Indiana Tribüne, Volume 7, Number 314, Indianapolis, Marion County, 2 August 1884 — Page 2

indiana Hriöüne.

Er sch eint FSgliH, MchentliH u. Sonntags. Office: 120O.Marhlandstr. JVWtaallche .Tribüne kostet durch den traget 11 ÜtnU per $o$t, die Sonntg Tridä" senil per Woche. Beide ,usar.n 15 Cent. (et ?sst ,ugeschlZt in oraube,ahlunß t per Jahr. Indianapolis, Ind., . August 1884. Florence Nightingale. Die durch ihre aufopfernde und men schenfreundliche Thätigkeit .in Hospitälern, durch ihre Verdiensie um die Kran kcn und Verwundeten des orientalischen Kriege in Skutari und Aalaklawa bekannte und überall mit Verehruna genannte Engländerin Ilorence Äight ingale verdssentlicht eine Erklärung, in ' welcher sie die Ansicht ausspricht und zu begründen sucht, die Eholera sei nicht von Person auf Person, nicht vo.l Ort zu xt übertragbar, sondern vielmehr eine Ärankhcit, welche sich aus Ablagerungen und Anhäufungen von Schmutz und Unrath selbstständig entwickelt. Alle Qua-rantäne-und Tesinfections-Maßregeln seien daher nutzlos uud Schutz vor der ' Cholera könne nur di? größte Fürsorge für Reinlichkeit, namentlich der großen Städte gewähren. Mit diesem Urtheile hat sich die Phi lantropin auf ein Gebiet begeben, auf welchem sie nichts weniger als Autorität ist, durch dasselbe hat sie den Vorwurf vorlauter Unüberlegtbeit herausgefordert, der selbst durch die Würdigung ihrer unbestrittenen Verdienste als Krankenpflegerin blos gemildert, nicht entkräftet wird. Der Nachweis, daß die Cholera durch Perfonen und Effecten aus angesteckten Ländern in solche eingeschleppt worden ist, die bis dahin von derselben frei waren, ist in wiederholten Epidemien so unum stößlich geführt worden, daß es frevel haft sein würde, vor diesen Erscheinungen die Augen absichtlich ;u beschließen. Eine gut durchgeführte Quarantäne hat die Ver. Staaten bereits einmal vor der Cholera bewahrt und es ist nicht der mmdeste GJninb vorhanden, zu bezweifeln, daß dieses glückliche Resultat auch gegenwärtig oder in Zukunft zu erreichen ist. Dr. Koch bezeichnet seine MikrobenTheorie keineswegs als völlig erwiesen, oder als unfehlbar, aber man braucht die Wanderungen der aus den indischen Niederungen stanunenden Krankheit nur oberflächlich verfolgt zu haben, um zuae ben zu müsien, daß die allergrößte Wahrscheinlichkeit für die Richtigkeit der Koch'schen Idee spricht. Die Fachmänner mögen die Angelegenheit von streng wissenschaftlichem Standpunkte aus erör lern, die Menschheit kann hierdurch nur gewinnen, aber die Regierungen und die Gesundheitsbehörden haben ganz gewiß die heilige Verpflichtung, sich in ihren Maßnahmen von den Rathschlägen und Empfehlungen des großen deutschen For- - schers leiten zu lassen. Daß neben Quarantäne und Desto fection auf die Reinlichkeit, namentlich ,n den Mittelpunkten des Handels und Verkehrs und in den Städten, das allergrößte Gewiät zu legen ist, ist selbstverLändlich, aber das hätte doch Fräulein Nightingale. bcvor sie mit einem vorlauten Urtheile in die Oeffentlichkeit trat, wissen und erivägen sollen, daß in Europa die Cholera, trotz der größten Unreinlichkeit, noch nicht ein einziges Mal im Lande selbst erzeugt worden ist. A!an denke nur an das ganze Mittelatter und an einen Schmutz in vielen seiner Städte, von dem wir heutzutage kaum eine Ahnung haben, aber alle diese Städte waren von der Krankheit frei, bis vor etwa 60 Iahren indische Schiffe dieselbe zum ersten Male in europäische Häfen trugen. Von da ab können wir in den verschiedenen Cvidemien ihre Wege genau verfolgen. Wäre in den letzten 00 Iahren jedes von , Indien kommende Schiff unter strenger Quarantäne gehalten und sorgfältig deSinsicirt worden so wäre die Cholera höchst wahrscheinlich noch heute ein in Europa unbekannter Gast. Daß gerade eine Engländerin von der Bedeutung des Fräul. ?iightingale in einer so unendlich wichtigen Angelegenheit so schnell mit ihrem Urtbeil fertig wurde und in die Qessentlichkeit trat, kann leicht verhängnißvoll werden, denn bekanntlich entzieht sich keine Rcgierungihren internationalen Verpflichtungen mit Bezug aus öffentliche Gesundheitspflege so gern, wie die englische. Die Vorwürfe, welche ihr in dieser Beziehung von den beoeu-. Undsten Männern der Wiffenschaft geneuer Beleg. Der Krieg mit den Mondscheinlern. Die letzten Nachrichten aus Qverton Eountv. Tennessee, tviderrufen das G5rücbt, daß 3liley Piles, der Mörder des BundcscommisZärs McDonald, verhaftet worden sei. Der verwegene SchnapsBrenner und Desperado ist mit allen Schlupfwinkeln jenes bergigen und dicht bewaldeten Gebietes so genau bekannt und von allen Bewohnern des letzteren, die sämmtlich mit dem gesetzlosen Treiben der Mondscheinler svmpathisiren, so gefürchtet, daß er voraussichtlich auch den jetzt genügend organisirten Nachstellung aen der Beamten entgehen wird. Mc Donald war einer der muthigsten und pftichttreuesten Beamten, die je im Dienste des Bundesschatzamtes gestanden haben. Er hatte die Branntweinbrennerei des Piles aufgespürt und in Abwesenheit des letzteren besetzt. So vorsichtig und geschickt waren die Beamten hierbei zu Werke gegangen, daß Piles die im dichtesten Walde verborgen? Brennerei betrat, ohne' die entfernteste Ahnung zu haben, daß er seinen Verfolgern in die Hände lies. McDonald trat ihm entgeund forderte ihn auf, sich zu ergeben, Piles geberdete sich, als ob er seine Büchse auf den ..Boden legen welle, riß aber, dieselbe plötzlich empor und schoß McDonald in' Herz. Die übrigen

macht werden, stehen nicht vereinzelt da, und ihr Verhalten gegen die Vorgänge in Toulon sind für ihre Glcichgiltigkeit ein

Beamten feuerten aus uetf, vor m vcn Wald entfloh und verfolgten denselben, bis die Dunkelheit der Jagd ein Ziel setzte. Blutspuren, bewiesen, dak Piles verwundet worden ist, sicherlich aber nicht so schwer, daß dies seine Flucht beeinträchtigt hätte. Seit Jahren ist Overton Eonntv hau Sig der Schauplatz blutiger Kämpfe zwichen den Steuerbeamten und den die Regiemng betrügend? Branntw'einbrennern gewesen. Im August 1870 wurden Steuercommiffär Davis und dessen Leute drei Tage lang von Eampbell Moraan und dessen den Bca:nten um das Dreifache an Zahl überlegener Bande in einem Blockhause belagert. De.i Beamten begann es an A!unition, Proviant und Waffer zu fehlen, da gelang e dem Steuerbeamten Phillipps, sich zur Nachtzeit durch den Kreiö der Belagerer zu schleichen und Beistand herbeiiüholen. Ehe der letztere jedocl' ankam, hatte Morgan sich mit seinen lu:!i in nur ihm bekannte Schlupfwik:! zurückgezogm. Eampbell Morgan wurde später auf sein Ansuchen in den Bundesdienst aufgenommen und hat sich als geschickte? und zuverlässiger Beamte? bewährt. Philllpvs wurde kurz darauf in die linke Brust geschossen und mußte sich mit seinen Leuten vor der Uebermacht der Gegner zurückziehen. Davis wurde im December desselben Jahres aus dein Hinterhalte erschossen. Das letzte Opfer der Möndscheinler vor McDonald war der Geheimpolizist Dick Blair, der in enderson Gountty auf unerklärt, Weise verschwunden ist. Wahrscheinlich wurde er ebenfalls meuchlerisch ermordet und sein Ärver wurde vergraben. Früher waren dle Kampfe mit den Mondschein lern so häufig, die Opfer so zahlreich, daß man von einem fönnlichen Steuerkriege zu rden berechtigt war. am Sklaverei auf den Landwich Inseln. . Der Schankkellncr Henry Aenedick von West -Stockholm unweit Potsdam. 3t. Lawrence Co., N. ?)., ist soeben von Hawaii zurückgekonunen und erzählt folaende unglaublich klingende (beschichte: Im September 178 lcb:e ich in San Francisco und war durch hartnäckiges Fieber außer Stande, irgend etwas zu arbeiten. Ich hatte mir über ?;ü crspart und konnte daber meiner endlichen

Genesung wenigstens ohne dringende Sorge oder Verlegenbeit entgegensehen. Während ich in der Nähe des Hafens einem Manne zuhörte, welcher die Gesundheit de? JUimas der Sandwich-Inseln begeistert pries un'o Druckschriften über denselben Gegenstand vertheilte. wandte sich der Zkedner besonders an mich und bat mich, ihn in seinem Geschäfte an der Kearneystraß'e zu besuchen. Schon am nächsten Tage bewogen mich die Nai -gierde und die freie Zeit, über die ich verfügte, seinen Wunsch zu erfüllen. Ich erfuhr, daß der Mann, den ich besuchte, Sutton heiße und derselbe theilte mir mit, nachdem ich ihm gesagt hatte, daß ich Kellner sei und am Fieber leide, daß er für das größte Hotel in Honolulu incfc' rere geschulte amerikanische Kellner suche, sowie daß es kein zuversichtlichereSMittel gegen daöFieber gebe,als einen mehrmonatlichen Aufenthalt im Reiche deS KönigS Kalakaua. ' Ich schloß schließlich mit Sutton einen Bertrag ab, in dem mir freie Reise nach Honolulu, sowie eine Stelle als Kellner mit $50 monatlichem Löhne und völlig freier Station zugesichert wurde. Zwei Tage später brachte mich Sutton nach einem im Hafen vor Anker liegenden Segelschiffe und stellte mich dessen Cavitän W. H. Wyres vor. Ich traf auf dem Schiffe noch 15 andere Paffagiere, die ebenfalls nach Honolulu r?isten, um dort Stellen anzutreten, die ih nen Sutton verschafft hatte. 2lm ersten Tage bekamen wir gute Beköstigung.hatten aber kaum den Hafen verlassen, als an Stelle derselben halbverdorbene Lebensmittel in unzureichender Menge traten. Am 15. Tage der Reise forderte uns der Capitan unsere Contracte ab und war zur Rückgabe derselben nicht zu bewegen. Endlich landeten wir auf der Insel Howii, 500 Meilen von Honolulu, und wurden hier in der Nähe der Bucht auf einen von hohem Bretterzaune umgebe nen Platz förmlich getrieben, auf denk sich schon gegen 300 Personen jeden Geschlechts und Alters befanden. An, nächsten Tage fanden sich dort die Besitzer von Zuckerplantagen ein, welche sich aus den Leuten diejenigen aussuchten, die ihnen passend erschienen, und für diese!ben vereinbarte Beträge an die Besitzer eines Stellennachweisungs - Bureaus" in Honolulu bezahlten. Hierbei wurde nur darauf gesehen, daß Eheleute nicht getrennt wurden, während man die Jlim de? auf das Rücksichtsloseste von ihren Eltem riß. Ich kam mit 20 anderen Männern verschiedenen Alters auf die sogenannte Missionsplantage, tvelche Cigenthum der Missionäre Bishop und Jones ist. Ersterer besitzt nebenbei noch das größte Bankgeschäft in Honolulu, letzterer überwacht zur Zeit der Ernte die Arbeiten auf der Zuckerp lantagF, reist aber in der Zwischenzeit auf den Inseln umher und verkündet das Evangelium der Liebe. Dieser Jones brachte uns 30 Mann nach dem Orte unserer Bestimmung und überwies uns einem ungewöhnlich rüstigen Manne, der, mit einem Polizeiknüppeöausgerüstet, vom Scheitel bis zu den Zehen dem Bilde eines Skla-Ven-Aufsehers entsprach, das w'ir uns von diesen Vertretern der brutalsten Roh: heit zu machen gewohnt sind. . Wir wurden in eme große Halle gewiesen, welche aus einem einzigenRaume bestand, und sämmtlichen Arbeitern, 260 an der Zahl, Männern und Frauen,bunt durcheinander, als Schlafgemach diente. Es gelang mir, die Plantage zu verlassen und unter , mehreren Holzhäusern in der Nachbarschaft em solches zu entdecken, an dem sich die Aufschrift FriedenörichterV befand. Ich traf den Beamten zu Hause, erzählte ibm meine Ersahrungen und wurde von iym veranlaßt, mich am nächsten Vormittag 10 Uhr wieder in seinem Bureau - einzusinken. Auf der Plantage eröffnete mir der Llufseher, ich habe, da ich mich ohne seine Erlaubniß aus dem mir angewiesenen Hause entfernt habe, eine träfe von $2.50 zu erlegen oder 10 Tage umsonst zu arbeiten. Am nööstm Tage, traf rch denMissio-

när ones bei dem Friedensrichter und ersterer legte mir einen, mit meiner angeblichen Ramensunterschrift versehenen Eontract vor, laut dessen ich micb m San Francisco verpflichtet hatte,auf verPlantage der Herren BishopJones für einen Tagelohn von 25 Cents wenigstens so lange zu arbeiten, bis ich die Kosten der Rnje nach der Insel Howii abverdient haben würde. Außerdem enthielt der Bertrag noch eine Menge Bestimmungen, deren Übertretung in jedem einzelnen Falle mit einerGeldstrafe von 52.50 oder zehntägiger unentgeltlicherArbeit bedroht war. Ich nannte den Vertrag einen Betrug, meineUnterschrift eineFälschung, aber der Richter erklärte, von diesen Anschuldigungen nur dann irgend welche Noti) nehmen zu können, wenn ich eine in seinem Amtsbezirke befindliche Person der Fälschung bezichtigen und überführen könne. )!ach dem von der kön. Regierung in 5onolulu vor einem Jabre erlassenen Gesetze, zur Befördenmg der freien EinWanderung nach Hawaii" fei der mit

meiner Unterschrist versehene Contract rechtsgiltig und ich habe mich in Gemäß heit desselben zu verhalten. Es blieb mir nichts übrig, als mich zu fügen und auf eine günstige Gelegenheit zu warten, mich mit Hilfe der. 5500, die lch an meinem Körper verborgen trug, aus der schauderhasten Lage zu retten, in die ich ohne mein Verschulden gerathen war, ' Die Arbeit, die wir zu verrichten hatten, war nicht gerade schwer, aber die Beköstigung, die wir erhielten. War erbärmlich. Sie bestand in 1 Pfund frischer Fische und Pfund Reis den Tag, die uns sammt Salz und etwas Schmalz wöchentlich geliefert und von uns in der arbeitsfreien Zeit zubereitet wurd'en. Andere Speisen, sowie Tabak wurden uns auf Verlangen geliefert, jedoch zu hohen Preisen und die desfallsigen Schuldbeträge wurden uns von unserem Lohne von L5 Cents täglich gekürzt. Im März d. I. gelang es mir endlich, zunächst nach der Hauptinsel Hawaii zu entkommen. Ich werde über meine Erfahrungen an die Bundesregierung Bericht erstatten und diese wird'hoffentlich die ganze Angelegenheit untersuchen. Wie mir in Honolulu versichert wurde, leben auf den Sandwich-Jnseln nicht weniger als 250,00(i Menschen in diesem Znstande notorischer Sklaverei und unter ihnen sollen sich 80,000 Personen befinden, die aus ten Schul) der Ver. Staaten Anspruch haben. Hosklatsch. (Vrliiifv Bct?j;eiiunz.) Es giebt beutzutage auch für Frauen verschiedene Wege berühmt zu werden: der sicherste aber ist. das 'Wohlgefallen einer fürstlichen Persönlichkeit auf sich zu ziehen, oder, wenn man dazu nicht nlit den erforderlichen Reizen ausgestattet ist, Amme bei einem Furstenlindc zu werden. Seit einigen Tagen steht toie dcrum die Nachricht von einem bevorste henden aläcklichen Familieliereianis" in der Familie eines Mitgliedes unseres königlichen Hauses in den Zeitungen und die großen Blätter, welche sich rühmen, am Webstuhle der Zeit zu siyeu, haben ihre Spule bereits mit ellenlangemGarne gefüllt, um demnächst ihr historisches Gewebe mit den buntesten, farbenprächtigsten Bildern aus dem fürstlichen Still leben zu durchwirken, welche Alles schil' dern bis aus die Windeln. Hofllatsch ist heute die gesuchteste Lec-. türe. Es sind gerade dle mciftelese nen" Zeitungen, schreiben die leo kratischen Blätter" , Zeitungen, dir wahrhast überfließen mit byzantinischem Anecdotenkram über die Herzensgüte" und Leutseligkeit" irgend tvelcher vor nehm Nichtsthuer, deren einziges Verdienst darin besteht, eine höfische oder militärische Uniform mit dem vollendeten Anstand der Tanzschule spazieren zu führen ; welch? ganze Spalten füllen mit begeisterten Schilderungen der zierlichen Nüstern" und der lachsfarbenen Nobe", die irgend eine gräfliche Kokette auf irgend einem Hofballe gebläht und getragen hat, während sie kaum drei trockene Zeilen übrig haben für eine Ar beiterversammlunz, in welcher Tausende der ehrenwerthejten Äntbürger dle furcht bare Frage ihres Seins öder Nichtseins berathen. ' ' Ein Beispiel mag diese Methode beleuchten: Seit Monaten wird in der deutschen und insbesondere auch der liberalen Presse von einer französischen Schrift über den Hof und die Gesellschaft von Berlin in einem Ton geredet, als handle es sich um ein höllisches Machwerk noch niemals dagewesener Arr. Nun sind Wir Weit entfenü, in dieser Schrift eine besonders verdienstliche Lei stung m erblicken ; sie wimmelt gewiß von schiefen und ungerechten Urtheilen, ebenso wie die Schriften über französische Zustände, die jahraus jahrein' von deutschen Chauvinisten herausgegeben - werden, von schiefen und ungerechten Urthei: len wimmeln. Aber weshalb die betrefsende Schrift unter wahren Flutbin von sittlicher Entrüstung begraben werden soll, ist selbst dann schwer zu entdecken, wenn man sich aus den streng monarchischcn Standpunkt stellt. Es verbietet sich aus äußeren Gründen, auf die' bc treffenden Abschnitte näher einzugeben; es genügt zu sagen, daß die' Schrift den gegenwärtigen Vertretern dcs Hohenzollerngeschlechtes neben reichli chcm Tadel auch reichliches Lob spendet ; daß sie darin kein bedenklicheres Maß von Kritik anwendet, als an welchem Julius Eckardt, ein Leiter der deutschoffiziösen Presse, und Ungern-Sternberg, ein Nedacteur der ,,!reuz-Ztg.", russische Ezaren und Großfürsten gemessen haben. Im Uebrizen aber, d. h. in denjenigen ihrer Theile, deren rücksichtslose Besprechung gar keinem Hindernisse unterliegt, enthält die mehrerwähnte Schrift' eine Schilderung der oerlinerZustände, welche, mannigfach schief, aber auch vielfach wahr, alles in allem den sogenannten aristokratischen" Kreisen ein sehr schlechtes, den bürgerlichen und gelehrten Schichten aber ein sehr gutes Zeugniß ausstellt. A!an sollte denken, diese That. fache wäre bemerkenswerth genug, um wenigstens von denjenigen Blättern, welche die letztgedachten Schichten vertreten wollen, dem Volke mitgetheilt, zu tverden, allein die Knechtseliakeit fifct so grdmen die Lern ihrer Ketten spotten

möchten, so tief in den Knochen, daß sie es vorziehen, die ihnen selbst aus dem Munde . eines hämischen und neidischen Feindes gespendete und deshalb gewiß glaubhafte Anerkennung zu unterdrücken, um nur ja in sittlicher Entrüstung darüber auflodern zu können, daß die anrüchige Tugend etwelcher Hofdamen und die liederliche Wirthschaft etwelcher Kam merherren an's Tageslicht gezogen worden ist." Aber dieser Entrüstung bei den ,, Be

dienten" steht die wilde "ner gegenüber, j mit welcher der den Hofklatsch'enthaltende ' UT bcil der Schrlst von der Herrschaft" verschlungen tourde und noch verschlunaen wird. Wer irgend in dem Verdachte stand, geheimer Besitzer deS verbotenen Buches zu sein, wurde. förinlich .belagert. In kurzer Zeit nahmen die sauber ge druckten und elegant ausgestatteten pariser Bücher das Aussehen alter Schmöker der Leihbibliotheken an ; von Hand zu Hand wanderte jedes auftreibbare Eremplar und eS gehörte bald.-zum guten Ton, diese Studie über die berliner Gesell schaft gelesen zu baden. Man glaubte sich unwillküllicb ürückverseöt um bundert Jahre, in jene Zeit, als die Hochzeit 0; i . ves Higaro vlejemgen in einen ivttoen Taumel des Entzückens versetzte, die in dem Stücke aeaeißelt wurden. Der arößte'Grad der Unsittlich, keit ist es, wenn sie sick an hrem eigenen Spiegelbllde ergötzt. Aom Inlanpe. Ueber ein mit Wein g e löschtes Feuer in der Mission San Jose in Ealifornien' erfährt man -Folgendes: Bei der Feuersbrunst daselbst wurde auch die alte Ä!issionskirche, eines der tvenigen noch vorhandenen Denkmäler auS der ersten Entwicklungsperiode des Staates, mit Vernichtung bedroht. Das Feuer theilte sich nämlich auch einem neben dem Gebäude besindlichen Weingeschäst mit und drohte der Kirche aesäbr lich zu werden, weil kein Wasser vorhanden war, um die flammen zu löschen. Hier half aber die Thatkraft der Bevölkerung aus. Die Kirche darf nicht bren nen,' hieß es allgemein, und schnell wurde zwölf' mit herrlichem rothen Missionswein gefüllten Niesenfässern der Boden ausgechlagen, und Alt und Jung mach ten sich mit Eimern und anderen Gesaßen an die Arbeit, um die Kirche, mit Wein zu begießen und die hier und da schön aufgetauchten Flammchen zu lö schen. Der auf diese Weise verbrauchte Wein gehörte dem Erzbischof Alemanv in San Francisco.' Die .Baltimore &)hio Te legraph Co." hat in der legten Woche einen Vertrag mit der Guls, Colorado und Santa Fe"-EisenbahnGesellschast. abgeschloen, durch welchen sie den Be-. trieb auf den telegraphischen Linien letzterer Gesellschaft übernimmt. Diese Linien berühren Galveston, Houston, San Antonio, Austin, Dallas, Fort Worth, Waco und andere wichtige Punkte in Texaö, und in etwa zwei Wochen werden diese Linien in Texarcana -mit den bereits jetzt von der genannten Telegraphen Gesellschaft betriebenen Linien verbunden sein. Außerdem wird diese Gesellschaft aber auch unverzüglich an die Aüsdehnunz des Telegraphennetzes in TeraS schreiten und auch Houston nut New Orleans durch Drähte verbinden. Zu dte sem Zwecke ist der neuernannte Suverintendent der von der Baltimore & Ohio", erworbenen neuen Linien, Davw Hall, schon vor einigen Tagen nach Teras abgereist. Es ist die Absicht der Gesell-' schaft, eine direkte Beiblndung mit dem central-amerikanischen Kabelsvstem herzustellen. : ' - " D i e 't eranisch e Grenzstadt Brownsoiüe und die ,uerlkanische Grenz stadt Matamores bnr.tt man mit vollem Recht als Eine Stadt bezeichnen, die vom Rio Grande durchströmt wird. Eine Eigenthümlichkeit bieten die in ibr erscheinenden Zeitungen dar. Es kommen ' " 1 C .ft'i . V 1 ff 4 namila) oaeioi vier lagiia'e, orei wochentliche und drei wöchentliche Blätter heraus und zwar acht in Matammö und nur zwei in. Brownsville. Neun der Zeitungen sind in spanischer Sprüche ge druckt, in englischer jedoch uur eine einge, der Cosnwpolitan". . Somit wäre Brownsville nur dem Namen nach eine englische Stadt. ' In der Hanptstadt M rico ersuchten unlängst einige Leute den Priester der Santa Cruz Kirche, einen Sarg mit der Leiche emes Gestorbenen über Nacht im Gotteshause aufzustellen, um sodann früh am nächsten Ä!orgen die Leichenfeier abzubalten. - Der Priester gab jelne Einwilligung'. Gegen Mitter-. nacht aber wurde der Küster durch das Bellen seiner Hunde gelveckt und eilte in die Kirche, wo er bald ' genug ausfand, daß mehrere wert hvölle Zierden von Hei ligenbildern und andere Sachen gestehlen worden waren. Da siel es ihm ein,, sich die Leiche im Earge, der vor dem Altare stand anzusehen. Er öffnete den Sargdeckelund als das Licht der Laterne aus die vermeintliche Leiche fiel, bemerkte er ein Zucken der Auaenlider. Im Nu jvg der Küster ein Mol, hielt dessen Mündung den: vermeintlichen Todten an den Kopf und hieß ihn aufftehen., .'Der ließ sich dieses nicht zweimal sagen, und Auferstehung und Abführung des Kerls in'ö Gefängniß war' das Werk weniger Minuten. In den Kleidern des' Arre stanken sand man. auch die gestohlenen Gegenstände. ' ' Die Aundesbeamte n sind in ' Huron, Dakota, hinter eine, der größten andschwindclelen gekommen, die je tn Dakota verübt wurden, und . in Verbin dung damit ist Capt. I. B. Weeks' von 'Huron verhastet worden. Weeks soll mit X tzummtngs von Chicago sich ver bunden haben, um im Nmyen von Sol daten Landgränts" zu erwirken. Weeks zahlte anCummmas anaebllch sur zeden Fall 010. Weeks und Mmmings sind ttH'K i rr - nr 4. iitllgiikver der Vroxen Armee - oer - vit Publ'k." . Cumminas versprach tint Sol daten, welche '.die nöthigen -Formulare 'ausfüllten, er werde-ibnen m 0 Mona ten 8200 bis S lOO eben können. Weeks und Cummmgs erschieneil IN den Papleren als Anwälte. . . Die Bewohner von Durango, Col. geriethen letzten-Freitag in nicht geringe Aufregung, ai ver nvianer Kändtlina .Red Iacket" mit 40 Kriegern,

bemaU ünd lchwer vewasfnel, seinen Mnzuq hielt. Bald kam es zu Zkeibereien zwischen den Bewohnern und den Nothhäuten, und als der städtische 3)!arschall einen derselben verhaften wollte, ward er von den anderen Indianern mißhandelt. Darauf warfen sich die Indianer wieder auf ihre Ponies und machten sich daran, die Stadt zu verlassen. Bürger - und Biehhirten jagten hinter ihnen her; mehrere Meilen weit ward die Berfol gung fortgesetzt "und" es wurden "viele' Schüsse gewechselt. Getroffen wurde, so viel man weiß, Niemand. Die Bürger haben sich den Schutz vonBundestruppen gegen derartige Besuche von Indianern erbeten. -

Jn'Karns Citv, Pa., ist Prof. Casjius.-Zedacker als hoffnungslos wahnsinnig im Dirniont-Jrrenhause untergebracht Worden. Der Prosenor galt mer als ein ' harmloser ' Geisteskranker. Oskar Wilde war sein .Ideal, daö er so getreu, wie möglich,. zu copiren versuchte. Zedacker reiste von Dorf zu Dorf, überall Borlesungen haltend und seinem Gedichte verkaufend. Er lieferte alle Arten von Gedichten auf Bestellung und7trieb die Aesthetik so weit, daß er viel lieber eine dustige Rose als Bezahlung für, die Kinder' seiner Mnse'nabm, als sckmodcs. Geld. . Der Schatzmeister von Cbatauqua County, N. Sperrv. bat die Steuerzahler zenes kounty mSl,000 betrogen. .Nach den: Gesetze des Staa . tes New Zork, welches die Obliegenheitten der Countv-chatzmelster regelt, hat. ieder derselben innerhalb 2(i Tagen nach seinem Amtsantritt eine oder mehrere solvente Banken nainhaft zu machen, in welchen er seine Fonds deponiren will. In Counties mit einer oder 'mehreren Ortschaften von mehr als 10,000. Umwohnern hat diese Hinterlegung täglich, in den übrigen wöchentlich, zu. erfolgen. Die Banken sind verpflichtet, für Sicherbeit der Countv-Gelder besondere' Bürgscyaft zu stellen und die.allgemeine Bürgi l , , fc ' 1. scyas: oes waymeiuers wiro yielourry. nicht berübrt. ' Man sollte denken, daß diese Bestimmungen die Coünties gegen irgend welche Verluste sicher stellen muß ten, aber schon be; Crlaß des Gejetzes im Jahre 1877) würde bestimmt, daß dasselbe auf . die' Coiinties' Menroe undSeneca keine Anwendung finden solle,' und ' in. den folgenden. Jahren ist diese Äusnahmestelluna'auf l(i weitere Coun ties, darunter. L batauaua,' .ausgedehnt , worden. Ob dies lediglich aüo'BümMe ' lei geschehen ist,' oder ob hierbei noch veriverflichere' Motive : initgespielt ; baben 'itef iA iür ifef n fiA :tA( t hinrtJwifw w P . ly fy uitiivitt Rom 11 lande; ';' - " t ri km'ers A ü ttrrnde n Nnzlückssall :aut;"der' OVeispree brinzetk' Berliner Blätter folzende'Mlttyeu Am 1. Juli' unternahm der Stellmacher Drescher aus .Berlin mit seinenbierKitt? dern im Alter von resp. 4 bis M Jahren eine Cpazierfabrt iil einem Segelboot. i,..?? x. ij rzJ2i -t. .'.. r ' Jlvizu'en lraiau uno reproiv ienierr. plötzlich das Boot und sämintliche Infassen ' sielen in die Spree. D. bieli'die 'Binder,, welche säznnitlich . ;u . ergreifen ibm alüalich elana, .über.M'zer, bis genden K leineü ln 'ibrens. Kabn bargen und' 'ans Läild .'I?ach ten. Den Vater übet ließ inan vorläüsigseineitt ' Sch ictsal,' zumal' detselbe 'als ein'aiis;ezöichneter Schwimmer, bekannt . war. iLtlcr tö'tx nicht w ieder unl. Voych ein kain, suchte man die. S.pree nach ibm ab aber erst um 7 lhr.og 'man als. Leiche aus' dem Wasser. .'Dffenbar , hattest ihn die Kräfte .bei - .seinem -3!etwngnerk -.derlanen. ' ' - '-' . . D re A b l e h n u tVg v e'r Ä m -nestie füt politische Verbrechen seitens der Französischen 'Dep'utirtei'.kammer hat die Pariser' Anarchisten in )oahr Naserci. versetzt. 'In einer von 0ii.6: Petsö,tt ih! suchten Versammlung.ittwe folution angenommen wurde, ,dle Zverry und WaldeöNousjcau ' für' vogeljtti'' und die Deputlrten-V!aiöritr 'für ,?ver-' -abscheuungswürdig" erklärt, hielt Noch.e fort eine Nede, die von wührerollivutb dictirt zu sein scheint. - Nachdem .er .sich im wüsten Lärm mühsam lÄehor perschasst hatte,' hielt .Jlochefort die folgende Ansprache : ,Theur Mirgernmen ut' werthe-Bürger ! Als wir die. Airnu fne verlangten, tvaren wir natürlich 'nicht rmlöenuzV zuLläüben, w7r würden sie von einer Kammer bewitllgt erhaltet die uns die Pest gebcack't.hatte'nn'.d oie uns die Pest jcht 'brinSr.- batchtich haben auch diese: Abgeordnete dcrbo. lera es heute l:etweigert, die- RepuUikä' ner in Freiheit zu setzen, die. seit Jahren in den' Gesgnisien.der Republik sich befinden. , ,Die Mehrheit 5ann dle angebliche Plünderung !yes Bäckerladens nichj verzeihen, dieselbe Mehrs heit, welche davon träunlt Frankreich und den Palast de5 Kaisers.von China. zu plündernd . Lebbafter Beifall.) .öbr 'liche Leute sind üttbequeme "Zeugen für die Hanswürste, die heute unser Anglückliches Land denr 3tnin. und' der Invasion entgegenführen. '. Deshalb sperrt man ne bis zü dem Augenblick ein, wo. man .ih n:n den. Hals Mdrehen ?.kann.V'Was uns anlangt, die roir.nicht..die. Dreistig Ult haben, an etttlichen . Bergnügungett uns zu betdeiligen'wabrend unsere besten Männer in Kerkerhdblen dahinsiechen, wir. sind' entschlossen,' stattgab.' nen und Lampen :eine 'große Jnscbrist:' r F.'.m .. r ni ' Amneule" an . unierem , Bureau aniu bringelr. Das ist die eimiae Illumination, mit der wir dle' gemeine Abftam:vjl m:Ti.:: j. .- v . xrVr cu IKUilU UlfilUlV-WO ''-fHUUlV .00111bon kkarstillen wollen.- Ich- war diesen Mittagen der Kammer, ?wohnte,dem schändlichen Schauspiel . emer niedriaen Mehrheit bei, die sich. vor einem Muntter icyj, .'(, v: .r ot : i. ... r wilder Bestien Diese Leute verweigert einer irrauveren ganzes' Berbrecheirdä' rin bestehe -mit einem Stock auf-dreErde' gestoßen züchaben! die- Amnstveuuter 'demÄorwand; .es : fliege. . ein, gemeines. Verbrechen vor. . Aber, bilden die Erpedition nach Tonkin und die Cholera, die man uns von ,de .Ufern des 'rothen' Flusses herbeigeichleppt, nicht' gememe Verbrechen von einer ganz anderen Schwere? (Beifallsrufe.)

Schiffer herbeikamen und ibm .ülse-tei-steten. Netten Sie , nur meine Minder,' ich komme näch l'tikf.r. den. 'Schiffein ui, welche auch' 'die ' mit d5in Tode rin-

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