Indiana Tribüne, Volume 7, Number 318, Indianapolis, Marion County, 6 August 1884 — Page 3

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Die Beilchcndame.

Sensattanj.Roman von Carl G ö rlijs. sForlsetzung.) Er sah sie forschend an ; sie verstand diese mit den Augen gesprochene stumme Frage und neigte unmuthig das Haupt, als wollte sie sagen : Ja, ich habe nock etwas auf dem Herzen, verlaß mich noch nicht." Der Assessor erglühte immer "mehr. Wenn ich Sie, ehe Sie geheil," sprach sie etwas verlegen, um eine kurze Belchrung bitten dürfte" Er driikte ihr die Hand, welche sie ihm jetzt entwg. ,Metne Zeit gehört Ihnen, Gräsin." ie blickte zu Vode'n7äls ob. sie sich scheue, ibre Gedanken zu verrathen. Nach einer kleinen Pause fragte sie dann: Welche Strafe steht auf Betrug, wenn er unter erschwerenden Umstanden bcgangen worden ist?" - -. Der Assessor konnte ein - Lächeln niat unterckrücken ; er war überzeugt, daß die Gräfin etwas Anderes hatte sagen wollen und sich im letzten Augenblike hinter eine Frage verschanzte, die dem Juristen galt, nur, um ihm als Mann nicht zu große Avancen zu machen. In dieser Selbsttäuschung lächelte er so schalkhaft, daß eine Vertraulichkeit hindurchblickte. 6)?afm, Sie spielen falsch." Die Dame trat sichtlich erschreckt von ihm zurück. Ein jähes Erröthen flog über ihr Gesicht. Ich? Falsch Schnell gefaßt, als wolle sie seinem Gedankengange eine andere Richtung geben, setzte sie hinzu: ,DJeiii, nur unbescheiden, indem ich eine Frage that, die eine lange juristische Auscinandcrsetzung nach sich ziehen konnte, und Sie wollen Ihrem Freunde vor seincr Abreise Gesellschaft leisten. Suchen Sie denselben ungesäumt auf ; mich bclehren Sie morgen m juristischen Dingen ausführlicher" Auf morgen," dachte der Assessor in fortwährender Verblendung, wie fein." Er empfahl sich mit 'geheimen Jubel im Herzen. Der Grund von Kurt's Abreise war keinen Augenblick zweifelhast ; nach seiner Ueberzeugung hatte Jener der Gräsin seine Liebe g.standen und war abgewiesen worden, und dahee dann seine schnelle Entfernung aus dem Haufe, seine plötzliche Abreise aus der Stadt. Der Assessor mußte Zeuge dieser Abreise sein, damit war das letzte Hinderniß fortgeräumt und er behauptete den Platz bei der Gräfin allein. Die Letztere verlangte heute sehr früh ihren Thee,' welcher ihr von Frau Lessing unter Assistenz des Dienstmädchens servirt wurde. Dann wünschte die Gräfin, die von cmcr heftigen Ättgräne befallen worden war, sich zur Ruhe u legen. Frau Lessmg bot ihrer Mietherin noch verschiedene Hausmittel gegen nervösen Kopfschmerz an, welche aber von Letzterer dankend abgelehnt wurden. Sie meinte, daß Ruhe und Schlaf für sie die besten Heilmittel sein würden. Frau Lessing zündete noch dienstfertig die Nachtlampe im Schlafzimmer der Grä fin an, löschte die Kerzen auf den Armleuchtern im Salon un'z wünschte der Dame dann gute Nacht. Als Frau Lessing über den Korridor in ihre Wohnung zurückging, hörte sie noch, wie die Gräsin die Thür ihres Salons von innen abschloß. Nachdem F-au Lcssing schon längere Zeit in ihrer Stube war, schlug die auf einem Konsole siebende Wanduhr Zeh'.i. ,Di.' Gräfin," sagte Frau Lessmg zu ilucr Tochter, hat sich heute sehr frük zur Nuho begeben, sie ist leidend." Helene, welche im Schatten an dem Fenster saß, antwortete nicht. Fr.iu Lessincz sah von ihrem SophaPlatz, wo sie beim Scheine einer Lampe die Abendzeitung las, nach ihrer Tochter hinüber. Du bist auch ohl wunpäßlich" fragte sie besorgt, da Tu Dich so in das Tun t?l ,urückzco.-;c:i l?ast : Das ist doch sonst nicht Deine Art!" Mi? f. hlt nichts," versetzte Helene nihijV ich bin nur müde; es mag im Früh' jähr lic.vu." Fr.iu Lcssing nickte bedächtig. Der Flieder blüht," sagte sie, zur Zeit dec Flicderbluihe leiden viele Menscheu an Sch-assucht. Wir wollen auch bald zur :iut.; g.hen, ich will nur noch diesen einen e:!u:tgartikel lesen. Es ist eine poli;eilicb.' Bekanntmachung über einen geilern vorgekommene Einbruch, bei welchem viele Wertsachen und auch eine ledentende Summe baarcn Geldes gcraudt worden sind. Tausend MarkÄelohautig sind theils vom Polizcipräsidium, theil) von dem Bestohlenen für die E .tdcekn.ig der Thäter und Wiederherb i.cha.'sung des geraubten Gutes auc'geseit neiden." Dabei rückte Frau L.sjing ih e etwas verschobene Brille wieder zu. echt und heftete ihre Blicke mit großem Interesse abermals auf die ZeitUiig. H.lene war durchaus nicht müde, - sie scheute sich, nur in den Bereich des Lampcnlichtö zu komnisn, damit ihre Mutter das ruchlcn d.'s Berlobung5ri:lges a.l ihrem Finger nicht bemerken sollte. Sie hatle derselben noch nicht mitgetheilt, daß sie dem ;'iss, ssor Simmern den Ring u d d.'.mit auch sein Wort zurückgegeben 0..t c. . .e .:t:.un Hilcnc war ibr Entjaaungslchmerz zu heilig, letvjt ihre Mutter sollte nicht erfahren, wie sehr sie litt. ES ist eine Eigenthümlichkeit sanfter, schüchterner Naturen, daß sie, . sobald sie einmal von einem jähen -unb harten-Schick-salsschlage getroffen worden, diesen ruhiger und ergebungsvoller hinnehmen, als stärkere 3!aturen, denn es 'ist eine alte Wahrheit, daß die Gewohnheit .jedes Leiden, sogar das Elend, erträglich macht. Aber selbst den passivsten Naturen, m welchen Helene gehörte, ist in der Fähigkeit zu leiden, eine Grenze gesetzt; ist diese erreicht, sind sie in höchste? Spannung ihrer Seelenkräfte ost zu einer ganz unerwarteten um, erhörten That sähig. Auf 'diesem Standpunkt war Helene angekommen. Ihre Ruhe, ihre Schweig' samkeit der Mutter gegenüber, jetzt, wo sie Alles verloren hatte, waren unnatürli che und beunmbiaende Svmvtome,welche

eine durch Verzweiflung herbeigeführte Katastropbe erwarten ließen. Frau Lessing hatte inzwischen unter fortwährendem Kopfschütteln und wachsende? Erregung ihre ZeitungSlektüre beendet. Es ist schrecklich," sagte sie im Ausstehen, was Alles geschieht ! Denke Dir, Kind, bei dem Einbruch hat auch ein Mordversuch stattgefunden, noch dazu in den Nachmittagstunden, also am hellen Tage, in einer so belebten Gegend wie die Brückenstraße. Ein Trödler Wenck

ist der Beschädigte; der Äcann ist ausgeaanaen aewescn und während seiner AbWesenheit ist seine unglückliche Frau überfallen und gewürgt worden. Alles spricht dafür, daß Uebersall und Skaub von mehreren Personen ausgeführt worden ist, die über Alles genau orientirt gewesen sein müssen! Das arme Weib lebt so zwar noch, ist aber ganz ohne Besinnung, daß sie noch gar keine Aussagen hat machen können ! Mein Gott, mein Gott," lamentirte Frau Lessing, in welcher schrecklichen Zeit leben wir !" Sie hatte, dabei die Zeitungsblätter fortgelegt und ergriff jetzt die Lampe, um mit ihrer Tochter in das Schlafzimmer zu gehen. Aber auf dem Korridor lenkte sie ihre Schritte nach der entgegengesetzten Seite. Ich möchte," sagte sie sehr ängstlich, !,die vordere Glasthür doch noch ganz beonders vnbanikadiren; die Kriminalgechichte in der Zeitung hat mir zu große Furcht gemacht." Sie gab Helcnen Weisung, das Mädchen aus der Küche zu rufen. Mit Hilfe der Magd rückte Frau Lessing nun mehrere Möbelstücke vor die nach mnen sich öffnende Korndorthür. Dabei siel ihr ein, daß die Thür zur Schlafstube ihrer Mietherin außerhalb des verschlossenen Korridors lag. Die arme Gräsin," dachte sie bei sich, es ist ein Glück, daß sie die hcutigcAbendzeitung mit der grausigen polizeilichen Bekanntmachung nicht gelesen hat ; sie würde selbst ebenso ängstlich wie ich geioorden und gcwip nicht so ruhig zu Bett gegangen sein. 'Nach einer Viertelstunde herrschte 3!uhe und tiefe Stille im ganzen Hause, wenigstenö äußerlich. De? chlaf der Frau Lessing war in dieser Nacht mit sinsteren Traumbildern angefüllt, in welchen sie sich fortwährend von Naubem und Mördern bedroht sah. Und doch war sie die Glücklicheres d'enn Helene schlief gar nicht. 11. Es war eine zaubcrvolle Frühlingsnacht, die öieisesaison hatte bereits begonnen. Auf einem der im Osten der Residenz gelegenen Bahnhöfe herrschte das regste Treiben. Vahnbeamte und Steifende sintheten durcheinander. Unter den Letzteren befand sich Slnrt, der soeben in ein Eoupce erster Klasse stieg, sein Handgepäck in dem, im oderen Theil des Wagens angebrachten Netz ordnete und sich dann noch einmal umwandte. Vor der offenen Wagenthür stand der Assessor, welcher seinem Freunde das Geleit gegeben hatte. Woch einmal Adieu, Ernst !" sagte Kurt, indem er dem Assessor die Hand aus dem Wagen reickte. Glückliche Reise '." schallte es zurück. Denk' an Dein Versprechen, mir bald Nachricht zu geben, wie Du Alles auf Deinem Gute gefunden hast." Kurt gab eine artige Antwort, aber einsilbig, wie er schon während der letzten Stunden zu sinem Freunde gewesen war. Kein Wort war über seine Lippen nekommen, das dem Assessor irgend etwa sein Verhältniß zuGräfin verrathen hätte. Das Einpacken seiner Sachen, das Ordnen feincr Rechnungen bei dieser so schnell gekommenen Abreise hatte die letzten Siunden vollständig ausgefüllt' und ließ sein Schweigen, seine Beziehungen zur Beilchendame weniger auffällig erscheinen. Der Assessor hatte Kurt'S Schweigen ganz anders aufgefaßt ; er sah da durch seine Vermuthung nur bestätigt daß Kurt eine große Niederlage erlitten hätte und nun in beleidigter Eitelkeit so schnell wie möglich das Feld räumte. TerdienstthuendeSchaffnercoupirtedie Billets und schloß die Wazenthüren. DaS dritte Glockenzeichen erklang, der Zug brauste davon. Der Assessor verließ den Perron und erreichte den großen Platz vor dem BahnHofsgebäude. - Er nahm keine Droschke, sondern trat den Rückweg in die innere Stadt zu Fuß an. Millionen von Sternen fu: .iten am nächtlichen Himmelsgewölbe nd führten in ihrer ewigen Klarheit und strahlenden Helle einen siegreichen Kampf gegen das oft recht hübe und unsicher gackernde Licht der Gaslaternen, welche die schmalen Straßen und Gassen des inneren und' ältesten Theiles der Residenz beleuchtetcn. ' Der einsame Gang durch die stillen Straßen that dem Assessor wohl ; die sich jagenden Ereignisse des verflossenen TageS, sein Bruch mit Helene, Kurt's plötzliche Abreise, seine Beihilfe zu den Vorbereitungen derselben, dies hatte sich dermaßen überstürzt, daß er bis jetzt kaum zu einer klaren Ansicht über sich selbst und seine Handlungsweise gekommen war.' Ehaotisch durchwirbelte ein Heer vcrworrener Gedanken sein Gehirn. Er lebte vollständig unter dem Eindrucke eines Raii(ches; den seine sinnberaubende Leidenschaft für die so wunderbar schöne Beilchendame erzeugt hatte. Von Anfang an h.Ute cr nicht zweifeln dürfen, daß die Gräfin ihn gern bei sich sah, bedachte aler nicht, daß eS immer Rechtsfragen, die oft das Kriminalgebiet streiften, geWesen waren, welche sie mit ibm vcrbandelt hatte. Die Gräfin besaß nicht 'nur rr a f-..v . i. 4. vsvuincu, Ivnocrn aucy eileiZ, der ci die Schönheit ersetzt, der aber wenn cr mit ibr vereinigt wirkt, überwältigt. Jedenfalls würden auch ältere und kältere Märnw? als der Assessor von den Reizen der Gräsin bezaubert worden sein. ES war somit zu erklären, wenn auch nicht zu entschuldigen, daß der Assessor ihretwegen die einfache, kindliche Helene aufgeopfert, das sanfteste, beste und liebeudste Herz zerstört hatte. Mit Kurt S Abreise war nun das zweite Hinderniß geschwunden und der Assessor setzte seinen Wünschen und Träumen ken

Ziel mehr Trunkenen AugtS schwelgte sein Blick in der Stnenpracht des Himmels. DaS leuchtende Sternbild da3 Haupthaar der Bertnic!" stand im Ze nitd und verkörperte den Träumer da? goldige Haar der Grasin ; er litß seiner Phantasie immer weiteren Spielraum, wie ein von Leidenschaft Verblendeter, der alle Dinge so sieht, wie er sie zu sehen wünscht. Und was ein Mensch wünscht, das glaubt er auch nur allzuleicht. Aus seiner, ihn für den Augenblick bc seligenden,illusorischen Traumwelt wurde der Assessor durch ein wüstes Geschrei sehr

unsanft zur Wirklichkeit zurückgeführt. - Er sah sich um und bemerkte nun, daß er sich vor dem großen Häuserkomplex befand, welches das Polizei-Präsidium und die 3jäume des Untersuchungsgefängnisses umschließt. Von dem Hauptgebäude, zu welchem eine altertümliche, stark ausgetretene Steintreppe hinausführte, zog sich eine hohe Mauer nach dem Gefängnißhause hinüber. In dieser Mauer befanden sich zwei Thüren, ein groß.? Thorweg für Fuhrwerk und eine kleine Pforte, um Fußgänger einzulassen. . , Der Lärm, welcher den Anessor aus seiner Träumerei aufgeschreckt hatte, wurde durch eine sehr tumultuöse Szene an dem geöffneten Thorwege verursacht.Der Assessor ging langsam naher. Der Kutscher eines Polizeiwagens war gegen den am Thorwege befindlichen Prellstein gefahren, das eine Vorderrad war gebrochen, der Wagen hatte sich bedenkllch auf die rechte Seite geneigt und konnte in dieser Lage von den Pfaden nicht auf den Gcfängnißhof gezogen werden. In dem Wagen befanden sich einige Strolche und andere Polizeigefangene, welche die Thür, die sich in der Hinterfront des Wagens öffnete, aufrissen und hinaus sprangen. Der Beamte im Wagen, welcher diesen Verbrechertranspott leitete, tvar durch den Anprall gegen die Wand betäubt worden, daß er sich der Flucht der Strolche nicht gleich hatte wiedersetzen können. Seine Kollegen, die auf dem Gefängnißhofe den Unfall bemerkt hatten, konnten ihm nicht rasch genug zu Hilfe kommen, da der zerbrochene Wagen mit den davor gespannten Pferden die Breite des Thorweges versperrte. Als die kleine Pforte geöffnet wurde und ei nige Polizisten auf die Straße hinaustraten, hatten die Strolche bereits die Flucht ergriffen und waren in dem Gewirr der benachbarten kleinen Gassen unter dem Schutze der Dunkelheit entkommen. Es dauette längere Zeit, bis die Pferde abgeschirrt und der zerbrochene Wagen durch den Thorweg auf den GefängnißHof geschoben worden war. Der Assessor, welcher sich auf die Rufe der Sicherheitsbeamtcn zuerst an der Verfolgung der entflohenen Verbrecher betheiligt hatte, war, nachdem er diesrlbe bald als nutzlos aufgegeben, zu der Stätte des Unfalls zurückgekehrt, um so mehr sein Weg nach Hause ihn längs der Gesängnißmauer weiterführte. Als der Wagen durch den Thorweg geschoben wurde, gewann der Assessor den Einblick in das Innere des Gefängniß Hofes. Tort standen dicht unter einer Gas-' laterne mehrere Perionen, welche durch den Lärm aus dem Seitenflügel des Polizeigebäudcs hervorgelockt zu fein schienen, den Rapport des Beamten vernommen, und jetzt zusahen, wie das veninglückte Gefährt wieder flott gemacht wurde. ' Plötzlich stieß der Assessor einen Schrei aus. Er täuschte sich nicht ; in dieser Gruppe, vom Schein der Gaslatcrne beleuchtet, stand die Vcilchendame. Ganz außer sich, ivolite der Assessor auf die Gräfin zustürzen, aber in demselben Augenblick wurden die schweren Mgel des Thorwegs mit donnerndem Gckrach zugeworfen. Das Bild, welches dem Assessor die bisbcr hochverehrte .und leidenschaftlich geliebte Frau an diesem unheimlichen Orte, in der Umgebung von Sicberheitsbeam ten gezeigt hatte, war wie eine trügerische Fata morgana mit Blitzesschnelle wieder verschwunden. Seiner Sinne nicht mächtig, klopfte cr ungestüm aegcn den - Thorweg, dann besann cr sich und wiederholte sein K tapse an der kleinen Pforte. Dieselbe wurde geöffnet, ein Polizist blickte heraus. ' Was wollen Sie?" Zu ihr lassen Sie mich ein zur Gräsin Schönmark !" stammelte jetzt der Assessor in unzusammenhängenden Sätzen. '. Der Polizeibcamte lachte zuerst, dann wurde cr ernsthast und betrachtete den Asscssor genauer; cr mochte glauben, einen Trunkenen vor sich zu haben. Man tritt hier nicht ein," sagte er mit einer gewissen Artigkeit, da er das elegante Aeußere des Assessors "bemerkt hatte, dieser Eingang ist nur für die Beamten der Polizei oder für Arrestanteu !" ' Aber die Gräfin Schönmark steht doch auf dein Hose, ich muß die Dame sprechen!" rief der Assessor i. le.idcnschastlichcr Hast. Bei diesen Worten wollte er sich bei dem Polizisten vorbeidrangcn, aber dieser stieß den Eindringling sehr unsanft zurück. Auf dem Gcfängnißhof giebt es keine Gräfinnen noch dazu um Mitternacht !" Damit warf der olizcibeamte die Thür zu. Der Assessor taumelte von dem erhaltenen Stoß über das Trottoir bis auf den Straßendamm. Aui dem Gcfängnißhof giebt es keine Gräfinnen !" tönte der höhnende Ausruf des Polizisten durch sein . fieberndes Gcbirn. ' Eine Täuschung war nicht möglich. er Aneuor hatte' die Grasin, deren ganze Erscheinung in Gestalt, Gesicht, mit dem glänzenden rothbloziden Haar zu apart und auffallend war, um eine Vcrwcchsclung anzunehmen, zu deutlich crkannt. Aber wie kam sie hierher? In diese schmachvolle Umgebung.? . Und zu dieser Zeit? ' . . Der Zug, mit welchem Kurt abgereist war, hatte fahi-planmäßig um elf Uhr den Bahnhof verlassen; seitdem war beinahe eine stunde verflossen, es konnte nicht mehr weit von Mitlernacht entsiint sein! Und um diese Stunoe hatte der Äu'essor die vornebme. elegante,, sonst

nur in niruriojejter clmgeoung athmende Dame iu der Nah von Verbrechern, inmitten von 'Polizeibeamten erblickt? Nein, ihn hatte doch eine Aehnlichkeit ac täuscht, aber konnte eö denn eine zweite Frau geben, die der' Gräfin so gena'.l Zlich? Eins wie das Andere schien dem Assesfor unmöglich er glaubte irrsinnig werden zu müssen.- Er fühlte sich in Folge der gemachten, ihn total verwirrenden Entdekkunz wie gelähmt u.id hatte noch kaum Sie .Xraft, seinen Weg nach .Hause sortset-

zen zu kennen. Gtticklicvcnvei'e hin er in einiger Ent fernung eine Droschke Halten. ör schritt dann aus dieselbe zu, sagte vem Juttjcher ieme Wohnungsadresse und wollte die Thür! des Wagens öffnen. Bestellt!" - antwortete der Droscbkenkutscher lakonüch. Ad " rui der. Assenor unmuthig. Ihr habt wodl nicht Lust zu fahren, weil die -itnir wert itt ? zch iverde nur Hure Jutrnmer rneiun und eine An.tlge chen !" Nur nicht so hitzig, mein Herr!" spottete der Kutscher w.iru:n sollte ich ie denn nicht fahren wollen : Ich gebe keinen Verdienst aus den Handen, aber ich bin auf Zeitfaurt angenommen und schon im Vora'us bezahlt. Ich habe Je inaud aus der Weuvorltadt hergefahren und oll an dieser Eae auf ihn warten." Der Assessor fluchte über die erhaltene Auskunst leise und fetzte dann sei' nen Weg in sehr gedrückter Stimmung sort. i Er war noch nicht weit gegangen, als er die Droschke im schnellen Trabe nach' kommen hörte. Er blieb stehen, da er glaubte, daß die Weigerung des Kutschers doch nur eine Finte gewesen sei, und der Mann sich jetzt eines Anderen besonnen habe. Aber cr hatte sich getäuscht, die Droschke war besetzt, der Fahrgast mukte also gleich nach seiner Entfernung gekommen und eingestiegen sein. so schnell die Droschke auch bei dem eiior vorbelfubr, konnte dieser, da nur daS Halbverdeck hochgeschlagen war, den darin sitzenden Fahrgast deutlich er kennen. Es war die Gräsin Schönmark. Der Assessor rief ihren Namen: Frau Gräfin!" . Wie ein Echo hieraus' schallte ein halb unterdrückter-Schrei zurück, er war also erkannt worden. Dies hob den letzten Zweifel auf. . Es war die Frau Grasin wirklich geWesen. Der Assessor war von dieser Gewißheit so ergriffen, daß er sich kaum von der Stelle zu beweaen vermochte. Was hätte es ihm auch helfen können, wenn er dem Wagen gefolgt wäre ? Er wußte ja nun, daß die GrSsin zur Nachtzeit ihre Wohnung verlassen und sich nach dem Polizeipräsidium begeben hatte. Daß dies nicht freiwillig geschehen war, konnte für den Assessor nicht zweifelhaft sein. . t Äen Grund davon wagte er nicht auszudenken. Er befand sich in einer furchtbaren Aufregung und konnte nur schwankenden Schrittes seinen Weg weiter fortfetzen. Alles erschien ihm nun plötzlich in einem ?an veränderten Lichte; zunächst Kutt's o plötzlich gekommene geheimnißvolle Abreise. Der Freund hatte also zuerst die Entdcckung gemacht, daß die Veilchendame nur eine Abenteurerin war und desdalb sich heute in ein so hartnäckiges Schweigen über diese gehüllt. Es war ihm jedenfalls peinlich gewesen, zuzugestehen, daß er von einer schlauen Sirene düpirt worden war.' Alles Blut stieg dem Assessor in die Wangen, als er sich sagen mußte, daß auch er der Düpirte wär. . Mit einem Mal begriff cr nun, warum diese durch Reiz und Anmuth so . gefährliche Circe mit ihm so oft Eefpräche über Nechtsfragen aufgeführt hatte. Sie hatte sick über die Paragraphen des Strafgesetzbuches nur orientiren wollen, um ihrer Wirkung selbst entgehen zu können. Da schoss ein neuer Gedanke durch seinen Kopf, beschämender, qualvoller, derzweifelnder als alle bisherigen. Helene ! ' Er füblte sich beinahe entehtt, daß er sie, die Reine, Unschuldsvolle, die an ihm mitdem zärtlichen und doch so keuschen Gefühl einer ersten, bräutlich sanktionirten Liebe gehangen, hatte aufgeben können wegen eines Weibes, das zu nächtlicher Weile, wenn auch nur vorübergehend, seinen Aufenthalt im Polizeigewahrsam hatte nehmen müssen. Helene war für ihn verloren, daß wußte er, denn nie konnte sie ihm sein untreues Benehmen verzeihen, jetzt vollends nicht, wenn es bekannt werden würde, wegen welcher problematischen Dame er sie aufgegeben hatte. Aber er mußte die ehe malige unschuldige Braut , und deren Mutter retten, er mußte ihnen die Gefahr zeigen, in welcher fürchterlichen Nach barschast sie ahnungslos lebten und in welchen Abgrund sie selbst stürzen konnten, wenn die sich' fälschlich Gräsin" nenende Veilchendame noch länger in ibrer Nähe blieb. ' Es mußte für ihn allerdings ein sehr trauriges und beschämendes Zusammentreffen werden, aber er' nahm sich doch fest, vor, am nächsten Morgen in aller Frühe zu Frau Lessing zu gehen. Sie und Helene sollten erfahren, wo er in dieser Nacht die Veilchendame getroffen hatte. Nachdem er diesen Entschluß gefaßt, der zugleich die härteste Buße für ihn werden mußte,-fühlte er neue Kraft durch seine Adern strömen. Rascheren Schrittes eilte er nach Hause. Ungewöhnliche Lagen heben gewöhnlirhe Rücksichten auf, und so stand der Assessor am nächstes Morgen bereits um acht Uhr vor der Thür der Wohnung seiner ehemaligen Braut. ' Schon zweimal hatte.'er die Hand nach der Klingel ausgestreckt, sie aber jedesmal wieder zaghaft zurüezogen. Sein blasses Gesicht,', sein . erloichenes, unstät blickendes Auge, verrieth den Kampf, der in seiner Set le tobte, es wurde'ihm un endlich schwer, das; er nun vor Helcnen treten sollte. Aber es mußte sein: leise führte er die

Klingel u:id ?7schr.'.k, als er den selbst verursachten Ton horte. Der beschämende Gedanke durchzuckte ihn, daß er hier stand, um zwar eine Warnung auszusprcchen, aber diese Warnung , enthielt eine Anklage, und war er nicht vielleicht anklagungswürdiger, als jenes unselige, schöne Weib ? Der Assessor erbebte, als cr sich na-. hernde Schritte vernahm. Gott sei Dank, es war nicht Helene, das Dienstmädchen öffnete. Ihm war noch eine kurze Henkersfrist von wenigen Selun

den gegönnt, bis er die einst geliebte, jetzt so gcfürchtete Helene wiedersehen sollte. Das Mädchen sah ihn ganz verstört an. Ach, Herr Assessor, gut, daß Sie kommen, ick' sollte soeben zu Jlmen cilen." . Der Assessor füblte sich durcb diese ihlorte etwas erleichtert, sie verriethen. daß.man hier schon irgend eine Entdeklang in Bezug auf die Gräfin gemacht haben mußte ; vermuthlich hatie sie selbst, nach ihrer nächtlichen Begegnung mit ihm irgend einen Plan' ersonnen und 'schon zur Aufführung gebracht, der seinen Eröffnungen die Spitze abbrecben sollte. Er kam also schon auf einen Kampsplatz, im Wirrwar erregter Geinilk ther wurde das Peinliche seiner ersten Begegnung mit , Helene etwas gemildert. Er war begierig, zu erfahren, welchen Trumpf die gewandte Abenteurerin au-Z-gespielt haben mochte, um ihrer nach seincr Ansicht unausbleiblichen Niederlage noch irgend einen beschönigenden Deckmantcl umzuhängen. Er ging an den Mädchen vorbei und trat mit klopfendem Herzen in das Zimmer ein, in welchem er gestern von Helenen seinen Vcrlobungsring zurückerbalten hatte. Nur Frau Lessing war anwesend, Helene nicht. Sowie Frau Lessing, ivelche mit gcrungenen Händen im Zimmer auf und ab ging, des Assessors ansichtig wurde, stand sie still und zeigte nack' dem Sopbatisch. Auf derselben Stelle, an welche Helene zestern den von ihrem Finger gestreiften' öting gelegt batte, lag jetzt .ein offener rief. Simmcrn," schluchzte seht Frau Lessing, scbaffen Sie mir mein Kind wie der !" Das Schluch-.en erstickte il' -e Stimme, die beklagcnswertoe ,iau ja 5 auf das Sopha nieder. (zvrijeung zot.) ::,i.- ; r . AtJr'Kft. e) M Eisenbahn -Zeit. Tabcllr. Unkunst und Abgang der Elsendahnzügk ! w Indianapolis, an und nach Sonntag den11.Mai18 Tkvelarid, Kolumbus, Tiueiuneti und Ind,. napoli Eisenbahn (?ee Line.i . Abgang: . Änkunfl: 9 trr I..-4 t0 6m , 8 St 2 j tag .,! . nderson c li lm a i .10.35 9: t)anl4nfl t 10.10 fin nderion e... 2.10 t: IIVB tt ?:. I StL 5l 5.5" ?ku I Osten (5.35 51m s V t L 8 j. 10.3. im vrighttvood Division, I. C. C. und ). ,,ng t,ttch 4..6 8bi. - lü.lOJm II.15BIP .... ? ? m . 3..0 tätlich. 5 75 R ta:,ch i.ay .1 . . u.: vw . ... 7 ! jiai 1.2.1 Um lj g gttcd f O ?lm - täglich UUWrn 7Z)Nm' PiUKt.rg, tincinnati & St. Koni (ff ifenbabu , t?m rr au. , täglich 4.72 fn ceiiorn sonnt. 9.10 X Xufgc- I PW A P 3Axufgc- I P B 0mnSonnt.l0.4d 9n . 9t t&a n9vmcn6onnt.10.4dVn t 9s tiaU 11.37 LL keaulg. !C5 D au. Snata 4 00 Um EonntOfll m H BliBiÖ V rtkgltch l tz.. tXafton 9 attlg $nnt 4.di Cn t Ö $8 4 ! iägl ch 10.70 m Dayton Ij aut. Sonntags. . . .AI Chicago Route dta Kokoms. hleig, Schnei I Jnd' su. ivgtSg 11.15 R j Schnellzug... 3.5? iicg,rxrei.tt.w jJndpi' Lou. I Erpreß 3..15 m lerre Haute, Vandalia & St.Lonis Eisenbahn. RlUXral .... 7.15 Cn i rp,9 .... .11.65 9ln ttrnfcoutf äcc. .uo Htttfte 10.45 rn SchneZzug Z.SO Wail und cc...0.i 1 Xntt Expreß.... 3.3) Ka Kail und Äcc... 4.40 ?! Eincinuati, Indiauapolik, St. Louis u. Chieaeo Eisenbahn. Cioeinnati Division. k0ut,v.S. 4.1 m incinnati ec 7 00 Bm nelnnatl ec.ll.o m .Ztt ,e 3. 45 R Sndianap 91c:. 10.30 Un .47L'vill r x. 11.50 Rm Bettern ,.... 4 i3Km t F tZglich Iu cc. 10.15 Um wk. kk 6.55 i Chicago Didisto. C ft Burl Oi. 6.l5Sn hlcag, all p. :2.10 9t Ceflern 9x 5.0 R 98 t,li4 re 11.10 Äm dtc Lou ff L. täglich e e u.. 2.3iKm 2afavtll Ac ..10.40 all x e.. ?.0 m InclnnaU re. 6 10 Aa Zeffersondille, Madison und Jndinapolik Qisenbabn ud r 4. .. 4.10 Bm ) JndKUadNaU. 9.15 n.k tK Um I 4nk.t ahirttr 3K m w 9 m . ... mf . VM. Sud td all 3 n I 9 3t t. 7 0 Uni r 9 tg. 6AS Km I 6t 2 FL ttg 10.45 Wabash, St. Louii & Pacific. ftct)lcnatt 7.15 I I 2.14 R hl ich ! k t$ 11.30 R HIK R rtg 7.W lol rftwex-.ll.3J t)tt u Eh Mail. 8.MUlw Zudiaua, Vloomwgtoii uudWcftern Vistubalzn ?, 7.30 Bat tnXci9cc 5X0 rwf,rd,.. Cu Jl täjll.lO Nm Eaflern & 6 j. täglich 310Crn linc epec 11.15 m tlanttc!. 0.15 Et. Louii Division. O,rfil,tt... 6.N B I acht x. ...... 3.55 Brn Oall a f9. 8.05 I SaU u Xa S. IM m cht 9i 115 Xm I SKorencib cc. v.l" R Okflliche Division. Oefti. Ii Mail. . . . 4.3033m I Pacific rpre . 7 iSm Xflgl. cxnt. .tt 45 5J 1 10 35m BUarüic E45Nm j äZltern S;p.... 4 455lm Louikdille, New Albauh & Chicago. Air.Line. die,, st tgl.. 1360 Ch'cago tgl.. 3.103m Vonon See 5.0 I onon c ... . 10.3vLm ich tt, hie,. ich. Eil C&i:. I all I7.45R I 1 alt. 4.002m Indianapolis und Vincennes Sisenbabn. . vU k kair 9 70)4 Bm I Bin, See. 10 31 v Ctacennel See . 3.39 m atl litr. 4.39 ö Indianapolis und St. Lonts Sisenbahn. T,g4?nnß, ee. 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