Indiana Tribüne, Volume 7, Number 330, Indianapolis, Marion County, 18 August 1884 — Page 2

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Sndiana Hribüne. Erscheint FägNH, MHenMlZ n. Sonntags.

Office: 120O.Marhlandgr itZgtt4e .Tribüne- kostet durch den Träger 12 snt xer Woche, die LonntigZ Tribüne" Cent! per Woch. Beid lufamnc n 1b Ent. Per Post ,uges:Zt in VorauZdeiahlung 16 xer JaZr. Indianapolis, Ind., 18. August 1884. OaS Washington Denkmal. Höher, als irgend ein Werk aus Menschenhand seit den Tagen des Thurmes zu Babel ragt mx Zeit das Denkmal in . die Lüfte, welches dem Vater des Vater landes in der Bundeshauptstadt errich tet wird. Nur wenige Fuß fehlen noch an der Vollendung der Säule, Kelche den Hauptbestandtheil bildet, und alsdann wird der Oberbau in Angriff genommen werden, zu dessen Ausführung äußerst complicirte Hebemaschinen erforderlich sind. 17 Fuß erhebt sich die Grundlage, welche einen Umfang von 146J Quadratfuß hat, über den Boden, und auf ih? erhebt sich 486 Fuß hoch die gewaltige Säule, so daß ihr nur noch 4 Fuß hin zuzufügen sind, um die Gesammthöhe des Denkmals bis zum Oberbau, 517 Fuß, zu erreichen. Die Wände des OöeliZken besteben an den Außenseiten aus weißem Marmor, inwendig aus Granit. 5m Innern der Säule führen eiserne Treppen bis zum Giebel, und außerdem stellt ein Fahrstuhl die Werbindung mit dem obersten Theile der Säule her. Derselbe fördert jetzt noch die riesigen Quadern in di? Höhe, und zwar bei jeder seiner Steigungen das gewaltige Gewicht von sechs Tonnen. Stahldrähte von' IN Zoll Durchmeffer tragen den Fahrstuhl, der nach Vollendung des Baues zur Beförderung der Besucher des Denkmals benutzt werden wird. Wer jetzt in dr Säule emporfährt, erblickt an der Mauer eine breite schwarze V!arke, welche andeutet, daß er sich an jener Stelle genau hundert Fuß über der Spitze der höchsten Feder befindet, welche über den Kopfschmuck der Göttin der Freiheit auf der Kuppel des Capitols hinausragt. Die vier Fuß, welche noch an der Höhe der Säule fehlen, werden im Laufe dieses Monats fertig gestellt - werden, dann aber handelt es sich darum, die ungeheureuren Lasten, aus denen der Oberbau hergestellt wird, an ihre Plätze zu vefördern, was durch einen Krähn zu erfolgen hat, der von dem den ganzen Bau leitenden Oberst Casey zu diesem Zwecke hergestellt worden ist. Im Oberbau werden acht hohe und breite Fenster angebracht und der Schlußstein wird eine vergoldete Stanze aus Kupfer tragen, welche mit einer der erwähnten eisernen Säulen direct verbunden wird und hierdurch einen ebenso einfachen als zuverlässigen Blitz ableite? bildet. Der Oberbau wird die Form einer Pyramide erhalten und in seinen Formen denjenigen des Denkmals auf Bunker Hill entsprechen. Von den Erinnerungssteinen, welche bei Errichtung des Denkmals mit verwendet werden sollten, sind neunzehn im Innern der Säule angebracht worden, jedoch lediglich als Schmuck und nicht als Theil des Mciuerwerks, dessen Zusammenhang und Festigkeit unter der VerWendung verschiedenartigen Materials gelitten haben würde. Von den noch vorhandenen, 80 an der Zahl, werden die von auswärtigen und den Regierungen unserer Staaten geschickten Vlöckc in entsprechender Weise verwendet, die übrigen aber nur in der Nachbarschaft des Denkmals auf eine noch nicht bestimmte Weise aufgestellt werden. Viele derselben würden, am Denkmal selbst angebracht, demselben nicht zur Zierde gereichev, andere tragen, breitspurig in den Stein gemeißelt, die Namen der Steiw metzen, welche die Steine bearbeiteten, und es kann nicht der fteef des großartigen, nationalen Denkmals sein, eine riesige Li'faps.iule darzustellen. Weinbau in Afrika. Herr I. Wilcor, unser Consul in der Kapstadt, mcicht in seinem letzten Berichte an die icgierung einige interessante . Mittbeilungen ixb:x die 3!cbeneultur und die Weinbercitung in der Kapcolonie. Die ersten Beinstöcke, die nach Afrika gebracht wurden, kamen von den Ufern des deutschen )!heines und bestanden fast ausschließlich .aus Muskatellerreben. - 1653 wulde westlich von der Kapstadt die erste Wcinpflanzung angelegt. 1GS1 versuchte man $um ersten Male, Franz, fcrarmtiiem aus den Trauben zu gewinnen, derselbe siel aber so schlecht aus, daß man die Fabrikation von Cognac wieder aufgab und sich mit dem Keltern eines ordinären HauZirlnkes beni'gte. Fünf Jahre später wurde der erste Census in der öolonie aufgenommen und wies nach, daß sich damals "40-2,000 instöcke in der Cclonie befanden. Diese Zahl stieg bis 18si. auf 05,300,000 und 1875 aus .69,910215. In diesem Sommer hat die britische kegierung eine besondere j - Untersuchung des 3'einbaues in der Con lonie vornehmen lassen und die hiermit H betraut gewesene Commission berietet, H da sick ;ur .cit 120.000,000 Weinstöcke U in der Colonie besindcn, daß eine Spur von Krankheit, namentlich von den Vcrheerungen der Lteblaus, sich bisher nicht gezeigt hat, daß die angegebene Anzahl von Reben sich auf 45,000 Acker vertheilt und daß in diesem Industriezweige ein Capital von mehr als 20,000,000 an gelegt ist. Das südliche Afrika bezcht noch große FlachenLandes, die sich genau so gut zum Weinbau eignen, wie diejenigen, die jetzt für denselben verwendet werden. Auf den westlichen Theil ist der Anbau bisher nur aus dem Grunde beschränkt geblieben, weil sich dort zufällig die er. .sten Weingärtner niedergelassen haben. Der Boden ist der Cultur überall günsiig. wie viel aber auf die Behandlung u& selben ankommt, erhellt aus 'dem Um- " stände, daß hausig ein Weingarten kaum 360 Gallonen Wein pro Acker ergiebt.

während der unmittelbar daneben besinn liche Jahr auö Jahr ein 1500 bis 1600 Gallonen liefert. Eine Eigenthümlichkeit der Weinstöcke in Südafrika ist die lange Dauer ihrer Ertragfähigkeit. 50 bis 00 Jahre liefern die Neben gute Erträge, aber einer der erfolgreichsten Winzer Ikamcns Herzog hat in seinen Pflanzungen mehrere Acker mit tragfähigen Wcinstöcken, die nachweislich, vor 123 Jahren angepflanzt worden sind. Der Kapwein galt im vorigen Jahrhundert für eines der cM sten Getränke der Erde, während' aber

Frankreich und Deutschland, Ungarn und die Vcr. Staaten in der Wcinkultur und der Weinbercitung leider auch in der Weinverfälschung großartige Fortschritte gemacht haben, sind die Winzer am Zlap stehen geblieben, ist der Nimbuö ihrer Weine geschwunden und sind die letzteren mit Äecht in Übeln Nuf gekommen. Feinere und edlere Soiten werden nur in geringen Mengen erzeugt und kommen wenig in den Verkehr. Die Ausfuhr des ganzen letzten Jabres bztrug 121,352 Gall.,und doch bat dieKavcolonie weniger unter Krankheiten des Weinstocks zu leiden gehabt, als irgend ein anderes Weinland der Welt. Wo der Wein dolt gut gepflegt und wo beim Keltern mit Sorgfalt verfahren wird, da gewinnen die Winzer hochfeine Weine, wie 'den Constantla, den Muskatwein und den sogenannten Kap-3theinwein, in England Cape Hock genannt, die überall gesucht sind und theuer bezahlt werden, während die weniger sorgfaltig behandelten Weine beinahe werthloö sind. In neuester Zeit ist die Erzeugung von Cognac mit mehr Glück versucht worden. als vor länger als 200 Jahren Und es bat z. V. der genannte Herzog im letzten Jahre ,000 Gallonen nach Europa aus' gefühlt. Menschlichkeit im Kriege. Obwohl es höchst fraglich ist, ob die Kriege jemals aufhören und obwohl gerade in der neuesten Zeit die A!ordwerkttuge immer mehr vervollkommnet weroen, so ist doch nicht zu leugnen, daß die civilisirten Völker sich Mühe geben, .die Schrecken blutiger Kämpfe zu mildern. Die Gesellschaft vom ökothen Kreuze wird überall anerkannt und geschont. Jedes Heer wird ebensowohl mit Lebens-rettungs-Mitteln als mit Waffen ausgerüstet. Den Hospitälern wird dieselbe Aufmerksamkeit gewidmet, wie den Vefestigungswerken. Ganz besondere Beachtung ist in der Neuzeit namentlich den Ambulanz-Fuhrwerken geschenkt worden, welche die Verwundeten möglichst schnell in ärztliche Pflege bringciz haben. Wenn irgendwo am Tage qekämpft worden ist, wird das Schlachtfeld gewöhnlich noch vor Einbruch der Dunkelheit nach Verwundeten abgesucht, und selbst die Todten werden möglichst schnell aufgelesen. Wenn indessen eine Schlacht sehr lanae gedauert' hat oder gar am nächsten Tage fortgesetzt werden muß, kann den Verwundeten wenig Aufmerksamkeit geschenkt werden. Nach der Schlacht von Sedan z. V. mußte man viele der Verletzten vier Tage und vier Nächte lang auf dem Felde liegen lassen, sodaß Tausende sich verbluteten oder verschmachteten. Die Nächte waren nämlich so dunkel, daß die Lebensretter ihre Aufgabe nur unvollständig erfüllen konnten. Ä!an wendete allerdings Laternen an, um die Dulder aufzusuchen, aber dieses Licht reichte immer nur auf kurze Entfernungen. Diesem Ucbelstande hat man lange vergeblich .auszuweichen gesucht. Als nun das elektrische Licbt zuerst in Aufnahme kam, dachte der Varon Mundy, der Vorsteher des freiwilligen Le-bensrettungs-Eorps in Wien, über seine Verwendbarkeit auf den Schlachtfeldern zur Aussuchung Verwundeter nach. Er machte zunächst einen Versuch in der Umgebung Wiens, der ihn höchlichst befriedigte. Akänner hatten sich in dunkler Nacht in verschiedenen Stellungen auf ein ungepflügtes Feld zu legen und liegen zu bleiben, bis das elektrische Licht sie erkennen ließ. Auf eingegebenes Zeichen erschienen dann Ambulanzwagen und Männer mit Tragbahren, welche die Umherliegenden auflasen. Dieser Versuch erregte auch im Auslande solches Aufsehen, daß Dr. Mundy kürzlich von der Aritisch-?'ationalen Gesellschaft zur Pflege der Kränken und Vertvundeten im Kriege eingeladen wurde, denselben in England zu wiedcrholen. Er entsprach diesem Wunsche und nahm einen Versuch in größerem Maßstabe vor. Eine bewegliche Dampfmaschine und ein elektrischer Apparat kamen bei dieser Gelezenheitzur Anwendung, und vie.le Heeresärzte wohnten der .Vorstellung bei, um sich von der Wirksamkeit der neuen Methode zu überzeugen. A!an ließ von Veteranen in Aldershot ein Scheingefecht aufführen, als dessen Ergebniß hundert Mann auf dem Felde zurückblieben. Dieselben hatten sich theils hinter Felsblöcken, theils in Schluchten zu verbergen und die Stellung von hilflosen Berwundeten anzunehmen. Als eS völlig dunkel geworden war, ließ man das elektrische Licht zunächst über einen Theil deS Schlachtfeldes scheinen, und zwar mit großem Erfolge. Man konnte die am Boden liegenden Leute deutlich erkennen und schaffte sie fort. Alsdann wurde die Dampfmaschine sammt dem elektrischen Apvarate fortbewegt und ein anderer Theil des Feldes beleuchtet. Auf diese Weise brachte man es fertig, binnen einer Stunde das ganze Gebiet abzusuchen, aus dem das Scheingefecht stattge funden hatte. Nur drei Mann waren an Stellen liegen aeblieben, an welche das Licht nicht hingedrungen war. Auf Grund dieses Verluches wird die Erwartung ausgesprochen, daß sämmtliche Heere m Zukunft . elektrisches Licht zur.Abju chung der Schlachtfelder verwenden wer den. Pfähle in den Straßen. Wahrend es längst von allen Seiten anerkannt war, daß die Pfahle und un entwirrbaren Drahtnetze der Telegra phen- und Telephongesellschaften in allen größeren Städten ein Verkehrshinderniß bilden, ließ sich den Monopolisten bisher aus gerichtlichem Wege Nicht veikommen. Sie stützten sich nämlich auf . die Freibriese, die ihnen von den gesetzgebenden Körperschaften der verschiedenen Staaten

ertheilt worden waren und mittels deren sie das Recht zur Anlage von oberirdischen Drahtleitungen erlangt hatten. Sobald nun das Volk" eines Staates als Kläger austrat, wurde vom juristischen Standpunkte aus mit vollem Rechte geltend gemacht, daß eö sich eigentlich selbst verttage und eine solche Klage nicht zuläffig sei. Denn die Legislatur vertritt nach rechtlichem Begriffe das Volk, ist gewissermaßen das Volk selber. WaS sie also erlaubt, kann der Staat durch seine eigenen Organe nicht bekämpfen. Daacaen bleibt es dem einzelnen Vür-

ger unbenommen, feine Zkechte gegen die Eingriffe der durch die Legislatur vertrctcne Gesammtheit zu wahren. Der Ein eine braucht sich auch vom Voll niqt treten zu lassen. Ein Bürger in New Aork begriff diese Thatsache und machte Anstalten, einen riesigen Telegraphen pfayl vor seinem Hause zu beseitigen. tatt sich mit ibm abzufinden, klagte die Metropolitan Telegraphen- und Tele-phon-Gesellschaft .auf einen Einhaltsbefebl qeaen sein Beginnen, und dadurch endlich wurde die Frage in der richtigen Form vor die Gerichte gebracht. Nichter Jnaraham hat nunmehr ent schieden, daß der Einhaltsbefehl nicht zu bewilligen ist, well die Legislatur gar kein Recht hatte, die Errichtung von Pfählen in öffentlichen Straßen gegen den Willen der angrenzenden Grundeigenthümer zu gestatten. Die Straßen sind für den öffentlichen Verkehr bestimmt, der zwar durch Straßenbahnen, nimmermehr aber durch dicke Pfähle und Drahtgewirre gehoben werden kann. Als Vertrauensmann des Volkes bat die cj aislatur ebenso wen! ein 9!echt, ihre Gewalten zu Mißbrauchen, wie ein Privatmann, dem der Pojten eines Trustes" übertragen worden ist. Ein interessanter Brief. Den grauenvollen Berichten gegenüber. welche jetzt über die Vorgänge unter den unglücklichen Tleilnehmern an der Greely-Expedition durch die Geltungen gehen, verdient nachstehender Brief insofern besonderes Interesse, als er die erste bestimmte Nachricht enthalt, die über die Aufsindung der Ueberlebenden und der Todten von jener Expedition mie Staaten und zwar nach Annapolis,Md., gelangt sind. Der Brief, welcher kemer Erläuterung bedarf, ist von dem Hochbootsmann George Jewell an Bord der Vundesfregatte Thetis" im Hafen von St. John's unterm 16. Juli 1884 an deffen Schwester geschrieben, und lautet in'der Hauptsache wie folgt : Nach achttägizer Fahrt von Disco sind wir gestern im hiesigen Hafen eingetroffen. Unsere Ankunft hat große Aufregung hervorgerufen, die sich noch jetzt nicht gelegt hat. Ich ging mit Capitän Schley mit dem ersten Boote an's Ufer, wo dieser die für ihn eingelaufenen Depeschen in Empfang genommen hat. Als wir auf unserer Sucbc nach den Männern von der. Greely-Erpedition nach PaverHafen gekommen waren, wurden Lieutenant Launt und ich befehligt, die vom Eise umschlosiene Insel Brevoort zu durchfor schen. Das erste, was ich in einem Steinhügel fand, war Greely's Bericht vom L3. October vorigen Jahres, aus dem wir ersahen, daß die Mannschaft zwischen der Insel Cocked Hat und Kap Sabine das Winterlager bezogen habe, 12 Meilen von dem Platze entfernt, auf dem wir uns befanden. Wir erstatteten an Capitän Schley Bericht, und dieser fuhr mit uns auf dem ..Bear" sofort nach der bezeichneten Stelle ab. Unmittelbar am Ufer trafen wir auf den ersten Mann von der GreelvExpedition. Derselbe war unbeschreiblich schwach und mußte von uns nach dem Lager mehr getragen als geführt werden. Nicht weit vom Ufer fanden wir den ersten Todten, wie wir später erfuhren, den letzten Mann, der gestorben ist. Die Ueber lebenden waren zu schwach gewesen, ihn zu beerdigen. Im Lager bot sich unS der fürchterlichste Anblick, den je eines Menschen Augen geschaut haben. Die sieben Männer, die noch lebten, waren sicherlich dem Tode erlegen, wenn wir nur einen Tag später angekommen wären. Ich gehörte sodann zu denjenigen, die Befehl erhielten, die in der Näh? beerdigten 10 Leichen auszugraben. Greely und drei der Ueberlebenden wurden an Bord der ThetiS", die anderen drei an Bord des Bear" gebracht. Während auch die Leichen nach den Schiffen geschafft wurden, sammelten Lieutenant Launt, rch und drei Matrosen alle Berichte, photographischen Aufnahmen und. sonstigen Gegenstände von Wichtigkeit, welche zu der Greely Ervedition gehörten. Wir fuhren hieraus zunächst nach der Insel Llttleton, widmeten uns hier der Pflege der Ueber lebenden, von denen einer starb, und hatten eme günstige ;vaurt nach Disco, wel 6cs wir am 5. Juli erreichten. Nur der vierte hatte uns einen heftigen Sturm gebracht, den wir aber gluallch überstanden. Ich bin so gesund und kräftig, als ich nur wünschen kann und habe wäh rend der Skeise um zehn Pfund zugenom men." Daß Herr Jewell vom Zustande der Leichen, bei deren Ausgrabung er geholfen hat, keine Silbe erwähnt, kann aller dlngö die Folge des von Eapt. Schlev ertheilten Befehles sein, doch ist der ganze Ton des vorstehenden Briefes so offen, t Air oan er man aus oas ao nailtlcye Ä5er schweigen eines äußerst wichtigen Um standes schließen läßt. m t m Eine Musterstadt. Es giebt wenige Niederlassungen in den Ver. Staaten, in denen die weise Benutzung der von der Natur gebotenen günstigen Verhältnisse, verbunden mit der selbstlosen und aufopfernden Energie zweier Burger so schnell zu einem alän zenden Resultate geführt hat, wie in dem StadtchenFaribault m Minnesota. Noch im. Jahre 1835 befand sich da, wo heute das aus schönen und festen Steinhäusern aufgebaute Faribault steht, ein Jndianerlagcr, in dessen Mitte sich ein hübsches Holzhaus von den gewöhnlichen BretterHütten und Zelten abhob. Dieses Framc Haus bewohnte der kürzlich verstorbene Jndianeragent Alerander Faribault, der sich mit einer Indianerin verheirathet hatte und unter dem Namen des treuen und weisen Freundes seiner indianischen , ii cm r . nruoer" im yanien Svenen verannr war.

Aleser Mcnscycnsreund hatte dem unter richte der Indianer von jeher seine bcsondere Aufmerksamkeit zugewendet und gründete, als ihm ein cultivirtes und strebsames Geschlecht herangewachsen war, die Stadt, die mit vollstem Stechte seinen Namen trägt. Der Platz, auf dem' sich das Lager befand, war hügeligcs Prairieland, durch Fruchtbarkeit, durch herrliches Trinkwasscr und in nachster Nähe besindliche Waldungen ausgezeichnet. Nicht nur die praktische Anlegung der Straßen, die Wasserleitung :nit einem Becken, das sich 20U,jiisj über die Grundfläche der Stadt erhebt, und sowobl frisches krystallhelles Trinkwasser liefert, als auch ausreichenden Schutz in Feuersaefahr gewährt, die Viaducte, welche den Verkehr innerhalb der Stadt erleichtern, sind Faribault's Werk sondern derselbe setzte es auch durch, daß die wohlthätigst:n und großartigsten öffentlichen Anstalten des ganzen Staates nach Faribault verlegt wurden. Es sind dkö ein

ideologisches Seminar, die sogenannte Sharnick Knabenschule, die St. Mary's Erziehungsanstalt für Mädchen, sowie die Staatsinstitute für Blinde. Taubstumme und Gebrechliche. Dieje zechs MusteranstaltiN sind, von ausgedehnten Parks umgeben, welche die weißen und die rothen Bewohner der Stadt längst als eine der größten Wohlthaten für die Stadt erkannt haben und zu deren Verschönerung sie sortwährend theils durch Bewillizungen aus der Stadtkasse, theils aus eigenen Mitteln beitragen. Ja seinen Bestr.-buit.ren für die Vildung der Indianer wurde Faribault durch besonders treffliche Missionäre unterstützt, und feinem Einflüsse war es namentlich zu verdanken, das der ))leverend B. Wblpple als ertter Blschor deS Staates Minnesota erwählt wurde und seine Amtswohnung nach Faribault ver legte. Seinen kirchlichen Anschauungen treu, hat dieser treuliche Mann die Dienste, die er seinen Mitmensche erwies, und erweist, nie von deren Glauben abhängig gemacht, sondern allenRafsen und Secten seine aufopfernde Fürsorge gewidmet. Es giebt Städte genug im Westen, die in kürzerer ':rt einen groß artigeren und glänzenderen Aufschwung errunge haben, als Faribault, aber keine einzige, tercn Bewohner sich so zahlreicher gemeinnütziger und wohlthätlger Anstalten u'rv ailsgezeicyneterchulen erfreuen. Die in Faribault und durch den Gründer der Stadt mit 3!ücksicht auf Jndlaner-Erzichung erzielten Ergebnisse haben ihres Gleichen in den Ver. Staaten und in Eanada nicht. Vom Ittlnde. In Astoria, Or., starb dieser age im Alter von 91 Jahren der deutsche Pionier Emanuel Winter. Das Herz ernes kürzlich an der Küste von Neufundland erlegten Walnsches hatte genau 1 Zlard un Durch messer. Die höchste Miethkaserne in New York ist 170 Fuß hoch und enthält 10 Stockwerke, sowie em m 3 wettere Stockwerke getheiltes Mansardendach. Dieser Tage wurde auf dem Calvarien-Friedhofe in New Jork die 500,000fte Leiche beerdigt. Der Friedhof ist seit 1852 in Gebrauch. Neue Versuche über die Leuchtkraft elektrischer Lampen an den Schornsteinen der Locomotiven haben af derPennsvlvanischen Eisenbahn err t p c oi r r zeoen, oan oie wann m einer ouniern Nacht auf eine Strecke von 33 Telegraphenpfählen genügend erleuchtet .war. Die Entfernung entspricbt genau einer Meile. Die in New Jork kürzlich wegen Schwindeleien verhaftete Editha L. DisDebar. die sich in ihren ZeitungsAnkündigungen Madam? Eaglistro aus Persren nennnt, und als Jüahrsagerin, sowie als spiritualistisches Medium Geld verdient, behauptet, eine Tochter des ilönigs Ludwig I. von Aaiern und der berüchtigten Lola Monte;, nachmaligen Gräsin Landsfeld zu sein. 4 Nach P o o r ' S neuestem, soeben veröffentlichten Eisenbahn - Almanache kann der Bau der Eisenbahnen der Ler. Staaten, deren Länge 121,592 Meilen beträgt, höchstens- 3,789, 410,728 gekostet haben. Actien und Bonds wurden aber zumBetrage von 87,495,471,311 ausgegeben. Das bedeutet eine Verwässerung von 3700 Millionen Dollars. Ein californischer Wortwurzelforscber (Etymologe) hat kürzlich eine interessante Erklärung des lateinischen Wortes seidum tarcariurinr gegeben. Er meinte in einem Vortrage vor der Versammlung californischer Weinbauer, schon die alten 3!ömer..hätten ihre Last mit dem Niederschlage in der Gährbütte gehabt. Damals habö es keine Chemiker, wohl aber eine gesunde Derbheit gegeben, und der alte Römer, welcher diesen Niederschlag beachtet, habe wahrscheinlich sich ähnlich geäußert, wie ein Amerikaner sich heute äußern würde ; er habe gesagt: -This is ahellofa stuss." Da nun die Hölle tartarus" geheißen, so könne man sich leicht erklären, wie das Zeug zu dem Namen gekommen sei. In New Jork ist es w: in einmal vorgekommen, daß ein Mann, Namens Fr. Vöghte, aus Meriden, Conn., in der Ehathamstraße von einem anständig gekleideten Mann" angeredet und zu einem Glase Bier eingeladen wurde. V. trank zwei GlaS Bier, siel sodann besinnungslos nieder und wurde seiner Uhr nebst Vaasschast beraubt. Man hatte den Vkann betäubt, um desto leichter den Raub ausführen zu können. Der Attentäter ist seitdem in der Person des 23-jährigen H. Sturgis verhaftet worden. Gottfried Dettmann von Tonawanda, N. J., ein 50 Jahre alter Wittwer, heirathete vor Jahresfrist ein junges Mädchen. Der Ehemann hat zwer Kinder von seiner verstorbenenFrau, welche die Stiefmutter nicht liebte. Er ließ sich von seiner jungen herzlosen Frau ui einer grausamen Behandlung der Kinoer ausstacheln und verübte die empörendsten Gewaltthaten gegen sie, schlug sie, trat sie mit Füßen, und schleifte die bewußtlos am Boden liegenden Kinder in ein Zimmer, welches er fest verschloß mit der Absicht, sie dort verhungern zu lassen. Die Nachbarn schritten ein und benachrichtigten. die Behörde. Als Dett-

mann vor oen viiqm cmn wurde, konnten die Binder, welche er nach Canada gebracht haben will, nicht aufgefunden werden. Es herrscht eine große Erbitterung gegen das Dcttmann'sche Ehepaar. Ein kleines Corrupt ioar sGeheimniß der Washingtoner Officiere ist soeben wieder entdeckt worden. Die Negierung hat seit vielen Jahren die in Washington lebenden Officiere der Armee und Flotte in Krankheitsfällen von ihren Stabsärzten unentgeltlich behandeln laffen und. gewisse Apotheken bestimmt, welche die Recepte machten und jedes Vierteljahr ihre Rechnungen einreichten. In den letzten Jahren wurden aber diese 3!echnungen so enorm, daß die Regierung auf die Idee kam, eine Een-tral-Apotheke für diese Fälle einzuführen. Eine Untersuchung hat nun ergeben, daß die Officiere und ihre Familien allcö Mögliche verschreiben ließen ; sie gingen dann in die bekannte Apotheke, ließen berechnen, was das Recept koste, worauf sie sich Toilettenartikel, Sodawasser, Stadtbahnbillete, Briefmarken k. zu dem Betrage des Receptes geben ließen. Einige Frauen von solchen Koburgern wurden alle Tage krank, und der gefällige Arzt verschrieb ihnen täglich ein neues Recept mit recht' vielen theuren Jngredienzen, so daß die Dame mit Hilfe des gefälligen Apothekers täglich Kleingeld hatte. Eineebensoungewöhnliche, Wie unheimliche Scene spielte sich während des Erdbebens in der Wohnung der Eltern des Louis Jgler, jun., m Amityville, N. I., ab, welch' Letzterer, wie berichtet, vor einigen Tagen Selbstmord begangen hatte. Als der Geistliche eben im Begriffe war, niederzuknieen, um für das Seelenheil des Verstorbenen zu beten, würd? das Haus durch den Erdstoß in seinen Erundvesten erschüttert. Ein großer Spiegel, welcher an der Wand des Parlors angebracht war 'und von dem Fußboden bis zur Decke reichte, zcrsprang in zwei Theile, und die Wände des Zimmers barsten ebenfalls an verschiedencn Stellen, wobei sich große Risse zeigten. Die auf dem Sarge niedergc-

legten Blumen erzitterten und die Handhaben des Todtenschrcins geriethen in Bewegung. Der Geistlicbe, sowie mehrere Anwesende sielen in Ohnmacht, und die übrigen Leidtragenden flüchteten in's Freie. Eine Dame, welche vor Schreck : f. . n ' ri . . . . . ryre ci'.reegegenwari verloren yane. sprang durch cm offenes Fenster auf die Straße und verletzte sich derart, daß sie nach Hause gebracht werden mußte. Der Geistliche konnte den Trauergottesdicnst nicht beenden, und die Leidtragenden waren ebenfalls zu aufgeregt, um wieder das Zimmer, in welchem die Leiche lag. zu betreten. Die Bahrtuchträa.er bega den sich deshalb allem tn das .'aus und trugen den Sarg auf den bereiistehcnden Leichenwagen, worauf daS Bcgräbnrjz vor Nch ging. Ueber die Bluttbat eines eifersüchtigen Liebhabers wird aus Augusta, Marne, gemeldet : Bessie Van Eott, eine der gefeiertsten hiesigen Belles, hatte mit zwei jungen Leuten, Namens seeman und Talbot, zu gleicher Zeit ein romantisches Verhältniß angeknüpft, wclches schließlich- die Veranlassung dazu gab, daß die Freier der Schönen, einander mit dem glühendsten Hasse beehrten. Montag trafen die ?!cbenbuhler zusammen und geriethen sofort, wie immer bei solchen Gelegenheiten, in Streit, der bald in Thätlichkeiten überging. Talbot zog plötzlich einen Revolver aus der TaIch?, feuerte auf seinen Rivalen zwei Schüsse ab und jagte sich dann selber eine Kugel durch die Brust. Beide Männer haben so schwere Verletzungen erlit ten, das; an ihre Genesung gar nicht zu dc'f"' !"t." I TZ on,.lu Stande. D c r z w i s ch e n d er ch r i st l ichen und mohamcdanischen Bevölkerung in Albanien bestehende Antagonismus fand in der letzten Zeit wiederholt blutigen Ausdruck. Blutige Zusammenstöße zwischen Christen und Mohamedanern kommen in Skutari nahezu täglich unter den Augen der Behörde vor, ohne . daß letztere sich veranlaßt sähe, einzuschreiten. Die hiesige Regierung erinnert sich bedauerlicher Weise nur in jenen Fällen an die Bestimmungen des Gesetzes, .wenn es gilt, Blutthaten eines Ehriitcn 'zu abnden. In diesem Falle bringt sie das von Mustapha Assim Pascha für solche Verbrechen erlassene Strafgesetz, , wonach .den Verwandten des Schuldigen ihre bewegliche und unbewegliche Habe entzogen und ihre Häuser niedergebrannt werden, unnachsichtig zur Ausführung. Lange schon fühlten sich die Angehörigen der Provinz Nassau im Stillen, gekränkt, daß man im übrigen Deutschen Reiche den Spitznamen ,.Nassauer" auf Leute anzuwenden pflegte, die in Bezug auf Mangel an Freiqicbigkeit das Menschenmögliche leisten. Nunmehr haben eingeborene Nassauer glücklich hcrausbuchstabirt, daß Diejenigen, deren Thun und Ererben den Icamen der via' sauer zu jener unschmeichethaften Bedeutun gebraucht hat, gerade ganz ausdrücklich Nichtnassauer waren. Und das soll folgendermaßen zugegangen fern: Das frühere Herzogtbum L!assau besaß keine Universität, daher sahen sich die Studirenden genöthigt, eine fremdeHochschule zu besuchen, als welche ihnen von Staatswegen Göttingen bezeichnet wurde. So war denn auch in Göttingen ein von der nassauischen Regierung unterhaltener freier Mtttagstisch für solche nassauische Studirende eingerichtet, denen die VerHältnisse nicht gestatteten, aus eigenen Mitteln zu leben. Den Freitisch" benutzten jedoch auch Studirende, das heißt nur hier und da, welche Nicht aus vcassau waren, und diese wurden von ihren Commilitoncn mit dem Namen Nassauer belegt, weil sie also an dem nassauischen rv '.'rr . ii r , Hrelllicy genaaueri" ya::en. . Ueber den Zustand der Weinberge meldet die Deutsche Weinztq. von Mainz: Die Witterung der letzten vier Wochen hat den W.'inbergen erheblich genützt. Die Trauben hängen in Rheinhessen, einige Striche auögenommen, allgemein reichlich, sind gesund und zeigen von Tag zu Tag Fortschritt im Wachstyum. cach dem heutigen Rebenstände zu urtheilen, kann bei sehr aünstiger Witterung des Nachsommers für den .a:, - r ri c rri . , viesjak'rigen )ero l eme ourcy'cynrtttla) c ri? , rt . c rr oerrreo.aenoe rme ervonr weroen. e

schäftlich ist es eben still, obwohl' unter der Wirkung der Sonne mancher Winzer dem Verkaufe seiner Bestände geneigter ist, als dies im vorigen Monat der Fall gewesen. Aus Bingen. In den letzten Wochen war die herrliche, anhaltend heiße Witterung der weiteren Entwicklung der Trauben überaus günstig und md auch die schweren Gewitter der ver Iossenen Woche ohne jeden Schaden für unsere Weinberge vorübergegangen. Die Reben stehen in der That ganz wunderschön ; die Trauben beginnen bereits al-

lenthalben sich zu hangen und wachsen zusehend. Nach den Urtheilen kundiger Weinbesitzer wird allem Anscheine nach das Ergebniß in hiesiger Gemarkung einen halben Herbst nicht übersteigen, während in den mehr nach der Pfalz belegenen Gemarlungen, woselbst die Traubenblüthe später begonnen hat, und von der eingetretenen Hitze am meisten Nutzen zog, stillenweise auf einen vollen Herbst gerechnet werden kann. Im Nüdesheimer Bezirk steht der Weinstock im allgemeinen wunderschön. Die zahlreich vor bundenen Trauben nehmen sichtlich an Umfang zu; die Beeren sind schon ziem lich dick geworden. In. den mittleren uno aermaem aaen werden wir den meisten Wein ernten, da hier die Gescheine erst nach der kalten Witterung im vorigen Monat zur Blüthe kamen und weil die Blüthe bei der anhaltenden Wärme den bestenVerlauf nehmen konnte. In unsern bessern und besten Lagen da gegen gmg die Blüthe wabrend der altezeit nur langsam von Statten, infolge dessen vieles durchgefallen ist. Bei der cm i , . großen Menge oer vizryanoenen Mchte dürfte indessen der AuSfll doch nicht so bedeutend werden, als man anfangs befürchtete. ojipreugcn. Die im Frühjahr d. I. in Königsberg ausgebrochene Trichinose ist jetzt erloschen. Im Ganzen waren 19 Personen an derselben erkrankt, von denen 7 ge storben sind. Braunsberg feierte unlängst sein 600jähriges Jubiläum. In Arnsdorf bei Heilsberg stürzte ein mit 9 Personen besetzter. Wagen um; der Schreinermeister Klein war augenblicklich todt. In Gr. Koslau erhielt der Gutsbesitzer Botzek von seinem Knecht, dem er eine Züchtiaung zu Theil werden ließ, einen so heftigen Tritt auf den Bauch, daß er in Folge innerer Verletzungen nach kurzer Zeit starb. Während der Grenzaufseher Büttner in Bilderweitschen sein Gewehr reinigte, entlud sich dasselbe, die Kugel drang ihm ins Gehirn und B. war auf der Stelle todt. In Lyck sind 5 Soldaten an Trichinosis erkrankt. f zu Oletzko der 18jährige Sobn des Wirthes Stessenhagen. In Klischau wurde die Bäuerin Weidemann unter dringenden Verdachte verhaftet, ihre 10jährige Stieftochter vergiftet zu haben. . Tdürlnlsche Staaten. Der Festdirigent des 10. Mittelrheinr. nischen Musikfestes in Maim, Kapeumeister Friedrich Lur, ist von seiner Vaterstadt 3ludla jurn Ehrenbürger ernannt worden. . Die über 500 Jahre alte Saalbrücke in Saalfeld wird durch eine neue ersetzt werden. Die Wittwe Christiane Wölfel in Ebersdorf ertrank. Die Zweigbahn Schwarza-Blankenburg der Saaleisenbahn mit der Station Blankenburg wurde am 1. August eröffnet. Gesegnete Wobltbäter. . Als ein auS berühmten Aerzten und Chcmi kern bestehender Rath die Entdeckung machte, aß durch Mischung einiger wohlbekannter erthvoller Heilmittel die allerwundervollste Srzuei erzeugt wurde, Kelche ein? solche Menge Verschiedener Krankheiten zu heilen im Stande fei, daß beinahe alle anderen rmeien übersius. sig würden, bezweifelten dies Viele, aber der Beweis ihres Werthe durch thatsächliche An. Wendung zerstreute jeden Zweifel, und heule sind die Entdecker jener großen Arznei, HopfenBrtterS, als Wohlthäter von Allen geehrt. Dieses Bitter ist zusammengesetzt aus Hopfen, Buchn, Malz, Wolfikirsche, Löwenzahn und an. deren ältesten und besten Heilmitteln der Wett, und ist der größte Blutreiniger, N'eren und LeberRegulator und Leben und G sundheit Wiederbringer. Kein Leiden, wo dieses BUterS gebraucht wird. Was auch immer die Symptome sein mögen welcher Art auch die Krankheit und beiden sind gebrauchen Sie Hopfeu-Bitters. Es rettet Ihnen das Leben. Hunderte sind auf 'diese Weise gerettet worden. CT $500 f9t werden für jeden Fall bezahlt, wo das BitterS nicht hilft oder heilt. .Ich litt lange Jahre an schweren Nieren und Leberbeschwerden, bekam dünnes Blut, war schläfrig und matt, konnte kaum herumkriechen, war mit einem Wort ein alter gebrechlicher Mann und konnte nichts sinden, das. mir half, bis ich Hopfen-Bitters gebrauchte, und mich jetzt wie neu geboren finde. Mein Blut, ist rein, die Nieren' sind recht, und ich bin wieder so traf tig wie ein Dreißigjähriger, bschon ich 72 Jahre zähle. Batet. .Zehn Jahre lang dar meine Frau an's Bett gefesselt, sie litt an einer solchen Mengr Leiden, daß kein Dotter wußte, dat ihr fehlte, und ich warf ein kleines Vermögen für alle mögliche Humbug und Stoss weg. Vor circa 6 Monatcn sah ich 'eine Ver. Staaten Flagge mit Hopfen-Bttters darauf, und ich beschloß noch, mal zwei Flaschen zu kaufen, und jetzt lft sie so wohl und kräftig, als irgend eines Mannes Frau und dies wurde mit wenigen zwei Dollars erreicht H. W. Detroit, Mich. A.SE0ECKE,jr., gnropäislZes Inkasso. - GeMft ! . Ginclnnatl. WoAmächöen nach Deutschland, Oesterreich un der Schwelt gefertigt, Sonsulavische Beglaubigungen besorgt. jr u. s. . xrempt und sicher einkassirt. WelZseknnd Fostanszaykungen F" ZNan end sich in Inbta,xlil an : Philip Rappaport, No. 120 Oft Vkaryland Straße.

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