Indiana Tribüne, Volume 7, Number 317, Indianapolis, Marion County, 5 August 1884 — Page 2

indiana Hribüne.

E r sch ei nt FagttH, RöHentliH u. Sonntags. Office: ILV O.MarhlandSr. Xi, tZzliche .Trikün kostet durch den TrgerI2 w Eentk xer Woche, die Sonnt z ,TridKeJenil per Wse. Beide lufamr.en IS Cent. Per Voft iuzksL:Zt i VorsuZd,shIung xer Zair. Indianapolis, Ind., 5. August 1834. Nnamerikanisch. In einer Beziehung haben die Lobrede ner der guten alten Zeit recht, wenn sie die Sitten und Llnschauungen früherer Tage denjenigen der ' Gegenwart vorzie ben. In Europa ist es ein alter Aus vuchs der erbärmlichen Lage der beitenden und dienenden Clasien, daß ihnen für jede Leistung, zu welcher sie durch ihre Stellung verpflichtet sind, eine Ertravergüwng gewährt wird. Der Kellner, die Pcrtiers, die Zimmennädchen, ' die Kutscher sind von Trinkgeldern abbängig und die Hausknechte in den Gastyäusern erzielen auZ den letzteren vielfach so bedeutende Einnahmen, daß sie . keinen Lohn mehr beziehen, sondern den Gasthofsbesitzern ihre Stellungen abpachten. In Amerika galt es früher als Grundsatz, Leute, deren Arbeit oder Dienste wir brauchen, toenigstcns ziemlich anständig zu- bezahlen, von allen Nebenvergüwngen aber abzusehen. Dies ist anders geworden. Heute' bezahlen wir den Portern der Schlafwagen nicht blos deren Bemühungen für uns, wie Stiefelwichsen oder Kleiderreln!gen, sonsondern wir geben ihnen im Allgemeinen ein Trinkgeld. Heute drücken wir wenigstens im Osten des Landes dem Kell ner im Hotel ein größeres oder kleineres Geldstück in die Hand, um seiner aufmerksamen Bedienung bei Tische gewiß zu sein. Heute unterstützen wir das Gcdachtniß des Conducteurs der Straßenbahn, der uns auf eine bestimmte Strafe aufmerksam machen soll, durch Geld,wlslen w:r, daß fclbzt der Polizist, der uns Ux den einzuschlagenden Weg Sto j kirnst giebt, einem harten Händedrucke j zugänglich ist, heute dürfen uns, wenigstens in den größten Städten des Landes, 10 Cents nicht an's Herzgewasen sein, wenn wir von bc:n Barbier aus die Dauer nicht gekräht" und sonst mög lichst anständig behandelt sein wollen. Was Wcix die nächste Folge dieser von Europa eingeführten Unsitte der Verabreichung von Trinkgeldern' Die Schlafwagen - Compagnien haben die Löhne ihrer Porter um 00 bis 75 Procent beschnitten, die Bedienungsmann' schaft der Hotels wird bei noch so begründcten Gesuchen um Lohnerhöhung auf ihre Nebeneinnahmen verwiesen, der Conducteur und der Polizist betrachten sich nicht als öffentliche Angestellte, ' die zu Diensteifer und Höflichkeit verpflichtet sind, son'ccrn als )ienschen, welche diese Tugenden verkaufen, die Löhne der Aarbiergebilfcn betrugen in 9ieh? l'jor! wenigstens 510, !2 und 11 wöchentlich, jetzt ?7 bis 8. Vormals hätte es ein amerikanisches rr '.. 'j. i.i'...- r cr ...... ienninocven sur eine eleioigung gehalten, wenn ihr der Gast des Hauses "ein Trinkgeld hätte anbieten wollen. Heutzutage kann' man dies unbedenklich riskiren. Dic Einnahmen der Mädchen an Trinkgeldern habcn im Allgemeinen eine Verkürzung ihrer Löhne nicht zur Folge, aber es verstößt gegen die Achtung, die wir jeder ehrbaren Frau und jedem ehrbaren Mädchen ohne irgend welche iicfitft auf ihre sociale 2uU lang schulden, wenn wir ihnen Geld für Leistungen anbieten, für welche sie von dem Hause bezahlt werden, dessen Gast ' wir waren. In Teutsch land ziehen selbst sehr vornehme Herrschaften die Beträge an Trinkgeldern, welche ihre Dienstmädchen im Laufe des Jahres zu erwarten haben, mit in den Kreis ihrer Berechnungen. Diesist einfach schofel und derartizen Auffassungen gehen wir auch hier S j 4a 4 v (mii V a Tt itv i A m - cmijttytii; ivniii iv w it;u;i uugciiitiri gu der früheren,nobelen, amerikanischen LebenSanschannng zurückkehren. . Doch man wendet ein: Derjenige, der Trinkgelder giebt, !?eiß, daß die Auf nmksamkeitcn, die er sich dafür erkauft, den Betrag des ausgegebenen Geldes werth sind, kann mit feinem Gelds ma: chen, roas er will und :oird sich felbst durch splendide Trinkgelde? wohl niernals ruiniren. Abgesehen davon, daß -TV?tT (vriS$5 MAr S r7s V rw jjw- ' " - I I i " ' 1 w " - ben moralisch schädigen und in ihrer Selbstachtung herabsetzen, sollte Jeder daran denken, daß er kein Recht bat. 'If J R. llLk..IKft.A-t-V J . A LA L A-f I U. ILliLii l & " Geld unnötüiz auszugeben, so lange mit . I . f ml davon, daß jeder Cent, der an Trinkgel dern nicht ausgegeben voird, gespart oder gewinnbringend angelegt, sondern davon, daß er in Eanäle geleitet werden sollte, von denen aus er Segen stiftet. So lange es noch so viele wirkliche Noth zu ' lindern giebt, wie auch in unserm Lande, r l.in.i iiisftf ipm .irtnc .s?in" Vi Freude von Sommerausflügen, nicht jedem kranken Kinde die Wohlthat längeren Aufenthaltes im Freien erwiesen ' - wird, ist eö ein Unrecht, Geld an Perfönen auszugeben, die desselben nicht f.k,",T?,tt ner nitft kedürren sollten und die für Dienste, die sie uns leisten, von . . . ri''.' ... . . - beuten animnolg zu oezayien nno, oie wir wiederrlm anständig bezahlen. Füge Jede? seinem großen oder kleinen Budget . . ' .-...r:,- mutifzn.-.t: jlir PlUUlliiv vtni;Hnyu injimaen Veträae lnnzu, die cr jetzt für Trink gelder unvernünftig ausgiebt, und ein gut' Theil menschlichen Elends wird in - Zukunft mehr gelindert werden, als bisher. Tamit kehren wir zu der alten, nobeln amerikanischen Anschauung zurück. die das Geben und Nehmen von Trink- , -qeldem als unrepublikanisch, als freier - . Menschen unrvürdlg betrachtete DaS Lcibqericht Kentncky'S. Buraco ist nack) Webster die Lczeichmmg für einen in der Hauptsache cus Hafergrütze herzestellten Pudding, der in äbnliser Weise eine Festspeife für die

demjeiven em wenn aucn noa) )o imner Tbeil der dringendsten Bedürfniffe be'friedigt werden kann. Wir sprechen nicht " rm c m

cn'glijchen Seeleute lulDci, wie oerPlumpudding. Hört man jedoch in dem schönen Blaugras-Staate das Wort Burgoo aussprechen, so leuchten die klugen von Alt und Jung, süße Erinnerung und fröhliche Hoffnung verrathend. Wie im. Osten die Muschelsuppe oder clain cliow der, wie bei den Zusaminenkünftcn unserer Veteranen und Milncn das Barbecue, das an die Zubereitung der Kaiserkrönungs Ochsen in Frankfurt a. S.'!. erinnert, des Gipfelpunkt gemeinschaftlicher Tafelfrcuden bilde:, so in Kcntucko das Burgoo. Aus Städten und Dörfern ziehen Gesellschaften in den schattigen. Wald. Während sich die Ä!ehr;ahl an allerhand Uurzweil ergötzt, schleppen ci. nige Männer Holz zusammen, befenicn über solchem einen großen Kessel, füllen ihn halb' mit Wasser, entzünden unter ihm das Feuer, und dcrZochkunft kundige Frauen übergeben ausgeschlachtete alte Hühner, junge Enten, Milchsä -.weii'.cbcn und Gewürzs sowie später gefchalie Uartoffeln und allerhand junge Geini.se, v.zmentlich viel ganz zartes Süskorn der langsam in s Sieden geralhenden Flüssigkeit. Letztere wird im Kochen erhalten, bis das'Fleisch sich von den 5'ncder gelöst hat. Hatte der Duft dcs seiner Vollendung entgegengehenden Gerichtes schon den Appetit der ganzen Gesellschaft gereizt und gestärkt, so wird alsdann der ln großen Äo'.vln servirten gleist! und Gemüsesuppe mit einem Eifer zuzesprochen, den sicherlich die Nrei:Nool"ler des Landes, die Erfinder deö Burgoo. um so weniger, übertrcncn' haben, als sie zu ihren Gerichten bekanntlich Salz, oder gar Pfeffer nicht verwandten. Die wei Ken, aber auch die farbigen Kentuckier baben vor den ölethhäutei' noch den Vortheil voraus, das; sie das cbcnso kräftige als schmackhafte Gericht mit bestem Bourbon hinuntcrspülen.

V o l z b ? o t. Brot, Butter und ÜaU ist iuc sehr zweckmäßige Znsannnenstellu:?g von Nah' rungsmlttcln und bildet im Sommer mit einem guten Glase Vier ein besseres Abendessen, als zähes Beefsteak mit Thee oder Kaffee. In Teutschland, .'der weniZstetts in Sachsen, sagten früber die kleinen Leute" : Wcr Vrct. Butter und Käse essen will, muß sich '.indcstcns schon ein Häuschen verdient traben ; U'cr es noch nicht so Weit gebracht hat. muß sich mit Brot und Käs?, oder an hohen Fcstcn mit Brot und Bnüe? begnügen. In dieser Beziehung haben wir schon, wieder einen Fortschritt der neuen Lclt vor der alten zu verzeichnen. Wir haben Ochsenbuttcr und 'chwernekase und beide s:nd billiger als jluhbutter und als Rahmkäse. Aber in neuester Zeit haben nir auch Holzbrot, und dies ist billiger als Weizen- oder Roggenbrot. An den Catsklll - Bergen im Staate New Jork sind jetzt über :.'0 Mühlen in Thätigkeit, welche die Stämme von Holzarten, die für andere Verwendung von gerinzein Werthe sind, in Mehl'verwandeln. Maschinen, welche wie BleistiftSpitzmaschinen im Großen aussehen und arbeiten, verwandeln die Stämme, namentlich Pappeln, in feine Hobelspäne in der ange von vielen, vielen Meilen. Diese Spane, werden alsdann getrocknet und wie Getreide zwischen gewöhnlichen Mühlsteinen gemablen; sie ergeben ein Mehl, das durch Gefühl und Aussehen, von fein gemahlenem Maismehl nicht zu unterscheiden ist. DaS Geschäft blüht. Im Anfang waren die Holzmüller so unvorsichtig, daS Holzmehl an Mehlhanoler zu verkaufen, die es mit dem sogenannten schwanen Meyle und den Kleien ver mischten, die für die Alastung des Schlachtviehs verwendet weiden, io diesem Geschäftsvortheilchen kamen die Mehlhändler aber schief an, sie hätten beinahe ihre sämmtlichen Kunden eingc büt. ' ' ; - Jetzt wird daher das Holzmehl mit dem Weizen- und Maismehle vermischt, welches zur Ernährung unserer Soldaten und unserer Mündel dient ; in den Forts und auf den Jndianer-Neservationcn soll das neue Brot, daS aus den ccmbinirtcn Mehlsotten hergestellt wird, vielfach verspeist werden. Davon, daß das verfälschte Mehl auch an die Armen- und Lrankenhäuser geliefert wird,' haben wir merktvürdiger Weise noch nichts gelesen. Dem Schwerspat, der bisherder Masse und dem Gewichte des Mehles nachhalf, ist durch das Holzmehl ein gefährlicher Mltbewerb erwachsen, aber toir können mit Stolz von unseren! reichen Lande sagen, daß es das deutsche Lieblingsgericht, Brot, Butter und Käse, zu billigen Preisen liefett. Während wir von dem neuen Fabrikate eine Belebung unseres Handels nut. dem Auslande erwarten dürfen, wollew wir nicht verschweigen, daß das Holzmehl nebenbei auch noch dem Papierbrei zugesetzt und zur Herstellung wasserdichter Stoffe verwendet wird. . Ungehalten über den neuen Industriezweig sind bisher blos die Landwirthe in den(5atskill-Beraen. Unser ehrlichesBut ter- und 5käsegeschäft" so raisoniren die Farmer haben uns die Olcomargarinund Suin - Fabrikanten verdorben und jetzt bringen sie uns daöÄchl, und damit unseren Weizen und Mais rn Mißcredit. Und außerdem entwetthen uns die Hol:müller unsere Felder. Die Eichen "und die Scbierlinastannen haben die Gerbereien ihrer Rinden beraubt die Fichten,, r cn r r - r r ' t ' iksern, uecern, MVvaume raren Oie Holzhändler niederschlagen lassen, Hiokorh und Ahorn haben die Möbelfabrikanten fortgeholt, Pappeln, verkrilppelte. Birken,' Ulmen, Weiden unddiegemeinenKnopfbäume cephalantirüB occidentälis boten unseren Fluren wenigstens noch einigen Schutz und diefe werden '.jetzt von den Holzmülleni in Mehl verwandelt." Sie. neue . Fabrikthätlgkeit. ist aroßer Ausdehnung fähig und wir toünschen guten Appetit :n Hohbrot, Ochsen' butter und Schweinekäse, wozu eventuell em Glas Bier aus Glueose und Aloe 1 L f I r m, . ooer oem Zainen oer .verv nettio c ;u empfehlen sein wird. .-.-t Snlkowöky'ö Millionen. Bor seckiia 5akren lebte in Nussisck Polen der Patriot Peter Sulim Sulkowsk!'. der es in der Armee des E:aren nach und nach zum General brachte. Als v. jr. f.. e moi t.-r. .:ri. . cn r. icooty "isan 1001 oer pvinncye uia; tsla daS rusnscbe KaiserbauZ der 5crr fchaft über Polen verlustig erklärte, trat

der russische' General in die polnische Armee, wurde mit solcher am 26.Mai 1631 bei strolenka geschlagen und flüchtete in's Ausland. Dorthin rettete er auch den größten Theil seines bedeutenden Vermögens. Sulkowsky kam nach Ame rika, liest sich in Boston nieder, wurde durch glückliche geschäftliche Unterneh mungen vielfacher Millionär, legte in einer Bank in Boston, angeblich $45,000, 000 in baaremÄelde. und Werthpapieren an und starb 1837,. angeblich mitHinterlassung eines Testaments.. 1343 mach ten Verwandte des.Berstorbenen den er sten Versuch)' in Äesitz de'Z riesigen Vermögens zu gelangen. - Weder ' damals noch 1656 vermochten dieselben eineSpur von dem hinterlegten 'Gelde, oder von dem Testamente aufzufinden, aber es bild'ets'sich die vielfach' für wahr gehal tene Annahme aus,. .Sulkowsky habe in seinem Testamente verordnet, .daß sein Vermögen bis zum Jahre 18 mit Zinsen und Zinseszinsen bei jener Bank ste hen bleiben und dann unter seine sammtliehen Verwandten vertheilt werden solle. Die Letzteren' zählen in ihrer. Einbil dung oder in Wirklichkeit nach Hunder ten ; auf ihr Trängen stellten der rustsche Gesandte , 'in Washington, die russischen öonsuln in Boston und New Aork Nachforschungen nach dem Vermögen und dem" Testamente an, und noch vor zwei Jahren ersuchte der russische GeneralKonsul in New Yorker Zeitungen alle Diejenigen ,um gefällige. Auskunft, die irgend etwas von Sulkowsky und dessen Verhältnissen in Amerika wüßten. Einige Erben" wollten ganz positive Angaben machen können, dieselben bestanden jedcä' einfack in Märchen und Schwindel. ' Jndcst das Jahr 187 naht schnell heran und die Erben in den Ver. Staaten, Frankreich, Polen und ölußland engaglrcn auss !)!eue Anwälte, ihre An.sprüche ans den' Nachlaß Snlkowsky's gerichtlich geltend zu machen. DieHaupt erben in Polen selbst sollen sogar einen bewaffneten Einfall in die Ver. Staaten und nach Boston vorbereiten, um irgend Jemanden zurHcraugabe derMillionen und der Zinsen und der Zinseszinsen zu zwingen. . Ta wird, am Ende schließlich ganz Boston an den Meistbietenden ver steigert werden müssen, um die Ansprüche der Erb.'n befriedigen zu können. ' PostZVdassett. '

In ocu Ver. Staaten ist die Idee, 0" V 'ostsvarkassen :u errichten, wesentlich aus iw uiiin;fcu;cu i'icu't rival-'sparoan: sei: zurückzuführen. Sie ist vorläusig als gescheitert zu betrachten, weil der Bund sich keine dauernd en Schulden auf laden will und die hinterlegten Volks gelder nicht sicher verzinst werden könn ten, trenn erst keine Bundes Schuldscheine mehr vorhanden sind. Doch giebt eö auch, jetzt noch Vielr, welche die Regie rung 'zu? Verwalterin der Volkserspar'nisse' machen wollen, weniger um letztere mtij. .r. ::i . r. n -l .? c. sicherzustellen, .als vielmehr umdieGewohnhei; des' Sparcns überhaupt von Staatswegen zu ermuthigen. - In Eurcpa, und besonders in dem väterlich" regierten Deutschland ist aber diese Elasse noa) viel zahlreicher, und an sie richtet die Berliner Volkszeltung" die folgende Aiahnung, deren einzelne Punkte auch hierzulande beherzigenswert sind : viRu den Tugenden welche einzelne NeAerungen ihren Völkern anerziehen wollen, ist in den letzten Jahrzehnten auch. das . Sparen getreten, und einigt ?ndcr . haben darin anscheinend , recht gute Resilllate erzielt, so das, es' fast den Anschein hat, als ob eine solche- E rz i e--hung'aanzcr Voller znm Sarc n n'.öqlnb sei. Wir woNen nun diesi Möglichkeit rncht bestreiten, möchten aber, wenigstens was unsere deutschen Verhält nizsc"anoclangt, 'bezweifeln, daß es mit der Einri.Z'.tung von Postsparkassen allein a! bau ist, wie cic enthusiastischen Schwärmer für die Einrichtung behaup ten. 'Indem wir uns vorbehalten, 'aus die Einrichtung von Postsparkassen selbst und auf die Gefahren, welche dieselben mit sich bringen, zurückzukommen, wollen Wir hier zuerst die Mittheilung andeuten, wie nach unserer Ansicht der Staat die ärmeren Elaen der Gesellschaft, denn diesen soll doch die Wohlthat der Poft sparkassen zu Theil werden, zur Spar samkeit cnieben könnte. Erstens muß der 'taat durch sorgfaltige Pflege des Handels 'und der Industue, durch Beförderung des Verkehrs und f. i . . ,r p r r.ft rri ? . ciira; eine corrcrie wlrlyicyaslllcye ezey geoung oie coglrcylelt einer Vermehrung der Einnahmen d e r A r b e i t e r schassen, und zwar muß diese Vermehrung derart sein, daß dem cr t i , i nY r r . . r r Lirvener iroy eroeerung , eurer ebenshaltung die Möglichkeit des Sparens bleibt. : Damit diese Möglichkeit aber auch zm Wirklichkeit wird, muß zweitens der Staat dem Arbeiter selbst mit gu tem Beispiel vorangehen. El felbst muß bestrebt sein, seine Ausgaben von Jahr z'.r Jahr einzuschränken und nicht sie immer mehr auszudehnen, und :wär inuß sein erstes Augenmerk auf die Einschränkung der sog. unproduetiven Ausgaben gerichtet scm. Wenn der Ar beiter sieht, daß man bei den Staats ausgaben spart, daß man zwar gern und reichlich ausgiebt, 7wo man Neues schafft oder, die Schaffung von Neuem ermöglicht,, .daß man dagegen darüber hinaus, .sowclt die Ausgaben nicht für die Ver waltung und "für .die Sicherheit des Staates, nothwendig sind mit der groß ten Sorgsamkeit spart," so wird er dieses Beispiel nachahmend er wird das Geld für seine und seiner Familie Erhaltung ' i. r . ' C nr t . r ' -i jincjur ple rzlet'ung leineröiinver aus Leben, darüber binauS aber sorgsam be regnen. Was er ausgeben und was er ,sparen mup. Dazu wird ihm drittens, und das' is eine besonders wichtige Wirkung des Berspielv, welches uns der Staat durel Spa ren gieb!,' "reichlichere - iZeläenberr zum Sparen geboten werden, denn Hand in Hand mit dem sparen des Staates geh auch naturgemäß eine Herabminderung der Steuerlast, und wenn unsere Arbelte weniger Steuern zahlen, so werden sie auch mehr sparen, daran i nach den M sahrungen, die wir in Deutschland mi den Sparkassen gemacht haben, nicht zu zweifeln. ' - Wenn der Staat nicht auf solche Weis den Arbeiter zum Sparen erzieht, so sin!: alle anderen Versuche, dieses Sparen zu befördern, und auch die Postsparkaffen,

mit deren Einrichtung man sich angevna) in den Kreisen unserer Verwaltung schäftigt, nicht viel werth, sie kommen erst in zweiter Neihe ; handelt er aber so, wie wir oben entwickelt haben, so fragt es sich, ob die Einrichtung von Postsparkassen in Deutschland zu empfehlen ist. Diese Frage wird vielfach mit dem Hin weis auf die Erfolge der Postsparkassen in anderen Ländern bejaht, wir meinen aber, daß diese Einrichtung in allen Ländern,.in denen sie besteht und es sind

dies England, Oesterreich, Frankreich, ! Italien, Belgien und Holland und außerdem Canada. Ostindien und Japan mit Ausnahme von England noch viel zu neu ist, um ein wirklich endgiltiges xtheil über ihre Bewährung abgeben zu können. In England allerdings hat man glänzende Erfolge erzielt, man muß aber berücksichtigen, daß diese Erfolge in einer Zeitrzielt worden sind, wo in schneller Aufeinanderfolge Zölle aufgehoben und die ärmeren Klassen von Äbgaben entlastet worden sind, wo also der Staat die von unS unter Zwei und Drei anaeführten Forderungen erfüllt hat und wo außerdem die englische Regierung, unserer i f c . - , i l r r f. eriien Horoerung emjpreHeno, rurm Avschluß von Handelsverträgen die Jndustrie und den Handel gefördert hat." Als praltuche Einwände gegen die Errichtung von Postsparkassen führt die Volkszeitung" dann noch an, daß die Postbeamten jetzt schon überbürdet seien, gegebenen Falles also neue Stellen geschaffen werden müßten, und daß die Sicherheit der Neaierunasbanken durch unglückliche Kriege gesayrdet werden könnte. letzterer Grund ist auf, die Ver. Staaten nicht anwendbar, dagegen ist es sicher, daß auch hier, die Zahl der Postbeamten wesentlich vermebrt werden müßte, wenn zu den sonstigen Obliegenheiten der Post auch noch die Verivaltung von üdollsdanken träte. Es iit Mindestens iraalich, ob sich dies empfehlen ivürde. Eifern doch schon Viele gegen die Neoertraaung des Telegraphenwesens , an den Bund, Weil letzterer dann ein größeres Beamtenheer haben müßte ! Vom Inland?. In Soutbampton, L. I., ist Sanoneus Lee, die letzte Vollblut-Jndia-nerin vom Stamm der Sbinnecockö, im . . t ' lter von IN! Jahren geito:ben. Der Fang u n d d a S E i n m a - chen der Sardinen hat an der Küste von Maine seit Jahren nicht so wenig Gewlnn aogeworsen, als Heuer. D u r ch s t e ch a v f e l s a a m e :r Wurden in Ntftaik, N. I , ;wct Kinder dS Geo. Elder vergiftet und liegen jetzt r r - . . i. i c in gesaymaiem ZUstanoe oarnicoer. Der Staat Mississippi hat für den Unterricht seiner 444,111 Kinder und jungcn Leute in schulpflichtigem Altr bewilligt, macht pro Kopf L? Eents. In Norw ich, Eonn , ist heut noch ein Bievcle in Gebrauch, welches dort 5)ereits vor 60 Jabren anaesertiat worden ist, ohne zedoch daraals die mmdeste Ausmerksanikelt zu erregen. Seit dem Jabre 1843 haben die NordpoüExpediti'oncn 180 Menschenleben gekostet, die .Todesfälle von Man nern, die nach der Heimkehr in Folge der ausgestandenen Strapazen starben, nicht gerechnet. Die Heilsarmee Va nde in Salem, Mass., hat eine Kinder-Compag nie errichtet, die zur Zeit aus Kaben und Mädchen im Alter von 4 bis 12 Jahren besteht. Die Eltern, die ihren unschuldigen Kindern die Betheiligung an solchem Unfug gestatten, müssen verrückt sem. Einen schrecklichen Tod er litt nahe Elkton, Md., der Knecht Wm. Gerrv vci' der nn des Herrn Wm. Morrison. Er war mit dein 2al:en einer Landstraße beschäftigt, stürzte dabei vom Kutschersitz unter die rnehrere Tonnen schwere Walze und ward bis mlhv . r . . " renmiicyrell zcrmaimr. D i eA u s f u h r a m e r i ka n i s ch e r Holzhauser nach Südamerika ist in der Zunahme begriffen. Mehrere Schiffsladur.gen nach Rio Janeiro waren ' in wenigen Tagen vergriffen, uns in La Plata, der neuen Hkuptftadt der Provinz Buenos Avres, wurden bisher 1,500 texartige Häuser errichtet.' Der 2 1 ch n a rn des jungen Mannes, welcher in vergangener Woche nahe Erie, Pa., auf den See hinausfuhr, ein Gebet sprach und stch dann in's Wasser stürzte, ist gefunden worden. Der Selbstmörder Ist als der erst kurze Zeit im Lande befindliche ehemalige deutsche Student Wilhelm Vaus identisizirt worden. Die e n g l i s ch e n N a t u r f or s ch e r Sir James Douglaß, Prof.Glaisher und Eapt. Bcdford Pine haben sich in Liver Pool nach Montreal, dan., eingeschifft, um der dort stattfindenden Versammlung britischer, und amerikanischer Naturforscher beizuwohnen. Dieselben tocrden sich auch zu der im September stattstndenden elektrischen Ausstellung nach Philadelphia begeben. I n N e w b e r n, N. ' C., g e r i e -then sich vor einigen Tagen die 74, resp. 77 Jahre altenGreise Äob. 'Flocr und S. Sanders, lebenslange Freunde, Mitglieder derselben Kirche und mit den besten Leuten der Stadt vettvandt, ein ander ob einer - Besprechung über die Ernteausstchten in die Haare. Sie schie !den als bittere Feinde. Montag Morgen tvar der junge Thomas Stanley, der einen Frühspaziergang machte, nicht we nig erstaunt, als cr die beiden alten Her.ren, - bewaffnet bis an die Zähne, in einem nahen Walde fand, im Begriffe, sich auf eine Distanz von nur acht Schrit 'ten zu duelliren. Stanley sprang auf eigenene Gefahr hin zwischen die beiden Duellanten, welche eben die Pistolen ge'hoben hatten, und schlug ihnen dieselben ' aus den . Händen.. Man hegt jetzt die Befürchtung, daß Enkel der beiden Alten den Streit enreuern werden. Der Vorfall ruft großes Aufsehen hervdr. Die Nachrichten über den Gesundheitszustand auf der Landenge von Panama lauten immer ungünstiger. DaS gelbe Fieber forderte bereits dieselbe An;abl Ovker wie vor ;wei und drei Jahren um dieselbe Zeit. Die Aerzte bezeichnen die Krankheit als endemisch, also als die herrschende Landeökrankheit. die einheimisch, 'örtlich ist und von der

Lust, den Ausdunstungen desBodens und der Lebensart herruft, nicht als epid:misch oder als eine von außen hcrgekom. mene, eine Zeit lang herrschend werdende, aber dem Lande nicht eigenthümliche Seuche. Letzteren Begriff verbindet bekanntlich die ärztliche Wissenschaft mit dem Worte Epidemie, wenn sie dieselbe der Endemie gegenüberstellt. Ist dies nicht der Fall, so wird Epidemie auch bis in einer Gegend herrschende Krankheit ohne Rücksicht auf ihre Entflehung'im Lande oder ihre Einschleppüng in solches genannt. Die Auffassung der sranzdsischeu Aerzte mag den Äewohncrn unserer Südstaaten zur Beruhigung dienen, den Kranken auf dem Isthmus aber toird eS gleichgiltig sein, ob sie an einer Endemie oder Epidemie sterben. Leute, die noch Nicht aeelimatisirt sind, stnd der Erkrankung am meisten ausgesetzt. .Die ,Mu.tter Mandel bäum" hat sich in der soeben geschlossenen BorUntersuchung wider sie mit, widerlicher Frechheit benommen. Der wissentliche Ankauf gestohlener Gegenstände, ihre br? in's Unglaubliche getriebene Verleitung von Kindern und Erwachsenen zum Diebstähle, namentlich Ladendiebstahl, wird ihr voraussichtlich in einigen unbedeutend den Fällen, ihre verbrecherischen Berbindüngen mit dem Geheimdienste der New Z)orker Polizei werden ihr voraussichtliä) nicht nachgewiesen werden. Das Weib gehört zur Elasse der großen Verbrecher und dcmgeniäs; 'wird ihre Bestrafung außerordentlich gelind ausfallen. Jii der zunächst zu erwartenden Entscheidung handelt es sich natürlich blos um die benntragte Entlassung der Mandelbaum. Daß viele unserer Fabrikanten auf dem besten Wege sind, unsern Handel mit Merico im Ieime u ersticken. Mußte leider schon wiederholt berichtet werden. !euerdings wieder bei lagen sich viele Kaufleute der Hauptstadt, das; die ihnen zugeschickten Waaren fast im. mer wesentlich schlechter sind, al- die Proben, welche die Jkeisenden ihnen vorlegten, um sie zu Bestellungen zu veranlassen. Am letzten Tage deö vorigen Monats hat in New Sor? der große - Ingenicur und Ersinder John Ericson seinen 81. Geburtstag aefeicrt. Das bescheiden? Haus, welche der Eapitan seit länger als 20 Jahren bewohnt, wurde von früh bis Abend von Gratulanten nicht leer. Der geniale Greis ist noch korperlich und geistig so frisch, daß er fast ununterbrochen an neuen Erfindugeir und raturwisienschaftlichen Beobachtungen arbeitet. Gegenwärtig ist er mit Scn ncnbetrachtungcn beschäftigt, um mittels von ihm construirter Maschinen die genaue Temperatur unserer Licht- und Wärmequelle festzustellen. Mit Erie sons letzter Ersindung. dem Torpedoboote ,Deströver", werden demnächst in telvPort, fit! I., Ansuche angestellt werven. Der geborene Schwede, welcher den südlichen Eisencoloß Memmac" unschädlich machte, die Stadt New Z)ork vor einer Vefchießung bewahrte und die Dampfsprlte erfand, ist Vegetarianer, geht jede Nacht' punlt V2 Uhr zu Bette, steht jeden Mcrgen Pur, kr -7 Uhr auf und widmet darnach reaclmäs-ig eure Stunde gymnastischen Uebu'.aen. Vom Auslande.

- Ein Eorrefpondent der Daily NetvS" berichtet über folgenden merkwürdigen Fall, reffen Zeuge er in Marseille gewesen. Derselbe saß am 4. Juli unter den Arcaden eines Kaffechauses, da kamen vier Sanitätssoldaten, welche auf einer Bahre einen EholeraPatienten ins Spital trugen. In Folge der großen Hitze waren die Männer fehr durstig . geworden und. traten in das Kaffeehaus, um sich eine kleine Erfrischung geben u lassen. Dieses Borgehen erbitterte den Kranken aufs höchste ; 'er sprang auf, warf die Decken ab und. rannte davon. Die entsetzten Trager verfolgten ihn, allein sie konnten den wüthend Davonlaufenden nicht einholen. Ein Arzt, den man denf Mann am selben Abend in die Wohnung sandte, gab die überraschende Erklärung ab, daß der auöglebige Schweiß, in welchen das Ren' nen den Patienten versetzte, denselben wieder hergestellt habe. M a n schreibt ' a n ö H a rn - bürg: Bisher hatten die rheinischen und westfälischen Jndustriebezirke den tranrigen öluf, vorzüglich der Schauplatz derjenigen Verbrechen zu sein, die :nan kurz, aber treffend als Lustmorde bezeichnet. Auch in der Nähe von Ha:nburg. auf der Elbinsel Moorburg. ist jüngst eure solche ungeheuerliche Schandthat verübr wor-' den. Das bcklagenswerthe Opfer derselben, ein in Hamburg wohnhaftes, achtbares 19jähriges Mädchen, Namens Jda Lachmann,hatte am Sonntag in Gemeinschaft mit dem hiesigen . Fachvcrein der Schloffer und deren Angehörigen einen Sommerauöflug .nach N!ccrburg gemacht und sich dort , beim Tanze trcsflich amüsirt, bis sie von einem jungen, unbekannt gebliebenen Manne, der sich in die Gesellschaft unberechtigter Weise eingedrängt hatte, ween Verweigerung eines Tanzes mit ihm rn roher Weise beleidigt und bedroht worden war. Als Abends ein heftiges' Gewitter entstand, zerstreuten sich die Theilnehmer des Ausflugs und suchten schleunigst auf den zur Abfahrt bereitliegenden Dampfer u kommen. Dort wurde plötzlich mit Besorg-' niß das Ausbleiben deö erwähnten jungen Mädchens bemerkt. Alle sofort angestellten Nachforschungen blieben erfolglos. Am - nächsten Morgen sah ein Dampfschiffskapitän die Leiche eines jungen Mädchens, nur leicht vom Wasser bespült, in der Nähe der Landungsbrücke am Strande liegen. Es war Jda Lach mann. Die sofort vorgenommene Um tersuchung ergab,daß Ler Tod nicht durch Ertrinken, sondern höchstwahrscheinlich durch Erdroffelung herbeigeführt war; am Halse befand sich ein blauer Strei fen, das Gesicht war, wie das eines Erdrosselten, hochaufgeschwollen und aus Mund und Ohrcn ergoß sich Vlut. Au: genscheinlich war der Unglücklichen,deren Hände wohl in heftiger Gegenwehr sich krampfhaft geballt hatten, auch noch sonstige Gewalt angethan worden. Der Thäter des infamen Verbrechens, muthmaßlich der erwähnte junge Mann, hat bisher nicht ermittelt werden können.

Freie ZtSttt. Die Bürgerschaft Hamburgs hat ur Ergreifung von Maßregeln gegen eine etwa eintretende Eholera-Epidemie 150,000 M. bewilligt. Ferner hat der Senat der zuständigen Behörde in Eurhavcn die Verfügung zugehen laffen, für alle Schiffe, welche aus dem Mittellandischen Meere den Häfen von Toulon, '!arseille :c. einlaufen, Quarantäne an zuordnen. Zwei populäre Persönlichleiten, der Jnbaber des Hanswursttheaters am Spieloudenplatz von St. Pauli,

Hamburg gestorben. der Weser, unweit Breen, sind drei d.em. Schlächtergewerk angehörende Männer,. .darunter der Sohn ' des-Lübecker Schlächtermeisters Freihöser, ertrunken. Scdwktl. ' Hr. Meck-Schellenberg,. in .Baselstadt vermachte zu' gemeinnützigen Zwecken 1 6,000 Fr. Die altbekannte Seiden-. stin:a Hans Franz Sarasin" in Baselstadt hat sich . aufgelöst. Im Bergdorf Plasscll sind "y Häusrr nebst dem Helm oer ttirche dnrch eine Feueröbrunst zerstört worden. Auf der Rückkehr vom Schützenfest in'Wallenstadt ist auf der Südseite der Ehursisten ein junger Mann, B. Grvö von Mogelsberg. ermordet worden. Im Weiler Gmeind, Gemeinde Diepoldsau (St. Gallen), hat eine Fcueröbrunst 15 Häuser in Asche gelegt und im Alt-Toggenburgischen zrstörte ein Hagelwetter den größten Theil der Ernte. t in Oberurnen der bekannte Dichter Valthasar Hunold, der früher Ziegenhirt und Leinwandweber gewesen war. Der Müllerbursche I. Ehrle von Nensckmeit im Württembergisch'en, der Müllerlchrling I. A. Weber von Balteröweil und der Kneck't ä'aver Grathivchl von 3!eßlenbach, Kt. Argsu, sind beschuldigt, -die- Vr'.ndstiftung in der Mühle zu ' n':::i begangen zu haben. I Fällanden a. Dekan I. Spinner. vas einzig wahr? ZjMKlM reinigt da Blut, r?zlkt t Leb vnv iHintn uvv rrmg! cte . ii v r a. r w Drit vlub Krnu rrr icicctr. Vsp?pne, xpelulestgke, unter rouitajteit, rastmanzei tnt Mattt -tU c.ir tt .i tMiliV UUVllWUl UU'Ut.ftUVIVUl Muskeln und Werten emvfanqea ueue Kraft. Es belebt den eeiji unv rräfnzt ras e die a uu,iifi weibNO eschwerdeakHe. finltn ist Dr. Harter' Iron 0. onic ein sicheres, schnell wirkendes HeUmtuel. U S c'.cit llaxtn Teint. Die Versuche eS nachzuuiachen, er Z lh.'n nur ite Beliebchet des echten.' Predire nicht nndere, sondern brauche daZ echt e, beste. (Zer.tn u dreffe an Th Dr. lUHer Med. Co." St. Louia, Mo., tini nnfee Dreaa Boot" da tU:c iitzmt un nügttche ultunft tntbalt, W lci.ircl a letfiaroen. , SIMS & SMITHEK, 69 West Marykävd tr. Fabrikanten und Händler deS MatttialSsü? Kies -Bedachung ! ferner Filz und auder'kZ DachdeckerMaterial Warner's Asphalt Dachbedeckung. . ET Telephon 1:o. 8. JSHosiM! XHltüflü ! fu m 1 89 vkv Dtlköm 0tter)r. Da LrSe,schSnfte und SttesteLokal i dnStadt 5?" Sttränk a,k rt. Uvu kalt, r?en otÜIif Bedi,vng. rto'ttBall ctncrlttll btlt ftttt 8tf inen, Logen und Priviten zur Kiisi:?g von ti. le, Sonzerte und ersamiuin unter liberalen Vedtngngn tnx SrfSsng. .TOII1V BERNHARDT, . Uignltdölnn. lias. Scliwenzer's Sommer-Gartm ! Ao. 485 ZJasison Avenue. Der schönste use.'.thaUSsrt in der Ltadt, besonder ör Fam,!,en. JederM da beste und frischest Bier in der Stadt. - , Nur die vorMglichfte Getriin!. Z ,ahlr,ich,m Vejuche ladet ein. 3I,a.xIe Schwonzor. ÜMSMckOo. " Fabrikanten und Händler aller Artrn W M st e in e. Office : 88 Virginia Avenue. Vaucontrattoren und Private sind ersucht, vorznsprecherr. Dr. C.C. Everts, DentscherZahnarzt, (Nachfolger von Eha. S. aidert.) N.-W.-(?cke Washington n. Beunsvlvanka Otr. Jnd,zrolt vr. H.. Cnnningham (03 fclrt Teutsch itfre!;n.) i .M. 354 Süd Meridian Straße. Incllti.iipoli0, Ind. Office etnnden : 1 UV ntrg., 1 ? ich. 7-9 Nhr Abend. Telepionire kch Vorg, tz. vorft't LpotheK.

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