Indiana Tribüne, Volume 7, Number 330, Indianapolis, Marion County, 18 August 1884 — Page 3

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TS-2 . 4: 15 Um 7:40 . 8:50 , 7:50 . !l:2i . 8:2km 6:41 . 7:H . :57 . 8: 9 . 9:52 . ll: . 2:Z7m 4:24 . 8:rj . 6:17 . i:n 3:3J , 3:17 . VM , 6:40 NrKanS ! 5olumtu.. . Nark . ... . Steubenvill . WHUg PNtödurg... , HarrtZburg.. valtimore... Washinatsn., Philadelphia Neu, Hark.... m'itHM. 2:2oNm 5.10 6: . 5: i5 . 7:30 . 7:- rt Hm ?ägi,ch. Tägttch, genommen Sonntag. Pullmann' 'last. 4laf und Hotel.Wager durch i P,tt4bvrg. Hirritburg. Philadelphia und Stero vsr?. ohne Wchfel, Blo in LLaaenwechs? nach 'lürate, Washington und Boston. fZah'karlei. nach alln Oestlichrn Städten find in 2en Haunah'.kten.ureul bei ZLeftenI und in demtidt.Bureau. cke der Illinoi unl Washwton ftrafce un im Union Devot ureov Jndianzvoli. tu HZben Lhlafn?agN'atten kdn nen t korau gestiert cerden durch Sprlitatij tel den gentn im Stadt.Bureau o:r im NnUDepot U Indianapolis, Ind. H. . Der-ing. . . P. . Rordoft.ck. Kashwg. ton und Jllinot Strar. Jnd'xl. Zaine VXcBtt. Manage'. Eolumbu, Ohio G.A. Aoed. nl. 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Das Medaillon.

(Sire Erzählung au5 dem deutlch.sranzösischen Kriege.) (Fortsetzung.) ..Und Herr Leon Delattre duldet daS V' fragte Dagobert entrüstet. . Er weiß nichj anders, als daß diese Beschäftigung das Steckenpferd Hertha's j ist, und Sie werden ihn nicht darüber ! aufklaren; Sie werden auch melnerTochter nicht verrathen, daß ich Ihnen dies Alles anvertraut habe, fondern nur daraus erkennen, daß die Sorge um die Zukunft Hertha's oft drückend schwer auf meiner Seele lag." Sie sind noch sehr jung, Frau Scheffer " Wenn auch, ich kenne mein Leiden ; ich weiß, daß es mich stund lich mit einem plötzlichen Tode bedroht, und mit m nem Leben endet auch die Zahlung, der Rente. Zwar hätte dann Hertha ioime? noch ein Unterkommen als Gouvernante . oder Gesellschafterin gefunden, aber in einer solchen Stellung würde sie sich nicht glücklich gefühlt haben. Glauoen Sie aber darum nicht, daß von unserer Seite irgend etwas geschehen wäre, um Delattre an uns zu fesseln; er kam, er blieb einige Wochen in der Residenz, er besuchte uns täglich, .und ich gewann die Ueberzeugung, daß er mein Kind aufrichtig .und innig liebte. Dann warb erumdie Hand Hertha's, und es wäre thöricht gewesen, diese Werbung zurückzuweisen. Hertha achtete den Mann, der sie bat, ihre Zukunft ihm anzuvettrauen ; er bot ihr nicht nur eine gesicherte,, sondern auch eine glänzende Existenz. Seine Ehrenhaftigkeit, sein Zartgefühl, seine Charakterfestigkeit waren über jeden Zweifel erhaben. So that sie den entscheidenden Schritt, und sie hat noch keine Veranlassung gehabt, ihn zu bereue en." " Dagobert saß in Gedanken versunken. Aus allen diesen Mittheilungen ging hervor, daß Hertha auf ihn gewartet hatte, und daß sie freudig ihm das Jawort gegebm hätte, wenn er dem Franzosen zuvor: gekommen wäre. Sie verstehen, weshalb ich Ihnen das alles gesagt habe," fuhr Frau Scheffer nach einer Pause besorgt. fort'; Sie werden Hertha's Frieden nicht stören " Fürchten Sie das?" unterbrach er sie rasch. ,,!ein; aber als Sie eintraten und .Hertha so unvermuthet am Arme ihres Verlobten sahen, fand ich in Ihren Zügen einen Ausdruck, der mir Jtre Gefühle verrieth. Da hielt ich mich für verpflichtet, Ihnen die volle Wahrheit zu sagen und Jsnen gewissmnaßen' die Klippen zu zeigen, an denen möglicherweise das Glück meines theuren Kindes scheitern könnte." ' - Und ich danke Ihnen für dieses Vertrausn," erwiderte jetzt Dagobert mit einem ticfen Athemzuge. Sie werden wünschen, daß ich bald wieder abreile " . 0, nicht doch, diese Absicht bat mn fern gelegen. Bleiben Sie unser Freund, Herr Assessor, ich bitte Sie herzlich darum; ich zweifle nicht daran, daß Sie die Grenze zu finden wissen, die Leon Delattre von dem Freunde seiner Braut beanspruchen darf." Seien Sie unbesorgt. Delattre sagte mir, daß er seine Fabrik in Loon verkaufen wolle" Sobald er einen Käufer gefunden hat ; er will seinen Wohnsitz in Paris nehmen. Ich bin nicht gan damit einverstanden. Er ist noch zu jung, um ein müssiges Leben zu. führen: aber er muß das ja wissen ; mir bleibt nichts ubriq, als ihn seinen Weg geben zu lassen." Dagobert hatte sich erhoben. Von dem Äüßtrauen, das er instinktiv gegen Delattre hegte, mochte er nicht reden. Er hätte nichts erwidern können auf den Borwurj. das Mißtrauen sei seinem Groll gegen diesen glücklichen Nebenbuhler entSprüngen. . Die Doktorin bat ibn noch einmal in ibrcr beglichen Weise, ibnen seine Freund'schaft nicht zu entziehen und seinen BeUich zu wiederholen ; er versprach es und schied in sehr gedrückter Stimmung. Auf dem Wege zum Strande begegnete ihm der Justizrath. Tc'r alte Herr war durch das reichliche Diner und die schweren Weine in der heitersten Stimmung. Die Sauce zu den Schollen war vorzüglich," sagte er, seinen Arm in den deS Assessors schiebend. Der Koch äußerte sogar selbst sein Entzücken über mein Rezcpt." .Dann erzählte er Geschichten von den ihnen begegnenden Damen und Herren, woraus Dagobert gar nicht horte. Plötzlich unterbrach er, stehen bleibend, seinen eigenen Redestrom : Haben Sie heute Morgen in der Galerie die junge Malerin geseben?" Der Blick des Assessors ruhte in träu merischem Sinnen aus dem Ülkeere, das die Strahlen der Sonne mit rosiger Gluth übergössen. Richt das allein, ich habe mich auch eine Weile mit ihr unterbalten," antwortete er. Ich hatte sie im vergangenen Sommer in Jnterlaken kcnnen gelernte" Ah, dann - wissen Sie vielleicht auch, wer ihr Begleiter ist?" Dagobert, blickte den Justizrath überrascht an, dessen kluge Augen voll ungeduldiger Erwartung hinter den Gläsern der goldenen Brille funkelten. Weshalb fragen Sie V4 erwiderte er. . Lieber Himmel ! Wenn Sie ein Geheimniß daraus machen müssen " Durchaus nicht, der Herr ist ihr Berlobter." Sein Name und Stand?" Leon Delattre, Fabrikant aus Leon." Der Justizrath schüttelte, sein graues Haupt und griff in die silberne Dose, die er aus seinem Staubrvck geholt hatte. Dann muß ich mich irren," sagte er ; ich meinte, diesem Manne schon früher begegnet zu sein." Wo V fragte Dagobert rasch. Ja, liebster Freund, wenn ich das nur selbst wüßte ! Es ist eine dunkle Erinnerung. Sie wissen, ich bin weit in der Welt herumgekommen, vielen Personen begegnet " Ätberan die Person dieseS-Mannes muß sich doch, irgend t besonderes Ereigaiß knüpfen, Sir würden sich seiner sonst wohl nicht mehr erinnern."

1, oa yaven Lie siecht!" Vielleicht ist er nicht das, was er zu sein vorgiebt?" Stützt diese Vermuthung sich auf Gründe?" Nein, Sie werden es ja nicht als Grund gelten lassen, daß diese Persönlichkeit mir zuwider ist." Der alte Herr rückte an seiner Brille und lächelte sarkastisch. Da müßte ich zuvor nach dem Grunde forschen. Wahrsck'einlicb die blonde Malerin"

Lassen S ie denn keine Antipathie ohne 1 Grunde gelten ? Jt Ihnen noch Nie ein Mensch begegnet, gegen den Sie sofort, ohne vorher ein Wort mit ihm gewechselt zu haben, eine unüberwindliche Abncigung begten ?" O gewiß!" So denken Sie, dies sei auch hier der Fall. Rechnen Sie hinzu, daß ' ich ein aufrichtiger Freund der jungen Dame und ihrer Mutter bin, so werden Sie verstehen, weshalb ich über diesen Leon Delattre genaue Auskunft zu erhalten wünsche." ,,N, na, ich glaube, der eigentliche Grund liegt noch etwas tiefer, Sie Schäker ; aber was kümmert's mich !" scherzte der Justizrath. ,Zch fürchte nur, daß ich Ihnen die gewünschte Auskunft nicht geben kann. Mir schwebt es dunkel vor, als ob jene Person einem niederen Stande angehört habe; aber ich kann mich irren. Würde er vorausgesetzt, daß Sie ihn persönlich kennen Ihrer Einladung zu einem Glase Wein Folge leisten ?" . Vielleicht." Run wohl, so versuchen Sie es. Wenn er die Einladung annimmt, so werde ich mich ebenfalls einsinden ; ich höre dann seine Stimme und das könnte mich rascher auf die gesuchte Spur bringen." Gut, suchen wir das Brautpaar auf," sagte Dagobert. Sie finden es in der Nähe des Musikpavillons." Wollen Sie mich nick't dabin beglei' ten?" ' Nein, ich warte hier auf Sie; er könnte sich j ebenfalls meiner erinnern, und ich weiß nicht, ober Gründe bat, einen alten Bekannten zu vermeiden." Dagobert nickte ; gegen diese Vorsicht ließ sich nichts einwenden. Er näherte sich mit raschen Schritten dem großen Platz vor dem'Kurhause, wo die zahlreich anwesende Badegesellschaft derMüsik lauschte. Es währte nicht lange, so hatte er das Brautpaar gefunden ; unwillkürlich blib er stehen, als sein Blick auf die Beiden siel. So ernst und düster hatte er das schöne Gesicht Hertha's noch nie gesehen. Starr blickte sie hinaus auf die ruhelose, in allen Farben leuchtende Wasserfläche. Leon Delattre saß neben ihr mit finster zusammengezogenen Brauen und schaute den tauchwölkchen nach, die er in kurzen Zwischenräumen vor sich hin blies. Die Beiden mußten einen ernsten Wortstreit mit einander gehabt haben ; wieder drängte sich dem Assessordie Frage auf, ob Hertha an der Seite dieses Manncs ihr Glück finden werde? Er trat rasch näher. Delattre bemerkte ihn und flüsterte seiner Braut einige Worte zu; ein Lächeln glitt flüchtig, wie ein kurzer Sonnenblick über ihr Antlitz, und mit diesem Lächeln empfing sie Dagobert, den sie einlud, an ihrer Seite Platz zu nehmen. .. ' t-. ff . . 'li f f. f r r..A. j. vit woue nili lange viciven, fagie er; er habe sie nur ausgesucht, um sich zu verabschieden, da er früh nach Haag zurückzukehren gedenke.' So rasch aber kam er nicht fort. Hertha knüpfte ein Gespräch mit ihm an. und auch Delattre zeigte sich jetzt von seiner liebenswürdigsten Seite. Das gute Einvernehmen zwischen dem Brautpaare schien hergestellt. Dagobert erfuhr nun auch, daß Delattre in Haag wohne, keine Bäder nähme, den Vormi!tag in der Residenz zubrää!e, den Nach mittag und Abend seiner Braut ividmete. Die Einladung Dagobert's zu einem Dejeuner im ..Holländischen lasseebaus" naynr er oyne langes Bedenken an. ' u;it Stunde wurde, festgestellt, und nachdeni Dagobert auch Hertha das Versprechen gegeben hatte, ihre Mutter bald wieder besuchen zu wollen, tehrte'cr zum Justizrath zurück, der ihn bereits mit Ungeduld erwartete. So weit wären wir also !" sagte der alte Herr befriedigt, nachdem Dagobert berichtet hatte. . Ich hoffe, morgen Jhnen die Auskunst geben zu können,' die Sie wünschen ; aber es ist auch möglich, daß diese Auskunft Ihren Erwartungen nicht entsprechen wird' Wir werden ja sehen!" erwiderte Dagobert achselzuckend. Ich habe schon so manche Probe von Ihrem Scharfblick erhaltei,, daß ich auch jetzt an die Mög lichkeit eines Jritbums Ihrerseits nicht glauben mag. Haben Sie nur die Güte, sich morgen pimk:lich einnsinden." ch werde Sie abholen." Wie Sie wollen, aber ich binde mich nicht. Ist das Wetter schön,' so mache ich vielleichk eine Spazierfahrt ; finden Sie mie!) nicht mehr im Hotel, dann trefsen Sie mich zur bestimmten Stunde im Holländischen Kasfeebause." schritten während dieses Gesprächs der Hlleftelle der Pferdebahn zu. Der alte .yerr dlleo am Wagen stehen, bis derselbe abfuhr. Ich t.nme früh," sa'e er, a!- cr dem ju.:e;en freunde zum lesttn Mal die Hand reichte; ich werde Jhne.l in Haag eine Schönheit zeigen, die Sie oh.ze inich nick't gesunden bätten." Gedankenvoll blickte er dem Wagen nach. Er holte seine Dose aus der Tasche, nahm geräuschvoll eine Priese und suttelie unwillig das Haupt. Dem i.l heute auch ein Jde.;l zertrümmert worden," brummte er; bah, er hat eine gesunde Natur ! Solche Enttäuschungen find in diesem unvollkommenen Leben so unvermeidlich wie die Kindcrkrankbeiten." Er schob die Tose in die Tasche und kehrte langsam zum Strand zurück, um den Verlobten der blonden Malerin noch einmal zu mustern ; er wußte, daß seine dunkle Erinnerung ihn beunruhigen würde, bis er das Räthsel gelöst hätte. Ein Halbinvalide. ! J?ob?tjaß m PäifajlM913 noch

bei fciNcm frühstück, als der uitizrath schon eintrat. So früh hatten Sie mich Wohl nicht erwartet?" fragte der alte Herr' triumphirend. Ich habe bereits mein Bad genommen, gefrühstückt, die neueste. Zeitung gelesen, meine Briefe von daheim durchstöbert und die Fahrt hierher gemacht, und ich locttc, Sie denken noch nicht daran, die Nase in die frische Luft zu stecken." Zu welchem Zwecke auch?" erwiderte Dagobert. Die Museen und Galerien sind noch nicht geöffnet darf ich Jhnen eine Tasse Thee oder Kaffee anbieten?" Ein Gläschen Kognak oder Gencvcr würde ich nicht verschmähen ; es ist merkwürdig, wie viel geistiges Getränk man in diesem Klima ohne Schaden konsumiren kann ! Aber freilich.zwischcn seinen vier Pfählen darf man dabei ; Sie sollten in der Morgenfrühe hinausfahren und Ihre Haut von des Meeres salzigen Wellen peitschen lassen." Danke für den ' guten Rath, lacbte

Dagobert, wäbrend der alte Herr seine. zys- 'r.- v. -. . , lajc pruseno uoer oen enever meir, den er gleich darauf mit der behaglich zufriedenen Miene eines Kenners schlurfte. Vielleicht befolge ich ihn später, ich habe jetzt so viele Sorgen im Kopf " Sorgen? Ja, die muß man zu Hai.se lassen, wenn die Erbolungsreise ihr7.r Zweck erfüllen soll !" ' , Zu Hause habe ich keine, ich fand sie hier." Die blonde Malerin, wie ?" lächelte der Justizrath. Lc.ß fahren hin, laß fahren hin, verloren ist verloren !" Was man nicht besessen hat, kann man wohl auch nicht verlieren ?" . Erlauben Sie, darüber ließe sich streiten." Aber zu Spitzfindigkeiten bin ich augenblicklich nicht aufgelegt, lieber Justizrath. Ich gestehe ein, daß der Gedanke an die Zukunft der jungen Dame mir ernste Sorge bereitet, seitdem ich weiß,' daß fie mit diesem Franzosen verlobt ist. Aber noch etwas Anderes nun, ich erzähle Ihnen das unterwegs, wir machen wohl eine Spazierfahrt ?" Eben darum habe ich mich so früh eingefunden !" nickte der alte Herr, indem er sich erhob. Wir machen eine Fahrt durch die Stadt und biegen dann in den Busch" ein ; so kommen wir gerade zur rechten Stunde in das Holländische Kaffeehaus, in dem wir ein vortreffliches Dejeuner finden werden." Sie sprachen gestern von einer Schönhei:,' die Sie mir zeigen wollten ?" Ja, Katje Verschur." Wer ist das ?" Die Tochter des Lohnkutschers, der uns fahren fvird," sagte der Justizratb, auf den Deckel seinerDose klopfend. Sie Müssen doch daheim erzählen können, daß Sie eine schöne Holländerin gesehen haben." Ich glaube, wenn ich darauf ausginge" . Bitte, liebster Freund, so zahlreich find fie nicht. Und unter den geputzten Damen suche ich die Schönheiten niemals ; man weiß da niemals war. echt oder falsch ist " Na, na, die Mädchen aus dem Volke sind in den geheimen Künsten'derToilette auch schon bewandert," spöttelte Dagobert, während sie das Hotel verließen. . Katje Verschur nicht," sagte der Justizrath eifrig. Und dieses junge, hübsche, lebensfrohe Mädchen will einen Invaliden heiratben ?" Weil ihr Vater es will !" Ah, bah, denken Sie nicht gleich an einen alten, reichen Stelzfuß, welcher die Schuldendes Alten tilgt und die junc;e Gattin in Sammet und Seide kleidet; in diesem Falle fände ich es ja ziemlick' na türlich." . Wer ist denn dieser Invalide ?" Ein Landsmann von uns, ein junger Buchbinder mit einem lahmen Arm ; er wohnt im Hause Verschur's." Und was haben Sie gegen diese Heirath einzuwenden ?" Lieber Gott, addiren Sie einmal Null zu Null : das Fazit ist und bleibt Null." Wenn der Mann ein geschickter Arbeitcr ist" Was kann er mit dein einen gesunden Arm schassen ? Nein, diese Heirath ist eine Thorheit ; ich habe große Lust, Pietcr Verschur darauf aufmerksam zu machen ?" Tbun Sie das nicbt," warnte Dagobert'. Was Deines Amtes nicht ist " Da laß Deinen Vorwitz ; sehr wahr, und mich geht es ja ouch in der That nichts an. Da sind wir am Ziele." Sie standen vor einem kleinen, einstückigen Hause, das durch seine Sauberkeit einen überaus freundlichen Eindruck machte. Blumenstöcke in weißen Porzclläntöpfen schmückten die kleinen Fensters' deren Scheiben im Sonnenlicht funkelten, Kein Fleckchen war aus dem hellen Anstrich der ?)kauerwand zu entdecken. Ein dreiter Thorweg führte durch das Haus auf den Hof. In der' offenen Remise war ein breitschultriger, gedrungener Mann mit dem ö!ei,iigen eines Wagens emsig beschäftigt. Pieter Verschur trug goldene Ringe in den Oren, ein struppiger Bart zog sich von einem h? bis zum anderen rund um das knochige, stumpfnasige Gesicht ; aber die äußerliche Häßlichkeit dieses Acanncs ward gemildert durch einen klugen Gcfichtsausdruck. Soeben kam auch Katje in den Hof. Sie war allerdings ein hübsches, munteres Mädchen,mit'srischem rosigen Gesicht.aber auf den Namen einer Schönheit durfte sie keinen Anspruch erheben. . " t. i r J en ufilzrail, lannic ,ie ia;cn ; er empfing sie mit einem Scherz, den sie schlagfettig erwiderte, und Pietcr Verschur riß den großen Mund auf und stimmte von Herzen in das fröhliche Lachen der Beiden ein. Dagobert, der sich schon deshalb an der Unterhaltung nicht betheiligen konnte, weil er der holländischen Sprache nicht mächtig war, wurde endlich ungeduldig. Pietcr Verschur konnte mit dem Reinigen seines Waacns nicht fertig werden ; im mer und immer tvieder entdeckte er noch einen Fleck, der von dem glänzenden Lack abarlebenwerden mutzte.

rin:crdeffcn war aus dem Hintergebande ein Mann herausgetreten, der cbcnfalls an der Fröhlichkeit Katje's großes Vergnügen zu finden schien. Er mochte einige Jahre mehr zählen als Dagobert. . Dieser erinnerte sich des Invaliden, von welchem der Justizralh gerade gcrcdet hatte, und faßte ihn in? Auge. D.-s frische Gesicht mit dein braunen Schnurrbart mußte cr übrigens kennen. Wo mochte er es schon gesehen haben ? Der Mann trat mit inilitärischcin Grus; auf ihn zu und fragte : Sie kennen micb wobl niä't mebr, Herr Lieutenant?"' Dagobert reichte ihm sichtbar erfreut die Hand. Sie hier wieder zu sehen, hätte ich nicht erwartet, Sergeant Reimer," erwiderte er. Was machen Sie denn in Holland ?" Der ehemalige Sergeant erhob unter einem schmerzlichen Lächeln mit der Rechten den linken Arm und ließ ihn langsam niedersinken.DerArmwargelähmt.Halbinvalide, Herr Lieutenant !" sagte er. Da hatte es natürlich mit dem Weiterdienen ein Ende. . Mit' der InvalidenPension konnte ich nicht viel anfangen, und die Stelle eines Briefträgers oder Bureaudieners, die ich vielleicht nach Jahr und Tag erhielt, wollte 'mir auch nicht behagen. In Utrecht wohnte eine alte Tante von mir, eine Schwester meines Vaters; sie stand allein in der Welt und wünschte, daß ich zu ihr käme. Ich reiste hin, die alte Frau nahm mich herzlich auf, und . wir beriethen, was nun weiter zu thun sei. Ich hatte, bevor ich in die Armee, eintrat, die Buchbinderei erlernt ; bei einem Utrechter Buchbinder trat ich als Geselle ein. Anfangs ging es schwer mit dem steifen Ar:, aber mit meiner eisernen Ausdauer überwand ich alle Schwierigkeiten und ich gebe jetzt dem geschicktesten Arbeiter nicht mehr nach." Sie blieben nicht bei Ihrer Tante ?" fragte Dagobert mit einem ungeduldigen Blick auf die lackende Gruppe, von de:

Pieter Verschur eben wegging, um bic f Pferde zu holen. Die alte Frau ist todt, Herr Licutenant ; erst nach ihrem Ende fand es sich, daß sie ein hübsches Vermögen besessen und mich zum Universalerben eingesetzt hatte." Mit diesem Vermögen wäre ich nach Deutschland zurückgekehrt," meinte Dagobert. Ich dachte wohl auch daran, zumal es mir in Utrecht so recht nicht gefallen wollte. Aber ich war nicht mehr Bürger in meiner Hcimath, ich hatte meinen Auswanderungkonsens schon erhalten,und es lebten auch daheim keine Vettvandte oder Freunde, die mir lieb und theuer gewesen wären. Ich hatte noch keinen Entschluß gefaßt,als ich nachHaag reiste ; ich wollte mir hier einige vergnügte Tage machen und mich nach einer Gelegenheit umschauen, auf die ich meine Existenz gründen könnte. Es gefiel mir hier, und als ich in dieses Haus kam und das Mädchen dort sah, war ick gleich entschlössen, mich hier niederzulassen," erzählte Martin Reimer, während er schallhaft lächelnd an den Spitzen seines Schnurrbarts drehte. Ich hab's nicht bereut." Sein fröhlicher Blick ruhte davei auf Äatje, die dem Vater beim Anschirren der Pferde balf. Katje ist Ihre Braut ?" fragte Daaobett. Ja, Herr Lieutenant, und so Gott will, werden wir schon bald unsere Hochzeit feiern." (Fottsetzung folgt.) Vsm Auslande Aus Bogoduchow. Gouv. Ebarko'v wird folgender Vorfall mitgetheilt: In der Kirche des Dorfes Tara, nowska sollte eine Trauung stattfinden. Die Braut stand vor dem Altare ; der Bräutigam trat an ihre Seite. Als der Priester die gewöhnliche Frage stellte: Willst Du diese Jungfrau zum Weibe nehmen :c., antwortete der Bräutigam mit einem lauten Nein". Die Braut trat zur Seite; in demselben Augenblick? stellte sich ein anderes Mädchen auf ihre Stelle und die Trauungs-Ecremonie nahm ihren Fortgang. Als aber das junge Paar aus der Kirche trat, entstand ein heilloser Spektakel; die Verwandten der refüsirten Braut machten den jungen Leuten eine Scene und verlangten als Entschädigung ein Reugeld von 10 Rubeln, die ihnen der junge Ehemann auch ohne Weiteres auszahlte Die Verwandten der ersten Braut begaben sich nun in eine Kneipe, wo dasGeld verzecht wurde, während das glückliche junge Ehepaar sich nach Hause begab. Sehr gemüthlich geht es in den Versammlungen der Remscheider Stadträthe her. Wie verschiedene Blätter melden, entspann sich in der jüngsten Stadtraths- (Stadtverordneten) Sitzung eine längere Debatte über den Antrag ur Geschäft?ordnung, betreffend die Abellung des Rauchens von Eigarren (die seife scheint also doch schon verpönt zu sein !) während der Sitzung des Collegiums. Während auf der einen Seite darüber Beschwerde geführt wurde, daß man sich vier Stunden in's Gesicht müsse qnalmen lassen, wenn man seine Pflicht als Stadtverordneter erfüllen wolle, wurde auf der anderen Seite besorgt, daß bei einem Rauchverbot eö schwer halten würde, einen guten Stadtrath zusammenzukriegen, und zugleich hervorgehoben, daß der Rauch einer guten Eigarre viel zur 3leinigun der Luft beitrage. Leider wird nicht mitgetheilt, ob die ZZaucher oder Rauchverächter gesiegt babcn. Man meldet aus Sachsen Vom 29. Juli : In Crimmitschau ist ein Strike ausgebrochen, der nach der Meinung Sachkundiger diekmsl von großem Umfang sein wird. Es sind gegen 1500 Arbeiter und Albeiterinnen, welche striken. Die Arbeitgeber haben es abgelehnt, mit dem Fachverein der Weber, welcher eine Verhandlung mit den Fabrikanten anknüpfen wollte, in Verbindung zu treten. Die allgemeinen Forderungen sind: elfstündige Arbeitszeit, achttägige vhnauszahlung, vierzehntägige Kündi gung nach Vorschrift der Gewerbeordnung. Die Löhne in Erimmitschau sind im Allgemeinen sehr schlecht. Von einer Besserung derselben, wie 1878 vo. der schutzzöllnerischen national - liberalen Presse gesprochen wurde, hat man nichts gemerkt. Es striken die Droussiererinnen, Andreher, Ausleger,. Werser, Pecker,AusPutzer :c.

In G logau würd e am 19. Juli auf den Stabsarzt Dr. Haberkorn, der als Bahnarzt ein ungünstiges Zeug. mß über den Gesundheitszustand des ftfr Hern Bahn-Assistenten der Ober-Schlefi schen Bah:i, Karl Schumann, ausgestellt hatte, auf nrnib dessen Schumann, Va ter von sech-. mi ldern, mit sehr kleiner Pension aus dem Dienst entlassen war, der VosfischenZcitung zufolge, ein Mordanfall verübt. Mit einem fechsläusigen Revolver bewaffnet, lauctte der entlassene Assistent, der sich infolge seiner unglücklichen Lage in einem höchst aufgeregten Zustande befand, dem Stabsarzt aus der Wilhelmstraße auf und feuerte, als dieser an ihm vorüberging, auf wenige Schritte Entfernung zwei Schüsse ab, von denen der erste den Arm leicht streifte, während ihn der zweite in die Seite traf. Nur der Umstand, daß sich Dr. Haberkorn nach dem ersten Schusse auf die Seite gewandt hatte, rettete ihm das Leben. Nach dem zweiten Schusse richtete Schumann den Revolver gegen seine Schläfe und sank schwer verwundet nie-

der. Obwohl der verwundete Stabsarzt t.l OT 1Z... Tr...i ...,! . 'rf feinem Angreifer fosvri arzuicoe Hitse zu Theil werden ließ, starb Schumann bald darauf im Hospital. t Seltsame Vegetarier sind die Angehörigen des ostafrikanischen Stammes der Massai. So lange sie unverhcirathet sind, essen sie Fleisch nach Herzenslust ; aber von dem Augenblick ihrer Vermählung an ist es ihnen streng verboten, thierische Kost zu' berühren. Der genannte Volks stamm, der zwischen Mombassa und dem nördlichen Distrikte des Victoria Nvanza heimisch ist, bietet überhaupt dem Beobachter interessante Eigenheiten. Er unterscheidet sich in Sprache und GesichtsauSdruck sehr scharf von den Bantu- oder den übrigen 3?egerstammen des Landes. Die Gesi.chtszüge ähneln am meisten denen der Gallas und Somalis. Aber auch die Wohnstätten, die gesellschaftlichen und gottesdienstlichen Gebräuche, die Kleidung :c. unterscheidet die Massai als eine durchaus eigenartige Völkerschaft. Uebrigens scheinen sie keineswegs gern von der thierischen Kost sich zu trennen ; denn sie pflegen sich erst in den dreißiger Jahren zu verheiräthen. Möglich, daß die Gesetzgeber des Stammes, die jene seltsame Satzung aufstellten, dadurch einer allzufrühen Verehelichunz. wie sie bei andSren Negerstämmen heimisch zu sein Pflegt, vorbeugen wollten. In diesem Falle haben dieselben, wie man sieht, ihre Abficht gründlich erreicht, gründlicher als sie selbst sich vorstellen und bezwecken mochten. Der Führer der letzten engliseben Erpedition nach Ostafrika, Mr. Josef Thomson, der jüngst vom Tanganykasee heimgekehrt ist, hat sich mit den Massai eingehend vertraut gemacht und entwirft von denselben eine ziemlich vortheilhafte Schilderung. Sie sind zwar keineswegs leicht zu behandeln, ihre Freundschaft erwirbt sich schwer genug'-; einmal erworben, ist sie aber dauerhaft, aufrichtig und nicht mehr von einseitigen Stimmungenabhängig, wie anderwätts bei Äkegerstämmcn. . . r r- -ii '-. 'yr$i, "3F!'-trv: -i Eisenbahn -Zclt' Tabelle. Ankunst und Abgang dcr Elsendahnzügl in Indianapolis, an und nach Sonntag den 11. Mai 1884 kledeland, Columdu, Cincinnati und Indta. nepolis Sisenbabn Vee Line.) Abgang: Ankunft: Nflieiverl-.. 4 10 8, 2 5t 2 öj tag 6.40 0 Änderson &C...U lnUs I z .10.35 2)t?tn Cl 5.10.10 8m I Anderson Xc... 2.10 N V 5 r ., 3 St t d.w m 2 Soshen Er.5.25 Nm 5i ?) Ä St L Cj. 10.3i m Lrightwood Division, E. C. C.und I. dgang täglich. 4.:vm. - , 10.10 Vm - 11.15 m - 2 2., m Z.A Nm - täalich. 5.25 N - täglich. .40 10.35 ...... 2.10 R ' 3.20 in ' ..ddS!m iäglich.HO R täglich .10.3W . 7 3J jjrn I JMUbura, Einciunali & St. Louli Eisenbahn PWV Stichm See aus r täglich .... 4.22 m Dck reuigenomrnenSonnr.10.4d vrn Si5Dceaug. Sonntag i 00 ftrn YPWB 4P r täglich h.. 4.rd Nm Dauton oug Sonnt 4.55 vm enom Sonnt. 9.10 Cn NY PW B5P 0l täglich 11.37f3tn E 5 D Sr cul. Sonntag .... 57 S NY 5$ 43 8 ! täglich 10.20 m Dachton Ex au. Sonntag 10.20 Cm Chicago Noute dia Kokomo. khicag Schnell, zug täg 11.15 Nm Ehicago Erxrez.il 00 lim Jnd' Lou. Schnellzug... 3.191h Jndxl' Lou. Erpreß ..... . 3.25 92a lern Haute, Vandalia & S!.Loui Eisenbahn. all rat .... 7.15 ra kagx, fl65w rerreHaut, ct. .' Patiftc r !0 m Schnellzug 3 5J C Viaii und cc... !.) Kw Tag C-prift.... 3 31 Kr Iftail uidAce... 4.40 u Cincinnati, Judianapoli, St. Louis n. Ehteao Eisenbahn. Cincinnati Division. KLouiv. L. 4.00 Vm Eincivnatt "00 m inetnnati ......0 C.Qrr ic. 3.. 9lm Indianav See. 10 30 Cm 5L'vill rp. 11.50 ra Levern r 43 5 St U F L ' täglich ii c c.iO.45 Eine. cc ti.55 i Chicago Division. eo uri Öj. C.Crn Chicago Mail w 5irn Weflern ( d.o Stm S täglich r e 5!m hie Lou F . täglich tu.. 3.35 Cm Lazarett ce ..10.40 S Lail xe.. 3.30 9ta iincinnctt Lee. .40 N SefferfonviNe, Madifon und Jndianapolit Sifenbalzn. Süd r. tg. . . .10 m InoLNadRall. 9. m 8 IffadKcc... 7.25 Cm ' Zndhtex tägi0 45 m Snd ftWad Slatl 3 50 Nm f ?) 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MZZm Tincionati,HamiltonZ:IndianapolisEisenbahn 3nbp EtLoui 4.11 m 1 onnkrvillktt 8.30 Brn onnerlvilleUkk 4.-0 Nm ail. 11.5 Andpi u et. .40 I Jndx StLoui10. 4 tn.,D.T.N.Zl.'.50Lm E.ncinnatt cc Nm Indianapolis und viacenne Siseniah. ail tt airo r 7 v I tneennk ..10 34 v vtneenne re . 2.3 R ail ,?. 4.39 Stm Mge mit r. . Lehnseffel-Eer mit ., echlal'LLagkA. tt p. ParrE,r. U d . t-,'ar

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