Indiana Tribüne, Volume 7, Number 332, Indianapolis, Marion County, 20 August 1884 — Page 2

indimm Triöüue.

Er sch eint Füglich, Wöchentlich u. Sonntag), Office: 120 O. MaryZandstr. CTNi Hallte .Tribut" mt dmZ den Xtagtt 11 ntl xr Woch. die Egnnlgi Xrlfcäne" TentI x? ZLoq. Beide zus,n ti Snt. Per Psft lujeJ-V.i: in Ccrai;!ii',a$Ur.j U vtx 35. Indianapolis, Ind., 20. August 1834. Ein ZollcnrioskNk. ES giebt keinen Zolltarif auf der Welt, lvelcher nicht Curiositaten aller 2lrt aufzuweisen hätte, wenn dieselben auch in fctti seltensten Fällen auf der Oberfläche liegen, sondern in der Regel erst hinein intnpretirt oder doch rnühsam bcrause lesen werden niüsien. Tim wird s:ch der wunderbaren Entscheidung entsinnen, wsche die deutschen Behörden vor einigen Jahren hinsichtlich der Verzollung von Konservenbüchsen abg?zeben haben und welche darauf hinauslief, daß der zu entrichtende Betrag so zu bemessen sei, als bestehe das Ganze aus den zur Etiquettirung der Büchsen verwendeten Labels". Kein Staat darf in dieser Be- ' ziehuug indessen den ersten Stein werfen, denn für jeden Splitter, welchen er im - fremden Auge entdeckt, werden unParteiisce Beobachter leicht einen Balken in seinem eigenen Auge vorfinden. Nachstehend eine Curiosität unserer eigenen Zollgesetze : Der Tarif unterwirft Vücher einem Eingangszolle von 23 Prozent, läßt aber periodische Publikationen, sowie .Zeitungen frei. Kürzlich versuchte nun ein New Jorker Importeur eine Anzahl im Auslande erschienener medici nischer Zeitschriften Zollfrei ein;ufübren. deren einzelne Monatsnummcrn in Zapierumschläen zu Jahrcshcften vereinigt waren. Die Zollfreiheit wurde bestritten, weil das Zusammenheften der Nummern aus den letzteren ein Buch gemacht habe, und der Schatzamtssecretär hat diese Entscheidung in letzter Instanz bestätigt. Er sagt, eine Zeitung verliere ihre charakteristische Eigenschaft als eine frische und gleichzeitige Darstellung der Vorgänze der Gegenwart, wenn man sie ein Jahr zurückbehalte und dann die Nummern vereinige. Man darf annehmen", fährt er fort, daß es diese frische und gleichzeitige Darstellung war, welche der Eongreß frei eingeführt sehen wollte und die nicht (soweit es sich um Neuigkeiten handelt) abgestandenen Blätter, die Ansammlung eines JahreS ; periodische Zeitschriften aber stehen der Art, wenn auch nicht dem Grade nach der Leitung gleich. Der Zweck desEongresses ging dahin, daß die t . Xm iltiAAM t 4 m f i d mV,h fkt.tglClUyjtUlvll UiiV UVUU'Ut)(l(iU'tll VJldankenproductionen des Auslandes, so wie sie periodisch zur Aeußerung gelang' ten, den Leseni und Denkern des Lande? zur gleichz?itigen und unverzüglichen Durchlesung und Betrachtung zugänglich gemacht werden sollten. Dagegen war es nicht die Absicht des Congresscs, daß die periodischen Aeußerungen aufgefam melt und. zu einer Zeit in Buchform zoll' frei eingeführt werden sollten, wo die einzelnen ihnen zu Grunde liegerden Anlässe vorüber waren und sie nicht mehr einen Theil de laufenden Tagesgedan-, kens bildeten, sud?rn in Äacbschlagebücher, oder Ciutf?n für systematische Studien verwandelt haltend Wir wollen nicht bestreiten, daßdZe Intentionen des Conzresscs vom SchayamtS-Äecrctär richtig aufgefaßt sein mögen, die Jnter pretaticn bleibt aber doch ei-.ze rnJ;t we--nig geschraubte und läßt sich vor allen Dingen mit dem, unsereni Tarif zu Gnmde 'liegenden Schuvzollprineip schwer vereinigen. Neue Summiern von ausländischen periodischen Zeitschriften thun dem Absätze hiesiger gleichartiger 'Publicationen Eintrag, nicht aber alte und, wie der Sccretär sich selbst ausdrückt, abgestandene. Lc.tere mit einem Eingangszoll von 25 Prozent zu belegen und erstere frei eingehen ya lassen, ist wenig logisch. N. Z). Ztg. Unsre Sommerfrischen. Noch in keinem Sommer, soweit wir uns erinnern können, waren die Klagen, die aus den vornehmen Badeorten des Ostens erschalle: so zahlreich und herzzerreißend als heuer. Während von . Newpolt und Saratoga geschriebcn wird, daß viele Hotelbesitzer surchten, den für unerläßlich' geltenden Lurus in Zukunft nichtniehr rn den Einrichtungen ihrer Palast, aufrecht erhalten zu können, lau: ttn die Nackricbt.'n ans den Eatskills iifMnrinrtimnT.MiS "hJn d? d?? 44VV4V iiv v Myw, v iv tileren Pensionen oder Logirhäuser mit gelegentlichcr T'ervflegnng gesucht sind. Während es die RicsenhoielS kaum aus ein Drittel der gewohnten Besucher bringen. Tie Ursachen dieser Erscheinungen sind zum Theile in den Zeitverhältnisien ;u suchen. Wir hatten bisher einen kühlen Sominer, dessen Wetter fruchtbar, aber für Reisende und Soinmerfrischler nicht gerade angenehm war, und der Druck der Zeiten macht sich auch den Geschäftölcuten fühlbar die Tausende auf einen kostspieligen lkfenthalt in dcnBädern zu verwenden gewohnt sind. Aber diese Umstände sind nicht ausschließlich an dem Leerstehn der fashionabeln Hotels an den ölnstcn und in den Bergen schuld. Diese Hotels sind zu wahren Ausbeu-tungs-Anstalten geworden, in denen die . Gäste nur noch mit Rücksicht darauf angesehen und behandelt wurden, wie viel im besten Falle aus denselben hcrausgeschlagen werden könne. V?:n Wirthe und Oberkellner bis zu::: Stikselivichser rrwies sich jedes Glied an dem Aerwaltungsapparate der großen Hotels als mehr oder minder geschickter Büliegel. Dieses Verfahren bat auch die r.ichen Gaste abgeschreckt, die das Geld mit vclUn Händen hinauswerfen können, aber doch noch zu vernünftig ftnb, um sich gern begaunern zu lasien,wenn ihnen für ' ihre materiellen Cjfer hündische Höflichkeit und Unterwürpgkei: entgegengebracht wird. Dagegen hat dasselbe Verfahren ' die ekelhafte Gesellschaft derer angezogen, uelcht das Geld in scöwindelhaften Sve-

tulatwnen verdienen oder vertieren unv die von demselben, so lange sie cS besitzen, keinen bcsieren Gebrauch zu machen wis sen, als es mit geckenhafter Ostentation auszugeben. Die Seebäder im Osten erinnern in dieser Beziehung an das kleine, aber wunderschöne Seebad Helgoland, welches in den Sicbenzigcc Jahren nur aus dem Grunde von wohlhabenden oder reichen, aber dabei vernünftigen und gebildeten Leuten gemieden wurde, weil die Berliner Gründer" den Aus; enthalt daselbst verleideten. Während im Osten allgemein über die auffallend geringe Zahl von ttästen geklagt wird, wird aus den Verhältniß: mäßig noch wenig bekannten Sommerfrischen des Westens berichtet, daß die Zabl der Besucher noch in keinem abre so groß gewesen sei, als heuer. Dies bettätiat unsre Ansicht, daß an der man

o.elnden Yr-r.itvtr ' .... . der Badeorte und Sommerfrischen des Ostens nicht blos die schlechten Zeiten, sondern hu Mißbrauche die Schuld tragen) die sich dort seit Iah, ren ' eingenistet haben. In Michigan und Wisconsin, am Eeneva. Oconomo woc. Waukesha Minnetonka, an denn Asbland uns vKacinac finden die er bolungsbedürftizen noch frische Lust und herrliche Natur und haben i!re Bedürsnijse zwar anständig, aber nicht mit gaunerhaften Preisen zu b'."al'!en. werdea auch nicht durch daö ttedadrcn von Gecken '.ännliä-en und wriblichen Geschlechts angewidett. Sie rackt ihren Vr.-.der. Dieser Tage saßen drei gemüthliche Vewobner des Städtchens Gulchville, Col.. nacb dem Mittaaettcn vor dem Gasthause zum Adler" und plauderten von alten Zeiten. Eine Kutsche fuhr vor. eine Dame im eleganten Neiseanzuge stiea aus und schlug den Pfad ein, der nach der Wasserleitung in der Näbe des Städtchens führt. Bei Gott, da ist sie wieder," sagte der Friedensrichter Put nam zu seinen Freunden welcher eigenthümliche Zug mag wohl diese stolze Frau nach der Stelle zurückführen, an der sie derelnit ihren Bruder geracht hat: Sie spielen da auf eine Geschichte an, von der ich schon wiederholt, nie aber etwas Sicheres gehört habe,:lllchter,konnen Sie uns uicbts ?!äbcres mittheilen V Das kann ich allerdings, denn ich war gewissermaßen Augenzeuge des Borgangs. Also bort zu, meine Geschichte wird zu Ende sein, ehe die Dame zurückkommt und dann werdet Ihr die letztere jedenfalls mit besonderem Interesse betrachten. Mir ist es,' als wäre es gerade heute vor 20 Jahren gewesen, doch will ich auf den Tag nicht schwören, ganz gewiß aber weiß ick,' dafc es im August I8tt t-var. Damals bestand der Adler" schon als Gasthaus wie heute ; derselbe hak sich äußerlich ziemlich bedeutend verändert, aber lange nicht so sehr als inwendig, denn wo heute ?m sauberes Speisezimmer ist und zwei neue Billards stehen, bildete der ganze Raum damals eine dumvsige Spielbude, und wo heute elegante Karaffen und Gläser das Büffet schmücken, standen damals ein paar dickbauchige Schnapskruge in der Ecke. Das Goldwaschen war damals ein einträgliches Geschäft und eine bunte Gesellschaft trieb sich in dem Häuflein Hütten und im Gasthause zum . Adler" umher. Bom Kriege hörten wir nur ab und zu etwas, und fast alle , Bewohner hatten kaum einen weiteren Gedanken, als Gold zu gewinnen und an die paar gewerbsmäßigen Gauner, die sch in unserer Mitte befanden, schnell wieder zu verlieren. Unter den letzteren waren namentlich zwei, die ausfallend von allen übrigen Bewohnern von Gulchville abwichen. Der Eine war ein A'ann im Anfange der Dreißiger, eine imponirende Figur, mit einem von lockigem, schwarzem Haupt-' und Barthaare umrahmten,, bleichen Geficht, das wunderbar schon und edel gewesen wäre, hätte nicht der Blick der unheimlich scharfen, stechenden Augen Abneigung, beinahe Schreck und Furcht eingeflößt. Er war stets elegant geklei det, spielte' täglich blos vier Stunden, mit wechselndem Glücke, aber, wie wir überzeugt, waren, mit vollkommene: Ehrenhaftigkeit. Der Mann, dergcwisscrmaßen als sein Croupier fungine, war das Gegentheil von ihm, ein kleines dickes Kerlchen mit aufgedunsenen: Gesichte und rothen Haaren. Der letztere hat nie anders gespielt, als indem er den Bankier" unterstützte, und wurde allgemein Ioe genannt, während sein Herr" uns nur unter der Bezeichnung Gentleman Jack" bekannt war. Eine? Nachmittags, wie gesagt, es muß heute vor zwanzig Jahren gewesen sein, saßen wir hier im Adler" und spielten. Gentleman Jack hielt natürlich Bank und die Miner mußten au.e Geschäfte gemacht haben, denn es wurde ungewöhnlich hoch gespielt. Plötzlich sehe ich, wie Gentleman Jack, der die Äarten abzieht, zittert, daß sein Gesicht noch bleicher ist wie gewöhnlich, und , "V. j läge: ,,aa, cio yr lranl c" 'er Angeredete erwiderte kein Wort, winkte Ioe, daß er seinen Platz am Spieltische einnehme, und, indem ich seinen balbgeschlossenen Augen folge, erblicke ich seinem Platz gegenüber und bis dahin von den übrigen Spielern nicht bemerkt ein Weib, von einer so wunderbaren Schönheit und Hoheit, . wie ich weder vorher. noch nachher eines gesehen. Dasselbe mochte 19 . oder. 20 Jahre alt sein, war einfach in schwarze Seide gekleidet und schritt beinahe lautloö und nunmehr von den Mrnan mit staunenden Blicken tcr folgt zur Thüre binaus. Gentleman Jack folgte ihr. Ioe fetzte das Spiel fort, wurde schon nach 10 Minuten über emenr versuche, zu betrugen abgefaßt. und auf he Straße geworfen. Am nächsten Morgen brachten Mine?, die sich sruyzeitig nach den Goldwäsche.' reien' begeben' halten, die Nachricht in unser Nest,Gentleman Jack liege todt an der Stelle des Baches, an der die Was serleltung sich abzweigt, welche das 2das ser in die ' benachbarten Goldfelder be fördert. Natürlich waren wir Alle sofort .zur Stelle. Da lag der vornehme Hnr Jack, todt in einer Lache geronnenen Blu tes. In der linken. Seite der Brust stak ihm ein mexikanisches Stilet, von dem nur der. Griff aus Elfenbein auS-em Körper' hervorragte. An den seinen, swarzenNock war ein Blatt weiSes

Papier gcbestet, das in feinen, offenbar von Damenhand herrührenden Schriftzügen die Worte trug : ' Dieser Mann war der Räuber :neincr Ehre und der Möider meines Bmdcrs. Ich bin ihm über tausend .'Zeilen gefolgt, habe seine Spur oft verloren, aber immer wieder gefunden und bin endlich gerächt. Wenn Ihr dies lest, bin ich schon weit von dem Platze entfernt, an dem der Elende seinen verdienten Tod gesunden. Mazgie Lawton." Doch dort kommt die Dame, seht Sie an und vergegenwärtigt Euch, wie schön dieses Weib vor zwanzig Jahren gewesen sein muß." Moderner Nobin Hood. Dieselbe Nolle, welche der Held einer ganzen Reihe altenglischer Volksballaden im 13. Jahrhundert im Walde ' von Sherwood spielte: gutherzig und mild gegen das Volk, grausam und unerbittlich g?gen die Großen, spielt setzt Onkel Tamia" in einem großen. Theile' de mittleren Ostindiens. Dieser sonderbare Heilige hat sich mit einer großen Anzahl 'Gleichgesinnter umgeben und hat in allen großen und kleinen 'Städten seine Spione, die ihm von dem Unrechte be' richten, das Reiche und Vornehme an armen Leuten begangen haben. Durch einige geschickt ausgeführte Verbrechen hat er seinen Namen so gefürchtet ge, macht, daß es ihm jetzt gelingt, Leute, die allzu rücksichtslos oder gar unmensch' lich von ihrem Rechte Gebrauch oder sich grausamer Handlungen schuldig gemacht haben, die das Gesetz mit keiner oder nur mit geringer Strafe bedroht, zur Entschädigung ihrer Opfer zu zwingen. Namentlich Wucherer. Besitzer von Grundstücken oder Hüiisern,' die ihre Pächter und Miether bei unterlassener Pacht- oder ?)!iethgeldzahlung unnachsichtlich verfolgen und reiche Leute, die unbescholtene Mädchen verführt haben, sind es, die Onkel Tantia's eigenmächtige Justiz zu fürchten haben. Es wird in Indien nicht geleugnet, das; der dortige 'ctter unseres Onkels vnch mitunter recht gute Gedanken und schon manchem annen Teufe! zu scinem wirtlichem Nechte verholfen hat, da derselbe auf a: kerem Z''ege nie hätte finden können, aber ebenso oft hat er sich' auch schon nun Werkzeuge von Verbrechen machen lassey, die dies nicht nur vor den: Gesetze, sondern auch vor dem Riä'tersiuhle wirklichen lechteö und wirklicher Billigkeit siud.

Handwerk nndMaschlnenweseu. Ueber den Unteraana des sogenannten Kleingewerbes wird natürlich nirgends so sehr geklagt, als in Ländern, wo die Großindustrie sich eben erst entwickelt. In England und den Ver. Staaten ist der Kampf längst beendet, inDeutschland und Oesterreich dagegen unternehmen es die alten Handwerksmeister allen Ernstes, mit de:n klopfe gegen die Dampfmaschine zu rennen und den Staat um Mitwirtung bei diesem klugen Benehmen anzu rufen. V!an ist in diesen Kreisen so weit iegangen, du Wiedereinführung oeS Zunftzwanges und die Ausdehnung desselben auf die Fabriken zu fordern, der gestalt, daß die Zunft oder Innung von dem Fabrikanten und allen seinen Arbeibettern einen Befähigungsnachweis verlangen und weiterhin vorschreiben wurde, in welcher Form jeder Gegenstand herzustellen wäre. Weiin man bedenkt daß heutzutage rn den meisten Fabriken die Arbeitstheilunz bis aus's Kleinste durchgeführt ist und nur in Folge denen die .mflti irt fifTt"! nnioi prtt.it !nir?n iv'M4mi V V j MtVV Vj (VHHII können : wenn man erwägt, daß bei den Bedürfnissen, welche die Menschheit sich i sr , r ". r i i m lcr legenwan anzecyanl yar, neunter dem alten Arbeitsjystem Noth leiden müftte, so sieht man ein, wie unsäglich thöricht das Beginnen der Zünftler ist. Eine Ausstellung von Maschinen und Geräthschaften für das Kleingewerbe, die soeben in Wien stattfindet, giebt einer dortigen Zeiwng Anlaß zu folgenden Bemenungen : Die Motoren und Htlfsmaschmcn m. den Sälen der Gartenbau-Gesellschaft sprechen für sich eine beredte Sprache. Sie sagen dem Handwerker, daß Dampf, Wasser, Gas, Elektricität, diese bewegenden raste der modernen Industrie, auch m seme Werkstatte einziehen müssen, daß es nur von ibm abbänae. fick die Vor theile der Großindustrie zunutze zu ma chen. Sie lehren ihn aber noch Crnes, waS er im Ringen um das tägliche Brot vergessen zu wollen scheint, daß der Erstndungsgeist die Fesseln des unstzwan geS nicht verträgt, daß der Fortschritt in der Technik nur in der Freiheit gedeihen rann. Wer, mit dem Katalog in der Hand, der Herkunft der Ausstellungsgegenstände nacysvrl, wiro sinoen, oap ein- ganz stattliche Anzahl aus dem Aus.'ande stammt, und zwar durchwegs aus Landern, welche die Segnungen des Befähi-gungs-l'cachwelses nicht kennen, und selbst bei den einheimischen wird man unschwer nachweisen können, daß sie nach fremden Ämstern gearbeitet sind. . Die sinnreichsten Maschinen kommen von dort. Wo um im Jargon der kleingewerblichen Agitatoren zu sprechen die zügelloseste Gewerbefreiheit ihre Verheerungen angerichtet hat." Und noch EineS sollte die Kleingewerbetreibenden zum Denken anregen : die bescheidene Rolle, welche das sogenannte zünftige Gewerbe in der Ausstellung spielt. 9!icht die Schlosser führen uns ihre Erzeugnisse vor, die Tischler, Klempner :c. erzeugen nichts, WaS sie ihren klemgewerblichen Genossen zu ihrem Nutz und Frommen Zeigen könnten. Außer den Fabriken fuhren in der für das Kleingewerbe be stimmten Ausstellung die Ingenieure das große Wort. Das ist denn doch ein Fingerzeig, daß die studirten Herren" in die technischen Bedürfnisse des Klein gewerbcS einzudringen vennögen, und beweist, daß man nicht zu den Füßen der Meisterin Kinder wiegend und Körbe tragend zu sitzen braucht, um die Geheimnisse des Handwerks. ZU erlauscken. ' Die sinnreiche Maschine, welche Schuhe erzeugt, ist so wenig von einem, gelernten Schuster er funden worden, wie die Zuschneidevor richtung von einem bürgerlichen und be fugten Klcidermacher. Ja, das treibende Element, welches au' die großen und kler nen Maschinen in Bewegung setzt, ist in der ersten piaktlschen !ollkommenbeit

Niü)t von einem zünftigen Mechaniker, sondern von dem Universitäts-Optiker in Glasgow, James Watt, consiruirt worden, also von einem Menschen, der nach der modernsten Ausfassung nur berechtigt wäre, Brillen und Ferngläser zu erzeugen.' Die Maschinen sowie die Firmen und die Herkunft der Aussteller, Alles sollte die Kleingewerbetreibenden daran mahnen, daft Entwictluna der aronen und

kleinen Industrie nur und durch die Freiheit möglich sei. Jener Miniatur- ! Motor, welcher eine Nähmaschine in Be- ! . r i . . -i ' lrieo iqji, ioeta;r im vau von jenen liegenden Dampfmaschinen ab, die uns bekannte? sind Der Kessel ist über und Evlinder und Kolben'sind unter der Platte des Nähtisches angebracht. Es ist denkbar, daß später einmal eine andere, bes sere Eonstruction gesunden wiro, welche eme umgekehrte Anordnung der einzelnen Theile bedingt. Aber das scheint uns zweifellos, daß man überhaupt nicht zur Herstellung dieser Neuerung gelangt 'wäre, wenn durch eine Verordnung die Tvpe der liegenden Dampfmaschine zur emzig zulasngen erklärt worden wäre oder wenn der Eonstructeur sich darauf gesteift hätte, dan die turne Maschine genau nach dem Muster eines Locomobils zusammengestellt werden müsse. Die Z)!aschlne lehrt uns, daß die Abtut jich nach dem Ganzen richten inüsien, der Exeenter, die Triebstange, das Zalmrad müssen sich in Form und Stärke der Tenden; de? Maschine unterwerfen, wenn der volle Effect erreicht werden soll, cicht anders ist es bei der vrgantiaami der Industrie und des Handels. Denn auch diese ist eine Maschine, und zwar spricht für ihre Vollkommenheit, dap t nicht ausgeklügelt wurde, daß sie aus dem Be: dürfniß des täglichen Verkehrs frei emp orgewach jen ist." Bom Inlande. Im Juni schlössen bekannt' lich 700 Oel-Producenten im pennsylvanischen Oeldistriete ein Abkommen dahin ab, daß sie sich verpflichteten, den Betrieb ihrer Quellen bis Januar 1885 ernzustellen. Damals war der Preis des Oels bis auf 60 EentS per Faß gesunken und deckte factisch nicht mehr die Kosten der Gewinnung. In Folge der Betriebseinstellung stieg der Pleis rasch auf SO Cents und dies machten sich sofort die an dem erwähnten . Abkommen nicht betheillgten Besitzer der Oclquellen in dem Wardwell'Districte dadurch zu Nutze, daß sie ihre Quellen mit verdoppelter Energie ausbeuten ; das wird die Auflösung der besprochenen Vereinbarung zur Folge haben und die Erschöpfung des Naturschatzes beschleunigen. Mit dem Bersuche, Shads oder Alsen im Stillen Meere und in den in dasselbe mündenden Flüssen auszusetzen und einheimisch Zu machen, hat die Bimdeö-Fischereicommisfion kein Glück gehabt. Im Flusse Frazas in Britisch Columbia N'erden ab und zu noch einzelne Shads gefunden, aus den übrigen Gewässern sind sie vollständig verschwundr. Die Temperatur der letztereil scheint der Enttvicklung der Shads ungünstig zu sein. D a s B c r s a h r c n d e r F a m i l i e des jungen William E. Nhinelander in New s?)ork ist tis gemeinste und niederträchtigste, was erdachtwerden kann. Der Genannte beiratbete ein armes, aber durchaus ehrenhaftes Nahmädche und hierdurch wurde feine reiche und eingebildete Bande von Verwandten so empört, daß sie einen faulen 3lechtsverdreher engagirte. dr dnrä' allerhand Lügen und Verleumdungen da? junge Paar auseinander zu bringen suchte. Nhinelander schoß den Kerl über den Haufen und zwar von Gottes- und Rechtswegen. Keine Jurv würde Z 'ma ls ein Verbrechen in seiner lu nkLlt:. Nicht um ihn vor den Folgen seiner Handlung zu schuhen, sondern um ihn an der Ä iederVereinigung mit seiner Gattin ,u verhindern, setzt jene Familie jetzt Himmel und Hölle in Bewegung, Nhinelander -für wahnsinnig erklären zu lassen. Der farbige Gottes mann Matthew Henderson, ein unter seinen Zlassengenossen außerordentliä) beliebter Prediger, ist soeben in ogansport, Ind., mit Emilv Horton, einer bildhübschen Weißen, durchgebrannt. Henderson's schwarze Schase sind über ihren Hirten tief entri, stet und halten schon ein stattlicheö Tleer- und Federgewand in reitschaft für. den Fall, daß.dcr Flüchtige gefaßt wird. Eine rohe unmenschliche That wirdaus Olcan, N. '.').. berichtet. Jas. AkcGregor ein Dd und Salzbrunneubauer, in W?onnng Co. beschäftigt, hatte unlängst mit einem Arbeitsgcnosjcn, Ni chard- O'Neil. eine Miöhelligkeit. Slm Samstage trafen sich Beide, ziemlich angetrunken, in dem Orte Washington. Mit .'fünf. anderen Äiännern begaben sie sich', nach einer benachbarten Scheune, um sich gehörig nach den Regeln des Stierkampfes zu verhauen. Nach zwei Gänaen war McAreaor zufrieden gestellt und reichte seinem Gegner die Hand. Dieser ergrch dieselbe mit ganzer Kraft, stellte McGregor ein Bein, und dieser stürzte zu Boden. O'Zkeil packte jetzt McGregor t. - I I-.' , -. r Veiten paaren uno w cen nops mehrere Male, mit dem Gesichte nach unten. auf den Bodens bis der Arme schließlich besinnungslos wurde. Und noch imnicr schwg und trat D vizxl aus den Ncrper, ohne den Proteit der Umstehenden zu be achten. O'Neil lies sodann nach einem nahen Brunnen, lwlte Wasser und wusch den Kopf seines Opfers, bis.McGregor Wieder ;um Bcwumscln gelangte. Jetzt hieb, stieß und trat O'Neil auf's Neue darauf los und ließ schließlich seinen Gegner liegen. Derselbe kam erst am Sonntage wieder zum Bewußtsein und war am Montage eine Leiche. Die Welt erzeugt Scheusale, für welche selbst ein tticr zu gut i ist. EinOffizierderBiindesma rme, Lieutenant Mafon Shufeldt, ijt von der Enterprise", aus welcher er Vkada: aascar berübrt batte. auf seinen Wunsch beurlaubt worden, um die Insel näher kennen zu lernen, und bat die Gelegenf. i , r i - ' c . . l?kik aua) zu einem vezua'e in oer maoagassischen Hauptstadt Antananarino benutzt. Schon auf dem Wege dahin wurde er mit großer Auszeichnung behandelt und m der Hauptstadt selbst ertvies man ihm alle - Ehren eines Gesandten der Union. In einer ihm vonder Königin

ertheilten Staatsaudlenz erklärte er,, er überbringe von seiner .Regierung deren beste Wünsche für das Wohlergehen Madagascar's, für den Frieden und das Glück der Bevölkerung dieser Insel und für eine lange und glorreiche Regierung Ihrer Majestät. Es ist nicht recht ersichtlich, ob der Lieutenant einen positiven Auftrag zur Abgabe dieser Erklärungen besaß, und seine ganze Reise nimmt sich überhaupt um so eigenthümlicher aus, als es hohe madagasstche Beamte wa ren, welche unlängst im Auftrage der Königin die Bereinigten Staaten besuchten, ein einfacher Lieutenant also kaum eine passende' Gegcngesandtschaft bil-dcte.

Die ..New ?)ork Petrole-um Erchange' bat beschlossen, der Confercncc of Oil Erchanges" die Annahme einer neuen !egel n empfehlen, wonach es den Konferenz-Börsen untersagt sein soll, mit nicht zur Konferenz gehörigen Börsen telegraphische oder telephonische Verbindung zu unterhalten. Wen:l -die Empfehlung die Genehmigung von zwei Drittel de? anderen zur Konferenz gehörrgen Börsen erhalt, w'.rd ue zum Gesetz werden. Während s i cl Sir I o h n L u bbock, der Präsident der Britischen Gesettkhaft", seit Jahren di: größte Mühe giebt, besonders talentvolle Hunde zu lehren, ihren Wünschen und Empsindungen nicht blos durch Bellen, Knurren und Schwanzwcdeln Ausdruck zu geben, hat es das altjüngferliche Fräulein Stanton, das gegenwärtig rm Grand Union Hotel in Saratoga den Sommer verbringt,viel weitergebracht. Die Dame schreibt: Endlich habe ich ein Dienstmädchen gefunden, dem ich die Fürsorge für meinen kleinen Pudel, meine herzige Daist), wcnigstens zum Theil anvertrauen kann. Daisy hat sich schnell an das Mädchen gewohnt. Früh steht sie auf, wird gebadet. gekämmt, schampunt, ponudlstrt und keine Macht der Erde könnte sie bewegen, einen Tropfen Milch 51t sich zu nehmen, ehe ihr die Zähne, gepuht sind. Dann mawt ne mir ibren MorgentojiKb, ant mich und legt ihren reizenden Kopf neben mich auf das Kissen. 'Wenn ich frühstüae und Wals cm :üa Biscuit obne Butter anbiete, so schüttelt sie lächelnd den Kopf, ist das Weißbrot aber gut geschttiiert, dann verzehrt jie es mit ehagen. Der vornehmste der Badearzte, der mich behandelt,, sagt, Taify sei der geschulteste Hund, der jemals in Saratoza gewesen." V a n d e r b i l t's b e r u h m t e r Traber Maud S." hält jeht täglich in Sarawza von Morgeus h0 Uhr bis Nachmittags ?.5 Uhr große Gcur,'; und Herren und Damen drängen sich mit Blumensträußchen ?u dein interessanten Vieh. Da lag doch noch mehr Sinn darin, als man vor fünfzig Jahren berühmte Tänzerinnen ehrte obwohl a.l diesen, wie an einem Rennpferde, Beine auch fci; Hauptsache wäre? Vom ÄttSlande. Au dem udenkrawal! in Drohobvcz (Galizien) wird vom L3. Xsult gemeldet : üuugc Beamte stachelten die zumeist aus Ezechen bestehenden Arbeiter auf. Eine förmliche, blutige Schlacht wurde geliefert, wobei Todte und Berwundete auf dem Kampfplatz blieben. Die herbeigeeilt? Gendarmerie mußte von den Waffen Gebrauch machen. Eine ausführlichere Meldung berichtet weiter. Am Sonnabend kam es Zwischen dem Arbeiterpersonal der fran' zvsischen Erdwachs- und Petroleum-Ge-sellschast und den Grubenbestdern in Aoryslaw-Wolanka wegen Besihstreitig antisemitisch stens aus Ezechcn bestehenden Arbeiter auf, welche in allen Privatbäusern die Scheiben einschlugen, in die Synagoge einbrachen und die Thorarolle in Stücke zcrfeten, worauf es xvl einer förmlichen. blutigen Schlacht kam, wobei Todte und Cl .1 C - a r c . r. r m rr erwunceie aus oem ampspiatze viicben. Die herbeigeeilte Gendarmerie mußte von ben Waffen Gebrauch machen, von welche zwei Personen tödtlich getroffen wurden. Die Ruhe ist anschcinend hergestellt, die Aufregung eine allgemeine. Aus Stuttaart wird vom 23. Juli berichtet : Ein beklagenswcrthcs iJiachjpuH hat jene vlelbeMochcne Fahnenaffaire vor dem .sSote! kontinental in Paris in dem benachbarten Badeorte Eannstatt gefunden. Bekanntlich war es ein chwave, der r. Wurster von Neutlinaen. der am 1-4. ftuli in Paris fast das Opfer der erregten Volksmenge geworden wäre, als er sich in seinem An!ug & la Jäger unter die Mitglieder der Turnvereine mischte, als diese die Verbrennung der deutschen Fahne vor der V m. r - - - iivlauie von lranourg vornahmen! iebt bat nun diese Zvabnenassaire. wania stenS indirekt, einem anderen Schwaben in der That das Leben -gekostet. Am vorigen Sonntaa unterbieten kick im Garten des Hotels Herrmann in Eannstatt mehrere junge Leute in französischer Sprache über die bekannten Vorgänge in Paris am 14. Juli. Einer derselben billigte und rühmte das Zerreißen der deutschen Z?abne. und die übriaen waren derselben Meinung. Der Privatier 1 rx. ... m r .'rr ummei, weiter, an einem icoenlilcy sitzend, die Unterhaltung anhören mußte, trat auf den Sprecher zu und machte ihn auf das Ungehörige solcher Aeußerungen -! ürr-.-ir: f. . rs..i . ...r p an einem vsseniillyen zrie ausmerizam DerAndere entaeanete arob und kcbimvft, in roher Weise, so daß Her? Hummel ihm eine Ohrfeige versetzte. Darauf schlug der Fremde Herrn Hummel mit einem rrk r.... . rr r t cioa uoer oen ops. cacy emer anoe ren Version soll ibm der Sck'laa be einem späteren Zusammentreffen' auf der )!eckarbrücke versetzt worden sein. 5crnr n r i,n.i. v, it. r- t. . lymmnci i0ic iwyjwmcif ole an ncb nicbt lebensaeiäbrl!, war. indenen das Leben; er starb an der Wundrose und wurde gestern beerdigt. Den Tbätcr kennt man bis jetzt nicht, da die jungen Leute den Wirrwar, der in Folge des Auftritts entstand, benutzten, um sich davon zu machen. Schritte, um- feiner babhaft zu werden, sind bereits eingelcitet, doch kann man sich denken, daß die Ausregung, welche der Vorfall verursacht bat, qrdß ist.

reiren zu xceen, c:e sonntags zu formlieben Zudenkrawallen ausarteten. Einige bei der erwähnten Gesellschaft angestellte

e Beamten reiitcn die mci-

Aus Weimar wird zu dem Vorkommniß im Kreise Memel, woselbst ein Lehrer in Strafe genommen ist, weil er von dem ihm unbekannten Landrath, der seine Schule inspiciren wollte, eine Legitimation verlangt hatte, folgende humoristische Geschichte erzählt. Ein Lehrer in einem weimarschcn Dorfe schuldete einem Schuhmacher 30 Mark. Dieser konnte das Geld nicht erhalten und verabredete mit einem guten Freunde folgendes Manöver. Der gute Freund fuhr feingekleidet in dem Dorfe vor, stellte sich dem Lehrer als Schulinspektor vor und ließ ihn ein kleines Examen veranstaltcn. Dasselbe siel ganz zu seiner Zufriedenheit aus, er lobte den Lehrer und stellte ihm eine baldige Beförderung in Aussicht. Aber, meinte er, leider sei ihm zu Ohren gekoniinen, daß der Lehrer einem Schuhmacher Geld schuldig sei.

das paffe nicht in seiner Stellung und er - r ir C P ft , I tonne rym nur raiyen, oiese angelegen beit baldigst zu reauliren. Damit emPfahl er sich. Der Lehrer hatte natürlich nichts Eiligeres zu thun, als sich von den Bauern die 30 M. zusammenzuborgen und seinen Gläubiger zu befriedigen. Erst lange nachher erfuhr er, daß man ihm einen Possen gespielt, aber selbstverständlich hütete er sich, Beschwerde einzureichen und begnügte sich damit, ausgeu ;t ZU werden. Ein Deutsch-Amerikaner der in Deutschland geboren ist hat dem preußischen Kriegsministerium d.s Geheimniß eines lenkbaren Luftschiffes angeboten. Er hat erklärt, das; er nach Deutschland gekommen sei, weil er keinem anderen Lande als seinem. Vaterlande das für Kriegszwecke so besonders wichtige Geheimniß anvertrauen wolle. Im Kriegsniinisterium scheint man das Anerbieten nicht völlig von der Hand zu tvcisen, denn es sinden, wie man uns erzählt, in den nächsten Tagen Eonferenzen statt, in welchen der Dcutsch-Ameri-tanische Ecsindcr" seine Apparate klarlegen soll. E i n m e r k w ü r d i g e s Beispiel von Fruchtbarkeit wird den Hamb. Nachr." aus NiederOlni (Rheinheffen) mitz-etheilt. An einem dortigen Hause sind" zwei Traubenstocke, Portugieser, an lenen ö2 band- bis s'?pgroße Trauben bangen. Im vorigen Jahre konnte der. Besiyer von beiden Stöcken einen Cent ,1 Trauben verkaufen. (StUftncic Wobltbäter. Alt, ein auZ berühmten Aerzten und Chcmi kern bestehender Rath die Entdeckung machte, taj durch .Mischung einiger wohlbekannter rerthdoller Heilmittel die allerwnnderdollste Lrznci erzeugt wnrde, welche eine solche Menge Verschiedener Krankheiten z heilen im Stande fei, düst beinahe alle anderen tmneien überflüssig würden, bezweifelten dies Tlele, aber der Beweis ihre Werthe durch thatsächliche An Wendung zerstreute jeden Zweifel, und beute sind die Entdecker jener groß: Arznei, Hopfen. Bitter, ai Wohlthäter vsn Allen geebrt. Dieses Bitters ist zusammengeseKt au Hopsen, Auch, Malz, WolfSkirsche, Löwenzahn und an. deren ältesten und besten Heilmitteln der Welt, und ist der größte Blutrewiger, N'eren und Lcber.Regnlator und Leben und G svndheit Wiederbringe?. Kein Leiden, wo diese? BitterS gebraucht wird. Was auch immer die Shmdtome sein mögen welcher Art auch die Krankheit und beiden sind gedrauchen Eie Hepfen-BitterS. rettet Ihren da Leben. Hunderte sind auf diese Weise gerettet worden. B7" 50 ) 3 wer den für jeden Fall bezahlt, wo das Bitte? nicht hilft oder beilt. 3ch litt lange Jahre an schweren Nieren und Lcberbcschwcrdcn, bekam dünneS Blut, war schläfr'g und matt, konnte kaum herumkriechen, war mit einem Wort ein alter gebrechlicher Mann und konnte nicht finden, da mir half, bis ich Hopfek'Bitterk gebrauchte, und mich jet wie neu geboren finde. Mein Blut ist rein, die Nieren sind recht, und ich bin wieder so kräf tig wie einDrlißigjahriger,obschon ich 72 Jahre zähle. Vater." Zchn Jahre laug war meine Frau an's Bett gefesselt, sie litt an einer solchen Mengi Leiden, daß kein Doktcr wupie, wa ihr fehlte, und ich warf ein kleines Vermögen für alle möglichen Humbug nnd Etoff weg. Vor cirea 6 Monatcn sah ich eine Ver. Staaten Flagge mit Hopfen.BitterS darauf, und ich beschloß noch. mcCii zwei Flaschen zu kaufen, und jetzt ist sie so wohl und kräftig, al irgend eine Manne Frau und dirs wAide mit wenigen zwei Dvllais errcickt H. W. Detroit, Mich. Vr.L.s. Cuimingliain (SS vird Teutsch gesprochen.) Office und ) msl qk Woyuung : l . "V. ö)4 Süd Meridian trntzk. Xutltniinol l, Ji Office .Stunden : L?r rc?: i? ? 'Zv.? 79 Uhr kdendS. kklkttznire LSch k?rzk F. Twfi 5?e!delf. l IMMJ 52223 i A.SEINECKE,jr., chnrspSisches Iukuffs . Geschäft ! OlnKnß. Wollmschten j nach Deutschland, OtflerretH unk der Swttj Lr,rriigi. Ssnsularische Beglaubigung, besorgt. Grbschttften ü u. 1. w. riompl UN nqer lraifln Wechsekun ?oFae5;ahkug5n T'an ende sich in JiManaxvttl an : h Philip Rappaport, jj No. 120 Oft Marhland Straße. m 4 A. SCHEIIDT'S Buch- u.ZeittmgsAgentur. No. 113 Groer Strasse. nkiantiottt, CST ÄSk AustrS ettsu schni n xäukUich borgi. - iilli ...

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