Indiana Tribüne, Volume 7, Number 333, Indianapolis, Marion County, 21 August 1884 — Page 3
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Das Medaillon.
(ßire Erzählung au dem deutsch.sranzösischen Kriege.) (Forlsedung.) Der Justizrath lag in seinem Ztmmer nuf dem Sopha Sein rothes Gesicht bekundete, das; er an der reich besetzten urhaustafel wieder wacker gearbeitet hatte. Er bot seinem Gast einen Stuhl und fragte : Sie kommen von dem französischen Grafen, bat er Sie wieder ge-ärg-it?" Diesmal nicht. Haben Sie die Fremdenlisten durchgesehen V Ja. Ich fand einen Herrn aus Lyon darin, und meine Erkundigungen haben ergeben, daß er noch hier weilt." Sie baben schon mit ibm gesprochenr' ' Nein. Ich bin diesem Herrn ein Fremder. Was würde er denken, wenn ich so plötzlich mit der Thür ins Haus fallen wollte ? Er wäre berechtigt, mir die Antwort zu verweigern; ich an seiner Stelle würde es in diesem Falle thun. Lassen Sie mir bis morgen noch Zeit; ich werde mich durch Vermittelung eines Kellners oder Badewärters dem Herrn nähern und ein Gespräch mit ihm 'anknüpfen. Sind wir dann mit einander bekannt geworden, so bringe ich in unverfänglicher ''eise die Rede auf Delattre und darf dann wohl eine aufrichtige Antwort erwarten' Dagobert stimmte ihm bei: Es hat ja auch immer noch einige Tage eit, und wir können nur dann auf Erfolg rechnen, wenn wir unserer Sache völlig sicher sind. Gehen Sie mit zum Strande?" Der Justizrath war dazu bereit; er ordnete seine Toilette und ging mit dem Freunde hinaus. Ich hoffe, Sie' werden verständig genug sein, nicht mit voller Sicherheit auf den Erfolg zu rechnen, den Sie wünschen", sagte er, Während sie langsam über die Dunen hinüber dem Strande zuschritten. Leon Delattre faxn ein ehrenwer t',er Mann sein, und wenn feine Vraut ihn liebt" So habe ich natürlich kein Recht, die Beiden zu trennen ! Seien Sie unbesorgt, ich kämpfe nicht mit Windmühlenflügeln." llebergossen vom Silberschimmer des aufsteigenden Mondes lag das wogende, rauschende Bt'eer vor ihnen ; aus der Ferne schallten die Klänge der Mufn uifc b.rüber. Es ist kühl geworden," sagte der Justizrath nach einer Weile fröstelnd, indem er seinen Rock zuknöpfte. Ich rathe, in den Saal zu geben." r- . , . r . i . f,.. v rrr . e -agooerl folgte lu'N'eigeno. 1? sanken im Saale Frau Doktor Scheffer und das Brautpaar. Delattre schien es nicht gern zu sehen, daßdie beiden Herren an demselben Tische Platz nahmen, aber da er es ihnen nicht verbieten konnte, empfing er sie mit der ruhigen Höflichkeit eines Weltmannes, der auch in unangenehme Verhältnisse sich zu finden weiß. Der Justizrath wurde vorgestellt, die Doktorin fand Gefallen an ihm, und zwischen den Beiden entwickelte sich ein lebhaftes Gespräch. Dagobert mußte sich daran betheiligen; der alte Herr und auch die Doktorin richteten oft das Wort an ihn. Delattre dagegen blieb schweigsam, und Hertha wurde nun auch immer düsterer und einsilbiger. Das Konzert war noch nicht zu Ende, als die Doktorin aufbrach ; mit ihr das Brautpaar. Sie äußerten den Wunsch, meine Kopie zu sehen, wenn sie fertig ist," sagte jetzt Hertha, als sie dem Assessor die Hand zum Abschied reichte ; wollen Sie morgen Vormittag in die Galerie kommen?" Sie sprach das in einem so kühlen, gleichgültigen Tone, daß selbst ihr empfindlicher Bräutigam sich durch diese Aufforderung nicht verletzt fühlen konnte. Mit Vergnügen," erwiderte jetzt Dagobert ; Sie wissen ja, welch' großes nterefs ich an Ihrem schonen Talent neh llU'!" Hertha nickte ihm zu Delat're scl'ied mit küblem Gruß die Dof ori:i lud die beiden Herren ein, sie zu bcjuchen. Der Justizrath nahm seine Brille ab und rieb eifrig an ihren Oläsern ; seine klugen Augen sahen dabei mit forschen: dem Blick auf Dagobert. Das Mädchen ist nicht glücklich' sagte er leise. Haben Sie das auch bemerkt V fragte Dagobert. Man müßte blind sein, um es nicht zu sehen ! Begehen Sie nur morgen keine Thorheiten, liebster rcund; die Gelegenheit dazu wird Ihnen nahe genug gelegt werden." Glauben Sie? Tie Aufforderung, morgen in die Galerie zu kommen, konnte nicht kühler und gleichgültiger ausgesprochen werden !" Eben darum !" nickte der alte Herr, auf die Gläser hauchend. Delattre sollte keinen Anlaß zu Argwohn finden. Ich fürchte aber, daß er doch argwöhnisch ist." Glauben Sie noch immer an die ölich--tigkcit Ihres Verdachtes V Habe ich neue Beweise für ihn gefunden?" wich dcrJustizrath aus. Ich sah, dah Sie ibn sck'arf beobach teten." Ja, und habe bemerkt, daher ein leidenschaftlicher und eifersüchtiger Mann ist. Ich gebe Ihnen den guten . Rath : hüten Sie sich vor ihm. Nachdem ich die Damen kennen gelernt habe, unterstütze ich Sie nur noch bereitwilliger in Ihren Bcmühunaen," fuhr der Justizrath fort. während sie sich erhoben, um nun auch den Heimweg anzutreten. Ich hoffe, daß ich morgen schon Erkundigungen einziehen kann. Einstweilen bewahren Sie sich kaltes Blut und hüten Sie sich vor Thorheiten, welche, das Mädchen noch unglücklick'er machen könnten. Gute Nacht!" Der Justizrath begab sich in sein Hotel, und Dagobert setzte gedankenvoll seinen Weg sott. Thorheiten, wel; che das Mädchen noch unglücklicher machen könnten? Was wollte der Justizrath damit sagen ? - Wenn Hertha sich unglücklich fühlte undihm' das anver
traute, war es dann yoryett, oas Vano zu lösen, welches sie an Delattre fesselte? Er hatte die Haltestelle der Pferdebahn erreicht ; der Wagen, der schon zur Abfahrt bereit stand, war noch leer. Dagobert stieg hinein, setzte sich in eine Ecke und versank wieder in Nachdcnken. Der Wagen setzte sich bereits in Bewegung, als ein Fabrgast einstieg Leon Delattre. Sie fabren auch schon zurück?" fragte
der Franzose. Ich glaubte, Sie würden j mit dem alten Herrn noch ein Stundchen bei der Flasche bleiben." Ich bin kein Freund von langen Nachtsitzungen," erwiderte Dagobert; der Herr Jnstizrath pflegt hier früh auszustehrn, da darf er ebenfalls am Abend nicht lange zechen." Er scheint ein sehr neugieriger Herr zu sein, sonst hätte er heute Morgen nicht so viele Fragen an mich gerichtet," meinte Delattre Er vettvcchselt mich jedenfalls mit einer anderen Person, denn ich habe ihn vor dem heutigen Tage nie gesehen und wünsche nicht, von ihm belästigt zu werden. Bitte, machen Sie ihn darauf aufmerksam." Ich werde es ihm sagen, sobald er mir seine Vermuthungen noch einmal ausspricht." Hat er Ihnen vielleicht den Grund seiner Vermuthungen genannt ?" Ich kann'Jbnen darüber nichts fagen, ettviderte Dagobert vorsichtig. Der Herr Justizrath hat mir keine weiteren Mittheilungen gemacht ; es . scheint, daß er selbst keinen Werth darauf legt. Er meinte nach diesen Worten ein tiefes Aufathmen zu hören ; leider war es nicht hell genug im Wagen, um den Gesichtsausdruck des Franzosen beobachten zu können. Delattre schwieg. Erst als sie du Stadt erreicht hatten,nahm er wieder das Wort : Sie haben die Kopie schon gesehen, an der meine Braut arbeitet, finden Sie wirklich ein bedeutendes Talent ?" Ja, ein schönes Talent," erwiderte Dagobert. Es wäre schade, wenn es später vernachläffigt würde." Ich halte nicht viel davon; indessen, es ist einmal die Liebhaberei meiner Braut. Wenn sie es wünscht, werde ich ihr später in meinem Hause ein Atelier einrichten." Dagobert gab keine Antwort ; er wäre vielleicbt bitter und verletzend geworden, trenn er aus diese hochmüthige Aemerkutt. etwas erwidert hätte. Das iel der ,ahrt war bald erreicht. Delattre schied mit kühlem Gruß '..nd schritt rasch von bannen. Er wohnte im Innern der Stadt, nicht der Billigkeit wegen, wie er seiner Braut versichert t'atte, sondern weil er da-? geräuschvolle Leben liebte, das er in jenen Stadttheile nicht fand, in welchem die großen und vornehmen Gasthöfe lagen. Jetzt war dieses geräuschvolle Leben Verstummt ; nur hier und da schritt noch ein einsamer Wanderer dur die hell vom Monde beleuchteten Straßen. Auch durch die Strafte, in welcher PieterV.rschuNool'Nte.sührteihi'.seinWeg. Er war kaum in dieselbe eingebogen, als jkatje aus einer Schenke heraustrat, in der fie etnz lasche G.'never geiX'll hallt. Pieter Verschuc mußte allabendlich, eh: er zu Bett ging, sein Glas Grog ha ben ; heute Abend war er von langer Fahrt spät heim gekommen. !at;e hatte erst nach seiner Heimkunft entdeckt, daß zum Grog' kein Gcnever mehr im Hause war. Das resolute Mädchen kannte sei n? Furcht, und die Schenke war nah?. Katje besann sich nicht lange und eilte mit der leeren Flasche fort, ivährend ihr Verlobter mit ihrem Vater im Pferdestalle plauderte. Delattre trat rasch auf Katje zu und. richtete in holländischer Sprache die Frage an sie, ob er sie begleiten und beschützen dürse. Sie sah ihn an uiid sagte lachend : er werde das Vergnügen nicht lange geniehen. denn sie sei bald zu Hause. Delattre scherzte, Katje. lachte; ihre unbefangene Fröhlichkeit erbvbte seine Keckheit cr schlang plötzlich seinen Arm um ihre Taille. Das geschah vor dem Hause Pieter Verschur's, und zwar in demselben Augenblick, in welchem Martin Meinte? heraustrat, um nach seiner Braut auszuschauen. Katje gab ohne Zögern dem Verwegene einen Schlag ins Gesicht ; trotzdem wollte Delattre sie nicht loslassen. Plötzlich schleuderte ihn aber' eine Faust so wuchtig zur Seite, daß er kaum vor dem Sturz aufs Pflaster sid schützen konnte. Elender Geselle, laß ein ehrsames Mädchen in Ruhe!" rief Neimer zornig, dann aber brach er plötzlich ab, denn sein Blick fiel jetzt auf daö wuthverzerrte Antlitz seines Gegners. - Ein ehrsames Mädchei' ist nicht so spät allein auf der Straße," erwiderte Delattre mit zornbebcndcr Stimme. Gefindel, Ihr solltet uns Dank wissen, daß wir hier unser Geld verzehren !" Martin öleinier sah ihn starr an. Wahrhaftig, Ihr seid es !" sagte er hei fer. Da ist kein Irrthum möglich, ich erkenne Euch." Komin' mit inS Haus,' bat Kat-c, beuniuhigt durch die wachsende Erregung ihres Verlobten. Was gebt uns der Herr an ! mich " Er wird nicht uotb einmal Weißt Du, wer dieser Herr ist ? ' siel ihr Reimer ins Wort. "Der Bandens.tyrcr, der l.iir in Frankreich den lahm schoß! Deich'! Du. daii'ich ihm das vergeben und veraessen kann Non Delattre trat dicht vor ihn und sah ihm mit zornglübendeni Blick in diAugen. Ihr wollt mich kennen, aber ify kenneEuch nicht!" sagte er,ii:id seineSttmme klang scharf und Zifchend. Hütet Euch, mir noch einmal in den Wea 'zn treten. Ich werde Euer Gesicht jetzt nicht mebc vergessen, und es soll mir eine 'Wonne sein. Euch zu zertreten!" Er tvandte nach dieser Drohung den Beiden den Rükken und ging mit raschen Schritten von dannen. Martin Zkcimer blieb stehen, bis der Franzose hinter dejr nächsten' Straßenecke verschwunden war. Nun weiß ich seinen Namen noch immer nicht," sagte er ärgerlich ; ich hätte nicht von ihm lassen sollen, bis ich wußte, wo ich ihn morgen finden kann." Er würde Dir's gewiß nicht gesagt haben' erwiderte Kaije, die sich von
dem Schrecken schon erholt und ihren Gleichmuth wiedergefunden hatte. Äas willst Du denn von ihm ? Du wirst im Kriege auch Manchen zum Krüppel geschössen haben. Wie wär's, wenn Du nun das Alles beute noch verantworten solltest?" Der ehemalige Sergeant strich'mit der Hand über seine Stirn und athmete tief auf. Das ist es nicht," sagte er, ich denke dabei an eine andere Geschichte, über die er mir 3!cde stehen soll. Ich werde ibn suchen, bis ich ibn gesunden habe." ' ' Nein, nein !" befahl Katje, indem sie seinen Arm erfaßte und ihn hinein ,zog. Er ist ein reicher Herr,' und Du sollst Dich nicht weiter um ihn kümmern, borst Tu? Ich verbiete es Dir! Und dem Vater sagen wirsnichts von dieserGeschichte; sie ist nun abgemacht, nnd er braucht nichts davon zu wissen. Du hättest Dich besser gar nicht hineingemischt, ich wäre auch ohne Dich mit dem Frechen fertig geworden." Martin Reimer erwiderte kein Wort. Er folgte ihr in das Haus, in welchem Pieter Verschur bereits ungeduldig auf den gewohnten Nachttrunk wartete. D i e R i n g e. Früher ols sonst ging Dagobert am nächsten Morgen in die Gemälde - Galerie. Hertha war schon dort. . . Ueberrascht blickte sie bei seinem Eintritts auf. Sie kommen zu früh," sagte sie, nachdem sie seinen Gruß erwidert hatte ; ich tverde vor Mittag nicht fertig sein." So warte ich," erwiderte er ; oder stört eS Sie, wenn ich Ihrer Arbeit zuschaue?" Nri, ich muß es mir ja gefallen lassen, daß jeder Besucher der Galerie hinter mich tritt, um mir zuzusehen und seine Kritik zu üben. Und diese Kritik würde sicherlich oft vernichtend ausfallen, wenn man nicht auf mein Geschlecht und meine Jugend Ikücksicht nähme!" Sagen Sie das nicht !" Weshalb soll ich Ihnen verschweigen, baß ich mir der engen Grenzen meines Talentes wohl bewußt bin? Wenn ich das Original dort mit dieser Kopie vergleiche, dann " .Dann werden Sie selbst zugeben müssen, daß Sie ein schönes Talent besitzen." Wohl, aber das, tvonach ich strebe, erreiche ich doch nicht." Weil eben jedes Original die Kopie überragt. Schassen Sie selbstständig, dies wird Ihnen größere Befriedigung gewähren." Ich werde an Ihren Rath denken, wenn diese Vorstudien beendet sind" sagte Hertha ruhig. Ich glaube kaum, daß Sie über diese Studien hinauskommen werden," antwortete er, und sein Blick, der bisher auf dem Gemälde geruht hatte, heftete sich nun auf ihr Antlitz. ' Sie werden wohl bald keine Zeit mehr zu solcher Arbeit finden ; warten doch nun auf Sie die Pflichten der Gattin und Hausrau." Noch nicht," erwiderte sie leise. Ihr Verlobter ist anderer Ansicht."
Hertha blickte ernst zu ihm aus. Ich glaube, er wird sich meinen Wünschen fügen müssen." Wer sollte sich ibnen nicht aerne fügen ! Aber es giebt doch auch in der fciebe eine gewisse Grenze, vor der jelbftfucbtlge Wunsche Halt mawen müzsen." Weshalb sagen Sie mir das?" Wcsbalb ? Sie wissen es so aut, wie ich. Sie waren vorhin so offenherzig, trollen Sie es nicht auch jetzt sein ? Sie sind nicht glücklich, Fräulein Hertha; Sie bedürfen eines starken und treuen Freun des" Wer hat Ihnen das gesagt ?" fragte sie rasch. Zürnen Sie mir nicht, wenn ich dem Äedanken Worte leihe, den ich gestern 'Abend in Ihren Augen las. Ich erinn?re Sie noch einmal an die schönen Tae in Jnterlackcn," fuhr er in wärmerem one fort. Ich will nicht von den Hoff.Hingen reden, mit denen ich damals Ab!chie'd von Ihnen nahm; ich weiß ja nur ;n wohl, dajj ich kein Recht dazu habe, locbl aber glaube ich, die 3!echte eines iicucii Freundes beanspruchen zu dür kn." Auch diese nicht, wenn bic mich von Pflichten abwendig machen wollen, die mir bellia lein niirneii, entgcgnete fie. und das Beben ihrer Stimme ließ nur zu deutlich erkennen, daß ihre Nuhe erzwunaen war. Pflichten, die man freiwillig übernommen' bat, darf man vcrtveigern, wenn man erkennt, daß man sie nicht erfüllen kann. Ich würde Ihnen das Alles nicht sagen, wenn ich an Ihr Glück r i..-. ... f ' . r, . ? giauven oursle : tfcrn sei es von nur, mit raube? Hand in Ihren Frieden einju greifen ; ick würde Ihres Glückes mich ist." Herr Assessor !" rief Hertha jetzt zurnend. Vielleicht gebe ich zu weit in meiner s ' . .'v r r. ..s. 1 '-f.1. orge um cie. nre aocr wvyr niwr, wenn ich vermutbe. dan der latt, vrer Frau Aiuttcr großen Einfluß auf Ihre Entscheidung übte, als Leon Delattre um '"xbre Hand warb. Sie wollte ihr Kind glücklich sehen, und Sie selbst mögen auch aealaubt baben. an der Seite dieses Äiannes glücklich werden zu können. Aber nachdem Sie ihn näher kennen gelernt baben, steigen Zweifel in Ihrer Sccle auf, und Genug, Herr Assessor !" unterbrach sie ibn. abermals, indem sie sich erhob und'ibren Farbenkasten schloß. Ich ! konnte nicht erwarten, daß Sie mir saI .. i. -.,. 3 ai '...z i aen ivnrven. was ici' ai -orai iiiuv anderen Mannes nicht anhören darf. j .. Wenn auch Alles Wahrheit wäre, so berechtigte mich das doch nicht, das Band zu lösen, das ick' freiwillig knüpfte. Haben Sie mich einmal an der Seite meine Verlobten traurig oder verstimmt gefunden, so dürfen Sie daraus noch nichts folgern. Aud) in den Tagen des Glückes ziehen manchmal über uns dunkle Schatten dahin, die wir nicht verscheuchen können." Bestürzt batte Dagobert vor ihrem zornblitzenden Blick die Wimpern ge-
freuen. Sie find nicht glücklich, (ie wissen, daß der Mann, dem Sie sich verlobt baben, Jbres Herzens nicht werth
senkt. , .
So habe ich mich geirrt," sagte er mir gepreßter Stimme. Nur aus inniger Freundschaft wollte , ich meinen Rath und Beistand Ihnen anbieten ; da thut'es doppelt weh, sich zurückgewiesen zusehen." Hertha war mit ihrem Farbenkasten beschäftigt; ihre Hände zitterten, ihre Wangen waren ei'blaßt, und wieder zuckte um ihre Lippen jener tiefschmerzliche Zug. welcher den Glauben an ibr Glück nicht aufkommen ließ. Ja. Sie haben sich ge irrt," erwiderte sie nach einer langen Pause. Leon Delattre ist ein Ebren-
mann. Das Wort, das ich ibm verpfändete, werde ich einlosen. Ich verkenne ja die hochherzigen Gründe nicht, die Sie bewogen haben " Berzeiben Sie, fo selbstlos waren diese Gründe nicht; aber ich gebe Ihnen nochmals die Versicherung, daß sie nur dem Wunsche entsprangen, Sie glücklich zusehen." ,,ch zweifle ia nicht daran; aber wollen Sie mir nun auch versprechen, nicht mehr auf diese Frage zurückzukommen . Darf ich es auch dann nicht, wenn ich Beweise finde, daß Leon Delattre Jbrer nicht werth ist ?" Sie blickte ihn betroffen an. Sind das auch nur Vennutbunaen, oder haben Sie diese Beweise schon V fragte fie. och kann diese ?vraae jetzt noch man beantworten " So darf auch ich Ibnen keine Antwort geben. Ich wünsche und hoffe, daß Sie uns Ihre Freundschaft nicht entziehen; aber ich muß Sie auch bitten, Ihrem Mißtrauen gegen meinen Verlobten Halt zu gebieten. !ch kann nur mtderholen, daß er ein Ehrenmann ist, und daß ich ohne Bangen ihm meine Zulunft anvertraue. Laffen Sie mit dlefer Versicherung jene Frage" für immer er ledigt fem." Damit wollte sie flch entfernen. Dagobert bat fie, zu bleiben. Ich werde geben," sagte er ; bleiben Sie, um Ihr Gemälde zu vollenden. Herr Delattre weiß, daß Sie mich hier erwarten ; er wird voraussichtlich ebenfalls hierher kommen, und es würde ibn befremden, wenn er Sie bier nicht fände." . ' ' Sie mögen siecht naben," nickte sie nach kurzem Nachdenken, indem sie ihm die Hand reichte. Ich danke Ihnen, daß Sie mich darauf aufmerksam machten. Werden wir Sie nicht heute Abend tu Scheveningen sehen ?" Vielleicht; Sie zürnen mir nicht Nein ; wenn ich es thäte, würde ich ie dann bitten, mein Freund zu bleiben?" Ich danke Ihnen, leben Sie wohl !" Dagobert verließ den Saal. Er sab iiock' im Hinausgebcn, daß Hcrtba Hut und Mantille. ablegte und wieder vor der Stasfelei Platz nahm. Nun battc er also doch die Tborbeit begangen, vor welcher der Justizrath ihn warnte ! Wär? es nicht besser geWesen, wenn er geduldig abgewartet hätte, 00 Hertha ihm ihr Vertrauen schenken wollte ? Was berechtigte ihn denn, sie vor ihrem Verlobten zu tvarnen : Verstimmt kam er in seinem Hotel, in seinem Zimmer an. Er wäre am liebsten losort abgereist, aber das Versprechen, welches er dem ehemaligen Unteroffizier gegeben hatte, hielt ihn zurück. (Fortsetzung folgt.) Vm Auslande Aon e ! we m ae l ebrren Schwein in der Quarantäne erzählt die N. Züricher -Ztg. Der Eircus Rancy, der wahrend der Landesausftellung m Zürich war, weilt gegenwärtig in Genf. Bei Gelegenheit einer Venefizvorstellung hatte Älancy den berühmten Elown Alfano sammt seinem gelehrten Schweine beide in Paris engagirt. Die bei den Künstler setzten die Reise nach der Schweiz via, Pontarlier an. In Val lorbcs erfuhr der Elown Alfano, daß sein Schwiin in Quarantaine bleiben sollte. Rancy erhielt kurz nach einander folgende Telegramme: Vallorbes, 30. Juli. Schwein hier an der Grenze in Vallorbes aufgehalten. Muß eine Quarantaine machen. 3leklamirt sofort an den Regierungsrath in Genf." Lausanne, 31. Juli. Bin Lausanne angekommen ; Schwein Grenze geblieben. Werde heute noch Schritte bei vlegierung thun. Unmöglich Sonnabend Abends zu debu tiren. Schickt mir sogleich den Regisseur, damit mir helfe, das Schwein zu erlösen, sonst muß dasselbe acht Tage an der Grenze bleiben." Was sagen die Leser zu der Zumuthung des Elown Alfano, es konnte sich der Züricher Regie rungsrath dafür verwenden, ihm sein .gelehrtes" Schwein aus der .uarantaine zu befreien? DerCorresvondent der pariser Justice", weicher die Delegirten der äußersten Linken nach Süd -Frankreich begleitet hat, schreibt über den tand der Dinge hier Folgendes: Der Gesundheitsdienst ist allmählig genügend organisirt worden; in jedem Viertel sind mehrere Bureaus eingerichtet, in welchen Eommrffare m Gesellschaft eines Arztes wachen. Sobald ein Cholera-Fall angezeigt wird, sucht der Arzt, begleitet von zwei Gehilfen, den Kranken auf und läßt ihm die nöthiae Pflege anaedeihen. Nicht selten ist eö aber sehr schwer, zugelassen zu werden. Die Kranken, die mit den deutlichsten Symptomen behaftet sind, wollen nichts davon wissen, daß sie die Cholera haben ; viele weisen jedes gebotene Arzneimittel zurück und behandeln die Aerzte als Vergifte?. Dr. Mireur, welcher durchaus darauf bestand, daß ein Kranker- ein Medieament einnehmen sollte, wurde mit Schlägen übel zugerichtet und obendrein mit Messerstichen bedroht. Von dem Viertel La Eappelette, das von der Seuche am Unerbittlichsten heimgesucht wurde, giebt der Berichte?statter ein wahrhast erschreckendes Bild. In einer offenen Kloake wälzt sich auf einer Strecke von 400 Metern eine schwarze, unleidlichen Gestank verbreitende Flüssigkeit und keines der daran stoßenden Häuser ist verschont worden. Die inneren Hofe entsprechen der Außen feite. Aller Unratb, auch der von den 'Ebolerakranken berrübrende, wird aus
den Fenstern und von kleinen Balkönen binuntergeworfcn. In einem einzigen dieser Häuser sind 3! Falle vorgekommen, in einem andern 1!) Personen gestorben. In diesem letzteren ist noch eine kleine Familie zurückgeblieben: ein cholcrakranker Vater mit drei kleinen Kindern, denen der schn.ge Erdboden als Lager dient. Einzelne Häuser sind ganz verlassen und der Besucher kann hier Trümmer von Möbeln, Bettstücken, verfaulten Eßwaarcn in buntem Durcheinander sinden. In dem böhmischen Badeorte Pyrawarth,wo es sonst so friedlich hergeht, macht eine - Kundmachung auf der Anschlagtafel am Gemeindehause sehr viel von sich reden.' Sie ist von A bis Z von dem hochwürdigen Herrn Pfarrer selber geschrieben und lautet: Warnung. Wer es wagt, sich im pfarrlichen Teiche zu baden, setzt sich der Gefahr aus, von dem großen Hunde (Neufundländer) gefaßt und zumKrüppel gemacht zu werden. f. Pfarre Pyrawarth, am 1. Juli 1884. Josef Flager, f. e. geistlicher Rath und Pfarrer." Ein Fall ung lücklicher Nothwehr wird unter dem 23. Juli wie folgt aus Paris berichtet: Gegen 10 Uhr Abends traf ein Scyutzmann Namens Simon einen wie einen Arbeiter gellet deren Mann am Eingange der Ehamps Elysees am Fuße eines der beiden Pferdestandbilder, anscheinend damit beschäftigt, auf dem Sockel zu zeichnen. Der Beamte fragte den Mann, was er da treibe, und hieß ihn weitergehen, als derselbe mit den Wortnr : Wer hat Ihnen erlaubt, hier mit mir zu sprechen? Ich bin der Kaiser,. lassen Sie mich !" auf den Schutzmann zusprang und demselben einen Faustschlag versetzte. Von einem Vorübergehenden,' Herrn de Mai-
sonvitte, einen Augenblick festgehalten, riß sich der offenbar Wahnsinnige wieder los und griff den Schutzmann aufs Neue an. Dieser zog zu seiner Vertheidigung seinen Säbel und hielt ihn. aeiückt vor
sich hin, so daß der Angreifer in denselben hineinrannte. Blutend stürzte er zusammen und wurde nach dem Polizeiposten des Industrie - Palastes gekracht, wo er verschied ; die Waffe hatte ihm das Herz durchbohrt. Noch ein anderer Augenzeuge bestätigt diesen Hergang der Sache. Bei dem Todten wurde weder ein Papier oder ein Zeichen, das zur Ermittelung seiner Persönlichkeit hätte dienen können, gesunden. Man brachte die Leiche nach der Morgue. Gegen denSchiltzrnann ist eincUntersuchung eingeleitet ; derselbe konnte sich den raschenVerlauf des uisglückseligen Vorfalles gar nicht erklären und war über denselben so ausgeregt, daß er sich in die Seine stürzte, aus welcher er jedoch lebend herausgezogen ist. -xLMK Eisenbahn -Zeit -Tabelle. Ankunft und Abgang der Eisenbahiizlige in Indianapolis, an und nach Sonn tag den 11. Mai 1884. Cledeland, Cölumbut, Cmcinnati und Jndla. . napoli? Eisenbahn (?ee Line.1 Abgang: Ankunft: j) f r .. 4 10 Cm . 8 et 8 i tag 6.1. m nderson e .11 1' m 5 I f .10.3! otonJr 14)1.10.10 m Anderson c... 2.10 Ka V 7 30 m , I 5 LtL 3t d.8U R LJ5 Goshen Sr5.2 Nm V 8 8x.lU.33 m Vrizhiwood Division, fc. k. C.und I. dgang täglich. 4.:Lm. täglich. 8.40 Um 10.35 m ...... 3.10 Km 1U.1U vm 11.15 m 2'2Jjirn 3.30 9im tllalich. 5 53 N 3.25 9lm 4ch5R glich. K250 lkaltS.I m ' m . i i) I Pittädurg, Cincinnati & St. Loul Eisenbahn a. a. nn . & Kl . IV . VW5B Stich 3Ue auf I täglich 4.22 m DA Ngt ommenLonnt.10 4d v RDAccautg. Sonntag 4.00 Um VVWBSP r täglich h.. gcnom Gönnt. 9.10 V PW KP 4t täglich 11.37 Cm ff SD s au. Sonntag .... .27 M 5k V P W B 5 P l tägl'ch 10.20 Um Dayton 9s au. Sonntag ,0.20. Cm a,ton auig Sonnt 4.55 M Chicago Route dia Kokomo. Chicago Schnell tilg tag 11.15 Nr tjtcago ipt.l 11X1 Nm Jnd' o. Schnellzug... Z.SS vm Jndpl' ott. Erxrei 2.32 Nm lerre Haute, Vaudalia & St.Louit Eisenbahn. BaU Train 7.15 V I SchnSzg 3.53 Da Zag 9iv, v ... 115 R I Wail und cc.10.UU rrr Haut See. 4.10 Tag Exxre,.... 2.5, N Paciste ts 10 45 1 SKail und... 4.40 Cinciunati, Indianapolis, El. Louit n. Ehicao Eisenbahn, inewuati Division. Kuiv. L. 4.00 vm Jndtanap Be. kg 50 vm U'iii, xp. ti.du rn ttest .... 4 43 t Ctü S S täglich u c. 10.46 Um incinnatt "JU in rncinnatt i i.o m C.ftx 1t.. 3. 45 Rm Inc. cc ti.55 R I Chicagb Division. P,0 5 tturl 0)i. 6.552 htcag Uatl x.:2.l0m Western r 5 .u m g täglich r c 11. Nrn ;ic & Lou ff L. , täglich ((Ui.. 3.35 Lasayett cc ..M.lüiüm ail p e.. 3.30 N Sincinnatt kk. 6 40 l JefsersondMe, Bkadison und Jndievapolik kiseubakn. ead l tkg. I.. 4.1 Srn Indadvkall. 9.45 vrn 5 adcc... 7. ' 9ndAhtcrtägl0.4S Jnd aad alt 3 m m I ui y ?t j. 7.00 Udad 9l p täg. 45 m t stäg 10.45 Wabash, St. Louis & Pacific. tet Cljlc Vati 7.15 Ein (X( 2.14 R 1)1 d Mich r Cft( 11.30 31m shiasRrtä 2.00 9j Xol ftfB r.. 11.30 B Dkt U d- Uoil. 80 Rw Judiana, Vloomiagton vlldWefteru Eisenbahn Jae ru all.. 7jn Cn anTklFLcc 5.(0 rawsordv.ülee. Slm BuA K 3 i tögtl.ia 9iui Eaftern V 6 j. täglich 3.50 m Ein pe 11.15 Rm fttUntic l3R. 0U5 m et. Louis Division. rfttdcc... 6.30 vm I Nacht 3.55 Cm aii u Xiiz. ü.i)b Um I lUail n aa j. 6.IW 9at echt 9i 11.U5 Vtv, I Sorkld ÄCC. 6.10 j! Oeflliche Division. Oesti.rail.....2Tm Z Paeifie rpreK... 7 COS Tögl Erpreß.. ..11 4iivm öe I Er 10 35m KtUntic 9iV 4s rn Western ip 4 4551m Louisvillk,?!kw Albany & Chicago. Air.Line. Cdiroflo Oj tfll..lJ.OOi:m 6tjScagor. tgl.. 3.10V Monon re 5.0 m I Mono 91 c w.3vm ich Sitn Ehicag. ich. Cit? k Chi?. Ci Mail n.liiKnt 8i iKail 4.003m Itncwnatl,HamiltonS:IkdtauapolisViseubahn. 2ndx etSoui 4.1 vm onntrlotScXce 8.30 L onnctlsiUcftcc 4.0 R all. 11 Cm Indpl St. L. 6.4(1 R f Jnd, n StLutZ10. ICRm in., D.T.KN.Z)l".5Um mcinnatt cc 9tm Judiauapolit sud Vinceunes Eisenbahn. Natl airo 7X4 vm vineenne SUC.10 34 V vinenne cc . 3.;ü ail all . 49 Judiauapolit und St. Louit Sifeubah. . ragnrei. e e. V k tg läaUch 7.10 0 C C 2ch5 öS u 6t 8 9x. 6 15 Loeal Passen gr. 9.5 Da,,e etägl. 6.3.', JiidianzxoliI Ae 3.i5Nu. Hi u 6t K X täglich B u k e.W.KZ R Kflg mit r. (. LkhnMl,E,r mit f., SchUt-Sag. mit f. ParkAr. w tj.. t 8t'ar
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