Indiana Tribüne, Volume 7, Number 323, Indianapolis, Marion County, 11 August 1884 — Page 2

ribüne. Erscheint Fägttch, WöHenMH u. Sonntags. Offlce: 120O.Marhlaubstr. slie gliche Tit&ttne" kostet durch den Trlgirll w' EentI per äöoche, di Sonnt, g (,Itt5acitnt per Woche. Beide isxfatntten IS Cent. Per Pv5 zugeschickt t Lokauidkjahlung fc Vtx Jahr. JndZanäpoliZ, Ind., 11. August 1884. FindWge. Das V?rbrc.chederLinder'Aussetvnä zeigt iner-rößten'Äabt des LanV'e einige 'öizentümllchkeiten, die nj$j leicht zu erklären sink. Im SommH werden i;:efa Kinder ausgesetzt, als im Winter. Dies bat offenbar seinen Grund darin, daß' die Temperawr de? Kamen Jahreszeit größere Wahlschein lichkeit dafür gewährt, daß die armen Opfer der Armuth, Nchheit, Gefühl, lostzkeit, Furcht vor der Schande noch lebend aufgefunden tverden, als die feindliche Kalte des Winters. Aber im Juli werden die meisten ausgesetzten Kinder gefunden, so in der ersten Hälftc des vorigen Monats 13, in der zweiten täglich eins, während im Juni und Mai d. I. 22 und resp. 13 gefunden wurden. In den letzten Jahren wurden durch' schnittlich 150 ausgesetzte und noch le bende Kinder jährlich gesunden, ungefähi ebenso viele, alöLeichen von Erwachsenen in den Straßen entdeckt und aus dem Wasser gezogen wurden. Die letzteren werden ungefähr zui Hälfte indcntificirt, die Findlinge nur in außerordentlich seltenen Fällen und uw ter.ganz besonderen Umständen. Die Leichen wandern nach kurzem Aufenthalte in der Morgue nach dem Armen-Fried-Hofe und die größte Zahl der Findlinge folgt ihren bald dahin nach. Es wird in Aork jetzt in anerkennenswerter Weise für die Findlinge gesorgt, aber viele derselben haben in der Zeit, wah, rend der sie ausgesetzt waren, denTodeökeim in sich ausgenommen, und auher; dem ist es ja bekannt, daß die mütterliche Pflege durch nichts ersetzt werden kann. Ncituntcr überstehen die Findlinge, fast ausschließlich Kinder, die kurz nach der Geburt ausgescU wurden, und . zu drei Vlcrtheilen Knaben, die schädlichsten Einflüsse in einer Weise, die an das Wunderbare grenzt. So fand in ein der letzten Nächte ein Polizist einen ganz nackten Knaben bis an den Mund in der Schmutzlache eines berüchtigten Gäßchens k liegen. Wagenspuren, die nach und aus der Lache führten, beweisen, daß Fuhrwerke dicht neben dein kleinen Körper vorübcrgefahren waren, aber die Skäder hatten das Kind so wenig berührt, wie die Hufe der ugtliere. Der Körper war leblos und kalt, aber der Polizist glaubte noch einen schwachen Herzscblaz zu ent decken und das Kind erbolte schunterder Pflege der Matrone ÄZebü im Haupt' quartier der Polizei. Aehnlich erging e einem Findlinz, der im vorigen Winter vor Kälte steif und schwarzblau in der Nähe einer Polizeistation entdeckt wurde, und noch merkwürdiger einem kleinen Mädchen, das sich jetzt bei seiner Mutter i n Gefängnisse, .abs? in der allerbesten Obhut befindet. In einer der kältesten Nächte des vori.,en Januar borte ein Polimt im Hofe einer der ärmlichsten Miethskasernen ein schwaches Schreien und Wimmern. Er suchte nach und entdeckte, beim Scheine seiner Laterne ein Neugeborenes Kind, das in einem Aschenbüufen lag, aber so, daß Mund und Nase nicket von Asae bedeckt waren. Die leUere war jedenfalls am Abend zuvor ausgeleert worden, und als das Kind in dieselbe geworfen wurde, gerade noch so wann, daß sie das kleine )e,en vor cer öiatte putzte, ohne, ihm autbmütk,!? YNZsck rin bereitete ihm ein Aad. Es war früh 0 Uhr und die N'achrick't verbreitete sich schnell unter den 'Äelvohnern, die zum größten Theile schon aufgestanden waren. Auch eine, Äädchcn'macbte die Stubennachbann von dem Funde Mittbeilung. Lebt das Kind r"-fragte dasselbe und lief, als diese Frage kejabt wurde, in die Wohnung der Waschfrau. Dort hob sie zärtlich das Kind aus der Badewanne, legte es an die Ärust und, indem Freu denthränen ibren Augen entströmten, wurden dieselben Hände nicht müde, daS Klnd zu streicheln und zu liebkosen, die es Stunden vorher auf den Aschenbaufen geworfen und dann sorgfältig alle Spurcn beseitigt hatten, welche die Mut ter des Kindes, wenn dasselbe todt auf. gesunden wurde, verrathen konnten. Die Mutier nahm später, die Ankündigung, das; sie verhaftet werden müsse, mitNube auf, bat aber flehentlich, ihr Kind mit m'i Gcfängniz; nehmen zu dürfen. Die Bchde .war vernünftig genua. an die Starke d'er einmal erwarten Mutterliebe zu glaub?!!, und nie ist ein Stab Zält licher und treuer gepflegt worden, als j es, welches die Mutter unmittelbar nach seiner Geburt dem Tode geweift hatte. ; ' Man liest mitunter, das; ausgesetzte Kinder in seine Wäsche , gctlcidct waren oder wohl gar irgend einen Schmuckgegenstand an sich trugen. ' Der Matrone ebb ist in ihrer langen Erfahrung kein derartiger Fall vorgekommen. Armutb ist in den allermeisten Fällen die Quelle', aus welcher das ?erbrechen der Ausset' zung entspringt. Die Furcht vor .der Schande führt auch in Kreisen, die nirti mit.der Armuth zu kämpfen baben, dazu, daz Kinder auf die Seite geschafft werden, aber diesen Kreisen, stehen andere Wege zur Verfügung als die Aussetzung. Die allermeisten ausgesetzten Kinder sind in ein altes Umschlagetu'ch, oder in Zei xungspapier gewickelt, oder in einem al ten Handkorbe untergebracht und Gegen, stände, die möglicher Weise zu einer Jdentisicirung eines Kindes führen könnten, scheinen vielmehr vermieden, als den Kindern mitgegeben zu werden. Ziemlich häusig kommt es . dagegen vor, daß an den armlichen Lumpen der Findlinge Zettel befestigt sind mit Inschriften wie : Erbarmt Euch meines Kindes", oder ..Seid qütia. u Johnny !" und dergl.

ZNdMNS 1

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ourcy auzu grozze ie ;n schaden. Der Polizist mig das, Kind in'ö Haus und eine dort wobnende autbmütk,:?

In den angegebenen Zahlen sind die jenigcn Findlinge nicht inbegriffcn, wel-' che todt aufgefunden werden. Von diesen mögen manche erst nach der Aussetzuna gestorben sein, die meisten jedoch weroen als Leichen ausgesetzt, um die Beerdigungskosten zu ersparen. Alle Findlinge werden in New Aork nach dem Hauptquartier gebracht, dort mit einer Nummer versehen und der Matrone Webb in Obhut gegeben. Jeden Vormittag 10 Uhr nimmt bier eine Angestellte der Krippe" auf öiandall's Island den Findling, mitunter auch die Findlinge in Empfang, die fich bis dahin eingestellt haben. Die Anstalt wird gut verwaltet, aber trotzdem ist die Sterblichkeit unter den Kindern sehr groß. Viele Kinder werden von respectabcln, kinderlosen Ebeaatten der Anstalt entnommen

und viele derselben mögen recht behaglir -r . . 'i f. chen. neryaunlneu enrgegen geyen. Daß eine Mutter ihr Kind, das sie unter dem Drucks der' Noth ausaesctzt htte, wieder zu erlangen suchte, nachiim sie durch Verheirathunz reich geworden war, ist Frau Webb nur ein einziges Mal vorgekommen. Jens Mutter konnte das Datum und den Ort der Aussetzung so genau angeben, daß .es leicht war, die Nummer, die das Kind in der Anstalt gesuhlt hatte, zu ermitteln, das Kind war aber drei Wochen nach seiner Unterbringung dort gestorben -r,:fersranöen. Aber, lieber Herr! Sie sind ja schon seit dem 22. Mai vor. I. todt, in Ihrer Heimatb Akontrcal begraben und Jbr Herr Vater hat die 81,000, für welche Ihr Leben versichert war, pünktlich aus" bezahlt erhalten Hier ist die Quittung, und wenn Sie sich noch ferner weigern, an Ihren Tod zu 'glauben, so werde ich Sie verhaften lassen." So sagte mürriscken Tones in voriger Woche der schon ältliche Generalagent einer Lebcnsvcrsichcrungs - Gesellschaft in 9!ew Orleans zu Herrn Eunningham, einen: Beamten der Western Union". Ter letztere hatte den Agenten aufgesucht, um sich zu erkundigen, ob die Police über seine Versicherung durch die unterbliebene Prämienzahlung hoffnungslos versatten sei, oder ob er dieselbe durch irgend welche Nachzahlung bei Kraft und Geltung erhalten könne. Besagter Eunninabam ist nämlich der Sohn reicher Eltern in Montreal, Ean. Er hatte eine gute Erziehung genossen, zu seinem Vergnügen das Tclegraphiren erlernt, und als cr das 18. Lebensjahr zurückgelegt hatte, hatte es ihn, wie es ganz Eanada nach den Ver. Staaten zieht, ganz speciell dahin gezogen. Eo war er aufgleisen gegangen, hatte theile von der liberalen Unterstützung seine; Vaters, theils von seinem Erwerbe als Telegraphist gelebt und war im Lause dreier Jahre bis New Orleans vorgedrungen. Mit Eltern und Geschwistern blieb er in stetem Arieswechsel. Im Mai v. Js. kam in 9iett Orleans plötzlich, das Heimweh über den gerade besazaftigungslosen Eunningham. An Geld hatte derselbe immer mehr, als er brauchte, und so war es ihm eine Kleinigkeit, ohne Weiteres sein Kösferchen zu packen und die Neise nach dem Nordra anzutreten, die er indessen nicht im Fluge, sondern lanzsam zurücklegen wollte, um Land und Leute noch näher kennen m lernen. An einem Samstage gegen Abend verließ er New Orleans, nachdem er in seinem eleganten Logirause die Wochenrechnung, wie er dies immer 'that, berichtigt und nicht daran gedacht batte, seine unmittelbar bevorstehende Abreise zu erwähnen. In der genden Nacht brannte jenes Logirhaus ab, in einem halbverkohlten Leichnam glaubte man Eunnigham's Ueberreste zu erkennen, des letzteren Familie wurde von dem traurigen Ereignis: in Kenntniß gesetzt und der Generalagent einer Aostoner Lebensversicherungs - Gesellschaft brannte förmlich darauf, die 61,000, für' welche der junge Mann versichert, war, an dessen Vater zu bezahlen, um hierdurch die außerordentliche Promptheit' seiner Gesellschaft zu beweisen. In Montteal beweinten Eltern und Geschwister den Tod des geliebten Sohnes und Bruders und die Versicherungssumme wurde zur Errichtung eines geschmackvoll len Marmordenkmals auf dem Grabe verwendet, in welchem die von New Orleans dahin beförderten irdischen Ueberreste Aufnahme gesunden hatten. Eunningham hatte inzwischen auf seiner Reise nach Montreal in Dcnison, Texas, eine reizende Telegraphistin kennen gelernt, erhielt die von ihm nachgesuchte Anstellung bei der Western Union mit Freuden, und die Eollegin telcgra phirte sich ihm während ihres Verkehrs auf dem Bureau tiefer und tiefer in das herz hinein. Er versuchte dasselbe, aber nicht mit dem nämlichen Erfolge. Die Vermittlerin des blitzbeschtoingten Wortes war bereits mit einem EisenbahnEonducteur still verlobt und überraschte in voriger Woche ihren Anbeter durch die Nachricht von ihrer Vermählung. Cunningham reiste nach New Orleans zurück, um dort feine von ihm gänzlich vernachlässigte LebensversicherungsÄnzelegenheit in Ordnung zu bringen und vann direct in die Arme seiner Familie in Montreal zu eilen. Als er erfuhr, daß er schon lange todt und begraben sei, telegraphirte er an seinen Vater und erhielt die Antwort, die Familie habe keine Lust, -sich von' irgend einem Schwindler, nasführen zu lassen. Gegenwärtig ist er nach Montreal unterwegs und dort werden die Stimme des Bluteö und die Jugenderinnerungen für ihn das Wort führen.. Und wenn cr dann zusammen mit Eltern und Geschwistern-den Fried' Hof besucht, wird es ihn eigenthümlich durchschauern, wenn er auf seinem Grabsteine liest : Eharles Eunningham in den Flammen umgekommen rn New Orleans am 22. Mai 1833." -Nnsicherheiten. Ein Menge der sogenannten besten amerikanischen Eisenbahn-Aktien ist solchen Preisschwankungen unterworfen, daß man sie füglich nicht mehr als SiHechelten bezeichnen kann, sondern sie Unsicherheiten nennen muß. Ganz abgesehen von dem großen brache im Jahre 1873, der Hunderte von Millionen Dollarö in Scheinwerthen mit einemScklaae

ganz auslöschte und ebenso groc ummcn durch Zusammenschrupfen" vernichtete, ist die Unsicherheit der Sicher, heilen" sehr hausig und erst neuerdings wieder dargethan worden. . St.' Paul stand im Jahre 1883 auf 103, ging im Juni dieses Jahres auf 58 herunter und hat sich je!t bis in . die achtzige hin aufgearbeitet. Missouri 'Pacific und Northwest standen im Jahre 1883 auf 106,' bezüglich 140 und sind schon bis auf C3.V, bezüglich 8U heruntergegangen. Nach einer von Bradstreet vcröffentlickten Tafel hat Lake Shore im vorigen Monat durch den plötzlichen Buhm" volle 20 Proccnt von dem wiedergcwonnen, was es in den vorhergehenden 3 Jahren verlor. Jersey Eentral hat in diesen vier Wochen 24 Proccnt von den sich auf 3 Jahre erstreckenden Verluste wiedergutgemacht, Missouri Pacisic 41, Lackawanna 50 und Manitoba gar l!5 Procent. - . Für denjenigen, der sein Geld in Eisen-. bahn-Siä'erheiten" anlegen will und B. 100 Wabash Aktien, für die er 5900 befahlt hat, aus $900 zusammenschrumpfen sieht, ist diese Sachlage sehr schlimm. Noch bedenklicher aber ist es, daß auch die Dividenden häusig ausbleiben. Wobcr entstehen nun diese Schwankungen? Sicherlich nicht aus natürlichen Gründen allein, wie . B. die Zunahme

and Abnahme des Frachtgeschäfts, sonbern aus der Verwäsierung, Vcrschmel' zung, Zertrümmerung und ahnlichen idanstgriffen, welche den diebischen Directoren so geläufig sind und leider unbe straft bleiben. !1eleidiguttgen in Deutschland. Da nicht nur Bismarckbeleidigungen, sondern auch andere Verstöße gegen die öffentliche Ordnung" in Deutschland zuweilen sehr hart bestraft werden und namentlich diePresse beständigZiclschcibe der siaatsanwaltlichen Anstrengungen ist, so wird immer tvicder die Forderung erneucrt, Preßvergehen vor die . S ch w u r g e r i ch t e zu verweisen. Natürlich denkt die Regierung gar nicht daran, diesen Wunsch zu erfüllen. Die unabhängigen" Ztichter scheinen ihr doch sicherer zu sein, als selbst die loyalsten Spießte ger, die gar nicht begreifen, wue ein Mensch überhaupt Opposition machen" kann. Dessenungeachtet soll der Antrag in jeder Neichstagssihung erneuert werden. Mit den Schwurgerichten für Preßvergehen allein, meint die Herl. Vlksztg",würde allerdings die oppositionelle Presse aus ihrer durchaus unwürdigen Lage nicht befreit werden. Hand in Hand mit dieser Ncform müßte eine Reform des Strafgesetzes gehen, welche es dem Velieben des Jtichters entziehtJemanden, der das derzeitige System der Regierung in Ä!ede oder Schrift getadelt hat, g e m e inen Verbrechern gleich zu behandeln und ihn zu Strafen zu vcrtlrtkeilcn, wie sie an Einbrechern, Verbrechern gegen die Sittlichkeit und sonstigen Hallun ken vollstreckt töcrden. In einem freien Staate würde man lachen, wenn :nan erführe, was in Deutschland unter dem ökcchte, seine Meinung frei zu äußern, verstanden wird. Man halte in Deutschlandwährend'dcr Wahlcampagne ökeden, wie sie Gladstone 1880 gegen die damalige englische Negierung gehalten hat, oder wie si: heute hochgeborene Lords, wie Lord :;!andulxh Ehurchill und andere, gegen die derzeitige halten, und inan würde in Deutschland mit einer Strafe belegt werden, wie sie etwa eine Kindesmörderin oder ein Mensch erhält, der in b:::ta!cr Wuio ei? cm ! .'.rmlos Vorübr.x'h.'nden die K,ockn i.n Veibe entzwei geschlagn hat. So lance allerdings dieser Geist unsere Acchtspstcge beherrscht, läßt sich mit gesetzlichen Vorschriftcn wenn ausrichten. Trcchdem ab.'r iv.xl iv.? .-achtens wenigstens Cir V.rsuch gemacht werden 'Dazu mahncn uns zwei Vorkommnisse aus neuester Zeit, welche für die Tendenz unsercr Rechtöpsiege. die Beleidigung bis in die entlegensten Schlupfwinkel" zu Verfolgen, beredtes Zeugniß ablegen. Das eine dieser Vorkommnisse ist ein Erkenntniß des Reichsgericht?,' wonach bei der Beleidigung eines Kindes, welches des chrcnkränkenden Eharakters der Beleidigung sich noch nicht bewußt ist und deshalb sich gar n i ch t b e l c id i g t fühlt, der Beleidiger dennoch auf den Strafantrag der Eltern des beleidigten Kindes wegen Beleidigung zu bestrafen ist. Glückliche Eltern, deren elterlicher Stolz, deren mütterliche Liebe fürderhin nicht mehr durch ein miß--licbiges Wort über ihre schmutzige klänge ungestraft gekränkt werden darf glücklicher Säugling, der schon in den Windeln vor einer Mißachtung seiner werthen Person durch ein hohes Reichsgericht ge schützt wird ! Kinder'haben jetzt nicht nur ihre Engel, die sie vor Gefahr und Unfall beschützen, sondern auch solche, welche über ihre Kindesehre wachen, so lange sie selbst noch gar keinen Begriff davon baben. Das Mind, kein Engel ist so rein, soll meiner -Huld empfohlen sein '. sagt oas Ncich'?gericl't. Xcv zweite Fall betrifft die Veleidigung einer politischen Partei. Hier hat allerdings erst ein Schöffengericht sein Urtheil abgegeben, allein wer ist in heutigcr Zeit sicher, daß, nachdem einmal Bresche geschossen in das veraltete Princip, daß Injurien sich gegen bestimmte Personen richten müssen, als welche bie unbestimmte Mehrheit der einzelnen Glieder nicht angesehen werden darf, nicht auch die höheren Znstanzen sich d:m Schöffengericht anschließen? Man hüte sich also für die Zukunft, an gegnerischen Parteien mißliebige Kritik zu üben; auch Parteien sind fernerhin geschützt gegen Beleidigungen ! In den Eentralbureaus wird neben den Wahlfb.'gblättcrn, den Stimmzetteln und dem sonstigen Apparat der Wahlagitation auch ein Häuflein gedruckter Strafanträge liegen. Es ist ja viel bequemer, den Gegner, der uns kritisirt und angreift, außer Gefecht zu setzen, indem man ihn nach Plvtzensee spedirt, als ihn mit Gründen zu widerlegen. Durch diese beiden Erkenntniffe scheint uns die Kette geschlossen ; wir glauben nicht, daß auch nur ein Glied noch daran fehlt. Jedes Wort, das .fernerhin in öffentlicher Discussion laut wird, jeder Satz, der geschrieben wird, kann unter Anklage gestellt werden. Man tadele die Politik der RemeruNg Strafanstalt

Plökensec ; man spreche von dem System der Reaktion Plötzensce ; man rede über Agrarier oder Schutzzoll Plötzensee ; und wenn dich das Kreischen eines Min des stört wehe dir, wenn du dich zu einem ärgerlichen Worte hinreißen läßt. Die Gegenivart meint die Breslauer Zeitung" ist dermaßen empfindlich, nervös, mimosenhaft, daß man der Vorschung nur danken kann, dem heutigen Zeitalter keinen Aristophaneö und keinen Juvcnal beschicken zu haben. Es ivürde Strafanträge gegen sie regnen und statt Komödien und Satiren yd schreiben, wüthen sie in Gefängnissen Tüten kleben und Federn zupfen." Gegen diesen Geist der Zeit anzukampfen ist ein wenig aussichtsvolles Beginnen. Trotzdem ist es Pflicht der Presse und Pflicht der Volksvertretung, ihre Stimme zu erheben und lauten Protest dagegen einzulegen. Sobald der R.eichstag wieder zusammentritt, möge eö eine dcr ersten Aufgaben unserer Freunde sein, diese erschreckenden Vorgänge und

i Zustände auf der Tribüne des ReichstaI ges zur Sprache zu bringen. Neben den Schwurgerichten sur Pretzvergeen qx dern wir eine genaue Begrenzung des Begriffes der strafbaren Beleidigung und Beseitigung der Gefängnißstrafen für das Vergehen der Beleidigung. Gegen den Geist der Zeit, gegen dieAtmospähre in unseren Gerichtssälen, gegen welche welche auszuspreeben uns die Rücksicht' auf die von u.-.' " tagten UeblsNnde udat. Vom Inlanöe. Der erfreuliche Gemeinsinn, welcher die wohlhabenden Deutscheu San Franciseo's beseelt, hat sich auch neuerdings wieder bewährt. Es wurde der Wunsch ausgesprochen, daß die Bibliothek der Staats -Universität eine deutsche Abtheilung erhalten und das Geld dazu von den Deutschen des Staates aufgebracht werden solle. Bereitwilligst griff: die Deutschen San Irancisco's in die Tasche und brachten in kurzer Zeit bis jetzt 51500 für den Zweck auf. D e r I n q il e st ü b c r die Opfer des Einsturvs dcs ..United States Hotel" zu Washington hat zur Feststellung der Thatsache geführt, daß das genannte Gebäude schon lange als baufällig im höchsten Grade betrachtet wurde, und daß dieser Zustand den Eigenthümern wie dem Pächter wohl bekannt war. Die Geschworenen haben denn auch die Aufmertsamleit des Districtsanwaltcs auf den Fall gelenkt, und wenn dieser Beamte seine Schuldigkeit thun will, so wird er in erster Linie gegen den Richter Eor vom Obergerichte des DistrktS Eolumbia vorgehen müssen, weil derselbe einer der Eigenthümer des verfallenen Gebäudes ist. AuS New ?ork wird berichtet : Herr Goldstein, der einzige der arabischen Sprache kundige Mann'iin Eastle Galden, hat seine liebe N'oth mit Ar: bern. Letzte Woche traf einer dieser braunen Söhne der Wüste" aus Merko hier ein und bat Goldstern unter strömenden Thränen, ihm Mittel zur Heimreise zu verschaffe!!. 'Goldstern kennt seine Pappenheimer jedoch und schenkte den Betbeueriingen des Mannes, er sei arm wie eine Kirchenmaus, keine Beachtung. Freitag nun gestand der Araber, daß er über 3;100 bei sich habe. Ein zweiter Araber, der vor scä's Monaten mit seincm Bruder nach Mctico gereist warund dem Goldstein ein Billet zu ermäßigtem Preise besorgt hatte, weil er behauptete, nur wenig Geld zu haben, stellte sich plötzlich wieder ein und erzählte erne jammervolle Geschichte über einen angeblichen l!ibe;s.l i'dix Räubern, die ihm Waaren im Werthe von 1500 gestohlen und seinen Briider den Hals abgeschnitten hatten. Als Beweis des letzleren Vorkommnisses hatte er den Fez seines ermordeten Bruders mitgebracht. Goldstein schenkte dem Manne, der ihn vor sechs Monate belogen hatte, keinen Glauben, obgleich dessen Erzählung von einem dritten Araber, der init ihm aus Mexico gekommen war und nun am Fie ber leidet, bestätigt wurde. DerBericht des statistischen Bureaus zu Washington weist nach, daß die Einwanderung während des mit dem 30. Juni 1834 u Ende gegangenen Fiscaljahres über eine halbe Million Seelen umfaßte, wenn sie auch hinter der des vorangegangenen Jahres um 82,490 Personen zurückblieb. Nach der Berechnung des Eensus von 1860 brachten die Einwanderer durchschnittlich ?100 Person an Vermögen mit, aber seither sind die Preise aller Werthgegenstände auch in Europa bedeutend gestiegen und es wird zugegeben, daß jetzt überhaupt mehr Personen der beffer situirten Klas sen nach Amerika kommen, als zu jener Zeit, woraus sich ergiebt, dap $150 aus auf jeden Kopf gerechnet, eine ziemlich richtige Veranschlagung sein würde. Demnach haben also die Aer. Staaten im letzten Jahre 75 Millionen an Baar geld durch die Einwanderung gewonnen, und wie viel die KenntNine und die gesunden kräftigen Glieder der Einwänderer ihrem neuen Heimathslande werth sind, kommt dabei nicht in Anschlag, obgleich dieser Werth den directen Geld werth bei Weitem übersteigt. Man wird durch ein Aben teuerchen, welches dieser Tage dem Prasidenten Arthur begegnete, wieder einmal daran erinnert, daß wir doch noch in einer 3!epublik leben. Der Präsident besuchte die Billa des Herrn Dinsmore nah Nhinecliff, N. ?). Man schickte eineDepesche an die Aahnverwaltung mit dem Ersuchen, daß der nächste Zug um zehn Minuten vor 6 Uhr bei Staatsburg anhalten und Zlrthur mitnehmen möge. Der Zug kam zur angegebenen Zeit, aber Arthur .fehlte. Bier Minuten wartett der Eonducteur, fuhr aber sodann weiter. Der Präsident sah noch den Zug, aber ihn zu erreichen, war nicht mehr .möglich. Der Präsident wandte sich jetzt an den Fährbootsmann, um ihn auf die andere Seite des Flusses zu bringen, und es ihm zu ermöglichen, den Zug der West-Ehore Bahn zu erreichen. Das ist gegen meine Befehle ich muß hier warten, bis der nächste Zug der Hudson-River. Bahn ankommt!" Das Ende vom Liede war, daß Arthur und seineBeglei-

keine Gesetze und Paragraphen helfen, mögen unsere Freunde diejenigen Worte des Zornes und der Entrüstung finden.

ter zwei stunden zu warten yatten, er sie welterfahren konnten. Wie würde wohl ein gekröntes Häuptlein aus der Haut gefahren sein, wenn ihm so etwas passirt wäre ? B e i A a t a v i a unweit B u f falo sind Steinsalzlager in der Dicke von 35 imd 25Fuß erbohrt worden, und zwar von solcher Reinheit, daß die in dieselben geleiteten Quellen eine Sole von iMj Proz. Kochsalz liefern. An demselben Tage wurde bei Pittsburg, Pa., in der Tiefe von 1,000 Fuß Leuchtgas entdeckt, das zum Betriebe einer ganzen Anzabl von r ' i.-.i r fr , , . '

avru .lavtlnemenlö ausrelcht. ?azu kommt, daß dieZinnerzlager in den Black Hills, Eol., sich als viel mächtiger herausstellen, als anfänglich die kühn, stcn Hoffnungen zu träumen wag ten. Dazu Erschließung neuer Pctrolcumquellen, unerschöpflicher Lager von Borar, des unentbehrlichen Mittels, Metallmaffen in Fluß zu bringen, kurz, neben eine? gesegneten Ernte haben wir fortwährend Entdeckungen zu erwähnen, die das Land ur Erhaltung selbst der dichtesren Bevölkerung befäbiaen. Die Commissäre, welche die Ländereien abzuschätzen haben, welche für den Internationalen Park bei den Fällen des )iiazara vom Staate New ?)or? in Besitz genommen werden sollen, haben ihre Arbeiten vollendet. Im Gan-. zen werden ungefähr 3,500.000 zu ah--len sein, und zwar 1 Million Dollars für Goat Jsland, 80 Acker, 1 Million Dollars für den Prospect Park", 14 Acker, 5377,000 für das Cataract-Haus"-Eigen!hum, 8380,000 an Hill & Murrav, 8108,000 an Thomas Tuglev. Goat'J'sland hat in den letzten 10 Iah: ren jährlich im Durchschnitt $15,000 Reingewinn abgeworfen und der ..Pro-ipect-Park" E a r b o l s ä u r e, die bisher einen Eingangszoll von 20 Procent ihres Werthes zu zahlen hatte, soll von jetzt ab sui eingeführt werden. Hoffentlich bat der Finanzsekretär bei dieser Entscheidung nicht etwa gefürchtet, daß wir auch auf dieser Seite des Oceans bald großen Bcdars dasür baben werden. A u f d e ;n Geleise der R o rdWeste rn Bahn", 30 Meilen nördlich von Milwaukee, W!se., wurden Donnerstag an drei verschiedenen Stellen Eisenbahnschwellen nv.:x über das Geleise gelegt gesunden, offenbar in der Absicht, Züge ;um Entgleisen zu bringen. Bon den Thätern ist noch Richte ermittelt worden. Eine junge Dame in San Francisco bat einen allgemein bekannten Geschäftsmann daselbst auf s 10,000 Schadenersatz verklagt, iveil derselbe ihr am I.Juli d. I. versprochen hatte, sie demnächst" zu heirathen und sein Versprechen bis zum 1. August noch nicht üUesührt hatte. Vor der Strafkammer des Landgerichts Landau spielte sich jüngst ein Weinsälschungsprozeß ab. Angellagt tvar wegen Weinfälschung und des Verkcufs gefälschter Weine der Weinhändler in d Gutsbesitzer I. Kern von Roschbach. Angeklagter, welcher ein sehr reicher Mann ist, hat sich mit der Weinfabrikation vom Jahre 1630 bis April 1683 abgegeben und ist wegen Verkaufs ge fälschte? Weine in zehn Fällen angeklagt. Sämmtliche Kunden bestellten bei demselben reinen Pfälzer Wein, von welchem Proben entnommen, durch die Erperten untersucht und von denselben einstimmig als gefälscht erklärt wurden. Die Weine waren hergestellt aus Zucker, Wasser und Sprit, während der Angeklagte diese .Weine nur mit französischen Weinen ver'setzt haben will. Derselbe bezog große Quantitäten Zucker und Sprit, ja sogar in 1j Jahren 23 Faffer Honig, über deren Verwendung er leinen genügenden Aufschluß geben konnte. Auch hatte der selbe trotz seine umfangreichen'Weingeschaftes keinen Küfer, fondern . besorgte die Arbeit mit einem Tagelöhner selbst, damit Niemand Einblick in seine Weinschmiererei bekommen sollte; Zeugen haben oft des Nachts zwischen 12 und 2 Uhr bemerkt, dajj sich der Angeklagte während dieser Zeit allein in seinem Keller zu schaffen machte. Die StaatsbeHorde beantragte wegen des habsüchtigen Gebahrens deS Angeklagten'l500 Mark Geldstrafe event. 150 Tage Gefängniß, wegen der Weinfälschung und wegen Verkaufs gefälschter Weine eine Geldstrafe von je 10 Mark und die Kosten. Kern wurde zu einer Geldstrafe von 1500 M., wegen Verkaufs gefälschter Weine in zehn Fällen zu einer Geldstrafe von je 50 M. und in die, Kosten veriirtbeilt. A.SEIKECKEJr., ßnropäiflZkS Inkasso - GeMst ! . Giiicinnall. y Wollmachten nach Teutschland. Otflerreich und ler 64! l gefertigt. ConsulavifHe Veglaudlgungen besorgt. Erbschaften u. Z. w. prompt und sicher einkalsirt. Wechsel und Foflausjaykungen XÜS 33an wend sich in JndtanaxoliI an i Philip Itappaport, Ho. 120 Oft Marizlaud Straße. C Ä. SCHMIDT'S Buch- u. ZeitungsAgentur. IV. 113 Groor Strasso. 3nbtanatoIil. SSc SafttSac rccibcu fcfintB und ünktliS blorgt. Köcher dillig und süön aeduvdeo.

Gesegnete Qobltbäter. Als ein aus berühmten Aerzten und khemi kern bestehender Rath die Entdeckung machte, lafr durch Mischung einiger wohlbekannter erthdslltr Heilmittel die allerwunderdollste Lrznei erzeugt tvnrde, welche eine solche Menge verschiedener Krankhetten zu heilen im Stande sei, daß beinahe alle andere neun überflüs. sig würden, bezweifelten dies Viele, aber der Beweis ihres Werthe durch thatsächliche An. Wendung zerstreute jeden Zweifel, und heute

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