Indiana Tribüne, Volume 7, Number 325, Indianapolis, Marion County, 13 August 1884 — Page 1
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Auzeigen . in dieser 3pali; unter te rn Titel .Ver langt, .i? e s u ö t", Gesunden", .verloren", soweit dieselben nicht ?e j5ästNnz:iz!N find ud den Azum von drei Zeilen n'uht übersteigen, w:rden iiniatgelt ii auf;nDsiinfn. Anzeigen, welch: bil Mittag? 1 Uhr adzeeben werden, sinben noch am selbizen Tage lusiufirne.
Gedankt.
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tt..f .a DinKiSdch,NähnLa verlangt lemnav4en r$sUen gute iuliin eve., herrsch zfien gute Mädchen vachze ,rjn. kur$ A. Schmidt, 113 Brw 2ittt. 3$tJl inePiZikatte. . ' d, Cl f 4 ihrlichk, intelligenter verlangt . Jm,g,. tou3,2w ehernen oU, eiil'.t einen eke achzufea i,n ,mis,n 4 ,id Uhr tn ux Office es Bit., der v-5rer Slufce. 1
llrtutAitAi- l l. ffla blergkullfk. OCriUIir aiüCft SSafVtngttiflt. 118
ffArti öi- S,!knndii,Mann. um 543 C ClUll(r . loiintnttTi für ein sehr bk. sinnt uni tel.ett .itieftrift u fAtn. Slrtriter, ;cifji'.i.t ohne Beschü'iigung sin, erden rzrg'zösen. Uijete in fctr Cfiice l. !Sa ?Ttämi Sine Stele fr irgend in OPriul!fll BesZittaung. in einem s dZite. B?ie ;r.e?e.ijn. Rachzufragen in der CiriceU.sl. 11 !83
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trfrfntisi .ür ,inen 8J5 "Zl5len Oi tlllllfll Wann ttnr etiSe in einem siaura:,: oder Heiel, dal shen gründlich.! k'.erneu. nnttr :escheistnemAns,ruch ausLohn. uSZunft in der Osfie der Tribüne. - IS aiU AMftii4. Ki utel MIdchen s2r Hau! rl-zattr . arbeu. o.,( Nord Meri tiiv Strafe. D. Pink. - . ltaj
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loflrtitrtf guik Mädchen fürHaul ertuttftr ; axtzt, m.m O Bert
straze, s ibert?.
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Taw(ii 4- ünTläditn für HauTarbeii. 43CriailiT niUtttt &X Slate, Cle tilimlif lrar,e. : MfA . 6'.n u,it ttn besten Ernvsei CCianai . ixigm versehener, tüchttser arkeever tossttize Sttllunq. Zu erfrazea Rs. ITC Cfi WiMttzion Erraße, im Lalssn. 2ig
Jltori mto4- in tZdchn fUrfjaul 3criaur. axitu. s.-Ost ÄZsti:,,. tonftia,, bei Tr- DenIe'Äalter, Zkag
...51. . Drei dübscbe .im
ru VVKUUVlVVll . merinDeutt.Wal
Wetternsichttn'. Was hi 'li&t d n, 13. An?," ttZkuitteS Wetter. NordostuiM. "' -' Tik Nordpolsahter. Po rtSrnouth, N. H..' 14 .August. Sin Agent der asiociirten Pre'sit besuchte MarwesekretSr Händler nnS ft'agtt ihn in Bezug aus die 'Mttldellungen det .TimeS. Dk' .Sekit!Sr -Ichien sehr
fgeregt unö s'zLse.'da dät Marlne departement keine irattlgeÄitichte mu pfangen habe. . Auf die Frage, ob die Geschichte wahr' sei. weigerte-, er sich zu antworten und schln überhaupt jede weitere Auökunst ad. Große Feuer. . E t it..ycL. 15. Aug:? Heule Vkorgrn brach m Vröokin? und JlemStmg'ö Aps lheke in Noith East Feuer aus. da rasch um sich griff und in kurzer Z'ik den ganzen GeschZslZlbeil deß Städtchens inÄsche lete. ...
t:r' Wa. DU 2öajhittz:ou Tiraße.
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t. ZtU. in rnidlUtea. Zimmer
vwiiuividi an zweijunzeerren.
U5 wd auch Ston dazu gegeb:: tflo.U Ojl Siarm rtraje- b
Zu vermiethen : KS.V as Delaware Siraje. l4a
Zu verksufeu : z.MK.'.Ä'W Pknnsylani.l Ttlag:. 19ag z, derzurermleiben.meh. Jlt vrrruuien k,rk billtae Läufer nd uxlZe. uie Lag. NZhereS bei G. A. ürzler, lmmer ?.9 1 in iko. 77.', Ost Äashingieu Ctrade. Ztt Verkaufen vder;uvttt.u,che: ,': zu:e ffe.chäftiiZuser. gut gelegen in dieser T:adt d gute $icmU3, elniic kleine ud etliche groje. B,k'rtien.4C!sa?lttlZdenundandereeschä?te. -iZti sich in ta Kesi)?.'t ewlasien n-.Schie. te? statte uni tintn Pciach ad. "5). Z. äReäerniin lks., itniUianUuii . Agenten. 6 Clrtl 6tra&e, X. z. ? ,s.l.Ier, deuij irr Agent. Ossen bli Uhr Abendi.
GommsV-KÄös tverdcn jet jh halben Preisen abgesetzt, da wir unsere AorbemilMM jetzt schon sür daö Herl'sigeschäft machen. iomme jeder und kaufe sich einen Strohbut für die Hälfte- der früheren Preise. öämdsrZsr ia OH Wasblttgtongr
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Äiiitwvch Abend, 13. Augnst,
verbunden mit . Sa n )- fit an je) t n !
ur aute C lönuua, erfrischrnde und kühle ßeiiln!
uuö ani:r E.f. ischungen. sowie reele Bedienung
l l deftenS g.'prg:. . Eintritt ...srel. Friedr. Iiroolel,
Ecke Süd WcriDian und MorriS Strafe.
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göbtifanlen und Händler aller Arten WaS.fie.kwe.
Ojffce : 88 Virginia Avenue.
IZaueoutraktoreu ad Private sind ersucht,
dStjusprechen.
GdttorieLes . - Wir baden schon wiedeeholentlich bemerkt, da wir keine Lust liabtn, die von Cleveland erzählte Skandatgeschichte mitzutheilen, he Rede urd Vtgenrede ersolat'iss.Wir glauben nun- dak ?ir nicht Ursache haben länger darüber zu schrskjgen, Nacdnn. die Sache säst durch die ganze amerikanische Presst aegarkgen ist und nachdem beide Seiten gesprochen haben kann - man un3 nicht wohl beschul digen. daft wir beabstchligen, dieselbe olS poliliiche Kapital benuhen'zunollen w mal unsere -Leser ein NÄ .iabt'n von unk zu verlangen, dav wir sie über alle
Vorgänge aus dem Lausenden hatten. Der Bussaloer Evening ' Telegraph erzählte die Geschichte zueist in seiner N um mer v om Z1JuU.und zwar wurde
tte diesem non einem Geistlichen. Namen?
Ball mitgetheilt. Darnach 'hZtte vor etwa zehn Jahren Cleveland ew Verhüll -nib mit einer jungen achtbaren Dam5
Namen? Marie Halpin gehabt da nicht
ohne Folgen blies. Alle ihri Bitten sie
zu heirathen, habe Cleveland unbeachiet gelassen. - AuZ Verzweiftu-g habe sich
dann die Dame . dem Trunke ergeben
Cleveland bade schließlich beschlossen, sie
sich vom Halse zu schaffe.!, da ibm die
Sache lästig wurde. Maria Halpin hatte ihm nämlich verschiedene Male gedroht, ihn, sich selbst und daZttin) umzubrir'g'n, wenn er sie nicht heirathe.
Er engagirte zwei .DetectiveZ, welche
die Wohnung der Maria Halpin ermit
selten. Ihr Knabe war zu dieser Zeit etwa Xl Jahre- alt. Die D-.ectiveS schuppten da? 'Weib gewaltsam U nnt
Kutsche und brachten e? in eine Jrrenan
statt, von wo sie allelding? nach einigen Tagen wieder entlassen wurde, da ne
ohneAustrag derBetiörden dafür gebracht
worden und auch nicht irrsinnig wir.
Ihren Knaben fand sie nicht mehr vor und sie wandte sich an einen Advokaten. Ehe derselbe jedoch irgend welche Schritte gethan hall?, kam ein Schwager Glut land? zu ihm, um die Sache beizulegen. Ein Vergleich sand statt, unter welchem Maria Halpin $300 bekam, und derKnab einem Arzte zur Erziehung übergeben wurde. Die? ist der Inhalt der ursprünglichen Erzählung, welche die Namen dt? Ad vokalen und de Arzte? enthält, dieWoh' nung der Maria Halpin angiebt, die Schönheit und Tugend d? Mädchen? vor ihre? Verführung hervorhebt und ihre Schande und ihren Ruin in sensa tionellerWeise au?malt. ' . Dak die Sache Aussehen erregte, läßt sich denken und mit Recht durste man er
warten, dak von Seiten Cleveland? oder seiner Freunde eine Erklärung folgen würde. Dieselbe km denn auch dieser Tage. - Darnach -war Maria Halpin nicht eine' reizende tugendhafte, junge Dame, sondern ein dem Trunk ergebene Wittwe mit zwei Kindern. Die Vater schaft de? Kindes, da? sie nach ihrem Verhältnis mit Cleveland gebar, sei rvc zweifelhaft gewesen,' aer Cieo-!,n) hrbe trotzdem für da Kind gelo-gi nd ek in einer Waifenanstalk untergebracht. Die Mutter habe ihre.Einwilliznnz darn g. geben und da? Kind öfler in dec Anstalt besucht, schließlich aber habe, sie dak ttn) heimlicher Weise au? der A istilt forkae trage. . Cleveland habe darauf einen Geheim Polizisten engagiit. um den Aufenthalt de? K.nde? zu erforschen. ' Der G'heimPolizist sand die Mutter am Säuferwahn leidend. Da? Kind lag aus ocm Boden und sie drohte, e? zu morden. ' Daß Kind wurde wieder in da? Waisenhau? ge bracht und Maria Halpin wurde Mnitf kunst in einem Asyl süe Trunkenbolde gegeben, au? dem sie nach ihrer Heilung wieder entlassen wurde. Der Unterschied zwischen beiden Ver sioneu ist ir. die Augen springend.. Nach :e: erfiei Version hätte Cleveland ein
rugeudhaste? Mädchen eidarmnngslo? ruinirt. nach der zweiten Version bätte er bloß mit einem Frauenzimmer zweifel haften RufeZ l'en wir. Unglück ge bobt ' ' " ' :" VUV. , 4 - - , Wir sitgen hinzu, dak Citoeland un verheir'atbet ist. Welche Version die richtig ist ? Wir haben durchaus keine Neigung dieseFrage zu beantwort,. Da jedoch der eine oder .der .andere unferer Leser Lust haben mag, die Frage für sich selbst 'zu entscheiden, so wollen wir auc Va? Neueste in dieser Sache au? dem New Jork Mmuiu" mitthti len, und der Leser kann dann urthei len. mit 'yelcher . Version die Angaden über das gkg'enwäetige Leben der Maria Halpin am ehksten in Einklang zu drin gen ist. . .. - : -Als Mädchtn'hitk die Wiliwe Halpin Maria. Crost?. Sie war eine Waise und wurde in ih?em,12. Jahre von ihrer kinderlosen Tante Frau Secord in New Rochille ausgenommen. Sie wurde ein bübsches. brave? Mädchen und heiralhete einen jungen Mann, men? Halpin, der in Buffalo eine einträgliche Stelle hatte. Ihr Mann starb und binterlie sie m.t drei Kindern. Sie blieb itt Bus falo und nun kam die Periode ihre? Verhältnme? mit Cleveland. Ihre Beziehungen zu ihren Verwand len in New Aochelle hatte sie durch Öftere gelegentliche Besuche ausrecht erhalten und vor fünf Jahren zog sie wieder zu denselben. Sie wurde von ihren Verwandten und Bekannten herzlich aufge nommett. Herr Skiord bk-oohnt ein dübsches Hau? und lebt in behaglichen Verhältnisien Frau Hilpi-, ist trvß idrer i odir "0 J;i'jr noch immer eine hübsche. Frau. Vor ungefähr sieben Monüen stuid
Frau Secord und Fraa Halpin w:irde so zu. jailitt, die Herrin de? H.use? Sie war beliebt in.New Rochelle und bewegn sin in der besten Gesellschaft - Seitdem die Geschichte ihre? Aerhä.tniste? mit Cleveland in die Oessentlichkeit drang, wurde jeder Schritt der Frau Halpin bewacht, und c? existirte offenbar da? Bestreben, sie bei Seite zu schaffen. Schließlich machte man ihr denVorschlag, New RocheUe zu vee lassen, und sich irgendwo zu verbergen. Jevensalls ging sie aus diesen-Vorschlag ein. denn ste ist zur Zeit spurlos verschlrunden und kein Uneingeweihter kennt ihren Ausent halt Einem Reporter de? .Mercury" gegenüber drückte Herr Secord sein Bedauern über da? Verschwinden feiner Nichte in warmen Worten aus. Er sagte, sie sei ihm wie eine Tochter gewesen
und es sei ihm ein schwerer Schlaz. daö
sie ihn verlassen. Dies ist in kurzen Worten die Erzäh lung de? New lork Mercury". Man sieht, da nach derselben Marie Halpin al? sie mit Cleveland bekannt wurde, allerdings kein Mädchen, sondern eine Wittwe mit mehreren Kindern war. aber da? Bild, da? uns hier von ihr ezeben wird,' pißt nicht zu der Befch?ei dung in der zweiten Verston. Wir haben die vorstehenden Thatsachen einfach so mitgetheilt, wie sie. die Runde durch die Presse gemacht haben.
Im Uedrigen ist es möglich, dak die
Neugierde de? Publikum? in dieser Ange ltgenheit noch weiter befriedigt wird. Eine Bostoner Zeitung hat den Geistli
chen Ball wegen Veröffentlichung dieser
Skandalgeschichte aus'? Heftigste ange griffen und Ball hat gegen die detr. Zei lung eine Injurienklage anhängig ge macht. Kommt der Projek noch vor der.Präsi dentenwahl vor, so dülste dabei die Ge schichte der Maria Halpin eine Rolle spie len. kommt er nicht mehr vor der Präsi
dentenwahl vsr. so wird er nach unsere'r
Ansicht im Sande verlaufen.
Ohn: UN? de? Weiteren aus eine
Commenkar dieser kan)a!geschichte ein lassen zu ollen, scheint e? un? jedensall
nicht erwiesen, dak Cleveland wie in der
ursprünglichen Version darzustellen ver
such' lvorden ist. ein uijchuldigMäöche,
ruinirt und in Schinde und Elend ge
stoß'N habe Olzne diesen Erwi ad.r ist dir Sich? 'lich'Z 'v.'i'e . li ei i? .,a ,z geiröleHl'che Skand.iteich?ch e. welche i'
höchst u'isch ckilcher ititvt gerade jetzt in
de.i VorJerruuV gebracht wird.
Handelt e? sich aber um eine bloe
Liaison eines unoeeheiraleten Manne?,
10 dürfte, we n von denen, die am Lrute
sten vor sittlicher E trültai schreien.
Derjenige den erstenSte,n auf Ctkveland werfen soll, der sich frei von Sünde fühlt, dieser erste Stein lange auf sich warten lassen'. ; Drahtnachrichten. Entsetzlich, wen n wahr. New P ork. 12. Aug. Die ime?" veröfsentlicht heute mehre, e Dokumente in Bezna aus die - Greeley Erpevition. wrtche gräfliche Mittheilungen enthalten, und welche di? jetzt au? Räckstcht für die
Geretteten und die Angehörigen der Tod ten nicht der Oesfentlichkeit übergcbm wurden. Die-. -Mitlheilungen bestehen kürin. da. die unglücktichen Nordpolsah' rrr von Hunger.etrieb.-n. sich von Men jchenfteisch ernährten. Man wurde aus diese entsetzliche That sache ausmeiksam. a!? die Hiissezpedition vie Unglück:ichen.entdtStt. Einer der Nordpolsahrer. ehi Deutscher, befand sich zur Zeit in hefkigem Delirium und schrie:
O erschikkt mich nicht, ivie den armen
Henry Miifc ich denn geiodtet und ge
gesien werden, i der arme Henry '? 0,
thut '5 nicht !" Die Mitrosen waren eutskt'.' und eine nähere Untersuchung üderlkugtc Commandeur Schley. dak die
Unglücklichen, umsich vor dem Aerhun
gern. zu jchüd?n.-i d.l? Fleisch von den Leichen ihrer -todten 5kam;raden abge
nommku und 'gegessen hatten.
Greelrv erhobEinwand gegen da? Au?
graben u: Leichh; aber Commandeur
Schtty bestand darauf. Die meisten der
decken enth'eltea- nicht? al? Knochen.
von denen viele ganz abgeschält warez : nur die Zeichen an den Decken machte die
Identifikation möglich.
Die? ist die Ursache, warum die Leichen in metaUene statt ötzener Särge gelegt
wurden nd Nitn'tind die Besichtigung derselben geflattetward.
Der Tod des-Deutschen Charles B.
irii) ifijr- be'onper? traglich. Äon Hünger getrieben, persuchte er in seiner
öerlw.''flui!g Etwa? von den dem geein
gen Vorrath der LedenZmittel zu stehlen. Er wurde darüber, erwischt und erschos
sen. Haube und Gesicht seiner Leiche
wiken unversth't. aber an fast allen an
deren Stellen war daZ Fleisch von den
Knochen gcschält.. selbst da? Herz und die
Lungen waren ae.ik1sen.
Die Gereltelen wollten e,st über die
Sache nicht sprechen, machten ader schlie?. lich aas da? Velip.echen der G.him)al taug hin, Miilh iizn.i ' J-e' u?s.,,ikN wurden n Pivicr gebracht und d m Marinrdfpjrlerneiii üderichickt
Selbstmord. Phil o. Jll.. 12. August. Miu Ger-
trübe Voonur. eine junge geachtete Dame und Lezrerin an der öffentlichen Schule
beging in einem Anfalle von Geistekstöe ung auf entsetzliche Weise Selbstmo:d.
Sie iiberok sich mit Petroleum und steckte dann ihre Kleider in Brand. J!ee Mutter kam hinzu, al? die Unglückliche in
hellen Flammen stand.
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Hauptgeschäft: No. 1 Si m Jndlana Ave. CJT TelePhon 311. . O st e u d g e s ch ä ft : Nv. .S7Oft Wasbingtonftr. C3 telepn Üo W e st e n d g e s ch a s t : 10 W. Wasblnsttongr.
reterhon u v.
E m a n z i p a t i o n ? f e i e r Lockport. N. 12. August Die
hiesige farbige Bevölkerung seie.'lk heule den Emanlipiüonst.ig durch eine gros;i Prozession.
Mord u.ud Selbstmord. W i ch i t a. Kas. 12 Aug. I. Daniels
schol; heute seine Frau und seine Tochter
todt iind jate sich dann selbst eine Kugel
in den Kod f-
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CMffV k Wir' nkhmel, eine , posikiüe 11 U l.!LU i Ueimlttnn unie mSSrttit tm
w w w 9 r w jr im j 25 Prozcut vor, um unseren großen Bonath vou
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;n riiumcil. :. Unsere Waaren destchen ans dcn besten Fadrikateu. nach deucu fortiliähreud Nachfrage besteht.
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No. 18 Ost Washington Straße.
Groke Hitze. London. 12. ua. Die 4ie hier
ist surchtbar. Zn wmh Jahren war da? Wct'.er nicht fa heiü. Mehrere To deSsälle in Folge von Sonenstlch sind
vorgekommen. Die s r a n z ö s i i ch e A e r s a s s u nz. Paris, 12. Aug. Der Congrek zur Revision der Verfassung verwarf die Vorschläge zur Abschlssung der Präsi' dentfchast. zur Wahl de? Präsidenten dtt-ch allgemeine Abstimmung und zur Abschaffung deö Senats. Auch der Vor. schlag zurAuZweisung von Prinzen frühe rer Dynastien und zur Confiscation ihre? Eigenthums wurde verworfen.
D i e C h o l e r a. Paris. 12.' Aug. S neue Fälle in Custelnupro und mehrere mißt in ande ken italienischen Ortschaften. In Mar feilles 1 Todte während der letzten 12 Stunoen um 8 Uhr heule Morgrn. E? herrscht groe Hibe. In einem Dorfe der Niederalpen.wo sich kein Arzt befindek. starde.i au einem Tage 21 Per tonen Marktpreise.
,,-. i W. . roiy.77c. X 9t a - o.2 weift 59;: eld 53c: emisch. ;;c Hase r s:o.2weilt''vc: gemilcht. Roggen Zic.
xteie 910'.
Heu slt..''0.
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4) in ttn- 13 lll;.
schultern - tt. Speck Ilc. Seiten Ilc. Äckvetn, lcdmal 9'4'(.
Met l-rtarnil!) .ii -ll.Ti; ane, $1.50-4.73;
;tia4i.a)-:.to. ier-llt : im Store 12c.
teer reamei 2Jiic: Dan, 17c : Coun
tr, lU-l?c.
Höhn e r-10 -l'ic rer Pfund.
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Die Büffelknochen, die seit vielen Jaoren aus den westlichen Prai rien bleichen, werden jetzt systematisch aelammtlt. nach dem Osten gebracht und dort in phokphorfaure Salze, Leim, Knöpfe. Aezenfchlrmgriffe und dergl. ver wandeln.
Waaren werden nach irgend einem Stadtiheil prompt uiit nnenkgelllich abzeliesert.
Vvur Auslande. - E i n e r v rn a n t i s ch e. Stau berzeschichte wird in der jetzigen Enten eit wieder flügge. Die gut erfundene Mär lautet : Zur Wärnuuz für Touristett in Italien. In Mailand schlenderte
ein junger Deutscher, den rothen Bäde-s
ker"- in der Hand, langsam durch cie Straßen. 3?i einem Limsnadenverkäufer machte er Hai: und verlangte eine Crfrichunz.' öine june, tMsch geklei dele Dame trat .knapp chinlr ihm zu dem Tische und begehrte eine Limonade. -Als sie. aber nach iyrer'Äörse- greifen wsllte, fand sie zu ihrem Schrecken, daß ihr die selbe fehle. Galant erbot sich derFremde. die Kleinigkeit zu befahlen, und sie nahm es an.' Er wollte die glückliche Gelegen heit benutzen und bot ihr seinen Arm an, um sie nach Haufe zu begleiten. Auf dem Wege erzählte sie ihrem Ritter, daß ihr der Arzt in Folge eines Kopsleidens , verordnet habe, Tabak zu schnupfen. . Sie zog dann, auch ein zierliches silbernes DöSchen aus der Tasche und bot dem Fremden scherzend eine Prise an. Die
jer schnupfte, doch nach einigen Schritten wurde ihm plötzlich ganz sonderbar zu Muthe, und nach einigen ekunden siel er bewußtlos zu Boden. Ach, ine!n Mann ! Ach, mein Mann " begann die Dame jetzt zu jammern. (5r iü todt! Ist keine Rettung!" Man brachte den Ohnmächtigen in eine nahe Barbierstube und di? PleudoGattin bat, auf ihren Gatten Acht zu haben, bi? sie mit einem Arzte kommen wstrde. Aber so kann ich ihn nicht liegen lasten," sagte sie zu dem Barbier, ich iverde einstweilen sein Geld und seine Uhr zu mir nehmen, sonst kommt es abhanden." Der Barbier fand die? ganz in der Ordnung und die Dame eilte mit den Effekten davon. Als der Fremde sich erholte, lourde der aanze Schwindel offenbar. Die Polizei sahnbet" nun nach der schlauen Betrügerin. D r. W u r st e r. d e r das Un . glück Patte, am H. Juli aus der Place
de la Concorde in Paris vor der Statue von Elsaß angegriffen und verfolgt zu werden, hat einen Brief an den Echlo. M." geschrieben, in denr er ausführlich über das Mißgeschick berichtet, das ' ihm widerfahren ist. In diesem Briefe ver sichert Dr. Wurster auf Ehrenwort, daß es ihm nicht eingefallen sei: Nieder mit Frankreich" zu rufen, und er fahrt fort : ,,Jch kann mir den Umstai.d, daß ich als
'Deutscher erkannt wurde, n'lck't anders
erklären, als durch meinen Jager zchen Rock, dec bereits mehrere Male in den Straßen von Pari.'Zett Nus veranlaßt hatte: Ein Deutscher! Diese? Brief wird auch vom Pariser Temv" in französischer Uebersetzung abgedruckt, und zwar macht der Uebersetzer au? Herrn Dr. Jäger einen Schützen und aus seinem Wolikieide eine tiliiiu -.'(s seur. N;u;, Jäger 5tck", f;n. das auch übersetzt werden. Ueber einen k u r i o f e n Rechtfall weiß der Kurjer Warszawsti" zu berichten. In diesen Tagen kehrte nach Warschau ein gewisser Herr A. S. zurück, über dessen Tod die Warschauer Verwandten einige Wochen früher ein Telegramm, erhalten hatten. Die Ver wandten .zweifelten um so weniger ander Nichtigkeit dieser telegraphischen Ml dung, als ihnen die schwere Erkrankung des B. S. unzweifelhaft bekannt war. Während seiner Krankheit versiel cr in einen lethargischen Schlaf, den seine Umgebung für den Tod hielt, worauf sie dann auch dieser irrigen Auffaffung gemaß nach Warschau telegraphirten. Die Warschauer Verwandten verständigten sich bald über die Verkeilung der Nach lassenschaft, die sie übrigen jetzt ohne Widerrede an A. S. zurückgegeben ha den. Dagegen weigert Ä. S. sich, seinen Verwandten die Unkosten zu vergüten, die sie anläßlich feines vermeintlichen Ab
lebens gehabt haben. So hatte Z. B.'
einer der verwandten eine kirchliche Todtenfeier mit Seelenmeffe veranstalten lasten, was natürlich Geld kostete.- Da B. S. auch diesen Posten nicht vergüten will, so ist er verklagt worden.
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VitUe, welche slcb ein vorzügliches Piauo anschaffen und dabei ersparen wollen, der Ge' trag, welcher gewöhnlich bei solchen PianoS, die in ausgedebnter Weise annoncirt werden, darauf geschlagen wird,' werden in dem . GMöV Wö ! gerade;n dael finden) waö sie' wünschen. Dieses Jnnrnmentbat feinen Weg in nahezu I,O00 Hänser dieser Otadt gesunden, ein Umstand, der gewiß zu seinen Gnnöen spricht.
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