Indiana Tribüne, Volume 7, Number 323, Indianapolis, Marion County, 11 August 1884 — Page 3
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Die Weilchendame.
nsalioni.Noman von Carl G örlit. lFoitsetzung.) .l'.'nic yatte dieser MittheilungHelenens mit großer Spannung zugehört und ihr das Versprechen abgenommen, daß sie unverzüglich zu ihrer Viutter zurückkehren würde. Helene versprach dies und versicherte, daß gerade dadurch, daß jene Akenschen, in deren Gewalt sie gewesen war, sie zuletzt mit'demTode bedroht hatten, ihre Lebenstust wieder erwacht war, und sie'unbedingt sogleich zu ihrer Mutter zurückeilen und tragen wollte, was ihr vom Himmel auferlegt worden sei. Hier wohne ich," sagte . Therese, indem sie vor dem betreffenden Hause ste--hen blieb, und sich jetzt erst wieder ihrer eigenen trostlosen Lage erinnerte, die sie über das Abenteuer rnit Helenen momentan vergessen hatte.Helene nannte ihren. Stamm- und bat um den Theresens, und alsIe denselben' erfahren) zog sie einen kleinen Vrillantring,' den sie zu ihrem sechszehnten Gebuttstage vor drei Jahrtn von ihrem verstorbenen Pater erhalten vom Finger und reichte den Ning Theresen. Nehmen Sie," sagte sie dabei, dies kleine Andenken von mir: ich bin Ihnen für Ihren Beistand und Jbre Theilnahme viel Davkschuldig. Ich Ha5e Sie nicht zum letzten Mal gesehen und werde mit meiner Mutter bald Sie wieder.' aussuchen; hoffentlich werden wir Freundinnen werden ; in Ihrer ganzen Persöttlirkeit liegt etwas, das mich zu Ihnen hinzieht!" Therese war so ergriffen, daß sie kaum einige Abschiedsworte Helenen zu sagen wußte. Sie sah in ' dieser Begegnung das Waltur einer.hvheren Macht, der Gedanke durchschauerte sie ahnunasvoll, das; sie an einer Wendung ihres öebensschtcksals stehen konnte. ' -Nachdem sie Helenen an der nächsten Straßenecke in eine Droschke hatte steigen und davonfahren sehen, betrachtete sie mit Entzücken denVrhaltenenÄlng. Gewiß sollte derselbe, für sie ein dauerndes Andenken bleiben, heute 'aber - mußte er ihr zunächst die Mittel verschaffen, um für das leibliche Wohl der Ihrigen sorgen zu können. In ihrem Hause , wohnte im, Erdgeschoß ein Pfandleihe?, welcher der ihm wohlbekannten Frau Therese Lampreckt auf den Ring sogleicb zwölf Mark lieb. Therese jauchzte in .ihren: ' Innern. Schnell machte sie in ' der 'Nachbarschaft ihre kleinen Einkäufe und kehrte mit einer Flasche Wein, einem Pfund kräftigen Flei sches und noch verschiedenen Eßwaaren in ihre Dachstube zu Mann und .Uinb zurück. . - Emmy empfing ihre Mutter mit Ju del und dieser Jubel steigettö' sich immer mehr, als das itinb die 'für seine Anschauungen köstlichen Leckerbissen auspakken sah. '" Nach einer Stunde ivar der Tisch gedeckt, und die arnie, jetzt so glückliche und Gott dankbare kleine Familie erquickte sich nach langer Zeit wieder zum ersten Mal an einem kräftigen Mittagessen, das die Dachstube aus 'das Anheimelndste mit würzigein Geruch durchzog. Die Welt ist rund, was 'heute oben stellt, liogt morgen unter und umgekehrt. Die kleine Familie Lamprecht war heute nacd oben gekommen. Und wer nach unten ? ; " Das Brautpaar Ernst Simmern und Helene Lessing waren, vielibeneidst, auf dcm Gipfel des'Glückö gewesen. ' ' Eine halbe .Stunde später . fand ein patrouillirender Polizeibeamter im Park, wo Therese und Helene durch den Schuß erschreck: worden waren,' unter den blüheuten Gesträuchen von Flieder und goldgelbem Schwefclregen, auf dem vjeii, wo Schlüsselblumen . und .Weilchen Ipropten.einen - leblosen Mann liegen, durch dessen Weste das Blut aus einer örustwunde sickerte. Der noch von der Hand des Mannes 'krampfhaft gebaltene, abgeschossene Revolver ließ keinen Zwei--set darüber.'wclch ein grauenvolles Ercigiiiß hier geschehen war. ' Bei näl'erer Untersuchung d:s Daliegenden fand man in dkisenafche einige t'ittl.V'tr'inkt isiteniartrn ' ixn oec nschult: Ernst Siniittcrn, Assessor." . it. Die Griistn Schi?nmark hatte Wohl recht gct adt, als sie zu lurt von Belo.v gesagt, daß sie ein Wesen sei, welches die verfchiedcnstcn, scheinbar nicht zu vereinigen, dn Gegeafäh? in sich berge. ' . Seitdem sie aus dem Eemralhotel, wo sie den - brttsse!er.-Inwele:ch.:idl.'r. Lcnclos durch die? Künste rafsinirteste: Koketterie an sich'zu fesseln ' verstanden, n.ich ihrer Wohnung zurückgekehrt war, übte sie. hier, bereits seit Stunden den Dienst . einer 'barmherzigen Schwester aus. . . Unermüdlich und mit wahrer Aufopfenmg saß sie an dem Leidenslager der be' klagenswerthen Frau Lessing und tröstete dieselbe in ihrem Schmerz um die verlorene, Tochter. . . ....... t , , ., Jetzt war bereits die Hälfte deö zweiten Tages seit .Helenens Verschwinden verstrichen, ohne daß trotz der umfassendsten ?!achforschunaen von Privaten und Behörden eine Spur von dem jungen Mädchen aufgefunden worden war.. . Frau Lessing beweinte ihre Tochter bereits als eine Todte, zu- welchex zträurigen Annahme sie durch Helenens Zurück-gelassenen-Brief r vollständig berechtigt !rar. In .ihren - gervtheten Augen waren die Thränen längst versiegt, von Schmerz betäubt , lagjic auf'.dcm ßopha.' und war gegen alle'Trostworte' der Grä-' sin taub. Die Letztere versuchte durch alle-möS-lichcn nhinätionen lh ie'z Hoffnung 'n' Frau Lessinc's 'Scutterherzen immer wieder anzusachen.und hielt wie ein Engel der Barmherzigkeit bei der ganz gebröchenen Frau mit wahrhaft rührender Tbeilnahmc aus.. 'r , Nnr äb und zu in 'Ungefähr viertel stündlichen Pausen glitt sie leicht und unhörbar wie ein Schatten nach ihrem vorn gelegenen Salon'. " ; .Jedesmal eilte sie an das Fenster und warf ihren Blick . nach )xx andern .Straßenseite hinüber'.' Dort' ima' ünambör-'
lich, von Keinem beachtet, ein Mann in mittleren Jahren aus und ab. Dieser Mann war nicht groß, nicht klein, nicht hübsch, nicht häßlich, nicht elegant, nicht armselig gekleidet ; mit einem Wort, er hatte gar nichts Auffallendes an sich und mußte von jedem Unbefangenen übersehen werden. Sobald die Gräfin bemerkte, daß jener Mensch noch immer unverändert drüben sichtbar war, kehrte sie stets sogleich wieder zu Frau Lessing zurück. Es mochte ungefähr ein Uhr zcin, als die Gräfin wieder ihre Observätic'nen am Fenster anstellte. Xa hielt eine Droschke vor dem Hause still. Die Gräsin, durch das Anhalten des Wagens aufmerksam gemacht, blickte hinab. Sie stieß einen Schrei aus. Die todtgcglaubte Helene stieg aus der Droschke " Die Gränn eilte ibr auf der Trev'e et gegen und hatte Mühe, sie zurückzuhalten, damit sie nicht unvorbereitet vor ihrer Mutter erscheine. Helene wartete im Salon der Gräfin, und LeZtere begab sich zu.Frau Lessing, um derselben die Nachricht von Helenens Leben und ihrer Nückkehr'mit großer Vorficht mitzutheilen, denn auch die Freude kann todten. Sie hatte erst wenige Worte gesprochen, al'sLrau Lessing sich plötzlich aufrichtete und die Gräfin mit einem unbeschreiblichen Blick ansah. Ihr Mutti'.-' herz hatte aus den Worten und nament lich aus der veränderten Stimme der Gräsin sogleich herausgefühlt, daß sich wieder etwas Unerwartetes zugetragen hatte. Gräsin," rief sie bebend, Sie haben mir etwas mitzutheilen. Verhehlen Sie mir nichts !" Trotz ihrer großen Geioandtheit fehlte der Gräfin in diesem Augenblick das richtige Wort. Sie war tief ergriffen, Thränen stürzten aus ihren Augen. Ah!" schrie Frau Lessing auf, Sie weinen. 3)!an hat sie also gefunden, man bringt mir die Leiche meiner Tochter." Die Gräfin schüttelte jetzt hastig den Kopf. Sucht ? So ist sie selbst da. Ich habe mein Kind wieder ! Wo ist meine .Herzenshelene V Damit warFrau Lessing aufgesprungen, stieß die Gräfin, welche sie aufhalten wollte, fort und eilte in die Salons der Gräsin. Helene !" Meine Mutter, meine liebe Mutter !" Mutter und Tochter lagen sich in den Armen, ihre Thränen vermischten sich, dann sanken Beide in enger Umarmung ohnmächtig zur Erde nieder. Unter dem Beistande der Gräsin und des von dieser herbeigerufenen Dienstmadchens erholten sich Mutter und Tochter endlich wieder; Beider Besinnung lehrte zurück. Sie dachten in ihrer Freude nicht daran, daß die Zimmer der Gräsin eigentlich nicht ihre Wohnungsräume waren, die Wonne des unverhofften Wiedersehens hatte Mutter und Tochter den Beöbachtnngen gesellschaftlicher Etikette cntrückt. Die Gräfin zog sich mit feinem Taktgefühl in ihr SchlafziiN'.ncr zurück ; sie emvfand, daß Äi'utter und Tochter sich Erklärungen und Mittheilungen zu machen hatten, bei welchen ein Dritter nicht gegenwärtig sein durste. . Eine selige Stunde war den Wiedervereinigten vergönnt, nicht mehr. Die Ko'r'ridorglocke wurde gezogen. Der Briefträger brachte einen an Frau Lessing adressirten Brief. Sie öffnete ihn. las und saö erstarrt. Ueber die Leichenblässe und Unbeweglichst ihrer Mutter er. schreckt.-nahm Helene ihr den Brief aus der Hand und überflog mit den Blicken dessen Inhalt. ,Tbcure Mutter ! Alles "Suchen ioar vergebens, jede Hoffnung ist dahin ! Helene ist todt, ihr Schatten zieht mich nach sich. Mit der Enthüllung des letzten Geheimnisses wird Ihnen Alles klar werden: Meine Untreue bat Helenen in ein frühes Grab getrieben, dafür giebt es nur eine Sübne, meinen eigenen Tod !
Ich war verblendet, die Verblendung ist vorbei. Die Liebe zu Helene:! ist in meinem Herzen wie ein glänzender Stern wieder aufgegangen und hat die Nebel meines kurzen Wah.is zerstreut. D;r Tod hat zwei Liebende wieder vereint. Beten Sie für uns! Ernst S immern." Die Größe des Unglücks hatte die äußeren .Kundgebungen desselben ausgeheden. Keine Thräne kam aus Hclenens Augen, keine Klage über die Lippen. Aber di.se 3hi he war furchtbarer, als es die wildesten Schmerzensaus brüche gewesen wären. . . . hne die Gräsin weiter zu beachten
welche auf das .klingeln des Briefträgers in den Salon getreten war, wankte Helene, auf den Arm ihrer Mutter gestützt, .in ihr Zimmer. Das Schicksal hatte vor die hossnungsreiche Zukunft des lieblichen Mäd chens einen schwarzen Tranervorbang gesenkt. . . . Die Gräsin hatte den beiden schwer betroffenen Fniüen vcrständnißvoll nachgeblickt. Sie wußte, was Erdenleid war, aber eben weil sie cs wußte, kannte sie auch das Mittel dagegen. Nur nicht nachdenken, handeln handeln für eine Idee, die in der Ausfuhrung allgemeinen - Nutzen bringen kann. Sie trat noch oft an diesem )!achmittage an das Fenster, auf dessen Sims die Töpfe mit den blühenden Veilchen standen, und richtete ihre Blicke nach dem jenseitigen Straßentrottoir hinüber. In' dem , Gewühl der Passanten tauchte ab und zu immer wieder die Gestalt jenes Menschen auf, für tvelchen die Gräsin nur allein Auzen-zu haben schien. " 'Gegend Abend, als die Sonne schon tief stand, zeigte derselbe Vkann sich wieder im Schwärm der Fußgänger, welche die Straße unaufhörlich belebten, aber jetzt hatte er ein weißes Taschentuch in der Hand. Endlich !" murmelte die Gräfin leise, als sie von ihrem Fenster , aus dies Zei chenerblickte.
Die Gräsin begann sogleich Toilette zu machen und verließ dann ihre Woh' nunz, und zwar durch die Thür ihres Schlafzimmers, dessen Schlüssel sie mitnahm.' Sie ging nach dem Geschäftslokal des Bankiers Örtmann hinüber, in welchem sie ungefähr eine Viertelstunde verweilte. Dann kehrte sie wieder in ihre Wohnung zurück, und zwar wieder durch die Thür ihreS Schlafzimmers, ohne den vorderen Korridor'zu berühren. Sievarf .Hut und Tuch ab, trat an ihren Schreibtisch und schrieb einige Notizen auf ein kleines Blatt. 9!ach einiaen Minuten klopfte es ganz leise an die Thür ihres Schlafzimmers. Die Gräfin öffnete. Jener, in seinemAzußcrem so unschcin bare Marnt, der während mehrerer Stunden in der Straße' auf und abgegangen war, stand vor der Thür. Da die Gräfin gar nicht überrascht war, müßte sie diesen Mann erwartet haben. Ohne irgend ein Wort mit ihm zu wcch-. seln, reichte die Gräfin ihm den von ihr soeben beschriebenen Zettel, worauf' der geheimn'ißvolle Unbekannte ebenso schnell und unbemerkt wieder verschwand, wie er gekommen war.
Es war Nacht geworden. Die Lessing'jchen Damen waren nicht mehr sichtbar gewesen. A diese.n Abuo hatte das Mädchen die Bedienung der Gräfin allein übernommen. Das Theeservice war abgeräumt, das schlaf: zimmer der Gräfin in Ordnung gebracht worden. Das Mädchen hatte sich entfernt, die Gräsin befand sich allein. Im Hause berrscdte die tiefste Stille. Anstatt sich zur Gliche zu legen, kleidete die Gräfin sich zum Ausgehen an. chon am Vormittage hatte sie die sch:varze Moireerobe, welche sie am Äi'orgen im Eentralhotel getragen, gegen ein ei:n'aches schwarzes Wollentteid vertauscht. Jetzt hüllte sie fiel noch in einen a : dunkelgrauen öiegen'.na.'.tel, luLui'a Haar und Gesteh: unter einem Hut mit dichtem, schwarzem Schleier und ergriff zuletzt das Veilchenbouquet, welches sie bereits am Morgen nach dem Eentralhotel mitgehabt batte. ' Wie vorher verließ sie auch jetzt ihre Wohnung durch die hür des' Schlafzimmers, so daß ihr Fortgehen von den Lessing'schen Damen nicht gehört werden konnte. Sie ging quer über die Straße und klopfte an die Glasthür, welche in Ortmann'S Geschäftslokal führte und vor welcher trotz der späten Stund? die hölzerne toll jalousie noch nicht heruntergelassen worden war. Auf ihr Klopfen trat Ortmann auö dem dunklen .Komtoir sogleich zu ihr beraus; augensä'einlick' batte erste erwartet. ,,Sie sind pünktlich, mein Kind," sagte er im Herantreten, es hat so eben halb elf geschlagen." Hinter ihm siel jetzt das Holzrouleaur herab und verbarrikadirte die Thür von örtmann's Geschäftslokal vollständig. Der Bankier und die Gräfin, welche bis jch.t noch kein Wort gesprochen hatte, gingen die Straße hinab. An der nächsten Ecke bestiegen sie eine Droschke, nachdem OrlmanttdemKtttschereine Straßenadresse zugerufen hatte. . Sie hätten," meinte Ortmann, wähernd der Wagen fortrollte, nicht mißtrau isch sein und sich nicht um Ihre N'achtruhe bringen brauchen; ich hätte doch ehrlich getheilt, wenn Sie auch nicht bei' dem Verkauf gegenwärtig gewesen ivaren." Ich glaube nur, was ich sehe, sagte sie kurz. t Sie wissen," fuhr erfort, daß ich eine kleine Schwäche für Sie habe, daher auch gleich bereit war, Sie zur Mutter Kackte mitzuuebmen. Solche nächtliche Fahrt hat auch ihre Reize." Bei diesen Worten wollte er ihre Hand fassen. Mit Krast und Energie stieß sie ihn zurück. Lassen Sie Ihre Galante rie, spottete sie, Ihrer Schwäche für mich, wie Sie sich auszudrücken belieben, verdanke ich diese Fahrt keinenfalls, son' dem nur meiner kategorischen Horderung von heute Nachmittag. Wir haben uns jetzt gegenseitig in Händen, das verbindct uns ; gemeinschaftliches Interesse ist das festeste Band unter den Akenschen." Er lachte. Sie sprechen wie cinMann." Ich handle wie ein Mann," versetzte sie sehr bestimmt, das heißt, wie ein kraftvoller nd muthiger Mann." Sie haben viel Selbstgefühl; erlauben Sie mir aber, lieber in Ihnen das Weib zu scben, und zwar daS schönste und begehrungsivürdigste Weib." Sehen Sie in mir Jbren Eompagnon," sagte sie ruhig und vestimmt, das wird das allein Richtige sein." 'Nach diesen Worten legte sie sich in die Wagenecke zurück, als wünsche sie nicht mehr zu sprechen. Sie spielen mit mir Komödie, mein Engel," flüsterte er ihr mit cvnischer Offenheit ins Ohr, weil Sie durch Ihre Neserve mich reizen und um so sicherer beherrschen wollen. Geben Sie diese Taktik auf. man beherrscht mich nicht ; machen Sie lieber Ihren Preis,' meinetwegen einen sebr boben und w'ir sind eittig." Zunächst," antwortete sie kurz, machen wir ei st heute unser Geschäft mit den Juwelen des Herrn Lenclos." St ! Um 'Gotteswillen," warnte er, nennen Sie keinen Name, das ist die erste Regel in unserer Praris, auch die Droschken haben Ohren. Schmähen, lachen, toben Sie ; thun Sie, was Sie wollen, nur sprechen Sie niemals Namen aus, daS verrät!' leicbter als alles andere." Der Rest der Fahrt wurde schweigend zugebracht. Die Droschke hielt an, nicht vor dem Hause, welches das Ziel der Beiden ivar, sondern schon eine Strecke vrrt'er. Die Gräfin sprang leicht aus dem Wagen heraus; sie wollte vermeiden, daß Ortmann ihr dabei behilflich war, sie scheute die leichteste Berührung seiner Hand. Sie werden," flüsterte Ortniann, indein sie wieder neben einander hergingen, ibr zu, jedenfalls eine sehr bedeutende umine für hreMilhile bekommcn,aber ich vei lange.daß S ie, schon zu Ihrer eigeneu Sicherheit, sich in der nächsten Zeit garnicht öffentlich sehen lassen, a.n Besten morgen fax- längere Zeit die kcfidenz verlassen; die Affaire mit unserenDiamanten ioird Lärm inachen und Sie haben eine
so ausfallende Persönlichkeit, da wie selbst in einer Millionenstadt wie die unsrige leicht bemerkt werden könnten, wenn gewisjeLeute daraus kommen sollten, daß Sie in dem Speisesaal des ZentralHotels heute früh eigentlich nur Schmiere gestanden" haben." Ich werde verschwinden," stimmte sie bei, das war bereits meine Absicht." Ortmann und die Gräsin bogen jetzt in eine enge, unsaubere Strafte ein, welche von einem, im Mittelpunkt der Stadt gelcgcnen Marktplatz, nach dem die Residenz durchströmenden Flusse' führte. An der Thür eines kleinen, ärmlich aussehenden Hauses zog Ortmann die Glocke. Auf den Ton dieser Glocke erscholl im Innern des Hauses das Bellen eines .Hundes, von dessen kräftigerStimme man auf seine furchtbare Gestalt schließen konnte. Das - Haus hatte nur Parterre und ein Stockwerk und wurde allein von der Eigenthümerin, einer verwittweten Frau Kämpe und deren Diener, bewohnt. Frau Kämpe handelte mit alten Gold und Silbersachen, namentlich auch mit Bruchsilber, welches sie einschmolz und dann an große Fabriken, auch in die staatliche Münze verkaufte. Da Niemand im Innern des Hauses sich hören ließ, klingelte Ortmann noch einmal. Das vierbeinige Unzethüm verdoppelte i.'in Toben. (Fort'tduna soll.) Deutsclie Lokal - Nacbricbtett.
Vrovinz 4?annoer. In Hannover wurde der 17jährige Laufbursche Siegmund verhaftet, weil er wiederholt dem 10jährigen Töchterchen seines Arbeitgebers Gewalt anthat. Gutsbesitzer Hermann Holze au3 Buchholz ist als Leicbe in der Aller aufgefunden worden. In Hamcln wurden ! der Tischler Steffensund dessen' erwach-! sene Tochter unter der Anklage der Blut- : schände verhaftet. Die Stadt Kinden, welche im Jahre 182.'i erst 1617 Einwohner auszuloeifen hatte, zäblt beute deren über .",,('00. Oberfeuermeister Schulz in-Zöilhelmshafen hat sich mit telst eines Revolvers aus bis jetzt noch unbekannten Motiven eischossen.' Unfalle: Beim Baden sind ertrunken : in Ruthe der ."('jährige Arbeiter Linkogel aus Ahibergen in der Innerste, in der MVdim der bei Herrn Gaetcke in Neuenkirchen in Dienst stehende 18 Jabre alte Knecht N. Vagts aus Osterbuch 'und in Verden in der Aller der Ziminermann Wainie. Bei Lüneburg stürzte auf der Rotbenfchleuse die elfjährige Tochter des Zglerilngssekrctariats-Assistenten Strvbel aus einem Kahn in's Wasser und ertrank, in Geestcholtum fiel der Lehrer Wöbse beini .Heuladen vom Wagen und starb in Folge der erhaltenen Berletzungen und in Wiensen bei Uslar wurde der I.Whrige Knabe Mever von einer Kuh, die er an einem Stricke zur Weide führte, zu Tode geschleift. In Grasse wurde durch einen einstürzenden Schern stein der Maurer Franz Äeckcr am Lam springe erschlagen. roßherzoztdun, Baden. Der Zimmermann Joh. Reichert von Korb, schnitt sich in einem Wabnunnsansall seinen Hals durch. f JnHelmsheim Ut frühere Bürgermeister Karl Bauer von Bruchsal. Dr. Kaiser in Bühl wurde aus dem Wagen gescbleudert und getodtet. Das grojie Dampfsagewerk der Gebrüder Andre in Durlach ist niedergebrannt. Das den Seb. Steur'schen Erben in Konstanz gebörige Wohnhaus ging um 1 8,000 M. an Mich. Federspiel über. Am Rheinhafen in Mannheim ist die große Werfthalle vollständig niedergebrannt. Scbaden 300,000 M. Der Cigarrenmacher Jakob Guckert und Tobias Schröder in SandHöfen ertranken. In Göbrichen stürzte der Schlosser Thomas Stelzer die Stiegen hinunter und starb an den Verledungen. Der Vorschußverein in Pfuttendorf bat seine Zahlunzen eingestellt. Passiva 0,000 M. s Der langjäbrige Turnwart der Turnerschast in Rastatt, Joseph Kauwnann. Gemeinderechner Wöpel in Dittiaheiin, wurde wegen Veruntreuung verhaftet. Wegen Betrugs und Wechselfälschung erbielt der Uhrenfabrikant Matha Schäfer 'in Triberg zwei Jahre Gefängnis;. In NeuHausen erschlug der Sohn der Kreuzwirthöwittwe seine Mutter. In Leim bach Ui Cmmendingen ist Gemeinderechder Martin zum Bürgermeister gewählt Wordeis. ir; Ersingen Gemeinderechner Josef Borst, in Jmmendingen Schreiner Heltzmann und in Bremgarten der Land Wirth Josef Bing. Königreich Bayern. Während eines heftigen, in der Gegend von Fürth tobenden Gewitters, wurde in der jüdischen Schule in Zirndorf der Lehrer und Schlachter Heß von einem Blitzstrahl getödtet. In Mmberg warf der Sturm auf der Hallerwiese einen mächtigen Lindenbaum um ; ein Ast desselben traf die 12jährige Tochter des Gastwirths .Herzog, die gerade ihr vierzähriges Brüderchen aus dem Unwetter retten wollte, so unglücklich, daß das Mädchen sorfort todt war ; durch denselben Baum wurden dem Spitalpfründner Konrad Müller der rechte Arm und das linke Bein abgeschlagen. In Kinkhausen wurde ein Gespann des Gutsbesitzers Lehr vom Blitz erschlagen. In Karlstadt schlug ein zündender Blitzstrahl in ein Haus ; bei den Löscharbeiten fand der Zitninermeister Schcidt von dort unter einer stürzenden Mauer seinen Tod. In Trudering bei .München brannten in Folge Blitzschlags die Anwesen des Bauern Jonas und des Bauern Steingraber nieder, in Warmiesried die Salzstraß: mühle des MüllerS Mar Hackler, in Sulzbach in der Oberpfalz das Anwesen des Bierbrauers und Bäckers Johann Kreiner am Marktplatz, in Oberreichenbach das Anwesendes Oekonomen Fahrn bacher, in Ammerndorf bei Kadolzburg das .Haus des Handelsmanns Schweiger, in Oberbruck bei Kulmain das ehemalige Schloß der lÄrafcn Hirschberg und in Oberlaltäich Esterbauers Anwesen. In Bamberg ertrank der Gärtner Joh. Dechant, in Ltulmbach der Kellner Ludwig .Höhler aus Martin lamitz, unweit Neustadt a.' S., Aquilin Werner und Jan. Scbnever. beide aus Wollbach, bei
Jsen der Dienstknecht Peter Pichlmaher, in der Jsar der Rohmerbauernsohn aus Moosburg, in Thüngersheim der Schu ster Jos. Keßler, in der Singold bei Oberigling der Hirt Silvester 'Wurstle, zu ?keuburg a. D. der Korbflechter Andr.
Zjamerl von (rashcim, in ver Trupvach bei Mengettdorf der Gutsbesitzer, Soh. Ströbel von Aeußerenlcitben, im Ocsch-
lesce bet Kcmptcn der Fabrikarbeiter Heinr. Hegger, in kummelshausen' der Dienstknccht MartinKunz, in der Geltnach bei Stötten der Schreiner Fr. Müller. Der Maurer Eugen Werner von Heideck stürzte beim Kirchenbau in Liebenstadt von einer Mauer herab und blieb "todt. In Wurmannswies geriethen der Taglöhner Magnus Goßner und der Söldnerssohn Basil Angerer in Streit, wobei der Sobn des Gokner den Anaerer erschoß. Die beiden Goßner sitzen inast. f in Nürnberg der Maler Heinr. Lehmann, der Pro feffor - an. ' der Hndustrieschule Philipp'- Otto und :d!e Oberm der Englischen Fräulein, Frau Aug. Zan-'l t rv w . . r . i. r- r . . r . -r . ! rei. n ax teren-a;n?urgeria)rsziLunz in Nürnberg wurden verurthe'ilt: Anna Nachtrab von Neuses wegen Kindesmords zu 2 Jahren Zuchthaus und' der Gütler John Hosmann von Eschenbach wegen Nothzüchtigung seiner 19ährigen Stieftochter zu 1 Jahren Gefängniß Ter Engländer Jaseph Proctor . Wright. welcher in Passau sich aufhielt und dort an Knaben Sittlichkeitsverörechen beging, erhielt -H Jahre Zuchthaus. - inigreick Sürttemderz. Der Maurer Gottlob Reichert von Asperg, welcher seine Frau erschlagen hatte, erhielt 2 Jahre 6 Monate Gefängniß. Die Schützengilde in Balingen feierte ihr .",0jähriges Jubiläum. Die Tochter des Lehrers Schmid in Geisingen ertrank. Beim Baden ertranken oer Jpser Wilhelm Marquardt von lothfelden, O. A.' Nagold, und in Oberndorf Franz Albus, der Sohn einer' armen Wittwe. Den verschwundenen Leimfabrikanten Harz in Nagold, i'and.man im Walde erhängt vor. Wegen Bänke-, rotts erhielt der Uhrenfabrikant Landen-', berger von Schramberg L Monate Gesängniß und sein Geschäftstheilhaber Lang Tage. 'In Ulm hat sich das Dienstinädchen Anna Wagner von' Alpeck erlränlt und der Eommis Teschler ist beim Baden ertrunken. Durch Blitzschlag wurden eingeäscheit : in Unterjettinzen, O. A. Herrenberg, das GasthauZ Zum Lamm", in Lonsen, O. l. Ulm, das Gna.'.n'sche Bauernanwesen. Aus anderer Ursache brannte in Reutlingeii die Lederfabrik von Etnst Dorner nieder (Schaden 1 0,000 M.) und in Sulz a. N. die zwei zusammengebauten Wohnund Oekonomiegebäude des Bauers Springer und des Metzger? Geiser. B&22J&&?'JZr -m.-- - . 7??rr L s iIMW?. ' - ViskiN.,,lzu-Zctt'Tibc!lc.! Z. ' 'Ankunft und )!di'ana der iSiitubiibniiit'j tn p.hinn.-ipnii. on und nach so'" ' '; w. n Mai l 4 ' ! Älewlai, tzplumdu. iii:r,.':ntl' vni anpIi Kiiend.'dn A d g u g : (Vtt Vinct ÄNkNNsl: v ck ZlMit&i 6.t,i o . vt a s lo. t nifrf c... 2.1h X 1.,t8j bMV? i) t : lt. 3 K ti H 4 !) Andesn & li 1 iMti rai)tr Cl am 9. jt n &t 7 3 :m fi ? -ab'" tnurwr tMi;sien S. ß-..rnd ? tt-Mx ü ll!it 4 I. 5iu. td't4 1'.' 1( a; 5.15 V ' 2 'i in .:' : S 75, s 7 i .ni k. . ''.3a öi. ?'!'?' VA a I A .K 1I glich X0 r iiiich l'13'Ki Yittburg. Cinrinnati & St. ?oui ikudädu. PBa tchm Äre a,. . . Sk tZzlich j zkn?m E,nni t AS iftUlp. KV V ommtnSrn:.! 1 42 . r tSgUS 17 v W .tij.i S. 41 lk UUI 4 Ui i , Snntg i 27 ; 91 V ä3 JO V 4 i s;lZgf a. .l'l 30 iuUu i ciii. i.S Cm I eoa.iiaüi m , iu wi am. rr ffv i ottntac VVW 5 P täglich h.. Danton S außg Lenpt .. . iZhicacio sollte via Kokomo. . , S Ehicagv SchneS. i Znd'S 4 kou. ,g tSZ 11. IS I Schnkll'Ug... 5 , ljrtta39ftjj)Tj.1l ( 5. 3ndpr fcou. ' i irrrj( ......... Z..'Z ter Haute. Pa..da!ia & St.Lk?ulA SiskNdalzn. RatlXxatn ... 7.45 V i Schnellzug .... 3 6)15 tag 9tT, v .... 11 R i lim -nfc t...iu.;xj 42 rrrautt c. Nm ?ag Srrnfi.... Z3i?Z Piftk 44k !" 1 und Set.. , 4.41 kwrinaali, Juktanapelis, Ti. Louis u. Chieseo Eisenbahn. S-Mkinnati Division. c.uU.a . 4..V B i Indianap Se. 10 8U fixn incu-natt S-- 'M Zm Ü.tJd'oia jp. ll.WiWu Ctneinnati .. ...0 V a j Bettern 4 43 N ,3dI pk.. ..4 Am i Ctb ?t fl Eine. Äce ti.5) 9: i t2g(ich I u c c.iu.lA rn Chicago rbifiou. o ttvU 9. l..iLL i)tcg, ilait p.:2.10 Hvx Belerit t Ä-t'): K S ISgiich X C 11 ibik Vc fi ü, ttau teui.. :3ifc. 2ataprttf Iftcc ..10.40t L latt p e.. a.WHm fitiict.mat, . 6 lö S. IessersondUIk, Nadison und Judionapolik Visenbabn. - ad i lZg. . .10 Ctn l , 75 5 ' , nd4l.dVtaU. 9.45 titii NdHhik4ZrtZgwUd Wabcc nd eMad Raii 3 m I B dnd 9t V tög. 6 Z n i El JLtäg lo.li 5:ir Wabash, St. Louis & Paeisie. . - f l i. 7 KJ Ztt Jjtc Wall 7.15 On t 9f 2.14 Rui hi m$ i c Ctl ll.:J'tn shizs skr!L 2. . Zc Zßt W?.. 44.3 M Del u l)aii. Sxi Si Judiana, Bloomivgton uudWeftern Klseviahn Jae 7 snTrl F L cc i.lüliii krawfordv.Üice. flm Bu St n J idgll.lv 3lm EastrntSl. täglich 310 6m ine Cic ...'.-.11.11 m KtUnltc!. 6.15 9: St. Louik Division. kftidc4... e.za v t s.echt Sr '. 3.55 Cm ttail u tfl- .Od Sa Wart u Tag t S ach ll.;5m jSRorfPill tt. 6.10 Km Oeflliche Dibisio. 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