Indiana Tribüne, Volume 7, Number 324, Indianapolis, Marion County, 12 August 1884 — Page 3
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Oliioiifro, Ht. Louis and FittNburj; Rallroad.
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Die Wcilchendamc. '. ' '"; i .f: ,. 4 ' J ' ,, ' " . '. '- : i . ' Sknsattkttt.Röman von Carl ft 5 t U .
sFoitledung.) ; . LWrnann stieß einen leisen Fluch aus, weil er und seine Begleiterin vor der )auöthür so lang: warten müßten. In jedem anderen Falle hätte nian anneh-, inen können, haß die, Bewohner des Hauses zu dieses Mllchen Zeit schon schliesen, aber Ortmann wußte sehr äut, daß Mutter Kämpe" gerade zur .Nachtzeit viel 'Besuch und mancherlei ZGeschastskünden bei sich .empfing, und Namentlich ihre Einkäufe an Bruchsilber, des ÄiachtS machte. . Sie war in der Verbrecherwelt der Re sidenz'alseinedr koulgntisten" Heh lerinnen bekannt, die nicht schnitt", soa .dern Jets angemessene Preise! zahlte. ?f 0rH A wJfii umW 44UlUliU Mr ti i h kW 4UUj II UUV Gewvhnbetten 'MetNtzäme Sir MutÄ. 7 . tl , r l n 1AU JMW A tfth AAW '7 M m t rer Kämpe" sebr genau amd ro üöcr zeu daß jedeöMs'uÄeim Hause arl'denen ntan M Zerlassen, woll? te sich m den vielen Schlupfwinkeln des Hauses zu. verbergen.. -. Däsr die lange Verzögerung mit dem Oeffnen der HauSthür. ' . .. ' (rfmf$ VAtvA v4AflVA Kai. Vi.' I w4iVltU 1VUIV( VU9 4ltt4,ll( viv Vtk I ' " rzi.-Ji . k ' . , cnzler im ersien locr gcossncl. 5 Haus hatte nämlich 'nur' drei' Fenster in tiz $xiat,jiazttTTi fszsr nur deren zwei, da die Hausthür 'Ven Raum des dritten adiorbirte. Y , . , Hu dem oben? geöffnetenTenster blickte ein Frauenkops uns eine dünne Stimme fragte hina:. Wer weckt mich arme Frau denn imttY.i in der Nacbt aus dem Schlaf?"''' : I: ' Orlinanil antwortete kein Wort, son dern nieste 'stark und knipste 'ganz' eigenldüu.li.mit.de.ul.Daumeu und dem dritteil Fi'.i.77 ;e.iml schr.eU.-dintereinan: dr?.u.ie i' t kIilcr Pause ';um dritten 4V-'' -l...Dies )tiesen unö An.ipsen ntuje wi'li ein ' besonderes' ErWnungszeichen sein, denn der Fraüenkopf ' vben verschwand und. das -Fenster wurde wieder zugemacht. Bald. darauf. hötte man im. Hause die Stusen der Treppe knarrendem Beweis, daß Jemand ' herabkam. ' Gleichzeitig siel ein Lichtschimmer von innen durch das . Schlüsselloch der. Hausthür: auf die dunkle -Araßhlnaüs'-. ? f." mTas Bellen des Hundes war jetzt zum Geheul geworden.. Die Bestie mußte sich losgerissen haben denn'män vernahm zu dem.Geb'z'ul. noch , das. -Geräusch 'ihrer Spxiingegegen die Hausthür) als könne sie die Zeit nicht erwartend um die drau. jzenstehenden Fremden mit wahrer Blut--gier, anzufallen. . . Dle'Hausthür wurde geöffnet : da aber imvendig.eine Sjckkchtitsktte die beiden Thürflügel verband, so entstand nun eine scbmale Spalte, zwischen welcher hindurch eine Frau herausblickte.; 'r Gleich, gleich," rief diese Frau mit ihrer .-sehr, hohen ; Diskantstimme, ich öffne auf deri.Stelle, ich will nur erst meinen Wächter wieder anbinden, damit er Sie nicht belästige. Nach': wenigen . Augenblicken wurde dann die Thür endlich geöffnet. Gehen Sie nur voray," . sagte die Gräsin zu Ortmann, indem sie die Hand in die rechte Tasche ihres Regenmantels steckte und den darin verbogenen ö:volvererfaßte. O'rtmann warf ihr einen vielsagenden z spöttischen Blick zu schritt a.ber zuerst in daK'HauS hinein. ? " Die Gräsin folgte. -' SoöZe Beide auf' dem Flur waren, schloß Frau Kämpe, es war die Eigenthümerm selbst welche geöffnet hatte, die Thür wieder zu, schob einen Riegel vor und backte. die. Sicberbeitskette in die Oese. ' Die Lamve, welche die Hauswitthin in der Hand hielt, beleuchtete, ihre in vieler Hinsicht Wunderliche 'Persönlichkeit. Obtrstachllch angesehen, erschien sie als eine noch junge Frau, von zierlicher Gestalt, feinen Gesichtszügen mit' lebhaften Auaen und sebr üvviaem. .saarwucks. .. . - u- 1-7- -fj-'iilw T ' dessen reiche Flczhten in modernster Weise aus unv um ocn- wpj georonel waren. Ihre Toilette war, selbst jetzt zur Nachtzeit, reich u,nv e1eg.an't wenn auch sehr überladen. -."Sie trug ein Kleid von schottischem Seidenstoff mit einer Uebertaillc ven gepreßtem rothbraunem Sanmet, goldene Uhr im Gürtel, Halskette nitt Medaillon, Brosche, Ohrringe, Arm bänder und eine Unmasse Fingerringe. ' Betrachtete ?nan diese Frau näher, so ersä'rak man, obne sich im ersten Üugenblick davon Rechenschaft geben zu können, wodurch dieses Entsetzen bei ihrem näheren Anblick eigentlich bervorgerufen . v t r r. . t" 1 f ' v l - Schminke, Perrücke, Wattiruug und Klei derlurus.zu .e,rhergkn und einen trügerischen -chimmer von Duzend hervorzu- . rufen. .." Welche Ehre für uns, Frau Kämpe," Redete Oitmann'die jungze'machte Alte an, daß Sie selbst herabzekommen sind, uns einzulassen." .Das geschah . nur," lispelte Iran Kämpe, weil ich eine Dame bei' Ihnen stehen sah; davar es- meine Pflicht die Honneurs derselben schon - auf dem Flur zumachen. Zu den vielen 'Eigenthümlichkeiten der alten Kämpe gehörte auch, daß sie sich immer vornebmund sebr-gehildetzu sprechen befleißigte.' i Der wirkliche Grund, warum Frau Kämpe, selbst erabe kommen war, war ' derß siö'chren'August", der bei ibr ' .V r i (i ' ST r . or ' Vucvnasier, 'lener,-.vauslnecvt, cr trauter, Frcnu, ,kurz Alles warniemals öffnen ließ: wenn in' weibliches' 2vsen in Geschäften ihr Haus betrat, denn August war ein derber, sehriübscher Bursche,: yi Mlacaltf Kämpe inihrernvralischen'GesiNNungSiüchtiakeit wabrscheinlich vor. allen Fallstricken. f - " rn -r !r . : y ' . . ' i. swiauer veiver vewarren irouie, oenn es War doch nicht' anzimchmen, daß die alte Silberbändlcrin eifersüchtig sein Utefe ' V'hW J Als die Gräfin .sich der Treppe näherte, bl'gIeunwillkttrllch ur Se'ite äus, um der restN älniefletschenden und knurrenden Dogge nicht "zu nahe zu kommen, tvelcheFrau -Kanipe hinten der Treppe angevnnden hatte ' ' ' 14 jrrau fcenxerfte dtes angliche
lourde,.bis mau sicnklar wurde, daß man t
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te,' ihr silnsundskchszigjäl'nges Alter durch zen?"
Aufweichen d'erGräsin und' sagte lächelnd: Glauben Sie mir, meine werthgeschätzte Dame, mit einem solchen treuen und unbestechlichen Wächter hat man selbst von den schlauesten Diebeir der Hauptstadt nichts zu befürchten.' Es ist wohl Besuch im Hauses sragte Ortmann, indem sie, einer hinter dem Anderen, die schmale Treppe nach dem ersten Stockwerk hinaufstiegen. , . ,'Sie sind immer der kluge Mann, der richtig kombinirt, mein aUerverehrtester Herr Ortmann," erwiderte Frau iampe sehr verbindlich, es ist eilland da, aber das wird uns in unserer geschästlichen Unterhaltung gewiß nicht storrn. denn August soll ihn sogleich hinausls sen! Wer ist es V fragte Ormann hastig und blieb vorsichtig auf der obersten Stufe der Treppe stehen, ich möchte hier nicht gern gesehen werden." ' . . Auch die Gräsin' hielt im Hinaufstei gen inne und legte die Hand auf das Treppengeländer, als ob sie eine Schwä-' che anwandte und sie einen Stützpunkt suchenMüßte, aber schnell hatte sie sich gesammelt und richtete sich wieder in die Höhe.'' ' Jbr Wille besiegte die Anwandlung von Schwäche, sie mußte durchfüh' ren, was sie begonnen hatte. Ohne Sorge," beruhigte Frau Kämpe den Bankier, Sie kennen meine Vorsicht. Es sind übrigens gute Bekannte von Ihnen." ' Ortmann stutzte noch mch und verlangte sebr bestimmt. ;ii crfabren, wer es sei, Goliath und Frau," antwortete Frau Kämpe. Ortmann war beim Hören dieses Namens zwar sogleich beruhigt, aber doch sehr erstauntdaß Goliath hier im Hause sei. Da er, neugierig, vielleicht auch mißtrauisch, zu erfahren wünschte, was für ein Geschäft Goliath und dessen Frau gerade in dieser Nacht hierher geführt hatte, so sagte er zu Frau Kämpe : Meinetwegen braucht Goliath doch nicht Fersengeld zu geben, und diese schö ne Dame," er zeigte dabei auf dic noch immer tief verschleierte Gräsin. ist eine Freundin von mir, die stets Dieltet ion übt, da sie den Werth derselben zu würdigen weiß." Frau Kämpe verneinte sich bald geziert, halb ehrfurchtsvoll vor der Gräsin und ließ ihre beiden neuen Gäste jetzt unter vielen Komplimenten in eins der Vorder-
zimmer treten. Dasselbe war raumlich klein, wie es in diesem altmodischen Hause, das jedenfalls schon vor .ahrhunderten erbaut worden war, nicht anders sein konnre, aber mit sehr großeiii. modernem Lurus möblirt. ' Frau Kämpe bot der Gräfin einen Platz auf dem Sammetsopha an, der von dieser mit einer Neigung des Kopses stillschweigend, angenommen avurdc. Dann verschwand die ui?i'0lrtiun in das ebenfalls nach vorn aeleenc ein fensirige Nebenkabinet, nachdem sie vor her Herrn Ortmann noch zugeflüstert hatte, daß sie erst Goliath und seine Frau benachrichtigen wolle, wer angekommen sei, damit jene unbesorgt ihren Versteck in einer 'Dachkammer verlassen konnten. Ortmann und d:5 Gräfin blieben allein. .Sie sind sehr schweigsam, schöne Grä fin," sagte er zu ihr, der Aufenthalt hier im Hause und die Wirtbin erfreuen siä' wohl nicht Ihres Beifalls Die Gräsin antwortete nicht, er mochte in seiner Voraussetzung Recht haben, denn sie schauerte leicht zusam: men und senkte ihren Kopf auf das Veilchenbouquet, welches sie in der Hand hielt. .. Sie haben Furcht?" fuhr er fort, ich sehe es an Ihrem Beben, das ist unnotbig, hier ist nichts zu fürchten; Mutter Kämpe ist eine vorsichtige Person und hat, wie ich weiß, auch einst eine sebr große Äkolle bier in der Residenz gespielt." Dies auch" war für die Gräfin ein bbses Wort, denn es zog eine Parallele .wischen ihr und der Frau Kämpe und stellte sie mit derselben aus ein gleiches Niveau. Die Gräfin erwiderte kein Wort, sie beschäftigte sich nur mit ihrem Veilchenstrauß. $ch lasse," sprach Ortmann iveiter, übrigens der guten Mutter Kämpe seine Gerechtigkeit widerfahren, wenn ich von einst" spreche, sie spielt noch heute eine große Rolle, wenn' auch in anderer Art ; ihr in der Jugend erworbenes Vermögen war der Grund zur Etablirunz ihres. Gold- und Silbergeschäfts, das sie jetzt reich gemacht hat. Nun, schöne Frau," rief er der wieder eintretenden Frau Kämpe entgegen, lassen Sie Ihre Gäste, welche in später Nachtkommen, mit trockenem v.uiiniv .- Frau Kämpe lächelte verklärt. Schöne Frau" hatte er gesagt, dies Wort elektrisirte sie noch immer, wäre es ihr gleichgiltig gewesen, hätte sie gewiß nicht schottische Seide und ein ganzes Magazin von 'Goldfchmuck an sich'getragen. Sie entfernte sich noch einmal. Ortmann wäre es nicht eingefallen, eine Erfrischung zu verlangen, wenn er nicht gewußt hatte, daß Ätutter Kämpe ausgezeichnete Weine im Keller führte und selbst mittrinken würde. Tann kam sie in noch animirtcre Laune und bewilligte beim Ankauf der Diamanten, welche Ortmann bei sich führte, jedenfalls auch höhere Preise. Hinter Frau Kämpe waren Goliath und seine Frau eingetreten, nachdem Beide Kuerst prüfende Blicke bineingeworfen batten. ' Es ist die Gräsin," sagte Ortmann bcruhignd, indem er auf die tief verschleierte Veilchendame zeigte, und gab dadurch Goliath und seiner Frau ihre gewohnte Keckheit wieder. ; Was willst Dn hier V fragte Ortmann den Schneidermeister. Geld haben," antwortete Goliath lakonisch. Hast Du auf Deinem Konto denn bier ein Gnthaben?" j .Goliath konnte nicht gleicheine Antwört sinden und zupfte sich verlegen am Ohrläppchen. j Ortmann runzelte die Stirn. Also Heimlichkeiten binter mcine::i Rücken ? Geschäfte auf eigene Art ? Und ich habe doL stets 1Zut für. Dich ge
sorgt ; sprich, woher schreibt sich erne Forderung an Mütter Kampc. cgiiimirt muß sie sein, denn sonst ivürde sie Dich nicht so geheimnißvoll in der Nacht empfangen. Goliath schwieg hartnäckig. Der stets .so bedächtige Herr Ortmann verlor plötzlich seine Ruhe. Ein ängstigender Gedanke schoß durch seinen 'Kopf Mensch," brauste er auf. und drückte seine grüne Brille fester, welch furcht barer Argwohn ! Du wirst doch nicht bei dem Raub und Ueberfall im Laden des Pfandleihers Wenck in der Brückenslraße betheiligt gewesen sein Goliath sah zitternd zu Boden. . .,Jä'," antwortete . rau Müller, die Gattin Goliath's, welche in ibrem Kreise unter dem Namen ,-.die,Scheere" bekannt war, sür ihren Mann, der fortwährend schwieg, ich habe , ihn gleich gewarnt, aber er wollte "nicht hören." Das war ein indirektes Zugesiändniß. Ortmann blickte sehr sinster. ? Wie konntest Du Dich bei einer Arbeit betheiligen, welche Blutvergießen be--dingte? . Tas kann den Hals kosten, zumal, wenn etwas so ungeschickt ins Werk gesetzt wird, wie der Wenck'sche Raub und Mordversuch.' Es sollte mich nicht wun
dern, wenn die Windhunde" schon hinter Dir her wären und Du bald -.oben" festsäßest." - Die Scheere fing an zu heulen. ..Wir sind auch hier," sagte Goliath ilcinlaut, um Reisegeld zu holen, mit dem ersten Frühzug gehen wir außer andes, denn wir wagen nicht mehr, in -sere Wohnung zurückzukehren." Ortmann ballte die Hände. Trotzdem er dem Wenck'schen Ueberfall gan; fern stand, so war er doch mit Goliath in vieler Hinsicht anderweitig sehr eng liirt ; wenn Goliath einmal wieder gefaßt wur de, konnte er mit kompromittirt werden. Die oben" wußten zu schrauben" und bei allen Gerichtsverhandlungen kamen nach alter Erfahrung gewöhnlich '.och immer neue Dinge zum Vorschein, an welche vorher kein Mensch gedacht hatte. Ortmann beruhigte sich etwas, oder musjte sich vielmehr beherrschen, als Frau Kämpe zurückkam. Sie brachte seine Kuchenwaare, die in einer prachtvollen, innen vergoldeten, massiv silbernen Schaale lag. Hinter der Dame des Hauses folgte der schon mehrfach erwähnte August mit einem silbernen Tablett, auf welchem zwei bestaubte Flaschen alten Rheinweins und fünf hohe geschliffene grüne Oiläscr standen. ' August, ein stattlicher, junger Bursche mit lockigem, schwarzen Haupthaar, das der Mitte gescheitelt war, einem famosen inschwarzcnSchnurrbartund sehr frischer Gesichtsfarbe, hätte für einen Tandy der jeunesse doree gelten können, wenn nicht seine riesigen Füße und seine enorm großen und dicken Hände seine oroinäre Abkunst, und was noch bezeichniöcr ist, seine ordinäre Beschäftigung verratben hätten. Was seine Erscheinung noch charatkeristischer machte und über das innerste Wesen seines lieben Ichs gar keinen Zweifel aufkommen ließ, war, daß er eine grellrothseidcne Kravatte unter seinem umgeschlagene: Hetndlragen trug, deren heräbhättgendc Enden durch eine riesig große goldene Busennadel zusammen gehalten wurden. Auf einen Wink seinerGebieterin schenkte er die Gläser voll und kredenzte den Gästen den Wein. Während August daZTadletr dör Gräsin präsentirte, bewachte Frau Kämpe alle eine Bewegungen mit wahren Argusau gn. Die Gräfin nahm ein Glas Wein nur, um durch ihre Weigerung nicht auszufall?n, setzte dasselbe aber sogleich, obne es mit den kippen zu berühren, auf einen kleinen Tisch, d.'r im Bereiche ihrer Hand stand. ' Wäbrend Herr Ortmann, die Kämpe mit da - Goliath'sche Ehepaar den Wein svllürften, wodurch ihnen allw.'ihlig dic Zungen immer mehr gelöst wurden, erfuhr der Erstere nun im Gespräch, daß Goliath mehrere goldene Uhren an die Kämpe verkauft und den Betrag dafür empfangen hatte. Goldene Uhren waren hauptsächlich bei dem Ueberfall im Wenck'schen Pfandgeschäst. geraubt worden. Also svirllich bei dem Uhrenraub in der Brückenslraße betheiligt," sagte Ortmann, der sich stets beunruhigt fühlte, wenn er von einem Geschäft" hörte, dessen Ausführung nicht von ihm geleitet tvordcn war, dann wacht nur, daß Ihr unsere liebe Stadt mit dem Rücken anseht, bis über die Brückenstraße Gragewach-. sen. ist." Ortmann ärgerte und beunruhigte sich, nicht über die That selbst, sondern über die plumpe Art, wie sie ausgeführt worden war. Wie roh hatte man nicht die Frau des Pfandleihers nicdergeschlagen. Wie fein ivar nicht dagegen sein Diamantenraub im Eentralhotel auszeführt worden. Wie künstlerisch hatte er nicht zwei Tage lang den alten glchtlahmen und schwindsüchtigen Rittergutsbesitzet gespielt. Das war hohe Schule. Ach," sagte Goliath, über die Vorwürfe Ortmann's empfindlich werdend, wegen derWenck'schen Affaire g?hen wir nicht auf Reisen." ,)!icht ?" fragte Ortmann anshorchend. Nein," fuhr Goliath fort, der vermaledeite Mädchenhandel nach Rußland und England mit den dortigen Vcrsorgungsanstaltcn bricht uns dies Mal den Hals. Ich hatte vorgestern ein allcrlicbstcs Schäfchen gefangen, glaubte, daß Alles wie sonst immer glatt abgehen würde ; aber ivie es zum Klappen, das heißt hier, zur Abreise kommen sollte, wurde die Kleine störrisch und und machte solchen Lärm, daß eine Zeu ' gin herbeigerufen wurde, und jedenfalls wird bereits eine Anzeige erfolgt sein." Hättest Du nur Muth gehabt. Feigling!" höhnte die Scheere und machte eine sehr bezeichnende Handbewegung des Würgcns. Die Gräsin verharrte auf ihrem Sophaplatz unbeweglich wie eine Marmorstatue: waö sie sak und hörte, lähmte ihr für den Augenblick Körper und Geist. Keiner von den Andern be merkte diese Tbeilnabmlosizkeit der Grasin. denn der alte Rheinwein hatte die Köpfe bereits erhitzwnd die Augen ttwas
-,ut,:i;i, aubnemwar eoer von oen 'tt deren mit seinen eigenen Interessen zu sehr beschäftigt, um viel auf die Gräsin zu achten. - Ortmann. wartete auf eine Gelegenbeit, von seinen Diamanten anzufangen. Frau Kämpe hatte ihr eigenes Glas Au--gust -zum Austrinken gegeben und nöthig te ihn jetzt, das Glas noch einmal sür sich selbst vollzuschenken. Goliath und die Scheere beriethen, ob sie der Sicherheit wegen und um der .lästigen Observation auf den Bahnhöfen zu- entgeben. nicht lieber die Residenz zu Fuß verlast sen und die Eisenbahn erst auf einer der nächsten Außenstationen besteigen wollten, wo keine Geheimen" patrouillirteu, welche die Physioguomieen aus den Verbrecheralbums genau ijn Gedächtniß hatten. Schöne Frau,", sagte Ortmann zu.' alten Kämpe, ds?en Augen in Folge des genossenen Itosineins wie di? einerTizertaVe fu.iielren, caf Ibr Wohl !" ' - Daber hielt er irr sein Glas zum An--stoßen hin. -Frau Kämpe nahm ihr Glas August aus der H'nd und stieß mit Ortmann klingend an.
(Forljktzung folgt.) Tchaben oder Schwaben. Ew. Ehren, Herr Richter, wiehabe ich mich zn verhalten ? Ich bin nämlich Wittwe und bin seit drei Ta.len m'.t mci ner vierjährizeii Daisv in das Haus des Schneidermeisters Fir gezogen. Die Wohnung, die ich dort gemietbet habe, ist an sich ganz hübsch, wimmelt aber derartig von Schwaben, daß wir, ich und Daisv, uns nicht vor denselben retten können. Jn der5!üche, im Speiseimmer, in der guten Stube, auf Tischen und Stühlen, im Bette, im Essen, überall verfolgt uns das Ungeziefer. was habe ich nun da zu thun, Ew. Ehren?" Liebe Frau, ich bin allerdings Rich ter und die Hand der Gerechtigkeit reit weit. Ich nehme Klagen an und en:scheide die schwierigsten Rechtfälle, ich lasse die Leute verbasten, strafe dieje::i gen, die dem Gerichte den schuloigen Respect nicht erweisen, aber gegen Schwa den bin ich machtlos, Schwaben gehören Nicht zu meiner kompetent." Ich habe mich wt hl nicht ganz richtig ausgedrückt. Als ich nämlich dic Wohnung bei dem Schneider Fir besichtigte, ve ich in derselben nichts von Schwabemerkt, un.) der schriftliche Miethsoertrag thut daher dieses schlimmen Ungeziefers keine Erwähnung. Kaum waren aber Daisy und ich eingezogen, so kanten die Schwaben aus allen Ecken und Enden bervor. Ich war daher vorhin bei Meiner Fir und sagte ihm, ich könne in dem Locale nicht wohnen bleiben und würde so bald als möglich ausziehen. Denken Sie sich, der Mensch hielt mir den Miethscontract unter die Nase und sagte, er könne mich nicht hatten, die Aiiethe aber müsse ich allvierteljährlich für das ganze Jahr bezahlen, wie es in dem Vertrage ausbedungen ist. Das kann der Mensch doch unmöglich verlan gen Dem Fir seine Schwaben sind es, die mich und Daisy aus dem Hause tleiben, und da kann doch der Besitzer des letzteren keine Mietbe von mir beanspruchen." Liebe Frau," entgegnete nun der Richter, in dieser Form dargestellt, gebört die Fraae allerdings vor meinen Äichterstuhl, sie ist aber sehr schwer zu entscheiden. Jedenfalls muß ich zuvor meine gewiegten Rechtslebrer nach etwaigen Präcedenzsällen nachschlagen und kann Ihnen vor drei Tagen ein Rechtsgutachten nicht abgeben. Für ein solches würde ich die lächerlich niedrige Summe von $5.00 fordern müssen." Schon gut, ich bin in drei Tagen wieder da; Ihnen bezahle ich lieber $5.00, als dem Schneider Fir fünf Eents." Der Richter studirte das gemeine Recht, die Statuten, seine Compendien, konnte aber keine Stelle entdecken, welche die Frage beantwortet, ob das massenhafte Vorhandensein von Schwaben in einer Miettswohnung den Abmiether zu einer vorzeitigen Lösung des Miethsvertrages berechtigt. Guten Morgen, Herr Richter. Hier sind die $5.00. Wie haben Sie die Sache entschieden?" - Um eine eigentliche Entscheidung bandelt es sich hier nicht, denn von einer solchen kann in einer Rechtssache erst die Rede sein, wenn beide theile gehört worden sind. Wohl aber bandelt es si$ um ein Gutachten, und dieses lautet wie folgt : Die Schwaben oder Schaben, eine Jnsectenfamilie aus der Ordnung der ortlioptera oder Geradflügler sind von den Kreuzfahrern, nachdem diese das Heilige Grab erobert hatten, in Europa und von dort uns nach Nordamerika eingeschleppt worden. Die Ungläubigen haben später das Heilige Grab wieder zurückerobert, aber' die Schwaben unbehelligt in Europa - belassen. Das römi sche, sowie das englische Recht enthält besondere Bestimmungen über dieSchwa ben nicht und die Statuten unseres Staates, sowie die Verordnungen unserer Stadt sprechen so wenig von ihnen, wie die Eonstitution der Ver. Staaten. Wir .-müssen daher die Frage nach dem gemeinen blechte, oder vielmehr, da dieses auch nichts von den Schwaben weiß, nach dem Geiste des gemeinen Rechtes beurtheilen. Der letztere ist nun zwar vielfach unklar, aber immer hu:nan,und da es durchaus inhuman fein würde, einer so liebenswürdigen'Fräu. wie Sie sind, zuzumulhen, daß sie in einer Wohnung bleibt, in der es ven Schwaben'wimmclt. oder daß sie Miethe für eine Wohnung befahlt, welch? sie nicht benutzt, so ziehen 3ic ruhig aus und laffen eö auf die Klage des Schneiders Fir ankommen. Vorher jedoch sichern Sie sich den Beistand des Advokaten Schlaumeier. Dieser ist so bedeutend schlauer, als seine Eollegcl:. daß Sie mit seiner Hilfe den Proceß unter allen Umständen gewinnen müssen." Ich bin Ihnen seh? verbunden, Herr Richter und werde Ihren Rath befolgen.' Der Lidvokat Schlaumeier ist zwar auch ein Wittwer und die Leute iverden mir es vielleicht verdenken, daß ich als Wittwe mich an ibn wende, indeß die Hauptsache ist doch, daß Recht Rechts bleibt. Ich liebe nocb beute aus, denn ich dabe schon
lange ein Logiö auf dem Tapete, das mir. auch abaeseben von den Schwaben, viel besser gefällt, als dem J,'r sein. Wünsche auZen Moraen, Hcrr Richtkr !" Dtttticbr Lokal - Nachrichten
Vonimern. Eine ans Veranlassung des Ministeriums in SchwedtusammengctreteneComMission zur Ermittlung der Maßregeln behufs Abwehr des Hochwassers der Oder bat ermittelt daß die Kaiserfahrt" (ein Durchstich) ohne allen Einfluß auf die zahlreichen Ueberschwemmungen bei Oderwiesen ist. Die Kommission hat ferner festgestellt, daß die Wassermassen, welche sich bei .Nordwind anstauen, tun bis Ziegenort von Einfluß, sind. Be schlössen wurde, das Oderbett zu vertiefen, die Ufer zu erhöhen und, neueKanäle amulegen, auch die.Oderbuöälb aus: baggern zu lassen) nm' !einfnchen Ab , r r r . . V rm r .ooiunz lemer owier veiyastete ArdeiterHumcke in Blankenfelde hat: sich der Haft durch die Flucht wieder entzogen und sich später im Flusses ertränkt.t Zu Neug ard Bürgermeister Heinrich sil Jahre alt. Im Gefängnisse zu Greifswald hat' sich ein .svegen Morde? angeklagter Bauer Namens 'Larz aus Grischow erhängt. . ' . ' Lclkkw,g-Holi!kin.. , f Zu W esterland bei Keitum der frühere Feuermeister auf dem Leüchtthuriu des rothen Kliffs, Haulk B. Prott...? Jahre alt. Der bisherige Reichstag ' . i P -w - X -t . - . r.T abgeordnete sur den t. schleswig-holstem schen Wahlkreis zu Pinnebera, Rechtsan walt Dr. Gieschen in Hamburg, hat eine diesjährige Wiederwahl abgelehnt. i Von Seiten der konservativen Partei im Herzogthum Lauenburg ist Graf Herbert Bismarck als Eandidat für die Neuwahlen zum Reichstage ausgestellt lvorden. Verunglückt : In der Hcderslebener Föhrde ist der Postbote Toarup beim Baden ertnmken, in einer V!ergelgrube in der Nähe von Oucrn ein junger Mann )!amens Hadesen, im Kieler Hasen der Zimmermann Putsche aus Apolda und im Karpfenteiche zn Messin der 15jährige Sohn der Wittwe Henningsen von dort. In Flensburg hat der frühere Lohndicner Glisch beim Sturz von. seiner Wobnbaustrcppe das Genick gebrochen. Blitzschläge. In Folge Blitzschlages brannten nieder.: in Westhever das Wohnhaus des Herrn V.' Ahnen, ' aus Nordstrand das des LandmannS Ferd. Feddersen ani Herrendeich, in Tetenbüll die Hostage des Hosbesitzers Hams, in Henstedt Biehl's Wohnhaus und Hamdorf's Käthe. in?!euhäus das Wohnhaus des Oekonomen Hansen und in Stillborn das de Ackeriitan: Voß ; in Eckhorst das SchnliU'.'grnndstttck, in Oelirdorj das Geivese des Landmanns Dammann und in Rtbwisc!'.scid Haus und -Stall des Parzellistcn Müller. . -iiJDy, II. i Eiskiibiikzü-Zkit'-Tgliklik. Ankunft und flböiin.i Ux ijenoaljrnuu' ! ' nhianni':!. und nach Sonn j ' t.ii. -tv ll. Mai 185!. ' 1 C!,veiv"d. 4olnmbnl, iweinaati und Jod''. nad''t Äiüd' . i$tt Viite.l . ' ll'tiMj: kaut: tt 4 X Ä: I 1 0 f l tliü A.4! ti Ndetson . 1 1 1 Um : t ö W . i u.Ä Tm Da?ta tl o w i ndlssn ttc. i 10 9t gttt 7:Wrt ZckStLSl! 5.dW 83 Sojden i?i5.fc V.rz ' f .t.r.l0.3. V Vrizhtvood DiN?. C. S.S. uud. I. , dgang tlllilich l..'.tm. , 10.1.' n : 11.15 in i taz:4 .! .....HUI Cm ... . i.ltfll . .tt ...... 4.i ' Uzllch.' - , lich.I 3 i m ... 5..) m iipll . n K Kn . 7 3 9tm Vittdurg, iwrinnatt St. toxiil ifeaBabn V P W P , iitsi cc tv(U ' 1 Er tSgttch 4.22 fern i flenem sur.t. p.g iz DckSEic.ttkge. INVSLZBP ommenSonttt.l4i r , Sr täglich UM Cm R eeoulz I i i t) (i iul. k! V LZ 5 V ot. maß . i ( , tags .... 5.t7 in ijpoi rttglich t li.. i.ib Danton E aua Sonnt 4.5S Cm öl tägi'ch . . .H.2iHi. Da, ton t ah4. Sonntagt l'i.Vi m Chicaza Route dla Kokomo. Chicago Schnell juz lSg i l.f ä m khicago Errrei.i l tn J" . Eou. Echnell,... Z.!S Jndpi'k Leu. iprefe AZZ Terre Haute. Vandalia & St.Louis Eisenbahn. Natikrain Taa rx. v 1 IS Hl : 0 An(llt 1 RlCa it 50 i vtau UHte.. .UMj 3 "V V. 1 ' mg N ..... IN V V er Haut cc. 4.sti Tag 6ipt... 3 3ft Pactftl ti . . l 45 Kct ' fSoil und ce.'.v 4. ji Tincinnati, Jadiavapottk, Si. Louii .Chicago kisendah. Cincinnati Division. ckLouitv.ZZ L. 4.wm s Jndiana? Kr. IS 3 La. Eincirnati Sfv ?m j öL'viU x. ti.WUta tnctnnatt ... ..i.'OsWm Beftttn t-..- 4 4Z . SS t 3..4 K S t Ü fi 8 Etne. ec -ü.sj m ttglich 4 u c c.nWb ' Chicago Division. Cio u;l 9i. s..i5Cm hicag all x. 2.1U )lm eftera Cj S.10 in S L täglich , re 11.5' Rm .'hic Lu ff . . täglich c c u .. 3 33 2avtt Lee ..10.10 1 L kati p.. tncinnati Acc. Oiotc Sefferssnvilke, Madiso und 3M'd&TU. Eisenbadu. ' Sfio i tag... 4.,J Lut Id5Na,l. 6.45 6 8 ad ce... 7.2Z L Znd khlcSr iagio.45 o 8nd ira, Uatl Z bU m , V R Fl k- N nv : p ILg. Ü ' i t L StSg 10.4 Wabash, St. Loui Paeisic. ' Ktt hie Mail 7.15 C X1 2.119(3t hi ich r e e i 11.30 ra khiKrtg iol tt..1l.aJHa Det u h all. X, R Jndiana, Vloomington nndWkftern Visendatzn Jlu V!ail.. 71 anIkk F L ce 5.10 Rm rasd.S. Sim uäkt,rtZgll.li)N aftern S fx. täglich... 3 50 8a Ctnc Spe 11.1, m tlintte i. v.'.S St. LoniZ Division. - - viortftilb ... 6. vm I Nacht Sz. ...... 3.55 vm viail u Tg"4l .5 m I atl u Taa r. t.w Tm acht 115m i0tt,lo CC. ö.l, Oeflliche Division. Oeftl.ratt....4.ZJR I Vacifle rrreß... 7 0UBm lagi ScpreZ 11 4Cat I 8 ll 3 5j lg Z5m Xtlantle ö 4sNm I Western Er?.... 4 4Rn Looiivill,,Nkk, Albany & Chicago. Air.Line. Shicago ?i tgl. . n.COKrn UJonort f.cc 5.0'SZm Ich ait?hieag. El Mail 17.4! 5!m Cb cago Er. tzl.. ?.lyJin Monon Slc ' li,.iZZm Mich. SUu O&i:. . 0( UaiU mm Judianapoli und VincenneS Lisenbain. aail air tl 7.04 v ; rweennk Cce.'.lO 34 ieenn, cc . 8.W SXr.l aK?kZ. 4.9 Jndlauapoli und St. Loutt Eisenbahn. Tag rpreß. er. Ueli& V r t 7.10 Qm cc 3.55 M ti 15 I LocalPaffeng,r. 9.60 Ra ?o u Et L El rojl u ois i. oii 81 1 u Ct ii 9t tilaUch I u c c ot5 Dar e täai S.ZZVm lzttch iu cc io ts im ?ndiansxvli Le 3.159!. G-weiauatt,HaniltonL:JudlaapolUvisdahu. Snop St EiLouii ronnerlviZKSk 80 üm nr,t!lecc 4. ms !..... ? 1L m Znoxisukt. L K.40m j?, u:Lsii4;o eftn mD.T.KN.Vl'NLm s E tnn,ttikc fln mit?. c:rhniefiZ'rr . ,- ' mu , UfJ3j. u?. . . ; .ij. i '
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