Indiana Tribüne, Volume 7, Number 328, Indianapolis, Marion County, 16 August 1884 — Page 2
tau.
i K tr
ndiana Vriöune.
Grfccin.t ZZSgliH, WölZentlich u. Sonntags. Office: 120 . Marhlandstr. sZie tZgll TriSün" foflct durch den TrSger IZ EntZ xer Ksche, die Esnniag? Tridüne- b CeniJ per Qcche. Vcid! ,uZae 15 Cent. x Post zugeschZt in LürauZdezahIung $ rk Jahr. Jndiaitapelis, Jr.d., 16. August 1634. Mensch oder Th!er. In der JZäYe des Städtchens Yale in BritiZb Columöi. ist dieser Tage ein räthfel5aftcä Wcscn entdeckt worden, das behufs seiner wienschaftlichen Jeststellung demnächst nach London in England eschickt werden soll. Dasselbe war schon seit ungefähr einem Jahre von rnehreren Pcrsonen gesehen worden, aber all; Anstrengungen, seiner habhaft zu. wer den,-hatten sich als vergeblich erwiesen. So hatten ini vorigen Herbste Damen und Herren aus ?)ale, an der Eisenbahn, in der Nähe des Tunnels No. 4,cin Picnie veranstallct. Sie sprachen, unter schattigen Bäumen gelagert, den mitaebrachten Ä!undoorräthen zu, als plötzltch von einem .'lfte ein eigenthümliches Geschöpf unter sie hineinsprang oder siel, sich auf den Hinterfüßen aufrichtete und ein Veörül und Geheul ausstieß, das theils an fcic eigenthümlichen Laute der Fväne, theils an den Kriegsruf wilder Jndianer-crinnerte. Die Gesellschaft war so erschreckt, daß sie aufsprang und in ihrem aufe nicht eher einhielt, als bis sie die nahe gelegene Station erreicht hatte. Mehrere Monate später wurden an der Bahn beschäftigte Arbeiter des seltsamen Wesens ansichtig, dasselbe lief aber' so rasch den felsigen Abhang des Hügels, an dem die Bahn hinführt, hinan, daß sie es nicht einholen konnten.' Anfangs dieses Monats bemerkte der Locomotioenführcr eines Zuges, der Äahnarbcite? von Iale nach Lytton be förderte, einen schwarzen Gegenstand von ManneSgroße, der quer über den Schienen lag. Er setzte die Bremsen in Thätigkeit, der Zug kam rechtzeitig zum Ste hen, das Geschöpf sprang auf und wie- ; derum nach den Felsen in der Nähe der Bahn zu. 2fe Arbeiter, mit ihren Hacken und Schc:r:feln ausgerüstet, folg ten ihm und der Flüchtling verstieg sich so, daß er diö Verfolger hinter sich und .eine steile Fe!skanö,die zu erklettern unmöglich war, vor sich hatte. Dis Manner versperrten ihm den 3!ückzug, andere entdeckten einen engen Pfad, der auf eine Felsban! über der Stelle führte, unter welcher das Geschöpf sich befand. Das letztere zeigte ein so furchtbares Tebiß, daß Niemand Lust hatte, dasselbe dirett - anzugreifen und die Arbeiter, welche sich aus der Felsbank in geschützter Stellung befanden, lösten Steinblöcke und ließen solche auf den räthselhaften Fremdling hinabfallen. Einer derselben traf ihn so, daß er bewußtlos zusammenstürzte.Vorsichtig traten die Männer von unten näher, warfen zunächst ihre Röcke und einige Decken über den Ohnmächtigen und fesselten denselben mit einer Leine. Der Gefesselte wurde in einen Güterwagen gelebt und kam dort schnell wieder zu sich. Nach Pale gebracht, würd? . das Geschöpf in einer Abtheilung des . Maschincnsuppens untergebracht u. der Fürsorge mit tfiL'eit'.r? j'.bergchen. Der letztere näherte sich seinem Pslegebefohlenen zunächst mit aro cr Vorsicht, entdeckte aber bald, daß derselbe nicht nur absolut nicht bösartig war, sondern auch bald förmlich zutraulich w ee. Der Gefangene ist, wenn er aurrecbt steht, 4 Fuß 7 Zoll hoch und wiegt 127 Pfund ; er ist am ganzen Körper außer an den inneren Hanöftächen und an den Fußsohlen mit schwa?;ensteifen, beinahe borstenähnlichen Haaren von der Länge , eines Zolls bedeck:. Die Gesichtsbil düng ist mit Ausnahme der verschwindend kleinen Stirn noch menschenähnli cher, als die des Gorilla oder des Orang Utan und die 5!rme sind zwar länger als bei den Menschen, aber nicht so lang, wie bei den genannten Liffenart?n. Das Geschöpf greift unter den ihm vorgesetz ten Nahrungsmitteln zunächst nach Waldbcercn, dann nach Nüssen, Früchten und Vurzcln, weist aber für jetzt noch Fleisch so:voh! in rohem, a!5 in subcrei- , tetcm Zustande zurück ; an Milck' hat es ' sich sehr schnell gewöhnt und zieht die- ' - selbe dem Wasser vor ; es verhält sich meist schweigsam und jtt jji nur selten Laute aus, die wild und seitsam klingen und bald an ein heiseres Bellen, bald an das Knurren eines Hundes erinnern, sich aber dann und wann zu iinem sörmlieben Brüllen verstärken. Zoologen von Beruf laben das eigenthümlichen 2Lesen biehe? noch nicht nntcrsacht. mehrere Äerztr sprechen die Ansicht aus, das ein Natursriel riieeze, welches mit der bekannten iimo leUikeit bat. (iner 'Ct utt er ?cr;'.veifll::,g. Bor vierl'n agen kam Frau Josephine Stcpelowki. eine arme polnische Frau, mi: urcifcj: anderen Einwanderern derselben 5ib!nnst nach Eastle Garden, in erbärmliche Lumpen gekleidet und cinen abzezeblten aglinz auf den Armen. Die Frau versteht kein Wort englisch, theilte dein Dolmetscher mit, sie wolle Verwandt: aussuchen, deren genaue Adresie sie besitze und verließ die Anstalt. Vorigen Samstag kehrte sie dahin zurück, noch abgerissener al5 sie angekommen war und nicht im Stande, ihr heftig schreiendes 5lind zu beruhigen. Neben einer Gruppe soeben angekommener Ein wandere? sank sie zu Boden. Die neuen Ankömmlinge lrarcn gade mi: dem Frühstücke besch.'.fligt, und eine Frau . nahm sich des indes an undreiebte demselben Kaffee und Brot. Die Gter, mit welcher das kleine Wesen aß und trank, bewies, daß dasselbe lange röre jed-? Nahrung gewesen sein mute. Die Frau weigerte sich, irgend ctooas zu genießen, sah stieren BlickeS vor sich bin, nahm das Kind, welches sich inzwischen gesättigt hatte und eingeschlafen war, wieder auf die Ärm?, schult auf den Dolmetscher tiz, ttin sie gerade ansichtig wurde und Zagte zu demlrlözn : ' JSldm Landölcute
vabcn mir gesagt, daß man in Amerika seine Kinder verkaufen könne, wie viel kann ick' für mein Kind verlangen V1 Bierzig Tollars," antwortete der Beamte, welcher glaubte, die Frau mache einen Scherz. Vierzig Dollars," murmelte die Frau bald polnisch, bald deutsch vor sich hin, verlies; die Rotunde und bot einer wöhlgekleideten Frau, der sie vor der Anstalt begegnete, ihr Kind für ö 10 zum Kaufe an. Die Angeredete verstand nicht, was die N!utter von ihr wollte, lüftete aber das Tuch, in welches das Kind einge wickelt war, von dessen Gesicht. Frau Stepelowski erblickte hierin einen Versuch der Fremden, das Kind an sich zu nebmen, preßte das letztere fester an sich und lief mit den Worten: Nicht verkaufen, nicht verkaufen !" nach Eastle Garden zurück. Dort sprang sie auf eine Bank und schrie, indem sie ihr Kind 'vor sich binhielt, mit der Stimme der Brzweiflung: Ich verkaufe mein Kind, wer bietet auf dasselbe?" Eine, rohe Scene entspann sich. Unter denanwesenden Einwanderern befanden sich zufällig viele Polen und unter wieherndem Lachen und Schreien riefen dieselben : ?ch gebe fünf Eentö", ich gebe ein Stück Kautabak" und ähnliche Redensarten. Ein Beamter brachte die Frau zur Matrone und hier stellte sick heraus, dan die Arme vollkommen wahnsinnict ist. Sie wurde vorläufig in dem Hospttale untergebracht und wird, sobald ihr Zu stand' dies erlaubt, nach Jkussisch-Polen zurückgeschickt werden. Welche Summe von Elend mag die ?irau. die, nach ihren un'.usammenl'ängendcn Aeußerungen zu schließen, bessere Tage gesehen hat, toäh rtnd ibres vier;chntägigen Aufenthaltes in der fremden Stadt erlebt haben, daß sie schließlich r die Nacht des Wahn .wi vetfiel ! Die Schulfrage in Belgien. . . Seit dem merkwürdigen Sturze des liberalen Ministeriums in Belgien, welcher im Juni stattfand und an Bollstän digkeit nichts zu wünschen übrig ließ,sind die Parteiwozen in dem dichtbevölkerten Ländchen außerordentlich hoch gegangen. Vor einigen Tagen fanden stürmische Kundgebungen sowohl der Elerikalen.als der Liberalen in Brüssel statt. Tie Ausregung. war sogroß, daß Londoner Zeitungen sogar einen Bürgerkrieg für möglich hielten. Noch einmal ist das Ungewitter vorübergegangen, ohne besonderen Schaden anzurichten, aber oö der Streit friedlich wird beigelegt werden können, ist eine andere Frage. Die unmittelbare Nrsache für diese
ungewöhnllche Erregung ist wieder einmal die Schulfrage. Belgien ist bekanntlich ein fast xeinatholisches Land und die überwiegend aus Arbeitern bestehende Bevölkerung hängt sehr an der Kirche. Als nun die liberale Regierung, welche alle ihre politischen Ideen aus Frankreich bezog, die öffentlichen Schulen lediglich dem Staate. unterordnen und der Kirche entreißen wollte, stieß sie auf heftigen Widerstand. " Die Verhältnisse liegen eben aanz anders, als hlernrland'e. In den Ver. Staaten, wo die AnHanger der verschiedensten Bekenntniffe und Sekten nebeneinander wohnen und neben der politischen auch die religiöse Freiheit berrscht. ist die aeaenseitiae Duldsamkeit ? , ' I' ' U U 1 " L' I o groß, daß confessionslose Schulen von Seiten der Bevölkerung auf daö herzlichste unterstützt werden. Dagegen werden dieselben von '.der Masse der belgischen Bevölke.runA als gottlose Anstalten bezeichnet, und gehaßt. Als daher die Negierung die vom Staate unterstützten Schulen überall confejsionslos machte, ohne Rücksicht darauf, ob die Bevölkerung gan katholisch, ganz protestantisch oder gemischten Bekenntnisses war. ent standen in den weitaus meistenGemelnden auch noch Pfarrschulen. Somit wurde die Bevölkerung für Schulzwecke sowohl vom Staate, als auch von der Kirche besteuert. Sie empfand diesen Druck, fürden sie die Regierung verantwortlich machte und stürzte die letztere. Diese Vorgänge liefern abennals den Beweis dafür, daß alle gesetzlichen Einrichtunzen keinen Bestand haben, wenn sie bei der Masse des Volkes keinen Anklang finden. - Man kann die Menschen ebenso wenig gegen ihren Willen frei, aufgeklärt oder religiös machen, wie man sie durch Gesetze zur gämlichen Enthaltsamkeit zwingen kann. Und selbst wenn eine Einrichtung sich in anderen Landern vorzüglich bewährt hat, so ist das kein Beweis dafür, daß sie auch in dem betreffenden Lande von den Volksmassen anerkannt werden wird. Daher ist es bester, das Volk selbst regieren zu lassen. In mancher Hinsicht mag dadurch der Fortschritt schembar verzögert werdenden der aufgeklärte Despotismus" ist ja häusig gescheidtec, als die brutale Menge", aber Maßregeln, die dem Volke verständlich und erwünscht sind, haben auch eine unerschütterliche Grundlage. Die wirklichen oder angeblichen Wohlthaten, die von oben herunter kommen, erzeugen ihrer zwanghaften Natur wegen nur Ünwillen. Mag es also auch zuweilen scheinen, als ob in den Ver. Staaten Reformen zu schwer durchzusetzen, zu viele Hindernisse gegen den Fortschritt zu überwinden wären; mag es auch mitunter aussehen, als ob eine kluge Regierung den Ball viel schneller in's elkcllen bringen würde, so ist eS und bleibt es doch sicherer, auf den auS dem Volke selbst kommenden Anstoß zu .warten. Wenn gewisse Zustände wirklich für die große Maffe unerträglich geworden sind und nicht blos den Denkern und Theoretikern so erscheinen, so werden sie auch dauernd abgeschafft. Das ist ein großer Vorzug der Volksherrschaft, der alle Nachtheile weit überwleat. Die Wohlthat alzo, welche die belgische Regieruna durch Einführung freier Schulen dem Volke zu erweisen hoffte, erregte bei demselben nur Erbitterung. Es beibehielt seine kirchlichen Schulen und wollte nicht außerdem für die staatlichen bezahlet ' Letztere kosteten zwar nur 94,500,000 jährlich,' obwohl die Bevölkerung ungefähr derjenigen des Staates New Jork gleichkommt, der für seine Schulen S12,000,000 jäbrlich ausgiebt, aber Belgien ist auch das dichtestbesiedelte Land, und hat daher einen armen Arbei terstand und einsehr starkes Proletariat. Außerdem wird tl für militäriscbe Zwecke ! ganz Mttzlos besteuert. Es handelte sich ri. 'i . ... , 7 ?wMn;jj um iwirn ire zwticsen a
tboliken und Nichtkatboliken. sondern
um einen kampf zwischen der kirchlichen und der freisinnigen Partei unter den öiatyoliten Felder, le irchllchen tru' gen. wie gesagt, den Sieg -davon; und rie neugewählte Kammer ging sofort an iiae Aenderung der Schulgesetze. Selbstverständlich verlangte eine starke Partei die gänzliche Unterordnung der Schule unter die Kirche,, aber die Maßregel, die schließlich angenommen wurde, muß als sehr gemäßigt bezeichnet werden. Sie bestimmt, daß in Bezug auf Schulanaeleaenbeiten das Svstem eintreten soll, welches man in den Ver. Staaten als Loealoption bezeichnet. D. h. die einzelnen Gemeinden sollen darüber abstimmen, ob sie katholische, protestantische oder confessionslose Schulen haben wollen, und die Mehrheit soll entscheiden. Auch das ist freilich nicht vollkommenGk' rechtigkeit. DieMinderheitmag manchmal fast ebenso stark sein,wie dieMebrheit, abereine Niederlage in der Wahl lassen, sich, die meisten Leute schon eber gefallen, als eine willkürliche Berfüauna von oben ; herab. Und durch eine Abstimmung wird doch mindestens die Hälfte der'Bevölkerung zufriedengestellt. . Die Liberalen werden hoffentlich mit der Zeit einsehen, daß sie alles erlangt haben, was unter den obwaltenden Umständen überbaupt zu erreichen tvar und daß sie zunächst erst ihren Lehren beim Volte Eingang verschaffen müssen, wenn sie noch mehr durchseken wollen. Ein Büraerkriea wäre auf alle Fälle verdammenswerth. Tenn wenn das velgizche Bon, ras nrcyl , haben will, was die Liberalen für eine Segnung halten, so soll , man es nicht zwingen wollen. Vielleicht verlangtes mit der Zeit selber genau das, was es jetzt unwillig zurückweist, wie das in der Geschichte aller Völker schon oft vorgefawvviift. Schiffbrüchig und beraubt. Tie Kajütenpassagiere des zur niederländisch amerikanischen Linie gehörenden Dampfers ,.'.1nsterram",der vorigeWcche bei rable I?la,.d strandete, sind am 11. d l'i.. die Zwischendeck-Passagiere TazS daraus in Nw ?)ork angekommen. Letztere waren von Halifar nach Boston gefallen und batten die Reise von dort auf dem Dampfer Pilgrim" zurückgelegt. Die eute boten, namentlich waS ihre Kieitung anlangt, einen tta lrigen ÄN' btid. öUeick'zeitlg mit der Nachricht von der Strandung dev Anlsterdain", war lkatt, tll !' bekannt aeworden. daß die S hi'sbach gen von Sitten derBewoh,:er von Sable Island eine herzlose und grausame Behandlung zu erdulden ge habt baben. Diese Äüttheilungen sind naä Auskunft der Passagiere von der Mannschaft des gestrandeten Dampfers erfiniden und ausgesprengt worden, um der,- eigenes unoerantwortliches Benehmen gegen die Panagiere zu verdecken. So erklärt z.B. Past)r Joseph Earrniann von Louisville, Kv.. daß er mit seinen eigenen Augen gesehen hat, wie die Äliaunschüst das Gepäck der Passagiere p!ü:derte und vernichtete und z. B. eine ibm gehörige große Kiste mit Wertzöllen Büchern erbrach und den Inhalt umherschleuderte. Dasselbe bezeugen der Pasfagier George Misen und der Musiklehre; Uleer. welcher letztere, auf der 'Reise von Paris nach Euracao in Bolivia begriisen. Musikalien undNoten im Wertbe von Hunderten von Dollars durch die sinnlose Zerstörunzswuth der Matrosen Valoren hat. Schon bevor die Katas:ropbe eintrat, war das Benehmen der 'ia,lnschai: unverantwottlich und die Leute slab'en namentlich Wein und Eigarren beinahe öffentlich. Dagegen stimmen die Aussagen aller Passagiere darin überein, daß die Bew:'imer von able .kand eS und ihrer r.uv achtzehn ihnen an Speise und Trank vorgeseht haben, was sie nur selber hatten. Am ersten Tage wurde ein Nalb, am nächst ein großer Stier geschlachtet und als Nahrung verwendet. Dem Eapitän des Amsterdam" wird übereinstimmend der Vorwurf unverant wörtlicher Schwäche gegen die Mannschüft gemacht ; er sah mit eigenen Augen, wie . B. die Stewardeß . einen kost-' baren Wintcrhut, den Frau Opsingen von Brooklyn, N. in Paris gekauft hatte, aus deren erbrochenem Koffer ent nahm und auf ihren Kopf stülpte,und begnügte sich mit Achselzucken. Abgesehen von dieser allerdings bedenklichen Schwäche geben die Paffaiere dem Eapitän das Zeugniß, er sei ein tüchtiger und rechtschaffener Seemann und der dichte Rebcl, mit dem der Dampfer Tage lang zu kämpfen hatte und der jede Orienti rung am Himmel unmöglich machte, lasse die Abweichung im Curse des Schiffes als entschuldbar erscheinen. Zu den Passagieren, die bei der Ka tastrophe das Leben eingebüßt habsn, ge hört der Deutsche Heinrich Schellenberg. Derselbe trug das ganze ihm und seiner IlZjährigen Schwester gehörige, nicht unbeträchtliche Vermögen an sich, und die letztere ist, völlig mittellos, einsttveilen in Eastle Garden untergebracht worden. Pastor Earrmann bezeichnet eS als eine unverantwortliche Scmmfeliakeit der britischen Regierung, daß auf Sable Island weder für telegraphische, noch für telcphontsche Verbindung mit dem Festlande gesorgt ist. ' (. ' . Die Fabrikmädchen in Boston. Der soeben veröffentlichte Jahresbe richt des Vorstandes des Bureaus für Arbeitsstatistik von Masfachusett? enthält ern lehrreiches Kapitel über den Zustand der Fabrikmädchen in Boston, welchem sorgfältige Erhebungen zu Grunde liegen. Boston, so heißt es in dem Bericht, hatte nach dem letzten Eensus 362,339 Einwohner, von welchen 17Z,2LZ männlichen und 100,571 weiblichen Geschlechtes wa ren. Die Gesammkahl der in allen Verufsarten beschäftigten Personen beziffert Nch aus 149,194, r.amiicö 110,303 männlichen und 23,681 weiblichen Geschlechts. Ungefähr 5:0,000 der letzteren befchäfti. gen sich mit anderen als häuslichen Ar beiten; es sind dies die unter der Sam melbezelchnung Fabrikmädchen" bekann ten Arbeiterinnen. Das Arbeitsstatisti? Bureau untersuchte durck diskrete Agen ten die sittlichen, sanitärischen und ande ren Zustände, unter welchen diese 20,000 Fabrikmädchen leben. Die Mädchen waren durchschnittlich noch nicht ganz 17
Jahre alt. als sie zu arbeiten begannen, unddie Durchschnittszeit, während wel-cher-sie beschäftigt waren, beziffert sich auf acht Jahre, was ihr gegenwärtiges Durchschnittsalter auf nicht gan; 25, Jahre' bringt. Ein sehr großer Theil dieser Mädchen beainnt die Arbeit zwischen 7 und 8 Uhr Ä!orgens und hört um U Uhr Abends auf ; etwa ein Drittel der ))!ädchen bat kürzere Arbeitszeit am Sa nstag. Nur vierzig der Mädchen wurden Ferien bei sottlaufender Betaklung
bewilligt ; eine große Zahl der Mädchen ; . -4 - (n I muß in flauen fetten oocr in auen, ivo die Äkaschinen außer Ordnung gerathen, unfreiwillig Ferien nehmen. In vielen Fällen werden Feiertage vom Wochenlohn in Afoug gebracht, und selbst Weihnachten, bildet dabei keine Ausnahme, einerlei wie schwer die Arbeit während der eiertag?sa:son gewesen sein mag. Die Gesundheit von 71 der IM Mädchen war gut, von 10 schleck't und schwankte bei -HO zwischen ziemlich gut und schlecht. -Schlechte Ventilation der Arbeitesäle, lange Arbeitsstunden und Sieben bei der Arbeit den ganzen .Tag über werden als die Hauptkrankbeitsursachen bezeichnet, doch wurden auch in den Behausungen der Älrbeiteriuueu schlechte sanitärische Zustände entdeckt. - Der Durchschnittslohn bezifferte sieb auf .0l wöchentlich für die eit. während welcher die Mäd; chen beschäftigt waren. Dies war nicht ganz 4:; Wochen lang der Fall; der durchschnitt! ich e Wochen lohn im ganzen Jahre stellt sich demnach auf s4.!) l. Einige erhalten Unterst ttt'ing von ihrer Familie und aus anderen Quellen, das DurchschnittsJahreSeinkominen für Alle beträgt aber im 2fU).07, oder eine Kleinigkeit über $.- wöchentlich. Nur 120 der Mädchen konnten während des Jahres sich etwas ersparen. Die 1032 Arbeiterinnen waren, mit Ausnabme von 1 15, alle ledig ; 707 derselben wohnen zu Hause, und viele bezablen nichts für Kost und Logis. Die gesellschaftlichen und moralischen Verhältnisse der Fabrikmädchen waren Gegenstand einer besonders sorgfältigen Untersuchung. Das Ergebniß ist sehr errttuthlgend. Die Häuser, in loelchen die große Mebrzahl der Mädchen wohnt, sin; respektabel, und sie ' wurden am Abr :d fast immer '.Hause angetroffen. Alle Anzeichen deuten auf einen ordentliä'en. tugendhaften Lebenswandel. Die Fabrikmädchen in Boston", schließt der Bericht, führen einen heroischen, redlichen, tugendhaften Kampf, um in ehrlicher Weise ihr Brot zu verdienen. und es ist selten, daß eines dieser Mädchen einen anderen, als einen rechtschassenen Lebenswandel suyrt." ZUom Jnlande. Winter 1875 zu 187L oin hat eine britische Polar-Erpedition au? dem Borgeorrge Jojepy Henro tausend Rationen zur Unterstützung irgend welcher Seefahrer zurückgelassen, welche in Zukunft jene unwirthlichen Gestade betreten werden. Am 3. September 1881 erreichten Dr. Pavy und Sergeant Ritt von der Greelv'ErPedition den Stein m r . r' iii a r . rf. . vuger, in weicremene orrarye ausve wahrt' worden sind.' Das Brot war feucht geworden und fast gänzlich ver dorben. Die Gemüse in den Blechbüchsen waren gut erhalten, das australische Fleisch sogar so' frisch, als ob es erst .aa,s vorher in die Kannen verpackt worden wäre. Der Rum hatte sich na türlich ausgezeichnet conservirt und im Lause der Jahre noch wesentlich ver' beflert. ' In Madison Parisb, La., werden die größtell und einträglichsten Pflanzungen von Frauen geeignet und bewirthschaftet. Die Herta - Plantage der. Frau M. A. Gibbi ist in einem blühenden Jnstande, Frau Sallie Gia pier hat nia t nur eine wohlgepflezte Baumwoll-Pflan'una. sondern betreibt auch eine großartige Geflügelzucht, Fräul. Lu Luces besitzt die räumlich ausgedehnteste Pflanzung und bat das angebaute Areal, seitdem sie die Wirthschaft selbstständig führt, vervierfacht, Frau Ames bat 600 Acker mit Baumwolle bestellt. ' AI die Nachricht v o n d e r Aufsindung Greely's nach Benson, Frank lin Eo., Ky., kam, sagte ein behäbiger Farmer : Greely ist aufgefunden werden, wie man sich täuschen kann, ich Habs geglaubt, er sei schon lange . todt. Ich habe einmal für ihn gestimmt, thue es aber nicht wieder." Die farbige Grace Higgs, unweit Savannal, Ga., soll 120 Jahre alt sein. Sie erinnert sich noch deutlich der Errichtung der ersten Baptistenkirche, die für .farbige in Georgia errichtet wurde und heute noch steht. Grace war als Frau von einigen zwanzig Jahren 5ei der Grundsteinlegung zugegen letztere ist 1768 erfolgt. AufdemTelegraphen-Hügel in San Francisco wird ein Mast ür electrische Beleuchtung errichtet, dejien Laterne eine Stärke , von L,400 Kenen erhalten soll ; es wird , dieö das stärkste Licht an der Äüste des stillen Meeres und eines ' der stärksten auf der ganzen Welt. Bei Babylon, L.J., sind ungeheure .Lehmlager erschlossen worden, m denen sich alle bekanntenSorten dieses werthvollen Materials vorsinden '. rother und gelber Lehm zur Herstellung von Backstein,- weißer und hellgelber zur Bereitung von Terra Eotta, blauer, welcher der Porcellan-Erde nahe kommt, zu Töpserwaaren geeignet, und endlich schwarzer, dunkelrother und dunkelgrüner,, der zu Farben verarbeitet wird. Eine alte Spielerei kommt ttt wieder in Aufnahme, die bekannten Theelöffel, die, zum Herumrühren heißen Thees oder Kaffees benützt, unter den Händen .schmelzen. - Das leichtflüssige Metall,: aus .dem dieselben bergestellt Werden, bestebi aus Antimon, Wismuth, Zink, Bleu Kadmium' und Quecksilbe? und ist natürlich giftig. In Pi cd emont, unweit Wheelina, W.Äa.. kauften sich am Sonntage drer Knaben.' im Alter von 12 bis 1 5Jah. ren ein Quart Whiskv und tranken es auS. Jeremiah Portes der älteste, trank am meisten und 'ist todt, die beiden anderen liegen noch gefährlich krank darnieder. Frau Nathan Fleisch von Brooklyn, N.'Y., wohnt seit mehreren Wochen mit.lhren Kindern und Fräulein Emma , Etzer . einer, auffallend kbschen und außudtN : ischzeoildeten ' junzkn
Dame, welche die 'Stellung einer Gesellschafterin einnahm und die Oberaufsicht über die Kinder führte, in dem bekannten Pleasant View House in den Eatskillö. Donnerstag, den 7. dies. Mon., bei Tagesanbruch verließ die junge Dame das Hotel, um sich nach Tannersville zu begcden, von wo aus sie mit einer befreundeten Familie einen Ausflug in die Berge unternehmen wollte. Früh gegen 7 Uhr wurde die junge Dame zum letzten Male gesehen und zwar, während sie über die unweit Tanneröville befindliche West Shore Bahn ging. Die Freunde in Tannersville warteten auf Emma, glaubten, dieselbe sei abgehalten, sich an der projectirten Partie zu betheiligen und brachen schließlich allein auf.. Seit jenem Tage ist die 21 Jahre alte Dame, die lange blonde Locken trägt und an jenem Tage ein schwarzseldenes Kleid, ein graues Sommcrmäntelchen und einen Strohhut trug, spurlos verschwunden. Herr Fleisch hat ganze Schaaren von Männern aufgeboten, welche die Umae-
bung auf's Sorgfältigste durchsucht haben. Alfred Eyer, ein Bruder der Verschwundenen, ist auS New Il?rk in die EatSkillS geeilt und durchsucht diese ebenfalls und die Bewohner, der dortigen SomnierhotelS find durch das Ereigniß in die größte Aufregung versetzt. Juru be ba ist der N ä m e einer neuen Drogue, welche soeben in 9ftw Z)ork eingeführt worden ist. Sie stammt aus der Solaneen oder Tomatos-Familie und hat nach Versicherung des Dr. Ear vatho von Rio de Janeiro alle Hcilwirkungen des Quecksilbers, ohne eine einzige von dessen schädlichen Eigenschaften zu besitzen. Vegetabilisches Quecksilber nennt der brasilianische Ant die Pflanze. E i n F a r m e r i n M o n t g o m e-' ry Eo., Pa., hat während der diesjährigen Weizenernte drei Garben geschnitten, ausgedroschen, die Körner in Mehl,' letzteres in Kuchen vettvandelt, diese seinen Gästen servirt und hierzu nicht mehr als zehn Minuten gebraucht. : In dem S t ä d t ch e n Ealero an der Eentralbabn in Merico bestand dieser Tage ein Pcone darauf, trotz des bestehendeil Verbotes auf der Mauer des im Bau begriffenen NundbauseS spazieren zu geben. Ec tvurde schließlich von einem Amerikaner hinuntergestoßen, woraus die Polizei, anstatt letzteren zn verhaften, denselben mit ihren Knüppeln zu schlagen begann, bis derselbe von seinen amerikanischen 'andlenten befreit und aus der Eisebahn nach resnille gebracht wurde. Es wird vermuthet, dag der Mavor von (2'alero fcu 5acke angestiftet hat. da er stetS den Amerikanern feindlich gesinnt gewesen ist. Er veranlagte die Verhaftung von zwölf auf der Station beschäftigten Leuten, mit Einschluß deS ugerpedienten und des elegravhisten. und verurtbeilte sie obne jeden Pro ceß zu Geld-, und Freiheitsstrafen. '.Kach dem dem Minister des Inneren. Pachero, die Sache vorgestellt war, wurden von der Regierung Befehle zu ihrer Freilasfung gegeben, aber anstatt diesen Befehlen ZU folgen, Zwang der Mayor die Gefanacnen. die Straßen zu reinigen. Die amerikauischen Angestellten der Eisen-' bahn drohen mit Rache, die BundesbcHorden beabsichtigen jedoch, prompt und gerecht einzuschreiten, um weitere VerWickelungen ;u vermeiden. DaS Diario Ossicial" inacht bekannt, daß imPostDepartement 5 '.000 für die thcilweise Zablung der Beträge verfügbar sind, welche das Departement schon seit langer Zeit verschiedenen Zeitungen für Wecksel aus ihre Abonnenten im Innern schuldet, daß aber der bedrängte Zustanv deS Schatzamtes eine Zahlung in voll unmöglich' macht. Die Bekanntmachung jindct'keinen großen Glauben, da ja kürzitch erst zwanzig Tausend Dollars verbrochen," aber nicht befahlt tvurden. j9m ?l!iSlande. UeberEigarren rauchende Maulesel wird Folgendes berichtet. Die Maulesel, deren man sich in Südafrika zum Ziehen von Personen- und Gepäckwagen bedient, leiden häusig, in Folge des Genusses von dumpfigem Mais, an Kolik. Sobald der Boer oder: der als Treiber dienende Kaffer oder Hottentotte diese Krankheit bei einem der Thiere bemerkt, formt er schnell aus alten Lappen eine Eigarre, steckt dieselbe dem Maulesel in ein )casenloch und brennt sie an, während cr daS andere Nasenloch und das Maul des Patienten zuhält. Das Thier ist nun gczivungen, die Eigarre zu rauchen und den beißenden Qualm einzuathmen, wodurch die Krankheit sehr bald gehoben wird. Zu den Regalias gchören diese Eselcigarren nun freilich nicht. Wird ein Zugochse krank, so heilt ihn der Bauer mit ein oder zwei Flaschen Brandy, welcher, warm gemacht und stark mit Pfeffer vermischt, dem Ochsen eingegeben wird. Eine Affaire ala M iSdea hat sich in der Näte der Süd-Jtalie-nischen tadt Eapranr zugetragen. Der Gazzeta del Popolo" wird darüber von dort unterm 18. Juli geschrieben: Gestern sollte von Cantagnio der Brigadier der Carabinieri, der Lombarde Venture, mit zwei anderen Soldaten der nämlichen Truppe nach Eaprani zurückkehren. Auf dem Wege riß einer derselben, ein gewisser DemattriS plötzlich auS und gab drei Musketenschüsse auf den Brigadier ab. Hierauf ergriff er die Flucht und bedrohte Alle, mt ihm rn den Weg kamen, mit dem Bajonnet und mit einem 'Revolver. Mit diesem Verwundeteer eine Frau in der linken Brust, mit dem Bajonnet ein zehnjähriges Mädchen, wie auch einen Bauer, der bald darauf starb. Einen jungen Menschen, welcher den Tobsüchtigen verfolgte, traf er mit einem Revolverschusse am Vorderarme. Man machte sich nun allseitig auf, um eine förmliche Jaad auf den Mörder anzustellen. Dieser kam auch wirklich, aber nur schreckhafter zurück und schien bereits ein noch entsetzlicheres Blutbad unter seinen Verfolgern anzurichten ; 2 Frauen waren seine neuen Opfer. Endlich zielte ein ausgedienter Artillerist auf ihn und streckte ihn zu Boden ; an den Schläfen tödtlich verwundet, starb er nach Kurzem. Die allgemeine Meinung geht dahin,daß der Earbiniere, der so schrecklich Wirth schastete, audem Marsche bei einer Hitze von 34 Grad toll geworden sei, WaS berechtigt erscheint,zumal dieConduiteListe ryn atS ernen srüber ruhrgen und frred sengen EoldatenvWchnrt.
:e ganz' merkwürdige und zugleich höchst lebensgefährliche Eisenbahnfahrt' machte , am 24. Juli ein Bahnwärter der Station Barmcnhausen. Derselbe hatte seine.einige Minuten Wegcs von der Station 'entfernt liegende Barriere bereits äcschlossen, als er einen Mann das.Geleise überschreiten sah. Im Begriff, denselben zu ergreifen und fortzuziehen, toird der. Bahnwärter von dem heranbrausenden Zuge erfaßt ; der Wärter erfaßt aber den Puffer der Lokomotive und klammert ' sich: krampfhaft fest. In dieser Situation wird er mit rasender Geschwindigkeit bis zur Station geschleppt und langte dort glücklich lebend und ziemlich unversehrt an. )!ur von seinen Stiefeln waren die Sohlen verschwunden und seineBeinkleider waren arößtentbeils an einer Weiche hängen geblieben. .'Der Mann, den der waghalsige Bahnwärter hatte retten wollen, war zurückgewichen und mit dem Schreck ' davongekommen. Ein alter Soldat, der im Jahre 1866 in Komorn in Garnison lag, wo bekanntlich damals die Cholera heftig auftrat, schreibt der-Wiener Presir Ich wurde, sowie einige hundert Mann der komorner Garnison von der Cholera befallen und man brachte mich in das Garnisonhospital. Links und rechts von mir starben die Leute weg, und ich gestehe, mir war schon ganz unheimlich vor Angst. Da trat ein alter Wärter,der im Rufe stand, nie nüchtern zu sein, auf mich m und fragte mich, ob ich Geld habe. Als ich dies bejahte, meinte er, er werde mir-etwas geben, was vielleicht helfen könne. Wenn auch das nicht helfe, dann gebe es für mich kem Kraut mehr. ' Da rauf brachte mir der Wärter beiläusig ein halbes Seidel Kornbranntwein, in das er einen Eßlöffel voll Paprika schüttete. Ich trank diesem scheußliche Mixtur, verspürte bald darauf ein heftiges Brennen in den Eingeweiden des andern Tages wurde ich . in das Reconvalescentenzimmer transferirt und am dritten Tage auS dem Spitale entlassen. Mich würde nun interessiren, zu erfahren, ob der Paprika oder der Scknaps die EholeraÄacillen getödtet hat. ' Da ehrbare und freundliche Zürich hat am 25. Juli einen son derbaren Aufzug erlebt. Im Auftrage der zomigen Züricher Gastwirthe wurde Von einem Haufen grimmigen Volkes, bestehend aus Hotelbediensteten, Metzgerburschen und Bummlern, dem Chefredac teur der Neuen Züricher'Zeitung" eine Katzenmusik gebracht. 'Dagegen remon strirte aber tin ebenso großer Theil der angelockten Volksmenge und brachte in den Pausen der Katzenmusik Hochrufe auf den Ehefredacteur-und die N. Z. Z. aus. Schließlich würde die Menge mit kaltem Wasser auseindergespritzt. Der Anlaß zu diesen Kundgebungen war folgender : Die N. Z. Z. hatte genaue Berichte über den mittlerweile erloschenen Typhus in Zürich gebracht, sowie die Wiener Meldung von einem Eholerafall in Zürich rnltgetheilt und dementirt. Die GastWirthe glaubten sich dadurch in ihrem Geschäft geschädigt, loeil der Fremdenzu slutz zur Zeit nur ein schwacher ist. Deshalb setzten sie eine Agitation in Gang, der ?c. Z. Z. in allen Hotels der Schweiz das Abonnement aufzusagen und der Ncdaction eine Kahenmusik m brinaen.
I Das einzig wahre rö im' rekilzttaZ Blt. rtpM die Leber und sittren unv dnnzt rle Geudrit nd SriZt der Juarntz wder. Trsxkxn?. xpetmvstzkeu, Unver rsuiicdkttt, Krafnnanael und Mat4 : T . ' 1 . . c . i i ' i M wirn onccciTigi pcctui. üvlen. Zvtusre uns Nerrenemrfanzen neue Kraft. I dekdt den cwst und krafttzt t Vehtru. iCarnciSn, C3 "(u'cvifiiToitcn, frnten In Dr. Harter's Iron . ll.'z ein fixeres, schnkllnirkzudes Heilmittel. (5 i M harnt leint. Tie Versuche 3 nachzumachen, er ! - hf .i uur die Belied'.bcit des echte. Prebire nicht ,'k aprere, lonrern drauche ra? tatt. t ft f. U.il ( St.Lonii, Mo, um nnfft "Dream Book " tat ZtMttt i.wct otrert an Tbe Dr. Harter Mel. uo." ) ricic (uamc nno nuentot nueraiT;i rn:nar kostenfrei ju bttcmaiea. rick Go. Fabrikanten und Händler aller Arten W öSÄst ö t Office : 88 Birginia Avcnue. Vaucolraktö?-ku und Private sind ersucht, vorzusprechen. MAttrll MaHIle! R. 57 k 89 vöd SCcIiörn CtTttftf. Das größ!e,sch5nflt und Ülteft eLokal t dnStadl tkSnk aller rt. fvU k,!t, Men Vorz,Slt4 Bedlen?. CäT t Vchtll ingerichttt Hai ftht ?r eine, Lon un Prtvtn ,ur bhattung vtn 41 !, $0trUa und Crfin langen urter titirale Cetlngunflen 0t Berfüaung. . TOHisr nicrMNiiAitüT, V . lqentbSmet A.SBOECiaSJr., ßUttpSifiZ,, Inkasso . Geschäft ! O1nl,aZ. . . i 1 1 . i ollmaHäen nach Deutsland, Oesterreich und de, Schaei, zeserttgt. Eonsulsvische glaudlgungen besorgt. Geöfchastetl , u. s. . x:oxt und sicher etntassitt. FlelZseknud ostanszasknngen Van wende sich in Jndiax,li an : ?ki1ip LQppüport) s. IsoOst Varhland StkaZ. '.'
Mm'ö W
szz
Germania Garten,
N.'W.'Ecke Market u. Noblestr. Hübsches Lokal, Ausgezeichnete (Veträttkr, Guter Lunch, Aufmerksame Bedienung. kS- Um zahlreichen Zuspruch d'ttkt Honmcli Isoinnnn. C. Ruckelshaus' GR0CERY. i ' Aester Java Kaffee per Pfund 50c. 17 Pfund hellbrauner Zucker $l.s O. 13 Pfund Etaudars Zucker $1.(0. Japan, Imperial r.nd Gunpowder Tbce Cent per Pfund. Alle anderen Spkzerei.Waarkn zu hcrab selten Preisen. C. NuckelSdauS. No. 277 N o r d .91 0 d 1 1 Strafe. Pouder's reintlcher Möfch-Maröö. 99 ttoxtd VensVlonla Cnalr. ZSS Oft Sasdlngeon Ciral. 810 VeUessntalne Ctrar. nd tand 13 CH Warfst Cu(t. INDIANAPOLIS !N' Cotiii Housr von FrihBöttchci, zV. 147 ?ll Wasvintpar. HPörHz' lMch-Waöött 9 Ns. V Nassachnsktt; Ktmt. 5ische fiutcl riSi tu ;ti . f.. 8l IS&rstc, Schwein, ichrn l . c. Indem ich meinen K:eunden und SZnk.tl it Vdtnug gotanlnf, titt ich nijitt p.j. fprttA. Xufttflat können per telepUn rrtdriü n,,d, . und all eftellungkn werden rromvl bIs:l. chtungkvoUst EMmiiiiil Llof.. Dr.H.S.Ounniughniii (03 tollt Ifiiljrf) gkiprochk.i M7: 1 No. 354 Süd Meridian Strntzr. Iuianazdol!, Iiiri. Office Stunden : 8' Uhr Norg.. I--7 Uy? dend. Nelepisnire nach George K. orö't Vpotdeke. vr. C. C. Everfcs, DeutscherZahnarzt, lNachsolger von Shaö. S. Ta!bn. N.-W.-(?cke Washington ,'. Vennshlvanla Str. kuet t"1 BilligcHeimstZttett Arkansas aud Toxas. Die St. Loniö, Iron Monntain unv Southern Eisenbahn entlang, sowie die TcraS und Pacisic.Eisenbahn unddie Jvlcrnalional und Great Northern tZilenbahn sind Tausende ton Ackern de gewähltesten tzann. und Weidelande? in der Welt, im Preise von $2, $8 nn $4 der Acker, in gesunder Gegend und einem uuüber trefflichen Klima, für Gesundheit und Leben? aenuß. Man schreibe an den Unterzeichnet',' um einen statistischen Yrntebericht von Srtan. sas und Tera für 1832 und man enlschlt.se sich zu gehen und sich selbst zu überzeugen, . Qj, die Ernte von 1888 um f.c Prozent grö per war all 1882. Denjenigen, welche Land ten diesen (SejiUschasten lansm, und ein Viertel, die Hälfte oüci Alles baar bezahlen, wird ein verdältnibmäßiger Nachlast an gahrprei oder Fracht öder diese Eisenbahnlinien erlaubt. IT. C. Towirneuci, i?,n'l.Pass.-Agent. St.Loniß. ia. U. -A.. I?n.lrici-, Distntt. Land. Pass.. Agent, ?!o. 40 Wst Washington Straße, Indianapolis. Z?lr seyen, Iyr venützt die VANVAMA LINK ! EB a r a rn t Weil ste die kürzeste und defte Lmz, üUt Ot. XoiiIm, IVllHMOKrl, K tva, Iowa, NobrnNlta Texas, Vrlcn.nnR, Colnrodo, Now Moxlco, ootct und Calirornla ist. Da Sahvbett ist von Stein und die L.n,e. ue find aI Stahl. Die Wagen daben tu neuesten Verbesserungen. Jeder önq lz-.t Schlafmagen. Passagiere, ob fle nuu btilttt erst Klasse oder Siigrauten.Bil!ete habtn werden durch unsere Passagierzoge erster srZae befördert. Ob Sie unn ein illet zn erlnöZizten ?uu sen, ein ExenrftHntbillet -de? irgend eine SorteSiseubahnbillete wollen, kommen Sie, pdrr schreiben Sie a II. . Dorlijtf, . sflstent Seseral Paffaaiex.Ztsk,,,. Z rdost.Eit Sastmgto und Zir.cl Sir., 31 0. H ill, Sen'l Endt. St.Lome, ..Vord. Eku'lPass.. Ct. Lsnit
mem
3rVV V
