Indiana Tribüne, Volume 7, Number 324, Indianapolis, Marion County, 12 August 1884 — Page 4

Hiesiges

Indianapolis, Ind., 12. August 1834. CivilftandSreglUer. Geburten. v tlf angeführten Namen sind die dei atltl Ux bet Mutter.) W. D. Miller, Madchen, 1. August. Heinrich Schwick. Mädchen, 10. August. Henry Weber. Mädchen, 12. August. Frank Otto, ttnabe, 5. August. Hill. Knabe. 10. August. Henry Buschhorn, Mädchen, 10. August. 28m. A. Harder, Znlllinge, 11. August. W. T. Joisfel, Knabe, 4. August. Wm. Morton, Madchen, 7. August. Jim Knickerbocker, Knabe, 9. August. John O'Neil. Mädchen, 10. August. :. H errath en. Konrad GeiZler mit Minnie Klapp. . Richard Judd rnitClarissa C. Shewnlon. LouiZ Stoff mit Susanna Rost. -ElZVorth I. Edwards mit Elta Lackey. Harry T. Lupton mit Minnie M. Taylor. Herman Ynghokm mit Louise Techentim. T o d e 5 s ü l l e. Willie ThomaZ, 5 Wochen, 10. August. ?.'athan (zhadwick, 20 Monate, 9. August. ml 5S- Heute Sibuna der Grologe K. KL of H.. . Die ' GroKgeschsorenen werden morgen ihren Bericht erstatten und heute die County Farm besichtigen. SS- Oliver Butler von Wayne Co., ein Insasse deZJrrenhause?, starb gestern Plötzlich am Herzschlag. John Scherzinger. angeklagt $132 von Caspar Mark gestohlen zu haben, wird im l?riminal.iericht pro zessirt. Thoma Spellman wurde heute Mittag -wegen, eine? BretterdiebstahlZ, den ex" in Dickson's Holzhos verubZe, vkkhastet. 4 Die deutsche Compagnie der Plumed Knightö versammelt sich heute Abend in dem Zimmer der Mayor? Court. - Scauche Mucho'S "Lest Havana Cigars." tgf DaS Cxkcutiv Comite be land wirthscbastlichen StaatZamtes hielt heute Morgen eine Sitzung ab, und traf die letzien Arrangement sür die StäatZfairl SS- Der Präsident der HandelSkam nur Oburn lkgte gestern Abend sein Amt nieder. An sciner Stelle wurde Cdw. Guthric erwählt. - öS- Jameö Hulihan. wurde gestern Abend von den Polizisten Rasferty und Lapörte verhaftet, weil er einige Dame): auf offener Strafe insuliirt hatte. &3 Receiver Wallace hosst seinen Bericht über den Stand der Fletcher & Sharpi's Bank noch im Lause dieser Woche abgeben zu können.T- Morg?n Abend 8 Uhr findet eine Cktraversammlungdes sozialen Tnrnver eins statt, um die Crcursion?. Angelegen heit zu erledigen. 5s- Gouverriör Porter und dessen Gesolae reisten aeftern nach DelvKi. um der BeerdizuziI Whistler. eine der Opfer der ihkeeley EUkdition dsizu wohnen. Frank P Äl ollen wurde gestern an Stelle des durch den Tod abgegan genen Charles JlZchec a'.Z Äroschatz' meister. der rckccirtriianainiui der KnightZ Temp'.ars ernannt. Die. Sterblichkeit während .bei Monats Juli in hiesizec Stadt war gt ringer als in den letzten zehn Jahren während desselben Monats. DieZahl der Todesfälle in dem genannten Monate in diesem Jahrc betrug nur 152. 5S- Das städtische GefundheltSbureau ist augenblicklich damit beschäftigt, einer großen Anzahl Hauseigenthiimer den Befehl zuzusenden, aus den ihnen gehöri gen Grundstücken für Reinlichkeit zu for gen. Durchschnittlich werden täglich 0 solcher Befehle auSgesandt. tS Cin Bagabund amenS John W. Bell versuchte gestern Nachmittag in dem Hause No. 77 West Maryland Str. einer Frau Gewalt anzuthun. Die Frau schrie um Hilfe und herbeieilende Nach baren hinderten den Strolch an i.er AuSsührung seine gemeinen Verbrechens. $GT Gestern liehen sich im Bureau des StaatssekretariatS die South Bend Gürtelbahn Gesellschaft mit einem Kavi' tal von $50,000, und die South Bend und State Line Eisenbahn Gesellschaft mit $100,000 Kapital inkorporiren. Letztgenannte Linie wird nur acht Meilen lang werden, und hat Anschluß an die South Bend. Niles und St. Joseph? Bahn. Hauptaktionäre sind, Thos. B. und JameS A. Jnners. ' Mucho'S Cigarrenlaoen befindet sich in No. 209 O:t Washinaton Straße.Schon wieder ein Selbstmord versuch durch Morphium ! : Frau" Alice Hanson, wohnhaft in English's Block wollte gestern Nachmittag ihrem Leben mit einer Dosis Morphium ein Ende ma i. tm IV.Ji. -JC-li.? V qen. :uian cnioeaic nocy reqizeing ou That und sandte zu Dr. Smith, der durch Atwendung der Magenpumpe da? Gift auö den Magen entfernte und die Le benSmüde am Leben erhielt. 5S- Mary Godman, welche von ihrem Manne geschieden ist, drang gestern in angetrunkenem Zustande in die Wohnung ihreS Mannes. Da dieser nichts mehr von ihr wissen will und sie nicht gutwillig daS HauS verlassen wollte, so mußte Po lkzeiliche Hilfe : reguirirt V werden Da angesäuselteWeid mußte von Sergt. Tra viS blS zum StationShauS getragen wer den'. . Selbstverständlich erregte der Auf. zug großes Auffehen und eine johlende T?m!chknmtnst folgte dtmltlhen.

Vergiftet oder nicht ?

FrauJolly, 86 Bateö Straße wohn haft, hatte letzte Woche eine ttinderge. sellfchaft arrangirt, wobei Limonade und Gefrorenes als Haupterfrischungsmittel verabreicht wurden. Sie selbst genoß große Quantitäten derselben und am folgenden Tage, Freitag Morgen, stellte sich eine so starke Diarrhöe ein, daß nach dem Hausarzt Dr. Carey geschickt werden mußte. Dr. Carey constatirte Cholera Molbus und verschrieb 3 Gran Morphin mit etwa? WiSmuth in sechs Dosen alle zwei Stunden je eine zu nehmen. Abends fand er daß sich der Zustand der Frau verschlimmert hatte und verschrieb das selbe Rezept nur mit dem Unterschied, daß er 4 Gran Morphin in neun Dosen zu nehmen verordnete, dabei aber äußerste Votstcht anempfahl. ' An Samstag Morgen war die Kranke durch den dielen Morphiumgenuß ruhi ger geworden, weshalb der Arzt die Dosen auf die Hälfte reduzirte. Der Zustand der Patientin flößte den Angehörigen selbstverständlicher Weise große Besorgnisse ein. Man sandte des halb Abends 5 Uhr nach einem zweiten Doktor, Herrn Dr. Brennan. Dieser untersuchte Frau Jolly, unterließ cS aber nach dem Puls zu fühlen. Auf die ge stellten Fragen antwortete Frau Jolly kurz. Dr. Brannan fand, daß die Frau sehr schwach war und verbot das Wei (ergeben des Morphium?, empfahl dage gen guten Brandy. . Kurze Zeit darauf verfiel Frau Jolly in regungslosem Schlaf und die Familie sandte nun zu einem dritten Arzte, Herrn Dr. Abbott, der Abends gegen 9 Uhr die Kranke untersuchte und Vergistung durch Morphin konstatirte. Herr Dr. Abbott wollte in Folge dieser Wahrnehmung und weil andereÄerzte die Kranke behandelt hatten, die Verantwortung bei der drohenden Lebensgefahr nicht auf sich nehmen und bat die Familie sofort nach dem ersten Arzte zu senden. Da aber die Familie da Vertrauen zu Dr. Carey verloren hatte, so schlug sie die Ermahnung des Dr. Abbott in den Wind und etwa 2 Stunden spater starb Frau Jolly. Herr Dr. Abbott machte dem Coroner von. dem Vorfall Anzeige, der gestern Nachmittag die beiden ersten Aerzte exa minirte. Aus dieser Cxamination geht hervor, daß e gerade nicht unbedingt sicher ist, daß die Frau an den verschrie benen Arzneimitteln verstorben ist: si; läßt aber immerhin die Möglichkeit hier zu durchblicken. Dr. Carey gab zu, daß er eigentlich nur 3 Gran Morphin bei der zweiten Dosis hätte verschreiben sollen,, . Herr Dr. Abbott wurde beute Morgen von dem Coroner examinirt. vwk NichSwürdlgktit. Der Anstreicher Charles Dauer nahm am Sonntag zu seinem Vergnügen sein Hinderlader Doppelgewehr mit auf dm Spaziergang, den er den Fluß hinunter machte. . Aus dem Wege stog plötzlich eine Schaar wilder Tauben aus und ein Freund Dauer? ersuchte ihn eine dersel. den zu schießen. Dauer sah beim Laden zufälliger Weise in den Gewehrlauf und entdeckte zu seinem Schrecken, daß von oben eine singerlange Patrone in densel den eingetrieben worden war. Ein Schutze wird in Zelteten Fällen wenn er kurz vorher zu Hause sein bie wehr gereinigt hat, im Anschlag nochmals den Gewehrlauf untersuchen. In seinem Jagdeifer wird er einfach die Pa tronkin dieKammer legen u. feuern. Daß hier der Zufall.Dauer nochmalsseinAuge in da8 Innere des Gewehrlaufs fchwei fen ließ, rettete fein und seines Freundes Leben. Die Patrone war Zo fest in den Laus mit der Kugel gegen den Schaft zu eingetrieben, daß er nicht im Stande war dieselbe selbst daraus zu entfernen und daS Gewehr zum Büchsenmacher bringen mußte. Hätte Dauer geladen und ge schössen, so wäre das Gewehr in lausend Atome zersplittert. Wer die Nichtswiir digkeit ausgeführt hat, kann sich Dauer nicht denken. Qoacd f Vlldermen. Die Sitzung der Aldermen aestern Abend war kurz und es geschah nichts von Bedeutung. Den meisten Beschlüssen der Councilmea wurde beigestimmt. Die üblichen Bewilligungsbills wurden pas sirt; Die Ordinanz bezüglich der Plum ber wurde an daS Justiz Comite verwiefen. Die Ordinanz zur Legung von GaSröhren und Ausstellung von Stra ßenlampen an Dorman und John Str. wurde passiet, ebenso die Ordinanz, welche die Ausstellung einer TransferCar an Washington und Illinois Straße ge stattet. . Dem Beschlusse der Councilmen in Be zug auf den Ankauf des Minknerschen Landes westlich vom White River wurde die Beistimmung versagt. In Bezug aus die Verbesserung der California Str. zwischen Washington und Maryland Str. liefen zwei Comite berichte ein. von denen der eine die Vor nähme, der andere die Unterlassung der Verbesserung empfahl. Lebterer wurde angenommen. Kaufe Mucho's "Best Iiavana Cteara. Am Sonntag Nachmittag wurde im Court House eine neue Verbindung unter dem Namen Veteran Rank -of the G. A. N.- organisirt. der bereits im Mitgliede? beitraten. Niemand kann in derselben Ausnahme finden, der nicht zum Wenigsten ein Jahr während deZ Sc jesstonskeieges in der Armee gestanden hat. -

KnightS of Honor

Da sich in unserer Stadt mehrere blü hende Logen des obigen Ordens besinden und die Mitglieder vielfach im Unklaren über den in dem Orden obwaltenden Streite sind, so wollen wir hiermit, wie versprochen, den Beginn unn den Verlauf desselben darlegen. Der Orden besteht unter einem Charter des Staates Kentucky, und LouiZville war bis jetzt der Sitz der obersten Be amten. Robert I. Breckinridge war Supreme Schadmeister. Bei der vor einiger Zeit in Chicago abgehaltenen Sitzung der Supreme Loge wurde an Stelle vonBreckinridge, Joseph W.Branch von St. Louis, als Schatz meister gewählt. Die Ursachen dieser Aenderungen werden wie folgt angege ben: Die Peoples Bank in Louisville ist eine unter dem Kentuckyer StaatSgesetz existirende Bank mit einem Kapital von .N 50.000. Der Schatzmeister Breckinridge pflegte die Gelder des Ordens in dieser Bank zu deponireu. Die Betrage beliefen sich oft auf über ZZ-200,000. Breckinridge selbst ist einer der Direktoren der Bank und seine Bürgen sind ebenfalls Direktoren derselben. . Einige Direktoren machten bedeutende Geschäfte mit Whiskey, dessen Preis kürzlich fehr stark , fiel, und da die Bank sonst keine bedeutende Depositoren hatte. so setzte der Supreme Dictator des Or dens Zweifel in die Sicherheit derselben und beauftragte denSchatzmeister, wenig stenö einen Theil des Geldes 'aus der Bank zurückzuziehen. DieS wurde von Breckinridge in insolenter Weise verwei gert, die Bank bezahlte auf die bedeuten den Depositen bloß 2 Prozent Zinsen und da Breckinridge selbst Direktor war, halte er natürlich den Nutzen davon. Die Folge diese? Sachlage war die Er wählung eines andern Schatzmeisters. Kaum aber war Brauch von St. LouiS als Schatzmeister erwählt, als ein gewif fer McCready in Louisville, jedenfalls im Einverständniß mit Breckinridge, eine Klage in der Louisville Chancery Court einreichte, in welcher um einen Einhalts befehl'geaen die Verlegung des Sitzes der Supreme Aemter nach St. LouiS nachgesucht wurde. DaS Gericht erließ eiuen temporären Einhaltsbefehl zu die sem Zweck und auch einen EinhaltLbesehl gegen Breckinridge. Gelder auszuzahlen. Letzterer aber wurde wieder zurückgezogen und Breckinridge gestattet, Anweisungen auf den Wittwen und Waisensond zu zahlen. Die HUit gründete sich aus ein Staatsgksetz von Kentucky, wonach eine Cotpgration mit einem Charter dk5 Staates ihre regelmäßigen Versammlun gen innerhalb des Staate? abhalten und ihre Hauptämter ebenfalls innerhalb des Staates haben muß. Der neue Schatzmeister fand sich nun trotz seines bedeutenden Geschäftes in St. LouiZ wider Erwarten sofort bereit nach LouiZville überzusiedeln, worauf der Kläger auch um einen EinhaltSbefehl gegen Branch nachsuchte, der denselben verhindern sollte. daS Amt zu übernkh Mkn. Kläger behauptet dämlich, staß die Erivühlung Brauch' ungiltig sei, weil die regelmäßige Versammlung, in welcher er erwählt wurde, nicht im Staate Ken tucky stattfand. Freilich hat auch die Versammlttng. in welcher Breckinridge gewählt wurde, nicht in Kentucky stattge funden, aber darum kümmerten sich weder Kläger noch Gericht und der Einhaltsbe fehl wurde bewilligt. In derZwischenzeit aber, voraussehend. wie die Entscheidung deö Gerichtes aus fallen wurde, begaben sich die Supreme Beamten nach St. LouiS und erwirkten einen Charter unter den Gesetzen deS Staates Missouri. Dies geschah, um dem Gesetze Kentucky's Genüge leisten zu können, denn nach diesem Gesetze kann eine Corpzration, welche in mehr als ei nem Staate ihren Charte? hat, ihr Hauptquartier in jedem Staate der betr. haben. In diesem neuen Charter werden die in Chicago gewählten Supreme Be amten anerkannt. Bevor jedoch die Beamten anfingen. die Geschäfte unter dem neuen Charter zu führen versuchten 'sie noch ein anderes Mittel. Da das Gericht entschieden hatte, daß die regelmäßige Sitzung in Kentucky stattfinden müsse, und weder die Sitzung in welcher Breckinridge noch die in welcher Branch gewählt wur de. in Kentucky stattgesunden hatte, fo war darnach Keiner von BeidenSchatz meister und der Diktator hat.in solchem Falle das Recht eine Ernennung vorzu nehmen. Er ernannte John T. Milbourn, aber Breckinridge sowohl, wie daS Ge richt weigerte sich, denselben anzner kennen. Nun wiesen die Supreme Beamten sämmtliche Logen an, ihre Gelder nicht mehr an Breckinridge nach Louisville, sondern an den- Schatzmeister Branch nach St. Louis zu schicken. Dies geschah am 23. Juni. Die Logen kamen dieser Aufforderung prompt nach und alle Gel verfließen seitdem nach St. Louis an den neuen Schatzmeister welcher auch feit dem alle Anweisungen prompt auSbe zahlt. Das Vorgehen der Supreme Beamten rief nun den ganzen'AergerBreckinridge'Z wach. Er schrieb verschiedene insolente Drohbriefe an den Dictator und ver suchte diesem die Schuld beizumessen. Er schlug dann.vor, eine Spezialsitzung der Supreme Loge in Kentucky abzuhalten, und neue Beamt: zu wählen. Da aber nach der (.Konstitution des Ordens dieBe amten in regelmäßiger Sitzung gewählt erden müssen, so hält? durch das Be folgen des vorgeschlagenen Verfahrens

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Breckinridge lediglich eine neue Handhabe bekommen. Inzwischen weiset ie er ssch. Anweisun gen auf den Wittwen und Waisensond, sowie aus den allgemeinen Fond zu zah len, troddem er von Seilen des Gerichtes volle Berechtigung dazu hat. Die Summe, welche er in Handen hat, belauft sich auf über $150.000, welche er und seine Bank gerne festhalten möchten. So steht vorläufig die Sache, bis sie sich im Herbst vor denGerichten in LouiS ville weiter entwickeln wird. Inzwischen besorgen die Beamten deS Ordens in St. Louis die Geschäfte, wie bisher, ohne Verzögerung. Täglich laufen von 55000 bis $10.000 ein und werden ebenso prompt ausbezahlt. Wir fügen hinzu, dak Logen, welche ihre Gelder nach Lou'SviUe schicken, dieS auf die Gefahr hin thun, derselben ver lustig zu gehen. Wir fügen serner noch.das; bei bei einer vonBrekinrid geselbst berufenenVersamm lung der Logen in LouiZville am 27.Juni, welche über drei Stunden dauerte, daZ Bersahren Breckinridge'S unnachsichtlich auf da? Schärfste getadelt und einstim mig beschlossen wurde, in Zakunft olle Gelder an den Supreme Schatzmeister Branch nach St. Louis zu schicken. Der' Orden zählt 42 Logen mit 1900 Mitgliedern' aeaen 1300 im vorigen Jae. MavorsTourt Owen Johnson, war angeklagt, eine junge Dame Samens Eliza Tangerson gezchlagen zu haben. Jreigesprochen. John Henrv wurde wegen Wasfentra' genZ bestraft. JameZ Hullihan hatte in seiner Be soffenheit Damen insulirt, und wieder setzte sich seiner Verhaftung. lZr wurde für eine Zeit lang kalt gestellt. John M. Beathv, Maru Mclfowen, JameZ Mcowen wurden weg:n Trun keheit bestrast. Wm. McLaugdlin unb Jda Finn, ein junge? Pärchen, das im Militaru Park heute Morgen um 2 Uhr attrapirt wurde. kam noch einmal gnädig davon. Beide miifctn $10 unb s'u Kosten bezahlen. John W. BeU, !er Va.mbundaae und deS unsittlichen ?laqrifss auf eine srau beschuldigt, wird bis auf Weiteres sestge halten werden. Willie Hite und ChaS LucaS sind deS KleindiebstahlS beschuldigt. Da sie aus ein Verhör verzichteten, wurden sie den Groözeschworenen überliefert. SrnndeigenthumS Nkbertragungen. Mary Jane Shearon an Mary I. Cronin, Theil von Block 10 in Holmes W. End Add. $150. Jndiana W. Lewis an JohnE. Walker Lot 20 in Block 23 N. Indianapolis. F. M. Churchman an Chas. I. Bell, Lot 5 in Powells Subd. von Lot 1 in Fletcher'S 1. Broolside Add. $100. William A. Curlee an Jacob Bishop, LotS 1-5 in Alfred Fairhurst's College Corner Add. in Jrvington. $500. Theresa A. Hazen an Josie ThomoS, Lot 5 in McKernan & Piere und Van deS Subd. von einem Theil von West's Erben Add. 51000. - tzlizabelh A. Morris an Wm. M. Pruitt, Lot 10 in Wellington. 5800. August Rost an Wm. G. Gill:spie, Truste?. Lot 37 in HendrickZ Subd. von Outlot 99. $500. VaupermitS. B. Ann Boy) Frame HauS an Massa chussetS Avenue zw. Vermont und Mich! gan Str. $1400. F. I. Meyer Fram: Haus an Greer Str. zw. McCarty und Bnch'anan Str. $1200. - . Bridgkt Maloney, Cottage an Tennes fee Str. zw. Ray und McCarly Strafe $?00. Heute Abend läut der Jndiana poliS Waisen Verein in dem WaisenAsyl ein Conzert durch daS When Musik Corps geben. Für Erfrischungen ist gesorgt. Freunde der wohlthätigen An stalt sind eingeladen. PickenS u. BroS klagten ge stern eise Note auf tzlM lautend ein, welche im. Mai 1881 von der Encaustic Tile Co.' ausgestellt und auf 12 Monate nachher in HarrisonS Bank zahlbar ge macht war. Außerdem klagten sie noch weitere drei Noten im Betraze von je $5000 ein.

CHRISTIAN WATERMAN.

Der kleine Ttadtherold. Herr Theodor Wagner, Vormann der Wagnerischen Brauerei in. Lafayette be sindet sich hier bei seinem Vetter Wagner zum Besuch. Der City Board os Eaualiza tion" hörte gestern eine Menge Klagen an, die er in Erwägung ziehen wird. Verlangt Mucho'S "Uarana Best Cigars' - " I. C. S. Harrison ist gestern Abend seiner Hast entlassen worden.nach dem die Herren Norman L. Byram, W. G. Wasion. Braid, Rorison. Rob. Em. mett, NicholaS McCarty und I. A. Reaume die verlangte Bürgschaft von $r,0.000 gestellt hatten. SS Vor Squire Woodard klagte ge stern Ella Wolf gegen Margarih Gaunt wegenBeleidigung. Es stellte sich heraus, daß die Beleidigungen auf beiden Seiten gefallen sind und Ella das Karnickel war. das anfing. Margareth wurde deshalb freigesprochen. Klägerin hat die Kosten zu bezahlen. Versichert Euer QiQtw ibixm in der alten bewäbrten New Fjork UnderwriterS Feuerversicherung. Fred. Merz, Agent, No. 18 Virginia Avenue. S Wir hören, dak die Republikaner beabsichtigen. Herrn John L. Vieler sür den Ctaatssenat zu nominiren. Die Wahl wäre unstreitig eine gute. Herr Vieler ist ein Mann in reiferen Jahren und von Erfahrung. Er hat als County Recorder einen ausgezeichneten Beamten gemacht und durch sein gefälliges Beneh men im Amt? sich eine groke Anzahl von Freunden erworben. Unstreitig hat ihm fein Amt als Recorder auch Gelegenheit gegeben, solche Erfahrungen zu sammeln, welche er als Gesetzgeber gut verwerthen könnte. Wie wir vernehmen, sucht Herr Vieler daS Amt nicht, aber sicher wäre seine Nomination cin guter Wurf von Seiten der Republikaner. Der Dr. O'Donnev, der mit seinen zwei AuSsäbigen den ganzen Osten in Ansregung brachte, ist cin Humbug, oder eigentlich ein verrückter Häring, ein Crank, auf gut deutsch. Gestern hielt er im Errcle Pa,k vor ein paar Leuten einen Vortrag über den AuSsatz, und reiste dann nach St. LouiS veiter. Ueberall, wo er hinkommt, hat er seine beiden Aus. säbigen in einer anderen Stadt zurückge lassen. Der Mensch führt in Wirklich. keit gar keine Aussätzigen mit sich, und die Gesundheitsbehörden haben sich unnöthiger Weise aufgeregt. WaS der Mann eigentlich bezweckt, ist uns voll ständig unklar. Zu den besten Feuer Versiche rungs Gesellschaftten deS Westens gehört unbedingt die Franklin" von Jndiana poliS. Ihr Vermögen beträgt $320.000. Diese Compagnie repräsentier die Rorth Western National" von Milwaukee, Ver mögen, $1.007.193 92 und die German American" von New Aork, deren Aermö gen über $3,094,02959 beträgt. Ferner repräsentier sie die Fire Association os London," Vermögen $1.000,000 und die vvanover os New Vor!" M't einem Ber mögen von $2.700.000. Die..Frank!inist namentlich deshalb zu empfehlen, weil sie nicht nur billige Raten hat. sondern weil auber den reaelmäbigen Raten auch bei großen Verlusten kein Aufschlag er folgt. HerrHerman T.Brandt, ist Agent für die hiesige Stadt und Umgegend. Weife! Ä,:-- . WEU5C , 1 w tun .; ;iittt'&i. n -: . U- tf 'J' ELECTRIC LIGHT S0AP ANOTAKC 1T ! TASV t ' j - : i r" ms n 4J : X Kl' :7 7 L 7; jt'mii. - -v ? i o ', ?r-!Äv 1 j JLi- . 1 . -. -"'i-V V''TJ T 1 IJX: 4UJ)" .M' ,,iUp i':T-Zir--5r? -----? " , F 1 i k rs

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