Indiana Tribüne, Volume 7, Number 316, Indianapolis, Marion County, 4 August 1884 — Page 3
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Chicago, St. Louis and Iittslurg Hallroml. Aeü-Tadelle sät durchgehend und Loka!ZSge. rs17.Febr.1SSZan: Lze rlaffin da llninTrot,Jndxl., i, folgt:
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Die Beilchendamk. Sknsationi.Aoman don G a r l S ö ? l i fr. ; (Fortsetzung.) Die ttrasm lächelte ihm verbindlich zu. Jtt diesem Lächeln lafl die Annahme seines Vorschlages. Ortmann verneigte . sich, als ob er ihr für diese Gunst danken wollte, und ließ sie in sein Privatkomtoir vorangehen. Als. sl? über die Thürschwelle desselben schritt, drückte sie den Veilchenstrauß vor dasGesicht. 3 ic . ist keine Frau, von Stande, dachte Ortmann bei sich. Eine Solche wäre ihm nicht gefolgt. hne seine Einladung abzuwarten, ließ sich die (Gräfin auf däs Sopha niederund reick ie ihm, .der vor ibr sieben blieb, dann
das Papier.' - . er Bankier -musterte vasielhe. 'Der aus .ine weltberühmte Hamburger. Firma auegestellte Wechsel war kinsichtlich' der Form durchaus in Ordnung richtig aeceptirt und estemvelt, in Blanko ciirirt, aber der traisirte Beriag war sehr klein und unbedeutend. Tie Musterung des Wechsels mochte der Gräfin vielleicht zu.ange dauern oder zu genau sein. "Zic fragte O'rtmann, woher er ihren Namen erfahre u habe und wie sie dazu gekommen sei, rnit seiner Offerte beehri zu werden. Ortmann ließ die Hand mit dem Wechsel augenblicklich sinken und wandte sein Gesicht der $njiu zu. Freilich konnte sie nichts in demselben lesen, da die grüne Brille,-weiche er, wie stets, auch heute trug, den Ausdruck seiner Augen vollständiz verbarg.- n den Zügen der Gräfin realtc sich eine gewisse Unruhe ab, als sie s:ine Antwort ertoartetc. Es blieb zweifelhast, ob ihre sichtbare Angst durch die Ltt'vartunz seiier Antwott auf ihre letzte liXhy. hervorgerufen wordei; sei, oder 4b ihr bange wäre, seine Entscheidung be züglich des Wechsels zu vernehmen. Er war seiner Sache nicht recht tzewiß,' ob das Accevt auf dem Wechsel gefälscht sei; der . verhängnißmäßig 'geringe .Betrag desselben sprach dagegen;, s war. kaum anzunehmen, daß Jemand' namentlich eine Dame mit einer solchen Persönlichkeit wie die tHräsin für wenige hundert Mark sich eines Betruges schuldig machen sollte, der unbedingt -den Ruin des Fälschers nach sich ziehen mußte. Freilich konnte die Fälschung das Werk eines An fängers sein, dem noch der Muth zu einer Großthat in.der Hochstapelei sehlteund der auch glauben mockte, daß ein gerinaerer Wechselbetrag sich leichter versilbern ließe, als wenn es sich um eine größere Summe gehandelt hätte. ' ' Nichts von dem, was ,Ortinann mit voller Bestimmtheit annahm, wär ihm anzusehen, als er jetzt die letzte Frage der Gräfin beantwortete: : , . können Sie in Zweifel sein, nieine Gnädigste," sagte er . sehr galant, aus welchem Grunde ich Ihnen meine., geschäftlichen Dienste anbot? Nicht nur für die höchste Ehre, auch für das größte Glück würde ich es ansehen, mit Ihnen, in gegenseitig vortheilhafte Verbindung zu treten, er legte auf das 'Wort vortheuhaft einen ganz besonderen Nach' druck, und fuhr dann fort: eine so ausgezeichnete Schönheit, wie die Ihrige, ist ein Kapital, das sebr höbe Zinsen tragen frmu." Die Gräsin lächelte gesckmeichelt, ver barg dann aber sehr schnell ihr Antlitz in dasBeilchenbouquet, vermuthlich, um ihi Errvthen und ihre Verwirrung zu verbergen. Ortmann lächelre auch,"aber nicht äußerlich. Jetzt hatte er Gewißheit; die Dame, welche auf seine letzte Rede ein Lächeln als Antwort gehabt hatte, war keine Frau aus der guten Gesellschaft, un-. möglich '.. Taß ich," fuhr er weiter fort, Ihnen, Frau Gräsin meine geschäftlichen Vermittelungen zurDispositionstelle,ist selbstverständlich, ob ich aber gerade diesen Hamburger Wechsel Ihnen diskontiren werde, ist noch zweifelhaft." Die Gräfin sah schnell auf. ,.Wa rum V fragte fie halblaut, ohne da? Zitlern ihrer Stimm? ganz unterdrücken zu können. - , Weil mich der auf eine Weltsirma gezogene unbedeutende Betrag stutzig macht." . Die Gräsin stand auf. Haben Sie vielleicht Mißtrauen?" Gegen S ie, Frau Gräfin, gewiß nicht. Aber Sie sind eine Dame, und können die Betrogene sein. Bitte, gefälligst wieder Platz zu nedmen; ein Telegramm mit Rückantwort wird-uns in einer halben Stunde Aufklärung geben. Ich werde lvcgen dieses Acceptes sogleich uach Ham bürg telegraphiren laffen." Er wandte sich der Thür zu. In demselben Augenblick wardie Gräsin an seiner Seite. Eie streckte den Arm aus. Geben Sie mir meinen Wechsel zurück!" t Sie wollte das Telegramm: also ver-' hindern. Ebenso schnellund gewandt, wie sie ihren Arm ausgestreckt hatte,zog er seine Hand fort; er hielt den Wechsel auf den Stücken. Noch einmal, ich fordere mein Eigenthum von Ihnen, Sie dürfen mir dasselbe nicht vorenthalten !" Sprechen Sie nicht so laut,man könnte uns hören, gnädige Frau !"- - Dabei zeigte er nach der.Tbür, welche in das vordere Komtoir führte. " ' ' Ich bin verloren !" murmelte sie unwillkürlich.'. Er trat ihr ganz liabe''" Der Wechseln ist also falsch Sie wollte antworten,' aber kein" Laut kam über ihre LipZn. Am ganzen Körper bebend, wankte sie nach dem. Sopha und brach dort zusammen. . Er war ihr gefolgt.'" - '' :' Kennen Sie, meine Schöne," flüsterte er ihr leise ins Chr, die Paragraphen oeö Strafgesetzbuches '5 ,Wechselsälschung wird .mit einer Gefängnißsttafe bis zu fünf Jakren bestrast !" Gnade !" . ;i Sie gestehen also die Fälschnng zu?" inquirirte er weiter. Barmherzigkeit!" stöbnte die Gräsin, machen Sie. mich nicht unglücklich, nennen Sie die Bedingimz,.unter welck'er id Jbr Schweigeir erkaufen kann!" so eine Kainilation," hohnre er
in beibehaltenem Flüsterton, dieselbe iit in diesem Falle ebenso gut, wie ein Ge ständniß !". Er legte den falschen Wechsel mit ge. schicktet Handgriff zusammen und steckte ihn dann blitzschnell in die Tasche. ' ' Unglücklich," fuhr er dann fort, will ich Sie gewiß nicht machen, im Gegentbiil!" Sie warf jetzt einen scheuen Blick auf ihn. ' Er legte die Hand aus die Tasche, in welcher das gefälschte Papier verborgen war. DaS ist der beste Sozietätsvertrag. Von heilte an sind Sie, schöne Gräfin,
meine Verbündete !" Die Gräfin. schauderte. Sie gestatten sprach er mit großer Artigkeit jetzt plötzlich laut, daß nach bcendigtnn lZeschäft ich Sie in Ihre Wohnung zurückgeleite l" - Die Dame stand auf und winkte lautlos mit der Hand. Sie haben zu bestimmen," sagte er, indem er die Thür nach dem vorderen Komptoir öffnete, ich werde die Ehre haben, Ihnen .'morg?n' meinen Besuch zu machen!" ; Die Gräfin seufzte ganz leise, dann richtete sie sich plötzlich wieder auf, als ob das Schreckliche der Situation ihr den Mutb der Ver;weistung gegeben hätte. ' Stolz, wie sie gekommen war. durchschritt sie das vordere Zimmer. Kein Zeichen an ihr verrieth, welchen furchtbareii Austritt sie so eben durchlebt hatte. An der Glasthttr, welche auf die Straße hinausführte, verneigte sich Ortmann tief und ehrfurchtsvoll vorder Daine. Habe die Ehre, Frau Gräfin " Auf Wiedersehen,' Herr Ortmann !" sagte sie zwar leise, aber doch laut genug, daß beide Buchhalter des Bankiers cs vernehmen konnten. Dann schritt sie mit majestätischer Haltung und hoch erhobenen Hauptes über die Straße, ihrer gegenüberliegenden Wohnung zu. Ortmann sah ihr nach; ihre Selbstbeherrschung imponirte ihm. Sie ist keine Anfängerin !" schoß es durch sein Hirn, um so besser !" Er beariff nicht, woher sie nacb dem Vorhergegangenen so viel Kraft und Ruhe nahm. Er konnte den Blick der sich entfernenden Gräsin nicht bemerken. Dieser war auf den Veilchenstrauß in ihrer Hand gerichtet. 9. Die grünen Blätter der Kastanienbäu. me hatten sich zu voller Größe entfaltet und dienten den inzwischen herrlich erblühten weißen Blumenporamieen als glänzendes ))lelief. Einer diesen alten Bäume streckte seine blüthenbedeckten Zweige' bis dicht vor ein' geöffnetes Fenster, an welcbem Kurt von Below saß. Der junge Mann hatte trotz der voraerückten Jahreszeit und trotz mehrerer Briefe seiner Mutter, die ihn zur Nück-. kehr aus sein Gut mahnten, sich noch im mer nicht entschließen können, die Nesidenz zu Verlagen. Die Gräsin Schönmar? tvar ein zu starker Magnet, der ibn hielt.Kurt befand sich noch in Morgentoilctfc. Ein Schlafröck von blauem Sammt mit Kragen und Aermelaufschläzen von gestepptem, strohgelbem Seidenstoff, umhüllte seine jugendkräftige Gestalt. Vor ihm auf dem Fensterbrett stand eine halbgefüllte Kaffeetaffe,daneben einAschbecher, auf welchem 'eine ausgegangene Eigarre lag. Beides deutete darauf hin, daß Kurt's Frühstück unterbrochen worden war. -. So verhielt es sich auch; er hatte soeben wieder einen Brief von seiner Mutter erhalten. Tie erste Hälfte des Briefes, in welchem Frau v. Below über die WirthschaftsverHältnisse des Gutes berichtete, war bereits vonKurtdurchgelefen worden; jetzt war er bei dem Schlußsätze des mütterlichen Ariefes angekommen, welcher folgendermaßen lautete : , Wenn mich etwas mit Deinem, in diesem Jahre so sehr lange ausgedehnten Aufenthalt in der Residenz aussöhnt, mein lieber Sohn, so ist es Deine 'im leyteu Briefe ausgesprochene Absicht, Dich verheirathen zu wollen; zögere nicht, diesen löblichen Vorsatz bald auszuführen. Du bist dreißig Jahre alt, wirst also in dem großstädtischen Troubel ge w:ß zu der Ueberzeugung gekommen sein, daß die Freuden Deines bisherigen Lebens Illusionen waren, dem Augenblick angehörten und mit demselben verschwan-, den; dauerndesGlückwirst Du nur am eigenen Heide, an der Seite einer liebens'virdigcn, ehrenwerthen Frau sinden, und denke Dir, welch seltsames Zuj sammentreffen, seit einigen Woch?n hat k der Prediger unseres Dorfes eine reizende zwanzigzayrige Richte m )em Haus genommen. Das Mädchen ist in jeder Hinsicht ein Engel und hat meine ganze icbc. gewonnen; komm, lieber Sohn, und überzeuae Dich. selbst, ob ich zu viel von ihr gesagt' habe.' Freilich hat sie kein großes Vermögen, aber Jugend, Unschuld und Ehrenhaftigkeit haben auch ihren Werth.- Ich nehme an, daß Du im Falle Deiner Heirath auch die selbständige Bewirtbschaftung unseres Gutes übernehmen wirst, welche, wie Du weißt, bei unserem Inspektor nicht in den besten Händen ist. Alles Weitere mündlich, komme bald in ' die Arme Deiner treuen Mutter. Kurt war mit dem Lesen des mütterlichen Briefes zu Ende. Er faltete denselben, schob ihn in das Eouvert und legte dies auf den Tisch. Ein doppelter, sich widersprechender Ausdruck floa über, seine hübschen Gesichtszüge. Aus den Augen leuchtete liebevolle Zärtlichkeit sür.die Schreiberin des Briefes; er legte, seine Hand auf den couverrirten Brief, als wollte er in Gedanken die liebe Hand ' berzlich drücken, welche diesen Brief geschrieben liatte ; gleichzeitig zuckte aber auch ein mitleidigeö Lächeln vermeinter. Ueberlegenheit um.' seine . Mundwinkel. Er zog die Hand von dem Brief zurück und strich mit derselben etwas spöttisch seinen kräftigen braunem Schnurrbatt, daß dessen aufgedrehte" Spitzen herausfördenid in disSett'hlssarrten und ihm ein sersiegeöbewü':Zinfehen gaben.. ..M;MrM
theil, hatte es lerne rntqngteu, Nimmermehr aber damit, die Gefährtin seines Gebens nach dem Geschmack der Mutter su Wahlen. Und noch dazu eine Pfarrersnichte, ein Gänschen vom Landenimmermehr. Nur die Gräsin Schönmark, die bezaubernde Veilchendame sollte seine Gemahlin werden, sie oder Keine. Der Brief der Mutter reifte seinen Entschlilß und noch heilte wollte 5 er sich Gewißheit verschaffen, ob die Gräfin seine Liehe theile. Es war in schon vorgerückter NachMittagsstunde, als Kurt, wie alltäglich mit dem Assessor S inimcrn,'d le Treppe zur Lessingschcn Wohnung hinaufstieg. Aeußerlich hatte sich in dem Verhältniß" zwichen beiden Freunden- nichts' geändert. Kurt hatte noch immer nicht die leiseste Ahnung, das; Siniinern, . der Verlobte Helenens, sein Nebenbuhler bei d Gräfin sein könnte. Als der Assessor die Klingel . zog, vffnete Helene.. Dadurch war er gezwungen, sogleia) seiner Braut zu folgen, ttoZ dem er gr'oße'Luft gehaöt hätte, mit Kurt in die Salons der Gränn zu treten.' Da Helene geöffnet hatte, so war Niemand da, der Kurt bei der Gräsin aumelden konnte. Er klopfte an die Thüre und trat, da sich nichts in dem Zimmer ..regte, endlich vorsichtig ein. Der erste Salon war leer, Kurt fürchtete, daß die Gräfin ausgegangen sein mochte; nm sich zu überzeugen, schritt er weiter. Als er in das Eckzimmer trat, hatte er einen Anblick, der seine Pulse stocken ließ. . Die Gräsin mußte sein Klopfen überhört haben. Sie . log, nachlässig ausgestreckt,' in einem feinen Weißen Gewände, das ihre schönen Körperforinen mehr, hob als verhüllte, auf dem Sopha und schien, in Träume versunken,seinen Eintritt kaum zu bemerken. Kurt hatte die im Stillen angebetete Frau bis jetzt stets nur in Trauerlleidern gesehen; jetzt lag sie in einem weißen Negligee vor ihm, deffen duftiger, zarter Faltenwurf sie nicht, irdisch bekleidet, sondern wie von leichtem Gewölk, des Himmels umgeben, erscheinen lies:. Statt sich zurückzuziehen oder sich durch eine Anrede gleich bemerklich zu machen, blieb Kurt lvie von einer geheimen Gewalt gefesselt, immer noch auf der Schnelle der Tbür stehen und sein trunkenes Auge verschlang die unwiderstehlichen Reize des schönen Weibes. Ein süßer Wahnsinn schien ihn zu ergreifen, er eilte zu dem Sopha, auf welchem die Gräfin ruhte, stürzte auf seine Knie neben ihr nieder, ergriff eine ihrer Hände und preßte sie an seine LipPen. Durch seine Berührung erivachte die Gräsin wie aus einem Traum. Sie stieß einen leisen Schrei aus und wollte lid erhebe, da begegnete ihr Auge dem seinen, sie erkannte ihn. DerAusdruck dcs Schrekkens, der über ibr Gesicht geftogen war, als er ihre Hand ergriffen hatte, verschwand wieder : sein Anblick schien sie zu beruhigen; ! ichelnd und die Augen schließend, sank ihr töop? auf die Sopbatisst'ii zurück. Sie sind is." bauchte sie. Gott sei Dank!" - Er überhörte diese Worte oder vielmehr den darin verborgenen Sinn ;ein unbefangener Beobachter würde dieFurcht bemerkt haben, toelche sich im Gebahren der Gräsin ausgesprochen hatte, als sie durch Kurt überrascht worden. Aber er war kein unbefangener Beobachter, sondern ein Berauschter, der nur die Nähe der schönen Frau empfand, deren Hand er mit heißen Küssen bedeckte. Kein Wort winde zwischen Beiden gesprochen. Die Gräsin schlug ihre Augen wieder auf,ihre Blicke begegneten den seinen. Sanft ent zog sie ihm ihre Hand, und ohne sich aufzurichten schlang sie ihren Arm um seinen Hals und zog Kurt noch näher an sich. ' ' Sein Kopf ruhte an ihrer Brust. Er vergaß die Welt um sich her, vergaß, was er ihr hatte sagen wollen, verlor den Begriff für die Zeit, er fühlte nur, daß er von ihr wieder geliebt wurde, und war glücklich. ; Irdisches Glück, welche Illusion! Es ist gebunden an die Spanne Zeit, wie alles Irdische; für den Einen dauert es Jirhre, für den Andern nur Stunden, und wenn cs dahin ist, gilt es gleich, ob Jahre oder Augenblicke durch seinen Schein vergoldet wurden. ' Kurt suhlte sicb beseeligt durch den Gedanken, daß er die Verhältnisse nach seinem Wunsche gestalten könne. ; ; Er wollte der Geliebten eine glänzende Zukunft bieten. Er sta.nd auf und richtete auch sie in die Höhe. .Willenlos ließ sie es geschehen. : .. .
.Auch das noch,", flüsterte ne, auch diese Prüfung dürfte mir nicht erspart blei ben, ich mußte auch noch die Liebe kennen lernen, nmimKampfedazegen neue Kraft zu zeigen." ' ' . . : . . Er setzte sich an ihre Seite und zog den Brief seiner Mutter, hervor. Das größte Gluck ist stumm. . , ' Schweiaend reichte er ihr ann den Brief. Sie nahm denselben und las ihn. Während sie las, ruhten seine Augen mit dem'Ausdruck zärtlichster Leidenschaft ans der schönen Frau, die ihm nun für das ganze Leben gehören von toelchcr er sich nie wieder trennen wollte.' Als sie den Brief zu Ende gelesen batte, ließ sie die Hand mit demselben in ihren Schooß sinken. Er beugte sich zu ihr, umschlang sie und flüsterte ihr zärtlich zu: Diese Frau, von ivelchcr meine Mutter spricht, die zukünftige Herrin unseres Seblosses, wirst Du seln, Asta !" E5 war das erste Mal,', daß Kurt die Gräsin bei ihrem Vornamen nannte, so wie er denselben ausgesprochen hatte, ging eine unbegreifliche Veränderung mit ihr vor. ; Die Gräsin sprang auf, der weiche Ausdruck ihres Gesichts war verschwunden; sie nahm eine fast drohende Haltung an und ihre Augen schössen Blitze, als sie auf den erschreckt Sitzengebliebenen nied ersah. . ' . Nennen Sie mich nicht mit diesem Namen!" Kann diese zärtliche Vertraulichkeit Sie jetzt noch beleidigen V' Die Giäsin antwortete. nicht, sie schlug die ände vor das Gesicht.' - , . : , sprechen Sie auö, was Sie denken."
::.s er, inoem.er icy von e7ner plötzliw cNvachten seltstnnen Brnaigkeit ergriffen fühlte, wllierich mich," seine Stimme debte, getäuscht haben, wenn ich mich von Ihnen geliebt wäbnte ?" Mit' leidenschaftlicher Hast sank sie an seine Seite, nabin feinen Kopf.zwifchen ihre beiden Hände, sah ihn 'mit einem so seelenvollen und zättkichen tittid au. daß er seinen ganzen Körper von deißer Gluth durchströmt suhlte. r' Ich liebe Dich mehr al' nie in Leben," flüsterte , sie. ihm zu, i)och daß letzte Wort ging verloren, er hatte es von ibren Lip penfortgeküßt. s Sein erster Kuß brannte -so hei und fest auf ihrem Munde, als'oh er sie nie wieder laffen' wollte. .:; y: Die Erinnening au diese f Swirde," sagte sie, soll mich gegentvtt dankbar sein lassen daß auch wir die Kenntniß eines' Glückes wurdet Ivelche alle Wonnen dieser, .Erde mk. Ptt Äbnung des :Himsa?ls ' vereinigt, nZekiN mir daraus auch 'nur neuer SUtk$lem$btn wird,- und zwar der' schföerS," se'te sie leise blnzu der Kampf'Hzgin mich selbst." . , .'h:. . . ;y. j:- ' Kur! verstand nicht, waö :fiej meinte. Freundlich lächelnd, - mit jenerMube, die stets einemWimmtenAbschlmi.eslgt und welche. die Eewijtrt seines Shickes ihm verliehen bättefaßte er ihre Hand.' Wie können Sie.von Kampf sprechen) da Ihre Liebe mich das ersebnte Ziel'' Erreichen ließ ?" ' ' DasZielZneichen V lächiße sie ' ter, wenige HSotte werden genügen, um Ihnen zn zeigen, daß.wir jetzt erst am An fang eines langen Weges voller Gefahren und Prüfungen stehen." Durch Ihre Liebe haben .Sie mir das Recht gegeben, ..alle Gefavren von Jbnen. als "meiner (Gemablm, -fern zu halten." Meiner Liebe sind Sie gewiß," sagt sie ruhig und bestimmt, 'ob ich aber Ihre Gemablin sein werde, .ist ungewiß." Er erblaßte. Asta, lasten Sie mich nicht an Ihnen irre werden. . Sie sollen mick nickt Asta nennen, Eie nicht !" ' ( ' Qualen Sie mick nit, Gräfin !" rief er mehr unmuthig ah. schmerzlich, lassen Sie volle Wahrheit zwischen uns sein. Sie lieben mich und stellen es doch als zweifelhaft hin, meine Geniahlin werden zn trollen ?" - r' Sie haben recht," sagte sie, indem sie sich erhob und sich einige Schotte von ihm entfernte, jetzt, da Sie mir die Ehre erzeigen wollend mir Ihren Namen zn'.gc ben, muß ich Ihnen zunächst eins der vielen Hindernine zeigen, weshalb ich Ibren kein Ja" geben darf." Asta!".. Ich beiße nicht Asta !" . ' Gräsin?'." : . ; . . ' Mit diesem Rufe des SZreken4 sprans er auf. Ich bin auch keine Gräfin Schöninark," fügte sie hinzu. . Kurt starrte, sie sprachlos in. Wurde ihm ein Anderer diese Eröffnung gemacht haben, er hätte ibn der Üge geziehen, hätte ihn zur Rcchenschastgezogen, aber sie sagte es selbst, niixt er es nicht glauben ''. Kalter Schweiß bedeckte seine Stirn. ' .
..sie Sie" raua es . iicfr mit Anstrengung von seinen LffPen, führen einen Namen, der Ihnen nicht ge bührt?" ; , . Das habe ich nicht gesagt," entzegnete sie stolz, i ch b i n d e r e b : i g t, diesen Namen zu führen, wenn er aucb nicht der meine ist !" ' : . Das ist ein Widerspruch !" Scheinbar,-" fuhr sie ruhig fort, ist Ihnen denn'noch nie der Gedanke gekommen, daß icb ein Wesen voller Widersprüche bin?" ' . r Er schüttelte den Kopf-und winkte mit der Hand, als ob er einek? qitäleuden Ge danken von sich scheuchen sollte. 'Armer Fre'und." jagte lie, und der Ton zärtlicher Leidenschaft, mit welcher sie bisber gesprochen, war au5 ihrer Stirnme verschwunden, in welch ein Labprinch von Scrupel'und widerstreitenden Gefühl, len werden Sie geratbenda Sie mich lieben' ' , . Nicht mehr dies unbestimmte Andeüten !" rief er heftig, und diese Heftigkeit bewies, daß er litt, die'schrMchste Gewißheit were ich eber nrragen können, als längeren Zweifek. Sie lieben mick, und ich weißbaß ich keine würdigere Wahl treffen kann, als wenn ich Sie zu meiner Gemahlin mache ! , Nun klärenSie mich über jene geheimnisvolle , Ursache auf, welche Sie veranlassen könnte, trotz Jhrer Liebe zu mir meinen Antrag zurücktuweisen?" , Ich kann Jhnen d'eute keine Erklärung geben." : '. , Wann denn?" ' 'Auch das zu bestimmen; liegt nicht ia meiner Macht." . ' Er preßte beide Hände.gegen die Stim, als ob eS ihm schwer würde, seine Selbstbeherrschung zu bewahren. . . Lieben Sie mich genug," fragte sie -jetzt rnhia und mit festem Ton, welcher deutlich bewies dä bei' ihr 'der , ?Ärstand über das Gefühl dominitte, ,,g?nug,' daß'Sie mir eiNe Bitte erfüllen wol len?" , Unbedingt,", erwjdert: er, denn ich weiß, daß Sie nichts Unmögliches von mir verlangen werden." 5 . Reisen Sie noch beute ab !" Ich soll Sie verlassen?'. Hoffentlich nur auf kurze Zeit," fu r (ie fort,' denn Sie können wohl überzeugt ein, daß ich ein Wiedersehen - wünsche. Mit GotteS Bilfe wird es mir gelingen, die 'Hindernisse fottzuräumen, die sich einer Bereinigung zwischen uns noch eiligegenstellen. Jhre.Anweschhcit erschwert mir dies Vorhahen, wie überhaupt meine hiesige 'Stellung mehr als alles Ändere,' denn" ihre Stimme wurde weicher sie macht mich in meiner Liebe zu Ihnen Sie hielt inne und ließ den Kopf 'sinken. Unbegreifliche Frau, die ick nicht ein-, mal beim Namen nennen darf ! Was kann es denn sein, d'as iiach der Gewißbeit gegenseitiger Liebe noch stoischen uns steht?" . . AI odcs nicht dem A!nne.zukame, die. Geliebte zu schützen und in allenFällendes Lebens ihr hilfreich zur Seite zu stehen, breitete er die -Arme au4 und wollte sie
umfangen. Aber die Gräsin wich schnell zurück,ergriff einen frischenVeilchenstraus der, wie alle Tage so auch beute, auf ih--rem Blumentisch lag und hielt denselben ihm entgegen. . ,. Diese Veilchen trennen unö!" rief sie tnit Parker . Stimme, so lange Sie mich noch Veilchen tra.i?n lehen, kann ich Jhuen nicht angehören." .K Kurt konnte sich trotz seiner kraftvol len Männlichkeit eines leisen Schauers nicht erwehren ; scheu sah er auf die liebiichen Blumen, welche ihm als Symbol eine finsteren Verhängnisses bezeichnet wurden. Die Gräsin sog den süßen Duft der Beilchen ein, und als ob sie dadurch ihre Kraft noch warfen füblte, fuhr sie weiter fort:' Nie würde ich von meinem Gemahl, , Wenn Sie dieser einst wirklich.' werden sollten,' Vertrauen fordern, denn veÄanzteS Vertrauen setzt ein bewahrtes geheim'niß dotauö, und in der' Ehe'arf 'Un Eebeimmß bestehen bleiben. erMnn, deinen Namen ich als Gattin tragenoür' de, soll über mich, über , meine Bergangenhett, über d"en lZZrund meines HandelnS klar sehen,nichts soll ihm verborgen bleihen. Ich bitte Sie nur um Vertrauen bis zu jenem Zeitpunkt, wo ich Ihnen über dies Alles Aufklärung geben darf. Wollen Sie mir dann noch einmal Ihre Hand bieten, wie Sie'es heute gethan so will. ich diese liebe Hand annehmen und über das Glück toelcheö darin für mich liegen würde, will ich all die Leiden meiner Vergangenheit 'vergessen!" Sie reichte ihm beide Hände. Mehr darf und kann ich Ihnen nicht jagen, ich b'itte Sie nur nocb einmal, reisen Sie beute ab!" Ich werde reisen," antivortete er jetzt ernst. ' O Dank '." rief sie mit beinahe jauchzender Stimme, durch dies Versprechen ist mir eine drückende Last ton der Seele genommen worden !" Sie wollte ihm ihre Hände entziehen und sich lebhaft von ihm entfernen, cr aber bielt sie fest. Fühlen Sie wobl," flüsterte er ihr zu,' Wie sehr. ich Sie lieben muß. um olme weitere Frage Jbrem Wunscbe w willfabren?" Ich weiß es," nickre sie ihm zu. auch sollen Sie nicht von mir gehen, ohne ein Pfand meiner Liebe und meines Verirauens mitzunehmen !" Sie drückte ihm zärtlich läck'elnd die Hand, dann eilre sie an den Sä'reidlisch, zog. nachdem siedae V.'ilä'e.'.boiquet so-t-gelegt hatte.eine Schublade auf und nahm ein kleines, fest bejchnurtes und versigcltes'Nackel heraus. Mi: dieje.ii Packet in der Hand lehrte sie u ibm ;uriick. (Fortletzuna folgt.)
.,. ? , p"'' ". '. - Z&t 'S - " -- V-iTA - mtKmatgStUmum . &k w -mm. . i -Z? '- - ,gört U.vJsä. - -ißfAl;'?-r- ' "Siir -i V - Eisenbahn -Zeit-Tabklir. Unsanft und Abgang der Eisenbahnzüae w Jnbianapolit, an und nach Sonn, tag ben 11. Mai 1884 Umland, Cdlarnftai, Cinclaaati ud Jndw. nalil CifenUbn Line., Abgang: Nnknnft: idrx ,. . 51 Er tZg Ki t ,. nierfon ftc. U 1 & 3j .iu.äi Km tjt Gi i 10.10 B I nte don t . t. aj)0Cx 7j ..JStLSrl d' 3 Otjhen Ka j V St 10 2 Um vrizAvovd Dibiston, . k. . and I. - nUU4. 4.Ka. täglich. . lü.rti Cm 1.40 91a L2)Km L5 m Utgltch . bJM Rm 45,!ich.1l1.Zm m 1U.10 0 41.15 V 1 . .... . Z.N t,itch. K.7S Kk ... . 7 51 i llUdng, Tiuliatt 6c et. Loult Slseubaörl NVV0ckV Cr 41(414 4JC2 6 filctiaalft. ntWBun43na4.H).4 i 8 St8B(Ciufg. 0slt. 4.WSSI fi 0 O U 43 9 Citl4li4 t.. 4.tSsi CifUn ulf 45nnt 4.5 Bn ich See u, fttnon Sop.4 ?.44 5 9t9DO9 9i 4ZgN4 14.37 C D vr aul. Conntotöl .... bST, r? YS 5 v Ti tagfch .....IU.ZN D,ton Er au. Sonntag tiVSOBni Khkago Noute dla Kokomo. tu GflniB I Znv' ou. Ul. 14.1 evt?ttI.44u 6rn Jndxt' Lou. Srrei Z2 N Schnelliui... 3.19 flm rerrtHat,,Vaudalia ä: St.Louii Siseubahii. vut . 7.45 I efin3iua S5JB 10. MJ B, 3 3) 92a 4V,W 41 1 ail und et... Smttiutt tc 4 i 5t g zPrei VUifX tj 10.45 KB ail undtt... 4.40 tv CtatlsmAti 3abianaboIi4Ct. ouU n. icao iseudah, wkwnati Didislsn. T 4.vS B I Jndi,na? Kr. fOSUflm 4lnatt tc 7 03 Km tueianaU cc.ll.OUJ VrtuQx. n.toiia Qlftire ff.... 4 43 Hu S et 8 Jri täglich i u c. iii.4 ,aci .. Sm4r Cinc. See... ttftmi Chicago Division. $ti 'k Butt x C4c Hau x Celte ra ti K.4LB .4 die 5 Lou ff L. tgUch eu.. 3.33 Las::, Kcc ..10.40 Cm all p e.. Z.L0 inctntt k. 4i 40 91m .10 f I 8 tJlllJ S IC II. Zchersondille, Nadiso nd Indl.'vpoNi , kisendasu. 4U Ct t8j. 4 4.10 Ba I 1 DK Kct... 7.35 Bm' aSl)9Ull. .41 . fticfrtflBlÜ4S Ba nl SUi Ctl 3 M Kn I 8 9t l ;. 7.00 ibi 9t 9 m 45 i et a z tag it s Oaiash, Ot. ouU & Pacific. . . SctftCjtcSUU 7.tt Bm SCz...... 2.11 Sm Cl3 Jtfrtij lAVii Xol tftB r..41JB kt Etz VaU. 80 91 Clt Ich, Cl... 41. 9tu 3aManü, Vkomwgtsu nüdOefteru Sistndah B 4?, NaU.. 70 B inKrrSce som 4ttawfv.4e. 5km C 9t 3 tl 44,44.1 i altem t . täglich.... .... 30Ck tmt re .....11.14 4TUnue t5 .IS Ra
i : St. Louit Dwisios. ,rftldkk... U fn'i tHltj. . ..... 335B Ccil C'tj . 8X5 Bjo ( 3HU u rag E;. Um icht Ci lli Km 1 Kertftiii cc. t.ij Oeftllche Division. . Cfll.txttfttl.....ft3 I Vaciste rxrek .. 7 WI tSl. kvr....44 4&Bn j 3 t...l0 N 4UUnttci4.... i 40 I Bettern Cjp .... ÜHm Lottitdill,,Vew Nliauy s? Chicago. Zllr.Line. C4ttt 45x til. .14J03hn Cft'cag j. tgl.. 3.WZZ Ctrnra tcc... tUkct lthn 2c . . 40.ZVL 44 ttttCtccg. .. ich. ffits THi:. Cx ail......ll.4iSlin tinaU...... xon ZtitittepelU Ciactsael Ciseatatru . ' ntl 45iir C TX4 C 4 Btuccnn! ..40 34 B CUmacl Ccc . 8.39 91a 1 CtaU Ute. 4 AS 3tMiaaoIil d Ot Louis KZsenbaHn. , 4Inß, ee 5tV4S Ek ti Ütllif..... ..7.10 8 ee 3J5B Ci3CtB Cx. fiURi fectlaftcncir. 8 5 RD-sCtSitSx Tay4k?e4sl . 44,114 , u. k.4.U ?diaavvU e 3.4dR (t2tt,HmMoZ:IndiauapölikZtsenbaHn. t9 Ctlult iAf- B i ,nn,r,ik 8 SO Bm CtmTS12r4Uc .SO K I StuL. .11. B ZA?!. L 4.40C ?al weKÜcuillO 4tt D.?.5St.S t0 B 1 ,ncinnatikk L,, u r. ,. dnsfW'C r ttl 4UfQ8i 44 P. P mil '4
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