Indiana Tribüne, Volume 7, Number 318, Indianapolis, Marion County, 6 August 1884 — Page 4

iesiges

JndZancipolis, Ind., 0. August 1834. ?iv!!stattdSregiffrr. Geburten. (tit anncfüttf 11 tarnen sind die Ul atttl tUx der utter.) . Char'eZ HeUmsnn. Knabe. 1. August. Wilbklm Brcmkr, Mädchen, 31. Juli. Clemens, Knabe, 25. Juli. JoneS. Mädchen. 25. Juli. JoS. Moeslin, Knabe. 3. August. ' ThoS. 33. Jnn. Mädchen. Heirathen. Jobn W. GrncriA mit Now Lindor. E.J. kampbell mit Eliz. A. McDonald Levy 23. Boxers mit Anna Christian. John A. Bnrnett mit Dclla PhippZ. Todesfälle. Gtltle Stiibling, 2 Jahre, 1. August. Samuel Alerander,14 Jahre. 1. August. 2 Die Versammlung oer Lehre? von Marion Counly soll in der ersten Woche des September abgehalten werden. 5 Gestern Nachmittag insvizirten die County Commissäre die Arbeiten am neuen Arbeitshaus. . . rx. t 1 r v fi i . - i'sr ;sn r;er geziern morgen liaiiflc habien Sidung der BaukommiZsion lür die neuen Irrenhäuser, wurden nur Routinegeschaste erl;digt. 6?ie County CommiZsäre wiegen gestern im ganzen Rechnungen im 23e trage von $2310.51 an. Davon erhielt Architekt Bohlen $1117. t& Col. ff. S. Gray wurde von den Direktoren der Handelskammer für den .durch die Resignation I. C. Perry'S vacant gewordenen Posten erwählt. ÄÖ- Irinn Walker, ein Mitglied der Two Orphan" Co. wurde heute wegen einer Schuld an Jam:S Jackson festge nommen. Cr bezahlte. Cin Handkoffer, der einige Noten und werthvoUe Papiere, aber kein Baar geld enthielt, wurde gestern Abend von einem Reisenden im Wartesaa! des Union DepoiZ gestohlen. Versichert Euer (SiQcw tbllU! in der alten bewährten New Fjork UnderwriterS Feuerversicherung. Fred. Merz, Zlgent, $lo. 18 Virginia Avenne. SST Der City Board os Equalization" war gestern den ganzen Tag über in Sitzung und erledigte ungesähr 40 Petitionen um Neduzirung von Asseßmen!Z. Gestern Abend -st Polizist Löwe mit seinem Arrestanten Al. Whilset von Mt. Carmcl hier einzeirossen und hat denselben in dem KefZnguin abgeliesert. Man spricht davon, das; die In dianapoliZ Stärke-Fabriken einer Vereinigung der westlichen Slärkesabriken. welche behilf? Organisation in etwa 14 Tagen in Cincinnati sich versammeln werden, beitreten wollen. 19 In dem Bureau bis StaatZge sundheilZamteZ werden durchgreifende Reparaturen risgc.ommen. CZ werden neue Tapeien : t ä n t und auch die Tep piche sind ausgenommen worden, um einmal der nothwendigen AnSklopsung unterzogea zu werden. 'z!l?g. den August ll'mml das grosse Jsrepsugh Hypodrom hierher, um einige Borst:!l;:ngen zu geben. Bei demselben sind 25 abgerichtete Clephan ten, welche durch ihre (Gelehrigkeit die ganz besondere Ausmerksamkcit der Be sucher des CircuS auf sich ziehen. sF" Gestern Nc.3)t zwischen 11 und 12 Uhr wurde von einigen Personen Zettel auZgetheilt. die folgenden Inhalts sind: Notiz. Wir, die arbeitende $Hat und Deposi toten von I. C. S. Harrison'Z Bank verlangen eine Negulirung innerhalb breier Tog?, xotmx nicht, so wirb er die Konsequenzen zu tragen haben. (Gez.) Arbeitende Klasse und Deposi oren hiesi.zer Stadt. WaS die betr. Pcrsonen mit der Ber theilung dieser Zettel bezwecken, ist nicht ersichtlich. Jedenfalls aber lassen sie die Stimmung erkennen, welche gegen Harri son besteht. In Wirklichkeit glaubt kein Mensch daran. bafc er so sehr krank ist, und Jeder würde mit Vergnügen den Schurken nach dem Gesängnisse gebracht sehen. tr Frau Eöv.'y, von der wir am Samstag meldeten, dass sie Donnerstag Nacht ihre Wohnung an West Maryland Strafe verlassen habe und seither nicht zurückgekehrt si. ist gestern wieder hier eingetroffen. Ihr Verschwinden erklärt sie nun damit, das; sie eine Scheidungs klage gegen ihren Maun. ChaS. W. Espey eingereicht gehabt, und daö dieser sie nicht in Ruhe gelassen hätte, weShalb sie sich von hier entfernt habe. Sie sei zu ihrem Bruder nach Chicago, der Vardmeister der Nordweft Bahn ist, und Grady Heike, gegangen, um sich unter dessen Schud zu stellen. Ihr Maun habe jedoch ihren Aufenthalt ausgefunden und sei ihr nach Chicago gefolgt, wo er ihr gedroht habe, da& er sie umbringen würde. Für diese Drohung habe ihr Bruder Cspey so heimgeleuchtet, dab dieser nach dem dortigen Hospital hätte ge bracht werden müssen und wohl an die erhaltenen Prügel eine Zeit lang denken würde. Auch seien die Keile deshalb ver diente gewesen, weil ihr Mann zu ihrem Bruder (Grady) gesagt habe, sie sei wahnsinnig geworden. An der Drohung ESpey'S dab er sie und den Advokaten der die Scheidung einleitete, ermorden werde, kehre sie sich nicht, da. bellende Hunde selten wirklich.beißen.

Ist vt ein Spltzbnbs ? Henry Smith aus St. Louis, der ge stern Abend in Gesellschaft einer farbigen Dirne auf der Straße getroffen wurde, ward mit derselben von Polizist Walker verhaftet, trotzdem er geprahlt hatte, dak er Detective sei und die hiesige Poli zei sich nicht an ihn heranwagen dürse. Auf dem Stationshausc fand man zuerst nur $10 bei ihm, als der Schließer aber kurze Zeit darauf in seine Zelle trat, überraschte er ihn mit der Beschäftigung eine Geldrolle und verschiedene Papiere zu verstecken. Beides wurde ihm nalür lich weggenommen und bei näherem Nachsehen ergab sich, daß die Rolle $335 enthielt und diePapiere Noten im Werthe von einigen tausend Dollars darstellten. Der Mann wurde hierauf scharf inquirirt, doch konnte nichts herausgebracht werden, was ihn, so verdächtig die Ge schichte auch sein mag," irgendwie compro mittirt. Er sagte, daß er jefct aus Svringfield Jll. komme und mit dem Gelde beabsichtigt habe, eine Wasserheil anstalt zu gründen. Der schwarzenDirne habe er nur etwa weiß machen wollen, als er sich für einen Detective ausge geben habe. In der Mayors Court, wo dieser Fall heute zur Verhandlung kam, bekannte cr sich sofort des Umgang? mit einer Prostituirten und der Trunkenheit schuldig, besteitt aber sich als einen Beamten aus gegeben zu haben. Da ihm nicht weiter zur Last gelegt wurde, so konnte er auch nur wegen der beiden Punkte bestrast werden.

Oii ct lct l'eiiimo Zwei Farbige mit Namen John Taylor und Andy Payton verkeilten sich heute Nacht zwischen 1 und 2 Uhr in eifern fcaufe an der Nail Noad Straße, wobei Taylor eine gehörige Kopswunde und einen mit einem Rasirmeffer beige brachten drei Zoll langen Schnitt am rechten Vorderarm davontrug. Beide ..v... -. c i . i r ivulvrii uciyuici. Taylor sagte aus dem Stationshausk, daß Andy schon seit lange Zeit, seiner Frau die Kur in etwas allzu auffälliger Weise geschnitten und er ihn schon zu verschiedenen Mal: ernstlich gebeten habe, daö zu unterlassen. Seine Warnung' seien in den Wind gesprochen gewesm und so habe er denn aus ernstlichere Weise der Geschichte ein sür alle Mal ein Ende zu machen gesucht, indem er seine Frau aus der Gesellschaft Pzyions und zweier anderen farbigen .Damen", die sich in dem betreffenden Hause befanden. herauszuholen versuchte. Daran sei er indessen durch daS aggressive Vorgeben PaytonS verhindert worden, und müsse nun trotz seiner Wunden und trojz seines klaren Recht? nun auch noch brummen. In der MayorS Court wurde Taylor jedoch schuldig gesunden und bestraft, während Payton freigelassen wurde. Nun ist der arme Teufel wegen seiner Liebe zu seiner Frau, erstlich von Payton angesührt, dann verkeilt und verwundet und letzt auch noch gesetzlich bestrast worden. Ja. ja. die Weiber! TcheidlinzSklagktt. In der Superior Court wurden gestern noch zwei Scheidungsklagen eingereicht. Die erste war gegen Wm. H. Ahle ge richtet, besten Frau Alice ihn gerne lo? sein möchte, wci! er in den l.k'.tcn .zwei Jahren für den Unterhalt seiner Familie zu sorgen unkklliffen habe. In der zweiten eingereichten 5klage will George W. Sherman von seiner Frau AnniS L. Sherman geschieden sein. Da? Warum? zu ergründen war nicht möglich, weil die ttlageschrist gestern von dem Advokaten wieder mitgenommen und heute noch nicht zurückgebracht worden war. cayors-Tourt. Die Zahl der auf der heutigen Liste stehenden Individuen, welche vor der MayorSCourt prozessirt wurden, hat wie der zugenommen und betrug 23, doch waren die Meisten nur des SkandalmachenS. Vagabundirens, der Prostitution und deZ Umgangs mit Freudenmäd chen angeklagt. Die Sache gegen Henry Highstrcet mußte bis morgen vertagt werden, weil die Zeugen nicht aufgefunden werden konnten. Criminal'Gericht John Anderfon, welcher sich dcs schwe ren DiebstahlS schuldig bekannte, wurde zu 2 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Al. Whitsett. der gestern Abend erst hier ankam, ist bereits heute Morgen auf die Anklage des thätlichen Angriffs mit der Absicht einen Raub zu begehen, in dem Criminalgericht vorgeführt wor den. Er erhielt. 0 Jahre Zuchthau?. DaS ist prompte Justiz ! Banpermitö. I. W. Sawyer, R'paraturen Haus 5Zo. 82 Stevens Str. $150. an John Maloney, Frame Cottage an Shelby Straße südlich- von Belt N. R. $350. Sine Karte. An Alle, welche an Folgen von Jugend fünden, nervöser Schwäche, trübem Aer fall. Verlust der ManneSkraft 2c. leiden, sende ich kostenfrei ein Recept das sie kurirt. Dieses große Heilmitte! wurde von einen Missionär in Südamerika entdeckt. Schickt aoressirteZ Couvert an cv. Joseph T. Jnman, Station I)., vitro 'jiork E,ty. - f. sw ä 5. n & Esr eine Aveno 11 zconzeri im Phönix Garten. In dem hübschen Gar ten bei guter Musik läßt sich ein ange nehmer Abend verbringen.

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Lucretia Hobard wurde zur TestamentSvollstreckerin ,-deS Nachlasses von Horace Hobard bestellt und gab $2000 Bürgschaft. Ferner wurde Da. nie! Mariin als Testamentsvollstrecker deS Nachlasses von John C. Christian bestätigt. '. Frau Lvdie C. Jacobs erlitt s. Zt. bei dem Zusammenstnrz deS Hauses 509 Süd Tennessee Straße schwere Verletzungen. weßhalb sie nun 10.000 Scha. deneesatz von Wm. H. H. Johnson haben will und, da dieser sich zur Zahlung nicht gutvillig verstehen wollte, denselben ver klagte. ... -tZF Die Großgeschmorenen haben gi' stern dem Criminalgericht theilweise Bericht erstattet und folgende Anklagen er hoben: David I. Albough, wegen KleindiebstahlS, John Anderson, wegen Einbruch?, JameS Harbold, wegen scleindiebstahlS und Hehlerei, John Scherzin ger, wegen GroßdiebstahlS und Charles G. Stinson. wegen Mindiebstahls. Die Angeklagten wurden hierauf vor den Cri rninalrichfer geführt, wo sie natürlich alle behaupteten, unschuldig zu sein. SS.Jn der Superior Court klagte gestern Geo P Bissell gegen Hervey Batel je. und gegen Henry C. Wright In beiden Fällen handelt es sich um Hypo thekenschulden, die angeblich durch das belastete Eigenthum nicht gedeckt werden. Der eingeklagte Betrag des ersteren Fal le? ist $15.000 und der de zweiten $4000. Eine dritte ähnliche lilage ist dann noch von John C.'New als TestamentsVollstrecker von .Nancy S. Aealy gegen venrh Metzger ' im Betrage von $2500 eingebracht worden. Voriges Jahr erwirkte die Aetna Insurance Comp. auf Grund eines Ur. theils gegen Afa W. Burrow eine Exeku tion gegen gewisse Grundstücke die dem Beklagten gehören sollten und die auch wirklich vonBundeSmarschzll Fester ver steigert wurden. Gestern klagte nun Sineon E. Mitchell auf die Auslieferung dieferGrundstücke. welche wie er sagt, ihm gehörten und woran Burros keinen Antheil hatte. Der Verkauf sei daher ein unrechtmäßiger g'weseu. tST Drucilla Braridon reichte heute Klage gegen Mary B. Hammond und Lillie Jrvin für $15.000 Schadenersatz und James A. Vrandon gegen dieselben für $5.000.Schadenersatz ein. Klägerin wohnte nämlich in dem Hause der Verklagten. Diese ließen letzten Mai Re. paraturen vornehmen, und dabei einen Balkon entfernen. ' Klägerin, welche daö nicht beobachtet haltewollte in dir Nacht 'durch die Thüre auf den Balkon treten und stürzte 22 Fuß tief hinab. Vom Auslande. Ueber einen im Hafen zu Fiume stattgehabten Brand des deutschen Dampfers Octavia" berichtet das B. T." : Der Dampfer war Eigenthum der FlenSburgerDampfschifffahrtsgcsellschaft und hatte einen Buchwerth von 250,000 Mark. Er war -acht Jahre alt, faßte 1200 Tonnen und zählte 22 Mann Besatzung. Er war, in der Anstalt Veri tas" zum halben Werth assekurirt. Ka pitän Peter Havo erzählt : Der Brand brach um 9 Uhr Morgens aus. Zuerst erfolgte vorne eine Explosion, sodann eine zweite im Maschmenraume. Bei beiden flogen schwere Baltenstücke in die Luft. Ich sah im Momente, da der Eilzug in die Station Fiume einlief, plötzlich eine Flammensäule aus dem Innern des Schiffes emporschlagcn. Der Dampfer hatte 3000 Faß ä 10 Kilogramm Benzin für Bremen geladen. Die vstelreichischen Marinebarkassen schleppten den Dampfer in See und dann gegen Volosca, wo der Dampfer an's Land gefahren wurde. Er bot ein schreckliches Bild. Die AlleS verzehrenden Flammen schlugen, untermischt mit schwarzem Qualm, unablässia aus dem Schiffsinnern hoch über die Masten, und verbreiteten eine unerträgliche Hitze. Um 10 Uhr stürzte krachend der Fockmast zusammen, um 11 Uhr, als der Dampfer schon am Lande war, ergriff das Feuer die Achterkammer und den Kajütenraum. Jniesem Mo, mente donnerte es im Schiffsmnern wie Kanonenschüsse. Die Beminfässer explodirten. Bisher ist festgestellt, daß 3 Matrosen gräßliche Brandwunden erlitten. Die österreichische Kriegsmarine zeichnete sich bei der Nettungsarbeit besonders aus. Eine neue Illustration der Thatsache, daß eS unbedingt nothwendig erscheint, unschuldig Verurtheilte m entschädigen und eine Berufsinstanz für die Urtheile der Strafkammern zu schassen, bot neulich eine Verbandluna

vor Ux .HraflLmmer in Sto Ö?om.

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Ageut für nizis'ri v?Lni.i. mern). üirn m. Äprtt d. . wurde uam lich der Sohn des Brauereibesitzers Witt von dort, 3!amens Albert Witt, wegen qualifizirter Körperverletzung, begangen am tt. Oktober 1683 an dem geistesschwachen Schneider Domnowski, zu einer Gefängnißstrafe von Jahren verurtheilt, trotzdem W. seine vollste Unschuld betheuerte, D. auch nur der einzige direkte VelasiungsZcuge war. W. hätte nun natürlich seine r Strafe verbüßen müssen, wenn nicht in der damaligen Verhandlung dadurch ein Formfehler vorgekommen wärz, das; die Vereidigung zweier Zeugen im Protokolle zu registriren vergessen war. Diesen Umstand machte sich der Verurtbcilte zu 9cutzen, legte mit Erfolg beim Reichsgerichte die Jkevision ein und wurde nun von derselben Strafkammer, die ihn am L.April zu H Jahren Gefängniß verurtheilt hatte, nach erlittener sechsmonatlick'er Untersuchungshaft von Strafe und Kosten freigesprochen, weil die Glaubwürdigkeit des (geistesschwachen) Domnowski seit der ersten Verhandlung erheblich, verloren habe ! Vor einiger Zeit brachte das Berl. Tazebl." die Meldung von der groben Mißhandlung eines Soldaten des rn Frankfurt a. O. in Garnison liegenden Grenadier-Negiments No. 12 sei tens eines Unterossiciers. Danach sollte Lebterer dem Soldaten befohlen haben, seine Füße zu cnblößcn und hätten alsdann seine Kameraden mit Stiefeln auf dieselben treten müssen. Wie jetzt die Franks. O.-Z." mittheilt, hat die angestellte Untersuchung ein negatives Nesultat gehabt und zwar schreibt das genannte Provinzialblatt darüberwörtlich: Der betreffende Soldat hat allerdings mit bloßen Füßen seinen Kameraden sich' präsentiren müssen, derselbe ist aber, wie vielfach eidlich bekundet worden ist, weder getreten noch gestoßen worden. Auf Befehl des Kaisers hat sogar eine aberma: lige sehr eingehende Untersuchung stattgesunden und führte dieselbe zu demselben Resultat, zur Freisprechung des betr. Unterossiciers." Vor den Assrfen in Sligo (Irland) wurde dieser Tage ein MordProzeß verhandelt, der die schlimmsten Zeiten der jüngsten Irischen Agrarbewegung in's Gedächtniß zurückrief. Im Herbste des Jahres 1831 wurden einige Polizeiconstabler nach Eraughwell, Grafschaft Galwav, geschickt, um den Gutsbesitze? Burke und dessen Vcrlvalter Negan' gegen Ausschreitungen seitens der berüchtigten Mondscheinbande" zu schützen. Unter diesen Eonstablcrn befand sich ein blutjunger Mann Namens James Muldowney, der pch verleiten ließ, einem Geheimbunde beiutreten, deren Zweck die Ermordung aller mißlicbigen Gutsherren und Pachter der Umgegend war. Der Führer dieses Mordbundes war 3!iemand anders als der beschützte" Gutsverwalter Negan. Als Mitglied dieser Bande nahm "Muldowney Antheil an der bnltalen Ermordung eines Pächters Namens Doherty, der sich die Ungnade dcs Geheimbundes zugezogen, weil cr ein Gut gepachtet hatte, von welchem der frühere Pächter wegen Nichtzahlung des Zinses vertrieben worden war. Muldowney, der später seinen Eonstablerpostcn niedergelegt hatte, wurde Anfangs dieses Jahres mit fünf seiner Spießgesellen verhaftet und vor die Assisen gestellt. Die Jury vermochte sich nrcht über ihr Verbiet zu einigen. Er wurde zurückgestellt und nun ward ihm zum zweiten Male der Prozeß gemacht. Cr wurde deS ihm zur Last gelegten Verbrechens schuldig befunden und zum Tode durch den Strang venutbeilt. elfe !:'?'' i, , ,v;' .eW! - ' WWK" V-rXi; ELEC7RIC LIGHT MW 30AP. v.c uze 1 AND TAKT IT si'V Electric Light oap. Präparirt nach einer glnzUch neuen Ilethode. . Aul unschädlichen Stoffen zusammengksktz! ; voll ständig unschädlich filr die Wäsche; reinigt ohne Reiben. Electric Soap Manufacturing; Co., Fabrikanten der (JIctnc Light Soap. vkv. 208 Süd Illinois Str., outh und ddy Straße. JndlanaxoU?, Ind.

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