Indiana Tribüne, Volume 7, Number 333, Indianapolis, Marion County, 21 August 1884 — Page 2

ndians Hriöüne.

Erscheint Füglich, McheutNaZ n. Sonntags. Ofssce: 12 O.Marhlandstr. tZgttch .Trtbünk- kostet durch den rrSger ll E,ntxer Woche, die Sonntgzi ..Iribün" Cent! per Woche, eid zusammen ii Cent. Per Post Zugeschickt in orauZdezahlung t per Jadr. Indianapolis, Ind., 31. August 1834. Die Komma-Vacillen. Anfang dieses Monats lat Dr. Koch in einer Sitzung des deutschen Reichsgesundheitsamtes, welcher Virchow Präsidirie, einen Vortrag über die EntWicke lung der Cbolcra-Bacillen gehalten, dem toir folgendes entnehmen: Man kann jene Mikroben, die ihrer Form nach ganz entsprechend als Komma Aaeillen bezeichnet werden, in Fleisch brühe züchten. Sie wachsen in dieser Flüssigkeit außerordentlich schnell und reichlich. Sie sind lebhast beweglich und gleichen in einem Tropfen der Brühe unter dem Mikroskope einem Schwärme tanzender Mücken. Zwischen ihnen tauchen von Zeit zu Zeit lange schrauben formige Fäden auf, die sich ebenfalls lebhaft bewegen, so daß:.das Ganze ein eigenthümliches und bockst ckaructeristi sches Bild abgiebt. ' ' ' Die KommaÄacillen wachsen aber auch in anderen Flüssigkeiten, namentlich in Milch. Sie bringen die letztere weder um Gerinnen, noch fällen sie das Ca sein aus, wie das andere Batterien thun, die in der Milch ebenfalls zu wachsen vermögen. Einen sehr guten Nährboden geben für die kleinen Feinde endlich das Serum oder der wässerige Theil des Blutes und die Nährgallerte oder Gela tine ab. Am Besten gedeihen die Bacillen bei Temperaturen zwischen 30 und -10 Gr. Celsius, von 1 Gr. abwärts scheint ihr Wachsthum aufzuhören. Die Bacillen entsprechen in dieser Beziehung genau den Milzbacillen. Getödtet werden die Bacillen selbst durch sehr niedrige Temperaturen nicht, sie thauen, in die ihnen .zünftigen Berhältniize zurückversetzt, ichnell auf und entwickeln sich schnell und reichlich. )!icht so ist es mit der Entziehung der Luft und des Sauerstoffes. Werden diese ihnen entzogen, so hören sie sofort auf zu wachsen, öloch hat Gläs chen, welche Flüssigkeiten enthielten, die von Aacillen wimmelten, unter die Glocke der Luftpumpe gesetzt und andere Ätaschen mit denselben außerhalb der Glocke aufgestellt. Die Lebewesen in letzteren wuchsen, nicht aber diejenigen. Denen die Lust möglichst entzogen wurde. Wurde ihnen dieselbe von )!euem zugefügt, so nahm die Entwicklung sofort wieder ihren Fortzang. Sie waren also nicht abgestorben sondern es hatte ihnen nur der Sauerstoff gefehlt, dessen sie .bedurften. Denselben Einfluß auf die Bildungen wie Entziehung der Luft hat die Zuführung von Kohlensäure. Die Frage, ob Trockenheit die Bacil len todte, hat Koch durch folgenden Ver such entschieden. Er brachte eine Ankahl kleiner Glasplatten je einenTropfen bacillenhaltiger Flüssigkeit und ließ letztere eintrocknen. Dann brachte ix auf dieselben Platten je einen Tropfen Fleischbrühe von Ö5 Gr. 3. und zwar auf eine' nach , auf die zweite nach .auf die dritte nach 5,aus die vierte nach 1 Stunde :c. Auf den Platten, die nicht länger als 1 Stunde trocken gewesen waren, lebten alle, auf de nen, die L Stunden der Trockenheit ausgesetzt gewesen, einige wenige, auf denWenigen, die sich 3 Stunden oder länger im Sustande der Trockenheit befunden batten, keine wieder auf. Die Milz vrand-Vacterien können Jahre lang in zetrocknetcm Zustande gehalten werden znd bleiben entwickelungsfähig, dasselbe zilt von dem Pockenstosse, der Vaccina, sie Komma-Vacillen scheinen trocken in einen derartigen Dauerzustand nicht übergehen zu können. Koch hat Cholera - Entleerungen und )en Darm -Inhalt aus Kranken, die an )er Cholera gestorben waren, auf Leinvand gebracht und dort in feuchtem ZuStande belassen, damit die Bacillen sich zünftig entwickeln könnten. Die Ent- " vickelung dauerte an, so lange die Leinvand nur noch eine Spur von Feuchtig?eit enthielt. Später wurde fctf Leinsand getrocknet, und so oft dies geschehen, ist niemals, immer vorausgesetzt, daß )ie Trocknung vollkommen war, irgend reicher Dauerzustand der Bacillen ent)eckt worden. So oft die getrocknete Leinwand und später allerlei andere 1!5asch- und Kleidunzöstilcke vollkommen trocken waren, waren die Bacillen todt, ivaren die Gegenstände nicht vollkommen !rocken, so gediehen die Bacillen unter ihnen günstigen Umständen zu neuem LZachsthume und zu neuer Bermchrung. Diese Erscheinung ist die auffallendste, die bei allen bisher angestellten Untersuchungen zu Tage getreten ist. Alle anderen bekannten Bacillen haben einen Dauerzustand, der auch die Trockenheit überdauert, daß dies bei den KommaBacillen nicht der Fall ist. veranlaßt ttoch zu der vorläufig nur als noch sehr zweifelhafte Hypothese aufzufassenden Annahme, daß die Eholerakciine keine ei' izentlichen Bacillen sind, sondern in die Klruppe der schraubenförmigen Bacterien, oerSpirillen, gehören. Letztere sind schrau benförmige, stane Fäden, die sich ln faulenden Aufgüsien bilden, nnd an denen irgend welche Dauerformen bisher nicht nachgewiesen werden konnten. vie Ucbcrblcibsel von der ,,Ir, annette". Wie der Telegraph berichtet hat.haben Fskimos auf einem Eisfelde in der Baffins Bai in der 3!äh? des Hafens von Julianeshaab den unteren Theil eines ri.i S ?n . Jr?rtrv Qenri qCIICv, VlllW UV VVfc tjnuyiiuiiy ,,V)VMit.54." rtomrtrftc Kilte, ein Aaar Bein IH4tV vjv w - ) -f r kleider mit dem Namen Louis Noros" und ein auf den Namen De Long lautendes Bück) mit Formularen der Bank von

Kalifornien gefunden. Dr. Emil Acsfels, der ausgezeichnete 'Naturforscher und Nordpolfahrer, der während der amerikanischen Expedition von 1871 bis 1873 auf der Polaris bis zu 82 Gr. 2si Min. nördl. Br. vorgedrungen ist, hält es für durchaus nicht ausfällig, daß jene Ueberreste in einer Entfernung von 4,000 Meilen von dem Punkte aufgefunden worden sind, an dem die Jeannette" unterging oder auf welchem sich die Mannschaft befand, von welcher jene Gegenstände herrühren. Julianeshaab liegt an der Westküste von Grönland und nördlich von Kap Farewell, und dorthin hat jenes Eisfeld gelangen könncn,indcm es von der Strömung die Äkordküste von Grönland entlang getragen wurde, dann mit der dort vorhandenen östlichen Stro mung Kap Farewell passirte und dann von einer der Strömungen des Golfstro mes aufgenommen wurde. Capitän Wilson von der Barke Fluorine" hat bekanntlich auch mitgetheilt, daß dieselben Eskimos, welche die erwähnten Gegenstäude fanden, auch ein am'Boden sestgesrorenes Bärenfell entdeckten, unter dem sie eine menschliche Leiche vermutheten. Letztere Annahme hält Vesiels für einen Irrthum, wenigsiens insofern, als es sich um die Leiche eines Mannes handelt, der zur V!annschaft der Jeanette" gehört hat. Die Verluste der letzteren begannen erst, als dieselbe die Lena-Mündung erreicht hatte und von dort aus konnte keine Eisscholle den Weg in die Aafsinsbai fir.den. Die Gegenstände müssen kurz nach dem Untergange des Schiffes auf ein Eisfeld gebracht worden sein, das sich losriß und vam Wasser davongetragen warde. Aefindet sich unter jenem Bärenfelle wirklich eine Leiche, so kann sie von einem andern Unglücklichen herrühren nicht abei Vi der Mannschaft der ..Jeanette". Ernster Schritt der Deutsch Böhmen. .

Seit längerer Zeit wird bekanntlich in Oesterreich der . Borschlag befürwortet, daß die Deutschen, aus allen gesetzgebenden Körperschaften austreten oder sich der Abstimmung enthalten sollen, weil sie ja doch nichts mehr zu sagen haben. Diese sogenannte Enthaltungspolitik. die deutschen Zeitungen nennen es selbstverständlich Abstinenzpolitit", ist nun wirklich von den deutschen Mitgliedern einer nicht politischen Körperschaft in Böhmen eingeschlagen worden. Aus dem böhmischen Landes-Eulturrath, der sich eigentlich nur mit landwirthschastlichen Dingen zu befassen hat, sind sämmtliche Teutsche ausgetreten. Als Grund geben sie an, daß sich innerhalb dieser Körperschaft die Bestrebung geltend machte, die wirtschaftlichen Errungenschaften der letzten 40 Jahre wieder zu besettigen, die Unteilbarkeit des bäuerlichen Grundbesitzes einzuführen und die ohnehin schon zu großen adeligen Lehnsguter noch zu vergrößern. Welche Folgen dies haben würde, setzen sie folgendermaßen auseinander: So wie in früheren Generationen der Grundbesitz in der zwangsweisen unentgeltlichen Arbeit der bäuerlichen Grundbesitzer . seine wirthschaftli'che Grundlage suchte, so würde nunmehr durch die allmälig fortschreitende Bindung des Grundbesitzes, durch die theilweise Enterbung der nachgeborenen Kinder der Landwirthe ein ländliches Proletariat geschaffen werden, welches seine Arbeitskrast um das möglichst geringe Entgelt zur Verfügung zu stellen genöthigt ist, und welches in regelmäßigen Zeiten willenloses Werkzeug seiner Brot geber ist, bei jeder wirtschaftlichen oder staatlichen Krisis aber dem gesammten Staatswesen ernste Gefahren bereiten kann. Wenn wir die Aussicht hätten, innerhalb des Landes-Eulturralhes mit Erfolg diesen Tendenzen entgegentreten zu können, so müßte allerdings das im mer erkenntlicher sich offenbarende Hervortreten derselben uns zum Beharren in dieser Körperschaft- veranlaffen. Leider aber muffen wir bei der Mehrzahl unserer der czechischen Nationalität angehörigen Standesgenoffen die Wahrnehmung machen, daß dieselben, die gemeinamen Jntereffen der deutschen und czechichen Landwirthe verkennend und auschließlich auf die Förderung ihrer nationalen und politischen Zwecke bedacht, der oben gekennzeichneten Richtung in keiner wirksamen Weise entgegentreten wollen oder können. Wenn wir sonach voraussetzen müffen, daß unsere, auf Aufrechterhaltung der Errungenschaften der neuen Zeit gerichteten Bemühungen im Kreise des Landes-Eulturrathes erfolglos bleiben würden, so sehen wir uns genöthigt, an den Arbeiten des letzteren uns nicht zu betheiligen, und mit allen gesetzlichen Mitteln die Trennung deS Landes-Eulturrathes in zwei nationale Sektionen anzustreben, da wir voraussichtlich nur in der deutschen Abtheilung desselben mit Erfolg den reactionären Bestrebungen entgegenarbeiten können, nur in dieser auf objective, durch natio nale Leidenschaft und politische Nebenzwecke nicht irregeleitete Beurtheilung der Vorlagen rechnen können." Dieser Schritt wird sehr verschieden beurtherlt. Elnme Zeuunaen erblicken in demselben das Ergebniß politischer Hetzereien und machen den Ausaetret?nen bittere Vorwürfe. Andere beklagen zwar die Spaltung, finden sie aber gerechtser tigt. So schreibt ein Wiener Blatt : Müde des durch ein Vierteljahrhun dert geführten Kampfes, welcher ihnen nur Enttäuschungen, Mißdeutungen und Zurücksetzung gebracht hat, verzweifelnd, daß der Patriotismus, die österreichische Gesinnung, wovon sie bel ctciem Kampfe erfüllt waren, jemals mehr vom Reiche werden anerkannt werden, scheinen die Deutschen m Böhmen nur mehr von einem Wunsche beherrscht zu werden: endlich Ruhe zu haben, jede Berührung mit dem neckischen Elemente, well ne immer nur schmerzhaft für sie endete, zu vermeiden, sich aus sich selbst zuruckzuziehen und lieber auf zeden politischen Em fluß im Lande wie im 3!eiche zu verzich ten, als sich von Neuem in einen Streit einzulaffen, der in jedem einzelnen Falle zu ihren Ungunsten endet. Trennung der politischen Verwaltung, Theilung aller den beiden Nationalitaten gemein samen Landesinstitute, sogar gesonderte Landesvertretung, wenn es sein muß darin druckt sich dieses brennende Ruhe

bcdürfniß, dieser Horror vor der permanentcn, aussichtslosen Majorisirung aus, und tvie der Wanderer im glühenden Sonnenbrande den eiskalten Trunk hin abstünt, auf die Gefahr hin, daß er ihm den Tod bringe, so berauscht sich die dcutschböhmische Bevölkerung an diesen Ideen, ohne Nücksicht auf Alles, was daraus entstehen kann, ohne insbesondere zu bedenken, daß das Erreichen dieser ftiele die Jsolirung bedeutet, das; ihr ein ziger Rückhalt, die Solidarität aller Deutschen, dadurch verloren aeben muß.

und vor allem Andern, daß es in diesem nationalen Kampfe kein Entrinnen giebt, daß die gcträumte Absonderung durch Paragraphen nicht herzustellen ist, daß auch m emem gesonderten ceutscy-voyml-leben Vcrwaltunasaebiete die Laae der Deutschen nicht anders wäre, so lange es in Pl!. ?tn ttea!ein aitht. deren Po litik es ist. ffck auf das slavische Element in Oesterreich zu stützen. Es ist eine desperate Politik, der die euticyen in Böhmen hingeben ; aber wer gerecht ist, wird' zugeben müen, daß nach Allem, was diese Bevölkerung erfahren hat, ein fast ubermenicyilcyer Heroismus dazu gehört, dieser Richtung n i ch t zu verfallen." Schon wieder eine Sensation. Der Behörde des Staates Pennsylva. nien, welche die öffentlichen gemeinnützi gen und Wohlthätizkeits-Anstalten des Staates zu überwachen hat, waren in neuerer Zeit mehrfach Anzeigen zugegangen, daß in Erawford County blödsinnige und schwachsinnige Personen in einem Zustande der Verwahrlosung gehalten würden, der jeder Beschreibung spottet. Ein Spezialausschuß wurde in Folge dessen nicht nur mit der Untersuchung der Irrenanstalten, sondern auch mit der Nachforschung nach solchen Irrsinnigen beauftragt, die sich in der Pflege ihrer ölngehörigen befinden. Die ErmUtelungen dieses Comites haben die genannte Staatsbebörde veranlaßt, den sämmtli chen Aerzten des Staates Zuschriften folgenden Inhalts zugehen zu lassen: Philadelphia, Itt.Aug. 1834. DasComite zur Untersuchung der Jrrenasyle des Staates hat zwei Fälle ermittelt und unterucht, IN denen schwachsinnige Persv! nen von ihren Angehörigen seit einer lan gen 3leihe von Jahren in einer unerhört grausamen Weife behandelt worden sind. Fn einem dieser Fälle haben wir selbst einen Mann gesehen und beobachtet, sowie in einer Irrenanstalt des Staates untergebracht, der seit vollen 30 Jahren in einem Schuppen auf der Farm seines Bruders an einer Kette angefeffelt, von allen Kleidern entblößt, in unbeschreibli chem Koth gehalten und mit Küchenab fällen gefüttert worden ist. Dieser Unglückliche lebt noch. Von der Unmensch lichen Behandlung eines Anderen, der ungefähr Jahre lang unter ähnlichen Verhältnissen gehalten worden ist, haben wir erst nach dem Tode des Opfers Kenntniß erhalten, die Schmutzhütte aber, in welcher dieses menschliche Wesen eine so lange Zeit zubringen mußte, mit unscren eigenen Äugen gesehen. In beiden Fällen haben die Nachbarn der unnatürlichen Verwandten seit Iahren zwar keine genaue Kenntniß der ent setzlichen Vorgänge gehabt, doch aber ge wußt, daß Angehörige der Familien vor aller Welt verborgen gehalten wurden. Gleichzeitig sind uns mannichfache Andeutungen gemacht worden, daß die erwähnten Fälle keineswegs vereinzelt sind. Wir glauben dies in keiner Weise beffer ermitteln zu können, als indem wir uns an sämmtliche Aerzte des Staates mit dem Ersuchen wenden, uns von allen sol chen schwach- oder blödsinnigen Personen Mittheilung zu machen, die nicht in öffentlichen Anstalten untergebracht sind, und von ihren Angehörigen wirklich oder dem Vernehmen nach nicht in geeigneter Weise verpflegt oder behandelt werden. Wir sichern den Herren Aerzten auf deren Wunsch eine völlig vertrauliche Behandlung ihrer Mittheilungen zu und verschweigen aus diesem Grunde vorläusig auch die Namen derjenigen Personen, denen in den beiden angeführten Fällen die entsetzliche Behandlung ihrer Ange hörigen zur Last fällt. Dafür, daß die uns gemachten Mittheilungen thatsächlich vollkommen begründet sind, stehen wir ein. DaS Comite zur Untersuchung der Jrren-Anstalten und der Verhältniffe geisteskranker Personen im Staate Pennsylvanien. Philipp C. Gevoutt, Vorsitzender, Dr. med. Thomas G. Morton, Mitglied." Zum Verstandniffe des vorstehend mitgetheilten Rundschreibens können wir folgendes mittheilen : Der Mensch, der seinen Bruder in der angedeuteten Weise ein volles Menschenalter hindurch in einem alten Schuppen angekettet wie einen Hund gehalten hat, ist ein wohlhabender Farmer in Erawford Co., Pa. Vor dreißig Jahren wurde der Bruder in Folge eines 3!ervensiebers schwachsinnig, war und blieb aber vollkommen harmlos. Die Familie hielt es für eine Schande, den Kranken in einer öffentlichen Anstalt unterzubringen, behielt ihn im Hause, suchte ihn von jeder Berührung mit der Außenwelt fern zu Hai ten, und da der Unglückliche sich mitunter lästig erwies, so trieb sein älterer Bruder in einem verfallenen Schuppen in der Nähe des Wohnhauses einen Pfahl tief in den Boden, befestigte an solchem eine blos zwanzig Zoll lange Hundekette und schmiedete am andern Ende derselbm den jungen Bruder fest. Nachdem die Kleider des letzteren abgegerissen und verfault waren, hat er nie wieder andere Kleider erhalten ; als Nah rung wurden ihm täglich in einem böl zernen Troge Waffer und Küchenabfälle vorgesetzt; und im Uevngen geschsH nichts für dieses menschliche Wesen, als daß der Haufen Koth, der sich um dasselbe gebildet hatte, zu Anfang des Winters weggeschasst und auf das Feld gefahren, dem Angeketteten aber eine Schütte neues Stroh hingeworfen wurde. Es scheint unglaublich, daß ein Mensch eine derartlge Behandlung dreißig Jahre hindurch überleben kann, wird aber von der Com Mission als unleugbare Tbatsache bezeugt. Der Anblick jenes schwachsinniaen Menschen war, als er von der Commis sion entdeckt und besichtigt wurde, über . rt o. . ,r ..' iaue egrisse emjemicy. Avgemagett zum Ekelet starrte derselbe buchstäblich von zouviaem cymuye nno von unae

zteser, sem mehrere Fuß langes Kopfund Aarthaar bildete eine verfilzte Masse. Von Verständniß oder gar vom Gebrauch der Sprache hat jener Mensch, der sich jetzt in einer öffentlichen Anstalt bessndet, keine Ahnung mehr. Sein äl-

terer Bruder lebt noch und behandelt die ganze Angelegenheit sehr kühl; er versicherte dem Agenten der Commission, welcher die Entdeckung gemacht hat, sein Bruder sei von Anfang an so verrückt gewesen, daß er gar nicht habe unterscheiden könnncn, ob er gut oder schlecht j behandelt werde. Außerdem sei es nicht möglich gewesen, den Kranken reinlich zu halten, und die Kleider, die ihm anfänglich verabreicht worden, babe er stets zcrrissen. Endlich hätte sich dem Kranken Niemand ohne Gefahr, von demselben gcbiffen oder gekratzt zu werden, nähern können und man babe ihm daher den Napf mit seiner Nahrung mit einer Stange reichen und den Unrath von Zeit zu Zeit mit einem langen Haken entfer nen müffen. Der Kranke hat sich sogar, während er gereinigt wurde und, hierbei gewiß trotz aller Vorsicht, ziemlich beftige Schmerzen auszuhalten hatte, völlig harmlos und gutmüthia benommen und sein ganzer Zustand bessert sich in Folge der ausgezeichneten Pflege, die ihm im Hospitale zu Warren zu Tveü wnd, schnell. Die Aerzte sagen, jetzt sei es nicht mehr möglich, da derselbe wieder in den Besitz seiner Geisteskräfte gelange, wäre er aber nach seiner Genesung vom Nervenfieber nur einigermaßen menschlich behandelt worden, so würde er damals vollkommen genesen sein. Die mehrgenannte EomMission versichert, sie habe so viele allgemeine und anonyme Andeutungen über ahnliche Zustände in Pennsrlvanien erhalten, daß sie denselben Glauben schcn ken müsse und es für ihre nächste Pflicht halte, alle diese Unglücklichen zu ermitteln, während strafrechtliches Vorgehen gegen die Angehörigen derselben selbstcriumoiia) nicyr ausgeiaoeu Vom Inlande. In einer Fabrik in New )orf wird zur Zeit ein äußerst elegantes Caroussel hergestellt, auf dem gleichzeitig 250 Personen bequem Play nehmen können. Ein sinnreicher Mechanismus wird die ungewöhnlich schnelle Vewegung dieser Reitschule vennitteln. Bei Wood River in Jdaho wurde vorige Woche vom Shoshone aus ein Prairiefeuer beobachtet, welches in nicht ganz einer Stunde 30 Meilen zurücklegte. Selbst das schnellste Pferd hätte sonach diesem Feuer nicht entfliehen können. Ein im Hute angebrachtes electrisches Schweißleder verhilst, wie der Fabrikant versichert, dem Träger des Hutes zu einer glühenden Phantasie,' stärkt das Gedächtniß und vermehrt die Gehirnthätigkeit ungemein. Ein Franzose in Canada hat eine Harfe hergestellt, die ausschließlich aus Holz besteht; die Saiten bestehen aus Tannenstäbchen von verschiedener Länge und Stärke. Der Ton des Instruments soll ungemein rein und wohllautend sein. Ein Farmer in Texas will beobachtet haben, wie vorige Woche mehrere Aasgeier aus einer Entfernung von ziemlich 18 Meilen nach dem Körper einer todten Kuh flogen, der mit Zweigen und Blättern bedeckt war. Dies hat die alte Streitfrage wieder angeregt, ob jene Vögel ihre Beute mittels des Gesichts oder mittels des Geruchs erspähen. Beide Ansichten werden bekanntlich gleich leb--haft verfochten. Der zooloische Garten in. Fairmount Parke in Philadelphia ist durch einen Puma oder Berglöwcn vermehrt worden. Das Interessante an diesem Thiere ist, daß es noch niemals gelungen ist, dasselbe zu zähmen. Die Raublhiere unserer Felsengebirge sind ungewöhnlich wilde Gesellen die grauen Bären lassen sich bekanntlich auch nicht zähmen. Wie aus dem Bericht des sta listischen Bureaus an den SchatzamtsSecretär ersichtlich, sind während des letzten Fiscaljahres unter dem revidirten Zolltarif $20,000,000 weniger an Ein fuhrzöllen eingegangen, als im vorhergehenden Jahre. Ein Theil dieses Ver lustes ist nicht dem im Allgemeinen et was niedrigeren Tarif entsprungen, son dern der Aenderung in demAbschätzungssystem unter dem revidirten Tarif. ProVision, Verpackungskosten und Transport Wesen sind in der Abschätzung nicht mehr mit eingeschlossen. Sowohl dadurch. Wie durch die freilich nicht bedeutende Vergrößerung der Freiliste stellt sich die durchschnittliche ad valorem Zollrate etwas niedriger, so daß die anscheinende Reduction von 0.93 Procent eine wirkliche Reduction von 5 Procent des Wertes der zollpflichtigen Waaren rcpräsentirt. Dieser Abfall ist bedeutend gerin ger, als die Reduction von 20 Procent, welche die TarifCommiffäre, als sie die neuen Zollgesetze ausarbeiteten, beabsichtigten und der Verlust an den Regie-rungs-Einnahmen ist um 20 bis JO Mil lionen Dollars hinter den Abschätzungen der Gegner des revidirten Tarifs zurückgeblieben. Die Zinfandeltraube verspricht in diesem Jahre in Californien eine besonders gute Ernte. Die Stöcke tragen sehr stark und eö wird in diesem Jahre mehr Zinfandel gemacht werden, wie je zuvor. Nächst der Zinfandeltraube verspricht die Ernte an Carignon und Burgunder besonders reich auszufallen, während die Riesling-Stöcke dieses Jahr nur wenig tragen. Die Qualität des Riesling hängt sehr von der Witterung im nächsten Monate ab. Im Allgemei nen glaubt man, daß das Weinjahr ein gutes sein wird, wenn auch, was die Qualität der Trauben anbetrifft, nicht gerade ein außerordentliches. Eine ganzeM ennoniten-G & meinde, einige 80 Köpfe stark, berührte am 29. Juli auf der Steife von Preußen nachAmerika Berlin. DieAuswanderer, welche sich in Berlin amerikanisches Geld einwechselten, führten bedeutende Summen bei sich. Ihr greises, 95-jähriges Oberhaupt reiste mit einer ihm erst vor wenigen Monaten angetrauten sechzehnjährigen Gattin. Alle in New Aork ankommen

den europäischen Dampfer landen in Zukunft ihre Kajüten-Paffagicre an der ,,Battcry,"umdieZollamts-Untcrsuchung der Bagage zu erleichtern. Kleine Dampser werden sofort die Passagiere an's Ufer schaffen, nachdem ein Dampfer in Sicht kommt. Nur die Red Star"und Nordd. Lloyd"-Dampfer werden nach wie vor bei Jersey City undHobolen anlegen. In dem Maule eines kürzlich bei Santa Cruz, Cal., erlegten EichHörnchens wurden 891 Wchcnkörner gefunden, die zusammen gerade Z Unzen wogen. Acht solcher Maulvoll" machen sonach ein Pfund aus. Die LandWirthe sollten dieser Gefräßigkeit der zierlichen Eichhörnchen wenigstens zu der Zeit gedenken, wenn der Weizen der Reife entgegengeht und reif ist. Es scheint übrigens nicht allgemein bekannt !u sein, daß die Squirrels eine delicate Bouillon liefern. Die in Baltimore erschei'. ne:de Sun" berichtet, daß in einem Concerte des Leiderkranz der Dr. Könia

soll heißen : Göthes König von Thule" vorgetragen worden sei, und daß der von Herrn Mendelssohn gespielte Bartholdi außerordentlichen Beifall gefunden babe. Kurz Völker hatte dieselbe Zeitung von einem fehr gelungenen deutschen Schneutzenfaste" erzählt. BorigeWochc starb inBloo.minaton, Conn., im Alter von 77 Jak ren Julia Brace, eine merkwürdige Dame. In ihrer Kindheit verlor sie kurz hintereinander das Gesicht, Gehör und die Sprache und verblieb lebenslänglich in diesem Zustande. Durch ilren ausgeprägten Tastsinn lernte dieselbe nicht nur Gegenstände und Personen, .sondern auch die Farben genau unterscheiden. Auch die Treue ihres Gedächtniffes war bcwundcrnsWerth. Die lebten 30 Jahre ihres Lebens war Fräulein Brace Insassin der Taubstummen-Anstalt in Hartford und es war ihr bis kurz vor iheem Tode verjknnt, sich trotz ihrer Hilflosigkeit in mannichfaltigster Weise nützlich zu machen. . Die einfältigen und grau? samen Taubenschießen , lverden jetzt auch im Süden Ä!ode. Die Dummheiten der Geburtsaristokratie werden von unseren Sportfreunden gewissenhaft nachgeahmt, wenn aber ein eminent Blaublütigcr ein-. mal etwas Vernünftiges sagt und tbut. so sindet dies keine Beachtung. Der Prinz von Wales hat bekanntlich das Taubenschießen für' einen unwürdigen Sport erklärt und in England ist derselbe in der Abnahme begriffen. . A e i e i n c r H o ch z e i t i n N e w Dort prangte dieser Ta.',e eine Pyramide aus krystallhellem Eise 'ans der Tafel, in deren Mitte sich die Portraits der Neu vermählten befanden. Eine sinnige Andeutung der eisigen Gesinnungen, welche die jungen Leute gegeneinander hegen. D a, w o d i c m e i st e n Erdnüsse Wachsen, also im Süden werden dieselben Mir roh verzehrt, und die Leute sagen, daß dieselben durch das lösten unverdaulich werden. In Californien werden heuer nur halb so viel Früchte eingemacht und in Blechbüchsen verpackt werden können, als im vorigen Jahre. Vom Auslande. 23u die Franzosen das redseligste, so sind die Engländer das schreibseligste Volk der Welt. Nach Ausweis des neuesten Jahresberichts der britischen Postverwallung wurden indem Zeitraum vom 31. März 188.'! bis 31. März 1834 im Vereinigten Königreiche 1,332,089,900 Briefe befördert, was auf den Kopf der Bevölkerung eine Anzahl von 37 Briefen aufmacht. Im vorhergegangenen Jahre betrug diese Durchschnittszisser nur 3.',, während gleichzcitig in den Ver. Staaten von Nordame rika 21, in Deutschland 17, Frankreich Itt, Italien 7 und Spanien 5 Briefe auf den Kopf der Bevölkerung entfielen. Man berechnet den Anwachs der Bevölkerung auf nur 1 Procent jährlich ; sonach erscheint die Zunahme der nationalen Cor respondenz dreimal größer, als die Zunähme der Kopfzahl. Von der Mosel, 23. Juli. Es ist wirklich ein wrhrcS Vergnügen, einen Gang durch die Weinberge zu ma6)en, denn die Trauben wachsen wirklich in einer Weise, wie dieselben wohl in den bessern Jahrgängen sich nicht vortheilhaster entwickelt haben. Von verschiedenen Seiten, so von Merk und Zeltingen, berichtet man von Trauben im Weinberge, von deren Beeren schon verschieden? im Weine sein sollen. Es klingt dies allerdings -twas mährchcn haft, allein bei der feuchtwarmen Witterung der letzten acht Tage ist es leicht möglich, daß derartige seltene Erscheinungen stattfinden können. An Hausstöcken werden in verschiedenen Moselortschaften schon Frührothtrauben gefunden, welche vollständig im Weine und soweit schon ausgereift sind. Geht die Witterung'in ihrer Gunst so weiter, so werden wir zu St. LaurcntiuS diesem Heiligen schon reife Trauben aus dem Weinberge auf den Altar legen können. In jüngsten Tagen hatten wir abwechselnd starke Niedcrsch läge, welche in verschiedenen, genden, so am Rhein, an der Nahe und in der Pfalz, von heftigen Gewittern begleitet, durch Hagelschlag argen Schaden anrichteten. Die Arbeit des Aufbindens" (Anheften der jungen Zieben) ist soweit beendet ; auch ist in den letzten Wochen noch viel mit dem Rühren" der Weinberge (Auflockern des Bodens) geschehen. An Krankhcitscrscheinungen sind bis heute keine wesentlichen Vorkommnisse zu verzeichnen. Die Traube ist vollkommen und gesund und kann, da die Stöcke nicht zu sehr überladen sind, sich ausdehnen und recht der Sonne zugänglich werden. Ans Saarbrücken wird berichtet: Findige Köpfe wissen sich die Errungenschaften der Neuzeit rasch zu Nutzen zu machen. Das- bewies dieser Tage ein per Vekociped reisender HandWerksbursche, ein Schlosser seines Zeichens. Derselbe durchfährt mit seinem selbst solid und elegant gearbeiteten Vehikel das liebe deutsche Vaterland und stellte sich auch in einer hiesigen Herberge in. Er schaute sich nach Arbeit um, und

als er solche nicht fand öder sie ihm nichi zusagte, so bicykelte er mit Fuß- und Scbenkelkrat wieder flott von hier weg. Da werden sich die Herren Gendarmen und Schutzmänner aw Ende auch bald nach Bicykles umthun müssen, wenn sie solch berittenen resp, fahrenden Gesellen nachkommen wollen. Bei der. letzten Ziehung der ersten russischen Pramien-Anleibe in St. Petersburg am 1. (13.) Juli, ist, wie von dort berichtet wird, ein Hauptgewinn von 40,000 Rubel auf eine im Petersburger städtischen Gefängniß ihre Haft abbüßende arme Frau, eine Bäuerin, entfallen. Der Zufall fügte es, daß gerade um dieselbe Zeit die Frist ihrer Haft ablief. Mit der Nachricht, daß sie nun wieder frei sei, erhielt sie gleichzeitig die frohe Votschaft von dem großen Gewinn. Vor Freude darüber bis zu Thränen gerührt, beschloß sie sofort, ihre sämmtlichen Kolleginnen glänzend zu beWirthen, und ließ für jede einen Hering und ein Vrod holen! Von Schnaps sagt die Fama nichts, es wird aber wohl auch davon etwas abgefallen sein, da ohne Schnavs ein russisches Gefängniß undenkbar ist. E in Correspondent der Daily News" giebt einen interessanten Bericht über die Neapolitanischen Gefängnisse, die keine Außenmauern haben. Die Gefangenen können von den diese! ben umgebenden Häusern gesehen und es kann zu ihnen gesprochen werden. Das Gefängniß San Francisco liegt in einer engen Gasse, berüchtigt als der Zufluchtsort des Auswurfs von Neapel. Von

dieser Straße aus sind den Gefangenen.' trotz aller Wachsamkeit der Warter, Fei len und Messer gereicht worden. Die Gefängnisse sind niedrig, dunkel, feucht und luftlos und liegen in so dunklen Gängen, daß sie selbst während der Tageszeit erleuchtet werden müssen. In dem Bicaria-Gesängniß befinden sich 800 Gefangene, größtentheils Diebe, und im San Lazzaro 700 mit nur wenigen Einzelzellen mit Gitterfenstern, und selbst diese communiciren mit der Straße. Die Gefängnisse für gewöhnliche Verbrecher sind dunkel und überfüllt und in diesen werden selbst unschuldige Vkenschen, die noch nicht verhört worden sind, mit den Gemeinsten der Gemeinen zusammengepfercht. Vas einzig wahre WM MM reinigt da? Blut, znlirt die Leber unv ?i leren im vrmgl tu qnm eil uno r,l rer ogrn ivleoer. yspepne, xxkttuopgketk, um cauitfrmt, rastmangk! nno Uhai 4ifiUMM(.dktMki i!.:h t.nj.M Hjltll UIIVCVIIIMI ytUlUl. Alll'UIII; jüt uerein und Zerren emrlzngkn neue rast. Es belebt den &tit und IrasNgr da, (SXktrn. Damen.w: ','?krd?nlttbea, finden in Dr. Harter's Iron ein ck'eres, sönell wirkendes Heilmittel. i$i cl.l'i Uaven Teint. Die Versuche tS ttaSjuraaen, krLm nur die BeliebHeit des echten. Probire nicht i.in. sondern draucbe da echte, beste. Ccnt-rt Eure drfj, an The Dr. Harter Med. Co. "v g SuLoais. Mo., um trnftr Drearn Book " tal I ticlt jrltZame und nüglicke Äuknst ntdÄt, w tostenjrrt ja bekomme. Dr.H.S. Cuiiningliam (s tolrd Dkntsch gesprochen.) oynnng: 9!o. 354 Sud Meridian Straße. Iiirtifvnnpoliei, Iticl. Ossice Stunden : 9 Uhr Wrr.. 11 1 $a$o 7 i Nhr zitwhi. iclcp&ontrc nach Scorge g. Porft'k Npothkke. ,1MJ ' I A.SEINECKEJr., ßuropiislZes Znkasso . Geschäft ! Cinoinnatl. Vollmachten nach Deutschland, Oesterreich und der Schmeiß gkseriiLt. Gonsttlarifche Beglaubigungen besorgt. i Erbschaften u. s. . xromxi und sicher etnkassirt. Z5echsekunö Fostanszaökunge Vlan wend sich in Jndtanaxolii an : Philip Rappaport, No. 120 Ost Maryland Straße. , Alt, i -r j-awmr s S MS & SMITHER, C9 Mst Maryland Str. Fabrikanten und Händler deS -, MatirialS für Kies -Bedachung ! fcrn?r Filz und andere Dachdecker Material. Warncrs- Asphalt Dachbedeckung. lSS- Tlex!zon No.'S. A. SCHMIDT'S Buch- u.ZeitungSAgentur. ISo. 113 Groor Strasso. SnHanapolif. By ll jtrflgf erde schuel und pttnitllch besorgt. Vücher billig und föön edundeo.

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