlichen Kerne, die ange nehm mandelähnlich schmecken. In Hong-' konq kostet das Vfund dieser Nüsse, oder' wo'I richtiger FrüchteZ Cent's, in San!

Francisco 20 und in New ?)ork 10' Cents. Je heißer die Campagne zu werden beginnt, desto häufiger wird es' vorkommen, daß manche Theilnehmcr an' den politischen Versammlungen irgend welcher .Parteien .sich durch die ideelle Begeisterung, die in solchen Versamnilungen vorherrscht, hinreißen lassen, a.nch im ' Gebrauche geistiger Getränke des Guten zu viel zu thun. Diesen IdealPolitikern verspricht der Besitzer eines, irisch - römischen 'Bades in New ?)ork Wiedereinsetzung in den früheren Stand innerhalb einer Stunde. Er verbürgt sich, daß durch vorsichtig gesteigertes Schwitzen, Bürsten, 'Nciben, Kneipen und Kneten jeder Rausch in der angcgebencn Zeit versliegt, ohne unangenehme Nachwirkungen -zurüchu lassen.' " Ob das Mittel, blos bei politischen Räuschen verfängt, oder auch bei anderen,, wird nicht ang?geb.'n. In der Hauptstadt Mexico sind auf den Straßenbahnen besondere Vagen zur Benutzung für-Begräbnisse zingerichtet.wcrden. Ter Sarg wird in einen, diesem Zwecke entsprechenden Wazen gestellt und die .Leidtragenden nehmen in gewöhnlichen Straßenbahn-Wag-zons Platz, die aber schwarz au?gcschla' zen sind. Die Straßenbahnen stehen

mit denjenigen in Verbindung, du' nach )en Friedhöfen führen. In London werden bekanntlich die Leichenprozessionen schon seit Jabren mittels Eisenbahnen befördert. Die neueste Mode, 'der jetzt öon den Damen in den fashionabeln Seebädern gehuldigt wird, sind kleine seidene Halstücher oder -Bänder, die aus möglichst vielen und bunten Stücken Seidenzeuges zusammengesetzt find. Das Materia! liefern die Spitzen und Enden der Cravatten der jungen Herren, mit bencn die Damen bekannt sind. Je zahlreicher die einzelnen Theile des neuen Halsschmuckes sind, desto größer ist natürlich die Herrenbekanntschaft der Da:nen, und je verschnittener und vcrstümmeltcr die Cravattteir der Herren sind, desto größer ist natürlich die Damenbekanntschaft der Herren. . Es - ist wirklich erstaunlich, auf wie sinnreiche nnd liebenswürdige Marotten die Mode verfäll: ' Dieser Tage saß eine Gesellschaft deutscher Herren und Damen iin Garten einer befreundeten Familie in Brooklytt, N. Di; Leute hätten so' fröhlich den schönen Abend genießen können, aber Einer dor ttäste hatte sein Banjo mitgebracht und spielte dasselbe ohne 'Erbarmen. Schließlich' sang er, auch noch : Fern im Süd das schöne Spanien" mit Banjo - Begleitung. Da glitt ihm das Banjo von den Knieen, der Sänger sank zurück, ein Herzschlag hatte seinem Leben ein Ende gemacht. Möchten alle Banjospielcr sich cin Exempel hierannehmen! Die Berliner werden durch daS Klavier zur Verzweiflung gebracht, wir leiden namentlich bei die Hitze" unter den Mißtöncn der italienischen Drehorgel und mehr und mehr wird es in Amerika Mode, das Anjo zum klänge eines musikalischen Instruments zu erheben. Das ist es nicht, und wird es nie werden, es ist die Spottzeburt aus einer verstimmten Guitarre und einer gesprungenen Trommel, die Erfindung wilder Jkegerstamme in Afrika, deren Angehörige es als Slläven'mit in unsere Südstaaten gebracht haben. Nicht immer folgt die Strafe de:n Banjosplcle so unmittelbar aus Im Fuße, wie in ist dem Banio gegc über riii liebliches Instrument. - ? Vom Auslande. 11 eber M o r i tz I o k a i schreibt Zas Budapest Tagbl. : Unser gefeierter Romantiker befindet sich gegenwärtige seinem französischen Verleger gegenüber in einer eigenthümlichen Verlegenheit.! Die Pariser Buchhändler-Firma Flamanon und Waryon hatte vor einiger Zeit von Moritz Jokai das Verlagsrecht einer französischen Ausgabe seiner sämmtlichen Werke um einen ziemlich bedeutenden Betrag angekauft und dem Dichter auch die Kaufsunnne baar ausbezahlt. Mit dem Drucke sollte noch in diesem Monate begonnen werden. .Nun scheinen stch in den letzten Tagen dem'Dichter feindliche Einflüsse bei der Verlagssirma geltend gemacht zu haben, so daß diese ungeachtet ces bereits an Jokai bezahlten Honorars von der Herausgabe seiner Werke überHaupt abstehen zu wollen erklärte. Es steht, außer Frage, daß Jokai geser.lich berechtigt wäre, das ihm bezahlte Honorar zu behalten, allein' ein Schriftsteller oon dem Rang? Jokai's schreibt nicht allein um Geld, sondern will auch herausgegeben . und gelesen tverden. : Der Hweck der gegen Jokai gerichteten Jntrizue scheint einfach der zu sein, daß die erwähnte Firma durch den ihrerseits er-, folgten Ankauf des Uebersetzungsrechtes der Jokai'schen Romane blos verhindern' wollte, daß dieselben überhauvt im Französischen erscheinen sollen. Moritj Jokai aber besteht auf feinem Scheine und will auch in französischer Sprache gedruckt werden, und da die Firma sich hiezu absolut nicht mehr verstehen will, so will er dieselbe auf Grund seines Vertrages hiezu gerichtlich verhalten lassen. Wie man uns mittheilt, hat Madame Adam die Vermittlerrolle in diesem originellen Nechtsstreite übernommenen welchem der merkwürdige Fall eintritt, daß ein Dich ter, der sein Honorar -bereits ' erhalten,den Druck fordert, während bisher noch, immer das Gegentheil der Fall war und die Sänger in Apollo'S Hain bis jetzt immer leichter den Druck als ihren Eh : rensold erhalten konnten.". .. - . Man schreibt aus Genf: Große Sensation erregte im vergangenen Jahre die Entführung eines jungen Franzofen, Paul v. Arjuson. Er wurdeüber die französische Grenze gelockt und, auf Betreiben seiner Verwandten in "ein' Irrenhaus gesperrt. Es gelang ihm, lnit Hilfe von Genfern zu entfliehen. In Gens gab er an, von. seiner fthr 'r.cii chen Familie, mit der er weder in politicher noch religiöser Beziehung übereinnmmte, vor einigen Jahren als v-errückt erklärt und in'S Irrenhaus gesperrt wor den . zu sein. Ter junge Mann rief von Genf aus den Schutz der fran-r-n Gerichte an. Sein Proceß

Brooklvn, aber wie gejagt zenel Vorgang sollte zur Warnung dienen Die Manltrommel ist dem Banjo geaeu

wurde vom Gerichte von Drnix (Departement Eure-et-Loire) geführt und sür ihn günstig enschieden. Zwei Tage vor dem Entscheide aber raffte der Tod den Unglücklichen hinweg. n oer Badeanstalt zu Koldinz in Dänemark glitt die Badefrau, als sie die zu den Badehäuscrnsührende Brücke fegte, aus und siel ins Wasser. Sie konnte nicht schwimmen und würde unbedingt ums Leben gekommen sein, wenn nicht ihre Hilferufe cin jung? zwölfjähriges Mädchen, das einzige lebende Wesen, das sich auAcnblicklich im Badehause befand, herbeigerufen halten. Die Meeresströmung hatte die halbbewußte Frau schon einige Ruthen weit von der Brücke fortgerissen aber das hielt das beherzte Kind, die Tochter eines anaescher.cn .Kaufmannes in der

-Stadt, nicht ab, den kühnen Sprung ins Äleer zu wagen, um die Verunglückte zu retten. Es klingt fast unglaublich ; aber es ist Thatsache, daß nach wenigen Minuten es dem Kinde gelang, ebne jede andere Hilfe die Frau zu retten und unbeschädigt ans Land zu bringen. Das Projekt, die gewaltigen Wasierkräfte des Rheins der Jndusttie und dem Kleingewerbe dienstbar zu machen wie das in Cchaffhausen geschchen ist, scheint der 'Verwirklichung entgegenzugehen. Der Negierung ist be rcits von einer Gesellschaft ein Ionzessionaesuch einacreicht worden. Es ban dclt sich um Gewinnung einer Wasscri r i . n ä rr.s cri e w f , . , , iraji ven ö juw 4iercel'.aslen mitteilt eines Kanals, welcher am Rhein in d?r Hardwaldung, beginnend bei Birsfelden wieder in den Rhein ausmünden soll. Mit Hülfe elektrischer Leitungen würde die erhielte ftrast in beliebigen Quantitäten auf größere Entfernungen, auch nach Basel abgegeben werden. Das einzig wakre rewiztraS Blut, gulirt tle Leber uns vixtxtn nv k'ngk tit eiani sen uv Kn rer gk lerer rpetiaezigleu, uurerscuuaxeu, Nrastman! unv v.hat ,ll,rettundertngtaeleut.Rnoa'kn. A?U?k?ln nk Krrvrti mnf.Tn.' neue rast. ES deledt den velst " . i und rrastig. da zkbirn. 5ut f!TC!MteB r'süfv.i'orttttMfcfn, sieden in Dr. Harter Iron ' ein fixeres, scdnkll wirkendes LeilmiUel. iZs s'i'k laxta Zeint. Tie Versuche eS nschzumackev, er l .bta ,mr die Belieb'heit det echten. Prvbue nicht anitxe. sondern braucke fca t. beste. Z. Lnre treffe an The Dr. Harter ilei. Co, ) r dr. I"Ni. Mo., m nrncr "Irrn Book " ta 11 title dtjaine und n"!icke iifun;t cr.tist, lcftcu(vci u d?oeu Zcsserson-tzaus, Ao. Gl und 63 M Souiy St at. Deutsches Gak - Saus! Vcchte deutsche Kost. If" Einzelne Mahlzeiten oder im Abonne. mr.it. Möblirte Zimmer nebst Kost. John Henry Grünert, Eigenthümer. SlVSch'SlllVW, 9 Mst Mlarykand Ztr. I a l x i f a n t n und Händler deS . Materials sür Kies -Bedachung ! ferner Filz und andercö Dachdecke? Material. Warnerö Asphalt Dachbedecknng. CS3" Te!e?ion No. 8. Jum EinVanfspreise l Gasolin und Oel-Oefcn . Ebtnso ein großes Lager von Glas- und irdenen Waaren. Wir müssen Raum fiir unser Lager von Lampen schatten., . . . . Gasolin, und Oeläfcn eine Spezialität ele vh'on ??. F. I. S3HITII CO., No. 35 Nord Illinois Straöe. ";: Nö. 87 Eüd Äeridwn Strsl. Dr.H.S.Cunninghani . (E? vird Teutsch gesprochen.) ' VoSnuk": 354 Süd Meridian Slrntze. " InciianapoliM Ind. Otstc Stunden : Uhr Bort... l)3 a'. 79 Uhr dendS. lelepdsuire nach George g. vvtdeke. A.SEIKECKE,jr., HuropSises Jukasso . Geschäft ! Oinoinnatl. . ' : Wollmschten nach Deutschland. Oesterreich und der chwet, efetttgt. ; Eonsularifche Beglaublgunge besorgt. - 'chrbfiHaföen u. s. lv. prompt und sicher kinkasfiri. Mechsekund Fosteuszagkungen Ity Ran ende sich in Jndiax,ttl an : . . . Philip Eappaportr No. 120 Oft Marizlaud Straße. '

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