Indiana Tribüne, Volume 7, Number 334, Indianapolis, Marion County, 22 August 1884 — Page 3

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Das Medaillon.

(Pinc ttrzählnng aus dem deulsch'skanzös,sch,n Kriege.) (Jertsedung.) Ein Kellner meldete ibm, daß der Luchbinder Reimer schon. seit einer hal ben Stunde auf ihn watte. Dgo bert ließ chn zu sich kommen und Reimer's Aufregung entging seinem scharfen Blicke nicht. WaZ bringen Sie mir V fragte er. Eine seltsame Nachricht. Herr Lieutenant," erwiderte Reimer. Der Anführer jener Franktireurs, die uns in Maisonrouge überfielen, ist hier in der Stadt." ' Sein Name?" Ja, den kenne ich leider nicht. Ich stand gestern Abend an löir Hausthür, um Katje zu erwartend die einen kleinen Auszanz gemacht hatte. Sie kam, ein fremder Herr begleitete sie, und dieserHerr wollte sich Freiheiten erlasittt die .atje und mich' empören nnißtett. Na meine resolute Brau: gab ihm einen Denkzettel; in demselben Momentsaß auch meine Faust ihm schon im Genick, und nun erkannte ich in ihm denselben Hallunkcn, der mir damals den Armknochen ze.rsplit-' tett hatte." .Sie erkannten ihn mit voller Sicherheit V' Sofort ! Er wollte es nicht gestehen, aber mit seinem bösen Gewissen machte er sich aucy sogleich aus dem Staube, und ich habe leider nicht daran gedacht, ihn zu verfolgen." Wie 'sah er aus?" . Eine Figur aus dem Modejournal mit schwarzem Nncbclbart." - Dagobert war nun auch ' erregt ; die ölbnuna stieg in ihm auf. dak Delattre biescr Mann gewesen sein könne. Wann trafer. Sie mit ihm zusammen V fragt rr. Etwa naä' zcl'n Ubr. , Sie milssen ihn suchen j üfaUulich, Herr lcutcnant !" erwl dcrte .keimer lebhaft. Ich. must ihn wiederfinden. Freilich ist es die Frage, .ob er über den Mord in Maisonrouge Auskunft geben kann, denn die Franktireurs kamen ja erst, als das Verbre chcn schon geschehen" war-,' aber immer-' hin ist eS möglich, daß die Bande nachher den Raub' begangen hat. ' Und dann kann ich's ihm ' auch nicht vcrgessen. daß ich ibm den labmen Ärm derdanke." Wofür Sie doch nicht jetzt noch Rachc nehmen wollen ? Sie können ihm daraus nicbt einmal einen Vorwurf machen " Ich weiß das ia, Herr Lieutenant : aber wurmen muß es mich doch, daß ich einem solchen Hallunken das Unglück verdanke. Die Kerle übersielen uns ja, wie die Kanditen" Und wir haben sie im Kriege auch als solche behandelt," unterbrach ihn Dagooert, von einer Vergeltung unsererseits kann jetzt keine Rede mehr sein. Aber aus anderen Gründen wäre es mir lieb, wenn Sie jenen Herrn wiederfänden, und vielleicht kann ich Sie auf eine Spur führen." Feigen Sie mir die Spur, und ich will keine Mübe scheuen, sie zu verfot gen !" sagte Reimer mit blitzenden Auclen. Jener Herr ist jedenfalls ein Frem der, wahrschemtlch em Badegast aus Scheveningen." Daran babe icb auck scbon gedacht." Finden Sie sich heute Abend in Säe: veninaen ein. Begegnen Sie mir dort, so bin ich Ihnen wieein Fremder' gleichwohl beobachten Sie mich und betracytenSie den Herrn, den ich anreden werde. Richt den alten Herrn, der mich wahrichemlich be leiten wird, und den Sie ja wobl ken nen; er war mit mir im. Hause Verschur's " Den alten Herrn kenne icb." Gut; also geben Sie Acht. Ich werde i:nt einem .vrrn reden, der )uv in Damenzesellschast befindet. Ist er der Genlcbte,' w macben keinen Lärm, sondern ziehen sich sogleich zurück, dai;ut, tc nlä't qesel'en werde. Vertan den?" 'Zu Vesebl, Hetr Lieutenant !" Ist er es nicht, so müssen Sie auf eigene Faust - weiterforschen, wenn Sie wollen; aber idx glaube in der .hat nicht. dap in dlkikin Mlle etwa? für ie her auskommt." Martin Reimer wollte seinen Hut neh me.:, coü jcfci wurde n.ich kuie Aupochen die .bür geossuet. Verzeihen Sie, id horte, daß Sie zu Hauze seien." sagte der Graf von Mai' sonroug: eintretenv ; aber da sein Blick inin aus den ,reulden siel, bracb er plol)li.1 ab. Sie st.'n nicht." erwiderte Dagobert, dem ehemaligen Sergeant verstohlen einen warnenden Blick zuwerfend; mein Gatt .steht im Begriff, sich zu entfernen." Reimer trollte mit einer 5iir;en Verbcugung an dem trafen vorbcischrciten. als dieser ihm mit einem leisen Ausruf des Erstaunens den Weg vertrat . Halt, mein Herr!" sagte er raub. Sie müssen mir erlauben, Ihre Uhrkette etwas genauer zu betrachten."' Dunkle Gttth übergeß das Antlitz Reimer's er trat unwillkürlich zurück vor dem flammenden Blick des alten Herrn und sah ihn dabei an, wie wenn er fragen wolle,' ob dieser nicht recht bei Sinncn wäre. Ihre Uhrkettc!" befahl der Graf. Wer ist dieser Mann, 'Herr Assessors" Ein Buchbinder, der hier wohnt," erwiderte Dagobert, der diesen' Austritt nicht begriff. , . . Herr Reimer hatte die Kette gelöst und überreichte- sie dem alten Herrn, der sie eine geraume Weile starr betrachtete. Es toar eine dünne, unscheinbare Goldkette, an welcher an einigen großen, antik geformten goldenen Ringen ein schmuckloses Medaillon hing. Auf diesen Ringen ruhte der Blick des Grafen,' in dessen bleichen Zügen eine furchtbare Erregung sich spiegelte. Wo ist das Medaillon, das zu diesen Ringen gehört?" ' fragte er endlich mit bebender Stimme. Dieses Medaillon habe ia) gekauft"

erwiderte Reimer ; es enthält das Vlld meiner Braut." Ich frage nicht nach diesem Quark, sondern nach dem Medaillon meiner Tochter, der Komtesse von Maisonrouge !" brauste der Graf auf. Martin Reimer suhrerschrocken zusammen ! Dem Grasen entging dieses Erschrecken nicht. Wie kommen Sie zu diesen Ringen?" fragte er scharf. Der ehemalige Sergeant hatte seine Fassung wiederaesunden. Er verstand die

Bedeutung dieser Frage. Stolz erhob er das Haupt. Ich leugne nicht, daß ich sie in Mai sonrouge gesunden habe," sagte er. So sind Sie der Kerl, der meine Dochter ermordet bat ! rief der alte Herr außer sich. ")!ein, Herr Graf, ich bin der Deutsche Unterossizier, der in Ihrem Hause von Bänditien überfallen wurde," erwi' derte Reimer. Em Hülferuf brachte uns in das Schlafzimmer der jungen Dame : wir kamen zu spät, die ruchlose That war bereits geschehen." ' Mit einem deutichen Baionnct wandte.der Graf sich zu Dagobert. ..Dann mun der Morder dieses Basonnet qestoblen haben," fubr Reimer ..A ' ,L 'r-:i. fön, venn, wie gqagi, ai ia mu inciuen beuten in das. Zimmer eindrang. war die Dame schon todt. Und als ich mich zu ihr niederbeugte, lagen diese Ringe aus dem Teppich ; ich, nahm sie mit ich dachte, der Verbrecher habe sie verloren, und durch sie wurde man iyu später entdecken können." Cl - C lli s . f. ieze 'iiivreoe iji zu oumm : i.'vynte der Gras. ..Glauben Sie, icl babe die Ringe ihres werthes wegen stehlen wollen ? Was würde ich denn dafür erhalten, wenn ich sie zu verkaufen gedächte? Es kam keine vkachfrage, ich hörte nichts mehr von dem Verbrechen. Von dem Raub battc ich nie etwas erfahren, und diese Ringewareu länatt veraenen, als icb üe eines Tages bei! Aufräunien meiner geringen Habe wiederfand. Ich glaubte, kein Unrecht damit zu begehen, daj; ich ie an meine Uhrkctte hing. Sind sie Ihr Eigentbum,' so versteht es sich von selbst, dan ich sie Ihnen zurückgebe." Der Graf hatte die Kette aus den Tisch geworfen. Wo ist das Medaillon?" fragte er noch einmal. Wer diese Kette zerriß, der nahm auch das Medaillon, und wer den Raub beging, der verübte auch den Mord. Ihr leugnen wird Ihnen nichts helfen. Ich weiß aus den Berichten eines Augenzeugeii, was damals in meinem Hause sich zugetragen hat." Herr Gras, ich erinnere Sie an Ihr Versprechen, diesen Mann nicht ungehört veruriheilen zu wollen," nahm nun auch Dagobert das Wort. Erlauben Sie mir. daß ich Ihnen berichte, was er mir über di? Ereignisse jener Rack't mitzetheilt aiV' Der Graf nickte und hörte schweigend zu. Das ironische Lächeln, das von Zeit zu Zeit um seinen Mund spielte, ließ erkennen, wie wenig Glauben er den Aussagen '-Reimer'S schenkte. Und damit meinen Sie, den Beweis geführt zu haben, daß dieser Mann oder einer leimt Leute das Verbrechen nicht begangen baden rann fragte er, als der Aneffo' schwieg: Wenn der Hülferuf vernommen wuv de, ehe die Soldaten in das Schloß ein drangen Ja, wenn ! Wer behauptet es? Nur der Verdachtige hier. Anders dagegen lauten die Auslagen Meines Dieners." Auch deren Wahrheit ist nichs erwie sen !" Sie werden mir hoffentlich zugeben. dap der Unbetheiligte. mehr Glauben ver dient als der Verdächtiges" In .diesem' Falle nicht," ettviderte Dagobert ernst. Ob Ihr Diener un betheilizt an jenem Ereianin ist " Ich, habe seine Ehrlichkeit uud' seine reus erprobt." Und doch beruhen seine Aussagen atlf einer Lüge. " Wie können Sie das behaupten ? Sie nehmen Partei für diesen Mann, weil er Ihrer Ar,nee angehörte ; daö läßt sich begreisen'.' Aber so lange Sie seine Schuldloigkeil . nickt beiveisen können, werden.öic, nicht verlangen, daß Ihre Vertheidigung einen überzeugenden Em orucr aus im machen soll." Der Beweis soll aesübrt werden," sagte Dagobert, Ich entdeckte durch einen Zufall, daß dieser damaliger Ser- . , .-- . , . . geanr meines Regiments blcr.ivobnt; c fort, nachdem ich ibn aefunoen battc. nahm ich ihn in's Verhör; er machte niir.die Mittbeilungen,' die icl, Ihnen I V I veria'let yave." Er hatte za seit jener Rächt Zeit ae nug gehabt, sich auf seine Rechtfertigung vorzubereiten'." warf der Graf achfelzut le'.i? em. Ich wutzte, daß Sie ibm keinen Z l , ? . - i. .i .- tauoen a'enlen wuroen. lubr a.'.overt so; deshalv rietl, m ibm, an die .Nameraden zu schreiben, die in jener Rächt i:i!t ihm in Maisonrouge roaren, und ihr Z.'ugnlN zu ford:rn. Bah, ne werden genau so zeugen, wie ne e mit ihin abgekartet haben ; das un tcrlicgt a leinem Zweifel." Ja, lvenn . Sie alle Menschen Schurken halten " tla't doch. .r Amnor! Icb sollte meinen, die Sache liege bier so klar vor Augen, dan gar kci.i Z'velsel entsteben t I . : 1. . ll. i. . c . .-i ' umic : eiMiy yai oieicr yjicinn eine Hcima h so heimlich verlassen, daß seine cpiir nicht verfolgt werden konnte ? te ivürden die. Spur gefunden baben, wenn Sie nur ans dcm rechten Wegc sie gesucht hatten," crwldcrlc agobett, der sich durch den l1ro!l und die Errcaung des alten Herrn nicht irre machen liest. AuS der Armee war er als Invalide entlassen; bei ihr konnten Sie keine Auskunft über ihn finden. Die Ziviibchorde hatte ib:n den Auswanderungskonsens ausgefertigt. Somit war auch aus ihren Liste sein Name gestrichen. Er wanderte aus, weil hier in Holland eine Tante ivc.bnte, die er später beerbt hat." Damit wäre dann auch erklärt, wie er zu seinem Vermögen gelangt ist," sagte der Graf sarkastisch. Ob's wahr ist. das bleibt freilich eine andere Frage !" ' Eist wabr!" erwiderte Reimer, dem das Blut heiß in die Stirn stieg. Wenn - . .

Sie Beweise fordern, so rann w sie schaffen. Suchen Sie den ?)!örde? einer wehrlosen Frau in Ihrem eigenen Lande, aber nick't unter braven deutschen Soldaten." Redensarten !" versetzte der Graf achselzuckend, während der ehemalige Sergeant die Rrnge von seiner Kette löste und das Medaillon, das er nun an der Kette nicht mehr anbringen konnte, in die Westentaschcsschob. Hie wollen also nicht die Schuld eingestehen ?" Eine Schuld, die ick nick't begangen habe?"

,Das wird sich finden. !2!ie heißen Sie ?" Martin Reimer." Und wo wobnen Sie?" tf Bei dem Lobnkutscher Pieter Verschür." ..Haben Sle dcm Äianne noch etwa- , Z mv Vnnnt V v (t&irmZ fiif 1. r i H.HHV4V Vk wm -V gobert. Augenblicklich nicht." Dann mag ergehen !" Ich werde aeben, aber ich komme wie der sobald ich vsn meinen Kameraden Antwort habe," sagte Reimer, sich hoch aufrichtend. Sie baben eine furchtbare Anklage gegen mich geschleudert, die ich r ä f c - ' nicyr auf mir ruyen lassen oars. ie f w t . r souen Mir i.verewtigteit wioersavren lassen!" Der Graf, antwortete nur mit ernem verächtlichen Achselzucken und deutete auf die Thür ; dann legte er die Hände auf den Rücken, um eine graume Weile auf und ab zu gehen. Sagen ie felbtt, ob meine Verdachtsaründe nickt schwerwiegend sind," wandte er sich endlich zu Dagobert, in dcm er stehen blieb. Versetzen Sie sich l . . w . in meine age, ci;cn 'oic ciiimai oavon ab, daß der Mann Ihrer Armee angeborte, und Sie werden inir Recht geben. Er giebt zu, diese Ringe neben der Leiche meiner Tochter gefunden zu haben. Seine Mittheilungen bestätigen, dan die Fraiiktireurs erst nach der Verübung des Verbrechens gekommen sind. Es war also zur Zeit der That -Inemand im schlösse als meine beiden alten Diener und diese feindlichen Soldaten. Möglick', daß der Sergeant nicht selbst den Mord beging, sondern daß einer seiner Leute ihn verübt hat; aber bethemgt waren sie nach meiner Anschauung Alle an dem Verbrechen. Und um mir endlich Klarheit darüber zu verschaffen, werde ich diesen Martin Reimer verhaften lassen !" Das dürfen Sie rnat ! nes Dago bert bestürzt. .Wer will es Mir verbieten ; Die Behörde dieses Landes muß meinem Antrage Folge geben. Mörder werden von jedem Staate ausgeliefert, und die deutschen Behörden können ihn nicht beschüfen, da er ibr UnteNban nicht mehr ist."' ' . ' ' ,Sw werden einen Schuldlosen unglücklich machen !" tX)i er schuldlos, so mag er es bewelfen. Dagobert stand im Rachdenken versun ken. Er mußte zugeben, daß der Graf in seinem Rechte war. Andererseits aber erfüllte ibn auch das Schicksal Reimer's mit ernster Besorgniß. Wennvor einem französiscren Gericht die Anklage verhandelt und der wirkliche Thäter nicht entdeckt wurde, wie nahe lag dann dieVerurtheilung des deutschen Unteroffizlers ! Er machte den Grafen auch darauf auf merksam. Der alte Herr erwiderte, an der Gerechtigkeit der französischen Gerichte sei nicht zu zweifeln. Von seinem Entschluß war er nicht abzubringen. Er wollte auch nicht warten, 'bis die Erllarungen der Kameraden Reimer'S einträsen, auf die er ja überhaupt kein Gewicht legte. Der schuldige sollte ibm nun nicht mebr entwischen. Er verlies; das votcl, um oime Verzug die nöthigen schritte zurVerhastung Rei' mer zu tbun. Dagobert konnte den ebemalkgen!rlegskan'.eraden nicht beschützen. Selbst sosortiqe Flucht rettete ibn jetzt nick't mebr. und in dein Fluchtversuch würde man ja auch den Beweis feiner schuld gesunden haben. Zwei Stunden spater sa Martin Rei' mer ini Gefangnijz. Mit unverkennbarer '.Scirzcdlcmng berichtete derGraf von Mat scnrouae die voll;oaene Thatsache der Assessor, der aus seinem Groll darüber kein Hehl machte. I a c g u es L e g r a n d. In einer bescheidenen, aber gleichwobl aunerst sauberen Herberge saß ein sehr dürftig gekleideter Älkann mit einem pockennarbigen, von orge und intbehrunq durchfuichten Gesicht am mische und blickte, das Haupt auf beide .Arme stutzend, starr in die leere Kasfeetas- .. ' . . ". t se, deren Inhalt er zuui Arunsiurr genos len hatte. : Vor ibui stand die runden Arme in die Hüften stemmend die beleibte Wirthin; ein Gemisch von Aerger und Theilnähme spiegelte sich in ihrem gutmüthi gen Gesicht. ..Ich denke, das iverdet Ihr-einsehen. sagte sie; ich bekomme auch nichts ge schenkt" Sage ich denn, daß ich es nicht einsehe ?" unterbrach er sie rauh. Ich bin bnen Za dankbar dafür, daß Su mir so lange Kredit geschenkt haben, und es ist meine Schuld nicht, daß ich jetzt keine Arbeit fand. Oder zweifeln Sie daran, daß ich ein ehrlicher Mann bin?" ..Nein, denn Sie babcn mir das Gc gentheil noch nicht bewiesen, und ich gehöre nicht zu den mißtrauischen Leuten, die gleich in jedem Menschen einen Schuft seben." ..Ich bin's auch nick't, Madame ! Frä aen Sie in meiner Heimath ; dort wird : Jeder Ihnen sagen, daß Jacques Lezrand ein cbrlicher Mann ist." Ich glaub's gern, aber was nützt mir ds$"' antwortete die Wirthin, während sie das Kaffeegeschirr fortnahm und mit. dem, Staubtuch emsig über den Tisch fubr. Mit dieser Versicherung kann ich Leute, denen ich Geld schulde, Nicht bezahlen." Ja) weiß das wohl, und es ist doppelt bitter, solche Worte hören zu müssen, wenn man früber. vermögend gewesen ist." Um so schlimmer für Euch, wenn Ihr Euer Vermövergeudet habt !" .'.

tinter den buschigen Brauen Wegrand's blitzte i' zornig auf. Madame, ich bin Franwse," sagte er ; denken Sie nicht an die Möglichkeit, daß der Krieg mick ruini haben könne ? Ich hatte eine Mühle --es war ein gutes Geschäft die Deutschen schössen mein Haus in Brand, und ich halte tein Geld, um e) wieder aufzubauen. Denken Sie einmal, wenn Jlrnen dieses HauS niedergebrannt würde!"' Wir fangen keinen Krieg mit den Deutschen an," erwiderte j:tzt die.Wir- . r mm t ATP . f. A?

tmn lachend. vze tst iiure eigene Schuld; wesbalb babt M nicht Rüde gehalten!" Sie schlug . bei . den letzten Worten mit ihrem Staubtuch eine Fliege todt. die sich auf den Tisch niedergelassen batte. .. Iacaue? Learättd.säb ibr aleichaültia zu, wie sie'däs Hittstir ' öffnete und das' todte Inftkr hinühsirf. - Meine chnld-wcle es nicht, nabm er nach einer Weile wieder das -Wort, ich bab' den Krieg nicht gewollt, und daß ich mich meiner Haut wehrtet als.er ausgebrochen war, das kann m:i- doch kein 'Mensch übel nehmen. .Und nun bin ich hierher gekommen, um michiiach Arr. M ,? 5 ft SrTfm 11?i'iK. Vfcl Wlil)UVlU) V9 JjlVV JM V v.i;len in Holland, aber wie es scheint, kann man hier aus den Müllergesellen Bataillone formiren.' Parbleu, Madame, was ift da zu machen Ich habe gezahlt, so lange ick konnte, und Sie baben mir Kre dit gegeben, so lange Sie konnten; was nun .abe'n 5ie dnn aar k!n,n Äk.in: tl 3 ' ten hier ? Es wohnen Landsleute vdn Ihnen genug in dieser Stadt." ,soll ich um Almosen betteln ?" fuhr er zornig auf. In diesen sauren Apfel hat schon Mancher beißen müssen, der keine Arbeit und kein Geld hatte," sagte die rundeWirihm, wäbrcnd sie hinter den Schenktisch trat. Landsleute dürfen einander nickt ' a. f. t . . . . .i !. im lla) lassen ; wir vouanoer wenig: stens tbun es nicht." (Fonsebung solgt.f tteifteskrankdeiten. S.it-Jahcen schon ist bei allen eivili sirten Bollern die Zunabine der GcisteS: krankbeiten beträchtlich größer, als die Zimabme der Bevölkerung. . Die Seelcnheilkunde oder Psvchiatrie ist unter allen ein'.elnen wian der ärztlichen Wissenschaft noch, am weitesten zurück. o.".,. I. - 1 1. L . 1 ' ' V ! ruuer velraanele man oie eislesiranlheilen von psychologischem oder moralischem lesichtspilnkte aus,' seit Jahrzehnten h.u man allerdings begonnen, die hysiolo Zu stuZ selben heute der Anatomie uad Physiologie ein geheimnißvolleres Räthsel, als jedes andere Organ. Ueber die einzelnen orznen der Geistesstörunaeii. ibren Unvruaa und -ibre Behandlung hat dieser Tage der Direcror der'Jnenanstalt in Eook Eo.. Dr. S. V. Elavenger, vor der Phllosopbischen Ge sellschaft. in Ehicago einen Boürag gehalten, dein lvir einige ebenso intres' sante, als anregende Punkte entnehinen. vnn .-.urj'u, ..r nt.cz . auc ,)uuiu;iiuc uuj VKin wcuicic i'Cl Seelenheilkunde verdanken wir europäi schen Forschungen und Beobachtungen, die amerikanischen Aertte baben auf keinem Felde ihrer Wissenschaft so wenig geleistet, als auf demjenigen der Psychiatrie. Geisteskrankheiten nennen wir diejenigen krankhaften Zustände, deren Hauptmerkmal in einem regelwidrigen Verhalte'.! des Vorstellens un) Wollens besteht. Aehnlichem Verhalten der Seef...l" Zi. f. . . ... i: 'v ' r . . ri v IC1UIUH: .'VCIlfU 41' u Ml CCil UUlUCCil des Schlafes, des Traumes, der Verzückung, des Somnambulismus, de? r fi " i. i v iZ'.rt . , ri a'iassuan, oer Epilepsie, Hvuerie, et Veitstanzes, doch unterscheiden sick ckwermuth, Tobsucht und Wahnsinn einerseits, sowie Verrücktheit und Blödsinn andererseits von jenen Zuständen dadurch, daj; sie für längere Zelt oder für innner von dem Menschen . Ben' ergreisen und nur durch sogenannte lichte Augenblicke mehr oder weniger unterbrocyen werden. Der großartigste Fortschritt in der Psychiatrie ist die Humanität in der BeHandlung der Inen im Gegensatze m jeier alten Rohheit, welche die Geifteskranken bald mit Hexenprozessen oder Schei-. terhausen verfolgte, bald mi Verbrechern in de,i Kerkern zusammeniLarf, sie willkürlicher Grausamkeit und Bmtakität anbeimgab und selbst in den besten Fällen durck eine unvcrnüi'ftiae und matteiuolle Bebandlung wie Zwangsjacken. Dunkel9 ä m, i - M Zellen, ouchebader u. dgl. quälte. Die heutige Behandluna fant das Irresein als eiye Krankheit auf und viele unserer ge, aenwartigen rrcnanftalten müssen als Institute bezeichnet werden, , die ihren Pfleglingen so gute Dienste leisten, wie musterhaft geführte Hospitäler den kör perlich Erkrankten. Die Unterbringung in einer guten Irrenanstalt ist in den al lermeisten Fällen die einzige Maßregel, die häiisig zur Genesung' führt, immer' aber den Unglücklichen in eine Lag? ver-' 'etzt. die für ibn die wohlthätigste ist. Diese Erkenntniß ist leider noch viel zu wenig verbreitet, viele Faiailien halten ibre, Irren unter Privataufsicht' und scheuen die Irrenanstalt aus keinem anderen, als deni unsäglich lächerlichen Grunde, daß es .gewissermaßen eine Schande sei, ein Mitglied der Familie im Irrenhause zu haben. Der allgemein bekannte Fall des Herrn Delmonico rei" latd. in New gork. ist ein recht sprechen. des und ivarnendes Beispiel in diese? Be Ziehung. . - ': Ich könnte aus meiner. eigenen Ersah runa zablreiche Falle anfübrcn. d'afc?Ure. die gencsen . sind, ihren Eintritt in die Anstalt seanen und fciufia ,nü.?t schn das Betreten der Anstalt, eine Besserung des Zustandes herbeizuführen. Für eine ANjtalt, die ihren Beruf möglichst voll stäudia erfüllen, soll. kalte ick bei MG rjnfeii" ntjudesUnS einen Oberarzt und d?ei Assistenzärzte für nothwendig. Die hierdurch ermöglichte ärztliche Bebandlung muß aber noch durch die Anstellung eines consuitirenden Arztes, der wöchent liche Besuche macht und stets auf Ersu' chen : des Oberarztes zu erscheinen hat. sowie von pecialarzten aus den Gebieten der Ebiruraie. 5aut-. Auaen und Obrenkrankheiten, resp, in der Ab- . . . m .. r. ' m . 1 . . . etlunz für grauen auf dem (Lebute du

Frauenkrankheiten und der Geburtsbilfe ergänzt werden. Die mit einer derartige Vermehrung deo ärztlichen Personals verbundenen iebrkosten könnten durch

vernünftige Sparsamkeit gedeckt werden. Mit den palastartigen Bauten für Irrenbälksr iviro überall in den Ver. Staa-

ein bochst veuverslicher Unfug getrieben und ich knne derartige Palast'', in deren Innerem es selbst oft an dem Nöthigsten feblt. Was die Entstehung der Geisteskrankheiten anlangt, so stimmen die bedeutendsten Irrenärzte darin übercin, daß solche viel häusiger erblich sind, als man früher annabm. Dazu kommt, das; lattcrbafte oder schädliche Gewohnheiten der Eltern die Binder für Geisteskrankbeiten emp' fänglich machen. Ucbcranstrcngung deS Gehirns. .Kummer, Verdrun, Leidenschaften . und Affecte, übertriebene .Lectüre körperliche Krankheitszunände - wie .Epi. lepsie, chronische GehirncntzüiidungGeniäkrampf, Schzrläch, schwere Kopfveclewgen, Hvsterie, Tvpbus und Wechselsieber, geschlechtlicheEreesse. Gewöhnung an. Rarcotica und Trunksucht sind neben der Erblichkeit und angeerbten Empfäng lichkeit die häufigsten Ursachen. Der Einfluß des übermäszizenenupc-' berauschender Getränke wird von den bedeutendsten Irrenärzten höchst verschieden beurtheilt. Dr.' Funkelburg, der Director der kais. russischen Gesundheitsbehörde hat beobachtet, daß 20 Procent der in den russischen Irrenanstalten untergebrachten Kranken in Folge von Trunksucht geisteskrank wurden, Lord Ehaftcburv, feit " Iahren Vorsioender der Eominission, welcher die specielle Ueberwachun.s der Irrenanstallen im europäischen Großbritannien übertragen ist, führt die Hälfte aller Geisteskrankheilen auf Unmäßizkeit im Genusse btrauschender Getränke zurück, der französische Arzt Luniar sagt, daß die Hälste aller in Anstalten untergebrachten Irren in Europa in Folge dieser Unmäßigtcit nnd der Unmäßigkcit ihrer Eltern trank geworden sind, der Arzt Michet schreibt der Erblichkeit einen weit größeren Einfluß als der Unmäßigkeit u und mit le lerem stimmen Guslain und Enstin über' ein. Der schauderhafteste Fall von erolichem Wahnsinn ist derjenige der FamilieZickes in New Z)ork ; die Sta:nmmutter derselben hat in sechs Generationen 7n Dcs cendentcn und diese waren obne Ausnähme Wahnsinnige, oder Idioten oder j Verbrecher. Dr. Page, der Director des Gene-z iungshause's in Hartford, Eonn., bat ; 2,333 Geisteskranke mit speciellem Bezu-! ge auf die Entstehung der Krankheiten untersucht und in der Mehrzahl der Fälle vererbten Wahnsinn gefunden. ; Dr. Elavenger tadelte schließlich das ! gegenwältige Verfahren bei Untersu ' chung Angeklagter auf deren Zurech-! nungsfäüigkeit und befürwort:te, daß die ! Abgabe desfallsiger Gutachten einer ständigen Eonimission von Sachverständigen übertraaen werde. Ciseubahn -Zeit -Tabelle. Ankunft und Abgang der FisendahnzÜg in Indianapolis, an und nach Sonntag den 11. Mai 1884 ! Gleveland, Eolumdnt, Cincinuati und Zndta. , napolii Eisenbahn (Bee Line.t Abgang: Ankunft: R98fft 4 0 8m nderso Ic.lt.lSUm t 2 f I tl2 6.40 Ca 99W Jr i2d , Anderson e... 2.20, .,JvtLrs Nm lf) StL Sk.lv.ZiS! arton l Cx.t0.li) II 00 7 ) I K o,tzn El). N Vrightwood Division, E. C.k.und I. Ihganz täglich. 4S?m. 10.10 - 11.15 vm 2.i 330 9lm UlU. 5.25 tögl!ch. 6.40 Bm 10.36 a 3.10 5.25 K 45 m täglt. 50Ra taglich .10. 7 3Jml plüibutft, Cincinnati & St. Lonik Eisenbahn V vP er täglich 4.22 Um ich ee Bttl nom Sonnt. 9.40 Bm St PS P SMSICttlfiC VnSonnt.10.45 6m r lSgttch 11..57CS1 LL ecautg. Vouatag 4.00 m YVP e, täglich, h.. 4.tt Dyton V autg Egnnt 4.65 Bm tt 1 x am. Sonntag! .... 5.27 R 919 PS P ltägt'ch 10L Da,ton Er au. Sonntags 10.20 Bm Chicago Route dia Kokomo. Ehicago Schnell ;ug Sg 11.15 9im tkagoErVtti.lt.Rm Znd' St Lou. Schnellzug... 3 anbpl'l Lou. 59 m Erpreß .3.35 9im kerre Haute, Vandatta Tt.Loni Visenbahn. rtUkai .... 7.15 'i Schnellzug 3 60 Ha lagen?, f.... 11.65 I all unofic(;..io.(X)CK Ha. 4.W R j Tag ,rei.... 3.3X Paripe Cf 10.45 1 att und ce... 4.40 Hw Twcwnntt, Jndianapoli,'St. Loni n. Ehicago eisenbaiZ. Ttnemnatt Division. cklouilo.S. 4.00 V wet-natt c 00 m Ctuctnnatt ......1.0- m Sndianap Her.. io 30 Cw zS'vllle rp. 11.50 m mvtm tx.. 4 43 f.4Stt it.. 3.45 C St fl tne. er 6.Ü5 i glich , u e c.w.45m Chicago Division. url 9t. 6.&5S I hik Lo I . tztcag aU x.:2.10 Uglich .. 3.33? Bestem tx 5X0 Rm i Lafavett See ..10.40 Im g täglich ( 8 all x c. 3.30 a, X C 11 Km I inrinnati . 6 40 9t Zessersondille, Nadissn nnd Jvdiovapolii visenbadn. ' Vtt 9 g 4.10 8m i ZdZtadaU. 9.45 Cm S vadee .. 75 ' JndckEbteErttgiO.U v n 9t) Statt 3 SO R N g Fl t. 7.tx) n x 9 tag. 6.45 um e a Sg IV.45 . Qabash, St. Louii Paeifie. vtirhieait 7.15 vm 2.14 Km tzi ckichk c eck .....11.30 Jlm C$1 8 6; Mg 2.00 uTol fttB I..11.J) C ttt t UaU. 8.tO R Zndiana, Vloomiugton nndWeftern Msrnbaho Saecrurkatl.. 7.Z0LN nTr F L ct 5.1.0 Tramforv.. Sim vu XStl tgll.t0 Nm Vaflern Cj. tögUch. ... 3 :a m IN Sre 11.15 Nm ttuntte ZZ. 6.1S N St. Lonit Division. fieid... 6.30 I Nacht x 3.53 Bm Öail tt Tag ! 9J0b 8 I Kail u Tag (I;. 6.00 3lm ocht 9i HX5n I Korefiilb icc. 6.10 N. : . Oeftliche Division. . 0ftl.elaU.'. 7.408 I aeiste Errreß...- 7 VVBm agt kpi....ll 4öB 3 X 10 35 Atlant k. . . . 6 4Nm j Weftern Ez, .... 4 45m. Lokisdille,elo lbauy Z? Chicago. Air-Line. hleag'o r tgl. .1Z.001!m i hieag tgl.. Z.l0Bm onon ce..... 5.0 t Mono e 10.30881 ich it, hicag. ich. tt hie. l Mail 11.45N I r KaiL 4M8 Indianavolit nnd Vincennes Sisenbah. atl airo e, 7.04 8 I 8wnI See. .10 34 8a 8we,ue, Ucc . S.Z9 Z all att, . 4.39 Indianapolis nnd Ot. Loni elsenbahn. a Czsui, cc. r. B u S Cx tit'd 7.10 8 I ee 3.55 B t Ctft Ct 8 Ci. 6 15 It I fittl Pa!s,naer. 9.60 9t B 0 U-Ct.fa X ' j täglich ce.io 6Z N a icc tagi. .35 Intianarolii Sc Z.ldN. l . fifigl it 1. 1. ednksil,k'r tt I SchUtf.Qag.. i vtt . CaxUi a ,.. -itfü

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der Zndiana VwÄMe l impZihIt sich zur Anfertigung von Nechnmigcn, Cirkularen, Bricsköpfcn. Preisliste. Quittnngcu, Eintrittskarten, Mitgliedcrkarten, Brochuren, Constttutionen Adreßkarten, iD&VLt&chiG ksipa-lpite Etatlirt seit 1859. Charles Meyen & Co... . 39 und 41 Pai owr New YorV, besorgen Arten von Gescakstsanreigen, Prsonalauflbrdenuiffeii etc für diese Zeitig:, sowie fir olla deutschen Blätter in den Ver. Staaten nnd Europa, mmtllch Detitscb-Amerikanischd Zeitungen liegen in txnwrrm Gesciiürts-Lok&l mr freien linvlcht de ratllksmi auf. Die gefehlten üenuBgeber deutscher justier Wrdn ftchtnngiToli ersucht, una ihre luUlt aana sOr uimn üejclstratar ta übeCTinitnn

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