Indiana Tribüne, Volume 7, Number 332, Indianapolis, Marion County, 20 August 1884 — Page 3
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Das Medaillon.
((rite Przhlnng an dem dcutsch.skakjosischen Kriege.) (FerlZeöung.) Gut, ich will Ihrem Rath mich sü--tfeii," erwiderte Dagobert nach einigem S!ack'dcnken; aber andererseits werde ich ' ... - ,-. .. .-- nun aua Piqen con cianrc lawr.rc cfcaivtcii.'' ,,-wttv i t .li'itki iiiivviivtiiiyviv v TV'.:! ift Ysrirt iin(iiithmmlt lir tiM cn Sie vorsichtig. Wenn mein Verdacht begründet ist, dann weiß Delattre nun, daß ich diesen Verdacht hege, und daß ich hnen denselben mitgetheilt habe. 5r wird uns fortan beobachten, und fühlt er den Boden unter seinen Fußen heiß wer: den, so bewegt er die Damen, mit ihn, abzureisen. Was dann ? Ihnen nachzu reisen, werden Sie weder Zeit noch Lust haben; Sie müssen dann die Dinge ihren Oiaiio, gehen lassen." Nimmermebr ! Ich würde in diesem Fall daS Aeußerste versuchen und zur Isi? s it ' tTof .iir tssiriw'VVI IIIIIUV lVIt UHtllV tcu!" )ta, na, Sie Hitzkovf ! Was glau ben Sie wohl, daß Sie damit erreichen würden ?" spottete der alle Herr, (iine Herausforderung (sin Duell ? Dann schießen Sie ihn nieder, oder er schießt ie nieder; in jedem Falle haben Sie den Schaden davon. Folgen Sie getröst meinem Rathe und warten Sie das Weitere ab. lassen Sie ihn nicht mer?cn. daß Sie meinen Verdacht kennen und theilen ; ich will unterdessen mich bemühen, uns Gewißheit über ihn zu verschaffen." Sie waren vor dein Hotel, in dein Dagobert wohnte, stehen'geblieben. Der Asscssor hatte kurz vorher bemerkt, daß Martin Reimer hineinging. Wir müssen darüber noch ausführli: cher reden", sagte er. Sie wollen jetzt nach Schcveningen zurückkehren, und ich werde hier, wie Sie wissen, vom Grafen Maisonrouge erwartet.- Ich komme am ölbend zu Ihnen : wollen Sie mich in Zhrem Hotel erwarten?" Sehr gern", nickte der Justizrath, indem er mit einem Handdruck Abschied, von ihm nahm ; ich werde bis dahin, die Jremdenlisten durchgesehen baben." Dagobert trat ins Hotel. , Reimer forderte er durch einen. Wink' auf, ihn in sein "im:ner zu begleiten. Und nun berichten Sie mir, was damals in Maisonrouge vorgefallen ist !" sagte er, nach vem Reimer Platz qenomznen hatte. ,.5:e lagen mit sechs Mann !n jenem .'andsä'loßchen, niä't wahr?" Ja. mit seä's Mann", erwiderte öleir.ter. nachdenklich vor sich bin schauend. Ant MorASn jenes Tages lag eine dal' b: Kompagnie in dem Schlosse. . (ts hat' teil sich Franetireurs in der Gegend ge zeigt, nno wir sollten uns därnb:r Ge tvißheit verschaffen." Waren die e.vobner dcs Schlösset verdächtig?" fragte Dagobert. Au? welchen Personen bestanden sie? lr;ah Un Sie mir Alles anssül'rlick' ; später sollen. Sie erfahren, weshalb ich diesen umständlichen Bericht wünsche." Es kann wohl sein, daß die Bewohner verdächtig waren ; ich weiß es nicht. Wir wurden in Maisonrouge aufgenommen, wie wir es gewohnt waren : kühl, aber nicht unhöflich. Der Graf von Mai sonrouge war, wie man glaubte, bei seinem Regiment in'Paris ; seine Tochter, ein buckeliges Fräulein, mit der Dienen schas: allein im Schlosse." Und diese Dienerschaft? Aus wie vielen Personen bestand steZ" . Ich habe nur zwei alte Leute gesehen einen Gärtner und einen Diener ' sie brachten uns Wein nnd Brot und gaben i w kr "4 1 . licy oen 'iinn;cui, ais ov ne '.llema'.ö eil' Wajjerchen getrübt hatten. Der ZuvAe nant. welcher uns befebliqte. sandte PaticuiUcix aus, um die Wäider rinasnzn absiichen zu. lassen. .Ich wurde Mit sechs Mann ebenfalls ausgeschickt, und vor dem Abmarsch sagte mir derfn;ter, un sere Leute würden in Maisonrouge über nagten und erst in der Moraenfrub: wei ter marschiren. Die ölick'tuna dieses Wcitermarsches wurde lnir für alle Falle angegeben; iw empnna meine Jnttruklioi'.cn und rückte mit ineinen sechs Mann an. Wir fanden keine Franktireurs ; unglücklicherweise aber schlugen wir in ce.n aioscii aiec jea.e ein, die uns irre führten. Erst' am späten vlbend ae latfg cv lm, den richtigen Weq t?ieder;ufinden. Eo war Nacht, als wir in Mai Zoneruge wieder eintrafen. Unzen eu U ivaren schon am Nack'inittaq abmar r e . . . . ' &xi fle l'atten durch cv.ic '.donnan; Befebt erbalien. fosort aufulbrechea, und halten deshalb unsere Rückkehr nicht cr irartcn tonnen, .ul überleate-. uoerdies batten wir durchaus taue An zeichen gefunden, die auf die Mhe von Franktireurs und auf die Möglichkeit eines Ucberfalls bindeuretcn. Und waren diese Banden dennoch in der Nähe, so konnten toir uns am hellen Tage bes ser gegen sie schützen, als in der :!acht. ;'lu$ diesen Gründen beschloß ich nothgedrungen, zu bleiben, und' erst bei Tagesanbruch den Unserigen zu folgen." , So weit finde ich Alles in Ordnung", sagte Dagobert, als der Sergeant eine Banse machte. Sahen Sie die Komtesje ? Wußten Sie, daß die Dame viel Geld besaß?" Die Stirne Reimer's umwölkte sich; ein vorwurfsvoller Blick traf den . Assessor, der auf dem weichen Teppich langsam hin und her schritt. Wäre es möglich, daß man einen schmachvollen Verdacht ans mich geworfen hätte " fragte Reimer mit gepreßter Stimme. Sollte jene entsetzliche That, die ich heute- noch nicht begreife " Wir kommen darauf später zurück; bcantworten Sie ' jetzt . meine Fragen, Reimer." Von dem Geld wußte ich nichts. Ich habe mich um solche Dinge niemals gekümmert und keinen unredlich erworbenen Pfennig aus dem Kriege heimgebracht. Die .Comtesse sah ich flüchtig : sie stand' am Fenster und gab dem Diener einige Befehle, die sich auf unsere Bewirthunz 'bergen. Der Gärtner ' brachte uns in de..i Wirtbschaftsgebäude unter. ' Durch dle offene Thür könnten wir auf den Hof
lyun fei. ir waren ermüdet, total er- ja, die Tl'ür einuistoßen : Obne ibn wür- Möglichkeiten, auf die Sie l'lnwiesen. Mit dem vortrage nne iannerors ichöpst ; der Weg,den wir nehmen sollten, den tvir nicht daran gedacht babeu, in das batte ich nock' nick't qedacht." - aus Parsifal" begleite: loerde.' So beführte durch 5Zäldcr-. in der finstern Schloß einzudringen." ' ..Alle diese Möglichkeiten fallen weg, richten wenigstens bayerische Blätter. ?.acht konnten wir ihn verfehlen, und ; 'lind nirn denken Sie einmal nach : wenn Sie durch Zeugen beweisen können, ZumKapitel decFrauew
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hinaussehen ; außerdem mußten zwet vwi uns, von Stunde zu Stunde abwechselnd, draußen auf Posten stehen. Der '(stört ner brachte uns einige ölrüge Wein ; er sehte sich zu uns und erzählte eine Akenge Geschichten. Nebenbei wollte er un3 (t weisenoaß gar keine Franktireurs in dieser Gegend sein könnten. Mir gefiel der alte Kerl nicht, und je länger id ihn beobachtete, desto starker wurde mein Min-
trauen ; ich schärfte nieinen Leuten Wachsamkeit ein und schloß selbst kein Äuge. Xt 9ai ick'ien rubia verlaufen ui ol f.. .riiMfi ..i.? ,i, I Hl P V v V' V IMVIII Mißtrauen gegen den (Partner hätte Ocsiatigen können. Die Posten waren zum letzten vhal av$zlct, der borgen graute ,;. TssiA; . tr,. iViV llll VUV U tVI. U' 11114 I ' ?' ' 1 v I und Rufen hatte keinen Gnolg, wir mnßten die .hur'mlt dem selben cinstopen lltlsts" ."1 ' . . . .,.1, itllKl l v uvik im l iiiv . I sri.,4,., ; 7ä iA ,?l hifft" f'V M VVII 4W4l4WI4ikft I ' 1 ' .. . ' . I Ditut blieb mir keine eit. 2!)ir batten uns kaum von dem Tode der Unalücklich: übeneuat. als wir ein .&. V. - - ' . . ? - I jlgnal horlen. . ?i,in,is vx und der Uebermacht konnten wir nicht !,'"' " " i Stand halten. Also wieder binans aus I . I dem Schloß'. An Bertbeidiaunawarbier nicht zu denken. Als ich heraustrat, sah ich den alten Gärtner im offenen Schloß'bor. Mit einem weiüen Tuche aab er dem i4 rdn we digten alana D. ""7, ...... . . ' " . 1'- .--. . "w . ' I nen memer ute mufjte ick' zurücklagen, (vr iA tun vnr VolN Wir ,,'r.. den lanae verfol.1t. Erst aeaen Mittaa W " " W machten die i'aite Kehrr. um sich nach Atalfonrouze zuru:t.;u;'.ehen. Inzwischen batte ich den Schuß in den ölrm erhalten. Nur nothdüistig konnte üb die üvutide verbinden, und eilt am zweiten .age erreichte iä' unfer Regtment wieder, als ich. vom lieber ermat tet, mick' ka.lm noch sort,;uschleppen ver mvchie. Ich balle mir vorgettonlinen. meine Erlebnizse u Manonrouge mit al len Details zu melden; aber id kam nicht da,u. Ick war besinnungslos und mußte fchleunigft ins .'azareth gefchaft iverden Und vom azanth aus wurde ich Ulr ia Invalide entlassen ; mein Regiment sah ich nicht wieder." Und das ist die volle Wahrbeii V' fragte Dagobert jefct ernü und eintnu.v lich. Die volle Wabrbeit. Herr dieuienaut r Wie gut wäre es für Sie szewesen, wenn Sie damals jene Erei.inin'e dem Auditeur unseres Regiments aemeldet aenbeit da;u qefunden. Später, im La'ftretU ir tin ttttr V!in,3. Ivrlhni ir'ß ffsty .jMt.i. .tt vinv. iwtir v.v ein juitni. :A svrach mit thuztn Xu, meraoen darüber' die mit mir in eineui ziehen." Gerade deshalb hätten Sie nicht schweigen dürfen.' 'Wußten Sie., daß jenes Verbrechen ein ;Uanbmord war?" Martin ieimer blickte den Fragenden betroffen an. Verneinend schüttelte er das Haupt. Wir hatten ja kaum $dt, den Meid feNmftcllen :" zagte er. .Äun. als man die Leiche sank, cntdectte man, daß die Kassette, die in jcnem Sch!afg.'mach ftand. tt'res n auf ie den erdaa't aetent! öel'auvtete. der XSiilfcriif ui erst dann gcyort worden, at) die .culfchcn fchon , . , , . .... ... den tlnaana in Sck lon ervounacn bät' Das :,t eine üqe ne 3 c mer ent " . '. ist Ihnen dort kein Mensch begegnet,
lon. Ich batte meine eutc geweckt oaraus, er wird e) IMIN. )ie ge,agr, muuw ijvV-iu -p, und ibnei. befoblen, sich marschfertig ;u er hat Ihnen nachgeforscht; er erfuhr, sichtbarer Erregung aus und ab Wic machen. Da borten wir plöttick einen das; Sie aus Ihrer Hcimath ausgewan- dcrholt erklärte er, dast er kemeRuhe sin.c.ülferuf aus dem Schlosse, und er ilana dert waren; das mußte seinen Verdacht den werde, in er den Verbrecher entdeckt
wxt neu beuten hinauf & da ein ucincs ermoaen oen Yen uno lwais .
an die Komtesse- war 'sie in ode'- selbstständiger Handwerker hier niederge- gNch anzunehmen uns an da4 .iegrmemöq- fabr so lnelt ick' es für "neine lassen, jo sindet er darin eine weitere Be- lormnando zu schreiben, und ließ durch' Pflicht, ibr Hülfe s'u bringen. Die stätigung." blicken, daß er. den Unters Hausthür ioar verschlossen, unser Pochen ..Ich kann beweisen, dap ich das Ber- dem er das Zengm tmt braven, durch-
Wir stürmten die Treppe lunauf, fanden weiöfm'rung fi?.cn le im Gefängnis;. W"?1 l"r,it)l"' . oben alle Tbüren offen und gelangten Und klärt die Sache sich nicht auf, wer- rcckchafsener Mann mitunter nicht wr. endlich in ein Schlafgemach, in dem ein den Sie auch freigesprochen, so bleibt der Verstehen könne, und von der Lerwlldearauenvollcr Anblick sich un bot : verdacht doch aufIbnen ruben. Ob Pieter rung, welche der neg stets im Gefolge
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bellen Nachtzcwande laq die Komtesse er,chur hnen auch dann noch die Hand habe. ... . i'i einer Blutlache ' ein Stich ins .fcn: seiner Tochter geben wird, und ob Katie er AMfwr griff noch einmal die batte sie qetödtet '" ' auch dann noch geneigt ist, ibre- Zukunft Glaubwürdigkeit des alten Dieners an ; ' Und wer ioar der Mörder ?" fragte Ihnen anzuvertrauen, das sind Fra- der Graf erwiderte darauf, die Treue dieDaaobert ' Jen, die Sie selbst sich beantworten mö- les Ätannes fei über zeden Zweifel crha
anriickenden Feinde Sianale ick' lein Sie, sondern unsere aarne Ärntee. '"Wichen . mutete die Gegenfrage.
oö ibn obne Weiteres nieder, und über Können Sie die Wabrbeit Jbrer Aussa- . Cl ffW pcc. aten, . . . I ' I V. M.s4tl l m It 1 1. r w- .
binivea itürntten wir binaus. Ge- gen durch Zeuaen beweisen ? Kennen Stt vw ,llF"r""lu " 1,1 vn'
hrfeuer empfing uns toir vertbei- die Namen jener sechs Mann, die mit Jh- rouge waren .
uns, so gut wir konnten, und es nen in Maisonrouge waren? Dieselben ..Z?".? l .st111";:"1" j"iV
rm d.-,' m.xih m ?r,..;ch,tt (ü. wer woks rA , rrmt'tfn; m? Mi- rief oer ras verawiiiu'. 'eroen
hatten '" uai' iaiienanr, avcr ia jurane, iienu w vn flcjuuücu uaye, v iver- ' Ick gebe Ibnen ccsick'crung. oaß ich wir werden auf diesem Wege nichts errei- de ich seine Vertheidigung hören, und seies gethan batte, wenn ich nur die Gele', chen", fagte der Sergeant mit einem schwe- en Sie überzeugt, daß ich alsdann Alles
Saal lanjn; sie meinten, ich solle die Sa- ein saurer, fano rai? naw oeni ,vrie- ve trafen zu. oer jem von feinen urien cbe nicht weiter verfolgen, sonst könnte densschluß den Tod durch einen tinglück- nissen in dem belagerten Paris sprach, iä. mir nbv!.-Unannebmlick'keiten -.u- lichen Sturz." ohne dabei eine Gehässigkeit gegen den
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balts beraubt war. fcme groz.e Geld- Icl' mun tvsbl. .crr Lieutenant ; ich nrau ofmia -mt an ras pioicfiau, summe und werlbvolle Schmucksachen sol febe ein, daß ick' diesen Verdacht nicht Pfarramt in Bayreuth und auf dessen lcn dabei eni:vende: worden sein. Je- auf mir ruben lassen 'darf. Vielleicht Weigerung hin an das proteztantlfwe ner alte Diener, von dem Sie sprachen, würde ick' es Vorlieben, diese Stadt zu Oberkonsistormm in München, ein recht hat später, als der Gras aus Paris heim-, verlassen, wenn ich nicht bier gebunden seltsames Verlangen gsteltt, das jedoch k. . . ' ' ' . . 4w f.CA.. . 4 . 4. . 1IT
was l I rüik -cnct Aiilrri!r v.r.-knlnt
von dem te glauben konnten, dap, er in das chlon eindrangen. Der (vras Berl. Vollsblatt" aus ddltis.cn '.lrbei'dieses Verbrechen begangen habe ? Die niag dann nach anderen Spuren forschen, terkreisen folgender Bericht u, der ein Franktireurs lönnen keinen Antbeil da- wenn er dar Morder entdecken will, ergreifendes Äilb socialen (ilends ent
ran gehabt haben, denn sie kamen ja erst Sollten jene Kameraden sich weigern, rollt: Ich gebore der Klempneilranche nach der lfritttdeckung des Mordes; hoch- Ihnen den verlangten Dienst zu leisten, au und habe daher i it vs)ttegcnKtt, aus stens konnte man ihnen den Raub antrei so' müssen sie gerichtlich dazu aufgefor- Dächer,' behufs Auob.sserunc; von ölinden." deit toerden, oder durch die Militärbe- nen u. f. w. zu kommen. Daß in den Martin Reimer fuhr mit der Hand Horde, falls sie noch als Landwehrleute Dachwohnungen, die ja in einer Stadt über seine Stirn, auf der die bellen der Armee anacbören. Da ich selbst wie Berlin., stets 4 und' 5 Trevve
Schweißtropfen perlien. Sie dürfen mir noch als keserveofsizier bei dem Regiment hoch sind, kein Millionär oder Wohlglauben, daß ich über da--Alles im La- stehe, kann ich Sie in diesem Verlangen beleibter Fabrikbesitzer wohnt, brauzareth Ta.e lang nachgedacht habe, Herr energisch unterstützen, und schon die (Ihre che ich Wohl nicht erst zu erwäh
Lieutenant." fagte er .xch fah ln Maien Diener alte sonrouge nur die beid eute, die ih.vr Herrfchaft sehr ergeben zu sein schienen. Wie konnie ich anneh mcn, daß sie diesen Mord verübt haben ,-Mlten?" Wo war dcr Diener, als Sie in das Schloß eindrangen?" Id habe ihn nicht mehr gesehen." Wie gefagt, es ist eine fataie (beschichte für Zu," nahm Dagobert wieder das Wort, nachdem er eine Weile nachgedacht hatte. Der Wraj von Maisolirouge j.huldigl Sie nun dieses Raubmordes. (5r hat Zhnctt nachgeforscht und sucht Sie noch immer." Immer bleicher war da (Besicht des ehemaligen Unterofsi'icrs geworden nun aber ergos; sicl' plöyiich Zornesglulh übcr dasselbe. Hol' der Teufel den Lügner, der diesen schmachvolle verdacht auf mich geworfen hat !" rief er. .Damit wäre Ibnen weni.geholfen,"
erwiderte Dagobert achselzudend. VJCag der Mann nun absichtlich oderunwissenllich gelogen haben, Sie werden begreifcn, daß der iraf il:n vollen llaubcn schenkt." So werde ich selbst dem (Grasen berichten' Der Graf ist hier." .
"'.' Ja, in diesem Hotel." ,r stWfl frtfrtrt tt isrnt ! tt v'v vv j . Halt!" warnte Dagobert. Was wollen Sie ihm sagen?" Was Sie mir gesagt haben ? Sie sind nicht mehr deuticher Untcrtban, Sie sind Büraer dieics Staats: der Grat kann Sie verkästen lassen, und ick qebe Jlrnen mein Wort ' . ' . V ' . I be tatmen. rial'rt er nun noa. dan (le ' U - i . V I -1 -. c i .. r ? . t r t I möaen von I'ante erbte '." Sebr wobl, aber bis zu dieser Be- - ' ' . I - . . . 1 IV ' I .... tli ,1CN: 1 v I Martin Reimer batte iein Antlit'. mit ' ? I . v -i A " c . -s r i - r I ven .anoen oeoear. ciimprcs nen entrang fich feiner Äruft. ..Der Gras Umxt Nicht," fuhr Da , . . tt i- t ... fVt t: i " ... : , : . i befürchten, auch dann nicht, wenn ie thm begegnen sollten." t w . m I o fou ich diefen verdacht auf nur mben.laen ?" fragte Reimer vorwurssvoll. ..Nein, der Gras beschuldiat nicht al. .V.- V V. ' mtt v....Vt. IV.. fr I ' V ' I muß sie auffordern, ihren Bericht überdie nr WAf sr m.m W ?) IV IVV W !! VIV44V' chen Beamten m Vrotokoll zu aeben und diese amtlichen Dokumente hierher zu senden. egen Sie diese Schriftstücke dem Grafen vor, so wird er die Uebeneuauna (Urx't sr Crt ;rSr 1f,.. erlvingai. daß er Ihnen Unrecht gethan bat. Glaubeii Sie?" ertviderteZkeimer zweifelnd. Kann er in seinem Haß gegen mich nick't ebensowohl bebauvten,daß diese Zeugenaussagen falsch seien ? Kann er . , t t i r Nlchtdle Vermuthung aussprechen, daß wir Allc in i be Raub gethalt hatten 1 Wdchc enbctocife sott i(6 a fc.mn irmiiii V v . ,. . tustc wobt bicr em tonnen. Ais oayin 1 verschweige auch ich dem Grafen, daß tch zenen Unteroffizier veretts cmocat habe." v)ch bin )hnen für chreGute fchrdankren Seufzer. Von jenen sechs Soldaten leoen. fo viel a) wei ;, nur now zwet. i-r.' -'-ff .in . r t f r . ' t i . " t . i. . ' . ' r Einer fiel bei Maifonrouge, zwei ftarben, im zarclh am Typhus, und der vierte, Und dic beidei: anderen leben noch in Jbrer Heima-b 5" X -.- . , .... r c . 'l.i ii un vt nVs,ivfr ,11tsässig." f'Vj I ; v v 1 1 v 1 1 t v v - Werden sie Ii're.n Verlangen nachkommen 1' e e. lUit wohl, so machen Sie den Berzuch, und fobald ie die Antworten haden, kommen Sie wieder zu mir : ich fllhre Sie dann zum Grafen. Wollen Sie Dasr ..Wesl'alb dieser .leinmntb?"
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Befolgen Sie meinen Rath und über- sam begangen, und durch die Betheili- .-'' lassen Sie das Weitere mir. Schreiben gung an dem zweiten Verbrechen baben "1 Sie heute noch Jbren damaligen sie auch die Verantwortung für das erste JssiS7 i raden und empfehlen Sie ihnen Eile an; übernommen. Welchen Ganben also tSMWMMM " einigen Tagen werden die Schrift- dar? man diesen Mitschnldiaen scheu- MM
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un.erdrach.iyn Dagobert. Ä?enn le fich keiner Schuld bewufzt sind, so können Sie a der Anklaae drciit die Stirne bieUn !" i Sie haben mich erzchreckt: an alle die daß der M'ord geschah, wie die Soldaten Der ivras in forschen, I unfcres Regiments fordert, oap. ich es tbue." Martin Neimcr nickte und nahm seinen Hut. ' Ich werde heute noch schreiben, Hen Lieutenant," sagte er mit einem tiefen Athemzuge. Ich werde .den beiden mittheilen, dan auch aus ihnen der Verdacht rube, dann müffen sie za im eigenen Interesse mein Verlangen erfüllen. Ich kann mir nun nick't anders denken. als daß jener alte Diener das Verbrechen begangen hat ; rathen Sie nur dem (Grafen, ibn soleici' verbafren ;u lassen." ' . Nicht doch," erwiderte Dagobert rnbig; meine Sache ist es nicht, den Schuli! .. i ' ' . ...! dlgcn zu enuiitan. morgen wir nur. sten wissen, welche weitere schritte er thfrtn loill." Damit war der ehemalige Sergeant entlasten, und Dagobert ging bald darauf
dap der Verdact't von vynen genommen wird; der Gras muß dann selbst, am U-
Zimmer des trasen, der oereli? seiner harrte. Eine u n e r 10 a r t e t e B e g e g n u n g. Jene Briefe und Aktenstücke,' ivelche der Graf von Maisonrouge bei den SuutV forsch ungcn nach dem Mörder seiner Doch ter mit den verschiedenen Be'rdcn au-;. qetauscl't batte, laaen auf einem Schreibiisch. Obgleich Dagobert ihren Inhalt nun schon kannte, mußte er sie doch scheinbar durchblättern, da er die bereits gemachten Entdeckungen noch nicht verrathen wollte. Der Gras, dessen .Mhübcl w VI "! I leder 'Mtandla aet'orcn iiu, uvxxu t?aoe. ' , f t l t Ln..k.Uki..Ji .J S -J. uvutii vk4'iviu .iu' wuu; aus cbrcnbanen Mannes gab. r-i - : t r , fe . er wras.zue die cvzeln uno - l. : f I. II.... a. ...... i i . Daaeaen licn lich nicht ftreiten XXX . " ' , fi uwit itt V M: ,4 4 . t . 4 T , .ym wh iwic. .in,iien zu sefi uver,eur man. lonnie lern ueverzeugung nur durch vougm- , ' , , ,vas aoer oann. wenn i oiien oih ewlf; yeit ver chaffe, das: jener erge- . . I , ? J. ...12 . . i Jti ni vouig futoios n fragre nun Dagobert, den irafen ernft und fest anckend. . x wollen i diefen BeWels ert tf . , . . 1 T f ' . , t . AIX .i.l. tli l(Vi.lk AI. 1 .! ?" T' - :,a l nmi1? den Iikaub Mtt lhm getheilt haben, vor tv .. .. f -f. f , er uge zurua reaen, , m mwi uux $JV i0!cvn stua stch iew,t vor Strafe zu " ' ct, . , ... . . l.e HCIHKI l'CUWd vUaUüiP chen. Sie nebmen also an, daß diese sieben Leute Schurken sind ?" fragte Dagobert unwillig. Ick nehme an, da t der Kerntckmnq nicht widersteben konnten, als sie das funkelnde Gold und das blitzende vwv uiuuiv vv .iv v iiivitwv mcc in Ux Kassette saben. An em Morde mag wobl nur Einer von ibmn btheiligt gewesen sein, aber .1 -.... 1 . .' den Raub haben sie jedenfalls gemeindar? man diesen Mitcknildlai ! " Damit schneiden Sie dem Angeklagten ja die Möglichkeit der Vertheidigung von l nrnfterfin nft" erih(?riffTaaofi?rtaber Ware ungerecht.' rv ff -w m wr rj . v - aelten lasse, was zu seinen Gnnst 1 p . u . vriebt." I I ' .... -., . , . Damit war du,e .hema er'aopst. Interessirt hörte Dagobert demGepIauder siegreichen Feind zu zeigen, und als er von ihm schied, waren sie bereils die be r. ri .L . . i ' ! ss.'i, CroitnSi rtnrS)t i itv. i v v MV v In Schcveningen hatte das Konzert schon begonnen, als Dagobert dort ein traf. iFortsedung solgt.z Vom VuSlnde R i ch a r d W a g n e r ' s W i t k ?en wurde. Sie verlangte näm4'- ?aiiuS -..i, u i WW rer iKweienrfit uirev uigiupp Sn, da .'.vendmar.! empfangn zu ourien, ur.o man viera.k rcw sit waurc i ? . ? Forderung, dar-dieze lir,:ia e Zeremonie arbeit und ihrer Entlohnung gebt dem ergreifendes nen. Amgft fiel, als ich gerade an einer Rinne vor einem Dachfenster zu arbeiten hatte, mein Blick auf eine Frau mit 3 Kindern, welche gerade sehr emsig mit Filzfchuhnähen beschäftigt waren. Da denselben diese Arbeit furchtbar gewohnt von der Hand ging, so nahm i daran Interesse und erkundigte mich nach dem wöchentlichen Verdienst. Ich staunte und mukte mied an der Rinne feltbalten. um nicht herunterzustürzen, als ich erfuhr, daß, wenn die Frau von 4 Uhr Morgens bis 10 Uhr Abends mit Hilfe ihrer 12jährigen .Tochter die ganze Woche hindura) arbeite und noch den Sonntag zu Hilfe nehme, so sabricire sie in dieser furchtbaren Arbeitszeit hindurch 144 Paar Filzschuhe und erhalte dafür 8 M. 40 Pf., also für ein Paar 5.5j6 Pf. Zum Verkauf steht , von dieser Gattung Schube 1 Paar für 3 Mark 50 Pf. Ob der Filz das andere kosten mag? Als ich dann die Wittwe frug, wie sie mit dem wenizenVerdienst im Stande sei, sich
da
bezchitt
und ihre 35lindcr, ein IJjähriges Mädchen und 2 Knaben, 9 und 7 Jahre alt, zu ernähren, theilte ste mir folgende Lebensregcl mit. Früh genieße sie und ihre Binder die Mehlsuppe, die vom Abend
übrig geblieben, zum zweiten Frühstück ein Stück trockenes Brod, zum Mittag lasse sie, um keine -'rlt zu verlieren, durch
ihre Tochter eine Portion zu 15 Pf. aus der berühmten Volksküche holen, zur Vesper gebe es einen Bisien Brod und Abends eine Mehlsuppe. Bei dieser Lebensweise koste ibr die Woche für 4 PerZonen 5 M. 2 M. müsse sie jede Woche für Miethe zurücklegen, bleiben 1 M. 40 Pf., wovon 4 Personen 511 bekleiden sind. Als ich der Frau rieth. sich doch an den Armenvorsteher zu toenden, erwiderte sie, daß man dort angeschnauzt und mit dem Trost entlassen werde, man solle nur tüchtig arbeiten, dann brauche man keine Armennnterstützung." JnParis wurden,' der '.Vosf. Ztg." zufolge, der Journalist .Meuier und der Bankier - Allemand -roegerr Schwindels zu mebMonatlichem Kenet verurtheilt, weil sie eine Actienzesellschaft zur Parzelliiunz der etwas trocke nen, doch fruchtbaren" Sahara gegruw det hatten. Man batte ibnen tbatsäcklich 400,000 Francs eingezahlt. ' An die See schlänge er i'n: nnt folgend? Mittheilung der Sarja": Inder Umgegend der Stadt Kiew soll sich seit Kurzem eine immens reiche junge Dame mit einem Schwein. ruffei an statt der Naft niedergelassen haben. Diese Dame mit dem unliebsamen Anhängsel bietet Hen und Hand Demieni gen an, der in Anbetracht ihres qroßen Vermögens (wie verlautet 5 Milllonen) sich durch den Schweinsrüsiel nicht abschrecken läßt, dieselbe zu heirathen. Ein junger Mensch soll sich zwar bereit erklärt haben, die Dame zu beirathen, soll jedoch beim Anblick seiner Braut in Ohnmacht gefallen sein. Eine Dame behauptet auf das Bestimmteste, die Rüffeltragende gesehen zu haben, doch sei deren Gesicht mit einem Schleier (!) verdeckt gewesen.' Es sollen bereits aus der Umgegend eine a.roße Anzabl von Prätendenten auf den Geldbeutel der schrecklichenBraut sich ein-! gefunden haben, und in Erwartung der selben die Promenade unsicher machen. Nach dem dem deutschen Reichstaq erstatteten Berichte sind' im Jahre 183.'! nicht weniger als ! 5,877 Verurtheilungen wegen unerlaubter AusWanderung ei folgt. Im Jahre 1332 betrug die Zahl dieser Venlrtheilungen nur 15,112, im Iabre 1831 nur 12,23. Die erlaubte Austvanderuna zur Ver- i meidung des Militärdienstes ist also in I erheblicher Steigerung begriffen, befonder gilt das von Bayern. In Bayern Wurden 1 8S.'; 1752 Mann wegen unerlaubter Auswanderung verurtheilt, im Jahre 1882 dagegen nur 616. Am Schlüsse des Jahres 1384 schwebten in Deutschland wegen unerlaubter Auswanderuna 14.820 Untersuckmnaen. Eisendahl.-Zctt-Tabcl!k.! I Nnkunst und Ä'vgan.z d.'? Eisendüln! in Indianapolis, an und nach Sonn tag deu 11. Mai 1884. Clkvsland. Eofumdus, CiTZkinnati und Jnia. naoli E'ckklidabn (Vee Lwe. fi i ii a n .1 " ' o r - A n k n s l u 3t t i.. 4 i , e: & tag ah. kndttjon r il l'n 1ä A ? tfr .10.3.S K cotonCl4s '' iOVm Anderen St... 2.1Ü Um 7J W , ?tijli fi fi A Qftfifn ! D 3i ü ö$.H.3 Km VrightwosZ Dtdision, . E. s. nnd I. Na ,.:ym. ' VH2Sm ! - 11.151.1 rlqttch. 6.40 S5m 10.35 m ' 3.io z: - 3.2b Nm 45 R - tügttch. do - tügttch .10) 2 2.' 3.30 im tlaii. 5 25 ... .73Jnl ! Pittbkrg, Tweiuvatt & St. Louit Siseuiahn i RYPWBP , tchm r täglich 4.?j 43 fli:orn Sottet. 9.40 0rn Drn,ge. INAPW Aidy ? omenonnt.iu. , r iiivm tDeeaus S 50 Ut ul. Sonntag 4.00 K täglich I h.. CS R DeHton S eulg snt Sh Lm LsnntLSI .... 5.27 Ria Y PSB 5P Eitagi'ch 10J0 D5tgn fisl. Sonntafil 10.20 tu Chicago Route via Kokomo. hieago Schnell, ,ug tSg.......i1.tN htkkso rrrß.ii.' Jnd'I Lon. Schnkllzua... 3.69 Ba Jndpi' eu. 9&xti 3.35 T.m Xmt Qavlt. Bandalia & St.Lou!5 Eisenbahn. NaU Ira .... 7.1. Schnellzug ..... 3lU vi 5aU an &c.. .HM Tg tZprei . .. 3.31 N 18 ail unb et... 4.4! Tgrp,p ... 11 MÄ rr Hau. 44. 4 '.-?!N Vlfl j. l' 45 Ctnnnnati, Indianapolik, St. Lonls . Chicago Visendahn. Cinciunati Division. G L,uik.fi L. 4 m , Jndianep Hi. 10 SO 8s Cinrtvnati 3s ') Tm EL'v.L 3; p. 11.50 m atnctnnatl ' Vm i L!ftern 4 43 Jla C StfT , k.. V4i Rs 1 C 45t 8 ß 8 lnk. 91cc K.d5 Si täglich lc c..0,4. T.m Chicago rwisiou. ? eM-.l i. CS&Bui i)ieag all p.:2.K9im 43e?irit r &.iu9(n S Zglich ,e 11.) Rn 5tc-l'ou?; . tegttcheeu.. 3.3) O Lafazeu 2ct ..lü.40fcm L Matt p v.. S.zm mcinnatt . 6 iofin ZesierssniiiLk. Madison nnd JudlovaKolik 4Zifcndadu. Zz. .. 4.10 m 5!d5ad?!all. 9.45 Cm ib Äe... 7.?5 ' ÄdKhtel Ulgia 4S ad all 3 m R t St V 5 x. 7.uo ftm llV tag. ö1i Km etg2tcg 10.44 ftm Wabash, St. Loui, & Pacific. Dt hie all IM lS8; 2.11 Nm hl ich i 4 tl 11.3m si tlg 2.009h Iolt 83 9i.. 11.30 v Det uV Wail. .SO SZv Jndiana, Ptoomwgton ndVefie? Visenbahn Sat Ern Katt.. 7Lin nK TrFL d.,. LraVfrtv.ck. S!m ve ?! I 9i iagtl.10 StA Safttkn v Er. tSaiub 3 SO 13. 45ne 459CC HAi Km tlanttc!. US St. Lonit Division. ftlU... S.A) Dm 1 Nacht Sr. . 3.53 r eu u a'-n. b.'j3 um ivau n xaa 5. c.uu ,chl I U.Hb m 1 Monklilb CC. 6.10 Um Oestliche Division. 0tftI.tWoil.,..4.Q02Jtn f Oaciftc fiyttt... .7 öCSm Tögi crß 11 4!m I 3t 3 j 10 35m tiantie ip.... S4aNmI Western Er?.... 4 42m Loaizvillk,New Albany & Chicago. Air.Line. dicago 5 tgl.. 1?X0 5 Cft'cago j. tgl.. 2.10V SUonon See...., 5.0 ,R 1 ä'ionon Ac 11.ZvVm ich Citp hieag. I ich. Ctt? Cst:. Sj Matt lJ.4S3.ntl tfj IkatL 4X0S?tn kinrinnatt,Hami!tonä:IndianapolUSisknbabn. Jnd? CtfcouU 4.1 rn I aonncxlsUUScc 80 v (onntTlDtBelcc 4.0 N Rail.... 1U Orn Andxl nt. S . 6.40 I flnb n 45trnlll0. ttk in D.T.N.Jl.XZBm ttrnctnnatt See 9i3t Zndiattapolis und Vinceuttei Eisenbahn. U Saito X 7.04 Bin I Btnccnitf See. 10 3t ittn See . 3.:i Kail lit. 49 Stm Judianapolii nd.St.Lo2ts öiseubahn. rag rpnI, e e. taaUch 7.10 Cm CoftttCtB I. Rm 3t i v et b s täglich ee.io. Z? kz tg e e 35 Cm Loei!PaZsengkk,9.b0S! Da,r e e tgl. 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