Indiana Tribüne, Volume 7, Number 334, Indianapolis, Marion County, 22 August 1884 — Page 2

Sndians Hribüne. E r sch ei n t Füglich, Wöchentlich u. Sonntags.

Ofsice: 12 O. MarhlandNr V3,H4 .rikllne- kostkt durch den Titll Tnt xer Äkscye, die Sonnuj "triöttae" EentZ xer Osch. Betdk jusamskn 15 Cent. P, Poft iu gestuft in orab,ab'ua ö P 3:5r. Indianapolis, Ind., 22. August 1334. Wer hat Recht? Zwei in voriger Woche nach der 33un deshauptstadt gelangte 'Berichte, welche die 'Verhältnisse' der Indianer auf der Vlackfeet-Agentur in und an der Grenze von Montana schildern, widersprechen sich in einer Weise, die vollkommen unerklürlich ist. Die Handelskammer in He lena ha: dieser Tage an Secretär Teller telezraphirt, daß 3.000 Piegans auf der genannten Azenwr sich im Zustande äußerster Erschöpfung befinden und dem Hungertode entgegengehen, daß viele derselben bereits gestorben sind und daß die Ueberlebenden mit den ihnen gewährten äußerst unzulänglichen Stationen sich hoch stens noch so lange am Leben erhalten können, als die Wälder und Schluchten noch Aeren, Nüsse und Wurzeln liefern. Gleichzeitig ging im Jndianer-Bureau ein Bericht des Agenten Allen ein, wel'cher versichert, auf der Agentur seien voll kommmen'ausreichende Vorräthe Vorbanden. In der Depesche der Handelskam'mer wird angeführt, daß der Missionär Äatcr Prandou die Agentur der Alackfeet 5nd.e vor. Mts. verlassen und die Nach richt von dem dortigen Nothstand nach Helena gebracht habe. An der Grenze von Canada leben zur Zeit Assiniöoins, BKckfeet, Aloods, Gros Ventres, Piegans und Crows, und zwar sowohl diesseits, als jenseits der Grenze und theils in größeren Stämmen, theils in kleineren Banden auf ihren Reservationen. Der 47. Congreß hat bekanntlich die Bewilligung für jene Indianer, sowie für diejenigen auf den Agenturen Fort Belknap und Fort Peck wesentlich ver ringert. Zeitig im Frühjahre hatten die Agenten der dortigen Gegend darauf hingewiesen, daß eine Vergrößerung der den Indianern verabfolgten Nationen nöthig werde, da während des Winters viele Kinde? wegen Mangels an ausreichender Nahrung gestorben seien. Das In dianer-Aureau hatte, hierauf einen Spe cial-Agenten mit der Untersuchung der - Verhältnisie beauftragt und dieser berich tete daß ungefähr 3,W0 Personen entschieden Mangel'litten, daß eine Vcrgrößerilng der Nationen geboten sei, und daß die augenblicklich vorhandenen Vorräthe höchstens bis zum Cchlusie des Rechnungsjahres 30. Juni vorhalten würden. Es ist hierauf für Erneuerung der Vorräthe rechtzeitig gesorgt worden, und während der Agent die gegenwärtig auf der Agentur vorhandenen für voll kommen ausreichend erklärt, sagt der Missionar Prandou, die den Indianern wegen Mangels an Vorräthen verabreichten Rationen seien fo unzulänglich, . daß die Nothhäute Hungers sterben mußten, wenn sie sich nicht mehr mit den Beeren des Waldes :c. erhalten könnten. Was den erwähnten Eongreßbeschluß . anlangt, so wurde derselbe zu einer Zeit gefaßt, als auf den 'kcservationen der Alackfeet Aloods und Pegans noch ein unzemein zahlreicher Wildstand vorhanden war. Aus diesem Grunde waren jene Indianer bis urn Jabrc 18S1 bei' nahe unabhängig von den ihnen gewährten Stationen. Gegenwärtig und schon in den letzten Jahren ist das Wild völlig ausgerottet und die Mündel der Nation müssen daher alle ihre Nahrungsmittel . von der Negierung empfangen. Zu der völligen Vertilgung deö'Wild- . standes bat einerseits die barbarische Ausübung der Jagd und die Vernachläs siarmz irgend welcher Schon- und Hege- ' zeit, andererseits aber auch der Umstand geführt, daß früher die Indianer zu gewissen Zeiten des JahreS ihre Neservationen verlassen und sich behuss AusÜbung der Jagd auf benachbarte Gebiete begeben durften. Die zahlreicher werdenden Ansiedelungen ließen es nicht - mehr räthlich erscheinen, den Indianern daö Verlassen der Reservationen zu ge.statten, und so schössen dieselben Jahr aus Jahr ein das auf den eigenen dieservationen vorhandene Wild zusammen, bis auch nicht ein Schwanz mehr übrig war. Hoffentlich klärt sich die Differenz zwi chen den beiden Berichten in der Weise " r.üf, daß der bei der Abreise deö Vater Prandon vorhanden gewesene Nothstand durch die inzwischen eingetretenen Vorräthe beseitigt worden ist. Des Kanzlers Leibarzt. Prof. Dr. Ernst Schwenninacr ist in - kurzer Zeit ein bekannter, ja berühmter Mami geworden. Er hat jedenfalls das Verdienst, Bismarck magerer und damit . . .-- t. ... wieder aiueiiviayig gcmac? zu paven. Seine Eollegen in Tcutsä?land erklären ' dies für kein großes Kunststück. Eins ist .- jedenfalls dem gegenwärtigen Leibarzte gelungen, was seine berühmten Vorgänn,er nicht fertig gebracht haben: der Kanzler befolgt seine Anordnungen pünktlich. Bismarck ist seinem Leibarzt Dank schuldig und hat ihm solchen in freigebiger Weise bethätigt. Das ist in ' Ordnuna. Schwenninger ist zum Profesfor ernannt worden, das will nicht , viel sagen. Er hat den rothen Adlerorden 3. Elasse erhalten ; darüber mögen erbalten haben. Aber Herr Dr. Schwenninger ist auch außerordentliches Mitglied des Neichsgesundheitsamtes gcworden. Hier fängt nach Ansicht deutscher Blätter seine Laufbahn an, etwas auffällig zu werden, und in medicinischen Kreisen Berlins fragt man sich erstaunt, waZ der junge Arzt, der außer der Ab- , magerung des Herrn öteichskanzlers wlssenschaftliche Verdienste nicht auszuweisen hat, in dieser Körverschaft neben den

sich einige alte (veheimralye gramen, welche dieselbe Auszeichnung erst am Taae ibres 50Zäbrigen Dicnftjubiläums

bedeutendsten Berühmtheiten der medicinischen Wissenschaft bewirken soll. Wer den Papst zum Vetter hat, kann zwar Kardinal, aber sicher nicht außerordentliches Mitglied des Neichsgesundheitsamts werden.

Nun ist es seit Monaten in den Ver liner meoicinischen Kreisen ein offenes Geheimniß, daß Herr Dr. Schwenninger sogar durch eine Professur an der Berliner Universität gelohnt werden soll. Hier aber findet der Einfluß seiner Bescbützer seine Grenze, und es ist immerbin interessant, bau es wirklich noch eine solche Grenze giebt. Man erzählt, daß der Cultusminister, Herr v. Goßler, als das Ansuchen an ihn berantrat, Herrn Schwcnninger zu einer Professur in Berlin' zu verhelfen, um etwas Geduld gebeten habe. Ob die medicinische Fakultät der Berliner Universität schon mir dieser Frage befaßt worden ist, darüber gehen die Meinunzen auseinander. Man hört,' daß es noch nicht der Fall gewesen ist. Und das ist klug ! Denn es unterliegt keinem Zweifel, daß die Antwort' ein sebr enerzisäes Nein" sein würde. Männer' wie Virchow, Frerichs, Du Bois-Revmond und Bergmann hängen nämlich mit großer Zähigkeit an da alten Ansicht, daß nur wissenschaftliche Verdienste,' nicl't aber die glückliche Herabminderung des Gewichtes eine noch so berübmten Staatsmannes den Zugang zu einem ebrstuble an der er sten Universität des Deutschen Zteichev eröffnen. Die Angelegenheit, die in den letzten Monaten die medieinische.. Kreise lebhaft beschäftigt hat, dürfte jetzt wohl erledigt sein. Zu weiterem Avan cement im Reichsgesundheit?amt ode: sonstigen Reichsämtern ist allerdings di. Z,'stimmung keiner Fakultät 7-othwen diz. Hier ist die Earrieie des Leibarztes des Fürsten Bienurnf zvm unbegrenzte ! Ein Opfer der ,,Mondschein!er. it In Eobb Eounty im Staate Georgia betreiben .die Branntweinbrenner die Steuerhinterziehung in einem Umfange, Wie sonst nirgends im ganzen Lande. Die Bundesregierung hat dort eine große Anzahl tüchtiger und energischer Beamten im Dienste, aber die Beschaffenheit des theils sumpsigen und dicht bewaldeten, theils aus schwer zugänglichen Schluchten bestehenden Landes begünstigt daS gesetzwidrige Treiben der Brenner in einem. Grade, daß die letzteren theils die Verbündeten, theils der Schrecken der ganzen übrigen Bevölkerung sind. Vor zwei Jabren wurden James Davis, W. B. Morris, Ven vticholson und William Grover unter der Anklage verhaftet, gesetzwidrig Whiekv gebrannt und verkauft zu haben. Der hochangesehcne und wohlhabende Farmer Edward Johnson hatte durch Zufall einige Kenntniß von dem Treiben der Angeklagten erlangt und sagte in der Untersuchung gegen die letzteren vor Gericht aus, was er wußte. Es aelanq nicht, die Angeklagten derar tig zu überführen, daß dieselben hätten in Strafe genommen werden können und sie wurden entlanen. ibon vielem Äu genblicke an war Johnson seines Lebens nicht mehr sicher ; seine Hausthiere wurden verstümmelt, er erhielt häusige Br sbriefe, in denen er mit dem roth:n Hahne" bedroht wurde, falls er die Gegend nicht verlassen würde. Trotzdem fuhr Johnson fort, ferne Wann, aus der er mit seiner Gattin und 16jährigen Tochter wohnte, zu bewirthschaften. Da stellten sich-in seiner Abwesenheit drei Männer auf der Farm ein und machten der rau, welche keinen denelben kannte. die )!ittheilung, es sei von sämmtlichen Äi'ondscheinlern" des ganzen Eountys beschlossen worden, ihren Gatten zu tod ten, falls derselbe sich nach drei Tagen noch m der Gegend sehen lasse. John0ii w'ußle, oa oieie U)royung nur zu ernst gemeint sei und trat in einem weit entfernten Tbelle des Staates m Arbeit. Nach einem Jahre kehrte er auf seine Farm zurück nnv wurde nicht belajttgt, bis Anfang dies. Mon. wieder drei Män ner auf seine Farm kamen und die Auf forderung an ihn, dieGegend zu verlassen. wiederholten. Johnson wandte sich an Bundcscom missär Smith in Atlanta und machte diesem über die Männer,die ibn bedroht. so genaue Angaben, dap Haftbefehle gegen dieselben ausgefertigt werden' konnten. Der Beamte bedeutete ihn, daß er aus sern allemlges Zeuginn hm die Ver haftuna jener Männer nicht anordnen könne, und Johnson holte hierauf seine Gattin nach Atlanta, welche die Bedro hung ihres Mannes mit angehört batte und ihre Angaben zu Protokoll gab und beeidigte. ?!unmehr wurden jene drei Männer verhaftet und für ibr Erscheinen in der anzuberaumenden Verhsndlung unter ic 500 Bürgschaft gestellt, die sie ohne Weiteres leisteten. Die fragliche Verhandlung war auf den 15. d. Mon. angesetzt worden. Johnson hielt es nicht für geratben, nach seiner Farm zurückzukehren und sagte seiner Gattin, er werde sich zu seinem Bruder nach Marietta begeben. Die letztere fuhr heim und war am 15. d. M. vünktlick xuv Stelle : aucb die Angeklagten fanden sich ein, Johnson jeoocy blieb aus. GegenMittag begab sich seine Ehefrau zu dem Bruder ihres Gatten und erfuhr hier zu ibrem grenzenlosen Erstaunen, daß derselbe gar nicht nach Marietta ge kommen sei. Die Nachforschungen der Beamten und der ganzen Farmer-Bcvöl kerung der Umgegend haben bisher nicht die geringste. Spur Johnson's entdecken lassen und Niemand zweifelt, daß er auf dem Wege nach Marietta von den gegen Bürgschaft entlassenen Angeklagten ermordet und daß seine Leiche bei Seite geschafft worden ist. DaS Motiv für die Mörder lag einerseits darin, daß ih nen daran liegen mußte, n der gegen wärtia wider sie anhängigen Unter suchung deN'wichtigsten Zeugen zu besei tigen, andererseits in der Vermuthung, da Johnson von dem treiben der Schnapsorenner mehr wisse, als mit de ren Sicherheit verträglich war. Der Umstand, daß die Angeklagten in de: gegenwärtigen .Untersuchung schlimmsten .rallS eine nur veryaltnißmak:a leichte Strafe zu erwarten batten, schließt die Annahme, daß dieselben trotzdem vor einem Morde nicht zurückschreckten, nicht m ' k. r rrf . r . aus. , umn veretven war ooer in Till glieb der Eobb - Eountv' Kuklux-Bande, die sich rm vorigen ?abre durch ihre un

erhörten Veibrcchen berüchtigt gemacht hat. Die Verhandlung gegen die Angeklagten ist auf den d. M. verschoben worden. Deutschland und England. Die neuesten europäischen Blätter bestetigen den schon durch Kabeldepeschen hervorgerufenen Eindruck, daß Deutschland auf der egyptischen Conferenz eine Stellung eingenommen habe, welche die englische Neaierung sehr enttäuschte. Es bandelte sich auf der Eonsercnz um die

Negelung der egvptijchen Verhältnine. England machte Vorschläge,welche Frankreich verwarf und umgekehrt schienen die sranzönschen vorschlage dem Vertreter Englands unannehmbar. Anfänglich schien es sogar, als ob Deutschland, oder d r Bund der Ostmächte Frankreich zum Widerstand auftordere. Doch erklärten zum Schlüsse die genannten Mächte, daß sie mit der ganzen Sache nichts zu thun haben wollten. Hierauf gmg die Eonfzrenz ergebnißlos auseinander. Ueber die timmunz nun, welche in deutschen Regierungskrisen gegen Eng land herrscht, giebt folgende Auslasiuna der ,Nordd. AUg. Ztg.". Auskunft : Die Angabe, daß die englische Regierung sich gerade an Deutschland gewandt habe, um einen Druck aus Frankreich herbeizuführen, ist insofern unrichtig, als dieser Wunsch ebensowohl Oesterreich, Italien und Nußland gegenüber in iden tischer Form ausgesprochen loorden ist. England hat die übrigen Mächte in die Nothwendigkeit - versetzt, über : seinen streit mit Frankreich ein Urtheil abzugeben ; ohne Zweifel m der Erwartung, daß dieselben es sich zur Ehre rechnen würden, die englischen Kastanien aus dem französischen Feuer zu holen. So viel wir wlen, hat keine der genannten vier Mächte bierni Neigung gezeigt: öiußland, Oestereich und Italien ebenso wenig wie Teutschland, ieme derselben. hat es ihrem utcrrjse entsprechend gesunden. in englischem Jnterene einen Druck auf Frankreich zu üben; am allerwenigsten aber kann dies von Deutsch land erwaitct werden, welches von dem Hauptorgan der englischen Presse, der Times", nicht blos in dem vorliegenden Artikel, sondern seit Jahren regel mäßig feindlicher Absichten gegen Frank reich angeklagt wird." Dessenungeachtet bilden die Englander sich ein, Bismarck habe die Eonferenz nur au-einandcrgehen lassen, um ihnen anzudeuten, daß sie sich selbst Alles holen können, ioas sie irgendwie verlangen. Eine franzosisch englische Regierung in Egptcn balte er für gefährlich, besondcrs in Erinnerung an das preußischösterrelck'ische Verhältnis; zu 'aneswig Holstein. Er würde es. daher lieber j.'hen, wenn England ganz allein Epyp. ten schnapste. Hierin dürften sich in dessen die Briten gründlich täuschen. Eher sieht cS aus als ob der Kanzler ihnen Zugeständnisse abzivingeu wollte, die seiner neuen Eolonialpolitik zu Ctfutt kommen sollen. Jnr russischen Juu,frage. Wir entnebmen der deutschen ..St. Vetersburaer Zta." nachstehende interessante Ausführungen : Daß es mit dem : v : r X .. m v r aj . . n r v juviUj'tii viuutwiveij.'t;tii in .nußiuuu nicht Vorwärts will, und daß dieses überall daS Bild der Äerfabrenbeit und Negellosigkeit bietet, daran tragen unsere srt p i r . a ieseye icyuio, oie leme oestimmie, oie Bildung jüdischer Gemeinden betreffen de Verordnung enthalten. Es fehlt ihnen also die erziehliche Seite, die sich i ; . it.o c i. . w?. io ie ein roiler vaoen oura oie gane,vie Juden betreffende Gesetzgebung Preußens hindurchzieht. Schon in den altesten Erlässen begegnen wir daselbst wichti v rv..v ..e v;- cti.r v - r. ligen, oie uoen aus oie aon oes onschrittö zwingenden Bestimmungen. So wird in dem Ediet vom 11. Man 1812 nur denjenigen Juden das preußische Staatsburgerrecht eingeräumt, welche bestimmte Familiennamen fuhren und sich bei Führung ihrer Handelsbücher und bei Abfassung von Verträgen ;e. der deutschen oder einer anderen lebenden Sprache bedienen und ihren - Namen mit deutschen oder lateinischen Buchstaben ju schreiben verstehen. Dieses Gesetz ist srellich in der Folge im Jahre 1855 s als eine Beschränkung des Individuums wieder aufgehoben worden, bat aber dock feine guten Folgen gehabt. Von ,den vielen anderen heilsamen Bestimmungen, welche dieses Ediet enthält hebe ich.nur den 30 hervor : In keinem Falle dürfen sich Rabbiner und Judenälteste ,weder eine Gerichtsbarkeit, noch eine vor mundschastliche .Leitung und Direetive anmaßen." Das ist freilich auck bei uns bereits zum Gesetz erboben, doch .r.r. C a ... i r. ? ' r i P gesuay oies in welk garerer eir uno m nicht genügend ausgeprägter Form, da mm die vielen Ueberarine von ' Geistli chen und Aeltesten noch in jüngster Zeit, rrrx m . . J ' 1 Ä as 'elentlichste der deutschenJudengesehgebung ist die Bestimmung über daS Synaao gewesen, worin Alles : bis in's kleinste Detail vorgesehen und geordnet ist, was die Wahl des Vorstandes, der Repräsentanten, die Obliegenheiten derselben u. f. w. betrifft. ..Die Neaie, rung", so heißt es in . 40, hat sich die ueoerzeuzung zu verschaffen, ob in zeder Synagogen-Gemeinde die Verwaltuna nach den Gesetzen überbauvt und nack gegenwärtiger äZeroidnuna insbesondere m , ( r. l eingeria,'ier ist." eve uvengemeinoe besitzt aber auch in Bema au? ibre N. mögensverbältnisse die Reckte iurittiscktt Personen. Ebenso finden die Bestimmungen uver das Schulwesen der Juden . r.r.i.- v? r ' r, o in vsn vcjccn oie eingeyenvsle Veacy tung, und die allgemeine Sckulvflickt ergiebt von selbst die Nöthigung des regelmamgen Schulbesuches. Ueberaus lehrreich sind die speciell für das Vroßherzogthum Posen erlassenenGeseje. Die jüdische Bevölkeruna dieses ebemaligen polnischen Landestheiles nahm u:-r Fti.... . iy p. . -,7. üici ,paier an ven allgemeinen naatsvur änlichen Netzten der ührttttn Yirputi schen Juden Theil, hatte aber doch schon r.n v ' t . r ' iv oas emeinoewesen genau regeinven starutenmakigen - Vorschriften, aus denen zu ersehen ist mit welcher Be flissenheit die vrcukiscke Neaieruna dar aus bedacht war. in diesen durck den Einfluß polnischer Wirthschaft chaotischen Gemeinwesen Krönung zu schaffen und Bildungsstrahlen hineinzubringen, waö ihr auch herrlich gelungen ist. Bemer. kenswerth ist der ß 70 dieser Bestimmun-

gen : ?!'ach vollendeter Schulbildung der jüdischen Knaben haben die Vorsteher der SynagogetvGemeinde durch 3!ath und Ermahnung dahin zu wirken, daß jeder Knabe ein nützliches Gewerbe erlerne oder sich auf wissenschaftlichen ehranstalten einem höheren Berufe widme, und daß keiner derselben zum Gewerbebetriebe im Umherziehen gebraucht werde." So trägt das ganze Gesetz einen prägnant ausgedrilckten erziehlichen Eharakter, und Ltegicrungsräthe nahmen zwischen den Dreißiger- und VierzigerJahren an der Regelung des jüdischen Cultus- und Gemeindewesens thätigen Antheil, indem sie modern gebildete Eantoren und andere Cultusbeamte selbst verschrieben und überall rathend und helsend eingriffcn. Auf diese Weise griff daselbst ein schön geordnetes GemeindeWesen Platz, das sich von dem im übngen Reiche in nichts unterscheidet. Das; da russische jüdische Gemeindewesen noch so kläglich beschaffen ist, kann Keinen be-

sremden, der unsere Verhältnisse kennt. Der jüdische Reiche gilt in der Provi am. c.: v i-r." c . v , , - vti .cr eyorce, uno ca izi es iem Wunder, wenn Unverstand und llntauglichkeit regelmäßig das Gemeindeschiff auf die Klippen lossteuern. Die zur Negelung der jüdischen Angelegenbeiten eingesetzte Commission wird wahrschcinl : j. .'j.i r, r ' uty ma,'i oios oie gesylaMHe, sonoern auch die erzieherische Seite der Judengesetzgebung in's Auge fassen und sich hoffentlich ihrer Aufgabe ernst und nicht nach dem Grundsätze nt aliqnid i ecisse videatnr (daß sie den Schein einer Thätigkeit erwecken inüsse) entledigen. Müssen die Juden auch auf den Genuß der allgemeinen Gleichstellung verzichten, so bedürfen ihre korporativen Einrichtilngen dagegen dringend der darauf bezüglichen Gesetzesbestimmungen und V.'rordnungen, und das (Jura lex sed lex (ein hartes Gesetz, aber ein Gesetz) behält dann wenigstens seine richtige Geltung." Aom Jnlande. In Somerville, Mass., hat vorige Woche ein Richter einen Wirth freigesprochen, der des ungesetzlichen Verkauss von Branntwein angeklagt war. Die Anzeige war von einem berufsmäßigen Temperenzipitzei erstattet und beeidizt worden und der Angeklagte hatte nicht schuldig plädirt, aber jede weitere Erklärung verweigert. Der tichter sagte zur Begründung seiner Entscheidung: Das Zeugniß, auch das beeidigte Zeugniß eines offenkundigen Spitzels, hat in meinen Augen nicht so viel Beweiskraft, daß es, solange es nicht durch anderweite Beweise unterstützt wird, die Verurtheilung eines Angeklagten herbeiführen könnte." FrederickWright ist ein aU ter Junggeselle. Er hat einen Omnibus, mit dem er täglich Vergnügungssuchende von Lineolnville nach dem ElmPark aus Staaten Island fährt. Sein Haus befindet sich in Lineolnville Es wird von zwei bösen Bulldoggen bewacht. Schon lange munkelte man davon, daß Wright in seinem Hause eine große Geldsumme verborgen habe. Und das hat sich dieser Tage bestätigt, als das Haus abbrannte. Die Hunde wollten die Feuerwehrleute nicht heranlassen und sie nmßten warten, bis Wright die Bestien wegführte. Als die Ruinen nach dem Brande mit Stangen durchsucht wurden, fand einer der Feuerwehrmänner einen alten Tornister, der ganz und gar mit Silk?ermünzen gefüllt war.. Tann kam ein alter Koffer zum Vorschein. Derselbe war mit Silder und Banl ioie.i gefüllt. Auch fand sich ein alter :"if, dessen Aermel und T'aschen ;ugel'.äh! Dieselben wa ren mit Papiergeld vollgepfropft. Unter den Steinplatten des Kamins und unter der Thürschwelle war eine große Menge Silber-DollarS in?d kleinerer Geldstücke eingegrab.n A.h otostück wurden gefünoen. Das EZelo wurde nach !ichter Watson'ö Court gebracht.' Wright konnte nicht angeben, wie groß die Geldsumme sei. Er hat seit mehr als zwanZig !Jahren daran gespait und glanbte, das Geld sei in seinem Hause sicherer, als in irgend einer Sparbank. Die bekannte Schauspiele rin Dora Mundt-Mühlbach, Tochter des deutschen Schriftstellers Theodor Mundt und der Vwmanschreiberin ouisevcuhlbach", seit Jahr und Tag Direktorin des deutschen Theaters zu Busfalo, N. I., hat sich jetzt mit einein Hrn. Dralles verheirathet, der zugleich Mitdirektor des sich ordentlich bezahlenden Theaters geworden ist Ein Wechselblatt widmet den Äieuvermählten den schönen ers: Es bleib' auch künftig fern der Dalles, Der neuen Firma Mühlbach-Dralles !" ' Eine halbe Million b r i t ischer Goldbarren hat der Bremer Dam vfer Eider" von Southampton mitge bracht, welche Samstag in 3!ew Z)ork der Assay-Ofsice übergeben wurden, um in amerikanische Barren umgeschmolzen zu werden. Gleichzeitig wurden da 8125,V00 in amerikanischem Golde deponirt. Welche der Danrpfer für die Firma Plock Eomv. überb rächt hatte. Zu Xenia im Eountv Elav ,nn südöstlichen Illinois ist kürzlich bei einer republikanischen Versammlung eine Kanone gesprungen : emeS der stucke traf einen 12jährigen Knaben, Namens Frank Maudlin, an den Kopf und zer schmetterte denselben vollstanvig. er Mann, der die Kanone bediente, hatte, um sie recht knallen zu machen, das Ge schütz bis zur Mündung mit Erde gefüllt. Das alte Nohr konnte den furchtbaren Druck nicht aushalten und barst. Der Grocer Aug. Gretual stürzte Freitag in Loüisville kopfüber in einen großen Sack mit Federn, den er in seinem Stall ausgehängt hatte. iDut größter Mühe gelang es ibm, sein Mes ser aus der Tasche zu ziehen und ein Loch in den Sack zu schneiden, durch welches er den flovs stecken konnte. Er war säwarA und blau im Gesicht, als auf lern Hilfegeschrei Leute herbei eilten, die - ' r ' . , r r e iyn aus seiner pemilen z:age vesrenen. Der Telegraphist Charles H. Biller von Newark, N.J., hat vongen Sonntag bei Ocean Grove den Arbeitcr O'Neil mit eigener Lebensgefahr aus dem Wasser gerettet. Er sah, daß schleunige Hilfe Noth that, schwamm so rasch als möglich zur Stelle und erfaßte O'Neil. als er zum drittenmale untersank. Mit Aufchand aller Kräfte brachte

er den bewußtlosen Menschen an Bord, wo O'Neil unter den Bemühungen von Sachverständigen nach einiger Zeit we-der-zu sich kam. ' Sein Actter hatte sich allenDanlesbczeugungcn entzogen. Ehas. H. Billcr ist der Sohn deutscher Eltern und hat außer O'Neil sechs Menschen vom Ertrinken gerettet. Er ist ein tresslicher Schwimmer und ein junger Mann von Muth und raschem Entschluß. Vicle Leser werden sich noch erinnern, das; er im vorigen Jahre in Eoncy-Jsland einen Kaufmann aus Philadelphia und seine beiden Töchter mit eigener Lebensgefahr rettete. Er selbst ivar damals so cr schöpft, daß er längere Zeit olme Besinnung war und eine Tcpesche in 'Newark einlief, er sei todt. Der Philadelphia Kaufmann belohnte seinen Netter durch werthvolle Geschenke, Billcr ist außerdcw im Besitz von mehreren Medaillen, welche ihm für Rettung von Menschenleben zuerkannt wurden.

D i e L e i ch e e i n es E r m o r d c t e n zeugt gegen den Morder. Aus Loüisville, Ky., wird berichtet: Die dcnUmstäiiden nach wohl ctbaltenc und an ihrer zileidunz kennbare Leiche des ermordeten Majors Rothwett stieg Freitag vom Boden deö Eagls-Flusses, woselbst sie seit zwei Jahren geruht hatte, an die verfläche. Nothwell, dessen -Berschwindcn einst großes Aussehen erregte, ' war auf onener Landstraße überfallen und durw Hammerschläge auf den Kopf getödtct worden. Seine Mörder haben dann. vermuthlich um der Entdeckung zu entgehen, die Leiche beschwert und in's Wasser geworfen. Damals, als Nothwell verschwand, wurden drei Männer seiner Ermordung beschuldigt, mußten jedoch, da die Leiche nicht herbeigeschafft werden konnte, aus der ast entlassen werden. John Williams, einer der bereits früher verhafteten Leute, bat, als dieLeiche an s Tageslicht kam und, gegen den Morde? zeugte, scme Schuld bekannt. Er beschuldigt McDonald und Morgan, wa frühere Nachbarn Nothwell'sder Mitschuld bei der Beseitigung desLeicknams. Beide Mitschuldige sind flüchtig Williams, der Nothwell, als cr ihn erschlug, um 8100 beraubte, stand, während er sein Geständniß ablegte, in der Gefahr, mit Richter Lynch in Berührung zu kommen, doch gelang es der Polizei, die erbitterte Menge von ihm fern zu halten und seine Ueberführung in das (efängniß zu bewerkstelligen." New Zork ist die Stadt der Millionäre. Es gibt dort nicht weniger als 1tt70 Personen, die jährlich über 5100,000 Steuern ;ablcn. Unter diesen Steucrzablcrn ist Wm. B. Astor der größte. Er zahlt Steuern für ein EigenIhum von $l3,2 70,000. Wiii. Banderbilt, dessen Reichthum über OuMillionen beträgt, zahlt blos teuern für ein Vermögen von 2,182,O0, und Jay Gould, besten Bermögci' auf 75, Millioneu geschätzt i'oird, ve'zteuert lediglich S l5)5)M., Wie man j:el't. befinden sich unter den größten Stcilerzak'ern von New y)oxi auch die g.cßtcu - Steuer betrüger. Vom AuSlendr Die Unsicherheit, d i e i n der türkij(bcil Hauptstadt herrscht, wacht in. letzter Zeit lricdcr vicl von sich rcdcn. Und mit Siccht. Denn cs vergeht kaum ein Tag, lvo hier nicht eine oder mehrere Personen üusgeraubt, eine oder mehrere Wohnunzen ausgeplündert werden, während von Festnahme oder gar von Bestrafung der Uebelthäter kaum jemals zu berichten ist. Herr Wurzel, einer der Sekretäre der russischen Votschaft in Konstantinspcl, welcher die Unvorsichtige seit beganaen dar, bei einem Bankier 1500 Lire zu holen, ohn: sich begleiten zu lassen, hat' die am . August erfahren müssen. Zwei Wegelagerer stürzten sich von rückwärts aus ihn, warfen ihn zu Boden, nahmen ihm die Banknoten aus der inneren tocktasche uiid verschwanden so rasch, das; die Leute, die auf derselben Straße dahinwandelten, den Sachverhalt erst gewahr wurden, nachdem sie den Mann halbtodt auf , der Straße liegen sahen. Die That geschah unweit der Ottomanischcn Bank un: ü Uhr Nachmittags. Trot) der strengen Befehle des Sultans find die Thäter noch nicht entdeckt worden ; man ist an die Erfolglosigkeit der Nachsuchungen der hiesigen Polizei schon so gewöhnt, daß sich auch Niemand hierüber verwundert. Dabei macht man freilich einen bedeutenden Unterschied zwischen Können" und Wollen", namentlich wenn man sich daran erinnert, das; die Agenten der öffentlichen Sicherheit so gut wie keinen Sold beziehen, , also auf die pekuniäre Hilfe der Diebe und Mörder quasi angewiesen sind. Die Times of Jndia" schreibt: Das entsetzliche Verbrechen, Frauen durch Abschneiden der Nase zu verunstalten und vor Verführung zu schützen ist jetzt ein so gewöhnliches in Bombay, daß die strengste Bestrafung nothwendig sein wird; und nichts, glauben' wir, wird du Ausübung dieser Schandthaten verhindern, als das Peitschen mit der neunschwänzigen Katze. Während der letzten Assisen kamen fünf solcher Fälle vor und es erhielten die Uebelthäter die gewöhnliche Strafe,'näm! lich drei Jahre strenges Gefängniß." Wir haben hier, so schreibt man dem Frank. Kur. aus der Pfalz, seit einiger Zeit eine ganz sonderbare Abzweigung des Sports: die Mäusejagd, und im Anschluß daran hat sich ein neuer Handelszweig eröffnet, so daß man bald von. einer Mäusebörse sprechen können wird. Es werden zwar beträchtliche Summen ausbezahlt für die abgelieferten 3!ager, aber wenn man die stirchtbaren Verwüstungen ins Auge faßt, die diese Nimmersatte in den Fruchtfeldern angerichtet und an den Kartoffeln noch anrichten werden, so ist diese Ausgabe sehr lohnend. In Ztülzheim hat ein Ackersmann von einem Morgen Land 4 Garben Frucht geerntet, alles andere war eine Beute der Maufc geworden. Dort wurden in den letzten 8 Tagen schon über 200,000 Stück abgeliesert, zu 1 Pfg. per Stück. Seit zwei Tagen werden nur für zwei Stück 1 Pfg. bezahlt. In Rhcinzabern gelangen jeden Tag einige Tausende zur Abzahlung, .per Stück I Pfennia. -

Gesegnete Wobltbäter. Alt ein aus berühmten Aerzten und Chemie kcrn bestehender Nath die Entdeckung möchte, taf durch Mischung einiger wohlbekannter rerthvoller Hellmittkl die allerwundervoUste Lrznei erzeugt wurde, Kelche eine solche Menge verschiedener Krankheiten zu heilen nn Stande sei, daß beinahe alle anderen vneien überslüs sig k'ürden, bezweifelten dies Viele, aber der Bewci ihre Werthe durch thatsächliche An. Wendung zerstreute jeden Zweifel, und heute sind die Entdecker jener oroßen Arznei. Hopfen. Bltter, al Wohlthäter von Allen geehrt. Dieses Bitter ist zusanMengesct aui Hopfen, Buchn, Malz, Wolfskirsche, Löwenzahn und an. deren ältesten und besten Heilmitteln der Welt, und ist der größte BlutreinZger, N'ercn. und LcberRegulator. und Leben und G jondheit Wiederbringer. Kein Leiden, wo dieses BitterS gebraucht wird. Wa auch immer die Symptome fein mögen, welcher Art auch die Krankheit und reiden find, gebrauchen Sie Hopfen.Vitter. E rettet Ihnen daS Leben. , Hunderte sind auf diese Weise gerettet worden. ET $500 Fj wer den für jeden Fall bezahlt, wo da Diner? nicht hilft oder heilt. 3ch litt lange Jahre an schweren Nieren, und Leberbischwerden, bekam dünnes Blut, war schlafr'sg und matt, konnte kaum herumkriechen, war mit einem Wort ein alter gebrechlicker Mann und konnte nicht finden, da mir half, bi ich Hopfen-Bitter gebrauchte, und mich jeKt wie neu geboren finde. Mein Blut ist rein, die Nieren sind recht, und ich bin wieder so kraf. tig wie einDrlißigjähriger,obschon ich 72 Jahre zähle. Vaters ' ,Aehn Jahre lang war meine Frau an'Z Bctt gefesselt, sie litt an einer solchen Meng,. Leiden, daß kein Dokter wußte, wa ihr fehlte, nnd ich wsrs ein kleine Vermögen für allen möglichen Humbug nnd Stoff weg. Vor eirca 6 Mona ten sah ich eine Ver. Staaten Flagge mit Hopfen.BitterS darauf, und ich beschloß ncch. mal zwei Flaschen zu kaufen, und jetzt ist sie so wohl und kräftig, al irgend eines Manne Frau und dies wurde mit wenigen zwei Dollars ' erreicht H. W. Detroit, Mich.

rYTV PA. aa

t m n 30eperPsmld. mil Mueller, 200 Oft Wasbinqtvu Str. Dr. O. G. Psass, Arzt, Wundarzt und Geburtshelfer. N a f o l g e r d e ö Dr. H. 0. Paiitzor, Office nnd Wohnung : i." 3IntlIson A.veiiiio. Sprechstund n : Morgens vo'l 8 bii 9 Uhr. Nachmittag von 2 bii Z Uhr. ödend von 7 tA Uhr. S- T!pbon 82. Neue Waaren ! Aiiums, Cigarren'Ktuls, Poktcmonnalks. Ltder.Taschkn, Gürtel. Vkftc Rottplatkrt Tchmueksach,, Ner Vtt. Tasche Messr, Tellktt,.Artl,kln. 'Immer das Nenefte nnd Beste enix fehlen G3ias. Mayer &0o. 2S Uttö 3S Wcst Washington Straßr, ür.H.S. Ounningliam (63 wird Teutsch klproch.) Hssitt Nd ) n (Z4 , zs,kug : ) tü' Süd Meridisu Straße. Iulifi.uM jjolin, Xnd. Office Stund : ? Ndr o:v., 11 1 atn. 7-S Uhr Sdend. Telephonire nach Yeorze ß. erS's Vvokheks. tntil m 'V Ä.SEINECKE,jr., ßuropäisHcs Znkasso . Geschäft ! 01n1ua. Vollmschteu nach Deutschland, Oesterreich und der Schweiß gkseNlgt. Gonsularifche Beglaubigungen besorgt. GebschafSen . s. m. xromgt und sicher einkassirt. Wechsel und ?ostsus)assungen Van' end sich in Jndiaax,li an : Philip Eappaport, ' . ViO. 120 Ost Marhlaud Strafe. tf k.

Oiöwev

MMter

Mk

.li,

CK Ch

w

Germania Garten, N.'W.'Ecke Market tt. odlestr.

Hübschcö Lokal, AuSgczekcdnete (Getränke, Guter Lunch, Aufmerksame Bkdiennng.' kS" Um zahlreichen Zusx!!,ck d,tk?i Heinrich Isoninnn. C. Rulkclshaus' GEOCERY. r Bester Java Kaffee per Vfund "l c. 17 Pfund Hellbrauner Zucker 18 Pfund Etaudard Zucker l.C0. Japan, Jmperial nnd Gunpowder Zhce 25 Cent per Pfund. Alle anderen pezerci. Vaaren u berathe setzten Preisen. (5. NuckelbauS, 9io. 277 Nord Noble Strafe. ?uär'8 reiulichkr RMsch-MarSö, . ? orth VensVlvnta kirache. Z32 Oft asdtngton ErZ. 276 vellesntaln, träte, und tand 13 Cft Warfst s tufe INDIANAPOLIS INO. Court liousc MeSsch - ton FrihBöttchcr, Fo. 147 WssVN!ivak. 1E. HDIcIx'n 5. a Kj--W 9 H0. 81 ?!alskchusctt? Tökuse. frische ute Fleisch iv tbt KU. Sut Wkr st e, chm ine schmalz, c. Indes ich meir.en Lreunden und ESnnern gute dienung garanttlt, bitt ich u genetglen tfu fpniA. Auftrüge können xer lelexhsn tr.X'Mt werden, und aü BkstLungn werden xromrt bksorst. chtunglrsllft Ulil miititi 13 1 t v.. Wir sesen, ?yr Senützt dk, XNVALIA LINE ! SB5 a t ii m Y Weil sie die kür'kste und beste Xwm tilzx 8t. LouIn, XiHiirl, liauIowu, IVoltnKli u, Toxun, ArltnuHstn, Colorado IVovv Moxiou, !- oot vnd Culilbmia ist. Das Vahnbett ist von Stein oud die Sch:c. neu find ans Stahl. Die Wage haben die neuesten VerbessernnLen. Jeder Zug b.t Schlafwaqen. Passagiere, ob sie nuu Billeie erster Klaffe oder tzmigrantku.Villctt haben werden durch nnsere Passagierzüge erstes ftlaT't befördert. Ob Sie nun ein Billet zu emäßigten Prei. sen, ein Exeurs.snebillei ?der irzeud eine Sorte Eisenbahnbillete oUen. kommen Sie, oder schreiben Si an 11. tt. 1)orius Assistent General passagier'Agent. ort.o?Eck ZZashmgton und Jlir.oi LtrJnd'r'.i . H ill, Sen'l Tupt.'St.Lom,,Ä!?. E. Zk.Zo rd. eu'lPass.'Aat.. Tt.Los Äe 0HI0 INDIANA M1CHIGAN THE BUSINESS MAN When he travela -wanta to go qnick. w anta to be coratortablc, waiits to arrive at aeatmatiou oii tiine, in fact, wanta a strictly busiuess trip, and conseqticntly takes the populaiWabash Eoute, fecling that he is rure to mect hl cnrasement3 and continuo to prosper aad be baipy. THE TOURIST ITas longr slnco chosen tho "Wabash aa the favorite routctoalltho summer resortsof tho Last, North and West, and Winter Resorts of the South, as the Company has soryears pro vidcO. berter uecomraodations and more attractions than any of its competitors for thlc.iossof travel. Tourist Tickets can be bad at tedueed rates at all jprincipal omee? of the Company. THE FARMER In scarchof a new home, where ho can se curebetter returns for hislabor, should remember that the Wabash is the most direct Tnntafrt Irlrantli TpTfic T nncao VihmctA W VW '"-Jj f ' V- .' M O A. U . and all points South, West, andXorthwest, und that round.trip.land-explorers ticket3 atrery lowratcs are alu ays on sale at the ticket oJstces. lescriptive advertising matter of Arkansas and Texas sent lrce to all uiiplicants by addresbing the General Taa fccuijer Agent. THE INVALID Will Und the Wabasli the most conrenient i-oute to all of the noted lipalth resorta of Illinois, Missouri, Arkansas land Texas, and that the extensive tlirongh oar F-ytenx aiul euperior accommodatlons of tl.is populär line wUladdjrreatlj'to bis cornfort iuloeu route. l'amphlets descriptive ol tho raany eclebrated inincral eprinoftho West nnd South sent free on application. THE CAPITALIST Can pet the Information npcessnryto eofro aase and prolltable Investments In a;;riculture, ttock-raisln, mininsr, 1um!m w'wx, or any of the mnny invitinj; i!eldi tlironhout thef-outhand West, hf addreing tJ;o Uii dersiratd. F. CnANDLER, ntririt5StrtadTiciftJ:tttt,t.tiIs, E. ILUNOISrr IOWA-MISSOURI

MasSö

Mmch

M MMil