Indiana Tribüne, Volume 7, Number 331, Indianapolis, Marion County, 19 August 1884 — Page 3
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Das Medaillon.
(Sir e Erzählung aut dem deutsch.frauzösischen Kriege.) (Jerlskdung.) Ich gratulire agvöert reichte ihm abermalö die Hand, und wünsche Ihnen von Herzen, daß alle Ihre Honnungen sich erfüllen mögen. Wir haben im Zeldzuge manchen heißen Tag mit einander erlebt, wissen Sie eS noch V Freilich, und Sie dürfen mir glau ben, daß ich mich oft Ihrer erinnert habc, 5ie waren noch so jung und doch se heldenmüthig, der tapferste Offizier vom ganzen Regiment !" Na, na " Es ist die Wahrheit, Herr Lieutenant. Wenn ich .auch nicht bei Ihre: Kompagnie stand, so wußte ich döct, wsZ Sie galten, und es wgr Niemand rmRegiment, der eH nicht gewujt bätte. Die erst: Klaffe hatten' Sie redlicherdient, Z t dürfen jfialj sein auf ls Kreuz ; das meinize'inuß dagegen bescheiden zu rücktreten. Wie gerne hätte icb bis zum Friedensschluß mitgekämpft ! Aber was yalf's, daß ich im Lazreth auch noch so ungeduldig wurde ? ' Wo sind Sie vewundet worden Y Ein nichtsnutzsger Franktireur schop mir den Jlnn lahm. Die Kerle hatten gut scl'ießen, fünfzig gegen sechs ; ich vegreif's heute noch nickt, daß es so gnaoiz abgelaufen ist." Wo war das?" fragte Dagobert; hatte nicht auch der Graf von Maisonrouge von s.chs preußischen Soldaten Qtsp rochen, denen er das Verbrechen aufbürden wollte ' In einem kleinen Landschlößchen, Maisonrouge hieß es." War Dogobert auch einigermaßen schon auf diese Eröffnung vorbereitet, so konnte er jcyt doch seine Ueberraschnng nicht verbergen. Sein Blick ruhte starr auf dem heiteren Äntlitz des Mannes. in dessen ügen er vergeblich den Ausdruck nne dosen Gewissens suchte. Sie also waren der Unteroffizier " fragte er. Von den Kippen Neimer's verschwand das kacheln es wich dem Ausdruck ti ncr bangen Besorgniß bei dem starren forschenden Blick Dagobert's. Wie znei nen Sie da, Herr Lieutenant V entgeg nete er. Wissen Sie nicht, das; Sie gesucht werden Von wem Von dem Vesiker jenes Scklöß' chcns!" At'. ich kann mir denken " Still !' befahl Dagobert hastig, als er bemerkte, daß der Hustizraty in den Wagen stieg. Ich muß über jenes Ereigniß mit Ihnen reden, heute noch !" Zu Befehl, Herr Lieutenant! Bestim inen Sie nur, wann und wo. ch wohne hier im Hinterhaus " ?!ein, nicht hier ; Ihre Braut konnte aufmerksam' werden Um zwölf Uhr habe ich eine Zusammenkunft nur einem andern Herrn, um ein Ubr aber werde ick' wieder im Hotel sein ; ick, babc dann Zeit bis zum Mittagsmahls" ,,?n welchem Hotel wohnen Sie V Hotel Paulen Wallest Sie um ein Ubr dort sein Pünktlich," ettoiderte Herr Reimer. Dann trat er mit militärischem Grrch zurück, und Dagobert stieg in den Wagen. Sollte er dem Justizrath diese neue Entdeckung mittheilend Er verneinte nach kurzem Nachdenken diese Frage und wellte ?.uvor sich überzeugen, ob der Sergeant Reimer wirklich jene That begangen hatte. Der Wagen rollte durch die belebten Straßen. Der alte Herr machte seinen Frcuttd auf die Sehenswürdigkeiten aufmerksam, denen Dagobert, mit seinen He danken beschäftigt, nur geringe Rufmerk samkeit schenkte. Endlich bog der Wagen in die stillen öllleen des weiten, imposanten Parks ein. und das störende Geräusch dcr nun langsamer rollenden :1!äder versrummte. w Der alte Herr zündete eine Zigarre an und lehnte sich behag! ich zurück. Sie wellten mir etwas erzählen." sagte er. etwas, was unsere Arniee betrifft." Dagobert hätte lieber geschwiegen, aber er mußte sein Versprechen einlösen. So berichtete cr denn die Mittheilungen des (trafen von Maisonrouge. Ter Justizrath ging über diese Anklage leich: hinweg. tiani, der Graf den Mord beweisend" sa y.t er mit Achselzucken. Er weiß nur i-as. was ein Diener ihm berichte: hat; wir aber wissen nicht, ob dieser Diener i;i edrlicber Mann oder ein Schurke war. Der Bursche kaun ja selbst die That begangen haben ; es war kein Wagniß für ihn, die Schuld später auf den ver yasuen Feind :n wälzen, sollte das Berbrechen auch wirtlich von einigen unserer Soldaten begangen locrden sein, so darf man doch nicht die gane Armee für die Ausschreitungen Einzelner verantivortlich machen !" dasselbe, was ick dem Grasen sagte!" Und was er anerkennen muß, wenn er gerecht sein will. Wenn hier ein Verbrechen vorliegt, so werde ich es wahrhastig nicht entschuldigen ; aber ich urtheile erst dann, wenn mir bewiesen wird daß die Anklage des Grafen begründet ist. , . Sapxerment, lieber Freund, lassen Sie sich doch nicht durch, solches Geschwätz die lni:ic verderben ! Ich nehme an dein Schmrz des Grafen herzlichen Antheil, ich kann auch seinen Haß begreifen; aber cr soll nickt behaupten, was er nicht .u beweisen im Stande ist. ttenug davon! lassen ie den Grafen schwätzen und kümmern Sie sich'nick't darum ! Sie sprachen vorhin mit unserem Landsniann ; wie gefällt er Ihnen r Ich kannte ihn schon früher er ist ein drarc? Mann," erwiderte Dagobert. Er stand in ineinclu Regiment als Unterofsizier. Die Verwundung, loelche seinen linken Arm läbmte, zwang ihn, seinen Abschied zu nehmen." Und nun denkt 'er, bei diesem Manne in ein warmes )!est zu kommen V fragte der alte Herr auf PieterBerschur deutend, d.-r mit gekrümmtem Rücken wie ein Affe auf dem Bock heckte. . . Ist dieser Mann vermögend?"'. . v.Ie nun, er ba5 sein' täuschen.' sein,
agcn uno Pferde und cm gutes Geschäft; dabei ist das Mädchen sein einziges Kind immerhin ein gutes Geschäft für einen invaliden Unteroffizier meinen Sie nicht auch V Martin Reimer bat selbst ein kleines Vermögen." So ? Sagte er Jdnen das" spottete
i der Justizrath. Vielleicht hat er's auch ! : . : i , im jncyc ciiui'it'cn . Wollen Sie nun auch an der Ehrc unserer Armee rütteln fragte Dagobert vorwurfsvoll. Lieber Himniel, wie empfindlich Sie in diesem Punkte sind '. ?ka, meinetive-, gen !" Der Wagen verließ ,den rk wieder. Der Justizrath sah auf seine Uhr und rief Verschur zu, daß er sie auf dem kürzesten Wege zum Holländischen Kaffeehaus bringen löge. Dagobert war verstimmt; mochte die Bemerkung des alten Herrn über das Vermögen Reimer's auch nur scherzhaft ge meint sein, sie regte ihn dock zu ernstem Rachdenken an. War die Tante, welche der Sergean. beerbt chaben wellte, wirklich vermögend gewesen ? Weshalb erschrak Reimer, als Dagobert ihn fragte, ob er der Unteroffizier sei, der wegen eines Ereignisses in Maisonrouge gesucht werde ? Konnte nicht Alles sich so verhalten, wie der Graf behauptete?" Wär'es nicht schon verdachtig, daß Reimer seine Heimath verlassen batte und nicht mehr dabin zurückkehren wollte i ' Wissen Sie, was ich glaube?" unterbrach der Justizrath endlich das Grübeln seines Freundes. Run 2" fragte Dagobert, wie aus einein Traume ' ausblickend. V Da5'Sie nichts Besseres thun könnten, als diese Gegend schleunigst wieder zu verlassend ' Sie haben hier statt Erholunz nur Aerger gefunden, und nun ärgert Sie die Fliege an der Wand. Sie köniien's nicht verwinden, daß Ihnen eine Hoffnung zu Wasser geworden ist." '.'Welm: Hoffnung, wenn ich fragen f'" . Bah. geben Sie sich doch nicht den Anschein, als ob Sie mich nicht vcrständen I.Wie. gesagt, ich kanir Ihnen keinen besseren Rath geben, als den, wieder abzu reisen." Der Wagen hielt an der Hauptlirche, der baö Kaffeehaus gegenüber lag. Die beiden Herren stiegen aus. Pieter Verschür r.ahm mjt fröhlichem Lachen ihuen'Abschied und emvfabl stck' für . nächstc'Mal.e o n D e l a t t r e. Obgleich die verabredete Stunde noch nicht . geschlagen hatte, befand Leon Delattre sich schon im .Kaffeehause ; cr saß rauchend in einer Ecke und beschäftigte sich mit dem Inhalt einer französischen Leitung. Als er den alten Herrn in der Begleitung des Assessors sah, zog er die Brauen finster zusammen, aber schon in der. nächsten . Sekunde glättete sein Antlitz sich wieder : mit freundlicher Höflichkeit erwiderte er den Gruß der beiden Herren, die ihm gegenüber sich uiederließen. Der Kellner wurde herbeigerufen, ein kleines Dejeuner bestellt, und nachdem das erste Glas Wein getninlen loar, auch dii: Witterungsverl'ältnisse in geivohnter Weise besprochen waren, wandte Dclattre sich zu dem Assessor init der Frage, ob er denn gar nichts von seiner Verlobung gewußt habe, daß er durch sie so sehr überrascht worden . Dagobert sah, daß der Blick des Justlzrathes forschend auf ihm ruhte; so sehr ihn auch die unzarte Frage entrüstete, bewayrte er doch seine Ruhe. Ich hatte keine Ahnungdavon," sagte er; wer hätte mir dieze Verlobung auck mittheilen sollen? Sie blieben also nicht mit der Fsmilie meiner Braut in Verbindung, seitdem Sie in Jnterlaken die Doktorin kennen gelernt hatten?" Rein, ich wohnte ja nicht mit ihr in derselben. Stadt, und in brieflichen Verkehr mit Frau Schesser zu treten, hatte ich keine' Veranlassung." Die Doktorin sagte mir gestern Abend, Sie seien der FreundderFa.'nilie," erwidcrte Delattre mit einem lauernden Blick auf Dagobert, der eben Gabel und Messer ergriff, um sich mit seinem Frühstück zu beschäftigen. Ich bin stolz darauf, daß die Frau Doktorin mich dieser Ehre würdigt, und biß Pflichten der Freundschaft werde ich Wissenschaft erfüllen," entwertete der Äsiessor, indem er daö blonde Haupt tt hob und dem Franzosen einen ernsten Blick zuirarf. . Ich zweifle nicht daran. Lernten Sie die beiden Damen wirklich erst in der Schweiz kennen? Haben'S ie nicht schon den Vater meiner Braut gekannt ?" - Den Doktor Scheffer? Rein." ' Idre Eltern wolmten ja früher auch inder'Residenz?" Da ist ricdiig. aber '.rir hatten einen anderen Hausarzt." Was yatten Sie davon, daß meine Braut hier in d:r Galerie ein Gemälde krpin ' Es ist eine Liebhaberei " Run natürlich sadr Delattre ha stig fort. ?!icht weiter als Liebhaberei. denn Madame Sckener ist reich. Aber leider weii; das nicht Jeder, und deshalb ist e mir unangenehm, daß nieinc Braut dort vor der 'taffelei si!t. Wer sie dort sie! t, muß glanbea. sie arbeite für voyn W.nn ic es wünsck'cn. wird Frau lciu Schestcr es gewiß uutrrlasscn." ' Rein, sie tveigert sich, dic'e.i Wunsch 'fii erfüllen. Es loär' mir liel wnn Sie als FriuuTd meine Bitte i:m;ritul:c:i wol Un. Daui habe ich keine Berankassunz," antwortete Dagobert l:?!'l. indem er mit dem Iusiizrath einen ddcutun,vo!len Blick wechselte.' Weshalb soll Fräulein Schesser ihr schönes Talent nicht iociter bilden ? Die Möglichkeit ist nicht ausge schlössen, daß es ihr später riamal von großem Ruthen sein könnte." In den dunklen Augen des Franzosen oliyte es zornig aus; er verstand sehr wobl die tiefere Bcdeuwng dieser Werte. 'D ieze Möglichkeit ist nicht vorhanden." entgegnete er schroff. 'Wie können Sie nur daran denken " Weshalb. nicht? Fragen Sie ten Herrn Iustiz'rath; ich glaube, er wird Jhnen viele Falle auszählen können, in de
nen em reicher Man über Rächt ein Bettler wurde." Der alte Herr nickte bejahend, Delattre zuckte verächtlich mit den Achseln. Mnii Reichthum ruht auf soliden Grundlagen," erwiderte er. überdies bringt meine Braut auch ein hübsches Lcrmöaen in die Ebc mit.; glauben Sie das nicht auch ?" Ich kann' darüber noch nicht urtbeiICH." ' KcnncnSiedieVerittögensve.l'ältnisse der Doktorin nicht?" Ich habe mich nie darum gekümmert." Run, ich auch nicht," sagte Delattre und wieder ruhte sein Blick dabei laucrnd auf dem Assessor. Wenn man selbst reich ist, so darf man nicht ängstlich nach der Mitgift der.. Braut fragen. Ich denke mir aber, daß Madame Scheffer über bedeutende Mittel verfügen muß, da sie im anderen Falle nick't so gut leben könnte." Sie mögen ja Recht haben," erwiderte Dagobert gleichgültig ; ick will Ihnen wünschen, daß Sie sich in Ihren Voraassetzungen nicht täuschen."
Bah, es ivare kein Unglück, wenn es i . i" Einem reichen Manne könnte diese Enttäuschung allerdings keinen Schmer; bereiten." ,A propo?, je länger ich Sie ansehe, ihn so bekannter erscheinen mir Ihre Züge," nahm der Justizrath jetzt das Wort, während er befriedigt seinen Teller zurückschob und die' Brille dichter vor die Äugrn rückte. Ich glaube, wir sind einnder früher schon begegnet." Ich erinnere mich Ihrer nicht," er widerte Delattre, sich nun wieder eifriger mit der lebten Frtthstücksschüssel beschäftigend. Ich bin allerdings in vielen Städten und Badeorten gewesen; da kann cs wobl sein, daß wir einander begegnet sind."' Warten Sie ivo könnte es geschehen sein? In Paris?" Vielleicht, ich war sehr oft in Paris." Rein, in dem Menschengewühl dort wären Sie mir schwerlich aufgefallen," fuhr der alte Herr fort. Waren Sie nicht in Wien?" Zur Zeit der Weltausstellung ?" R'rin, früher, vor dem französischen Kriege!" Ich war bei Geleczenheit der Ausstelsung znm ersten Mal m Wien," erwiderte D. lattre, ihn fest anblickend ; aber ich : -'de Ihnen auch dort wohl nicht aufgefallen sein." Keinesfalls, denn ich trar zu jener Zeit nicht da. Ich besuche die großen Städte nicht, tvcnn sie aus Anlaß irgend eines Ereignisses überfüllt sind; man muß sich dann darauf gefaßt machen, daß man für sein gutes Geld schlecht bedient wird, und ich speise gerne gut. 'Rein, cs muß früher gewesen sein; ich meine, mich zu erinnern, daß ich Sie dort in einem Eafe gesehen habe." Leon Delattre lächelte spöttisch, dann klemmte er sein Lorgnon auf die Rase. Ich würde diese Möglichkeit nicht bestreiten, wenn ich vorher in Wien gewesen wäre,' sagte cr. Rei, dann mag's in einsr andern Stadt gewesen sein!" . Legen Sie so großen Werth darauf, sich darüber Gewißheit zu verschaffen ? Ich kann Ihnen die Versicherung geben, daß ich mir den Kopf nicht darüber zerbrechen würde, wenn ich mich einer solchen früheren Begegnung mit Ihnen dunkel erinnerte." Darin bin ich anders geartet," sagte der alte Herr trocken. ,Einer solchen dunklen Erinnerung muß ich so lange nachgrübeln, bis ich mir .Klarheit und Gewißheit verschafft habe." Im gewöhnlichen Leben nennt man das Reugier," erlviderte Delattre, indem er dem Kellner winkte, um seine Zeche zu berichtigen. Die Herren müssen mich entschuldigen; ich habe meiner Braut versvrochen, sie in der Galerie abzurufen, .ch bin bei Mama Schesser heute Mittag M Tisch geladen." Reuzier ?" brunnnte der Justizrath, welcher gleich Dagobert ebenfalls die Gelegenheit benutzte, seine -Rechnung zu be richtigen. Im Alter legt man größeren Werth auf Erinnerungen, als in jungen Tagen ; man muß nur zu oft die Gegenwart mit ihnen vergolden; denn im Älter sind die Tage da, von denen wjr sagen, sie gefallen uns nicht." Bah, solche Tage verbittern uns auch in der Jugend mitunter das Leben," spet? tete Delattre. Kommen Sie heute Abend heraus, Herr Affessor ?" Ich weiß es noch nicht," antwortete Dagobert. Möglich ist es, daß ich gegen Abend mich auf dem Strand einfinde, aber es kann auch sein, daß ich " Ach was, Sie werden kommen !" unterbrach ihn der Justizrath. Sie sollten nachher mit mir hinauffahren und in SchVveningcn speisen." Sie wissen, daß ich verhindert bin !" Ja so ; na, ich hoffe, Sie werden sich heute so gründlich über den Grafen ärgern, dai; Sie für immer mit ihm fertig sind." Delattre hielt den Blick voll ErWartung aus Dagobert geheftet, dessen Antwort ihn zu intcrcssiren schien : aber ea der 'Assessor schwieg, verabschiedete cr sich. Wie urtheilen Sie min über ihn?" wandte Dagobert sick jetzt nach einer ause nttt gedämpfter Stimme zum Justizrath. ' . .Wäre er Ihr Freund, so würdeich Sie s?r iöm warnen." Und da er nicht mein reuno ti r t So rathe ich hnen : lassen Sie ihn' seinen Weg gehen . . Auch dann, wenn dieseWeg, auf dem eine mir befreundete Dame ihn begleitet, ins Verderben führt?" Wenn diese Dame ihm - vertraut, so können Sie das Verderben nicht abwenden," sagte der alte Herr kopfschüttelnd. Würden Sie sie warnen, so fände Ihre Warnung keinen Glauben und keinen Dank. Man wird Beweise fordern: Sie können dieselben nicht geben. Was wollen Sie antworten, wenn Delattre Ihnen vorwirst, Ihre Behauptungen seien boshafte Vcrleu'.ndungen ?" Diese Beweise selten Sie mir geben," erwiderte Dagobert, und sein durchdringender Vlick schien die geheimsten Gedanken des Justizraths erforschen zu wollen. 2k haben nun über die
frühere Begegnung mit diesem Franzosen Klarheit erhalten leugnen Sie cs nicht." Was ist da zu leugnen oder zu bekennen !" antwortete der Iusiizrath achselzuckend. Ich erinnerte mich, als ich ihn heute wiedersah, an einn Herrn, den ich in einem Wiener Ease häufig gesehen hat te. Ich erinnerte mich, daß dieser Herr eines Abends beim falschen Kartenspiel erwischt und gerade nicht in der zartesten Weise hinausgeworfen wurde. Das ist Alles!" Und wabrlich genug, um jeden ebrli-
chen Menschen vor ihm zu warnen!" sagte k Dagobert erregt. Der Herr Iustizratd legte seine Hand beschwichtigend ans den Arm des Freun-. des. achte, liebster reund ! Habe ich behauptet, daß Leon Delattre und jener Spielerein und dieselbcPerson seien? Ich kann das nicht; ich kann nur sagen, daß i diese beiden Persenen Ähnlichkeit mit einander haoen, uno das wiu, im irunoe genommen, nichts bedeuten, ind Sie noch nie mit einer anderen Person verwechselt worden ? Mi? ist cs auf meinen Reisen 'mehrfach begegnet, und der Himmcl weiß, wie ost es außerdem geschehen sein mag, ebne daß ich cs erfuhr. Und nun ncbmcn Sie ein Alltagsgesicht, -wie i das dieses Mannes ! Sie finden bei je-1 dem Schneiderauf den Mode blättern, fast ; hinter jedem Schaufenster das Haarkräus-' ler." ! Wenn diese Gesicht so nUkäglich.wä- . re, loürde es sich Ihrem Gedächtnisse nicht ' so scharf eingeprägt haben !" sagte Dagebert kopfschüttelnd. Ich kenne Ih i ren scharfen Blick; iä' bin überzeugt, das? ! Sie" ' ' Lassen Sie sich nur nicht durch dies e ! Ueberzeugung zu einer Thorheit verleiten !" unterbrach ihn der alte Herr'! ärgerlich. Ich bin keineswegs meiner I Sache so sicher, wie Sie annehmen, und .. ' .... ... ! ttion wenn ich es wäre, feyite mir jeder Anhaltepunkt, um den Bcwei liefern zu kennen, der voraussicktlick gefordert wird." Damit kommen Sie nicht durch," verseyte Dagobert erregt. Wenn dieser Mann, ivie ich nun fast vermuthe, ein ehrloser Schuft ist, dann ist es meinz Pflicht, die Dame zu warnen, die ibr Lebcnsglück ihm anvertrauen will! Würden Sie an meiner Stelle " Ich erkenne das rückhaltlos an," siel der alte Herr ihm abermals in die Rede, indem er sich erhob ; seien Sie auch versichert, daß ich Sie in der Erfüllung dieser Pflicht energisch unterstützen würde, wenn ich meiner Sache sicher wäre. Was aber soll ich antworten, wenn De lattre erklärt, er sei zu jener Zeit nicht in Wien gewesen? Wie soll ich ihn überführen ? Rein, mein Freund, aus selche Geschichten sich einzulassen, wäre eine Dummheit, die ich mir nie verzeihen würde. Ich will Ihnen gern rathen und helfen, wenn dieser Verdacht sich bestätigen sollte, aber kaltes. Blut liebster Freund." Sie hatten das Kaffeehaus verlassen. Es wurde dem Assessor schwer, seine Erregung zu bemeistern. Wo sollen wir diese Bestätigung suchen?" fragte er jetzt ungeduldig. Wo, glauben Sie, dieselbe finden zu tonnen ?" In Lvon !" erwiderte sein Begleiter ruhig. Erkundigen Sie sich dort nach dem Fabrikanten Delattre." Ich kenne )!iemand in öuon." . Auch nicht in Paris ?" Rw." ' Hm, ich habe ebenfalls leinen Freund in Frankreich," sagte der Justizrath nachdeutlich. Indessen, jeder Bürger von Luon, wenn er ein Ehrenmann ist. wird uns die erbetene Auskunft geben, und spielt sich Delattre als reicher Lvoner Fabrikant auf, so muß auch jeder Lyoner Bürger ihn kennen. Sehen wir also in den Fremdenlisten nach, ob wir darin einen Bürger aus Lyon finden; ich hoffe zuvcrsichtlich, das; wir nichtvergeblich suchen werden. Dann will ich cs übernehmen, diesen Herrn um eine Auskunst zu bitten. Es ist besser, Sie bleiben einstweilen aus dem Spiele; Sie werden verstehen, aus welchen Gründen ich Ihnen diesen Rath gebe." (Fortsetzung folgt. Deutsche. Lokas'Nachrichten. Vroinl Vrandendurg. Geh. Rath Dr. Goldschmidt, Professer des Handelsrechts in Berlin, ist schwer erkrankt. Bankier F. R. Arnold in Berlin ist mit Hinterlassung eines Fehlbctrages von 400.000 Mk. verschwunden, nachdem cr eine Dame um 150.000 Ms. beschwindelt hat. Der Buchhalter Haudrich von der Firw.a Hermann Gerson in Berlin ist wegen Unterschlag' gen im Betrage von 15,000 Mi. verhaftet worden. In Freienwa!de a. 0. fand zum Andenken, an den io.- ?0 Jahren erfolgten Besuchung der Quelle durch den Großen 5!urfürstcn eine Erinnerungsfeier statt. Ein Gymnasiast Namens Albert Kläbsch hat in der Nestauration Zur Rosenblüthe" in Guben seine Geliebte, die Schankkellnerin schwer verwundet und dann sich selbst eischossen. Der Schlächter und Gastwirth Roack aus Reu-Rehfeld wurde in Kressen ven seinem durchgehenden Pferde vom Wagen geschleudert und war sofort tedt. Bei Spandau sind vier Feldarbeiter den den Blitz getödtct worden.' Große : Brände wurden durch Blitzschläge in Hohenschöpping, Strohdehnc, Fehrbellin, Barnewitz,Studenitz und Altendorf vernrsacht, deögl. der Tod nachgenannter Personen : Reukemnitz des .Häuslers Kiesewalter, in Krammen des Tchiffseigcnthümcrs Abt aus Ncuruppin.in Sommerfeld der Ivjährigen Alma Behrendt, in Füchtcnich bei Finsterwalde des Haus lers Adolf Boln. in Oderberg der Am lie Rothe und m Velten eines Knechts und einer Magd. Oftprußtn. . Der in die Weichset- und . Rogat-Rie-derungen durch die letzten Ueberlchwemmungen angerichtete Schaden ist auf 4 Millionen Mark eingeschätzt worden. Der Marienwerdcr' Kreistag hat den - Ortschaften Eichwalde, Gut Münsterwalde. Klein- und Groß-Applinken, Außendeich, Gut Neuhof und Gemeinde Küche aus Anlaß derlleberschwemmungsschäden die Kreistommunalabgaben für das lausende Jahr gänzlich erlassen. In dem Dorfe Gostosch in hat' eine' Windhose in
wenigen Minuten' 9 Gebäude umgeworsen. Kaufmann Wagner in Kamin hat sich in einem Anfall von Geistesstörung entleibt. Unglücks- und Arandfälle : Beim Baden sind ertrunken im Hintersee bei Stuhin der 22jährige Handlunzsreisende Kollwitz aus Eenradswalde, im hosten See bä arow der 27 Jahre alte Schuhmacher Dobrick, in der Weichsel bei Dirschau der 16jährige Seiler Karl Stang und in Ezerpientcn bei Stuhmder jugendliche Knecht Krause. Durch Blitz schlag wurde der Gutshof in Rottmannsdorf bei Gischkau total eingeäschert, wobei zwei Kinder mitverbrannten. In Folge böswilliger Brandstiftung brann-
ten in Lichtfelde bei Elbing sämmtliche ! Wohn- und Wirthschaftsgebäude des! Gutsbesitzers Borchert nieder, in Pensau ' das Gehöft der Wittwe Wegner und. in ! Blondzmin bei Schwetz das Wohnhaus ! d:s Stellmachers Gackowski. ' ' ' kchlkkmtg'Helsltl. Im vorigen Monate ist die Provinz v?n besonders heftigen Gewittern mit Sturm. Hagelschlag und Wölkenbrüchen heimgesucht worden. i Zu Schleswig Schuhmacher Julius Kirstein.ia' Folge Schlaganfatts. Bei einer Wasserpartie., ist der Fischer Heitmänn von Burg a. F. in die Ostsee gestürmt und ertrunken.--Der Dampfer Oet'ava von der FlenSburger Rhederei ist verbrannt. 3 Mann verletzt, I todt Unter dem Titel Ra. tionale Blätter" wird in Altona vom 1. September ab durch den Buchdruckers l-' Besitzer Beig in Pinneberg eine Wochen-, zeitung herausgegeben werden, welche auf dem Grunde der kaiserlichen Botschaft vem17. November 1881" stehen soll. Die Sintcnis'sche Bohranlage bei HemmingsteN, auf welcher nicht weniger als 280,000 M. eingetragen waren, ist mit Schuppen,. Landarcal :c. für den Preis von :Z,500M. imKonlulsverfahren an einen Bei liner Unternehmer verkauft worden. Unglückssälle und Brandfälle : Bei einer Segelpartie ertrank in der Nabe von Heikendörf bei Kie! der Maschinenbauer Sichren und beim Aaden in der Kummerfelder Aue der I2jährige Sohn des Arbeiters Rode. In Waöbeck wurde auf dem Felde der KuhHirte Kalkbrenner vom Blitze erschlagen. In Folge Blitzschlages brannten nieder: In Hollinastcdt das Haus des Kätbners ,! Timm, in Horst das Wohnhaus des Or- ! aanistcn Nisten, in Lebrade das deZ ! Älühlenpächters Kreudfeldt, in Leesau das Pöhls'sche Gewese, in 'Rorderdeich das Haus des Webers P. Themann, auf der Insel Pellworm das HausdesSchneiders Joh. Lorenzen urd das des Matro sen Johannes Petersen. in Nabel die Wohnung des Husners Matthiesen. in Schmielan das Schulgebäudc des Lehrers Folubl und in Sommerland die Schmidt'sck e Hefstelle. Eisenbahn -Zeit -Tabelle. Anwnsl und dgüng der tzisendahnzüge j in Indianapolis, an und nach Sonn tag den 11. Mai 1881 ; tzttdkland, iolumbas, Einrüinett und Indiz, nspoli Eisenbahn (Zee Liue.) Abgang: Ankunft: N y k 5 5rf I.. 4 UJ fw . i! ?t 8 ?5 t!' 6.40 flm nbfrjon c. li iMüm : Q $fc n j ;u.x.s um ajtonSlx n im , nbrtfsn c... ö l" 1 $ W fts 7 : 9tm , 3 Li j d.ö:, l 3 sshen e$S.2.S 9ira Z) t .tf tj.W.3i n j Vrlghtvosd Division, ft. und I. j flKasnn tSafiA i sijfm l ti'i Art ff i D ' 'W 1VI.10P31 n.isttm 2 2-rxn 3.?0Jist iäz'is. I.sa 105 n 2.10 ! Nm Z 4.j5 flw tUlii. f. V5 Na, i r.A b i mn i ... . 7 SJ jj I iKH..ty. mU tfiflli 10.3SKm Pittdurg, kineinnati & St. Louis Eisenbahn y P W P ' . Richm See au Dck ör culae X lagtty f.72 wsm anom ont. 9.10 crn 51Ü1SQ a 3 - otnEonnt.!0.tt v SkDkkaug. Sonntag 4.00 Än NJPSBP Ugiichh.. 4.1 fta Dtsn 9 ouJa Tonnt ..... 4.d5m ÖC tZglich 11.37 Um 6 2) tj au. Sonntag .... SL? Am S $ ZtSgl'ch.....I0L0 m Dayto r au. Sonntag. ....tst.MVm Chicago Route dla Kokomo. Ehicago Schn!i ,g täg 11.15 Ksi khicaggkr?ei.l!.tt' Jnd', Lou. Schnellzug... 3.19 Cm Jndxt' ou. 9att ZSR kene Haute, Vandalla Se St.Louis Eisenbahn. UTkai .... 7.45 aarp. .... 44 R Schn2,ug 3 50Ca aU und ffl:c... 10.00 Cm Taa twtti.... 3.337.01 su uudee... 4.40 n reri,Hati. . N Paeifte r 10 451 Ewkinnati, Jndianapoli, Tl. Louit n. Ehieao . .Eisenbahn. Erneinnati DidiZion. 5ouiv.5S. 4.C0 S5rn tnrinnaU " 00 Srn Ttnetnnatt f.... .1.0 r C.8r ,e Z..45 R Jndianap . IS LO Vm L'vtueSrp. 11.0 91m Wtykrn 4 4ZZ! Ct 8 S 8 tZgNch CC. 0.451 Tne. ,ee .... ei 9im j Chicago Division. fo mi r. e. Thtcag, Mail x.:Z.w?.'m efttkn 4s 5.10 )lm S ö täglich r c 1U0 Rm hie Lou F L. täglich tcl.. Z.3öm saottH f.cc ..10.40 C L ai! x e.. Zo Sincinnatl Kcc. Ztssersonville, Madison und Jndlvapolik Eisenbahn. üd l tag. .. .!0 w i JdKadatl. 9.45 Brn 8 ad kk... 7.25 VA ' HndzEhtkErtLeio Vm 8nd ckUad att 3 50 m l M g 51 7.00 R Unb 9 V täg. 6 i l 6 14 FStSg 10. m Wabash, Et. Lsuii & Pacific. ; et -e hie all 7.15 Cm XS 2.14 im ht ich l t Cl 11.30 m 5i&fjH 2.00 Rw Zei t W Er. .44.30 Ba D?t u h aU. L0R Jndiana, Vloomwgton nsdWeftem Eisenbahn JaerVail.. 70 Bm anck Tk F L ee 5..0 Rm Trawfordv.Ktk. R vZISr tögll.WKm Sastern S z. tägkch Z i0 Sm Clnc Sxee 11.4, a Uatte SlckK. V.IS N Et. Laut Division. o?ftloA... v.V Bm I Richt 3.56 Brn VcaU tt Tag r S.05 v att u 2aCj. 6.08 ech! .. .lli I RorefUU k.. 6.LJ 919 Oestliche Division. Ostl.raii....4.?0Vm I Paeisie rxreß... 7lXNZm -gi SrxreS....4tm BK I 40 35m tlantie .x.... S 4sNm j Vtftern Srx .... 4 45X Louiövill,,New Albany & Chicago. Vir-Line. dicagortgt..420m Ch cago 9. tzt.. 3.1035m Wonon c .. ich. cuo cji:. Er BtaiL MZm Konon Zice 5.0:a Utchit?hieag. Gj Waa l?.Nm Ewctnnatt,HamiltonSkIlldtanapolikSisenbahn. Jnox StLoui 4.00 Bm i onn,rvtlleke 8.30 v 0Bei9mB .0 Rm I ztl. 11 B flnbpl u St. L 6.40 Rm I Jnd, u 6touil0. 4Cn inD.T.N.V 4.50 Bm , Emcinnatt . m -' Indianapolis und Bincennes Eisenbahn aU satt 9 7.04 i Binctnnc See. .10 34 B Sinconnf Kcc . 39 Kail fttlte. 4.29 Um gügk U r. . Lehnskfi:,er mK I SchlsWzze,.. it p. PrrEr. . rn a .i, um PslPUß ay do sonna w un ox utX). r. ItOWEIX & (JO'fl Kcwspaper 'AdrertlclDg Bureoa 10 Sprno Btrei), woeae aavsr-
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