Indiana Tribüne, Volume 7, Number 317, Indianapolis, Marion County, 5 August 1884 — Page 1

J-" . . r.-Ä -M .V -.-.v-..-T. " " . v , ' 3- .' " ' J r w ZH - AVA n n n n r I Jahrgang 7. , .. . ' Office : No. 120 m Maryland StraW Nummer 317. Indianapolis, Jndiana Dienstag, den S. Cfaanfl 188&.

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Anzeigen ia He;c Zpal.e unter dem 'Ul .V e k langt", .l? esuchf, gesunden, Verloren", soweit ditselben nicht Te ZchäfttSJz:izeii sir.d und Im Rauin don drei Zkucn nüt üborstcizen, io.'rd:n unentgelt

jM ich aufz:nommen. Akzeizen, taelchc bis Mittags 1 Uhr adge.

geben teerten, fl.ide:. n?.!z am fettigen Tage Aufnahme. Verlangt. Llengmldchen, NZH un Lz n au:e nachg Sch'ckt da t.'M ?a:1!ar:e .

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AeneS der Telegraph. , . . 1 1 1 1 f ff ü 9 i i 4 t i ft. Qakhing tö n, 6. August. Etss? höhere Temperztur, hübschki Wetter, veränderlicher Wind. Arbeiter in Convention. PittSburg, P. .5 Äug. Die 9. Jahre?eonvent!on der . Amalgaraated Association der Eisen- und Stahlarbeiter trat heute 'zusammen. 200 Vtlegattn

sind arefenö. Greenbacktr. Boston, 4 Aug. Dak Cx.cntiv Comite der Greenbackee beschloß aus den 4. September eine Staatkcondention zu berufen. Da? Comite sagt, daö Vutler alZ ttrididat det GrtenbsSer mit Eifer die Campagne betreiben werde. EdetorieUes. . Wir leben in einer schlimmen Zeit. Tagtäglich krachen Banken zusammen und Dttiknige, der ein paar ttcöten zu sammengespart hat. neik kaum noch, wie er sie unterbringen soll, um sie nicht zu verlieren. -DaK man unter den Umstän den auf alle möglichen Mittel sinnt, die ser Kalamität abzuhelfen, ist natürlich, und alle möglichen Gesetze sind bereits in Vorschlag gebracht worden. Gesetze sind aber zuweilen unzuver lässig. E5 klmgt daher, wie ein Trost, daß man in Trenton. N. I. aus die richtige Idee verfallen ist Dort hat man eine, neue Va?k, die Security Saving? Ban!" feierlich mit Gebet eröffnet. Diese Bank kann nicht krachen Run herrscht auch unter den Prohi bitionisten Uneinigkeit. Nirgend? Einigkeit aus der Weltl Selbst in Rußland und Deutschland, wo doch die Uneinig keit mit der Regierung .prshibirt ist findet man keine Einigkeit, waZ Wunder also, daß sie auch bei unseren Prohibitionisten nicht za finden ist. Auf ihre? Convention weigerten sie sich, sich für da? Frauenstimmrecht zu erklären, und nun wollen die Frauenstimmrechtler nicht nehrmitthun, denn vak wäre die ProhibitionSbewegung ohne Frauea. ES ist entsetzlich ! Denn Frauenrechtleln aber geschieht ganz Recht. Denn nach Rechten streben und zugleich Rechte versagm. reimt sich nicht zusammen. - Ohne auch nur den Schatten eines Beweise? beizubringen, behaupten demokratische Blätter- daß Blaine ein eifriger ttnownothing gewesen sei. In Wahrheit war Vlaine schon im Jahre 1S5G all eifriger Anhänger der neuen republi kanischen Partei so wohl bekannt, daß er von Maine'auö al Delega: zu der in jenem Jahre stattfindenden republikani schen ?!ationalconvention gesandt und zum Sekretär derselben gewählt wurde. Er war damalZ 26 Jahre alt. Die so genannte amerikanische- Partei aber bestand in Maine nicht nur im Jahre 165, sondern selbst noch im Jahre 18L0. alZ Blaine bereits Vorsitzer drS republi kanischen SlaatSauSschusseS war. Die demokratische Presse im Allgemeinen sollte daS Beispiel der 91. Y. Sun nachah men und Blaine nichts vorwerfen, vaS er nicht gethan hat. ES giebt sicherlich Leute, die aus ehrlicher Ueberzeugung Blaine für einen ungeeigneten Candida ten halten und von ihrem Standpunkte avS triftige Giünde anführen. Einwände wie der obenerwähnte aber entstammen offenbar nur der Nörgelfucht und fallen deshalb aus unfruchtbaren Boden ES .mag sein, daß bei der bevorstehenden' Präsidentenwahl ein Staat den AuSschlag giebt, von dem man vor her niemall Derartiges erwartet hatte, nämlich West Virginien. Dieser Stiat hat seit 1870 nie anders als demokratisch gestimmt, aber neuerdings ist. eine förm liche Spaltung, unter den Demokraten eingetreten, in Folqe deren es nicht un möglich ist, daß West Virginien feine sechs Elektoralstimmen für Blaine abgiebt. Die demokratifcheStaatkconvention stand ganz und gar unter dem Einfluß der Maschine. Die Presie. selbst die demo kratische. tritt den Kandidaten der Con vention entgegen, weil Lttziere die Richter Wood und Snydee für die Supreme Court nominiiten. Diese Richter hatten die Herausgeber dvS .Wheeling Jatelligencer- zu 5500 Geldstrafe verurtheilt, eil sie vsn di ser Zcitung beschuldigt wurden, mehr politische Drathzieher, als Richter zu sein. Die Richter erblickten darin eineMißach tung des "Gerichtshofes, die Presse aber sieht in dieser Entscheidung einen Angriff aus die Preßsreiheit und so kommt eS, daß die Paitei einen Theil ihrer eigenen Presie gegen sich hat. Ob trotzilledem die Hoffnungen der Republikaner sich erfüllen, bleibe dahingestellt, denn West Virginien ist ein füd licher Staat.

DraM'aÄnÄteg. Derdachtige Erkrankungen. New Hoek. z Aüzug. Ein plötz licher Todesfall an einer Krankheit, die dem gt'.bea Fieber glich, vure am Sonnabend von den GefundheitSbeamten. unterfucht. DaS Opfer war ein Matrose an Bord deS Dampfers .Acapulcs- der direkt von Panama ank;m. ES wurde

Befehl gegeben, die Leiche fofoit- zu be erdigen. - Die EinwanderungS-Coinmissäre in spizirten heute die ZwischendeckZ'Pajsa giere der ,Ciky os Rome" und fanden 12 Individuen in ' vollkommen hulfloser Lage. ES wurde denselben nicht gestattet, den Dampfer zu verlassen. - Polizeirohheit. Cincinnati, 4. Aug. William Holme, ein sechzehnjähriger Knabe schrie im Vine Str. Opernhaus während einer Vorstellung : Hurrah füe Blaine." Ein Polizist schlug ihm mit dem Knüppel den Schädel ein und der Junge wird wahrscheinlich sterben. Der Polizist be findet sich in fctst. , . Empfang der Nordpol s u h r e r. P ort m o u th, N. H.. 4. August Die Stadt ist mit Fremden angefüllt. welche dem öffentlichen Empfange Greely'S und seiner Genosien beizuwohnen. gekommen sind. Die Straßen sind präch lij dekorirt. AIS Greely am Lande er schien, brach die Menschenmenge in laute Jubelruse auS. Er lehnte am Arme deS LieutnanlS Powell und eischien noch sehr schwach. Er und seine Gefährten wurden nach dem Rockingham Hsuse gebracht, von dksien Balkon auS sie die große Pro zession ansayen. Die Matrosen der HilfSerpedition, Commander Schley. Lieutenant Emeiy und Commander Cof sin wurden auf dem ganzen Wege , fortwährend mitJubelkufen begrüßt, ebenfo Marinefckkktär Chandler. General Hazen. Commodore WellS und Admiral Luce. In der Nühe d:S Rockingham Hau'eS war daS Gedrä.nge so groß, deß der Zug mehrere- Minuten - lang- ausgehalten wurde. Um 2 Uhr.wae die Prszsion z! Ende und ein groß'S Diner. fand statt. Am Abend war große Büraerversammlung in der Musikhalle. .Marinesek retär 6H indler führte den Vorsitz. Er hielt eine Rede und erwähnte der Ver dienst Randall'S im Repräfentantenhause und Hale'S tm Senate u Absendung der HilsSklpedition, und belobte die Füh rer und die Mannschaften der. Letzteren Nach ihm sprachen Randall, Hale und Gen. Butter. O. . A. , NeZmith, ein Schwager Greely'ö dankte i:i bewegten Worten Allen, die sich um die Rettung der Nordpolfahrer verdient gemacht ha! ten. Butler dankte der Königin von England dafür, daß sie den Dampfer Alert-für die HilfSkxptdilion geschenkt hat. P,rQab!. Deutsche KolonisationS Pläne. - Berlin, 4. Aug. Deutschland hat die afrikanifche internationale Gesellschast um Ueberlasiung von Land am Congo an deutsche Händler und Kolonisten ersucht. Die Direktoren der Gesellschaft erwider ten, daß ihr Gebiet für die ganze Welt offen sei und daß sie bereit sei.n mit Deutschen, welche sich am Congo nieder lasten wollen, zu unterhandeln. Stürmische Szenen. Paris, 4. Aug. Die Eröffnung des auS beiden Häusern deS gesetzgebenden Körpers bestehenden CongreffeS. welcher heute zu dem Zwecke der Revision der Verfassung zusammentrat, rief eine tumultuarische. Szene hervor Als Mini ster Ferry die Tribüne bestie. um fiinen RevisionSplan vorzulegen,' protestirten Andrieux und Andere, daß Feriy außer Oidnung sei. Zuerst sollten die Comites ernannt werden. AlS Andrieux die Tribüne bestieg, bildeten seine Anhänger einen K.eiZ um ihn. Eine Szene wilder Unordnung entstand. Der P äsident setzte seinen Ht auf ' und sLztoß die Sit zung. D i e C h v l e r a. Paris, 4. August. In Toulon kein Todesfall heute an der Cholera, in Marseilles 7. in La Sene 1. in Montfort furArgens 2: Die Aerzte fürchten, daß die Rückkehr der Flüchtigen in- ihre ungesunden Woh nungen in Toulon einen neuen AuSbruch der Cholera, vielleicht auch Blattern und TyPhuS erzeugen werde. Die republikanische Convention zur Ausstellung eineS. gemeinschastlichen Kandidaten sür die Legislatur mit Bar tholomem Counly. findet am Mittwoch in EolumbuS statt. Der Zug 'geht um sSUHrhikr,ab.

' arktprelfe .Seij n-N. l Ct. Sie: K l tst, t3c; Äötn-SkSSttj 42c; ,,H!e; eisch. . Hafer No.L seit Ä:7?)mZHtz Qe. , ggen . 'i'i ' . llll-lUt9, '.' i '

lic tu IW.7S. chlnken ttk-lle. . Schul,,, -Sex - 5 4 He. . Bett n 10. u chtnschnalk-S-Se.' . a e b l -Famll? 5t.0Z-N.N: gttk, U.V-Uii rtras,,.. let ltc; tai6Ut c. Her re,,!, W-22t; 1 3tt 15 ; Ciun Ir, 10-1:. v .? S tz n e r 11 -Uc ver P?ud. . ' ' : a 1 1 f f 1 1 tt Weuc I1.0U -i IM 9t 1 8rt. V?m Vuslnde - Ä u s den W u r z N k n o 1 1 1 n des tausendjährigen Nosensteckes in Hil deshim, die niit neuem Erdreich r?mgebeu sind, ist dieser Tage ein neuer kräsiiger Spritinz eporgewachskn, so kraf lig, daß er, wtm er nicht aus der Art schlägt, wohl weitere tausenb Jahre den Staunnbaunr icitb fortführen können. Die Cn. V;?g." bemerkt, das; vor sie l en Jahren 'ebenfalls ein neuer Schoßlina, sich dein Schooß der (nde entrang, töelcher jKt 14 kräftiger Stamm die Apsis des Di?!ucs u.uspaunt. I n 3 h t i c l d (Q n c l a n d) l'at sich a;a Juli ein grauenerregender Vorfall Mgctrazen. Der Geschirrhänd ler Joseph xlavcvd wohnte mit seiner auS Frau und vier Kindern bestehenden Fa milie in einem Hofe bei Wbite Croß. Am Abend .des v. Juli hörten die Nach barn de) LaYcock, daß derselbe mit seiner Frau einen äußerst heftigen Streit hatte. Als am nächsten Morgen das HauS des Genannten ungewöhnlich lange verfchlos sen blieb, drangen die ökachbarn, von heftiger Unruh? ergriffen, in dasselbe ein. Hier bot sich ihnen ein grauenerregender Anblick dar. Sie fanden die Frau des Laycock todt niit durchschnitte nem Halse auf dem Fußboden der Küche im Blute liegend. Die vier Kinder waren auf gleiche Weise ermordet und lagen in Blut gebadet in ihren Betten. Zwei der armen Kinder,die ibr Schicksal offenbar im Schlafe ereilt hatte, hielten sich noch an der Hand; die andern zwei Kin der scheinen aber erwacht zu sein und sich nir Wehr gesetzt zu haben. Der Mörder selbst lag im Äettzimmer, mit , einer gefahrlichen Schnittwunde am Halse, aber noch lebend. - Lavcock wurde fettenS der Behörde inirr Hospital gebracht,und ein Protolou uder den Thatbestand ausge nommen. Man nimmt an, daß derMör dev zuerst die Frau, dann die Kinder getödtet und zuletzt an sich selbst Hand anaelegt hat. Er ryt große Neue.über seine That, und scyrerbt die Schuld dem Branntwein und der bösen Zunge seiner Frau zu, die ihn zur Verzweiflung getrieben habe. Auf VurgNiedeck im Elsaß, die durch Chamisso's. Gedicht vom Niesenspielzeug" aUerwärts bekannt ist, hat jüngst der Vozesen-Club eine Gedenktafel für den Dichter feierlich enthüllt. WaS von Burg Stiedeck noch stehMst ein mäch tiger viereckiger Tburm, ein uraltes schwarzes Mauertverk, das sich zwischen reichem Laub auf einem der dunllenFelsen erhebt, die den Kessel bilden,! welche der Nledeck-Fall hinabstürzt. ES ist sehr leicht begreiflich, daß an das sinstere große Echloß,welches den hohen Abschluß einer Reihe dichtbewaldeter Berge brldet und das in die Schlucht hinabsieht, aui welcher der Weg sich in die fruchtbare Ebene windet.die Sage sich angesetzt hat. Das Geschlecht, das oben gewohnt hat, mag den Bauern . oft genug unheimlich geworden sein, und es ist ein trefflicher Wurf der Vottssage, daß sie das Miß. Verhältniß zwischen den streitbaren Rittem und den armen Bauern in die hei tere Form umsetzte, daß diese dem kind lichen Riesenfräulein als Spielzeug die nen. Zu besuchen ist Burg Niedeck von dem untoeit Zabern gelegenen kleinen Bade Wangenberg aus, von dem man eS nach etwa fünfstündiger Wanderung durch Walder erreicht, die nicht ihres Gleichen sinden. . Ein blutiges Dram a Hai sich am 13. Juli Abends in dem etwa .eine Stunde von Straßburg im Elsas entfernten Ort Eckbolsheim zugetragen: Drei Unteroffiziere von der Besatzung der nahen Feste BrSmarck befanden sich, der eine mit seiner Frau, im Gastbause'zuw Schtoanen" zu Eckbolsheim, woselbst sich auch die Brüder Georg und Johann Menges befanden, welche sich gegen die Sol daten Derart ungezogen benahmen, das sie der Wirth -aus seinem Raume wies. Dieselben begaben sich nun in die unmittelbar daneben liegende Wirthschaft zur Krone", woselbst sich mehrere Kame radcn von ihnen, befanden und zogen dann mit diesen vor das Wirthshaus jium Schwanen", wo sie auf's Neue die Unteroffiziere mit allen nur möglichen Schimpfnamen überhäuften. Als sie sahen, daß die Unteroffiziere sich dicS nicht gefallen lassen-wollten, verließen sie dre Wirthschaft, bewaffneten sich aber mit Steinen, und als die Unteroffiziere sich auf den Heimweg machen wollten, wur den sie von einem Steinhagel empfangen und gezwungen, in das Wirthshaus zurückrukehren. Unterosfizier Pörner die sämmtlichen Unteroffiziere waren vom sächsischen Jnfanteriereälment No. 105 nahm im Geheimen seinen Weg durch den Hof und Garten deS Gasthauses ,zum Schwanen", begab sich nach der Feste BiZmarck und holte daselbst, um seine Kameraden zu befreien, zwei Soldaten von der Wache. Um den Haupträdels fübrer seiner Gegner verhaften zu können.

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